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VolkerM
12. February 2005, 08:30
Hier gibt es soooo viele User/innen und sooo wenig Beteiligung an der Protestmail-Aktion gegen das SINNLOSE MASSENWEISE TÖTEN VON RABENVÖGELN IN OSTFRIESLAND. Woran liegt`s ?!?

Dabei wäre eine Beteiligung total einfach (siehe unten):

Link: http://petition.thoki.net oder, wessen Nameserver diese Subdomain noch nicht gefressen hat: http://www.thoki.net/petition/

Man gelangt in die Eingabemaske, füllt die Daten aus und schickt diese ab. Danach wird man gefragt, ob man auch an der Mailaktion teilnehmen möchte. Wenn ja, wird der von Volker verfasste Text (ohne Quellen und Fussnoten -> *grins*) per Mail und mit der Unterschrift des Eintragenden an die TiHo Hannover versandt.

Schöne Grüße
Volker

Silke
12. February 2005, 09:15
Volker, geht mir genauso. Ich frage mich das auch schon die ganzen Tage :( Ich dachte, das ist doch hier ein Vogel-Forum und alles Vogelfreunde. Aber Rabenvögel scheinen doch nicht so das große Interesse zu erwecken, sind wohl doch nur Rabenvögel 8(

Liebe Grüße von Silke :0-

VolkerM
12. February 2005, 09:29
Ja Silke - sind wohl "doch nur Rabenvögel". Sie haben keine Namen wie: Pucky, Cocco, Minchen etc.....aber schöne und sehr wache Augen. Diese UNBETEILIGUNG ist ziemlich ambivalent. Ein anderer Ausruck fällt mir gerade nicht ein. Danke für dein Posting.

Liebe Grüße
Volker

Ann Castro
12. February 2005, 09:49
Weisst Du Volker,

hier in Hessen sieht man kaum noch Spatzen und Singvögel.

Warum? Weil Raben und Krähen hier geschützt sind. da sie keine natürlichen Feinde haben, haben sie so überhand genommen haben, dass die anderen Vögel keine Chance mehr haben.

Hier gibt es Aktionen Raben und Krähen zum Abschuss freizugeben, damit sich die Bestände der Singvögel wieder erholen können.

Ich bin gerade erst auf diesen Thread gestossen. Auf der verlinkten Seite gibt es für meinen Geschmack zu wenig, zu reisserische und zu einseitige Infos, um mir meine Meinung bilden zu können.

Und wenn ich unter irgendwas meine Unterschrift setze, dann nicht, weil ich blinder Mitläufer bin, sondern weil ich mich informiert habe und dahinter stehe. Dazu gehört auch, die Sichtweise der anderen Seite. Ich halte die Mitarbetier der TiHo generell nicht für hirnlos. Ausserdem bedürfen solche Studien soweit ich informiert bin einer Genehmigung.

Es mag sein, dass all diese Leute in ihrem Eifer fehlgeleitet sind, wenn dem so ist, sollte man selbstredend etwas dagegen unternehmen. Aber nur auf dieser Schrift basierend?

Und nein - dies hat nichts mit dem Namen meiner Papageien zu tun. Auch nichts mit Interesse oder Desinteresse an Rabenvögeln. Es sind faszinierende und hochintelligente Tiere.

Diese Darstellung von Dir ist m.E. sehr herablassend den anderen Menschen gegenüber und nicht angebracht. Du bist nicht der einzige hier, der ein Gehirn hat, denken kann und sich für Tiere einsetzt.

Und wo wir gerade dabei sind - ich gehe davon aus, dass Ihr strikte Veganer seid? Denn Kühe, Hühner etc., sind auch namenlos und haben auch schöne und sehr wache Augen.....Davon leben und sterben sehr viel mehr unter unwürdigsten, tierquälerischsten Bedingungen, als diese Raben.

So, nachdem all dies gesagt wurde, würde ich mich freuen, wenn Du mir und anderen hier mehr und vor allen Dingen objektivere Informationen zur Verfügung stellen könntest. Eine Sicht der anderen Seite wäre auch willkommen.

LG,

Ann.

Raymond
12. February 2005, 09:51
Hallo Silke und Volker

ich sehe das was anders wie ihr..es hat bestimmt nichts mit der vogelart zu tun nur im moment gibt es so viel elend zu bekaempfen das man nur sich gescheid um eine sache kuemmern kann und manches in vergessenheit geraet.
schoen das ihr UNS erinnert....
habt ihr von den tauben in frankfurt gelesen die von abgerichtetten greifvoegeln geschlagen werden??? das ganze wurde nur kurz eingestellt weil ein hund angeriffen wurde. ich habe solche totesschreie schon gehoert, schrecklich ist noch zu milde ausgedrueckt.
es sieht so aus als ob tiere keinen platz mehr in unserem leben haben, egal ob hund, katz oder vogel !!! es werden nur immer neue gesetze geschaffen die den lebensraum so weit einschrenken das unsere enkel tiere nur noch von der leinwand kennen werden.
denke das fast jeder hier eine sache in angriff hat und helfen will oder moechte..

Silke
12. February 2005, 10:04
Hallo Ann,

nur soviel, ich bin weder Vegetarier noch Veganer.

Liebe Grüße von Silke :0-

VolkerM
12. February 2005, 11:24
Hallo Ann,

Du schreibst: "Diese Darstellung von Dir ist m.E. sehr herablassend den anderen Menschen gegenüber und nicht angebracht. Du bist nicht der einzige hier, der ein Gehirn hat, denken kann und sich für Tiere einsetzt."

Mir verschlägt`s nun aber fast die Sprache (und das kommt selten vor). Ja - Du hast das geschafft. Ich habe nie behauptet, der EINZIGE zu sein, der sich für Tiere einsetzt. Ich habe nur (m.E. zu RECHT) bemängelt, dass sich so WENIGE an dieser Aktion beteiligen. HERABLASSEND? Nein - eher ob der Ambivalenz des Umganges mit diesem Thema fast (hilflos) BITTEND. Stell Dir doch mal die DIMENSION dieser Aktion vor - und dann informiere Dich mal über die Anzahl der jährlich bundesweit (außerhalb des Rahmens von "Feldstudien" mit sog. "Ausnahmegenehmigungen") getöteten Rabenvögel. Nein - ich bin nicht "der einzige hier, der ein Gehirn hat", aber ich mache gelegentlich davon Gebrauch.

Wenn Du Dir BITTE die Mühe machen würdest, in die Fundstellen, Quellen und Studien zu dieser Thematik (Rabenvögel versus Bodenbrüter) zu schauen (Anmerkung: Es gibt deren VIELE), so würdest Du die sehr einfache Gleichung "Viele Rabenvögel - wenige Singvögel" nicht bejahen.

Dein Posting ist ziemlich DANEBEN.

Recht enttäuschte Grüße
Volker

VolkerM
12. February 2005, 11:35
Du schreibst:
"Auf der verlinkten Seite gibt es für meinen Geschmack zu wenig, zu reisserische und zu einseitige Infos, um mir meine Meinung bilden zu können."

Die "reisserischen und einseitigen Infos" stammen u.a. von dem lieben Herrn Dr. Epple, der sich zeitlebens mit Rabenvögeln befasst hat (und dies immer noch tut) und zusammen mit anderen renommierten Wissenschaftlern für das Land Rheinland-Pfalz eine entsprechende Untersuchung (Studie) erstellt hat, die u.a. die Mageninhalte von Rabenvögeln analysiert (hat) und im Ergebnis (grob gesagt) zu dem Schluss kommt, dass die Rabenvögel NICHT an den Bestandsrückgängen von Bodenbrütern "schuld" sind.

Raven
12. February 2005, 14:34
Hallo,

Rabenvögel sollen für den Rückgang der Singvögel verantwortlich sein? Dass dies nicht angehen kann, sagt mir schon der gesunde Menschenverstand, die Nachweise sind durch Untersuchungen erbracht worden.
Wenn es irgendwo größere Populationen von Rabenvögeln gibt, so liegt es daran, dass sie dort günstige Nahrungsbedingungen finden, zumeist in Form von menschlichen Abfällen. Nicht umsonst sind sie oft in der Nachbarschaft von Müllkippen und Freizeitanlagen zu finden.

@Raymond: Der Einsatz von Greifvögeln gegen Stadttauben geschieht zur Vergrämung der Tauben aus bestimmten Gebieten, nicht aber zur massenhaften Dezimierung der Tauben. Wenn der Greif bei jedem 5. Anflug eine Taube erwischt, dann ist das viel. Der Anblick des kreisenden Greifvogels wird die Tauben jedoch veranlassen, sich in andere Gebiete zurückzuziehen.

Hier, bei dieser Unterschriftenaktion, geht es darum, dass unter dem Deckmantel der Forschung Massen von Rabenvögeln umgebracht werden, und das für eine Studie, deren zu erwartende Ergebenisse schon lange bekannt sind. Solche Aktionen finde ich entsetzlich und unmenschlich, deshalb habe ich dort unterschrieben.

VolkerM
12. February 2005, 14:45
Hallo Ann,

hast Du evtl. die Zeit genutzt, Dein "Bild" von den Vorgängen im Landkreis Leer ein bissel zu überdenken?

Hast Du mal in die Arbeiten von Dr. Hans-Wolfgang Helb, Technische Universität Kaiserslautern, FB Biologie, Abt. Ökologie, Dr. Ulrich Mäck, Dr. Wolfgang Epple, Prof. Dr. Hans-Heiner Bergmann u.a., die zum Teil online verfügbar sind, einen Blick geworfen?

Konntest Du Dir mittlerweile ein "Bild" davon machen, auf welche Art und Weise die betreffenden (betroffenen) Rabenvögel zu Tode gebracht werden? Nein? Ich kann es Dir sagen: Massenfalle auf - Rabenvögel raus - Knüppel drauf ! Zu "REISSERISCH"? Ja?

Rabenvögel sind (und das ist unumstritten) sehr intelligente Vögel. Was mag in so einem Rabenvogelkopf vorgehen ,wenn das Bild seine Artgenossen "erknüppelnder" Menschen sich in seinem Hirn festsetzt? Wenn er wartet (warten MUSS), bis es ihn trifft? Zu "REISSERISCH"?!

Schöne Grüße
Volker

mäusemädchen
12. February 2005, 14:54
hier in Hessen sieht man kaum noch Spatzen und Singvögel.

Warum? Weil Raben und Krähen hier geschützt sind. da sie keine natürlichen Feinde haben, haben sie so überhand genommen haben, dass die anderen Vögel keine Chance mehr haben.

Und selbst W E N N das S O W Ä R E , rechtfertigte diese Situation dann ein E R S C H L A G E N der Rabenvögel??? WAS sind DAS für ethische Einstellungen??? Eine Wirkung (in diesem Fall sehr viele Rabenvögel) basiert IMMER auf einer Ursache und NUR eine Ursache kann sinnvoll bekämpft werden. Ansonsten muß ich die Frage stellen: "WIE LANGE soll dieses MORDEN weitergehen?"

Weiterhin kann auch ICH NUR folgende Empfehlung aussprechen:


Wenn Du Dir BITTE die Mühe machen würdest, in die Fundstellen, Quellen und Studien zu dieser Thematik (Rabenvögel versus Bodenbrüter) zu schauen (Anmerkung: Es gibt deren VIELE), so würdest Du die sehr einfache Gleichung "Viele Rabenvögel - wenige Singvögel" nicht bejahen.

Und zu Deiner Äußerung:

Und wo wir gerade dabei sind - ich gehe davon aus, dass Ihr strikte Veganer seid? Denn Kühe, Hühner etc., sind auch namenlos und haben auch schöne und sehr wache Augen.....Davon leben und sterben sehr viel mehr unter unwürdigsten, tierquälerischsten Bedingungen, als diese Raben.
kann ICH für MICH persönlich NUR festhalten, daß ich mich von KEINEM dieser armen Kreaturen ernähre. JEDES kleine Stückchen Fleich, sei es von einem Schwein, von einem Rind oder das Hühnerei, ist von einem Tier, daß in seinem Leben wie ein Schwein, ein Rind oder ein Huhn leben durfte. Vor Ort habe ich mir selber die Haltungsbedingungen angesehen, ich kenne die sehr kurzen Transportwege und ich habe Kenntnis von der schonenden Schlachtung.

Gruß
MMchen

Silke
12. February 2005, 15:44
Habe ich doch gesagt, "es sind ja nur Rabenvögel" und klasse "Sündentiere".
Aber bei der Einstellung, es gibt kaum noch Singvögel, müste man in diesem Gbiet dann aber auch Eichhörnchen, einiges an Spechtvögeln ect. pp noch dezimieren. Denn auch diese Tiere plündern Vogelnester!
Und was bitte schön, hat Veganer sein oder nicht sein mit diesem Krähenmasaker zu tun?

Liebe Grüße von Silke :0-

Katrin S.
12. February 2005, 16:14
Hallo Volker

Ich habe dort auch unterschrieben. Wir haben hier auch viele Raben.Und ich beobachte sie sehr gern.Sind wunderschöne Tiere. Während sich die Raben nur im Industriegebiet aufhalten, ziehen hier 3 km weiter weg Schwalben und andere Singvögel ihre Jungen auf. Sie kommen sich nicht ins Gehege, da die Raben nicht einmal hier zu sehen waren.

Ich denk einfach mal, nicht jeder der dort unterschreibt, schreibt es hier ins Forum.

Detlev
12. February 2005, 19:29
Moin, Moin,


Wir haben hier auch viele Raben.Und ich beobachte sie sehr gern.Sind wunderschöne Tiere.

Das glaube ich nicht. Die Raben werden sicher keine Raben sein. Raben sind im Vergleich zu anderen Rabenvögeln recht selten.

Gruesse,
Detlev

mäusemädchen
12. February 2005, 22:42
hier in Hessen sieht man kaum noch Spatzen und Singvögel.

Warum? Weil Raben und Krähen hier geschützt sind. da sie keine natürlichen Feinde haben, haben sie so überhand genommen haben, dass die anderen Vögel keine Chance mehr haben.


http://www.rabenvoegel.de/singvogelbestaende.htm

"Rabenvögel müssen reguliert und vergrämt werden um der zunehmenden Besiedlung von Wohngebieten entgegenzuwirken und weil sie die dortigen Singvogelbestände dezimieren

Die Rabenvögel haben sich in den städtischen Wohngebieten und den Dörfern einen Ersatzlebensraum erobert, nachdem ihr ursprüngliches Habitat entweder nicht mehr vorhanden ist oder aufgrund der anthropogenen Landschaftsveränderungen für sie unbewohnbar wurde. Außer daß die Tiere sich mit ihren Lautäußerungen bemerkbar machen, die manchen Mitbürger vielleicht stören könnten, sind keine wirklichen Schadwirkungen der Corviden in Siedlungen bekannt. Sie bereichern höchstens das Bild und erweitern die Liste der in unserer Nähe lebenden Wildtiere. Und daß Vogelstimmen als ganz elementare Lautäußerungen der Natur einen Schaden an uns Menschen verursachen, wird wohl niemand ernsthaft behaupten.
Auch im Siedlungsbereich kommt der Habitatqualität die entscheidende Bedeutung für das Vorkommen und den Bestand kleiner Singvogelarten zu. Eine Dezimierung der städtischen Singvogelbestände kann den Corviden jedenfalls nicht angelastet werden, eher eine Gesunderhaltung durch gelegentliche Prädation. Wesentlich einschneidender in die Singvogel-Populationen greifen die als Haustiere so beliebten Hauskatzen ein, weil diese Adulte töten. Die Verluste, die von Gelegeräubern wie den Corviden verursacht werden, werden von den Populationen ohne weiteres verkraftet bzw. durch Nachgelege ausgeglichen, während ein Ersatz eines getöteten Altvogels als Brutpotential meist erst im nächsten Jahr erfolgt."

Gruß
MMchen

VolkerM
12. February 2005, 23:12
Hallo zusammen,

Dr.Gerhard Hinze hat mir folgende Mail geschickt:

"Seit Ende Februar 2004 bemühe ich mich, diesem Treiben ein Ende zu machen, habe Anzeige gegen die Betreiber der Fallen erstattet, die regionale und überregionale Presse bemüht und vor Ort mehrfach recherchiert. Darüber hinaus hatte ich eine Gruppe von "Widerständlern"zusammengeführt, die mich mit Informationen versorgte und mit Leserbriefen unterstützte. Vor Ort habe ich mehrere Fallen observiert, fotografiert und kartiert. Der gesamte Vorgang wurde von mir in einer geschlossenen Dokumentation festgehalten.Inzwischen veränderte sich die Situation dadurch, dass einige Fallen abgebaut, andere von empörten Bürgern zerstört wurden. Neben den unbrauchbaren Fallen werden andere aber noch aktiv betrieben, wie lange, das lässt sich bei den ständig wechselnden Verhältnissen nicht sagen. Ich rechne mit dem längst überfälligem Einlenken in nächster Zeit. Der Beitrag von Frau Dr. Petermann im Hessischen Rundfunk am 16. 2. 04 unter "Abenteuer Erde" wird hoffentlich das letzte Eis brechen lassen.Da bei den Betreibern wohl erst die Kritik der Medien zur Einsicht zwingt, bin ich gerne bereit, mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, Sie zu unterstützen und bei Wunsch vor Ort Sie zu informieren."

Er meldet sich auch noch mit einem Beitrag in den Foren. Hab vorhin mit ihm telefoniert. Ich soll EUCH ALLEN schön für die Unterstützung danken. PC-mässig iss er nicht so fit. Aber er kriegt das schon noch hin (mit dem Forenbeitrag). Am Sonntag fährt er übrigens nach Ostfriesland.

Schöne Grüße
Volker

Lora
13. February 2005, 00:34
Hallo

Ich hab Unterschrieben

Begrenztes Denkvermögen haben die jenigen die zu solchen mittel greifen.

Hier im Breisgau ist man der Überpopulation an Raben, Krähen und Tauben mit einfachsten mitteln geworden.
Vor 2 jahren wurden die Nistplätze reduziert in dem die Bäume in den Parkanlagen zurückgeschnitten wurden.
In Freiburg wurden 2 Taubenschläge eingerichtet wo die Stadttauben gefüttert werden mit zusätzen (Anti Baby Pille) im Futter.
Hier ist alles wieder Reguliert ohne Gewalt.

Lora

mäusemädchen
13. February 2005, 01:16
Hallo Volker,

Deine Frage:

Sag´ mir WO die User sind - WO sind sie geblieben

läßt sich auf den FORENBETREIBER erweitern = WO IST ER (nach mehrfachen Anfragen) GEBLIEBEN???

Fragende Grüße
MMchen

Werner Kiene
13. February 2005, 04:28
Hallo,
halte die Aktion "Unterschriften" für sehr gut.
Der Aufruf zu SPAM (Mail-aktion)
halte ich für sehr bedenklich und wenig wirksam. Der Empfänger wird durch geeignete Filter diese für ihn kostenintensive, außer seiner Sicht unnütze Aktion einfach unterbinden.

"Sag´ mir WO die User sind - WO sind sie geblieben

läßt sich auf den FORENBETREIBER erweitern = WO IST ER (nach mehrfachen Anfragen) GEBLIEBEN???"

Patrick kann, wenn er dann auch wollte, offiziell nicht die Versendung von Spam-mails gut heißen, sondern er müßte dies als Forumsbetreiber unterbinden.

...... noch einmal - ich halte die Unterschriftenaktion für sehr gut.

dies meint
mfG Werner Kiene

Ann Castro
13. February 2005, 10:23
kann ICH für MICH persönlich NUR festhalten, daß ich mich von KEINEM dieser armen Kreaturen ernähre. JEDES kleine Stückchen Fleich, sei es von einem Schwein, von einem Rind oder das Hühnerei, ist von einem Tier, daß in seinem Leben wie ein Schwein, ein Rind oder ein Huhn leben durfte. Vor Ort habe ich mir selber die Haltungsbedingungen angesehen, ich kenne die sehr kurzen Transportwege und ich habe Kenntnis von der schonenden Schlachtung

Das finde ich sehr lobenswert. Ich wünschte mir mehr Menschen würden so handeln wie Du!


Auch im Siedlungsbereich kommt der Habitatqualität die entscheidende Bedeutung für das Vorkommen und den Bestand kleiner Singvogelarten zu.

Das stimmt, aber es wurde mittlerweile auch nachgewiesen, dass in städtischen Ballungsgebieten eine große Artenvielfalt bei Vögeln herrscht. Wohl vermutlich wg der besseren Futterversorgung. Dies zieht entsprechende Raubtiere mit sich.

Ich habe bis vor kurzem mitten in Frankfurt gewohnt und musste jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit durch den Rothschildpark. Dort gibt es sehr große Krähen- und Taubenschwärme. An manchen mrogen habe ich locker 50 Stück von jede Art gesehen. Diese koexistieren mehr oder weniger friedlich miteinander.

Leider bin ich auch mehrfach Zeuge geworden, wie eine Krähe mit einem wild schreienden Vogel davongeflogen ist. Ob es ein Jung- oder Altvogel war, vermag ich nicht zu sagen, dafür geht so was zu schnell. Aber aufgrund der Größe hätte es auch eine adulte Amsel o.ä. sein können.

Da ich täglcih nur ca 2 Minuten im Park war, kann man davon ausgehen,d ass so etwas recht häufig passiert, denn sonst hätte ich es gar nicht sehen könne. Statistiker könnern sicherlich hierfür die Wahrscheinlichkeit berechnen.

Im Rothschildpark sieht man so gut wie keine Singvögel. An anderen Strassenzügen hingegen sehr wohl. Ausser den Singvögeln kann man hier in Frankfurt immer wieder seltenere Vögel sehen. Sogar Eichelhäher und Spechte habe ich vereinzelt hier schon beobachten können.

Auch gibt es in der Stadt freilebende Raubvögel. Auch hier wurde ich schon Zeuge wie ein Raubvogel mitten in einer Wohnstrasse im Zentrum Frankfurts einen Vogel aus dem Baum geholt hat. Es war vielleicht drei Meter von mir entfernt. Ein anderer Passant und ich waren völlig verblüfft und haben verfolgt wie der Raubvogel mit seiner Beute hinter einem Gebüsch verschwand.

In den oben beschriebenen Fällen blutet das Herz natürlich für die jämmerlich schreienden Beutetiere. Hätte ich vorher süsse Krähen- oder Raubvogelküken im Nest beobachtet, oder auch das Alttier beobachtet, dann würde ich das ganze sicherlich mit anderer Perspektive sehen und wäre erleichtert, dass er was zu Fressen bekommen hat.

Es ist eben alles eine Frage der Perspektive.

Der Knackpunkt ist m.E. der, dass das natürliche Gleichgewicht in Wildbeständen u.a. durch die Ausrottung/Vetreiber von natürlichen Feinden völlig aus den Fugen geraten ist.

Die Frage ist, ob der Mensch hier eingreifen soll und kann? oder ob man abwartet, wie es sich durch die aus der Überpopulation resultierenden Hungersnöte und Krankheiten selbst reguliert. (Die gleiche Diskussion gibt es ja auch in bezug auf Kaninchen, Rehen und Füchsen in verschiedenen Gegenden Deutschlands).

Wer sich für gute Sachliteratur zumThema Raben interessiert, dem empfehle ich folgende Bücher:

Die Weisheit der Raben von Bernd Heinrich

Die Seele der Raben von Bernd Heinrich

LG,

Ann.

Karin
13. February 2005, 11:00
Rabenvögel sind (und das ist unumstritten) sehr intelligente Vögel. Was mag in so einem Rabenvogelkopf vorgehen ,wenn das Bild seine Artgenossen "erknüppelnder" Menschen sich in seinem Hirn festsetzt? Wenn er wartet (warten MUSS), bis es ihn trifft? Zu "REISSERISCH"?!


Ich habe sowas noch nie gesehen, weder live noch in den Medien, seitdem ich Kenntnis von dieser Aktion erlangte,
doch genau das von Volker beschriebene spukt nun als "Film" in meinem Kopf und ich sehe sie panisch flattern und höre ihre Schreie, seitdem ich Kenntnis von dieser Aktion erlangte.

Und wofür das ganze Elend ? Für nix und wieder nix, wenn man mal von der Befriedigung rein menschlichen "Fehlverhaltens" absieht :traurig:

Ann Castro
13. February 2005, 12:20
...auch interessant......



Zu den »Merkwürdigkeiten« gehört nach Ansicht von Janssen-Kucz auch die Tatsache, dass der Leiter des Wildtierinstituts der Tierärztlichen Hochschule und Projektleiter des Krähentötungsprogramms, Prof. Dr. Dr. Klaus Pohlmeyer, auch gleichzeitig der Präsident der niedersächsischen Landesjägerschaft ist.

Quelle: Ostfriesen-Zeitung (Online, Leer), 21.01.2005

LG,

Ann.

VolkerM
13. February 2005, 12:51
Hallo Ann,

es gibt Arbeiten darüber, wie viele Gelege (Eier) und/oder Jungvögel Rabenvögeln "zum Opfer fallen" (Mäck, Epple, in RP) - ist auch im Volltext der Petition zitiert - . Kurz: 0,2 % der untersuchten Mageninhalte wiesen Eischalen oder Reste von Jungvögeln auf. Das ist keine Grösse, die Massentötungen (wenn überhaupt) auch nur ansatzweise rechtfertigen könnte.

Hallo zusammen,

ich hab mal auf die Schnelle den Entwurf einer "Kleinen Anfrage" konzipiert. (Almut: Könntest Du mal reinschauen und evtl. mit Deinen Vorarbeiten kombinieren / Deine Frage hab ich so übernommen).

Wer könnte (möchte) diesen Entwurf an die Landtagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen übermitteln (bzw. diese deswegen kontaktieren)?

Hier der Entwurf:

Kleine Anfrage an den Landtag des Bundeslandes Niedersachsen
zur von der TiHo Hannover begleiteten “Feldstudie” im Landkreis Leer

Einleitung:

Objektiv betrachtet basiert die Umsetzung der betreffenden “Feldstudie” auf der monokausalen Annahme, dass eine Reduktion der Rabenvogelbestände in einer räumlichen Einheit zwangsläufig die Stabilisierung und Erhöhung der Bestandsdichte wiesenbrütender Vogelarten in dieser räumlichen Einheit zur Folge hat. Im Widerspruch zu den Ergebnissen vorliegender Studien wird erkennbar die Verifizierung eines “Aufgabenmodells” präferiert, welches sich auf den “Prädationsfaktor Rabenvögel” fokussiert. Diese bereits vielfach widerlegte Annahme (Ausgangsposition) negiert die multifaktorellen Ursachen temporärer oder konstanter Rückgänge wiesenbrütender Vogelpopulationen und ist keineswegs an einer von seriöser Wissenschaftlichkeit zu erwartenden Ergebnisoffenheit orientiert.

Die brachiale Methodik dieser “Feldstudie” lässt (s.o.) eine unbefangene Auswertung und die (vorab) notwendige Befassung mit u.a. folgenden Begleitparametern vermissen:

1.
Topografische Struktur

2.
Bodennutzung

3.
Mögliche Einengung der Lebensräume von Wiesenbrütern durch anthropogene Einflüsse

4.
Mögliche (und anderweitig vielfach dokumentierte) Auswirkungen des Einsatzes von Pestiziden und Fungiziden auf die Fertilität von Wiesenbrütern

5.
Räumliche Distanz der Brutreviere von Rabenvögeln zu den Brutplätzen wiesenbrütender Vögel

6.
Migrationsbewegungen von Rabenvögeln (Einwanderung in - respektive Auswanderungen aus räumlichen Einheiten mit Wiesenbrütern)

7.
Prädation wiesenbrütender Vögel und/oder deren Gelegen durch Raubsäuger und/oder andere Vogelarten

8.
Metereologische Einflüsse auf die Bruterfolge von Wiesenbrütern





Wir dürfen Sie im Rahmen einer “Kleinen Anfrage” diesen Zusammenhängen um die Beantwortung folgender Fragen bitten:

1.
Wurden im Vorfeld der “Feldstudie” Daten über die Bestandsdichten wiesenbrütender Vögel in der betreffenden Region erhoben?
a.
Ggf.: Über welchen Zeitraum (und durch wen) erfolgte die Datenerhebung?
b.
Ggf.: Wir dürfen Sie bitten, die entsprechenden Datenblätter zur Verfügung zu stellen.

2.
Wurden im Vorfeld der “Feldstudie” Daten über die Bestandszahlen von Rabenvögeln in der betreffenden Region erhoben? Wurden die Daten in Relation zu der Bestandsentwicklung von Wiesenbrütern gesetzt?
a. und b. (wie unter 1.)

3.
Ist Ihnen eine Aussage darüber möglich, ob und in welchem Zeitraum eine Reduzierung potenzieller Brutflächen wiesenbrütender Vögel durch Überführung vormals ungenutzter Flächen in landwirtschaftliche (oder sonstigen Zwecken dienende) Nutzungen erfolgte?

4.
Sind auf die Zukunft projizierte Flächennutzungen (Flächennutzungspläne) existent, die eine Ausweisung bisheriger, von Wiesenbrütern genutzter, Flächen zu anderen Nutzzwecken vorsehen?

5.
Hat seitens der Landesregierung (und/oder anderer Beteiligter) im Vorfeld der “Studie” eine dahingehende Abwägung stattgefunden, ob (und wie) - wenn schon regulierende Eingriffe als notwendig empfunden wurden/werden - dies auf weniger brachiale Art geschehen könnte?

6.
Auf welche Summe beziffert die Landesregierung die Kosten der “Feldstudie”?

7.
Welcher Aussagewert wird bei über 62.000 abgeschossenen Rabenkrähen und Elstern im Landkreis Weser-Ems (Stand 2003) von ein paar Tausend zusätzlichen (per Falle gefangenen) Rabenvögeln erwartet ?

8.
Teilt die Landesregierung unsere (aus obiger Fragestellung resultierende) Auffasung, dass mögliche Beeinträchtigungen der Wiesenbrüter erheblich besser nach einem Jahr Nichtbejagung der Krähen nachzuweisen wären ?

Schöne Grüße
Volker

VolkerM
13. February 2005, 13:28
Hallo Werner,

Du schreibst:
"Patrick kann, wenn er dann auch wollte, offiziell nicht die Versendung von Spam-mails gut heißen, sondern er müßte dies als Forumsbetreiber unterbinden."

Hierzu:
Es besteht nicht die Absicht, den Mail-Server der TiHo Hannover (bzw. dessen Funktion) durch hierfür gezielt eingesetzte Mails zu beeinträchtigen. Die Mailaktion ist auch von der Versendefolge (rein technisch) nicht dahingehend ausgerichtet.

Die Absicht: Verdeutlichung dessen, dass bundesweit von Bürger/innen unterschiedlichster Berufsgruppen und Tätigkeitsfelder die betreffende "Feldstudie" ablehnend gesehen wird. Öffentlichkeitsdruck und das Ingangsetzen von Diskussionsprozessen.

Nochmals: Diese Aktion hat keinerelei rechtliche Relevanz bzw. Konsequenz.

Diese Sichtweise (sollte sie denn von Patrick selbst vertreten werden) ist völlig unbegründet. Sollte man/frau das so sehen, dann wären sämtliche (automatisierten) Petitionsmailaufrufe des WPT (oder anderer Artenschutzorganisationen) zum Scheitern verurteilt und dürften konsequenter Weise von keinem Forum unterstützt werden.

Hiermit nochmals die Bitte an Patrick um "offizielle" Stellungnahme seitens des Forenbetreibers und Unterstützung der Aktion, die mittlerweile von allen mir bekannten Foren(betreibern) mitgetragen wird.

Schöne Grüße
Volker

Silke
13. February 2005, 13:39
Mal noch ein TV Tipp
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=2260

Liebe Grüße von Silke :0-

VolkerM
13. February 2005, 13:54
INFO:

Mail von Dr. Hinze (Auszug) wg. der von ihm gestellten Strafanzeige wg. der Massenfallen:

"Die Ermittlungen sind bis heute nicht abgeschlossen worden. Einer Kolportage zufolge sei an eine Einstellung des Verfahrens in der kommenden Woche gedacht. Sollte es dazu kommen, wäre mein Vertrauen in eine unabhängige Justiz endgültig erschüttert."

VolkerM
13. February 2005, 16:45
Hallo zusammen,

hab eben Bündnis90/Die Grünen angemailt. Hier der Mailtext:

13.02.2005 16:36:34 Westeuropäische Normalzeit
Von: Antworten an:
An: landtag.nds@gruene.de

Betrifft:
Massentötung von Rabenvögeln im Landkreis Leer (Ostfriesland) im Rahmen einer von der TiHo Hannover (Institut für Wildtierforschung) „wissenschaftlich begleiteten“ Feldstudie

Wir (d.h. ein spontan zum Zwecke des Protestes gg. o.g. Aktion initiiertes Bündnis verschiedener Internetforen und Organisationen, die sich u.a. mit der Thematik Tier- und Artenschutz befassen) dürfen euch bitten, den nachstehenden Text dazu zu nutzen, eine „Kleine Anfrage“ im Landtag zu starten. Auf Grund der Dringlichkeit der Angelegenheit bitten wir euch um zeitnahe Befassung.

Wir bitten um kurzfristige Benachrichtigung (ReMail).

Schöne Grüße
Volker Munkes

Hier der Anfragetext:

Es folgt der Text

tukan-world
13. February 2005, 20:02
in Aller Sinne

Ich möchte einfach nur meine Entaeuschung mitteilen ,

Entaeuschung darüber ,wie wenig Resonanz massenhaftes gefangenes erschlagenes Vogelleid hier hervorruft

Es sind doch Vögel und Mitgeschöpfe , intelligenter als Papageien die hier in verbotenen Fallen gefangen ,und anschliessend erschlagen werden .

Auf die Unsinnigkeit des Vorhabens wissenschaftl. möchte ich nicht mehr eingehen

Persönlicher ,Ann , ich muss kein Veganer sein ,um mich schützend vor ein Tier stellen zu dürfen ,,eine schwache Argumentation angesichts dieser Massenabschlachtung ,,es gaebe wenig Tierschützer ,würde das die Bedingung an Mitglieder sein

Der Rückgang an Spatzen und Feldsperlinge ,, auch hierzu gibt es genaue ursachen analysen ,,,ist hausgemacht , menschengemacht.

Muessen wir den jetzt auch einfangen und ....

Zum kleinen Vogel fressen ...Hast du schon einmal gesehen wie Papageien eine Nisthöhle die besetzt ist mitunter mit anderen Vogelbabys, erobern ?

Hast du schon mal Halsbandsittiche die hier frei leben dabei beobachtet ?

Was waere hier los gaebe es einen Erlass alle freilebenden Halsbandsittiche einzufangen und zu töten ,,weil sie hier nicht edemisch sind Flora und Fauna verfaelschen , und Singvogelarten gefaehrlich werden können , wegen der Bruthöhlen .

Last not least , haettest du dich bemüht die Informationen zum Kraehenfang zu lesen ,,sehr früh haettest du gelesen wessen Fraktion Prof. Pohlmeyer angehört ,,,,

und desto mehr und gerade deswegen ist es doch nötig zu zeigen u sagen wir sind wach , wir sehen was da passiert .und begreifen

deshalb kein Vogelmord für Unsinn ,

Meine Saetze zum Forenbetreiber , sein Verhalten diesbezueglich ,verkneife ich mir noch

Roland

tukan-world
13. February 2005, 22:31
Prof. Dr. Richard D. Ryder, Psychiater und Neurophysiologe der Universität Oxford, in seinem Buch »Victims of science«
»Wenn Menschen und Tiere körperlich und seelisch ähnlich sind, dann müssen sie auch moralisch ähnlich bewertet und berücksichtigt werden.«

Ann Castro
14. February 2005, 06:19
Entaeuschung darüber ,wie wenig Resonanz massenhaftes gefangenes erschlagenes Vogelleid hier hervorruft .......Es sind doch Vögel und Mitgeschöpfe , intelligenter als Papageien die hier in verbotenen Fallen gefangen ,und anschliessend erschlagen werden ..........Persönlicher ,Ann , ich muss kein Veganer sein ,um mich schützend vor ein Tier stellen zu dürfen

Nein, musst Du nicht. Aber wenn Du Tiere als Mitgeschöpfe anerkennst. Als Lebewesen mit Seele, die die Fähigkeit zu leiden und zu lachen haben, dann frage ich mich wie Du sie essen kannst.

Ich finde es hypokritisch, dass jemand der sich derart über den Tod von 6000 Krähen aufregt, eiskalt zum qualvollen Leben und Tod von zigtausenden von Schlachttieren beiträgt. Aber auf andere mit dem Finger zu zeigen ist halt immer einfacher, als sich selbst ein wenig einzuschränken, gell?

Das finde ich enttäuschend!


alle freilebenden Halsbandsittiche einzufangen und zu töten ,,weil sie hier nicht edemisch sind Flora und Fauna verfaelschen , und Singvogelarten gefaehrlich werden können , wegen der Bruthöhlen .

Vermtulich sind auch die meisten einheimischen Vögel nicht endemisch, da dies bedeutet, dass sie nirgendwo anders natürlich vorkommen.

Wenn die Halsbandsittiche tatsächlich dazu führen, dass einheimsiche Vogelarten ausgerottet werden, dann muss man in der Tat darüber nachdenken, was gemacht werden soll und kann.

So niedlich diese Halsbandsittiche sind, auch unsere einheimischen Tiere sind schützenswert.


haettest du dich bemüht die Informationen zum Kraehenfang zu lesen ,,sehr früh haettest du gelesen wessen Fraktion Prof. Pohlmeyer angehört ,,,,

Wenn Du wirklich Resonanz willst, dann solltest Du es den Leuten einfach machen, indem Du Informationen, die Du zusammengetragen hast knapp, übersichtlich und sachlich zusammenfasst, statt den Menschen Vorwürfe zu machen, weil sie nicht stundenlang im Internet recherchieren.

Ann.

Pe
14. February 2005, 07:43
einfach machen, indem Du Informationen, die Du zusammengetragen hast knapp, übersichtlich und sachlich zusammenfasst
Drum bin ich so frei den Link zur Petition nochmals einzustellen. (http://petition.thoki.net/) :)
Liebe verschneite Grüße aus dem "Wilden Süden"

Karin
14. February 2005, 08:59
Es gibt kaum mehr Informationen, als sie in den Links (Petition) zusammengefaßt wurden.

Ich frage mich, warum manches Tier andere töten und fressen darf, andere wiederum auf keinen Fall ?


@Ann : Schade ! Das hätte ich nicht von Dir erwartet. Der Singvogel, der da von der Krähe gefangen wurde, damit sie überleben kann, tut Dir leid, doch die vielen Krähen, die einen total sinnlosen, grausamen Tod sterben müssen ringen Dir allenfalls ein Achselzucken ab ?

Gäbe es ein "mächtigeres" Lebewesen, als den Menschen, auf dieser Welt, welches nach den gleichen Maßstäben, wie wir, richten würde - wir wären allesamt längst ausgemerzt. Auf welche Art und Weise sei dahingestellt.
Aber wir schaffen das ohnehin auch ganz allein, es dauert nur etwas länger.

Ann Castro
14. February 2005, 09:02
Der
Singvogel, der da von der Krähe gefangen wurde, damit sie überleben kann, tut Dir leid, doch die vielen Krähen, die einen total sinnlosen, grausamen Tod sterben müssen ringen Dir allenfalls ein Achselzucken ab ?

Das hast Du hineininterpretiert.

Ich habe lediglich gesagt, dass ich mehr und objektive Informationen benötige, bevor ich irgendwo meine Unterschrift drunter setze. Ausserdem wies ich darauf hin, dass es zu vielem zwei Seiten gibt, die man betrachten solle.

LG,

Ann.

tamborie
14. February 2005, 09:32
Merkwürdig diese ganzen Untersuchungen!

Hat man den Mageninhalt während der allgemeinen Brutzeit untersucht und wenn ja wo? Auf Müllkippen?
Tatsache für mich ist: Seit dem Schutz der Rabenvögel inkl. Elster; Eichelhäher etc. wurden bei mir nur noch einige Amseln und Schwanzmeisen groß.
Trotz mehrere Gelege schafften es bereits im 4. Jahr die Jungen nicht durchzubekommen:
Gimpel, Hausrotschwanz, Mönchgrasmücke, Türkentaube, Rotkehlchen.

Zur Brutzeit lässt sich wunderbar erkennen wie am frühen Morgen Elstern durch die Büsche streifen und Nester leerräumen.
Eischalen sieht man zuhauf (auch im Schnabel)
Das die Jungvögel Katzen zum Opfer fallen ist zumindest bei mir ausgeschlossen, bei mir laufen Hunde.

Aber wie heisst es so schön, es kann ja nicht sein was das menschliche Auge wahrnimmt. Untersuchungen sprechen schliesslich dagegen.

Ich frag mich wann macht man mal die Augen auf statt Untersuchungsberichte zu lesen, hier bleibt im ünrigen immer die Frage offen wer sie erstellt.

Wenn ich morgens nach 8 Uhr Fährten lege und lasse diese länger liegen habe ich teilweise bis zu 500 Rabenvögel auf dieser Fährte zu hocken.
Alleine in dem kleinen Gebiet des Düsseldorfer Truppenübungsplatzes leben an die 1200 Rabenvögel.
Da muss man wirklich keine Untersuchungen in Auftrag geben um zu sehen was dort an Singvogelbeständen dezimiert wird.


Gruß
Tam

Karin
14. February 2005, 09:40
Der

Das hast Du hineininterpretiert.

Ich habe lediglich gesagt, dass ich mehr und objektive Informationen benötige, bevor ich irgendwo meine Unterschrift drunter setze. Ausserdem wies ich darauf hin, dass es zu vielem zwei Seiten gibt, die man betrachten solle.

LG,

Ann.

War eine Frage, Ann !

Zwei Seiten ? Welche ? Genau genommen gibt es sogar 3, oder nicht ?

Doch diese "Methode" kann nur Unrecht sein, mal ganz außer Acht gelassen, wieviele Studien es bzgl. der angesprochenen Thematik schon gibt, egal wieviele Krähen und Wiesenvögel es gibt .....

M.E. wurde in der Vergangenheit gründliche Arbeit mit der Propaganda gegen die Rabenvögel geleistet. Das Ergebnis ist nun zu sehen.
Die Krähe hat ihren Platz im Ökosystem, wie alle anderen Tiere auch. Das sie mancherorts überhand genommen hat, ist nicht ihre Schuld und in meinen Augen keinerlei Rechtfertigung sie auf diese Art und Weise abzuschlachten.
Mal ganz davon abgesehen haben solche Aktionen in der Vergangenheit niemals Früchte getragen und somit ist das ganze nur ein sinnloses Blutvergießen !

Was würde die Welt aufschreien würde man auf diese Weise Katzen fangen und töten ?

VolkerM
14. February 2005, 09:45
Hallo Tam,

lies Dich (bei Interesse) bitte etwas näher in die Materie ein. Ganz kurz: Ja, es wurden Mageninhalte untersucht. Hierzu habe ich bereits die betreffende Untersuchung zitiert.

Guten Morgen Ann,

das kann nicht Dein Ernst sein: Du bist also der Meinung, dass die Legitimation zur Kritik an fragwürdigen (Tiere betreffenden) Massnahmen (hier: "Feldstudie" mit der Folge der Tötung von Rabenvögeln) nur Menschen zusteht, die sich "vegan" ernähren. Darf ich aus dieser "kompromisslos klaren" Haltung ableiten, dass Du folglich allen autofahrenden Zeitgenossen die Berechtigung zur Kritik an (pauschal gesagt) der Schadstoffbelastung unserer Atmosphäre absprichst? Darf ich davon ausgehen, dass Du allen Microsoft-Nutzern die Kritikfähigkeit an/von Microsoft-Produkten absprichst? Darf ich davon ausgehen, dass (nach Deinem Dafürhalten) kein meerwasserbadender Strandurlauber die (moralische?) Berechtigung hat, auch nur einen Gedanken der Kritik an Gewässerverschmutzung zu widmen, geschweige denn diesen zu äußern? Darf kein TV-Gucker Kritik an unserer medienüberfluteten Gesellschaft üben? OT.: Wie stehst Du zu Gummibärchen, für deren Herstellung aus Tierknochen gewonnene Gelatine verwendet wird? Hat ein "Gummibärchenesser" jede Berechtigung zur Kritik am sinnlosen Massentöten von Rabenvögeln verwirkt? Ist allen sich nicht "vegan" ernährenden Mitgliedern von Tierrechtsorganisationen die Mitgliedschaft zu kündigen?

Wir leben in einer widerspruchsvollen Welt (und sind folglich selbst nicht ohne Widersprüchlichkeiten). Aber mir ist die Widersprüchlichkeit eines gelegentlichen Fleischessers, der sich gegen das sinnlose Massentöten von Rabenvögeln ausspricht, allemal lieber, als die Widersprüchlichkeit von "Heimtierfreunden", die ihre Lieblinge päppeln und nicht über die Köpfchen ihrer "Knutschtierchen" hinweg in der Lage sind (sein wollen?) auch nur einen Finger Richtung Tastatur zu bewegen, um sich gegen tausendfaches sinnloses Töten von Mitkreaturen (und das mit verschwindend geringem Aufwand) einzusetzen.

Schöne Grüße
Volker

tamborie
14. February 2005, 09:54
Hallo Tam,

lies Dich (bei Interesse) bitte etwas näher in die Materie ein. Ganz kurz: Ja, es wurden Mageninhalte untersucht. Hierzu habe ich bereits die betreffende Untersuchung zitiert.
Dies habe ich bereits gelesen, verändert aber nicht meine Einstellung zu meinen persönlichen Erfahrungen.
Bleibt doch immer die Frage wo und wann diese Untersuchungen genau gemacht wurden.

Beispiel der Truppenübungsplatzes:
Nehme ich zum Vergleich den Truppenübungsplatz Grafenwöhr, so finde ich hier eine gesunde Population vor.
Sprich: Hier sind gerade einmal kleine Trupps in den Wintermonaten zu beoabachten, während in Düsseldorf das ganze Jahr über solche Massen an Rabenvögel zu bewundern sind, mit stetig steigenden Zahlen.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass ich nicht für eine humanere Lösung zur Dezimierung der Rabenbestände wäre.


Gruß
Tam

tamborie
14. February 2005, 09:56
Die Krähe hat ihren Platz im Ökosystem, wie alle anderen Tiere auch.
Wo haben wir ein gesundes Ökosystem?
Die Natur regelt sich schon lange nicht mehr von alleine, jedenfalls nicht bei uns.

Im übrigen kann ich Ann nur Recht geben, denn ich kann mich nicht über Qualen auslassen wenn ich selber zu mancher Qual beitrage.

Gruß
Tam

aday
14. February 2005, 10:07
Hallo Tamborie,

sehe mit erfurcht, das du in der Vergangenheit etwas in Bezug Regulation, Natur-/ und Kulturlandschaft, hinzugelernt hast.

Was verstehst du aber unter humanere Lösung? Wenn ein Lebewesen erschlagen wird, ist es für gewöhnlich gleich Tod.

Gruß

aday

Ann Castro
14. February 2005, 10:08
Das wird mir jetzt echt zu dumm. Ihr seid doch alle in der Lage zu lesen. Insofern werde ich jetzt hier nicht alles doppelt und dreifach schreiben sondern nur noch auf die entsprechenden Beiträge hinweisen.

Vielleicht habt Ihr die Güte diese dann aufmerksam durchzulesen.


@ Volker.


das kann nicht Dein Ernst sein: Du bist also der Meinung, dass die Legitimation zur Kritik an fragwürdigen (Tiere betreffenden) Massnahmen (hier: "Feldstudie" mit der Folge der Tötung von Rabenvögeln) nur Menschen zusteht, die sich "vegan" ernähren.

Genau das habe ich nicht gesagt. Also lies Dir bitte meinen Beitrag #30 noch einmal durch und höre auf mit dieser unsinnigen Stimmungmache gegen mich, mit der Du es scheinbar umsteuerst mir Antwort auf meine Fragen zu geben.


@ Karin


Doch diese "Methode" kann nur Unrecht sein

Und wo bitteschön in all meinen Beiträgen, schreibe ich, dass ich die Methode gutheisse?

Ausserdem


Ich frage mich, warum manches Tier andere töten und fressen darf, andere wiederum auf keinen Fall ?

Und genau das bringt uns dann wieder zu den Schlachttieren, deren Elend weitauss unermesslicher ist, als das der Krähen.

LG,

Ann.

Karin
14. February 2005, 10:08
Wo haben wir ein gesundes Ökosystem?
Die Natur regelt sich schon lange nicht mehr von alleine, jedenfalls nicht bei uns.


Gruß
Tam

Ich sagte nicht, daß wir ein gesundes Ökosystem haben, oder ? Doch die Krähe gehört dazu oder willst Du das abstreiten.

Ist die Krähe an unserem kranken Ökosystem schuld ?

Und vielleicht sollten einige Menschen darauf verzichten, daß was sie angeblich schützen wollen auf der anderen Seite abzuknallen ?




Im übrigen kann ich Ann nur Recht geben, denn ich kann mich nicht über Qualen auslassen wenn ich selber zu mancher Qual beitrage.



Dies bedeutet natürlich nicht, dass ich nicht für eine humanere Lösung zur Dezimierung der Rabenbestände wäre.


Das widerspricht sich einfach

tamborie
14. February 2005, 10:13
Das widerspricht sich einfach
Es widerspricht sich nicht, denn ich stehe ja nicht hier und prangere etwas an.
Ich habe lediglich verschiedenes kommentiert!


Und vielleicht sollten einige Menschen darauf verzichten, daß was sie angeblich schützen wollen auf der anderen Seite abzuknallen ?
Die einen nennen es Bestandsregulierung und die anderen abknallen.
Du gibst aber im selben Atemzug zu, dass wir kein gesundes Ökosystem haben.
Da frag ich mich doch allen Ernstes wer sich da widerspricht!

Gruß
Tam

Karin
14. February 2005, 10:14
Und genau das bringt uns dann wieder zu den Schlachttieren, deren Elend weitauss unermesslicher ist, als das der Krähen.



Und es gibt viele Menschen, die sich auch dsbzgl. für bessere Umstände einsetzen, oder ?

Karin
14. February 2005, 10:19
Die einen nennen es Bestandsregulierung und die anderen abknallen.
Du gibst aber im selben Atemzug zu, dass wir kein gesundes Ökosystem haben.
Da frag ich mich doch allen Ernstes wer sich da widerspricht!

Gruß
Tam

Ach ich verstehe ! Wir zerstören das Ökosystem und andere müssen dafür einen grausamen Tod sterben :s

Bestandsregulierung ? Ich muß echt lachen ! Man tötet die natürlichen Feinde der Krähe, damit man hinterher die Krähen erschlagen darf ? Man knallt Hasen und Schnepfen ab, um diese hinterher zu schützen indem man Krähen erschlägt ?

Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Ann Castro
14. February 2005, 10:21
nun ja, von den Schreibern, die aufschriehen weil ich in meinem ersten Posting um mehr Infos bat, hat eine einzige gesagt, dass sie nur Fleisch von "glücklichen" Tieren isst, nicht eine Person hat gesagt, dass er/sie sich vegetarisch oder gar vegan ernährt, eine hat fröhlich winkend zur Kenntnis gebracht, dass sie Fleisch egal woher isst und alle anderen haben abgelenkt, indem sie mir vorwarfen ich würde Fleischessern das Recht absprechen sich für die Krähen einzusetzen (was ich im Übrigen nicht tat).

Diese Reaktionen sprechen m.E. Bände.

Ann.

tamborie
14. February 2005, 10:24
Man knallt Hasen und Schnepfen ab, um diese hinterher zu schützen indem man Krähen erschlägt ?
Wieder was dazugelernt, ich wusste nicht dass dies die natürlichen Feinde der Krähen sind.
Ich dachte bisher die gibt es nicht mehr!!!

Gruß
Tam

Karin
14. February 2005, 10:25
nun ja, von den Schreibern, die aufschriehen weil ich in meinem ersten Posting um mehr Infos bat, hat eine einzige gesagt, dass sie nur Fleisch von "glücklichen" Tieren isst, nicht eine Person hat gesagt, dass er/sie sich vegetarisch oder gar vegan ernährt, eine hat fröhlich winkend zur Kenntnis gebracht, dass sie Fleisch egal woher isst und alle anderen haben abgelenkt, indem sie mir vorwarfen ich würde Fleischessern das Recht absprechen sich für die Krähen einzusetzen (was ich im Übrigen nicht tat).

Diese Reaktionen sprechen m.E. Bände.

Ann.

Vielleicht weil hier außer Dir und Tamborie niemand einen Zusammenhang sieht ?

Und was Du hier machst ist reine Spekulation, oder ?
Muß ich nun annehmen, daß Du Fleisch aus Industriehaltung isst ?

Karin
14. February 2005, 10:28
Wieder was dazugelernt, ich wusste nicht dass dies die natürlichen Feinde der Krähen sind.
Ich dachte bisher die gibt es nicht mehr!!!

Gruß
Tam

Hallo ?

Wer sagt das Schnepfen und Hasen die natürlichen Feinde der Krähen sind :? :s

Ist müßig mit jemanden zu diskutieren, der einem nur das Wort im Munde rumdreht. Lassen wir es. Ihr müßt mit dem Gewissen leben nichts zu tun !

Raven
14. February 2005, 10:33
Alleine in dem kleinen Gebiet des Düsseldorfer Truppenübungsplatzes leben an die 1200 Rabenvögel.

Nehme ich zum Vergleich den Truppenübungsplatz Grafenwöhr, so finde ich hier eine gesunde Population vor.

Dann sollte doch die Frage sein, woran dies liegt. Wahrscheinlich die Nähe der Großstadt mit dem reich gedeckten Tisch an menschlichen Abfällen.
Was würde es bringen, die Krähen dort zu dezimieren? Vielleicht eine kurzfristige Entlastung, aber sie würden wiederkommen, und das ganz sicher nicht wegen der Singvögel....

Örtliche Krähenprobleme sind ein Thema (ähnlich der Stadttauben),
das Abschlachten tausender Rabenvögel unter dem Deckmantel einer wissenschaftlichen Studie ist eine ganz andere Sache, und gegen diese wenden wir uns hier, und zu Recht, wie ich meine.

VolkerM
14. February 2005, 10:33
Hallo Ann,

wie bitte sollte ich Deine folgenden Sätze anders interpretieren.

Du schreibst:
"Ich finde es hypokritisch, dass jemand der sich derart über den Tod von 6000 Krähen aufregt, eiskalt zum qualvollen Leben und Tod von zigtausenden von Schlachttieren beiträgt. Aber auf andere mit dem Finger zu zeigen ist halt immer einfacher, als sich selbst ein wenig einzuschränken, gell?"

Ansonsten: Ich mache hier weder Stimmung gegen Dich (noch gegen andere User/innen). Gegen sachliche und argumentative Beiträge (auch wenn diese sich nicht mit meiner Meinung decken) habe ich nichts einzuwenden. Im Gegenteil.

Ich habe alle "Arbeitsschritte" (Infos) in die meisten Foren kopiert. Das Kopieren in dieses Forum werde ich mir aber ab sofort ersparen, weil ich meine Energie nicht gerne auf "Nebenkriegsschauplätze" und unsachliche Diskussionen verschwende. Es tut mir leid für die (auch hier anzutreffenden) wirklich interessierten Leser/innen. An dieser Stelle ein DANKESCHÖN. Vorschlag: Die Infos werden nach wie vor in (fast allen) Nachbarforen verfügbar sein.

Schöne Grüße
Volker

mäusemädchen
14. February 2005, 10:54
Hallo zusammen,

Tam schreibt in Posting 37:
"Dies bedeutet natürlich nicht, dass ich nicht für eine humanere Lösung zur Dezimierung der Rabenbestände wäre."

Ann schreibt in Posting 40:
"Und wo bitteschön in all meinen Beiträgen, schreibe ich, dass ich die Methode gutheisse?"

Da läßt mich doch die Frage nicht mehr los, WARUM die Petition dann NICHT unterschrieben wird?

Gruß
MMchen

Raven
14. February 2005, 10:56
Hallo Volker,

Ich habe alle "Arbeitsschritte" (Infos) in die meisten Foren kopiert. Das Kopieren in dieses Forum werde ich mir aber ab sofort ersparen, weil ich meine Energie nicht gerne auf "Nebenkriegsschauplätze" und unsachliche Diskussionen verschwende.

Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist, nur weil einige kritisch hinterfragen - auch das sollte erlaubt sein. Jedes Ding hat zwei Seiten.
Allerdings sollten die Kritiker wenigstens beim Thema bleiben und nicht endlos weit abschweifen und auf diese Weise, gewollt oder ungewollt, vom Thema ablenken.

Es muss doch mal möglich sein, dass ein Thema sauber, ohne Polemik, ohne persönliche Angriffe, Unterstellungen, Spitzfindigkeiten, diskutiert wird!

Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, die Petition zu unterschreiben oder nicht - dies muß niemand öffentlich begründen oder rechtfertigen.

tukan-world
14. February 2005, 11:30
: Woran misst sich die Wertigkeit eines Vogels?

--------------------------------------------------------------------------------

Ich selber habe ja nun genügend Erfahrungen mit Rabenvögeln machen müssen . Ich weis was es für mich und den Vogel bedeutet ,wenn ich einen verletzten wilden Rabenvogel bekomme

Es ist furchtbar zu erleben , oft wie selbst diese Vögel , verletzt oder krank versuchen dem Menschen zu fliehen , der gefangenschaft zu entkommen

Aber das allerschlimmste für ein Tier ist es ,auch noch in seiner gewohnten Umgebung gefangen zu sein ..

Der Drang nach draussen laesst sie alles vergessen so sie spüren nicht wenn das Blut aus den aufgeschlagenen Flügelbugen laeuft ,,wenn ebenfalls mitgefangene Kraehenvögel ihre Krallen in den Flügel oder anderswo versenken aus Panik ...

Glaubt mir sie leiden sehr bis das sie denn erschlagen werden
__________________

Silke
14. February 2005, 11:31
nun ja, von den Schreibern, die aufschriehen weil ich in meinem ersten Posting um mehr Infos bat, hat eine einzige gesagt, dass sie nur Fleisch von "glücklichen" Tieren isst, nicht eine Person hat gesagt, dass er/sie sich vegetarisch oder gar vegan ernährt, eine hat fröhlich winkend zur Kenntnis gebracht, dass sie Fleisch egal woher isst und alle anderen haben abgelenkt, indem sie mir vorwarfen ich würde Fleischessern das Recht absprechen sich für die Krähen einzusetzen (was ich im Übrigen nicht tat).

Diese Reaktionen sprechen m.E. Bände.

Ann.

Weist Du Ann, ich habe in diesem Forum hier vor einiger Zeit gelernt, das einem eh fast nix gelaubt wird. Wenn Du wissen willst woher ich mein Fleisch beziehe, von einem Bauern aus unserem Dorf. Keine Massenhaltung, keine Transporte.

Liebe Grüße von Silke :0-

VolkerM
14. February 2005, 11:34
Hallo Dagmar,

Du schreibst:
"Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist, nur weil einige kritisch hinterfragen - auch das sollte erlaubt sein. Jedes Ding hat zwei Seiten."

Ich weiß auch nicht, ob das der richtige Weg ist. Aber ich muss (mir selbst) Prioritäten setzen. Und im Moment gilt es, die verfügbare Energie "ökonomisch" einzusetzen; d.h. darauf zu verwenden, in der Sache selbst Erfolge (oder zumindest Teilerfolge) zu erzielen. Also: Einfach eine Abwägung.

Gegen "kritisches Hinterfragen" habe ich (wie bereits gepostet) absolut nichts einzuwenden. Und gerade weil (wie Du schreibst) jedes Ding zwei Seiten hat, ist die Monokausalität dieser "Feldstudie" , die ausschließlich auf der Annahme "Weniger Rabenvögel = mehr Wiesenbrüter" basiert, kritikwürdig.

Liebe Grüße
Volker

Ann Castro
14. February 2005, 11:38
Da läßt mich doch die Frage nicht mehr los, WARUM die Petition dann NICHT unterschrieben wird?

Weil, wie ich bereits zu Anfang schrieb, mir die Information fehlt. Ich habe aber die TiHo angeschrieben, um dort weiter zu ermitteln, da die Vertreter der Petition nicht in der Lage oder nicht Willens sind Informationen bzgl. der Sicht der Dinge von der anderen Seite zur Verfügung zu stellen.

Ich zitiere hier einfach mal aus meinem Beitrag #4


Und wenn ich unter irgendwas meine Unterschrift setze, dann nicht, weil ich blinder Mitläufer bin, sondern weil ich mich informiert habe und dahinter stehe. Dazu gehört auch, die Sichtweise der anderen Seite.

Interessant, dass ich hier seitenlang von den verschiedensten Leuten angegriffen wurde, aber keiner offensichtlich wirklich meine Unterschrift wollte. Alles worum ich bat waren sachliche und objektive Informationen - ist denn das so schwer?

LG,

Ann.

Raven
14. February 2005, 11:46
Kann man das Thema nicht teilen in

A) Infos zur Petition / Zweifelhafte Forschung der TiHo
B) Diskussionen zu A)

Das würde denen gerecht, die sich für den Fall an sich einsetzen und interessieren und keine Lust haben, in dem Zusammenhang Dutzende von Beiträgen zum Fleischverzehr, Leid anderer Tiere, örtliche Krähenprobleme, etc. zu lesen und andererseits auch denen gerecht, die unbedingt diskutieren müssen.

Der Titel des threads ist allerdings auch sehr unglücklich gewählt

VolkerM
14. February 2005, 12:13
Ein letztes Posting in dieser Sache. Nachfolgende Auszüge aus Studien, Zusammenfassungen, Landtagsdrucksachen etc. sind auch in diesem Forum nachzulesen.

Den unten zitierten Ergebnissen / Einschätzungen wird m.W. von "Wissenschaftsseite" nur von Prof. Müller (Universität des Saarlandes / passionierter Jäger) und Prof. Pohlmeyer (TiHo Hannover / passionierter Jäger) widersprochen.

"Die größten Verluste bei Bodenbrütern entstünden nach wie vor durch direkte landwirtschaftliche Maßnahmen insbesondere bei konventioneller Bewirtschaftung. Durch die Bearbeitung der Flächen würden die Erstgelege in der Regel zerstört. Sicherlich gebe es auch Einflüsse durch Rabenvögel, diese seien aber meist ultimative Faktoren. Für eine Zunahme der Rabenvögel und dementsprechend zunehmende Auswirkungen auf Bodenbrüter gebe es keine Hinweise, wohl aber für die Verlagerung der Besiedlung in Stadtbereiche." (1)

"Insgesamt wird ein negativer Effekt durch Rabenvögel auch für Bodenbrüter bezweifelt, weil solche Nester eher von Säugern gefunden werden. Entscheidender sind wohl hier menschliche Einflussnahmen (...)" (2)

"Und dann das leidige "Rabenvogelproblem"! Nur soviel lässt sich mit Sicherheit sagen: Ein paar Krähen und Elstern mehr oder weniger entscheiden nicht über das Schicksal des Rebhuhns in der mitteleuropäischen Feldflur. Wer, wie gerade wieder eine angesehene Jagdzeitschrift, mit gefälschtem Foto einer ausgestopften Elster neben dem Gelege eines Bodenbrüters die Schädlichkeit der Rabenvögel "beweisen" will, betreibt nur miese Stimmungsmache zum Schaden der Natur." (3)

"Wir kennen in Sachsen-Anhalt keine Fälle, wo Vogelarten durch Rabenvögel ernsthaft in ihrem Bestand bedroht wurden. Rückgänge (aber auch Zunahmen) waren fast immer durch den Eingriff in Lebensräume bedingt." (4)

"Und die Ergebnisse? Für die meisten sicherlich verblüffend: 70-90 % der Gelegeverluste fanden im Dunklen statt. Mitunter um Mitternacht. Von wegen Krähen - nachts sitzen die ruhig im Baum und ruhen. Nahrungssuchende Säugetiere waren es! Hier ein Fuchs, da ein Marder oder ein anderer Vierfüssler. Welche Tiere es jeweils waren, das kann ein Thermologger nicht erfassen, manche Spur oder charakteristische Ei-Aufbisse geben jedoch Hinweise. Noch aufwendiger wären Untersuchungen mittels Video, doch bringt das auch viele methodische Probleme und Artefakte mit sich. Festzuhalten bleibt, für die überwiegende Masse der Gelegeverluste bei Kiebitzen waren Krähen nicht verantwortlich! " (5)

"Rabenvögel sind Allesfresser (Generalisten) mit einem sehr hohen Anteil Wirbelloser in der Nahrung. Wo sie Gelegenheit dazu finden, räubern sie auch Gelege anderer Vogelarten aus. Dies ist Teil der natürlichen Auslesevorgänge. Eine daraus resultierende Bestandsbedrohung der Beuteorganismen wurde bisher in keinem Fall nachgewiesen. Alle Beuteorganismen haben sich auf die Prädation durch Beutegreifer (u.a. Corviden) im Laufe ihrer Coevolution mit z.T. unterschiedlichen Strategien erfolgreich angepaßt." (6)

Daten aus Freilanduntersuchung zum Nahrungsspektrum von Rabenvögeln :"Der Anteil an Vögeln (bzw. Eiern und Nestlingen) war mit maximal 12 von 4900 (0,2 %; Elster) bzw. 2 von 2266 (0,1 %; Rabenkrähe) Beuteobjekten gering. Festgestellt wurden 8 Eidotter, zweimal Eischalenreste und 4 Nestlinge. Die Vogelnachweise fanden sich in 3,9 % (Elster) bzw. 1,5 % (Rabenkrähe) der Proben und nahmen einen Gewichtsanteil von 2,8 % (Elster) bzw. 1,6 % (Rabenkrähe) ein. Reste von Niederwild konnten nicht nachgewiesen werden. " (7)
"Die Studie, (Anmerkung: Gemeint ist die im vorherigen Abschnitt zitierte Studie) deren Ergebnisse schon im Juni 1998 bekannt waren und die das Ministerium zunächst zu veröffentlichen beabsichtigte, begründet überzeugend, dass Niederwild und Singvögel von Rabenvögeln nicht bedroht sind, ja gar nicht sein können, weil Rabenvögel diese kaum bis gar nicht fressen. " (


"Selbst eine wertfreiere, weniger nach anthropozentrischen Kriterien der Nützlich-Schädlich-Einstufung klassifizierende Betrachtung und umfangreiche neue wissenschaftliche Erkenntnisse wie auch Gutachten in der Ornithologie und vor allem auch der Ökologie (z.B. EPPLE 2000, MARTENS & HELB 1998, MÄCK & JÜRGENS 1999) tun sich trotz aller guter Öffentlichkeitsarbeit in den verschiedensten Medien nach wie vor schwer, gegen permanente negative Lobbyarbeit, vor allem aus der entsprechend interessierten Jagdbranche (u.a. KALCHREUTHER 2001) mit einer finanziell stark fördernden Industrie im Hintergrund, sachlich korrekte Aufklärung zu betreiben. Diese wird zusätzlich dadurch erschwert, dass selbst Fachbehörden und Ministerien wie auch Länderregierungen etwa innerhalb der Bundesrepublik Deutschland aus opportunistischen, „politischen“ Gründen Ergebnisse von sogar selbst in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Gutachten nicht zur Kenntnis nehmen oder missachten und somit fachlich oder sogar gesetzlich falsche Entscheidungen treffen (vgl. EPPLE 2001, HELB 1999a, b, 2001a, b, KOOIKER 1998, KRIENER 2000, MÄCK & JÜRGENS 1999, POSTEL 1999)." (9)

"Die als Begründung für einen Abschuss immer wieder zitierten Argumente einer angeblichen Gefährdung anderer Singvogelarten, von Niederwild oder erheblicher Schäden in der Landwirtschaft sind nach allen seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen nicht haltbar und mehrfach widerlegt worden. Stellvertretend seien hier nur die Untersuchungen von Kooiker, das allgemein verständliche wissenschaftliche Werk von Epple (1997) sowie die umfassende Dissertation von Mäck (199 genannt. Diese Ergebnisse werden auch von regionalen Studien bestätigt (z.B. Bellebaum et al. 1998, Knief et al. 1993). Darüber hinaus ergaben auch die Untersuchungen der Universitäten von Mainz (Prof. Dr. Martens) und Kaiserslautern (PD Dr. H.-W. Helb) im Rahmen des "Rabenvogel-Gutachtens" von 1998 (vgl. Helb 1999) sowie ein aktueller Bericht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) an das Bundesumweltministerium (Mäck et al. 1999), dass eine flächendeckende Bejagung von Elstern, Eichelhähern und Rabenkrähen weder fachlich oder juristisch zu begründen, noch ethisch-moralisch zu rechtfertigen ist." (10)

"Im Zuge der aktuellen Diskussion um den gesetzlichen Schutz von Rabenvögeln geht es immer wieder um die Frage der „Schädlichkeit“ dieser Tiere. Dabei wird u.a. angeführt, daß Rabenvögel durch intensive Nestplünderei die Singvogelbestände dezimieren würden. Insbesondere der Siedlungsbereich steht im Blickfeld der Diskussion, wo Rabenvögel in den letzten Jahren zunehmend zu finden sind. Dadurch wird verstärkt die Aufmerksamkeit des Menschen auf diese Arten gelenkt. Auf der anderen Seite wird plötzlich festgestellt, dass kaum Junge von Kleinvögeln zu sehen sind, obwohl mitunter brütende Vögel beobachtet wurden. Daraufhin fällt das laute Geschackere der Elstern sowie das Krächzen der Krähen und Gezeter z.B. von Amseln auf. Die verschiedenen Beobachtungen werden schließlich miteinander assoziiert, und die altbekannte Theorie von abnehmenden Singvogelbeständen wegen nestplündernder Rabenvögel scheint bestätigt. Eine nähere Auseinandersetzung mit dem tatsächlichen ökologischen Sachverhalt unterbleibt dabei jedoch meistens. " (11)

"Nest site selection is very variable and a consequence of a multi-predator-effect: nest at lower sites are much more vulnerable to predation then elevated nests. (...)The results do not support a management of predator populations as losses can be offset and the predator community is very divers. "
Übertragung:
" Neststandortselektion ist das Resultat eines Multi-Prädatoren-Effektes: Niedrige Standorte werden Opfer von Säugern, hohe von Rabenvögeln, erfolgreiche Nester mitteln dazwischen. (...) Die Resultate sprechen nicht für eine Populationskontrolle der Prädatoren, da die Mönchsgrasmücke an Prädation adaptiert ist und das Prädatorenspektrum sehr divers ist. " (12)

"Sicher ist, dass nur ein geringer Teil der Prädation durch die tagaktiven Rabenvögel verursacht wird, da die Verluste vor allem nachts registriert werden." (13)

"Es ist unbestritten, dass auch Rabenvögel Gelege und Jungvögel prädieren können, doch spielen sie nach den vorliegenden Untersuchungen im Verlustgeschehen überwiegend eine untergeordnete Rolle." (14)


(1)
Landtag Schleswig-Holstein /Umweltausschuß / Agrarausschuß (1997): 12.Sitzung, Anhörung / Begrenzte Freigabe der Bejagung von Rabenvögeln zum Schutze der heimischen Tierwelt und Durchführung einer begleitenden Untersuchung, Stellungnahme: Dr. Wilfried Knief , Staatl. Vogelschutzwarte Schleswig-Holstein, Drucksache 14/70

(2)
Schaefer, T. (2002): Adaption an Nestprädation bei der Mönchsgrasmücke, Diss., Zoolog. Institut d. Univ. Göttingen;
bespr. in J.Ornithol. 144:103-105


(3)
Bezzel, E. (1991): Steht das Rebhuhn noch auf der Tagesordnung?, in: Naturschutz Heute, Ausgabe 1/1991, S. 6-11, Naturschutzbund Deutschland (NABU)

(4)
Gnielka, R. (2004): Stellungnahme zum Abschuss von Rabenkrähen und Elstern, Sachsen-Anhalt, Lantag

(5)
Bellebaum, J. (2001): Im Schutz der Dunkelheit: Wer stiehlt die Eier wirklich? Der Falke, 48. Jg., Nr. 5 (Mai): 138-141.

(6)
Mäck, U. & M.-E. Jürgens (1999): Aaskrähe, Elster und Eichelhäher in Deutschland. Bundesamt für Naturschutz, Bonn: 252 S.

(7)
Martens, J. & W. Helb (199: Wissenschaftliche Begleituntersuchung an Elster (Pica pica) und Rabenkrähe (Corvus c. corone) in Rheinland-Pfalz ",Rabenvögel-Gutachten" der Universität Mainz (Prof. Dr. J. Martens) und der Universität Kaiserslautern (PD Dr. H.-W. Helb) ,1996 - 1998

(8)
Umwelt Kommunale ökologische Briefe (1999): Martini opfert Rabenvögel der Jagdlobby, UKÖB, Berlin, Nr. 19/1999, S. 1

(9)
Helb, H-W., Epple, W. & U. Mäck (2004): Rabenvögel aktuell: Die vorsätzliche Irreführung der Öffentlichkeit geht massiv weiter, I-Net-Publikation: http://www.oejv.de/positionen/rabmedia.htm

(10)
Naturschutzbund Deutschland (NABU) (2000): Sollen Rabenvögel gejagt werden? Stellungnahme des NABU, in: Naturschutz heute – Ausgabe 2/00

(11)
Schuppener, M. (1999): Untersuchungen zur Brutökologie der Amsel (Turdus merula) im Klinikviertel von Gießen ,Dipl.Arbeit, Justus-Liebig-Universität Gießen

(12)
Schaefer, Th. (2002): Adaptations to nest predation in the blackcap, Diss., Georg-August-Universität, Göttingen

(13)
Landesregierung Schleswig-Holstein (2001):Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Christel Happach-Kasan (FDP) ,hier: Antwort der Landesregierung – Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten, Drucksache 15/1274

(14)
Ryslave, T. & T. Langgemach (2000): Bodenbrüter und Prädation - ein Artenschutzproblem?, Beitrag zur Tagung der Staatl. Vogelschutzwarte Brandenburg, Okt. 2000

Jan78
14. February 2005, 12:32
Ich verstehe das ganze Theater nicht ... zu Ann: nach meiner Ansicht eine sehr fuersorgliche Vogelhalterin mit einigem an Know How, allerdings auch mit der Meinung das Recht manchmal gepachtet zu haben ... was soll das mit mehr Informationen? Denke Volker hat da schon einiges reingestellt, wenn Du meinst es ist nicht genug, dann stell Du doch mehr rein, aber verlange doch nicht von anderen 2-3 Stunden im Netz zu suchen, nur weil Du darauf keine Lust hast.
Mir habe die Informationen auch nicht gereicht, allerdings wollte ich ja mehr wissen, also hab ich auch selber nach mehr gesucht ... worum es geht ist habt Ihr die Petition nun unterschrieben oder nicht? Nach dem ich die fuer mich wichtigen Informationen hatte, konnte ich gar nicht anders als zu unterschreiben.
Zum Thema Vegan oder vegetarisch, eigentlich hat das ja mit diesem Thread wenig zu tun ... trotzdem moechte ich auch hier eine kleine Tatsache in den Raum werfen ... Wir haben nicht das groesste und leistungsfaehigste Gehirn auf diesem Planeten, weil wir auf Fleisch verzichtet haben, sondern weil wir Fleisch in unseren Nahrungsplan aufgenommen haben!!! Von diesem Moment an (und nicht frueher) fing unser Gehirn und somit seine Leistungsfaehigkeit an zu wachsen. Da ich diese Leistungsfaehigkeit weder fuer mich noch fuer meine Nachfahren verloren wissen moechte, werde ich auch weiterhin mit Genuss Fleisch konsumieren. Und genau hier liegt die Verantwortung des einzelnen, welches Fleisch woher gekauft wird.

naja wie dem auch sei, der Tread hier wird nicth wirklich entspannter ;-) ... daher wuensche ich erstmal viel Spass beim auseinandernehmen meines Beitrages ...

tukan-world
14. February 2005, 12:36
Für mich steht in erster Linie im Vordergrund wie auch gepostet zuvor

Das Tierleid , das Tierleid ,,,das natürlich dramatischer wird aufgrund der Tatsache ,,dass es ohne Nutzen ,ohne nachvollziebaren Grund einer Vogelart angetan wird

Wir sind nicht auf Galappagos , wo es durchaus Sinn macht ,Vogelarten und deren Bedrohung zu schützen indem man nicht edemische Rauber fangt und "einschlaefert"

Auch der Kea ,so wird nun vermutet ist schuld an dem Bestandsrückgang des Kiwis ,,,,wo soll das alles enden ?

Wo und wann hat ein Eingriff , das Dezimieren einer Vogelart oder Tierart zum Erfolg geführt ?

Es ist doch letzlich "die Riege" ,die vehemmt sich dagegen wehrt Beutekonkurrenz zuzulassen , dieselbe die Woelfen , Füchsen Uhuauswilderungen Uhu, Fressfeind Kraehenvogel ,Sperber, Habicht dito Marder , vor allem Baummarder,die Riege die auch heute noch Hasen , Rebhuhn und vieles schützenswertes schiesst . Denkt doch mal darüber nach

für wehn und wehn und was die Kraehen sterben u leiden müssen .

Habt ihr Euch nicht gefragt , wer die Fallen öffnet , kontrolliert und erschlaegt ? Nicht schwer vorzustellen was da so alles noch zusaetzlich an Leid rerzeugt wird, oder ? Denkt nicht das die alle ein Vogelnetz haben um die Tiere aus den Fallen zu holen ,,denkt nicht dass es in der Dunkelheit passiert , wenn der Totschlaeger kommt ,,

mäusemädchen
14. February 2005, 12:56
"LG,

Ann.
__________________
"Wenn all diese geschundenen Wesen schreien würden, könnten wir es auf dieser Welt vor Lärm nicht mehr aushalten."

Anke Weiss-Janoske "


Dann trage doch dazu bei, daß es wenigstens ein PAAR WENIGER WERDEN!

Gruß
MMchen

mäusemädchen
14. February 2005, 13:07
Mittlerweile vermisse ich das Unterrichtsfach "Ethik = die Wissenschaft von den SITTLICHEN WERTEN, HANDLUNGEN und GESINNUNGEN" an den Schulen!

Gruß
MMchen

Sina
14. February 2005, 13:10
Hallo,

eigentlich sind wir uns doch hier alle einig! Diese Art von Massentötung ist so sinnlos, wie sie tierquälerisch ist. Ob´s nun Rabenvögel oder andere Lebewesen sind. Das hat KEINE EINZIGE Tierart verdient!

Es läßt sich sicherlich darüber streiten, ob Rabenvögel für das Aussterben bestimmter anderer Vogelarten verantwortlich sind. Aber das steht doch auf einem ganz anderen Blatt!! HALLO, es geht doch um die Art und Weise "wie" und um die Tatsache, dass es unter dem Deckmäntelchen der Forschung geschieht.

Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, ob er an der Unterschriften-Aktion teilnimmt oder nicht. Ich für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich lieber einmal zuviel meine Stimme in einer solchen Situation abgebe, als einmal zu wenig. Vielleicht ist es ja genau meine eine Stimme, die noch fehlt, um etwas zu bewegen!

Liebe Grüße

Sabine

Ann Castro
14. February 2005, 13:10
Dann trage doch dazu bei, daß es wenigstens ein PAAR WENIGER WERDEN!

Das tue ich - ich esse weder Fleisch noch Fisch.....


HALLO, es geht doch um die Art und Weise "wie" und um die Tatsache, dass es unter dem Deckmäntelchen der Forschung geschieht.

Ja genau. Und diese Darstellung (TiHo erschlägt 5000 Krähen) finde ich so bizarr, dass ich überprüfen möchte, was da wirklich geschieht. Diese Aktion läuft im Übrigen seit über einem Jahr. Sie wurde im letzten Jahr von April bis August unterbrochen, wg Brutzeit.

Erst in den letzten Tagen wurde es von Volker hier gepostet.

Da werden wir also doch sicherlich noch ein zwei Tage Zeit nehmen dürfen, um uns zu informieren.

Ann.

tukan-world
14. February 2005, 13:13
Mit welchem Recht zeigt ihr noch auf einen Papageienfaenger oder Schinder ?

Ein Papageienfaenger der damit seine menschliche Familie ernaehrt, der keine Alternative hat ,,,auch von Dir Ann gibts postings dazu

"Treffer"?

genau das ist es was ich nicht verstehe .

Wir sind Vogelforen ,fast jeder hat einen zu Hause , weis wie sie fühlen und leiden

in der sache selber über sinn und unsinn , ich gestehe zu , da kann man darüber weglesen , nicht verstehen , anderer meinung sein

Aber hier geht es um Tierleid um tausendfaches kraehenleid das uns was angehen muss ..um Tierleid , das mit verbotenenen Fallen aus tierschutzrechtlichen Gründen aussgeübt wird

Zumindest damit müsste sich doch die Welt der Vogelhalter solidarisch erklaeren können oder? Im Tierleid verhindern ,,egal aus welchen Grübden heraus es erzeugt wird


Sehr traurig anstatt das wir die Zeit zum Verhindern weiteren Leids nutzen können ,,

müssen wir im groessten Vogelforum erklaeren und aufzeigen , das es Vogelleid ist , das da geschieht und selbiges zu verhindern ist ?

Kein Wunder das die "Andere Seite" so viel Macht hat !

Sind wohl doch strategisch klüger !?

mäusemädchen
14. February 2005, 13:23
Das tue ich - ich esse weder Fleisch noch Fisch.....

Und das SCHREIEN der gequälten Rabenvögel kannst Du ertragen!?

Gruß
MMchen

tamborie
14. February 2005, 13:28
Ich möchte mit Sicherheit hier nicht mit alten Themen kommen.
Aber wie sah es denn aus, als die Frage aufkam ob man Hunde essen sollte.
Da wurde allen Ernstes kund getan, man würde es selber gerne einmal probieren.
Zum einen gibt es deutliche Anhaltspunkte dafür, dass Hunde denken und Empfindungen haben, auch wenn dies noch nicht in letzter Instanz endgültig nachgewiesen ist.
Dem einen lässt man seine Lust auf Fleisch jeder Art und auf alles was nicht schnell genug auf die Bäume kommt und bei anderen Tierarten macht man einen Volksaufstand?

Wie war es hier als es um das Thema Schächten ging?
Da wurden einigen doch glatt unterstellt rechtsradikale Tendenzen zu haben, weil dies logischerweise andere Völker anbelangt.
Was aber nichts am Elend ändert!!
Viele Organisationen weisen seit Jahren auf dieses Elend hin, die Resonanz war erschreckend in diesem Forum.

Sorry, aber da soll einer noch die Welt verstehen!
Dies ist in der Hauptsache ein Vogelforum, aber mit vielen Unterforen die auch andere Tierarten beinhalten und diese Tiere haben weniger Rechte weil sie nicht fliegen können?

Gruß
Tam

tamborie
14. February 2005, 13:29
Und das SCHREIEN der gequälten Rabenvögel kannst Du ertragen!?


...............
..............
.................


Selber editiert, so etwas muss nicht kommentiert werden!!!!
Gruß
Tam

Ann Castro
14. February 2005, 13:34
Ein Papageienfaenger der damit seine menschliche Familie ernaehrt, der keine Alternative hat ,,,auch von Dir Ann gibts postings dazu

Wenn Du mich zitierst, dann bitte richtig. Wer kritisiert wird sind die Leute, die Wildfänge kaufen.


Und das SCHREIEN der gequälten Rabenvögel kannst Du ertragen!?

Frage zurück - und Du das Schreien der Schlachttiere?

Was soll der Blödsinn?

Warum sprecht ihr mir das Recht ab mich zu informieren, bevor ich eine Entscheidung fälle?

Wo wart Ihr das ganze letzte Jahr als Krähen getötet wurden?

Ann.

tukan-world
14. February 2005, 13:46
Ich habe Dich deine Postings ,frei Gedaechnis zitiert und niedergeschrieben .

Hier laesst du es noch zu ,dass Kraehen leiden ,,"""""für Überleben anderer Vogelarten""""""

Wenn du den Leuten , Usern sagst ,sie sollen keine Wildfaenge kaufen ,bist du dafür verantwortlich dass eine Familie im Busch, dank mangelnder Nachfrage n Papageien , ohne Einnahme ist , was bedeutet , Hunger , keine aerztliche Versorgung im Notfall,,einfach Wegfall der Existensgrundlage für diese Familie

Übertragen auf die Kraehenforderung ,,hiesse es ..

Du bist eher bereit menschliches Elend zu verursachen ,zur Vermeidung von Tierleid

als fragwüerdiges Tierleid unter Tieren zu verhindern

Ann Castro
14. February 2005, 13:55
Addi!

Noch einmal:

ICH WILL MICH ERST INFORMIEREN BEVOR ICH IRGENDWAS UNTERSCHREIBE!!!!!

Welches Wort davon hast Du nicht verstanden???



Dein wirklich dämliches Beispiel über die Leute im Busch kann man auch umformulieren:


Wenn du den Leuten , Usern sagst ,sie sollen den Krähenfang unterbinden, bist du dafür verantwortlich dass eine Familie im Busch (Ostfriesland), dank mangelnder Kräheneinfangtätigkeit, ohne Einnahme ist , was bedeutet , Hunger , keine aerztliche Versorgung im Notfall,,einfach Wegfall der Existensgrundlage für diese Familie

Mein Güte, vielleicht finden Harz IV Arbeitslose dort eine zahlende Beschäftigung.....

Also lass bitte diesen an den Haaren herbeigezogenen Quatsch, der mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat.

Ann.

tukan-world
14. February 2005, 14:02
nur vom Kraehenfang in ostfriesland ernaehrt sich noch keine Famile das ist Fakt

Und das Familien in Süedamerika oder Afrika vom Vogelfang leben auch ,,

Nur wir brachten sie auf den Berufszweig , diese Einnahmen ,,nicht sie fragten uns .
Abschluss ,OK?

tamborie
14. February 2005, 14:20
Und das Familien in Süedamerika oder Afrika vom Vogelfang leben auch ,,

Nur wir brachten sie auf den Berufszweig , diese Einnahmen ,,nicht sie fragten uns .

Nein Addi und das solltest Du wohl wissen, die allerwenigsten arbeiten hauptberuflich als Fänger, sondern sehen darin ein Zubrot die Familie ernähren zu können.
LEBEN tue davon andere, zumeist mit heller Haut und niederl./deutsch./ oder anderer Herkunft.
Und leben würd ich es auch nicht nennen sondern eher bereichern!

Aber den Zusammenhang zu den Rabenvögel habe auch ich nicht verstanden.

Gruß
Tam

Karin
14. February 2005, 14:46
Wo wart Ihr das ganze letzte Jahr als Krähen getötet wurden?

Ann.

Wenn Dein Nachbar im verborgenen Keller eine Katze erschlägt, fragt Dich doch auch keiner, wo Du gewesen bist.

Es lag den Beteiligten scheinbar nicht daran, diese Aktion in aller Öffentlichkeit zu vollziehen.

Ann Castro
14. February 2005, 14:54
Quatsch: gib mal "Leer" "krähen" "Raben" "töten" usw als Schlagwörter ins Google ein.

Das ging schon im letzten Jahr durch die Presse.

Ann.

tukan-world
14. February 2005, 14:59
Quatsch: gib mal "Leer" "krähen" "Raben" "töten" usw als Schlagwörter ins Google ein.

Das ging schon im letzten Jahr durch die Presse.

Haettest es man da schon aufgegriffen :beifall:


wenn ich aber nicht gerade da Urlaub machen wollte

und auch keinen Raben in Leer suchte stolperte ich wohl kaum darüber

Tam ,lese einfach nur noch mal in Ruhe das Posting durch ,,ist nicht schwer zu verstehen ,die Ableitung zu den Raben hier

Ann Castro
14. February 2005, 15:13
So hier noch eine Info:


Die Rabenkrähe wurde 2001 in die Liste der in Niedersachsen bejagbaren Tierarten aufgenommen. Seitdem wird sie (wieder) bejagt und die Strecken steigen kontinuierlich. Im Jagdjahr 2001 wurden 65269 Rabenkrähen erlegt, im letzten Jagdjahr (2003) waren es bereits 85736 Individuen (Jagdjahr 2002: 77855).

S. 45 des Landesjagdbericht 2003 Land Niedersachsen

http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C6896307_L20.pdf

Warum sollte sich jemand ohne guten Grund bei den Mengen die Mühe machen noch 5000 weitere totzuknüppeln?

mäusemädchen
14. February 2005, 15:14
Quatsch: gib mal "Leer" "krähen" "Raben" "töten" usw als Schlagwörter ins Google ein.

Das ging schon im letzten Jahr durch die Presse.

Warst DU denn bereits im letzten Jahr über diese Machenschaften informiert?



Zitat von Ann Castro
Noch einmal:

ICH WILL MICH ERST INFORMIEREN BEVOR ICH IRGENDWAS UNTERSCHREIBE!!!!!

Das ist Dein Recht und mehr als nur verständlich. Doch mittlerweile stehen uns reichlich Informationen zur Verfügung. Außerdem geht es hier u. a. um die Methode der ENTSORGUNG, die auf gar keinen Fall ihre Rechtfertigung findet, egal wie Deine Recherchen ausfallen mögen.

Gruß
MMchen

Elch
14. February 2005, 15:18
Muß ehrlich sagen, ich verstehe diesen Streit nicht. Wie schön wäre es, wenn man mir einen Bären aufgebunden hätte. Wie gerne würde ich glauben, dass es sich um eine Falschinformation handeln würde. Ja, ich hätte dann meinen Namen unter eine unsinnige Aktion gestellt, aber das wäre doch wohl nicht schlimm? Den Krähen würde das sicher nicht schaden.

Hört doch auf zu rechten und zu zanken. Wer es für richtig hält, der unterschreibt und wer es für falsch hält, der lässt es eben bleiben.

tukan-world
14. February 2005, 15:24
Muß ehrlich sagen, ich verstehe diesen Streit nicht. Wie schön wäre es, wenn man mir einen Bären aufgebunden hätte. Wie gerne würde ich glauben, dass es sich um eine Falschinformation handeln würde


Muss gestehen ,der Schriftverkehr ist vorhanden ,,,angesichts dieser Tatsache

In verbotenen Fallen zu fangen

Die Vögel anschliessend zu erschlagen

in Verbindung ThH , ich wollte es auch erst nicht glauben

so ungeheuerlich fand ich das .für mich unvorstellbar

Heute weis ich das Ungeheuerliche ist Real und seitdem angagiert

Motte
14. February 2005, 17:07
Warst DU denn bereits im letzten Jahr über diese Machenschaften informiert?MMchen

Was soll denn der Quatsch?
Worüber war sie informiert? Das Rabenvögel wieder jagbar sind?




Das ist Dein Recht und mehr als nur verständlich. Doch mittlerweile stehen uns reichlich Informationen zur Verfügung. Außerdem geht es hier u. a. um die Methode der ENTSORGUNG, die auf gar keinen Fall ihre Rechtfertigung findet, egal wie Deine Recherchen ausfallen mögen.
Gruß


Das ist ja schon regelrecht penetrant was hier abläuft. Ann hat erklärt was sie mit ihrem ersten posting hatte sagen wollen (scheinbar nicht für alle verständlich). Und wann jemand glaubt genug Infos gesammelt zu haben, muss er schon selbst entscheiden. Ich finde diese Vorfälle auch heftig und kaum glaubbar (wobei ich mich frage was schlimmer ist: abgschossen, erschlagen oder vergiftet zu werden. Furchtbar finde ich das Einsperren, weil diese intelligenten Tiere in Panik eingpfercht sind, bevor sie getötet werden). Da helfen auch keine User die mit leicht hysterischem Unterton sofortigen Tierschutz und Unterschrift einfordern.

Ann hat ein paar Punkte angesprochen die durchaus wahr und interessant sind. Dazu kam jedoch keine nennenswerte Reaktion (welche mich jedoch interessieren würden)

Ist doch nicht so das die salles irgendwer gutheissen würde. Nur wer wie vorgeht, das müsst ihr ihm schon selbst überlassen

Vogelklappe
14. February 2005, 18:44
Das Thema der Dezimierung von Rabenvögeln wurde mir gleich zu Beginn meiner Anmeldung in diesem Forum aufs Auge gedrückt.
http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=31274
Meine Fragen dazu am Schluß

Warum nur wurden die Rabenvögel unter Schutz gestellt, der nur in einigen Fällen, nicht für alle Arten und nur zu bestimmten Zeiten wieder aufgehoben werden kann ?
Warum ist der Begriff "Raubzeug" verschwunden ?
Weil die Verfolgung - auch, aber nicht nur durch Jäger - sich immer nur auf das notwendige Maß beschränkte ? sind bis heute unbeantwortet.

Hier geht es aber um die zusätzliche Fallenbejagung mit anschließenden Erschlagen, zu dem sich mir folgende Fragen stellen:
Welcher Aussagewert soll bei über 62.000 abgeschossenen Rabenkrähen und Elstern im Landkreis Weser-Ems (Stand 2003) mit ein paar Tausend mehr per Falle gefangenen Rabenvögel zu erwarten sein ?
Wieso die Beinträchtigung der Wiesenbrüter nicht erheblich besser nach einem Jahr Nichtbejagung der Krähen nachzuweisen wäre ?
Die Zahlen von vor 2000 und ab 2001 (Beginn der Abschüsse) waren diesbezüglich auch nicht aussagekräftig ? Das hieße ja, man hat zwei besonders geschützte Tierarten - per Ausnahmeregelung gemäß Artikel 9 EU-Vogelschutzrichtlinie - zum Abschuß freigegeben und kann nach nunmehr 4 Jahren den Nutzen - und das heißt die Grundlage für die weitere Vertretbarkeit - nicht nachweisen ??
Die Norwegische Krähenmassenfalle ist per Bundesjagdgesetz verboten - was rechtfertigt diese zusättzliche Ausnahmegenehmigung ?
Wozu braucht man noch eine Studie mit Lebendfallen, die durch die Anfütterung verfälschend auf das Verhalten der Krähen einwirkt ?
Warum werden dann über 3000 Rebhühner abgeschossen, die auch Gegenstand der Betrachtung sind ?
Vielleicht ist die Anzahl Krähen ja "normal" und alles andere stimmt nicht (mehr) ?

Zitat Ann:

S. 45 des Landesjagdbericht 2003 Land Niedersachsen
http://cdl.niedersachsen.de/blob/im...6896307_L20.pdf
Warum sollte sich jemand ohne guten Grund bei den Mengen die Mühe machen noch 5000 weitere totzuknüppeln?

Hier wird für mich erst deutlich, daß Du die Tatsache anzweifelst ? Gegen die Fallen im Landkreis Leer ist ja ein Gerichtsverfahren anhängig - welche Informationen benötigst Du noch ?

Vogelklappe
14. February 2005, 21:16
Wen's interessiert:

http://oejv.de/positionen/rabenvoegel.htm

http://www.bfn.de/07/pm_00_40.htm

http://www.oejv.de/modules.php?name=News&file=article&sid=173

Das sind, wohl gemerkt, auch die Positionen von Jägern.

Vogelklappe
14. February 2005, 23:16
Sorry, off topic, aber das kann ich so nicht stehen lassen:


@Raymond: Der Einsatz von Greifvögeln gegen Stadttauben geschieht zur Vergrämung der Tauben aus bestimmten Gebieten, nicht aber zur massenhaften Dezimierung der Tauben.
Tierschutzgesetz § 3 Absatz 8
ein Tier auf ein anderes Tier zu hetzen, soweit dies nicht die Grundsätze weidgerechter Jagdausübung erfordern,

Nur ein weiteres Beispiel, daß faktisch tierschutzwidrige Genehmigungen erteilt werden und die staatlichen Instanzen faktisch das Staatsziel Tierschutz gemäß § 20a GG nicht umsetzen.

@ Ann
http://www.rabenvoegel.de/elster_und_rabenkraehe_in_rheinland-pfalz.htm

Warte noch auf ein Gutachten, in dem das Gegenteil bewiesen wird - kennst Du eines ?

domino
14. February 2005, 23:18
Hallo,

ich kann nicht verstehen wie man sich noch lange über die Sicht der Dinge von der anderen Seite informieren muss, ob jemand das Recht hat Rabenkrähen zu erschlagen, bevor man seine Unterschrift unter eine Petiton setzt daß man dagegen ist.

Der Mensch macht sich überall breit, nimmt den Tieren immer mehr Lebensraum u. dann heißt es, hier richten in diesem Fall, die Rabenkrähen Schaden an. Alles muss wohl der Mensch entscheiden u. bestimmen u. immer auf Kosten der Tiere. Ist doch logisch wenn man z.B.immer noch mehr Bäume fällt (um Wohnraum zu schaffen) daß sich dann die Tiere einen immer enger werdenden Lebensraum teilen müssen. Okay, dann bestimmen halt wir Menschen, dieses Tier gibt es zuviel, das müssen wir schützen u.s.w. Das soll dann ökologisch sein?

Wie kann jemand allen Ernstes sachlich u. objektiv für das brutale Erschlagen von Vögeln plädieren o. den Wunsch verspüren auch die andere Seite zu verstehen?

@Ann,
du brauchst Dich nicht zu wundern über solche Reaktionen gegen dich. Wenn z.B. solche Aussagen von dir kommen wie:

Warum sollte sich jemand ohne guten Grund bei den Mengen die Mühe machen noch 5000 weitere totzuknüppeln?

hm, geht's noch?

oder das:

Interessant, dass ich hier seitenlang von den verschiedensten Leuten angegriffen wurde, aber keiner offensichtlich wirklich meine Unterschrift wollte. Alles worum ich bat waren sachliche und objektive Informationen - ist denn das so schwer?

Daß es um auch deine Unterschrift ging, war dir sicherlich klar.
Aber mit deinen Postings lässt du den Eindruck entstehen daß es du dich erst noch informieren musst, ob die "andere Seite" nicht doch das Recht zum Erschlagen von Rabenvögeln hat.

Aber das mag sicherlich daran liegen daß du schon ein paar sinnlose Morde von Rabenkrähen an kleineren Singvögeln beobachten musstet.

Ich habe auch schon im Winter Sperber beobachtet die sich Amseln holten u. war entsetzt. Dann aber dachte ich mir, wenn ich einen verhungerten Raubvogel finden würde, wäre ich auch entsetzt.

Und, Tiere töten nur um zu Überleben, nicht aus Vergnügen o. um mal so eben eine Feldstudie zu betreiben.

Noch etwas, ich esse auch Fleisch u. Wurst aber sehr selten u. wenn dann nur von Tieren aus artgerechter Freilandhaltung.

Gruß,
Uschi

gina4
14. February 2005, 23:35
Hallo,

Bei über 8000 usern ist die Resonanz auf dieses Thema wirklich bescheiden.

Vielleicht liegt es aber auch daran , dass nicht alle user täglich ins Forum "Artenschutz" reinschauen.

@ Admins , Modis:

Wäre es nicht möglich die Petition in jedem Unterforum für ein paar Tage oben festzupinnen?

http://www.thoki.net/petition/


Lg
Gina

Vogelklappe
14. February 2005, 23:43
Ann, hast Du Dir die Jagdstrecken der Rabenvögel in Hessen 'mal angeschaut ?
http://www.ljv-hessen.de/Jagd_A_Z_su.html
unter J
Die Info des LJV Hessen zum Thema:
http://www.ljv-hessen.de/service9.html

Wie kommst Du denn zu der Aussage:
hier in Hessen sieht man kaum noch Spatzen und Singvögel. Warum? Weil Raben und Krähen hier geschützt sind. Von wann soll das sein ?

Rena1
15. February 2005, 00:02
um was gehts da noch :(

ich denke das thema betrifft die rabenvögel und dessen schicksal in allen bereichen.

gut...macht die augen zu..wen soll´es kümmern :beifall:

tukan-world
15. February 2005, 00:07
schrot verbleibt natürlich in der Natur

http://www.ljv-hessen.de/service9.html

sorry doppelt ,,aber ein zeichen dafür ich lese noch ..........

tukan-world
15. February 2005, 00:13
--------------------------------------------------------------------------------


Hallo,

Bei über 8000 usern ist die Resonanz auf dieses Thema wirklich bescheiden.

Vielleicht liegt es aber auch daran , dass nicht alle user täglich ins Forum "Artenschutz" reinschauen.

@ Admins , Modis:

Wäre es nicht möglich die Petition in jedem Unterforum für ein paar Tage oben festzupinnen?

http://www.thoki.net/petition/


Lg
Gina

tamborie
15. February 2005, 00:23
Bei über 8000 usern ist die Resonanz auf dieses Thema wirklich bescheiden.

Ne sie ist auf alle Fälle stärker frequentiert wie die Schächtung und die Verspeisung von Hunden.
Was kommt als nächstes?
Wollt Ihr 8000 User anprangern?

Gruß
Tam

sigg
15. February 2005, 00:37
Sagen wir es mal so.
Auf die 8000 User angesprochen; höchsten 100 von ihnen haben wirklich eine Ahnung über Zusammenhänge in der Natur.
Ich spreche hier von eigenen Beobachtungen und nicht vom Nachplappern irgendwelcher Parolen, die gerade oportun sind.
Ganz bewußt meine ich hier die sogenannten Naturschützer, die in meinen Augen
zu 99% sowieso keinen Dunst über die natürlichen Abläufe haben.
Die Probleme der Überproportionen von Beständen der Rabenvögel sind schließlich nioht natürlich, sondern von Menschenhand gemacht..
Wobei hier in erster Linie die Elster Listenplatz eins einnimmt.
Nun wird es nicht gelingen, trotz größtem Einsatzes, die Population der Elster in irgendeiner Form zu reduzieren, das haben schließlich schon die Jäger versucht, als in den Sechszigern der Fasan ausgewildert wurde.
Die erste große Fauenfälschung nach dem 2. Weltkrieg.
Ich gehe davon aus, daß 99% der sogenannten Naturschützer dies auch nicht wissen.
Auch fand damals eine große Aktion zur Bekämpfung des Hermelins und des Fuchses statt, dem Fuchs hats nicht geschadet, dem Hermelin schon.
Nun, der chinesische Fasan ist etabliert, die Population der Rabenvögel hat zugenommen, da das Futterangebot an den Autobahnen um kiloschwere Fasane zugenommen hatte, was natürlich wiederum der Vermehrung der Rabenvögel prima ins Konzept paßte.
Also, wir haben es angerichtet, also löffeln wir die Suppe auch aus.
Oder wie sehe ich das?
Es geht wie gesagt, um die Zusammenhänge, aber die bleiben nun mal den meisten, die nicht das nötige Wissen haben, verborgen!
Darum, ein Hoch auf die, die nicht wissen wovon sie reden!
gruß
siggi

mäusemädchen
15. February 2005, 00:41
Hier, in DIESEM Thread, geht es EINZIG UND ALLEIN um die RABENVÖGEL. Hier geht es weder um Schächtung, noch um Hunde, noch um Katzen, noch um Rinder, noch um Schweine, noch um Hühner, Enten, Gänse, Puten, noch um Papageien und und und. HIER geht es, wie bereits erwähnt, EINZIG UND ALLEIN um das Thema RABENVÖGEL. In einem schulischen Aufsatz stünde unter vielen Postings "THEMA VERFEHLT - UNGENÜGEND" - egal, wie BERECHTIGT die Worte IM EINZELNEN gewesen sein mögen!

Gruß
MMchen

tamborie
15. February 2005, 00:42
Na dann setze Dich ganz schnell nochmal und versuche es vielleicht mal mit lesen, soll helfen!!

Gruß
Tam

Raven
15. February 2005, 00:44
Bei über 8000 usern ist die Resonanz auf dieses Thema wirklich bescheiden.

Vielleicht liegt es aber auch daran , dass nicht alle user täglich ins Forum "Artenschutz" reinschauen.

über 2100 Klicks in 3 Tagen, was wollt ihr denn noch? Dass hier jeder seinen Kommentar abläßt? Es genügt doch wohl, wenn jeder reinschaut und für sich entscheidet, ob er die Petition unterzeichnen will oder nicht. Das muß man ja nun nicht auch noch öffentlich dokumentieren, oder?
Außerdem wirkt der ganze thread inzwischen nur noch abstoßend, weil ihr nichts Besseres zu tun habt, als euch gegenseitig an die Gurgel zu gehen.
Macht keinen Spaß mehr, hier reinzuschauen, wenn nur noch Polemik oder sentimentales Zeug kommt.

sigg
15. February 2005, 01:09
Naja
Dagmar, ich habe die Posts denn mal so überflogen, weil doch ziemlich viel emotionaler Shit dabei war.
Deine Beiträge fanden nicht gerade meine Zustimmung, aber die Motivation ist okay.
Ann's Bemerkungen fand ich gut, obwohl ich nicht immer mit ihr konform gehe.
Tam findet meine volle Zustimmung.
Den Rest habe ich at akta gelegt.
Meine Bewertung zu dem aufgepuschten Thema.
gruß
Siggi

VolkerM
15. February 2005, 09:20
Herr Dr. Hinze bat mich, den nachfolgenden Text in die Foren zu setzen, da er selbst in PC-Dingen nicht fit ist.
Hiermit entspreche ich seiner Bitte.

Text:

Seit vielen Jahrzehnten werden von der Jägerschaft Rabenvögel mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln rücksichts- und erbarmungslos verfolgt. Das führte dazu, dass in einigen ländlichen Bereichen ausserhalb jagdlich befriedeter Gebiete die Elster schon gänzlich verschwunden ist. Mit der wissenschaftlich längst widerlegten Begründung, man wolle mit Hilfe des „Norwegischen Krähenfanges“die Wiesenvögel schützen, töteten Jäger allein in Niedersachsen im Jagdjahr 2003/2004 mehr als 117 500 Rabenvögel. Seit Februar 2004 wurden im Landkreis Leer bisher über 5 700 dieser Tiere gefangen und erschlagen. Hinzu kommen Beifänge wie Bussarde, Waldohreulen sowie Falken, die zum Teil in den Fallen elendig verendeten.

Als wissenschaftliches Projekt getarnt, wird hier in Deutschland ein Vogelmord zelebriert, der vom Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Herrn Prof. Dr. Pohlmeyer, und dem von ihm geleiteten Institut für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover begleitet wird. Zur Durchführung dieses Projektes wurden vom Landwirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen aus Mitteln der Jagdabgabe EUR 64 000.- bereitgestellt.

Trotz deutlicher Proteste der Tier- und Naturschutzverbände sowie aus weiten Kreisen der Bevölkerung hält die Jägerschaft an der skandalösen Umsetzung einer rechtswidrigen Genehmigung mit Duldung des Landwirtschaftsministeriums und der Tierärztlichen Hochschule Hannover fest.

.................................................................................................... ................................................................................
vorab zum Verständnis der Zusammenhänge: Ich hatte Dr. Epple den Text für die "Kleine Anfrage" (der an Bündnis90/Die Grünen - Landtag Niedersachsen - gerichtet war) zwecks Information gemailt.

Soeben habe ich von Dr. Epple folgende Mail erhalten:

Sehr geehrter Herr Munkes,

herzlichen Dank für Ihre hervorragende politische Initiative. Ich gebe Ihren Text zur Info weiter an den "inneren" Kreis meiner Fachkollegen und Mitstreiter.

Ihnen die besten Wünsche und viel Erfolg für die Initiative!

Kennen Sie eigentlich mein Buch zum Thema? "Rabenvögel - Göttervögel Galgenvögel. Braun Verlag, Karlsruhe. Es ist (noch) im Handel, auch über Internetbuchläden zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Dr. Wolfgang Epple

tukan-world
15. February 2005, 10:09
von jemandem der sowohl nachvollziehen kann ,wie sehr sie leiden

gefangen , bevor sie erschlagen werden .darum gehts nicht ob zuviel oder zuweni ge ,

es geht ums fangen in ,in aus tierschutzrechtlichen Gründen verbotenen Fallen ,sowie den wissenschaftlichen Deckmantel für deren Einsatz .


Siggi ,,dann ist es doch ganz einfach , oder ,,Fasane nicht mehr aussetzen zur Bejagung ,,Kraehenproblem gelöst ,,, :zustimm:

Karin
15. February 2005, 11:17
Ganz bewußt meine ich hier die sogenannten Naturschützer, die in meinen Augen
zu 99% sowieso keinen Dunst über die natürlichen Abläufe haben.


Und denen sprichst Du ab, zwischen Unrecht und Recht zu unterscheiden ?

Ist ähnlich der Aussage, daß nur Veganer für den Tierschutz eintreten dürfen, nämlich ziemlich weit hergeholt und daneben.

Ich möchte hier niemanden bekehren, wenn er meint es sei Recht wildlebende Vögel zu fangen und bestialisch umzubringen, doch ich plädiere dafür das genau diese Leute dann dorthin fahren und beim Abschlachten der Vögel eigenhändig helfen !

sigg
15. February 2005, 12:16
Ich glaube es geht los.
Scheinbar werden die Vögel vorm Abmurksen erst an den Marterpfahl genagelt.
Gruß
Siggi

tukan-world
15. February 2005, 12:24
hier zu beurteilen ,,

was an Aussagen einem Vogelforum entspricht

Karin
15. February 2005, 12:32
Ich glaube es geht los.
Scheinbar werden die Vögel vorm Abmurksen erst an den Marterpfahl genagelt.
Gruß
Siggi

So unglaublich es ist, aber sowas in der Art hat es tatsächlich schon gegeben, was wiederum zeigt, wie der Haß der Menschen gegen diese Tiere geschürt wurde und das es immer noch Menschen gibt, die einem so intelligenten Tier absprechen Schmerzen und Qual zu empfinden.

Aber vielleicht kannst Du das Fangen und die Tötung der Tiere plastisch schildern, für all diejenigen, deren Phantasie dazu nicht ausreicht ?

Ann Castro
15. February 2005, 14:20
Ich möchte hier niemanden bekehren, wenn er meint es sei Recht wildlebende Vögel zu fangen und bestialisch umzubringen, doch ich plädiere dafür das genau diese Leute dann dorthin fahren und beim Abschlachten der Vögel eigenhändig helfen !

Mit solchen Beschimpfungen wäre ich an Deiner Stelle mal ganz vorsichtig.

Oder tötest Du die Tiere deren Fleisch Du isst auch selbst?

Weißt Du eigentlich für den Tod von wievielen Tieren Du im Laufe Deines Lebens verantwortlich bist?

Machen wir doch eine kleine Rechnung "auf dem Briefumschlag":

Nehmen wir mal an Du isst ca 1kg Fleisch pro Woche (das wären weniger als 150g pro Tag). Mal 52 Wochen pro Jahr. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen in Deutschland liegt derzeit bei 81Jahren.

Dies entspricht ca. 4212 Hühnern, oder etwas wengier als 6 Kühen für deren grausammen Tod Du und allein Du direkt verantwortlich bist. (die diversen Lederartikel, sowie Milch, Ei, etc Produkte mal gar nicht eingerechnet).

Aber, hey, das ist ja in Ordnung. Denn schliesslich hast Du, oh große Tierfreundin, ja Deine Unterschrift zum Schutz von 6000 Krähen geleistet.

Ich könnte kotzen vor soviel Scheinheiligkeit.

Ann.

VolkerM
15. February 2005, 15:17
Ich wollte hier nicht mehr posten - aber ich kann nicht anders. Es zieht mir die Finger zur Tastatur.

Und ich könnte kotzen vor soviel Ignoranz, Pseudoargumentation, "Totreden" (im wahrsten Sinn des Wortes), unsäglichen Themenverknüpfungen , Unverständnis, an den Haaren herbeigezogener, unsäglicher und unmöglicher Zusammenhänge, "Totschlagargumenten" (ebenfalls im Wortsinn) und und und ........

mäusemädchen
15. February 2005, 15:46
Ich glaube es geht los.
Scheinbar werden die Vögel vorm Abmurksen erst an den Marterpfahl genagelt.


Im Kanton Luzern nagelte ein Landwirt lebende Krähen an einen Pfahl

Trinkgeld-Busse 400 Franken

Landwirt Ruedi Stofer in Knutwil/LU nagelte Krähen lebend an einen Pfahl. Aufmerksame Mitglieder des VgT deckten die Sache auf: Auf einem Spaziergang sahen sie in einem Acker den Pfahl mit angenagelten Krähen. Zuerst dachten sie an geschmacklos angenagelte tote Krähen. Als sie sich jedoch dem Pfahl näherten, um zu fotografieren, begannen die Krähen zu flattern.

http://www.vgt.ch/news2002/020802A.htm

Gruß
MMchen

Raven
15. February 2005, 15:54
...und irgendwo wurde eine Katze in der Waschmaschine gewaschen und ein wellensittich in die Microwelle gesteckt.
Und was sagt uns das? Dass es Tierquäler gibt.

und was hat das mit dem Thema zu tun?? NICHTS

Merkt ihr garnicht, dass ihr hier gerade gegen die Petition arbeitet mit eurem ganzen Gerede (Totreden, wie Volker sagte) im Stil der Blödzeitung?

Silke
15. February 2005, 16:07
Es geht ja auch "nur" um Krähen die erschlagen werden. Hier reden einige am Thema vorbei und das ganz bewust. Ich könnte ebenfalls über so viel Scheinheiligkeit kotzen.

Liebe Grüße von Silke :0-

VolkerM
15. February 2005, 16:15
Die unsäglichen Abschweifungen und Themenverknüpfungen wurden allerdings nicht von "Mäusemädchen" hier eingebracht. Ihr Posting (so sehe ich das) ist lediglich der Versuch, bestimmte User/innen an dem Strick zu packen, den sie sich selbst gedreht haben.

Die scheinbare "Objektivität", mit der hier von einigen User/innen hantiert wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein weder durch Fakten noch durch Fachwissen zu untermauernder "Pseudobiologismus", der die Möglichkeiten (den Sinn und die Nachhaltigkeit) dauerhaft regulierender anthropogener Eingriffe weit über- und den Lebensanspruch der Kreatur weit unterschätzt.

Die betreffende sog. "Feldstudie" ist weder in der Sache sinnvoll (noch zu rechtfertigen). Von ethischen Kriterien wollen wir hier besser gar nicht mehr reden.

Sina
15. February 2005, 16:41
:nene: Ist das traurig!!!
Statt das alle Energie dafür verwandt wird, gemeinsam an einem Strang gegen diese Tierquälerei zu ziehen...

Caro48
15. February 2005, 16:43
ich finde es unglaublich wie hier versucht wird wider besseres Wissen Usern Dummheit und Ignoranz zu unterstellen. Wie auf emotionaler Ebene versucht wird andere unter Druck zu setzen.
Eine Unterschrift zu leisten oder nicht zu leisten bleibt jedem selbst überlassen – auch bei ganz nahem Hinsehen kann ich nicht feststellen, dass damit zwangsläufig ein neuer Tierquäler überführt wird.

gina4
15. February 2005, 17:10
@ Dagmar:
Bezüglich posting Nr.95:

Es war lediglich ein Vorschlag / eine Möglichkeit die Petition so weit wie möglich zu verbreiten.

Kein Anheizen der laufenden Diskussion und schon gar kein Anprangern von usern!

(Die Petition könnte ja auch als geschlossener Beitag , nur zur reinen Kenntnisnahme , festgepinnt werden.Wer dann unbedingt diskutieren möchte kann es ja hier tun).

LG
Gina

VolkerM
15. February 2005, 17:36
Die sachliche Befassung mit einem Geschehnis (hier: der besagten "Feldstudie") und deren Zusammenhängen schließt eine (auch) emotionale Beteiligung nicht aus. Wer angesichts dieser Vorgänge seine Emotionen (restlos) - sozusagen auf "Knopfdruck" abzuschalten vermag, die/der hat emotionale Defizite. Emotionen an sich sind weder verwerflich noch "vorwerfbar", sondern menschlich und (auch) notwendig.

Karin
15. February 2005, 18:23
Mit solchen Beschimpfungen wäre ich an Deiner Stelle mal ganz vorsichtig.

Oder tötest Du die Tiere deren Fleisch Du isst auch selbst?

Weißt Du eigentlich für den Tod von wievielen Tieren Du im Laufe Deines Lebens verantwortlich bist?

Machen wir doch eine kleine Rechnung "auf dem Briefumschlag":

Nehmen wir mal an Du isst ca 1kg Fleisch pro Woche (das wären weniger als 150g pro Tag). Mal 52 Wochen pro Jahr. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen in Deutschland liegt derzeit bei 81Jahren.

Dies entspricht ca. 4212 Hühnern, oder etwas wengier als 6 Kühen für deren grausammen Tod Du und allein Du direkt verantwortlich bist. (die diversen Lederartikel, sowie Milch, Ei, etc Produkte mal gar nicht eingerechnet).

Aber, hey, das ist ja in Ordnung. Denn schliesslich hast Du, oh große Tierfreundin, ja Deine Unterschrift zum Schutz von 6000 Krähen geleistet.

Ich könnte kotzen vor soviel Scheinheiligkeit.

Ann.

Muß Dich enttäuschen Ann, nun hast Du Dir die ganze Mühe vergeblich gemacht, denn ich esse kein Fleisch.

Aber das mit den Beschimpfungen und der Scheinheiligkeit möchte ich zurückgeben.

Karin
15. February 2005, 18:28
@ Dagmar:
Bezüglich posting Nr.95:

Es war lediglich ein Vorschlag / eine Möglichkeit die Petition so weit wie möglich zu verbreiten.

Kein Anheizen der laufenden Diskussion und schon gar kein Anprangern von usern!



Ist die Frage, wer hier von wem angeprangert wird ! Für mich steht´s fest

Bianca Durek
15. February 2005, 19:18
Schaut euch doch einfach morgen Abend die Sendung um 20.45 im Hessischen Fernsehen an und entscheidet dann selber ob das in Ordnung ist oder nicht.

Diese ganzen persönlichen Äusserungen führen bestimmt nicht weiter und retten keinem Vogel das Leben.


Wenn ihr dann der Meinung seit es ist nicht in Ordnung könnt ihr mit unterschreiben

Link: http://petition.thoki.net oder, wessen Nameserver diese Subdomain noch nicht gefressen hat: http://www.thoki.net/petition/

tamborie
15. February 2005, 19:54
ich finde es unglaublich wie hier versucht wird wider besseres Wissen Usern Dummheit und Ignoranz zu unterstellen. Wie auf emotionaler Ebene versucht wird andere unter Druck zu setzen.
Eine Unterschrift zu leisten oder nicht zu leisten bleibt jedem selbst überlassen – auch bei ganz nahem Hinsehen kann ich nicht feststellen, dass damit zwangsläufig ein neuer Tierquäler überführt wird.

Dazu ist wohl nicht mehr sehr viel zu sagen und bezeichnend für diesen Thread.


Die scheinbare "Objektivität", mit der hier von einigen User/innen hantiert wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein weder durch Fakten noch durch Fachwissen zu untermauernder "Pseudobiologismus", der die Möglichkeiten (den Sinn und die Nachhaltigkeit) dauerhaft regulierender anthropogener Eingriffe weit über- und den Lebensanspruch der Kreatur weit unterschätzt.
Es kommt immer darauf an wie man Fakten deutet und vor allen Dingen was man unter Fachwissen versteht.
Manch eine mit Fachwissen verbreitet seit Jahren Unsinn, kann dies aber Aufgrund seines Doktortitels tun.

Wenn ich die Feststellung treffe, das in meinem Einzuggebiet eine Überpopulation von Krähen festzustellen ist, ist dies im Moment auch erst einmal eine Tatsache.
Ob sich nun jemand hinstellt und diese Vögel zählt würde ich nicht unbedingt als wissenschaftliche Arbeit betrachten.

Nochmals ich rede hier nicht über den Sinn oder Unsinn des Versuche welche gemacht werden.
Ich wundere mich nur und dies mit Erstaunen, wenn jährlich zigtausende von Rabenvögel elendig am Schrot verrecken, man aber hier ein Aufstand wegen 5000 Vögel macht.
Wo bleibt da bitte die Verhältnismäßigkeit.
Ist der Schrot ein schönerer Tod wie die reißerische Darstellung des Erschlagens? (welche wie Aday sehr richtig erwähnte sogar weitaus humaner ist!!)
Warum zieht man für 5000 Vögel zu Felde und tritt nicht für den gesamten Bestand ein, wenn man denn der Meinung ist dieser sei schützenswert?


Gruß
Tam

Karin
15. February 2005, 20:08
Ist der Schrot ein schönerer Tod wie die reißerische Darstellung des Erschlagens? (welche wie Aday sehr richtig erwähnte sogar weitaus humaner ist!!)


Ich bin geplättet !! :beifall:

Bianca Durek
15. February 2005, 20:18
Ich wundere mich nur und dies mit Erstaunen, wenn jährlich zigtausende von Rabenvögel elendig am Schrot verrecken, man aber hier ein Aufstand wegen 5000 Vögel macht.


Ich glaub ich bin im falschen Forum, dachte immer wir wären hier zusammen gekommen als Vogelfreunde und nicht als Vogelfeinde.

Raymond
15. February 2005, 20:35
Hallo Bianca

es soll doch nur heissen ...beim einen sag ich nichts und beim anderen rege ich mich auf...das passt nicht zusammen !!! oder doch??

mord ist mord egal mit welcher waffe 0l

Karin
15. February 2005, 20:42
Es gab schon mal eine kleine Anfrage an die Landesregierung bzgl. dieser Sache.

Aus der Antwort geht eindeutig hervor, daß in erster Linie beurteilt werden soll, ob der nordische Krähenfang ein effizientes Mittel zur Bestandsdezimierung ist und nur nebenher betrachtet werden soll, welchen Einfluß diese Methode auf die Beutetiere der Krähen und Elstern hat.

Da tun sich doch ganz neue Perspektiven auf !

Ich seh sie schon bundesweit verteilt, die Massenfallen und die Jäger mit den passenden Knüppeln, wo immer die Krähen und Elstern stören ......

Karin
15. February 2005, 21:31
Hallo Bianca

es soll doch nur heissen ...beim einen sag ich nichts und beim anderen rege ich mich auf...das passt nicht zusammen !!! oder doch??

mord ist mord egal mit welcher waffe 0l

Das ist richtig. Wenn´s nach mir ginge, dann gäbe es keine Jäger, so wie es sie heute gibt.

Doch jetzt geht es um diese Sache ! Eine Methode, die hierzulande verboten ist (zu Recht !) soll auf diese Art und Weise legalisiert werden. Schaut Euch mal in den Jägerforen um, lest was sie schreiben bzgl. des Abschusses, Anlocken oder Fangen von Krähen und Elstern. Es ist aufwendig und zeitraubend, schwierig ob der Intelligenz dieser Vögel - so wird natürlich nach einer Alternative gesucht die effizienter ist. Nein eigentlich wird sie nicht gesucht, denn man kennt sie ja schon allerorts, nur ist das bis jetzt noch illegal gewesen.

tamborie
15. February 2005, 21:39
Ich seh sie schon bundesweit verteilt, die Massenfallen und die Jäger mit den passenden Knüppeln, wo immer die Krähen und Elstern stören ......
Wie Raymond schon sagte, Tod ist nun einmal Tod.
Ich habe durchaus Verständnis für das eigentliche Anliegen, mir fehlt es aber etwas am Verständnis, wieso hier so enorm Petitionen etc. unterschrieben werden während man sich um die Bestandsreduzierung im größeren Ausmaß keinen Deut schert?
Sicherlich irgendwo muss der Anfang gemacht werden, aber die Hervorhebung der Tötung mit einem stumpfen Gegenstand ist nun einmal praktizierte Tötung und mit Sicherheit mit weitaus weniger Leid verbunden wie das alljährliche "vollpumpen" mit Blei welches ein langsames Siechtum nach sich zieht.

Sicherlich kann man sich auch über die Falle monieren, nur 50% wenn nicht mehr aller Papageienhalter hat seine Vögel im Grunde aus diesen Kisten.
Auch werden jährlich zigtausende Vögel über sogenannte Fangnetze ganz offiziell gefangen.

Was aber will man denn nun, diese Frage stellt sich mir.
Die Kisten sich nicht ok! Aber genauso wird sich über Schrot moniert.
Wer immer noch glaubt die Tierbestände in unserem Land regulieren sich selbst, der lebt irgendwie in einer Traumwelt.
Wie kann der Rabenvogelbestand sich selber regulieren, wo jeder natürliche Feind fehlt.
Wo durch Menschenhand für diese Tiere eine Art Schlaraffenland wie das Beispiel des Düsseldorfer Übungsplatzes zeigt und durch Menschenhand definitiv eine Überpopulation besteht.
Während am Beispiel des Grafenwöhrer Übungsplatzes ganz klar zu erkennen ist, hier ist die Natur bis auf die stattfindenden Schiessübungen noch intakt und hier wurden Ansammlungen von Rabenvögel in der Größenordnung nie ausgemacht.
Wobei Grafenwöhr zum größten Truppenübungsplatz in Europa gehört.

Gruß
Tam

Silke
15. February 2005, 21:45
www.rabenvogel.de

Liebe Grüße von Silke :0-

tukan-world
15. February 2005, 21:53
bisher dachte ich stets du denkst zukunftsorientiert ,verzeih das deutliche Wort

Was denkst du denn ,denkst du im Ernst in Leer ist schluss mit der norwegischen Kraehenfalle ?

Es ist der Vorlaufer , das Tor ,incl. Wissenschaft das geöffnet , gebeugt werden soll ,,,und weisl muss Europaweit ,weil Europaeisches Recht gilt .

Und das verbietet zu Recht diese Fallen

Ansonsten ,,deshalb bin ich auch so ruhig ,,,ich bin erschlagen hier , foermlich erschlagen ,so in einem Forum zuvermeidbaren Vogelleid argumentieren zu müssen ,,,

Ich kann es nicht begreifen ,,ist mir unverstaendlich ,das hier ein einzelnes unnötiges ,sinnloses ja sogar schaedliches Sterben und Leiden eines Vogels

in Frage zu Nutzen gestellt wird

Karin
15. February 2005, 21:55
Wer immer noch glaubt die Tierbestände in unserem Land regulieren sich selbst, der lebt irgendwie in einer Traumwelt.


Die Mär der Jäger und die breite Masse glaubt´s unbesehen

Silke
15. February 2005, 22:02
Und warum kann sie sich nicht selbst regulieren, weil der Mensch ihr garnicht den Hauch einer Chance gibt dies zu tun! Und auch garnicht gewillt ist dies zu tun! Warum haben denn die Rabenvögel in einigen Gegenden keine natürlichen Feinde mehr? Weil der Mensch auch diese nicht will.

Liebe Grüße von Silke :0-

Raymond
15. February 2005, 22:05
was hat das mit DIESEM forum zu tun??
hier schreibt nur jeder was er denkt und fuehlt, auch dies wird oft verdreht..was erwartest du 6000 stimmen die "gerechtigkeit" rufen???
diese geht immer mehr verloren nicht nur bei den tieren.

tamborie
15. February 2005, 22:10
Und warum kann sie sich nicht selbst regulieren, weil der Mensch ihr garnicht den Hauch einer Chance gibt dies zu tun!
Sicherlich und weil eben diese Erde sich erst wieder erholen wird wenn es keine Menschen mehr gibt.
Und wer will das?
Um das Gleichgewicht wieder herzustellen bedürfte es hunderte von Jahren.

tukan-world
15. February 2005, 22:25
Ansonsten ,,deshalb bin ich auch so ruhig ,,,ich bin erschlagen hier , foermlich erschlagen ,so in einem Forum zuvermeidbaren Vogelleid argumentieren zu müssen ,,,

weil es das groesste vogelforum ist , weil bekannt ist das der kleinste blutige federkiel massenhafte Anteilnahme hier findet ,deshalb

Vogelklappe
15. February 2005, 22:27
@ tamborie:
Hast Du meine Link auf Seite 9 nicht gelesen ?

>Schrot oder Kleinkaliber?
Als Schrotstärke kann für sitzende Krähen auf Fallbäumen Nr. 6 = 2,7 mm sehr empfohlen werden, weil diese aus Vollchokeläufen bis über 35 Meter Distanz eine auf Krähen sehr zweckmäßige Kombination von Deckung und Durchschlagskraft ergibt. Wenn man auf sitzende Krähen nicht gar so weit schießen muss und wenn mit Elstern zu rechnen ist, sollte zum Fallbaumschuss als universelle Schrotstärke Nr. 7 = 2,5 mm verwendet werden.
Sofern die Rabenvögel nicht misstrauisch sind, werden sie die Locken fast immer recht dicht anfliegen. Daher wird die Schussentfernung auf fliegende Krähen selten über 25 Meter betragen. Aus diesem Grunde sind in unseren meist reichlich eng schießenden Flinten spezielle "Streupatronen" (2,7 mm) mit Vorteil zu verwenden.
Wenn die Schussrichtung völlig unbedenklich ist, kann man auch mit einem knallschwachen Kleinkaliber (.22 lfB) zur Krähenjagd gehen. Allerdings ist auch bei diesen kleinen, harmlos wirkenden Geschossen, die tödliche Maximalreichweite zu beachten. Diese beträgt bei einem 30 Grad-Steigungswinkel zum Fallbaum rund 1.300 Meter und High Velocity-Laborierungen fliegen noch 200 Meter weiter!

Hast Du Erkenntnisse darüber, wieviele Krähen durch die Schrotgarbe fliegen ?

Ich wundere mich nur und dies mit Erstaunen, wenn jährlich zigtausende von Rabenvögel elendig am Schrot verrecken, Woher hast Du diese Zahlen ?

Zu Deinen weiteren Fragen

Manch eine mit Fachwissen verbreitet seit Jahren Unsinn, kann dies aber Aufgrund seines Doktortitels tun. - warum zählt die Methodik dieser "Feldstudie" nicht zu diesem Unsinn ?


...,man aber hier ein Aufstand wegen 5000 Vögel macht.Wo bleibt da bitte die Verhältnismäßigkeit. Ich für meinen Teil habe genau nach dieser Verhätnismäßigkeit gefragt.


Ist der Schrot ein schönerer Tod wie die reißerische Darstellung des Erschlagens? Preisfrage: Wie tötet ein Schrotschuß (wenn er denn tödlich ist) ?


Warum zieht man für 5000 Vögel zu Felde und tritt nicht für den gesamten Bestand ein, wenn man denn der Meinung ist dieser sei schützenswert? Damit kannst Du jedwedes tierschützerische Engagement torpedieren, analog zu hier:

Sicherlich kann man sich auch über die Falle monieren, nur 50% wenn nicht mehr aller Papageienhalter hat seine Vögel im Grunde aus diesen Kisten.

Sicherlich kann man sich auch über die Falle monieren - Das ist hier der Punkt, was soll also die Relativierung mit anderem Leid ?
Bitte zur Kenntnis zu nehmen, für meine Person klargestellt zu haben, daß es indiskutabal ist, so hochintelligente Tiere stundenlang diesem vermeidbaren Stress auszusetzen. Egal ob Krähe oder Papagei.


...und tritt nicht für den gesamten Bestand ein... Das ist doch schon geschehen. Rabenvögel gehören zu den besonders geschützen Tierarten, warum wohl ?

Wer immer noch glaubt die Tierbestände in unserem Land regulieren sich selbst, der lebt irgendwie in einer Traumwelt.
Wieso bist Du so sicher, daß nicht wieder einmal versucht wird, diesen Schutz mehr als notwendig zu unterlaufen ? Wie schon einmal geschehen, sonst wäre es zu diesem generellen Schutzstatus gar nicht erst gekommen ?

@ Karin: hast Du die Kleine Anfrage und die Antwort der Landesregierung im Wortlaut, wenn ja, kann ich sie bekommen (wenn nicht als Link, dann als PN) ? Es geht nicht um weitere Daten zu Bodenbrütern, diese liegen - für jeden hier recherchierbar - zahlreich vor, sondern um die Ausweitung der Möglichkeiten der Fangjagd, zu der gerade eine EU-Richtlinie diskutiert wird (Quelle "Unsere Jagd 02/2005").

@ Ann: wiederhole meine Frage: welche Informationen brauchst Du noch (zusätzlich zu denen auf Seite 9) ?

tukan-world
15. February 2005, 22:41
http://www.tukan-world.de/board/attachment.php?attachmentid=3967

Karin
15. February 2005, 22:48
@Vogelklappe: Hab Dir eine PN geschrieben. Ist aber auch in Rolands Forum als PDF verfügbar

tukan-world
15. February 2005, 22:49
vielmehr sinds da ja auch nicht und der schlusssatz sagen eigentlich ,alles



Antwort aus Ausstatten von Vogelnestern mit Sensoren ist keine Massnahme.mit der Einflussauf die Bestandsdichte der beiden Rabenvogelarten genommen werden könnte . Sie dient lediglich der wissenschaftlichen Betrachtung und ist deshalb keine Alternative .



So ich denke es soll ein Wegbereiter sein , diese Falle wieder Europaweit zu legalisieren ,,und zu diesem Zweck werden sie gefangen und erschlagen
um diese Forderung den auch wissenschaftlich aussgewertet zu stellen .

Wo soll es denn aufhören ? Erst die Greife , die Marder , die grossen Raeuber

noch heute gefaehrdet Schrot die Fischadler,vergiftet die fischbestaende bei der komoranjagd wegen paar cents Preisunterschied

Ich habe selber eine grosse Dohlenkolonie direkt bei mir ,,sie fressen neben den Hühnerkücken ,die von Glucke beschützt werden ,, sie fressen meinen Zwerghirschen keine Augen aus ,,auch nicht meine Kolkraben , die ab und wann mal vorbeikommen . Tierischen Schaden erleide ich meist Nachts , von Eule Marder Igel und Co

Womit ich keineswegs bestreite das soetwas vorkommen kann unter den Tieren ,,ich weis und beobachtete viel tgl draussen in der Natur .

Aber das sind nun mal Tiere und wir Menschen ,,,

tamborie
15. February 2005, 22:51
@ tamborie:
Hast Du meine Link auf Seite 9 nicht gelesen ?

Diesen habe ich gelesen und daher auch meine Frage.


Woher hast Du diese Zahlen ?

Bitte lesen, ich nannte keine Zahlen.


Wieso bist Du so sicher, daß nicht wieder einmal versucht wird, diesen Schutz mehr als notwendig zu unterlaufen ? Wie schon einmal geschehen, sonst wäre es zu diesem generellen Schutzstatus gar nicht erst gekommen ?

Ich bin mir mit Sicherheit, nicht sicher!!
Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass es eine Bejagung geben muss.
Dies sollte jedoch nicht auf Jagdzeiten sondern auf örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Beispiel Düsseldorf= Bejagung ja; Grafenwöhr= nein
Andere Frage!
Du bist der festen Überzeugung es kam Aufgrund eines Artenrückganges zum Schutze dieser Vogelarten und nicht Aufgrund von Propaganda?
Sorry dies sehe ich vollkommen anders.
Meiner Meinung war es ein großer Fehler, alle Rabenvögel unter Schutz zu stellen.
Beispiele für diese Fehlentscheidung waren die großen Friedhöfe, von Menschenhand angelegt Grünanlagen, welche eine Artenrückgang sondergleichen nach sich zog. Verantworlich waren hierbei allerdings nicht Krähen etc. sondern Elstern.
Nur und dies muss man einfach einmal berücksichtigen, hier fanden niemals Untersuchungen statt.
Und genau hier sehe ich die Problematik von Feldstudien.
Nimmst Du Grafenwöhr gibt es keinerlei Rechtfertigung für eine Bejagung von Rabenvögel, während Düsseldorf das Gegenbeispiel wäre.
Ergo liegt es an der entsprechenden Organisation welche solche Studien in Auftrag gibt und anfertigen lässt, ob die Untersuchung positiv oder aber negativ ausfällt.

Was nichts anderes heisst, jede Studie ist manipulierbar.

Gruß
Tam

tamborie
15. February 2005, 23:01
Zu Deinen weiteren Fragen
- warum zählt die Methodik dieser "Feldstudie" nicht zu diesem Unsinn ?
Habe ich dies behauptet ?
Die Petition wurde von mir unterschrieben, hierbei geht es mir aber in erster Linie um die Falle.
Dennoch und eben weil dies ein Vogelforum ist muss man kritisch hinterfragen dürfen.
Dieses Recht sollte hier wohl anscheinend manchen abgesprochen werden, insbesondere wenn ich mir die durchaus berechtigen Äußerungen und Fragen von Ann anschaue und das nachfolgende Kesseltreiben.

Was aber noch mehr verwundert, wie Ratten kamen sie hier an :D :D
Leute von denen man ansonsten nichts liest ......... um mal ein bißchen aufzuräumen???


Gruß
Tam

Vogelklappe
15. February 2005, 23:04
tamborie, laß uns bitte nicht über Fakten streiten, daß ist doch für alle anderen Leser einfach nur langweilig.

...wenn jährlich zigtausende von Rabenvögel elendig am Schrot verrecken... Woher hast Du die Zahl "ZIGTAUSENDE", woher hast Du diese Größenordnung an Krähen und Elstern, die durch die Schrotgarbe fliegen, wenn Dir das besser gefällt ?

Und noch 'mal: wie tötet ein Schrotschuss, mir scheint, das ist hier zum Verständnis wichtig. Ansonsten danke für Deine Erläuterungen.

Und danke für die Anfrage. Interesant ist, daß sich Ehlen hier auf Einvernehmen mit dem Umweltministerium beruft, dazu habe ich etwas ganz anderes gefunden (da ja doch niemand die Links liest):

Umstrittenes Forschungsprojekt - Trittin fordert Ende der Krähenjagd
Beitrag von PSI am Thursday, November 25 2004
Wegen der Jagd auf Rabenvögel im Rahmen eines Forschungsvorhabens gibt es Zwist zwischen Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU). Trittin forderte Ehlen in einem der Nachrichtenagentur ddp vorliegenden Brief dazu auf, das Projekt im ostfriesischen Kreis Leer zu beenden. Ehlens Sprecher Gert Hahne sagte dazu am Mittwoch in Hannover: «Wir mutmaßen, dass Herr Trittin falsch informiert wurde.»
Das Projekt, bei dem Rabenkrähen und Elstern in Fallen gefangen und anschließend mit einem Stockschlag auf den Kopf getötet werden, werde fortgesetzt, betonte Hahne. Mit dem Forschungprojekt solle festgestellt werden, ob sich durch eine Verringerung der Rabenvögel die Populationen gefährdeter Wiesenbrüter besser schützen lasse. «Wir wollen weg von Vermutungen und Verdächtigungen hin zu einer wissenschaftlichen Dokumentation», sagte Hahne. Bislang zögen Gegner und Befürworter einer Krähenjagd nur Studien herbei, die Teilbeobachtungen enthielten. Mit den Ergebnissen des Forschungsprojekts könne «die ganze Republik arbeiten», betonte er.
Trittin hält die Krähenjagd dagegen dem Brief zufolge «für wissenschaftlich äußerst fragwürdig». Das Forschungsvorhaben sei «schon vom Grundsatz her nicht in der Lage, den Einfluss der Beutegreifer auf die Bodenbrüter detailliert zu bewerten». Die Einwirkung von Rabenkrähen und Elstern auf Eier und Jungvögel von Bodenbrütern sei «lokal höchst unterschiedlich». Für eine wissenschaftliche Analyse müssten alle anderen Umweltfaktoren ausgeschlossen oder zumindest konstant gehalten werden.
http://www.lonlygunmen.de/natur/news/news-archive-11-2004.html

Sollte jemand Erkenntnisse haben, daß diese Quelle nicht seriös ist, bitte ich um Nachricht. Sonst weiß ich nicht, was ich von der Antwort des Landwirtschaftsministers zu halten habe.

tukan-world
15. February 2005, 23:06
sehr daneben

Ich kam hierher um mitstreiter gegen tierelend zu finden

tamborie
15. February 2005, 23:07
Umstrittenes Forschungsprojekt - Trittin fordert Ende der Krähenjagd

Nein, nein dies meinte ich mit Sicherheit nicht, ich meinte die Einstellung der Jagd von Rabenvögeln in den 80zigern nicht in der heutigen Zeit.

Gruß
Tam

Vogelklappe
15. February 2005, 23:11
Ja, das weiß ich, tamborie, die Sache mit Trittin bezieht sich auf die Antwort zur Kleinen Anfrage.

Wo verrecken denn jetzt zig Krähen am Schrot (die Jäger würden Dir 'was husten) ?

tamborie
15. February 2005, 23:15
sehr daneben

Ich kam hierher um mitstreiter gegen tierelend zu finden
Dagegen dürfte kein Mensch was haben und wie es den Anschein hat auch die Forenleitung nicht.
Es kann aber nicht angehen, dass Menschen hier massiv angegriffen werden, weil sie unbequeme Fragen stellen oder anderer Meinung sind.
Du sagtes es sei das größte Forum. Ich weiß es nicht, wenn es so ist kann es ja nicht verwunderlich sein, dass dann auch eine Vielzahl von Meinungen aufeinander prallen.

Im übrigen warst Du nicht gemeint, jedenfalls habe ich von Dir keine Dinge gelesen die persönlich wurden, zumal es auch nicht Deine ersten Beiträge hier sind.


Gruß
Tam

Vogelklappe
15. February 2005, 23:28
Bekomme ich noch eine Antwort, woher Du das hast, tamborie, daß "zigtausend" am Schrot verrecken oder wirst Du das weiter ignorieren ? Ist nur 'ne Frage.

tukan-world
15. February 2005, 23:35
Mit den Ergebnissen des Forschungsprojekts könne «die ganze Republik arbeiten», betonte hahne

selbiges meinte ich mit wegbereiter

tamborie
15. February 2005, 23:52
Bekomme ich noch eine Antwort, woher Du das hast, tamborie, daß "zigtausend" am Schrot verrecken oder wirst Du das weiter ignorieren ? Ist nur 'ne Frage.
Ja ok, ich ignoriere es.
Ist nur ne Antwort. :D :D :D

KUGELSCHAFTER (1997) gibt für Hessen an, dass jährlich mindestens 200-300 Tausend Tiere erlegt werden müssten, um den Bestand auch tatsächlich zu beeinflussen. Das würde bedeuten, dass dort zwischen 50 und 100 Tiere pro Revier erlegt werden müssten. Natürlich ist diese Grössenordnung illusorisch und kann auch in Baden-Württemberg unter ähnlichen Verhältnissen nicht erreicht werden. Dort werden nämlich momentan jährlich etwa nur 20000 Tiere erlegt.
Zitat aus http://www.oejv.de/positionen/rabenvoegel.htm

Demnach dürfte eine nicht geringe Zahl nicht "richtig" getroffen sein, oder irre ich hier?

Gruß
Tam

Vogelklappe
16. February 2005, 00:01
oder irre ich hier? Ja, das sehe ich so. Ich denke, die von Dir zitierten Ausführungen lassen Rückschlüsse auf beschossene, aber nicht erlegte Tiere gar nicht zu. Es wird m. E. als illusorisch beschrieben, die genannte Anzahl Tiere überhaupt "vor die Flinte" zu bekommen.

tamborie
16. February 2005, 00:05
Wenn in BW jährlich 20000 Tiere erlegt werden, wieviele waren dann
a) sofort tot
und
b) wieviele starben später und tauchen ergo nicht in der Statistik auf
weil sie nicht sofort starben.
Rechnet man dies auf das gesamte Gebiet aus dürften hier mehr Tiere "leiden"

Gruß
Tam

Karin
16. February 2005, 00:11
Schade, wie alles zerredet wird.

Karin
16. February 2005, 00:31
:prima:

http://petition.thoki.net/main.php

tukan-world
16. February 2005, 01:45
Zum Vogelforum soviel ,,Eigentlich war ich dort gesperrt ,,ich durfte schreiben !


Aber ich möchte viel wichtigeres anbringen , dass mir nicht aus dem Kopf geht .

1 . Warum favorisiert man so diese verbotene Falle ?

Liegt es daran ,das selbst wenn mal ne Kontrolle der Falle ausfallen sollte ,,nichts "anbrennt" , erledigt sich von selber ?


Zum 2. hier moechte ich noch einmal auf das Töten per Stockschlag eingehen ,,

in der Antwort heisst es wie beim Huhnschlachten ergo tierschutzkonform

Ihr wisst ich bin ein Mensch der Praxis ... Viele Raben und Kraehenvögel hielt ich schon in meinen Haenden

wenn die Möglichkeit bestand immer mit Handschuhen .

Warum , ein gefangener Kraehenvogel reagiert nicht beim festhalten in der Hand wie ein Huhn , Kopf nach unten gleich Starre .

Nein ein Kraehenvogel sucht mit dem Schnabel die Hand die ihn haelt und verbeist sich , mit den Zehen verkrallt sie sich ..In keiner dieser Situationen , waere es mir möglich gewesen so gezielt mit einem ! Stockschlag so ein gehaltenes Tier zu töten ,,es geht nicht ,es sei denn ich nehme es in Kauf ,mich selbst zu verletzen ..

So dass ich behaupte ,das Töten , kann so nicht stattfinden , es kann nicht Tierschutzkonform sein !
__________________
Roland

erwarte nie von Anderen, was du selber tust

Vogelklappe
16. February 2005, 09:17
Also, tamborie, obwohl Du nicht nachfragst, werde ich es Dir trotzdem erklären: ein Schrotschuss tötet durch Schockwirkung, d.h. das Auftreffen vieler kleiner Kügelchen auf die Körperoberfläche, und nicht durch Geschoßwirkung wie eine Kugel. Das bedeutet
a) das Tier ist sofort tot, und mit sofort meine ich sofort, d.h. es fällt tot um (oder vom Ast / Himmel).
b) es fliegt durch die Schrotgarbe und lebt erst 'mal unbeeinträchtigt (abgesehen vom Schrecken) weiter.
Bleibt die Frage, wieviele anschließend an Bleivergiftung sterben. Hierzu ist erst 'mal anzumerken, daß der (zulässige) Bleianteil in den Schrotpatronen kontinuierlich gesunken ist. Dann ist die Frage, wie schnell sich das Blei freisetzen und in die Blutbahn geraten kann.
Meines Wissens gibt es keine Untersuchung darüber, wieviel Fallwild an Bleivergiftung gestorben ist. Des weiteren keine Daten dazu, wieviele Jäger über 25 m auf eine Krähe abdrücken, und die dann davonkommt, wenn es bereits Munition gibt, die bis 35 m tauglich sein soll. Abschußversuche auf noch weitere Entfernungen kann ich mir nicht vorstellen, weil die Streuung eines Schrotschusses viel zu hoch ist und jedes Knallen ja die Aussicht auf weiteren Jagderfolg reduziert.

Hast Du Dir die Fallwildzahlen auch angesehen ? Sie liegen überall deutlich unter 1 % der Abschüsse und auch in absoluten Zahlen bei unter 20 % der bisherigen Fallenfänge. Ich kann daher Deinem Schluß
Rechnet man dies auf das gesamte Gebiet aus dürften hier mehr Tiere "leiden" nicht zustimmen.

Außerdem finde ich ebenfalls, daß man ein Huhn nicht mit einer Krähe vergleichen kann. Hier geht es auch um den Lebendfang und den damit verbundenen völlig vermeidbaren Streß eines Wildtieres. Addi, ich glaube, einer hält, und ein anderer schlägt ? Nicht, daß es das besser machen würde. Werde das auch noch 'mal nachfragen.

Karin, das ist nicht Zerreden. Mir ist es wichtig zu verstehen, woraus die Leute welche Schlüsse ziehen.

Vogel-Mami
16. February 2005, 09:37
Hallo Volker

Ich denk einfach mal, nicht jeder der dort unterschreibt, schreibt es hier ins Forum.
Hi,


hoffentlich hast Du recht! :~
Zumindest auf mich trifft es zu, hab selbstverständlich längst unterschrieben, ohne es hier gleich zu dokumentieren...! :jaaa:


Übrigens, meinen Vermieter konnte ich auch gewinnen.
Da der keinen eigenen PC hat, wollte er direkt im Anschluß an meine Eingabe unterschreiben, ging aber nicht (klar, könnte ja sonst mißbraucht werden)...
Allerdings...am nächsten Tag -nach erneuter Einwahl- hat`s gefunzt! ;)

Ich werde natürlich versuchen, noch weitere zu animieren -auch mit meiner vorläufig geänderten Signatur! :zustimm:

Karin
16. February 2005, 11:11
Schaut Euch mal in den Jägerforen um, lest was sie schreiben bzgl. des Abschusses, Anlocken oder Fangen von Krähen und Elstern. Es ist aufwendig und zeitraubend, schwierig ob der Intelligenz dieser Vögel -

Hier sprechen Jäger :

http://jagd.de/treff/forum/diejagd?f_cmd=anzeigen&f_modus=thread&f_part_id=61176&f_beitrag_id=61503

http://216.239.59.104/search?q=cache:2sL7EbleAXoJ:www.wildundhund.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi%3Fubb%3Dnext_topic%26f%3D49%26t%3D000043%26go%3Dnewer+nordischer+Kr%C3%A4henfang+&hl=de

VolkerM
16. February 2005, 11:30
Hallo Vogel-Mami,

Danke.


Hallo zusammen,

hier noch einige Anmerkungen zu der im LK Leer durchgeführten "Feldstudie"

regulierende Eingriffe (wie z.B. Dezimierungen - aber auch Neu- oder Wiederansiedlungen -bestimmter Tier- und/oder Pflanzenarten) verändern zwangsläufig Wechselbeziehungen (Räuber- Beute / Pflanzenfresser - Nahrungspflanzen / Blütenpflanzen - Bestäuber etc.) und Abhängigkeiten zwischen den im "Regulierungsgebiet" vorkommenden Tier- und/oder Pflanzenarten. Während in kleinräumigen Einheiten (zu denken ist dabei beispielsweise an in Foren mehrfach im Zusammenhang mit "Krähenüberpopulationen" angesprochene Truppenübungsplätze) eine meist überschau- und kartierbare Flora und Fauna anzutreffen ist, deren Gefüge autochthoner Arten allerdings oft durch allochthone Arten in "Ungleichgewicht" gerät, sind die Auswirkungen "(bestands)regulierender Maßnahmen" in großflächigen Einheiten (wie z.B. dem von der "Regulation" betroffenen Landkreis Leer) schon deshalb weit riskanter und schwieriger abzuschätzen, weil flächendeckende (fortgeschriebene) Bestandskartierungen nicht vorliegen und die ökologischen und strukturellen Gegebenheiten sich völlig uneinheitlich darstellen. Schon von daher ist die im Landkreis Leer flächendeckend vorgenommene Reduktion von Rabenvögeln (durch Fallenfang mit anschließender Tötung) zur Erlangung "neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse" völlig untauglich. Die Fokussierung auf den "Prädationsfaktor Rabenvogel" verstellt den Blick auf die multifaktorellen Ursachen (Paramter), denen wesentlichere Anteile an Populationsreduzierungen wiesenbrütender Vögel beizumessen sind. Coevolutionäre Effekte (die sich über längere Zeiträume entwickeln) und zu "Strategien" des Populationserhalts prädierter Arten führen, finden keinerlei Berücksichtigung. Maßgeblich durch die "Kulturtätigkeit" des Menschen verursachte Einengungen und Beeinträchtigungen von Lebensräumen vormals als in bestimmten Regionen als autochthon einzustufender Tierarten haben dazu geführt, dass Abwanderung aus diesen Regionen und Migration in andere (Ersatz)Habitate zu verzeichnen ist. Der Abfang und die Tötung von Rabenvögeln in "neubesiedelten" Einheiten führt (bestenfalls) zu einer Verschiebung des Problems in andere räumliche Einheiten. Die (von bestimmten Kreisen unterstellte) "Wertigkeit" der Bejagung von Rabenvögeln für den Schutz und Erhalt der bodenbrütenden Vogelarten ist bereits hinlänglich durch viele Arbeiten zum Thema widerlegt. Sollten diese "Kreise" auf ihrer Haltung beharren, würde dies in Konsequenz eine kontinuierliche Bejagung und letztlich die Eliminierung der seit Jahrhunderten hier heimischen Rabenvögel bedeuten. Ich würde mir ein "ehrliches" Zugestehen dieser Absicht wünschen, statt mit "Wissenschaftlichkeit" zu argumentieren.

Schöne Grüße
Volker

Andrea77
16. February 2005, 11:47
Hallo,

ich denke, ein Problem beim Unterschreiben der Petition ist, dass man einfach irgendwo ins Internet seine gesamte Adresse eintragen soll.

Warum geht das Unterschreiben der Petition denn nicht ohne Adresse?
Es muss ja nicht anonym sein, aber Vorname, Nachname und Wohnort sollte doch m.E. reichen, oder??

[Ist nur als Anregung gedacht und soll die Diskussion auf keinen Fall weiter anheizen]

Bianca Durek
16. February 2005, 12:03
Noch mal ein kurzer Hinweis auf die Sendung heute Abend im HR um 20.45 Uhr

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=2262&key=standard_document_4393552

Karin
16. February 2005, 12:40
Hallo,

ich denke, ein Problem beim Unterschreiben der Petition ist, dass man einfach irgendwo ins Internet seine gesamte Adresse eintragen soll.

Warum geht das Unterschreiben der Petition denn nicht ohne Adresse?
Es muss ja nicht anonym sein, aber Vorname, Nachname und Wohnort sollte doch m.E. reichen, oder??

[Ist nur als Anregung gedacht und soll die Diskussion auf keinen Fall weiter anheizen]

Die Daten werden doch nicht komplett angezeigt. In der Liste sind für Außenstehende nur Name und Beruf der Unterschreibenden zu sehen.
Alles andere wird doch vertraulich behandelt, ist aber für die Beteiligung an einer Petition notwendig, da sonst Mißbrauch damit betrieben werden kann.

tamborie
16. February 2005, 15:08
Hier sprechen Jäger :

http://jagd.de/treff/forum/diejagd?f_cmd=anzeigen&f_modus=thread&f_part_id=61176&f_beitrag_id=61503

http://216.239.59.104/search?q=cache:2sL7EbleAXoJ:www.wildundhund.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi%3Fubb%3Dnext_topic%26f%3D49%26t%3D000043%26go%3Dnewer+nordischer+Kr%C3%A4henfang+&hl=de

Um was geht es Dir eigentlich?
Willst Du hier die Leute gegen Jäger aufhetzen oder geht es Dir um die Fang- und Tötungsmethode bei dieser Studie und den damit 5000 Rabenvögel?
Schau ich ins Schlachterforum, werde ich bestens informiert wie ein Tier geschlachtet wird.
Schaue ich ins Automechanikerforum erfahre ich wie am besten ein Auto repariert wird.
Schaue ich ins Jagdforum erfahre ich logischerweise wie gejagd wird! 0l 0l 0l

Im übrigen hat der Beruf in dieser Petition nichts zu suchen, auch wenn ich dieses Feld ausgefüllt habe. Sie ist unrelevant!


Gruß
Tam

Karin
16. February 2005, 17:20
@Tamborie : Warum meinst Du, daß es die Leser aufhetzen könnte, wenn sie lesen, was die Jäger schreiben ????

Ich sagte doch, was ich damit bezweckte, nämlich aufzuzeigen, wie schwer es ist Krähen anzulocken, um sie abzuschießen und das man deswegen scheinbar nach einer effizienteren Methode sucht bzw. eine bekannte (nordischer Krähenfang) zu legaliseren sucht, ob diese nun tierschutzkonform ist oder nicht.

War das nun auch für Dich verständlich ?

Vogelklappe
16. February 2005, 18:19
Ann ?


Hier wird für mich erst deutlich, daß Du die Tatsache anzweifelst ? Gegen die Fallen im Landkreis Leer ist ja ein Gerichtsverfahren anhängig - welche Informationen benötigst Du noch ? Darf ich Dein Schweigen so interpretieren, daß Du jetzt genügend Informationen hast, um den Fakt dieser "Fallen-Feldstudie" nicht mehr anzuzweifeln ?
Und inzwischen auch mitbekommen hast, daß die Studie über drei Jahre laufen soll (wovon 2004 das erste war), mit je 22.000 bzw. 21.000 € pro Jahr vom Landwirtschaftsministerium aus Mitteln der Jagdabgaben finanziert wird und eine Ausnahmegenehmigung für die Betreibung der Fallen noch im März (nach Beginn der Schonzeit im Februar) erteilt wurde ?
Sowie daß Rabenkrähen und Elstern in Hessen bejagt werden dürfen und auch in beträchtlicher Zahl legal abgeschossen werden ?
Des weiteren, daß Krähemassenfallen (eigentlich) verboten sind ? Für die Tötung in diesen Fällen - aus mir bislang unverständlichen Gründen - die Tierschutz-Schlachtverordnung herangezogen wird ? Während dies in Hessen ausdrücklich verboten ist (Lebendfänge MÜSSEN dort erschossen werden) ?

Was sind Deine Schlußfolgerungen ?

Hiermit biete ich noch einmal ausdrücklich an, relevante Informationen zur Vefügung zu stellen - also erneut meine explizite Frage: was fehlt noch ?

tamborie
16. February 2005, 18:31
@Tamborie : Warum meinst Du, daß es die Leser aufhetzen könnte, wenn sie lesen, was die Jäger schreiben ????

Was hat es mit den Fallen zu tun, oder mit der TiHo?
Deine verbalen Angriffe gegen alles und jeden hier welcher nicht Deiner Meinung ist, lässt mich zumindest verstehen warum Ann hier nicht mehr schreibt!



War das nun auch für Dich verständlich ?
Vielleicht bist Du in der Lage mal Deine aggressive Stimmung hier wegzulassen.
Ich weiß nicht aus welcher Ecke Du gekrochen gekommen bist, aber artikuliere Dich doch bitte dort so in Deiner Ausdrucksweise wo Du sonst schreibst.
Es macht für einen Newbie immer einen schlechten Eindruck mit den Stil zu schreiben den DU an den Tag legst!
Ausser fast ausschliesslich hier in diesem Thread kam ja noch nichts von Dir.

War dies verständlich?

Gruß
Tam

Vogelklappe
16. February 2005, 18:56
Für mich ist dieser "Schlagabtausch" nicht verständlich, weil er in der Sache nicht weiterführt.

Tamborie, Dein fortgesetzter Vorwurf der Aggression trägt hier auch nicht zur Deeskalation bei.
Was war denn jetzt an Karins Erläuterung
wie schwer es ist Krähen anzulocken, um sie abzuschießen und das man deswegen scheinbar nach einer effizienteren Methode sucht bzw. eine bekannte (nordischer Krähenfang) zu legaliseren sucht, ob diese nun tierschutzkonform ist oder nicht aufhetzend ?

Warum kommt mir das alles nur so bekannt vor;
Original geschrieben von Vogelklappe: Und @ tamborie: glaubst Du, daß der Schlagabtausch, dessen Vorgeschichte ich nicht kenne, irgendwo hinführt ? - Wer lesen kann ist klar im Vorteil. ich bezog mich auf Beiträge hier und nicht anderswo!! Machte für mich als "Newbie" damals (im April 03) auch keinen guten Eindruck, daß offenbar persönliche Animositäten ausgetragen wurden.


...lässt mich zumindest verstehen warum Ann hier nicht mehr schreibt! Mich nicht. Ich habe höflich ein Angebot gemacht und nun nachgefragt.

tamborie
16. February 2005, 19:19
Für mich ist dieser "Schlagabtausch" nicht verständlich, weil er in der Sache nicht weiterführt.

Tamborie, Dein fortgesetzter Vorwurf der Aggression trägt hier auch nicht zur Deeskalation bei.
Was war denn jetzt an Karins Erläuterung aufhetzend ?
Ok Vogelklappe ich hab jetzt keine Studie in Auftrag gegeben und keine Proffessor hat diesen Beitrag abgesegnet, aber als was bezeichnest Du es dann?

Zitate Karin:

War das nun auch für Dich verständlich ?

Hier sprechen Jäger :

http://jagd.de/treff/forum/diejagd?...eitrag_id=61503

http://216.239.59.104/search?q=cach...4henfang+&hl=de

Wohlgemerkt ein Hinweis das es nicht auf Jäger abzielt, ist hier nicht zu finden!!

Schade, wie alles zerredet wird.

Das ist richtig. Wenn´s nach mir ginge, dann gäbe es keine Jäger, so wie es sie heute gibt.

Aber das mit den Beschimpfungen und der Scheinheiligkeit möchte ich zurückgeben.

Ich dachte, das ist doch hier ein Vogel-Forum und alles Vogelfreunde

Aber Rabenvögel scheinen doch nicht so das große Interesse zu erwecken, sind wohl doch nur Rabenvögel

wenn er meint es sei Recht wildlebende Vögel zu fangen und bestialisch umzubringen, doch ich plädiere dafür das genau diese Leute dann dorthin fahren und beim Abschlachten der Vögel eigenhändig helfen !

Mir wiederstrebt es einfach, dass insbesondere von Dir liebe Vogelklappe Menschen gezwungen werden sich zu äußern, obwohl es den Anschein hat sie werden es nicht tun, da man die Sinnlosigkeit hier erkannt hat.
Hört man auf?
Nein, man macht weiter als ob das Wohl und Wehe der Rabenvögel daran anhänge das man EINE person bekehrt, daran bist Du beteiligt also halte Du den Ball schön flach mein Lieber!!

Gruß
Tam

tamborie
16. February 2005, 19:20
Warum kommt mir das alles nur so bekannt vor; Machte für mich als "Newbie" damals (im April 03) auch keinen guten Eindruck, daß offenbar persönliche Animositäten ausgetragen wurden.
Was ist denn das Vogelklappe, mahnst beim Thema zu bleiben und gräbst alte Threads aus?
Mach Dich nicht lächerlich!!!!
Wir können ja jetzt nebenbei uns uralte Threads und Aussagen um den Kopf knallen!! Bloss wem hilfst udn vor allen Dingen: Wayne interessiert es?

Gruß
Tam

Vogelklappe
16. February 2005, 19:45
Aber tamborie
...dass insbesondere von Dir liebe Vogelklappe Menschen gezwungen werden sich zu äußern, obwohl es den Anschein hat sie werden es nicht tun, da man die Sinnlosigkeit hier erkannt hat. Wen kann ich denn zwingen ?
Mach Dich nicht lächerlich!!!! Ich habe Ann nicht angegriffen, sondern angeboten, die Info zu geben, nach der sie gefragt hat.


Nein, man macht weiter als ob das Wohl und Wehe der Rabenvögel daran anhänge das man EINE person bekehrt, daran bist Du beteiligt ... Ich will niemanden bekehren. Das erscheint mir auch gar nicht notwendig, da Ann bereits singalisiert hat, wenn...dann...
Es mag sein, dass all diese Leute in ihrem Eifer fehlgeleitet sind, wenn dem so ist, sollte man selbstredend etwas dagegen unternehmen.

Und wo bitteschön in all meinen Beiträgen, schreibe ich, dass ich die Methode gutheisse? Wie kommst Du denn auf "bekehren" ? Noch habe ich hier irgend jemanden aufgefordert, die Petition zu unterschreiben.


Das wird mir jetzt echt zu dumm. Ihr seid doch alle in der Lage zu lesen. Insofern werde ich jetzt hier nicht alles doppelt und dreifach schreiben sondern nur noch auf die entsprechenden Beiträge hinweisen.

Vielleicht habt Ihr die Güte diese dann aufmerksam durchzulesen. Und sag' mir doch bitte freundlicherweise, wo ich einen angekündigten Rückzug von Ann überlesen habe ?

Ja, alte Threads, gleiche Methode. Auch Du gräbst ja gerade wieder jüngste Beiträge aus, die jeder selbst lesen und seine Schlüsse daraus ziehen kann.

Wenn Ann meine Frage
Was sind Deine Schlußfolgerungen ? nicht beantworten will, braucht sie das nur zu schreiben; ich höre dann auf. Können wir nun zum Thema zurückkehren, tamborie, und die Einlassungen über "Art und Weise", "Stil", etc. beiseite lassen ?

tamborie
16. February 2005, 19:45
Nochmals, dies Thema sollten die Rabenvögel sein und keine Diskussion Pro oder Contra Jäger.
Diese haben mit diesem Thema eigentlich nichts zu tun, hier geht es explizit um eine Feldstudie.

Ich habe allerdings berechtigte Zweifel, dass eben nicht doch versucht wird, dies von einigen in diese Richtung laufen zu lassen.

Gruß
Tam

Vogelklappe
16. February 2005, 20:03
Es geht auch nicht um Fleischkonsum oder indirekte Beteiligung an sonstigem Tierleid.

Ich finde es hypokritisch, dass jemand der sich derart über den Tod von 6000 Krähen aufregt, eiskalt zum qualvollen Leben und Tod von zigtausenden von Schlachttieren beiträgt. Aber auf andere mit dem Finger zu zeigen ist halt immer einfacher, als sich selbst ein wenig einzuschränken, gell?

Weißt Du eigentlich für den Tod von wievielen Tieren Du im Laufe Deines Lebens verantwortlich bist? Machen wir doch eine kleine Rechnung "auf dem Briefumschlag": Nehmen wir mal an Du isst ca 1kg Fleisch pro Woche ... Aber, hey, das ist ja in Ordnung. Denn schliesslich hast Du, oh große Tierfreundin, ja Deine Unterschrift zum Schutz von 6000 Krähen geleistet. Ich könnte kotzen vor soviel Scheinheiligkeit. Auch wenn man das aus Gründen persönlicher Glaubwürdigkeit an anderer Stelle diskutieren mag.

Ann Castro
16. February 2005, 20:07
Darf ich Dein Schweigen so interpretieren, daß Du jetzt genügend Informationen hast

Nein darfst Du nicht. Ich habe nur keine Lust mehr mich hier derart anpöbeln zu lassen. Vermutlich bin ich auch nicht die Einzige, die sich hier durch Euer Benehmen hat vergraulen lassen.

Ausserdem habe ich auch noch andere Dinge zu tun, als mich um diesen Thread zu kümmern, der immer weiter ausufert und immer absurder wird.

Meine Informationswünsche habe ich bereits in meinem allerersten Posting geschildert. Alles was kam war einseitiges Material, was inhaltlich auch mehrfach nicht richtig war sondern sich weiterhin auf Bildzeitungs-Niveau (wie ein anderer User feststellte) bewegte.

Danke für Dein Informationsangebot. Ist nicht mehr nötig.

Ann.

tukan-world
16. February 2005, 20:08
Könnt ihr Euch erinnern das je soviele Vogelforen ZUSAMMEN für eine Sache da sind .,gemeinsam . Für die Kraehen und ihr Recht . :)

Orientiert Euch bitte daran , ich bedauer es sehr für die Vogelforen ,den Ablauf hier,

Karin
16. February 2005, 20:18
Ich habe nur keine Lust mehr mich hier derart anpöbeln zu lassen. Vermutlich bin ich auch nicht die Einzige, die sich hier durch Euer Benehmen hat vergraulen lassen.



Gepöbelt haben hier genau 2 Leute und Du gehörtest ganz sicher dazu. Dein Benehmen war alles andere, als freundlich und höflich, um es mal nett auszudrücken. Außer Forderungen, unbegründeten Anschuldigungen und Spekulationen habe ich von Dir in diesem Thread kaum etwas gelesen.

Sorry, aber das mußte jetzt mal raus. Ich finde es äußerst scheinheilig, wenn jemand nicht einfach zu dem stehen kann, was er denkt und sich rausredet.

Da ist mir selbst jemand wie Aday lieber, auch wenn ich ganz sicher nicht seiner Meinung bin, aber er sagt sie wenigstens frei raus.

So, das mußte jetzt mal raus

VolkerM
16. February 2005, 20:18
Hallo zusammen,

die inhaltlichen Punkte der letzten Postings von "Vogelklappe" sind vollkommen schlüssig, logisch und für jede/n neutrale/n User/in nachvollziehbar.

Hallo Ann,

könnte es möglich sein, dass Dir mein sich auf "Bildzeitungsniveau" befindlicher (nachfolgend erneut eingestellter) Beitrag zu vereinfachend, plakativ, populistisch und simpel (wie von der Bildzeitung gewöhnt) erscheint?

Hier nochmals (und auch zur Lektüre für Tam empfohlen) der Text. Bitte um Nachweis falscher Denkansätze und Einschätzungen - möglichst nicht auf "Bildzeitungsniveau":

regulierende Eingriffe (wie z.B. Dezimierungen - aber auch Neu- oder Wiederansiedlungen -bestimmter Tier- und/oder Pflanzenarten) verändern zwangsläufig Wechselbeziehungen (Räuber- Beute / Pflanzenfresser - Nahrungspflanzen / Blütenpflanzen - Bestäuber etc.) und Abhängigkeiten zwischen den im "Regulierungsgebiet" vorkommenden Tier- und/oder Pflanzenarten. Während in kleinräumigen Einheiten (zu denken ist dabei beispielsweise an in Foren mehrfach im Zusammenhang mit "Krähenüberpopulationen" angesprochene Truppenübungsplätze) eine meist überschau- und kartierbare Flora und Fauna anzutreffen ist, deren Gefüge autochthoner Arten allerdings oft durch allochthone Arten in "Ungleichgewicht" gerät, sind die Auswirkungen "(bestands)regulierender Maßnahmen" in großflächigen Einheiten (wie z.B. dem von der "Regulation" betroffenen Landkreis Leer) schon deshalb weit riskanter und schwieriger abzuschätzen, weil flächendeckende (fortgeschriebene) Bestandskartierungen nicht vorliegen und die ökologischen und strukturellen Gegebenheiten sich völlig uneinheitlich darstellen. Schon von daher ist die im Landkreis Leer flächendeckend vorgenommene Reduktion von Rabenvögeln (durch Fallenfang mit anschließender Tötung) zur Erlangung "neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse" völlig untauglich. Die Fokussierung auf den "Prädationsfaktor Rabenvogel" verstellt den Blick auf die multifaktorellen Ursachen (Paramter), denen wesentlichere Anteile an Populationsreduzierungen wiesenbrütender Vögel beizumessen sind. Coevolutionäre Effekte (die sich über längere Zeiträume entwickeln) und zu "Strategien" des Populationserhalts prädierter Arten führen, finden keinerlei Berücksichtigung. Maßgeblich durch die "Kulturtätigkeit" des Menschen verursachte Einengungen und Beeinträchtigungen von Lebensräumen vormals als in bestimmten Regionen als autochthon einzustufender Tierarten haben dazu geführt, dass Abwanderung aus diesen Regionen und Migration in andere (Ersatz)Habitate zu verzeichnen ist. Der Abfang und die Tötung von Rabenvögeln in "neubesiedelten" Einheiten führt (bestenfalls) zu einer Verschiebung des Problems in andere räumliche Einheiten. Die (von bestimmten Kreisen unterstellte) "Wertigkeit" der Bejagung von Rabenvögeln für den Schutz und Erhalt der bodenbrütenden Vogelarten ist bereits hinlänglich durch viele Arbeiten zum Thema widerlegt. Sollten diese "Kreise" auf ihrer Haltung beharren, würde dies in Konsequenz eine kontinuierliche Bejagung und letztlich die Eliminierung der seit Jahrhunderten hier heimischen Rabenvögel bedeuten. Ich würde mir ein "ehrliches" Zugestehen dieser Absicht wünschen, statt mit "Wissenschaftlichkeit" zu argumentieren.

Gespannte Grüße
Volker

Karin
16. February 2005, 20:29
Roland, stell doch mal die Fotos hier ein, vielleicht bewegt das die Gemüter in eine sinnvollere Richtung ?

tukan-world
16. February 2005, 20:37
wie es dem gefangenen Vogel geht , der nun menschliche fehler und unvermögen , mit seinem leid und leben bezahlen soll

dann.................nutzen auch bunte Bilder nicht

Vogelklappe
16. February 2005, 20:38
Tja, Ann,
Nein darfst Du nicht. Ich habe nur keine Lust mehr mich hier derart anpöbeln zu lassen. Vermutlich bin ich auch nicht die Einzige, die sich hier durch Euer Benehmen hat vergraulen lassen. hoffe doch nur, daß Du mich nicht mit "Euer Benehmen" meinst, der Bezug ist mir nicht klar. Ich stehe hier für mich selbst und sonst niemanden. Mit den Meinungen anderer User gehe ich konform oder auch nicht. Die Meinungen einzelner ÜBER andere gehörte eigentlich nicht hierher. Inhaltlich habe ich noch nichts vernommen, was für die Fallen bei der gegebenen Fragestellung spräche und bin weiterhin an diesbezüglichen Quellen interessiert. Kannst Du mir denn mehr Info von der "anderen Seite" geben ?

tukan-world
16. February 2005, 20:56
http://www.wdr.de/radio/radiohome/programm/

bitte

Motte
16. February 2005, 21:00
Ich bin ein Mensch von geringem Verstand und versuchte nun nach einiger Zeit der ganzen Sache hier zu folgen. Ich musste schmunzeln, danke ;)

Jetzt werden schon willkürlich links zu Jägerforen eingestellt (worum ging es noch gleich?)

Einer der wenigen der hier Beiträge mit Hand und Fuss einstellt, ist Volker. Andere beschäftigen sich lieber damit ihre Antipathien auszuleben, oder rührselige oder gar Revolverblattartige Signaturen zu entwerfen.

Und was Addi immer mit den VF hat, weiß ich auch nicht. "Das Vogelforum" setzt sich sicher nicht aus einer handvoll User zusammen, die nichts besseres zu tun haben als sich zu streiten. Was hier abläuft ist sicher NICHT im Sinne der Sache.

Wie kann man sich auf eine/n User/in stürzen, nur weil er nicht auf der Stelle unterschreiben mag. Wer gibt einem das Recht über dessen Tierliebe ein Urteil abzugeben. Zumal einige Damen hier in ihrer Hysterie nicht vergessen sollten die Thematik im ganzen zu betrachten, statt einfallslose Sprüchlein zu kreieren und den Usern (scheint ja in Planung zu sein) die Fotos der Qualen regelrecht ins Gesicht zu tackern. Im Gegensatz zu einigen anderen hier bin ich nicht der Ansicht das Penetranz der richtige Weg ist (WIE sollte sie?)

Beharrlichkeit kann der Sache dienlich sein, aber die Grenzen sollten jedem normalem Menschen geläufig sein.

Worum geht es mittlerweile? Das Ann jammernd um Verzeihung bittet und ihre Unterschrift gibt? Hat die liebe Seele dann endlich Ruh?

von Karin:>>Roland, stell doch mal die Fotos hier ein, vielleicht bewegt das die Gemüter in eine sinnvollere Richtung ?<<

Sinnvolle Richtung? Eine Maßnahme wäre es mit dem Kleinkrieg aufzuhören und von dem Versuch jemanden auf Gedeih und Verderb von seiner Meinung zu überzeugen (am besten ist der zu Überzeugende stellt zu diesem Zweck jedes selbstständige Denken ein), Abstand nehmen.

Volker hat auf etwas aufmerksam gemacht das Beachtung verdiendt. Nun liegt es in der Hand des Einzelnen sich mit dieser Sache vertraut zu machen, sich die Konsequenzen vor Augen zu führen und zu überlegen ob er handelt, bzw. was wirklich abläuft. Dazu kommt man ja kaum wenn man sich dauernd zankt :D ;)

Karin
16. February 2005, 21:21
Sinnvolle Richtung? Eine Maßnahme wäre es mit dem Kleinkrieg aufzuhören und von dem Versuch jemanden auf Gedeih und Verderb von seiner Meinung zu überzeugen (am besten ist der zu Überzeugende stellt zu diesem Zweck jedes selbstständige Denken ein), Abstand nehmen.



Man wird sich wohl noch wehren dürfen, oder ?

Hier wurde versucht ganz sachlich darüber zu berichten, was von einigen wenigen durch nicht minder unpassende, ja sogar angreifende Parolen im Keim erstickt werden sollte.



Einer der wenigen der hier Beiträge mit Hand und Fuss einstellt, ist Volker. Andere beschäftigen sich lieber damit ihre Antipathien auszuleben, oder rührselige oder gar Revolverblattartige Signaturen zu entwerfen.

Es wird auch immer kurioser. Nun muß man nicht nur Veganer sein, sondern auch einen Doktortitel besitzen, um sich tierschützerisch zu engagieren ?

Und mal ne "kleine Anfrage" an Dich : Was tust Du hier ? Guck Dir mal an, was Du selbst von Dir gibst !

tamborie
16. February 2005, 21:26
Die (von bestimmten Kreisen unterstellte) "Wertigkeit" der Bejagung von Rabenvögeln für den Schutz und Erhalt der bodenbrütenden Vogelarten ist bereits hinlänglich durch viele Arbeiten zum Thema widerlegt. Sollten diese "Kreise" auf ihrer Haltung beharren, würde dies in Konsequenz eine kontinuierliche Bejagung und letztlich die Eliminierung der seit Jahrhunderten hier heimischen Rabenvögel bedeuten. Ich würde mir ein "ehrliches" Zugestehen dieser Absicht wünschen, statt mit "Wissenschaftlichkeit" zu argumentieren.


Ich habe auf die verschiedenen Möglichkeiten hingewiesen Volker Studien zu manipulieren ohne jedoch etwas falsches zu tun.
Hier streiten sich zwangsläufig die Geister.
Mit einer Ausrottung der Rabenvögel (Ausnahme Kolkrabe) ist nicht zu rechnen, dies zeigt die jahrelange Bejagung und auch die Schwierigkeiten die sich bei der Jagd und duch die Intellegenz der Vögel einstellen.
Sicherlich ist und dies unterstütze ich, eine natürliche Bestandsregelung vorzuziehen, wobei mir unerklärlich ist wie dies geschehen soll.
Die Beispiele Düsseldorf und Grafenwöhr haben dies veranschaulicht, Düsseldorf ist nun einmal eine von Menschenhand geprägte Landschaft und die Bestände hier regulieren sich nicht selber.
Mit Sicherheit bin ich kein Freund der Jagd sehe aber deren zwingende Notwendigkeit ein.

Hier bei dieser Studie geht es jedoch um etwas anderes und zwar um die Bejagung und die anschliessende Tötung der Vögel um etwas nachzuweisen was unter solcher Methodik abzulehnen ist.
Wäre dieser Thread auf diesem Niveau geführt worden und nicht gleichzeitig ein Rundumschlag gegen die Jäger, so wäre sicherlich diese Ausuferung nicht geschehen.

So bin und bleibe ich weiterhin der Meinung:
a) Die Bejagung kann Aufgrund örtlicher Begebenheiten und die damit verbunden starke Belastung nicht eingestellt werden.
b) Die hier genannte Erschlagung mit bildzeitungsähnlicher Untermalung ist lediglich eine Tötung und nicht besser oder schlechter wie die Erschiessung der Tiere.

Dies aber ist meine Meinung, diese vertrete ich was aber nicht zwangsläufig bedeutet das ich diese Studie gutheisse, denn sonst wäre sicherlich keine Unterschrift erfolgt.
Da es aber auch die Rabenjagd betrifft müssen solche Fragen gestellt werden oder auch die Meinung frei geäußert werden können, ohne das sich hier einige wie wildgeworden Furien aufführen.

Gruß
Tam

gifty
16. February 2005, 21:45
@Tamborie : Warum meinst Du, daß es die Leser aufhetzen könnte, wenn sie lesen, was die Jäger schreiben ????

Ich sagte doch, was ich damit bezweckte, nämlich aufzuzeigen, wie schwer es ist Krähen anzulocken, um sie abzuschießen und das man deswegen scheinbar nach einer effizienteren Methode sucht bzw. eine bekannte (nordischer Krähenfang) zu legaliseren sucht, ob diese nun tierschutzkonform ist oder nicht.

War das nun auch für Dich verständlich ?
Tamborie hat es nicht verstanden :s oder will nicht :k :0- gifty

Motte
16. February 2005, 21:48
Man wird sich wohl noch wehren dürfen, oder ?

Hier wurde versucht ganz sachlich darüber zu berichten, was von einigen wenigen durch nicht minder unpassende, ja sogar angreifende Parolen im Keim erstickt werden sollte.

Du bist hier nicht in einer Schlacht und Du brauchst Dich nicht zu wehren. Dazu könnte es höchstens kommen wenn Du jemanden angreifst. Dann muss man "das Echo" aber schon abkönnen, meine ich. Hier wird nichts im Keim erstickt. Wenn Du das so siehst,bloß weil es Menschen gibt die hinter dem was sie unterschreiben stehen wollen, ist das nunmal Dein Problem




Es wird auch immer kurioser. Nun muß man nicht nur Veganer sein, sondern auch einen Doktortitel besitzen, um sich tierschützerisch zu engagieren ?

Und mal ne "kleine Anfrage" an Dich : Was tust Du hier ? Guck Dir mal an, was Du selbst von Dir gibst !

Man muß weder Veganer noch sonstwas sein (Nur wenn man jemanden als billigenden Mitwisser der Tierquälerei beschuldigt weil er nicht in der selben Sekunde eine Petition unterschreibt, muß sich den Einwand gefallen lassen, das er selbst bei anderen Tierquälereien längst abgeschaltet/sie als normal betrachtet hat und derartige Penetranz und Panik plötzlich nicht mehr für angebracht hält) Gerade dem Tierschutz hat es immer wieder geschadet, wenn Tierschützer ausser Stande waren Dinge auseinander zu halten. Hier wird Bestandsreduzierung mit dieser Thematik hier vermischt, Jäger im allgemeinen werden ohne jeden Kontext mit einbezogen.

Mit einer derart eingeschränkten Sichtweise ist man wahrlich nicht in der Position über andere zu urteilen (erst recht nicht wenn man das Echo nicht verträgt, aber das sagte ich ja schon), ihren guten Willen abzuleugnen, oder ihnen sogar die Fähigkeit abzusprechen sich über ein Thema selbst kundig zu machen/zu informieren (wie es Ann ergangen ist).

Zum eigentlichen Thema

Es ist bedauerlich das man in der Vergangenheit die wichtige ökologische Rolle dieser Tiere nicht erkannt hat. Bedauerlich ist es auch das man heute folge dessen zu Bestandsdezimierungen greifen muß. Denn ein natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen, ist bei weitem nicht so einfach wie manch einer sich das vorstellt.

Eine andere Sache ist es, wenn man das Vernichten großer Bestände unter dem Mantel der Forschung praktiziert, wo es doch eigentlich nur um "legitimierte" Ausrottung geht. Da ist Handeln sicher gefragt.

Und Du gestehst es mir hoffentlich zu das ich den Sachverhalt (so gut es geht) selbst prüfe, bevor ich unterschreibe. In den letzten Tagen war ich kaum online, hatte keine Zeit. Bisher habe ich Volkers Link nur überflogen.
Wenn ich unterschreibe tue ich es also weil ich der Meinung bin das es angebracht ist und nicht weil mir ein übereifriger "Tierschützer" den Finger in den Rücken bohrt.

Dies dazu. damit hat sich das ganze hier für mich erledigt und Du brauchst Dich nicht gegen mich verteidigen, ok?

gifty
16. February 2005, 21:49
Könnt ihr Euch erinnern das je soviele Vogelforen ZUSAMMEN für eine Sache da sind .,gemeinsam . Für die Kraehen und ihr Recht . :)

Orientiert Euch bitte daran , ich bedauer es sehr für die Vogelforen ,den Ablauf hier,
addi, meinste wirklich, das Du den Ablauf hier bedauern müßtest :s Gifty

Vogelklappe
16. February 2005, 21:56
b) Die hier genannte Erschlagung mit bildzeitungsähnlicher Untermalung ist lediglich eine Tötung und nicht besser oder schlechter wie die Erschiessung der Tiere.

Das sehen einige (auch Jäger !) aber ganz anders, wie es sich auch in den einschlägigen Gesetzen wiederfindet:
2) Einschränkungen in Niedersachsen
a) nicht zugelassene Fanggeräte (soweit nicht unter 1 a) genannt):
grundsätzlich sind aus Tierschutzgründen alle Fallentypen zur Jagdausübung verboten, die Massenfänge zulassen (z.B. Krähenmassenfang, Wieselmassenfang etc.)
Quelle: http://www.jagdaufseher-niedersachsen.de/gesetze.php
Siehe "Fangjagd in der Praxis"
§ 3 Fangmethoden
(3) Lebend gefangenes Wild darf ausschließlich mit Schusswaffen getötet werden.
Quelle: http://www.hessenrecht.hessen.de/gvbl/gesetze/87_Jagd_und_Fischereiwesen/87-34-FanggeraeteVO/FanggeraeteVO.htm

Die Gründe und die Abwägung gegenüber dem erklärten Staatsziel Tierschutz für die Genehmigung der Aufhebung eines Verbotes, das "aus Tierschutzgründen" in eben diesem Bundesland besteht, wo finde ich die, tamborie ?
Jetzt könntest Du mich noch aufklären, aus welchem Grund Du die Studie denn nicht gutheißt ?

Vogelklappe
16. February 2005, 23:03
Zitat von Vogelklappe: Das sehen einige (auch Jäger !) aber ganz anders,

Zitat tamborie: Klar jeder sieht irgendwo etwas anders!!
Habe dies begründet. Der Grund für Erschlagen fehlt mir noch.


Zitat von Vogelklappe: Jetzt könntest Du mich noch aufklären, aus welchem Grund Du die Studie denn nicht gutheißt ?

Zitat tamborie: Dies habe ich mehrfach erklärt, muss ich es für Dich umformulieren?
Wenn's Dir nichts ausmacht. Gefunden habe ich nur:

Nochmals ich rede hier nicht über den Sinn oder Unsinn des Versuche welche gemacht werden.

Die Petition wurde von mir unterschrieben, hierbei geht es mir aber in erster Linie um die Falle.

...um etwas nachzuweisen was unter solcher Methodik abzulehnen ist.
Was denn nun: Falle (was genau) oder Methodik (also Falle ?) - wie gäbe es denn Erschlagen ohne Falle, das eine bringt das andere doch mit sich, oder wie ?

mäusemädchen
17. February 2005, 00:41
Hallo zusammen,

hier eine kurze Zusammenfassung des Sendeinhalts (HR 20.45 Uhr):

Herr Grauer (Inst. für Wildtierforschung der TiHo) stellte eine norwegische Krähenmassenfalle vor. In 150 von 180 Revieren des LK Leer stehen solche Fallen. Es wurde vom Off-Sprecher erklärt, dass Bestandszählungen in den betroffenen Gebieten (Rabenvögel und Wiesenbrüter) nicht über ausreichend lange Zeiträume durchgeführt wurden, um eine hinreichende Datenbasis als Ausgangslage für eine solche "Studie" verfügbar zu haben.
Dr. Helb (Uni Kaiserslautern) stellte die Ergebnisse der rheinl.-pfälz. Studie (wurde hier bereits mehrfach zitiert) vor, wonach 90 % der von Rabenvögeln an ihre Brut verfütterte Nahrung aus Insekten besteht. Er bemängelte die Unsinnigkeit der Feldstudie in Ostfriesland, die noch weitere 2 Jahre laufen soll. In den Fallen würden z.B. auch geschützte Arten wie Uhu und auch die geschützte Saatkrähe, die nur an der unterschiedlichen Oberschnabelfärbung zu erkennen ist, gefangen. Dies sei mit Stress und Verletzungen für die gefangenen Tiere verbunden.
Es wurde auf die Vorrangigkeit menschlicher Einflüsse im Hinblick auf den Rückgang von Wiesenbrütern hingewiesen.

Fazit: Leider kurzer aber sehr guter Bericht!


Schöne Grüße
Volker

(Anmerkung von mir: Volker hat um Verteilung in die diversen Foren gebeten.)

Vogel-Mami
17. February 2005, 01:21
...Andere beschäftigen sich lieber damit...rührselige oder gar Revolverblattartige Signaturen zu entwerfen... Hallo Motte,


meinst Du damit etwa mich?! 8o :(

Ehrlich gesagt, finde ich es immer sehr schade, wenn ein Schreibstil oder die Art, etwas zu gestalten kritisiert wird!
Es ist nunmal jeder anders -zum Glück! :freude: - und jeder drückt sich auf seine Weise aus!
Auch wenn das -zugegeben ;)- manchmal ganz schön nerven kann! :D

Im Übrigen hab ich meine Signatur -und auch mein Benutzerbild- absichtlich so plakativ, reißerisch gestaltet! :zustimm:
Der Mensch ist nunmal von Natur aus eher träge und muß oft sehr mühsam aufgerüttelt werden! :p
Da braucht es schon was, was ins Auge sticht! :D
Sonst guckt man allzu leicht einfach drüber hinweg.

Klar könnte man auch gemütlich abwarten...
Irgendwann sickert die Angelegenheit schon noch durch...

Aber ich halte die Sache für äußerst dringend, für zu dringend, um ruhig und gelassen zu bleiben!!! 0l
Jeder Tag, an dem dieses Treiben weiter geht, ist ein Tag zu viel!!! 0l

Und ich hoffe sehr, je mehr Leute sich am Protest beteiligen, desto eher wird diesem Unfug ein Ende bereitet!
Und meine Signatur und mein Benutzerbild leisten vielleicht einen kleinen Beitrag, möglichst viele Leute für eine Unterschrift zu gewinnen!

owl
17. February 2005, 05:04
Hallo zusammen

So, nun endlich ist auch meine Unterschrift auf der Liste.

Was soll ich sagen? Vielleicht dass ich entsetzt bin, traurig und wütend :( 0l


Es wurde auf die Vorrangigkeit menschlicher Einflüsse im Hinblick auf den Rückgang von Wiesenbrütern hingewiesen.
Genau so sehe ich das auch !!!

Selber bin ich auch beteiligt an direkten und indirekten Eingriffen in die Natur. Freue ich mich doch über gut ausgebaute Strassen, schöne Wanderwege, oder greife im eigenen Garten zuweilen in die Abläufe ein, um nur ein paar Beispiele zu nennen :~

Jetzt sollen Tausende Rabenvögel einen grausamen, sinnlosen Tod sterben - für etwas sterben, was nur wir zu verantworten haben :?
Leider mussten bereits viele Rabenvögel sterben, zu Unrecht wurden sie totgeschlagen 0l
Das ist nicht nur eine grosse Dummheit, sondern ein grausames Verbrechen an einer faszinierenden Tierart, die zu unserer heimischen Fauna dazugehört.

Was mir ganz arg bitter aufstösst und mich verwirrt, ist die Tatsache, dass es sich dabei um eine „Studie" einer Veterinärmedizinischen Hochschule handelt. Unweigerlich stellt sich für mich die Frage, welche fragwürdigen, todbringenden Studien in der Vergangenheit bereits erfolgten, oder in Zukunft erfolgen werden. Die Hemmschwelle zum ungerechten, grausamen Massentöten scheint nicht sehr hoch zu sein.

Es gehört hier zwar nicht hin, doch ich vergleiche diese hysterische Hetzjagd auf Rabenvögel, zwangsläufig mit dem Schicksal das einst die Wölfe erdulden mussten, und ebenfalls mit ihrem Leben bezahlt haben. Auch ihnen wurden viele Schandtaten angehängt - zu Unrecht. Jetzt sind sie aus unseren Wäldern verschwunden, die blutrünstigen und menschenfressenden Wölfe :s Sehr traurig und schade, wie ich finde.

Wie auch immer - Rabenvögel faszinieren mich seit meiner frühen Kindheit. Ich beobachte sie sehr gerne, und ihre Rufe gefallen mir. Bei uns leben viele Krähen seit ich mich erinnern kann. Ich möchte sie nicht missen, und auch in Zukunft ihre Rufe hören dürfen, sie beobachten und mich an ihrer Schönheit erfreuen.
Dass Rabenvögel hochintelligent, wunderschön, zärtliche Partner und äusserst fürsorgliche Vogeleltern sind (nix Rabeneltern), das wissen wir zwar alle - doch ich musste es nochmal kundtun - einfach so

Das Massenmorden an den Rabenvögeln muss aufhören - sofort aufhören !!!

Es ist eine Schande :(

Sina
17. February 2005, 07:56
Hallo zusammen,

habe heute morgen Rückinfo vom Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. erhalten. Auch sie werden Strafanzeige erstatten.

Liebe Grüße

Sabine

VolkerM
17. February 2005, 09:02
Hallo Sabine,

DANKE. PRIMA.

Hallo Owl,

DANKE.

Hallo zusammen,

jetzt dran bleiben. Es kommt richtig Bewegung in die Sache. Mehr dazu später.

Hier zunächst mal eine eben von Dr. Epple erhaltene Mail. Das Lob geht auch an ALLE UNTERSTÜTZER/INNEN HIER und in den anderen Foren.

Mail von Dr. Epple:

"Kompliment für Ihr fundiertes Engagement, sehr geehrter Herr Munkes!

Ich bin richtig froh, so fachlich qualifizierte Wortmeldungen zu lesen. Das hat in der Rabenvogelsache leider viel zu lange gedauert...

Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass "Zweifler" auch über die Argumentenschiene der "Schutzwürdigkeit" ganz ordentlich "gepackt" werden können (das habe ich bewusst ausführlich im Buch abgehandelt). Stichwort: Warum verdient eigentlich das Rotkehlchen Schutz?...

Ich wünsche weiterhin viel Erfolg.

Könnten Sie mir vielleicht die Foren verlinken, die Sie bedient haben?

Herzlichen Dank und

sehr freundliche Grüße

Dr. Wolfgang Epple"

mäusemädchen
17. February 2005, 11:17
Hallo,

auch hier wird u. a. Interesse bekundet:

http://www.dashaustierforum.de/forum/thread.php?threadid=19508

Gruß
MMchen

tukan-world
17. February 2005, 12:47
ja. ich haette mir einen anderen Verlauf in diesem Forum gewünscht .

Für die Sache ,


aber auch für den Forumbetreiber.

owl
17. February 2005, 14:24
Hallo zusammen

Nun habe ich mir überlegt, wie und wo ich für Verbreitung der Unterschriftenliste sorgen könnte.

Jetzt habe ich mal hier beim Papageienstammtisch Stuttgart (http://www.papageienstammtisch-stuttgart.de/forum/index.html) damit angefangen, und hoffe nicht nur dass der Forenbetreiber meinen Beitrag drin stehen lässt, sondern auch auf rege Beteiligung der UserInnen dort.

VolkerM
17. February 2005, 14:30
@Owl: Sehr gute Idee.

Hallo zusammen,

die (unbestreitbare) Tatsache, dass das Engagement vieler Artenschützer/innen in Mitteleuropa sich nicht selten (oft auch mit einer gewissen Überheblichkeit und erhobenem Zeigefinger) auf Missstände in südamerikanischen oder asiatischen Ländern fokussiert, hat mich zu folgender Überlegung gebracht:

Wie wäre es, wenn wir in südamerikanischen oder asiatischen Ländern etablierte Artenschutzorganisationen per Mail (würde ich gerne formulieren) bitten würden, bei der Landesregierung Niedersachsen (und auch beim Bundesmin. f. Umwelt) ihr Interesse an einer Beendigung der "Feldstudie" zu bekunden . Das mag manchen User/innen vielleicht etwas abwegig erscheinen, hat jedoch durchaus reale Hintergründe, wenn man/frau bedenkt, dass beispielsweise in Argentinien, Venezuela und Kolumbien Blaustirn- und Venezuelaamazonen in vielen Regionen als sog. "Seedpredators" angesehen und (teilweise mit - teilweise ohne) behördliche Genehmigung bejagt werden. Überspitzt formuliert: Blaustirns und Venezuelas sind die "Raben Südamerikas".

Ein solche Unterstützungsaktion (z.B. unter dem Motto: Südamerikanische Artenschützer kritisieren die Massentötung von Rabenvögeln in Deutschland!) könnte sehr "öffentlichkeitswirksam" sein und wäre (so ist anzunehmen) den Medien eine Schlagzeile wert.

Wenn Euch die Idee zusagt, würde ich zunächst mal Dr. Noel Snyder anmailen.

Was meint Ihr?

Schöne Grüße
Volker

owl
17. February 2005, 14:36
Hallo Volker

die Idee gefällt mir sehr gut.

Die Tatsache dass dieses Rabenmorden nicht nur in Deutschland, sondern global für Aufsehen, Entsetzen und Unverständnis sorgt, kann und MUSS doch Wirkung zeigen, bei den Initiatoren dieser grausamen "Feld-Studie"

Sina
17. February 2005, 14:56
Hallo Volker,

ich finde die Idee ebenfalls gut. Einen Versuch ist es allemal wert. Entsprechende Schreiben von ausländischen Arten- oder Tierschutzorganisationen brächten auf jeden Fall viel mehr Gewicht in die ganze Angelegenheit.
Ob tatsächlich die gewünschte Ressonanz aus den südamerikanischen und asiatischen Ländern kommt, bleibt zu hoffen. Bin auf jeden Fall sehr gespannt.

Du schriebst übrigens heute morgen "Es kommt richtig Bewegung in die Sache. Mehr dazu später." Kannst Du uns schon etwas Neues berichten?

Liebe Grüße

Sabine

PS: Muss doch mal ein fettes Lob an Dich aussprechen - Du engagierst Dich wirklich außerordentlich!!
PPS: Ein dickes Lob natürlich auch an die "stillen" Engagierten!

tukan-world
17. February 2005, 15:05
könnten meine Worte sein ,,,,,,



Wir sind ,wir haben eine Welt , die wir teilen ,gemeinsam ,auch wenn wir an anderen Orten wohnen ,,

ein Sterben , manchmal gar Aussterben einer Art Mitgeschöpf ,,ist ein Verlust für die ganze Welt

unter dieser Praemisse ist es das Recht , von wo auch immer, auf Unrecht hinzuweisen !!!
__________________
Roland

VolkerM
17. February 2005, 18:00
Hallo zusammen,

die Landtagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen im Landtag Niedersachsen hat mir per Mail den Anfragetext zugestellt. Bedankt habe ich mich zwischenzeitlich schon.

Hier die Mail (Anfrage siehe Anhang):

"Hier unsere Anfrage zu Leer. Die Antwort wird in der Plenarsitzung des Landtags erfolgen. Wir werden hier etliche mündliche Zusatzfragen stellen könne, weil diese Anfrage auf Platz 1 bei dem Tagesornungspunkt steht. Ich werde nach Ostern auf Sie zurückkommen. Wir können uns dann noch einmal über den Stand und die Entwicklung austauschen und Zusatzfragen absprechen. Die Anfrage können Sie weiter verbreiten - Vielleicht besser als pdf Datei. Gruß erstmal, Wigbert mecke"

Raven
17. February 2005, 18:11
Hier die Anfrage nochmal als pdf-Datei im Anhang

VolkerM
17. February 2005, 18:16
Hallo Dagmar,

recht schönen Dank. Du warst ja superschnell.

Liebe Grüße
Volker

Guido
17. February 2005, 18:31
Hi Daggi
Vielen Dank. Diese Nachricht kann ich wenigstens lesen.
Liebe Grüsse
Guido :0-

Bianca Durek
17. February 2005, 18:40
Hätte da noch ein paar Zahlen der erlegten Rabenkrähen und Elstern aus dem Jahre 2002.

Ca. 52.000 Jäger haben 77.835 Rabenkrähen und 30.902 Elstern geschossen

nachzulesen hier: http://www.ml.niedersachsen.de/master/C712547_L20_D0_I655.html

2003 waren es 85.103 Rabenkrähen und 31.473 Elstern

http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C6896307_L20.pdf

tukan-world
17. February 2005, 23:58
wer wollte da noch Befürworten ?
AW: Nun isses soweit,5700 Kraehenvögel schon erschlagen

--------------------------------------------------------------------------------

Und 2001 stellt sich die Frage , wieviel Kraehenvogel haetten weiter leben dürfen ,,haette nicht Waidmannskugel diese Hasen getötet ,

ja aus welchem Grund überhaupt tötet er heute Hasen ???

Ich kannte immer nur den Einen Grund den Jaeger dazu anführten

könnt ihr selber drüber urteilen:

"Wenn der Hase nicht bejagd wird stirbt er aus"


bei dem was sie den Rabenvögeln vorwerfen, reichte es ja aus , das diese die()Rabenvögel () die Kugeln ,das Schrot der Jaeger ersetzen .seinen Platz einnehmen , Jaeger kann dann Hecken pflanzen in der Zeit

Oder ist dem doch nicht so ?

http://216.239.59.104/search?q=cach...ickhausen&hl=de



Zitat:
Insgesamt 1 402 Rehe und 5 830 Hasen wurden im Landkreis Leer erlegt

Im Jagdjahr 2000/2001 / Ehrungen für verdiente Jäger / Appell an Hunde- und Katzenhalter

LANDKREIS LEER. Trotz eines erheblichen Verlustes der jagdbaren Flächen durch Überbauung und Straßen ist die Jägerschaft des Landkreises Leer mit dem Wildbestand zufrieden. Dies machte Kreisjägermeister Jan-Wilhelm Hilbrands bei der Hegeschau im Saal des Gasthofs Barkei in Leer deutlich.



Wenn ihr also heute argumentiert , ihr seht wieder Hasen seit der Fallenjagd ,,tote Tiere ,im Verhaelnis wenig ,im Gegensatz zur Kugel ,,

IHR SEHT WIEDER JUNGE HASEN

Was habt ihr in all den Jahren geschossen ? Greise?
__________________
Roland

erwarte nie von Anderen, was du selber tust

Verlinken,erlaubt,,,,,bitte wenn,,eine kurze Benachrichtigung dazu , danke

VolkerM
18. February 2005, 08:40
INFO wg. Klagen in sieser Sache beim EuGH:

Hallo Herr Munkes!

Es gab zum "Projekt" in Leer eine vom NABU Niedersachsen eingereichte Beschwerde, von der EU allerdings negativ beschieden mit Hinweis auf die "wissenschafltiche" Betreuung des Projekts. Näheres sollte Ihnen hierzu der NABU selbst mitteilen, denn ich bin nicht offiziell informiert. Leider ist damit durch zu rasches Vorpreschen ein gewisses Präjudiz geschaffen worden.

Aufgrund des kurzen Gutachtens, das ich mit zwei Kollegen (Helb und Mäck, beide im Verteiler) verfasst habe, erwägt der DTB wohl den Gang zum EuGH. Aber auch hier bin ich nicht informiert, ob das wirklich stattfindet und wenn ja, wann.

Der zuständige Mitarbeiter des DTB ist

Herr T. Schmidt.
Tel: +49-4642-987253.
Seine mail: Schmidt@tierschutzzentrum.tierschutzbund.de

Vielleicht ist es gut, wenn Sie direkt nachfragen.

Wichtig ist, dass Klagen beim EuGH gut vorbereitet eingereicht werden. Die des NABU Niedersachsen war es wohl nicht, s.o.. Sonst wird man leicht abgeschmiert. Und entscheidend ist auch, dass koordiniert vorgegangen wird. Es wird wenig Sinn machen, wenn alle möglichen Gruppen ohne "eigenes Material" sich nun in Brüssel beim EuGH beschweren. Etwas anderes wären mails an die Kommission.

Beste Grüße

Dr. Wolfgang Epple
----- Original Message -----
From: Volker Munkes
To: Dr. Wolfgang Epple
Sent: Thursday, February 17, 2005 4:13 PM
Subject: Re: Massentötung von Rabenvögeln


Hallo Herr Dr. Epple,

eben wurde in einem Forum folgende Frage gestellt:
Hallo,

müßte bald wissen, welche (EU- ?) Klagen anhängig sind wegen Beschwerde beim EU-Bürgerbeauftragten. Volker ?
__________________
Vogelklappe Berlin

"If only one life has breathed easier, because you have lived, this is to have succeeded."
(Ralph Waldo Emerson)

Können Sie uns hierzu genauere Angaben machen?

Schöne Grüße
Volker Munkes
-----Ursprüngliche Nachricht-----

garibaldi
18. February 2005, 12:02
Um ein anderes, vielleicht brisanteres Thema anzuschneiden, sind es nicht die "unliebsamen" Tierarten, die unseren Planeten ruinieren, sondern der Mensch. Daraus resultiert auch die berechtigte Frage, nach einer weltweiten Geburtenregelung. Falls sich die Menschheit weiterhin so rassant vermehrt, wird es bald einmal zum grossen Rums kommen. Ausserdem kenne ich keine "Tierart" die ihren Lebensraum so umgestaltet und vergewaltigt wie es der Mensch zur Zeit fertigbringt.

0l

tukan-world
18. February 2005, 12:10
http://www.tukan-world.de/board/showthread.php?p=23426#post23426

VolkerM
18. February 2005, 15:11
Hallo zusammen,

sodele: Wer von EUCH ausländische Tier- und Artenschutzorganisationen (oder auch engagierte Privatleutchen) kennt, könnte diesen den folgenden Text schon mal mailen:

PLEASE HELP US TO STOP THE THOUSENDFOLD KILLING OF CROWS !

Approved by the gouvernment of "Niedersachsen" (Germany) and in cooperation with the veterinary faculty oft the University from Hannover (Institute of Wildbiology of animals) thousends of crows were being catched und killed with brutal and painful methods. Up to february 2005 more then 5700 birds. And all this under the pretext of the science.

SOME BACKGROUND INFORMATIONS:

Trappers and farmers focused mostly on a major part by the craws with regard to predation of endangered meadows-breeding birds (like as peewits) This position is very blassed. The results of many convinced studies (published by serious scientists) showed: Less than one percent of the booty of craws are eggs or chickens of meadows-breeding birds. It`s a KILLING without reason. What`s the sense of doing this?
However, Prof. Pohlmeyer (Institute of Wildbiology of the University Hannover) and the Gouvernment of Niedersachsen are insusceptible to facts.

DEAR FRIENDS:
In your own countrys parrots (amazons, cacatoos and others) often are catched, trapped and killed. For what reason? Your parrots are our craws. PLEASE HELP US TO SAVE THE CRAWS IN GERMANY.

SEND A PETITON TO: hier die Mail-Adresse der TiHo (und evtl. auch der Landesregierung) eintragen

FURTHER INFORMATIONS ?

Mail to:


Mäusemädchen hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass wohl nicht jede/r User/in den Text lesen kann, aber WISSEN sollte, WAS drin steht.

Hier:

BITTE HELFT UNS, DAS TAUSENDFACHE TÖTEN VON KRÄHEN ZU BEENDEN !
Mit Genehmigung der Landesregierung von Niedersachsen (Deutschland) und in Zusammenarbeit mit der TiHo Hannover (Institut für Wildtierforschung) werden tausende von Krähen mit brutalen und für die Tiere qualvollen Methoden gefangen und getötet. Bis zum Februar 2005 mehr als 5700 Vögel. Und all dies unter dem Vorwand der Wissenschaftlichkeit.
EINIGE HINTERGRUNDINFORMATIONEN:
Jäger und Landwirte schieben die Hauptschuld im Hinblick auf die Gefährdung von wiesenbrütenden Vögeln (wie z. B . den Kiebitzen) den Krähen in die Schuhe. Diese Position zeugt von einer großen Voreingenommenheit. Die Ergebnisse zahlreicher überzeugender Studien (erstellt von seriösen Wissenschaftlern) zeigen: Gelege oder Küken wiesenbrütender Vögel machen weniger als 1 % der Beute von Krähen aus. Es ist ein grundloses TÖTEN.. Was für einen Sinn soll das haben? Wie auch immer, Prof. Pohlmeyer (Institut für. Wildtierforschung der Uni Hannover) und die Landesregierung sind unzugänglich für Tatsachen.
LIEBE FREUNDE:
In Euren Heimatländern werden Papageien (Amazonen, Kakadus und andere) oft gefangen, gejagt und getötet. Aus welchem Grund? Was bei Euch die Papageien sind, das sind bei uns die Krähen. Bitte helft uns, die Krähen in Deutschland zu schützen.
SENDET EINE EINGABE AN:


Schöne Grüße
Volker

und: Unbedingt hartnäckig an der Sache dran bleiben!!!!!!!

VolkerM
18. February 2005, 16:39
Hallo zusammen,

mein "Leseenglisch" iss zwar immer noch gut, aber mein "Schreibenglisch" wohl nicht mehr ganz so perfekt. Man sollte sich auch mehr Zeit lassen (oder haben). Jedenfalls: Mind. 2 grammatikalische Fehler. Den Gesamttext (für die Petition) werd ich am WE mit etwas mehr Ruhe fertigen.

Wer findet die Fehler?

Schöne Grüße
Volker

Hallo Dagmar,

:) :0-

tukan-world
18. February 2005, 16:45
the veterinary faculty oft the University from Hannover

ore in?in hannover

Vogelklappe
18. February 2005, 16:49
Volker, mail mir bitte den Text, ich korrigiere ihn (es heißt "caught", nicht "catched"). Bin Muttersprachler.

tukan-world
18. February 2005, 16:50
vogelklappe ,warts ab ggg

VolkerM
18. February 2005, 17:04
Hallo Almut,

"Muttersprachlerinnen" sind für so wat immer sehr gut einsetzbar :freude: .
Aber warum so umständlich. Zieh Dir doch eben den Text hier aus dem Posting
und stell die korrigierte Fassung denne wieder rein. Da iss aber noch ein Fehler. :D

Hallo Roland,

so oder so: det iss egal.

Liebe Grüße
Volker

Hallo Dagmar,

:D

tukan-world
18. February 2005, 17:34
Up to february 2005 more then

more than



müsste es heissen?

Raven
18. February 2005, 17:45
Hallo Dagmar, :D
Fehler rauspicken bringt nix, davon wird der Text nicht "rund"
Almut wird's als Muttersprachler am Besten hinkriegen :0-

tukan-world
18. February 2005, 18:09
Chanche bieten ,so verstand ich es ,nach anstrengender Zeit

Vogelklappe
18. February 2005, 18:13
PLEASE HELP US TO STOP THE THOUSENDFOLD KILLING OF CROWS !

Approved by the government of "Niedersachsen" (Lower Saxony, Germany) and in cooperation with the Insitute of Wild Animal Research, belonging to the veterinary faculty of the University of Hannover, thousands of crows were cought alive and killed by beating them on the head. In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds. And all this in the name of the science.

SOME BACKGROUND INFORMATION:

Hunters and farmers focused mostly on crows with regard to predation of endangered meadow-breeding birds (like as peewits) This position is very limited. The results of many convincing studies (published by serious scientists) showed: Less than one percent in the nutrition of crows are eggs or chicks of meadow-breeding birds. It`s a KILLING without reason. What`s the sense of doing this?
However, Prof. Pohlmeyer (Institute of Wild Animal Research of the University of Hannover) and the Government of Lower Saxony are insusceptible to facts.

DEAR FRIENDS:
In your own countries, parrots (amazones, cacatoos and others) often are caught, trapped and killed. For what reason? Your parrots are our crows. PLEASE HELP US TO SAVE THE CROWS IN GERMANY FROM THIS TERRIBLE WAY OF DYING.

SEND A PETITON TO: hier die Mail-Adresse der TiHo (und evtl. auch der Landesregierung) eintragen

FOR FURTHER INFORMATION PLEASE MAIL TO:

Raven
18. February 2005, 18:23
Amazonen = amazons
Kakadus = cockatoos

VolkerM
18. February 2005, 18:44
Danke Almut. Prima.

Hallo Dagmar: Ja, so iss es "runder". Stimmt.

Liebe Grüße
Volker

Vogelklappe
18. February 2005, 19:33
Es muß heißen: "...in the name of science.".

Vogel-Mami
19. February 2005, 04:26
Hi,


und ich finde, man sollte doch lieber "PETITION" schreiben! ;)

PETITON kenn ich garned... *grübel* :s

Vogel-Mami
19. February 2005, 06:18
Ähm... *räusper*


...darf ich noch kleine Änderungen vorschlagen, durch die der Text meiner Meinung nach noch a bißl "runder" wird? :~

Der Satz "In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds" stört mich, weil er kein *richtiger* Satz ist; es fehlt das Verb.
Ich würde ihn zu einem vollständigen Satz ausformulieren.

Vielleicht so...
"...thousands of crows were cought alive and killed by beating them on the head. In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds lost their lives in that horrible way."

Soll auf deutsch heißen (Almut, bitte lieber nochmal gucken ;) )...
"...bis Februar 2005 verloren mehr als 5700 Vögel auf diese abscheuliche Weise ihr Leben..."

Auch der darauf folgende Satz ist ohne Verb kein vollständiger... :nene:
Ich würde ihn entweder durch Komma oder Bindestrich an den vorigen mit dran hängen oder eben halt auch ein Verb hinzufügen.
Und übrigens, ein Ausrufezeichen hielte ich dabei ebenso für angebracht (das ist aber wohl Geschmacksache).

Also entweder...
"...In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds lost their lives in that horrible way, and all this in the name of (the?) science!"
bzw....
"In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds lost their lives in that horrible way -and all this in the name of (the?) science!"

Oder...
"...In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds lost their lives in that horrible way. And all this is done in the name of (the?) science!"

Soll auf deutsch heißen (oder, Almut?! :D )...
"...Und all dies geschieht im Namen der Wissenschaft!"

Wenn Ihr meine Überlegungen aber eher als "Korinthenkackerei" anseht, vergeßt es! :+klugsche
Was gemeint ist, versteht man ja auch so... :jaaa:

Vogelklappe
19. February 2005, 09:01
"...In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds lost their lives in that horrible way, and all this in the name of science!" oder

"In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds lost their lives in that horrible way -and all this in the name of science!" klingt besser als die unvollständigen Sätze. Vielen Dank.

Vogel-Mami
19. February 2005, 10:19
Hi,


auch auf die Gefahr, daß ich Euch auf die Nerven gehe...
In dem Text ist -glaub ich wenigstens... :? - noch ein Satz ohne Verb.
Und zwar meine ich den: "Hunters and farmers focused mostly on crows..."

Jedenfalls hab ich das Verb "to focuse" nicht gefunden, wohl aber das Adjektiv "focused=fixiert, konzentriert".
Also müßte es eigentlich heißen "Hunters and farmers are focused mostly (oder mostly focused?) on crows..."
Allerdings ist mir diese Formulierung nicht geläufig und verschiedene Online-Übersetzungen kennen sie auch nicht -was nix heißen muß, denn zum einen ist mein Englisch mehr als bescheiden und zum anderen taugen diese Übersetzungen ned unbedingt grad viel. :k
Für "die Schuld...in die Schuhe schieben" wird stattdessen vorgeschlagen: "to lay oder to put the blame on..."
Was meinst Du, Almut? :~
Das wäre dann...
"Hunters and farmers put (wahlweise lay) the blame (mostly?) on crows..."

Bei der Gelegenheit sind mir dann auch noch Zweifel gekommen, ob "crows" (=Krähen) überhaupt die richtige englische Bezeichnung für "Rabenvögel" ist oder ob vielleicht "ravens" besser wär...
Aber ich überlass die Beurteilung denn wohl doch lieber den Fachleuten unter Euch! :jaaa:
Dennoch hab ich versucht, das irgendwie über "Google" rauszukriegen -wenn mich das "Wissensfieber" erstmal gepackt hat! :D -, allerdings ohne `n g`scheites Ergebnis.

Doch ich bin dabei wenigstens auf einige weitere intressante Seiten über "Rabenvögel" gestoßen.
Zum Beispiel hab ich auf der super schön gestalteten Seite der Wildvogelhilfe (http://www.wildvogelhilfe.org/) gestöbert.
Und hatte schon für die HP-Betreiberin eine mail fertig, in der ich sie auf unser Anliegen aufmerksam machen wollte, bemerkte aber grade noch rechtzeitig, daß die mail an :hahaha: "Gaby Schulemann" gegangen wäre; da hätte ich denn wohl "Eulen nach Athen getragen". :D

Bevor ich all die anderen Seiten jedoch aufschreibe und ihr bloß müde gähnt, weil sie eh schon bekannt sind, wollt ich fragen, ob`s nicht irgendwo `ne Link-Liste gibt zu dem Thema.
Ich meine, ich hätte eine gesehen, weiß bloß ned mehr wo... :?

Rena1
19. February 2005, 10:57
schau mal... ;) linksliste


http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=78447&page=2&pp=10



und auch bei uns :0-

Vogel-Mami
19. February 2005, 11:36
schau mal... ;) linksliste


http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=78447&page=2&pp=10



und auch bei uns :0-
Ui,


dankeschön, Rena! :blume:
Und vor allem ein herzliches Dankeschön an Almut, die die Linksammlung wohl zusammengestellt hat! :zustimm:

Da hätt ich mich ja schön blamiert mit meiner bescheidenen kleinen Liste -alles schon bekannt! :p

tukan-world
19. February 2005, 11:47
http://www.tukan-world.de/board/showthread.php?t=2109

Vogel-Mami
19. February 2005, 12:24
Hallo,


sorry, wenn ich Euch nerve, aber mir läßt das jetzt einfach keine Ruhe! ;)
Ich hab mir noch weitere Gedanken gemacht...

Zu welchem Zweck ist eigentlich das Wort "predation=Raub" eingefügt?
In der deutschen Übersetzung kommt es jedenfalls nicht vor...
Könnte man nicht einfach schreiben...
"...with regard to the endangerment of meadow-breeding birds (like as peewits)..."?

Und beim nächsten Satz würde ich Volkers ursprüngliches "blassed=voreingenommen" lassen statt "limited=begrenzt" zu nehmen.
Oder was war Dein Grund, Almut?
Ich finde, "voreingenommen" trifft es besser! :jaaa:

Zum Schluß des letzten Satzes im zweiten Abschnitt würde ich eigentlich lieber schreiben...
"... are insusceptible to these facts=sind unzugänglich für diese Tatsachen."
Schließlich wäre es ganz schön dreist, einfach zu behaupten, die genannten Personen wären insgesamt unzugänglich für Tatsachen! :p
Oder was meint Ihr?

Mit den restlichen Zeilen bin ich dann vollkommen einverstanden ;) -sofern Ihr an den Einwand von Dagmar denkt

Amazonen = amazons
Kakadus = cockatoos und daran, "PETITION" statt PETITON zu schreiben! :D

VolkerM
19. February 2005, 12:31
Hallo Ursula,

ich finde Deine Änderungsanregungen mehr als nur gut. Prima.

Hallo Almut,

könntest Du den Text noch mal entspechend editieren?

Schöne Grüße
Volker

Raven
19. February 2005, 12:47
Hallo Ursula,

der Unterschied zwischen dem, was du machst und dem was Almut macht, ist der Unterschied zwischen möglichst wörtlich übersetzen und dem Sinn erfassen und diesen in der anderen Sprache rüberbringen.
Sorry wenn ich das mal so sage. Achja, voreingenommen: wenn schon, dann biassed und nicht blassed, oder?

@Vogelklappe und Moderator:
Es wäre gut, wenn Vogelklappe den endgültigen Text mit Korrektur der Tippfehler amazon, cockatoo, petition nochmal reinsetzen würde und anschließend all das Geplänkel dazwischen rausgenommen würde.
Das ist ja so mehr als unübersichtlich!!!

Vogel-Mami
19. February 2005, 13:06
Hallo Ursula,

der Unterschied zwischen dem, was du machst und dem was Almut macht, ist der Unterschied zwischen möglichst wörtlich übersetzen und dem Sinn erfassen und diesen in der anderen Sprache rüberbringen.
Sorry wenn ich das mal so sage.

@Vogelklappe und Moderator:
Es wäre gut, wenn Vogelklappe den endgültigen Text mit Korrektur der Tippfehler amazon, cockatoo, petition nochmal reinsetzen würde und anschließend all das Geplänkel dazwischen rausgenommen würde.
Das ist ja so mehr als unübersichtlich!!! Hallo Dagmar,


schade, daß mein Versuch, auch einen Beitrag zu leisten und mir Gedanken zu machen als Geplänkel angesehen wird! :(
Selbstverständlich hat Almut -oder auch Volker- das letzte Wort! :+klugsche
Im übrigen ging es mir ebenfalls und besonders darum, den Sinn zu erfassen...!

@ Almut: wenn ich Käse geschrieben habe, vergiß es einfach!
Natürlich weißt Du als "Muttersprachlerin" viel besser, wie`s paßt! :jaaa:
Ich dachte halt nur, Du hast sicher sehr viel um die Ohren, da können schon mal "Flüchtigkeitsfehler" passieren...
Solltest Du Dich auch über mein "Geplänkel" geärgert haben, kann ich es vielleicht wieder gut machen, indem ich den Text nochmal neu schreibe, am Stück, und Dir dadurch ein wenig Arbeit abnehme. :~
Wenn gewünscht, lasse ich den Text wie gehabt und ändere bloß die drei von Dagmar angeführten Wörter.
Okay?! :)

Raven
19. February 2005, 13:23
Hallo Ursula,

mir gehts einzig und allein darum, dass das Thema noch einigermaßen übersichtlich bleibt, dass keiner aus Versehen den falschen Text kopiert, dass der richtige Text zu finden ist, ohne dass man sich durch mehrere Seiten von letztendlich unwichtigem Zeug durchkämpfen muß. Zu dem, was ich als "Geplänkel" bezeichnet habe, gehören meine Korrekturanmerkungen, usw. genauso!
Es war nicht meine Absicht, deine Bemühungen madig zu machen!

Vogel-Mami
19. February 2005, 13:23
Hi,


bei meinen Überlegungen, welches englische Wort wohl am besten "Rabenvögel" oder "Rabenkrähen" ("ravencrows" gibt`s wohl ned!? :p ) trifft, ist mir aufgefallen, daß ich garnicht weiß, welche Arten denn nun eigentlich genau betroffen sind.

Rabenkrähen sind es auf jeden Fall..., aber auch Elstern und andere Arten, die zu den "Rabenvögeln" zählen?
Saatkrähen werden wohl wieder frei gelassen -so man sie als solche erkennt :k ...

Vogel-Mami
19. February 2005, 13:55
Hallo Ursula,

mir gehts einzig und allein darum, dass das Thema noch einigermaßen übersichtlich bleibt, dass keiner aus Versehen den falschen Text kopiert, dass der richtige Text zu finden ist...
Ich denke, es wäre eh gut, wenn der endgültige Text irgendwo separat gestellt wird, vielleicht auf eine extra Seite! :idee:

...ohne dass man sich durch mehrere Seiten von letztendlich unwichtigem Zeug durchkämpfen muß...
Jetzt könnte man -mal wieder!- einen "wunderschönen" Streit anfangen darüber, was "unwichtiges Zeug" ist und was nicht! 0l
Wer entscheidet das?
Muß man ab jetzt sein "Geschreibsel" erst an eine Kommission -oder an Dich?- schicken, um die Genehmigung zu bekommen, es veröffentlichen zu dürfen -oder auch nicht? :k

Aber lassen wir das!!! :jaaa:
Es dient nicht der Sache- im Gegenteil! :nene:

Aber vielleicht ist es garkeine schlechte Idee, sowas wie eben dieses "englische Schreiben", aber auch andere wichtige Texte und sonstige Infos und die Linkliste in einen Extra-Thread zu kopieren. :~
Das geht nämlich echt ziemlich unter hier...

Raven
19. February 2005, 14:27
Aber vielleicht ist es garkeine schlechte Idee, sowas wie eben dieses "englische Schreiben", aber auch andere wichtige Texte und sonstige Infos und die Linkliste in einen Extra-Thread zu kopieren. :~
Das geht nämlich echt ziemlich unter hier...

Dann sind wir uns ja einig, :bier: Ursula :prima:
Siehe Beitrag #57

Vogelklappe
19. February 2005, 18:08
Ganz kurz noch 'mal (erst mußten meine neuen Homepage-Texte fertig werden, nachdem ich mich bei so vielen offiziellen Stellen beschwert habe).


Hunters and farmers hold mostly crows and magpies responsible for the predation of endangered meadow-breeding birds (like as peewits) This position has proven incorrect.
"Predation" würde ich ruhig lassen, weil es ja um Krähen als "Nesträuber" geht,


" ... insusceptible to these facts." - OK.

Vogel-Mami
19. February 2005, 19:05
Hallo Almut,



Ganz kurz noch 'mal (erst mußten meine neuen Homepage-Texte fertig werden, nachdem ich mich bei so vielen offiziellen Stellen beschwert habe)
Dacht ich`s mir doch, daß Du auch noch was anderes zu tun hast! ;)


"Predation" würde ich ruhig lassen, weil es ja um Krähen als "Nesträuber" geht,
Mmh...
Speziell für "Nesträuber" gibt`s kein Wort?
Denn unter "Predation" versteht man halt im Satzzusammenhang "Raub" der Wiesen-Vögel selber, was ja noch nicht mal diese "Wissenschaftler" (???) vermuten..
Aber letztendlich ist es eine Frage, ob man auf solche Details achten sollte...
Die ganze Angelegenheit ist ja sowieso eher grob, sehr grob geschildert.
(...was völlig okay ist; wenn der Text allzu lang gerät, liest ihn womöglich kaum einer! ;) )
Soll ich das gesamte Schreiben nun neu einstellen oder möchtest Du das selber machen?

Vogel-Mami
19. February 2005, 21:28
Hi,


jetzt bin ich einfach mal so frei, und stell den neu formatierten Text rein! ;)
Bitte lies nochmal drüber, Almut!
Nicht, daß ich was übersehen hab...

In Bezug auf die TiHo Hannover hab ich übrigens hier (http://www.tiho-hannover.de/index_e.htm) und hier (http://www.tiho-hannover.de/einricht/wildtier/index_e.htm) die korrekte englische Bezeichnung gefunden, und hier (http://www.international.niedersachsen.de/) diejenige für die Niedersächsische Landesregierung.
Und für "Nestraub" wäre mir eine präzisere Übersetzung lieber, aber notfalls geht`s halt auch so. :p
Ich hatte mich ursprünglich noch an einem weiteren Satz gestoßen...
Der Teil "...killed by beating them on the head" kann meiner Meinung nach auch verstanden werden als "...getötet, indem sie auf den Kopf (des Jägers) geschlagen werden".
Das allerdings ist so absurd, daß es wohl keiner so liest.
Nicht weniger schrecklich ist jedoch die tatsächlich angewandte Methode 0l , dennoch wird`s -für mich völlig unverständlich!- so gemacht, tausendfach! :+kotz:

Ich hab übrigens noch `ne Idee! :idee:
Sollte man dem Schreiben nicht ein paar ausgesuchte links beifügen, die nähere Infos über unser Anliegen enthalten (nach Möglichkeit natürlich in english!)?
Grade auch, weil die Schilderung doch sehr knapp gehalten ist...

Noch `ne Kleinigkeit...
Muß es nicht "caught" heißen statt "cought"?


Nun aber der Text (Achtung, vorläufige Version! Muß erst noch gegengelesen werden!):


PLEASE HELP US TO STOP THE THOUSENDFOLD KILLING OF CROWS !

Approved by the "Lower Saxony state government" (Niedersachsen, Germany) and in cooperation with the "INSTITUTE OF WILDLIFE RESEARCH", belonging to the "UNIVERSITY OF VETERINARY MEDICINE HANNOVER", thousands of crows were caught alive and killed by beating them on the head.
In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds lost their lives in that horrible way.
And all this is done in the name of the science!

SOME BACKGROUND INFORMATION:
Hunters and farmers put the blame mostly on crows with regard to predation of endangered meadow-breeding birds (like as peewits).
This position is very blassed.
The results of many convincing studies (published by serious scientists) showed: less than one percent in the nutrition of crows are eggs or chicks of meadow-breeding birds.
It`s a KILLING without reason.
What`s the sense of doing this?
However, Prof. Pohlmeyer (Institute of Wildlife Research, University of Hannover) and the Government of Lower Saxony are insusceptible to these facts.

DEAR FRIENDS:
In your own countries, parrots (amazons, cockatoos and others) often are caught, trapped and killed.
For what reason?
Your parrots are our crows!
PLEASE HELP US TO SAVE THE CROWS IN GERMANY FROM THIS TERRIBLE WAY OF DYING!

SEND A PETITION TO:
UNIVERSITY OF VETERINARY MEDICINE HANNOVER (http://www.tiho-hannover.de/index_e.htm)
INSTITUTE OF WILDLIFE RESEARCH (http://www.tiho-hannover.de/einricht/wildtier/index_e.htm)
Lower Saxony state government (http://www.international.niedersachsen.de/)

FOR FURTHER INFORMATION PLEASE MAIL TO:

Vogel-Mami
19. February 2005, 21:54
Wie ärgerlich! 8(

Warum ist mir das nicht gleich aufgefallen?


...thousands of crows were caught alive...
Sollte es nicht heißen "...are caught..."?

Denn leider ist das Ganze ja nicht Vergangenheit, sondern grausame Gegenwart! :heul:
Es geht ja tagtäglich so weiter!!! 0l

Hoffentlich nicht mehr lange!!!!!!! :traurig:

Man könnte, passend zu "are", auch noch den Satz "In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds lost their lives in that horrible way." ergänzen mit...
"..., and it is not ends to foresee."

Oder wie übersetzt man "...und es ist kein Ende abzusehen."?

Vogel-Mami
19. February 2005, 23:12
"..., and it is not ends to foresee."

Sorry,


is von "Babel Fish"...! :k
Das hätt ich ja selber noch besser hingekriegt... ;)

Na, ich hoffe mal auf Almut, da klingt`s sicher geschmeidiger! :prima:

...oder man läßt den (Halb)Satz halt weg...

@ Almut: Hast `ne PN von mir! :0-

Vogel-Mami
19. February 2005, 23:23
0l 0l 0l

Da ich jetzt schon wieder was entdecken mußte, was ich bei dem geänderten Text nicht berücksichtigt habe, hier das Ganze nochmal...

Achtung, vorläufige Version! Muß erst noch gegengelesen werden!:


PLEASE HELP US TO STOP THE THOUSENDFOLD KILLING OF CROWS !

Approved by the "Lower Saxony state government" (Niedersachsen, Germany) and in cooperation with the "INSTITUTE OF WILDLIFE RESEARCH", belonging to the "UNIVERSITY OF VETERINARY MEDICINE HANNOVER", thousands of crows are caught alive and killed by beating them on the head.
In 2004 up to February 2005 more than 5700 birds lost their lives in that horrible way.
And all this is done in the name of science!

SOME BACKGROUND INFORMATION:
Hunters and farmers hold mostly crows and magpies responsible for the predation of endangered meadow-breeding birds (like as peewits).
This position has proven incorrect.
The results of many convincing studies (published by serious scientists) showed: less than one percent in the nutrition of crows are eggs or chicks of meadow-breeding birds.
So it`s a KILLING without reason.
What`s the sense of doing this?
However, Prof. Pohlmeyer (Institute of Wildlife Research, University of Hannover) and the Government of Lower Saxony are insusceptible to these facts.

DEAR FRIENDS!
In your own countries parrots (amazons, cockatoos and others) often are caught, trapped and killed.
For what reason?
Your parrots are our crows!
PLEASE HELP US TO SAVE THE CROWS IN GERMANY FROM THIS TERRIBLE WAY OF DYING!

SEND A PETITION TO:
UNIVERSITY OF VETERINARY MEDICINE HANNOVER (http://www.tiho-hannover.de/index_e.htm)
INSTITUTE OF WILDLIFE RESEARCH (http://www.tiho-hannover.de/einricht/wildtier/index_e.htm)
Lower Saxony state government (http://www.international.niedersachsen.de/)

FOR FURTHER INFORMATION: (hier evt. einige Info-links angeben)

OR PLEASE MAIL TO: (Volker?)

Vogelklappe
20. February 2005, 02:01
es heißt "caught", nicht "catched", natürlich auch nicht "cought" (hab' ich mich wohl vertippt).

VolkerM
20. February 2005, 06:45
Guten Morgen Ursula, guten Morgen Almut,

ganz lieben Dank für die schöne Übersetzung. Da hab ich mit meinem "Schnellschuss" ja ganz schön Arbeit verursacht.

Schöne Grüße
Volker

VolkerM
20. February 2005, 08:28
Ein klitzekleiner (Zitat)-Exkurs darüber, auf welche Weise traditionell verwendete Begrifflichkeiten unsere Vorstellungen und unser Handeln beeinflussen.

“Wie schnell würden wir uns dank einer einflussreichen Lobby daran gewöhnen müssen, die wirklichen Räuber an unserer freien Natur nur wertfrei “Jäger” zu nennen - wenn die Jäger nach unserem gesunden Volksempfinden “Räuber” hießen.”

“Deutlich egoistisch ist so ein allgemeingebräuchlicher Begriff wie “Singvogel”, selbst wenn Ornithologen darunter viel mehr - nämlich auch Krähen und Spatzen - verstehen als jene Leute, denen lediglich eine gezwitscherte Melodie zu Herzen geht.”

(Zitiert aus: Baumann, P. & O. Fink (1979): Wie tierlieb sind die Deutschen?, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M.)

Schöne Grüße
Volker

mäusemädchen
20. February 2005, 10:59
Es war einmal - vor gar nicht allzu langer Zeit:

(aus: www.tierrecht.de/jagd-q.htm)

"Keine Gefahr für Feldlerche durch Raben"
Gericht läßt Abschuß auch im Ausnahmefall nicht zu
Wolfenbüttel (pid). Selbst wenn Rabenvögel gelegentlich die Nester von Feldlerchen plündern, gefährden sie doch nicht deren Bestand. Deshalb können Jäger auch im Ausnahmefall keine Genehmigung für den Abschuß von Rabenvögeln in ihrem Revier bekommen. Das hat das Verwaltungsgericht Braunschweig entschieden und damit die Klage eines Jagdrevier-Inhabers gegen den Landkreis Wolfenbüttel zurückgewiesen (Az.: 9 A 91166/97).

Es sei zwar unbestritten, daß der Bestand an Feldlerchen in Niedersachsen gefährdet sei, heißt es in der Entscheidung. Die Ursachen dafür seien jedoch hauptsächlich in der intensiven Landnutzung und dem damit zusammenhängenden Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln zu sehen. Zudem werde die Feldlerche durch Weidevieh sowie den Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen.

Die Behauptung des klagenden Jägers, wonach Rabenvögel den Feldlerchen-Bestand in seinem Revier verringerten, sei nicht nachvollziehbar. Als sogenannte Allesfresser würden Rabenvögel ihren Nahrungsbedarf zwar auch gelegentlich durch das Plündern von Nestern decken. Der "Freßdruck" sei jedoch nicht so groß, "daß den Rabenvögeln ein den Feldlerchen-Bestand beeinflussender Regulationsfaktor" zukomme. Deshalb könne es keine Ausnahme vom grundsätzlichen Jagdverbot für Rabenkrähen und Elstern geben.

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 17.3.1998"

Gruß
MMchen

jakob
20. February 2005, 12:27
Die Behauptung des klagenden Jägers, wonach Rabenvögel den Feldlerchen-Bestand in seinem Revier verringerten, sei nicht nachvollziehbar. Als sogenannte Allesfresser würden Rabenvögel

der rückgang der wiesenbrüter ist der übertriebenen landwirtschaftlichen nutzung zuzuschreiben - der haken ist wohl jener - es ist leichter zigtausende vögel zu killen, als 100 landwirte davon zu überzeugen bewusster landwirtschaft zu betreiben! als beispiel: früher wurden die wiesen erst gemäht, wenn die wiesenblumen (auch kräuter) ausgeblüht hatten - heute ist das gras kaum 10cm hoch u. wird schon abrasiert.

lg. jakob

Gisbert1
20. February 2005, 13:24
Es liegt wohl in der Natur des Menschen, sich alles so einfach wie möglich zu machen - in dem Fall ist es wirklich einfacher, Tiere zu töten, die sich nicht wehren können als Landwirte zu überzeugen, die darauf bestehen, ihre naturgefährdenden Methoden weiterhin zu nutzen. Denen liegt es wirklich nur am Profit und nehmen dafür auch viele Opfer in Kauf.

Ein Glück gibt es auch Leute, die nicht immer den einfachsten Weg gehen und dafür auch zahlreiche (zum Teil unbegründete) Kritik hinnehmen müssen, sich aber davon nicht beeinflussen lassen.

Ich habe diese ganze Sache seit Tagen verfolgt und bewundere immer wieder, mit welchem Enthusiasmus und Durchhaltevermögen so viele User agieren. Ich weiß, dass viele von euch nicht nur das Vogelforum als Tagesbeschäftigung haben, sondern noch einem Beruf nachgehen. Trotzdem findet ihr genügend Zeit, E-mails an Professoren zu schreiben, Texte für Hilfsorganisationen zu verfassen bzw. diese in mühevoller Kleinstarbeit zu korrigieren und eure Erfolge hier im Forum zu veröffentlichen. :beifall: :zustimm:

Ich hätte da nocn eine Idee, wie man weitere Petitionsunterschreiber finden könnte: wie wär's mit Aushängen/Flugblättern in Schulen oder in Tierarztpraxen - überhaupt in öffentlichen Gebäuden. Vielleicht würden auch Veröffentlichung in Zeitungen mit diesem Link weiterhelfen. Wenn Menschen Zeitung lesen, bedauern sie zwar die Geschehnisse, wissen oftmals aber nicht, wie sie helfen können - so brauchen sie nur den Link eingeben und bei der Petition unterschreiben.

Was haltet ihr davon? Würde das Weiterhelfen oder wär das überflüssig? :? Meine Rundschreiben an Freunde helfen zwar auch, es sind aber bei weitem nicht genug.

Viele Grüße Marcus

Bianca Durek
20. February 2005, 13:53
Hallo Marcus,

deine Idee ist sehr gut, nur hat eben nicht Jeder einen PC mit Internetanschluss und deshalb gibt es da Probleme.

Für eine Online-Petition benötigt man eine Email-Adresse.

Deshalb wäre eine Unterschriftenaktion aber trotzdem möglich, nur eben auf dem Papier.

Da stellt sich dann aber die Frage an wen schicken, direkt an die Landesregierung oder an die TiHo Hannover ?

Denke, dass kann Volker klären was besser wäre.

VolkerM
20. February 2005, 14:32
Hallo Markus,

jede Aktivität, die dazu beitragen könnte, diese "Feldstudie" zu stoppen, ist nützlich.

Hallo Bianca,

warum nicht sowohl an die Landesregierung als auch an die TiHo.

Hallo Ann,

Du wolltest (unabhängig von den verfügbaren Informationen) Infos direkt von der die Studie begleitenden TiHo Hannover. Frage: Hast Du mittlerweile von dort Informationen erhalten? Ggf. welche?

Schöne Grüße
Volker

tukan-world
20. February 2005, 20:33
Fordere "Deinen Andreas Rose bitte auf nicht weiterhin son Unsinn , mit unser aller Petition und Anliegenzu treiben .

Ein Eintrag pro Person , Keine Personen eintragen , die nicht existieren bitte !!!


Danke !

In aller Namen

muss nun leider dringend bereinigt werden !

damit wir glaubwuerdig bleiben

tukan-world
20. February 2005, 20:55
Fordere "Deinen forum User Admin Moderator Andreas Rose bitte auf nicht weiterhin son Unsinn , mit unser aller Petition und Anliegenzu treiben .

Ein Eintrag pro Person , Keine Personen eintragen , die nicht existieren bitte !!!


Danke !

In aller Namen

muss nun leider dringend bereinigt werden !

damit wir glaubwuerdig bleiben[/QUOTE]

Hoffentlich können wir es bei dieser einmaligen Ermahnung zur Disziplin belassen

Das erste posting hierzu ,bitte löschen , oder solange nicht beachten ,,

wollte nur auf den Kontakt von ihr zu ihm weisen ,,

Vogel-Mami
20. February 2005, 21:18
Hi,


hab die Liste nochmal überarbeitet...

Guckst Du hier! (http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=79053)

tukan-world
21. February 2005, 13:00
Bitte löscht meine Beitraege 246 245 !!!

und dann diesen dazu ,,,Vielen Dank ,

Karin
21. February 2005, 13:43
Artikel aus der Ostfriesenzeitung vom 19.02.2005 :

Hier nun der Artikel aus der Ostfreisen-Zeitung vom 19.2.2005 :



Angeblich schon 5 700 Rabenvögel getötet



FORSCHUNGSPROJEKT Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz stellt Anfrage zur Leeraner Feldstudie


Die Landesregierung soll Auskunft über Zwischenergebnisse geben. Und sie soll sagen, warum sie an der umstrittetenen Untersuchung festhält

VON WOLFGANG MALZAHN

LEER-Die massiven Proteste gegen die Massentötung von Rabenvögeln im Landkreis Leer reißen nicht ab.

Im Internet unter http://www.thoki.net/petition veröffentlichen Wissenschaftler wie der Biologe Dr.


Wolfgang Helb von der TU Kaiserslautern, Dr. Ulrich Mack Rabenvogelgutachter der Bundesregierung) und Prof. Dr. Hans-Heiner Bergmann (Buchautor von „Rabenvögel - Göttervögel") gemeinsam, dass bei dem Forschungsvorhaben im Landkreis Leer bereits 5 700 Rabenkrähen getötet worden sein sollen.

Gemeinsam verweisen sie darauf, dass der Einfluss von Rabenvögeln auf Wiesenvögel deutlich überschätzt werde. Bei dem von der Tierärztlichen Hochschule in Hannover begleiteten Forschungsprojekt werden Rabenvögel in Massenfallen gefangen und erschlagen. So soll getestet werden, ob die schwarzen Vögel tatsächlich den Bestand der Wiesenbrüter wie der Kiebitze dezimieren.

Die Grünen-Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz hat jetzt eine kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet. Sie verweist auf die erheblichen Proteste gegen das Projekt in der Öffentlichkeit und will wissen, welche Zwischenergebnisse es bei der Studie „Krähen-und Elsternfang im Landkreis Leer es gibt.

Vor allem geht es ihr auch darum, wie viel andere geschützte Vogelarten als „Beifang" in den Massenfallen gelandet und dort verendet sind.

Die Landesregierung soll außerdem Auskunft darüber geben, welche Stellungnahmen mittlerweile vom (inzwischen aufgelösten) Landesamt für Ökologie, von der Tierärztlichen Hochschule, der Kreisjägerschaft und dem Landkreis Leer abgegeben worden sind, nach dem sie von der Staatsanwaltschaft Aurich befragt worden sind. Vor allem möchte Janssen-Kucz wissen, warum die Landesregierung trotz der zahlreicher Einwände weiterhin diese, so die Abgeordnete „ wissenschaftlich zweifelhafte Arbeit“ unterstützt.

Kritiker wie Hans-Wolf gang Helb gehen davon aus,
dass den bedrohten Wiesen vögeln durch den Einsatz von Pestiziden und Insektiziden, durch intensivierte Landnutzung und eine intensive Landwirtschaft viel mehr Gefahren drohen als durch die jetzt bejagten Rabenvögel.

Sorry, wenn Fehler drin sind. Liegt an der Texterkennungssoftware

Silke
21. February 2005, 14:37
@Ursula, Du hast bei der Linkliste, unter beteiligte Foren, die Tierhilfe-Grenzenlos vergessen ;)

Liebe Grüße von Silke :0-