Vollständige Version anzeigen : Weniger als 2500 Goldamadinen in der freien Natur!!
Jens H.
08. May 2006, 18:18
:( Hallo, ich habe einen Beitrag über die letzen wildlebenden Gouldamadinen gefunden.
hier findet ihr die Beitrag, Klick hier (http://www.deutscher-gouldamadinen-spezialclub.de/rettet-die.htm)
Das sind 50% weniger als in Gefangenschaft bei der AZ nachgezüchteten und gemeldeten Jungvögel 2004 !!
Amarant
09. May 2006, 18:11
Hallo
Vielen Dank für diesen äusserst nachdenklich stimmenden aber interessanten Link. Es ist kaum zu glauben, dass es soweit kommen konnte mit diesem wunderschönen Prachtfink.
Wäre diese traurige Tatsache nicht Grund genug, um nun endlich von der Mutationszucht wegzukommen und sich nur noch den naturfarbigen chloebia gouldiae zu zuwenden?
Gruss Amarant
treipholz
09. May 2006, 19:03
Was sollte das bringen?
Munia maja
09. May 2006, 22:59
Hallole,
vor ein wenig mehr als drei Jahren hatte ich mal die Möglichkeit, das natürliche Habitat der "Goulds" kennenzulernen (bei den Edith Falls im Nothern Territory). Ich hätte sehr viel dafür gegeben, einen dieser kleinen Farbclowns live in natura erleben zu können. Dem war natürlich nicht so - bei dieser kleinen Stückzahl an freilebenden Vögeln auch nicht verwunderlich. Wichtig wäre, herauszufinden warum diese Vogelart kurz vor dem Aussterben steht. Wobei ich denke, dass da mal wieder der Mensch die Hand im Spiel hat und den Vögeln auf irgendeine Weise die Existenzgrundlagen raubt - wie auch immer... :hmmm:
Die Mutationszucht deswegen anzuprangern macht allerdings keinen Sinn. Sie wird wohl keinen Einfluss auf die Vorgänge in Australien haben. Wobei in meinen Augen trotzdem die naturfarbenen Gouldamadinen die schönsten sind - wie übrigens alle Prachtfinken... ;)
Hier mal noch ein interessanter Link:
www.nt.gov.au/nreta/wildlife/animals/management/gouldianfinch.html
MfG,
Steffi
Worbast
10. May 2006, 00:12
An der Stelle sollte man vielleicht auch nochmal daran erinnern, dass jede der "prominenten aussterbenden Tierarten" nur stellvertretend für viele tausende von Tier- und Pflanzenarten steht, die ständig aus der Natur verschwinden. Die meisten davon fallen uns nur nicht so auf wie die Gouldamadine, der Bengalische Tiger, der Asiatische Löwe, der Nordafrikanische Waldelephant, der Steinadler und und und....
das stimmt, aber als biologe sollte dir auch bekannt sein, dass mit dem schutz der habitate von den oben aufgeführten beispiel-tieren auch all die anderen tiere dort geschütz werden. bishin zu den kleinsten insekten...
grüße floyd
Worbast
10. May 2006, 14:42
Ja natürlich Floyd. Worauf ich hinaus will ist ja auch, dass die Gouldamadine nur eines der vielen Tiere ist, die dort bedroht sind und viele andere Australier, wie auch Tiere anderswo von uns Menschen schon lange ausgerottet wurden. In Australien ist die Situation dadurch verschärft, dass der Mensch lauter Tierarten eingeführt hat, die für die einheimischen Arten der blanke Horror sind (Hunde, Katzen, Ratten, giftige Kröten, Kaninchen, Rinder, Schafe ...).
Inzwischen hat es sich zum Glück herumgesprochen, dass Artenschutz nur über den Biotopschutz funktionieren kann.
treipholz
10. May 2006, 20:24
Ich finde es auch schier unfassbar, was der Mensch in der kürze seines daseins (teilweise irreperabel) in der Natur zerstört hat, wofür die wiederum millionen von Jahre gebraucht hat um es zu schaffen. Daher befürchte ich schon fast, daß es für die Gouldamadine keine Zukunft in der freien Wildbahn gibt. http://www.vogelforen.de/images/smilies/frown.gif
:(
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