Vollständige Version anzeigen : Zimmergarten -> Wachtelgehege
Vital
24. December 2006, 21:45
Hallo,
Ich plane das Unterbringen eines chin. Zwergwachtelpaares (oder ähnliches) in einem Wohn- und Schlafzimmer. Nur sollte das nicht einfach eine Voliere werden, sondern bei einem Viertel des Zimmers (2,50m*1,80m) schon etwas "schöneres", dekorativeres -> ein kleines Gärtchen. Sprich: ~70cm Holzzaun als Abgrenzung, nach oben offen, innendrin Teichfolie, 10-30cm Erde (zur Wand hin ansteigend) und darin ein kleines Bäumchen, diverse niedrigere Pflanzen und Gräser, größere Steine, totes Holz, Sandbade-Ecke etc...
Und bevor ich mich nun ans Werk mache, meine Frage an euch: Ist das realisierbar, oder habe ich einen Wachtel-Faktor vergessen?
Meine einzige Sorge ist momentan, dass sie die Pflanzen entwurzeln oder sonstwie zerstören und ein gepflegtes Gärtchen im Handumdrehn zu einem Komposthaufen werden lassen. Gerechtfertigt?
RSC
24. December 2006, 21:57
nach oben offen ??? wachteln liegen gerne nach oben, somit sind sie schnell über den zaun drüber. ansonsten super idee
Vital
24. December 2006, 22:37
Wie hoch sollte der Zaun denn sein? Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass so ein winziges Wachtelchen 50cm hoch springen kann - dieses Mindestmaß der Höhe war eigentlich wegen der Hauskatze gewählt.
(Keine Angst, die Katze geht auch nicht an die im Haus lebenden Degus (Ratten).)
Außerdem: Ich habe gelesen, dass die Zwergwachteln in ihrer ursprünglichen Domestizierungsform in einer Tasche mitgeführt und als Handwärmer genutzt wurden. Bekommt man Zwergwachteln, also eigentliche Fluchttiere, denn handzahm?
Richard
24. December 2006, 22:43
Hallo Vital,
ich würde einen Draht bzw. ein Netz (speziell für Volieren) vom Boden bis zur Decke spannen. Dann könntest du die Voliere noch mit einem anderen Paar Vögel besetzen.
Weihnachtliche Grüße
Richard
Vital
24. December 2006, 22:52
In der Ecke, die zum Gehege werden soll, befindet sich das Südfenster. Würde ich es durch ein Gitter oder Netz vom Raum trennen, würde ich zu viel Licht verlieren - Außerdem habe ich nur im Bodenbereich (50cm) PVC an der Wand - fliegende Vögel würden mir wohl die Tapete von der Wand reißen - außerdem könnte ich das Fenster nicht mehr öffnen.
Für das Erscheinungsbild des Raumes gilt: Je niedriger der Zaun, desto besser.
Imperfect
24. December 2006, 23:13
Fliegen die Zwergwachteln eigentlich genauso wie die grösseren? Vor ein paar Jahren hielt ich mal welche. So ein bunter Mix aus Mast und irgendwas. Die konnten fliegen wie die Kanarienvögel und aus dem Stand rund zwei Meter hoch. Das war kein Problem für die. Und nachts haben die einen Alarm gemacht, die hätte ich nicht im Wohn- Schlafzimmer haben wollen.
Grüsserchen
Claudia
Vital
24. December 2006, 23:18
Ich habe seit 3 Jahren 8 Degus neben meinem Bett stehen und diese Tierchen sind nicht gerade nicht-nachtaktiv. Neben mir könne ein Blasorchester spielen und ich würde weiterschlafen. Von meinem Geruchssinn habe ich mich auch schon verabschiedet.
Edit: Die einzigen, die Nachts von meinen Degus geweckt werden sind meine Eltern... Ein Stockwerk über mir...
RSC
24. December 2006, 23:26
Fliegen die Zwergwachteln eigentlich genauso wie die grösseren? Vor ein paar Jahren hielt ich mal welche. So ein bunter Mix aus Mast und irgendwas. Die konnten fliegen wie die Kanarienvögel und aus dem Stand rund zwei Meter hoch. Das war kein Problem für die. Und nachts haben die einen Alarm gemacht, die hätte ich nicht im Wohn- Schlafzimmer haben wollen.
Grüsserchen
Claudia
hi claudia,
also die meisten altweltwachteln liegen steil auf, könenn locker 2 oder 3 m schaffen (bei mir haben einige sich das genick in 2,5m hohen volieren gebrochen). also richtiges fliegen ist bei der coturnix sehr sehr selten, wie kanarien? sicher beobachtungsfehler. und nachts haben sie bei mir nur im frühjahr gerufen.
@vital,
je niedriger um so schlimmer .... es muss bis zur decke reichen ansonsten bringt es nichts. mit einem netz ist dir am besten geholfen, sieht vernüntig aus und kein problem .... und wen du spitzschnäbler (bspw. prachtfinken) nimmst dürfte die tapete überleben.
Imperfect
24. December 2006, 23:47
Hallo RSC!
Nicht grade wie Kanarienvögel, aber doch ganz schön weit und ausdauernd. Hatte mal vergessen die Volierentür zu schliessen. Die sind solange durch die Gegend geflogen, bis sie völlig erschöpft zu Boden geplumst sind. Mir hatte jemand wegen der Hochstarts empfohlen, ein Netz unterhalb der Decke zu ziehen. Habe da ein weiches Obstbaum-Netz genommen und das nicht auf Spannung über die Voliere gespannt. So hatte ich keine Verluste durch Genickbruch.
Grüsserchen
Claudia
RSC
24. December 2006, 23:59
Hi,
ja mit dem netz hatte ich auch versucht, sinnlos, ich polstere auch nciht die kompletten innenvolieren aus .... verluste gibts immer, auch in der freien natur. war aber auch ein grund warum ich alle coturnix abgegeben habe.
Vital
25. December 2006, 00:04
Gäbe es denn eine gefiederte Alternative für mich, wenn Wachteln zu flugfreudig sind? Also irgendwas, das sich durch einen niederen Zaun aufhalten lässt?
RSC
25. December 2006, 00:07
ich würde sagen NEIN
LeO88
25. December 2006, 18:36
...Ich weiß nicht, aber vielleicht gibt es ja auch Flügelklammern für Zwergwachteln...
RSC
25. December 2006, 19:44
solch kleine flügelklammern gibts vielleicht, aber ich persönlich halte von sowas (wird ja gern bei hühnern praktiziert) nun überhaupt nichts ...
es ist ja so, erdwachteln fliegen relativ selten, aber man kann in diesem fall halt auch nciht sagen sie fleigen nicht .... und auch die höhe des zaunes hmmm da können die auch "drüberspringen" solche schlauen gibts auch ....
also ein netz ist nicht schlimm und sehr gut, das wäre dann die einzige variante....
Vital
27. December 2006, 20:10
So, nach einigen Besuchen in Vogelparks und Baumärkten habe ich immernoch Fragen.
Volierennetz:
Ich spanne nun wohl oder übel ein Netz von einem 60cm-Lattenzaun aus zur Decke (vllt kann ich dieses ja nach einer eingewöhnungszeit der Tiere entfernen), aber welche Maschengröße sollte dieses Netz haben? Wann ist gewehrleistet, dass sich die Wachteln (gehen wir von chin. Zwergwachteln aus) micht darin verheddern?
Bepflanzung:
Ich habe gelesen, dass Wachteln Allesfresser sind, deshalb habe ich meine Bedenken bei den meisten Zimmerpflanzen. Sie könnten sie ja anknabbern und ich weiß nicht, welche Auswirkungen das haben würde. Außerdem könnten Früchte abfallen, die ihnen nicht gut tuen.
Ich habe zum Beispiel einen Kaffeebaum in aussicht - und nunja, da würde schon ab und zu die ein oder andere Kaffebohne runterfallen. Wie groß ist die Gefahr, dass die Wachteln fressen, was ihnen nicht wohl bekommt?
Welche Zimmerpflanzen sind geeignet für ein Wachtelgehege?
Vielen dank für eure Unterstützung! Ich werde in Kürze den örtlichen Ziergeflügelzuchtverein kontaktieren, klar machen von wo ich Zwergwachteln her bekomme und wo ich eventuell Nachzuchten abgeben kann.
Danach nurnoch mal eben 4m Holzlattenzaun bauen, das Innenleben einrichten und das Wachtelvergnügen kann beginnen :freude:
Vital
05. January 2007, 17:30
Bilder!!!
Ich denke, "Bilder schaun!" erfreut jeden...
Vor zwei Tagen:
www.blog1.de/uploads/Wachtel_zaun.JPG
Vor einem Tag:
www.blog1.de/uploads/Wachtel_erde.JPG
Heute:
www.blog1.de/uploads/vital_fertig1.JPG (http://www.blog1.de/uploads/vital_fertig1.JPG)
www.blog1.de/uploads/vital_fertig2.JPG
www.blog1.de/uploads/vital_fertig3.JPG
www.blog1.de/uploads/vital_fertig4.JPG
Nun fehlen nurnoch Netz und Wachteln - glaube ich
Bisherige Kosten:
Zaun (also 9 Bretter, 100 Schrauben, 8m Metallband) 30€
Torf 20€
Pflanzen 60€
Häuschen 30€
Macht zusammen 140€ - wens intressiert.
Edit: Aus mir schleierhaften Gründen funktioniert die verlinkung nicht, obwohl der Pfad tatsächlich zu einem Bild führt. Also einfach oben rein kopieren :)
Richard
05. January 2007, 17:32
Hallo,
die Bilder kann man nicht sehen.
Probiers mal hier:
www.directupload.net
Viele Grüße,
Richard
Olli.S
13. January 2007, 18:25
Leider mußte ich selbst erfahren wie gefährlich es ist Wachteln "frei in der Wohnung" zu halten. Ich hatte damals meine Junggesellenbude und "rettete" ein Zwergwachtelmännchen aus einem Zooladen. Er durfte durch die ganze Wohnung tingeln, hat sich prächtig entwickelt und wurde schnell sehr zahm. Ich überlegte bereits eine Henne für ihn zu besorgen, da kam ich nach Hause und konnte meinen kleinen Freund nicht finden, aber Hören. Er saß auf den Kühlrippen des Kühlschranks meiner Einbauküche, muß also erst einmal ca. 2,2m hoch geflogen sein. Jetzt zum Drama: Ich baute den Kühlschrank aus und brach meinem kleinen dabei das Genick. Als Fazit zog ich daraus das man Tiere (außer Hund und Katze) niemals frei in der Wohnung halten sollte, da man niemals alle Gefahrenquellen Übersehen kann (wer denkt schon an einen Spalt in 2,2m Höhe hinter dem Kühlschrank usw...).
Trenne also besser den Raum ein Bißchen ab, der Draht wird dir nicht soviel Licht nehmen.
Bei der Bepflanzung solltest du aus hygienischen Gründen Töpfe verwenden, die du wieder herausnehmen kannst umm die mit Kot verunreinigte Erde auszutauschen.
Bei den Pflanzen solltest du dich am besten in einer guten Gärtnerei nach ungiftigen, ausdauernden Pflanzen erkundigen.
Leider sind viele Topfpflanzen giftig (Efeu,Veilchen,Weihnachtsstern...) oder nicht robust genug um die Rupfereien der Wachteln zu vertragen.
Dennoch eine schöne Idee, Gruß Olli.
ps: vieleicht ist Pexiglas eine Alternative.
Mr.Knister
13. January 2007, 19:03
moin,
sieht ja interessant aus.
gibt es denn nun auch schon bewohner, oder hab ich was übersehen???
wer von denen trägt denn die schuhe?? ;)
@ Richard: ist zwar umständlich, mit kopieren in ein Browserfenster klappts aber.....
grüsse,
knister
Piranha
13. January 2007, 22:19
Er durfte durch die ganze Wohnung tingeln, hat sich prächtig entwickelt und wurde schnell sehr zahm.
@Olli: Du hast den frei durch die Wohnung laufen lassen? der hat doch sicher alles vollge*****!?
@Vital: sieht ja schonma nich schlecht aus... nur denke ich, dat du da wohl täglich fegen darfst ;).... die bretter stehen ja ziemlich weit auseinander... da geht beim ordentlichen sandbad sicher viel sand durch.
Olli.S
13. January 2007, 23:25
Hallo Piranha, ohne Teppich bei einem Vögelchen ging das schon, aber es gibt halt genügend wichtigere Gründe (Gefahren im Haushalt) weshalb man das nicht machen sollte. Es sollte ein Negativbericht sein der davon abhält das sich Vögel frei in der Wohnung ohne Aufsicht aufhalten. Zudem sei jeder angesprochen der seinen Vögeln Freiflug zukommenläßt, das man die Räume in denen sie frei fliegen können wirklich ganz genau auf mögliche Fallen untersucht und diese sicher abdeckt. In einem Haushalt gibts halt einige gefährliche Ecken für Vögel, also ACHTUNG!
Gruß Olli
sabine1405
14. January 2007, 00:53
Hallo! Ich weiß nicht, inwieweit das auch auf Wachteln zutrifft, aber für Papageien z.B. sind alle Deine Pflanzen giftig. Und ohne Abgrenzung würde ich es auch nicht lassen, zumal Du auch Katzen hast!?
Vital
14. January 2007, 11:38
Hallo, eine Woche haben die Harlekinwachteln in meinem Zimmer nun hinter sich und ich habe noch nichts bereuht. An die Zimmerpflanzen gehen sie nicht - sie scheinen garnicht auf die Idee zu kommen, sonst hätte ich sie natürlich entfernt.
Bereits nach dem dritten Tag haben sie mir aus der Hand gefressen und jetzt kommen sie schon, wenn ich das Gehege betrete. Die Vogelschisser von einer ganzen Woche zu entfernen hat kaum eine Stunde gedauert. Zu meinem verblüffen war es recht wenig (im Vergleich zu Ratten). Sie baden oft (nicht im Sand, sondern in der Erde) und graben sich zum Schlafen ein. Sie haben noch keinerlei Dreck nach draussen transportiert. Das Katzengras ist schon gut abgefressen, ihr Lieblingsfutter scheint Kolbenhirse zu sein (neben Mehrwürmern (einer pro Tier pro Tag per Hand nach kurzem Spiel). Oder sagen wir, es ist ihre Lieblingsbeschäftigung, sie im Gehege zu verteilen um sie dann wieder zu suchen.
Die Katze hat mir den Krieg erklärt, weil ich ihr verboten habe auf den Wachtelzaun zu springen un betritt nicht mehr mein Zimmer (Zicke...).
Mein einziges Problem ist zur Zeit noch der Nachteinbruch. Wenn ich schlagartig das Licht aus mache kriegen sie Panik und fliegen hoch. Deshalb habe ich mir gedacht, ich dimme das Licht erstmal eine Stufe. Also habe ich eine Schreibtischlampe montiert, die ihr Tag-Aufenthaltseck beleuchtet (in dem sich der Hahn befindet, wenn die Henne später fliegt). Großes licht aus, kleine Lampe an. Sonnenuntergang.
Gerade gestern ahbe ich das ganze Szenario genauestens beobachtet:
Die Henne läuft direkt zielstrebig in die Ecke, in der sie schlafen. Und wartet dort. Der Hahn patroulliert regelrecht durch das ganze Gehege; läuft alle nur denkbaren Wege ab. Immer wenn er sich ausserhalb ihrer Sichtweite bewegt (was ziemlich oft vorkommt) ruft sie ihn leise und er antwortet leise und kommt wieder langsam angewachtelt. Sie gräbt zwei Kuhlen aus (in die andere legt sich später der Hahn) und scheint schon so richtig in schlaf-Stimmung zu sein, aber er läuft rum und läuft rum, immer wieder weg von ihr und hin zu ihr. Und dann, ganz plötzlich, ohne dass ich einen Grund finde, fliegt sie auf. Sie kommt meistens schon auf halber Höhe ans Netz und fliegt dann wieder relativ sachte zu Boden, was nicht sehr schmerzhaft aussieht, aber sie hat sich auch schon an der Decke den Kopf anegschlagen. Manchmal fliegt auch er hoch, einmal waren es beide gleichzeitig. Und nach diesem einen mal Auffliegen setzen sie sich direkt in ihre Kuhlen und schlafen. So geht das jeden Tag. Licht aus, einmal auffliegen, schlafen.
Nun, ich dachte das legt sich vielleicht mit der eingewöhnung an den Haushalt, die Geräusche und alles, aber kann jemand von euch etwas dazu sagen?
Außerdem kündigt mein Hahn den Sonnenaufgang an(?), was mich nicht weiter stört, aber ich habe davon noch nirgens etwas gelesen.
Bilder der Zwei werden leider durch das Netz, das ich nicht vorhabe, die nächsten Monate zu entfernen, entweder verwischt oder verblitzt.
mfg Vital
RSC
14. January 2007, 11:48
dann fotografier doch durch die maschen durch, also eng ans netz anliegend!
Vital
14. January 2007, 11:54
Ich werde später mal versuchen, sie beim Füttern zu fotographieren (also von Innen).
(Maschengröße 1cm)
RSC
14. January 2007, 12:34
meine gitermaschen sind auh nicht größer und ich fotografiere gitterfrei, einfach die linse direkt ans netz ran!
Vital
14. January 2007, 12:44
Es tut mir leid, aber egal wie ich es bewerkstellige, schärfer wird's nich.
http://www.directupload.net/file/d/942/dq77o9PV_jpg.htm
Diesmal MUSS der Link funktionieren! :zwinker:
Vital
14. January 2007, 14:18
So, die Fütterung ging schneller als ich fotographieren konnte, deshalb nur ein scharfes Bild... (groß)
http://www.directupload.net/file/d/942/757pRgeK_jpg.htm
Olli.S
14. January 2007, 17:12
Hallo Vital, Sieht gut aus aber erkundige dich besser doch noch mal nach der Giftigkeit der Pflanzen. Sowie ich Hühnervögel kenne picken die irgentwann überall dran rum. Ich habe damals auch alle giftigen Pflanzen rausgeschmissen. Scindapsis wäre sehr zu emfehlen, die wächst schnell und ist absolut ungiftig (vorsicht nicht Fensterblatt, die sieht jung ganz ähnlich aus) und du kannst sie einfach ohne Erde in ein Gefäß mit Wasser setzen. das ist wegen der Keime leichter auszutauschen als Erde. Kanst einfach etwas Kieselsteine mit ins Gefäß packen. Gruß Olli.
D@vid
14. January 2007, 17:59
das sieht ja SuuUUUUPPper aus!
sabine1405
14. January 2007, 22:04
Das sieht ja Klasse aus!! Hast Du schon mal über Gräser nachgedacht? Segge würde da noch super reinpassen.
Ich hatte als Jugendliche auch mal Zwergwachteln, aber die hatten es bei weitem nicht so schön. Aber sie haben Eier gelegt und gebrütet. Und plötzlich hatte ich über zwanzig kleine Wachteln, die aussahen wie dicke Hummeln.
Vital
15. January 2007, 13:35
Danke für das Lob,
über Gräse hatte ich nachgedacht. Der springende Punkt bei Gräsern ist das Bewässern. Die andren Pflanzen sind in ihrem topf eingegraben, die kann ich also gezielt gießen. Aber bei Gräsern (wenn ich sie nich so Büschel-weise wie das Katzengras auftreten lasse) müsste ich großflächig gießen, dann fängt die Erde unter umständen an zu stinken, alles wird unhygienisch und nicht mehr so schön, für die Wachteln.
Wer will sich schon in nasser/feuchter Erde baden?
sabine1405
15. January 2007, 20:44
Stimmt! Aber vielleicht in einer flachen Schale?
mutschegiebchen
17. January 2007, 16:39
WOW!!!
Das das ist ja ne super Idee!
Kannst mal ein Bild von dem Kompletten Gehe reinstellen??
Biiiiitte. :p
Vital
17. January 2007, 17:31
Naja, wegen dem hohen Zaun erkennt man leider nicht allzu viel, wenn ich das Gehege komplett drauf haben will.
http://www.directupload.net/file/d/945/O3DBdTY4_jpg.htm
Geh ich näher dran erkennt man wegen dem Netz nichts mehr... später mach ich noch ein paar Bilder von Innen.
Vital
17. January 2007, 18:58
So...
http://www.directupload.net/images/070117/Ul7K2xsf.jpg
http://www.directupload.net/images/070117/L3b7TDq3.jpg
http://www.directupload.net/images/070117/7hwQz6N8.jpg
mfg Vital
Vital
19. January 2007, 12:42
hm - ich weiß nichtmehr was ich tun soll:
Jeden abend/nacht fliegen die Wachteln hoch und rennen sich ~jeden 2. abend das Hirn an, egal ob das Licht nun langsam gedimmt, schlagartig ausgemacht oder den Tag über erst garnicht angemacht wird... so kann das nicht weitergehn.
Nun meine Frage in die Runde: Flügel stutzen? Wenn ja, wie?
In die Hand nehmen kann ich sie schon problemlos.
Findus06
21. January 2007, 21:02
:? :? :? :? :?
hm - ich weiß nichtmehr was ich tun soll:
Jeden abend/nacht fliegen die Wachteln hoch und rennen sich ~jeden 2. abend das Hirn an, egal ob das Licht nun langsam gedimmt, schlagartig ausgemacht oder den Tag über erst garnicht angemacht wird... so kann das nicht weitergehn.
Nun meine Frage in die Runde: Flügel stutzen? Wenn ja, wie?
In die Hand nehmen kann ich sie schon problemlos.
Findus06
21. January 2007, 21:05
:? :? :? :? :?
Ich frage mich,wieweit muß es kommen,daß man auf die Idee kommt,Wachteln im SAchlafzimmer zu halten.Laß doch mal das Netz weg und nimm sie mit unter die Bettdecke.Dann legen sie vielleicht dort das eine oder andere Ei,haben ein Super-Versteck und werden vielleicht auch ruhiger
Hühnermanu
22. January 2007, 05:33
Geht das Licht denn bei dir immer um die selbe Zeit aus?
Bei meinen ist mir damals aufgefallen, dass sie sehr nervös waren, wenn ich das Licht unregelmäßig ausgemacht habe. Jetzt läuft das alles über Zeitschaltuhr und sie sind viel ruhiger. Dann muss ich einerseits Findus recht geben, es könnte daran liegen, dass sie in deinem Schlafzimmer sind. Du hältst dich ja dann auch in dem Zimmer auf, sie hören dich, können dich aber nicht sehen und können somit nicht einschätzen, ob du ein Feind bist. Das könnte sie nervös machen. Möglicherweise gewöhnen sie sich ja noch daran. Zur Not musst du halt noch ein Netz spannen, so dass sie sich nicht mehr den Kopf an der Decke stoßen können.
Schönen Gruß
Manu
Vital
22. January 2007, 13:25
Zu den (Zwerg-)Wachteln im Schlafzimmer äußere ich mich als Wachtel-Neuling mal' nicht. Das sollten erfahrene Halter/Züchter ausdiskutieren.
Ja, ich versuche das Licht immer um die selbe Zeit auszuschalten, also erst zu dimmen und nach einer Stunde dann komplett auszuschalten und ich bin beim ausschalten des Lichts auch im Bett und versuche zu schlafen, also nicht mehr allzu viel Krach von mir zu geben. Die einzigen die noch Radau machen sind die Degus.
Aber anscheinend hat sich das Blatt nun gewendet. Sie fliegen fast nurnoch mitten in der Nacht, so zwischen 2 und 6...
Hühnermanu
22. January 2007, 20:31
Das sollte jetzt auch nicht als Angriff gemeint sein, mir ist bei meinen halt aufgefallen, dass sie bei Geräuschen in der Nacht recht schreckhaft sind. Aber selbst wenn´s so ist, werden sie sich bestimmt daran gewöhnen. Bei bekannten Geräuschen schrecken meinen auch nicht mehr auf.
Vital
11. February 2007, 15:36
So, anderthalb Monate ist es nun her, dass ich sie unter meine Fittiche genommen habe.
Sie fliegen nurnoch in extremsituationen (zB. Vollmond, wenn, davon bin ich überzeugt, mindestens die hälfte meiner Degus zu Werratten mutiert), aber dann auch nicht bis unter die Decke sondern maximal zwei Meter noch einmal quer durchs Gehege (kein Wand/Netzkontakt) und glucksen den Tag über freudig vor sich hin. Zur Nacht mache ich ihnen nun eine kleine Lichterkette an, unter der sie schlafen. Wenn ich ins Gehege steige wachteln sie mir schon freudig entgegen und picken an meinen Fingern, bis ich ihnen ihren täglichen Mehlwurm gebe.
Nahezu überall wachsen aus dem Vogelfutter, das ich verstreue, kleine Pflänzlein, die aber, wenn eine bestimmte Größe erreicht, gefressen werden. Die Zimmerpflanzen bleiben unangetastet (halten sich zu aller Erstaunen sehr gut, wachsen und gedeihen).
Ich habe nun in ihrem Schlaf-Eck den Torf komplett ausgetauscht (in dem sich danach direkt gebadet und geliebt wurde :zwinker: ) und sonst überall eine kleine Schicht (auch wenn ich nichts gerochen habe - aber es hat angefangen zu stauben) drübergestreut.
Nungut - kann ich es als Versicherung ansehen, wenn mein Hahn die Henne treibt und diese sich aus Heu ein Nest baut, dass es ihnen gut geht? :)
mfg Vital.
D@vid
11. February 2007, 15:41
das höhrt sich ja super an!
jetzt beginnt bald die paarungszeit und ich hoffe, das sie dan Brüten!
und so wie du schreibst, geht es ihnen sehr gut!!
MFG David
Vital
11. February 2007, 15:58
Dier mal ein Bild der momentanen Lage:
http://www.directupload.net/images/070211/6gG24bW8.jpg
...und gleichzeitig Suchbild - Findet die zwei Wachteln :p
Auflösung:
http://www.directupload.net/images/070211/MKZ7EkU3.jpg
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