Vollständige Version anzeigen : Hat die Balzzeit begonnen?
Wachtelfan
26. January 2006, 16:53
Hallo
seit vorgestern (also 24.01.) bemerke ich das mein Chinesischer Zwergwachtelhahn wieder angefangen hat, seiner Frau Futter anzubieten. Er schnappt sich dann zum Beispiel ein Stück von einem Salatblatt, legt sich schon beinahe auf den Boden und gibt Dock-Dock Laute von sich. Sie kommt dann immer angerannt und schnappt es ihm weg.
So weit ich weiß gehört das zum Balzverhalten der Zwerge, ich hätte aber gedacht das die Wachteln erst im Frühjahr damit anfangen. Hat es mit der Tageslichtdauer zu tun oder (auch) mit anderen Sachen?
Danke im Voraus.
Grüße, Wachtelfan
Pet Detective
26. January 2006, 17:58
Hi,
die Dauer der täglichen Beleuchtung, ansteigende Temperaturen und erhöhte Eiweißanteile im Futter gehören zu den brutauslösenden Faktoren. Soviel zur Theorie.
Und die Praxis: Meine 3 Zwergwachtelhennen legen seit knapp 2 Wochen täglich, obwohl die Temperatur im Wintergarten in den letzten Wochen teilweise bei nur 14°C lag, die (künstliche) Beleuchtungsdauer noch nicht verlängert wurde und es kein sonderlich eiweißhaltiges Futter gibt. Die jungen Hähne sind auch bereits in bester Brutstimmung. Es scheint schon das minimal längere Tageslicht auszureichen. :hmmm:
julian87
26. January 2006, 18:24
Bei den Zwergwachteln sei auch in erster Linie daran zu denken, dass sie aus dem südostasiatischen bis australischen Raum stammen und dort die Jahreszeiten halt etwas umgekehrt sind. Demnach ist das schon richtig, wenn sie jetzt in die Brutstimmung kommen, ähnlich wie bei vielen australischen Sittichen (bspw. Wellensittich)
Wachtelfan
26. January 2006, 19:49
Okay
vielen Dank für die Antworten. :zustimm:
Grüße, Wachtelfan
Wachtelkücken
27. January 2006, 10:53
Hallo Wachtelfan,
das Balzverhalten der Hähne durchzieht sich das ganze Jahr. Deswegen ist es auch ganzjährig zu beobachten, das der Hahn seiner Henne das Futter anbietet. Das verstärkte Balzverhalten liegt im Moment natürlich daran das die Tage wieder länger werden. Die Hälfe meiner Wachteln brütet seit 8 Tagen fest. Die letzte Brut war am 13.12.05 geschlüpft und davor am 30.10.05. wenn du die Wachteln drin häst spielen die Jahreszeiten keine Rolle, für die Brutstimmeng deiner Wachteln, nur das angebotene Licht und Futter.
Bei den Zwergwachteln sei auch in erster Linie daran zu denken, dass sie aus dem südostasiatischen bis australischen Raum stammen und dort die Jahreszeiten halt etwas umgekehrt sind. Demnach ist das schon richtig, wenn sie jetzt in die Brutstimmung kommen, ähnlich wie bei vielen australischen Sittichen (bspw. Wellensittich)
Julian87 du glaubst doch nicht das nach Jahrzehnten, die die Wachteln in Europa gezüchtet wird, noch irgentetwas von ihrem Lebensrythmus in Südostasien vorhanden ist. Das kann nur noch bei Wildfängen sein.
Wachtelfan
27. January 2006, 12:58
das Balzverhalten der Hähne durchzieht sich das ganze Jahr. Deswegen ist es auch ganzjährig zu beobachten, das der Hahn seiner Henne das Futter anbietet.
Nene
meiner macht das erst seit ein paar Tagen wieder. Im Spätherbst und Winter hat er ihr kein einziges mal Futter angeboten, sie haben lediglich gemeinsam gegessen, sowohl sie als auch er haben das Futter zu sich genommen ohne den Partner irgendwie zu berücksichtigen.
Grüße, Wachtelfan
Waldhuhn
27. January 2006, 14:00
Hallo Wachtelfan!
Es hängt wohl mit der Mauserzeit zusammen, daß das Männchen das Weibchen nicht mit Futter gelockt hat. Das Balzverhalten hat da nachgelassen.
Da jedoch chinesische Zwergwachteln seit Generationen hier schon leben, schließe ich den jahreszeitlichen Rythmus ihrer ursprünglichen Heimat (Südasien, Indonesien, Australien) hier aus.
Wildfänge sind es ja wohl nicht, oder?
Grüße Angelika
julian87
27. January 2006, 14:21
Julian87 du glaubst doch nicht das nach Jahrzehnten, die die Wachteln in Europa gezüchtet wird, noch irgentetwas von ihrem Lebensrythmus in Südostasien vorhanden ist. Das kann nur noch bei Wildfängen sein.
oh doch, oder glaubst du etwa, dass es beispielsweise bei den Wellensittichen normal ist, dass die Hennen mitten im Winter beginnen richtig in Brutstimmung zu kommen und dabei über Leichen gehen? Das sind hormonelle Steuerungen die seit Jahrtausenden evolutiv gefestigt sind. Da kannst du sicher sein, dass die durch die vergleichsweise kurze Zucht in Menschenhand sich nicht einfach "abschalten" lassen. Andernfalls zum Beispiel die amerikanischen Wachteln werden erst natürlicherweise in unserem und auch amerikanischen Frühjahr brütig. Genauso wie beispielsweise Kanarienvögel erst mit der Brutphase im Frühjahr beginnen.
Meine Zwergwachtelhennen legen auch teilweise im Winter und die Hähne balzen auch. Aber normalerweise ist es eigentlich normal, das Zwergwachtelhähne bei bspw. Mehlwürmern anfangen die Hennen zu locken, das Verhalten gehört nicht unbedingt zum festen Balzritual.
Richard
27. January 2006, 14:40
Hallo,
das was Julian beschreibt, kann man z.B. auch bei den Agaporniden beobachten.
Da werden die besten Ergebnisse auch im Winter erziehlt.
Wachtelfan
27. January 2006, 15:58
Also lag es an der natürlichen Uhr, oder wie?
@Waldhuhn:
Der Wachtelhahn hat nicht gemausert.
Natürlich sind es keine Wildfänge, sie sind von einem Züchter.
Grüße, Wachtelfan
Waldhuhn
27. January 2006, 16:42
Hallo Wachtelfan!
Hm, da stellst sich mir die Frage: Leben sie bei Dir in einer Innen- oder Außenvoliere.
Bei mir in der Außenvoliere (mit Schutzhaus) legen sie Winterpause ein. Sie kuscheln und picken auch eifrig, aber äußerst selten füttert das Mänchen jetzt das Weibchen.
In einer Innenvoliere (viel wärmere Temperaturen) und andere Lichtverhältnisse, vielleicht mit künstlich, längerer Lichtdauer, ist das Verhalten Deiner Zwerge m. E. normal.
Grüße Angelika
Wachtelfan
27. January 2006, 16:57
Habe sie im Spätherbst reingeholt. Eigentlich leben sie in einer Außenvoliere, ich habe auch vor dieses Jahr ein Schutzhaus zu bauen, aber im Moment sind sie wie gesagt drinnen.
@Waldhuhn:
Jetzt warens doch -15°C in der Nacht, gab es da keine Probleme?
Grüße, Wachtelfan
julian87
27. January 2006, 17:01
ab -15°C wird es für die Zwerge langsam kritisch, aber -10 sollte für sie noch auszuhalten sein.
Wachtelkücken
27. January 2006, 17:07
Wir reden hier von chin. Wachteln. Nicht von Wellis oder Agas. Das ist ja hier als würde man Meerschweinchen und Hasen vergleichen.
oh doch, oder glaubst du etwa, dass es beispielsweise bei den Wellensittichen normal ist, dass die Hennen mitten im Winter beginnen richtig in Brutstimmung zu kommen und dabei über Leichen gehen? Das sind hormonelle Steuerungen die seit Jahrtausenden evolutiv gefestigt sind.
Wiso brüten denn Wellis auch im Sommer bei uns, dann ist doch in Australien tiefter Winter. Viele Vögel fangen zum Ende des Winters hin an zu brüten. Da im Frühjahr und Sommer ausreichend Futter vorhanden ist und damit die Jungvögel genug Zeit zum erwachsen werden haben. Bei Tieren die ausschlieslich draussen gehalten werden ist die jahreszeitliche Umstellung noch vorhanden, aber bei Vögeln die drin gehalten werden wohl nicht.
Dann frage ich mich auch warum meine Wachteln das ganze Jahr über brüten.
@eismann das kann ich bei unseren Agas aber überhaupt nicht beobachten.
Wachtelkücken
27. January 2006, 17:11
ab -15°C wird es für die Zwerge langsam kritisch, aber -10 sollte für sie noch auszuhalten sein.
Ohne einen warmen Platz (Schutzhaus) sollten chin. Zwergwachteln nicht unter +5 °C gehalten werden.
Ohne Schutzhaus kann das tödlich sein, da die Wachteln schnell auskühlen.
Das Blut das durch die Beine geht und zurück zum Herzen geht, kann zu kalt werden und somit einen Herzstillstand auslösen. Tagsüber sin die Temeraturen noch in Ordnung, da die Wachteln in Bewegung sind, aber nicht nachts wenn sie schlafen.
Waldhuhn
27. January 2006, 17:14
Hallo! Wachtelfan!
Bis minus -12° hatten meine keine Probleme. Kältere Temperaturen als -15° halte ich auch für nicht mehr zumutbar. Dann werde ich sie nachts im Schutzhaus einsperren und tagsüber erst wieder rauslassen. Sie suchen den Unterschlupf nämlich nicht mal nachts auf.
Bevor ein Mißverständnis entsteht! Meine Zwergwachteln sind die Außenvoliere gewöhnt. Bitte nicht jetzt von innen nach draußen setzen.
Grüße Angelika
julian87
27. January 2006, 17:33
Meine Zwergwachteln sind alle komplett über das ganze Jahr an die Volierenhaltung gewöhnt, gestern nach hatten wir bei den Volieren schätzungsweise -9°C und die Zwergwachteln hatten damit keine Probleme.
Jede Straußwachtel wäre dabei schon längst dreimal über den Jordan.
Bei den Zwergwachteln ist halt zu bedenken, dass es in ihrem Heimatgebiet auch nicht gerade selten Frost geben kann und die Nächte sind vor allem währende den kühleren Jahreszeiten alles andere als warm, da haben die bestimmt auch kräftig was zu knacken...
Wachtelkücken
27. January 2006, 17:40
Ja, und wenn jetzt ein Eskimo (Inuit) nach Deutschland kommt rennt er in Badehose rum, weil ihm das zu warm bei uns ist.
Die Wachteln gewöhnen sich an unser Klima. Daher sollte man es nicht mit der Haltung in der Natur vergleichen.
julian87
27. January 2006, 18:20
Ja, und wenn jetzt ein Eskimo (Inuit) nach Deutschland kommt rennt er in Badehose rum, weil ihm das zu warm bei uns ist.
Die Wachteln gewöhnen sich an unser Klima. Daher sollte man es nicht mit der Haltung in der Natur vergleichen.
Es gehört aber halt zu dem Klima in unseren Breiten, dass es im Winter solche Temperaturen gibt.
Richard
27. January 2006, 19:26
Hallo Prachtfink,
dass wurde mir u.a. von mehreren Agapornidenzüchtern so bestätigt.
Aber dich mit diesen Züchtern zu vergleichen, dass ist als würde man Meerschweinchen und Hasen vergleichen.
Wachtelkücken
27. January 2006, 19:32
Ich meine damit, das Wachteln nicht mit Wellis und Agas, von der Haltung und dr Brut vergleichbar sind, deswegen der vergleich mit Hase und Meerschwein, die kann man ja auch nicht miteinander vergleichen, nur weil es Nager sind. Und so kann man es auch nicht mit Vögeln machen.
Und unsere Agas kommen nur im Frühling (unseren Frühling) in Brutstimmung.
Richard
27. January 2006, 19:34
Hallo Prachtfink,
es ging darum zu zeigen, dass es bei Arten, die auch seit vielen Generationen in Menschenhand sind, immer noch eine "innere Uhr" haben.
Wachtelkücken
27. January 2006, 19:42
Wachteln die das ganze Jahr drin gehalten werden, folgen der inneren Uhr nicht mehr, das wird jeder Ornithologe bestätigen. Die Tiere stellen sich genauso um wie der Mensch. Also mein Welli- und Prachtfinkenzüchter hat die besten Zuchterfolge im Frühjahr und Sommer. Welches dem australischen Herbst und Winter entspricht.
julian87
27. January 2006, 19:46
Wachteln die das ganze Jahr drin gehalten werden, folgen der inneren Uhr nicht mehr, das wird jeder Ornithologe bestätigen. Die Tiere stellen sich genauso um wie der Mensch. Also mein Welli- und Prachtfinkenzüchter hat die besten Zuchterfolge im Frühjahr und Sommer. Welches dem australischen Herbst und Winter entspricht.
Die "richtigen" Wellensittich- und Prachtfinkenzüchter haben garantiert die besten Zuchterfolge im Winter, da kannste jeden WS-Züchter fragen. Warum sonst sollen die "Christkinder" (die Küken die an Weihnachten schlüpfen) angeblich die besten sein.
Wachtelkücken
27. January 2006, 19:48
Dann werd ich mal meinem Züchter sagen, das er kein "richtiger" Züchter ist.
Weil er die besten Zuchterfolge im Frühjahr und Sommer hat. Ich werd ihn aber nochmal fragen, auf deinen persönlichen Wunsch hin.
Das Thema ging um Balz.
Und es ist so, das sich die Tiere an unsere Klimaverhältnisse anpassen, oder warum legen deine Wachteln im Winter keine oder wenig Eier, wenn es in ihrer Heimatregion Sommer wäre. Also ist eine Anpassung an unsere Region schon geschehen.
Waldhuhn
27. January 2006, 19:54
Hallo Wachtelfan!
Deine Frage war: Hat die Balzzeit begonnen?
Auf diese Frage möchte ich nach Deinen Ergänzungen Folgendes hinzufügen.
Du hast sie in der Außenvoliere gehalten, bis es draußen kalt wurde, danach hast Du sie nach innen gesetzt.
Die Außentemperaturen, verglichen mit den Innentemperaturen, haben m.E. Deinen Zwergwachteln vorgegaukelt, es sei Frühjahr angesagt. Ihr Instinkt, für Nachwuchs zu sorgen, der auch durchkommen kann, wurde geweckt. Es ist also ein Balzverhalten. Ihre Uhr ist durch das Umsetzen etwas durcheinander geraten.
Meine Meinung!
Grüße Angelika
Wachtelkücken
27. January 2006, 19:58
Auf diese Frage möchte ich nach Deinen Ergänzungen Folgendes hinzufügen.
Du hast sie in der Außenvoliere gehalten, bis es draußen kalt wurde, danach hast Du sie nach innen gesetzt.
Die Außentemperaturen, verglichen mit den Innentemperaturen, haben m.E. Deinen Zwergwachteln vorgegaukelt, es sei Frühjahr angesagt. Ihr Instinkt, für Nachwuchs zu sorgen, der auch durchkommen kann, wurde geweckt. Es ist also ein Balzverhalten. Meine Meinung!
Grüße Angelika
Das stimme ich dir voll zu, das die Wachteln, wie ich schon vor einigen Theats geschieben habe, nur noch nach Futter, Licht und Wärmeangebot.
anlegen und nicht mehr nach ihrem (einst) natürlich angelegten Rythmus.
Pet Detective
27. January 2006, 21:13
Vielleicht könnte man sich darauf einigen, dass es eine Kombination von allem ist: Licht, Wärme und Futterangebot und zusätzlich eine gewisse instinktive Präferenz oder Prädisposition für die Brutzeiten der natürlichen Lebensräume?
Wachtelfan
28. January 2006, 12:08
Vielen Dank für die vielen Antworten.:)
Es ist also wahrscheinlich so, dass die Zwerge etwas verwirrt waren!?
Da ich dieses Jahr vorhabe ein Schutzhaus zu bauen müsste ich sie dann ja nicht mehr reinholen. Könnte ich dann das Futteranbieten usw. das ganze Jahr beobachten?
Und, habt ihr in euren Schutzhäusern Wärmelampen oder "nur" Stroh oder was?
Nochmal danke!
Grüße, Wachtelfan
Waldhuhn
28. January 2006, 12:21
Hallo Wachtelfan!
Ja, sie waren etwas verwirrt. So wie ich es schon beschrieben habe, kannst Du das Locken des Männchens ab dem Frühjahr eigentlich regemäßig, im Winter weniger in der Außenvoliere beobachten. Ich habe keine Wärmelampe. Das Schutzhaus ist ca. 10 cm aufgefüllt mit zerhäckseltem Stroh.
Grüße Angelika
Wachtelfan
28. January 2006, 12:47
Ich meine mal etwas über Strohmilben gelesen zu haben. Wie oft muss man das Stroh auswechseln und was gibt es sonst noch für Dinge die man beim Schutzhaus beachten muss?
Grüße, Wachtelfan
Waldhuhn
28. January 2006, 13:19
Hallo Wachtelfan!
Strohmilben gibt`s. Sie mögen aber gerne die feuchtwarme Temperatur. Da ich unter meinem Schutzhaus noch ein Holzgitter liegen habe, darauf erst das Stroh, ist hier keine Feuchtigkeit gegeben. Das Stroh ist furtztrocken.
Eingestreut habe ich es mit Ardap plus von Quiko. Das ist gegen Ungeziefer und Milben und nicht für Ziervögel gefährlich. Das kann man sogar ins Trinkwasser geben.
Die Öffnung sollte der kalten Wetterseite nach Möglichkeit abgewandt sein.
Grüße Angelika
Wachtelfan
29. January 2006, 17:01
Achso
danke nochmal!
Grüße, Wachtelfan
Wachtelfan
31. January 2006, 20:25
Eingestreut habe ich es mit Ardap plus von Quiko.
Sag mal, wo hast du das denn gekauft? Ich war nämlich auf er Homepage von Quiko und da konnte man´s nicht bestellen. Würdest du es denn empfehlen?
Grüße, Wachtelfan
Waldhuhn
31. January 2006, 20:29
Hallo Wachtelfan!
Ich wohne ca. 5 km von Quiko entfernt und habe es vor Ort geholt. Ja, empfehlen würde ich es.
Grüße Angelika
julian87
31. January 2006, 20:32
Du kannst es bei Quiko doch telefonisch bestellen.
Wachtelfan
31. January 2006, 20:32
Ich wohne ca. 5 km von Quiko entfernt...
Ich leider nicht.:traurig:
Aber naja mal sehen was sich machen lässt. Vielleicht kann ich es auch in einem nahegelegenen Fressnapf kaufen/bestellen oder woanders. Mal schauen.
Danke aber für die schnelle Antwort:) .
@Julian:
Hab gerade deinen Beitrag gelesen. Dann ists ja kein Problem!
Grüße, Wachtelfan
Daunenfein
13. March 2006, 16:15
Dann bin ich ja mal gespannt wie ihr euch das Verhalten unserer Zwergwachteln erklärt...:zwinker:
Denn unsere legen jetzt - mitten im Winter und zwar in der Außenvoliere! Es waren jetzt zwar geringfügig über-Minus-Grade, aber von warm kann man da aber sicher noch lange nicht sprechen und des Nächtens hat es schon seine Minusgrade.
Die Voliere ist zwar rundum geschützt, aber nicht beheizt. Oben ist aber ein lichtdurchlässiges Dach (bezüglich Beinflussung durch Tageslichtlänge eine Möglichkeit). Usere drei Pärchen legen nun aber schon seit einigen Tagen wie die verrückten. Brüten tun sie aber nicht. Frieren tut es zwar nchit, aber die Temperaturen werden schätzungsweise gerade mal ein wenig über dem Gefrierpunkt liegen. Gestern habe ich mal gezählt. Es gibt vier "Mehr-oder-Weniger-Nester und etliche verstreute Eier. Insgesamt an die 30 Stück! 8o
Ich mein, ich weiß schon, daß Wachtelgelege recht groß werden können - so gesehen ist 10 Eier pro Henne wohl noch relativ im Rahmen. Aber hören die denn auch irgendwann wieder auf? Oder legen die nun täglichein Ei? (ähnlich wie Hühner?) Ist das irgendwie benklich, oder bei Zwergwachteln eher normal...?
Dominik W.
17. March 2006, 17:16
Wenn man die Eier wegnimmt legen sie einfach weiter...
auch wenn man es nicht tut hören sie erst dann damit auf, wenn sie anfangen zu brüten!
Dieses Verhalten ist völlig normal.
Grüße Dominik
Daunenfein
20. March 2006, 11:07
ok, Danke Dominik!
Nein, wegnehmen tu ich sie nicht (zumindest nicht gleich :zwinker: ). Weiß auch nicht, ob sie mittlerweile aufgehört haben oder munter weiterlegen, da noch alles (wegen Winter) verhangen ist. Muß ich mal wieder schauen gehen...
lg
Manuela
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