Vollständige Version anzeigen : FRAGE: wieviel Watt im Stall?
nupsy
27. February 2006, 19:26
Hallo Zusammen!
Der Stall für unsere beiden Rotschulter-N-ten ist nun fertig. Habe für frostige Tage einen Teil abgeteilt und mit 10cm dicken Styropor-Platten wetterfest gemacht (aber nur oben und an 2 Seiten - an den beiden anderen Seiten ist die Hausmauer) Um bei starken Frost ein bischen einzuheizen habe ich eine Lampe aufgehängt und einen Elstein Dunkelstrahler (60 Watt) aufgehängt.
Nun meine Frage :
kann mir jemand sagen ob 60 Watt ausreichend sind ? oder sind 100 Watt besser? möchte allerding auch nicht dass wir morgens 'Ente gegrillt' haben - der abgeteilte Teil hat die Maße 90 H x 90 B x 140 L
wer hat hier Erfahrung und kann mir helfen ?
Vielen Dank!
So sieht es jetzt aus:
Stall und 'Freilauf'
Anas formosa
27. February 2006, 20:13
Hallo, sieht gut aus, was du da gebaut hast aus meiner Erfahrung werden deine 60 W mit grade mit der Isolierung vollkommen ausreichen!
Wenn du herausfinden willst wie es es wird henge einfach mal ein max/min Thermometer rein, so siehst du wie warm +5°C reichen vollkommen aus!
Wenn du es zu warm machst besteht sogar die Gefahr einer Mauser- hab ich zumindest mal gelesen!
Wie groß hast du dein Stall insgesamt gebaut?
nupsy
27. February 2006, 22:33
@ Anas
Vielen Dank für deine Info :beifall: - das mit der Mauser werd ich mal beobachten - habe seit gestern festgestellt, dass vermehrt Federn im Stall liegen.
Der gesamte Stall ist 90 cm breit und 90 cm hoch aber ca. 400 cm lang. Hatte zuerst einen Maurerkübel zum Baden drin, war aber nicht optimal zu säubern. Jetzt habe ich aus Teichfolie einen Miniteich gebaut (ca. 60 x 90 cm) mit Gefälle, das klappt ganz gut.
Werde mir morgen ein Thermometer besorgen :zwinker:
Penelope67
28. February 2006, 16:00
Ja genau, das wollte ich dich fragen: was für Teichfolie hast du genommen? Und vor Allem: wie reinigst Du das Wasser? Werde einen tieferen Teich anlegen, habe 4 Warzenenten. Temperatur bei mir ist natürlich, es stört die enten nicht, nur dass das Wasser gefriert das isch dann 2x am Tag mit gekochtem auftaue.
Eisente
28. February 2006, 19:25
Nupsy, wie kalt ist es denn heuer noch bei euch? halte auch Rotschulterenten und habe diese nicht nie im stall gehabt!!! würde bei dir gar nicht heizen, wenn du glück hast und ihnen einen Nistkasten bereit stellst könnten sie in deinem liebevoll eingerichtetem Entengehege auch brüten und ihre Jungen aufziehen,
viel spass mit deinen entchen,
Eisente
nupsy
28. February 2006, 22:32
@ penelope67
meine Teichfolie ist 0.5mm dick - reicht hier völlig aus - da der Stall relativ wettersicher liegt (auch durch die Kunststofffolie oben) habe ich bei -3° morgens nur eine ganz dünne eisschicht drauf - dann reicht eine 10L Kanne heißes Wasser um es aufzutauen
reinigen tue ich den Teich alle 3 Tage - also alles Wasser raus und neu befüllen - durch das eingebaute Gefälle geht das recht einfach
@ eisente
zur Zeit sind bei uns noch so 0° bis -2° nachts - lasse den beiden jetzt auch nachts die Wahl ob sie freiwillig in den Stall gehen oder nicht - bin ein wenig verunsichert, weil meine Ente bei -10° auf dem Eis festgefroren war und arg zerrupft aussah - halten denn deine Rotis solche Temperaturen problemlos aus ?
danke für deine Hinweis Nistkasten - bin gerade auf der Suche nach einem Baumstamm den ich für sie aushöhlen kann - wär unsere größte Freude, wenn die beiden brüten :freude: - glaube aber nicht so recht daran - der Winter hat ihnen glaube ich schon arg zugesetzt und jetzt noch das Aufstallen ... aber mal sehen ...
Eisente
01. March 2006, 07:19
Ja meine rotschulter sind auch bei minus 10 grad draussen, bedingung ist natürlich das sie ein trockenes plätzchen aufsuchen können und eine Eisfreie Wasserstelle haben!! bei dir würde ich keinen strahler einbauen, sie sind ja jetzt so oder so aufgestallt und bis minus 10 grad dürfte denen bei deinem stall auch mit zugefrohrenem wasser nichts passieren.
Anas formosa
01. March 2006, 08:49
Ich habe unter anderem Hottentottenenten- sind noch etwas kälteempfindlicher als die Rotschulter!
Bei denen war es so, dass die es bis -5°C ausgehalten haben. Ich würde dir auf jeden Fall raten, zum nächsten Herbst irgendeine kleine Pumpe anzuschaffen, muss nur ein kleines Wasserspiel sein. das nur so einstellen, dass das Wasser nicht nen Meter in die Höhe spritzt sondern nur knapp über die Wasseroberfläche kommt. so ist immer bewegung und es muss arg kalt werden bevor dass nicht mehr klappt.
Ich schließe mich der Eisente an, dass du den Wärmestrahler nicht mehr brauchen wirst! Ist aber auf jeden Fall richtig, dass du dich damit schon beschäftig hast und das Material erprobt hast der nächste Winter kommt nämlich bestimmt und die nächste Stallpflicht auch!
nupsy
01. March 2006, 17:30
Bis -5 Grad gab es auch keine Probleme - aber irgendwie mögen die beiden unsere 'Häuschen' nicht. Zum Fressen gehen sie zwar hinein, aber selbst bei schlechtem Wetter sitzen sie lieber am Rand - selbst als es -10 Grad war saßen sie lieber an der Eiskante (wo sie dann über Nacht festgefroren waren) als in dem Häuschen - dabei ist es eigentlich ideal: ringsum von Wasser umgeben (so sind sie sicher vor Feinden) - aber anscheinend haben sie das noch nicht kapiert ;-)
als Alternative haben wir kurz vor dem Aufstallen noch einen Birkenstamm in den Teich gelegt - auf dem sitzen sie jetzt auch sehr gerne
anliegend mal ein Foto wie der 'Freilauf' am Winteranfang aussah - den Sprudel haben wir inzwischen geändert - er blubbert jetzt nur noch von unten und spritz nicht mehr -
Inzwischen fühle ich mich (auch dank eurer Hinweise) mit dem Stall ganz sicher - auch für den nächsten Winter! ich glaube meine N-ten fühlen sich den Umständen entsprechend auch ganz wohl
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