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Vollständige Version anzeigen : Schnurrbärtchen - Haltung und Zucht?



textline
28. March 2006, 08:04
Hallo,

mal wieder eine Frage: Wer hat Erfahrung mit der Haltung und Zucht von Schnurrbärtchen? Habe leider im Forum mit der Suchfunktion nichts gefunden.

Gruß
Bernd

Munia maja
28. March 2006, 15:33
Hallo Bernd,

Schnurrbärtchen sind keine Prachtfinken, sie gehören zu den Webervögeln. Frag mal im Weberforum nach...
Falls Du Informationen suchst, google mal unter dem lateinischen Namen: Sporopipes squamifrons , vielleicht wirst Du ein wenig fündig.

MfG,
Steffi

textline
29. March 2006, 06:06
Hallo,

wer kann mir etwas über die Haltung und Zucht von Schnurrbärtchen sagen?

Gruß
Bernd

Yellow Warbler
29. March 2006, 07:51
Den Beitrag sollte man bald verschieben wenn du eine Info willst. Schnurrbärtchen sind sicher keine einheimischen Wildvögel stammen sie doch aus Afrika :~
VG, YW

iskete
31. March 2006, 21:33
Hallo Bernd!

Ich schreibe aus langeschriebenen Haltungs- und Zuchtbericht von Schnurrbärtchen für Dich auf:

Schnurrbärtchen sind anspruchlos und munter. Sie sollten während Brutzeit nur paarweis untergebracht werden, nicht mit andere Vögel. In sehr großen Volieren können mehrere Paare Schnurrbärtchen untergebracht werden, auch mit andere Vögel wie Weber-, Widavögel, Bandamadinen u.ä.. Auf keinen Fall mit schwächere Vögel, da Schnurrbärtchen sie am Brüten hindern und die Nester von dieser Vögel beschlagnahmen. In Aussenvolieren sollten sie nur im Sommer untergebracht werden, ein gewärmter Schutzraum muß jederzeit zugänglich sein. Bruten werden öfters gemeldet, aber vielfach ohne oder mit nur teilweisem Erfolg abgeschlossen, Ursachen sind mangelde Fütterungsaktivitäten seitens der Altvögel und unzureichendes Aufzuchtfutter. Die Schnurrbärtchen nehmen als Nistgelegenheiten die Körbchen, Wellensittichnistkästen, Harzer Bauerchen und manche freistehend im Gebüsch an, als Nistmaterialen Moos, Heu, Kokosfasern und als Nistpolstern Federn. Sie übernehmen alte Prachtfinkennester. Oft werden die Jungen nach wenige Tage verhungern. Aufzuchtfutter: frische Ameisenpuppen, Wiesenplankton (insbesonders Spinnen), Mehlwürmer, Tubifex, Enchyträen, Mückenlarven auf täglich erneuerte, etwa angefeuchtete Walderde, ab 10. Tag auch Hirse. Bei Nestkontrollen stören die Schnurrbärtchen sich nicht.

mario aus kiel
01. April 2006, 15:43
hallo, jetzt muß ich aber auch mal meinen senf dazu geben! :schimpf: bernd ist hier garnicht so falsch wie behauptet wird. falls man mal richtig hinschaut steht zwar einheimische wildvögel oben drüber aber was steht denn unter dem wort körnerfresser? steht da denn nicht etwa weber? nach meinem wissen gehören die schnurbärtchen und die schuppenköpfchen zu den bartstrichwebern. wer allerdings auf die idee gekommen ist:weber seien einheimische wildvögel, das weis ich auch nicht, konnte leider keine info in fachbüchern finden.hihihi. ich stimme euch aber auch zu, die frage wäre anderswo besser gestellt.:zustimm: gruss mario

iskete
01. April 2006, 22:26
Hallo!

Ich habe gerade die Unterforen "einheimische Wildvögel" gelesen. :nonono: Ich habe die Admins gebeten, daß sie "einheimische" löschen werden sollen.

textline
05. April 2006, 07:02
Hallo Danny,

ich danke dir für den Haltungsbericht. Was fressen Schnurrbärtchen außerhalb der Zucht, auch nur Weichfutter?

Gruß
Bernd

iskete
05. April 2006, 09:36
Hallo Bernd!

Schnurrbärtchen fressen Exotenfutter wie für Prachtfinken!