Vollständige Version anzeigen : Für Marlowe und Mabel
Zauberfrau
21. December 2001, 08:21
Federn und Spelzen wohin man schaut
und meistens ist es ziemlich laut,
seltsame Töne hoch und schrill,
wenn man seine Ruhe will.
Beim täglichen Freiflug
machen sie viel Unfug
und alles was gefährlich war,
ist jetzt weg und nicht mehr da.
Tapete mit dem Schnabel fetzen,
sitzen auf verbotenen Plätzen.
Neugier und viel Eigensinn,
steckt in diesen Viechern drin.
Für das Futter nur das Beste,
in den Käfig schöne Äste,
Spielzeug muß da auch noch rein,
denn Langeweile darf nicht sein.
Petersilie, Kresse, Vogelmiere (http://www.bird-box.de/index.php?Kategorie_ID=176&Artikel_ID=2442)
lieben diese Federtiere
auch Obst finden sie ganz lecker
unsere kleinen Feinschmecker.
Trotz Mühe, Zeit und Geld
es sind die besten Vögel auf der Welt.
Niemals mehr möcht ich sie missen
und noch lange bei mir wissen.
RainerS
21. December 2001, 09:22
Applaus, Applaus, Applaus!
Toll Zauberfrau!
Das ist ein schönes gedicht, das wie die Faust aufs Auge zu wohl jedem Nymphen passt!
Könnte 1:1 für unsere geschrieben sein!
Danke!
Fritzi
21. December 2001, 09:59
Hallo Zauberfrau!
Das ist einfach nur ein ganz tolles Gedicht!
roadrunner
21. December 2001, 10:22
Wirklich einsame spitzenklasse!:D Treffender kann man`s nicht ausdrücken!
Liebe Grüße
Nadja
Zauberfrau
21. December 2001, 11:36
Schwarze Augen blicken schlau
„Wo ist sie hin die Zauberfrau?“
Kein Frauchen weit und breit in Sicht,
doch das stört die Beiden nicht.
Denn nun tun sie eine Tat
die Frauchen strikt verboten hat.
Rauf aufs Gardinenseil ganz fix,
denn das ist ein prima Sitz.
Von da oben kann das Tier
viel besser überblicken das Revier.
Erst einer und dann alle Zwei,
als ob es denn gestattet sei.
Jetzt pfeift man nicht und ist ganz still,
weil man dort auch bleiben will.
Doch Frauchen schöpft jetzt ´nen Verdacht,
die komische Ruhe hat sie drauf gebracht.
Sie öffnet still und leis die Tür
und da sieht sie das Maleur.
Zwei Nymphies ganz verschmitzt,
zeigen wo man echt am besten sitzt.
„Runter da!“ hörn sie sie fluchen,
„denn ihr habt da nix zu suchen“.
Laut schimpfend wird der Platz geräumt,
damit sie nicht vor Wut noch schäumt.
Ganz artig, brav und lieb,
machen sie noch einmal „Piep“,
setzen sich aufs eigene Plätzchen,
denn sie sind ja echte Schätzchen.
lanzelot
21. December 2001, 12:04
Frau Zauber hat dort wahr gesprochen ,
mit ihren worten voll ins schwarze getroffen ,
Nymphentiere sind lieb und from,
solange sie keine blödel chance bekom`
ob Mabel , ob marlow,
egal welcher nymph , es ist halt so
frech sind sie nie , warum sie hassen ?
frech sind sie nur wenn wir das Zimmer verlassen *GGGGGGGGG*
DaniS
21. December 2001, 19:16
Hallo Zauberfrau,
das hast Du ja echt toll gemacht, alle Achtung. Du machst hier sogar unserem Lanzi noch Konkurrenz. *lach*
Liebe Grüße von Dani
bendosi
21. December 2001, 21:40
Da sind sie wie viele Männer :
Ist Frau nicht da kommt man ganz frech unter der Chouch vor
*ggG
Fritzi
22. December 2001, 08:04
Na,wenn das hier so weiter geht,kann man doch gleich ein Gedichtforum eröffnen.Mal sehen,wer der nächste mit einem Gedicht ist;)
bendosi
22. December 2001, 13:51
Sorry das war für ein anderes Thema bestimmt
Sittichmama
22. December 2001, 19:11
Tolle Gedichte, einfach super klasse.
Und macht der Nymph auch Rabatz,
er bleibt ein echter Schatz.
Und wenn ich einmal traurig bin,
dann schaue ich zum Käfig hin.
Der Nymph macht dann lustige Sachen,
und bringt mich zum Lachen.
An den Federbällchen hängt mein Herz,
wenn sie einmal von gehen bleibt nur der Schmerz.
Auch wenn mein Napoleon schon lange von mir gegangen ist,
glaubt mir, es gibt keinen Tag an dem ich sie nicht vermiß.
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