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Vollständige Version anzeigen : Hilfe - Motten



Serafina
05. March 2008, 08:34
Hallo,
hat jemand Erfahrung oder kann helfen bei der Erscheinung von Futtermotten.
ich kontrolliere das Futter meiner Agas immer sehr sorgfältig, trotzdem habe ich seit ein paar Tagen hier Motten rumfliegen.
Ich weiß nicht, woher es kommt, in keinem Futter sind Fäden oder sowas zu sehen, bewahre auch alles immer sehr sorgfältig auf. Aber Suche im internet hat eindeutig ergeben, daß es Futtermotten sind.

langsam wirds ekelig, inzwischen habe ich schon eine in der Küche entdeckt, wo die Vögel nie hinkommen und nun muß was passieren.

Bitte um Hilfe, muß ich einen "Spezialisten" kommen lassen?

Gruß
Serafina

Agaernährerin
05. March 2008, 09:59
Hallo Serafina,

ich hatte letztes Jahr das Vergnügen mit diesen kleinen Mistbiestern.
Weist du denn genau aus welchem Raum sie kommen. Bei uns waren sie im Abstellraum, in diesem lagern wir komischerweise kein Futter für die Geier also weiß ich auch nicht woher sie gekommen sind.

Ich habe einfach aus dem dm-markt so Klebestücke geholt, die gibt es speziell für Lebensmittelmotten und mehrere in die Abstellkammer gepackt. Die männlichen Tiere werden davon angezogen und wenn sie alle kaputt sind kann kein Nachwuchs entstehen. Die Weiblichen Tiere sterben einige Zeit später.
Diese Klebeteile habe ich über ein halbes Jahr benutzt um evtl. später auftauchenden Motten vorzuwirken. Seitdem habe ich Ruhe.

Du wirst auch alles, aber wirklich alles in dem Raum aus die Schränke räumen müssen. Behältnisse die offen stehen, z.B. Packung mit Reis o.ä. muss alles weggeschmissen werden. Dosen habe ich heiß abgewaschen und desinfiziert. Ich habe jede noch so kleinste Ritze ausgewaschen und desinfiziert, denn gerade in den kleinen für und fast unzugänglichen Ritzen legen sie die Eier rein.

Ich kann dir nur sagen, dass du da ein ganzes Stück arbeit vor dir hast, aber sie sind zu bewältigen. Nutze bitte nur solche Klebestreifen auf jeden Fall ein halbes Jahr, denn die Maden können so lange überleben ohne dass aus ihnen die Motten werden.
Sollten sich die Viecher aber im bereich deiner Zwerge aufhalten, wäre ich sehr vorsichtig mit diesen Klebedingern, nicht das die Agas da evtl. dran gehen.

Naschkatzl
05. March 2008, 10:00
Huhu,

kontrolliere auch mal Deine Küchenvorräte, Gewürze, Mehl, Nudeln, Reis usw., denn auch daher können die Motten kommen.

Ich habe vor 1,5 Jahren furchtbar mit Motten gekämpft. Das ganze Tierfutter habe ich nur noch in kleinen Mengen gekauft, dieses immer sofort in einen separaten Kühlschrank getan.

Ich habe Unsummen von Geld ausgegeben für Mottenklebefallen aber nichts hat richtig geholfen.

Dann hab ich mir Mottentrichterfallen angeschafft und siehe da ich bin jetzt Mottenfrei.

Muss allerdings dazu sagen ich bestücke meine Fallen auch heute noch alle drei Monate mit frischen Pheromonkapseln damit schon die kleinste Motte die ich vielleicht einschleppe sofort da rein fliegt.


Grüssle
Corinna

Serafina
05. March 2008, 11:06
Hallo
also, Phermon Kapseln oder Klebedinger könnten helfen??? Ich hab jetzt herausgefunden, dass die blöden Motten sich durch einen Rosenstrauch gefressen haben, , den ich aus sentimentalen Gründen aufbewahrt habe.

Aber da sind sie nicht mehr, ..........keiner den ich umbringen könnte!!

Ich mach sie alle!!! :+party:
Gruß

Serafina
05. March 2008, 11:11
Hallo

aber schadet es denn nicht meinen Vögeln, wenn hier soviel Pheramon rumliegt?? Hat es keine Einfluß auf deren Wohlbefinden???

Meine gehen ja an alles!!!??? Die knabbern vielleicht auch daran?

Serafina
05. March 2008, 11:20
Übrigens, danke schön, ich werd mal alle Schränke ausräumen, macht ja nix, hätte ich sowieso getan,

mir wird ganz schlecht bei der Vorstellung , dass mich da eine Motten-Dame aus dem Reis anschaut!!

Ich werde mal die Desinfizierungs-Keule schwingen

Kotz

Agaernährerin
05. March 2008, 13:25
Hi Serafina,

achte beim Säubern vor allem auf diese ekeligen eingesponnenen Maden. Die saßen in unserem Abstellschrank in jeder Ritze und sogar in der ganzen Arbeitskleidung meines Freundes. Habe alles mit der Pinzette abgepflückt und habe mich dabei noch nie im Leben so geekelt *igitt*.

Ich denke bezüglich der Pheromone brauchst du dir keine Sorgen zu machen, nimmst du allerdings diese Klebedinger musst du unbedingt drauf achten, dass die Agas da nicht dran kommen. Du kannst die Teile auch problemlos hinter einem Schrank kleben, die Agas kämen dann nicht dran, aber die Motten schon. Da diese Dinger echt klebrig sind besteht zudem auch die Gefahr, dass die Agas mit dem Gefieder drin kleben bleiben und nicht mehr los kommen.
Also bring die Teile so an, wo die kleinen Stinker nicht dran kommen.

Viel spaß dann beim Großputz. Du hast jetzt schon mein Mitleid, denn es ist wirklich super viel arbeit und super ekelig ;)

Serafina
05. March 2008, 13:33
Hallo Agaernährerin

Danke für die Tips und für die Vorwarnung. Ist nicht lustig, muß aber wohl gemacht werden. Ich schmeiß jetzt alles weg, Reis, Nudeln, Mehl, Kaffee,

alles kommt raus, Küche wird komplett durchsucht, auch die anderen Räume,

wir werden den Viechern schon beikommen.....

Übrigens: Meine Vögel finden das lustig!!!! :D:D:D:zwinker:
Selten soviel Interesse erlebt

Danke und Gruß
Serafina

Agaernährerin
05. March 2008, 13:36
Übrigens: Meine Vögel finden das lustig!!!! :D:D:D:zwinker:
Selten soviel Interesse erlebt



Echt???
Ok, wenn sich mal eine Motte ins Wohnzimmer verirrt hatte tagsüber fanden meine das auch ganz interessant. Allerdings ist irgendwann eine Motte mal nachts in die Voli geflogen. Da hatten aber alle das Gefieder gestrichen voll und haben sich vor Panik die Seele aus dem leib gebrüllt :D

bullifant
05. March 2008, 16:35
Hallo, die schnellste und natürlichste Art der Mottenbekämpfung ist der Einsatz von "Nützlingen" bei Motten wären das "Schlupfwespen Trichogramma evanescens" Ich kann Dir gerne einen Link zum Thema schicken weiß nicht ob ich das hier darf da die Seite gewerblich ist.

Gruß Bullifant

Fabian75
05. March 2008, 16:50
Hallo Serafina

zum loswerden ist ja schon alles gesagt worden.
Hatte das vergnügen auch mal, hab die Vicher sogar mitgenommen in eine andere Wohnung. Damals hatte ich "nur" Graupapageien..

Und rate mal wo die Motten herkamen?

Ich wette du hast Vitakraft verfüttert?

grüsse

Ps: seit mehr als 4 Jahre habe ich Ruhe, das durch sogfälltige auswahl des Futter..

Serafina
05. March 2008, 17:20
Hallo Fabian,

normalerweise tue ich das nicht, aber, wenns grad nix anderes gibt......
greife ich da schon mal darauf zurück, vor allem auf die Sticks zum Aufhängen!!
Ich bin nicht die Tollste im Backen, trifft für menschliche und tierische Lecker zu.......

glaubst du, davon kommen die???

Danke für den tip, werde dann doch wieder selber backen.

Serafina

Fabian75
05. March 2008, 17:28
Hallo Fabian,


greife ich da schon mal darauf zurück, vor allem auf die Sticks zum Aufhängen!!
glaubst du, davon kommen die???

Danke für den tip, werde dann doch wieder selber backen.

Serafina

genau auf das hab ich gewartet ... jawohl genau von diesen Sticks hatte ich sie damals auch. Nicht nur von diesen Sticks, sondern auch im Normalem Futter das in Kartonschachteln verpackt ist.

Ich empfehle dir immer frischfutter.. gibt es bei euch keine Art Landi (http://www.landi.ch/deu/00_start.asp) wo die Bauern ihr Getreide hinbringen? Dort kannst du frisches Futter auch in 5kg Säcken kaufen!

viele grüsse und viel spass beim aufräumen achte besonders auf die Maden

Serafina
05. March 2008, 17:32
Hallo, die schnellste und natürlichste Art der Mottenbekämpfung ist der Einsatz von "Nützlingen" bei Motten wären das "Schlupfwespen Trichogramma evanescens" Ich kann Dir gerne einen Link zum Thema schicken weiß nicht ob ich das hier darf da die Seite gewerblich ist.

Gruß Bullifant

Hallo Bullifant,

du kannst mir ja eine PN schicken. Ich glaube, diese Schlupfwespen sind auch im Garten ganz nützlich.
Gruß
Serafina

Agaernährerin
05. March 2008, 17:55
Ich empfehle dir immer frischfutter.. gibt es bei euch keine Art Landi (http://www.landi.ch/deu/00_start.asp) wo die Bauern ihr Getreide hinbringen?

Serafina,

ich weiß ja nicht woher du aus NRW kommst. In Lünen (bei Dortmund) gibt es eine Mühle die eben die Sachen so herstellen wie Fabian oben sagt.
Die haben auch spezielles Agafutter (ohne Sonnenblumenkerne, wenig Kardi). Dort kaufe ich nur noch. Es ist im Verhältnis zu manch anderen Anbietern sehr günstig und ich habe damit bisher wirklich die besten Erfahrungen gemacht.
Diese Mühle baut die Sachen auch selbst an und verarbeitet sie dann entsprechend.
Vielleicht hast du sowas ja auch in deiner Nähe, sowas gibts eigentlich recht häufig in NRW.

Serafina
05. March 2008, 18:03
Ich empfehle dir immer frischfutter.. gibt es bei euch keine Art Landi (http://www.landi.ch/deu/00_start.asp) wo die Bauern ihr Getreide hinbringen? Dort kannst du frisches Futter auch in 5kg Säcken kaufen!

viele grüsse und viel spass beim aufräumen achte besonders auf die Maden[/QUOTE]


Hallo Fabian,
gibts bei uns in einer anderen Form, weiß jetzt nicht wie das heißt, aber da bekommen unsere Gärtner immer die Samen für Gründünger usw.

werd mich da mal erkundigen. Ansonsten bestelle ich das Futter aber im internet, also das Normalfutter ist nicht von Vita....dingens,
Ich schau mal jetzt in den "Ernährungs-Teil" da gibts sicher auch Back-Rezepte für Sticks.

Danke, man lernt nie aus
gruß Serafina

Serafina
05. March 2008, 18:08
Hallo

Danke für Eure Antworten, aber irgendwie habe ich gedacht, daß gerade das industriell hergestellte Zeugs doch eher frei von Motten-Maden sein sollte??

beim Bauern hätte ich das da ja eher erwartet, :?
Schöne Grüße
Serafina

P.S. bin beim Putzen.... und hab keine Grundnahrungsmittel mehr im Hause!!!!:(

Serafina
05. March 2008, 18:21
Echt???
Ok, wenn sich mal eine Motte ins Wohnzimmer verirrt hatte tagsüber fanden meine das auch ganz interessant. Allerdings ist irgendwann eine Motte mal nachts in die Voli geflogen. Da hatten aber alle das Gefieder gestrichen voll und haben sich vor Panik die Seele aus dem leib gebrüllt :D

Hallo

Das Geputze finden die lustig, mein Tapsi kriegt sich gar nicht mehr ein,
aber wenn ich hier jetzt andauernd weiterschreibe, wird das nix mehr:prima:

bullifant
05. March 2008, 18:59
Hallo Bullifant,

du kannst mir ja eine PN schicken. Ich glaube, diese Schlupfwespen sind auch im Garten ganz nützlich.
Gruß
Serafina

Die für den Garten ist ne andere Unterart.

PN geht auch gleich raus

spatzel
07. March 2008, 00:34
Das mit den Motten hatte ich auch schon mal. Hatte aber nichts mit Vogelfutter zu tun, da hatte ich keine Vögel.

Ich habe mir die Motten mit Mehlsorten ins Haus geschleppt. Da ich gerne Brot selber gebacken habe.
Zweimal hatte ich diese Mottenplagegeister innerhalb von einem Jahr.

Habe beim ersten mal alles so gemacht wie hier schon beschrieben. Klebefallen und andere Fallen, alles weggeschmissen was mit Mehl, Zucker, Nüssen, Schokolade u.s.w. zu tun hatte.
Trotzdem kamen die Biester wieder.
Dann bekam ich den Rat alle Ritzen in den Schränken zusätzlich so heiß wie nur möglich mit dem Föhn zu bearbeiten und siehe da, die Motten kamen nie wieder.
Ich habe aber seit dem alle Lebensmittel in extraplastiktüten ( Gefrierbeutel u.s.w.)
Denn immer mal wieder sehe ich bei verschiedenen Lebensmittelgeschäften mal ne Motte herumfliegen, (würg) und natürlich gerade dort wo es eben Vogelfutter zu kaufen gibt.Zoogeschäfte.

Dagegen können diese Läden aber nichts groß ändern.

Also, habe ich mal das Pech etwas gekauft zu haben wo halt schon Motteneier drin sin, dann können sich die Viehcher nicht ausbreiten denn, sie können ja nicht raus aus dem Beutel. Ich schmeiße dann eben nur den Beutel weg und nicht immer gleich alles, aus Ekel.

Serafina
08. March 2008, 10:06
Hallo Ihr Lieben, wollte mich doch nochmal melden.

Hoffe, die Biester habe ich jetzt im Griff, alles ausgewaschen,
nochmal mit dem Fön drüber ( Danke für den tip) Klebefallen hängen,
allerdings so, daß die Vögel nicht drankommen ( habe Drahtkörbe drübergestellt).

Sticks sind selbst gebacken nach Rezept von Agaernährerin ( hat erst beim 2. Versuch geklappt)

Grundnahrungsmittel werde ich zukünftig in Tup..- Dosen oder so aufbewahren, zumindest erst mal.

Soweit - so gut.


Nur:
meine gebackenen Sticks werden äußerst vorsichtig beäugt und im Moment überhaupt nicht angenommen. Die Dinger beißen wahrscheinlich!!!8(

Ich habe allen erklärt, daß ich das selbst gebacken habe und die Bemerkung meines Mannes " Das hättest Du jetzt nicht sagen dürfen" hat meine Laune nicht gerade gehoben!!!
Nachdem aber alles Neue nur zögernd angenommen wird, warte ich mal ab, bin jetzt hart wie Pudding, es gibt außer Obst jetzt mal nix anderes!!!



Noch was, waren schon zwei Motten in der Pheramon-Falle, aber... die Dinger kleben da mit den Füßen fest . Ich habe sie dann höchstpersönlich umgebracht, ist doch ein absolut gemeiner Tod, so umzukommen.
Also, ich werde die Fallen nur aufstellen, wenn ich dabei bin, wenn ich mir vorstelle, daß da eine Motte vielleicht eine ganze Stunde oder noch viel länger da klebt, nix machen kann und elend stirbt. Sind doch genauso Tiere wie Du und ich. Da mach ich nicht mit!! So ein elendes Sterben gibts bei mir nicht!!

Ansonsten mal abwarten.
Danke für Eure zahlreiche Hilfe
Serafina

Topas
23. August 2008, 10:05
Ich hatte dass vergnügen im August 07

Ich habe sie ganz ohne Klebesticks oder ähnliches wegbekommen. Hier mal meine ratschläge für zukünftige :

Alles Auswaschen, abrutschen und reinigen ist klar. Sofort sämtliches Futter uns alle Müsli, Kekse usw, die nicht in einer geschlossenen Dose gelagert wurden, wegschmeissen ( im Komposter oder anderswo ausserhalb) : Auch im Vogelsand oder Rattenstreu verstecken sie sich.Auch dass Futter, welches sich gerade im Futternapf befindet muss weg ! Neues Futter, und alle sonstigen getreidemittel sofort nach den kauf in einer neuen, ausgewaschenen Dose verschliessen.
Dass Futter und die Wohnung regelmässig kontrollieren :

-An decken schauen, ob dort deren Raupen krabbeln ( sehen von der Ferne wie Maden aus ), sie haben einen kleinen schwarzen Kopf.
- Im Futter schauen, ob dort einzelne Körner an Fäden an der Dosenwand hängen bleiben. Am besten ein mal die Dose vorher im geschlossenen Zústand um sich selbst drehen, dann schauen
- Dass Futter mal sieben bzw schauen , ob dort Körner klumpen drin sind. Innerhalb dieser klumpen befinden sich die Raupen ( sie haben sich quasi in ihrer nahrung eingeigelt )
- Die Motten selbst sehen klein und bräunlich aus. Es gibt Hellbraune ( beige ) aber auch dunklere ( goldbraun) welche einen weissen Streifen auf ihren Rücken haben. Sie sind teilweise noch kleiner als Stubenfliegen.
Sie fliegen bevorzugt Abends, bei Lampnelicht rum.

Erst mal bis hierhin, wenn ich mehr weiss, schreib ich es hierbei !
Übrigens, eine der vorposter hat total recht ! Es sind eigentlich auch blos Tiere, die Leben wollen.

kLeiNe
24. August 2008, 23:03
puhh ich kämpfe seit ich hier wohne mit motten.
Ich bin mir sicher, dass ich sie damals mit nem futter eingeschleppt habe (nein es war ausnahmsweise kein vitakraft) und seitdem werd ich sie zu 100% nicht los. Klebefallen habe ich 3 Stück verteilt. ganz schön teuer die dinger aber auch notwendig wenn ich sehe, dass nach 2-3wochen die hälfte beklebt ist. Ich hab leider ihr versteck nicht entdecken können sonst hätt ich es sicher schon vernichtet. Futter ist bei mir sowieso nur mehr in glasbehältern.
alles andre ist auch gut verpackt. bin echt ratlos. 1-2 motten fliegen dann jeden abend gerne umher. naja immerhin besser als ihre larven ansehen zu müssen *würg* die seh ich momentan zum glück nicht.
aber sehr hartnäckige biester. mir tuts dann auch wieder leid dass sie so verenden da sie teilweise tagelang lebend auf diesen klebefallen kleben...
Muss dazu sagen bei mir in der wohnung ist es sehr sehr warm. (25 bis 35 grad) deswegen ist die vernichtung wohl etwas aufwändiger und problematischer

Topas
24. August 2008, 23:13
Hallöchen, schau mal in dem posting unmittelbar über deines. Bei mir wars in August letzten Jahres. An einzelnen tagen hatte ich über 20 Raupen pro Tag

kLeiNe
25. August 2008, 11:57
@topas danke ja hab ich gelesen und mir war das alles bereits bekannt.
Nur ich werd die motten trotzdem nicht ganz los. ich bin mir sicher dass es aufgrund der starken wärme schwerer ist

anja_83
01. September 2008, 21:39
huhu,

wenn ich mir das so anhöre habt ihr ja noch Glück mit ein zwei Motten. Bei uns ist es so extrem das wirklich Hauptsächlich Abends im Kompletten Vogelzimmer, Wohnzimmer und Küche mindestens über 50 Stück rumfliegen, das nervt super !!!!! Wir haben auch diese Fallen und sie funktionieren eigentlich ganz gut...alles vollgekleppt und das schon die zigste Packung überall hängen die... Maden habe ich auch gehabt, jetz nach einer sehr gründlichen kompletreingung nicht mehr gesehn, aber irgendwo müssen ja noch welche sein sonst hätte ich ja keine Motten mehr. Das macht einen ganz schön aggressiv wenn sie Abends wenn man im Bett liegt alsum einen rum schwirren 8( Wir werden jetzt unsere Vögel ausquatiereen für einige Tage und einen Kammerjäger bestellen..weil die breiten sich auch bei uns im Haus jetzt aus und das findet der Vermieter und der andere Nachbar nicht grade nett (verständlicher Weise) :traurig:
Mein Futter hole ich immer beim Fressnapf oder Futterplatz an den Futterbaren und hatte bis jetzt komischer weise auch nie Probleme:?

CocoRico
01. September 2008, 22:06
Hallo,

ich hatte vor ca. 2 Monaten ein richtiges Mottenproblem in meinem Schrank, wo ich mehrere Sorten Futter gelagert hatte. In meiner Wohnung sah ich hinundwieder mal 1-2 Motten und die klatschte ich tot, damit sie sich eben nicht vermehren.

An diesen Schrank bin ich nur selten gegangen, da ich mein Hauptfuttersack ganz woanders lagere. Dort sind nur Kochfutter und eben Leckerlies gelagert. Nunja, ich wollte für den nächsten Morgen Kochfutter von Grünschnabel rausholen und wie ich meinen Schrank aufmache, traf mich schier der Schlag. Aus einer ehemaligen weißen Innentüre, wurde eine schwarze. Meine Kongos waren alle schon im Vogelzimmer. Also Türe zu und ab ins Bad, um erstmal Haarlack zu holen. Schrank komplett ausgesprüht und Futter ab in die Tonne und raus auf den Balkon (es war fast Mitternacht) und hinterher alles mehrfach ausgewaschen.

Und seit ich das gemacht habe, also diese Radikalkur habe ich mit Motten Ruhe. Dort war der Tummelplatz von ihnen und den habe ich abgeschafft. Mittlerweile liegt dort wieder Futter und Co. drin, aber eben weitaus weniger an Vorrat und ich kontrolliere alle paar Tage, ob sich da wieder welche angeschlichen habe. Und, ich werfe regelmässig einen Blick an meine Wände, Schränke, ....., aber ich entdecke keine mehr und sollte ich welche entdecken, klatsche ich drauf oder verwende Haarspray, vorausgesetzt meine Papageien halten sich woanders auf.

Vom Prinzip habt ihr Recht, Tier ist Tier, aber die sollen sich bitte woanders aufhalten als in meiner Wohnung.

Dragonbird
07. July 2009, 09:39
Wir haben das Problem seit Jahren. Und wirklich nichts hat geholfen. Eingeschleppt wurden die damals mit einem Futter, dass wir normalerweise nicht benutzen und seitdem werden wir die nicht mehr los. Wir haben Klebefallen aufgestellt, alles ausgemistet, Schlupfwespen haben gar nicht geholfen. Das Problem mit den Viechern ist, die setzen sich überall hin, vorzugsweise nicht da wo man sie vermutet, z.B. unter Gardinenleisten, in Schrankbretter etc., die kommen echt überall hin. Die schieben sich sogar durch das Gewinde in zugeschraubte Gläser, fressen sich durch Plastiktüten. Mal sind es mehr, mal weniger. Unser Papagei liebt übrigens schon immer die Raupen, die futtert er, wenn er mal eine erwischt :D
Naja, wir haben uns mit den Viechern arrangiert, die gehen komischerweise auch nicht mehr ans Futter oder so, sondern sind nur in der Voli selbst. Muss man halt öfter saubermachen <-< aber nervig sind sie trotzdem. Btw.: Elektrische Fliegenklatschen sind sehr hilfreich :D

Rockhopper
02. August 2009, 13:40
Hallo Zusammen,

sehr interessiert habe ich eure Erfahrungen mit den Getreiden- oder Futtermotten gelesen, und ich möchte auch etwas dazu schreiben:

Wir hatten vor zwei Jahren Probleme mit den Motten. Der begehrteste Platz für die Raupen waren Vorbohrungen in den Schränken für Einlegeböden. Es hat lange gedauert, bis wir darauf gekommen sind. Also an alle, die dieses Problem haben, bitte kontrolliert auch die Vorbohrungen. Mittlerweile haben wir diese Vorbohrungen einfach mit Klebeband zugeklebt.

Jetzt noch ein Tipp, der uns sehr geholfen hat: Sobald ich Vogelfutter kaufe, kommt es in die Tiefkühltruhe. Es werden nur kleine Portionen (so in etwa der Bedarf für eine Woche) bei Zimmertemperatur gelagert. Auch die Cräcker werden eingefroren. Seitdem ist hier ruhe im karton :zustimm:

lieber gruß,

Anke

Penelope67
04. August 2009, 18:18
Hi

ja, die Vorbohrungen in den Schränken, da leben die kleinen süßen Maden...ich mach dann die Schicht die sie gesponnen haben vorsichtig mit einem Zahnstocher weg und hole sie raus, ohne sie zu verletzten wenn möglich und dann tu ich sie in den Garten...

Früher hab ich mich auch vor Maden geeckelt, aber nach meinem ersten Nestling, ist mir das vergangen...wenn man -leider- arme Mehlwürmer und andere töten muss um die Vöglechen groß zu kriegen, dann sind die kleinen weißen Motten-Maden ein Klecks dagegen, die natürlich eine super Proteinzufuhr für diese Vögelchen sind, oder falls eine meiner Enten gerade zu Besuch ist...sonst dürfen bei mir weder Fliegen noch Schnacken getötet werden-die können ja auch nichts dafür in so einem Körper geboren zu sein...

Die Motten habe ich im Meeri gehege, die fange ich ein und tu sie raus. Aber Fallen oder so würde ich nicht aufstellen, die Motten wollen auch leben und es ist bestimmt grauenvoll traurig an so einem Klebestreifen zu hängen ...

lg
penelope

GeorgB.
04. August 2009, 21:54
Hallo Leuts,

Da hier imer noch einiges im Argen liegt was das Wissen über die Dörrobstmotte und deren Biologie angeht, will ich Euch helfen einige Vorurteile (Futterhersteller und Lebensmittelbetriebe) und Vermutungen aus dem Weg zu räumen:

Die Raupen der Dörrobstmotte haben ein außergewöhnlich unfangreiches Nahrungsspektrum, welches von Getreide, Getreideprodukten und Sämereien aller Art über Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Schokolade, Kakao, Kaffee, Tee, Gewürze bis, in Ausnahmefällen, hin zu frischen Obst wie Äpfel, Pfirsiche, Datteln etc. reicht.

Befallserkennung und Vorbeugemaßnahmen:

Charakteristisch für einen Befall mit Lebensmittelmotten ist das mit einem zähen Gespinst durchwobene Nahrungssubstrat. Die verpuppungsreifen Raupen legen auf der Suche nach einem geeigneten Verpuppungsplatz extrem weite Wege zurück. Sie verlassen das Nahrungssubstrat und spinnen sich in Ritzen und Ecken ein und sind so auch vor der Einwirkung von chemischen
Mitteln geschützt. Die eingesponnenen Puppen müssen daher sorgfältig gesucht und mechanisch zerstört werden, um ein späteres Auftreten von Mottenfaltern, die dann wieder Eier ablegen können, zu verhindern.
Die Entwicklungsstadien in den befallenen Vorräten müssen vor der gründlichen Entsorgung abgetötet werden. In privaten Haushalten kann dies durch Erwärmung auf 60-80 °C für 90-120 Minuten im Backofen oder durch Einfrieren bei -12 °C bis -15 °C für 3 Tage beziehungsweise
für 8 Tage bei -7 bis -9°C geschehen. Vorhandene Lebens- und Futtermittel sollten in fest verschlossenen Glas-, Keramik und Metallbehältnissen gelagert werden. Plastikverpackungen können von den Raupen durchbohrt werden.
Auch Vogelnester am Haus oder auf dem Dachboden, in denen Sämereien und Früchte eingetragen worden sind, können als Entwicklungsquelle für die Dörrobstmotte dienen und sollten bei der Suche nach der Befallsursache mit einbezogen werden. Fliegengitter vor Fenster und
Türen können den Zuflug von Faltern aus solchen Nestern verhindern. Ferner ist eine Entwicklung der Motten an pflanzlichen Dämmstoffen, z. B. Ceralit, sofern diese überlagert und nicht behandelt sind, möglich.

Bekämpfung:

Neben der im vorigen Absatz erwähnten Entsorgung und Behandlung der befallenen Vorräte können im Privathaushalt parasitoide Schlupfwespen (Bracon hebetor, Devorgilla canescens) zur
biologischen Bekämpfung eingesetzt werden. In Lebens- oder Futtermittel verarbeitenden Betrieben ist zusätzlich der Einsatz von Pheronomfallen im Rahmen eines Monitorings zu empfehlen.
In der Großlagerhaltung in Getreidelagern und Mühlen ist eine Bekämpfung äußerst schwierig. In vielen Fällen ist eine Wärmebehandlung oder Begasung des Lagers mit CO2 unter Druck möglich. Bei Brotgetreide darf eine Spritzung (Primiphosmethyl) nur vor dem Ein- und nach dem Auslagern des Lagergutes vorgenommen werden. Eine weitere Bekämpfungsmethode ist das
Ausbringen von Silicaten. Kurze Lagerzeiten und tiefe Lagertemperaturen wirken hier unterstützend.

Vorratsschädliche Käfer und Motten

in Lebensmitteln stammen oft aus den Lägern der Herstellungsbetriebe bzw. des Großhandels. Trotz Kontrollen gemäß HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point) passiert es immer wieder, dass die Tiere (z. B.: Brot-, Reismehl- und Kornkäfer, Mehl-, Dörrobstmotten und auch Staubläuse) mit abgepackt werden. Bei Kornkäfern im Schlafzimmer, sollte man eventuell vorhandene Dinkelkissen in Augenschein nehmen Neben den Vorräten sollten auch Vogelfutter und Trockenfutter für Hund und Katze kontrolliert werden, letzteres bei Nachweis von Speckkäfern. Speckkäfer findet man gelegentlich auch in verschmutzten/vermüllten Wohnungen, auf Dachböden, wo Steinmarder leben und ihre Fleischreste deponieren. Bei Wohnungen, in denen Leichen längere Zeit gelegen haben, muss damit gerechnet werden, dass die Larven sich zwecks Verpuppung in Möbel oder in den Fußboden
von unten einbohren, Käfer erscheinen dann noch etwa ein Jahr später. Trogoderma angustum, in Südamerika ein Getreideschädling, hat bei uns teilweise seine Nahrung geändert. Ein Teil ernährt sich weiterhin von Getreide und Getreideprodukten (im Küchenbereich), ein anderer Teil
lebt von Materialien tierischen Ursprungs (Wolle, toten Insekten, ausgestopften Tierpräparaten).

Das war nur ein kleiner Ausritt in die Problematik der Schädlingsbekämpfung. Nun dürften eigentlich keine Zweifel mehr über die Herkunft und Eindringmöglichkeiten einiger Schädlinge herrschen.

MfG

Tiffani
04. August 2009, 23:57
.... Bei Kornkäfern im Schlafzimmer, sollte man eventuell vorhandene Dinkelkissen in Augenschein nehmen....
MfG


Das raschelt so schön wenn die durchs Dinkel krabbeln und man sein Ohr dran hat :hahaha:

GeorgB.
05. August 2009, 00:20
Wem es gefällt.......:D

LG

doro.74
16. September 2009, 15:16
Hi zusammen,

ich kram die Mottenstory nochmal heraus.
Für mich bleibt da eine Frage offen: übertragen die Motten oder deren Larven Krankheiten?
Klar sind die nervig etc.. Aber besteht Gefahr für die Vögel?

Zu den Fakten: ich habe ja Zebrafinken, teilweise weiss ich ja nicht ob sie schon alt sind weil ich sie übernommen habe.
In letzter Zeit stirbt immer mal wieder einer der ZF. Was mir auffällt: sie fressen wie die Scheunendrescher, sooo viel, echt. Und wenn ich dann einen toten ZF heraushole und ihn endlich mal anfassen kann merke ich, dass sein Brustbein so scharfkantig ist - er ist spindeldürr.
Jetzt überlege ich ob das an dem Futter liegen kann bzw. weil ich ja auch Motten/Larven im Futter hatte und alle davon gefressen haben.

Noch was: mit einem Sack Hirse hab ich mir Futtermilben eingeschleppt - wenn dann kommt ja Alles auf einmal. Übetragen die Krankheiten?

Tiffani
16. September 2009, 19:49
Hi zusammen,

ich kram die Mottenstory nochmal heraus.
Für mich bleibt da eine Frage offen: übertragen die Motten oder deren Larven Krankheiten?
Klar sind die nervig etc.. Aber besteht Gefahr für die Vögel?
Nicht direkt. Sie können eine Darmerkrankung bekommen, vielleicht auch eine Kropfentzündung, wenn das Futter sehr stark mit den Kotresten der Maden durchsetzt ist.

Zu den Fakten: ich habe ja Zebrafinken, teilweise weiss ich ja nicht ob sie schon alt sind weil ich sie übernommen habe.
In letzter Zeit stirbt immer mal wieder einer der ZF. Was mir auffällt: sie fressen wie die Scheunendrescher, sooo viel, echt. Und wenn ich dann einen toten ZF heraushole und ihn endlich mal anfassen kann merke ich, dass sein Brustbein so scharfkantig ist - er ist spindeldürr.
Jetzt überlege ich ob das an dem Futter liegen kann bzw. weil ich ja auch Motten/Larven im Futter hatte und alle davon gefressen haben.
Die Frage ist hier fehl am Platz, frage im Krankheitsforum, dort gibts diverse Beiträge die sich auf diese Symptome beziehen.
Nur mal als Anhaltspunkt:
Evtl. going light syndrom, Auslöser verschiedene pathogene Bakterien, Pilze gerne auch Borna oder Megas. Normalerweise müßten deine Vögel alle Durchfall haben. Googel dich mal durch
Noch was: mit einem Sack Hirse hab ich mir Futtermilben eingeschleppt - wenn dann kommt ja Alles auf einmal. Übetragen die Krankheiten?
Siehe oben. Einen Beitrag, bzw. zwei gab's hier auch zu Futtermilben, mußt mal nachschauen, ist noch nicht lange her :+klugsche

GeorgB.
16. September 2009, 20:59
Vorratsmilben (Tyroglyphoidea), sind in allererster Linie Allergenproduzenten.

doro.74
16. September 2009, 22:11
Hi nochmal,
Tiffi, ich war soo lange nicht hier im Forum, sorry.
Werd mich mal weiter belesen und im "Krankenteil" die Frage stellen.