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Vollständige Version anzeigen : ärger mit katzen



Dr.Mabuse
13. February 2000, 14:25
habe eine außenvoliere dauernd springen daran katzen hoch oder schleichen um die voliere rum.was kann ich dagegen machen,wer hat auch solche probleme?

Vogelfreund
13. February 2000, 14:38
Hallo,

wenn du eine schöne Gartenvoliere hast, dann habe ich eine Idee, die ich selber noch nicht probiert habe (Habe keinen Garten), die ich aber von jemanden gehört habe.

Pflanze einfach rund um deine Voliere Heckenrosen ! Wichtig ist es das es Heckenrosen sind und keine anderen Rosen.

Damit hast du a einen weiteren Blickfang für deinen Garten und deine Voliere und b haben Heckenrosen soviele Stacheln (bald schlimmer als Kakteen), so das es den Katzen sicher ganz schnell vergehen wird http://vogelart.de/forum/NonCGI/biggrin.gif



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Liebe Grüße vom Vogelfreund
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Toby
13. February 2000, 15:40
Hallo,

das Problem mit den Katzen "hatte" ich auch 3 Jahre lang.
Aber wozu gibt es denn Stacheldraht, Strom und unseren Hund (der katzen zum "fressen" gern hat) ???

Ich weis wie ärgerlich es ist wenn die Katzen Stundenlang auf der Voliere sitzen und die Vögel ängstlich hin und her fliegen. Ich habe dadurch auch schon einige Vögel verloren. Einige male war ich so wütend das ich denen am liebsten Rattengift hingestreut hätte, da ich aber tierlieb bin und alle Nachbarn ringsum Katzen haben lies ich es sein.
Stattdessen habe ich am oberen Teil der Voliere Stacheldraht gezogen so dass sie nicht auf´s Dach kamen und teilweise unter Srom gesetzt (Weidezaungerät). Dies half, nur als die Batterie des Gerätes leer war haben sie sich durch den Stacheldraht gezwängt und sassen wieder oben auf.
Die Katzen die unser Hund mal richtig gepackt hatte kamen nie wieder bzw. konnten (leider) zum teil auch nicht mehr kommen.
Ich habe auch schon mal ausprobiert so ein Pulver zu streuen was Hund und Katze fernhalten soll, aber auch das half nicht´s.
Mittlerweile haben die Katzen eingesehen das sie nicht an die Vögel rankommen. Durch wegjagen usw. denke ich hat es auch geholfen.

Da ich als Gärtner arbeite kann ich persönlich nur von den Heckenrosen (oder auch Hagebutten [Rosa rugosa]genannt) abraten. Erstens sieht es m.E. nicht schön aus die ganze Voliere damit zu umpflanzen und im Winter wenn das Laub unten ist stehen nur noch braune bestachelte Triebe rum. Und den Katzen ist es ziemlich egal, denn da wo die hinwollen kommen sie hin.

Mit den Katzen habe ich kein Problem mehr denn wiegesagt unser Hund sorgt dafür das sie den Garten meiden.
Wo ich im Winter immer ein wenig Last mit habe ist tagsüber ein Sperber Pärchen und Nachts Waldohreulen. Aber die sitzen ja nicht Stundenlang auf der Voliere.

PS: Ein Kollege von mir fängt die Katzen in einer Marderfalle, steckt sie in einen Sack und taucht sie ein paar mal in die Regentonne, die Katzenbesitzer sind darüber zwar nicht sehr erfreut, doch die Katzen verstehen es.

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MfG Tobias

Silke
15. February 2000, 09:13
Lieber Tobias, liebe alle,

es gibt vielleicht auch noch ein schonenderes Mittel (auch bei der Heckenrose, ich ich persönlich gar nicht häßlich finde, muß man ja ein Schlupfloch für den Menschen lassen).

Es gibt nämlich Pflanzen, die Katzen anziehen (Katzenminze, Baldrian etc.) genauso, wie solche, die Katzen fernhalten sollen. Natürlich funktioniert das nur im Sommer, wenn diese Gewächse auch treiben.

Ich könnte allerdings mal nachschauen, welche das sind, im Kopf habe ich das nicht. Aber manche Gartenbesitzer pflanzen sie, damit die Kater nicht überall ihr Territorium markieren, was ja auch eklig ist.

Ansonsten gibt es auch so chemische Pulver, die die Katzen verleiden sollen. Allerdings muß man diese nach jedem Regen wieder erneuern.

Mit dem Hund ist das so eine Sache, ist er nicht so groß, daß er sich die Katzen einfach um die Ohren schüttelt, ist er nicht überlegen genug und könnte selbst ein Auge riskieren. Die Katzen in die Regentonne zu tauchen, ist Quälerei und irgendwie habe ich ja auch Verständnis für diese lästigen Tiere, daß sie sich von den munteren Vögeln angezogen fühlen. Hier spielen ja uralte Instinkte eine Rolle. (Auch manch ein Hund würde ja gerne mit so einem Vogel spielen, wenn man ihn ließe.)

Eine nächste Variante wäre, um die Voliere(n) einen Zaun zu ziehen, der natürlich entsprechend hoch sein muß, damit die Katzen ihn nicht überspringen und so tief auf den Boden reicht, daß sie sich nicht darunter hindurchzwängen können. So blieben die lästigen Vogelfänger vor der Umzäunung sitzen.

Gruß, Silke.

Micha M
15. February 2000, 11:46
Hallo!!

Ich hab mein Katzenproblem dadurch gelöst, daß ich die Voliere mit den Sittichen rundherum bis zu einer Höhe von 1,80 mit Plexiglasbahnen verkleidet habe, daran kann auch die sportlichste Katze nicht hochklettern. Meine Voliere ist sehr hoch, daher bleibt oben immer noch ein 70 cm breiter Streifen, daß eine gute Lüftung gewährleistet ist.

Das ganze ist allerdings nur machbar, wenn die Voliere frei steht und die räuberischen
Schleichfüße nicht von einem Baum oder so
aus auf die Voliere springen können.

Das Dach der Voliere ist sowieso z. T. mit
Wellblechbahnen abgedeckt.

Bei der Papageienvoliere war das mit dem Katzenschutz gar nicht nötig, die haben die
hochkletternden Katzen einfach einige Male
kräftig in die Füße gezwackt, dann war schon
Ruhe http://vogelart.de/forum/NonCGI/wink.gif. Interessant sind für die Katzen ja
ohnehin eher die kleineren, flatternden
Vögel, weniger die bedächtigen Papageien.

Viele Grüße

Michaela

Mark
15. February 2000, 19:28
Hallo Tobias,
ich hoffe, Du befürwortest die Methoden Deines Kollegen nicht!!! Wenn ich so ein A... treffen würde, gäbs ne gesalzene Anzeige !


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Mark Kobert
http://www.mark-web.de

Toby
15. February 2000, 21:12
Hallo an alle,

Ich weiss ja das es tausend Mittel gibt Katzen vernzuhalten, aber soll ich meine Voliere verunstalten nur damit diese Fiecher nicht meine Vögel zum Herzflash jagen ???

Ich bin ein grosser Tierfreund aber wenn Haustiere (egal welche und egal was für Instinkte sie haben) andere Tiere angreifen oder töten, hört bei mir der Spass auf und wenn ich mal nach zähle wieviele Vögel in meinen Volieren durch Katzen gestorben sind ist es ein Grund mehr diese Fiecher zu vergraulen (allein dieses Jahr mussten schon 6 Vögel sterben).

Manchmal war ich kurz davor Rattengift zu streuen doch das mag ich den eigentlich lieben Tieren nicht antun und schlieslich geht ja auch keiner dabei und vergiftet meine Vögel. Die Methode meines Arbeitskollegen ist doch harmlos (klar für die Katzen in dem moment nicht) im gegensatz zu denen die ich von anderen gehört habe und ein Bad schadet niemenden, aber es ist wirksam !

An Mark: Wenn ich diese Methode nicht anwenden soll, erzähl mir eine bessere, denn ich werde keine Pflanzen um meine Voliere Pflanzen, kein Geld für Pulver ausgeben was eh nicht hilft und auch keinen Zaun ziehen. Deshalb bleibt für mich nur die Lösung mit dem Wasser und die mit meinem Hund übrig und mein Hund kann ja nicht Tag und Nacht draussen bleiben und ausserdem überlebt das nicht jede Katze, denn umbringen will ich die nur ungern.
Du sagtest ne Anzeige, mein Kollege bekam eine von der einen Besitzerin und die Polizei hat sich bei ihm im Garten die Voliere und die Falle angeschaut. Die Falle ist nicht verboten und als Schutz für seine Vögel ist das "baden" der Katzen auch nicht verboten. Im Gegenteil die Katzenhalterin muss ihre Katze im Frühjahr und im Sommer Nachts im Haus behalten.

Wegen den Pflanzen kann mach ich mich nochmal bei meinen kollegen schlau.

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MfG Tobias

[Diese Nachricht wurde von Tobias Wittke am 15. Februar 2000 editiert.]

Mark
15. February 2000, 21:34
Hallo Tobias und alle anderen,
sicher verstehe ich die Problematik und würde mich auch tierisch aufregen, wenn ich ein ähnliches Problem hätte. Eine Lösung für das Problem habe ich leider auch nicht.
Aber das rechtfertigt keinesfalls tierquälerische Massnahmen - die im übrigen eindeutig einen Straftatbestand darstellen - auch wenn Eure Polizei die Gesetze anscheinend nicht kennt.
Ich hoffe ich bin nicht der einzige der hier so denkt !? Und würde gerne die Meinung der Anderen hören ...
Mark

Silke
16. February 2000, 08:33
Hallo Tobias,

so harmlos, wie Du das hier darstellen willst, ist es gar nicht. Für Katzen bedeutet diese Tortur Todesangst, ja eine Höllenqual. Niemand, weder Du noch Dein Kollege, haben das gesetzliche oder moralische Recht, diese Tiere so zu behandeln und bei aller Tierliebe - oder vielleicht gerade deswegen und weil ich dabei keine grundsätzlichen Ausnahmen mache, auch ich würde Dich anzeigen, wenn ich das erleben würde!

Vielleicht solltest Du Dich öfter mal in einem Sack eingebunden ein bißchen ertränken lassen (muß man ja nicht so ausdehnen, bis Du tot bist, ein bißchen bewußtlos oder benommen bis zur Übelkeit reicht auch), das ist dann ja fast ungefährlich..:-(

Denn schließlich sind es Vogelhalter wie Du und ich und andere, die die Katzen überhaupt erst dazu bringen, die gefangenen Tiere zu belästigen, denn, wären sie nicht eingesperrt und stünden für alle Tiere der Welt frei erreichbar herum, verfielen sie nicht in diese Panik. Und es ist Deine verdammte Pflicht und Schuldigkeit für beide Interessen zu sorgen, für die der Vögel als auch das Recht auf friedliches Leben der Katzen zu respektieren und da mögen Dir die 3,50 für Pulver etc. zu viel sein, aber das ist höchste Ignoranz in meine Augen.

Es ist DEIN Problem, die Katzen von Deinem Grundstück fernzuhalten, aber liegt nicht in DEINEM Ermessen, WIE Du es tust.

Wer gibt Dir eigentlich das Recht, das Wohl Deiner Vögel über das der fremden Katzen zu stellen?!

Also, ich bin selten so in Rage, das kann ich Dir sagen, aber diese Einstellung schlägt dem Faß wohl den Boden aus. Mit dieser Meinung hast Du jedes Recht verloren, anderen Leuten in irgendeiner Form Tierquälerei und Mißachtung der Bedürfnisse der gehaltenen Tiere vorzuwerfen: Falls Du es noch nicht bemerkt hast, auch Katzen wurden vom Menschen domestiziert und sind durch ihn erst die Plage geworden, die sie heutzutage manchmal schon sind und wenn wir jetzt unsere Fehler damit "korrigieren" wollen, daß wir das "Übel", was wir selbst heraufbeschworen haben, einfach ersäufen oder fast ersäufen, sind wir noch schlimmer, als ich eigentlich dachte.

Schönen Tag noch,

Silke.

Micha M
16. February 2000, 10:24
Hallo Leute,

also ich finde doch, daß es auf keinen Fall gerechtfertigt ist, die Katzen, die ja auch nur ihrem Instinkt folgen genau dafür zu bestrafen und zu quälen. Obwohl ich selber auch schon am Verzweifeln war, wenn ich mitansehen mußte, wie dicke, wohlgenährte
und verwöhnte Stadtkatzen ganze Nester von
Jungvögeln ausrauben und die toten Nestlinge auch noch liegenlassen.

Ich muß gestehen, ich bin kein großer Katzenfreund (obwohl mein Freund drei Katzen hat) aber ich würde doch niemals so weit gehen, die Katze für die Verantwortungslosigkeit ihres Besitzers zu bestrafen.

Ich hab selber schon einige heftige Debatten mit meinem Freund gehabt, weil ich während der Zeiten, in denen die meisten Jungvögel
ausfliegen und tapsig im Garten rumtorkeln
auf absolutem Hausarrest für die Katzen bestehe und grundsätzlich bei Freigang auf das Tragen von Glöckchen.

Für die Vögel in meinen Volieren sehe ich das ganze noch etwas anders. Da bin ICH alleine dafür verantwortlich, daß ihnen nichts geschieht, und wenn es sein muß, dann "verunstalte" ich meine Voliere eben so, daß den Vögeln nichts passieren kann (ich finde allerding NICHT, daß meine Voliere verunstaltet ist!!!! http://vogelart.de/forum/NonCGI/wink.gif).

Was ich allerdings schon noch sagen will ist, daß ich mir wünschte, daß sich die Katzenhalter auch ein wenig der Verantwortung
bewußt sind, die sie durch die Haltung ihrer
Stubentiger eingehen. Gerade in den Städten und stadtnahen Gebieten sind die Lebensräume für alle Arten von Vögeln so eingeschränkt, daß ich einfach dafür Sorge zu tragen habe, daß meine Katzen nicht auch noch die letzten Lebensräume der Vögel vernichten.

Grüße
Micha

Micha M
16. February 2000, 10:36
Ach ja, was ich noch sagen wollte!!

Wer glaubt, daß er eine Katze durch ein kaltes Bad davon abhalten kann, in einem unbeobachteten Augenblick sich wieder anzupirschen, der irrt. Man kann eine Katze nicht wie einen Hund erziehen und disziplinieren, das ist ein Trugschluß, ich sag das aus Erfahrung!! (die Biester klauen mir nach wie vor die Schnitzel aus der Küche!!!)

Ich denke mal, das Untertauchen der Katze in
kaltem Wasser dient einzig und alleine dazu, daß der der das tut, seine Wut ausleben kann. Und soweit sollten wir uns doch als
zivilisierte Spezies im Griff haben, daß wir das nicht brauchen, oder?

Nix für ungut!!

http://vogelart.de/forum/NonCGI/smile.gif Micha

Mark
16. February 2000, 15:46
Hallo Silke, hallo Micha,
zum Glück habt Ihr auch eine andere Meinung und ich hoffe viele andere auch noch die Ihre Meinung hier nicht gepostet haben ... wäre ja auch schlimm wenn nicht ...
Und ich hoffe Tobias und alle die der gleichen Meinung sind, überlegen sich ihren Standpunkt nochmal.
Viele Grüße
Mark

Silke
17. February 2000, 10:31
Ich möchte mich Deinem Schlußwort anschließen, daß ich nämlich hoffe, daß sich jeder, der mit diesem Gedanken spielen möchte, es sich vielleicht vorher noch mal überlegt.

Wenn die Polizei nichts unternimmt, gibt's ja in erster Linie auch noch den Amtstierarzt, der ist nämlich für Tierquälerei zuständig. Polizisten sind da manchmal etwas ahnungs- und hilflos. Wahrscheinlich denken sie ebenso wie Tobias, daß sie ja nichts einbüßen, solange sie mit dem Leben davonkommen.

Der Amtstierarzt schaltet die Polizei zur Unterstützung ein, die ihm nämlich Türen öffen etc. oder was auch immer nötig ist, um der Anzeige nachzugehen, wozu er nicht befugt ist.

Bestes Beispiel war das meiner Freundin, die Streitigkeiten mit einer Nachbarin hatte. Als sie dann einmal übers Wochenende verreist war, während ihr Bruder täglich die zwei Katzen fütterte und versorgte, nutzte die Dame die Gelegenheit, sie beim Amtstierarzt anzuzeigen und zu melden, daß hier seit Wochen kranke und hungrige Katzen eingesperrt seien, um die sich niemand kümmere. Die Tiere würden den ganzen Tag herummaunzen.

Tatsächlich kam der Amtstierarzt dann auch in Begleitung der Polizei, um die Wohnung zu öffnen und nach den Katzen zu sehen, wobei er freilich schnell merkte, daß sie keineswegs hungrig oder krank oder anderweitig vernachlässigt waren.

Die Anzeige (gegen die Mitmieterin) hat sich meine Freundin allerdings erspart. Sie würde ohnehin nicht damit weit kommen, da die Dame wegen ihrer Nervenerkrankung nicht zur Rechenschaft gezogen werden könnte.

Aber, ich meine mal, so schnell kann ein Amtstierarzt tätig werden und hat alle Möglichkeiten, solchen Anzeigen nachzugehen, was ja eigentlich auch völlig in Ordnung ist. Allerdings sollte man solchen Leuten, die das ausnutzen, um ihr persönliches Süppchen zu kochen, für die Kosten heranziehen.

Gruß, Silke.

raptor49
19. February 2000, 11:36
Hallo Alle,
denkt doch bitte daran, das Katzen nun mal Raubtiere sind. Man kann doch einem Papagei
auch nicht das Schreien und Nagen verbieten. Außerdem sind Katzen noch harmlos.
In unserem Verein haben wir Probleme mit Eichhörnchen und Füchsen.
Die Eichhörnchen krallen sich die Eier und Jungvögel und Die Füchse schnappen sie die jungen Nandus. Aber da unser Vogelpark im Naturschutzgebiet liegt wollen wir auch nicht dagagen vorgehen.
Allen viel Glück im Kampf gegen die Samtpfoten.

Gruß
Thomas

Toby
24. February 2000, 20:50
Hallo an alle,

erst einmal muss ich sagen das wenn ich mich über die Katzen aufrege ich für nichts garantieren kann. Einen Tag oder ein paar Stunden später kann ich schon wieder mit ihnen spielen o.ä.. Und mir macht es auch keinen Spass Katzen zu quälen doch ich weis einfach nicht was ich machen soll !
Denn dieses Pulver bringt nichts aber auch gaaaar nichts.
Mittlerweile geht´s auch wieder, die Katzen haben aufgegeben. Und im endeffekt ist es ja richtig: Es ist ihr Instinkt.

Die Schuld gebe ich aber auf jeden Fall den Katzenhaltern. Ich habe mit dem einen Besitzer gesprochen ob er eine Zeit lang seinen Kater nachts einsperren könne weil junge Vögel ausgeflogen sind und nun am Volierendraht schlafen, das hat er allerdings ignoriert. Oder wenn ich seh das eine Katze mit nem Vogel nach Hause kommt und noch gelobt wird, weil die Besitzer meinen das muss sein, das ist ein Zeichen das es ihr zuhause gut geht. Da Platzt mir der Kragen.


PS: Als mein Onkel seinen Jagdschein machte hatte er mir mal ein Buch über Jagdgesetze und sowas mitgebracht und ich meine ein Gesetz bestand darin das man Katzen zu gewissen Jahreszeiten zumindest Nachts sogar einsperren MUSS !!!

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MfG Tobias

Silke
25. February 2000, 09:38
Hallo Tobias,

ich versteh ja Deinen Ärger.

Allerdings sollte es wohl auch anders gehen: Wenn der Katzenhalter ignorant ist, solltest Du ihm mit einer Anzeige auf den Pelz rücken. Seine Katze würde ich ein eindeutigen Positionen fotografieren, zu der Stellungnahme Deines Nachbarn würde ich Zeugen hinzunehmen und dann würde ich eine Anzeige machen. Wenn das Gesetz im Nacken sitzt, geben manche Besitzer schon schnell nach.

Eine andere, auch nicht ganz legale, aber tierfreundlichere Art wäre, die Katze einfach mal für ein paar Tage einzufangen, allerdings gut zu versorgen und eben daheim versteckt zu halten. Dann wieder freilassen. Die Besitzer werden schon vorsichtiger werden, wenn Pussy auf einmal nicht heimkommt.

Meine Mutter hat früher mal ähnliches mit einer Nachbarin gemacht, die ihre Hühner zu ihr in den Garten geschickt hat, wo sie alle Pflanzen ausgescharrt haben. Sie hat ein Huhn gefangen und einen Zettel auf den Rücken gebunden: Wenn ich Dich im Garten noch einmal sehe, freß ich Dich! Das hat auch geholfen.

Allerdings war man zu jenen Zeiten (vor über 20 Jahren) noch nicht so schnell mit dem Anwalt dabei...

Ich meine, die Katzen (oder vielmehr die Besitzer, denn die sind dafür verantwortlich) zu vergraulen, mag ja legitim sein, aber die Tiere selbst solltest Du nicht leiden lassen.

Umgedreht nützt es eben auch wenig, die Katzen nachts einzusperren und tagsüber laufen zu lassen, dann sitzen sie auch vor der Voliere.

Übrigens gibt es kein Jagdrecht, welches vorschreibt, Katzen nachts einzusperren, es gibt aber ein Jagdrecht, Katzen, die mehr als 3 (?) Kilometer von der Ortschaft entfernt sind, abzuschießen, weil sie als wildernd eingestuft werden... Das nützt Dir in dem Fall auch gar nichts (obwohl ich vom Abschuß ohnehin nichts halte).

Gruß, Silke.

Silke
25. February 2000, 09:40
PS: Da sollte man den Nachbarn doch eher zwingen, seiner Katze ein Glöckchen umzuhängen, damit sind auch die wilden Vögel geschützt.

Gruß, Silke.

Mark
25. February 2000, 23:47
Also das mit der Glocke finde ich die mit Abstand beste Idee.
Und das Einfangen ist auch nicht schlecht - soweit wirklich eine gute Behandlung während des Zwangsurlaubs gewährleistet ist.
Du hast einfach immer die besten Ideen, Silke !
Viele Grüße
Mark

Toby
26. February 2000, 21:38
Hallo Silke,

das mit dem einsperren ist gar keine so schlechte Idee und die Versorgung wäre auch bei mir selbstverständlich.

Das die Katzen teilweise Nachts eingesperrt sind reicht schon, da tagsüber meistens unsere (seit gestern 2) Hunde im Garten rumlaufen, die die Katzen schon verjagen werden.

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MfG Tobias

stoeri
06. September 2003, 08:39
Hallo Freunde

auch ich hatte vor Jahren ein großes Problem mit den Katzen bei meinen Meerschweinchen.

Immer wieder ärgerten sie die Meeris, und einmal hab ich eine in flagrantie erwischt wie sie ein kleines Meeri ganz grausam mißhandelte 2 Beine waren bereits ausgerissen und ein Auge fehlte schon aber es lebte immer noch.

Auch ich habe meinen Hund drauf gelassen, denn die Katze war so beschäftigt das sie uns nicht kommen sah.

Er hat Ihr keinen Schaden zugefügt nur a bisserl gezwickt, (er hört super und ist ein Hütehund der auch auf 50 Meter mal zupacken muß aber auch auf Komando wieder zurück oder das Schaf auslassen, er darf eh nur zwicken und nicht richtig zubeissen oder gar reissen.
Der Katze ist nichts passiert, aber seitdem habe ich keine Katzen mehr im Grundstück.

Es war wirklich grausam wie das Meeri aussah und das können die Katzen meinetwegen in Ihrem Grundstück bei den Tieren Ihrer Besitzer aber nicht bei meinen.

Wenn die Katze es aus Hunger gefressen hätte, hätte ich es auch noch verstanden aber nur aus Spielerei, daß will ich nicht das ist mir zu grausam.

Da sind mir Schlangen tausendmal lieber, die Töten nur wenn sie Hunger haben ansonsten lassen sie das Beutetier in Ruhe.

Was ich von einem Bekannten weis, der zahme Eidechsen im Garten hat, er ist Autor und braucht diese Eidechsen öfters für Fotoaufnahmen.
Leider werden auch diese Tierchen gerne Opfer von Katzen, da schießt der Herr mit einer Steinschleuder Schraubenmuttern auf die Katzen, man muß sie gar nicht treffen da reicht es wenn die Schraubenmutter ordentlich vorbeipfeift.

Und bei der direkten Nachbarskatze machte er es um des Friedens willen so, daß er diese Katze so fett fütterte das sie kaum noch gehen kann, die hat keine Lust zum Jagen mehr.

Viele Grüße
Erika

FamFieger
06. September 2003, 09:19
Hallo an alle Katzengeplagten!!!....

Wir haben ja auch zwei Aussenvolieren und ne MENGE Katzen die davor Saßen... bis wir eines Tages den Tipp bekamen bestimmte Pflanzen zu kaufen,....

Also sind wir in ein Geschäft gefahrn und haben uns mit diesen Pflanzen eingedeckt.... "Verpiss Dich" heissen diese tollen Pflanzen, leider sind sie nich Frostsicher und man kann die nur in große Töpfe Pflanzen, da man sie im Winter ins Haus holen muss... ABER... Seit wir diese Pflanzen haben, sind keine Katzen mehr in unserem Garten!!!!!!!!! ..... den Vögeln macht diese Pflanze nichts aus!!!!

Ausserdem hab ich gehört, das Lawendel auch Katzen abhalten soll.... bin ich mir aber nicht 100%ig sicher ob das auch Richtig ist!!! :?

Man könnte aber auch einen Weidezaun um die Voli aufstellen und den unter Strom setzen!!!!!!!

((((((((((((((ACHTUNG ich meine keinen MÖRDERZAUN!!!!!!!!!))))))))



P.S. Wenn man Katzen die man am Tag erwischt (Glub kaum das ihr nachts vor der Voli hockt!!) mit nem Gartenschlauch duscht kommen die auch nich mehr soooo schnell!! *g

Utena
06. September 2003, 10:31
Hallöchen!
Ja das mit den Katzen ist wahrlich ein Problem mit Außenvolieren, ich kann davon auch ein Lied singen!

Das größte Problem an sich finde ich ist das alle Katzenhalter darauf bestehen das die Vögelhalter ihre Volieren halt Katzensicher gestallten müssen,selber aber nicht bereit sind, z.B. ihre Katze Nachts im Haus zu lassen.

Natürlich ist das mit großen Kosten verbunden und ein Hund darf ja auch nicht einfach in fremde Gärten laufen, dort andere Tier töten und reinkacken usw.

Ich weis das man Katzen dies nicht abgewöhnen kann, da sie Raubtiere sind, doch auch die Katzenhalter sollten sich der Problematik bewußt sein und nicht immer meinen das es alleine das Problem des Vogelhalters währe wie er die Katzen von seinen Grundstück vernhalte.

Wenn ein freilaufender Hund eine Katze fängt und tötet dann wird sicherlich auch dem Hundehalter die Schuld gegeben weil er nicht auf seinen Hund geachtet hat, wenn eine Katze einen Vogel aus einer Volier tötet ist natürlich der Vogelhalter Schuld!

Aber egal wie man es dreht und wendet, es wird immer ein Problem zwischen Vogel und Katzenhalter geben, das Rezept wie man Katzen wirklich vern von den Volieren hält, hat leider noch nimand gefunden und so bleibt doch nur ein beiderseitiges Entgegenkommen wie z.B. eben das die Katze über Nacht eventúell im Haus bleibt.

g4eSpunky
06. September 2003, 10:43
Bei mir leben drei Katzen und sechs Vögel friedlich nebeneinander... das geht!

Natürlich würde ich die Katzen nie ins "Vogelzimmer" lassen, wenn die Grünmonster Freiflug haben, ist die Voliere aber geschlossen, so könnten die Katzen theoretisch ran...

Machen sie aber nicht! Ist ihnen viel zu langweilig, meine Kathis sind ja eher ruhigere Vogelvertreter, also für Katzen nicht wirklich spannend :D
Als die ersten Vögel bei mir eingezogen sind, gabs jede Menge Ärger, wenn die Katzen die ersten Tage mal an die Voliere gesprungen sind... das Holz war auch ein einladender Kratzbaum. Klar, man kann Katzen nicht perfekt erziehen, ein paar Spielregeln kriegt man aber mit Geduld hin.

Jede gefangende Maus wird zum Beispiel gelobt, brachten sie mal einen Vogel wurde das ignoriert... hat sich ausgezahlt, ich hab schon 2 Jahre keinen Vogel mehr vor der Tür gefunden.
(die Glöckchen sind übrigens ein witz, eienen guten Jäger kann das nicht aufhalten ;) )

Unserer Nachbar züchtet Geflügel, so puschelige Hüner, Enten etc.
Als er damit anfing, bin ich die ersten Tage gemeinsam mit den Katzen raus und habe geschimpft, wenn sie zu neugierig waren...
der Nachbar hat auch mal mit dem Gartenschlauch gespritz oder Lärm gemacht. Jetzt meiden sie das Grundstück fast komplett.

Wenn man will, geht es also, es müssen nur alle an einem Strang ziehen.

In diesem Sommer lief sogar die Glucke mit ihren Kücken ständig vor den Katzen auf der Koppel rum... da hatte ich dann doch erst Panik, ist aber nichts passiert *puh*

Wasteli
06. September 2003, 13:25
Hallo,

also die "Verpiss dich" Pflanze, wenn hier in der Nachbarschaft die Katzen lachen könnten, täten sie es ;) .
Der Geruch interessiert sie nicht.
Unseren und anderen Hunden haben wir mal einen großen Kübel mit diesen Pflanzen gezeigt. Wenn man damit in Berührung kommt, stinkts.
Entweder blieben sie dabei stehen und fanden den Geruch einfach klasse, oder sie haben mal kurz geschnuppert, gingen dann aber auch nicht rennen
Der Geruchssinn der Tiere ist halt unterschiedlich.
Eher geht der Mensch rennen.
Bei uns und anderen hat der Wasserschlauch oder ein Eimer Wasser geholfen.
Quälen muß man nicht aber auch nicht alles tolerieren. Klar, es gibt auch Katzenbesitzer die das genau so sehen, jedoch wie viele finden das in Ordnung wenn ihre "Mietze" durch alle Gärten läuft, sich Jungvögel nur aus Spass krallt, Frösche angelt und vielleicht noch ihre Hinterlassenschaft im Gemüsebeet läßt.

Rena1
06. September 2003, 14:27
haltet ihr davon....plexiglas um die folieren anbringen...ist ganz einfach....;)

Motte
06. September 2003, 16:33
Tja, das wäre einfach, aber das sieht ja sooo hässlich aus8(

@ All. woher nimmt so manch einer das Recht Katzenhalter oder gar die Katzen selbst zu verurteilen. Ist das die Kompromissbereitschaft die Vogelhalter o oft für sich selbst einfordern?!

Ist das Tierliebe, wenn nur die Tiere wirklich geachtet werden die man selbst schön findet und liebt?

Ob Katzen nur als Freigänger glücklich sind, darüber lässt sich streiten und soll hier nicht Thema sein. Aber ich denke das es ihnen guttut. Wie kann man Tiere für ihre Instinkte hassen. Doppelmoral nenne ich sowas. Dann der Vorwurf das Katzen nur zum Spaß töten:k . Es wäre nett wenn manche Leute damit aufhören könnten, menschliche Eigenheiten auf Tiere zu projezieren. Grausamkeit ist etwas das der Mensch erfunden hat, sowohl in Wort als auch in Tat!! Dieses "spielen" mit der Beute ist ein sehr wichtiger Instinkt, der unerlässlich ist, wenn eine Katze bei der Jagt nicht selbst schwer verletzt werden will. Ein Großteil ihrer Beute ist (oder war ursprünglich) sehr wehrhaft und konnte der Katze üble Wunden zufügen. Die Art einer Katze zu jagen und zu töten ist ein perfektes und ausgeklügeltes System und kein Akt der Grausamkeit8(

Ich bin keine Katzenfanatikerin, auch wenn der Eindruck hier vieleicht entstehen mag.

Ich wünscht nur das sich manche Menschen mehr Mühe geben würden, das was sie ihren Tieren entgegenbringen auch anderen, nicht so geliebten Tieren entgegenbringen könnten. Das man nicht nur von der "Gegenpartei" Verantwortung erwartet.

Selbst wenn alle Katzenhalter dieser Welt ihre Tiere des Nachts einsperren, würden, wären Volierenbesitzer dann zufrieden. Ich behaupte nein! Diese Vorderung ist nur wieder ein Vorwand seinem Ärger Luft zu machen und mal wieder auf die andere Seite schiessen zu können.

Aber was will man von einem Menschen erwarten, der es unter seiner Würde ansieht etwas Plexiglas oder Zaun anzubringen?


Nochmal, warum laufen Katzen herum? Wer hat sie denn domestiziert? Der Mensch gelle? Jetzt ist mal wieder ein Tier (was wir quasi selbst geschaffen haben) unbequem und es wird nach Abhilfe geschrien. M Ende sind mal wieder die "Viecher" schuld.
Als wäre es so schwer mal über den Tellerrand hinauszublicken

Es ist nicht alles so leicht wie es aussieht. Und den Schuldigen einer Misere werden wir auch in den seltensten Fällen bei einer Person finden. Den meisten Mist haben wir uns alle zusammen eingebrockt.

8(

Rena1
06. September 2003, 17:00
schau mal...plexiglas.

ich find das nicht hässlich....sieht man kaum.

:?

Utena
06. September 2003, 17:13
Hallo Melanie!
Also ich finde nicht das ich mir Luft gemacht habe indem ich schrieb das manche Katzenhalter ihre Tier Nachtsüber im Haus behalten sollten.
Auch bin ich keine Katzenhasserin ,bringe diesen Tieren genausoviel Verständnis entgegen wie anderen!

Es geht auch nicht darum das alle Katzenhalter ihre Katzen Nachts in der Wohnung behalten, sondern wenn eine Katze vermehrt auf "Vogeljagt" an Volieren geht, kann es doch nicht so schlimm sein die besagte Katze Nachtsüber im Haus zu behalten, was ja nicht unbedingt einsperren heißen muß, da viele Katzen gerne im Haus sind.
Wie ich in meinen ersten Beitrag schon schrieb,lehne ich jegliche Art von Tierqulerei ab, doch wenn ein sollches Problem herscht ,sollten Beide Parteien eine Lösung finden und nicht immer nur die Vogelhalter dazu verpflichtet sein .

Und ich denke das kann nicht zu viel verlangt sein auch von den Katzenhaltern.
Bei einen bekannten Vogelzüchter funktioniert das prächtig, die Nachbarskatze sorgte auch für nächtliche Unruhen in den Volieren .
Es wurde über das Problem gesprochen und sie haben die Katze Nachts im Haus behalten,Tagsüber kam sie nicht zu den Volieren, da herschte zu viel Betrieb und sie hatte genügen Zeit sich in freier Natur aufzuhalten.

Daran finhde ich nichts schlimmes sondern ein gegenseitiges Entgegenkommen ohne jegtliche Art von seinen Ärger sich Luft zu machen wie du das Interpretierst.

Utena
06. September 2003, 17:19
Hallo Rena!
Ja natürlich geht das bei "kleinen" Käfigen, doch hast du dir das schon mal bei großen Außenvolieren vorgestellt, bei 10m länge oder mehr und 3 m Höhe?
Da braucht man ja keine Außenvolier mehr wenn ich die zum großten Teil mit Plexiglas verkleide, den der Sinn einer Außenvolier ist es ja das die Vögel Sonne genießen können, die sie ja ungefieltert (Glas und Plexi filtert ja bekanntlich UVB Strahlen) ja auch brauchen um Z.B. Kalzium aus der Darmwand aufnehmen zu können.

Rena1
06. September 2003, 17:46
ich dachte da eher das plexiglas über nacht anzubringen...so mache ich es..da meine geierlein sehr füh aktiv sind und mir sonst das gitter durchbeissen....

naja es war nur so eine idee....ich bekomme demnächst volieren dann wird diese kleine voliere für mein pünktchen (Sugarlider) umgebaut.

auch ich hab schon über 30 j.katzen,allerdings wohnungskatzen...und keine probleme.
festgestellt habe ich in laufe der jahren,wenn eine katze nach draußen gewöhnt ist,sie nicht mehr einsperren kann auch nicht in der nacht...sie würde soviel terror machen,das man sie freiwillig wieder raus läßt.

:0-

Motte
06. September 2003, 18:34
Hallo Utena,

mein Beitrag war nicht auf Dich gemünzt, das sich Vogelhalter aufregen und Angst um ihre Vögel haben, kann ich natürlich verstehen. Ist nicht so das ich allein die Partei von Katzenhaltern einnehme. Gemeint war eher Tobias Wittke.
Mir kommt alles hoch wenn ichh lese wie jemand schreibt das er ein Tierfreund ist und im selben Atemzug das (fast)ertränken von Katzen gut heisst. Dann schimpfen wie ein Rohrspatz und gleichzeitig verlangen das Katzenhalter etwas unternehmen. Beide Seiten müssen sich entgegen kommen. Ich weiß das es nicht leicht ist die Halter von streunenden Katzen ausfindig zu machen:(

Aber im Endeffekt sollten sich beide Seiten bemühen. Wir wollen es unseren Vögeln angenehm machen und so geht es vielen Katzenhaltern eben auch mit ihren Tieren. Aber wenigstens Nachts sollten die Tiere (trotz Nachtaktivität) eingesperrt bleiben. Der Vogelhalter seinerseits, könnte dafür seine Voliere Katzensicher gestalten. Beide Parteien kann man glaube ich nicht 100 % zufrieden stellen. Aber wenn jeder etwas tut klappt es auch so!

Utena
06. September 2003, 23:54
Hallo Melanie!
Naja nachdem du folgendes geschrieben hast:

Selbst wenn alle Katzenhalter dieser Welt ihre Tiere des Nachts einsperren, würden, wären Volierenbesitzer dann zufrieden. Ich behaupte nein! Diese Vorderung ist nur wieder ein Vorwand seinem Ärger Luft zu machen und mal wieder auf die andere Seite schiessen zu können.

Kann man schon auf den Gedanklen kommen das du mich damit gemeint hast!
Obwohl ich eine Möglichkeit aufzeigen wollte, wo sich Katzen und Vogelhalter einig werden konnten, ohne das irgend welche Katzen oder Vögel Qualen erleiden mußten.

die Mösch
07. September 2003, 11:51
Hallo Dr. Mabuse,

ich habe schon öfter gelesen, dass am besten ein Weidezaun um die Voliere hilft. Einmal in ca 40cm Höhe und einmal auf dem Dach. Das würde sogar Greifvögel davon abhalten, auf dem Dach zu landen. Sollte ich mir evtl eines Tages eine Außenvoliere anschaffen, würde ich dieses auf jeden Fall anbringen.

Und wenn Du tagsüber eine Katze siehst: Wasser marsch! Schlauch oder Eimer.

Übrigens: Katzen mit Glöckchen jagen auch gerade ausgeflogene Jungvögel und räumen Nester aus. Habe ich selber einmal -leider zu spät- mitbekommen. Ich hätte das Vieh erschlagen können! Es müssen auch nicht immer Nachbars Katzen sein. Es gibt leider genügend wild lebende Ex-Hauskatzen und deren Nachkommen. 8( Was man mit denen meiner Meinung nach machen sollte, schreibe ich hier nicht.

g4eSpunky
07. September 2003, 13:32
Original geschrieben von Ulrike Becker
Es gibt leider genügend wild lebende Ex-Hauskatzen und deren Nachkommen. 8( Was man mit denen meiner Meinung nach machen sollte, schreibe ich hier nicht.

Leider gibt es davon zu viele, da stimme ich dir zu!
Aber den Rest der Aussage hättest du dir schenken können. Ich bin wirklich schwer aus der Ruhe zu bringen aber was soll so ein Statement?! 0l

Damit ist Niemandem geholfen. Die widen Katzen können ja nun wirklich nichts dafür, dass sie irgendwo nicht mehr erwünscht waren. Genau so wie die Halsbandsittiche, die sich mit dem Leben hier arangiert haben und sich heimisch fühlen...
es soll ja auch Menschen geben, die etwas gegen die haben...

Ps: für mich ist der effektivste Tierschutz die Kastration von wilden Katzen! Anfüttern, Tierschutz informieren, fertig!

Hexe71
07. September 2003, 15:13
Hallo!

Also, ich habe eine Außenvoliere, eine Katze und einen Hund.
Und das klappt alles wunderbar.
Meine Geier sind es gewohnt, das die Katze schon mal auf der Voliere sitzt. Nachts allerdings halte ich sie auch im Haus. Und der Hund hält andere Katzen und Marder aus dem Garten fern. Es geht alles, wenn man nur will!!!

Rena1
07. September 2003, 16:18
wollte ich mich garnicht dazu äußern,tue es doch jetzt.

in den vielen jahrhunderten (a bisserl übertrieben)waren katzen mal mal vergöttert und dann wieder verhasst...leider hat sich bis heute nichts geändert...es bleibt ein heikles thema.

nix für ungut:0-

Masch
07. September 2003, 18:39
Original geschrieben von Ulrike Becker
Es gibt leider genügend wild lebende Ex-Hauskatzen und deren Nachkommen. 8( Was man mit denen meiner Meinung nach machen sollte, schreibe ich hier nicht. [/B]


Das, liebe Frau Becker, ist auch gut so.
Und wenn Sie mal darüber nachdenken, das die Ex-Hauskatzen wahrscheinlich von den lieben Ex- Besitzern einfach so vor die Tür gesetzt worden sind, geht vielleicht ein Licht auf.


Und die Moral von der Geschicht:
Tiere gehören dem Menschen nicht.
Doch ist er sie dann einmal leid,
ist der Weg in die Freiheit nicht mehr weit.

Im Übrigen finde ich diese super Vorschläge, wie man sich am besten einer Katze entledigt - zum kotzen.

Eigendlich sollte es hier um Tipp´s gehen wie man die Katzen von der Außenvoliere abhalten könnte und nicht dazu beigetragen werden, wie man am besten Katzen quälen oder umbringen kann.

Martina W.
07. September 2003, 22:14
Original geschrieben von Tobias Wittke


PS: Ein Kollege von mir fängt die Katzen in einer Marderfalle, steckt sie in einen Sack und taucht sie ein paar mal in die Regentonne, die Katzenbesitzer sind darüber zwar nicht sehr erfreut, doch die Katzen verstehen es.

------------------
MfG Tobias [/B]


Wenn ich soetwas lese kriege ich einfach nur das kotzen. Ansonsten bin ich sprachlos.

Martina W.

RS1979
07. September 2003, 22:49
Und wenn Du tagsüber eine Katze siehst: Wasser marsch! Schlauch oder Eimer.

Übrigens: Katzen mit Glöckchen jagen auch gerade ausgeflogene Jungvögel und räumen Nester aus. Habe ich selber einmal -leider zu spät- mitbekommen. Ich hätte das Vieh erschlagen können! Es müssen auch nicht immer Nachbars Katzen sein. Es gibt leider genügend wild lebende Ex-Hauskatzen und deren Nachkommen. 8( Was man mit denen meiner Meinung nach machen sollte, schreibe ich hier nicht. [/B][/QUOTE]

Ähm, ich weiss nicht ob Sie werte Frau B. schonmal was von dem Thema Natur gehört haben. Die Natur ist grausam da werden Tiere nunmal von anderen Tieren gefressen. Vögel fressen auch Insekten, Würmer u.s.w. Wenn Sie dies sehen sind Sie dann auch so in Rage das Sie am liebsten den Vogel erschlagen würden???
Egal Ob Tier oder Insekt, denn ein Insekt hat auch ein Leben was ja auch von einem Vogel ausgelöscht wird.
Was kann die Katze für ihre Natur? GARNIX !!!
Sie könnten die Katze erschlagen weil sie ihrer Natur folgt???
Ich glaube Sie suchen nur einen Grund um einer Katze ein Leid anzutun weil Sie diese Gattung der Tiere scheinbar unendlich hassen - kann man an Ihren minderwertigen Aussagungen über diese Tiere erkennen !!!

Ich habe einen Kater der bei mir als reines Wohnungstier gehalten wird - was auch damit zusammenhängt das so Leute wie Sie sich draussen aufhalten. Denn mal abgesehen davon das es mittlerweile genügend Krankheiten gibt an denen sich Katzen infizieren können oder Autos die für Katzen eine grosse Gefahr darstellen gibt es auch solche Leute wie Sie die Katzen einfach nicht leiden können weil sie den Ruf ihrer Natur folge leisten und dann dafür auch noch bestraft oder schlimmstenfalls sogar getötet werden. Und alles nur weil solche Menschen versuchen der Natur ins Handwerk zu pfuschen.
0l 0l 0l

Puzzely
07. September 2003, 23:32
Ich hab erst mal bestimmt eine Stunde vor mich hin gekocht, bevor ich hierzu auch was schreiben möchte.
Wie kann man nur so einseitig "tierlieb" sein?
Katzen tagelang einsperren, nur damit der Besitzer "lernt" seine Katze zukünftig nur in der Wohnung zu halten. Was ist das für eine kranke Idee? Katzen gehören oft Kindern, und das "freut" sich bestimmt riesig, wenn seine geliebter Tierfreund für Tage verschwunden ist.
Und noch was zu dem Spieltrieb von Katzen mit ihren Beutetieren, welcher auch nur dem "tierlieben" Menschen zu verdanken ist. Denn keine in oder mit der Natur aufgewachsene Katze spielt mit ihrer Beute! Das Risiko, dass die Beute entkommt und die Katze hungern müßte, wäre viel zu groß. Sie spielen nur mit ihrer Beute, weil sie durch Hausaufzuchten nie gelernt haben, wie sie ihre Maus töten müssen. Also, sie können es einfach nicht!
Die Katzenmutter kann ihnen schlecht zeigen, wie man einem Whiskasstückchen das Genick bricht!
Und was den KatzenindieRegentonnetunkentyp angeht, kann man nur hoffen, dass er eine Anzeige erhält.
Um noch auf die Nesträuberei von Katzen zu kommen. Bei mir im Garten kann ich beobachten, dass die größten Nesträuber wohl zu den "geliebten Vögelchen" gehören, nämlich die Krähen. Die haben dieses Jahr bei uns zwei Amsel- und ein Rotkehlchennest leergeräumt!

Ich bin der Meinung, dass man sich was Besseres einfallen lassen kann, als solche barbarische Maßnahmen, um Katzen von der Außenvoliere fernzuhalten.

Vielleicht könnte es ja wirken, wenn man ein Büschel Hundehaare in einem Mandarinennetz an der Voliere anbringt. Bei Marderverbiss an Autokabeln hat es bei mir jedenfalls geholfen.

Tschau Babsi

Rena1
07. September 2003, 23:37
ist es nicht so,daß eine katze einen gesunden vogel garnicht erwischt..:D

sondern nur die geschwächten/alten....?

eigentlich muß doch jeder vogelhalter wissen,daß immer gefahr besteht wenn vögel in freivolieren gehalten werden.

ob das nur die katzen sein sollen...????:S

tamborie
08. September 2003, 00:49
Allein die Forderung Einzelner wie man mit Katzen umgehen sollte, ein starkes Stück!

Dann Aussagen wie: eine Katze spielt nicht mit der Beute!
Dies tun nur Hausaufzuchten!!

Auch fängt eine Katze eben nicht nur kränkliche und altersschwache Vögel.
Verluste während der Brut durch Katzen sind nun einmal enorm.
Wem interresiert da das die Krähe auch räubert?
Der Eichelhäher, die Elster und so weiter auch. Hier ging es aber um die Katze und hier hat der Mensch die Verantwortung und diese besagt während der Brut hat eine Katze draussen nichts verloren.

Für die Volierenbesitzer gibt es einfache Methoden.
Doppelter Draht und nächtliche Minimalbeleuchtung.
usw. usw. usw.

Die hier teilweise gemachten Vorschläge gehören allerdings ins Gruselkabinett!

Tamborie

Raven
08. September 2003, 02:03
Bei uns gibt es Elstern, Eichelhäher und 6 Katzen auf dem Gelände - und trotzdem jede Menge Jungvögel. Es funktioniert, sofern geeignete Bäume und geeignetes Gebüsch vorhanden ist.

Eine Außenvoliere, wenn ich eine hätte, würde ich auf jeden Fall mit doppeltem Draht absichern. Wenn wir Menschen schon unbedingt eingesperrte Vögel halten wolllen, müssen wir sie so absichern, daß sie nicht von Räubern angegriffen werden können.

Ich habe absolut kein Verständnis für Menschen, die Tiere hassen. Kein Tier ist böse, alle folgen nur ihrem Instinkt. Auch das Spiel der Hauskatze mit einer gefangenen Beute ist für eine Katze normal, denn so bringt die Katzenmutter ihren Jungen die Jagd bei.
Mitunter scheint es mir, daß sich die Menschen immer mehr von einem natürlichen Verhältnis zur Natur und zu Tieren wegentwickeln. Jahrhunderte lang war die Katze wertvoll als Mäusefängerin. Für diese Rolle wird sie kaum noch benötigt, nun darf sie ihren Jagdtrieb nicht mehr ausleben. Jahrhunderte lang waren ausreichende Nistmöglichkeiten für Vögel selbstverständlich, jetzt müssen sie mühsam in eigentlich ungeeigneten, sauber nach menschlichen Schönheitsvorstellungen ausgewählten Ziersträuchern nach Nistplätzen suchen, und wir beschweren uns über ihren Rückgang, suchen den Schuldigen bei anderen Tieren! Der Mensch dreht immer alles so hin, wie es ihm gerade paßt, und Schuld ist er natürlich nicht 0l :(

Guido
08. September 2003, 09:19
Hi Dagmar
Ich habe auch " nur " eine Wohnungskatze und die ist immer hinter meinen Agas her. Meistens sind die Agas schneller oder fliegen in den oberen Regionen. Einmal hatte Tiger mal einen erwischt, habe ich aber noch rechtzeitig gesehen. Sind nur ein paar Federn geflogen und der Aga hat daraus gelernt. Bei Aussenvolieren sieht dat wohl anders aus, wenn da fremde Katzen ankommen. Ich würde es mit Doppeldraht versuchen anstatt die Katzen fast zu ersäufen. Wenn ich sowat lese, Dagmar , könnte ich wirklich kotzen, entschuldige bitte diesen Ausdruck, aber dat musste raus.
Liebe Grüsse
Guido :0-

Guido
08. September 2003, 09:24
..

Rena1
08. September 2003, 10:00
auch das sind ausnahmen....denke aber das perserkatzen nicht so einen hochentwickelten jagdtrieb haben im gegensatz zu normale hauskatzen.liegt wohl daran,daß es zuchtkatzen sind.

denke ich mal!

Utena
08. September 2003, 21:55
Hallöchen!
Also ich fasse mal die Ideen zusammen die in diesen Tread Vogelhalter genannt haben die zur Katzenfreundlichen Abwehr genannt wurden um es nicht aus den Augen zu verliern!

Vogelfreund schrieb zimlich an Anfang von der Pflanzung von Heckenrosen rund um die Voliere.

Micha schrieb einen Teil der Voliere mit Plexiglas zu verkleiden .

Mark brachte die Idee mit der Glocke, dazu muß man die Katzenbesitzer um Mithilfe bitten.

FamFieger brachte die Pflanze "Verpiss Dich" als alternative, muß sich wohl jeder selber beim Gärtner erkundigen wo man diese bekommt.

Alles im allen kann man durchaus sagen das auch Dinge zur Abwehr von Katzen an Außenvoliern gebracht wurden die keiner Tierqulerischen Akt darstellen und durchführbar sind.

Auch kann man mit dem Katzenbesitzer sprechen ob er nicht die Katze Nachts im Haus behalten kann (mein Artikel) oder notfalls einen Elektrischen Zaun um die Volier montieren, die mit Sicherheit sämtliche Räuber vern hält!

Rena1
08. September 2003, 22:23
Original geschrieben von Utena
(mein Artikel) oder notfalls einen Elektrischen Zaun um die Volier montieren, die mit Sicherheit sämtliche Räuber vern hält!

also ich weiß nicht,damit könnte ich mich nicht anfreunden.das würde sicher ein riesen aufruhr zwischen katzenliebhaber und katzenhasser geben.

(nachbarschaftskrieg) und sicherlich enden bei gericht... :S

Utena
08. September 2003, 22:34
Hallo Rena !
Ich denke nicht !
Den dieser elektrischer Zaun ist ja speziell für Marder gemacht und der ist nun mal nummer 1 Feind bei den Volierenhalter.
Außerdem kommt dabei kein Tier zu Schaden sondern nur einen kurzen Schlag und das wars!

Rena1
08. September 2003, 22:40
hallo,utena

und kann man das so ohne weiteres anbringen...:? sind da nicht auch vorschriften gegeben...?hmm!

tamborie
08. September 2003, 22:48
in reinen Wohnvierteln sind natürlich verboten.
Der Draht oder Zaun darf nicht frei zugänglich sein.
Also nur auf geschlossenen Grundstücken.
Sonst hagelt es Klagen und das wird teuer.

Geschehen in NRW wo ein Schafhalter Hunde von seiner Wiese abhalten wollte.
Mehrere Kinder fassten den Zaun an und Halter musste Schmerzensgeld zahlen und dann den Zaun umgehend entfernen.

Tamborie

stoeri
09. September 2003, 10:58
Hallo Tamborie

wir haben immer einen elektro. Zaun um die Schafherde.

Auch am Tag wenn sie mal gekoppelt werden, oder an Stellen wo ich nicht so leicht alles übersehen kann, ich wüßte nichts davon das wir bzw. dafür zu haften hätte würde es da zu einem Unfall kommen.

Schließlich haben Eltern die Aufsichtspflicht für Ihre Kinder und außerdem ist der Schlag vom Zaun ja nicht tötlich.

Viele Grüße
Erika

Karin G.
09. September 2003, 14:21
Hallo stoeri
wo hast du denn bloss diesen alten Beitrag vom 13-02-2000 "ausgegraben" und nun schlagen die Wogen hier hoch 0l

D@niel
09. September 2003, 15:00
Mir ist schon öfters aufgefallen (nicht nur hier im Forum) das manche Vogelhalter Katzen bis zum erbrechen hassen.
Wenn doch die Katzenhalter ihre Katzen in der Wohnung lassen sollen, dann können die doch auch sagen: Lasst eure Vögel im Haus und nicht in Volieren. Oder?
Ich persönlich liebe Katzen und Vögel gleichermäßen.
Wie schon geschrieben gehen Katzen nur ihrem Instinkt nach.
Und da ist es normal das Katzen Jungvögel aus den Nestern holen und mal an die Voliere hopsen.
Wenn manche Vogelhalter nicht wollen das Katzen an ihre Voliere kommen, dann sollen sie sie z.B. nicht in die Regentonne stecken 0l 0l 0l , sondern mit einem Eimer oder Wasserpistole nass machen. Das finde ich fairer da sie Katzen auch noch abhauen können, im Gegensatz zu der Regentonnenmethode.

teffito
09. September 2003, 15:03
Hallo,

Ich möchte mich jetzt nicht nochmal darüber auslassen, was ich von diversen Vorschlägen hier halte. Das haben die Anderen schon für mich gemacht.

Hier ist bereits der Vorschlag "Wasserschlauch" gefallen.

Also ich habe meine Katze mit Hilfe einer Wasserpistole dazu erzogen, meine Vögel in Ruhe zu lassen. Bei meinen Nachbarn hat diese Methode bei Katze und Meerschweinchen auch funktioniert. Ich gebe zu, dass es in der Wohnung um einiges einfacher ist, als im Garten, aber ich halte diese Methode noch für die sinnvollste und vor allem aussichtsreichste . Man muss keine Katzen halb ersäufen! Ein Spritzer mit der Wasserpistole, meinetwegen auch mit der Wasser-pumpgun, reicht da aus. Die meisten Katzen hassen Wasser, und werden es sich überlegen, ob sie länger auf der Voliere sitzen wollen, wenn sie ständig nassgesprizt werden.

Und ich denke WIR dürfen uns nicht anmaßen darüber zu entscheiden welches Tier das bessere ist, oder mehr Rechte hat. Die Natur folgt Gesetzen, die uns heute (leider) fremd sind, und die wir nicht unbedingt verstehen. Aber es ist unsere Aufgabe, ALLEN Tieren ihren Lebensraum zu erhalten.

Grüße,
Steffi

tamborie
09. September 2003, 21:10
Original geschrieben von Lucky-Max
Mir ist schon öfters aufgefallen (nicht nur hier im Forum) das manche Vogelhalter Katzen bis zum erbrechen hassen.

Nicht nur Dir!!!!!!!!



Original geschrieben von Lucky-Max

Wenn doch die Katzenhalter ihre Katzen in der Wohnung lassen sollen, dann können die doch auch sagen: Lasst eure Vögel im Haus und nicht in Volieren. Oder?

Also dieser Vergleich hinkt doch ziemlich stark, findest Du nicht auch?
Wir haben nicht nur Volierenvögel!
Es soll noch die wildlebenden Vögel geben!

D@niel
09. September 2003, 21:46
Stimmt das es noch Wildvögel gibt, aber mein Posting war auf Volieren und Katzen bezogen.;)

loona
11. September 2003, 18:54
Hallo zusammen,

das ist ja ein echt heikles Thema hier. Ich finde es wurden viele doch gute Ratschläge gegeben. Einige empfand ich aber nicht so doll.
Es geht doch darum das Vogelbesitzer Ihre Vögel schützen wollen, dann müssen sie das auch tun aber doch nicht die Katzen quälen.
Gut, die kommt dann vielleicht nicht mehr und was ist mit den anderen?
Ich bin Katzenhalter, habe 6 und nur eine ist Freigängerin. Ich halte meine Tiere im Haus um sie zu schützen. Leider ist es hier genau umgekehrt. Eine meine Katzen wurde vor Jahren von einem Nachbarshund gerissen was mein Nachbar mit einem unsicheren Achselzucken kommentierte. Und 2 andere sind verschwunden. (Ich denke, es war auch der Hund und meinem Nachbarn war es zu Peinlich mir das zu Sagen) seit dem sind meine Katzen drin.
Aber damit sie auch an die frische Luft können, dürfen sie Tag und Nacht auf den Balkon soweit das Wetter es zu läst. Das geht seit ca. 4 Jahren gut. Vor einigen Wochen beobachtete ein Nachbar wie ein Habicht versucht hat eines meiner Katzen zu holen. Hier im Katzenforum hatte das auch schon davon berichtet.
könnt Ihr hier nachlesen (http://www.vogelforen.de/showthread.php?threadid=42919/) Jetzt liegt es an mir, meine Tiere zu schützen.
Das heißt, ich muss mir auch was einfallen lassen und nicht mit dem Luftgewehr auf den Habicht schießen damit er meine Katzen in ruhe lässt. Von solchen Methoden habe ich im Bezug auf Katzen auch schon so einiges gehört aber hier zum glück noch nicht.
Fakt ist, die Natur ist unsern Augen immer irgendwie grausam ist egal um welche Tiere es sich handelt. Ob Rabe, Habicht, Katze, Hund, Fuchs ….
Schaut euch mal um. Und wir, die Menschen, das Intelligentere Wesen von allen (obwohl man, das manchmal nicht so glauben mag) haben die Möglichkeiten die Natur etwas auszutricksen. Wir können so viel machen, da müssen wir doch nicht unsere Wut an den Tieren auslassen, die eigentlich nur nach dem Gesetz der Natur handeln.
Da helfen auch nicht immer die Glöckchen von denen hier geschrieben wurde. Das geht nur einige zeit gut und sie erbeutet nicht mehr ganz so viel. Aber irgendwann weiß der Jäger wie er sich anpirschen muss ohne, dass es bimmelt. Ich spreche da aus Erfahrung. Probiert doch mal einfach die Möglichkeiten durch etwas Passendes wird sich immer finden.
Und denkt dran, es ist nicht immer die Katze die nachts auf die Volieren krabbelt.

Lamaja
18. September 2003, 11:13
Hi,

habe lange überlegt, ob ich auch noch was zu dem Thema sagen soll. Da ich aber gerade dabei bin, eine Aussenvoli zu bauen, habe ich mich natürlich mit dem Problem auch schon beschäftigt.

Vorab - Regentonne lehne ich auch ab!!! :k
Wasserpistole und Schlauch sind Möglichkeiten die ich noch gar nicht bedacht hatte, aber natürlich in Erwägung ziehen werde.

Zur Voli - unten E-Zaun. Meinungen dass dies evtl. zu Anzeigen führen könnte, kann ich nicht Teilen. Wer hat seine Vögel schon frei zugänglich und nicht auf seinem Grundstück stehen? Tierquälerei dürfte bei einem E-Zaun nicht gegeben sein, da ich ja gerade mit diesen Zäunen Tiere (Pferde u.a.) "einsperre".
Bei Turnieren kommen Pferde in Paddocks die aus E-Zaun aufgebaut sind. Da kommt keiner auf die Idee Tierquälerei zu schreien. Warum soll ich also damit nicht Katzen und Nager damit abhalten, in meine Voli einzudringen?
Bleibt das Dach. Draht zwischen den Elementen sowieso und dann eine Abdeckung aus Wellblech oder Kunststoff (wegen Regen) sollte somit schon einen gewissen Schutz gegen Katzen und Co. bieten. Für die obere Umrandung dann aber keinen E-Zaun sondern nach aussen gewinkelte Stahlstreben und Stacheldraht. Ja ich weiss, Stammheim lässt grüßen, aber wenn's da hilft, hilft's bei der Voli auch um ein Überklettern wirksam zu verhindern.

Nochmal deutlich gesagt - ich bin dagegen Tiere zu quälen, aber ich denke mal, ich habe das legitime Recht unsere Vögel zu schützen und die Voli so zu bauen, dass die Vögel (für die wir schließlich eine grosse Verantwortung haben!!!) zu schützen.


Gruß
Lamaja

loona
18. September 2003, 11:56
Hallo noch mal,


Ich als Katzenbesitzer würde einen E.-Zaun nicht unbedingt ablehnen.
Ich weiß nur nicht ob ein Weidezaun für große Tiere nicht zu Stark für Katzen ist.
Vorstellen kann ich mir das aber schon.
Ich hatte mal was von Strommatten für Mader gelesen.
Das wäre meines Erachtens die bessere Wahl.
Und so was kann man auch auf das Volierendach legen wenn es keine Probleme bei Regen macht....

Lamaja
18. September 2003, 12:24
Hi,

ich nochmal.

Also mal zur Klärung.
Weidezäune sind so ausgelegt, dass sie keinem Tier und auch keinem Menschen wirklich Schaden zufügen können!!!
Wer sich ein bisschen in der Materie auskennt weiss, dass speziell Pferde extrem empfindlich gegen Stromschläge sind; viel empfindlicher als andere Tier und wir Menschen.
E-Zäune sind ja auch nicht darauf ausgelegt Schaden zuzufügen, sondern durch kurze spürbare Stromschläge halt Tiere in einem bestimmten Areal festzuhalten.
Selbst Menschen mit einem Herzschrittmacher dürfen bei der Berührung nicht zu Schaden kommen. Also, was spricht noch dagegen mit einem E-Zaun die Voli zu sichern? Ich wüsste eigentlich keinen Grund.


Gruß
Lamaja

loona
18. September 2003, 12:52
Hi,

Ich habe auch schon so einen Weidezaun angefasst.
Ich wollte eigentlich nur meine bedenken äußern,
weil ich auch nicht so genau damit auskenne
Ich wollte auch damit niemanden damit verärgern.

Mir ging’s auch darum, das ich als Katzenbesitzer Verständnis für eure Situation habe und auch nichts gegen E.-Zäune einzuwenden habe.

Sorry, wenn es falsch rüber gekommen ist.

Lamaja
19. September 2003, 06:36
Hi,

@loona - Du hast mich nicht geärgert - und falsch ist eigentlich auch nichts rübergekommen - :0-

Ich wollte lediglich nochmal deutlich machen, wozu E-Zäune dienen und das sie im Prinzip völlig harmlos sind. Kein "normaler" Pferdehalter würde solche Zäune einsetzen, wenn diese Zäune den Tieren Schaden zufügen würde.

Allerdings an ALLE der Hinweis!!! Setzt unbedingt nur zugelassene Geräte aus dem Handel ein, die auch in Deutschland zugelassen sind. Auch die Leistung der Geräte und die Leitungslänge sollten zueinander passen.

<b>Ein letzter Hinweis:</b>
für alle hier im Forum hoffentlich unnötig, aber ich habe da schon zuviel gesehen - leider.
<b>Stromzäune selbst zu "basteln" ist nicht nur grob fahrlässig sondern kriminell.</b>

Zum Schluss vielleicht noch was zum Lachen - es passt zum Thema -
Auf einem Turnier im Frühjahr bekam ich mit, wie jemand, obwohl Toiletten in der Nähe waren, der Faulheit halber im Freien pinkeln musste. Obwohl gerade neben dem Pfahl vor den er sich gestellt hatte rechts und links deutliche Warnhinweise angebracht waren, stellte er sich davor, packte aus und pinkelte los. Allerdings nicht lange. Er schrie und hüpfte herum wie ein australisches Beuteltier. Zwei Bekannte und ich lagen vor Lachen fast auf dem Boden. Die Moral von der Geschicht - Pinkel gegen Zäune nicht (schon gar nicht, wenn Strom drauf ist).

Weh getan hatte es ihm, dafür empfand eigentlich auch keiner Mitleid. Aber der Stromschlag hatt ihn weder verletzt oder gar dauerhaften Schaden zugefügt. :D :D


Gruß
Lamaja

Karin G.
19. September 2003, 09:11
Original geschrieben von Lamaja
... und pinkelte los. Allerdings nicht lange. Er schrie und hüpfte herum
kicher, das ist auch mal einem Kollegen passiert, ist über 40 jahre her, aber da denken wir auch immer noch schmunzelnd dran :D :D :D

lissssiii
22. September 2003, 16:00
hey
also die methode mit dem abtauchen inner regentonne sind wahrscheinlich psychische probleme von deinem kollegen!!!
ich kenne jemanden dr seinen hund (weil er nich nochmal wegrennen sollte) an den ohren genoen hat un 10 mal gegen einen baum geschlagen hat!!!! der hund war damals ein halbes jahr!8( 8( 8( 8(
PFUIIIIIIII
naja ich hätte in beiden fällen den tierschutz allermiert! oder angezeig
MFG Lissi

Rena1
22. September 2003, 18:46
hallo,@all
ihr seid ja immer noch an dem streittheama..katzenhasser/katzenliebhaber.....;) oder wie schütze ich meine AV vor katzen.

es gibt keine gesetzliche verankerung,das einer katze verbietet nicht freilaufend gehalten werden zu dürfen.

also,hat der vogelfreund dementsprechend vorkehrungen gegenüber seinen vögel in der AV zu tragen.

also,wo ist das Problem.. :S

:0- :0- :0-

tamborie
22. September 2003, 20:11
Ohne das ich jetzt etwas gegen Weidezäune sagen möchte.

Gerade habe ich einige Artikel über Reizstromgeräte (nicht nur für Pferde) gelesen und die Meinungen gehen doch sehr weit auseinander. Und der Weidezaun gehört nun einmal dazu!

Die Einen betrachten es als tierschutzwidrig, andere
sehen darin ein sehr humanes Hilfsmittel.

Ich möchte selber darüber gar kein Urteil abgeben, möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass Weidezäune eben doch sehr umstritten sind wie derzeit alle Reizstromgeräte.

So kam es auch zur Verurteilung eines Grundstückeigentümers, der seine Schafe in einer Wohn- und Spielstrasse mit elekt. Weidezäunen absicherte.

Gruß
Tamborie

loona
24. September 2003, 12:55
....es gibt doch kein Problem.:0-

Habe mal was von Elektro- Hundehalsbänder gehört.
Ich weiß nicht wie umstritten diese Geschichte ist, aber hier wird so was zur Hundeerziehung genommen.
Aber das ist ein anderes Thema und gehört nicht unbedingt hier hin.

Zoufal
24. September 2003, 14:35
Hallo
Ich weiß nicht was hier Seitenweise über das Problem Katze/Vögel diskutiert wird.
Es wird immer zu Problemen zwischen Katzenhaltern und Vogelhaltern kommen.Ich verstehe auf der einen Seite die Katzenhalter,die Ihrem Tier Auslauf geben wollen und es nicht in der Wohnung oder im Haus einsperren wollen.
Aber mann muß auch den Vogelhalter zu denen ich auch gehöre verstehen.
Ich habe mein Grundstück eingezäunt und darauf Freivolieren erichtet.
Nun höre ich und lese immer wieder vom einzäunen zum Schutz vor Katzen. Ich frage mich wie hoch muß ein Zaun sein das keine Katze darüberklettert.Bei mir klettern sie sogar über die Garage und die ist 3,5 meter hoch.
Früher hatte ich noch einen Hund,der öfters über den Zaun sprang und Ausflüge unternahm.
Mehrmals brachte ihn mir die Polizei zurück und ermahnte mich ih solle dafür sorgen das er das Grundstück nicht verläßt.
Ich frage mich wieso das so ist.
Wenn man einen Hund hält muß man ihn anmelden,Hundesteuer zahlen und ihn gut verwahren.
Wenn man Papageien oder gewisse Großsittiche hält muß man sie melden und um Zucht und Haltegenehmigungen ansuchen.
Alles das ist mit Kosten verbunden.
Nur für Katzen gibt es anscheinend keine Richtlinien.
Bei mir sitzen genauso fremde Katzen vor und auf den Außenvolieren wie bei vielen anderen Vogelhaltern.
Nun sind sicher einige dabei die durch Ihre Nachzuchten verhindern das Wildfänge importiert werden und mit Ihrem Zuchterfolgen helfen gewisse Arten vor dem Aussterben zu retten.
Streunende und freilaufende Katzen machen das aber meistens zunichte.
Ich erinnere mich an ein Jahr da verlor ich durch Katzen und Marder Vögel im Wert von ca € 2500.-!!!
Die Vögel wurden meist in der Nacht aufgeschreckt und brachen sich das Genick oder es wurden ihnen bei lebendigem Leib die Füße abgerissen.
Ich finde das muß nicht sein.Wieso soll ich als Vogelhalter dafür sorgen das fremde Katzen nicht in meinen Garten gelangen.
Wenn Katzenhalter ihre Tiere schon freilaufen lassen,dann sollen sie dafür sorgen das die Katze ihr Grundstück nicht verläßt.
Wie komme ich dazu das fremde Katzen in meinen Blumenbeeten graben und dort ihren Kot hinterlassen,oder ihr Fressen auf meiner Terasse rausbrechen,oder meine wertvollen Koikarpfen aus dem Teich fischen.
Das sind alles so Probleme die es immer geben wird,aber nicht geben müßte.
Man braucht sich als Katzenhalter nicht wundern wenn von anderen Mitmenschen zu solchen Aktionen kommt wie sie in den vorigen Beiträgen angesprochen wurden(Regentonne,etc.)
Ich persönlich mache meistens Fotos wenn fremde Katzen in meinem Garten oder auf meinen Volieren sitzen und mache dann im Schadensfall eine Anzeige.
Denn der Katzenhalter ist sehr wohl für den Schaden den seine freilaufende Katze macht haftbar!!!
Nachzusehen im google unter Katzen urteile.
Sollte das mit der Anzeige nichts bringen habe ich noch andere Methoden,die ich hier aber nicht nennen möchte.
Ich hoffe ich habe mit meinem Beitrag etwas zum Nachdenken angeregt.
Schöne grüße aus Wien Zoufal Engelbert

loona
24. September 2003, 14:47
...*sprachlos bin*!

Rosi.N.
24. September 2003, 16:44
Mr. Zoufal ?
So einem wie Dir dürfte man gar keine Zuchtgenehmigung erteilen.Du dürftest eigentlich gar keine Tiere halten !
Warum nicht ?
Charakterlich nicht geeignet !
rosi.n.

Zoufal
24. September 2003, 16:50
HALLO
Ich danke für die geringschätzige Einstufung.
Ich habe damit gerechnet das einige engstirnige Leser meinen Betrag nicht verstehen werden.
Trotzdem nichts für ungut.

Utena
24. September 2003, 17:56
Hallöchen alle Miteinander!
Ich würde es sehr schätzen wenn man nicht beleidigend oder persöhnlich wird!
Den ob jemanden Tierhaltung verboten werden kann anhand vom Carakter, das bezweifle ich doch sehr und sollche Aussagen sind meiner Meinung nach persöhnlicher Natur.
Ich denke das schon alles gesagt wurde über dieses Thema und würde euch bitten nun kein Streithema daraus zu machen so das es wieder einmal geschlossen werden muß nur weil sich User in die Haare bekommen.
Das kann man wunderbar per PN oder E-Mail klären.
Vielen Dank!

Erdsänger
24. September 2003, 21:21
Hallo,
ich muß gestehen, ich habe mir nicht die Mühe gemacht, sämtliche Antworten zu diesem Thema zu lesen. Möchte nur kurz erwähnen, wie ich meinen Vögeln die Katzen vom Leibe halte. In meinen Augen ist das sinnvollste ein elektrischer Weidezaum. Der Draht sollte unten an der Voliere, wie auch oben verlaufen. Ich habe keine Probleme mehr mit den "ach so lieben Stubentigern".

Eigentlich sollte es so sein, dass Katzen nicht frei herumlaufen dürfen, sondern auf dem Grundstück des Besitzers bleiben oder ansondetn eben im Haus bleiben müssen. Andernfalls müßten die Katzenbesitzer ihre Katzen in großräumigen "Katzenvolieren" halten. Sie könnten auch an der Leine geführt werden. Es kann nicht sein, dass die Katzen nachts die Volieren "unsicher" machen. Zudem möchte ich sagen, dass sie doch in machen Gegenden erheblich zum Rückgang der wildlebenden Vögel beitragen (Nesträuber).

Erdsänger

loona
24. September 2003, 21:29
...und darann sind ja" nur"die bööööösen Katzen schuld!!!!

Erdsänger
24. September 2003, 22:01
Nicht "nur", sonder mitschuldig.
Haltet die Katzen im Haus und es gibt keine Probleme.

Erdsänger

loona
24. September 2003, 22:38
.. das hört sich ja nach einer Drohung an!

Und so was hält sich für einen Tierfreund????:?
... ist echt traurig, was man hier so zu lesen bekommt.
Das führt doch eh zu nichts, wenn ständig solche Sprüche vom Stapel gelassen werden.
Da sollte man das hier doch besser schließen.8(

tamborie
24. September 2003, 22:43
.....ein wenig demokratisch sollte es hier schon zugehen.

Alle die wollen, dass dieser Thread geschlossen wird heben jetzt die Hand!

Utena.......äh.........könntest Du mal eben abzählen???


:S :S
Tamborie

Ps. Immer locker bleiben!

Erdsänger
24. September 2003, 22:47
Hallo,
das war beileibe keine Drohung. Und Tierfreund bin ich mit Sicherheit auch. Nur fühlen sich die Katzenhalter immer gleich auf den Schlips getreten, wenn man sie mal kritisiert. Aber es ist doch so, dass die meisten Katzenhalter ihre Tiere nachts aus dem Haus lassen (scheuchen). Ansonsten würden die Katzen im Haus unruhig sein und der Katzenfreund kann nicht schlafen. Dann lieber raus lassen. Und was eine Katze so neben dem Mausefang treibt ist hinlänglich bekannt. Wenn man sich ein Tier zulegt, muss man auch dafür sorgen, dass es keine Schäden anrichtet. So müßte man wie gesagt die Katzen im Haus halten oder sie in eine Voliere/Zwinger sperren und sie "Gassi führen". Ist nun mal so. Die Hauskatze gehört nicht in unser Ökosystem. Sie ist sozusagen ein domestiziertes Tier, dass trotzdem noch "wild" ist und seinem Jagdtrieb nachgeht.

Erdsänger

Erdsänger
24. September 2003, 22:54
... wieso das Thema schließen. Wollen die Katzenfreunde nichts sehen/hören. Genauso wie bei Nacht, wenn sie ihre Katzen aus dem Haus lassen und diese ihr "Unwesen" treiben ???

Erdsänger

tamborie
24. September 2003, 23:05
...es kommt immer auf die Sichtweise an.
Komm ich Sonntag am frühen Morgen aus der Stadt, so empfinde ich den Gesang der Vögel immer als Gekreische! :D :D

Ich kann weder die Schuld beim Vogelhalter noch beim Katzenhalter sehen.
Beide machen Fehler, die einen sichern Ihre Volieren nicht ab, die anderen lassen die Katzen zur Brutzeit streunen.
Etwas mehr Rücksichtsnahme auf beiden Seiten ist angebracht.

Aber zu behaupten Katzen sind am Rückgang der Vögel schuld find ich schon ziemlich stark übertrieben.


Tamborie

loona
24. September 2003, 23:12
....und wenn Katzenbesitzer es könnten, würden sie diesem treiben ein Ende machen.
Nachts im Haus zu halten bringt meines erachtens nicht viel.
Sie sind nicht sehr Glücklich über die toten Vögel die sie Ihnen vor die Haustüre legen.

Und man sollte auch nicht alle Katzenbesitzer über einen Kamm scheren.

Erdsänger
24. September 2003, 23:17
Tamborie: Die Katzen sind nicht am Rückgang der Vögel allein schuld, sie tragen aber mit dazu bei.

Katzen (nachts) im Haus halten bringt schon etwas: sie können dann wenigstens keine Nester plündern etc.

Erdsänger

tamborie
24. September 2003, 23:30
Katzen die Nachts Nester plündern?

Dies dürfte wohl eine der seltensten Ausnahmen sein!!!

Katzen hast Du noch nicht gehabt oder?
Des Nachts fangen sie Mäuse und klettern nicht in Bäumen oder Büschen rum!
Die Singvögel welche die Hauskatze erwischt, werden über Tag gefangen und sind fast aussschliesslich frisch ausgeflogene Jungvögel welche Ihre Flügel noch nicht beherrschen.

Gruß
Tamborie

Zoufal
24. September 2003, 23:45
Super
Du sprichst mir aus der Seele..........

Rena1
25. September 2003, 00:25
lol

Bettina B.
25. September 2003, 08:57
Original geschrieben von tamborie

Aber zu behaupten Katzen sind am Rückgang der Vögel schuld find ich schon ziemlich stark übertrieben.
Tamborie

Hierzu gibt es einen sehr interessanten Artikel: Wildvogelhilfe (http://www.wildvogelhilfe.de) - auf "Vogelfreundlicher Garten" und anschließend "Hauskatzen im Garten" klicken.

Lohnt sich zu lesen!

Grüße,
Bettina

Guido
25. September 2003, 09:46
Hi Erdsänger
Wer " scheucht " denn seine Katze nachts raus? Ich wollte eigendlich gar nicht schreiben, aber wenn ich sowat lese platzt mir der Kragen. Ich habe meinen Tiger und Agas, und die kommen prima miteinander aus. Jeder kennt seine Grenzen. Wenn man seine Aussenvoli mit einem zugelassen Stromgerät sichert, ist dat kein Problem, man darf eben nicht dranpieseln:D Ist mir aber auch schon passiert:k

An @
Wir sind doch alle Tierfreunde und nicht nur Vogelliebhaber. Dat Katzen hinter allem her sind wat sich irgendwie bewegt, dat ist doch voll Normal. Wenn sich ein Vogel erwischen lässt, ist er wahrscheinlich zu krank, um rechtzeitig zu flüchten.

@ Erdsänger
Würdest Du mit einem Puma oder Luchs auch " Gassigehen " nur weil sie Katzen sind ?????

Liebe Grüsse
Guido :0-

loona
25. September 2003, 11:16
Original geschrieben von Bettina B.
Hierzu gibt es einen sehr interessanten Artikel: Wildvogelhilfe

... ich weiß nicht....ich halte das ganze für etwas übertrieben.
Ich betone noch mal "etwas".
Ich finde die Katze wird hier zu sehr für schuldig befunden.
stellt euch doch mal vor alle Katzen würden nur noch im Haus leben. Wie sehen den die Zahlen bei den Mäusen Ratten … aus?
Auf dauer gesehen?
Ich möchte hier keines falls die Katze ganz in Schutz nehmen,
mit Sicherheit nicht.
Wie viel Vögel werden Überfahren oder fliegen gegen die Fensterscheiben. Jetzt gerade wieder. Sie sammeln sich und wollen in den Süden…und die einen oder anderen knallen gegen die Fenster. Marder, Umweltbelastung…

Wie war das noch mal mit dem Kat?
Jeder soll so ein Teil am Auto haben, der Umwelt wegen,
und was hat es gebracht? es wird woanders weite gequalmt und gedampft…

Ich sehe es auch so, das Katzenhalter diesbezüglich mehr Verantwortung
tragen könnten. Sie machen es sich oft sehr leicht.
In einem Fernsehbericht habe ich kürzlich gesehen, das es Katzen gibt die echte Killer sind. Da liegt es aber am Katzenhalter, der es zumindest reduzieren kann,
indem er sein Tier nicht mehr so viel oder gar nicht raus läst.

…wie ich schon sagte, ich als Katzenbesitzer habe kein Problem wenn ihr eure Volieren mit einem Ordnungsgemäßen E.-Zaun, Mardermatten schützt. Solange es keine Gesundheitlichen Schäden verursacht.
So mancher Katzenhalter teilt diese Aussage siecher nicht mit mir, ich weiß.

Bettina B.
25. September 2003, 11:31
Original geschrieben von loona
... ich weiß nicht....ich halte das ganze für etwas übertrieben.


Was bitte, hältst du für übertrieben? Die genannten Zahlen?

"Anhand der amerikanischen Daten lässt sich ihre Zahl auf mindestens 50 Millionen erbeuteter Vögel pro Jahr beziffern. "

Das wurde doch logisch und schlüssig begründet, oder?

loona
25. September 2003, 11:35
Allgemein!

Bettina B.
25. September 2003, 11:44
Original geschrieben von loona
Allgemein!

Genau so stell ich mir eine konstruktive Diskussion vor!

loona
25. September 2003, 12:32
Sorry, mußte meine Kleine vom Kindergarten abholen!

Ich dachte ich hatte mich dazu schon zu geäusert.

Ich bestreite weder die Zahlen noch die Tatsache, was Katzen anrichten.

Ich finde, sie ist einfach nicht alleine Schuld?
Sie wird immer zum Sündenbock gemacht.

D@niel
25. September 2003, 13:08
Original geschrieben von loona

Sie wird immer zum Sündenbock gemacht.

Warum hacken soviele Leute auf Katzen rum????:(
Ich weiß es nicht, sollen mir diese Leute mal erklären.
Die haben doch keinen was getan!!!!
Und manche Wildvögeleltern verteidigen ihren Nachwuchs auch vor Katzen (das Nest). Katzen haben bestimmt noch keine Vogelart ausgerottet.

Bettina B.
25. September 2003, 13:35
Original geschrieben von loona
Ich finde, sie ist einfach nicht alleine Schuld?
Sie wird immer zum Sündenbock gemacht.

Die Katze wird weder von mir noch in dem genannten Artikel zum Sündenbock gemacht. Und sie ist ganz bestimmt nicht "schuld" - sie folgt nur ihren Instinkten.

"Schuld" sind die Katzenhalter, die für sich bzw. ihre Katzen alle Rechte in Anspruch nehmen, ihren Nachbarn "Belästigungen" zumuten und bei Beschwerden nicht davor zurückschrecken, sie als Katzen- und/oder Tierhasser zu bezeichnen.

"Dann schützt eben eure Vögel" - das kann doch nicht die Lösung sein?!

Da ist dies doch ein wesentlich "gerechterer" Ansatz, oder?

Hauskatzen erziehen

Manche Hauskatzen sind überdurchschnittlich intelligent und gelehrig. Sie lassen sich von ihrem Besitzer mit ein wenig Einfühlungsvermögen und Geduld dazu bringen, gewisse Verhaltensweisen zu unterlassen. Diese Erziehung von Hauskatzen ist laut Aussage einiger Katzenhalter durchaus möglich und einen Versuch wert. Es wäre zum Beispiel denkbar, einer Hauskatze beizubringen, dass Vögel für sie tabu sind. Ebenso wäre es sinnvoll, sie davon abzubringen, Vogelnester zu plündern.

Als Katzenhalter kennt man sein Tier und müsste einschätzen können, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein entsprechendes Erziehungstraining fruchten wird. Für die Vogelwelt wäre eine solche Erziehung besonders lernfähiger Katzen von großem Nutzen. Ein wenig Mühe in den Schutz einheimischer Vögel zu investieren, sollte für einen Tierfreund an sich kein allzu großes Opfer sein.

Quelle: wildvogelhilfe.de

Grüße,
Bettina

D@niel
25. September 2003, 13:42
Original geschrieben von Bettina B.
- sie folgt nur ihren Instinkten.


Jep.:)

Zoufal
25. September 2003, 13:57
Hallo Bettina
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich habe in Spitzenzeiten ca.12!!!verschiedene Katzen im Garten.
Natürlich nicht alle auf einmal.
Es sind manche darunter die gehen nur durch und schauen.
Andere wieder sitzen minutenlang vor den Volieren und beobachten das treiben darin und gehen dann wieder seelenruhig.
Andere sind wieder richtige Killer!
Sie kommen gehen zur Voliere und springen sofort am Gitter hoch,und das zigmal.
Wenn ich rauslaufe laufen sie weg.
In ein paar Minuten sind sie aber wieder da.
Wie oft stehe ich in der Nacht auf und laufe raus weil die Vögel im Dunkeln umherfliegen.Und was sehe ich es ist wieder so eine unbelehrbare Katze.
Wenn ich sie mit dem SChlauch anspritze oder etwas nach ihr werfe läuft sie weg ist aber in einer halben Stunde wieder da.
Auch gehen mir solche katzen nicht zu,während die anderen ein gutes Verhältnis zu mir haben und sich auch streicheln lassen.
Ich möchte damit nur sagen es ist nicht jede Katze ein Killer,man sollte sie nur wie du sagtest erziehen.
Schöne Grüße an alle die sich an dieser Diskusion beteiligen,und zum schluß noch NICHT ALLES PERSÖNLICH NEHMEN0l

loona
25. September 2003, 14:26
Original geschrieben von Zoufal
Sollte das mit der Anzeige nichts bringen habe ich noch andere Methoden,die ich hier aber nicht nennen möchte.
Ich hoffe ich habe mit meinem Beitrag etwas zum Nachdenken angeregt.



Aha.....!

selly13
25. September 2003, 15:05
Hallo,

finde ich ziemlich übel was ihr euch da schriebt.

loona
25. September 2003, 15:11
"Dann schützt eben eure Vögel" - das kann doch nicht die Lösung sein?!
Da ist dies doch ein wesentlich "gerechterer" Ansatz, oder?


Leider bin ich in derselben Lage .
ich muß meine Katzen vor Greifvögel und Katzenkiller (Hunde) aus unserm Ort schützen. Die bereits schon drei meiner Tiere getötet haben. 0l
Das habe ich bereits hier (http://www.vogelforen.de/showthread.php?threadid=701&perpage=10&pagenumber=6) und im Katzenforum (http://www.vogelforen.de/showthread.php?threadid=42919) berichtet.


Letztendlich muss ich meine Katzen auch schützen.

Rena1
25. September 2003, 16:02
deswegen sind und waren meine katzen alles wohnungskatzen.

ergo;sie können keinen schaden anrichten,,,,können nicht vergiftet/überfahren usw. werden.

Bettina B.
25. September 2003, 16:14
Original geschrieben von loona
ich muß meine Katzen vor Greifvögel und Katzenkiller (Hunde) aus unserm Ort schützen. Die bereits schon drei meiner Tiere getötet haben.

Greifvögel: der Vergleich hinkt! Das muss ich sicher nicht näher erläutern, das weißt du bestimmt selbst.

Hunde: da bist du doch dann sicher auch der Ansicht, dass die Besitzer verantwortlich sind, oder?

@selly13

"finde ich ziemlich übel was ihr euch da schriebt"
-> und mir wird's bei solchen Kommentaren ziemlich...

Gruß
Bettina

NS.: Geht's hier eigentlich um's "Recht haben", oder darum, eine gemeinsame, vernünftige Basis zu finden, mit der alle leben können?

loona
25. September 2003, 17:48
Selina hat für keinen Partei ergriffen.
So sehe ich das zumindest.
Also, was soll das ?



…um was geht es denn hier?

Ärger mit Katzen die sich an Volieren rann machen.
So fing es doch an …?

Das mit dem Greifvogel ist ein ernstzunehmendes Problem für mich.
Für ihn ist sicher keiner verantwortlich, das weiß ich. darf er deswegen meine Katze Fressen? Um das zu verhinder muß ich was tun, sie schützen. Warum jetzt unterschiede machen?

Nein, der Besitzer des Hundes war sich keiner schuld bewusst. Meine Katzen waren auch nicht die einzigen die er auf dem gewissen hat, die anderen Katzen war von einem Bauernhof das hat aber keinen interresiert. Das ist eben die Natur!!! Hat er später mal gesagt.

Was ich damit sagen will, ist das ich für meine Tiere auch verantwortlich bin und damit Ihnen nichts Passiert muss ich sie schützen. So ist das nun eben. Und deshalb leben meine Katzen seit 4 Jahren im Haus.

Und das war auch anfangs Thema hier und nicht ums Recht haben wollen oder Katzen mißhandeln.

Erdsänger
25. September 2003, 19:31
Ist doch vorbildlich. Du hältst die Katzen im Haus. Somit schützt Du Deine Katzen und sorgst gleichzeitig dafür, dass sie keinen Schaden anrichten. Wären nur alle Katzenhalter so ...

Erdsänger

D@niel
25. September 2003, 19:39
Original geschrieben von Erdsänger
Wären nur alle Katzenhalter so ...

Also echt............8(
Katzen haben einen Recht auf Freilauf !!!!
Und außerdem was sollen sie denn für Schaden anstellen?

loona
25. September 2003, 20:36
…ja Lucky-Max das ist echt schade.
Ich wünschte es wäre anders und die Ich könnte sie raus lassen.
Überhör einfach solche Sprüche, den hätte er sich eh sparen können.
es lohnt sich nicht, sich darüber zu Ärgern.
Einige hier, lesen sowieso nicht die ganzen Antworten, aber haben immer irgendwelche Sprüche auf Lager.

Rena1
25. September 2003, 20:43
es falsch das ich meine katzen in der wohnung halte...ich hätte keine ruhige stunde wenn meine katzen freilaufend wären...nö,dann lieber keine katze.

die angst alleine, das sie überfahren oder von katzenhasser vergiftet würden.."Nein Danke!"

und nicht zu vergessen die tierfänger...:(

:0- :0- :0-

loona
25. September 2003, 20:50
nein.... deswegen sind meine auch drin...

Diese Angst teile ich mit dir und vielen andern.

So schützen wir unsere Tiere eben....

tamborie
25. September 2003, 21:11
Original geschrieben von Erdsänger
Ist doch vorbildlich. Du hältst die Katzen im Haus. Somit schützt Du Deine Katzen und sorgst gleichzeitig dafür, dass sie keinen Schaden anrichten. Wären nur alle Katzenhalter so ...
Erdsänger

Mein Gott sind das hier platte Sprüche, die bin ich sonst nur von mir gewohnt! :D
Und wenn die (Hobby)Jäger alle schön Ihre Arbeit machen, dann haben wir keine Probleme mit Raubtieren.
Und wenn alle Leute schön zu Hause bleiben, mindert sich die Kriminalitätsrate.

Auch ich würde mich nicht unbedingt als Katzenfreund bezeichnen, aber findest Du Deine Forderung nicht selbst ein wenig merkwürdig und überzogen?

Gruß
Tamborie

loona
25. September 2003, 21:18
:) !!!!!

Erdsänger
25. September 2003, 21:35
... ohne diese "platten" Sprüche wäre es doch langweilig. War auch nicht ernst gemeint ...

Erdsänger

D@niel
25. September 2003, 21:56
@ Rena

So war das nicht gemeint. Ich würde meine Katzen an einer Hauptstraße (wo ich wohne) sowieso nicht raus lassen.
Wenn ich ländlicher Wohnen würde wäre das was anderes.
Es ist kein Fehler seine Katze in der Wohnung zu halten !!!
Nur wenn man es kann, wäre es schön.:)
Und ein Tierfänger sollte mal an meine Katze (die ich nicht habe) gehen.....der wird seines Lebens nicht mehr froh.
Außerdem sind Katzen um einiges schneller als ein Mensch. Aber manche sind eben so zutraulich und laufen auf jeden Menschen zu....ein gefundenes Fressen.:(

Rena1
25. September 2003, 22:18
hallo,lucky max

ich meinte das auch generell...ich sehe hier bei mir das elend der katzenhalter,die sich einen dreck um ihr tier kümmern:k
und wenn ich in der früh mit meinen hunden gehe ist es mir angst und bang..wieder eine totgefahrene katze auf der strasse liegen zu sehen.

:0- :0- :0-

j-c-w
25. September 2003, 23:37
ich will nur mal ganz kurz was dazu schreiben

Ich hatte dieses Jahr zum Glück fast keinen besuch von den viechern *toitoitoi*

Zu dem was viele schreiben, ich halte ja auch meine Vögel draußen, da muss ich besser aufpassen, das ist doch blöder Unsinn !

Wenn wir das so sagen, dann baut den katzen auch eine 5x3 m Voliere und fertig !

Meine Vögel sind in einer Voliere und scheißen nicht Nachbars Garten voll !
Geschweige denn töten dessen Tiere !

Also ich finde es komisch dass viele einen freibrief für Katzen fordern und sagen die anderen sollen mal machen !

Ich könnte natürlich meine Voliere ringsrum zumauern, dass wäre wohl sicher

Naja......

Rena1
26. September 2003, 07:53
ich dachte wir sind alle tierfreunde...also bitte...dann Viecherl,klingt doch weniger abfällig,oder???

tamborie
26. September 2003, 08:34
.....ist doch immer wieder bezeichnend, wie der wahre Tierfreund liebevoll von seinen Schätzchen spricht, während der Rest der Tiere, oder zumindest der Teil der Tiere der nicht in den Kram passt als Viecher bezeichnet werden.

So hat der Mensch fast einzig und allein zur Ausrottung manch Tierart beigetragen, indem er den Unterschied machte was für Tiere brauch ich und welche nicht!


Traurig!

Bettina B.
26. September 2003, 08:39
[QUOTE]Original geschrieben von loona
Selina hat für keinen Partei ergriffen.... Also, was soll das ?

Die Frage ist: was soll so ein Kommentar? Bringt uns das hier irgendwie weiter?
Ziel einer solche Diskussion ist doch, auch mal die "andere Seite" zu hören und dadurch evtl. eine Verbesserung zu erreichen.

Das mit dem Greifvogel ist ein ernstzunehmendes Problem für mich.

Das bezweifelt doch keiner hier - aber es ist nicht Thema dieses Threads.

Warum jetzt unterschiede machen?

Weil es nunmal ein Unterschied ist.

Nein, der Besitzer des Hundes war sich keiner schuld bewusst.

Jetzt sind wir wieder genau beim Thema!

Es ist eben nicht nur die Natur! Es sind die Leute, die, wie j-c-w es gesagt hat, "einen freibrief für Katzen fordern und sagen die anderen sollen mal machen"
Das Wort "Katzen" kann man beliebig austauschen: Hunde, Vögel, oder gleich 'sich und alles was zu ihnen gehört'. So eine Mentalität an den Tag zu legen ist nicht richtig!

Was ich damit sagen will, ist das ich für meine Tiere auch verantwortlich bin und damit Ihnen nichts Passiert muss ich sie schützen.

Ja. Wir haben die Pflicht, unsere Tiere vor Gefahren zu schützen. Wir haben aber auch die Pflicht, sie so zu halten, dass sie keine Gefahr und/oder Belästigung für andere sind! Wenn meine Geier in der Außenvoliere sind und pfeifen und reden, dann finde ich das schön. Wenn mein Nachbar auf seinem Balkon einen Mittagsschlaf halten will, dann findet er das aber alles andere als angenehm! Also einigen wir uns auf bestimmte Zeiten, so dass wir beide damit leben können. Sowas nennt sich Rücksichtnahme (ein Wort, das heute viele Menschen nicht mehr zu kennen scheinen).

Vielen Katzenhaltern ist es überhaupt nicht bewusst, dass ihre Katzen in der Nachbarschaft nicht "beliebt" sind. Zuhause erlegt sie ja weder den Wellensittich noch pinkelt sie an die Haustür und die frisch gesteckten Blumenzwiebeln gräbt sie auch nicht aus.

Genau deswegen sind solche Diskussionen wie diese hier m.M. nach gut und wichtig. Ich fände es allerdings auch schöner, wenn sie ohne Zitat: diese "platten" Sprüche, die Zitat: nicht ernst gemeint sind, geführt werden könnte!

[IRONIE ON]
Ich könnte natürlich meine Voliere ringsrum zumauern, dass wäre wohl sicher

Ja. Und wir könnten auch alle Kinder in den Keller sperren, dann können sie auch von keinem Auto angefahren werden. Es liegt nunmal in der Natur der Autofahrer, dass sie mir 100 Sachen durch geschlossene Ortschaften fahren. Das ist eben so.
[IRONIE OFF]

Grüße,
Bettina

tamborie
26. September 2003, 08:52
...jemand der im Grunde Katzen nicht mag, muss ich sagen das hier die Forderung mancher Leute wie man mit Katzen umgehen sollte, wohl eher ins Mittelalter passen als in einem Tierforum.

Außer Katzen, gibt es Greifögel und andere Raubtiere die Nachts die Volieren aufsuchen.
Daher sollte man seine Voliere schon aus diesem Grund sicherer machen.

Genau deswegen sind solche Diskussionen wie diese hier m.M. nach gut und wichtig. Ich fände es allerdings auch schöner, wenn sie ohne Zitat: diese "platten" Sprüche, die Zitat: nicht ernst gemeint sind, geführt werden könnte!

Im übrigen gefallen mir die platten Sprüche besser, als die Anleitung zum Tiere quälen.
Eine Diskussion in der Anleitungen stehen wie man Tiere quält ist, kann ich nicht Ernst nehmen, daher hättest Du mit platten Sprüchen rechnen müssen.

Tamborie

Zoufal
26. September 2003, 08:55
Hallo Bettina
Du hast es wieder mal genau getroffen.
In der heutigen Zeit gibt es fast keine Menschen mehr die das Wort Rücksicht kennen.Jeder ist nur für sich.
Dabei wäre es doch so einfach.
In diesem Sinne Laßt uns alle näher zusammenrücken. :0-

Bettina B.
26. September 2003, 09:20
Original geschrieben von tamborie
Im übrigen gefallen mir die platten Sprüche besser, als die Anleitung zum Tiere quälen.

Nur um Missverständnissen vorzubeugen:

Ich fand den Spruch nicht "platt" - ich find's nur nicht gut, wenn jemand eine Aussage macht und sie kurz darauf "nicht ernst meint".

Eine Diskussion in der Anleitungen stehen wie man Tiere quält ist, kann ich nicht Ernst nehmen,

Ist doch aber Ernst, oder? Da stand doch wortwörtlich:
"Ein Kollege von mir fängt die Katzen in einer Marderfalle, steckt sie in einen Sack und taucht sie ein paar mal in die Regentonne, die Katzenbesitzer sind darüber zwar nicht sehr erfreut, doch die Katzen verstehen es."

Und das ist kein Grund, um ernsthaft zu diskutieren???

Gruß
Bettina

Rena1
26. September 2003, 11:13
gerade erlebt...8(

mit meinen hunde gerade unterwegs gewesen....beide an der laufleine auf unseren gehwegen...ein radlfahrer kommt von hinten angepirscht ohne zu läuten,so das man auf die seite gehen kann.

ich rief nur noch halt und fragte:wollen sie meinen kleinen hund zusammen fahren ??

darauf die antwort:diese drecksköder müssen die hier sein.

ich sagte darauf:das kann doch alles nicht wahr sein..und übrigens ist das kein fahrradweg.

darauf die antwort:diese drecksköder hätten hier nichts zu suchen.

und weg war sie.... 0l

ich rief ihr in meiner erregung nach: selber K Ö D ER!

wie soll es zu einer verständigung kommen zwischen tierhasser und tierfreunde,wenn man fast täglich solchen Konfrontationen aus gesetzt ist...8o

es sind meine erste hunde und werden auch die letzten sein...ich hab´die nase voll von solchen Menschen.

das ist der kleine...sowas ist gleich totgefahren... 0l

Bianca Durek
26. September 2003, 13:52
@ all

man sollte um diese Probleme zu lösen wirklich eine Katzensteuer ähnlich der Hundesteuer einführen.

Viele Mitmenschen erbarmen sich der armen Katzen in den Tierheimen, aber kümmern sich doch herzlich wenig darum, was die für einen Schaden in der Natur anrichten.

http://www.vogelforen.de/showthread.php?s=&threadid=26175

hier wurde dieses Thema schon einmal diskutiert.

Bianca

Rena1
26. September 2003, 14:11
hallo,bianca

ich hab´wohnungskatzen...soll ich für meinen eigenen schaden die angeblich katzen anrichten steuern zahlen..???;)

D@niel
26. September 2003, 14:13
@ Rena

Garnicht hinhören. Leute die so einen Scheiß labern haben kein Gehirn sondern Müll in der Birne.8(
Lass ihn labern. Der klügere gibt nach.;)

Aber ein süßer Yorki. Erinnert mich immer an den von unseren Bekannten......leider schon verstorben.:(

loona
26. September 2003, 16:22
@ Daniel !

Ganz langsam!

Ich finde auch das hier nicht immer sinnvolle Antworten gegeben werde .
Mit B.B. argumenten bin ich auch nicht so einverstanden.
Was will man da noch machen, wenn einige nicht verstehen wollen, was man sagen will.
Vieleicht hat sie es mir krumm genommen, was ich zu einem artikel
von Wildvogelhilfe geschrieben habe.(Sorry)
Da kann man halt nichts machen. Es wird immer Leute geben die besser Argumentieren können als andere auch wenn das was sie sagen, mir nicht immer richtig erscheint ist.
Nichts für ungut!!!

D@niel
26. September 2003, 17:54
@ loona

irgendwie hab ich dein Posting nicht so ganz verstanden.
Könntest du das nochmal erläutern?:~

Nathalie
26. September 2003, 17:54
Hallo,

ich möchte mich doch mal zu dieser Sache äußern, denn ich bin der Meinung, dass sowohl die Vogel- als auch die Katzenbesitzer Verantwortung haben und beide darauf achten sollten, dass die Katze keinen Schaden anrichten kann. Das heißt im Klartext:
Die Voliere vor Raubtieren zu schützen (sind schließlich nicht nur Katzen, sondern auch Marder und Greifvögel unterwegs)
Desweiteren bin ich schon der Meinung, dass Katzenbesitzer ihre Katzen (vorausgesetzt es sind Freigänger) nachts reinholen sollten. Denn Katzen jagen nachts nicht nur Mäuse, sondern alles was ihnen unter die Krallen kommen kann - sie haben auch kein Problem nachts in einem Baum zu klettern.

Allerdings finde ich die Forderung nach nur Wohnungskatzen oder Käfige/Volieren für Katzen ein wenig überzogen. Müssen wir denn alle Tiere Tiere einsperren?
Nichts spricht dagegen, dafür zu sorgen, dass Katzen auf dem eigenen Grundstück bleiben (sofern es ein Grundstück gibt). Dann kommt es auch nicht darauf an wie hoch die Mauern sind, sonder aus was für ein Material die sind und welche Hilfsmittel man einer Katze bietet (vielleicht auch unbewusst) um die Mauer zu überwinden. Das kann schon die Regen- oder Mülltonne oder ein Mauervorsprung sein.;) Winkel oben an der Mauer können hier vielleicht hilfreich sein.

Man muss schon genaue Kenntnisse von Katzeneigenschaften kennen um zu wissen wie man seinen Garten "katzensicher" einzäunt. Vielleicht besteht die Möglichkeit den Nachbarn mal auf eine Tasse Kaffee einzuladen und ihn danch zu fragen?

Ferner möchte ich doch mitteilen, dass ihr nur in ruhiger, freundlicher und sachlicher Weise weiter kommen könnt und dies gilt für beide "Lager" Hier sind doch wirklich schon einige hilfreiche Tipps gegeben worden!

loona
26. September 2003, 18:14
Original geschrieben von Lucky-Max


Garnicht hinhören. Leute die so einen Scheiß labern haben kein Gehirn sondern Müll in der Birne.8(

pssst...nicht so heftig reagieren, sonst wird hier alles dicht gamacht.:0-

Das ander war nicht unbedingt für dich gewesen.
Schuldigung, wenn du das falsch verstanden hast.;)


Oooh, Natalie!
Danke!
Es tut gut das zu lesen.
Vielleicht schreib ich auch zu unverständlich.
Ich versuche schon eine Weile diesen Standpunkt hier zu vermitteln.

D@niel
26. September 2003, 18:27
Ach war doch nicht böse gemeint.;)
Nur wenn ich sowas höre: Drecksköter.........könnt ich platzen.
Es war niemand angesprochen oder angegriffen.:)
SOOOOOOORRRRRRRRRRRRRRRRYYYYYYYY:)

Rena1
26. September 2003, 18:40
ich glaube es wurde auch so nicht verstanden lucky max...ich könnt auch aus der haut fahren wenn ich drecksköder höre...oder viecher..als hätten die menschen allein die berechtigung über natur und tiere zu entscheiden...

von mir aus können sie da hin gehen wo der pfeffer wächst.*gg*

noch sehe ich es so....das wir garnicht existieren können ohne der natur und da zählen für mich auch alle tiere dazu..
;)

:0- :0- :0-

Kasjopaya
27. September 2003, 10:42
@All
Auch ich möchte gerne etwas dazu sagen:
Ich bin Katzen und Vogelbesitzerin und kann beide Parteien sehr gut verstehen. Meine Katzen sind allerdings nur in der Wohnung und nicht draußen.

Ich bin auch der Meinung, daß beide Parteien dafür zu sorgen haben daß a) die katzen keinen Schaden anrichten, sprich abends am besten reinholen und drinnen lassen und b) die Außenvolieren Raubtiersicher gemacht werden.

Natürlich weiß ich, wenn eine Katze sich was in den Kopf gesetzt hat, das auch schafft. Wenn sie nachts drin ist und nicht raus darf, dann wird sie es wahrscheinlich tagsüber versuchen an die Außenvoli zu kommen.

Auch ich sage, daß man solche Probleme eigentlich wie erwachsene Menschen versuchen sollte zu lösen, indem man mit den Nachbarn z.B. redet. Kann mir natürlich auch gut vorstellen, daß einige Nachbarn bestimmt nicht mit sich reden lassen, doch auch dann könnte man versuchen auf eine Einigung zu kommen.

Ich weiß, daß dies alles theoretisch klingt und sich in der Praxis oft nur sehr schwer verwirklichen läßt. Doch wenn einem das Wohl seiner Tierchen am Herzen liegt, sollte man alles daran setzten um eine Einigung zwischen beiden Parteien zu finden und nicht Gewalt gegenüber den Katzen (oder anderen Tieren) anwenden. Dies bringt nämlich nichts.

Denn läßt die eine Katze die Pfoten von dem Verbotenen, kommt dann bald eine andere und versucht es.

Utena
28. September 2003, 20:57
Ich finde dem Beitrag von Kasjopaya ist nichts mehr hinzuzufügen!