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Vollständige Version anzeigen : SENSATIONEL! Gerichtsurteil wegen Taubenfüttern



südwind
10. Mai 2005, 15:23
Hallo liebe Stadttaubenfreunde,

Hier ein aktuelles Gerichtsurteil!


Gericht entschied die Einstellung des Verfahrens wegen Taubenfütterns

In Essen (Ruhrgebiet) bekam eine Tierfreundin einen Bußgeldbescheid weil sie sich nicht an die Auflagen der Ordnungsbehörde hielt, die Fütterung der Tauben einzustellen. Sie legte Widerspruch gegen den Bescheid ein, und so kam es am 27. Januar 2005 zu einer Gerichtsverhandlung beim dortigen Amtsgericht.

Das Gericht stellte nach Anhörung der Betroffenen und der Zeugen das Verfahren ein. In der Verhandlung wurde durch den Rechtsanwalt der Betrof-fenen auch die unbefriedigende Situation der Stadttauben dargelegt. Er führte unter anderem den Artikel 20 a GG an: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrund-lagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Recht-sprechung.“

Tierschützer sollten nicht scheuen, das Recht für die Tiere auch bei Gericht durchzusetzen.

Quellennachweis: http://www.bv-tierschutz.de/10512.html

tamborie
10. Mai 2005, 16:28
Es handelt sich um das Urteil eines Amtsgerichtes, wenn überhaupt.
Ich halte von der Verbreitung von Urteilen sehr wenig wenn hierbei kein Aktenzeichen vorliegt oder angegeben wird.
Das Problem vom Internet wurde Südwind mehrfach erklärt: Nicht alles was dort steht entspricht der Wahrheit.

Derzeit sieht die Gesetzeslage so aus: Je nach Orten ist die Taubenfütterung verboten.
Wer dagegen verstösst den bestraft das Gesetz.
Wer meint weiter dagegen verstossen zu müssen kann sogar eine Haftstrafe auferlegt bekommen.

Ich halte es daher für Unsinn hier derlei zu verbreiten und zum Gesetzesbruch aufzurufen und gleichzeitig zu hoffen das kleine Amtsgerichte richtungsweisende Urteile fällen! Dies ist Unsinn.

Sensationell ist an der ganzen Sache erst einmal gar nichts und es bleibt weiterhin eine Ordnunsgwidrigkeit.

Tam

südwind
10. Mai 2005, 18:30
Derzeit sieht die Gesetzeslage so aus: Je nach Orten ist die Taubenfütterung verboten.
Wer dagegen verstösst den bestraft das Gesetz.
Wer meint weiter dagegen verstossen zu müssen kann sogar eine Haftstrafe auferlegt bekommen.
na, nu hör nur wieder auf mit deinen verdrehten behauptungen.
klar kann man tauben füttern. wer ein eigenes grundstück besitzt, darf tauben füttern, auf seinem grundstück, tamborie, auch wenn es dir nicht passt. nicht jeder wohnt in einer mietwohnung oder eigentumswohnung. :p

so so, das kleine amtsgericht.

ma-war
10. Mai 2005, 20:56
Hallo,

bin kein Jurist, aber AmtsG sind die unterste Instanz, andere AmtsG
können zu einer anderen Bewertung kommen.
Der Weg zu einer höheren Instanz wird wohl versperrt sein. (Streitwert,
geringes öff. Interesse )

Insofern wird eine ähnlicher Fall kaum vors LG oder OLG kommen, es
wird keine Leiturteile geben und die Richter am AG können weiter
entscheiden wie sie es für richtig halten.

Es ist m.E. also nicht gerade sensationell, wenn EIN AG nach deinen
Ausführungen zu diesem Urteil kommt.

Gruß
Martin

tamborie
10. Mai 2005, 21:03
na, nu hör nur wieder auf mit deinen verdrehten behauptungen.
klar kann man tauben füttern. wer ein eigenes grundstück besitzt, darf tauben füttern, auf seinem grundstück, tamborie, auch wenn es dir nicht passt. nicht jeder wohnt in einer mietwohnung oder eigentumswohnung.
Seit wann habe ich über die Ordnungsbehörden auf Privatgrundstücken geschrieben?
Du verdrehst hier wieder komplett den Sachverhalt.
Auch sind mir die Anwendungen auf Privatgrundstücken nicht bekannt.
Zumindest darf ich in meinem Garten kein Abfall verbrennen, egal wie oft ich dieses Grundstück bezahlt habe.
Aber es ging hier auch nicht um Privatgrundstücke.

Meist halten sich die Taubenschwärme aber auch nicht in meinem Garten auf, daher ist Deine Argumentation absolut unlogisch und dies wiederrum lässt mich nun gar nicht verwundern.

Tam

Vogelklappe
10. Mai 2005, 21:59
Ich halte von der Verbreitung von Urteilen sehr wenig wenn hierbei kein Aktenzeichen vorliegt oder angegeben wird. Tamborie, hat Recht, das Aktenzeichen wäre schon sehr hilfreich. Kannst Du es in Erfahrung bringen, südwind ?


Meist halten sich die Taubenschwärme aber auch nicht in meinem Garten auf, daher ist Deine Argumentation absolut unlogisch... Wenn Du ab und zu eine Taube in Deinem Garten 'rauslassen würdest und diese dort weiterfütterst, würde sich das ganz schnell ändern, tamborie. Es war nicht gemeint, daß bereits in einem "Garten" vorhandene Stadttauben gefüttert werden; diese gibt es dort ohne Anlaß (sprich Fütterung) tatsächlich nicht. Für gutes Futter, das regelmäßig zu finden ist, nehmen Stadttauben aber durchaus weitere Wege in Kauf.

südwind
10. Mai 2005, 22:49
hallo vogelklappe, ich habe schon meine antennen ausgefahren und hoffe, dass ich antwort bekomme, bezüglich des aktenzeichens.

tamborie
10. Mai 2005, 22:53
Wie das Urteil von Südwind dargestellt wurde, besteht durchaus die berechtigte Gefahr, dass jetzt viele Menschen so denken: "Dann handel ich ja nicht mehr gesetzeswidrig"
Solche Annahmen sind natürlich falsch, es bleibt weiterhin eine Ordnungswidrigkeit.

Wie jeder im eigenen Garten verfährt bleibt einem doch selber überlassen.
Die einen fangen Katzen und ersäufen sie und andere betreiben sogenannten Tierschutz.
Wo kein Kläger da kein Richter.
Bleibt nur die Frage, wenn wundert es noch das die Natur leidet und die Menschen sich immer mehr von den Tieren entfernen!

Bei mir im Garten nisten Türkentauben und auch Ringeltauben. Ich weiß nicht wie es sich verhalten würde wenn ich jetzt da Stadttauben zufüttern bzw. anfüttern würde.
Ich stelle auch keine Nistkästen für Halsbandsittiche auf obwohl diese des öfteren im Garten auszumachen waren.

Das Fütterungsverbot wird bei uns geahndet, an dieses halte ich mich daher und wie ich bereits einmal schrieb halte ich absolut nichts davon gegen Gesetze zu verstossen und zur illegalen Fütterung aufzurufen.
Wie die betreuten Taubenplätze zeigen bedarf es keiner illegalen Handlungen um die Rechte von Tieren durchzusetzen bzw. sich Tieren anzunehmen.
Von daher ist an dem Urteil nun einmal absolut nichts Sensationell selbst wenn es ein Aktenzeichen geben würde.

Wer allerdings mit der Exekutive auf Konfrontationskurs gehen möchte und dies in seinen Beiträgen sehr deutlich zeigt sollte doch einmal sein Tun und Handeln überdenken.
Wenn jeder denkt er kann die Gesetze so auslegen wie er sie für richtig hält, dürfte erahnen welche Zustände wir hier innerhalb kürzester Zeit hätten.

Nur so ist ein Zusammenleben überhaupt möglich.

Tam

Vogelklappe
10. Mai 2005, 23:04
...es bleibt weiterhin eine Ordnungswidrigkeit Dort, wo es verboten ist.


Wie jeder im eigenen Garten verfährt bleibt einem doch selber überlassen. Die einen fangen Katzen und ersäufen sie ... Das ist definitv nirgends erlaubt, auch nicht im eigenen Garten (könnte man so auffassen).


Bei mir im Garten nisten Türkentauben und auch Ringeltauben. Ich weiß nicht wie es sich verhalten würde wenn ich jetzt da Stadttauben zufüttern bzw. anfüttern würde. Sie nisten trotzdem und kommen zu anderen Zeiten zum Futterplatz als die Stadttauben. Die Zahl der Ringeltauben hat dieses Jahr bei uns sogar zugenommen.


Von daher ist an dem Urteil nun einmal absolut nichts Sensationell selbst wenn es ein Aktenzeichen geben würde. Doch, durchaus, und zwar wegen der Begründung mit § 20aGG. Das kommt ja nicht häufig vor.


Wenn jeder denkt er kann die Gesetze so auslegen wie er sie für richtig hält, dürfte erahnen welche Zustände wir hier innerhalb kürzester Zeit hätten. Nur so ist ein Zusammenleben überhaupt möglich.
Du schreibst wirklich mißverständlich, tamborie. Ich weiß ja, wie Du es nicht meinst, aber gemessen an Deinen hohen Ansprüchen an die Ausrucksweise anderer ...

tamborie
10. Mai 2005, 23:15
Du schreibst wirklich mißverständlich, tamborie. Ich weiß ja, wie Du es nicht meinst, aber gemessen an Deinen hohen Ansprüchen an die Ausrucksweise anderer ...
Ja, da war doch tatsächlich ein Dreher drin!
Solls tatsächlich geben.

Tam

andreadc
13. Mai 2005, 21:02
Hallo,

auch ich finde das Urteil sensationell.

Weil endlich mal ein Gericht für die Tauben gestimmt hat.

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Und da hilft auch kein zerpflücken des Urteils. Richtig ist es . Ansonsten, immer die gleichen Leute , die gegen Alles sind ,und das konsequent. Würde mich nicht mehr stören.

Meine damit das Instrument mit den Schellen. :zustimm: Obwohl ein U zuwenig, ein E zuviel.

Da freue ich mich :dance:


Und der ganze Mist von Taubenfütterung verboten oder Nicht :o

Gruß
Andrea

tamborie
13. Mai 2005, 22:44
auch ich finde das Urteil sensationell.

Weil endlich mal ein Gericht für die Tauben gestimmt hat.

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Siehste und das sehen eben viele Menschen nicht so.

Tam

südwind
14. Mai 2005, 18:06
Siehste und das sehen eben viele Menschen nicht so.viele ist relativ.
ich kenne mittlerweile viele, die sehen es eben nicht oder nichtmehr so wie du, tam.
das macht mut.

Harry
10. Juni 2005, 22:12
Naja was ich nicht ganz verstehe ist der der Tierschutzgedanke dahinter.

Würd mal sagen die meisten Zoologen, Ökologen usw, stehn dem Füttern von Tauben ziemlich zwiespältig gegenüber.
(Nicht das es mich persönlich stören würde wenns wer macht ;) )

lg,
Harald

Sina
11. Juni 2005, 08:49
Hallo Harald,

eigentlich gehören zum Tier- bzw. Stadttaubenschutzgedanken zwei Aspekte. Die richtige Fütterung und kontrollierte Schläge.

Die Fütterung ist deshalb wichtig, da sie durch artgerechtes Futter geschieht. Brötchen, Würste, Pommes und anderes, was die Tauben in den Städten finden, sind keine richtige Nahrung für sie. Tauben leben von Getreide, Sämereien, Erbsen, Mais und einem kleinen Teil Grünfutter. Genau wie wir Menschen von der falschen Ernährung krank werden, so ist es bei den Tauben auch. Wie soll sich ein Tier gesund entwickeln, wenn ihm die Nahrung dafür fehlt?
Zudem führt, das mag vielleicht unter den Experten strittig sein, Hunger bei Tauben zu einer gesteigerten Fortpflanzung. Es werden öfters Eier gelegt und mehr Jungtiere versucht großzuziehen. Wie gesagt "versucht", da mangels artgerechtem Nahrungsangebot die meisten Jungtauben nicht überleben.

Da die richtige Fütterung allein aber nichts am "Problem" Stadttaube ändert, müssten betreute Taubenschläge eingerichtet werden. Hier kann durch Austausch der Eier die Population kontrolliert und im geringen Rahmen gehalten werden. Zudem können kranke Tiere früh genug erkannt und behandelt werden, so dass der Taubenbestand relativ gesund bleibt.

Leider sehen immer noch zu wenige Städte ein, dass vorgenanntes im Grunde der richtige Weg ist um dem "Stadttaubenproblem" entgegenzuwirken.
Einfach nur ein Fütterungsverbot aussprechen, in der Hoffnung die Tauben suchen sich einen anderen Standpunkt oder werden möglicherweise gar ausgehungert ist völlig verkehrt.

Gruß

Sabine

südwind
11. Juni 2005, 13:57
hallo, dort wo stadttauben gefüttert werden, existieren meist keine taubenschläge und sämtliche bemühungen dafür, werden von den ämtern immerwieder ignoriert.
durch aushungern produzieren stadttauben mehr nachwuchs, um ihre art zu erhalten. dadurch werden sie widerum anfälliger für krankheiten.
abwandern werden stadttauben nicht.

dibe0014
11. Juni 2005, 17:06
in karlsruhe habe ich jetzt einen Taubenschlag gesehen, aber es keine einzige Taube in der Nähe..., da bringt auch das schönste Taubenhaus nix.

Harry
15. Juni 2005, 15:54
@sina: Danke dir für die Erklärung. :)

webgirl87
16. Juni 2005, 20:56
hallo,

weis jemand ob das taubenfüttern in hannover oder freiburg verboten ist?
ist doch jämmerlich wie die armen tauben kläglich die winzigen brotkrümel aufpicken.
da gibt man ihnen doch gleich was richtiges. sie essen ja leider fast nur solchen mist. aber ich geb immer gern was ab!
würde nur gerne wissen ob es in hánnover oder freiburg verboten ist, sonst nehm ich mal ne tüte taubenfutter für die armen tiere mit!

lottakind
28. Juni 2005, 21:07
in Hannover gibt es meines Erachtens betreute Taubenschläge(ehemals auch Taubenpille,Feldstudie) und angeblich nur noch 500 Tauben in der (Innen)Stadt!?
Erkundige dich doch mal einfach vor Ort.
Arbeite dort manchmal auf den Wochenmärkten und habe in Hannover noch nie wie wohl in anderen Städten auf Märkten,Stadttauben gesehen.
Daher würde ich das Füttern lassen sonst bringen ja solche Massnahmen nun gar nichts.
Genauso wie in Helmstedt dort dürfen die Stadttauben direkt überm Oberbürgermeister hausen.Betreut versteht sich.Also falls du da auch mal hinkommen solltest... :zwinker:


Claudia

südwind
28. Juni 2005, 22:44
Verordnung
über die öffentliche Sicherheit und Ordnung
in der Landeshauptstadt Hannover

20
Füttern von Tauben
Das Füttern von wildlebenden Tauben ist im Stadtgebiet Verboten.
http://www.aha-region.de/doku/strgrueo-h.pdf

südwind
23. August 2005, 23:09
Gutachten
„Die Rechtmäßigkeit kommunaler
Taubenfütterungsverbote“
von
Konstantin Leondarakis
und
Christian Behrens, LL.M.
4/2005

http://tierrechte.de/pdf/content/themen/rechtundgesetz/juristenfuertierrechte/tauben.pdf

UliB
24. August 2005, 19:53
Hallo,
möchte mich noch einmal kurz einklinken in die ewige Futterdiskusion.
Zuerst einmal sei klar gestellt das ich absolut und ohne wenn und aber zu betreuten Taubenschlägen stehe in denen die Stadttauben artgemäß gefüttert werden.
Letzte Woche habe ich das immer wieder zitierte Buch "Die Taube" von Daniel Haag-Wackernagel bekommen. Der Autor, wird sehr oft von Stadttaubenfreunden zitiert und als Beleg für die unterschiedlichsten Behauptungen herangezogen. Er hat sich wissenschaftlich mit dem Problem der Stadttauben beschäftigt.
Er nennt eindeutig das Füttern der Stadttauben ein Hauptproblem bei der Vermehrungswut der Stadttauben. Der immer wieder behauptete Satz das bei wenig Futter sich die Tiere mehr vermehren ist nach seinen Aussagen absoluter Blödsinn. Ich weiss das es bestimmt jetzt wieder Gegengutachter und und und gibt. Aber ich bin der festen Überzeugung das diese wilde Taubenfütterei, und vor allem die noch als Tierliebe verkauft wird, das genaue Gegenteil ist. Die Taubenvermehrung schafft Leid ohne Ende. Und an diesem Leid sind die Fütterer ein sehr großes Stüch mitschuldig.
Wenn Stadttauben in der Stadt ihre Nahrung suchen, Pommes, Krümel usw. ist mir bewusst das es nicht das richtige Futter ist. Auch das es diesen Tauben dabei nicht gut geht. ---- Aber geht es ihnen besser wenn es immer mehr werden und die Menschen sich zu Recht nur noch mehr belästigt fühlen und sie immer mehr um Lebensraum kämpfen müssen?
Betreute Taubenschläge, mit gesunden, gut gefütterten, sich nicht vermehrenden Tauben, das ist Tier- und Artgerechte Haltung. Futtersäcke um die Ecke ausgeschüttet ist Tierquälerrei!
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!
gruß Uli

lottakind
24. August 2005, 20:20
Hallo Uli,


Ich denke nicht das dies den Vermehrungsdrang erhöht,das ist wir wissen angezüchtet.Aber durch füttern überleben die Nestlinge,kranken,geschwächten,behinderten Tauben.
Und solange keine wirklichen Massnahmen vollzogen werden,werden die Leute weiterfüttern damit die Tauben nicht den Hungertod sterben.
In Braunschweig ist eine Fütterin ausgefallen,die sehr viel fütterte,aber Uli,kannste glauben oder nicht.
Soviel weniger sind es nicht geworden.Jetzt verteilen sie sich halt in den Fussgängerzonen wo es viel Freiluftgastronomie gibt.
Der Wackernagel hat dieses an von Beobachtungen von Fütterungsplätzen,also wo gefüttert wurde u. wo nicht mehr,abgemacht.
Aber ist doch klar da wo gefüttert wird,sind viele Tauben und dort wo nicht,wenige oder keine.
Das sollte auch jedem einleuchten.
In einem Ortsteil von Braunschweig gibt es einen kleinen Schwarm von ca.20 Tauben.Und das konstant,trotz Fütterung,seit 3 Jahren.
Viele Tauben haben doch gar nicht die Gelegenheit um wirklich ernsthaft zu brüten,denn Abwehrmassnahmen und Sanierungen werden doch immer mehr getätigt.
Von daher gibt es nicht die idealsten Bedingungen.Viele Eier gehen schließlich bei zu hoher Brutbesatzung kaputt.Und wenn man sich genau umschaut sieht man doch recht wenig Jungtauben.WIe ich finde.
Es gibt die und die Studien,selber beobachten ist die Devise.Denn so manches widerspricht sich.
Das alles sollte man auch mal beachten.

VG CLaudia

Sagany
27. August 2005, 10:40
also ich verstehe nicht warum immer alle sagen dass man dafür verantwortlich ist dasss die tauben immer mehr und mehr werden wenn man sie füttert.
wer hat so einen müll verbreitet?und wer glaubt diesen müll auch noch?
die tauben vermehren sich so oder so,egal ob man sie nun noch füttert oder nicht!
tauben sind keine wildtiere,bei wildtieren ist es so dass sie sich nur bei idealsten bedingungen vermehren,dort könnte man dies anwenden,aber tauben nicht!
wenn sie gar nicht gefüttert werden dann verhungern sie, fangen an müll und steinchen,glasscherben usw. zu fressen,werden immer schwächer und KRANKHEITS-Anfälliger...
und trotzdem vermehren sie sich weiter...
glaubt nicht diese fütterungsvebote gibt es weil irgentwelche "Tierschützer" der Meinung waren das wäre besser so für die tauben!
die gibt es nur vom ordnungsamt aus,aus dem grund dass viele leute den tauben einfach brot und anderen essensrest-müll hingeworfen haben und die tiere das letzten endes doch nicht frassen und dann waren die strassen verschmutzt,das ist dann das selbe wie als wenn ich eine leere coladose einfach auf die strasse werfe.
einfach nur eine ordnungswiedrigkeit wegen "umweltverschmutzung".
in einigen städten ist es jedoch überrschaenderweise so geordnet dass man die tauben füttern darf,aber man muss die reste die sie nicht fressen hinterher wegräumen.

isifilder
06. September 2005, 14:03
ja ja bla bla bla

Sagany
06. September 2005, 18:36
Das ist ja ein sehr konstruktiver Beitrag muss ich sagen

dorian gray xx
08. September 2005, 08:08
Hallo liebe Stadttaubenfreunde,

Hier ein aktuelles Gerichtsurteil!


Gericht entschied die Einstellung des Verfahrens wegen Taubenfütterns

In Essen (Ruhrgebiet) bekam eine Tierfreundin einen Bußgeldbescheid weil sie sich nicht an die Auflagen der Ordnungsbehörde hielt, die Fütterung der Tauben einzustellen. Sie legte Widerspruch gegen den Bescheid ein, und so kam es am 27. Januar 2005 zu einer Gerichtsverhandlung beim dortigen Amtsgericht.

Das Gericht stellte nach Anhörung der Betroffenen und der Zeugen das Verfahren ein. In der Verhandlung wurde durch den Rechtsanwalt der Betrof-fenen auch die unbefriedigende Situation der Stadttauben dargelegt. Er führte unter anderem den Artikel 20 a GG an: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrund-lagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Recht-sprechung.“

Tierschützer sollten nicht scheuen, das Recht für die Tiere auch bei Gericht durchzusetzen.

Quellennachweis: http://www.bv-tierschutz.de/10512.html
sensationell wäre, wenn diese fütternde "tierfreundin" sich an die zerstörungskosten dieser in "ihren narütlichen lebensraum" befindlichen tiere beteiligen würde.

südwind
08. September 2005, 12:10
ZERSTÖRUNG? wo, wie?

Der saure Niederschlag greift insbesondere Sand- und Kalkstein an. Beispielsweise reagiert Schwefelsäure mit Kalkstein zu Gips. Dadurch schreitet die Verwitterung von Gebäuden wesentlich schneller voran und zahlreiche Gebäude und Kulturdenkmäler werden so stark beschädigt oder zerstört.
http://de.wikipedia.org/wiki/Saurer_Regen
du wirst wohl nicht bestreiten, dass auch du daran beteiligt bist, auch wenn du anonym hier auftrittst?

dorian gray xx
10. September 2005, 09:25
ZERSTÖRUNG? wo, wie?

Der saure Niederschlag greift insbesondere Sand- und Kalkstein an. Beispielsweise reagiert Schwefelsäure mit Kalkstein zu Gips. Dadurch schreitet die Verwitterung von Gebäuden wesentlich schneller voran und zahlreiche Gebäude und Kulturdenkmäler werden so stark beschädigt oder zerstört.
http://de.wikipedia.org/wiki/Saurer_Regen
du wirst wohl nicht bestreiten, dass auch du daran beteiligt bist, auch wenn du anonym hier auftrittst?

sorry, wenn du denkst, ich wäre extra anonym geblieben. dies war nicht meine absicht. aber ich habe jahrelang in der stadt gewohnt und da waren tauben ohne ende. wer dafür ist, das diese "ratten der lüfte" sich weiterverbreiten dürfen,sollen, soll bitteschön, die kranken tiere einfangen und auf seine kosten zum tierarzt bringen. das wäre mal eine konstruktive massnahme. vielleicht einmal im monat sich mit bürsten,eimer, wasser, desinfektionsmittel bewaffnen, und den kot der stadttauben mit wegmachen helfen. das wären echte tierfreunde. den ich weiß nicht, ob diese stadttauben sich so wohlfühlen, bei dem abfall, den sie so zum fressen bekommen und bei den ganzen krankheiten, die viele haben.

Vogelklappe
13. September 2005, 14:59
wer dafür ist, das diese "ratten der lüfte" sich weiterverbreiten dürfen,sollen, soll bitteschön, die kranken tiere einfangen und auf seine kosten zum tierarzt bringen. Erstens gibt es bereits Leute, die das tun, und zweitens ist die nicht artgerechte Ernaehrung ursaechlich fuer viele Krankheiten. Es gibt keine Alternative zu betreuten Schlaegen, auch nicht durch das Einfangen kranker Tiere.

Da Du aber von "Ratten der Luefte" sprichst, kannst Du mir sicher sagen,
- welche Krankheiten von Tauben auf den Menschen theoretisch uebertragbar waeren ?
- welche Krankheit in, sagen wir, 2004, damit wir eine zeitnahe Population und Problematik haben, von einer Taube auf einen Menschen nachweislich uebertragen wurde ?
Und fuer einen einzigen konkreten Falle nenne doch bitte auch gleich das zugehoerige Gesundheitsamt dazu, dem solche Krankheiten gemeldet werden muessen. Oder plapperst Du nur das nach, was Du in der Zeitung gelesen hast ?

webcys
16. September 2005, 13:21
Ich find es nicht schön, das oft in diesem Forum, (wie ich es im übrigen auch in anderen thematisierten Foren festgestellt habe), irgendwelche Störenfriede "vorbeikommen" und durch ihre Beiträge die Diskussion in interessanten Threats richtiggehend "abwürgen". Wenn wenigstens dieses Einmischen sich zu einer argumentativen Diskussion entwickeln würde. Aber nein, obwohl den Störenden fachlich fundamentiert geantwortet wird, bleiben sie störrisch auf ihrer Meinung beharrend ...

Dies ist meine Meinung. Nebenbei sei noch bemerkt, dass Taubenkot basisch ist, und damit keine Gebäudesubstanz angreifen kann.

So, um mit dem Thema fortzufahren, 2 Fragen, weiß jemand ob es:
1. in München ein Fütterungsverbot,
2. in München einen betreuten Taubenschlag, Taubenturm oder etwas
ähnliches gibt.

Gruss
webcys

Vogelklappe
16. September 2005, 16:51
Ad 1.: Ja, per lokaler Verordnung
http://www.muenchen.de/Rathaus/rgu/vorschriften_genehmigungen/taubenfuetterung/121844/
Es ist möglicherweise nicht haltbar, aber um das zu prüfen, müßtest Du eine Verfassungsklage anstrengen. Ein Gutachten zur Unzulässigkeit gibt es:
http://www.tierrechte.de/pdf/content/themen/rechtundgesetz/juristenfuertierrechte/tauben.pdf

Ad 2. Meines Wissens nein. Genau kann Dir das aber der dortige Tierschutzverein sagen.

Moppelchen
24. September 2005, 10:07
Erstens gibt es bereits Leute, die das tun, und zweitens ist die nicht artgerechte Ernaehrung ursaechlich fuer viele Krankheiten. Es gibt keine Alternative zu betreuten Schlaegen, auch nicht durch das Einfangen kranker Tiere.

Da Du aber von "Ratten der Luefte" sprichst, kannst Du mir sicher sagen,
- welche Krankheiten von Tauben auf den Menschen theoretisch uebertragbar waeren ?
- welche Krankheit in, sagen wir, 2004, damit wir eine zeitnahe Population und Problematik haben, von einer Taube auf einen Menschen nachweislich uebertragen wurde ?
Und fuer einen einzigen konkreten Falle nenne doch bitte auch gleich das zugehoerige Gesundheitsamt dazu, dem solche Krankheiten gemeldet werden muessen. Oder plapperst Du nur das nach, was Du in der Zeitung gelesen hast ?

danke, denn so erspar ich mir das tippen, das wollte ich von dorian gray xx nämlich auch wissen.

wenn man hier im forum in diversen threads mitliest, kommt man schnell dahinter, daß taubenfreunde sehr wohl für maßnahmen sind, und bei weiterem lesen erkennt man auch für welche.

wenn man hier allerdings nur reinkommt, um blöd rumzustänkern, bekommt man so einiges nicht mit.