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Vollständige Version anzeigen : zahme Jungkrähe "zugelaufen"... wie verhalten wir uns richtig???



peppo
07. August 2011, 13:34
Vor ein paar Tagen war plötzlich eine junge Nebelkrähe in unserem Garten. Zuerst war sie noch ein bisschen scheu kam uns aber sehr hungig vor... und ist auch nicht mehr weg. Wir haben ihr Rührei (natürlich kühl und ohne Öl und Salz gegeben). Jetzt fühle ich mich verpflichtet sie zu füttern ...ist das richtig oder falsch??? Jeden Tag nur ein bisschen (damit sie nicht verhungert). Bisher habe ich ihr Rührei, Hackfleisch (angebraten, ohne Salz u. Fett), Putenfleisch roh, Melone und Wasser angeboten. Sie belohnt es mit einer großen Liebe zu mir. Wenn mein Mann oder die Kinder kommen ist sie weg... bin nur ich da hüpft sie um mich rum, stellt ihre Flügel und Federn auf und "unterhält" sich mit mir.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie eigentlich gesund ist. Sie sieht ein bisschen zerupft aus, als hätte sie noch nicht alle Federn. D.h. sie hat keine kahlen Stellen aber noch sehr viele flauschige Daunen, sie ist schon ziemlich groß (normal würde ich sagen, aber so richtig weiß ichs natülich nicht weil ich normalerweise nicht Krähen um mich rumhüpfen habe). Sie kann gut fliegen.
Ich habe jetzt nur die Sorge, dass sie von Menschenaufgezogen wurde und gar nicht weiß wie man sich selbst enährt. Offene Komposthaufen gibt es in unsere Nachbarschaft auch leider gar nicht.
Wie verhalte ich mich nun richtig?? Ich will sie nicht von mir abhängig machen wenn es nicht sein muss, aber ich will auch nicht dass sie verhungert.
Viele Dank für Eure Hilfe!

peppo
07. August 2011, 16:09
kleiner Nachtrag ...ist wirklich sehr zahm. Habe den Vogel mal ein bisschen genaue angeschaut... er wird richtig aufdringlich. Ich überlege jetzt immer zweimal ob ich raus muss... stört mich ja eigentlich nicht aber scheint mir auch nicht ganz normal zu sein. Er stösst mich mit Kopf oder Schnabel an bis ich ihn kraule. Das Gefieder ist weich und sauber, die Schwungfedern unverletzt und voll ausgebildet und es gucken auch keine Knochen durch (Brustbein oder ähnliches). Ich nehme also an dass der Vogel gesund und gut genährt ist... ich will ihm auf keinen Fall schaden.
Also ich wäre wirklich froh wenn mir jemand der Erfahrung hiermit hat eine kurze Antwort schreiben könnte!

astrid
07. August 2011, 16:29
Es wird sich um eine nicht fachgerechte und daher nicht selbständig überlebensfähig ausgewilderte Handaufzucht handeln. Du solltest das Kerlchen einsammeln und in eine Auswilderungsstation bringen, in der es in Krähengesellschaft arttypisches Verhalten, Erkennen geeigneter Nahrung, Futtersuche, Futtertiere erbeuten etc. erlernt, sich vom Menschen abnabelt und dann hoffentlich noch in diesem Jahr ausgewildert werden kann.

Wenn Du Deine Postleitzahl angibst, versuchen wir Dir zu helfen, eine geeignete Station in Deiner Nähe zu finden. Wärest Du bereit, die Krähe dorthin zu bringen und wie weit kannst Du fahren?

LG astrid

delsab
07. August 2011, 16:32
Hallo Peppo,

ich kann gut nachvollziehen, was Deine Befürchtungen sind.
Aber vorab eine paar Fagen:
Kannst Du Fotos von der Jungkrähe ins Forum stellen, das wäre sicher hilfreich.
Wie oft bist Du draußen und fütterst sie?
Sind noch andere Rabenkrähen in der Gegend?

Was sehr gut ist, ist, dass sie absolut nur Dir vertraut!
So lange sie Angst vor anderen Menschen hat ist das eigentlich prima.

Rabenkrähen sind sehr schlau :zwinker: kann gut möglich sein, dass es ihr absolut gut schmeckt was Du ihr anbietest und deshalb immer wieder kommt.

peppo
07. August 2011, 19:46
Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten! Ich habe mich also an ein paar Fotos versucht... war gar nicht so einfach den Vogel auf Abstand zu halten, der Fotoapparat war einfach zu interessant.
Ich glaube nicht dass er nur bei mir zahm ist ...bei meinen Kindern würde ich auch wegfliegen... von den Nachbarn lässt er sich auch füttern; allerdings hält er sich da mehr auf Abstand, aber das wird sich bestimmt ändern.
Wir wohnen übrigens bei Mannheim. Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen Vogel (Rotkehlchen) mit gebrochenem Flügel gefunden und da musste ich bis nach Darmstadt fahren um jemanden zu finden der ihn versorgt... und der hatte nur kleine Singvögel so weit ich mich erinnere ...ist aber wie gesagt schon einige Jahre her.
Wenns hier in der Nähe eine fachkundige Betreuung gäbe wäre das sicherlich das beste... obwohl ich nicht denke dass sich die Nachbarn darüber freuen werden;aber es geht ja nur um den Vogel ... der es allerdings sicherlich auch nicht schätzen wird wenn ich ihn in eine Kiste stecke :-(....
Was mein Ihr zu der Ernährung?? Kann ich davon ausgehen dass er sich selber noch ein paar Insekten dazu fängt oder muss ich da was unternehmen ...habe nur gesehen dass er Wespen verjagt (und immer große Angst dass er mal eine runterschluckt).
Also dann...ich freue mich über Eure Hilfe/Bemerkungen. Viele Grüße

peppo
07. August 2011, 19:48
...ach ja, andere Krähen habe ich jetzt hier noch nicht bewußt wahrgenommen, kann natürlich aber schon sein... dachte immer , die gibts überall

delsab
07. August 2011, 19:54
Hallo Peppo,
meine Antwort vorhin hat sich mit Astrids Antwort überschnitten.
Wenn ich die Fotos so sehe und was Du noch so schilderst, empfehle ich Dir, Dich unbedingt an Astrids Ratschläge zu halten!
Viel Erfolg!

Dohlenmutter
07. August 2011, 20:40
.
Wenns hier in der Nähe eine fachkundige Betreuung gäbe wäre das sicherlich das beste... obwohl ich nicht denke dass sich die Nachbarn darüber freuen werden;aber es geht ja nur um den Vogel ... der es allerdings sicherlich auch nicht schätzen wird wenn ich ihn in eine Kiste stecke :-(....
Was mein Ihr zu der Ernährung?? Kann ich davon ausgehen dass er sich selber noch ein paar Insekten dazu fängt oder muss ich da was unternehmen ...habe nur gesehen dass er Wespen verjagt (und immer große Angst dass er mal eine runterschluckt).
Also dann...ich freue mich über Eure Hilfe/Bemerkungen. Viele Grüße
Die meisten Auswilderungsstationen schmeißen ihre Krähen jetzt raus, vielleicht is ´er ja aus so einer Station ;-) Frag doch mal nach !

Das solche Handaufzuchten nicht so schnell von heute auf morgen selber satt werden ist ja klar. Da kann man ja von Glück sagen, dass die den Mut haben einen Menschen um Hilfe zu bitten ! Der überwiegende Teil dieser Handaufzuchten wird wohl verhungern !

delsab
07. August 2011, 20:56
Die meisten Auswilderungsstationen schmeißen ihre Krähen jetzt raus, vielleicht is ´er ja aus so einer Station ;-) Frag doch mal nach !
Wie grausam ist das denn?
Aber da ja keine anderen Krähen in der Nähe sind, kann das tatsächlich die traurige Wahrheit sein :(



Das solche Handaufzuchten nicht so schnell von heute auf morgen selber satt werden ist ja klar. Da kann man ja von Glück sagen, dass die den Mut haben einen Menschen um Hilfe zu bitten ! Der überwiegende Teil dieser Handaufzuchten wird wohl verhungern !

Da hat die kleine Krähe ja Glück so jemanden wie Peppo gefunden zu haben, aber wie kann Peppo jetzt weiter machen?

astrid
07. August 2011, 22:20
Der Vogel sieht zerfleddert aus, schlechtes Gefieder, das spricht für eine Handaufzucht bei nicht artgerechter Fütterung, vermutlich ein Hackfleisch oder Katzenfutteropfer, die arme Krähe.

Peppo, bitte hole die Krähe rein, wenn Du hast, in einen Gartenschuppen, Kinderspielhaus (Fenster kurzzeitig vergittern). Wenn nicht, dann vielleicht im Gästebad? Kellerraum, Waschküche? So ist diese Krähe nicht überlebensfähig und Deine Nachbarn werden bald genug von ihr haben, wenn sie anfängt, penetrant und aufdringlich zu werden, an die Fensterscheiben oder auf das Auto zu hacken. Fliegt sie einmal ein Nachbarkind an, kann es passieren, dass dieses oder die Eltern die Krähe wegschlagen und dann ist sie verletzt oder tot.

Ich hinterlege Dir in Deinem Postfach, welches Du auf der Startseite des Vogelforums oben neben "Hallo peppo" in den "Benachrichtigungen" findest 3 Adressen, an die Du Dich um Hilfe wenden kannst. Ich drücke fest die Daumen, dass Du die Möglichkeit hast, die Krähe an einer dieser Stellen unterzubringen.

Bis zur Abgabe füttern kannst Du die Krähe mit allen Insekten, außer solchen mit Warnfarben, die Du fangen kannst: Grashüpfer, Fliegen, Spinnen, Motten; zugekauften Heimchen, Steppengrillen, Zophobas, Hühnerherz, heimische Beeren, ohne Milch in sehr wenig SB-Öl gestocktem Rührei.

Bitte handele schnell, dann hat die Krähe gute Chancen auf ein selbständiges Leben in Freiheit, auch wenn sie vielleicht erst in der kommenden Saison ausgewildert werden kann.


LG astrid

peppo
07. August 2011, 22:20
Also…das sind die möglichen Stationen die ich im Netz in sinnvoller Fahrweite gefunden habe. Hat noch jemand andere Adressen an die ich mich wenden könnte??

Es scheint alles gerade sehr belegt zu sein. Oft steht dabei „nur in dringenden Notfällen“ …ich weiß ja nicht ob unser neuer Freund als solcher durchgeht. Vermutlich ist er auch kein Kleinvogel. Naja ich werde morgen mal rumtelefonieren.

Ach und außerdem würde ich gerne noch wissen ob es wirklich eine junge Nebelkrähe ist weil sie nicht ganz so hell ist wie sie es eigentlich sein müsste?

Und meine letzte Frage …mein Mann könnte Morgen (von seiner Arbeit) jede Menge Raupen vom Kohlweißling mitbringen…kann ich die verfüttern?
Danke für Eure Hilfe!!

D. Gambil - nur Kleinvögel (keine Mauersegler); Achtung zurzeit alle Plätze belegt!
67098 (Kreis) Bad Dürkheim
Mobil: 01577/4663348
E-Mail: gambil@web.de

• Daniela Brinkmann - alle Vögel außer Greifvögeln und Eulen
Vogelsbergstraße 27
75031 Eppingen
Tel.: 07262/8056
Mobil: 0172/6311691

• Wildtierpflegestation Karlsruhe - Carsten Weber
Birkenhof
Im Jagdgrund 21-23
76189 Karlsruhe - Daxlanden
Mobil: 0177/6026559 E-Mail: weber@meereswelt.de

astrid
07. August 2011, 22:33
Adressen sind jetzt in Deinem Postfach hinterlegt.

LG astrid

peppo
07. August 2011, 22:41
Hatte gerade schon was geschrieben bevor ich Astrids beitrag gelesen hatte ... keine Ahnung wo das jetzt hin ist. Also noch einmal:

Also…das sind die möglichen Stationen die ich im Netz in sinnvoller Fahrweite gefunden habe. Hat noch jemand andere Adressen an die ich mich wenden könnte?? (Danke Astrid...habe Deinen noch nicht angeguckt schaue gleich nach)

Es scheint alles gerade sehr belegt zu sein. Oft steht dabei „nur in dringenden Notfällen“ …ich weiß ja nicht ob unser neuer Freund als solcher durchgeht. Vermutlich ist er auch kein Kleinvogel. Naja ich werde morgen mal anfangen rumzutelefonieren.

Ach und außerdem würde ich gerne noch wissen ob es wirklich eine junge Nebelkrähe ist weil sie nicht ganz so hell ist wie sie es eigentlich sein müsste.

Und meine letzte Frage …mein Mann könnte morgen (von seiner Arbeit) jede Menge Raupen vom Kohlweißling mitbringen…kann ich die verfüttern? (Nachtrag... wie ich in Astrids Mail verstehe geht das)

Danke für Eure Hilfe!!

@Astrid...was ist mit Hackfleisch und Putenschnitzel, Äpfel... ist das schlecht (habe ich alles schon verfüttert) :-(...hoffe das hat nicht noch mehr geschadet. Habe jetzt auch doch sehr deutlich und spitz das Brustbein gespührt... keine Ahnung warum ich das davor anders empfunden hatte. Und habe auch das Gefühl, dass der arme Vogel sich recht einsam fühlt ...ich bin froh wenn ich ihn bald zu ein paar gefiederten Gesellen geben könnte. Mein Mann hätte zwar gerne, dass der Vogel da bleibt (weil Haustier für die Kinder und man muss sich um nicht kümmern)...aber keine Sorge das mach ich nicht.

D. Gambil - nur Kleinvögel (keine Mauersegler); Achtung zurzeit alle Plätze belegt!
67098 (Kreis) Bad Dürkheim
Mobil: 01577/4663348
E-Mail: gambil@web.de

• Daniela Brinkmann - alle Vögel außer Greifvögeln und Eulen
Vogelsbergstraße 27
75031 Eppingen
Tel.: 07262/8056
Mobil: 0172/6311691

• Wildtierpflegestation Karlsruhe - Carsten Weber
Birkenhof
Im Jagdgrund 21-23
76189 Karlsruhe - Daxlanden
Mobil: 0177/6026559 E-Mail: weber@meereswelt.de

peppo
07. August 2011, 22:43
...jetzt ist es doppelt... keine Ahnung was ich hier mache...

astrid
07. August 2011, 22:59
Ächz - Dein Mann hat ja Ideen :~ Klär ihn bitte auf, dass man ein Wildtier, und das ist die Krähe, auch wenn sie Euch nicht so vorkommt, nicht behalten darf, das ist ungesetzlich und vor allem für den Vogel nicht artgerecht. Spätestens mit der Geschlechtsreife wird er Euch attakieren und der "Spaß" ist vorbei.

Hackfleisch ist zu fett für die Krähe, davon bekommt sie Dünnpfiff, das geht nur im Notfall für 1 Tag. Besser wäre allerdings dann Tartar.

Putenfleisch geht, wenn es ungewürzt, unpaniert ist, das könntest Du kurz kochen und dann anbieten, das wird die Krähe mögen.

Ein paar Apfelstückchen, eine Rosine oder Walnüsse sind auch ok, das sind aber Leckerlie, keine Hauptnahrung.

Die Insekten bitte frischtot verfüttern, d. h. kurz mit kochendem Wasser überbrühen. Von den Kohlweißlingsraupen würde ich absehen. Diese gelten als Schädlinge und werden mit Spritzmitteln bekämpft. Ich weiß nicht, woher Dein Mann morgen eine große Menge dieser Raupen mitbringt. Sollten sie gespritzt sein, würden sie in großer Menge verzehrt der Krähe schaden.

LG astrid

peppo
07. August 2011, 23:11
..er arbeitet in der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln...da haben sie die ungespritzten Kontrollen...daher hat er das vorgeschlagen

Danke für Deine großatige Hilfe.. ich kümmer mich so schnell wie möglich drum das der Vogel wo anders hinkommt (hoffentlich kann ich ihn schon morgen vormittag wegbringen) leider ist ja nichts so wirklich nah und er wird sicherlich leiden während der Fahrt... ich sag Bescheid -spätestens wenn er weg ist.

Danke und Gute Nacht!!

astrid
07. August 2011, 23:28
Von ungespritzten Raupen kann er gerne ein paar mitbringen:) Auch die Raupen bitte frischtot verfüttern.

Eine der Adressen, die ich Dir gegeben habe, ist nur 25 km von Dir entfernt, ich habe alle gegoogled, vielleicht klappt es ja dort. Ich drücke Euch die Daumen!

Bei der Auswahl einer Station haben sich folgende Kriterien als wichtig erwiesen, wenn man sich eine Station anschaut und überlegt, ob man seinen Schützling dieser anvertrauen möchte:

Erfragen bei Telefonat:
a) wie werden die Vögel untergebracht (Volierengröße, Innen-/Außenvolieren)
b) sind Artgenossen vorhanden
c) wie läuft die Auswilderung ab
d) was geschieht mit nicht auswilderbaren Vögeln
e) darfst Du regelmäßig anrufen und Dich nach dem Befinden erkundigen
f) wirst Du informiert, wenn das Tier erfolgreich ausgewildert bzw. nicht auswilderbar ist
g) ist eine Rückholung eines nicht auswilderbaren Vogels möglich
h) Was wird gefüttert (Katzenfutter ??)

Beachten bei Besichtigung:
i) wie stehts mit Sauberkeit, Umgang des Personals mit dem Tier, wird sich über die Vorgeschichte informiert etc. (wie gehen die Leute miteinander um ist für mich auch immer ein guter Indikator für die Situation und Stimmung in so einer Station)

j) sich umhören z. b. in Foren, ob es jemanden gibt, der schon Erfahrungen mit der Station gemacht hat und kann Eindrücke schildern, Empfehlungen geben (wobei nichts die eigene Anschauung und den eigenen Eindruck ersetzen kann)


Dir auch eine gute Nacht. LG astrid

Ingo
08. August 2011, 06:50
@ Astrid: warum frischtot und nicht lebend? Ich habe schon handaufgezogene Jungvögel erlebt, die problemlos tote Insekten frassen, aber geradezu panische Angst bekamen, wenn sich da was bewegte. Ein Star ist mal vor einer mundgerechten auf ihn zu robbenden Rosenkäferlarve so panisch geflüchtet, dass er sich im Geäst einer Zimmerpflanze mehrere Schwungfedern brach. Das sind dann natürlich keine guten Voraussetzungen fürs Auswildern, die Vögel müssen lebende Insekten als ebenso lecker empfinden wie tote und sie müssen wissen, wie sie mit denen fertig werden.
Daher bin ich sehr dafür, Insekten lebend anzubieten.
Von den Weisslingsraupen nicht zu viele geben. Die sind nicht allzu bekömmlich.
Zur Unterartfrage: Für mich ist das eine Rabenkrähe, deren Gefieder durch suboptimale Ernährung zu hell ist. Es ist aber auch nicht auszuschliessen, dass mal eine Nebelkrähe unter den Vorfahren war. Eine reine Nebelkrähe sollte es nicht sein.
Als weiteres Futtemrittel gerade für Jungkrähen empfehle ich einen kleinen aber vorhandenen Anteil an Mäusen (mindestens Springeralter, also mit Fell). Die widerum müssen nicht leben und dürfen auch zerschnippelt sein - dann simulierts halt Aas. Man kann solche Mäuse hygienische verpackt und gefrostet als Schlangenfutter in jeder Größe preiswert erstehen.

peppo
08. August 2011, 07:54
...so ich mach mich jetzt ans telefonieren... ich hoffe ich finde was...für den Vogel und auch für uns. Es ist schon belastend. Dieses arme Tier fährt so auf mich ab dass es mich auch schon stört. ich kann noch nicht mal mehr einen Kaffee drausen trinken geschweige denn ein Buch lesen ohne dass es seinen Anteil will und pickt und flattert. Ich mag Vögel wirklich gerne aber wenn schon morgens der erste Blick aus dem Bett durch die Balkontür ein paar Krähenfüße sind und sie schreit wie ein Baby bis ich mich endlich blicken lasse... dann ist mir neben aller ansonstigen Bedenken auch einfach die Verantwotung zu groß...

Also dann mach ich mich jetzt wie gesagt ans telefonieren ... falls das jemand liest der direkt was weiss... bitte melden... wir wohnen bei Mannheim!

@Ingo...danke...ich glaube Nebelkrähen gibts hier auch gar nicht aber habe gar nicht lange drüber nachgedacht und Rabenkrähen sind ja eigentlich pechschwarz

peppo
08. August 2011, 08:44
...so... bisher kein Glück gehabt... ich erreiche niemanden außer die Wildtierpflegestation Karlsruhe und die haben ihre schon ausgewildert und wollen sie nicht haben. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass mein Gesprächspartner eh der Meinung war, dass diesem Vogel nicht mehr zu helfen ist.
ich werds weiter versuchen..

peppo
08. August 2011, 09:20
und jetzt habe ich jemanden erreicht im Vogelpark Biebesheim der mir rät sie einzusammeln und wo hinzufahren wo es keine Häuser gibt (Waldrand, Odenwald??).... er meint ihr Überlebnsinstinkt ist so groß, dass sie anfangen wird sich selbst zu ernähren....
Was haltet Ihr davon???

Dohlenmutter
08. August 2011, 09:24
Der Vogel sieht zerfleddert aus, schlechtes Gefieder, das spricht für eine Handaufzucht bei nicht artgerechter Fütterung, vermutlich ein Hackfleisch oder Katzenfutteropfer, die arme Krähe.


Der Vogel mausert ! Es ist eine junge Krähe, das sieht man an den Schnabelwülsten.
Die meisten jungen Krähen werden woll voll befiedert gefunden, oft werden sie aufgelesen, weil sie krank und geschwächt sind. Diese Katzenfuttertheorie ist also völlig unsinnig ! In den meisten Auswilderungsstationen kriegen die auch Katzentrockenfutter, oder meinst du die kriegen da jeder täglich eine Packung Heimchen und ein paar Jungmäuse oder Eintagsküken ?
Je besser eine junge Krähe ernährt wird, desto heftiger geht sie in die erste Mauser, dannach sieht wunderschön aus !

Ingo
08. August 2011, 12:31
und jetzt habe ich jemanden erreicht im Vogelpark Biebesheim der mir rät sie einzusammeln und wo hinzufahren wo es keine Häuser gibt (Waldrand, Odenwald??).... er meint ihr Überlebnsinstinkt ist so groß, dass sie anfangen wird sich selbst zu ernähren....
Was haltet Ihr davon???
Wenig, ebenso wie von der Kompetenz eines Großteils der Verantwortlichen dieses Vogelparks.

Drea
08. August 2011, 13:09
Bitte sperr die Rabenkrähe jetzt nicht in eine zu enge Räumlichkeit, da sie gut fliegen kann, wie Du schreibst. Da kommt nur eine große Außenvoliere in Frage, sonst rennt sie sich den Kopf vor Panik ein.

Solltest Du in Deiner Nähe nichts finden, kannst Du Dich gerne melden, sofern Dir eine Stunde Fahrtzeit nicht zuviel ist.
LG Drea

astrid
08. August 2011, 13:36
@ Astrid: warum frischtot und nicht lebend? Ich habe schon handaufgezogene Jungvögel erlebt, die problemlos tote Insekten frassen, aber geradezu panische Angst bekamen, wenn sich da was bewegte. Ein Star ist mal vor einer mundgerechten auf ihn zu robbenden Rosenkäferlarve so panisch geflüchtet, dass er sich im Geäst einer Zimmerpflanze mehrere Schwungfedern brach. Das sind dann natürlich keine guten Voraussetzungen fürs Auswildern, die Vögel müssen lebende Insekten als ebenso lecker empfinden wie tote und sie müssen wissen, wie sie mit denen fertig werden.
Daher bin ich sehr dafür, Insekten lebend anzubieten.
Von den Weisslingsraupen nicht zu viele geben. Die sind nicht allzu bekömmlich.
Zur Unterartfrage: Für mich ist das eine Rabenkrähe, deren Gefieder durch suboptimale Ernährung zu hell ist. Es ist aber auch nicht auszuschliessen, dass mal eine Nebelkrähe unter den Vorfahren war. Eine reine Nebelkrähe sollte es nicht sein.
Als weiteres Futtemrittel gerade für Jungkrähen empfehle ich einen kleinen aber vorhandenen Anteil an Mäusen (mindestens Springeralter, also mit Fell). Die widerum müssen nicht leben und dürfen auch zerschnippelt sein - dann simulierts halt Aas. Man kann solche Mäuse hygienische verpackt und gefrostet als Schlangenfutter in jeder Größe preiswert erstehen.

Peppo wird nur diese Raupen verfüttern, Ingo und die Krähe wenn alles gut klappt, heute noch abgeben. Die wird bei ihr nicht auf die Auswilderung vorbereitet, deshalb muss sie auch das Erbeuten lebender Insekten bei peppo nicht erlernen. Die Raupen frischtot, weil ich nicht weiß, welche Gifte die absondern oder wie verdaulich die sind.

Ansonsten stimme ich mit Deinen Futterhinweisen überein für Krähen, die auf die Wildbahn vorbereitet werden. Übrigens auch Deiner Ansicht, dass es sich um eine zerfledderte Raben- und nicht Nebelkrähe handelt, evtl noch einen Hybriden.


und jetzt habe ich jemanden erreicht im Vogelpark Biebesheim der mir rät sie einzusammeln und wo hinzufahren wo es keine Häuser gibt (Waldrand, Odenwald??).... er meint ihr Überlebnsinstinkt ist so groß, dass sie anfangen wird sich selbst zu ernähren....
Was haltet Ihr davon???

Auf gar keinen Fall. Entweder kommt das Tier dort um, weil es sich nicht selbständig ernähren kann oder es wird in seiner Verzweiflung andere Menschen aufsuchen und die sind ihr vielleicht nicht so freundlich gesonnen, wie Du und Deine Nachbarn bislang.


LG astrid

Dohlenmutter
08. August 2011, 13:42
und jetzt habe ich jemanden erreicht im Vogelpark Biebesheim der mir rät sie einzusammeln und wo hinzufahren wo es keine Häuser gibt (Waldrand, Odenwald??).... er meint ihr Überlebnsinstinkt ist so groß, dass sie anfangen wird sich selbst zu ernähren....
Was haltet Ihr davon???
Vielleicht sollte man den guten Mann und einige andere Hobby-Ornithologen mal im australischen Outback aussetzten, da können dann lange den nächsten Discounter suchen . Die kleinen Anpassungsschwierigkeiten an die neue Umwelt werden sie ja locker überwinden.

eric
08. August 2011, 14:02
Nun aber nicht übertreiben.
Eine Krähe in dem Alter, die als Allesfresser über eine halbwegs brauchbare Wiese tappt und herumstochert, findet Futter.
Natürlich versucht sie wie jeder andere Jungvogel auch, den einfachsten Weg zu gehen und etwas abzubetteln.
Natürlich kann man beim Auswildern in der Ueberganszeit noch mit etwas Futter nachhelfen. Satt werden darf sie vom Angebotenen aber nicht. Sie soll sich ja selber auch anstrengen.

Also das Australische Outback ist für einen unerfahrenen Mitteleuropäer punkto Ernährungsmöglichkeiten doch ein bisschen anders als eine normale Wiese für eine Krähe.

Ansonsten generell: Zieht keine Krähen von Hand auf! Füttert die wilden Krähen draussen nicht extra!

astrid
08. August 2011, 14:38
Wir wissen aber nichts über die Herkunft der Krähe und können nur vermuten, dass sie unter beschi..... Bedingungen handaufgezogen ist. Eine Katzenfutter-Krähe, die nur Menschen als Futterlieferanten kennt, wird auch auf einer "halbwegs brauchbaren Wiese", die es in Mannheim erst einmal zu finden gilt, keine Insekten in ausreichendem Maße aufnehmen können, weil sie sie als natürliches Futter dann kaum nicht kennengelernt hat.

Bei dem Verhalten, dass sie zeigt, ist das Wahrscheinlichkeit, dass sie kein selbständiges Leben führen kann hoch, daher halte ich es für vertretbar sie zu schützen und in einer Station unterzubringen.

LG astrid

peppo
08. August 2011, 15:28
Also neuster Stand… ein netter Rabenvater hat mich zurückgerufen. Er würde sie nehmen und hat zwei weitere die er hofft dieses Jahr noch auszuwildern, allerdings ist die eine so fehlernährt worden dass sie nicht fliegen kann… und er hat eine KLEINE 4x4m Voliere… aber sie wäre dann mit zwei andern zusammen.
Und er hat mir als Alternative empfohlen
1. Waldrand
oder
2. Nicht mehr füttern und schauen was passiert
oder
3. Tierheim Rüsselsheim (er meinte die sind immer erfolgreich im Auswildern aber wahrscheinlich haben sie keine mehr da)

Ich weiß nicht was ich machen soll, er könnte sie ja außerhalb der Voliere halten und sie wär nicht mehr alleine… was mein Ihr?

Westerwald ist mir zu weit (sind mind. 2h eine Richtung) aber danke für das Angebot.

Wie wärs ich biete ihr nur noch lebende Insekten an???

astrid
08. August 2011, 15:43
Ich würde das Angebot des Rabenvaters annehmen, das ist ein Gutes! :bier:

LG astrid

Ingo
08. August 2011, 15:45
Tierheim Rüsselsheim?????
Wer bitte kennt sich da mit Vögeln wirklich aus?
Meine Eindrücke von dort sind eher negativ.... Vielleicht ist der Erfolg ja nur, dass die Vögel nicht mehr zurückkommen.

delsab
08. August 2011, 15:54
...finde ich auch, klingt absolut seriös :zwinker:

Ich meine den ein netter Rabenvater!

peppo
09. August 2011, 08:40
Guten Morgen,
noch ist sie hier und der "Rabenvater" ist schwer zu erreichen ... ich habe immer noch Bedenken, denn das einzige was der Vogel hat ist ja seine Freiheit und er fliegt ... ich habe die Tendenz in nur da hinzubringen wenn er sich bereit erklären würde ihn außerhalb der Voliere zu halten ...was meint Ihr?? Wäre bestimmt gut machbar, oder? Er holt sich sein Futter, kann sich an die anderen beiden gewöhnen und sich trotzdem in die Lüfte schwingen.
Ich finde es immer wieder gruselig und faszinierend zugleich wie der Vogel von einem weiter entfernteren Hausdach oder Baum angeschossen kommt wenn ich das Haus verlasse ...obwohl ich immer versuche unauffällig und leise rauszugehen damit er mich nicht sieht (manchmal klappts).
...und ich könnte ihn leider auch erst am Fr wegbringen...
schönen Tag an alle!

delsab
09. August 2011, 09:33
Hallo Peppo,
für mich hört sich Dein Vorschlag recht gut an. Keine Ahnung, ob er allerdings nicht doch wieder auf Menschenschau geht ;=) Kommt etwas auf die Nachbarschft an...
Aber das Futter an der Voliere und vielleicht auch eine geschützte Sitzmöglichkeit...mit Kontakt zu Artgenossen, kann ich mir auch gut vorstellen und wenn sie dann gemeinsam entlassen werden..
Allerdings sind das meine laienhafte Vorstellung einer Auswilderung, ich war zum Glück noch nicht in solch einer Situation.

astrid
09. August 2011, 11:38
Peppo, diese Krähe gehört in kompetente Hände und fachgerecht auf ein selbständiges Leben in Freiheit vorbereitet. Das bietet Dir Rabenvater an und Du solltest schleunigst das Angebot annehmen, es ist sehr schwer, einen Platz für solch eine "versaute" Krähe zu finden, ich würde mir in solche einem Glücksfall nicht erlauben, Bedingungen zu stellen, die zudem von mangelndem Sachverstand zeugen - aber woher sollst Du den auch haben, hast ja noch keine Krähe aufgezogen.

Alles, was Du Dir ausdenkst ist Spielerei und dient der Krähe nicht, das Problem würde nur an einen anderen Ort verlagert. In einer Voli, in Krähengesellschaft, bei artgerechter Ernährung und mit der notwendigen Distanz zum Menschen hat die Krähe noch eine Chance auf Auswilderung. Ermögliche ihr das bitte, es ist jetzt Deine Verantwortung.

LG astrid

peppo
09. August 2011, 12:26
Hallo Astrid, ja dachte ich schon auch ...habe mit ihm noch einmal gesprochen. Er sagte er hat noch einmal drüber nachgedacht und seine Voliere wäre zu klein weil einer der beiden Vögel die er hat ist klein und flugunfähig und er hat Sorge dass die Neue nur Stress macht (bzw ist sich sicher dass es nicht funktionieren würde). Er möchte sie nicht (habe wirklich freundlich versucht ihn zu überreden)... das äußerste wozu er bereit wäre, wäre dass ich sie bei ihm aussetzte, aber er würde ihr nicht zu Fressen geben. Und es ist ihm sehr unrecht bzw. er hält es für schwachsinnig. Ich hatte halt die Hoffnung, dass die Krähe bei ihm leichter Anschluß findet. Er fände es sinnvoller ich würde sie auf einer a) Müllhalde/Kompostanlage aussetzen oder b) Waldrand weg von anderen Menschen ...aber ganz ehrlich, selbst wenn ich dass mit meinem Gewissen vereinbaren könnte muss ich für so ein Fleckchen Natur genauso weit fahren wie zu ihm und da hätte ich wenigstens die kleine Hoffnung, dass er sich doch um sie kümmert falls sie nicht alleine klar kommt.
Was soll ich tun ???????
Hatte gerade noch bei einer anderen Adresse angerufen ...die haben alle Vögel schon weg und wollen auch keine neuen mehr...und haben mir noch den Ratschlag gegeben dass ich sie da frei lassen soll wo sie gefunden wurde..aha
viele Grüße

astrid
09. August 2011, 14:13
Ich hinterlege Dir eine Adresse eines Bekannten in Deinem Postfach. Er ist 50 Autominuten von Dir entfernt und hat jahrelange Erfahrung, eine Voliere mit Krähen, zum Teil behindert und immer wieder Auswilderungskanditaten. Bitte setze Dich mit ihm in Verbindung.

Ich bin geografisch schlecht, wußte daher nicht, dass Ihr so nahe beieinander wohnt, sonst hätte ich Dir die Adresse schon viel früher gegeben.

LG astrid

delsab
10. August 2011, 18:32
Hallo Peppo,

wie ist der Stand? Gibt es Neuigkeiten?

peppo
11. August 2011, 11:59
Hallo!
Ja leider… erst einmal hatte ich mit dem Kontakt von Astrid telefoniert.
Er war sehr nett, hält aber nichts davon wenn ich die Krähe zu ihm bringe. Er will keinen Vogel der fliegen kann und das gewöhnt ist und halbwegs gesund ist in eine Voliere sperren (ich hatte das mit keinem Wort angesprochen!). Er sagte (ganz kurz ausgedrückt) ich soll ihn füttern (sonst geht er zu anderen Menschen und so weiß ich was er kriegt) und ich kann mich jederzeit an ihn wenden wenn ich Fragen oder Probleme habe und er hat mich über die Ernährung informiert....
Inzwischen hatte ich dem Vogel schon lebend Insekten angeboten auf die er sich gleich gestürzt hat (als würde er es kennen)… schon faszinierend wie sie erst mit schiefem Kopf -naja so typisch Vogel halt- guckt und zack …zuhackt.
Jetzt mache ich mir totale Sorgen weil die Krähe seit gestern nicht mehr da war. Ich musste gestern Vormittag weg bis nachmittags … und seit dem habe ich sie nicht mehr gesehen.
Ich stand gestern und auch heute viel auf dem Balkon und habe die Hausdächer und Bäume von dort aus abgesucht… und wollte mich auch einfach zeigen falls sie doch wieder auftaucht. In den Garten und die Nachbargärten habe ich auch geschaut. Meine einzige Hoffnung ist –dass sie nicht von jemanden eingesperrt oder erschlagen wurde oder von einem Tier erwischt wurde- dass schon seit vorgestern mehrere Krähen in den Gärten hier waren (ungelogen) … und gestern Abend dachte ich, ich hätte eine dabei gesehen die braun schwarz und heller war (so wie „meine“)…heute sind keine mehr zu sehen…
…ich weiß viel zu menschlich gedacht und gehofft… aber was soll ich sonst tun.
…ansonsten habe ich nur gegooglt ob jemand anderes aktuell in unserer Gegend von einer Krähe berichtet…nichts
Vielen Dank, dass Ihr mich so unterstützt habt mit Ratschlägen und Adressen … es ist schön dass es diese Möglichkeit hier gibt und auch wenn man trotzdem sicherlich viele Fehler im Umgang mit wilden Tieren macht so hat man zumindest so die Chance von den Erfahrungen anderer zu profitieren und zumindest ein paar zu vermeiden.
Sollte sie doch widererwarten wieder auftauchen melde ich mich natürlich gleich.
Herzliche Grüße an alle

delsab
11. August 2011, 12:40
Hallo Peppo,

das glaube ich Dir, dass die Krähe Dir ans Herz gewachsen ist.
Aber schau, sehr gut möglich, dass sie sich den anderen Krähen angeschlossen hat!

Somit war die Zeit bei Dir für sie eine tolle Überbrückung :)
Da wäre ich als Krähe auch gerne gekommen ;)

Und solltest Du sie wieder sehen, in einem Schwarm ihresgleichen,
dann schicke ihr auch von uns ganz liebe Grüße auf ihre Reise :0-

Dohlenmutter
11. August 2011, 14:35
Hallo Peppo,

das glaube ich Dir, dass die Krähe Dir ans Herz gewachsen ist.
Aber schau, sehr gut möglich, dass sie sich den anderen Krähen angeschlossen hat!

Somit war die Zeit bei Dir für sie eine tolle Überbrückung :)
Da wäre ich als Krähe auch gerne gekommen ;)

Und solltest Du sie wieder sehen, in einem Schwarm ihresgleichen,
dann schicke ihr auch von uns ganz liebe Grüße auf ihre Reise :0-

Es ist ja jetzt die Zeit, dass Krähenkinder ihre Eltern verlassen , um sich rumstreifenden Jugendbanden anschließen und selbstständig werden, sicher passiert dies nicht von heute auf morgen, wenn ihm nichts passiert ist, wird er vielleicht nochmal auftauchen ! Ich wünsch es ihm sehr, dann bleibt ihm viel erspart !

@Peppo: Insekten fangen brauchen die nicht zu lernen, das ist ihnen in die Wiege gelegt !
Das können die schon längst, bevor sie überhaupt selbstständig fressen.

Rabenkrähe
12. August 2011, 18:54
Aufgezogene Krähen, Dohlen oder Elstern, wenn sie absolut Futterfest sind und gut Fliegen können, gewöhnen sich sehr schnell "an die Freiheit" und finden sich dann auch gut zurecht. Die natürliche Fluchtdistanz und die lebenswichtigen Reaktionen sind sehr schnell zu beobachten. Gibt es dann noch einen Schwarm von anderen "schwarzen Kollegen" die solche Reaktionen vorleben, ist solch ein Vogel schnell in sein ursprüngliches Verhalten gewachsen.
Solch einen Vogel siehst Du nicht wieder..........ist auch gut so.....laß ihm sein Leben!!!!!

Gruß
Manfred

peppo
15. August 2011, 10:12
...ja das hoffe ich das wäre schön!! Habe sie nicht wieder gesehen. viele Grüße, peppo