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Vollständige Version anzeigen : Vögel ohne Ringe



Bubiline85
01. February 2006, 16:09
Da mein allerliebster Am Freitag verstorben ist, :( und ich ihm eigentlich einen Spielkameraden kaufen wollte, haben wir jetzt 2 Wellis aus dem Leipziger Tierheim. Sie kamen Anfang Januar als Fundtiere dorthin. Die Tierheimleiter nehmen jedoch an, dass man sie nur loswerden wollte keine. Keine Ahnung. Jedenfalls mussten wir Zuhause feststellen, dass beide keinen Ring haben.
Nun würde ich gerne wissen, was dass zu bedeuten hat. Ist dieder Ring wirklich so wichtig. Brauchen sie jetzt noch einen oder nicht?!?!

Gruß Nancy

Christian
01. February 2006, 19:49
Hi!



Nun würde ich gerne wissen, was dass zu bedeuten hat.

Da beide Wellies unberingt sind, muß man wohl davon ausgehen, daß sie aus illegaler Nachzucht stammen, d.h. sie wurden von jemandem gezüchtet, der/die keine Zuchtgenehmigung hatte.



Ist der Ring wirklich so wichtig.

Rein rechtlich betrachtet, ja ... die Hintergründe kannst Du hier (http://www.papageien.org/HJP/Misc/beitrag1_0601.html) nachlesen ... Hinweis dazu: Wellies sind von der Meldepflicht ausgenommen. Aber streng genommen hast Du jetzt zwei illegale Vögel. Die Legalität liesse sich dadurch wieder herstellen, daß das Tierheim Dir bestätigt, daß Du die Vögel von dort hast und Du den Amtsveterinär um Nachberingung bittest. Dann bekämen die beiden nachträglich einen offenen Ring angelegt.

MiMo
01. February 2006, 21:10
Hallo Christian,
wie sieht`s mit Nymphensittichen aus? Ich habe gestern eine 2jährige Henne aus privater Hand bekommen und sie hat auch keinen Ring.






LG
MiMo

Darkdream
01. February 2006, 21:54
Vögel ohne Ring müssen nicht unbedingt Illegale Wohnzimmerzuchten sein :)Es kann aufgrund einer Verletzung zwingend erforderlich gewesen sein diese zu entfernen.

Von unseren 14 Nymphensittichen haben 3 den Ring entfernt bekommen 1x Beinbruch 1x zerbissene Füsse durch Agas und 1x ist der Ring sozusagen "in den Fuß verwachsen" da vom Züchter die falsche (zu große) Ringgröße auf das richtige Maß gequetscht wurde. Ein anderes Abgabetiere das wir aufgenommen hatten, hat auch keinen Ring mehr, warum weiß man nicht und kann auch nicht erfragt werden da der Vorbesitzer gestorben ist und die Erben den Vogel so schnell wie möglich weg haben wollten.

Unser Tierarzt hat bei jeder erforderlicher Abnahme des Ringes in der VogelAkte dokumentiert warum und wieso es erforderlich war. Die Ringe haben wir aufgehoben, man weiß ja nie.

Nachberingen lasse ich die Tiere allerdings nicht mehr - ehrlich gesagt bin ich auch kein Freund der Beringung da ich schon 2x Nymphis aus misslicher Lage wegen Ring befreien mußte (da ist zum Glück dann nix passiert). Chippen finde ich sinnvoller allerdings sind die Pieper dafür wohl zu klein :(

Wenn Du mit Deinen Wellis züchten möchtest (was Du aber vermutlich nicht darfst aufgrund des Schutzvertrages vom Tierheim) wäre eine Absprache mit dem ATA und Nachberingung erforderlich. Natürlich ist so ein Ring auch praktisch wenn der Vogel mal "verloren" geht. Vielleicht kannst Du über das Tierheim ja in erfahrung bringen warum die Piepen ohne Ring sind.

@MiMo - > Die Ringpflicht gilt für alle Sittiche u. Papageien - ausnahmslos.

Christian
01. February 2006, 22:17
Hi again!



wie sieht`s mit Nymphensittichen aus?

Da gilt genau das gleiche wie bei den Wellies ... sie sind meldepflicht-befreit, aber es gilt wie bei allen (!) Krummschnäbeln die Kennzeichnungspflicht.



Vögel ohne Ring müssen nicht unbedingt Illegale Wohnzimmerzuchten sein :) Es kann aufgrund einer Verletzung zwingend erforderlich gewesen sein diese zu entfernen.

Das stimmt, aber da es zwei Vögel sind, die zeitgleich ins Tierheim kamen, lag der Verdacht der illegalen Zucht näher.



Die Ringe haben wir aufgehoben, man weiß ja nie.

Dazu seid Ihr auch verpflichtet ... der Ring muß (!) aufbewahrt werden.



Nachberingen lasse ich die Tiere allerdings nicht mehr

Das ist in diesem Falle auch nicht nötig, da der Tierarzt die Entfernung dokumentiert hat und die Ringe ja auch noch existieren.



Chippen finde ich sinnvoller allerdings sind die Pieper dafür wohl zu klein :(

Stimmt ... finde ich nämlich auch besser.



Wenn Du mit Deinen Wellis züchten möchtest (was Du aber vermutlich nicht darfst aufgrund des Schutzvertrages vom Tierheim) wäre eine Absprache mit dem ATA und Nachberingung erforderlich.

Und noch mal zum Mitschreiben ... das ist rechtlich gesehen sowieso erforderlich, egal ob man züchten will oder nicht ... die Geier MÜSSEN nachberingt werden. Sicher ist das kein Einzelfall, es gibt etliche unberingte Wellies und auch Nymphen, aber das ändert nix daran, daß es ein Verstoß an der Kennzeichnungspflicht wäre, sie nicht nachberingen zu lassen.



Natürlich ist so ein Ring auch praktisch wenn der Vogel mal "verloren" geht.

Auf jeden Fall. Bei einem entflogenen beringten Vogel sind die Chancen, ihn zurück zu bekommen, größer als bei einem unberingten Vogel.



Vielleicht kannst Du über das Tierheim ja in erfahrung bringen warum die Piepen ohne Ring sind.

Ich denke, das ist ziemlich unwahrscheinlich.

Darkdream
01. February 2006, 22:29
Natürlich ist es unwahrscheinlich aber manchmal hat man auch bei Tierheimen ein bisschen Glück was Vorinformationen betrifft. Es kommt natürlich auch drauf an, wie sehr sie daran interessiert waren bei der Aufnahme der Wellis dem nachzugehen und was der Vorbesitzer so erzählt hat. Ich denke mal versuchen kann mans ja - kostet ja nix ;)

stbi
01. February 2006, 22:40
Das Tierheim hat normal offene Ringe um Papageien und Sittich nachträglich zu kennzeichen und sie sollte auch davon gebrauch machen.

Da sie durch die abgabe von nicht beringten Vögel eine Ordnungswiedrigkeit begehen.

Es gibt auch Tierheim die die Ringe gesondert mitgeben, z.B. weil der Vogel schon einmal einen Ring abgebissen hat.

Christian
02. February 2006, 19:41
Das Tierheim hat normal offene Ringe ...

Also dem Tierheim noch mal auf die Füsse treten ... gut zu wissen.

MiMo
02. February 2006, 19:47
TH sollte beringen, aber bei privaten Personen sieht`s anders aus. Meine 2jährige Henne ist aus privat und hat keinen Ring. Meine TÄ sagte heutemorgen, das sie sie nicht nachberingen wird, wegen der Verletzungsgefahr, und solange ich nicht Züchten will (hab ich nicht vor) muß man es nicht.




LG
MiMo

Christian
02. February 2006, 20:04
..., und solange ich nicht Züchten will (hab ich nicht vor) muß man es nicht.

Rein rechtlich betrachtet ist dies eine Ordnungswidrigkeit wegen Verstosses gegen die Kennzeichnungspflicht.

Ich finde es immer wieder faszinierend, daß selbst Experten durch die Rechtslage teilweise nicht mehr durchblicken.

Darkdream
03. February 2006, 09:37
Rein rechtlich betrachtet ist dies eine Ordnungswidrigkeit wegen Verstosses gegen die Kennzeichnungspflicht.

Ich finde es immer wieder faszinierend, daß selbst Experten durch die Rechtslage teilweise nicht mehr durchblicken.

Grins - das bringt der Gesetzgeber aber bei vielen Sachen zu stande - scheint sich um eine besondere Gabe zu handeln *gg*

Also, für mich persönlich heißt es meine Vögel sind "illegal" da ich sie nicht nachberingen lies und die Ringe seperat im Tütchen aufbewahre. Da ich aber persönlich nicht züchten will, dürfte es nicht ganz so tragisch sein, da eine Nachverfolgung nicht notwendig ist da ich ja keine Küken habe und abgebe und meine Abgabetiere die bleiben ja sowieso - Oder ? Mein ganz privater Nachteil ist wenn ein Vogel ohne Ring ausbüxt und der ehrliche Finder ihn nicht zurückverfolgen kann, einem unehrlichen Finder wäre es allerdings wiederum egal :traurig:

@stbi - das mit dem Tierheim wußte ich übrigens nicht, das finde ich interessant.

Christian
03. February 2006, 14:10
... das bringt der Gesetzgeber aber bei vielen Sachen zu stande ...

Das kannst Du wohl laut sagen.



Also, für mich persönlich heißt es meine Vögel sind "illegal" da ich sie nicht nachberingen lies und die Ringe seperat im Tütchen aufbewahre.

Nein, das ist vollkommen legal, da erstens der Ring aufbewahrt wurde und zweitens vom TA dokumentiert wurde, daß er entfernt werden mußte.

Ist zwar nicht wirklich logisch, aber die gesamte Rechtslage ist sowieso mehr als reformbedürftig, sei es die Kenzeichnungspflicht als auch die Meldepflicht. Und das Thema Zuchtgenehmigung und Psittakose is' ja total ballaballa ... meiner Meinung nach sollte auch für Nicht-Krummschnäbel eine Zuchtgenehmigung Pflicht sein, da hier auch die Ornithose auftreten kann ... zwei Begriffe, eine Krankheit 0l



Mein ganz privater Nachteil ist wenn ein Vogel ohne Ring ausbüxt ...

Ja genau.

peetry
03. February 2006, 14:50
ich hab auch einen der keinen Ring mehr hat. Wir mußten ihn entfernen nachdem er in einen Kochtopf gelandet war. Ist alles gut gegangen, nur das Beinchen war ganz dick und dann haben wir ihn abgemacht. Aber der Ring war total zerstört und den hab ich nicht aufgehoben.
Ich werde meinen Vogel auch nicht mehr nachberingen lassen. Er kann eh nicht mehr fliegen. Ist halt ein richtiger Peetry.

Bubiline85
16. March 2006, 19:34
Um diese Thema endlich abschließen zu können, möchte ich noch sagen, dass wir nun beim Tierarzt waren. Dieser meinte Wellis unterliegen keiner Meldepflicht und wir würden auch keine Ringe brauchen. Also lassen wir das, wir haben ja auch den Nachweis, dass sie aus dem Tierheim sind. Und züchten möchte ich ja nicht.

soay
17. March 2006, 06:30
Hallo

Wenn ich das hier so lese finde ich es schlimm, wie wenig Ahnung manche Tierärzte bzgl. der Psittakoseverordnung haben.

Viele Grüße

Tina 12
17. March 2006, 10:35
Wir haben vor einem Monat auch einen Welli ohne Ring von privat übernommen.

Der Vogel war mal beringt, der Ring musste aber aus medizinischen Gründen entfernt werden,und der Vorbesitzer hat ihn leider verloren.

Sollen solche Vögel nur wegen der Ringpflicht kein schönes neues Zuhause bekommen ???

Wir haben jedenfalls unseren ATA angerufen, der sagte, das wäre überhaupt nicht tragisch und auch nicht illegal, solange wir mit dem Tier nicht züchten.

Wollt ihr jetzt sagen, dieser ATA hat keine Ahnung ?

jacky82
17. March 2006, 11:17
Wir haben jedenfalls unseren ATA angerufen, der sagte, das wäre überhaupt nicht tragisch und auch nicht illegal, solange wir mit dem Tier nicht züchten.

Wollt ihr jetzt sagen, dieser ATA hat keine Ahnung ?

nein, das möchte ich nicht, aber ich möchte behaupten, das er die sachen überaus lasch behandelt! kenne unseren ATA, da ist eine nachberingung pflicht, und nicht nur für mich der ich züchter bin!

gibt ja auch den ein oder anderen polizisten, der nicht immer so genau hinschaut, wenn ein bekannter über die rote ampel brettert....

sigg
17. March 2006, 11:20
Sicher hat er keine Ahnung, denn hier wurde ein Krummschnabel ohne Ring (Herkunftsnachweis) weitergegeben, was illegal ist.

Tina 12
17. March 2006, 11:41
Hm, seiner Aussage nach wird die Beringungspflicht nur bei Händlern und Züchtern so streng gehandhabt, nicht aber, wenn ein Vogel privat vermittelt wird.

Was soll denn dann mit Vermittlungsvögeln ohne Ring geschehen ?

Muss allerdings dazu sagen, dass der Vorbesitzer uns die Bescheinigung des Tierarztes mitgegeben hat, bei dem der Ring abgenommen wurde, da steht die Ringnr. mit drauf.

Nützt natürlich bei einem evtl. Entfliegen gar nichts.Also müssten dann alle Leute, die einen unberingten Vermittlungsvogel aufnehmen, ihn nachberingen lassen ?

sigg
17. March 2006, 12:09
Vom Züchter zum Privatmann ist privat.
Es gilt für jegliche Weitergabe, egal an wen.
Wenn der Herkunftsnachweis dokumentiert ist, meinetwegen als Bescheinigung von autorisierter Stelle, so reicht das.
Ohne dies allesdings nicht.

Tina 12
17. March 2006, 12:18
Tja, der zuständige ATA weigert sich ja sowieso, nachzuberingen.

Bei Vermittlungen von privat an privat sei das nicht nötig.

Aber trotzdem danke !

birkenholz
17. March 2006, 21:34
.... dieses Thema haben wir schon ...zig mal durchgekaut. Ohne wenn und aber - und rein rechtlich gehört um das Bein eines Krummschnabels ein amtlicher Ring (paradoxerweise kann der auch "offen" bei manchen Arten sein) oder der Nachweis das er vom Tierarzt von diesem Tier entfernt wurde, wobei er aufzuheben ist.
Völlig egal was ein ATA, ein Tierarzt, das Tierheim oder meine Oma dazu meint. Bei einem Verstoß im Straßenverkehr - ist es völlig belanglos - was eine andere Person meint - es gilt das Gesetz.
Das ist die rechtliche Lage und darum ging es hier.
gruß birkenholz

stbi
17. March 2006, 21:59
Das die Beringung von Papageien und Sittichen gestzlich vogeschrieben ist, ist eigentlich klar.

Wobei man nach dem Gesetz eine kleine Unterscheidung treffen muß Vögel die nicht unter das Artenschutzabkommen fallen müssen sofern sie nicht weitergegen werden nicht zwingend beringt sein, das Gesetz untersagt lediglich die Weitergabe von nicht gekennzeichneten Arten, nicht den Besitz.

Eine separate Aufbewahrung des Rings ist möglich bzw. ein Beringung wenn die Vögel weitergegben werden.

Die oben genannte Situation betrifft Vögel die den Ring nach kurzer Zeit wieder entfernen.

Da ich selbst 3 Vögel hab die keinen Ring tragen da sie diesen schon mehrmals abgebissen haben kann ich die anderen Halter durchaus verstehen.

Sollte ich diese Vögel eines Tages weitergeben werde ich offene Fußringe mitgeben sowie ein Fotodokumentation anfertigen.

Die Weitergabe ist grundsätzlich zu Dokumentieren mit der Adresse des alten und neuen Besitzers dem Datum und der RingNr. diese dient der späteren Rückverfolgung im Fall einer Erkrankung an der Papageienkrankheit.


Bei Artengeschützten Vögel ist eine Eindeutige Identifierung Pflicht in der Regel erfolgt diese durch geschlossene Fußringe diese werden immer von der BNA herausgegeben.

Eine Kennzeichnung durch offene Fußringe ist nur noch in Ausnahmen mit einer Genehmigung der Naturschutzbehörde möglich.

Alternativ ist auch ein Fotodokumentation bzw. das Implantieren eines Chips möglich hiebei muß duch eine eindeutige Identifikation des Vogel möglich sein.

stbi
17. March 2006, 22:13
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Jens H.
22. March 2006, 06:30
Chippen finde ich sinnvoller allerdings sind die Pieper dafür wohl zu klein :(

Wenn Du mit Deinen Wellis züchten möchtest (was Du aber vermutlich nicht darfst aufgrund des Schutzvertrages vom Tierheim) wäre eine Absprache mit dem ATA und Nachberingung erforderlich.

Warum darf er nicht Züchten ?
Ist das so üblich, wenn ich was aus dem Tierheim komm?
Ich wollte mir auch demnächst zwei Paare aus dem TH holen, aber wenn das so ist beleiben sie da.
(Wenn ich nicht züchten kann nützen sie mir nicht.)

Der Punkt Chippen.
Da muss man doch das Peis Leistungsverhältnis sehen .
Ein Welli kostet beim Züchter z.Z. 5 € ,da muss das der neue Besitzer schon entscheiden und einen Ring hat er dann ja schon.

Saskia137
22. March 2006, 06:42
Die meisten Tierheime geben die Vögel mit einem Schutzvertrag ab, der oftmals beinhaltet, dass mit ihnen nicht gezüchtet werden darf.
Vermutlich um zu vermeiden, dass der Nachwuchs dieser Vögel wieder bei ihnen landet oder um zu vermeiden, dass die Vögel "verbraucht" werden.
Aber ich denke, das ist von TH zu TH etwas unterschiedlich. Wenn die die Möglichkeit haben, deine Anlage zu besuchen und deine Zuchtbücher einsehen können, damit sie sehen, dass du den Vögeln z.B. nicht mehr als 1 Gelege pro Jahr zumutest, könnte es auch Ausnahmen geben, aber da denke ich mußt du dich von vornherein mit den zuständigen beim TH in Verbindung setzen.
Liebe Grüßle
Saskia

Darkdream
22. March 2006, 07:12
@Jens - ich schreib ja auch keinem einen Chip vor - ich sagte ich finde das sinnvoller ! Allerdings wenn ich so rechne wie Du frage ich mich warum ich dann überhaupt mit meinem Vogel zum Tierarzt gehe, kostet ja eh nur 5 -15 € mein Vogel - dreh ich ihm lieber das Genick um und kaufe beim Züchter neue. :(

Nahezu alle Tierschutzvereine/Tierheime die ich selber oder über Bekannte (deutschlandweit) kenne geben ihre Tiere nicht zur Zucht ab da gibt es entsprechende Klauseln im Schutzvertrag - zur Ausnahme von der Regel sage ich gar nix da es sich wie gesagt um Ausnahmen handelt ;)

Außerdem wundert mich das Du zum Züchten Tiere aus dem Tierheim willst - auch wenn Wellis leichter zu sozialisieren sind, sind TH-Wellis ja nicht unbedingt die optimalen Zuchtiere zumal Du ja nix über die Tiere weißt z.B. vererbte Krankheiten oder gar die weit verbreitete PBFD, manche haben keine Ringe und das Alter ist unbekannt etc... Es gibt Tierheime die sich mit Vögel nicht so gut auskennen da ihre Hauptaufnahmen aus Katzen&Hunde&Nager bestehen da wird Dir durchaus ein "gesundes" Tier mit "Mängeln" mitgegeben (klingt sch... aber Du schreibst ja auch vom Preis/Leistungsverhältnis). Wenn ich züchten würde, würde ich meinen Zuchtstamm schon aus diesen Gründen auf anderen Tieren aufbauen... Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Yunaleska
22. March 2006, 09:13
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jacky82
22. March 2006, 11:41
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Text auf Wunsch des Verfassers gelöscht durch Ziegenfreund

schön das es halbwahrheiten gibt, sag ich nur!:k :k :k

ich habe schon einige 100 vögel beringt, aber ich bin bis jetzt noch nicht auf 1000 euro für die zg und die ringe gekommen... und das liegt bestimmt nicht an einem "regionalem" problem... sonder, weil ich mir keinen bären aufbinden lasse, sorry.

Saskia137
22. March 2006, 11:56
ich habe schon einige 100 vögel beringt, aber ich bin bis jetzt noch nicht auf 1000 euro für die zg und die ringe gekommen... und das liegt bestimmt nicht an einem "regionalem" problem... sonder, weil ich mir keinen bären aufbinden lasse, sorry.
GRINS!!!
Also das mit den 200 Euro wäre bei uns im Landkreis, wenn ich die ZG nach dem Tierschutzgesetz machen würde. Bei der Version der ZG nach dem Tierseuchengesetz wäre ich bei knappen 60 Euronen für die ZG und dann kämen vermutlich irgendwie noch so 5-6 Euronen für nen Ring und das Porto dazu. Ich denke, wenn man schon mehrere unberingte Wellis hat und züchten möchte, dann muß man sie eben nachberingen lassen.
Das das ganze dann ner Sonder-Genehmigung bedarf, sollte eigentlich klar sein.
Ich kann bei manchem verstehen, dass sie das Eine oder Andere nicht wissen, aber dass dann hinterher immer wieder dagegen gehandelt oder gewettert wird, kapier ich langsam aber sicher nicht. Es gibt Gesetze und Verordnungen und auch wenn ich nicht alle kenne, so schützt dies mich nicht vor einer Strafe, sollte ich verpfiffen werden. Schließlich kann ja selbst ein fahrradfahrender Verkehrsteilnehmer seinen Auto-/Motorrad-Führerschein loswerden, wenn er besoffen unterwegs ist und erwischt wird.
Liebe Grüßle
Saskia

Yunaleska
22. March 2006, 13:18
ich hatte den text gelöscht weil er provokant war.
es war auch die rede von einer ausnahmegenehmigung. und die will beantragt sein. sorry aber das wurde mir so erzählt und ich hab auch nochmal nachgefragt.
es macht doch auch nicht jeder gleich ne zuchtgenehmigung, der einen unberingten vogel aufnimmt. zumal das auch nicht immer möglich ist, wie bei mir.
selbst wenn ich denke mal pro vogel pro ring, wenn ich da 20€ hinblättern muss um die ringe zu bekommen komme ich auch auf 100€ und bitte, ich habe es nicht so dicke.
und wie gesagt, ich habe es damals nicht gewusst, bevor jetzt wieder die kommen, die sagen ich hätte dié vögel nicht nehmen sollen!!!!

Wie gesagt. Ich weiß nicht was ich da machen soll, als die Vögel bis an ihr Lebensende zu betreuen.

Schluss damit

Bibiana
22. March 2006, 14:11
Was ich hier noch einbringen möchte:

Als ich vor Jahren ein ZG machen wollte, hat mich der ATA gefragt ob ich meine Wellis nur einmal brüten lassen will, denn dann bräuchte ich keine ZG wenn ich die Tierchen im Bekanntenkreis unterbringe, dann braucht man das nicht so eng sehen und kann die Ringe weg lassen :k

Soviel zum Thema pflichtbewußte ATAs...

Ist also wirklich überall anders, hier in der Nähe gibt es auch zwei Züchter von Nymphen und Wellis für die Ringe ein Fremdwort sind. Auf meine Frage bei einem warum die Wellis keine Ringe haben: Das müssen die nicht haben und außerdem rentiert es sich nicht, für so einen billigen Vogel Ringe zu kaufen:nene:

Saskia137
22. March 2006, 14:19
ich hatte den text gelöscht weil er provokant war.Sowas sollte man sich in einem Forum meines erachtens allerdings vorm Klick auf den "Antworten" Button überlegen. Ihn im Nachhinein zu löschen wäre nicht meine Art. Eine entsprechende Stellungnahme zum Eintrag fände ich eigentlich passender.
Ich hatte auch schon nachts nen Thread gepostet, über den ich mir die halbe Nacht im Nachhinein gedanken gemacht hatte, aber dann hab ichs am nächsten Morgen in einem der Folgeposts klargestellt und gut war. Aber löschen wäre auch in dem Fall für mich nicht in Frage gekommen.

Soviel zum Thema pflichtbewußte ATAs...
Dann lass blos mal die Psittakose/Ornithose in deren Zuständigkeitsbereich wieder ausbrechen und die entsprechenden ATAs sind ihren Job los.
Mehr sag ich jetzt dazu nicht, sonst werd ich ausfallend. :+schimpf ;) :p 8) :~ 8( 8o :? :k
Liebe Grüßle
Saskia

Bubiline85
22. March 2006, 17:12
Tut mir leid, dass ich hier solch eine Diskussion losgetreten habe. Leider bin ich aus dieser aber nicht schlauer geworden.
Wir haben neide aus dem Tierheim, ohne Ring. Wir haben weder vor mit ihnen zu züchten, noch sie an irgendjemanden weiterzugeben. Sind die Ringe nun notwendig oder nicht. Und einen Nachweis, dass sie aus dem Tierheim sind, haben wir. Allerdings haben Sie die uns als Männchen und Weibchen verkauft, was auch drauf steht. Es sind aber 2 Männchen. Nun bin ich völlig durch den Wind.

Tina 12
22. March 2006, 17:24
Tja, das Problem habe ich ja auch.

ir haben einen Welli von einem jungen Mann übernommen, dessen Mutter den Ring vom TA hat entfernen lassen und verloren hat. Allerdings ist die Bescheinigung des TA noch da. Ungefähr die gleiche Situation wie bei dir.

Mach es doch einfach wie ich, ruf das zuständige Veterinäramt an und frag da nach.

Unser ATA allerdings will nicht nachberingen, weil es seiner Ansicht nach nicht nötig ist.

Und selbst wenn hier gesagt wurde, dessen Meinung sei egal, ich kann den Vogel ja schlecht selbst beringen !;)

Tina 12
22. March 2006, 17:40
PS.

Habe auch noch bei einem e.V. nachgefragt, der sich mit dem Psittacose-Gesetz bei Wellis auskennt, dort wurde auch gesagt, falls nicht gezüchtet wird, wäre das o.k.

Ich möchte auch wirklich nicht wissen, was wäre, wenn niemand mehr notleidende Vögel ohne Ring aufnehmen würde !Sollen die dann eingeschläfert oder einfach fliegen gelassen werden ?

Leider habe ich hier auch darauf noch keine Antwort bekommen.:?

jacky82
22. March 2006, 19:23
PS.

Habe auch noch bei einem e.V. nachgefragt, der sich mit dem Psittacose-Gesetz bei Wellis auskennt, dort wurde auch gesagt, falls nicht gezüchtet wird, wäre das o.k.

Ich möchte auch wirklich nicht wissen, was wäre, wenn niemand mehr notleidende Vögel ohne Ring aufnehmen würde !Sollen die dann eingeschläfert oder einfach fliegen gelassen werden ?

Leider habe ich hier auch darauf noch keine Antwort bekommen.:?


so, du glaubst also die züchter hier kennen sich nicht auch mit der psittacose-verordnung aus?! naja.

um dir abschließend eine antwort von mir zu geben:

nein, diese vögel ohne ring sollten nicht eingeschläfert werden (ein gesundes tier ohne grund zu töten ist gegen das tierschutzgesetz! nur nebenbei:zwinker: ) einfach nachberingen und gut ist, ich finde es überaus interessant, wie viele, u. a. hier im forum, der meinung sind, die tiere würden sich am laufenden band am ringfuß verletzen, das halbe bein rausreißen, der ring einwachsen, und so was in der art. sicherlich gibt es ab und an mal einen fall, aber wenn der offene ring richtig zusammengedrückt wurde, generell die richtige größe verwendet wird, geht das nahezu gegen null! dito bei den geschlossenen ringen, und da sind noch weniger probelme zu erwarten, in dieser richtung, neben den vorteilen die geschlossene ringe noch zusätzlich bringen. :zustimm:

die leute die nichts von ringen wissen wollen und trotzdem züchten, gehören (bei den krummschnäbeln) angezeigt! sorry ist aber so!:D

bei mir wird alles beringt, was sich nicht wehrt und die anderen auch.:D und bisher habe ich sage und schreibe 3 mal probleme gehabt... und die sind auch ganz schnell behoben gewesen.


so, schlage vor wir schließen das thema jetzt und gehen :bier: :bier: :trost: . werden das thema in spätestens 2 wochen wieder haben.:zwinker: :D

jacky82
22. March 2006, 19:24
jetzt musste ich tatsächlich ein :bier: raus nehmen, hatte noch nie so viele von diesen dullen teilen bei mir in einem post, na dann wird wohl nichts mit betrinken...

Bibiana
22. March 2006, 19:25
Hallo Tina!

Du hast eine Bescheinigung vom Tierheim und hast nicht vor zu Züchten. In diesem Fall ist es kein Problem das die Wellis nicht beringt sind!

Würde ich jetzt einen Welli ohne Ring aufnehmen, könnte ich diesen (laut ATA) selbst nachberingen wenn ich dies in meinen Zuchtbüchern vermerke.
Würdest du einen Welli ohne Ring aufnehmen der z.B. von einer Privatperson ist, müßtest du einfach kurz den ATA kontaktieren, der würde dann entweder das Nachberingen anordnen oder eben darauf verzichten, das kann ganz individuell vom ATA entschieden werden.

Und natürlich sollen keine Wellis ohne Ring eingeschläfert werden oder einfach an die frische Luft gesetzt werden. Jeder ATA ist verpflichtet dir entweder nach zu beringen oder darauf zu verzichten und dir dies schriftlich zu geben.
Hast du einen Welli dem der Ring vom TA abgenommen wurde, aus welchen Gründen auch immer, dann bekommst du vom TA ein Bescheid mit warum der Ring abgenommen wurde und dann ist auch dies okay!

UweSikora
23. March 2006, 08:31
die leute die nichts von ringen wissen wollen und trotzdem züchten, gehören (bei den krummschnäbeln) angezeigt! sorry ist aber so!:D

Sorry aber das sehe ich anders. Natürlich muß jeder gezüchtete Vogel einen Ring bekommen. Aber nicht jeder brütende Vogel muß einen Ring haben. Es gibt nämlich Vögel die keinen Ring akzeptieren, und jeden offenen Ring gleich nach dem anlegen wieder entfernen. Wen willst du denn da Anzeigen den Vogel oder den Züchter. Ich züchte Schwarz und Pfirsichköpfchen im Schwarm (natürlich nach Arten getrennt) und viele der Zuchtvögel haben ihre offenen Ringe entfernt. Niemand kann da verlangen die Vögel jeden Tag neu zu beringen oder???

UweSikora
23. March 2006, 08:35
Sorry da hat wohl was mit dem Zitieren nicht funktioniert.:D

sigg
23. March 2006, 10:05
Wenn das Problem erkannt ist, warum beringst du nicht geschlossen?
Zudem bei den ZZF- Ringen der Altersnachweis sowieso nicht auf dem Ring zu finden ist.
Was in meinen Augen aber unbedingt erforderlich ist.
Als vor 13 Jahren noch Agaporniden in meinem Bestand zu finden waren, hat nicht ein Vogel den Ring entfernen können, daher erscheint mir deine Aussage sehr zweifelhaft.

Yunaleska
23. March 2006, 10:38
sorry der einmischung sigg, aber du kannst doch nicht von deinen vögeln auf andere schließen oder? Währe doch schlimm wenn sich jeder Vogel gleoch verhalten würde. Währe langweilig.
ich habe auch in büchern gelesen, dass manche vogeleltern die ringe an den füßen ihrer kinder nicht dulden und die dann abreißen oder sowas, keine ahnung.

sigg
23. March 2006, 11:12
Sicher gibt es viele Ammenmärchen und Ausreden.
Wobei von der letzteren keine dumm genug ist, sie auch zu Papier zu bringen.
Es gibt eben keinen Agaporniden der einen geschlossenen Ring vom Fuß bekäme.
Und sehr wohl kann ich von meinen auf andere schließen, da ja alle die gleichen Schnäbel haben und keiner, auch die von den anderen nicht gelernt haben, mit einer Kombizange umzugehen.

jacky82
23. March 2006, 11:29
aber du kannst doch nicht von deinen vögeln auf andere schließen oder?

schätze schon, erfahrung ist genug da, und ein tier was wie ein tier behandelt wird, wird sich arttypisch verhalten...

zu dem was ich oben geschrieben habe, eins von meinen drei beispielen:

meine ersten Katharinasittiche waren ein ZP und deren Jungvogel, von Leuten ohne ZG, der JV war ohne Ring. Ich habe sofort zuhause einen offenen Ring aufgezogen. Ne Woche später hat das Biest den Ring abgehabt, fragt mich nicht wie, aber es war so und beringen kann ich einen Vogel. Das hat er mit insgesamt 2 Ringen gemacht, und dann war Schluß.

und bei unzertrennlichen gibt es probleme mit dem beringen von geschlossenen ringen extrem selten! was du ansprichst sind heikle arten, die auf nistkontrollen empfindlich reagieren, die man aber auch nachher noch beringen kann oder chipen was bei diesen "kleinkram" nicht sinnvoll ist....

sigg
23. March 2006, 11:33
Tausende von Züchtern beringen ihre Sittiche jedes Jahr zwischen dem 7. und 10. Tag je nach Art.
Wenn es da wirklich Probleme geben würde, hätte sich das in Züchterkreisen wohl herumgesprochen!
Die Probleme sind allerdings nur im VF zu finden!

UweSikora
23. March 2006, 21:29
Hallo
Ich habe keine Probleme die Jungvögel mit geschlossenen Ringen zu beringen. Aber ich habe Zuchttiere die halt offene Ringe hatten, und die haben sie aufgebogen. Und es kann auch immer mal passieren das ein Jungvogel seinen geschlossenen Ring wieder abstreift. Dann müssen halt ZZF Ringe her. Aber da gibt es dann halt Agaporniden gerade die großen Mutationen die die Ringe aufbiegen. Und da kannst du noch so oft Ringe aufziehen die sind dann wieder weg. Ich halte zur Zeit ca. 140 Agaporniden im Schwarm da kann ich nicht ständig Ausschau nach Altvögel ohne Ringe halten. Aber grundsätzlich gebe ich Vögel nur mit Ringe ab. Solange sie dann beim Nachbesitzer halten. Aber man muss auch ganz klar sagen das die Ringpflicht in jedem Kreisveterinäramt anders gehandhabt wird. Man sollte es nicht so eng sehen.

sigg
23. March 2006, 23:05
Weiß nicht Uwe, bei mir sind immer alle geschlossen beringt und da ich täglich nach dem Beringen kontrolliere kann auch kein JV einen Ring verlieren, den ich nicht umgehend wieder aufziehen kann.
Vögel mit offenen Ringen kaufe ich sowieso nicht, da der direkte Alternachweis fehlt, im Gegensatz zu den geschlossenen Verbandsringen.
Ergo macht sich jeder sein Bett selbst und muß also darin schlafen.
Daher ist nichts Zufall, oder unabwendbar, sondern alle diese Probleme sind hausgemacht und lassen sich spielend leicht verhindern.

Zugvogel
24. March 2006, 08:24
@ Uwe
:zustimm:
Selbst Wellensittiche brechen offene Ringe, auch wenn sie fest zusammengedrückt sind, mit Leichtigkeit auf. Für Agaporniden mit ihrem wesentlich kräftigeren Schnabel sollte es ein "Kinderspiel" sein.

Das Nachberingen von älteren Vögeln, die längere Zeit ohne Ring gelebt haben, wird generell nicht empfohlen, da die Vögel sich oft nur schwer an den Fremdkörper gewöhnen können und ihr dadurch bedingtes Verhalten schneller zu Unfällen führen kann.

jacky82
24. March 2006, 11:44
@ Uwe
:zustimm:
Selbst Wellensittiche brechen offene Ringe, auch wenn sie fest zusammengedrückt sind, mit Leichtigkeit auf. Für Agaporniden mit ihrem wesentlich kräftigeren Schnabel sollte es ein "Kinderspiel" sein.

Das Nachberingen von älteren Vögeln, die längere Zeit ohne Ring gelebt haben, wird generell nicht empfohlen, da die Vögel sich oft nur schwer an den Fremdkörper gewöhnen können und ihr dadurch bedingtes Verhalten schneller zu Unfällen führen kann.


darum benutzt man bei vogelzug beobachtungen auch ringe oder? damit sie, wenn sie etwas weiter geflogen sind "verunfallen" und man sie nur noch aufsammeln muss und bestimmten kann wo die routen verlaufen, gell:D

also nee: klar ist es erstmal ein fremdkörper, aber der wird hinterher nicht mehr wahrgenommen! kennst du vielleicht auch selbst von dir, wenn du ständig eine uhr am handgelenk trägst....
oder brichst du dir schneller ein bein, wenn du schuhe anhast und es nur barfuß kennst?? wohl eher nicht, und mit einem ring ist es nichts anderes.

UweSikora
24. March 2006, 19:42
Natürlich beringe ich alle meine Vögel mit geschlossenen Verbandsringen. Aber da ich im Schwarm züchte kann ich mich nicht immer so lange im Innenraum aufhalten. Die Agaporniden verlassen jedesmal fluchtartig ihre Gelege und ihre Jungvögel. Und da ich im Winter früh anfange erkalten die Eier sehr schnell. Aus den Gründen kann ich nicht jeden Abend in die Nistkästen sehen. Und da passiert es schon mal das ein Ring abgestreift wird. Aber wohl sehr selten. Ich kann nur sagen das mir das die sache wert ist, wenn ich sehe wie die Agaporniden im Schwarm fliegen und ziemlich artgerecht brüten. Ich habe je 15 Zuchtpaare Schwarz und Pfirsichköpfchen die jetzt mit ihrem nachwuchs fliegen. Und das sind dann schon mal 150 Tiere. Ich glaube das da mal ein Ring fehlen darf. Werden aber selbstverständlich nachberingt.

sigg
24. March 2006, 23:02
Na wenn man beruflich so spät zur Versorgung der Vögel nach Hause kommt, ist das natürlich ein Nachteil.
Als ehemaliger Schichtarbeiter gab es daher in dieser Beziehung nie Probleme für mich. Entweder machte ich es morgens um 7 oder nachmittags um 15Uhr. Da blieb auch im Winter immer genügend Zeit, das in aller Ruhe und ohne Zeitdruck zu erledigen.

UweSikora
25. March 2006, 08:29
Ja Schichtdienst wäre schön. Aber ich fahre mit Asphalt durch die Gegend und da sind auch schon mal Tage mit 15-20 Stunden dabei. Mein Sohn füttert dann zuverlässig. Aber durch die liebe Arbeit sehe ich meine Vögel nicht immer jeden Tag.

Darkdream
25. March 2006, 08:31
darum benutzt man bei vogelzug beobachtungen auch ringe oder? damit sie, wenn sie etwas weiter geflogen sind "verunfallen" und man sie nur noch aufsammeln muss und bestimmten kann wo die routen verlaufen, gell:D

also nee: klar ist es erstmal ein fremdkörper, aber der wird hinterher nicht mehr wahrgenommen! kennst du vielleicht auch selbst von dir, wenn du ständig eine uhr am handgelenk trägst....
oder brichst du dir schneller ein bein, wenn du schuhe anhast und es nur barfuß kennst?? wohl eher nicht, und mit einem ring ist es nichts anderes.

@Jacky Du tust grad so als würden die Leute mist erzählen wenn sie sagen das Beringung durchaus kritisch zu betrachten ist blos weils bei Dir so gut funktioniert. Wir haben 16 Nymphensittiche und von denen haben 3 den Ring entfernt bekommen müssen weil sie sich damit verletzt haben - bei 2 anderen mußte ich den Ring nicht entfernen obwohl sie mit dem Ring festgehangen sind aber dabei ist glücklicherweise nix passiert. Und glaub mir, ich habe nicht extra Fallen im Zimmer aufgestellt damit ich Dir nen Bären auf die Nase binden kann. :nene: Deshalb sage ich aus meiner persönlichen Erfahrung das ich Beringung kritisch betrachte und nicht unbedingt gutheisse.

Auch von anderen Bekannten und Züchtern habe ich von solchen Erfahrungen gehört... Aber sie sind bestimmt alle unprofessionel und zu Blöd Ringe dran zu machen... und wenn die es nicht sind, sind es bestimmt die Vögel - gelle :dance:

sigg
25. March 2006, 10:21
Tausende sehen die Beringung vollkommen unproblematisch.
Nur hier im Forum sind Leute zu finden die alle möglichen Einwände erfinden.
Schießlich werden jedes Jahr Zehntausende von Vögeln beringt/nachberingt, ohne das die hier im Forum erfundenen Nachteile auch nur die geringste Bedeutung haben.
Ich selbst habe schon bestimmt 10000 Vögel beringt, aber noch keinen Unfall erlebt, der durch den Ring verursacht wurde.
So etwas passiert "immer nur bei den Hansi- Bubi- Haltern".

Tina 12
25. March 2006, 12:55
Hansi-Bubi-Halter...wie darf ich das jetzt verstehen?

Ausserdem werden diese Einwände nicht "erfunden", sondern solche Situationen sind leider Tatsache.

Und nicht nur in diesem, sondern auch in anderen Foren wird darüber diskutiert !Nur mit dem Unterchied, dass der Ton vielleicht ein wenig freundlicher ist.;)

sigg
25. March 2006, 14:15
Was ist denn daran der ehrenrührig.
Sie nennen ihre Vögel denn mal so.
Wäre es nicht so, gäbe es die Bezeichnung nicht, so einfach ist das.
Es ist für mich schon mit einer Neurose vergleichbar, denn bei Züchtern gibt es diese dauernden Redereien nicht.
Wenn man zudem bedenkt, wieviel Wildvögel jährlich beringt werden und nach Jahren wieder gefangen um die Flugrouten zu bestimmen, stellt man fest, daß diese Vögel alle nicht verunglückt waren, nur bei euch verunglücken die Käfigvögel.

Tina 12
25. March 2006, 15:43
Also bei mir ist noch keiner von den fünfen mit Ring verunglückt.

Nur der, den wir übernommen haben, hatte wohl mal eine Schwellung am Bein, weswegen der Ring vom TA entfernt wurde.

Kann das ja auch nur so berichten, wie es mir erzählt wurde:nene:

Es scheint aber öfter zu passieren, und nicht alle Züchter sind so erfahren wie Du, es gibt leider einige davon, die unerfahren sind und die Ringe falsch aufziehen.Einer von meinen Wellis hat dadurch z.B. eine deformierte Zehe zurückbehalten,zum Glück ist er dadurch nicht allzu gehandicapt, aber beim Landen kann es schon mal Probleme geben.

Unser ATA sieht das jedenfalls anscheinend locker, wenn der Vogel zu den Grosspapageien gehören würde, sähe das wohl auch anders aus.Und weitergeben wird unser Caspar auf gar keinen Fall, er hat bei uns sein endgültiges Zuhause gefunden.Notfalls könnte man ja auch über dieBescheinigung vom TA seinen Züchter ausfindig machen.

Also doch kein Grund für Aufregung, nicht ?:+klugsche :D

Katzenfreundin
25. March 2006, 15:43
Hallo ,
ich hoffe Ihr könnt mir helfen.
Letztes Jahr habe ich eine Blaustirnamazone aus schlechter Haltung aus dem Forum erworben.
Der Ring war beim Vorbesitzer durch einen Tierarzt entfernt worden.
Den Ring mit der Bescheinigung vom Tierarzt habe ich mitbekommen.
Nun habe ich die Ammazone mit der zweiten welche auch ein Notfall war bei der Behörde angemeldet.
Habe heute Post von der Behörde bekommen,es wird verlangt das die Blaustirnamazone neu beringt werden muss.
2 Adressen würden mir mitgeteilt wo ich einen neuen Ring bekomme.
In Hambrücken und in Langen,das beringen soll dann ein Tierarzt machen.
Das verstehe ich nicht so ganz den der andere Ring ist ja vorhanden ,zwar durch das entfernen kaputt.
Oder ist es besser wenn ich den Vogel chippen lasse,braucht er dann keinen Ring.

Zugvogel
25. March 2006, 16:43
darum benutzt man bei vogelzug beobachtungen auch ringe oder? damit sie, wenn sie etwas weiter geflogen sind "verunfallen" und man sie nur noch aufsammeln muss und bestimmten kann wo die routen verlaufen, gell:D

In "unserer" Wildvogelklinik befinden sich immer wieder Vögel, die beringt worden sind und sich auf Grund dieses Ringes verletzt haben. Selten ist das nicht gerade. Kleinere beringte Wildvögel können zudem noch schneller Opfer anderer Vögel werden.


also nee: klar ist es erstmal ein fremdkörper, aber der wird hinterher nicht mehr wahrgenommen!

Diese Aussage steht im Widerspruch zu deiner vorherigen. Hätte dein Vogel den Ring nicht mehr wahrgenommen, hätte er ihn wohl nicht so bearbeitet, dass er ihn los geworden ist.

Der Sinn von Nachberingungen bzw. der Möglichkeit der offenen Beringung sollte hinterfragt werden, denn was es heißt, Vögel aus illegalen Zuchten "legalisieren" zu können - dein Versuch war nichts anderes - brauche ich wohl nicht näher erläutern.

Letztendlich ist diese ganze Beringungsgeschichte, gerade in Hinblick auf die mehr und mehr wegfallenden Handelsgrenzen, Augenwischerei, und die Anschaffung ist und bleibt Vertrauenssache. Und das beginnt schon beim Erwerb eines Vogels, dem, medizinisch indiziert, der Ring entfernt worden ist. Denn es sind nicht nur Einzelfälle, in denen der Ring eines bereits verstorbenen Tieres mitgegeben worden ist, entweder um das Tier "zu legalisieren" oder um es jünger zu machen.

Gruß
Compagno

Zugvogel
25. March 2006, 16:56
So etwas passiert "immer nur bei den Hansi- Bubi- Haltern".

Also wenn schon wieder selektiert wird, dann doch bitte nicht so einseitig!

Respekt z.B. allen Hansi-Bubi-Haltern, die trotz eigener bescheidener Verhältnisse viel Geld für das Wohl ihrer Tiere, z.B. für tierärtztliche Behandlungen, aufbringen, im Gegensatz zu manchen Massenzüchtern /-händlern, die einem kranken oder nicht der "Norm" entsprechenden Vogel mal schnell den Hals umdrehen und nicht einmal die Kosten für eine Einschläferung durch den Tierarzt bezahlen!

birkenholz
25. March 2006, 17:03
..... die Situation ufern nun mal wieder aus.8( 8( 8( 8( 8(
Nehmt es doch einfach hin -- volkstümlich gesagt -ein "Krummschnabel" hat nun entsprechend der Gesetzeslage einen Ring zu tragen. Zuerst kommt generell die Beringung, Nachberingung und auf Antrag und Genehmigung der Chip. egal wie es die einzelnen ATA aus Unkenntnis, Laxheit oder was auch immer- händeln.
zehntausende von Züchtern, Beringer im Vogelzug haben im Laufe ihres Lebens ..zig Vögel beringt und es kommen auch hin und wieder Unfälle durch die Ringe vor. Im Verhältnis gesehen - ein ganz minimaler Anteil.
Keiner wird auf grund eines Verkehrsunfalles allen ernstes des Autofahren in Frage stellen. Viele schreiben hier auch vom Hörensagen - ohne bestimmt den genauen Sachverhalt zu kennen.
Verunsichert doch nicht mit eurem Geschw.... Gerede Neueinsteiger. Schlage vor diesen Tread durch einen Moderator mit einem abschließenden Wort zu beenden.
gruß birkenholz

Zugvogel
25. March 2006, 17:09
Vögel mit offenen Ringen kaufe ich sowieso nicht, da der direkte Alternachweis fehlt, im Gegensatz zu den geschlossenen Verbandsringen.
Ergo macht sich jeder sein Bett selbst und muß also darin schlafen.
Daher ist nichts Zufall, oder unabwendbar, sondern alle diese Probleme sind hausgemacht und lassen sich spielend leicht verhindern.

Wenn ich Vögel (Notfälle) augenommen hatte, dann war für mich das Schicksal der Tiere von Bedeutung und nicht das der Ringe. Soviel zur Relativierung von Sichtweisen in Bezug auf Lebewesen und Ringe.

Die Eingangsfrage dürfte damit auch indirekt beantwortet sein.

sigg
25. March 2006, 17:14
In "unserer" Wildvogelklinik befinden sich immer wieder Vögel, die beringt worden sind und sich auf Grund dieses Ringes verletzt haben. Selten ist das nicht gerade. Kleinere beringte Wildvögel können zudem noch schneller Opfer anderer Vögel werden.
Gruß
Compagno

Deine Fantasie schlägt regelrechte Kapriolen.
Und das der Ring ja auch so schwer ist, das beringte Vögel dadurch eher einem Räuber zum Opfer fällt, halte ich auch für einen verspäteten Karnevalsscherz.
Man sollte den Vogelwarten Bescheid geben, das alle beringten Tiere bei euch landen, verletzt oder tot, vielleicht auch noch als Gewölle, damit sie endlich mit dem Vogelmord durch Beringen aufhören!
Und das durch das vermaleite Beringen so viele Vögel beim Züchter verletzt sind und dann den Hals umgedreht bekommen, halte ich ebenso für groben Unfug.
Bewirb dich mal als Journalist bei der Bildzeitung!

Zugvogel
25. March 2006, 17:14
ein "Krummschnabel" hat nun entsprechend der Gesetzeslage einen Ring zu tragen. Zuerst kommt generell die Beringung, Nachberingung und auf Antrag und Genehmigung der Chip. egal wie es die einzelnen ATA aus Unkenntnis, Laxheit oder was auch immer- händeln.

Es ging ja initial um die Nachberingung von WS. Kannst du mir das Gesetz nennnen, das einen ATA verpflichtet, einen Vogel dieser Art nachzuberingen, wenn mit ihm nicht gezüchtet wird?

Gruß
Compagno

Zugvogel
25. March 2006, 17:35
Deine Fantasie schlägt regelrechte Kapriolen.

Du kennst meine Verbindung zur Tierklinik hier, dass du es als Fantasie abtun kannst?


Und das der Ring ja auch so schwer ist, das beringte Vögel dadurch eher einem Räuber zum Opfer fällt, halte ich auch für einen verspäteten Karnevalsscherz.

Sprach ich über die Schwere von Ringen?:nene:
Ringe wirken sich mitunter negativ auf den natürlichen Tarnschutz von Vögeln aus. Metallisch Glänzendes weckt das Interesse einiger Vögel besonders, wie du vielleicht weißt.


Man sollte den Vogelwarten Bescheid geben, das alle beringten Tiere bei euch landen, verletzt oder tot, vielleicht auch noch als Gewölle, damit sie endlich mit dem Vogelmord durch Beringen aufhören!

Sprach ich davon, dass ALLE beringten Vögel verunfallen. :nene:
Ich habe lediglich geschrieben, dass es nicht selten vorkommt. Für mich ist ein jedes solches Schicksal von Bedeutung.



Und das durch das vermaleite Beringen so viele Vögel beim Züchter verletzt sind und dann den Hals umgedreht bekommen, halte ich ebenso für groben Unfug.

Habe ich DIESEN Zusammenhang hergestellt? :nene:


Bewirb dich mal als Journalist bei der Bildzeitung!

Nun kann ich nachvollziehen, warum diese Zeitung deine Pflichtlektüre darstellt! Schließlich fiel dir ja schon die korrekte semantische Verarbeitung meiner simplen Sätze schwer!:nene:

sigg
25. March 2006, 17:58
Ich glaube jedes Wort.
Ich sehe ja auch so aus!

Tina 12
25. March 2006, 22:06
Wenn ich Vögel (Notfälle) augenommen hatte, dann war für mich das Schicksal der Tiere von Bedeutung und nicht das der Ringe. Soviel zur Relativierung von Sichtweisen in Bezug auf Lebewesen und Ringe.

Die Eingangsfrage dürfte damit auch indirekt beantwortet sein.

Genau so sehe ich das auch !:zustimm:

birkenholz
26. March 2006, 05:49
pardon - Verordnung nicht Gesetz
Verordnung zum Schutz gegen die Psittakose und Ornithose
(Psittakose-Verordnung)
gruß birkenholz

Darkdream
27. March 2006, 14:06
@Compagno :-) Danke !

@Sigg - Du bist doch Züchter - Wieviele Deiner Vögel verbringen den ganzen Rest ihres Lebens bei Dir so das Du ausschließen kannst das ihnen nie irgendwas mit dem Ring passiert ? Du tust Dir allgemein ganz schön leicht alle Leute irgendwelcher Lügen zu strafen wenn sie andere Erfahrungen, und nicht HÖRENSAGEN, gemacht haben die Du nicht akzeptieren kannst oder magst.

Ciao Nadja

Zugvogel
28. March 2006, 09:00
pardon - Verordnung nicht Gesetz
Verordnung zum Schutz gegen die Psittakose und Ornithose
(Psittakose-Verordnung)
gruß birkenholz


Eine solche Verpflichtung kann ich in dieser Verordnung nicht finden.

Gruß
Compagno

sigg
28. March 2006, 09:50
Ja Nadja, das geht dann über Statistik.
Die Menge der beringten Vögel, die Haltungsdauer und welche Probleme sind aufgetreten.
Zudem die Bekanntschaft von vielen Züchtern die wiederum abertausende von Vögeln jährlich beringen und deren Erfahrungen.
Dann dagegen ein paar HBH mit vielleicht 5 oder 10 Tieren, die dauernd von Ringproblemen schwafeln und nur hier zu finden sind.
Dann Argumentationen über die man nur mit dem Kopf schütteln kann, aber auch nur hier zu finden sind.
Wenn man diese Einlassungen genau unter die Lupe nimmt, bleibt wie gesagt, außer einem Kopfschütteln meist nicht viel übrig.
Jemand kennt einen, der mal gehört hat, das da einer ist, dem so etwas mal passiert sein soll!
Der Rest läuft dann unter Verhaltensweisen der Vögel vermenschlicht und dann auch prompt die falschen Schlüsse gezogen.

Darkdream
29. March 2006, 07:27
also lüge ich und meine bekannten - okay - damit kann ich leben wenn Du das glaubst :)

sigg
30. March 2006, 10:05
Siehe letzter Satz , Nadja. Post 72
Immer schön alles lesen!

Chimera
30. March 2006, 12:26
ich hatte schon mehrere vögel, bei denen ich den ring entfernen musste. und jedes mal war menschliche dummheit der hauptgrund, warum ein ring dem vogel beschwerden bereitete. falsche ringgröße, ungeeignetes nistmaterial das sich im ring verhedderte, starker milbenbefall....
darüber hinaus gibt es natürlich noch die möglichkeit, dass ein vogel sich so unglücklich verletzt, dass der ring die behandlung oder heilung erschwert.

ein richtig angelegter ring an einem gesunden vogel, der artgerecht gehalten wird, wird niemals probleme bereiten, außer vielleicht den besitzern, die sich wieder einmal zu viele sorgen machen.

Zugvogel
30. March 2006, 13:42
ich hatte schon mehrere vögel, bei denen ich den ring entfernen musste. und jedes mal war menschliche dummheit der hauptgrund, warum ein ring dem vogel beschwerden bereitete. falsche ringgröße, ungeeignetes nistmaterial das sich im ring verhedderte, starker milbenbefall....
darüber hinaus gibt es natürlich noch die möglichkeit, dass ein vogel sich so unglücklich verletzt, dass der ring die behandlung oder heilung erschwert.

ein richtig angelegter ring an einem gesunden vogel, der artgerecht gehalten wird, wird niemals probleme bereiten, außer vielleicht den besitzern, die sich wieder einmal zu viele sorgen machen.


Und es gibt den nicht seltenen Fall, dass sich ein Krummschnabel einen offenen Ring selbst entfernt.

sigg
30. March 2006, 14:13
Wenn das Problem erkannt ist, warum beringst du nicht geschlossen?
Zudem bei den ZZF- Ringen der Altersnachweis sowieso nicht auf dem Ring zu finden ist.
Was in meinen Augen aber unbedingt erforderlich ist.
Als vor 13 Jahren noch Agaporniden in meinem Bestand zu finden waren, hat nicht ein Vogel den Ring entfernen können, daher erscheint mir deine Aussage sehr zweifelhaft.

Immer schön lesen.
Erspart die viele Schreiberei!

Tina 12
30. March 2006, 14:16
Ich hatte hier schon einmal geschrieben, dass leider nicht alle Züchter die Ringe korrekt anlegen.:zwinker:

Was bitte können die zukünftigen Besitzer dafür , wenn es hinterher damit Probleme gibt ?Schaut euch mal in einigen Zoogeschäften um, bitte !

Was man da teilweise in punkto schlecht angelegter Ringe sieht, ist manchmal erstaunlich !

sigg
30. March 2006, 14:19
Die Züchter schon.
Nur die Zufallsvermehrer nicht.
Jede Ringgröße ist vorgeschrieben und graviert.
Ein Blick genügt, um das festzustellen.
Zoogeschäfte sind sowieso nicht das Maß der Dinge.
Ich züchte je nach dem um die 200 Vögel im Jahr und keiner geht in den Zoohandel.
Klingelt es jetzt langsam??

Tina 12
30. March 2006, 14:41
Von dir habe ich nicht gesprochen, sondern von "Züchtern", die z.B. Zoohandlungen beliefern. "Massenzüchter", wie man so schön sagt.

Dass da nicht immer alles zum Wohle der Vögel geschieht, wirst du ja sicher bestätigen.Klar sind Zoohandlungen nicht das Mass der Dinge, ich habe dort noch nie ein Tier gekauft, sondern nehme grundsätzlich und ausschliesslich Abgabetiere auf.

Viele Leute kaufen aber nun mal Wellis in der Zoohandlung, oder wieso gehen da jährlich Tausende über die Ladentheke ???

Du gehst immer von dir aus, es sind aber eben nicht alle so verantwortungsvoll und informiert wie du.

sigg
30. March 2006, 15:09
Wieso, alle hier im Forum reden von Verantwortung und Tierschutz.
Die Realität sieht anders aus, denn anstatt sich vorher, wirklich vorher zu informieren woher man Vögel bekommen kann, lascht man ins Zoogeschäft.
Spätestens dann wenn Probleme auftauchen, hängt man im Forum und gibt seine Hypothesen zum Besten.
Zudem kann man auch noch sagen, das die Vögel beim Züchter preiswerter sind und kostenlose Beratung gibt es in der Regel obendrein, weiterhin hat man auch einen Ansprechpartner bei Haltungsproblemen.
Im Zoogeschäft möchte man Geld verdienen, fachmännische Beratung hat Seltenheitswert und die Vögel werden möglichst billig eingekauft, um die Verdienstspanne zu erhöhen.
Daher kann sich jeder selbst ausrechnen, woher die Tiere zu 90% kommen und wer sie zu Schleuderpreisen an die Zoohandlungen veräußert!!
Die Verdienstspanne beträgt etwa 200 - 400% für die Zoohandlungen.

Tina 12
30. March 2006, 15:30
Weiss ich doch alles, wie gesagt, ich persönlich habe noch nie einen Welli im Zoogeschäft gekauft.

Meine sind alle aus dem Tierheim oder ehemalige Einzeltiere, die von den Besitzern abgeschoben wurden. (Weil sie nicht sprechen wollten )!8(

Wusste aber gar nicht, dass die Zoohandlungen noch so eine hohe Verdienstspanne haben, klar, dass sich das für die lohnt !:(

Und der Spiegel und der Plastikwelli werden auch noch gleich an den Mann/die Frau gebracht....8(

sigg
30. March 2006, 15:48
Genau und den Unbedarften wird untergejubelt, daß dies zur normalen Käfigeinrichtung gehört und zum Basishaltungsinventar vonnöten ist.
Beispiel:
1,0 Kanarienvogel wird in der Regel für 10,00 bis 12,50 Euro aufgekauft und für 30.- - 40.- wieder verkauft.
Ganz selten geben sie etwas mehr.
Sie lehnen aber auch keinen Einkaufspreis für 5.- Euro ab.

Renner
30. March 2006, 17:18
hallo,

auch wenns euch nicht gefällt. zoohandlungen haben unkosten und wollen natürlich auch verdienen.

grundsätzlich ist derjenige schuld, der sich nicht informiert, und das seid ihr selber. macht es euch nicht immer so leicht und schiebt alles auf die zoohandlungen. zoohandlungen werden in jedem tierforum verpönnt doch keiner sucht die schuld bei sich selbst.

ps ich bin kein händler und habe selbst auch schon schlechte erfahrungen mit ihnen gemacht, aber....naja das ist ein anderes thema.;)

Zugvogel
30. March 2006, 17:39
Daher kann sich jeder selbst ausrechnen, woher die Tiere zu 90% kommen und wer sie zu Schleuderpreisen an die Zoohandlungen veräußert!!

Also hier sitzen in den Zoohandlungen, Garten-Centers und Baumärkten überwiegend AZ-beringte Vögel.

sigg
30. March 2006, 18:09
Wie sich das doch von Landstrich zu Landstrich unterscheidet!
Hier sitzen in den erwähnten Geschäften 80% ohne Ringe, von den restlichen 20% der größte Teil nur mit Kennzeichnungsringen, Krummschnäbel mit offenen ZZF- Ringen.
Wenn ich dabei bedenke, das dieses Gebiet jenes ist, in welchem die meisten Vogelzüchter wohnen, komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus.

Zugvogel
30. March 2006, 19:24
Ich kenne hier einen AZ-Züchter persönlich, der jedes Jahr fast seine kompletten Nachzuchten an die Zooabteilung eines Garten-Centers abgibt, mit der Begründung, er würde keine Abnehmer finden. Inwieweit er sich um eine persönliche Vermittlung der Vögel bemüht, kann ich nicht sagen. Versuche meinerseits, ihn zu überzeugen, weniger Vögel nachzuzüchten, schlugen bisher leider fehl. Er ist einer der Alten, der dies jahrzehntelang so praktiziert und wenig bereit bzw. fähig ist, umzudenken.

sigg
30. March 2006, 19:33
Ja, das sind die Bequemen.
Die legen ja auch jedes Jahr kräftig Geld dazu, bei den Preisen die diese Geschäfte an die Züchter bezahlen.
Anders könnte er wenigstens Plus- Minus- Null arbeiten.

UweSikora
30. March 2006, 20:11
hallo zusammen
ihr habt sicher alle irgendwo recht. aber habt ihr auch mal überlegt wo der zoohandel seine tiere sonst her holt. warscheinlich doch beim grosshandel. und wo bekommt der grosshandel seine tiere. so da könnt ihr ja mal drüber nachdenken. auch ich züchte im jahr ca. 200 vögel. über 80 % verkaufe ich privat. da kann man sich leicht ausrechnen das der zoohandel nicht die besten vögel bekommt. und sigg mir kann keiner erzählen der 200 wellis züchtet er verkauft alle privat ? oder bist du jedes wochenende auf den börsen.

sigg
30. March 2006, 20:25
Ich habe da eine ganz andere Philosophie Uwe, wie viele andere auch.
Beispiel:
Als ich 2002 13,3 Schmucksittiche gezogen hatte, war mir klar, das ich große Probleme mit dem Verkauf der vielen 1,0 haben würde.
Ergo habe ich 2 Jahre keine mehr gezogen, bis alle verkauft waren.
Nicht einer ging an den Zoohandel.
Das gleiche würde ich auch mit Kanarien und Prachtfinken machen.
Ich züchte nicht auf Deubel komm raus, sondern wenn sich Absatzschwierigkeiten ergeben, fahre ich die Zucht eben dieser Art oder Rasse runter, notfalls setze ich ein paar Jahre ganz aus.
Es widerstrebt mir zutiefst andere gute Geschäfte machen zu lassen und ich als Züchter gucke in die Röhre.
Man kann auch mit dreijährigen Vögeln gut züchten, nehmen wir mal Prachtfinken und Kanarien als Beispiel.

Zugvogel
30. March 2006, 20:39
Es widerstrebt mir zutiefst andere gute Geschäfte machen zu lassen und ich als Züchter gucke in die Röhre.

Ich hoffe, dies ist nicht dein einziger Beweggrund, Vögel nicht an den Zoohandel zu geben.

Gründe wären für mich die oft miserablen Haltungsbedingungen der Vögel in Läden, der Stress, dem sie dort ausgesetzt sind, und die ungewisse Zukunft auf Grund der zumeist mangelhaften Beratung.

Ich stelle fest, du schreibst fast immer nur vom Geld im Zusammenhang mit Vögeln.....

UweSikora
30. March 2006, 20:44
Hallo sigg
da hast du sicher recht. der zoohandel verdient gut an den vögeln. zucht zurückfahren ist auch gut versuche ich auch, aber bei agaporniden nicht ganz einfach. die finden immer einen weg. bei den australiern geht das schon. aber wenn vögel die eier einmal in den sand legen ist das auch nicht gut und das passiert oft. aber ich habe schon bemerkt je mehr verschiedene zuchtpaare in einer voliere zusammen sind um so besser. dann ist die ablenkung sehr gross und keiner denkt an die fortpflanzung.

sigg
30. March 2006, 21:10
Sicher Uwe, das geht auch, oder Geschlechter trennen, was du aber wohl sowieso praktizierst.
Du weißt gerade bei Agaporniden ist der Markt gerappelt voll.
Kennst du Peter Frenger Sittichguru aus Bedburg; war im Spaß gemeint.
Der züchtet auch jedes Jahr ein paar hundert.
Er hat mir von den Problemen erzählt.
Ist auch Obman in Niederrhein-Grenzland.
Übrigens, ein Zuchtjahr fast auf Null gefahren, eröffnet plötzlich enormes Plus an Freizeit.

Kommentar zu Post 91
Jeder der bei mir Vögel gekauft hat, bleibt immer Ansprechpartner für mich, oder ich für ihn.
Es macht mir dabei auch nichts aus, mal 50 Kilometer und mehr zu fahren und Jemandem praktische Hilfestellung zu geben, was im letzten Jahr einige Male passiert ist,
ob es eine Krankenbehandlung war oder praktische Hilfestellung bei der Einrichtung der Volieren, oder der Zuchtvorbereitung ging.
Auch macht es mir nichts aus, einem Anfänger ein paar Vögel zu schenken, denn das bekomme ich doppelt in irgendeiner Form zurück.
Ich hoffe, ich habe damit zum Ausdruck gebracht wie ich bestimmte Sachen betrachte.

Yera
31. March 2006, 07:32
Hallo ihr,

ich habe mir jetzt durch die Seiten durchgelesen, mehr als einmal ging mir der Hut hoch.

Da stehen solche Sätze drin, wie sinngemäß es gibt keine Ringprobleme nur hier im Forum, viele Vögel gehen ohne Ring über den Ladentisch, .....
Das ärgert mich.

Sagt mal wollt ihr das so stehen lassen?

Klar kann man auch einfach schweigen, weil ein anderer seine Meinung so stark vertritt.

Ich kann nur schreiben, jemand der wie du Sigg um die 250 Vögel hält (Gould- Binsen- Diamant- Rotköpfige Papagei- dreifarbige Papageiamadinen.
Kleine Kubafinken, Kanarien, Grassittiche: Bourke- Glanz- und Schmucksittiche. Senegal- und Schwarzbauchamaranten, Veilchenastrilde, Orange- und Napoleonweber. Buntastrilde, Rotmaskenastride und Cardueliden: Weißbürzel- und Mozambikgirlitze. JM in Rotbraun, Scheck und Weiß)hat natürlich Ahnung in seinen Arten, aber wenn ich mir die so anschauen fehlen da gerade die Krummschnäbel, bzw. größere Arten als Grassittiche.
Natürlich hat man auch Erfahrungen aus eigenem Erleben und auch von bekannten Züchtern, aber man geht einfach stark von der eigenen Situation aus, das ist ganz normal.

Ich kenne genug die Probleme haben mit ihren Vögeln bzw. mit deren Ringen (geschlossen wie auch offen), sei es Private Halter (die sich vorher informiert hatten) und auch Züchter ( die schon lange züchten und auch nicht zu schlecht einzustufen sind), immer wieder kommt es zu Problemen mit Ringen. Fängt im Nistkasten an wo Eltern den Jungen an die Beinchen gehen bis dahin, dass Beine abgebissen werden. Andere Fälle sind Verletzungen die später entstehen. Ein tragischer Fall von Februar diesen Jahres war ein Graupapagei, offen beringt ( warum er so beringt war weiß ich nicht), also er blieb mit seinem Ring am Gitter hängen, wurde nicht sofort bemerkt, er zog daran, biss auf dem Fuss,.... Ergebnis: Fuss war fast ab, ein komplizierter Bruch. Trotz Tierklinik (vogelspezialisiert) verstarb das Tier nach einigen Tagen an einer Sepsis. Weiteres Beispiel, Herbst 2005, ein Vogel nagte an seinem geschlossenen Ring, verkeilte seinen Schnabel, kam nicht mehr raus, verlor das Gleichgewicht und stürtze von der Stange, dabei fiel er so unglücklich dass er sich das Genick brach. Das sind beides Beispiele von Züchtern die nicht erst gestern angefangen haben.
Bei Vogelvereinen ist mehr als nur einmal das Thema Vögel, Ringverletzungen usw. auf der Tagesordung, allerdings trifft das meist Krummschnäbel, die auch schon geschlossene Ringe so bearbeitet haben, dass sie entweder zur Verletzungsgefahr wurden oder ganz abgefallen sind ( kenne selber einen Molukkenkakadu, der dies ohne Probleme schaffte)
Und Züchter die ihre Vögel offen beringen sind ganz sicher nicht schlechtere Züchter, wie die, die nur geschlossen beringen. Manche sind sogar verantwortungsbewusster, wenn sie in Kauf nehmen nicht ausstellen zu können aber das gesunde Vogelbein des Jungvogels höher einstufen.

Und von den Zooläden kenne ich keinen der Vögel nimmt, die nicht beringt sind. Und von wegen verdienen so viel. Man muss rechnen, die Ladenmiete, Steuer, Mitarbeiter, Instandhaltung incl. Licht und Wärme,.... dann haben die keine Garantie, dass die Vögel einen Kunden finden, Todesfälle gibt es auch,.....
Ergebnis: Verdienst ist pro Vogel nicht sehr hoch.
Was nicht heisst, das ich meine Vögel gerne dorthin gebe, denn gerade die Situation von Kundschaft, engen Käfigen ,..... finde ich nicht gut und man hat keinen Einfluss mehr wer die Vögel bekommt.
Ob beraten wird, hängt von Geschäft ab, ich kenne welche die es gut machen und andere da schweigt man lieber.

ATA die auf Beringungsfragen so antworten wie hier teilweise angefügt sind schlicht und einfach zu melden. Ich kenne keinen, der dies so handhabt, mich würde wirklich interessieren welche solche Informationen geben sollen.

Tierheime sind ein Bereich, in dem ich mich nicht auskenne, aber so wie es hier geschrieben wird, kann ich mir das auch nicht vorstellen.

So jetzt habe ich meine Wut im Bauch rausgelassen und hoffe man hört auf so über Dinge zu schreiben, die einfach nicht zu halten sind.

Zugvogel
31. March 2006, 08:05
Hallo Yera,

ein guter Beitrag, und ich stimme dir zu, dass mancher Züchter seinen Blick nicht aus den eigenen Volieren herausbekommt, aber gern überall mitdiskutieren möchte.

In der Eingangsfrage ging es aber um die Nachberingung (-spflicht) von Wellensittichen, mit denen weder Handel betrieben noch gezüchtet wird.


ATA die auf Beringungsfragen so antworten wie hier teilweise angefügt sind schlicht und einfach zu melden.

Bist du dir sicher, dass o.g. Wellensittiche nachberingt werden müssen, um dies zu schreiben?

Gruß
Compagno

UweSikora
31. March 2006, 08:30
hallo yera
es gibt in unserem land nun mal ein gesetz das uns ganz genau vorschreibt wie wir mit unseren krummschnäbeln zu verfahren haben. ob wir wollen oder nicht wird da nicht gefragt. ob großer oder kleiner vogel auch egal. ringe sind nun mal vorgeschrieben. und der beste ring ist nun mal der geschlossene. er zeigt dir genau an woher der vogel kommt und wie alt er ist. das es immer mal ein problem mit dem ring gibt egal ob offen oder geschlossen auch klar. aber der anteil ist doch verschwindend gering. wenn wir mal einen blick in unsere nachbarländer (z.b.niederlande,belgien etc.)werfen sehen wir das es dort so etwas nicht gibt. geht es doch bei uns eigendlich nur um die angst vor der psittakose, und die hat ihren schrecken längst verloren. unsere gesetze sind schon lange überaltert. aber wir müssen uns nun mal daran halten ob wir wollen oder nicht. aber letztlich ist es unsere eigene sache wie wir zuhause mit unseren vögeln umgehen. ring hin oder her. in meinen eigenen vier wänden entscheide ich alleine ob mein vogel einen ring trägt oder nicht. ich habe einen großen alexandersittich unser mäxchen, den ich in köln in der flora unter einem baum halb tot gefunden habe, und von hand aufziehen musste. dieser vogel hat keinen ring und da stehe ich zu. ausserdem habe ich einige agaporniden unter den zuchtpaaren die keine ringe haben, auch dazu stehe ich. aber es ist doch auch ganz klar das kein vogel mein haus ohne ring verlässt. das ist nun mal so vorgeschrieben. aber ich habe ja schon weiter oben geschrieben das man das alles nicht so eng sehen muss. jeder sollte für sich selbst entscheiden wie weit er sich kontrollieren lassen will.
ich entscheide das jedenfalls ganz alleine !!

sigg
31. March 2006, 09:09
Sicher, Probleme fangen bei der Beringung erst ab der Größe eines Nymphensittichs an!?
Andere Sitticharten, Kanarien und PF sind hier wohl nicht betroffen.
Und plötzlich gibt es nur noch beringte Tiere zu kaufen!
Wenn ich nun in einem Zooladen 30 Kanarien sehe, von denen nur 2 mit DKB - Ringen versehen sind, dann noch mal 3 mit Kennzeichnungsringen, so ist das sicher ein Einzelfall, in anderen Zoogeschäften gibt es so etwas nicht.
Gestatten, das ich lache!
Wobei ich auch sicher bin, das 90% hier keinen Verbandsring von einem Kennzeichnungsring unterscheiden können.
Ich verweise hier mal auf die enorm vielen Posts, die diesbezüglich im Forum veröffentlicht werden.
Wenn man zu dem bedenkt, das 80% der Züchter in Vereinen mit anderen Züchtern organisiert sind, ihre lokalen Schauen ausrichten, wiederum auf Kreis- oder Landesebene Schauen ausrichten, darf man ohne Übertreibung davon ausgehen, daß oft in solch einem Verein mehr Vögel gehalten und gezüchtet werden, als alle User hier, einge Züchter ausgenommen, zusammengenommen, an Tieren haben.
Da kommt man denn zu Züchterkollegen, welche eine große Anzahl an Papageien und Großsittichen züchten, alle sitzen ordnungsgemäß beringt in ihren Volieren, teilweise über sehr lange Zeiträume und keinem mußte der Ring entfernt werden.
Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.
Aber vielleicht ist alles nur ein Problem der Haltung und Unterbringung, denn was man hier so nachlesen kann, läßt einem oft die "Haare zu Berge stehen".

Yera
31. March 2006, 09:31
Siehst du Sigg du gehst (schon wieder) von nicht Krummschnäbeln aus, dazu gehören nun mal die Kanarien, und die müssen nicht beringt sein!!
Hier geht es aber um Wellensittiche, die haben einen ganz anderen gesetzlichen Hintergrund, da ist Beringnung Pflicht und auf das habe ich mich bezogen.



Bist du dir sicher, dass o.g. Wellensittiche nachberingt werden müssen, um dies zu schreiben?
Ja da bin ich sicher, ausser man hätte den Vogel gechippt, er ist auf jeden Fall Kennzeichungspflichtig.


ringe sind nun mal vorgeschrieben. und der beste ring ist nun mal der geschlossene. er zeigt dir genau an woher der vogel kommt und wie alt er ist.
Kleine Berichtigung, nicht Ringe sind vorgeschrieben sondern die Kennzeichnung ist vorgeschrieben.
Und warum ist der beste Ring der geschlossene? Nur wegen der herkunft und des Alters? Täusch dich da mal nicht, wie viele Vögel werden falsch beringt, alte Ringe verwendet, oder schon als Jungvogel gleich zweimal beringt, nachher wird ein Ring wieder entfernt je nachdem wie mans braucht. Leider auch von führenden Züchtern in der AZ schon gesehen, ging da um Wellensittich, und warum? Nur wegen den Ausstellungen und weil man da glänzen wollte. Oder auch jemand der Fremdringe aufzieht nur weil er mal keine eigene hat, oder bestellen will......
Mir ist schon soviel untergekommen, ich glaube den geschlossenen Ringen auch nicht alles was drauf steht.
Beispiel ein Papagei bekommt auf einer örtlichen Vogelschau eine Medallie, Nachfragen ob eigene Nachzucht wird bejaht, dummerweise hat der Züchter aber keine Altvögel, auch ein Jahr später sind keine da, ...... Vogel wurde falsch beringt, einfach etwas Kohle rüberwachsen lassen und ein Züchter war bereit den eigenen Vogel mit dem Ring des besagten Züchters zu beringen.

Ich finde das nur noch schlimm was da gemacht wird.
Sicher ist das nicht die Regel, aber es kommt mehr vor als ich mir vorstellen konnte, genau so die Ringverletzungen, da ist jede schon zuviel, wenn da ein Vogel leidet oder jämmerlich eingehen muss.
Eine Alternative die realisierbar ist wäre wirklich notwendig.

sigg
31. March 2006, 09:52
Blättere mal weiter zurück und les alle Posts.
Für Sittiche besteht Ringpflicht und nicht erst seit heute.
Es ging auch Allgemein um Beringung.
Auch zur Nachberingung bei Sittichen bei Weitergabe aus Privathand hatte ich mich schon geäußert.
Was denn jetzt noch?
Bei örtlichen Vogelschauen dürfen auch Importvögel ausgestellt werden, das richtet sich nach den Vereinstatuten.
Bei überregionalen Schauen nur selbstgezüchtete Vögel, weil da die AZ Richtlinien greifen.
Solche Sachen, wie Ringe zu befreundeten Züchtern zu geben, sogar nach den Niederlanden, sind doch schon seit Jahrzehnten bekannt.
Viel dieser Strategen namentlich auch.

Zugvogel
31. March 2006, 09:54
Ja da bin ich sicher, ausser man hätte den Vogel gechippt, er ist auf jeden Fall Kennzeichungspflichtig.


Ich stelle die Frage zum zweiten Mal in diesem Thread: In welcher Verordnung / in welchem Gesetz steht dies geschrieben? Ich weise noch einmal darauf hin, dass die Besitzerin mit den Wellensittichen weder züchten noch handeln möchte.

C.

Yera
31. March 2006, 10:29
Psittacose-Verordnung

in der Fassung der Bek. vom 14. November 1991 (BGBl. I S. 2111) einschließlich Änderung der Psittakoseverordnung
.......
I. Allgemeine Vorschriften
§ 2 (1) Wer Papageien oder Sittiche halten will, um von diesen Tieren Nachkommen aufzuziehen (Züchter) oder mit diesen Tieren zu handeln (Händler), muß die Tiere kennzeichnen; ...
daher hast du Recht wenn sie nicht handeln oder züchten will, steht es nicht eyxpliziet drin.
Nur muss sie dann nachweisen können, dass genau dieser Vogel eben diesen Weg genommen hat, den er nahm. Wenn z.B. Psittacose ausbrechen sollte oder so.
Wie willst du aber nachweisen, dass genau der Vogel das ist, den sie übernommen hat? Mit DNA Material, Foto, Fussabdruck?
Denn im Umkehrschluss heisst oben aufgeführtes, jeder Vogel muss beringt sein, denn jeder der züchtet/handelt muss beringen. Woher kommt also ein nicht beringter Vogel? Vogel ist somit illegal. Soweit die Erklärungen meines ATA.
Hilft es dir so?

Zugvogel
31. March 2006, 12:47
daher hast du Recht wenn sie nicht handeln oder züchten will, steht es nicht eyxpliziet drin.

Genau!


Nur muss sie dann nachweisen können, dass genau dieser Vogel eben diesen Weg genommen hat, den er nahm. Wenn z.B. Psittacose ausbrechen sollte oder so.

Wo steht das?


Wie willst du aber nachweisen, dass genau der Vogel das ist, den sie übernommen hat? Mit DNA Material, Foto, Fussabdruck?

a) Ist sie dazu verpflichtet? Wenn ja, wo steht das wiederum?
b) Wie möchtest du die Herkunft eines Wellensittichs nachweisen, wenn sich dieser den Ring entfernt hat, er ihn verloren hat?


Denn im Umkehrschluss heisst oben aufgeführtes, jeder Vogel muss beringt sein, denn jeder der züchtet/handelt muss beringen. Woher kommt also ein nicht beringter Vogel? Vogel ist somit illegal.

Das Tierheim wäre als "Händler" verpflichtet gewesen, die Vögel mit einem Ring zu kennzeichnen.

Aber wie ich schon in diesem Thread geschrieben habe, kann jeder "illegale" Papagei / Sittich, auch aus ungenehmigten Zuchten, mittels offener Ringe "legalisiert" werden, was auch praktiziert wird (s. entspr. Beitag einer Userin in diesem Thread).

Gruß
Compagno

Yera
31. March 2006, 13:29
Natürlich kann er legalisiert werden, aber dann hat er einen Ring. Die Frage war ja muss er beringt sein, aus meiner Sicht und auf Nachfrage klares Ja.

Zugvogel
31. March 2006, 14:03
Natürlich kann er legalisiert werden, aber dann hat er einen Ring. Die Frage war ja muss er beringt sein, aus meiner Sicht und auf Nachfrage klares Ja.

Ich erwerbe und damit unterstütze Züchter, die keine Zuchtgenehmigung besitzen, und "legalisiere" deren Vögel und somit deren Zucht, in dem ich ihnen offene Ringe aufziehe. So einfach lässt sich eine Zuchtgenehmigung in Deutschland umgehen und die Herkunft (angeblich wichtig in Hinblick auf Psittakose) nicht nachvollziehbar machen!? Ich frage mich, welchen Sinn hat, besonders in diesen Fällen, die Psittakose-Verordnung in Hinblick auf die Kennzeichnung?

Ich muss korrigieren: Die Frage war, müssen die WS, mit denen nicht gezüchtet oder Handel betrieben wird, nachberingt werden. Von mir nach meinem jetzigen Wissensstand auf Grund des Lesens von Verordnungen und Gesetzen: ein klares Nein!

Yera
31. March 2006, 14:42
Meines Wissens dürfen Wellensittiche die nicht beringt sind sogar beschlagnahmt werden.
Ausser man kann nachweisen woher sie stammen, dann ist derjenige mit einer Ordnungsstrafe dran, bzw. man hat den Ring extra....

Aber ich denke es kommt auch immer stark auf den jeweiligen ATA an und auf die zuständige Regierungsbehörde/Untere Naturschutzbehörde die zuständig ist.

Hier kann man das nicht 100% klären, aber auf Versuche würde ich mich nicht einlassen.

Zur Umgehung bzw. Beringung usw. da könnte man noch viel schreiben, mit oder ohne Psittacoseverordnung, wer betrügen will kann es.

Zugvogel
31. March 2006, 15:13
Meines Wissens dürfen Wellensittiche die nicht beringt sind sogar beschlagnahmt werden.

Was du alles weißt! Aber woher?


Ausser man kann nachweisen woher sie stammen, dann ist derjenige mit einer Ordnungsstrafe dran, bzw. man hat den Ring extra....

Was, wenn der Vogel sich den offenen Ring entfernt hat und er verlorengegangen ist? Ich glaube, wir drehen uns jetzt im Kreis!


Aber ich denke es kommt auch immer stark auf den jeweiligen ATA an und auf die zuständige Regierungsbehörde/Untere Naturschutzbehörde die zuständig ist.

Die haben sich schlicht und einfach an Gesetze zu halten. Und in der Regel tun sie das auch. Ansonsten kannst du gegen sie vorgehen, nur solltest du dann die Gesetzeslage wirklich kennen!


Zur Umgehung bzw. Beringung usw. da könnte man noch viel schreiben, mit oder ohne Psittacoseverordnung, wer betrügen will kann es.

Mit Sicherheit!

Gruß Compagno

jacky82
31. March 2006, 15:13
Genau!



Wo steht das?



a) Ist sie dazu verpflichtet? Wenn ja, wo steht das wiederum?
b) Wie möchtest du die Herkunft eines Wellensittichs nachweisen, wenn sich dieser den Ring entfernt hat, er ihn verloren hat?



Das Tierheim wäre als "Händler" verpflichtet gewesen, die Vögel mit einem Ring zu kennzeichnen.

Aber wie ich schon in diesem Thread geschrieben habe, kann jeder "illegale" Papagei / Sittich, auch aus ungenehmigten Zuchten, mittels offener Ringe "legalisiert" werden, was auch praktiziert wird (s. entspr. Beitag einer Userin in diesem Thread).

Gruß
Compagno

lustig lustig!

1.) eine userin bin ich nicht, dafür habe ich dann einen etwas zu "männlichen" schritt:+schimpf :zwinker:
2.) diese legalisierung, wie du es so schön nennst, ist mit dem ata abgesprochen gewesen, bevor du also solch einen blödsinn verbreitest sollte man den genauen hintergrund kennen!! mein ata sieht die sache genau so wie ich, ringe sind pflicht und wenn ein vogel aufgenommen wird, so muss dieser beringt sein, oder einfach nachberingt werden- basta! und nix andres habe ich getan! diese entscheidung ist also nicht auf meinem mist gewachsen. sondern mit segen meiner behörde passiert! man könnte das pferd auch von hinten aufsatteln: hätte ich den vogel nicht nachberingt, sondern mich geweigert, weil der vogel nicht von mir gezogen wurde, dann kannst du dir wohl vorstellen, was mit meiner zg passiert wäre.... unabhängig davon: für mich spricht weiterhin nix gegen eine generelle ringpflicht oder besser kennzeichnungspflicht - für ALLE arten (auch wenn das nur wunschdenken ist und bleibt)


zu den ganzen anderen threads hier halte ich lieber meine schnautze, sonst platz mir hier der kragen, und ich werde mich weiterhin raushalten...

Zugvogel
31. March 2006, 15:27
lustig lustig!

1.) eine userin bin ich nicht, dafür habe ich dann einen etwas zu "männlichen" schritt:+schimpf :zwinker:

Ich bitte um Entschuldigung!


2.) diese legalisierung, wie du es so schön nennst, ist mit dem ata abgesprochen gewesen, bevor du also solch einen blödsinn verbreitest sollte man den genauen hintergrund kennen!! mein ata sieht die sache genau so wie ich, ringe sind pflicht und wenn ein vogel aufgenommen wird, so muss dieser beringt sein, oder einfach nachberingt werden- basta! und nix andres habe ich getan! diese entscheidung ist also nicht auf meinem mist gewachsen. sondern mit segen meiner behörde passiert! man könnte das pferd auch von hinten aufsatteln: hätte ich den vogel nicht nachberingt, sondern mich geweigert, weil der vogel nicht von mir gezogen wurde, dann kannst du dir wohl vorstellen, was mit meiner zg passiert wäre

zu den ganzen anderen threads hier halte ich lieber meine schnautze, sonst platz mir hier der kragen, und ich werde mich weiterhin raushalten...

Dein ATA gehört offensichtlich zu den wenigen seines Berufsstandes, die Gesetze nicht genau nehmen. Statt den Vogel zu legalisieren, hätte er mit rechtlichen Mitteln gegen die den illegalen Züchter vorgehen müssen.

Auf deinem Mist ist gewachsen, dass du bereit warst dieses Tier aufzunehmen. Rausreden kannst du dich also nicht!

Deine Sichtweise und die deines ATA sind nicht maßgebend, sondern die Gesetze/Verordnungen sind es!

Ich habe neulich folgenden Spruch gelesen: "Wer sich über Kritik aufregt, gibt zu, dass sie berechtigt ist."

Ich lasse ihn einfach mal so stehen....


Ein schönes Wochenende
Compagno

UweSikora
31. March 2006, 17:40
hallo zusammen
ich sehe schon hier gibt es viele verschiedene ansichten wie mit der ringpflicht umzugehen ist. es ist schon richtig gesetz ist nun mal gesetz. und wenn ich zu schnell auto fahre und erwischt werde dann muss ich dafür gerade stehen. ich kann aber selbst entscheiden wie schnell ich bin. so und wenn ich nun einen krummschnabel bekomme woher auch immer muss dieser beringt sein. aber wenn es denn doch bei diesem einen vogel bleibt und er den besitzer nie mehr wechselt oder nicht mit ihm gezüchtet wird wozu benötigt er dann den ring. das selbe ist ja mit dem welli aus dem tierheim wohl auch so. natürlich kann ich den welli nachberingen, aber wozu?? er wird das haus ja wohl lebend nicht mehr verlassen. man kann das ganze wirklich übertreiben und künstlich hochspielen. und kein ata der welt wird sich die arbeit machen einen einzelnen wellensittich zu beschlagnahmen.

ach ja bevor ich es vergesse auch für offene zzf ringe zum nachberingen benötigt man eine zuchtgenehmigung !

Tina 12
01. April 2006, 17:16
Hallo Yera,

hast Du zufällig etwas über die Rettungsaktion der 43 PBFD-Wellis des Vereins der Wellensittichfreunde Deutschland e.V. gehört ?

Diese Vögel waren bis auf 2 alle unberingt, und diejenigen, die überlebt haben, sind alle vermittelt worden.

Ich wüsste nicht, dass die neuen Besitzer ihre Vögel nachberingt hätten, und kein einziger ist vom ATA beschlagnahmt worden.

Nur mal so zum Nachdenken.;)

Désirée
01. April 2006, 17:30
So ein langer Thread wegen eines einzigen blöden Anrufes beim ATA.
Wo ist bitte das Problem zum Hörer zu greifen und die Nachberingung zu veranlassen...und jetzt bitte nicht "zu teuer".
Das Gesetz besteht nun einmal, haltet Euch doch einfach dran. Ist doch völlig egal, ob das vielelciht niemanden stört, wenn die Tiere keinen Ring tragen. Die Vorschrift der Beringung macht Sinn und ist notwendig und das sollte irgendwann bei Jedem angekommen sein.
Man könnte auch schlicht weg sagen hier gehts ums Prinzip.

Viel Glück also dabei, ATAs sind doch auch nur Menschen und manchmal sogar ganz nette:zwinker:

Tina 12
01. April 2006, 17:52
Es bleibt die Frage, ob auch für Privathalter diese Vorschrift gilt.

In der Psittacoseverordnung ist von Züchtern und Händlern die Rede.

Ich habe ja den für mich zuständigen ATA angerufen, er hat mir das genau so erklärt. Beim letzten Mal war er schon etwas genervt.

Ich bin weder Züchter, noch handle ich mit meinen übrigens als absolute Notfälle aufgenommenen Vögeln.

Übrigens habe ich auch nicht die ZG, woher also Ringe nehmen ?

Und "melden" ist bei diesem ATA überflüssig, das zuständige VTA sieht die Sache genau wie er.

Und da das anscheinend bei Privathaltern die Regel ist, sehe ich diesen Thread als für mich persönlich abgeschlossen an. Der betreffende Vogel leidet übrigens akut an einem Nierentumor, so dass ich andere Sorgen habe.:heul:

Zugvogel
01. April 2006, 19:10
Hallo Tina,

die Kennzeichnungspflicht, speziell die Nachberingungspflicht, gilt nicht für Nicht-Händler und -Züchter von Wellensittichen.

Dein ATA hat korrekt gehandelt.

Manchmal haben die Menschen, die Notfälle aufnehmen, wirklich andere Probleme als über Ringe zu diskutieren. Ich wünsche dir viel Kraft, um das Leid durchzustehen.

Lieben Gruß
Compagno

Tina 12
01. April 2006, 19:40
Danke, Compagno !

Ottofriend
01. April 2006, 20:54
Hallo,
auch ich habe zwei unberingte Vögel, die Abgabevögel sind. Der eine kommt sogar aus einer anerkannten Auffangstation. Beide sind Amazonen und einer über 10, der andere über 20 Jahre alt. Beide wurden beim zuständigen Landesamt in Schleswig-Holstein von mir gemeldet unter Angabe der Vorbesitzer.
Eine Nachberingung käme gar nicht in Frage. Sie würden die Ringe entweder unbeschadet abbauen oder aber sich verletzen. Hier geht Tierschutz über Bestimmungen. Ich habe Ringe in der Kassette liegen, die ich vorzeigen kann, aber nachberingen muss ich nicht. Ich bin weder Züchter noch Händler. Der Vogel, den ich von einer Händlerin aus Glückstadt habe, hatte angeblich einen offenen Ring, der aber kaputt gegangen sei. Das Landesamt freut sich mit der Auffangstation und mit uns, dass die Vögel einen schönen Platz bekommen haben und niemand käme auf die Idee, sie zu beschlagnahmen.
Nu nich mehr zanken!:+schimpf
Auf dem Benutzerbild sind sie beide zu sehen.:zwinker:
Liebe Grüße
ottofriend