Vollständige Version anzeigen : Anfänger sucht Rat für Graupapagei Anschaffung
Duke
09. January 2002, 23:56
Hio Alle zusammen.
Ich bin schon lange Zeit von Graupapageien faziniert. Nun ist es mir vom Wohnungsplatzangebot auch endlich möglich ein Päärchen Grauer zu pflegen. Daher wollte ich euch um Rat fragen, um Anfängerfehler zu vermeiden.
Also bisher gab es für mich ja nur Graupapageien allgemein, nun bin ich aber auf unterschiedliche Bezeichnungen für andere Unterarten? in Euerm Forum und anderen Seiten getroffen und deshalb meine erste Frage welche gibt es und wie unterscheiden sie sich...welcher Art gehört der mit der roten Schwanzfeder an...Grauer Kongo???:?
Und warum sind Timeh? günstiger?
Da ich es mit der Anschaffung nicht allzu eilig habe könnt ihr mir auch noch ein paar gute Literaturemfpehlungen mitgeben.
Dann zum Thema Käfig. Wie gross sollte er für ein Päärchen sein oder lieber zwei Käfige??? Habe jedenfalls im Baumarkt bei uns um die Ecke einen ziemlich grossen+stabilen (ca 1mx0,8mx1,5) für 200 EUR gesehen und frage mich wie dann bei Ratschlägen in divers. Literatur immer was von ca. 500 EUR für den Käfig empfohlen wird.
Ja dann natürlich zu den Vögeln selber. Kann mir jemand Züchter aus dem Raume Bayern empfehlen??? Ich rechne mit 600-800 EUR pro Grauen Kongopapagei...zuviel oder zu wenig???
Und das allerwichtigste. Meine Wohnung (Neubau) ist gut schallisoliert aber trotzdem die Frage. Mit wieviel Krach sollte ich denn rechnen bei den Papas...sind 2 im Duett lauter als einer oder weil mit einander beschäftigt ruhiger....nix gegen Lärm aber Dauerbeschallung auf Lautstärke einer vollaufgedrehten Stereoanlage sollte es nicht sein. Oder kann man das vorher nicht festlegen und muss das individuell am Vogel selber feststellen???? :?
Also Wellensittiche hatte ich schon ein Päärchen. Aber deren Gezwitscher ist ja nicht zu vergleichen mit dem durchdringlichen Pfeifen mancher Papas. Ich mache mir da weniger Sorgen wegen mir als wegen Nachbarn aber wie gesagt gut schallisoliert isses ja hier da ich deren zwei kleine Kinder auch nicht höre.
Also ich würde mich über zahlreiche Tips freuen und auch darüber wenn ihr ein paar Erlebnisberichte aus euren Anfängerjahren von euch gebt, weil man daraus ja die meisten Tips zur Fehlervermeidung rauslesen kann.
Gruss Duke
Utena
10. January 2002, 07:27
Hallo Duke!
Es freut mich zu hören das du dich gleich für 2 Graue entschieden hast.
Das vermeidet auf alle Fälle eventuelle Vergesellschaftungsprobleme die auftreten können wenn die Papageien schon älter sind oder ein Tier schon Eingewohnt ist.
Auf dauer muß man sie sowieso mindestens zu 2 halten,alles andere ist nicht empfelenswert.
Nätürlich wäre es am einfachsten sich 2 junge handaufgezogene Graue bei einen seriösen Züchter zu kaufen.
Die sind dann gleich mal zutraulich und wenn man nicht Züchten möchte spielt das Geschlecht bei einen Geschwisterpärchen sowieso keine Rolle.
Außerdem vertragen sich die Tiere sofort,sodaß man sie gleich zusammen in einen Volier halten kann.
Von Käfigen,auch wenn sie Freiflug bekommen rate ich ab,da es doch heutzutage schon so viele Zimmervolieren gibt und je mehr Platz umso besser.
Ich habe mein erstes päärchen in einer Zimmervolier von 2m länge ,1,80m höhe und 1 m breite gehalten,doch inzwischen haben meine 7 Graue ein eigenes Vogelzimmer und eine 5m lange Außenvolier.
Natürlich kannst du dir auch 2 Naturbruten kaufen,das sind Vögel aus Volierenhaltung die von ihren Eltern aufgezogen werden.
Sie werden mit viel Zuwendung auch verhältnismäßig schnell zahm und sind nicht so auf den Menschen geprägt,was eventuelle Verhaltungsstörungen (die ja bei Handaufzuchten öfter auftreten)vorbeugen kann.
Auf alle fälle solten es junge Tiere sein,wenn du die Möglichkeit hast dir welche auszusuchen,weil sich die Tiere schneller aneinander gewönen.
Es gibt eine ganze Menge Lektüre über Papageien aber die meisten finde ich sind überholt .
Es ist vorkurzem ein neues Graupapageienbuch erschinen von Schrattner,das ich für sehr empfehlenswert halte.
Ein Graupapagei kann wenn er einsam ist mehr Lärm machen als 2.
Natürlich kann man das nicht mit Wellis vergleichen aber normale Tiere schreien ja nicht den ganzen Tag sondern haben morgends und abends ,ich nen es mal,Plauderstunde,wo sie schon mal lauter werden können.
Ansonsten sind meine eher ruhig und prabeln und pfeiefen ein wennig vor sich hin.
Aber rechnen muß man schon damit das es etwas lauter werden kann!
Voraussetzung auch für die Haltung von Papageien ist auch die Artgerächte Ernährung und viel Beschäftigung.
Von sämtlichen Obst und Gemüsesorten täglich ,Keimfutter und anderen Leckerbissen,bis zu Spielzeug,Knabbermöglichkeiten und frischen Ästen.
Auch muß man in kauf nehmen das die unternehmungslußtigen Tiere auch mal was annagen wie Türrahmen oder Sessel,Vorhänge oder Lampen.
Und sie prodozieren eine menge Müll bew.der Gefiederstaub legt sich gerne und schnell an sämtlichen Inventar an.
Aber man wird auch mit einem ganz besonderen Wesen dafür belohnt.
Viele Grüße Sandra
Bettina B.
10. January 2002, 08:01
Hallo Duke,
ja, die mit den (hell-)roten Schwanzfedern sind die Kongo Graupapageien, die Schwanzfedern der Timnehs sind rot-braun. Die Timnehs sind auch um einiges kleiner und haben einen hornfarbenen Oberschnabel.
Wie Sandra schon geschrieben hat, würde auch ich dir statt Käfig eher eine Voliere empfehlen. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick kommt dich das nicht wesentlich teurer und die Geier haben da sicher mehr Freude dran. Eine Voliere ist auch einfacher zu reinigen - find ich jedenfalls. Eine Grundfläche von 1 x 1 m ist Mindestmaß, wenn du genug Platz hast, ist eine Länge von 2 m natürlich noch besser. Zwei Meter hoch sieht optisch gut aus, ist aber nicht notwendig, da der untere Teil sowieso meist nicht genutzt wird. Ich halte da 1,50 m für optimal und drunter dann "Beine" auf Rollen.
Ein akzeptabler Preis für Kongo Graupapageien sind 700 Euro für Handaufzuchten, Naturbruten sind oftmals etwas günstiger. Auch wenn es etwas mehr Mühe kostet, eine Naturbrut zu "zähmen", würde ich dir doch eher dazu als zu einer Handaufzucht raten. Von Hand aufgezogene Papageien sind sehr auf den Menschen geprägt. Das ist zu Anfang zwar ganz nett, kann auf Dauer dann aber auch ziemlich nervig werden.
Auch wenn du nicht züchten willst, solltest du keine Geschwister nehmen. Man kann ja nicht wissen, ob die zwei sich deinem Willen anschließen ;)
Viele Grüße & viel Erfolg bei der Suche
Bettina
Charly + Rudi (http://www.schnuesel.de)
Inge
10. January 2002, 08:25
Hallo Duke
Schau mal, hier findest du weitere gute Beschreibungen, Fotos und Züchter:
http://www.vogellexikon.de/lexikon/art.php3?Art=Graupapagei
Dicker
10. January 2002, 08:32
hi duke,
ersteinmal willkommen im forum.
ich freue mich immer wieder, wenn sich jemand VOR der anschaffung von grauen ausführlich informiert. SUPER!! ich als züchter kann sagen: das kommt leider viel zu selten vor!!
das du dich direkt für zwei graue entscheidest, finde ich auch klasse. aber ich würde dir empfehlen, zwei aus verschiedenen würfen zu nehmen, da man bei grauen, ohne eine ärztliche untersuchung, nur schwer das geschlecht bestimmen kann. auch wenn man es nicht vor hat, aber wenn die geier verschiedene geschlechter haben, kann es natürlich auch zur verpaarung kommen. und das sollte man unter geschwistern vermeiden. wir bieten unseren leuten immer an, sich um ein zweites anderes baby zu bemühen. wir würden das kleine dann auch mit aufziehen, so das sie wie geschwister aufwachsen. vielleicht findest du ja auch einen züchter, der dir sowas anbieten kann. züchteradressen, auch für deinen raum, kann ich dir gerne mit einer mail schicken, wenn du möchtest.
weiter:
der kongo-graupapagei ist derjenige mit dem knallroten schwanz. dann gibt es noch den timneh-graupapagei. der ist etwas kleiner als der kongo. seine schwanzfedern sind dunkelrot und sein oberschnabel ist fast elfenbeinfarben(von tier zu tier unterschiedlich, aber deutlich von dem schnabel des kongo zu unterscheiden)
der timneh ist alleine schon wegen seinem erscheinungsbild etwas günstiger. allerdings ist er aber auch nicht so sprachbegabt wie der kongo.(wobei das sprechen eines grauen nie im vordergrund stehen sollte.)
mit deiner preisvorstellung triffst du ins schwarze. (daran ist eine gute vorbereitung auch zu erkennen!*grins*)
zum thema behausung:
unser dicker hat zwar einen käfig, aber der wird nur zum fressen aufgesucht. ansonsten ist er immer draußen. wenn ein papa so gehalten wird, dann ist auch ein kleinerer käfig ausreichend. die frage ist, ob das überhaupt machbar ist. beim dicken haben jedenfalls das glück, das wir ihm also das gaaaaannze wohnbereich zu verfügung stellen können.(er macht sowieso den meisten blödsinn, wenn wir da sind und ihm dabei zusehen dürfen: angenagte couch, tapetenfetzen an der wand und der weichholzwohnzimmerschrank hat auch seine ersten schnabelerfahrungen hinter sich. )
wegen der genauen maße informierst du dich am besten in einem guten buch.
sandra hat dir ja schon das von schrattner empfohlen und ich kann mich der aussage nur anschließen.
was die lautstärke angeht, kann ich dir nur von unserem dicken erzählen:
er ist in der regel so laut, wie seine umgebung. er spricht sehr viel und das in normaler lautstärke. z.Z. haben wir noch einen wildfang hier, der richtig laut werden kann. leider hat sich der dicke das abgehört und macht es nun einigemale nach. ich weiß aber aus erfahrung, das unser dicker, wenn es dieses laute gekreische über einige zeit nicht mehr hört, er auch von alleine wieder damit aufhört.
wenn gepetto (dicker) pfeifft ist das aber schon lauter wie sein gerede. aber immer noch nicht so, das ich mir die ohren zu halten müßte.
also, alles in allem kann ich für meinen teil sagen: ich finde nymphen und wellis lauter als graupapageien-
bedenke aber, das ich nur für mich sprechen kann. es gibt natürlich(vor allen bei falscher haltung) immer wieder andere geier, die meinen nur dann ein toller hecht zu sein, wenn er lauter ist, als ein überschallflieger:k
auf jedenfall würde ich deine nachbarn, des guten kontaktes wegen, schon vorher auf deinen papa-wunsch ansprechen und ihnen mitteilen, das du dir welche anschaffen möchtest.
noch einige tips, die ich auch immer unseren zukünftigen haltern mit auf den weg gebe:
- papageien zerstören gerne. wir raten daher immer, dem geier immer genügend sache anzubieten, die er kaputt machen kann. das können kleine bündel äste, aber auch die aufgebrauchte klorolle sein. immer schön der fantasie freien lauf lassen.
- vitamine sind suuuper wichtig. wir empfehlen immer zusätzlich vitamine ins trinkwasser zu geben. einer unserer babies wurde mit vitaminen unterversorgt und wurde bei seiner ersten mauser so richtig schwach. er konnte sich nciht mehr auf der stange halten.
- stangen im käfig mit frischen ästen austauschen. das dient der beschäftigung und auserdem kommen so nochmal einige mineralien zum zug.
da wäre noch so vieles, was wir hier immer mit den leuten besprechen. aber die meisten kommen einmal in der woche vorbei, und dabei lässt sich dann immer über das eine oder andere reden.
wenn du möchtest, kannst du ja mal auf unserer hp rumstöbern. dort ist eigentlich das wichtigste vermerkt.
nochmal muß ich sagen, das ich es echt lobenswert finde, wenn sich jemand frühzeitig infos einholt.
(deshalb wohl auch mein schreibanfall :D :D
weiter so!!
liebe grüße
bine und die babies
frivoe
10. January 2002, 11:47
Hallo Duke,
auch ich finde es gut wenn du dich vor dem Kauf über die Grauen informieren willst.
Der Unterschied zwischen Timneh-und Kongo-Grauen ist eher unwesendlich.Die Grauen sollten grundsätzlich mindestens paarweise gehalten werden.
Sehr wichtig ist es sich darüber im Klaren zu sein das Graupapageien sehr alt werden können.
Du musst dich also fragen ob du bereit bis für die nächsten Jahrzehnte Zeit für die Vögel zu haben.Die Papas wollen täglich versorgt werden.Gut ist es da wenn man nicht alleine die Verantwortung hat.
Wenn der Rest der Familie nicht positiv gegenüber der Vogelhaltung eingestellt ist , gibt es früher oder später Probleme.Besonders wenn das anfängliche Interesse allmählich nachläßt.Ursache dafür ist oft der Schmutz oder Lärm den die Papageien verursachen.Natürlich sollte dort wo Papageien gehalten werden auch nicht geraucht werden .
Die Grauen sind nicht immer nur freundlich.Sie können ihr Verhalten von einem zum anderen Tag plötzlich ändern.Viele negative Verhaltensweisen lassen sich nur schwer ändern.Viele Graue werden zu Rupfern oder Schreiern wenn man ihnen nicht die nötige Aufmerksamkeit schenkt.
Dann solltest du vermeiden Wildfänge zu erwerben.Graupapageien werden heute in ausreichendem Maße gezüchtet.Hier solltest du Tiere bevorzugen die von ihren eignen Eltern aufgezogen wurden und vollständig selbständig sind.Handaufgezogende Vögel sind zwar von Anfang an zahm, aber oft nachhaltig in ihrer Psyche geschädigt.
Bücher zum Thema :
Werner Lantermann : Graupapageien / Verlag OERTEL+SPÖRER
Rosemary Low : Papageien sind einfach anders / Verlag ULMER
Hoffe dich nicht zu sehr geschockt zu haben Fritz
Dicker
10. January 2002, 11:56
@fritz
ich glaube nicht, das handaufgezogene papas wesentlich öfter "nachhaltige psychische störungen" haben als andere papas.
es kommt immer auf die haltung an.
liebe grüße
bine und die babies
Coco´s Boss
10. January 2002, 12:43
Hallo Duke
Also,mal kurz gesagt,Papageien sind fliegende "Dreckschweine"die massenhaft Staub,Kot, und Federdreck produzierten.Sie zerstören mit Leidenschaft und zwar alles was uns Menschen lieb und teuer ist , zB. Bilderrahmen,Antike Schränke,Standuhren,Duschabtrennungen,Türen,
Fernbedienungen,Armbanduhren,Handys,Telephone,Feuerzeuge,Maus und Tastaturen,usw. und zwar so schnell und gründlich,das man es nicht glauben kann.Und sie finden immer was!Und wenn mann sie bei irgendwas erwischt hat,schnappen sie sich im wegfliegen noch den Autoschlüssel und lassen ihn hinter dem Wohnzimmerschrank fallen!Sie sind laut und zänkisch und zwar in einem Maße ,das man als Mensch verzweifelt.Immer und immer und immer wieder das Geschrei wobei jeder versucht lauter wie der Andere zu sein.Und das auch noch zu Zeiten wo es nicht für den Halter so gut ist.ZB. Morgens um 6:00h Mittags von 1:00h-3:00 oder spät Abends bis nach 10:00h.Dies in einer Lautstärke,und durchdringender intensität,das einem Babygeschrei leise vorkommen würde.
Und dann erst die Nahrungsaufnahme.Kartoffelbrei,alle Arten von Früchten,im Umkreis von 6qm fliegt alles an die Tapeten,an Schränken Bildern und auf dem Boden.Joghourt oder Quark oder anderes was sie mit der Hand gefüttert bekommen,findet sich anschliessend zu 70% in Deinen Haaren im Gesicht ,auf den Pullover und auf dem Teppich wieder.
Und "gesund wie ein Fisch im Wasser"?? Ist nicht!Morgens noch Quietschfidel und abends totkrank.Guck mal ins Forum unter "Krankheiten".Tierarztbesuche und pausenlose intensive Zuwendung und Pflege ist dann angesagt!
Und wie siehts mit "2 Wochen Urlaub" zu Ostern und "4 Wochen Urlaub im Sommer" aus? Haste schon mal daran gedacht?
Wenn Du das alles und noch viel mehr in Kauf nehmen willst und Dir dann immer noch ganz sicher bist,das Du Deine Grauen auch noch nach vielen,vielen Jahren,nicht nur "noch erträgst" sondern sie "liebst",wenn Du Dir da ganz sicher bist,dann herzlich willkommen im Club
Viele Grüße
Joe
katrin schwark
10. January 2002, 12:43
Hallo
ich finde schon, das handaufgezogene Graue empfindlicher sind.Meine Graue Henne ist eine Naturbrut, und nicht so auf den Menschen angewiesen.Mein Hahn ist eine Handaufzucht, und beisst sich sämtliche Schwanzfedern ab, wenn ich ein Wochenende nicht da bin.An der Haltung kann es nicht liegen, da er eine grosse Voliere und eine Partnerin hat.Auch naturbruten werden zahm, sind aber leichter zu halten.
liebe grüsse katrin
Dicker
10. January 2002, 13:06
hey duke, lass dich nicht kirre machen:D :D 8o
liebe grüße
bine und die babies
Inge
10. January 2002, 13:27
Hallo zusammen
he - macht doch den armen Duke nicht irre - Handaufzucht - Nestaufzucht - wenn schon, dann sollten wir auch zwischen den doch sehr unterschiedlichen Möglichkeiten und Arten der Handaufzuchten und der damit zusammenhängenden Ernährungsart unterscheiden. Wenn wir dies hier aber nun ausführen, hat das mit Dukes eigentlicher Frage nichts mehr zu tun.
Immer dürfen wir denke ich nicht irgendwelche "Verhaltensauffälligkeiten" auf die Aufzucht schieben, es gibt sicher solche und solche, bei jeder Art von Aufzucht. Sicherlich ist ein Teil des Verhalten erbbedingt und von anderen vielen Faktoren abhängig, wie bei uns auch.
Ich habe selbst zwei Handaufzuchten (die Grauen), wurden ab der ca. 7. Woche aus dem Nest genommen - die sind - bis jetzt auf jeden Fall - völlig normal und problemlos.
Das heisst jetzt nicht, dass ich alle Handaufzucht-Möglichkeiten befürworte, es kommt auch auf die mit Umstände an.
Ich denke, Duke sollte sich verschiedene "Geier" auch anschauen, er muss sich in einen "verlieben" - und das ist er dann - es muss was rüberkommen.
Gut wäre natürlich, wenn Duke die Möglichkeit hätte, jemanden zu besuchen, der Hand- und Nestaufzuchten (auch schon ausgewachsene) hat.
Duke
10. January 2002, 14:03
Ersteinmal ein Dankeschön an alle für die vielen Beiträge. Jede Menge zum Lesen. Und nein ich werd schon nicht irre :D ähm oder doch ein bisschen vielleicht :~ :D :D Handaufzucht oder Naturbrut davon wusste ich schon...von den Störungen die eine Handaufzucht durch Gewöhnung an Menschen möglicherweise mit sich bringen kann weniger scheint aber aus biologischer Sicht betrachtet Sinn zu ergeben...ansonsten war Cocos Boss sein Beitrag gut um mal in aller Deutlichkeit die negativen Seiten mit denen man zu leben hat hervorzuheben. Das mit dem Dreck stört mich nicht, dagegen kann ich ja was tun: saubermachen. Das mit dem Anknabbern aller Sachen stört mich auch nicht solange es keine Stromkabel sind, dagegen kann ich ja zum Teil was tun mit Spielzeug und Knabberästen.
Nur was mich bedenklich stimmt, ist der beschriebene Geräuschpegel zu unmöglichen Tages- und Nachtzeiten denn mit mal ausprobieren, sich die Tiere für 2 Wochen ins Haus holen und wenn zu laut wieder abzugeben ist es wohl nicht gelöst. Naja werde mir erstmal die Adresse eines privaten Züchters besorgen und dann seine Papas in Augenschein nehmen, um mir davon ein Bild zu machen. Habe bei meinen Zoobesuchen nie speziell auf die Geräschkulisse von den Grauen geachtet oder es nicht als stöhrend empfunden.
Ansonsten Fazit fürs erste für mich: 2 Papas, Naturbrut, erstmal ein Käfig, Voliere vielleicht später, da nur als Schlafstatt.
Ansonsten lasse ich wieder von mir hören, sofern eine Entscheidung für die Anschaffung fällt.
Gruss Duke
Coco´s Boss
10. January 2002, 14:25
Prima Duke.Mit dem "Geräuschpegel" das kann man auch mit Erziehung und Geduld (zumindestens Abends) durch Licht dimmen in den Griff kriegen.Ich denke schon das Du auf dem richtigen Weg bist.Mein Züchter hatte mir zB. Peppino(unser Baby,Handaufzucht) auch mit "Rückgaberecht bei unverträglichkeit" gegeben.
Also," ein guter Züchter der Verständnis für die Nöte und Sorgen des Käufers hat und nicht nur verkaufen will und ehrlich berät" ist sehr wichtig!
Dann gibt sich alles später von alleine.
Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg bei der Auswahl Deiner "Weggefährten"
Ach nochwas Duke.Voliere ist größer, billiger und praktischer wie ein Käfig.Schau mal hier in den Online Shop.Wenn ich das vorher gewußt hätte,hätte ich auch eine Voliere!
Joe
Duke
10. January 2002, 15:30
Gut habe heute mit einer Züchterin telefoniert und muss sagen das ich nun schwanke zwischen Naturbrut oder handaufgezogen...weil ich schon an den Menschen gewöhnte Tiere brauche die nicht bei jeder Säuberungs- oder Fütterungsaktion in Panik bei meinem Anblick verfallen (obwohl wenn ich ich morgens in den spiegel schaue 8o :D :D ) und es kann ja Jahre dauern bis sie handzahm geworden sind so die Züchterin. tendiere jetzt eher zu handaufgezogen aber habe besichtigungstermin schon mal vereinbart. mal schaun....
frivoe
10. January 2002, 18:55
Hallo Duke,
was deine Züchterin über die Zähmbarkeit von Naturbruten sagt ist falsch!!Als ich mit der Haltung von Grauen begann gab es keine Handaufzuchten. Nicht einmal Naturbruten.Also blieben nur junge Wildfänge übrig.Um diese , nun völlig Wilden Papas zahm zu bekommen brauchte man max. 2-3 Wochen.
Genauso verhält es sich mit jungen Naturbruten.
Im Unterschied zu Handaufzuchten bekommt man deren Zuneigung nicht geschenkt,sondern muß sie sich erst erwerben.
Gruß Fritz
@bine ich meine natürlich nicht deine Papageien.
:)
Gizmo
10. January 2002, 19:09
Hallo Frivoe
also dass man Wildfänge nach 2-3 Wochen völlig zahm krigt das musst du mir beweisen, wohl in einem Supermarkt Video gesehen ??!! :-)
take it easy ;)
Coco´s Boss
10. January 2002, 19:13
hallo Fritz.Auch die Zuneigung und das Vertrauen zu meinen zwei Handaufzuchten muß ich mir täglich neu erarbeiten.Wenn ich sie(schwer) entäuschen würde ,wäre es wohl nie mehr so wie vorher.
Da arbeitet wohl jeder täglich dran...
Gruß Joe
Dicker
10. January 2002, 19:33
@ all
fritz hat sich bestimmt verschrieben, er meinte bestimmt 2-3 jahre. richtig , fritz???
und falls es doch so sein sollte, das fritz wildfänge in 2-3 wochen zähmen kann, sollte er sich überlegen, ob er sich nicht als papaflüsterer selbstständig machen möchte.
nichts für ungut, fritz, aber..................................................!!!!
liebe grüße
bine und die babies
frivoe
10. January 2002, 19:38
Hallo ,
@ Fabian: ich habe geschrieben > junge Wildfänge <.Die mit den dunklen Augen.Bei erwachsenen Wildfängen ist die Zähmung allerdings meistens sehr langwierig.Im übrigen habe ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zur Zähmung von Papageien.
@ Joe: Handaufzuchten leiden wenn man sich ihnen entzieht.Man muß sie nicht gewinnen,man kann sie aber verlieren.Die Folgen davon sind ja bekannt.
Du hast aber recht, man muß sich permanent mit ihnen beschäftigen.Man kann sich dabei allerdings sehr leicht zum Sklaven seiner Tiere machen.Vielen ist es dann irgendwann sehr unangenehm , wenn der Vogel nicht mehr von der Schulter weichen will.
Schöne Grüße Fritz
Dicker
10. January 2002, 20:34
@ fritz:
mit welchem alter werden wildfänge eigentlich eingefangen? da sind die doch so etwa 10-15 wochen alt, oder?? wenn ich dann noch die quarantäne dazurechne komme ich auf etwa ein halbes jahr, richtig??
sind dann die augen noch so richtig dunkel?? nö, oder??
ich kann mir nicht vorstellen, das man einen wildfang so jung bekommt.
wenn dein verhalten zur zähmung derart gestört ist, wieso hast du sie dann gezähmt?
liebe grüße
bine
NicoleJ
10. January 2002, 22:10
Hallo....
@ Fritz So viel wie ich weiß dürfen keine Wildfänge aus den Nestern genommen werden. Es kommem immer nur etwas ältere Tiere in den Handel. Deswegen ist es ja auch so schwierig bei WF das Alter zu erkennen, da sie meist mit Maisgelben Augenringen in den Handel kommen. In unserer hiesigen Zoohandlung sitzen auch ständig WF 8( , aber ich habe dort noch keinen jungen mit dunklen Augen gesehen. Auch haben sie in der Quarantäne schlechte Erfahrungen mit der menschlichen Hand gemacht, da kann ich mir ein zähmen in zwei bis drei Wochen nicht vorstellen.
WF sollten wirklich verboten werden.
@ Duke Jetzt sind wir aber von Deinem eigentlichen Anliegen abgekommen... 8) sorry.
viele Grüße
Nicole
Doris
10. January 2002, 23:09
Hallo,
Schaue hier nur ab und zu rein, da ich keine Graupapageien (dafür eine bunte Truppe anderer Arten ;)) halte. Da hier aber mehr oder weniger eine Diskussion über Handaufzuchten, Naturbruten oder Wildfänge am laufen ist, möchte ich mal auf meinen Beitrag im FAQ-Forum zu diesem Thema hinweisen: http://foren.vip-provider.de/showthread.php?threadid=9996
Eventuell hilft das bei manchen Fragen weiter,... Ich persönlich habe sowohl Handaufzuchten (teilweise auch selbst aufgezogen, "Notfallaufzuchten") und Naturbruten, und möchte eher für Naturbruten plädieren. Sie sind nicht zwangsweise auf den Menschen fixiert und leben ihr Sozialverhalten unter normalen Umständen (Paar- oder Gruppenhaltung) mit den Artgenossen aus, sind also was das Sozialleben angeht nicht auf den Menschen angewiesen. Ist allerdings nur meine persönliche Meinung, ich denke jeder Mensch muss selbst die Prioritäten setzen. Wovon ich aber nur dringends abraten kann, ist der Kauf einer einzelnen Handaufzucht. Wenn schon Handaufzucht, dann wenigstens "einigermaßen" sozialisierte Vögel, die im Geschwisterverband aufwachsen konnten.
hansklein
10. January 2002, 23:35
Hallo,
also die Hauptunterschiede sind die Körpergrösse, der Timneh ist WESENTLICH kleiner als ein Kongo, sein Schwanz ist bräunlich rot (bei meinem eher mehr braun...) und der Schnabel hat eine rosa-beige Färbung am Oberschnabel. Ausserdem ist er im Mom. noch wesentlich günstiger im Preis.
Wie mittlerweile bekannt sein soll lt. Expertenmeinung sollen Timneh NICHT schlechter sprechen lernen können wie ein Kongo und dieselbe Intelligenz besitzen, deshalb soll die Nachfrage nach ihnen gestiegen sein.
Dann gibt´s noch den kleineren Ghana, soll allerdings etwas grösser wie der Timneh sein, hab noch keinen gesehen... und eben den bekanntesten den Kongo bzw. Kamerun Grauen.
Ich versuch mal morgen ein Pic von meinem Timneh zu machen, da siehste die Unterschiede sofort.
Zum Thema Lautstärke (Bei meinem! Timneh): Die meisten hier wissen ja dass ich leider nen WF genommen habe und musste se leider greifen. Das war der Moment wo ich sie in höchster Lautstärke erleben durfte und es war noch erträglich... (Ich glaube ich war nachher lauter als ich sie erstmal allein lies und meine 2 zerhackten Finger verarztete... Die Narben sind jetzt noch sichtbar... Aba tat mir nochnet mal sehr weh, so glücklich war ich dass sie zu mir kam!).Die Nachbarn nachher gefragt ob se was gehört hätten... Nööö war denn was??? Ja, sag ich Haus hat Zuwachs erhalten... Wollten se denn natürlich auch sehen...
So im allgemeinen ist sie sehr ruhig geworden, wenn se ihren Dschungelruf hören lässt ist das zwar "durchdringend" aber weder sehr laut noch störend, im Gegenteil. Ich freu mich wenn ich´s höre, weiss dann es geht ihr gut. Am Anfang hat se protestiert wenn ich im 1.Käfig hantierte, der war sehr klein und sie konnte mir schlecht ausweichen aber es wurde nie Unerträglich laut. Etwas lauter wirds morgens wenn´s hell wird und sie anfängt zu spielen mit Ihrem Spielzeug. Ha, dann hörste die Lebensfreude die se hat... Aber es ist nicht unerträglich und die Nachbarn hörens nicht und hab keine spezielle Isolierung. Ihr Baby ist lauter... Wenn ich die Rollos runterlassen würde würde se erst anfangen wenn´s hell wird durch hochziehen, aber ich lass ihr den Tag/Nacht Rhytmus.
Zum Thema zähmen... Also meine kleine ist jetzt seit dem 26.11.2001 bei mir und geht ganz gut. Am Anfang wich se mir aus und "Krächzte" und "brummte" wenn ich ihr zu nahe kam. Jetzt sucht sie langsam Kontakt. Heisst fang ich an zu singen oder Pfeifen kann schon mal ein Konzert beginnen:D Weiss nicht wie sie meine Stimme aushält... Sie pfeift viel Schöner...:D Ausserdem kann ich sie schon langsam und vorsichtig an den Füssen streicheln und etwas höher, dann kommt sie mit dem Schnabel und fasst ganz sacht und zärtlich in den Finger. Weh getan hat se mir dabei noch nie!!! Wenn ich dann zu hoch geh in ihr Gefieder haut se ab.
Denn noch zum Käfig... Jow... Da war se auch erst drin, so ein Teil von 45x45x75... Viel zu klein und sie tat mir schon am ersten Tag leid... Das kannste dir net lange angucken obwohl´s vom Verkäufer als Oki für den Anfang angesehen hatte... Konnte sich kaum drin bewegen und machte ihre hinteren Federn kaputt weil zu klein... Also denn bald ne Zimmervoliere geholt und da ist se mit zufrieden... Kann denn ja auch hin und her Flattern oder Klettern ohne Platznot. Also Käfig empfehle ich dir auf keinen Fall. Ist schon für einen zu klein und für 2 erst recht. Beiss da lieber in den sauren Apfel und gib ein paar Mark mehr aus für ne Zimmervoliere. Wirste nacher nicht bereuen. Freiflug brauchen se ja auch und wenn de nur nen Käfig anbieten willst dann noch mehr... Aber die süssen gehen net immer freiwillig rein... Da musste dir denn an den Freiflugtagen auch viel Zeit nehmen.
Vielleicht hat hier auch jemand ne gute Adresse für günstige Zimmervolieren. Gibts schon arge Preisunterschiede.
So, muss jetzt erstmal Schluss machen aber ich denke du entscheidest dich schon richtig!
Viele liebe Grüsse
Hans
Bettina B.
11. January 2002, 07:13
Hallo Duke,
"...weil ich schon an den Menschen gewöhnte Tiere brauche die nicht bei jeder Säuberungs- oder Fütterungsaktion in Panik bei meinem Anblick verfallen "
Auch eine Naturbrut verfällt nicht gleich in Panik, man muss eben nur etwas behutsamer mit ihr umgehen und etwas mehr Geduld aufbringen, bis man ihr Vertrauen gewinnt. Und wenn sie dir ihr Vertrauen schenkt, dann weißt du, dass sie das aus freien Stücken tut und nicht, weil sie's eben nicht anders kennt. Ist dann doch ein schöne(re)s Gefühl, oder?
Wenn du dich auf die Suche nach einer Naturbrut machst, wirst du feststellen, dass du weit laufen musst, bist du eine bekommst. Und genau deswegen raten viele (nicht alle!) Züchter heute zu handaufgezogenen Papageien - sie haben ganz einfach keine anderen mehr. Die von hand aufgezogenen Papageien ließen sich besser verkaufen (alle wollten nur noch Schmusetiere), also wurde die Zucht entsprechend umgestellt. Frag doch mal die Züchterin, die dir erzählt hat, du würdest Jahre brauchen, bis eine Naturbrut zahm ist, ob sie auch Naturbruten hat?
Wenn du trotz allem doch eher zu handaufgezogenen Papageien tendierst: wie wär's denn dann mit einer "Mischung" 1x Handaufzucht und 1x Naturbrut? Dann kann einer vom andern lernen. Die Naturbrut wird schneller zutraulich und die Handaufzucht sieht, dass man sich auch ohne Mensch ganz gut beschäftigen kann.
"Ansonsten Fazit ... erstmal ein Käfig"
Lass dir das nochmal durch den Kopf gehen. Unser Käfig stand nach ein paar Wochen in 'ner Ecke, knapp 600 Mark zum Fenster rausgeschmissen. Auch wenn er vorwiegend nur als Schlafplatz genutzen werden soll, ab und zu werden die Geier doch ein paar Stunden tagsüber drin verbringen müssen. Und dann tut dir das Herz weh, wenn du sie in so ein kleines Ding stecken musst!
Viele Grüße
Bettina
Charly + Rudi (http://www.schnuesel.de)
Inge
11. January 2002, 08:47
Hallo Duke
Wir reden hier alle von jungen Tieren – Handaufzuchten – Naturbruten – es gibt auch viele Tiere, die aus den verschiedensten Gründen abgegeben werden, die Leute haben keine Lust und Zeit mehr, arme Papageien.
Es wäre doch auch eine Möglichkeit , so einem Paar (natürlich nach ausgiebigem Besuch, keine Problemtiere für Anfänger) ein neues gutes Zuhause zu geben. Ich selbst habe die beiden Kakadus auch 7/8 jährig gekauft – muss man immer ein kleines junges Tier haben? Die Grauen habe ich auch jung gekauft, ich wusste es damals nicht besser bzw. wusste nicht, dass auch so viele ausgewachsene Tiere abzugeben sind, die doch auch eine Chance verdient haben.
Wenn ich in einigen Jahren mehr Platz habe, werde ich sicherlich noch ein oder zwei weiter Paare kaufen, aber keine Jungtiere, sondern nicht mehr gewollte.
Es gibt Paare, die sind zusammen und aneinander gewohnt, schau mal in den Kleinanzeigen.
http://www.vogelfreund.de/index.php3?kategorie=Biete:+Papageien&site=anzeigendetail
Das stand z.B., am 09.01.02 = 1,1 Timneh, 1 Jahr alt, (1,1 bedeutet 1 Hahn, 1 Henne), usw.
Es gibt noch viele Internet-Anzeigen, solltest du nicht wissen, wo du noch suchen kannst, schick mir ne eMail oder PN.
Dingens
11. January 2002, 10:10
Hi Duke,
Eigentlich wurde wirklich schon alles gesagt, hier. Ich möchte trotzdem dazufügen, daß wir unseren Max als zahm und lieb gekauft haben( laut Züchter).
Die erste Zeit hat zeitweise, bei so banalen Sachen, wie Käfig putzen und ähnlichem, so fest zugebissen, daß ich mich stark zurückhalten mußte, ihm nicht einfach den Hals rumzudrehen und eine Suppe daraus zu kochen....auch das Geschrei anfangs ....zum Taubwerden....aber nach ein paar Wochen wurde es echt besser. Zeitweise war es aber schon recht hart. Das schlimmste war halt, daß der Vogel nur zu mir, wenn überhaupt, kam, oder besser, nur ich durfte ihn anfassen, alle anderen ,meine Frau die Kleine...wurden attackiert...jetzt darf zumindest meine Frau ihn anfassen und die Beißerei wirkt nicht mehr( zumindest bei mir) daher läßt er es... sein gutes hatte die Beißerei auch: Bekannte haben einen total bisseigen Grauen, vordem alle Angst haben ihn anzufassen..., das macht mir nix mehr aus und der Graue ist richtig enttäuscht, weil er durchs beißen bei mir nix erreicht...
Also, ein bischen Geduld und ein bischen Geduld und vielleicht noch ein bischen Geduld macht das alles erträglicher...
und natürlich ein sehr großes Herz
MFG Olly :S
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