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Vollständige Version anzeigen : Eisengehalte von WEichfresserfutter



Folko
08. October 2001, 09:57
Hallo allerseits!

ich habe die Eisenanalysen bekommen und muss sagen, dass Ergebniss ist verheerend. Wenn man bedenkt, dass der tolerierbare Eisengehalt bei 80 - 100 ppm (mg/kg) liegt, dann versteht Ihr was ich meine. Seht selbst:

tovo universeel 76
orlux beopellets 183 (lt. Herst. max. 85!)
Mucki Beopellets 443
Vitakraft Softmix 582
Sluis Classique 249
Witte Molen Perlen 221
Dr. Harrison Low Iron 118
Claus Beo-Weichfutter 683

Eigene Mischung (M&M) 332

Hundefutter:
Bosch Hundefutter 283
Hills Science Chicken 216

Gruss, Folko

@Roland: kannst Du mir einen Händler, der tovo universeel vertreibt nennen?

M&M
08. October 2001, 12:18
Hallo Folko,

wir haben ja schon damit gerechnet, dass die meisten Futtermittelhersteller die Anforderungen von 80 - 100 ppm nicht erfuellen. Der Fe-Gehalt von orlux /versele T16 ist ja wohl auch nicht so toll. Insbesondere dann nicht, wenn man bedenkt, dass von denen sogar max. 85 ppm garantiert werden. Tja, da koennen wir uns nur Deiner Meinung anschliessen.

Viele Gruesse aus Bielefeld von mittelbeo-online.de
Martina und Matthias

Merline
11. October 2001, 13:31
hallo,

mit welcher Methode wurden die Eisengehalte denn bestimmt? Und wie sah die Probenpräparation aus? Gibt es eine spezielle DIN-Vorschrift dafür? Wenn ja, welche?

Vielen Dank

Merline

Tina F
11. October 2001, 14:30
...oh Gott, und ich hab das Weichfutter von Claus gegeben...:(

Ich hab aber schon einen Sack Nutri Bird bestellt, das war doch empfehlenswert?

Kann man im Nachhinein noch etwas 'retten', wenn man derart eisenhaltiges Futter gegeben hat?

Bestürzt
Tina

Folko
11. October 2001, 15:50
@Merline:

Probenvorbereitung (von mir):
- Trocknen der Proben bei 100 °C bis zur Gewichtskonstanz
- Berechnung der Trockensubstanz (%)
- Mahlen bis 1 mm Partikelgrösse mit laborüblicher Mühle (Fa. IKA)

Aufschluss (Bayerische Hauptversuchsanstalt, Futtermittelabteilung) :
- Einwaage von 1-2 g mit 30 ml Säuregemisch (konz. HNO3 : konz. HClO4 : konz. H2SO4 = 40:5:2) am Nassveraschungsautomaten für 60 Min. bei 300°C bis die
Salpeter- und Perchlorsäure abgeraucht sind. Danach wird mit dest. Wasser in einen Messkolben überspült und zur Marke aufgefüllt.

Analyse (wie Aufschlus):
- Flammen - AAS

Die Fe-Gehalte sind auf die Frischsubstanz bezogen angegeben.

@Tina:

leider ist da nicht mehr viel zu machen, das ist ja das große problem. Roland experimentier gerade mit Derivatio, einem homöopathischen Mittel zur Ausschwemmung unerwünschter Stoffe aus dem Körper. Ist leider so.

Gruss, Folko

Merline
12. October 2001, 11:53
Hallo Folko,

um hier eine verbindliche Aussage zu treffen, wäre es wichtig, zu wissen, ob die Futterherstellerfirmen die angegebenen Eisengehalte nach der selben Vorschrift und Methode bestimmen, ob sie die Konzentrationsangaben auch auf die Trockenmasse beziehen, usw. Kannst Du das denn eventuell herausfinden?

PS: Ich habe selbst sogar schon erlebt, daß z.B. ein AAS von PE und eines von Varian sehr unterschiedliche Ergebnisse für identische Proben geliefert haben.

Vielleicht könnte man ja über den Verbraucherschutz oder die Gewerbeaufsicht ein zertifiziertes, unabhängiges Labor informieren und damit beauftragen, indem man berechtigte Zweifel an den Herstellerangaben anführt? Belege kannst Du ja in Form Deiner eigenen Analysen nun vorlegen.

Worauf ich hinaus will: ist es nicht sinnvoller, darauf hinzuwirken, daß die Futterhersteller sich an ihre angegebenen Eisengehalte zu halten haben, anstatt nun selbst mühselig nach irgend einem Futter zu suchen, welches einen niedrigen Eisengehalt hat?

Merline

Folko
12. October 2001, 12:21
Hallo Merline,

im Prinzip gebe ich Dir da voll recht, aber weisst Du was das für ein Aufwand ist? und wenn wir mal ehrlich sind, wieviele Menschen halten Beos, Tukane oder ähnliche Vögel?

das unterschiedliche Methoden zu unterschiedlichen Ergebnissen führen ist klar, ich hab da auch schon Unterschiede von 100 % gesehen, je nach gerät, eichung, etc. gesehen. Muss ich Dir ja nicht erzählen.

Die von der HVA angewandte Methode ist Standard bei der Untersuchung von Futtermitteln, also denke ich, dass die Ergebnisse schon repräsentativ sind. Andererseits ist die Futterzusammensetzung der einzelnen chargen sicher auch nicht immer diesselbe.

Und wenn ein Hersteller "niegriger Eisengehalt" auf sein Produkt schreibt, dann geht er damit kein Risiko ein, denn was ist "niedrig"?

Bedenklicher ist das dann schon wie mit den Pellets von versele, die ja max. 85 ppm garantieren. Aber gilt der Gewährleistungsanspruch auch für Tierfutter? ich weiss es nicht.

Ich für meinen Teil habe die Fütterung von Pellets stark eingeschränkt, stattdessen gibt es Tofu, gekochtes Ei, Geflügelfleisch (gekocht), Zophobas etc. etc.

ich habe sowieso den Eindruck, dass eher zuviel Pellets an Fruchtfresser verfüttert werden. Nicht umsonst haben diese Arten einen sehr effektiven Vitamin- und Mineralstoffaufnahmemechanismus entwickelt, da in der Natur diese offensichtlich eher spärlich vorhanden sind. Und deshalb fressen sie ja auch solche Nahrungsmittel bevorzugt, um den Energiebedarf möglichts schnell und effektiv zu decken. Bei Papageien ist es ja ähnlich, lieber Nüsse und Sonnenblumenkerne als Hirse.

Im Klartext heisst das für meine Arassaris, 1-2x pro Woche nur Obst, nur noch die Hälfte der Pellets wie früher und eben o.a. Proteinquellen.

Gruss, Folko

Merline
12. October 2001, 13:07
Hallo Folko,

Ich wage zu behaupten, daß wohl die meisten Beos, die so bei uns gehalten werden, hauptsächlich mit Beoperlen oder ähnlichem ernährt werden, ab und zu ein Obstschnitz, that's it.

Ausnahmen wie Dich, die sich überhaupt mal Gedanken über das käufliche Futter machen und es sogar analysieren, sind sicher sehr selten.
Von daher fände ich es im Interesse der Vielzahl der Vögel, die in den meisten Fällen aus Unwissenheit bzw. blindem Vertrauen in das gekaufte Futter falsch ernährt werden, oder auch einfach aus Bequemlichkeit, gut, wenn dieses Futter nicht auch noch schädlich für die betroffenen Tiere wäre.

Ein Brief mit Deinen gemessenen Eisenwerten an die Futtermittelhersteller wäre da vielleicht zumindest schon ein Anfang. Du könntest sachlich darauf hinweisen, daß Weichfresser Futter mit einem niedrigen Eisengehalt von .... ppm benötigen, welcher von dem gekauften Futter erheblich überschritten wird. Eventuell auch, daß der angegebene Fe-Wert auf der Futterpackung nicht stimmt.
Und um genauere Angaben als bespielsweise "niedrig", bzw. um die Definition von niedrig bitten.

Ich würde an Deiner Stelle eindringlich darauf hinweisen, daß irreversible Gesundheitsschäden bei einer hauptsächlichen Fütterung mit ihrem Futter zu erwarten sind.

Viele Grüße,

Merline

Addi
18. October 2001, 22:57
Hi Folko zunaechst einmal vielen Dank für die Arbeit von der hoffentlich viele provitieren .in diesem zusammenhang noch meine bitte dieses auch in meinem forum zu plazieren. was noch hinzukommt ist dert eeeisenanteil den wir beim futterzubereiten ... mixer schneidemaschinen metallnaepfe etc. noch dabei tun. ansonsten überraschen mich die werte nicht bin allerdings froh, dass ich mit meinem futter tofu universell mal wieder richtig lag,.beziehe ich aus holland deutscher handel unbekann t .kümmer vmich drum sonst versorge ich dich. witte moolen fruchtepatee ist für beos etc. auch empfehlenswert haben wir mal kontrolliert warum keine t16 verselle lager geprüft. tschau folko

Folko
19. October 2001, 09:11
Hallo Roland,

versele laga t16 ist dasselbe wie orlux. gleicher hersteller, anderer name.

ich vermute auch das sluis beoperlen und witte molen beo pellets identisch sind.

bin grad in kontakt mit Fa. zeigler in usa, die stellen ein futter her, dass im verfütterungszustand nur ncoh 20 ppm eisen enthält. auch hagen softbill und mazuri hören sich interessant an.

kennst du den aves fruchtmix?

gruss, folko

BiancaRH
19. October 2001, 18:15
Hallo an alle,

die Werte sind leider ja wirklich ziemlich beängstigend. Ich denke das man was dagegen tun sollte. (Hersteller schreiben, Tierzeitschriften, Vogelschutzbund). Bin auch gerne bereit einen Part zu übernehmen. Wäre es möglich das Du mir mal Kopien von der Laboruntersuchung zukommen läßt? Ich war heute in einer Zoohandlung und als ich denen dort von den Untersuchungsergebnissen erzählt habe, waren die Verkäufer auch ziemlich entsetzt.

Leider hab auch ich das Claus-Weichfutter (welches die höchsten Werte hat) verfüttert und mein Eindruck ist auch, dass es am meisten gekauft wird. Hier im Umkreis wird das Futter in jeder Zoohandlung angeboten und die einzige Alternative ist das von Vitakraft, welches ja auch nicht viel besser ist.

Gruß
Bianca

Addi
20. October 2001, 16:23
So scoen und dankenswert diese Veröffentlichung von Folko auch ist, so war es doch schon lange bekannt dass einige Futtersorten ,nicht die Besten sind Insbesondere Claus. Deswegen bin ich auch nicht für ein sofortiges "LOSBALLERN" sonder es sollte erst mal mit bedacht damit umgegangen werden, und zunaechst sollten all jene, die bisher falsch gefüttert haben erst mal an ihr Tier denken, was man tun kann um Ernährungsfehler evtl zu revidieren Tschau Roland

Reiner
21. October 2001, 00:31
Hallo zusammen!
Mich würde interessieren, ob der Eisengehalt insgesamt analysiert wurde. Beim Menschen ist es jedenfalls so, dass nur zweiwertiges Eisen resorbiert wird, weil dreiwertiges im oberen Dünndarm bei einem pH von 5-7 wegen Hydroxidbildung nur sehr schwer löslich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der pH im Vogeldarm sich von dem im menschlichen stark unterscheidet. Insofern müßte man bei einer Gesamtanalyse des Eisens, das dreiwertiges abziehen. Dann wären die Werte vielleicht nicht ganz so erschreckend.
Gruß Reiner

Folko
21. October 2001, 20:46
Hallo Reiner,

Du hast recht, dass nicht alles Eisen vom Vogel aufgenommen wird. Es ist nur so, dass einige Weichfresser keine Mukoseschicht (schleimhautbarriere) im Darm haben und deshalb mehr Eisen als andere Arten aufnehmen, bzw. die aufnahme nicht regulieren können. warum das so ist, weiss man nicht.

Paradiesvögel können z.B. mehr als 90 % des gesamteisens in der nahrung aufnehmen.

und da bisher die haupttodesursache bei tukanen, arassaris und paradiesvögeln hämochromatose ist, muss der eisengehalt des futters insgesamt so niedrig wie möglich sein. zumindest ist das der aktuelle stand des wissens.

Gruss, Folko

BiancaRH
23. October 2001, 12:50
Hallo,

sagt jemanden von Euch das Futter Kaytee Exact etwas. Hab es heute in einer Zoohandlung entdecht und hat laut Hersteller 80 mg an Eisen. Laut dem Verkäufer wurde es auch von Universitäten sehr empfohlen.

Weiß jemand wo man das Tovo Universeel bestellen kann?

Zwecks Weichfutter, bin gerade dabei mir selber etwas zusammenzustellen. Könnt Ihr mir da vielleicht Tips geben. Hab an Haferflocken, Ei, Jogurt (Quark wird leider nicht gefressen) und Hünchenbrust gedacht.

Zwecks Tofo hab ich in meiner Nährwerttabelle nachgesehen und Entdeckt, das es auch 4mg Eisen/100g hat. Ist das nicht zu viel?

Das seperate Verfüttern von Obst und Lebendfutter ist für mich selbstverständlich.

So, bin über jeden Tip sehr dankbar da ich von den fertigen Weichfresserfutter komplett wegkommen möchte, aber es sollte später kein Mineralstoffmangel entstehen.

Viele Grüße
Bianca

Addi
23. October 2001, 13:15
wieviel Todesfaelle soll ich dir nennen die im zusammenhang mit kaytee stehen im moment führt ein hollaendischer kollege einen prozess gegen kaytee auf schadensersatz dein tofo ist nicht tofu universalfutter überlege ob ich euch versorgen könnte .roland

BiancaRH
23. October 2001, 13:29
Hallo Roland,

meinte Tofu (hab mich vertippt).

Was für eine Art von Futter ist das Tovo Universeel denn? Perlen oder Weichfutter? Wäre prima wenn Du mir mal eine Packung besorgen könntest. Gibt es sonst noch ein Futter das man bedenkenlos verfüttern kann?

Gruß
Bianca

Folko
23. October 2001, 13:42
Hallo Bianca,

Kaytee hat laut Hersteller und Analysen (s. www.mynabird.com ) 80-120 ppm. Hier nur schwer zu nbekommen,ich hatte mal eine Probe von animonda (Importeur von Kaytee-Produkten). Das Futter ist gefärbt und aromatisiert... naja, ich bin nicht begeistert, zumal auf der Packung steht, sie geben 80 mg/kg (entspr. ppm) Eisen DAZU! kein kommentar.

Tofu hat 4-6 mg Eisen/100 g, das sind 40-60 ppm. Dieser Gehalt ist ok.

@roland:

ich habe von Dr. Rinke gerade noch Proben von Mehlkäferlarven, Wachsmotten, Grillen, Rinderherz, Küken, Rattenbabies, Stinten, Pellets(welche weiss ich nicht), Trockenfeigen, Fruchtmischung und Insektenfuttermischung des Vogelparks bekommen. Ich mache noch Zophobas dazu. Ausführliche Liste von verschieden Lebensmitteln ist in Arbeit. Woher hattest Du die Eisengehalte, die Du hier schonmal veröffentlicht hast?

Gruss, Folko

BiancaRH
23. October 2001, 19:17
Hallo,

Tina schrieb etwas von Nutri Bird. Habt Ihr davon auch die Werte?

Gruß
Bianca

Folko
24. October 2001, 11:21
ist der handelsname von versele laga. wenn sie nutri bird t16 (für weichfresser) hat, dann ist das dasselbe wie versele laga t16 oder orlux.

eisengehalt ca. 185 ppm (nach herstellerangaben max. 85 ....


gruss, folko

BiancaRH
24. October 2001, 18:22
Wieviel ppm Eisen darf ein Beo den pro Tag zu sich nehmen ohne das es ihm schadet?

Gruß
Bianca

Tina F
24. October 2001, 18:59
...was, das hat auch so viel??? Und ich verlaß mich auf die Hersteller-Angaben und hab' 'nen 10 kg Sack gekauft!
Langsam weiß ich nicht mehr weiter...:(

Tina

Addi
24. October 2001, 19:36
Verstehe gar nicht was los ist, wie ein wilder "hühnerhaufen"Verzeihung. Aber weshalb füttert ihr nicht einfach Tofo und Probleme sind gemindert Ich werde die Anajyse des Futters mal in mein Forum stellen, ist nämlich auch von den übrigen Bestandteilen hervorragend. Bis dann Roland

BiancaRH
24. October 2001, 19:49
Aus dem einem Grund, keiner von uns weiß woher wir es beziehen können und Deine Aussage Du überlegst ob Du uns damit versorgen könntest, ist ziemlich vage.

Gruß
Bianca

M&M
26. October 2001, 10:56
Hallo Bianca,

weiter oben hattest Du einen Beitrag gepostet, in dem Du nach der Eisenaufnahme/Tag bezogen auf den Beo fragst. Diese Frage koennen wir zwar nicht in Zahlen ausgedrueckt beantworten, finden sie aber dennoch interessant und moechten deshalb ein paar "Gedankenspielereien" dazu loswerden.

Wenn man sich die Empfehlungen bezogen auf den Menschen ansieht, werden hierzu 0,143 mg (Maenner) bis 0,214 mg (Frauen) Fe pro kg Koerpermasse und Tag genannt. Das entspricht ca. 10 mg bis 15 mg Fe/Tag, bezogen auf eine durchschnittliche Koerpermasse von 70 kg. Bezogen auf das Koerpergewicht eines Beos von 0,2 kg bis 0,24 kg Koerpermasse, bekommt man es dann mit sehr kleinen Einheiten zu tun. Fuer eine solche Bestimmung ist evtl. auch der Bruttoenergiebedarf als Ausgangssituation interessant. Wie dem auch sei, ein Beo ist nun mal kein Mensch.

Mal angenommen, man hat 1 kg Futter mit 100 mg Fe-Gehalt (entspricht 100 ppm und gilt als tolerierbar) und ein Beo wuerde ca. 40 g pro Tag davon verzehren, dann haette er in 25 Tagen 100 ppm Fe zu sich genommen. Das wuerde dann einer Tagesdosis von 0,25 ppm entsprechen. Waere zwar schoen, aber so einfach ist das nun mal nicht. In Sachen Eisenspeicherung spielen viele Faktoren eine Rolle, die zum Teil in engem Zusammenhang stehen. So z. B. Vitamin C, unterschiedliche Resorptionsraten und Empfaenglichkeit bezogen auf den jeweiligen Einzelvogel, um nur einige zu nennen. Die Forderung kann nach derzeitigen Erkenntnissen aus unserer Sicht nur lauten: moeglichst geringer Fe-Gehalt im Futtermittel.

Gerade Weichfuttermischungen haben gegenueber Pellets den Nachteil, dass sich der Vogel immer das raussuchen kann, was ihm schmeckt und davon machen viele Beos auch Gebrauch. Das uebrige Futter wird dann von vorn herein von den Tieren weggeschmissen. Aus diesem Grund mahlen wir Weichfutter, um eine moeglichst homogene Ausgangssituation zu erhalten. Vermengt wird es dann abwechselnd mit Speisequark, Huettenkaese, Magerjoghurt, Wasser etc.. Den so entstandenen Futterbrei kann man jedoch nicht auf einmal als Tagesration reichen, da er schnell verderblich ist. Bei den fertigen Weichfuttermischungen haben wir uns von Anfang an nie auf einen bestimmten Hersteller konzentriert, um die Beos an moeglichst unterschiedliche "Geschmacksrichtungen" zu gewoehnen. Wir selbst wuerden bei einer anstehenden Futterumstellung nicht schlagartig wechseln, insbesondere dann nicht, wenn der Beo womoeglich ueber Jahre an ein enziges Futtermittel gewoehnt war und seinen Stoffwechsel gewissermassen auf dieses Futtermittel mit seinen restlichen Bestandteilen "eingefahren" hat, sondern das gewohnte Futter nach und nach absetzen.

Viele Gruesse von mittelbeo-online.de
Martina und Matthias

BiancaRH
26. October 2001, 12:06
Hallo Matina, hallo Matthias,

vielen Dank für Eure Antwort. Genau das selbe Rechenspiel wollte ich auch durchführen. Nur schade, dass niemend die maximale Menge Fe pro Tag weiss.

Viele Grüße
Bianca

Addi
05. November 2001, 15:39
Für alle dies interessiert ,ich habe die Futteranalyse von Tofu Insektenmenüe auf meiner Homepage unter Rubrik anderes gepostet. TTschau Roland