tomduesseldorf
04. June 2007, 17:11
Am 6.6. um 19 Uhr und Wiederholungen am 13.6. um 16.50 Uhr und am 16.6. um 18.10 Uhr kommt eine Sendung über den Spix Ara auf Arte.
Viele Grüße sendet Tom
PS .:Hier zum Inhalt:
74 Spix-Aras leben noch auf der Erde, keiner davon in freier Wildbahn. Züchter in aller Welt haben sich nun zusammengetan, um den seltenen Vogel wieder zu vermehren und eine Population aufzubauen, die im Nordosten Brasiliens, der ursprünglichen Heimat der Papageienart, ausgewildert werden kann.
Spix-Ara heißt der seltenste Vogel der Welt. Von dieser Papageienart gibt es nur noch 74 Exemplare auf der Erde. In freier Natur ist er ausgestorben. Seinen Namen hat der Vogel von dem deutschen Naturforscher Johann Baptist Ritter von Spix.
Seit der Entdeckung dieser Papageienart 1819 hat man nie eine große Population beobachten können. Die Seltenheit machte ihn wertvoll. Illegaler Handel bewirkte, dass der letzte frei lebende Spix im Jahre 2000 verschwand. Spix-Aras brüten über viele Jahre hinweg auf denselben Bäumen und legen immer wieder dieselben Flugstrecken zurück. Das wurde ihnen zum Verhängnis, denn so waren sie leicht zu fangen. 2006 taten sich Züchter weltweit zusammen, um gemeinsam eine neue lebensfähige Population aufzubauen, die sie in der ursprünglichen Heimat, dem Nordosten Brasiliens, wieder ansiedeln wollen. Unter Federführung der brasilianischen Umweltbehörde IBAMA beteiligen sich derzeit die Zuchtstation der Loro Parque Fundación auf Teneriffa, das Wildlife Preservation Center "Al Wabra" im Wüstenstaat Katar, der Züchter Martin Guth in Brandenburg und die brasilianische Zuchtstation Lymington Foundation am Programm für die Rettung des seltenen Vogels.
Gabi Schlag und Benno Wenz filmten bei den Züchtern und begleiteten Tierärzte, Kuratoren, Biologen und Pfleger bei ihrer täglichen Arbeit. Wenn Paare längere Zeit ohne Nachwuchs bleiben, wird ein Austausch organisiert. Dieser so genannte Breeding Loan sorgt auch für eine Verpaarung von Tieren, die genetisch möglichst weit voneinander entfernt sind. Die Dokumentation führt schließlich in die Caatinga in den Nordosten Brasiliens. Hier ist es fast das ganze Jahr über extrem heiß und trocken. Entlang der spärlichen Wasserläufe wachsen die hohen Caraibeirabäume, die der Spix-Ara zum Brüten benötigt. 400 Hektar soll das Gebiet umfassen, auf dem die IBAMA den Spix wieder ansiedeln will.
Viele Grüße sendet Tom
PS .:Hier zum Inhalt:
74 Spix-Aras leben noch auf der Erde, keiner davon in freier Wildbahn. Züchter in aller Welt haben sich nun zusammengetan, um den seltenen Vogel wieder zu vermehren und eine Population aufzubauen, die im Nordosten Brasiliens, der ursprünglichen Heimat der Papageienart, ausgewildert werden kann.
Spix-Ara heißt der seltenste Vogel der Welt. Von dieser Papageienart gibt es nur noch 74 Exemplare auf der Erde. In freier Natur ist er ausgestorben. Seinen Namen hat der Vogel von dem deutschen Naturforscher Johann Baptist Ritter von Spix.
Seit der Entdeckung dieser Papageienart 1819 hat man nie eine große Population beobachten können. Die Seltenheit machte ihn wertvoll. Illegaler Handel bewirkte, dass der letzte frei lebende Spix im Jahre 2000 verschwand. Spix-Aras brüten über viele Jahre hinweg auf denselben Bäumen und legen immer wieder dieselben Flugstrecken zurück. Das wurde ihnen zum Verhängnis, denn so waren sie leicht zu fangen. 2006 taten sich Züchter weltweit zusammen, um gemeinsam eine neue lebensfähige Population aufzubauen, die sie in der ursprünglichen Heimat, dem Nordosten Brasiliens, wieder ansiedeln wollen. Unter Federführung der brasilianischen Umweltbehörde IBAMA beteiligen sich derzeit die Zuchtstation der Loro Parque Fundación auf Teneriffa, das Wildlife Preservation Center "Al Wabra" im Wüstenstaat Katar, der Züchter Martin Guth in Brandenburg und die brasilianische Zuchtstation Lymington Foundation am Programm für die Rettung des seltenen Vogels.
Gabi Schlag und Benno Wenz filmten bei den Züchtern und begleiteten Tierärzte, Kuratoren, Biologen und Pfleger bei ihrer täglichen Arbeit. Wenn Paare längere Zeit ohne Nachwuchs bleiben, wird ein Austausch organisiert. Dieser so genannte Breeding Loan sorgt auch für eine Verpaarung von Tieren, die genetisch möglichst weit voneinander entfernt sind. Die Dokumentation führt schließlich in die Caatinga in den Nordosten Brasiliens. Hier ist es fast das ganze Jahr über extrem heiß und trocken. Entlang der spärlichen Wasserläufe wachsen die hohen Caraibeirabäume, die der Spix-Ara zum Brüten benötigt. 400 Hektar soll das Gebiet umfassen, auf dem die IBAMA den Spix wieder ansiedeln will.