Vollständige Version anzeigen : Violetter Pfau...
Königsfasan
27. September 2004, 17:56
... ist das nur eine Unterart oder eine einzelne Art? Ist der selten? Hat jemand ein Foto davon?
Sagany
27. September 2004, 22:05
Der Violett-Pfau ist wie auch viele andere zB. der Schecken Pfau, Weise Pfau, Schwarzflügelpfau usw.
nur eine Mutationsform von vielen welche man aus dem Blauen Pfau gezüchtet hat.
Jedoch ist der Violette Pfau eine in Deutschland seeehr neue und bis jetzt seltene Form, jedoch kenne ich einen Züchter.
Ich suche dir mal die Fotos raus, er hat ne Page.
Sagany
27. September 2004, 22:13
http://********************/
erst auf Arten,dann auf Pfauen,dann auf Violetter Pfau
Königsfasan
28. September 2004, 15:24
hehe ja genau von da habe ich ja erstmal die Info das es sowas gibt... aber gibt es noch andere Bilder?
soay
29. September 2004, 19:52
Hallo
In Amerika gibt es noch etliche andere Varianten.
Im Google ist dazu sicher etwas zu finden, wenn man sich etwas Zeit nimmt.
Habe vor ein paar Jahren mal einiges durchgesehen. Habe an soetwas absolut kein Interesse. Aber für manche Leute zählt halt in erster Linie der Profit.
Viele Grüße
HoffiMarc
29. September 2004, 20:10
@ Soay: Ich finde es nicht schlecht, wenn jemand ernsthaft und gewissenhaft (!) versucht, eine neue Unterart zu erzüchten.
Natürlich ist die Reinhaltung der "alten" Rassen auch wichtig, aber wenn er eine neue Linie kreieren kann, warum nicht?
(ich geh mal davon aus dass Du den eh privat kennen wirst)
viele Grüße
Hoffi
Sagany
29. September 2004, 21:52
Neue Unterarten kann man nicht züchten!
Nur neue Mutationen!
aber damit übertreiben es die Menschen allmälig!
Kaum einer will mehr die reinen Formen züchten, es wird nur noch KRANFHAFT und mit ALLEN Mitteln versucht neue Mutationen oder gar RASSEN zu erzüchten!
Nur wegen des Ruhmes und des Geldes.
In den seltensten Fällen spielen da die Tiere und ihr Wohlergehen sowie Arterhaltung noch eine Rolle!
Findest du das okay?
webgirl87
29. September 2004, 22:11
mutationen sind manchmal sehr hübsch wie bei den meisten fasanen, aber diese kreutzungsversuche führen oft dazu das die spätere nachzucht alles verunreinigt, wenn sie auch noch so nach dem einen aussehn können sie doch auch so anderst sein
weisse pfaue find ich pott hässlich. aber sind das überhaupt mutationen oder nurn albino?
ich tippe eher auf fall 2. wegen der rosa beine und des rosa schnabels ..iih..
Sagany
29. September 2004, 22:49
Albinos sind auch Mutanten!
HoffiMarc
29. September 2004, 22:51
Ich bin zwar nicht so firm in Biologie, aber ich gehe mal davon aus, dass nicht alle Rassen, die heute in irgendwelchen Standarts festgehalten sind, von Anfang an da waren bzw. auf Grund der natürlichen Evolution entstanden sind.
Was ich vorhin meinte, war:
Das "erschaffen" bzw. geziehlte Herausarbeiten (klingt besser) von gewissen Merkmalen, die in der Evolution ja eh vorgesehen sind. (sonst wären sie ja nicht aufgetreten). Gen-Manipulationen schliesse ich also hier aus.
Natürlich sollte es nicht zu Lasten der Tiere gehen (z.B, die englischen Hunde mit den Glasknochen), Aber wenn ich z.B. einem Pfau einen violett schimmernden Hals anzüchte, sehe ich imho keinen großartigen Nachteil für das Tier. (um das es ja in erster Linie gehen sollte)
Ich denke jetzt auch mal nicht (bzw. schliesse es für mich aus) dass es Absicht von solchen Züchtern ist, eine vorhandene althergebrachte Rasse (wie es z.B. bei den in D wild lebenden Edelfasanen war) zu "verunreinigen"
Dies geschieht dann eher durch andere Züchter, die eben das ganze dann nicht mehr so gewissenhaft (siehe mein 1. Post) betreiben.
Ich für meinen Teil habe z.B. eine bunt gewürfelte Schaar von Zwerghühnern, sowohl (zumindest einigermaßen) reinrassige Tiere, als auch Kreuzungen (Mutationen/Bastardisierung klingt so abwertend, ist m.E. nicht passend) die halt dann nicht mehr 100% die "originalen" Farbschläge haben. Aber da ist es mir prinzipiell wichtiger, dass die Hühner gesund sind und dass es ihnen gut geht. Und nachdem ich diese Hühner "auch nur für mich behalte" geht hier auch keine "Gefahr" für die Allgemeinheit bzw wie ursprüngliche Rasse aus ;)
Falls z.B. bei meinen Mongolicus nächstes Jahr ein Tenebrosus-Küken schlüpfen sollte (man weiss ja nie was in den Hennen alles für Blut fliesst), würde ich es keinesfalls umbringen, bloß weil es nicht "in meinen Zuchtplan" passt.
Falls ich irgendwann zusammen mit dem bei und zuständigen Jäger (der übrigens keine Fasane schiesst *Gruß an Jasmin ;) *) auswildern würde/werde, würden natürlich nur möglichst reine Tiere in die Auswahl kommen.
Fazit: Es ist natürlich wichtig, dass die orinigalen Rassen gemäß den Standards erhalten werden/bleiben, jedoch kann es auch nicht schaden, wenn man diverse Merkmale wieder weiter herausarbeitet und dabei auch auf das Tier ansich schaut :)
Sagany
29. September 2004, 23:13
Ja,aber leider ist es oftmals nicht so dass die sogenannten Züchter Rücksichtsvoll mit den Tieren umgehen.
Da muss dann halt mal eben mit allen Mitteln und auf die Schnelle sofort eine neue Mutation oder Rasse her,nur um mit den anderen Schritt halten zu können.
Da wird Inzucht betrieben und geschnitten was das Zeug hält.
Hauptsache so schnell wie Möglich ein Vorzeigenswertes "Produkt" erhalten!
Wäre ja schön wenn es so wäre wie du sagst, aber wenn es so wäre wie du es beschreibst gäbe es auch viel weniger Rassen und Mutationen.
Ist dir auch schonmal aufgefallen dass die langsam entstanden Rassen die es schon seit Jahrtausenden gibt, bei Hunden zum Beispiel den Chiba Inu,dass diese viel weniger zu Krankheiten und Komplikationen neigen als wie solche auf Teufel komm raus gezüchteten neuen Rassen??
Sagany
29. September 2004, 23:20
Wenn ich sowas (http://home.t-online.de/home/taeuber/taube41.htm#Anfang) sehe, da krieg ich schonwieder SONEN hals!
Sagany
29. September 2004, 23:23
:k :k :+kotz: Ich frage mich nur... (http://home.t-online.de/home/taeuber/taube19.htm#Anfang) was veranlasst einem Menschen nur dazu,so etwas zu wollen????
Vielleicht weil er selbst so aussieht und sich ein Ebenbild schaffen will damit man nicht nur über ihn lacht??
Sagany
29. September 2004, 23:24
Kann man gut als Kerzenständer in ebay verkaufen (http://home.t-online.de/home/taeuber/taube11.htm#1) :k :S
Die armen Tiere tun mir einfach nur leid, sie sind ganz einfach nur zum lebenden Kunstwerk ihrer Züchter gworden welche sich wohl mit Ton und Speckstein nicht mehr zu frieden geben wollten.
Anders kann ich mir sowas nicht erklären, es ist schrecklich.
Das sind einfach nur missgeburden!
Mir tun die tiere einfach nur leid!!
Und die Züchter??
Die würde ich am liebsten....... 8(
Ich habe echt nix gegen normale Mutationen und auch nichts gegen Rassen wie zB. Schäferhund,Brieftaube,Italienerhuhn usw.
Aber ich habe gegen diese Art von Kunst an Lebewesen etwas!
HoffiMarc
29. September 2004, 23:28
ja, kann sein, dass da bei mir Wunschdenken eingeflossen ist.
Wird wohl auf die "schonende" Art und Weise nur mit sehr langem Zeitaufwand möglich sein, einen neuen stabilen! Standard herauszuarbeiten.
Da ist dann jeder selber für verantwortlich, wie gewissenhaft er das ganze bereibt.
Ja, Dein Vergleich mit den Hunderassen ist mir bekannt, dass eben auf Grund der Evolition nur die gesunden, "angepassten" Tiere auf Dauer eine Chance haben.
Leider hab ich auch das Gegenteil erfahren müssen, wo eben auf Teufel komm raus wieder die Urform erzüchtet werden muss, (dt. Schäfer, Bernhardiener etc.) und die Tiere trotzdem/gerade deswegen besonders anfällig sind.
Wir haben bei uns auf dem Hof z.B. seit zig Jahren diverse Hunde, darunter nacheinander auch 3 Bernhardiner (nie wieder) mit jeweils ellenlangem Stammbaum. Der erste war Epileptiker, der zweite ist nach wenigen Jahren einfach nachts eingegangen (auch eine Untersuchung/Autopsie bei der landwirtsch. Untersuchungsstelle in Grub konnte keine Ursache feststellen), und der dritte wurde auch gerade mal 12 Menschenjahre alt und hatte ein Schulterleiden. Da wurden z.B. unsere Wolfsspitz-Mischlinge um einiges älter...
Fazit: wie man's macht, ist es falsch? (solange sich der Mensch einmischt, egal in welcher Weise/Richtung) :(
Sagany
29. September 2004, 23:31
Nein ich habe nichts dagegen dass der Mensch Rassen und Mutationen züchtet.
Aber man sollte das nicht auf Teufel komm raus machen und sowas von Rücksichtslos,nur um bei anderen Eindruch schinden zu wollen oder um sein Wunschdenken um zu setzen!
HoffiMarc
29. September 2004, 23:45
ja, ich weiss schon was Du meinst...
und wir meinen in etwa das gleiche...
Ich bin ja auch dagegen, dass das Tier nur als "Kunstobjekt" gezüchtet wird (hier würd ich den Begriff "Mutation" pasend finden) und entweder die Würde des Tieres (Nacktkatzen?) oder eben die Gesundheit arg beeinträchtigt sind...
soay
30. September 2004, 08:38
Hallo
Ihr würfelt mal wieder ganz schön einiges durcheinander.
Hier geht es nicht um die Reinerhaltung von Haustierrassen, die sowieso aus Kreuzungen verschiedener anderer Rassen entstanden sind und immer noch entstehen. Beim Geflügel wird heute noch mit Einkreuzungen "gearbeitet" um bestimmte Eigenschaften zu erreichen.
Die Tiere sind in ihrer jetzigen Form (Aussehen und sonstiges) durch den Menschen entstanden. Warum soll er nicht neue Rassen erzüchten. Solange er Kreuzungstiere und deren Nachkommen nicht als rein verkauft.
Bei den Wildtieren sehe ich es etwas problematischer.
Solange jemand Mutationen hat und mit diesen weiterzüchtet um bestimmte Eigenschaften "herauszuholen". Warum nicht?
Wenn jemand verschiedene Arten kreuzt um Tiere zu bekommen die ihm besser gefallen, die größer werden oder was auch immer. Warum nicht?
Das Problem taucht nicht auf, wenn jemand Tiere für den Eigenbedarf kreuzt. Dann weiß man was rein ist und was nicht.
Probleme gibt es immer dann wenn "Versuche" gemacht werden und diese "Versuchsergebnisse" dann als rein verkauft werden, evtl. nicht vom "Erzüchter" sondern von einem Käufer oder von jemandem der diese Tiere wieder zur Zucht verwendet hat.
Der weiße Pfau ist übrigens eine Mutation, ebenso wie der violette es sein soll. Der Spaldingpfau ist im Gegensatz dazu ein Kreuzungsergebnis aus Ährenträger und Schwarzflügel (der wiederum eine Mutation ist).
Es gibt aber gottseidank auch viele Leute die versuchen die Wildformen rein zu erhalten.
@hoffimarc
Zum Aussetzen von Jagdfasanen spielt die Reinheit absolut keine Rolle. Der Jagdfasan ist sowieso ein "Gemisch" aus mehreren Arten. Einen in Deutschland wild lebenden Edelfasan gab es nie. Die aus Asien stammenden Fasane wurden gekreuzt und zur Jagd ausgewildert. Fasane gibt es bei uns nur weil die früheren Jagdherrn "etwas zum Erschiessen brauchten".
Viele Grüße
Sagany
30. September 2004, 09:42
Der Spaldingpfau ist im Gegensatz dazu ein Kreuzungsergebnis aus Ährenträger und Schwarzflügel (der wiederum eine Mutation ist).
Du hast Recht soay!
Aber an der Stelle muss ich dich korrigieren:
Wenn man den Normalen Blauen Pfau mit dem Ährenträger kreutzt,kommt auch ein schwarzflügeliger Spaldingpfau bei heraus!
Das schwarz rührt dann vom Ährenträger...
HoffiMarc
30. September 2004, 12:57
'Mahlzeit beisammen :)
@Soay: Ich spielte beim Auswildern von Fasanen drauf an, dass ich z.B: keine Tenebrosus auswildern würde.
Und nachdem bei der Fasanerie, wo meine her sind, ab und zu auch mein ein Tenebrosus-Hahn schlüpft, geh ich eben davon aus, dass die Weibchen nicht 100% artenrein sind.
Gab es also bei uns früher überhaupt keine Form von Fasanen?
Wo siehst Du denn z.B. bei Fasanen die Grenze zwischen "Wildtier" und "Haustier"?
Gibts da ne Richtlinie, dass eine Rasse z.B. seit x-hundert Jahren bestehen muss, um als Wildform zu gelten?
ciao
Hoffi
Sagany
30. September 2004, 13:09
Edelfasanen wurden vor vielen hundert oder tausend (?) Jahren von den Alten Römern/Griechen(?)(sorry,weiss ich jetzt ned mehr so genau) in Europa eingebürgert.
Aber eigentlich gehören sie nach Asien, zB. Kasachstan oder Mongolei usw.
Würden die Jäger sie hier nicht ständig auswildern/hegen und Pflegen und ihnen die Fauna und Flora so ummodelieren dass sie hier ideale Lebensbedingungen haben,dann wären sie hier schon lange wieder ausgestorben.
(Die meisten Jäger wildern im übrigen aber Hybriden aus)
Daher ist zumindest meine Meinung,können sie hier garnicht hergehören.
Oder was meinst du? ;)
soay
30. September 2004, 21:12
Hallo
@sagany
Das hat überhaupt nichts mit der Farbe der Spaldingpfauen zu tun.
Ein Mischling zwischen Blauem Pfau und Ährenträger wird zwar oft so bezeichnet ist aber eigentlich kein Spalding. Der Name wurde ursprünglich für Kreuzungen zwischen Schwarzflügel und Ährenträger verwendet.
@Soay: Ich spielte beim Auswildern von Fasanen drauf an, dass ich z.B: keine Tenebrosus auswildern würde.
Und nachdem bei der Fasanerie, wo meine her sind, ab und zu auch mein ein Tenebrosus-Hahn schlüpft, geh ich eben davon aus, dass die Weibchen nicht 100% artenrein sind.
Warum nicht? Hab sowas auch schon frei herumlaufen gesehen. Genauso wie sie bei dir fallen, gibt es sie auch im Freien.
Gab es also bei uns früher überhaupt keine Form von Fasanen?
Fasane wurden in Mitteleuropa eingebürgert. Vorher gab es keine.
Wo siehst Du denn z.B. bei Fasanen die Grenze zwischen "Wildtier" und "Haustier"?
Was heißt Grenze? Alles was auch in freier Natur vorkommt und nicht vom Menschen erzüchtet und/oder eingebürgert wurde, ist bei mir die Wildform.
Das hat nichts mit Wildtier oder Haustier zu tun.
Gibts da ne Richtlinie, dass eine Rasse z.B. seit x-hundert Jahren bestehen muss, um als Wildform zu gelten?
Eine Rasse ist nie eine Wildform, sondern etwas Erzüchtetes. Bei Wildformen unterscheidet man Arten, bzw. Unterarten.
Viele Grüße
julian87
14. October 2004, 18:35
Meiner Meining nach gibt es bis jetzt noch keine Albinofarbenen Hühnervögel oder Tauben
webgirl87
16. October 2004, 17:12
Meiner Meining nach gibt es bis jetzt noch keine Albinofarbenen Hühnervögel oder Tauben
es gibt bei allen tieren albinos. da sist ein gen-defekt! es gibt sowol albinos unter tauben und unter fasanen.
álbino-pfaue find ich sowas von hässlich. der pau hat so schöne prachtfarben und wird in so ein langweiliges weiss gezüchtet, auserdem die hellen füsse sowie das gesicht. nichts für meinen geschmack. enau so wie der gelbe goldfasan. wieso züchtet man aus so einem farbenfrohen fasan eine mutation die aussieht als seien die farben verwaschen.
intressant ist dei mutation schon nur nicht besonders hübsch finde ich.
klar können richtige albinos nichts fürs aussehn aber wie man sowas gezielt züchten kann versteh ich echt nid.
Königsfasan
16. October 2004, 17:56
Ich finde den Albino Pfau eigentlich ganz schön, aber mit dem gelben Goldfasan muss ich dir recht geben....
soay
17. October 2004, 12:34
Hallo
Wieso Albino-Pfau?
Der Weiße Pfau ist zwar eine Mutation des "Normalfarbigen". Er ist aber, zumindest die, die ich bisher "in Echt" oder auf Bildern gesehen habe, KEIN Albino.
Ein Kennzeichen für einen Albino sind rote Augen. Der Weiße Pfau hat keine roten Augen.
Ich finde die "normalfarbigen" Vertreter eigentlich bei allen Arten der Hühnervögel schöner als die Mutationen.
Viele Grüße
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