Vollständige Version anzeigen : Suche nach Händler/Züchter Witwen
perro
23. October 2003, 16:51
Hallo zusammen,
ich weiss einfach nicht, wo ich noch schauen kann....
Ich bin auf der Suche nach Dominikanerwitwen, Strohwitwen und/oder Paradieswitwen.
Ich finde einfach keinen Züchter/Händler in der Umgebung Mönchengladbach/Düsseldorf/Köln oder im Umkreis Frankfurt.
Vielleicht kann man mir hier helfen?
Eine Suchanzeige habe ich auch im Kleintieranzeigenbereich aufgegeben. Aber da bietet nur jemand aus Sachsen Witwen an.
Über Hinweise/Hilfe würde ich mich sehr freuen
Liebe Grüße
:0-
Perro
die Mösch
23. October 2003, 19:57
Hallo Perro,
kennst Du diese Adresse (http://www.vogelhandlung-decker.de/) ?
Strohwitwen müsstest Du eigentlich überall finden...:D
perro
24. October 2003, 08:47
Hallo Ulrike,
ja, bei Decker war ich erst letzte Woche. Aber leider hatte er keine Dominikaner- oder Strohwitwen.
Darum habe ich mich hier an Euch gewand, weil ich hoffe hier eine andere Adresse zu bekommen.
Aber dennoch vielen dank für Deinen Eintrag
Perro:0-
Amigo03
24. October 2003, 08:53
Hallo Perro,
ich habe meine bei Gartenbau Dehner gekauft. Ist bestimmt auch eine Filiale in Deiner Nähe.
Zorala
04. December 2003, 12:35
Hallo perro!
Habe Dir eine pn geschickt!
ortolan
11. December 2003, 09:04
Hallöchen,
mit Deiner Suche nach Züchtern wirst Du Dir ausgesprochen schwer tun, da Witwen Brutschmarotzer sind und meist eine ganz bestimmte Amarantenart als Wirt "beehren". Hier sind dann auch schon die größten Schwierigkeiten ersichtlich, da das Brutverhalten bei Witwen nur wenig erforscht ist und keine wirklich gesicherten Erkenntnisse vorliegen.
Erschwerend kommt hinzu dass jeder Züchter die passende Wirteart zum gleichen Zeitpunkt wie die Witwen in Brutstimmung bringen muß. Ein nicht einfaches Unterfangen. Eine Vergesellschaftung mit den zu jeder Jahreszeit brutwilligen Mövchen bringt bei Witwenvögel überhaupt nichts, da sie nicht als Wirte erkannt werden.
Herzlichst
cathrinhoffmann
02. July 2004, 12:27
Hallo Perro, hallo alle zusammen!
Ich habe zwei schöne Strohwitwenhähne, die ich verschenken möchte. Eigentlich habe ich sie als Pärchen gekauft, haben sich aber nie verstanden?! Bis es sich rausgestellt hat, dass es zwei Männchen sind. Jetzt möchte ich sie gerne vermitteln, aber nur an Leute, die Weibchen dafür haben und einen sehr großen Käfig mit regelmäßigem Freiflug, oder einer großen Volliere. Ich wohne in Ludwigsburg (ca. 15 km von Stuttgart entfernt).
Gruß Cathrin
Hallo,
die großen Importe mit Witwen kommen meist erst August u. September.
Gruß
Siggi
züchte beide genannten art, bzw. bei der stroh versuche ich es noch.
könnte dir weiterhelfen, wen das noch aktuell ist.
@ cathrinhoffmann: ist das angebot noch aktuell? denn ich habe derzeit nur ein männchen mit 10 weibchen, obwohl zwar gut, dennoch lieber mehr männer brauch
perro
08. July 2004, 15:48
Hallo zusammen,
ich bin nun schon einige Zeit versorgt...
Leider haben sich alle Hennen als Hähne gemausert.
Einen Königswitwen Hahn konnte ich schon vermitteln, aber leider kann ich keine Henne für ihn bekommen.
Tja und bei den Paradieswitwen habe ich auch nur 2 Hähne. Würde einen gerne gegen eine Henne tauschen....
Liebe Grüße
cathrinhoffmann
12. July 2004, 10:00
Hallo alle zusammen!
Wie ich nun erfahren habe, sind meine zwei Strohwitwenhähne nun doch keine Strohwitwen, sondern Dominikanerwitwen. Also manche Verkäufer in Zoogeschäften haben doch echt keine Ahnung! Möchte die beiden aber trotzdem noch vermitteln, damit sie endlich zu Weibchen kommen.
Gruß Cathrin
cathrin,
wie bereits in meiner email mitgeteilt, ich habe zuviele männchen, denn witwen brauchen mindestens 3 bis 5 weibchen das es keien probleme gibt....
niemand
20. September 2004, 13:58
Hallo,
habe seit diesem Jahr 1.1 Paradieswitwen,diese legen neuerdings ihre eier entweder in Nester die ich mit Plastikeiern versehen habe oder in die Nester meiner Zebrafinken.eidetr noch nie was geworden(Eier entweder unbefruchtet,
beschädigt).Mein(nicht ganz normaler)Gouldamadinen-Hahn hat schon mal eins der Eier in nen leeren Nest bebrütet!!! Aber was machen meine Zebras, sie jagen ihn nach ner woche runter und fressen das Ei(machen sie auch immer bei meinen Diamanttäubchen).aber der Witwer hat ja noch sein Prachtgefieder,mal schaun ob es dieses Jahr noch was wird(nen guten Ammenvogel hab ich ja,siehe oben,denn der Gouldhahn füttert auch immer die kleinen Zebras).
sigg
20. September 2004, 14:25
Hallo Niemand,
so wird das sicher nichts, Brutschmarotzer bei Bunt,- Wiener,-Aurora und Rotmaskenastrid.
Wenn du bedenkst welche Nahrungsansprüche die besagten Wirtsvögel haben, liegen da ja Welten zwischen denen von Zebrafinken und Goulda.
Kauf dir mal "Weber und Witwen" von Carl Aschenborn, dann siehst du klarer und kommst nicht auf die Idee, Gouldamadinen als Wirtsvögel in Betracht zu ziehen.
Gruß
Siggi
RSC
20. September 2004, 17:37
also goulds werden es ncith schafen, aber bei zebrafinken besteht die möglichkeit..
gruß rene
Amarant
20. September 2004, 21:00
Hallo René
Auf Grund Deiner regen Tätigkeit im Forum könnte man fast annehmen, dass Du ein guter Kenner der Prachtfinken bist. Dass Du aber nun schreibst, dass Zebrafinken evtl. Wittwen aufziehen können, entbehrt jeglicher fachlichen Basis!!!!!!!!!! Ich hoffe, dass Du Dir Deiner Verantwortung beim Verfassen solcher Antworten bewusst bist. Mit solchen Aussagen schürts Du ja beim Leser nur falsche Hoffnungen!
Gruss Amarant
RSC
21. September 2004, 09:17
ich habe selbst paradies von zebrafinken schon aufziehen lassen, wen die zebrafinken es gewöhnt sind, lebend-, ei- udn auch grünfutter in größerer zahl aufzunehemn bin ich sogar der meinugn das es nicht so schwer sein dürfte, genau wie das mövchen witwen aufziehen können, dies ist auch bewisen!
ich halte nichts davon sich bei den witwen auf die angeblichen perfekten brutwirte zu manifestieren, den was wissen wir schon über diese arten?????
sigg
21. September 2004, 09:44
Hallo Rene,
wenn in Ermangelung von Wirtsvögeln ein Ei der Witwen in einem leeren oder auch bewohntem Nest von anderen PF gefunden wird und dann von den besagten Ammen aufgezogen wird, so erfogt mit Gewißheit eine Fehlprägung auf die Zieheltern.
Diesen von Ammen erbrüteten JV kann ich aber meiner Meinung nicht mehr an einen Importvogel verpaaren, eben wegen der Prägung.
Was ist denn der Sinn des Ganzen?
Es geht doch nicht um die Erstzucht um jeden Preis, sondern um die F1, F2 usw.
Wir wissen zwar noch recht wenig über diese Vögel, aber ich glaube, meine Überlegungen sind nicht von der Hand zu weisen.
Gruß
Siggi
RSC
21. September 2004, 12:49
hi siggi,
ich bin kein förderer von ammenzucht, doer zucht durch andere arten, aber es wurde in letzten untersuchungen einwandfrei bewiesen, das witwen nicht auf bestimtme arten spezialisiert sind, sondern das die die von einer art gefuttert wurden auch von dieser ihre eier unterlegen.
2. es ist bekannt das eien fehlprägung bis kurz nach dem ausfliegen noch umgewandelt werden kann!
3. ich selbst habe shcon per mövchen und zebrafink witwen aufgezogen, BEWUSST denn ich möchte wissen ob dies zu fehlprägugnen führt, aber um das nachzuweisen dauert es jetzt noch 2 bis 3 jahre!!
ich ahbe heir nur stellugn dazu genommen das es möglich ist!!
mir geht es nie um erstzuchten ect..... nein sondern um artgemäße zucht u
sigg
21. September 2004, 13:05
Hallo Rene,
das war sicher kein Frontalangriff gegen dich, ich habe lediglich meine Bedenken geäußert.
Ob ich es noch erleben werde, daß Witwen wie verschiedene Astrilde nachgezüchtet werden können, bleibt dahin gestellt.
Gruß
Siggi
RSC
21. September 2004, 14:34
siggi,
keien abnge, mich anzugreifen bedarf schon etwas zeit *grins* lass mich nicht ärgern, noch nie, nur habe ich meine standtpunkt etwas ausführlicher beschrieben....
hmmm abwarten ich sage mal in 10 bis 15 jahren vielleicht
Othmar
23. September 2004, 21:56
...das find ich ja mal interessant.
Vor einiger Zeit (vielleicht schon ein Jahr her) gab es im Forum schon mal eine Diskussion wobei ich "laut" darüber nachdachte, dass vielleicht auch Zebras die Witwenjungen aufziehen könnten. Damals wurde meine Idee mit dem Hinweis auf das unterschiedliche Aufzuchtfutter als unmöglich abgetan, was ich nicht sorecht glauben konnte, da meine Zebrafinken bei verfügbarem Insektenfutter (insbesondere Drohnenmaden) ihre Jungen beinahe ausschließlich damit und mit Grünfutter immer erfolgreich aufgezogen haben.
Was die Fehlprägung betrifft(wenn man bei Witwen überhaupt davon "Fehl-" sprechen kann) stellt sich mir schon die Frage ob auf Zebrafinken, oder auch Mövchen geprägte Nachzuchttiere in unseren Volieren im Gegensatz zu Wildfängen nicht die bessere Lösung wären...
lg, Othmar
PS: Rene, welche Witwenart(en) hast auf diese Art und Weise nachgezogen?
sigg
23. September 2004, 23:17
Hallo Othmar,
die stärkste Prägung die sehr früh beginnt, ist die auf die Nestgeschwister, das sollten wir bei all dem nicht vergessen. Wie aber eine auf ZF geprägte Witwe wieder zu verpaaren ist, ist hier doch die Frage.
Vielleicht haben wir in den nächsten Jahren einige Versuche.
Erst dann wissen wir doch, ob es Sinn macht, überhaupt so etwas zu versuchen.
Wenn ich also 4 Goulda. von Mövchen aufziehen lasse, so habe ich erstrangig eine Prägung der Nestlinge untereinander, erst Zweitrangig auf die Mövchen.
Das wird vielfach auch von den Gegnern der Ammenzucht unter den Tisch fallen gelassen, es wird immer von der Prägung auf die Zieheltern gesprochen.
Gruß
Siggi
Othmar
24. September 2004, 09:35
Hallo!
Ich denke, dass man die Ammenaufzucht und der folgenden Prägung diverser Prachtfinken nicht mit der Aufzucht und Prägung von Witwen vergleichen kann. Letztlich muß ein erfolgreicher Witwenhahn ja zwei Verhaltensweisen, insbesondere Gesänge, kennen. Die der Wirtsvögel und die der eigenen Art.
Sollten Witwenhahn und Henne auf "neue" Wirtsvögel geprägt sein, so könnten solche Versuche durchaus von Erfolg gekrönt sein.
Aber anscheinend funktioniert es ja auch mit Wildfangvögel, sonst würden man wohl kaum Witweneier in Zebrafinkennestern finden.
Auf jeden Fall finde ich wär es einen Versuch wert sich die Sache mal näher anzusehen.
lg, Othmar
PS: die Geschwisterprägung ist sicher ein wesentlicher Aspekt der Prägung, aber es gibt genügend Verhaltensweisen, die von den Eltern übernommen werden. Ich hatte zum Beispiel mal einen Zebrahahn der in Ermangelung seines Vaters sein Leben lang versuchte wie ein Kanarie zu singen, obwohl er kein Einzelkind war.
sigg
24. September 2004, 11:27
Hallo Othmar,
natürlich hast recht, solange ich dann beide Geschlechter und noch blutsfremd dazu, über ZF gezogen habe.
Im Augenblick sind es aber nur Einzelnachzuchten, zu 99% Zufallszuchten.
Ich halte seit etwa 20 Jahren Witwen, vornehmlich Stroh- und Königswitwen.
Mit Paradieswitwen habe ich keinerlei Erfahrungen.
Bei den Vorgenannten habe ich trotz Unterbringung mit Wirtsvögeln in den ganzen Jahren nicht einmal ein Ei gesehen.
Eine wurde übrigens 18 Jahre alt.
Eine unangehme Eigenschaft machte sich bei allen 0,1 nach 2 oder 3 Jahren bemerkbar, sie untersuchen regelmäßig die Nester, aber nicht um Eier abzulegen, sondern um sie zu fressen.
Dies traf auch auf die Dominikanerw. zu, die hier eine regelrechte Energie entwickelten und sogar die Kanariennester plünderten.
Alle Witwen waren in sehr großen Volieren untergebracht.
Wenn man meine Beobachtungen , allerdings nur bei 3 Spezies berücksichtigt, ist es wohl noch ein weiter Weg.
Und sicher verstehst du meine Skepsis gegenüber eurem Vorhaben.
Trotzdem sicher ein interessanter Aspekt.
Ich habe mir Atlasw., Dunkelrote Amaranten und Senegalamaranten mitgebracht und versuche es hiermit. Mal sehen, ob ich Glück habe.
Und du kannst sicher sein, ich werfe nicht so schnell das "Handtuch".
Übrigens habe die von dir gemachte Beobachtung, hatte ich mit einem weißen 1,0 Mövchen, welches ein halbes Jahr mit einem Gesangskanarienhahn und Grassittichen die Voliere teilte.
Es ließ sich aber ohne Probleme wieder verpaaren
Gruß
Siggi
RSC
24. September 2004, 12:30
eine prägung auf die zieheltern kann man aber verhindern, in dem die jungen frühzeitig zu arggenossen gesetzt werden, also kurz nach dem sie ausfliegen und anfangen selber zu fressen!!
@ othmar, ich selbst bin auch der auffassung das witwen von anderen arten gezogen werden können, jedoch zweifel ich bei goulds das es möglich ist, den bisher musste ich feststellen das goulds als zieheltern nur widerwillig in frage kommen, habe schon binsenastrilde von ihnen aufziehen lassen, weil mein paar es nicht machte, und das nur mit mäßiger wirkung, jedoch erfolgte eine prägung auf die goulds, da ich sie nicht von denen trennte!
sigg
24. September 2004, 14:17
Hallo Rene,
das gleiche in grün, habe einem Gouldspaar RPA-Eier untergeschoben.
Keine eigenen Eier im Nest! Nach dem 6. Tag haben sie nicht mehr gefüttert.
Die vorhergehende Brut, 5 eigene JV, haben sie aber hervorragend versorgt.
Gruß
Siggi
Othmar
24. September 2004, 14:33
...na gut, dass sich Goulds nicht für einen solchen Versuch anbieten ist eh klar. Schon alleine aus dem Grund das Zebras oder Mövchen ständig Nester haben und Brutversuche unternehmen sind sie besser dazu geeignet.
Noch was zur Geschwisterprägung: Junge Witwen wachsen ja eigentlich so gut wie nie mit echten Geschwistern auf, daher denke ich, dass die Prägung bei diesen Tieren sowieso anders verlaufen dürfte als bei den Prachtfinken.
Ach ja, Rene, du bist mir die Antwort auf die Frage welche Witwen du mit "falschen Ammen" aufgezugen hast noch schuldig geblieben.
lg, Othmar
Othmar
24. September 2004, 17:16
hab ich grad gefunden:
Witwenvögel brauchen ihre Heimatmelodie
Fremdsprachige Gesänge lassen neue Arten entstehen
Dass es mindestens zwanzig Arten der in Afrika lebenden Witwenvögel gibt, ist vor allem auf den Gesang der Prachtfinken zurückzuführen, in deren Nester die Witwenvögel ihre Eier legen. Das berichtet ein Team von Biologen um Robert Payne von der Boston University im Wissenschaftsmagazin Nature.
Nachdem die Witwenvögel im Jugendalter von ihren Adoptiveltern deren Gesang gelernt haben, paaren sie sich als Erwachsene nur mit Artgenossen, die gewissermaßen die gleiche Sprache sprechen. Ebenso legen Witwenvogelweibchen Wert darauf, ihre Eier nur in solche Nester zu legen, die von Prachtfinken bewohnt werden, deren Gesang sie kennen. Dadurch ist jede Witwenvogelart an eine bestimmte Prachtfinkenart als Wirtsvogel gebunden.
Zoologen haben bislang angenommen, dass die verschiedenen Arten der beiden Vogelfamilien in einer langen parallel verlaufenden Evolution entstanden sind. Genetische Untersuchungen der Vogelgruppen zeigten jedoch, dass bestimte Bereiche des Erbgutes bei den Prachtfinken viel stärker variieren als bei den Witwenvögeln. Es handelt sich dabei um solche Abschnitte des Erbmaterials, die nicht für die Ausbildung bestimmter Merkmale verantwortlich sind. Diese werden bei Veränderungen der Umwelt nicht aussortiert und häufen sich daher mit der Zeit an. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass die Witwenvögel sich viel später in die heute existierenden Arten aufgespalten haben als ihre Wirte.
Wählerische Tiere
Neue Arten von Witwenvögeln entstehen dadurch, dass gelegentlich einzelne Weibchen ihre Eier in Prachtfinkennester legen, deren Erbauer zu einer anderen Art gehören, als jene, von der sie selbst aufgezogen wurden. Ist diese Prachtfinkenart noch kein Wirt einer anderen Witwenvogelart, so führt die Prägung auf ihren Gesang dazu, dass für die im falschen Nest geschlüpften Witwenvögel alle Artgenossen als Partner ausfallen. Zur Paarung kommen für sie nur Witwenvögel in Betracht, die zufällig von der gleichen fremden Prachtfinkenart groß gezogen wurden.
Nach Ansicht der Zoologen ist diese seltene Form der Artentstehung von besonderer Bedeutung, denn sie zeige, dass sich Tierarten aufspalten können, ohne räumlich voneinander getrennt zu sein. (tka.)
Nature, Bd. 424, S. 928
Wenn ich das nächste mal auf die Uni komm werd ich mir den Uriginaltext besorgen.
lg, Othmar
Amarant
24. September 2004, 17:31
Wenn ich das nächste mal auf die Uni komm werd ich mir den Uriginaltext besorgen.
Hallo Othmar
Ist es dieser Bericht den Du Dir besorgen willst?
http://www.ummz.lsa.umich.edu/birds/pdf/RBP.187.pdf
Gruss Amarant
Othmar
24. September 2004, 17:59
Nein, den mein ich nicht, aber trotzdem danke.
Ich werde mir deinen Text mal zu Gemüte führen...
lg, Othmar
sigg
24. September 2004, 18:10
Hallo Othmar,
danke für deine Mühe und uns den Bericht vorzustellen.
Lag ich also mit meiner Hypothese, mindestens 2 gegengeschlechtliche Witwen von ZF zu ziehen, um in die F1 bzw. F2 zu kommen, nicht ganz daneben!
Wobei ich auch davon ausgehe, das die jungen Witwen noch einige Zeit mit den "Geschwistern" herumziehen und so den Gesang der jungen 1,0 hören.
Das Gleiche gilt auch für Brutende, wenn AV und JV noch umherziehen.
Wogegen ein Verbleiben im Revier der Zieheltern, zwecks Gesangsstudien am AV, wohl von den Zieheltern bei einer 2 Brut verhindert wird. (Nahrungskonkurenten)
Nochmals danke, denn es hilft uns bei unseren Überlegungen auf jeden Fall weiter.
Gruß
Siggi
sigg
24. September 2004, 18:15
Ja, eine Übersetzung wäre sinnvoll, da ich mir an dem Text die Zähne ausbeißen werde. Oder zumindest einige Tage, wenn nicht mehr, dafür benötige.
Trotzdem danke Armin.
Gruß
Siggi
Amarant
24. September 2004, 19:48
Habe das gerne gemacht für Euch. Ich kann aber leider mit einer Übersetzung nicht dienen.
Gruss Amarant
RSC
25. September 2004, 11:50
ich weiß das "nature" in münchen eine deutschland sektion hat, aber weiß vielleicht jemand ob es auch eine deutsche ausgabe gibt, denn demnach könnte es ja eien übersetzung geben.
ps.: die wissenschaftler die den freudnlicherweise von amarant gelinkten text erstellt haben, beschäftigen sich sehr mit den VIDUINEN, besonders PAYNE verdanken wir sehr viele informationen, auch neuer arten/unterarten konstelationen....
was mich nur wundert: wieso nehmen die englischen/amerikanischen systematiker imemr den kuckucksweber zu den witwen, selbst weiß ich wenig über diese spezies, aber dennoch interessiert es mich .....
interresant: die beiden von NICOLAI beschrieben formen finden nirgends eine anerkennung.....
Othmar
25. September 2004, 12:04
Hallo Rene!
Warum der Kukuksweber zu den Witwen gezählt wird kann ich dir sagen, nämlich weil er ein Witwenvogel ist und kein Weber!
Ich hab dazu jetzt leider keine Puplikation im Kopf, erinnere mich aber, dass das mein Ornithologieprof. auf der Uni erzählt hat...
...es würde mich sehr wundern, wenn es eine deutsche "Nature"-Version gäbe.
Die Zeitschrift kann man sich als normalsterbliche Privatperson ja so schon nicht leisten und die wissenschaftl. Sprache ist in unserer Zeit nun mal Englisch (leider)....
lg, Othmar
RSC
25. September 2004, 14:12
othmar,
ja gut das mit dem kuckusweber beschäftigt mich schon einige zeit, denn in deutschland scheint das ja zumindest literarisch nicht zu sein.....
hm ich kann englisch, aber auch nur bedingt, das lesen ist da bei fachspezifischen sachen schon sehr schwer leider
vBulletin v4.1.8, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.