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Vollständige Version anzeigen : Frage: Warum seid ihr alle so gegen Vogelzüchter?



SHUSUI
26. February 2006, 13:04
HAllo! Ich wollte mich eigentlich nicht zu Wort melden aber aufgrund einiger Anzeigen in der wir Vogezüchter immer angegriffenwerden muss ich das nun wohl mal tuen. ich weiss nicht warum ihr alle so reagiert oder nicht alle aber einige damit hier kein Streit entsteht. Aber eines ist doch mal klar ohne "uns" Vogelzüchter hättet ihr keinen Vogel. Ich setze mich schon seit Jahren für ein Importverbot von papageien ein die hier bei uns häufig nach gezogen werden und immer noch importiert werden. Bis jetzt haben wir auch schon einige kleiner Fortschritte gemacht.Ich bin ein Züchter aus leidenschaft weil es mich glücklich macht wie ich zusehen kann wie eines meiner 3 Pärchen graupapageien seine Jungen aufzieht habt ihr so etwas schon mal erlebt??? Wie liebevoll deri Eltern mit ihrem Nachwuchs umgehen. Wenn ich dann aber so etwas lese wie das sich eine Edelpapagei sämtliche Federn beisst, und dann drei Zeilen später steht: Aber der Züchter hat mir nicht gesagt das es Vögel sind die als Pärchen gehalten werden müssen. HallO wo kommen wir denn da hin ist jetzt der Züchter für den Vogel alleine zustaändig schliesslich liegt die Verantwortung doch auch bei den neuen Besitzern die sich auch vorher informieren müssen. Und wenn der Züchter es nicht erzählt hat dann ist auch sicherlich der Züchter daran Schuld. es gibt immer schwarze Schafe aber die gibt es überall. Dann suche ich mir einen seriösen Züchter es gibt mittlerweile sehr viele seriöse.ich würde zu einem Tierarzt gehen und fragen ob der welche kennt, weil jeder seriöse Züchter seine Tiere kontrollieren lässt.
Also ich kann nicht nachvollziehen warum hier dei ganze Schuld auf uns Züchter gelenckt wird. Wenn ich dann noch lese, das hier jemand eine Frau kennt die amazonen aufnimmt und schon 13 STCK hat, aber bei dieser Frau wird keine Verpaarung geduldet. Und das ist nun gerecht, das sehr sehr schlauen und sozialen eng gebundenen Vögeln das Recht auf eine Parnterschaft genommen wird. wenn man den Berichtr dann wieter liest heisst es miteinmal aber unsere Amazone die 10 Jahre ALLEINE gelebt hat hat sich dort verpaart und es ging ganz schnell. ja das ist ja auch kein Wunder sie wollte sich schon die ganze Zeit verpaaren. Ich investiere viel Zeit in meine Vögel und bin nebenbei auch noch arbeiten, ich denke ich habe eine hervorragende Volierenanlagen. Ich habe sehr viel Geld in meine Vögel und in die Anlage gesteckt. Ich lade jeden hier im Forum ein sich die Sache einmal anzuschauen und selbst zuurteilen. Aber wenn ich einen seriösen Züchter habe der einen Edelpapagei für 400 € verkauft wohl gemerkt eine Naturbrut ich mache keine Handaufzuchten, und mein Nachbar der nicht einmal im verien ist einen Edelpapageien für 300 € verkauft dann gehen dei Leute dort hin wo es billiger ist. da ist nun mal so warum ich weiss es ncith , ich würde es nicht machen.

So ich kann noch viel mehr schreiben aber ich hoffe wir können eine sachliche Diskussion führen.

SHUSUI

sunnymami
26. February 2006, 14:17
also ich persönlich habe nichts gegen züchter...wie du schon schriebst, es gibt solche und solche...schwarze schafe gibts überall...ich kann dir auch zustimmen, dass der besitzer sich vorher informieren muß..zwecks paarhaltung usw...
muß aber auch dazusagen, dass ich lieber abgabetiere nehme...da es davon leider viel zu viele gibt(durch zu wenig information vor dem kauf, aber auch krankheit in der familie oder sonstiges, es sollte nicht jeder verurteilt werden der seinen geier abgibt, wollte ich nur gesagt haben;) )...und klar, es war zudem auch noch billiger als beim züchter...aber das spielte damals keine rolle...im großen und ganzen kann ich dir schon recht geben...

SHUSUI
26. February 2006, 16:07
JA, und aus diesem Grunde bin ich gerade dabei mit ein parr angagierten Vögelfreunden hier bei uns eine vernünftige Auffangstation mit große Volieren zubauen. In der die Papageien bis zu ihrem Tode bleiben dürfen und die ehemaligen Halter ein Besuchsrecht auf Lebenszeit bekommen in verbindung mit einer Patenschaft das weiter für ihre Tiere gesorgt wird.

SHUSUI

Pico
26. February 2006, 16:16
Hallo,

ich verurteile auch nicht jeden Züchter.
Und auch nicht die Züchter welche Handaufzucht betreiben, obwohl ich dagegen bin, da ich mit einigen befreundet bin.



Ich bin ein Züchter aus leidenschaft weil es mich glücklich macht wie ich zusehen kann wie eines meiner 3 Pärchen graupapageien seine Jungen aufzieht habt ihr so etwas schon mal erlebt??? Wie liebevoll deri Eltern mit ihrem Nachwuchs umgehen.

Dafür müßte es aber mehr Züchter davon geben, welche nur Naturbruten zulassen (HZ nur im Notfall). ;)



Wenn ich dann aber so etwas lese wie das sich eine Edelpapagei sämtliche Federn beisst, und dann drei Zeilen später steht: Aber der Züchter hat mir nicht gesagt das es Vögel sind die als Pärchen gehalten werden müssen. HallO wo kommen wir denn da hin ist jetzt der Züchter für den Vogel alleine zustaändig schliesslich liegt die Verantwortung doch auch bei den neuen Besitzern die sich auch vorher informieren müssen.

Falsch!
Ein Züchter ist in erster Linie verpflichtet, die Info's so weiterzugeben, das es in erster Linie nur um das weitere Wohl der Vögel geht, was schon damit anfängt, das fast jeder Züchter die Vögel auch in Einzelhaltung verkauft und sich darauf verläßt, das "irgendwann" vielleicht mal ein Partnervogel dazu geholt wird.

Denn leider ist es auch so, das die Worte mancher Züchter mehr wiegen ("Der muß schließlich Ahnung haben"), als die Meinungen vieler User in speziellen Foren.
Wird doch oft genug geschrieben.

"Der Züchter hat mir aber das und das dazu gesagt"

Und warum lassen sich deshalb noch sehr viele Menschen davon überzeugen, das

- Einzelhaltung kein Problem darstellt, solange sich ausreichend mit dem Vogel beschäftigt wird.

- die dazu gesetzte Art eigentlich egal ist, Hauptsache es ist ein Vogel

- es ausreicht, wenn der Vogel erst mit Eintritt in die Geschlechtsreife einen Partner bekommt

- Die totale Sozialisierung gegeben ist, wenn "nur" eine Teil-HZ erfolgte und im
Geschwisterverband großgezogen wurde

Die Liste könnte ich endlos fortführen...............

Und warum gibt es soviel Abgabevögel, wenn man sich doch 100%ig auf Alles was die Vogelhaltung fordert vorbereiten kann und es somit eigentlich zu keinen Problemen kommen dürfte?

Vorausgesetzt man will Alles möglichst vogelgerecht umsetzen.


Und wenn der Züchter es nicht erzählt hat dann ist auch sicherlich der Züchter daran Schuld. es gibt immer schwarze Schafe aber die gibt es überall.

Als schwarze Schafe würde ich die Züchter nicht unbedingt bezeichnen, die zum großen Teil auf verschiedene Problematiken hinweisen, aber vielleicht das Eine oder Andere "auslassen", damit der potientielle Käufer nicht doch noch abspringt. ;)



ich würde zu einem Tierarzt gehen und fragen ob der welche kennt, weil jeder seriöse Züchter seine Tiere kontrollieren lässt.

Was hat das damit zu tun ob auf bestimmte Problematiken, die auftreten können, hingewiesen wird oder nicht?



Also ich kann nicht nachvollziehen warum hier dei ganze Schuld auf uns Züchter gelenckt wird.

Nicht die Ganze, aber doch ein recht großer Anteil.

Wäre dem nicht so, gebe es nicht soviele Probleme die irgendwann zwangsläufig auftreten, obwohl sich der Halter im Vorfeld entsprechend informiert hat oder es zumindest versucht hat.

Warum orientieren sich die meisten Züchter nach wie vor an der Nachfrage nach Handaufzuchten, anstatt die Vögel als NB großwerden zu lassen, wenn es doch eigentlich mehr im Sinne der Vögel und ihrer Zukunft liegt?

Zugeflogen
26. February 2006, 17:09
Hallo,


Ein Züchter ist in erster Linie verpflichtet, die Info's so weiterzugeben,
So sehe ich das nicht. Meiner Meinung nach sollte ein Züchter abklopfen ob der potentielle Käufer schon Tiere hat und wieviel Erfahrung er hat. Ist es ein Halter der schon seit Jahren Tiere hält brauch er m.e. garnichtmehr zu tun als einen gesunden Vogel abzugeben. Hier können dann durchaus auch einzelne unverpaarte Tiere abgegeben werden, denn beim Halter sind ja schon Tiere und somit Gesellschaft vorhanden ( gilt in erster Linie für Schwarmtiere).
Ist ein potentieller Käufer unerfahren, so sollte der Züchter Basisinformationen geben ( Haltung, Fütterung ect.). Dann muss der Halter in Aktion treten und sich informieren, sofern er es nicht vor dem Kauf getan hat.
Ein Züchter kann hier schlecht in einem Gespräch alles was die Haltung des Vogel betrifft erläutern. Zum einen dauert das zu lange, zum anderen schaltet der potentielle Halter nach einer Zeit ab.

Warum soll immer wieder der Züchter in der Pflicht sein ?

sigg
26. February 2006, 17:24
Fragen kostet ja nichts.

Raven
26. February 2006, 18:14
Hallo SHUSUI,

"Warum seid ihr alle so gegen Vogelzüchter?"

Ach, das ist doch nur der permanente Konflikt zwischen Halter und Züchter aufgrund ihrer unterschiedlichen Auffassungen von Vogelhaltung.

Dazu kommt halt, dass sich im Forum viele Leute melden, die als Anfänger auf unseriöse Züchter reingefallen sind und ihre oftmals schlimmen Erfahrungen berichten. Da bleibt ganz schnell ein schlechter Beigeschmack am Wort "Züchter" hängen.

Aber ich denke doch, dass es der großen Mehrheit hier bewusst ist, dass ihre Vögel schließlich vom Züchter kommen, und dass sie nichts gegen seriöse Züchter einzuwenden haben

SHUSUI
26. February 2006, 19:34
Hallo!
Ja wie ich sehe wieder hab ich einmal eine starke Diskussion angeregt was mich sehr freut.

Es geht mir nur darum das wenn ich mich hier so im Forum mal umgucke viele Vögel sehe die auf Grund falscher Haltungsbedingungen so aussehen. Ich kann nur nicht verstehen liebe " Pico" das wir Züchter alleine dafür zuständig sein sollen. Ich kann diese Äußerung überhaupt nicht nachvollziehen. es gibt solche und solche Züchter. Ich bin zum beispiel ein Züchter und das soll sich jetzt nicht blöd anhören aber ich habe bisher noch einen handzahmen Vogel verkauft oder habe handaufzucht betrieben. Ich finde es einfach nicht in Ordnung das Geschöpfe die nichts dafür können so behandelt werden. Die Nachfragen nach Handaufzuchten ist in den letzten Jahren stark gestiegen weil "ihr" liebe Halter das so verlangt, das ein Vögel nicht beisst oder schreit.
und wenn es möglich ist sollte er schon sprechen können und keinen dreck und keine Kosten verursachen. Als ich mir mein 1 Pärchen Graupapageien angeschafft habe ,habe ich dafür fast 2000 DM bezahlt. Wenn ich heute ein Jungtier verkaufen will dann bekomme ich dafür nict einmal mehr 250 € aber das spielt für mich auch keine Rolle. ich bin um das Wohlergehen des Vogels besorgt. Letzten rief mich abend jemand an und fragte ob ich Graupapageien zu verkaufen hätte da sie bei mir recht billig sind. Als ich im klar machte das es sich dabei um Naturbruten handelt winkte er ganz schnell ab. er sagte er möchte einen lieben Vogel mit dem er sich auf den Balkon setzten möchte und der möglichst viele Wörter spricht. diesen Mann habe ich unmissverständlich klar gemacht das er keinen Vogel bekommt von mir, weil das sind die Vögel die in einer Auffangstation landen nur weil sie nicht so wie der Mensch es möchte Hallo sagen oder vielleicht einmal beissen.

Und wenn ich dann ich dann hier im Forum gucke bei den Ababetieren und dann lesen muss am ende der Anzeige" Züchter brauchen sich garnicht erst melden" manch ein Tier würde bei einem Züchter wie in einem Paradies leben.
Und brauchrt nicht in einem engem Käfig in einer geheizten Neubauwohnung sitzen bei trockener Luft, und darauf hoffen das sein herrchen in heute nicht mit dem Futter vergisst.

Ich könnte hier noch stundenlang weiter diskusstieren, es gibt halt über all schwarze Schafe und alle Züchter über einen kamm scheren das kann man nicht machen.

Gruß SHUSUI

sunnymami
26. February 2006, 20:15
"Und wenn ich dann ich dann hier im Forum gucke bei den Ababetieren und dann lesen muss am ende der Anzeige" Züchter brauchen sich garnicht erst melden" manch ein Tier würde bei einem Züchter wie in einem Paradies leben.
Und brauchrt nicht in einem engem Käfig in einer geheizten Neubauwohnung sitzen bei trockener Luft, und darauf hoffen das sein herrchen in heute nicht mit dem Futter vergisst. Ich könnte hier noch stundenlang weiter diskusstieren, es gibt halt über all schwarze Schafe und alle Züchter über einen kamm scheren das kann man nicht machen."

im obrigen text hört es sich jetzt aber so an als würdest DU alle Halter über einen kamm scheren...;) find ich auch nicht toll...

SHUSUI
26. February 2006, 20:58
ja sorry , möchte mich dafür entschuldigen das ist nicht so gemeint es gibt sicherlich auch gute Halter so wie ihr hier alle die sich mit den Vögeln beschäftigen. Es gibt halt auch bei Haltern solche und solch eund ich möchte nur die ansprechen die sich angesprochen fühlen.
das war so nicht meine absich t aber ich hab mich wieder so in die Sache rein gesteigert.

SHUSUI

sigg
26. February 2006, 21:33
Darum gibt es auch Leute, die erste Verhaltensweisen beim Vogelkauf als Thread gesetzt haben. Wenn sich jeder mal so etwas zu Gemüte führt, wird er schon, sollte er solche Ratschläge befolgen, eine Menge Schwierigkeiten vermieden haben.
Es wird aber immer Leute geben, die andere betrügen und zwar mit Vorsatz.
Das liegt wohl in der Natur einiger Menschen.

alpha
26. February 2006, 23:35
Hallo Sushi

Ich finde ebenfalls, dass der Züchter schon einen großen Teil dafür verantwortlich ist, dass richtige (!) Informationen mitgegeben werden. Schliesslich verlässt man sich auf einen "Fachmann" bei einem Kauf. Ich erwarte das auch beim Kauf einer Pflanze, dass ich vom Gärtner richtig dazu beraten werden, wie ich es zu pflanzen und zu hegen habe. Und bei einem Tier erwarte ich das eben noch mehr.

Ganz klar, dass die Informations-Suche nicht beim Züchter anfangen oder aufhören darf. Aber selbst wenn sich interessierte Papageienkäufer das ein oder andere "Fachbuch" kaufen..... schau selbst, was es da im Handel alles so gibt und was da teilweise noch drinsteht 8o
Und es sind summa summarum eben doch wahrscheinlich nicht so viele Halter, die einen guten Teil ihrer Freizeit auch noch im Internet verbringen (können), so wie viele hier im Forum. Was sollen diese Leute anderes machen, als den Züchter zu kontaktieren bei Fragen? Und wenn ich dann lese, "mein Züchter hat gemeint, eine Amazone ist auch ein guter Partner für meinen Grauen - und zufällig hat er auch eine zum Verkauf....." - dann wird mir dezent schwindlig.

Ich weiss, dass nicht alle so sind, das sagt wohl auch kaum jemand. Ich selbst war sehr gut beraten damals, beim Kauf meiner Graupapageien. Ich habe dort mind. 2,5 Stunden verbracht, ehe ich mit den Grauen wieder weggefahren bin. Ich habe eine Liste mitbekommen, was ich an Obst und Gemüse verfüttern kann, welche Äste ich verwenden kann, einen Katalog eines sehr guten Futtermittel-Shops, etc.
Ich wurde dahingehend beraten, dass ich doch bitte von Anfang an nicht mehr Zeit mit den Grauen verbringen soll, als wie ich es mittel bis langfristig auch können werde, etc...
Und so sollte das mindestens aussehen, finde ich. Schliesslich ist das doch auch im Sinne des Züchters, dass seine Tiere es gut haben werden, oder nicht?

Also, nichts für Ungut, ich denke hier weiss ansich jeder, dass es (eben wie überall) solche und solche gibt ;)

LG
Alpha

Ernstl
27. February 2006, 06:38
Hallo
Ich würde sagen das man einfach so niemanden die Schuld geben kann.
Jeder ist für sich und das was er tut selbst verantwortlich.
Wenn sich jemand einen Vogel kauft,und nicht viel darüber weis, muß man soviel hausverstand voraussetzen das er sich invormiert und natürlich auch den Verkäufer oder Züchter um Information bittet. In diesem fall ist natürlich klar das der Züchter die bestmöglichste Auskunft geben muß.
Wenn jemand einen Vogel kauft und sich nicht oder nur kaum erkundigt muß man wohl davon ausgehen das er sich auskennt.
Würde jeder überlegt und seinem wissensstand entsprechend handeln, nicht versuchen jemand anderen die schuld zu geben sondern Eigenverantwortung übernehmen könnte man Tier und Mensch wahrscheinlich einiges ersparren.

SHUSUI
27. February 2006, 08:17
Hallo!

Ja ich wollte einfach nur noch mal hervorgerufen haben das es seriöse und unseriöse Züchter gibt,genauso wie es gute Halter und schlechte Halter gibt. Dieses haben die Antworten ja nun bestätigt. Ich wollte einfach nur mal klarstellen das nicht alle so aind. was hier in letzter Zeit Überhand genommen hat.
Ich bedanke mich für die Diskussion.
Mit freundlichen Grüssen

SHUSUI

Stefan.S
27. February 2006, 08:42
Hallo,


Ja ich wollte einfach nur noch mal hervorgerufen haben das es seriöse und unseriöse Züchter gibt,genauso wie es gute Halter und schlechte Halter gibt.
So ist es. Und ich denke, wenn du die threads hier ein bischen länger verfolgst, differenziert sich auch dein Bild über die Meinungen dazu in den Vogelforen.

Ich habe nicht den Eindruck, dass 'ihr Züchter' generell 'schlecht gemacht' werdet. Sondern eher wird im allgemeinen darauf verwiesen, beim Vogelkauf doch besser zum Züchter zu gehen statt in den 'Fachhandel'. Weil dort die Beratung besser ist und weil man sich vor Ort ansehen kann, wie die Tiere gehalten werden. Und man dort eben keinen Welli aus holländischer Fabrik-Massenzucht bekommt, der im Großhandel nur ein paar EUR kostet... Und dass z.B. hiesige Nachzucht besser ist als Wildfang-Import, ist in den Vogelforen doch unumstritten.

Ich kenne auch ein paar gute Züchter und welche, bei denen ich kein Tier kaufen würde. So wie es Halter gibt, an die ich kein Tier abgeben würde. Es gibt halt in allen Branchen Leute, die ihren Job gut oder schlecht machen. That's life. Am besten, man macht sich davon vor Ort ein Bild. Dann merkt man mit etwas Erfahrung innerhalb kurzer Zeit, ober der Gegenüber seriös ist oder nicht.

Viele Grüße,
Stefan

Hans C
27. February 2006, 10:29
Hallo,
ich glaube, dass hier ein paar Dinge ins Abseits gerutscht sind,


muß aber auch dazusagen, dass ich lieber abgabetiere nehme...
und klar, es war zudem auch noch billiger als beim züchter...aber das spielte damals keine rolle...im großen und ganzen kann ich dir schon recht geben...

Was denkst du eigentlich, wo diese Tiere herkommen? Kann es sein, dass gerade viele Abgabetiere aus den Importen stammen? Vielleicht auch, weil sie schwieriger im Umgang und damit zur Eingewöhnung ("Sozialisation") sind. Diejenigen, die züchten, sorgen wenigstens afür, dass weniger importiert werden müsste . . . wenn nicht die "Schnäppchenjäger" diese Bemühungen zunichte machten! Wer also unter diesen Umständen für gesunden Nachwuchs sorgt, leistet eine ganze Menge für den Artenschutz, vielleicht auch für den Tierschutz. Und gute Züchter kümmern sich auch über das verkaufsdatum hinaus um das Wohlergehen ihrer (auch ehemaligen) Tiere. dafür sind die Abgabeverträge ein gutes Zeichen.
Umgekehrt find ich es - gelinde gesagt - sehr gewöhnungsbedürftig, wenn in einem anderen Trööt jemand heikle Vögel anbietet, und jemand daran interessiert ist, aber im zweiten Satz dann fragt "Sind die eigentlich heikel in der Haltung, kannst du etwas mehr darüber erzählen?" (einen klaren und unmißverständlichen Kommentar spare ich mir!!)
Ich bin überzeugt, dass das Problem auf anderen Ebenen liegt. Die einen sehen mit verklärtem Blick "die armen Vögelchen, die man erlösen muss", und die anderen sehen, dass es sich immer noch um Tiere (aber um Mit-Lebewesen!!) handelt.

Auch mir tut jeder Vogel leid, der irgendwann einmal bei mir stirbt. In den überwiegenden Fällen ist dies aber bei mir altersbedingt, denn Kanarien, die regelmäßig züchten, werden halt mal nur 6-7 Jahre alt.
Bevor nun jemand darüber herzieht: Es gibt klare Freilanduntersuchungen (zwar schon Jahre her, aber immer noch gültig), die herausbrachten, dass jeder Bruterfolg auf Kosten der Lebenszeit (engl. lifespan) geht, und selbst in natürlicher Umgebung die Lebenserwartung beträchtlich unterhalb des Höchstalters liegt.

Vielleicht lernen ja mal beide Seiten? Die einen, dass es ohne Vogelzüchter keine Halter gäbe (außer von Wildfängen, die aber auch die meisten Züchter ablehnen) und die anderen, dass die Vogelhalter schließlich gute Abnehmer ihrer nicht weiter zur Zucht gedachten Tiere sind??

Schöne Grüße

Hans

Maja3
27. February 2006, 16:29
Ich weiss, dass nicht alle so sind, das sagt wohl auch kaum jemand. Ich selbst war sehr gut beraten damals, beim Kauf meiner Graupapageien. Ich habe dort mind. 2,5 Stunden verbracht, ehe ich mit den Grauen wieder weggefahren bin. Ich habe eine Liste mitbekommen, was ich an Obst und Gemüse verfüttern kann, welche Äste ich verwenden kann, einen Katalog eines sehr guten Futtermittel-Shops, etc.
Ich wurde dahingehend beraten, dass ich doch bitte von Anfang an nicht mehr Zeit mit den Grauen verbringen soll, als wie ich es mittel bis langfristig auch können werde, etc...
Und so sollte das mindestens aussehen, finde ich. Schliesslich ist das doch auch im Sinne des Züchters, dass seine Tiere es gut haben werden, oder nicht?




@Alpha

Dann bist du aber einer der Wenigen bei dem von dem Gespräch beim Züchter etwas hängengeblieben ist. Bei den meisten Fällen, die wir erleben geht alle Info das eine Ohr rein und das andere wieder raus... Selbst einfache Dinge die wir unseren Vogelkäufern auf den Weg mitgeben kommen nicht an. Ein Beispiel:

Jedem Käufer von Graupies o. andere wird von uns gesagt, das Futter und Wasser soll in Sichtweite der Vögel angebracht werden damit sie es trotz ihrer Unsicherheit im neuen Zuhause direkt finden. Am nächsten Tag kommt dann ein Anruf - Vögel fressen nicht. Auf Nachfrage dann: ach nein, die Futterschüsseln sind Einhängeschälchen, klein, irgendwo in der Voliere...

Wir hatten uns eine zeitlang die Mühe gemacht und hatten ein Infoblatt erstellt wo das Wichtigste darauf vermerkt war. Prima, den Merkzettel fand ich dann mehrfach im Mülleimer vor unserem Haus.

Wenn ich schon sehe wie mit dem "Personalausweis" der Vögel, dem Herkunftsnachweis umgegangen wird, stellen sich mir die Haare. Jeder Käufer wird dabei von uns darauf hingewiesen, dass es sich dabei um ein wichtiges Dokument handelt mit dem der Vogel bei der Naturschutzbehörde gemeldet werden muß. Der Herkunftsnachweis wird dann oft vom Käufer genommen, 20mal gefaltet in die Tasche gestopft. Prima, sieht dann aus wie ´ne Ziehharmonika...

Also, nicht immer dem Züchter die Schuld geben wenn´s schiefläuft. Wenn der Käufer Probleme mit den Vögeln bekommt, wird er gerne die Schuld auf den Züchter schieben, nach dem Motto: ich bin nicht richtig informiert worden...

Viele Grüße
Sabine

malte99
27. February 2006, 17:05
JA ich habe hier mal um hilfe gebeten wie mann nymphen zuechtet aber die griffen mich alle an als ob ich jemanden toeten will.
Ich dachte ich werde geholfen aber ich wurde angegriffen und ich werd's mal einfach sein lassen.
:)
danke dir fuer dieses thema ist super:)

Maja3
27. February 2006, 18:39
Hallo malte99,

habe mir mal deine Themen durchgelesen. Ich finde nicht, dass du dort angegriffen wirst. Da du anscheinend Anfänger bist, bekommst nur den Hinweis, dich zuerst um die richtige Haltung deiner Nymphies zu kümmern und dann um die Zucht. In meinen Augen ist das auch ganz richtig so. Erst mit der Haltung klarkommen und dann mit der Zucht!

Viele Grüße
Sabine

sunnymami
27. February 2006, 19:01
Hallo,
ich glaube, dass hier ein paar Dinge ins Abseits gerutscht sind,



Was denkst du eigentlich, wo diese Tiere herkommen? Kann es sein, dass gerade viele Abgabetiere aus den Importen stammen? Vielleicht auch, weil sie schwieriger im Umgang und damit zur Eingewöhnung ("Sozialisation") sind. Diejenigen, die züchten, sorgen wenigstens afür, dass weniger importiert werden müsste . . . wenn nicht die "Schnäppchenjäger" diese Bemühungen zunichte machten! Wer also unter diesen Umständen für gesunden Nachwuchs sorgt, leistet eine ganze Menge für den Artenschutz, vielleicht auch für den Tierschutz. Und gute Züchter kümmern sich auch über das verkaufsdatum hinaus um das Wohlergehen ihrer (auch ehemaligen) Tiere. dafür sind die Abgabeverträge ein gutes Zeichen.
Umgekehrt find ich es - gelinde gesagt - sehr gewöhnungsbedürftig, wenn in einem anderen Trööt jemand heikle Vögel anbietet, und jemand daran interessiert ist, aber im zweiten Satz dann fragt "Sind die eigentlich heikel in der Haltung, kannst du etwas mehr darüber erzählen?" (einen klaren und unmißverständlichen Kommentar spare ich mir!!)
Ich bin überzeugt, dass das Problem auf anderen Ebenen liegt. Die einen sehen mit verklärtem Blick "die armen Vögelchen, die man erlösen muss", und die anderen sehen, dass es sich immer noch um Tiere (aber um Mit-Lebewesen!!) handelt.

Auch mir tut jeder Vogel leid, der irgendwann einmal bei mir stirbt. In den überwiegenden Fällen ist dies aber bei mir altersbedingt, denn Kanarien, die regelmäßig züchten, werden halt mal nur 6-7 Jahre alt.
Bevor nun jemand darüber herzieht: Es gibt klare Freilanduntersuchungen (zwar schon Jahre her, aber immer noch gültig), die herausbrachten, dass jeder Bruterfolg auf Kosten der Lebenszeit (engl. lifespan) geht, und selbst in natürlicher Umgebung die Lebenserwartung beträchtlich unterhalb des Höchstalters liegt.

Vielleicht lernen ja mal beide Seiten? Die einen, dass es ohne Vogelzüchter keine Halter gäbe (außer von Wildfängen, die aber auch die meisten Züchter ablehnen) und die anderen, dass die Vogelhalter schließlich gute Abnehmer ihrer nicht weiter zur Zucht gedachten Tiere sind??

Schöne Grüße

Hans

@hans: den satz "spielte damals keine rolle" hast du wohl sichtlich übersehen...hätte auch mehr gezahlt...aber da es in meiner gegend nunmal keine edelzüchter gibt, nahm ich einen von privat...habe noch sehr guten kontakt zu den vorbesitzern..find ich auch schön...ich hätte gewiss keinen wildfang genommen! bin dagegen! mir ist klar, dass es ohne züchter keine halter gäbe. es scheint mir als hättest du auch überlesen, dass ich nichts gegen seriöse züchter habe...ich habe sehr viel respekt vor züchtern, die sich wirklich um das wohl der vögel kümmern und vieles dafür "aufgeben"..
ich für mich nehme eben lieber abgabetiere auf, da es davon erstens sehr viele gibt, zweitens, wo sollen sie hin wenn jeder beim züchter kaufen würde? ich kann nichts dafür dass sich vorbesitzer (wie bei meinem pedro) vorher zu wenig informiert haben, oder krank werden und die tiere deswegen abgeben oder sonstiges...also warum greifst du mich in dem punkt an? nahm es gerade zumindest so auf...;)

Henor
07. May 2006, 17:36
Hallo zusammen.

Ich bin auch Vogelzüchter. Aus Überzeugung, aus Begeisterung und aus Spaß an der Freude.
Leider gibt es "Züchter", meistens entpuppen sie sich allerdings als Händler, die wirklich nur auf den schnellen Euro aus sind.
Ich wurde leider auch von so einem über den Tisch gezgen. Traurig ist nur,dass man bei den Kleinanzeigen nicht hingehen und nachher wie bei Ebay eine Bewertung abgeben kann. Das Problem mit den schwarzen Schafen würde sich blitzschnell erledigen.
Es kann ja auch mal zusammengetragen werden, wo "gute" Züchter sitzen. Ich denke dieser Anteil überwiegt die schlechten Typen allemal.

:bier:

wp1954
08. May 2006, 06:41
ich habe pappageien u. grossittiche gezüchtet,mir haben die käufer die lust an der pappageien zucht vermist,vor 5- 6 jahren,wollte jeder 2te nur eine handaufzucht kaufen,normale jungtiere hast du fast nicht an den mann gebracht,hab mich dann von diesen vögeln abgewand,(ausser 1,1 rostkappenpa.) jetzt züchte ich weichfresser, hier hab ich es nur mit 80% züchtern , oder liebhaber,die sich mit diesen weichfressern beschäftigen u. auskennen zu tun,da kann ich mir die neuen halter selbst aussuchen,diese tuli-tuli vogelhalter bekommen von mir keinen vogel.
mfg willi

selinamulle
10. May 2006, 09:15
Hallo,
ich finden diesen Thread Klasse. Eine ähnliche Frage hatte ich bereits mal bei den Abgabeanzeigen gestellt, da Züchter da auch ausgeschlossen wurden.

Es gibt nämlich nicht nur schlechte Züchter. Wir haben auch diverse Vögel und unter anderem ein Paar Orangehauben. Da die Henne super zahm ist (obwohl Volierenvogel mit nicht viel Kontakt und keine Handaufzucht) kommt es leider hier nicht zur Zucht. Ebenfalls bei zwei Paaren unserer Grauen. Aber die Tiere sitzen immernoch hier und werden nicht weitergereicht!

Warum sollen wir nicht auch mal einen Abgabevogel dazunehmen können? Er hätte ja auch garantiert einen Partner und eine Voliere zum fliegen.

Gruß
Sabine

Blaumeise
11. May 2006, 12:27
Hallo shusui,
ich denke, das Problem ist einfach, dass viele Menschen sich heutzutage einen Vogel als "Gesellschaft" oder "zur Unterhaltung/Spielzeug" anschaffen - gedanken- und hirnlos!

Also eigentlich nicht einem Tier was Gutes tun wollen, sondern in egoistischer Weise nur sich SELBST (= Gesellschat und Unterhaltung bei einem ansonsten langweiligen Tag uaf dem Balkon haben!)....

Ich verstehe, dass die meisten Züchter, da sie es ja als Lebensunterhalt meist betreiben, natürlich in unverantwortlicher Weise "Auskunft" an potentielle Käufer geben, damit der eben kauft. Das heisst themen wie Geräuschentwicklung, Volieren, keine Einzelhaltung sondern nur im Schwarm, etc. werden einfach unter den Tisch gekehrt.
Finde es gut, wenn Du dies nicht machst, aber das tun halt nur die wenigsten Händler/Züchter aus logischen Gründen...

Von daher vielleicht die generelle Ablehnung von Zucht und Züchtern bei vielen WIRKLICHEN Tierfreunden...

Ich selbst würde nur dann Vögel halten, wenn ich ein Haus mit entsprechender Gartengrösse und akkustischen ABSTAND(!) zu den Nachbarn hätte! Da dies nicht der Fall ist, beschränke ich meine Tierliebe und Hege auf Stadttauben, etc. und freilebende Wildvögel (Wasser im Sommer, Futter im Winter, usw).
Da kaum ein Vogelkäufer wohl die geeigneten Wohnverhältnisse hat, die für ein TIERGERECHTES Leben der Vögel von Nöten ist, ist es ein Trauerspiel....

Moni
11. May 2006, 12:37
Ich verstehe, dass die meisten Züchter, da sie es ja als Lebensunterhalt meist betreiben, natürlich in unverantwortlicher Weise "Auskunft" an potentielle Käufer geben, damit der eben kauft. Das heisst themen wie Geräuschentwicklung, Volieren, keine Einzelhaltung sondern nur im Schwarm, etc. werden einfach unter den Tisch gekehrt.
Finde es gut, wenn Du dies nicht machst, aber das tun halt nur die wenigsten Händler/Züchter aus logischen Gründen...

Von daher vielleicht die generelle Ablehnung von Zucht und Züchtern bei vielen WIRKLICHEN Tierfreunden...



Das sind keine Züchter, das sind Händler! Ich maße mir mal an, hunderte Vogelzüchter zu kennen (oder reden wir hier nur über Großpapageien?) und KEINER von denen tut dies als Lebensunterhalt!

Fabian75
11. May 2006, 12:48
Hallo shusui,
ich denke, das Problem ist einfach, dass viele Menschen sich heutzutage einen Vogel als "Gesellschaft" oder "zur Unterhaltung/Spielzeug" anschaffen - gedanken- und hirnlos!

Also eigentlich nicht einem Tier was Gutes tun wollen, sondern in egoistischer Weise nur sich SELBST (= Gesellschat und Unterhaltung bei einem ansonsten langweiligen Tag uaf dem Balkon haben!)....

Ich verstehe, dass die meisten Züchter, da sie es ja als Lebensunterhalt meist betreiben, natürlich in unverantwortlicher Weise "Auskunft" an potentielle Käufer geben, damit der eben kauft. Das heisst themen wie Geräuschentwicklung, Volieren, keine Einzelhaltung sondern nur im Schwarm, etc. werden einfach unter den Tisch gekehrt.
Finde es gut, wenn Du dies nicht machst, aber das tun halt nur die wenigsten Händler/Züchter aus logischen Gründen...

Von daher vielleicht die generelle Ablehnung von Zucht und Züchtern bei vielen WIRKLICHEN Tierfreunden...

Ich selbst würde nur dann Vögel halten, wenn ich ein Haus mit entsprechender Gartengrösse und akkustischen ABSTAND(!) zu den Nachbarn hätte! Da dies nicht der Fall ist, beschränke ich meine Tierliebe und Hege auf Stadttauben, etc. und freilebende Wildvögel (Wasser im Sommer, Futter im Winter, usw).
Da kaum ein Vogelkäufer wohl die geeigneten Wohnverhältnisse hat, die für ein TIERGERECHTES Leben der Vögel von Nöten ist, ist es ein Trauerspiel....


einfach nur toll gesagt :zustimm: :zustimm: :zustimm:

Moni
11. May 2006, 12:50
Ich glaube Ihr müsst erstmal klären, von wem Ihr hier eigentlich genau redet :? :? :? Was versteht Ihr denn unter einem Vogelzüchter?

sigg
11. May 2006, 13:16
Das Problem der "normalen Vogelhalter" wird immer jenes sein, daß man die Händler nicht von den Züchtern unterscheiden kann.
Ergo bleibt das Thema für immer auf der Tagesordnung.
Viele der Züchter kennen die Händler, die oft auch noch Mitglied im Fachverband sind, (was ja jedem unbeschadet erlaubt ist).
Man trifft sie schließlich auf fast jeder Vogelbörse wieder und kennt sie zumeist auch persönlich.
Aber "Otto-Normalverbraucher" hat nun mal nicht die Möglichkeit diese Leute kennenzulernen und wenn ja, ist es oft schon zu spät!

njoerch
11. May 2006, 16:22
Also, ich denke, eines der Hauptprobleme besteht nicht unbedingt zwischen Züchtern und Haltern sondern eher zwischen Naturfreunden und Haltern/Züchtern allgemein :)

Ich kenne Züchter, die solch schwer zu haltende Arten wie Zwergschnäpper und Blaukehlchen, Beutelmeisen sowie Bienenfresser und co. zum Brüten bekommen, also werden die Arten bei ihren Ansprüchen auch artgerecht gehalten (sofern das überhaupt in Volieren hinzubekommen is ;) ).

Ich denke, nman sollte generell kein Schubladendenken an den Tag legen und sich erst einmal eine vernünftige Meinung zu der jeweiligen Person bilden, bevor man jemanden angreift :)

Liebe Grüsse, Jörg

sigg
11. May 2006, 17:34
Noch ein Zusatz:
Wenn jemand vom Züchter redet, der damit seinen Lebensunterhalt verdient, so sollte der Begriff Händler benutzt werden, oder hat Blaumeise das noch nicht begriffen.
Oder nennt ihr die Besitzer von "Zoofachgeschäften" auch generell Züchter?
Das ein Großteil der angeblich Wirklichen Tierfreunde auch einen Hund/ Katze, oder auch Vogel/Vögel halten, kommt wohl keinem in den Sinn und das oft noch in einer Etagenwohnung in der Stadt
Manchmal schlackern einem die Ohren.
Fabian, du solltest wohl ein bischen genauer lesen.

Freakle
11. May 2006, 22:08
Also ich bin der Meinung, daß in Deutschland schon viel zu viel rumgezüchtet wird. Die Massen der produzierten Vögel ist unbeschreiblich. Deswegen platzen die Auffangstaionen für notleidende Papagein schon aus allen Nähten.
Die Abgabevögel, selbst für geschenkt sind kaum noch vermittelbar, aber es wird trotzdem munter weiter drauf losgezüchtet. Wie mir scheint, ohne Rücksicht auf Verluste. Wo soll das alles noch hinführen und vor allem wo soll das enden?
Und mal Hand aufs Herz,- wie viele oder besser gesagt wie wenige Züchter kümmern sich wirklich drum, daß ihre Vögel gut untergebracht werden, wenn das Geld erst mal übern Tisch gewandert ist?

Gruß Frank

Moni
12. May 2006, 10:57
Also redet Ihr hier doch nur über Papageien. Das beruhigt mich ja :p

sigg
12. May 2006, 11:07
Das kam hier aber nicht zum Ausdruck, Moni.
Man sprach doch von Züchtern, oder ist man nicht in der Lage das zu differenzieren.
Wobei ich mir immer noch nicht im Klaren bin, ob die meisten Kommentatoren überhaupt wissen, was das ist.

Ernstl
12. May 2006, 12:39
Tatsache ist das es ohne nachzuchten keine Jungen giebt.Und jeder der seine Vögel sich vermehren läst, was nur natürlich ist, währe dan wohl als Züchter zu bezeichnen. Ob 1 oder 100 Vögel gezüchtet, ist gezüchtet.
Leider giebt es bei den Züchtern als auch bei den Haltern welche die die Vogelhaltung nicht richtig betreiben, oder ihr Wissen oder nicht wissen falsch weiter geben.
Wenn ich einen Vogel abgebe dann muß ich darauf vertrauen das er gut gehalten wird, ich kann nicht in jeden reinschauen. Mann kan schon sagen wie es sein sollte. Viele hören einem offt leider nur halb zu, oder interpretieren es so das es für sie past.
Jeder der wirklich interesse daran hat das seine Tiere halbwegs Artgerecht gehalten werden sollte sich deshalb dementsprechend invormieren damit meine ich sich nicht nur ein Buch anschauen oder mit einer Person darüber zu sprechen, sondern mit mehreren Menschen sprechen und mehrere Bücher zu lessen.
Dan müste sich niemand wegen unwissenheit oder falschen Invormationen rausreden oder jemand anderen die Schuld zuschieben.

Freakle
12. May 2006, 12:58
Hi Ernstl,

klaro Bedarf es auch der Aufklärung vieler Halter. Die meisten legen sich doch nen Papageie zu, weil er so lustig ist und sprechen lernt. Keinen blassen Schimme,r was sie sich da ins Haus holen, keine Ahnung was für Anforderungen das Tier an Futter und Haltung stellt, zu bequem sich darüber zu Informieren. Da bedarf es noch ettlicher Aufklärungsarbeit. Sicherklich ist die Unwissenheit der Halter auch ein Problem, daß man nicht alleine den Züchtern ankreiden darf, aber sie sind diejenigen, die sozusagen als Kämpfer an forderster Front einiges Bewegen könnten. Und das, bevor die armen, geschundenen Kreaturen im Tierschutzorganisationen, wie auch immer sie heissen mögen, als Abgabevögel landen. Auch der Zoohandel wäre da gefragt, meiner Meinung sogar in der Pflicht.
Übrigens, die Stimmen, die eine generelles Zuchtverbot und Haltungsverbot als Haustiere von Papagein fordern werden immer mehr und auch immer lauter.

Gruß Frank

Zugeflogen
13. May 2006, 11:04
Hallo,


Also redet Ihr hier doch nur über Papageien.

Wobei auch Papageienzüchter nicht von dem Verkauf der Tiere alleine leben können ;)

Alfred Klein
13. May 2006, 12:11
Also auch mal meine Meinung dazu, allerdings nicht Papageienzüchter sondern betrifft Sittiche.

Das sind in aller Regel Hobbyzüchter, die verdienen daran nichts, es kostet vielmehr einiges.
Und hier liegt nach meiner Ansicht das Problem.
Was ich bisher gesehen habe war in den allermeisten Fällen unter aller Kritik. Es soll alles so preisgünstig und billig sein als irgend möglich.
Dementsprechend dann auch selbst aus Latten und Kaninchendraht zusammengeschusterte Volieren. Da aus finanziellen Gründen keine richtige Möglichkeit des Sauberhaltens eingeplant wurde das Ganze auch noch schmutzig, teilweise voll Dreck stehend.
Als Schutzraum oft ein alter Schuppen oder ein Garagenanbau. Natürlich weder gefliest noch ordentlich beleuchtet, beheizt oder sonstwie vogelgerecht.
Mein Futterhändler hat mir bestätigt daß die Züchter beim Futter vor allem auf den Preis schauen. Einesteils verständlich, andererseits nicht unbedingt sehr förderlich für die Vögel. Dementsprechend führt mein Händler in der Hauptsache billiges Futter, von den guten Sorten hat er nur wenig, lohnt sich nicht.
Und wenn ich bedenke daß wir in 2005 in der Region drei Fälle von Psittakose hatten, alle ausschließlich bei Züchtern, dann bin ich der Meinung daß hier sehr viel mehr kontrolliert werden müßte auf Sauberkeit.
Leider wird in der Praxis praktisch gar nicht kontrolliert. Ein Züchter den ich kenne hatte noch nie Besuch vom Amtstierarzt. Diesem Züchter wurde die Zucht genehmigt obwohl er als "Quaratäneraum" einen alten Kleiderschrank umgebaut hat. Der steht im Keller.
Also zusammenfassend würde ich meinen daß die Hobbyzucht wahrhaftig nicht das Gelbe vom Ei ist, jedenfalls nicht in den allermeisten Fällen. Da müßten ganz andere Standarts festgelegt werden.

Ernstl
13. May 2006, 12:51
Hi Alfred
Das es leider auch solche Züchter giebt stimmt sicher. Aber ich kann mir nicht vorstellen das das der großteil ist.
Deine Meinung kommt mir doch sehr voreingenommen vor.
Preisgünstig bauen alleine ist sicher kein Nachteil, Ideal wäre es natürlich vorher zu überlegen wie. Damit die Voli nicht nur Vogelgerecht sondern auch Praktisch ist, reinigen usw.
Übrigens die Vogelkäufer möchten ihre Vögel auch Preisgünstig kaufen. Es währe wahrscheinlich in vielen fällen besser die Vögel zu teuer abzugeben. Dann hätten sie für den Käufer mehr Wert, er würde sich vieleicht besser erkundigen darum kümmern usw. Dann müsten vieleicht auch nicht so viele Vögel in Tierheimen oder viel zu kleinen Käfigen ihr dasein friesten.
Das gilt natürlich nicht für alle halter.

Moni
13. May 2006, 13:49
Billiges Futter ist allerdings nicht gleichzusetzen mit schlechter Qualität und umgekehrt... das ist Humbug. Es ist nicht etwas automatisch schlecht nur weil es nicht teuer ist. Und bei den Mengen, die ein Züchter nunmal braucht, wäre es extrem unwirtschaftlich, nur das teuerste zu kaufen.

Moni
13. May 2006, 13:50
Also ich bin der Meinung, daß in Deutschland schon viel zu viel rumgezüchtet wird. Die Massen der produzierten Vögel ist unbeschreiblich. Deswegen platzen die Auffangstaionen für notleidende Papagein schon aus allen Nähten.

Gruß Frank

Liegt das wirklich daran dass zu viel gezüchtet wird oder nicht eher daran, dass Leute sich einen Vogel anschaffen mit dem sie hinterher nicht zurecht kommen?

Ernstl
13. May 2006, 14:33
Hi Moni
Du sprichst ein wahres wort.

Bei mir hatt sich mal einer Junge Glanzsittiche angeschaut, und wir haben uns ausfürlich darüber unterhalten. Er hat gemeint er würde es sich überlegen, möchte vieleicht welche die ein bischen gröser sind, werde sich aber melden.
Er hat sich nach zwei Wochen gemeldet: Hallo Ich habe mir zwei Graupapageien gekauft und komme absolut nicht klar damit, möchten sie sie haben ich würde sie ganz billig hergeben.
Ich glaube das sagt alles.
In diesem fall hat jedoch der Züchter die Tiere zurückgenommen. Was währe mit den beiden geschehen wenn das nicht so gewessen währe?
Also an alle die Vögel haben möchten. Man soll sich erkundigen, und nicht einfach haben wollen.

phaedra
20. May 2006, 17:58
Ich will nicht viel rumschwafeln, aber es gibt da auch einen Züchter (zumindest behauptet er das von sich) in Remscheid, von dem ich DRINGENST abraten würde.

Ich habe so meine Persönlichen Erfahrungen machen dürfen / müssen, die alles andere als schön waren.

Generell gilt wohl zu sagen, daß die Tiere, wenn möglich, selbst abzuholen sind. ansonsten gibt es da noch die Mitfahrzentrale, oder andere Möglichkeiten, die Tiere preiswert, schnell und ohne die Tiere übelst zu belasten, zu ihrem neuen Zuhause zu bringen...

Außerdem sollte man sich den Gesundheitszustand grundsätzlich bescheinigen lassen. Dann hat man vor Gericht auch ein paar Chancen...

Nicht alle Züchter sind "§$%&/% !!!
Es gibt wohl noch welche, die sich sehr um das wohl ihrer lieben sorgen...

Nicht den Kopf in den Sand stecken...
... und vor allem, nicht den Kopf hängen lassen.

Ich tue selbst, das was mir möglich ist. Das sollte jeder andere auch tun.
(aber Frust ablassen tut trotzdem gut :~ ...)

PEACE
p

Frau Köhler
20. May 2006, 18:21
Hi Alfred

bin ja nun auch Züchter und etwas anderer Meinung.
Mein Wissen beziehe ich aus unserer Ortsgruppe,die z.Z 15 Züchter hat für kleine und größere Papas/Sittiche u.a.Vögel.:bier: (hm...wir verstehen uns übrigens gut)Das Alter der Züchter liegt meist über 60 Jahre und reicht bis z.Z.80 Jahre.



Das sind in aller Regel Hobbyzüchter, die verdienen daran nichts, es kostet vielmehr einiges.
Und hier liegt nach meiner Ansicht das Problem.

Es soll alles so preisgünstig und billig sein als irgend möglich.

Glaubst Du wirklich das solche Züchter Geldprobleme hätten ?Seit gut zwei Jahren sind bei uns alle am Umbauen ihrer Volieren(innen wie außen) beschäftigt und ich kann bestätigen,das das Material nicht Kaninchendraht oder Latten sind.Bei uns wird auch auf die Ausgestaltung der Volieren geachtet.Wir nutzen dazu eine ganz menschliche Eigenschaft -den Neid-.
Somit ist eine Art Wettbewerb unter den Züchtern entstanden,wer die beste Anlage besitzt.
Anlaß dazu war sicher auch die Objektbegehungen(Anlagen-),die wir früher einführten vor ca. 10 Jahren,um unsere Züchter besser beraten zu können.(als Vorstand)


Und wenn ich bedenke daß wir in 2005 in der Region drei Fälle von Psittakose hatten, alle ausschließlich bei Züchtern, dann bin ich der Meinung daß hier sehr viel mehr kontrolliert werden müßte auf Sauberkeit.


Ja hier stimme ich zu,das können aber auch die Verbandsfreunde übernehmen.


Also zusammenfassend würde ich meinen daß die Hobbyzucht wahrhaftig nicht das Gelbe vom Ei ist, jedenfalls nicht in den allermeisten Fällen. Da müßten ganz andere Standarts festgelegt werden.

Das ist eine feine Idee mit den Standarts,hier sollten endlich mal Überlegungen aller Züchter einfließen,denn irgendwie haben wir zwar alle Verbände,aber die können nicht miteinander reden,oder die wollen nicht so recht ?.:idee:

Ernstl
20. May 2006, 20:04
Ich nähme an mit Standarts sind auch die Volieren größen gemeint. Ich weis nicht wie es in Deutschland ist , in Österreich giebt es mindestgr., wobei größer natürlich immer besser ist.
Bei Sittichen bis zu 30 cm 2mL und 1,5mB.
Es währe interessant wieviele Halter ihren Tieren eine ausreichend große Voli bitten können, noch dazu mit Ausenvoli.
Ich bin Hobbyzüchter, aber in erster linie Halter, und nehme an das sich die Tiere wenn alles past Voli Futter usw. werden sich die Tiere auch lieber vermähren.

Ernstl
20. May 2006, 20:52
Hi Maika
Deine Geier sind sicher zufrieden:zustimm:
Ich habe aber auch niemand bestimmten gemeint. Aber es ist leider so das viele ihre Vögel in zu kleinen Käfigen halten. Was ist mit den Vögel wen die Besitzer in Urlaub sind oder Krank oder vieleicht das Interesse nachläst, und damit der freiflug?

milka2207
21. May 2006, 07:50
Hallo
finde dies ein sehr interresantes Thema.
Manche dinge spiegeln sich wieder die man schon selber erlebt hat und da sollte man sich doch fragen,warum soviele das gleiche negative erlebt haben.
Bin auch Züchter und habe auch so meine Probleme mit den Käufern.Die wollen immer alles und nichts dafür tun(lesen,putzen geschrei usw)ihr kennt ja die sogenanten unangenehmen seiten der Vogelhaltung.
Darüber sollte man sich halt vorhehr informieren.Aber diese problem haben wir ja alle.
Und diese sogenanten Auffangstadionen,von denen hier die rede war die such ich immer noch.DIe die unter diesem NAmen laufen haben sich immer als unseriöse Großhändler entpupt.Bin nämlich auf der suche nach Abgabehennen(Graue) .
Haben aber inerhalb eines Jahres nur mist gesehen.Das stimmt einen schon traurig.Aber man kann ja nicht allen Vögeln helfen.So viel Platz haben wir dann auchnicht.
Liebe Grüße Milka

Frau Köhler
21. May 2006, 08:49
Hi Ernstl,



. Aber es ist leider so das viele ihre Vögel in zu kleinen Käfigen halten. Was ist mit den Vögel wen die Besitzer in Urlaub sind oder Krank oder vieleicht das Interesse nachläst, und damit der freiflug?

auch dazu haben sich Züchter Gedanken gemacht,wenn Halter in den Urlaub wollen,na bitte schön,dann ab ...es sind schon Züchter vorhanden die bieten Urlaubsbetreuung mit Flugmöglichkeiten für unsere Papas an.Ach ja und die Beratung und Betreuung gibts gratis dazu .
Auch Halter werden ab und an Urlaubstiere aufnehmen,wenn Not am Mann ist.
Das Interesse an einem Tier kann eigentlich nicht nachlassen ,nur die Arbeit mit einem Tier kann manchmal nicht richtig eingeschätzt werden.
So muß mich erstmal ums Futter für meine Geier kümmern und das dauert so bis mittags.

Ernstl
21. May 2006, 09:54
Das Interesse an einem Tier kann eigentlich nicht nachlassen......
Das Wort eigentlich bedeutet soviel wie, eigentlich hat er schönes Wetter angesagt aber es Regnet....ich habe einen Vogel den soll ich ausmisten aber eigentlich habe ich jetzt keine Zeit Lust.....
Etwas ist so wie es ist oder nicht ist, aber nicht eigentlich :D

Ich glaube gerne das sich einige sehr bemühen und sich um ihre Tiere kümmern, sei es Futter Volierengr. freiflug Urlaubsbetreuung usw.
Aber ich bin mir auch sicher das es viele nicht tun.

Frau Köhler
21. May 2006, 11:47
Das Interesse an einem Tier kann eigentlich nicht nachlassen......

Nun ich verbinde Interesse mit Anteil,Teilnahme und Anziehungskraft,sowie Gewinn,Bedeutung.Eigentlich bedeutet im Sinne von...,wenn man aber abweicht ändert man den Sinn einer Sache ...und die Sache(Interesse) geht verloren.


Etwas ist so wie es ist oder nicht ist, aber nicht eigentlich :D

nein ,denn "eigentlich" bedeutet;man kann zur Sache zurückkehren.So sind wir beim Kern angelangt und hier muß sich jeder die Frage stellen,was schaffe ich aus zeitlichen,finanziellen und objektiven Gründen?
Habe ich erst mal realisiert was auf mich zukommt, beginne ich die Dinge zu verändern,das kann bedeuten,den Garten umzugestalten,damit Volieren platzhaben.Es kann auch bedeuten den Tierbestand zu reduzieren oder Kontakt zur praktischen Aushilfe zu suchen.


Aber ich bin mir auch sicher das es viele nicht tun.
Nun wir können nicht alle Menschen erreichen,weder die Züchter ,noch die Halter.Aber was wir können ist eine Struktur zu schaffen,worin bestimmte Grundwerte in der Haltung und Zucht an eine Genehmigung(Haltung/Zucht)
gebunden werden,und /aber auch mittels dieser Struktur einer Kontrolle über Zucht erfolgt.
Keine Bürokratie zusätzlich- nur angebunden an bestehende Vereine.Damit verändert sich der Stellenwert eines Vereins ,dem auch rechtliche Kompetenz endlich zuerkannt werden sollte.
So wie es jetzt läuft,kann jeder ohne Vereinsmitgl. zu sein Zucht und Verkauf betreiben und wie´s mit der Kontrolle läuft- kennen wir alle.Kontrolliert der Verein selbst,kann man auf Sach- und Fachverstand bauen.
Kein Verein wird gegen Tierschutzgesetze verstoßen,ohne mit rechtl.Folgen rechnen zu müssen,es wird auch eine Imagefrage für den Verein sein.