Vollständige Version anzeigen : Wachtelhennen werden blutig gehackt
eckel
28. December 2008, 13:25
Hallo Leute hoffe ihr habt das Weihnachtsfest gut überstanden...
Hab mir vor 2 Wochen Legewachteln geholt, 1,11 und hatte nun die Befürchtung das der eine Hahn zu wenig ist und holte mir noch einen 2.
Sie leben alle in nem Stall mit 1m² grundfläche und haben sich anfangs auch prima verstanden, nur jetzt auf einmal haben 2 hennen einen blutigen schnabel und eine andere blutet unter dem flügel...
Durch gewisse beobachtungen habe ich die vermutung das es eine einzige henne ist die dies verzapft, kann das sein?
Mfg Flo
eckel
28. December 2008, 14:11
Kann es sein das es was mit der Rangfolge zu tun hat, sollte nachdem die wunden bei den 3 verheilt sind das ganze wieder beginnen muss ich sie wahrscheinlich trennen 1,5 und 1,6 oder so...
Moni
28. December 2008, 14:39
Ist 1 qm nicht ein bißchen klein oder war das ein Vertipper???
Wachtel-Flo
28. December 2008, 15:16
Hi,
Also es gibt "viele" Die Legewachteln auf der fläche oder noch weniger halten.
Also bei mir haben sie mal bei 1,14 Naturbrutgemachte (nur eine Henne) hatte aber auch 4m².
Dann wollte ich wegen Farbschlagzüchtung noch nen hahn holen und die zankerei fängt an,.... und ich hab sie getrennt.
Dann habe ich gehört das man lieber 3,0 oder 5,0 halten soll, also immer ungerade (ich weiß nicht warum scheint aber zu funktionieren bei manchen)
und pro hahn so 5 Hennen.
aber wenn du deinen stall nun nochmal teilst wird der zu klein!
:D
eckel
28. December 2008, 16:17
Also ich hab mir jetzt überlegt noch einen genauso großen stall zu bauen und dann einmal mit 1,5 und 1,6 zu besetzen.
Wird wahrscheinlich am besten sein...
Moni
28. December 2008, 16:21
Mal für mathematisch Benachteiligte ;): 1 qm ist in L x B wieviel?
eckel
28. December 2008, 16:33
Das sind 120x85 cm
Mr.Knister
28. December 2008, 16:41
Mal für mathematisch Benachteiligte ;): 1 qm ist in L x B wieviel?
gibt es da nur eine mathematische lösung??:~
Sirius123
28. December 2008, 18:14
Hallo Leute,
wie schon sehr häufig hier geschrieben ist es in der Intensivhaltung üblich eine Fläche 0,03 m² pro Legewachtel einzurichten. Tatasache ist nun einmal, das 2 Hähne sich bekriegen, besonders bei nur 1 m². Es hört sich komisch an, aber es geht nur mit einem oder 3 Hähnen! Da wir es hier mit Hühnervögeln zu tun haben, gibt es auch bei den Legewachteln eine Hackordnung. Durch Stress, Hähne bringen immer Unruhe in einen Stamm, hacken sich auch Hennen untereinander. Leider können sie sich bei 1 m² auch nicht ausweichen. Deinen Vorschlag die Wachteln in zwei Gruppen aufzuteilen ist gut. Dann rechne pro Wachtel aber bitte 0,3 - 0,5 m² Bodenfläche!
eckel
02. January 2009, 23:35
Also gesundes neues Jahr erst einmal euch allen...
So nachdem ich es nicht länger mit ansehen konnte wie es meinen hübschen geht, hab ich mich gleich an nen Spitzen Bleistift und en weißes Papier gemacht und geplant wie ich den Stall aufbaue.
Hab mich dafür entschieden ihn auf einer Grundfläche von 1m² auf 2 Etagen (getrennt) zu bauen...
gesagt getan, am montag nach gewissen materiellen besorgungen hab ich dann 14 Uhr damit angefangen und nach rund 15 Stunden arbeit bis Dienstag 5 Uhr ist er dann fertig geworden und meine lieblinge kamen natürlich auch sofort auf den genuss einzuziehen...
Happy End. Alle vertragen sich und sind nun endlich wohl auf *puh*
lg flo
eckel
02. January 2009, 23:37
Ach ja noch ne Frage.
Wie trennt ihr eure tiere wenn ihr welche groß gezogen habt?
Steckt ihr lle Hähne zusammen, vertragen die sich?
Sirius123
03. January 2009, 14:27
Ach ja noch ne Frage.
Wie trennt ihr eure tiere wenn ihr welche groß gezogen habt?
Steckt ihr alle Hähne zusammen, vertragen die sich?
Solange keine Henne dazu kommt, vertragen sich die Hähne sehr gut untereinander. Zur Zeit halte ich 6 Hähne ohne Probleme zusammen.
eckel
05. January 2009, 20:18
Hallo Leute,
hab ma noch ne Frage zum Brüten.
Ich konnte mithilfe des Internets auch schon viel rausfinden doch liegt mir eine Frage noch auf der Zunge.
Nach welchen Kriterien sucht ihr eure Bruteier aus?
Größe,Gewicht?
LG Flo
Sirius123
06. January 2009, 13:31
Hallo eckel,
also Bruteier sollten eine gute Größe haben, sollten nicht zu spitz zulaufen oder zu rund sein. Auch dürfen sie nicht zu groß sein. Zum Gewicht Bruteier von Legewachteln sollten etwa 11 - 12 g wiegen. Die Eier sollen sauber sein, aber bitte nicht waschen falls doch mal etwas verschmutzt. Dadurch zerstört man die äußere Schutzschicht und es können Bakterien eindringen. Solche Eier bitte nicht bebrüten.
eckel
06. January 2009, 19:31
Also ich hab mitunter auch schon 15g schwere eier gehabt, die sollte ich dann also nicht bebrüten?
Ich sag mal die Vielfalt der formen ist ja ganz schön groß, sollte man da wirklich so penibel sein?
Sirius123
06. January 2009, 21:44
Bei Fleischwachteln kann ein Ei sicher auch schwerer sein, da die Erfahrung zeigt, das zu große bzw. zu kleine Eier meist keinen Schlupf aufweisen, ist es sicher wichtig, die Eier zur Brut ganz besonders ausgewählt werden.
Für eine erfolgreiche Kunstbrut ist die Eigröße entscheident, da nur ein opimales Klima im Brüter eine gute Schlupfquote bringt. Hat man viele unterschiedliche Eigrößen im Brüter wird es häufig schwer die richtige Temperatur zu finden, da man diese an der Eioberkannte misst.
Was die Eiform betrifft, so muss auch darauf geachtet werden. Das Ei sollte ein klar sichtbares stumfes Ende und eine klar sichtbare Spitze haben. Geht man mal davon aus, das in langezogenen spitzen Eiern, das stumpfe Ende (Luftblase) klein ausfällt, stirbt der Embryo in solchen Eiern meist ab. Bei runden Eiern die keine klar erkennbare Spitze haben, bleiben die Küken gerne stecken. offensichtlich, weil die Küken die Schlupfrichtung nicht richtig ausmachen können.
eckel
11. January 2009, 12:57
Hallo ichz mal wieder...
Hab da ein anliegen das mir auf der zunge brennt.
Ich würde gerne wissen da einer meiner Hähne doch kleiner ist als die zugehörigen hennen, ob das vererbt wird oder keinen einfluss auf die nachkommen hat?
nicht das die wachteln dann kleiner sind.
MfG Florian
Kohlmeise
11. January 2009, 14:19
Hallo eckel,
ein kleiner Hahn kann durchaus genetisch veranlagt klein sein, also einer kleineren Rasse der Japanwachteln angehören, oder aber er ist aus anderen Gründen (z.B. Mängel in der Fütterung während der Aufzucht) nicht so groß gewachsen. In diesem Fall vererbt er die Größe natürlich nicht.
Interessant zum Thema Eigewicht der Legewachteleier ist aber folgender Fakt: Ich habe mir Bruteier von Legewachteln bestellt. Die Eier wogen 12 bis 13 g, also normal für Legewachteln. Erstaunlich war, dass sie zu einheitlich schweren Hennen von 350 g mit Beginn des Legens heranwuchsen, also den Fleisch- oder Mastwachteln zuzuordnen sind. Vermutlich ist dieser Stamm gezielt auf eine höheres Gewicht der Wachteln bei kleinerem Gewicht der Eier gezüchtet worden, vermutlich aber auch in Frankreich, wo Japanwachteln wirklich züchterisch gezielt bearbeitet werden. Hier verbinden sich zwei Zuchtziele, die in der gewerblichen Wachtelhaltung angestrebt werden: 1. ein hohes Schlachtgewicht und 2. kleinere aber viele Eier, da ja die Eier nach Stück bezahlt werden.
Das sollte nur ein Beispiel sein, dass gerade bei den Japanwachteln bei Ei- und Körpergewicht viel im Fluss ist und man aus ein paar Tieren gar keine Schlüsse ziehen kann.
Gruß Kohlmeise
Wachtel-Flo
11. January 2009, 16:13
Also ich habe einfach immer die Eier der letzten 6 Tage genommen und in den Brüter gelegt, die hatte aber eine sehr niedrige befruchtung was mir eig egal war.
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