Vollständige Version anzeigen : Frage: wie geht´s euren Vögeln mit Aspergillose?
Lucy Lu
06. May 2006, 13:11
Hallo, nachdem ich jetzt schon so viele Berichte von Leuten gelesen habe, deren Vögel auch an Aspergilose erkrankt sind, würde es mich mal interessieren, wie es euren Tieren denn jetzt so geht. Müssen die Vögel ewig mit irgendwelchen Mitteln weiterbehandelt werden? Wie sieht´s aus mit der Atmung? Ist die immer noch schwer? Habt ihr die Ernährung umgestellt? Nachdem ich selbst davon betroffen bin, aber mittlerweilse an der Diagnose meines TA´s zweifle, würde mich das echt mal interessieren, was ihr für Erfahrungen gemacht habt.
Julius01
09. May 2006, 11:33
Hallo Lucy Lu,
ich glaube Deine Frage ist schwer zu beantworten bzw. wurde schon in anderen Threads beschrieben.
Wir haben die Ernährung umgestellt und es gibt nur noch relativ wenig Körnerfutter und wenn dann nur von Rico's und unsere Grauen lieben mittlerweile Pellets und Kochfutter.
Dann haben wir noch einen Luftbefeuchter (Venta) gekauft mit dem wir sehr zufrieden sind, allerdings ist die Luftfeuchtigkeit bei dem momentanen Wetter auch ein leichtes Problem, da unsere Beiden soviel wie möglich draussen stehen. Sauerstoff ist nämlich bei Aspergillose auch sehr sehr wichtig!
Dann gibt es soviel Freiflug wie es nur eben geht, damit die Lungen auch richtig durchlüftet werden. Propolis kommt auch ins Trinkwasser (natürliches Mittel zur Stärkung des Immunsystems und auch ein leichtes Mittel gegen Aspergillose).
Dann wird immer in Intervallen mit dem Pari Boy Lamisil inhaliert und bei einem Aspergillose-Schub gibt es dann auch Lamisil oral!
Täglich werden sie geduscht!
Im großen und ganzen kann ich sagen, dass es unserer Lilly wieder gut geht und wir hoffen, dass es so bleibt! Trotzdem kann zwischendurch immer mal wieder ein Rückfall kommen. Vor kurzem war sie heiser und nach einer 14-tägigen Lamisil-Kur war alles wieder in Ordnung. Sie frißt, fliegt und quatscht viel vor sich hin.
Ich drück Dir die Daumen, dass es bei Euch auch gut klappt!
Liebe Grüße
Kati, die ab morgen 4 Wochen in Borneo durch den Dschungel tobt und sich gleich von ihren beiden Süßen für die Zeit verabschieden muss. Ich hab vielleicht einen Kloß im Hals, obwohl ich weiß, dass sie während der Zeit in den besten Händen sind.
Merlino
09. May 2006, 13:54
Hallo Christine :)
Die Aspergillose wird Dich bzw. Deine Vögel ihr Leben lang begleiten.
Wir inhalieren regelmässig alle drei Monate für 14 Tage 2x täglich, bei Bedarf öfter. Ich habe eine ähnliche Frage neulich meiner Tierärztin gestellt, ich habe auch kurzfristig an der Diagnose gezweifelt, weil die Atmung bei Charles und Eddie leider auch nicht ok ist bzw. ich mir eine wesentlichere Besserung erhofft habe. Ihre Antwort war, je weiter die Aspergillose fortgeschritten ist bzw. zum Zeitpunkt des Entdeckens/am Anfang der Behandlung war, um so schwieriger ist es, die Atmung wieder beschwerdefrei zu bekommen. Manche Vögel legen das Schwanzwippen garnicht wieder ab. Aspergillose lässt sich eben leider nur aufhalten, nicht restlos heilen. Wenn Du eine Beschwerdefreiheit erreichst, hast Du schon viel gutes getan.
Jetzt wo es wieder warm und bei uns auch schon schül geworden ist hat Eddie z.B. wieder mehr Probleme, trotz ausgiebigen Sonnenbädern und 24 Stunden Frischluft, Charles hingegegen geht es gut wie nie. Man steckt halt nicht drin :o
Ach ja, wegen der Ernährung... meine meiden leider nach wie vor Obst und Gemüse wie die Pest, ab und mal einen Maiskolben, mehr geht nicht. Auch gekochtes Futter oder Keimfutter mögen sie nicht, weils eben feucht ist8o
Mir bleibt (zumindest bei diesen beiden Vögeln) nur das Körnerfutter (von Ricos) und künstliche Vitamine, was nur eine sehr schlechte Notlösung ist. Besser ist es natürlich, wenn die Geier viel Obst und Gemüse futtern. Und viel Bewegung möglichst an der frischen Luft und Sonne, ungefiltert... also ohne Glas dazwischen :zwinker:
Lucy Lu
09. May 2006, 18:53
Hallo Kati, hallo Kerstin (schön, mal wieder von dir zu hören :freude: )
danke erst mal für eure Antworten. Also mein Futter kaufe ich auch bei Rico´s und mit Vitaminen versorge ich meine Beiden auch, wobei sie an Obst und Gemüse nur Gurke, Möhren und wenn sie ganz besonders gut drauf sind auch mal Apfel fressen. Die Frage, die mich am meisten interessiert ist, ob ihr noch irgendwelche Pilzmittel verabreicht. Mein TA hat bei meinem letzten Besuch vor ein paar Wochen gemeint, ich solle meinen Beiden nix mehr an Pilzmitteln verabreichen, erst wenn´s wieder schlimmer wird:heul: Und bei der Gelegenheit hat er mal so kurz erwähnt, daß die Schatten auf Lucy´s Lunge auch von Tumoren kommen könnte und daß man da eh nix mehr für Lucy tun könne0l. "Na toll", hab ich mir gedacht. Genau DAS wollte ich hören. Lucy geht gut. Wenn ich bedenke, wie schlecht sie vor ein paar Wochen noch beeinander war. Wenn sie allerdings länger fliegt, dann hechelt sie schon ganz schön8o . Aber sonst badet sie wieder :beifall:, frißt wie immer und auch Fuzzel läßt sie ab und zu zum Zug kommen :D . Hm, muß wohl der Frühling sein und ich nehm das einfach mal als gutes Zeichen. Die Atmung macht mir halt Sorgen. Ich hab schon überlegt, ob ich noch mal zu einem anderen TA gehen soll, aber ich möchte Lucy ehrlich gesagt jeglichen Streß ersparen. Wenn´s denn schlimmer werden sollte, dann werd ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen, aber so lange es ihr gut geht....
LG Christine
Merlino
10. May 2006, 13:07
Hallo nochmal :zwinker:
Ich weiss, wir haben bestimmt schonmal darüber geschrieben, aber ich frag trotzdem nochmal... ist Dein TA wirklich vogelkundig?
Was mich nämlich ein wenig stutzig macht ist die Tatsache, dass er Deine Pieper nach der oralen Pilzmedikation nicht mehr inhalieren lässt. Meine Erfahrung ist, dass das Pilzmittel oral eingegeben systemisch zwar gut gegen die Pilze wirkt, aber dort, wo sie den Geiern am meisten zu schaffen machen (in der Lunge und den Luftsäcken) schlägt die Behandlung per Inhalation besser an.
Vielleicht gehst Du doch nochmal zu einem anderen Tierarzt oder Du lässt sie einfach mal 14 Tage lang mit einem Pilzmittel (Imaverol oder Lamisil) inhalieren? :?
Lucy Lu
11. May 2006, 19:01
Hallo auch noch mal... Nein, mein Ta ist eben nicht vogelkundig und daher auch die Überlegung, noch mal zu einem anderen TA zu gehn. Problem dabei:
Lucy war nach den letzten beiden TA-Besuchen vollkommen am Ende und zwar so schlimm, daß ich dachte, sie packt das nicht (wir haben drüber geschrieben). Und der TA würde sie bestimmt auch noch mal röntgen wollen und das packt sie definitiv nicht mehr. Vielleicht gibt mir ja der andere TA die Röntgenbilder? Ich weiß ja nicht, ob der die Bilder rausrücken muß?!? Und genau das wollte ich der Kleinen halt ersparen, zumal es ihr im Moment gut geht. Sag mal, ist Lamisil nicht ein Mittel gegen Fußpilz? Ist ja fast nicht möglich. Ich war heute nämlich in der Apotheke (wg. Pari Boy) und da hab ich mal nachgefragt, was Lamisil ist. Antowort: Mittel gegen Fußpilz!?!?! Es geht mir bestimmt nicht um die Fahrstrecke zum TA, um die Kohle (eher würde ich selbst auf einen Urlaub verzichten, Hauptsache meinen Vögeln geht´s gut) oder sonst was. Mir gehts wirklich nur um Lucy und wie gestreßt sie immer ist. Ich hab aber auch Angst, daß ich evtl. zu lange warte. Lebe seit dieser Diagnose vor ein paar Wochen eigentlich in ständiger Sorge um meine Kleine. Du gibst also nach wie vor Pilzmittel? Wenn ja, in welchen Abständen?
LG die alte Nervensäge:huh:
Alfred Klein
11. May 2006, 19:52
Hallo Nervensäge ;)
Also, der Tierarzt muß die Röntgenbilder nicht rausgeben. Aber mit freundlich fragen und dem Versprechen sie wieder zurück zu bringen erreicht man manchmal viel.
Als Begründung daß Du gerne eine zweite Meinung einholen möchtest.
Daß Lamisil auch gegen Fußpilz verwendet wird ist nichts neues. Mach Dir deshalb keinen Kopf.
Kleine O.T. Bemerkung dazu: Gouda-Käse wird auch mit Fußpilzmittel behandelt damit er nicht schimmelt. Noch Fragen? Guten Appetit.
Auf jeden Fall würde ich sagen daß Inhalieren eine gute Therapie ist, vor allem ist sie kaum belastend für den Vogel. Solltest Du auf jeden Fall durchziehen.
Merlino
12. May 2006, 09:47
Hallo Christine,
nervst doch nicht. Was meinst Du, wie oft ich meine Tierärztin nerve, wenn ich mir mit was unsicher bin :~
Wenn der Pilz nachgewiesen ist und Du Deinem Pieper den Tierarztstress erstmal ersparen möchtest, würde ich dir auch raten, einfach mal zu inhalieren... damit machst Du nichts falsch, das geht nicht ins Blutsystem und belastet damit die Organe auch nicht.
Du kannst den Pary Boy in der Apotheke oder im Sanitätshaus leihen (solltest aber vermeiden zu sagen, dass Du es für einen Vogel einsetzt, vielleicht geben sie ihn dann nicht raus, auch wenn das Gerät mit dem Vogel selbst ja garnicht in Berührung kommt. Ist mir nämlich am Anfang passiert), den Vernebler musst Du warscheinlich kaufen, der wird nicht mitverliehen, bekommst Du aber auch dort. Ich habe mir meinen Pary dann bei Ebay ersteigert :D Ich glaube, er hat mich damals so um die 40 Euro gekostet. Preisgünstige Kompressorgeräte zum Inhalieren gibt es aber auch von der Firma Inqua (www.inqua.de), wurde mir von der Vogelklinik in Gießen empfohlen, die sind günstiger als Pary aber angeblich genauso gut.
Mit Lamisil habe ich keine Erfahrung, ich lasse sie mit Imaverol inhalieren, aber ich glaube, zwischen diesen beiden Mitteln gibt es nicht viel Unterschied. Imaverol ist eigentlich auch ein Pilzmedikament zur äusserlichen Anwendung, hilft bestimmt auch gegen Fußpilz, falls Du mal welchen hast oder Deinen Gouda selbst herstellen möchtest :zwinker:
Aber eins noch zu einem vk Tierarzt: Wenn er wirklich vk ist und behutsamt vorgeht, hat der Vogel bei der Untersuchung weniger Stress als bei einem vogelunerfahrenem Tierarzt, ist jedenfalls meine Erfahrung gewesen.
Lucy Lu
13. May 2006, 11:38
Nervensäge meldet sich noch mal :D ... Also danke noch mal für eure Antworten. Ich werde am Montag in die Apotheke gehen und mit den Pari Boy ausleihen. Ich hab schon gemerkt, daß die Apotheken-Frau leicht verunsichert war, als ich sie nach dem Pari Boy gefragt hab und bei der Gelegenheit auch noch gefragt habe: "und dann muß ich mit Lamisil inhalieren?" Die hat mich angeschaut, als hätte ich sie nicht alle beisammen. Dann hat sie mir eben erklärt, daß Lamisil ein Fußpilzmittel ist. Naja, man kann ja auch nicht alles wissen, ne? Und das Mittel Lamisil oder das andere, was du benutzt Kerstin, nehm ich gleich in der Apotheke mit? Wie oft und wie lange muß ich meine Beiden denn inhalieren lassen? Den TA werde ich mal anrufen und ganz lieb nachfragen :cheesy:, ob er mir die Röntgenbilder mal zwecks eine zweiten Meinung ausleihen würde. Er ist ja ein ganz netter Mensch, aber leider gehört Vogelkunde nicht zu seinen Steckenpferden. Der TA, den ich im Auge habe, heiß Maik Löffler. Hat vielleicht jemand Erfahrung mit ihm gemacht? Wie gesagt: im Moment will ich Lucy den Streß ersparen. Aber vielleicht bleibt mir ja nix anderes übrig, als doch noch mal zum TA zu fahren8o . Danke auch noch mal an dich Alfred für den Käsetipp :gimmefive . Problem dabei: ich mag keinen Käse :zwinker: .
LG Christine
Alfred Klein
13. May 2006, 12:41
Wie oft und wie lange muß ich meine Beiden denn inhalieren lassen? Das ist ganz einfach.
Der Vernebler des Pariboy hat eine Kammer in die das Mittel eingefüllt wird. Wenn die Kammer leer ist bist Du fertig mit inhalieren. Dauert so ca. 20 Minuten.
Anzahl sollte je nach Schwere ein- bis zweimal täglich sein.
Merlino
15. May 2006, 08:13
Hallo Christine :0-
ich wäre zu gerne in der Apotheke dabeigewesen :grin2: Klar kannst Du das nicht wissen :trost:
Ganz viele Medikamente, die eigentlich aus der Humanmedizin kommen, werden bei Haustieren oft anders eingesetzt, als beim Menschen (das nennt man Umwidmung).
Das Imaverol bekomme ich von meinem Tierarzt immer Portionsweise in einer grossen Spritze mit... Viele Tierkliniken oder Ärzte verschicken auch die Medikamente, frag doch einfach mal nach, ob sie Dir das Imaverol zuschicken und mische Dir die Lösung zum Inhalieren dann selbst an (ich mische immer im Verhältnis 1:50, also 1ml Imaverol auf 50ml Wasser, aber hier scheiden sich die Geister, manche raten eher zu der Mischung 1:100. Ich habe bessere Erfahrungen mit 1:50 gemacht, ist vielleicht aber auch von der Stärke des Befalls abhängig).
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, zu kaufen gibts das Imaverol in der Apotheke nur in grösseren Gebinden, das verbrauchst Du niemals im Leben und ist unnötig teuer!
Wenn alle Stricke reissen, gib mir nochmal Bescheid, zur Not kann ich Dir auch was zuschicken :zwinker:
Hallo Lucy,
also zunächst einmal solltest Du unbedingt einen fachkundigen TA aufsuchen. Normalerweise ist dieser auch in der Lage die Röntgenbilder eindeutig zu interpretieren, also Tumoren von einer Aspergillose zu unterscheiden. Auch sind gute TÄ in der Lage den Vogel so zu händeln, dass es kaum Stress für das Tier bedeutet (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen).
Das Lamisil hat bei uns sehr gut angeschlagen (starke Aspergillose bei unserem Grauen). Das Medikament ist rezeptpflichtig und Du benötigst entweder die fertige Inhalationsmischung vom TA oder lässt Dir Tabletten verschreiben und mischt selber. Dazu gibst Du 2 Tabletten Lamisil je 250 mg in 250 ml Ringerlösung und löst das Ganze auf. Alles in den Kühlschrank stellen und vor Gebrauch gut schütteln. Bei dem Medikament Lamisil handelt es ich um den Wirkstoff Terbinafin, so dass Du mittlerweile auch auf Generika umsteigen kannst, die sehr viel günstiger sind. Frag einfach in der Apotheke!
Man kann auch überlegen, ob man im Wechsel mit Imaverol und Lamisil inhaliert. Grundsätzlich sollte Dein TA aber zunächst abklären, wie weit die Aspergillose fortgeschritten ist. Falls bereits die Organe befallen sind, reicht eine Inhalation nicht aus und Du musst oral behandeln. Anschließend ist aber eine Inhalationstherapie sehr sinnvoll. Bei der oralen Gabe sollten die Leber und die Nieren unterstützt werden. Entweder mit Amynin oder Phytorenal.
Viele Grüße
Alex
marie-joan
17. May 2006, 09:15
Hallo!
Ich hab mir eure Beiträge mal durchgelesen, weils mich selber auch betrifft... mein Pennant (Kyros) ist vor zwei Wochen Samstag plötzlich gestorben... :traurig: Er fing Freitags abends an zu niesen und zu hecheln und als wir ihn Samstagmorgen zum TA bringen wollten is er in der Transportbox eingegangen... Mit seiner Partnerin sind wir dann auch direkt zum TA und der diagnostizierte Aspergilose...
Meine Frage jetzt... den Pary Boy in der Apotheke zu leihen, kostet für den Monat über 100 €, die riefen mich an und boten mir ein vergleichbares Model für 90€, das ich kaufen sollte an...
Glaubt ihr ehrlich meine arme Tyra muss nun ihr Leben lang inhalieren?! Dann würd ich den nämlich kaufen...
Liebe Grüsse
Silke
Merlino
17. May 2006, 10:22
Hallo Silke,
es tut mir sehr leid um deinen Kyros :trost: Sowas ist immer schlimm.
Zu dem Inhalator... ja, kaufen! Aspergillose begleitet den Vogel für den Rest seines Lebens, er wird immer wieder mal inhalieren müssen :traurig:
Aber ich würde wirklich erstmal bei Ebay schaun und nur den Aufsatz neu kaufen. Übrigens, 100 Euro Leihgebühr is ja wohl mehr als happig!!! 8(
Alfred Klein
17. May 2006, 12:24
Hallo Silke
Es wird Dir wohl nicht anderes übrig bleiben als einen Inhalator zu kaufen.
Allerdings nicht zu solchen Apothekenpreisen, die haben sie ja nicht alle.
Schau bei ebay rein, da habe ich meinen auch her, hat 60€ gekostet.
Lucy Lu
19. May 2006, 16:07
Hallo an Alle... Erst mal wieder vielen Dank für eure Antworten. Ich bin im Moment dabei ein Pari Boy bei Ebay zu ersteigern. Allerdings steht dabei: Pari TurboBoy N-OVP... Bin ich da richtig? Ich dachte mal, bis 70 Euro gehe ich mit. Ist das akzeptabel? Bin wieder mal der volle Nullchecker... Sorry.. Also in meiner Apotheke haben die gesagt, daß ein Pari Boy OHNE Rezept 2 Euro am Tag kostet. Also 100 Euro pro Woche ist wohl doch etwas viel, oder?
Kerstin, ich bin immer wieder erstaunt, wieviel du weißt :idee: und danke dir für dein Angebot mit dem Mittel. Bist echt eine Liebe :+streiche ...Aber je mehr ich drüber nachgedenke, desto mehr wird mir klar, daß ich doch noch mal zum TA muß... Kennt denn jemand diesen Maik Löffler? In diesem Kaff hier gibt´s ja nun leider keinen anderen TA 8( ...
LG Christine
Alfred Klein
19. May 2006, 18:23
Hallo Christine
Allerdings steht dabei: Pari TurboBoy N-OVP... Bin ich da richtig? Bist Du, der ist gut.
Das OVP heißt nur originalverpackt, hat nichts zu bedeuten.
Glorie Bee
19. May 2006, 20:51
HALLO an alle mit Aspergillose-Patienten!
Ich habe drei Vögel (2 Wellis, 1 Kanari) erfolgreich durch Inhalieren behandelt, und zwar mit "(Berg-)bohnenkrautessenz" (Bioladen). Einer der Wellis war so krank, dass er nachts mit weit aufgerissenem Schnabel um Luft rang. Zu dem Zeitpunkt stand die Diagnose noch nicht fest, und ich musste hilflos auf den ärztlichen Befund warten (Juli 2005).
Per Zufall habe ich in einem Buch über Aromatherapie von der Wirkung der Bohnenkrautessenz gegen Pilze und Bakterien gelesen. Ich habe also nachts eine kleine Tasse mit etwas Wasser und 1-2 Tröpfchen von der Essenz neben den Käfig gestellt. Nach zwei Tagen gings deutlich besser, nach vier Wochen war der Vogel gesund, die Diagnose stand inzwischen fest, aber eine Behandlung war nicht mehr erforderlich. Bis heute ist kein Rückfall eingetreten.
Aber VORSICHT:
- Die Essenz nur zum Inhalieren verwenden, der Vogel darf nicht in Kontakt damit kommen! Morgens die Tasse reinigen und abends frisch bereiten.
- Nicht mehr als 1-2 Tropfen auf kaltes Wasser, nicht erhitzen und nicht zu nahe am Vogel aufstellen (ich glaube, 40 cm Abstand ist das beste)!
- Gleichzeitig muss auch viel frische Luft an den Käfig kommen können, nicht unter Luftabschluss einatmen lassen!
- Die Behandlung nicht übertreiben, damit keine Allergien auftreten! Den Vogel nicht ständig dem Aroma aussetzen, nach fünf bis sechs Nächten eine Nacht Pause einlegen.
Würde mich freuen, wenn ich damit helfen könnte.
Grüße von Glorie Bee.
Alfred Klein
20. May 2006, 13:34
Hallo Glorie Bee
Jetzt muß ich aber mal nachfragen was die Vögel eigentlich hatten.
Aspergillose ist bei Wellis und Kanarien nun mal nicht gerade häufig anzutreffen.
Da Du in Deinem Posting unterschwellig vor der Gefährlichkeit dieses Bohnenkrauts warnst würde ich selber dieses nicht verwenden.
Glorie Bee
01. August 2006, 18:19
Hallo Alfred Klein!
Meine drei Patienten hatten Aspergillose! Die Diagnose wurde bei zweien davon (beides Wellensittiche) durch Laborbefund / Tierarzt eindeutig festgestellt. Neben der Aspergillose lag zusätzlich bakterieller Befall der Luftröhre und der Kropfes vor, weshalb der Tierarzt von einer Behandlung abriet und zunächst abwarten wollte. Da sich jedoch der Zustand während der Wartezeit auf den Laborbefund bereits drastisch verschlechtert hatte und zu befürchten war, dass meine Patienten in wenigen Tagen ersticken würden, habe ich mich dazu entschlossen, Bohnenkraut-Essenz atmen zu lassen. Dies geschah mit Wissen und Billigung des Tierarztes, der meine Bemühungen um die Therapie kranker Vögel nun seit langen Jahren kennt.
Ich habe mit dieser Essenz sehr gute Erfahrungen im Selbsttest und im Test an meinem Kind gemacht: es wirkt hervorragend gegen Bakterien bei Erkältungen, schwerer Bronchitis u. a. Nur sollten die Dämpfe nicht ständig eingeatmet werden, denn es wirkt aggressiv wie ein starkes Antibiotikum.
Die beiden Wellensittiche waren Jungtiere, ursprünglich gekauft bei Dehner in München. Ich habe beide von einer Bekannten erhalten, bei der die hygienischen Verhältnisse aber okay sind. Etwa drei bis vier Monate später wurde meiner Bekannten von amtlicher Seite mitgeteilt, dass bei einigen der von Dehner verkauften Vögeln die Papageienkrankheit (!) ausgebrochen war... (Bitte bilde Dir selbst eine Meinung zu den Hygienevorstellungen der Züchter und Tierhandlungen!)
Da ich ein vorsichtiger Mensch bin und den nachlässigen Umgang meiner Mitmenschen mit Medikamenten kenne, warne ich gern vor allem, was schief laufen könnte. Trotzdem ist die (Berg-)Bohnenkraut-Essenz DIE Rettung bei Erkrankungen der Lunge, hervorgerufen durch Pilze und Bakterien ! Ich kann nach eigener Erfahrung nur dazu raten. Die Wirkung setzt fast sofort ein, die Chancen des dauerhaften Heilerfolgs sind sehr groß.
Mein erster Patient (Kanarienvogel) hatte leider nicht ganz soviel Glück. Bei ihm konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, was wirklich los war. (Das Futter, das mir sein früherer Besitzer beim Kauf mitgegeben hatte, war voller Lebensmittelmotten...) Der Kanarienvogel durchlitt zahlreiche Behandlungen mit verschiedenen Antibiotikas, die jedesmal etwas Linderung brachten, der Heilerfolg blieb aus. Als es ihm schließlich so schlecht ging, dass der Tod durch Ersticken absehbar war, und ich den Vogel einschläfern lassen wollte, habe ich den letzten, verzeifelten Versuch mit der Aroma-Essenz gewagt. Ich konnte das Wunder kaum fassen, das dahinsiechende Geschöpf erholte sich und ist seit etwa drei Jahren ohne Rückfall geblieben. Leider war mein Freund durch die vielen Medikamente schon so angeschlagen, dass er jetzt unter Stockmauser leidet.
Glorie Bee wünscht Erfolg und Gesundheit.
Wasteli
07. August 2006, 19:19
Hallo,
Einer unserer Nymphen bekam über einen längeren Zeitraum Lamisil. Daraufhin ging es ihm auch wieder besser, aber noch nicht richtig gut.
Als ich hier vom Bergbohnenkraut las, habe ich mich schlau gemacht und es gewagt. Ich habe tagsüber (nachts habe ich es aus dem Zimmer genommen) einen Tropfen in ein Glas Wasser gegeben und es in die Nähe der Voliere gestellt. Damit kein Vogel daran konnte, habe ich das Glas mit einem Stück Gardinenstoff (mit Gummiring befestigt) abgedeckt.
Eine Woche lang habe ich das gemacht, und Charlie ging es deutlich besser. Er zwitschert wieder, fliegt ohne Probleme und atmet normal. So ist es jetzt seit zwei Wochen.
Ich persönlich bin heilfroh, dass Glorie Bee seine Erfahrung hier geschildert hat.
Vogelconny
27. August 2006, 20:35
Hallo,
ich bin Conny
habe vor einem halben Jahr einen Grauen aus schlechter Haltung gekauft.Vor 4 Wochen die Diagnose:Aspergillose.Bin verzweifelt,wir inhalieren schon mit Emser-salz und bekommt Bisolvon auf anraten vom Tierarzt ins Trinkwasser.Es geht ihm schlecht,schelle Atmung,zeitweise röcheln und frisst seit einer Woche schlecht(rico`s Körner wenig,Obst nicht mehr).
Was kann ich tun,bin für jeden Rat dankbar.
MfG Conny
Merlino
29. August 2006, 16:59
Hallo Conny,
wenn Aspergillose diagnostiziert wurde, hätte der TA eigentlich auch eine Pilzbehandlung vorschlagen müssen.
Ist Euer Tierarzt denn wirklich vogelkundig? Wie hat er die Aspergillose diagnostiziert?
Normalerweise wird je nach Stärke der Erkrankung nur Inhaliert, oder erstmal oral behandelt und dann per Inahaltion. Inhaliert wird mit Pilzmitteln wie Imaverol oder Lamisil. Die Wirkstoffe für die orale Behandlung heissen z.B. Itraconazol, Ketokonazol oder auch Terbinafin. Welcher Wirkstoff und damit Medikament für Deinen Grauen am besten verträglich sind, sollte aber der vogelkundige Tierarzt am besten wissen und auch, wie behandelt werden soll.
Hier (http://www.vogeldoktor.de/) findest Du vogelkundige Tierärzte.
Du solltest schnellstens einen aufsuchen!!!
Alles Gute für den Grauen
LG
Kerstin
-Babsi-
30. August 2006, 19:08
Hallo Vogelfreunde,
ich möchte kurz meine Erfahrungen mit Aspergillose schildern.
Ich habe mir letztes jahr an Weihnachten ein Ziegensittichpärchen beim Züchter geholt. Dort sah alles eigentlich sauber aus. Nach meiner Meinung zu steril, als dass sich die Vögel dort richtig wohl fühlen können. Das Weibchen war von diesem Züchter und das Männchen hatte er bei einm befreundeten Züchter eingetauscht.
reletiv schnell (ca. 1 Monate) ist mir aufgefallen dass mein Hahn viel niesst. Hab aber noch nichts unternommen. Nach 2 Monaten ist mir aufgefallen, dass er immer so den Schnabel aufreisst und den Kopf schüttelt. Er ist auch weniger geflogen als die Henne und hat dann oft durch den offenen Schnabel geatmet. Darauf hin habe ich mir eine Vogelkundige TA gesucht. die hat ihn geröngt und hat die Diagnose Aspergillose gestellt. Die Luftsäcke waren total grau belegt. Sie hat gesagt ein so junger Vogel (ca. 6Monate) darf nicht so von Ihnen aus sehen. Er hat 2 Wochen einmal täglich eine rosa Suspension oral verabreicht bekommen. Den Namen weiss ich nicht mehr. Das Futter habe ich auf Ricos umgestellt. Es wurde besser. Er flog viel und war vergnügt, dann fing er wieder an zu hecheln. Ich habe ihm nochmal dieses Mittel gegeben. Die TA sagte, es geht ziemlich auf die Leber und so habe ich einen Kaltluftvernebler (kein Pari-Boy, bei Ebay für 35€) gekauft und habe in mit Imevarol (oder so) inhalieren lassen. Da ich auch ein paar Schimmelflecken in meiner Wohnung gefunden habe, habe ich mir eine neue Wohnung gesucht und bin Ende Mai umgezogen. Da hatte er auch gerade ein 2 wöchige Inhaltionskur hinter sich. Dachte ich hätte erstamal etwas Ruhe. In der neuen Wohnung haben meine beiden Geier dann ein extra Zimmer bekommen. Im Juni bin ich dann in Urlaub gefahren und habe die beiden bei eienr Frau in eine Voliere mit vielen anderen Sittichen gegeben. Dort hat er 1,5 Wochen putzmunter gelebt und lag dann morgens tot am Boden. Diagnose: Viren. Hatt alle anderen Ziegensittiche mit angesteckt. Wohl die Aspergillose und der Stress durch Ortswechsel haben seine Abwehrkräfte geschwächt. Alle anderen haben mit Antibiotika überlebt. Mein Weibchen ist weiterhin gesund und hat jetzt auch einen neuen Partner.
Ich hätte diese Bohnenkrautessenz auf jeden Fall probiert. Hört sich ein bisschen nach einem Wundermittel an. Leider habe ich diesen teil der Vogelforen erst jetzt entdeckt. Schade.
Viele Grüße und gute Besserung an alle kanken Vögel
Babsi
Papag-Moni
07. September 2006, 18:32
Hallo
Wir waren heute in der TU-Hannover mit unserem Grauen.
Eigentlich nur wegen dem gerupften Flügel.
Jedenfalls war auf dem Röngtenbild auf der Lunge 2 kleine weiße Punkte zu sehen, Es ist Aspergillose.
Jetzt soll ich mit Panfungol behaandeln. und zur Unrerstützung Amynin und Vitamin AD-E und Traubenzucker ins Wasser.
Meine Frage ist
Wer hat seinem Graupapagei auch schon Panfungol gegeben. Auf dem Zettel steht 20-30mg/kg- Ich soll 0.64 ml pro Tag geben. Das ist doch viel zu hoch.
Wie ging es Eurem Vogel nach der Einnahme
Vielen Dank für die Antworten
Monika
D@niel
29. September 2006, 18:19
Hallo zusammen,
ich darf mich nun auch hier einreihen. Gestern wurde bei einem TA-Check ebenfalls (wenn auch eine leichte) Aspergillose bei Wellihahn Sammy festgestellt. Seine Vorgeschichte ist nicht so genau bekannt, weil ich ihn letztes Jahr im Alter von ca. 2 Jahren übernommen habe (um einige Ecken rum ...)
Naja - auf jeden Fall war der Atmungstrakt auf dem Röntgenbild verschattet. Auch kleine Punkte (Knoten, Granulome ... ?) waren zu sehen. Therapietechnisch bekommt er nun über zwei Wochen ein Mittel gegen Aspergillose + baldige Inhalation mit Imaverol. Die Symptomatik ist bei Sammy gar nicht mal so stark ausgeprägt. Er zeigt lediglich eine (leicht) erschwerte Atmung und ein lautes Knacken bei Schnabelatmung.
Ich stehe dem ganz optimistisch gegenüber, dass wir die Sache bald im Griff haben (in 4 Wochen ist nochmal Röntgen angesagt). Vom Wesen her ist Sammy ein sehr agiler Vogel, der oft und gern fliegt (ist ja bei Aspergillose gar nicht mal so verkehrt). ^^
Lucy Lu
21. October 2006, 17:26
Hallo zusammen,
ich darf mich nun auch hier einreihen. Gestern wurde bei einem TA-Check ebenfalls (wenn auch eine leichte) Aspergillose bei Wellihahn Sammy festgestellt. Seine Vorgeschichte ist nicht so genau bekannt, weil ich ihn letztes Jahr im Alter von ca. 2 Jahren übernommen habe (um einige Ecken rum ...)
Naja - auf jeden Fall war der Atmungstrakt auf dem Röntgenbild verschattet. Auch kleine Punkte (Knoten, Granulome ... ?) waren zu sehen. Therapietechnisch bekommt er nun über zwei Wochen ein Mittel gegen Aspergillose + baldige Inhalation mit Imaverol. Die Symptomatik ist bei Sammy gar nicht mal so stark ausgeprägt. Er zeigt lediglich eine (leicht) erschwerte Atmung und ein lautes Knacken bei Schnabelatmung.
Ich stehe dem ganz optimistisch gegenüber, dass wir die Sache bald im Griff haben (in 4 Wochen ist nochmal Röntgen angesagt). Vom Wesen her ist Sammy ein sehr agiler Vogel, der oft und gern fliegt (ist ja bei Aspergillose gar nicht mal so verkehrt). ^^
Hallo... Nun muß ich mich doch auch mal wieder melden. Also meinen Beiden geht´s recht gut und bis jetzt hatte Lucy auch keinen Anfall mehr :prima: . Da ich in meiner Wohnung auch Schimmel entdeckt habe, bin ich seit mehr als 4 Monate schon auf der verzweifelten Suche nach einer neuen Wohnung. Leider bisher ohne Erfolg :+kotz: .Aber ich bleib am Ball und hoffe, daß ich hier bald raus komme. Weder für mich noch für meine Beiden kann es gut sein, die Pilzsporen einzuatmen:angry: . Wie oft haben eure Vögel denn Anfälle? Ich bin ja ständig in "Habachtstellung".
LG Christine
Lucy Lu
21. October 2006, 17:30
Sorry Daniel 88!!! Das war nicht beplant, dein Schreiben zu zitieren... Bin wohl auf die falsche Taste gekommen :gimmefive
Graupi
27. October 2006, 12:44
Hallo Monika,
auch ich gehe mit meinen Grauen immer zur TiHo in Hannover.
Die Menge des Panfungols wird auf der Grundlage des Gewichtes des Grauen errechnet. Ich kann nicht beurteilen, ob es zu viel ist, meine Menge lag aber in der gleichen ml - Anzahl, wie bei deinen.
Zur Wirkung kann ich nur sagen, dass es sich bei unserem Mädel gebessert hat, so dass sie momentan nichts nehmen muss. Ob dies ausschließlich nur am Medi lag, lässt sich schlecht beurteilen, da wir auch die Ernährung, Lebenshaltung usw. umgestellt haben.
Mehr Sorgen macht uns das Männchen, hier tut sich anscheinend nichts.
Ich denke sehr oft über inhallieren nach, ich habe auch schon bei der Tiho angefragt. Hier hat man mir die Auskunft gegeben, dass dies nichts bringt, da die Tröpfchen nicht bis in die Lunge gelangen und somit auch nicht helfen können. Hier scheiden sich anscheinend die Geister.
@all
Ich würde gern über eure Erfahrungen mit dem inhallieren mehr erfahren und wo bekommt ihr das Medikament her bzw. wie wird es gemischt. Ich habe hier keinerlei Erfahrungen.
Grüße
Nadine
Vogelconny
02. November 2006, 22:49
Hallo Vogelfreunde
Ich wünsche euch erst einmal alles gute für eure kranken Vögel,möchte euch auch nicht die Hoffnung nehmen.Aspergillose ist eine gemeine Krankheit,denn ich habe vergangene Woche meinen Grauen dadurch verloren.8(
War beim TA,Krankheit wurde festgestellt,orale Behandlung mit Sempera begonnen,inhaliert mit Imaverol,in letzter Zeit dann 4x tgl. Hat alles nicht wirklich geholfen,immer nur vorübergehend,dann hat er immer vermehrter Kot abgesetzt,schlechter gefressen und sich aber auch wieder erholt so das ich immer wieder gehofft habe das er es schafft,er hat gekämpft. Dann ging alles ganz schnell,völlig unerwartet wurde er inerhalb von 6 Stunden immer schwächer,anhänglicher und verschmuster und starb.
Wollte euch dies mitteilen,vieleicht könnt ihr mein erlebtes für eure Lieblinge nutzen.
LG
Conny
Gonzotier
03. November 2006, 07:36
Hallo Conny
Das mit Deinem Süßen tut mir unendlich leid!
Fühl Dich ganz lieb in den Arm genommen :trost: !
Ich weiss was für ein Kampf diese Krankheit bedeutet - aber Du hast alles Mögliche für ihn getan und so hart es ist, manchmal ist man eben doch machtlos...:traurig:
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit, und dass Du irgendwann mit einem Lächeln an Ihn zurück denken kannst.
Kati
amazonica4
03. November 2006, 12:43
Hallo Conny
Tut uns wirklich leid mit deinem Grauen.
Unsere Amazone kämpft sich auch gerade durch die Krankheit und wir hoffen natürlich das alles gut aus geht.
mfG Heike
Vogelconny
04. December 2006, 23:22
Hallo Kathi und Heike
Ich danke Euch für die netten Zeilen.
Wünsche allen Vogelliebhabern eine schöne Vorweihnachszeit und alles gute für eure kranken Vögel.
Gruß Conny
Lucy Lu
10. February 2007, 14:23
Hallo an alle, nun muß ich mich (leider) wieder mal zu Wort melden.
Nachdem ich jetzt in eine neue Wohnung gezogen bin (in meiner alten Wohnung war Schimmel - könnte für Lucy´s Krankheit verantwortlich sein) :nene: :nene: und auch meinen beiden Nyphis eine neue Wohnung gekauft habe (ne schöne große Voliere), ist bei meiner Lucy nun wieder die Asperilose ausgebrochten :traurig: . Mir ist schon am Mittwoch aufgefallen, daß ihre Atmung wieder schwerer geht als sonst. :traurig: Als es gestern noch nicht besser war - eher schlimmer - bin ich zum TA gegangen. Der Kropfabstrich war leider weniger erfreulich und nun bin ich seit heute wieder mit Sempera am behandeln. Meine arme Kleine. Heute morgen hat sie so schwer geatmet, daß ich es richtig mit der Angst zu tun gekriegt hab. Nun war fast ein 1/2 Jahr Pause und nun geht´s wieder ab8o 8o . So ne Sch...... Man möchte so gerne helfen - aber wie denn?!?!? Wahrscheinlich war wohl auch die Aufregung der letzten Wochen ein neuer Auslöser. Erst der Umzug, dann noch eine neue Behausung für meine Beiden. Nun mach ich mir schon wieder Vorwürfe, daß ich den Beiden zuviel zugemutet habe:? . Hab ich das vielleicht? Wie man´s macht ist es wohl verkehrt.....
LG Christine
Krabbi
11. February 2007, 18:56
Hallo Christine,
möglich ist es schon, dass der Stress der letzten zeit die Aspergillose verschlimmert hat, kann aber auch sein, dass es ohne das zu einem erneuten Schub gekommen wäre. Bitte mache dir da jetzt keine Vorwürfe.
Mit Medis behandelst du ja schon und ansonsten sorge halt für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Vogelumgebung und bleib ruhig, das überträgt sich auch auf deinen Papagei im positiven Sinne.
Ich hab jetzt hier nicht deinen ganzen Thread durchgelesen..........hast du einen Pari oder anderes Inhalationsgerät? Wenn ja, dann inhaliere zusätzlich mit Kamillentee oder auch einfach nur Wasser (da sie ja schon Medis bekommt), wenn nein, dann besorg dir so ein Gerät (hab meins von ebay für knappe 40 Euro in neu).
Obwohl meine nun gut auf ihre Medis und die Intervalle eingestellt sind, ist bei mittlerweile fünf Aspergillosepatienten immer mal einer, der ein bischen mehr zu kämpfen hat udn inhalieren verschafft eigentlich immer Linderung.
Wichtig ist jetzt auch, das Imunsystem zu stärken.
Während der Medi-Behandlung sollte man tägl.1ml Vitakombex,5ml Volamin und 1 Teel. Traubenzucker ins Trinkwasser geben.
Gute Besserung für deinen Schatz.
Lucy Lu
18. February 2007, 15:33
Hallo Krabbi, die Lage bei meinem Vogel hat sich mittlerweile dramatisch zugewspitzt und ich bin total mit den Nerven runter, weil ich nicht weiß, was ich machen soll.
Nachdem ich gleich mit Sempera behandelt habe und auch mit Emulvit und einem Leberstärkendem Mittel, ging´s meiner Kleinen am Dienstag wieder richtig gut. Die Atmung war (fast) wie immer und ich hab mich schon gefreut. Leider zu früh. Am Mittwochmorgen saß sie mit halb offenem Schnabel im Käfig und hat noch Luft geschnappt. Das war zwar am Donnerstag wieder
besser, aber allein ihre Körperhaltung hat mir das Herz gebrochen:heul: :heul:
Beide Flügel nach unten und der Schwanz voll in die Höhe gestreckt. Grausam. Ansonsten hat sie gefressen und war auch munter, aber der Rest.... Dieses ganze Elend hab ich mir bis Freitag angeschaut und dann bin ich zum TA gefahren. Eigentlich hatte ich schon im Hinterkopf, sie von ihren Qualen befreien und auch mein TA hat keinen besonders glücklichen Eindruck gemacht. Kurzum: ich hab sie dort gelassen - schweren Herzens. Beide. Ihn hab ich bei ihr gelassen zur seelischen Unterstützung. Seit Freitag hab ich schon mehrmals mit meinem TA telefoniert und es gibt keine Verschlechterung aber auch keine Verbesserung. Ich hab vor 2 Jahren aufgehört zu rauchen - im Moment könnte ich wieder rückfällig werden :S . Alles was ich nicht will ist, daß meine Kleine leidet. Den Eindruck habe weder ich noch der TA. Aber die Atmung wird nicht besser und sie hat wohl auch eine Entzündung im Körper, die auch der TA nicht in den Griff bekommt. Er sagt auch, daß er es nicht mit sich vereinbaren könnte, sie jetzt einzuschläfern.l Sie kämpft halt. Sie war schon immer ne Kämpferin . Nun bin ich heute so mit dem TA verblieben, daß ich sie morgen wieder hole. Ihn ja auf alle Fälle, nur bin ich fast am Verzweifeln, was ich mit meiner Kleinen machen soll:+screams: . Seit Freitag hock ich nur blöde hier in meiner Wohnung rum, schaue auf die leere Voliere und heul mir die Augen aus. Und was wird dann aus ihm? Die Beiden waren ca. 14-15 Jahre zusammen! Der geht mir doch ein. Gleich wieder einen "Ersatz" holen? Ich meine wir wissen ja alle, daß es irgendwann mit unseren Lieblingen zu Ende geht, aber muß es denn so grausam sein?
LG Christine
Lucy Lu
23. February 2007, 21:26
Hallo! Am Montag hab ich den für mich schweren Gang zum TA angetreten. Nach einem wirklich besch..... WE ohne meine Beiden und endlosen Sachen, die mir durch den Kopf gegangen sind war mir eigentlich fast klar, daß ich mit nur einem Vogel nach Hause kommen werde. Dementsprechend war auch meine Stimmung. Mit meinem TA und seiner Freundin hab ich mich erst mal ewig lange unterhalten und wir haben gemeinsam überlegt, was zu tun ist. Beide waren der Meinung, daß meine Lucy einfach noch nicht sterben will (obwohl sie wirklich sehr abgebaut hat im Vergleich zu noch vor ein paar Wochen). Zitat TA, der selber 2 riesen Volieren voll mit Vögeln mit Garten stehen hat: wäre es mein Vogel, ich würde ihn nicht einschläfern lassen." So weit die gute Nachricht. Fakt ist aber auch, daß sie wohl nicht mehr die "Alte" werden wird - was ich zwar begrüßen würde, aber auch wenn nicht... Hauptsache, sie ist noch bei mir (uns). Zu Hause angekommen und erst mal aus dem Transportkäfig befreit, ist mein Kleiner erst mal gewohnheitsmäßig auf den Schrank geflogen und meine Kleine.... Die ist abgestürztl... Seit ich sie wieder zu Hause habe, will und kann sie nicht mehr fliegen. Ein Bild des Jammers im Vergleich zu noch vor ein paar Wochen. Aber sie frißt noch, ist zeitweise aufgeweckt und interessiert, schläft aber auch sehr viel. Behandeln soll ich im Moment gar nicht weiter. Zumindest nicht mit Sempera oder ähnlichem Pilzmittel. Ich befürchte, über kurz oder lang wird meine Kleine den Kampf verlieren. Das bringt mich jetzt schon um!!!! Mein Kleiner (ein Macho, wie er im Buche steht) hält sich im Moment sehr zurück ist ist auch eher ruhig (für seine Verhältnisse). Leider sind die Beiden eher wie ein sehr lang verheirates Ehepaar und vom Verpaaren weit entfernt. Dennoch mach ich mir Sorgen, was mit ihm werden soll, wenn..... Gott sei Dank ist aber die Asperillose an ihm vorbeigangen.
LG Christine
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