Vollständige Version anzeigen : Diagnose: Aspergillose
Lucy Lu
11. March 2006, 16:15
Hallo, ich komme grad vom TA mit der niederschmetternden Diagnose Asperigillose. Ich hab´s mir eigentlich schon fast gedacht, aber jetzt hab ich die Bestätigung und bin im Moment ziemlich durch den Wind und heul nur noch rum. Der TA hat meine Kleine geröngt und das Röntgenbild sah nicht so gut aus. Da Lucy erst vor Kurzem eine Kropfentzündung hatte und Antibiotika bekommen hat, hat sich das wohl noch verschlimmert. Der TA hat mir jetzt so ein Pilzmittel mitgegeben - Itrafungo- und das soll ich íhr jetzt verabreichen. Jetzt meine Frage. Hat jemand Erfahrung mit diesem Mittel bzw. hat hier irgendjemand auch Asperigillose-kranke Vögel? Vielleicht kann mir auch mal jemand seine Erfahrung mit dieser Erkrankung mitteilen. Vielen Dank.
Christine
X800
11. March 2006, 16:21
Hallo Christine,
meine Amazone ist auch erkrankt. Ich weiß wie es Dir geht... mir ging es auch sehr schlecht.
Mittlerweile geht es ihr wieder ganz gut. Hat aber bestimmt 4-5 Wochen gedauert.
Gönn Deinem Vogel jetzt viel Ruhe... aber wenn er mal fliegen will, dann lass ihn. Viel Vitamine und eine hohe Luftfeuchtigkeit (ca. 60%) braucht er jetzt.
Wenn sich nicht bald eine Verbesserung einstellt, dann lass den Kopf nicht hängen... wie gesagt... bei uns hat es auch lange gedauert, bis es etwas besser geworden ist.
Drück Dich mal ganz doll :trost:
Liebe Grüße
...SANDRA...
Lucy Lu
11. March 2006, 16:49
Hallo Sandra, das ist lieb von dir! Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal geheult hab, aber es muß schon eine Zeit lang her sein. Ich hab meine Beiden doch jetzt schon fast 15 Jahre und hänge natürlich wie verrückt an ihnen. Was habt ihr den für ein Mittel gegeben und wie habt ihr es verabreicht? Da fängt es nämlich schon an, weil ich gar nicht weiß, wie ich Lucy dieses Mittel geben soll. Höchstens irgendwie ins Futter, dann kriegt es aber auch Fuzzel ab. Noch geht es ihr ja relativ gut, ich hab nur gemerkt, daß mit ihrer Atmung was nicht stimmt. Und eure Amazone ist wieder fit? Das freut mich für dich. Drück mir die Daumen, daß es meiner Kleinen bald wieder besser geht.
X800
11. March 2006, 17:07
Hallo zurück,
ich habe Sempera Liquid bekommen, musste sie jeden morgen aus einer Spritze in den Schnabel kriegen und dazu Amynim für's Trinkwasser. Das durfte die zweite Amazone ruhig trinken.
Natürlich drück ich Dir und Lucy ganz fest die Daumen...aber hab Geduld. Und denk an die Ruhe... so einen Pilz zu bekämpfen schwächt ganz schön. Ich habe das bei unserem gemerkt. Und denk an die Vitamine und an die Luftfeuchtigkeit.
...SANDRA...
Lucy Lu
11. March 2006, 17:17
Hallo noch mal, noch eine kurze Frage... Wie erhöhe ich am besten die Luffeuchtigkeit? Wie hast du das gemacht?
LG Christine
X800
11. March 2006, 17:29
Hallo!!
Wir haben uns einen Luftbefeuchter gekauft (Beurer, bei Karstadt 70 €).
Wenn nicht, dann stell erstmal Deine Wäsche zum trocknen mit in den Raum... bringt zwar nicht viel, aber immerhin.
...SANDRA...
Lucy Lu
11. March 2006, 17:40
Gut. Wäsche hängt schon und am Montag kauf ich gleich einen Luftbefeuchter. Nochmal danke für deine schnellen Antworten-hat mir schon ein bißchen geholfen:traurig:
LG Christine
ara_severa
11. March 2006, 18:05
Hallo,
am Besten Du schaffst Dir ein Inhaliergerät (Pari Boy). Bezüglich der Inhalation ist schon viel hier geschrieben worden.
Betätige doch mal die Suchfunktion.
LG
ara_severa
Lucy Lu
12. March 2006, 11:43
Ein Inhaliergerät. Muß ich dann mal schaun, was ich in der Suchmaschine finde. Heute ist meine Kleine schon wieder besser drauf als gestern und sie frißt zumindest und putzt sich. Die Tropfen hab ich gestern ins Futter gegeben und heute morgen hab ich Lucy mit einem Stück Gurke "geködert" (mit den Tropfen präpariert). Aber trotzdem brauch ich mir wohl nix vorzumachen-mit dieser Krankheit ist nicht zu spaßen bzw. man kann sie nicht heilen, sondern nur in den Griff bekommen. Und alles nur, weil Lucy vor ca. 3 Wochen diese Antibiotikaspritzen bekommen hat. :?
Alfred Klein
12. March 2006, 14:15
Und alles nur, weil Lucy vor ca. 3 Wochen diese Antibiotikaspritzen bekommen hat. Das ist Unsinn.
Es ist möglich daß das Antibiotikum die Sache verschlimmert hat, aber die Aspergillose war vorher schon da gewesen. Du hast das nur nicht bemerkt.
Also mach Dir keinen Kopf deswegen, die Aspergillose wäre früher oder später sowieso zu einem starken Ausbruch gekommen.
Lucy Lu
12. March 2006, 18:22
Hallo Alfred,
es wäre also über kurz oder lang eh passiert. Komisch, daß ich nichts bemerkt habe, denn ich paß eigentlich schon auf und beobachte meine Tiere. Komisch auch, daß es nur Lucy erwischt hat und Fuzzel nicht. Naja, vielleicht bemerke ich es bei ihm ja auch nicht. Ich will´s nicht hoffen, aber kann ja sein.
aramama
12. March 2006, 18:47
Hallo Lucy Lu,
bei meinen hat´s auch nur der Hahn, ihm wurden 2 Granulome entfernt und es war ein Zufallsbefund beim jährlichen CheckUp, er zeigte gar keine Symptome. Die Henne hat nix.
Gruß
Christiane
Julius01
13. March 2006, 22:46
Hallo Lucy Lu,
auch wir kämpfen gegen die Aspergillose und unsere Lilly wäre daran fast im September gestorben. Sie war zum Zeitpunkt der Diagnose erst 9 Monate alt und die Lunge war komplett weiß vor Pilz. Wir haben Lamisil bekommen und auch damit inhaliert! Es hat ungefähr 2 Monate gedauert bis es ihr deutlich besser ging.
Wir haben den Pari Boy zum inhalieren gekauft (Papagei in die Transportbox eine Mülltüte drüber und dann die Pari Boy davor stellen!). Zusätzlich solltest Du Deinen Vogel jeden Tag besprühen, sofern dass nicht zuviel Stress für ihn ist. Wir bekommen die Luftfeuchtigkeit mit dem Venta und haben daher konstant 60 % im Zimmer. Sollte Dein Vogel noch nicht so geschwächt sein und fliegen wollen, so lass ihn ruhig. Fliegen öffnet die Lungen und packt ordentlich Sauerstoff rein und der ist widerum reinstes Gift für den Pilz. Dann solltest Du natürlich auch auf die Ernährung achten (auch in Sonnenblumenkernen, Palmnüssen usw. können heftig Pilze sein).
Sollte mal ein heftiger Aspergillose-Anfall kommen, dann schnell heißes Wasser in die Wanne (sodass es ordentlich dampft) und dann den Vogel in der Transportbox ins Bad stellen und dabei immer leise mit ihm reden. Das hat uns in den ärgsten Situationen sehr geholfen.
Wir haben unserer Lilly immer noch zusätzlich Propolis ins Trinkwasser gegeben und meinen damit auch gute Erfolge erzielt zu haben. Viel Ruhe, keinen Stress und Luftfeuchtigkeit, Luftfeuchtigkeit .... und natürlich viel Geduld werden Euch in den kommenden Wochen ganz bestimmt helfen.
Achte noch darauf, dass das Tier genügend frißt, denn unsere Henne hatte kaum noch Appetit und wir haben hinterher mit Babybrei zugefüttert damit sie nicht noch schwächer wurde.
Es wird schon wieder werden, aber ihr braucht halt etwas Geduld.
Gerne helfe ich Dir, wenn Du noch Fragen hast.
Liebe Grüße
Kati
X800
14. March 2006, 12:28
Hallo nochmal,
was ich auf jeden Fall weggelassen habe waren die Erdnüsse... obwohl sie ganz verückt danach waren. Aber Erdnüsse sind seit der Diagnose tabu :traurig:
Merlino
14. March 2006, 13:44
Hallo nochmal,
was ich auf jeden Fall weggelassen habe waren die Erdnüsse... obwohl sie ganz verückt danach waren. Aber Erdnüsse sind seit der Diagnose tabu :traurig:
Hallo,
man kann allerdings geschälte ungesalzene Erdnüsse reichen (Lebensmittelqualität, ausm Knabberregal im Supermarkt), die sind auch pilzfrei. Oder alternativ, geschälte SB-Kerne... :zwinker:
Nochmal zum Thema:
Habt Ihr Eure zweite Amazone auch gleich mituntersuchen lassen? Aspergillose ist eine heimtükische Krankheit, die manchmal furchtbar lange ohne Anzeichen verläuft. Nur zur Sicherheit, sollte sie noch nicht untersucht worden sein, würde ich das nachholen. Der Pilz ist zwar nicht ansteckend, aber die Quelle muss ja irgendwann mal da gewesen sein, nicht dass sich die Krankheit nur bei einem der beiden Pieper gezeigt hat, obwohl nicht gleich jeder Vogel an Aspergillose erkrankt, der Kontakt mit einem Schimmelpilz im Futter hatte.
X800
15. March 2006, 11:02
Hallo Kerstin...
wir haben natürlich nach der Diagnose beide zum Tierarzt gezerrt.
Nochmal zu den Nüssen, habe natürlich gleich welche gekauft... allerdings sind die nicht interessant, weil man da ja keine Schale zum knacken hat :traurig:
Lucy Lu
16. March 2006, 13:57
Danke Christiane, Kati, Sandra und Kerstin für eure Antworten. Die werfen allerdings schon wieder einige Fragen auf. Fakt ist, daß es Lucy ja nicht mal so schlecht ging. Mir ist halt aufgefallen, daß ihre Atmung im Vergleich zu Fuzzels Atmung wesentlich schneller ging. Sonst war sie wie immer, hat gefressen, ist geflogen und hat sich geputzt. Und das sie ein paar Wochen zuvor die Kropfentzündung hatte, dachte ich mir halt, daß ich das mal von meinem TA (ich bin erst vor kurzem zu ihm gewechselt) abchecken lasse. Ihm ist natürlich auch gleich aufgefallen, daß die schneller atmet und auch etwas aufgeplustert war und er wollte erst mit homeöpatischen Mitteln an die Sache rangehen. Ich hab aber drauf bestanden, daß Lucy geröngt wird (weil ich eben im Internet schon so einige nachgelesen habe und ich den Verdacht auf Aspergillose hatte). Naja und so sind wir eben drauf gekommen. Eure Vögeln waren wohl so richtig am Ende, als ihre die Diagnose bekommen habt? Wollten nix mehr fressen, nicht fliegen usw.? Gut, so viel wie früher fliegen meine Nymphis auch nicht mehr, wobei ich sagen muß, daß Fuzzel schon immer agiler war als Lucy und auch nach wie vor seine Arien rauf und runter singt und auch mehr fliegt als sie. Aber sie sind ja auch schon fast 15 Jahre alt. Ich möchte aber, daß ich sie noch ein paar Jahre habe und würde so ziemlich alles dafür machen. Lucy geht´s übrigens überraschend gut. Sie frißt auch ganz normal, schläft aber auch viel. Obwohl sie sonst immer ziemlich gerne badet, mag sie das im Moment wohl nicht so. Hab heute morgen mal einen Versuch unternommen, aber sie wollte nicht. Mein Vogelfutter kaufe ich übrigens bei Rico´s Futterkiste (Tipp von Thomas) und danach sind sie auch ganz verrückt. Was Obst angeht, fressen sie nur Gurke, Karotten und wenn sie mal ganz gut drauf sind Apfel. Für´s Wasser geb ich ihnen schon seit Jahren Vitacombex und ins Futter AviConcept. Noch mal danke für eure Antworten :freude:
LG Christine
Lucy Lu
16. March 2006, 14:18
Danke Christiane, Kati, Sandra und Kerstin für eure Antworten. Die werfen allerdings schon wieder einige Fragen auf. Fakt ist, daß es Lucy ja nicht mal so schlecht ging. Mir ist halt aufgefallen, daß ihre Atmung im Vergleich zu Fuzzels Atmung wesentlich schneller ging. Sonst war sie wie immer, hat gefressen, ist geflogen und hat sich geputzt. Und das sie ein paar Wochen zuvor die Kropfentzündung hatte, dachte ich mir halt, daß ich das mal von meinem TA (ich bin erst vor kurzem zu ihm gewechselt) abchecken lasse. Ihm ist natürlich auch gleich aufgefallen, daß die schneller atmet und auch etwas aufgeplustert war und er wollte erst mit homeöpatischen Mitteln an die Sache rangehen. Ich hab aber drauf bestanden, daß Lucy geröngt wird (weil ich eben im Internet schon so einige nachgelesen habe und ich den Verdacht auf Aspergillose hatte). Naja und so sind wir eben drauf gekommen. Eure Vögeln waren wohl so richtig am Ende, als ihre die Diagnose bekommen habt? Wollten nix mehr fressen, nicht fliegen usw.? Gut, so viel wie früher fliegen meine Nymphis auch nicht mehr, wobei ich sagen muß, daß Fuzzel schon immer agiler war als Lucy und auch nach wie vor seine Arien rauf und runter singt und auch mehr fliegt als sie. Aber sie sind ja auch schon fast 15 Jahre alt. Ich möchte aber, daß ich sie noch ein paar Jahre habe und würde so ziemlich alles dafür machen. Lucy geht´s übrigens überraschend gut. Sie frißt auch ganz normal, schläft aber auch viel. Obwohl sie sonst immer ziemlich gerne badet, mag sie das im Moment wohl nicht so. Hab heute morgen mal einen Versuch unternommen, aber sie wollte nicht. Mein Vogelfutter kaufe ich übrigens bei Rico´s Futterkiste (Tipp von Thomas) und danach sind sie auch ganz verrückt. Was Obst angeht, fressen sie nur Gurke, Karotten und wenn sie mal ganz gut drauf sind Apfel. Für´s Wasser geb ich ihnen schon seit Jahren Vitacombex und ins Futter AviConcept. Noch mal danke für eure Antworten :freude:
LG Christine
Merlino
16. March 2006, 14:57
Hallo Christine,
sorry erstmal, ich hab bei meinem letzten Posting was verwechselt, irgendwie dachte ich, Du hast auch Amazonen... dennoch meine Frage, habt Ihr gleich beide Vögel auf Aspergillose untersuchen lassen? Es muss natürlich nicht sein, aber es kann durchaus sein, lieber auf Nummer sicher gehen und den zweiten Nymphen untersuchen lassen, zumindest röntgentechnisch (Abstriche sind da zu ungenau, da auch bei gesunden Piepern Pilze nachgewiesen werden können und umgekehrt bei kranken Vögeln auch manchmal keine Pilze nachgewiesen werden).
Zu Deiner Frage: ich habe selber u.a. zwei pilzkranke Nymphen, Charles und Eddie, Charles hat nachgewiesenermassen Mucorbefall und Aspergillose, Eddie hat Mucor (auch ein Schimmelpilz, aber Asp. wird nicht ausgeschlossen). Charles und Eddie sind schätzungsweise ca. 18 Jahre alt, sie sind aus dem Tierheim, ich kann so leider nicht nachvollziehen, woher sie ihre Pilze haben.
Besonders schlecht ging es den beiden atemtechnisch nicht bevor die Diagnose kam, sie waren beide total unkonditioniert, schnaufen arg nach dem Fliegen, leichtes Schwanzwippen sieht man eigentlich immer. Sie haben nach der Diagnose die "typische" Pilzbehandlung bekommen, 14 Tage Itraconazol (Sempera Liquid) per oral, danach Inhalation mit Enilconazol (Imaverol) über einen Kaltvernebler (PariBoy, über Ebay ersteigert :zwinker: ).
Was ich eigentlich damit sagen will... Aspergillose ist eine sehr heimtückische Krankheit, die im besten Fall früh am lebenden Vogel diagnostiziert wird. Bestenfalls deshalb, weil man als Halter so noch eine Chance bekommt, was dagegen zu tun. Es kann aber auch vorkommen, dass man von der Krankheit garnichts mitbekommt, es gibt keine Atemgeräusche und kein Schwanzwippen, aber der Vogel stirbt plötzlich, das finde ich persönlich den schlimmsten Fall, ob das für den Vogel auch so ist, sei mal dahingestellt.
Wenn Du mit Deinem Vogel die Pilzbehandlung machst, solltest du gleichzeitig die Leber unterstützen (z.B. mit Sillymarin übers Futter oder Aminyn ins Wasser, oder homöophatisch), die wird durch das Medikament und durch den Pilzabbau recht arg belastet, wichtig sind ausreichend Vitamine in dieser Zeit, besonders Vitamin A.
Da Deine wohl auch Obstmuffel sind musst Du leider auf künstliche Vitamine zurückgreifen, um sie sicher zu versorgen.
Das Vitacombex ist nicht schlecht, aber Prime (gibts übrigens auch bei Ricos) für übers Futter ist besser (das Vitacombex ist gut für schwache Vögel, wenn man es direkt in den Schnabel tropft, der hohe Zuckeranteil gibt da nämlich zusätzliche Energie). Momentan würde ich allerdings eher Korvimin (gibts beim Tierarzt) geben, da ist mehr Vitamin A drin.
Und vorsichtig sein mit dem AviConcept (nach Dr. Steinmetz?) zur Mauserunterstützung. Da ist ne Menge Zink drin das kann zu Vergiftungen führen, wenn man es zu oft oder zu viel gibt, besser ist Du gibst abwechselnd Korvimin und Alamin (falls Du die Mauser unterstützen willst), zur allg. Immunstimmulierung kannst Du aber auch Immustim übers Futter stäuben (da sind Vitamine und Mineralstoffe drin, gibts auch beim Tierarzt). Aber bitte nicht alles gleichzeitig, immer Tageweise :D
Dass Lucy mehr schläft und nicht baden mag kann momentan am trüben Winterwetter liegen, aber zur Sicherheit vielleicht doch nochmal zum Tierarzt gehen... Wie beleuchtest Du denn die Vogelumgebung?
So, ich hoffe, ich hab nix vergessen, mehr fällt mir jetzt auf die schnelle nicht dazu ein :idee:
LG und alles Gute für Deine Pieper :)
Lucy Lu
16. March 2006, 15:20
Hallo Kerstin, woher weißt du da nur alles! Ich bin beeindruckt und finde es auch sehr lieb, daß du dir so Zeit für mich nimmst. Eigentlich wollte ich die nächste Zeit den Gang zum TA vermeiden, weil das immer eine riesen Aufregung für die Beiden ist - insbesondere Lucy ist da immer voll gestreßt. Aber wenn ich wieder hingehe, dann laß ich Fuzzy wohl besser auch mal röngten, obwohl sich allein bei dem Gedanken mein Magen schon umdreht. Im Moment bestrahl ich die Beiden ein paar Mal am Tag mit Rotlicht und sonst mach ich zwecks Beleuchtung eigentlich nix. Ich habe eine sehr helle Dachwohnung und dachte eigentlich, daß das ausreicht? Noch eine Frage zu dem Pari Boy. Wo krieg ich den her? Ist das nicht Streß pur für die Vögel, wenn sie eingesperrt werden und damit inhalieren? Kann es vielleicht auch sein, daß die Lunge meiner Kleinen geschädigt ist, weil ich ein Problem mit Federlingen hatte und mit diversen Mittel rumsprühen mußte. Habe darüber auch hier in dem Forum geschrieben. Daß mit dem AviConcept erschreckt mich. Ich dachte, daß das den Geiern gut tun?!
Sorry, ich hab mich nicht klar ausgedrückt! Woher sollst du denn wissen, daß ich Nymphis habe und keine Amazonen. Zur Unterstützung der Leber hat mir mein TA gar nix mitgegeben. Das Pilzmittel verabreiche ich über´s Futter, weil ich sonst keine andere Möglichkeit sehe. Lucy ist nicht sehr zahm und fangen lassen tut sie sich ganz schlecht. Außerdem möchte ich jegliche Aufregung von ihr fern halten.
LG Christine
Alfred Klein
16. March 2006, 15:33
Noch eine Frage zu dem Pari Boy. Wo krieg ich den her? Da schaust Du am besten mal bei Ebay rein. Bei denen bekommt man die Geräte recht günstig.[/QUOTE]
Ist das nicht Streß pur für die Vögel, wenn sie eingesperrt werden und damit inhalieren? So sehr schlimm ist das wieder nicht, die gewöhnen sich dran.
Kann es vielleicht auch sein, daß die Lunge meiner Kleinen geschädigt ist, weil ich ein Problem mit Federlingen hatte und mit diversen Mittel rumsprühen mußte. Kleiner Tip falls Du wieder Federlinge hast: Bolfo Hundepuder. Da wird nichts gesprayt und deshalb auch nicht eingeatmet.
Daß mit dem AviConcept erschreckt mich. Ich dachte, daß das den Geiern gut tun?! Das Aviconcept ist nicht verkehrt und auch richtig. Allerdings solltest Du die Anleitung auf der Dose lesen und gewissenhaft befolgen. Dann kann auch nichts negativs passieren.
Zur Unterstützung der Leber hat mir mein TA gar nix mitgegeben. Silymarin kannst Du aber kaufen, wäre empfehlenswert.
Das Pilzmittel verabreiche ich über´s Futter, weil ich sonst keine andere Möglichkeit sehe. Lucy ist nicht sehr zahm und fangen lassen tut sie sich ganz schlecht. Das ist weniger gut, bei der Verabreichung übers Futter weißt Du ja nicht ob genügend von dem Medikament aufgenommen wird. Auch Pilze können gegenüber den Medikamenten immun werden wenn die Medikamente in ungenügender Menge verabreicht werden.
Lucy Lu
16. March 2006, 15:43
Hallo Alfred, danke für deine Antworten.
Ich weiß, daß es nicht die beste Lösung ist, das Mittel über´s Futter zu geben. Hast du einen anderen Vorschlag? Heute morgen hab ich es auf ein Stück Gurke gesträufelt und sie hat´s dann gefressen. Soll ich sie jeden Tag packen und ihr das Zeugs einflößen? Allein schaff ich das nicht. Und dann die Aufregung für sie.
Merlino
16. March 2006, 15:47
Hi nochmal,
brauchst nicht beeindruckt zu sein, ich hab nur sehr viel nachgelesen (u.a. hier und in ein paar Büchern) und ich hab eine ganz liebe Tierärztin, die mir sehr geduldig alles erklärt hat, bin ja selber betroffen und hatte am Anfang keine Ahnung :zwinker:
Was genau für ein Pilzmittel gibst du denn übers Futter?
Normal muss das je nach Gewicht des Vogels richtig dosiert direkt in den Schnabel eingegeben werden, um eine ausreichende systemische Wirkung zu erzielen.
Meine Vögel lassen sich natürlich auch nicht gerne einfangen, ich greife sie vorsichtig mit einem Handtuch (so dass sie quasie darin eingerollt sind und nur noch der Kopf rauskuckt), dann bekommen sie das Medikament seitlich in den Unterschnabel eingetropft und dann dürfen sie wieder fliegen, wenn sie es geschluckt haben... ist 'ne Sache von ein paar Sekunden, geht auch problemlos bei scheuen Vögeln :zwinker:
Dass Du Aufregung vermeiden willst ist gut, besonders bei solchen Erkrankungen. Deine helle Dachwohnung ist bestimmt schonmal gut, aber durch die Fensterscheiben wird wichtiges UV-Licht gefiltert, welches für die Pieper wichtig ist. Abhelfen kannst Du dem, indem Du sog. Truelight-Lampen, z.B. die Arcadia Birdlamp (wenigstens eine in Käfignähe) anbringst, such mal über die Suchfunktion, du wirst ne ganze Menge zu diesem Thema finden :D
Ich weiss nicht, welche Sprays Du eingesetzt hast gegen die Federlinge, meines Wissens bekämpft man die mit einem speziellen Puder. Ob die Lungen/Luftsäcke durch das Spray Schaden genommen haben, kann ich Dir natürlich nicht beantworten. Wichtig ist auch, dass Du die Luftfeuchtigkeit bei ung. 60% hälst, günstige Hygrometer bekommst Du in der Reptilienabteilung von Zoohandlungen, damit kannst Du das überprüfen.
Das AviConcept würde ich persönlich ehrlich gesagt nur vorsichtig geben und genau an die dosierung halten, eher sogar weniger geben... aber ich glaube, darüber gehen die Meinungen hier bestimmt auseinander ;) Zumindest würde ich es nur in der unteren Dosierung geben und weniger oft, als auf der Dose steht!
Das Inhalieren ist natürlich auch nicht gerade lustig für die Vögel, aber mit der Zeit gewöhnen sie sich daran... ich nehme dazu einen kleinen Transportkäfig, packe ihn in einen gelben Sack und durch die Öffnung kommt der Vernebler in die Gitterstäbe von dem Käfig. Am Anfang hatten sie natürlich alle ein wenig Angst dabei, mittlerweile wisse sie, dass im Inhalierkäfig immer Hirse hängt, die es zur Zeit sonst nicht gibt, so haben sie wenigstens eine positive Ablenkung in diesen 20 Min. :)
Ich habe meinen PariBoy bei Ebay ersteigert, aber man kann ihn auch in Apotheken oder Sanitätshäusern ausleihen.
Merlino
16. March 2006, 15:48
ups, Alfred war schneller :D
Lucy Lu
16. March 2006, 15:58
Hi, ja Alfred war schneller:zustimm: . Macht nix.
Das Mittel heißt Itrafungol und ich soll täglich 0,05 - 0,1 ml geben ( mein TA hat es mir in Spritzen aufgezogen und das sind ca. 2 Tropfen). Ich sehe es natürlich voll und ganz ein, daß das Mittel auch sinnvoll eingesetzt werden soll und da muß ich wohl in den sauren Apfen beißen und mir Lucy heute mal packen. Bei Fuzzel wäre das nicht so ein Ding, aber sie wehrt sich wie eine Verrückte und dann muß ich ihr noch das Zeugs einflößen. Das Mittel soll ich eine ganze Woche durchgeben, dann soll ich eine Woche ohne das Pilzmittel machen, dann wieder eine Woche mit Mittel. Ggf. soll ich dann dann noch mal bei meinem TA vorbeischaun. Bin jetzt schon wieder voll beunruhigt:?
Merlino
16. March 2006, 16:20
Du wirst mit der Zeit Übung bekommen... Mir hat mal jemand hier im Forum geschrieben, dass man mit der Zeit einem Vogel die Medis fast von der Zimmertür aus in den Schnabel werfen kann... es stimmt fast :zustimm:
Irgendwann bekommst Du einfach ein Gefühl dafür und es geht ratz fatz, so schnell kann der Vogel garnicht kucken, da isse schon verarztet :D
Hast Du nicht jemanden, der Dir helfen kann, der sowas schon gemacht hat?
Lucy Lu
16. March 2006, 18:41
Hallo Kerstin, das Thema hat sich nun ja für mich erledigt. Ich wußte schon, warum ich es ihr nicht selbst verabreichen wollte. Und nun passiert mir auch noch so ein Ungeschick und ich brech meinem Vogel den Schnabel ab :traurig: . So ne Aufregung ist pures Gift für sie. Ich hab vor über einem Jahr aufgehört zu rauchen (in der Wohnung hab ich allerdings NIE geraucht), aber heute ist so ein Tag, da könnte ich wieder anfangen!
Anky
16. March 2006, 19:12
Hallo Lucy Lu!
Ich schleiche hier grade durch´s Forum und lese deine Anfrage hinsichtlich des Medikamentes Itrafungol.
Auch meine Leo (ist ein Weibchen, hat den Namen aber von der Vorbesitzerin, die dachte, Leo wäre ein Männchen) ist mit Itrafungol beandelt worden. Das Ergebnis ist sehr positiv.
Zur Verabreichung habe ich Leo dieses Medikament jeden Morgen auf Nudeln oder Kartoffeln geträufelt - es gab aber nur eine kleine Menge Kartoffel oder Nudeln - ca. einen halben Teelöffel voll, damit ich sicher gehen konnte, daß sie das Medikament auch komplett aufgenommen hat! Erst dadanach hat sie ihr eigentliches Futter erhalten. Das klappte sehr gut! Zusätzlich zu dem Medikament hat mit mein Tierarzt Glut-Amin gegeben. Dieses ist ein Ergänzungsfuttermittel in flüssiger Form (Aminosäuren, Carotin, etc.) und kommt einfach nur als Zusatz ins Trinkwasser. Dieses gebe ich hier heute noch ca. 2 Mal in der Woche.
Bitte verursache deinem Vogel keinen zusätzlichen Streß durch Einfangen und Zwangsmedikamentierung! Streß ist Gift für Aspergillosepatienten!!! Desweiteren halte vorerst Abstand von anderen Medikamenten. Von der Benutzung eines Pari-boy wurde mir vom Tierarzt abgeraten - nicht, daß er schlecht ist - aber zum Itrafungol sollten keine anderen Medikamente verabreicht werden. Der Körper deines Vogels ist geschwächt, alle Pilzmittel können die Leber stark belasten, d.h. weitere Medikamente bedeuten weitere Belastung der Leber und wenn die nicht mehr funktioniert, wird dein Vogel zwangsläufig sterben (beachte auch Wechselwirkungen der Medikamente untereinander!)
Dein Tierarzt wird dir genau sagen können, wann andere Medikamente eingesetzt werden dürfen/können/müssen.
Naturheilmittel können nebenbei verabreicht werden - dieses bespreche aber bitte auch vorher mit deinem Tierarzt. Ich gebe Leo jeden Tag Propolis ins Futter - es schein ihr zu helfen!
Lucy Lu
16. March 2006, 19:38
Hallo Anky, ich bin erstaunt, wieviele Vögel von dieser Krankheit befallen sind. Wenn du gute Erfahrungen mit dem Mittel gemacht hast, dann versuch ich das ganze erst mal positiv zu sehen. Was mir heute besonders schwer fällt, nach meinem Mißgeschickt. Weißt du, wie sehr das geblutet hat? Die Käfigstangen haben getrieft vor Blut-das wollte gar nicht mehr aufhören. Ich dachte, ich schaff es nicht mehr zum TA! Und dann waren auch noch die Bahnschienen zu (wie das dann immer so ist). Ich verabreiche ihr das Mittelauf keinen Fall mehr, indem ich sie selbst einfange und es ihr selbst gebe. Für Samstag hab ich jetzt noch einen Termin mit meinem TA ausgemacht zwecks Mittelverabreichung und dann muß ich mal sehen. Meine essen auch gern Nudeln (natürlich ohne Salz) oder Brot. Und dann noch Gurken und Möhren. Die Erholung, die Lucy die letzten Tage hatte, hab ich auf alle mit meiner "Aktion" zunichte gemacht. Selbstvorwürfe nutzen nix, ich weiß, aber es tut mir in der Seele weh. Das Komische ist, daß wirklich nur die Schnabelspitze abgebrochen ist und das hat geblutet, als ob ihr der ganze Schnabel abgerissen worden wäre.
LG Christine
P.S. ich geb ihr keine Mittel außer der Reihe. Mein TA hat mir heute noch was für Wasser mitgegeben, was die Leber e.ntlasten soll
Anky
16. March 2006, 19:48
Hallo Lucy Lu!
Wenn du das Medikament mit Nudeln verabreichst, solltest du die Nudeln vorher mit einer Gabel o.ä. sehr klein zerdrücken, so daß fast ein Brei entsteht. So konnte Leo nicht ihr Futter so durchsortieren, wie sie es üblicher Weise macht, wobei oft die Hälfte aus dem Napf geschmissen wurde! Auch solltest du darauf achten, daß dein Vogel das Medikament nicht mit "Süßspeisen", wie Fruchtjoghurt o. ä. bekommt. Zucker hebt die Wirkung des Medikamentes zu einem beträchtlichen Teil auf! Abgesehen davon mögen "Pilze" Süßigkeiten - das fördert das Wachstum!
Ich hoffe, du kommst gleich wieder etwas zur Ruhe und erholst dich von deinem Schreck!
Bis später
- Anky -
Lucy Lu
16. March 2006, 19:57
Hallo Anky,
irgendwie werde ich es schon in den Griff bekommen. Ich möchte nur nicht, daß Lucy leidet und sich quält. Vielen Dank für deine Antworten. Es tut mir schon gut, daß ihr so mitfühlend seit und für gute Tipps gebt ihr mir auch :prima: .
LG Christine
Merlino
17. March 2006, 09:55
Hallo Christine,
das war natürlich alles der absolute Reinfall für Dich und Deinen Vogel :trost:
Wenn sie das Medikament tatsächlich komplett vom Löffel mit den Nudeln, Reis oder was auch immer aufnimmt, dann ist das natürlich sehr gut. In den meisten Fällen nehmen es die Vögel aber nicht so einfach auf, weil der Geschmack durchkommt, aber so ist es natürlich stressfreier für den Vogel.
Was ich noch anmerken wollte, die Inhalation erfolgt natürlich immer erst nach der oralen Medikation, also erst, wenn die Behandlung mit dem Itrafungol abgeschlossen ist. Das Medikament, welches inhaliert wird gelangt so direkt dahin, wo es wirken soll, nämlich in der Lunge und den Luftsäcken, es wirkt nicht systemisch... d.h. es gelangt nicht in den Blutkreislauf und belastet ergo auch nicht die Leber.
Ehrlich gesagt wundert es mich ein wenig, dass der Tierarzt nicht gleich was zur Leberunterstützung mitgegeben hat, hätte eigentlich von anfang an passieren müssen :(
So eins noch, auch wenn Du das im Moment bestimmt am allerwenigsten hören magst :zwinker:
Wenn die ganze Aufregung und die Behandlung vorbei ist und sich dein Pieper von dem Stress wieder erholt hat, solltest Du vielleicht ein klein wenig mit ihm/ihr Üben, was das Einfangen und Handling etc. angeht... Ich habe auch seit kurzem eine neue Henne bei meinen sitzen, welche seeeeeehr scheu und ängstlich ist. Aber sollte ich mal in die Verlegenheit kommen, dass sie Medikamente nehmen muss oder zum Tierarzt muss, will ich keinen Herzschlag riskieren. Deshalb gewöhne ich sie jetzt schon ganz langsam und vor allem behutsam daran, dass sie ab und an mal in den Transportkäfig muss (dabei wiege ich sie auch gleich), dass ich sie dann auch kurz einfange mit einem Handtuch und sie danach gleich wieder frei lasse... so prägt es sich bei ihr ein, dass man so einen "Angriff" doch überlebt :zwinker:
Ich handhabe das so mit allen sechs Nymphen, mittlerweile sind die meisten von ihnen nur noch stinkesauer, wenn sie gefangen werden, aber sie reagieren nicht panisch, haben keine Todesängste mehr :schimpf:
Lucy Lu
17. March 2006, 13:24
:+streiche Hallo Kerstin, das kann man wohl sagen, daß das ein Reinfall war. Im ersten Moment dachte ich gestern erst, daß mich Lucy so sehr gebissen hat, daß ich blute und dann hab ich erst gesehen, was passiert ist. Bzw. ich hab gar nix gesehen, weil es ja so geblutet hat. Dabei ist wirklich nur die Spitze abgebrochen und sie kann Gott sei Dank fressen.
1. zum meinem TA: ich weiß, daß er kein vogelkundiger TA ist, aber leider gibt es bei mir hier in der Gegend keinen vogelkundigen. D.h. ca. 30-40 km von mir gibt es einen und den hab ich auch am letzten WE angerufen und den Notfall geschildert und stell dir vor, der hat mich nicht dran nehmen wollen (hab ca. um 12.30 h bei ihm angerufen und Sprechzeit hatte er nur bis 13.0 und das hättte ich von der Fahrtzeit nicht geschafft). Ich finde, daß spricht für sich. Sein Name ist übrigens Dr. Maik Löffler.0l
2. ich mußte meine Tiere nie einfangen, dazu bestand bisher überhaupt keine Veranlassung. Selbst wenn ich zum TA fahre, hole ich meinen kleinen Vogelkäfig aus dem Schrank, fange meine Beiden ein und gut. Sicherlich hat du recht! Es wäre in jedem Fall besser, sie dran zu gewöhnen.
3.wenn ich morgen noch mal zu meinem TA gehe, werde ich ihn nochmal zwecks inhalieren usw. befragen. Ich will nicht noch mehr falsch machen.
Zum Schluß noch ein Dankeschön an dich:+streiche -bis echt ne ganz Nette!
LG Christine
Merlino
17. March 2006, 14:00
Ist doch selbstverständlich, aber danke für das Kompliment :blume:
Dass Dich der VK Tierarzt nicht mehr drangenommen hat ist zwar nicht sehr schön, aber leider haben auch Tierärzte Feierabend und manche lassen sich davon halt auch nicht abbringen :~
Grundsätzlich ist es aber trotzdem besser, wenn man mit seinen Piepern zu vogelkundigen Tierärzten geht, ich weiss nicht, ob Du das weisst, aber Vögel kommen in einem üblichen Tiermedizinstudium nicht vor, nur Säugetiere. Leider geben die meisten Tierärzte nicht zu, dass sie sich mit Vögeln kaum auskennen, ich habe in der Vergangenheit deswegen insg. vier Pieper verloren!
Ich fahre zu meiner Haustierärztin einfach ca. 40km (ist aber ne blöde Strecke, brauch fast eine Stunde dafür) bzw. nach Gießen in die Klinik einfach 100km, aber so weiss ich wenigstens, dass sie bestens versorgt werden!
Vor allem kannst Du Dir von einem vk Tierarzt auch gleich zeigen lassen, wie man den Vogel am geschicktesten hält und wie man Medis eingibt, ohne dass etwas passiert (Verschlucken, oder wie bei Dir das mit dem Schnabel).
Das mit dem Einfangenüben hab ich nur deshalb geschrieben, weil ich mir vorstellen kann, dass Du vielleicht doch öfter in diese Verlegenheit kommen wirst, gerade wegen dem Pilz... aber ein MUSS ist das natürlich nicht. Mir ist letzten Sommer eine Nymphenhenne aus Angst gestorben, wir wollten zum Tierarzt und sie ist auf dem Weg zum Auto im Transportkäfig gestorben... dabei war sie lediglich als Begleitvogel und zum durchchecken dabei, eigentlich war sie gesund :traurig: deshalb versuche ich meine Geier halt ein wenig zu trainieren, dadurch sind wir im Ernstfall auch innerhalb von fünf Minuten im Auto wenns sein muss :D
Wie gehts denn Deinen Vögeln nach dem ganzen Stress heute?
Lucy Lu
17. March 2006, 14:11
Hallo Kerstin, wahrscheinlich hast du recht! Vielleicht bin ich zu streng mit dem TA und sicherlich haben die auch mal Feierabend. Aber wenn ich jetzt mit Lucy auch noch zu ihm fahre und sie noch mal dem ganzen Streß aussetze. Nein, das möchte ich ihr im Moment wirklich nicht auch noch zumuten. Sag mal, wieviel Vögel hast du denn? Wenn es nach mir ginge, hätte ich auch einen ganzen Stall voll, aber leider hab ich den Platz nicht dazu.
Naja, es geht ihnen eigentlich recht gut. Sie schläft viel und ist eher ruhig (was man ja verstehen kann) und er kann überhaupt nicht verstehen, daß sie so ruhig ist und balzt ständig um sie rum und zwitschert sie an. Und ganz wichtig: sie frißt!
Frag mich mal, wie´s mir geht! Ich was so ein tierisch schlechtes Gewissen, daß mir das passiert ist! Manno! Dein Vorgehen ist sicherlich besser- da gewöhnen sie sich wenigstens ans Einfangen. Und da ist die Henne vor lauter Streß einfach gestorben? Das ist ja echt dramatisch. Zumal sie ja noch nicht mal der Patient war! Wenn ich zum TA fahre, nehme ich auch immer beide mit. Anders wäre das glaube ich auch gar nicht machbar.
LG Christine
vBulletin v4.1.8, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.