Vollständige Version anzeigen : Rabenvogelgemetzel geht weiterl
Hi ,
auch in unserem Landkreis ist die Jagd auf Rabenkrähe ,Elster und Eichelhäher wieder erlaubt. Nennt sich kontrollierter Abschuss.
Was immer das heissen mag. Begründung= Rückgang der Kibitze. Rebhühner
(sehe zur Zeit sehr viele Rebhühner ,Kibitze und Fasane )
Das der angebliche Rückgang vielleicht mit immer mehr Mais und immer
wenige Grasflächen zusammen hängen könnte ,davon stand heute nichts in
unserem Käseblatt.
Gruss Hoki
südwind
13. July 2005, 19:50
hallo hoki,
was ist denn das für ein landkreis bei dir? wenn du es verraten magst. ;)
kontrollierter abschuss, sanfte regulierung, dezimierung, forschungsprojekt. klingt doch gleich viel fachlicher und soo selbstverständlich. obwohl es doch darum geht, die wildvögel(in jägerkreisen als, das schwarze gesindel oder schwarze biester benannt) ungerechtfertigt zu töten, um es mal milde auszudrücken. die jäger freuen sich, wie kleine kinder, wenn sie die rabenvögel hinrichten dürfen. nur noch einige tage, dann geht das gemetzel wieder los.
wir können nichts tun, ausser darauf aufmerksam zu machen, bis es alle kapiert haben.
Hi Südwind,
Es handelt sich um den Landkreis Cuxhaven , wo sich nach intensiver
Beratung (was immer das heissen mag ) der BUND- Kreisgruppe Cuxhaven
entschlossen hat dem zuzustimmen.Nach Rücksprache mit Mitgliedern ,aber auch den Jäger und Bauern ??? sei der BUND zum Ergebnis gekommen, das mit einer kontrollierten Bejagung die fortlaufende Abnahme der Kiebitze
und anderer Bodenbrüter wie das Rebhuhn ,
sowie der Rückgang der Singvögel (in diesem Jahr Singvögel wie Garten-
und Hausrotschwanz,Neuntöter ,Buchfinken sowieso,ohne Ende )in Gärten
und Parks gestoppt werden könne. Diese Schreibtischtäter sollten sich
die Tomaten von den Augen kratzen und mal raus in die Natur begeben.
Dann würden sie alles das sehen, was sie den Singvögeln Elster, Eichelhäher
Rabenkrähe in die Schuhe schieben wollen
Gruss Hoki
Vogelklappe
13. July 2005, 21:53
Hallo Hoki,
wer hat denn den Rückgang der genannten Singvogelarten und die Gründe dafür mit welchen Methoden bei Euch festgestellt ? In Berlin wurde nachgewiesen, daß die Zunahme von Krähen und Elstern im Stadtgebiet überhaupt nicht zu einer Dezimierung der selteneren Arten geführt hat. Dies deckt sich auch mit meiner Erfahrung. So war z. B. die Mönchsgrasmücke vor einigen Jahren noch sehr selten und soll beachtlich zugelegt haben. Tatsächlich bekomme ich dieses Jahr erstmalig sehr viele junge Mönchsgrasmücken als Fundvögel.
Hi Vogelklappe,
darüber wurde nichts berichtet.
Das wird wohl deren Geheimnis bleiben.
Gruss Hoki
Karin
14. July 2005, 12:16
Nach Rücksprache mit Mitgliedern ,aber auch den Jäger und Bauern ??? sei der BUND zum Ergebnis gekommen, das mit einer kontrollierten Bejagung die fortlaufende Abnahme der Kiebitze
und anderer Bodenbrüter wie das Rebhuhn ,
sowie der Rückgang der Singvögel (in diesem Jahr Singvögel wie Garten-
und Hausrotschwanz,Neuntöter ,Buchfinken sowieso,ohne Ende )in Gärten
und Parks gestoppt werden könne.
Mir scheint die Studie in Leer bzw. die angeblichen Gründe dafür werden mittlerweile bundesweit genutzt, um Genehmigungen für den Abschuß von Rabenvögeln zu erwirken.
Haben die vielleicht noch nicht gehört, daß selbst ein leitender Wissenschaftler dieses Projektes den Einfluss dieser Vögel auf Wiesenbrüter verneint ?
Hi Südwind,
Es handelt sich um den Landkreis Cuxhaven , wo sich nach intensiver
Beratung (was immer das heissen mag ) der BUND- Kreisgruppe Cuxhaven
entschlossen hat dem zuzustimmen.Nach Rücksprache mit Mitgliedern ,aber auch den Jäger und Bauern ??? sei der BUND zum Ergebnis gekommen, das mit einer kontrollierten Bejagung die fortlaufende Abnahme der Kiebitze
und anderer Bodenbrüter wie das Rebhuhn ,
sowie der Rückgang der Singvögel (in diesem Jahr Singvögel wie Garten-
und Hausrotschwanz,Neuntöter ,Buchfinken sowieso,ohne Ende )in Gärten
und Parks gestoppt werden könne. Diese Schreibtischtäter sollten sich
die Tomaten von den Augen kratzen und mal raus in die Natur begeben.
Dann würden sie alles das sehen, was sie den Singvögeln Elster, Eichelhäher
Rabenkrähe in die Schuhe schieben wollen
Gruss Hoki
Vielleicht solltest du dir mal gedanken machen, wer Tomaten vor den Augen hat.
Es ist auch nett, wenn Vogelklappe von den angeblichen tollen Beständen in Berlin berichtet. Ist das aber die ganze Wahrheit und vorallem wurde auch mal festgestellt woran es liegt?
Einen verdacht habe ich auch, aber sicher nicht weil die Rabenvögel dort so lieb sind.
südwind
15. July 2005, 11:28
hier einige plausible erläuterungen, eines ornithologen, um die rabenvögel ins richtige licht rücken. :dance: :dance:
Nesträuber? Nein danke!
Sind Nebelkrähe und Elster eine Bedrohung für Singvögel in Berlin?
Von Klemens Steiof, Ornithologe und Mitarbeiter
im Sachgebiet Artenschutz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Im Frühling und Frühsommer wird so mancher Tierfreund Beobachter eines kleinen "Dramas" in der Natur: Eine Elster räumt unter wütendem Gezeter des Amselpärchens alle Eier aus dem Nest. Oder schlimmer noch: Eine Nebelkrähe zerrt die bereits halbwüchsigen Jungen, deren Wachsen und Gedeihen man über viele Tage gespannt auf dem Balkon verfolgt hat, aus dem Grünfinkennest. Da ballt sich einem natürlich die Faust in der Tasche, wenn so ein "brutaler" Räuber über die Vögelchen herfällt. Und überhaupt: Sind Krähen und Elstern nicht in den letzten Jahren viel häufiger geworden, und unsere Singvögel deutlich seltener?
Elster - Pica pica
Dohle - Corvus monedula
http://www.rrz.uni-hamburg.de/biologie/b_online/birds/2180_08.htm
aus: NAUMANN, NATURGESCHICHTE DER VÖGEL MITTELEUROPAS:
Band IV, Tafel 10 - Gera, 1901
Doch Vorsicht vor übereilten Schuldzuweisungen: Machen wir uns erst einmal bei Fachleuten kundig. Die "Berliner Ornithologische Arbeitsgemeinschaft" (BOA) hat für alle Brutvogelarten Berlins den aktuellen Bestand erhoben und auch die Entwicklung in den letzten 25 Jahren ermittelt.
Von den sechs Rabenvogelarten haben zwei in den letzten Jahren abgenommen: Die in Gebäuden brütende Dohle kommt nur noch mit 220-300 Paaren, die in Kolonien nistende Saatkrähe sogar nur noch mit 160-180 Paare in der Stadt vor. Alle anderen vier Arten nehmen zu: Der Kolkrabe, der mit ca. 20 Paaren die Wälder Berlins besiedelt und auch der Eichelhäher, der mit 1.000-1.400 Paaren zwar vorwiegend ein Waldvogel ist, aber auch in größeren Parkanlagen, Friedhöfen und sogar Gärten lebt. Elster (mit 3.900-4.700) und Nebelkrähe (mit 4.100-4.900 Paaren) sind sogar richtig häufig geworden und kommen in Berlin flächendeckend vor. Na also, da haben wir´s! Höchste Zeit, dass etwas gegen diese "Nesträuber" getan wird...
Doch wie steht es eigentlich um die Situation der möglichen "Beutevögel" in Berlin?
Spitzenreiter ist die Amsel mit 34.000-74.000 Paaren bei gleichbleibendem Bestand. Der Grünfink besiedelt Berlin mit 32.000-61.000 Paaren und nimmt noch zu. Das verwundert. Auch die Ringeltaube, bei der die meisten Brutverluste auf Krähen zurückzuführen sind, hat zugenommen und besiedelt unsere Stadt jetzt mit 11.000-20.000 Paaren. Die Türkentauben gehen zurück, nur noch ca. 400 Paare brüten in Berlin.
Allerdings wurde hier die Ursache weitgehend ermittelt: Offenbar spielen Änderungen im Nahrungsangebot die Hauptrolle. Und die Mönchsgrasmücke, ebenfalls ein verbreiteter Freibrüter in Grünanlagen und Wäldern, hat auf 3.700-4.500 Paare zugenommen, und das vor allem durch das Hochwachsen vieler Bäume in Grünanlagen in den letzten dreißig Jahren.
Blau- und Kohlmeisen, häufige Stadtbewohner mit 37.000-55.000 bzw. 28.000-41.000 Paaren, haben gleichbleibende Bestände, kommen allerdings wegen ihrer Höhlenbruten ohnehin kaum als Nahrung von Elster und Krähe in Frage.
Warum also haben die Bestände - vor allem von Amsel und Grünfink - trotz der vielen Elstern und Nebelkrähen - nicht abgenommen?
Schauen wir uns erst einmal die "Täterseite" an: Elster und Nebelkrähe sind sehr flexible "Anpasser", die in der Stadt einen reich gedeckten Tisch finde. Küchenabfälle spielen eine große Rolle, daneben Regenwürmer, verschiedenste Insekten aber auch tierische Verkehrsopfer und "Angebote der Saison" wie Beeren und Obst. Die Vögel können sich also sehr gut auf das jeweilige Nahrungsangebot einstellen, sie sind intelligent und beobachten ihre Umgebung genau. Wenn eine Amsel mit Warnrufen auffliegt (durch Spaziergänger aufgescheucht) wird das sofort registriert, und bald ist ihr Neststandort bekannt. Elster und Krähe profitieren also von Störungen durch den Menschen - das unbewachte Nest wird geplündert.
Und wie sieht es aus Sicht der "Opfer" aus?
Auch sie sind "Anpasser", die in der Stadt einen reich gedeckten Tisch vorfinden. Mit 2-3 Bruten im Jahr können sie relativ viele Junge produzieren - eine Anpassung daran, dass mit Verlusten zu rechnen ist. Ihre hohe Bestandsdichte bedingt ausserdem, dass einzelne Amseln oder Grünfinken an relativ ungeschützten Stellen - z.B. in Balkonkästen - brüten. Eine Störung oder Vernichtung der Brut führt aber meist auch dazu, dass sich die Tiere einen besseren, verborgeneren Nistplatz suchen, sofern das in der Stadt noch möglich ist. Übrigens verursachen freilaufende Katzen unter den Singvögeln mehr Verluste als Krähen und Elstern, denn sie sind in der Lage, auch erwachsene Kleinvögel zu erbeuten. Den Verlust einer Brut können die Singvögel leicht durch ein Nach- oder Zweitgelege ausgleichen. Beim Verlust des Altvogels kann nicht nur die Brut verlorengehen, sondern auch das Revier verwaisen.
Und noch etwas: Abwechslungsreiche Grünflächen mit verwilderten Bereichen, in denen nicht gleich jedes "Unkraut" beseitigt wird, wo das alte Laub liegenbleibt und heimische Gehölze dominieren, sind die beste Garantie, Singvögeln dauerhaft eine Heimat zu bieten. Wenn allerdings in den Gärten die Obstbäume den Zierkoniferen weichen, die Wiese zum Golfrasen wird und der alte Holunder einem exotischen Strauch Platz machen muss, dann ist auch für unsere Singvögel kein Platz mehr.
Wir sehen also: Krähen und Elstern nehmen zu, aber ihre (vereinzelten) Opfer Amsel, Grünfink und Co. zum Teil ebenfalls. Es besteht also kein Handlungsbedarf wie der häufig unüberlegt propagierte Abschuss der vermeintlichen "Nesträuber". Es ist lediglich unser Problem: Wir haben Mitleid mit den Schwächeren und empfinden das Töten der süßen kleinen Piepmätze als brutal. Doch "Fressen" und "Gefressen werden" ist Bestandteil aller Natur: Dass Löwen Zebras reißen, Habichte Stadttauben jagen oder Amseln Regenwürmer aus dem Boden zerren, ist etwas völlig Normales. Wir müssen einfach versuchen, es nicht zu bewerten, denn in der Natur gibt es kein "gut" und "böse"...
Und Schließlich: Wir nehmen uns ja auch das Recht auf unser tägliches Frühstücksei. Gönnen wir es doch auch der hungrigen Elster!
http://www.tierschutz-berlin.de/main/natur/010409.htm
VolkerM
15. July 2005, 12:24
Guten Tag Südwind,
schönen Dank für das Reinkopieren des Artikels und schöne Grüße
Volker
südwind
15. July 2005, 12:25
es sind die menschen, die den vögeln zusetzen, nicht die rabenvögel.
hunderttausende Vögel verenden nach einer kollision mit glasscheiben jährlich.
allein in deutschland werden jährlich mehrere tausend schwalbenküken von putzwütigen hausbesitzern getötet, denen die kothaufen der vögel ein dorn im auge sind.innerhalb von minuten werden ganze kolonien samt nachwuchs einfach so weggefegt, trotz strenger schutzbestimmungen.
durch neststörungen der netten menschen werden brutvögel
von ihren nestern vertrieben, so dass die nester unbeaufsichtigt sind und den nesträubern gelegenheit, für ein leichtes plündern gegeben wird.
die rabenvögel machen nur einen ganz geringen teil aus. :p
tamborie
15. July 2005, 15:15
die rabenvögel machen nur einen ganz geringen teil aus. :p
Von was aus??
Putzen Sie normalerweise die Schwalben von den Hauswänden.
Du ziehst Dir doch hier Dinge an den Haaren herbei.
Tam
südwind
15. July 2005, 18:19
Die Anbringung dieser Doppelnisthilfen war bereits zuvor mit sofort vollziehbar erklärtem Bescheid vom 25. September 2003 dem Hausmeister des Einkaufszentrums aufgegeben worden, weil er dort befindliche Nester auf Anweisung der Hausverwaltung entfernt hatte. hier (http://www.dbovg.niedersachsen.de/Entscheidung.asp?Ind=0500020040000658+ME)
südwind
15. July 2005, 18:55
Mehl- und Rauchschwalbe
Ganz eindeutig kann man unsere Mehl- und Rauchschwalben mit zu den größten Verlierern der Wiedervereinigung Deutschlands zählen. Während die Mehl- oder Hausschwalbe ausschließlich an den Außenwänden von Gebäuden ihre Nester baut, brüten Rauch- oder Stallschwalben in der Regel nur innerhalb von Gebäuden. Dies waren vor allem Rinder- oder Schweineställe, wo sie auch Insekten fingen und daher gern gesehen waren. Durch vollständig oder teilweise geöffnete Türen und Fenster konnten diese Räume zu jeder Zeit von den Schwalben beflogen werden.
Nach der Wende wurden fast überall im dörflichen Raum die Nutztierhaltung eingestellt und die Ställe zu Garagen, Werkstätten oder andere Räume umgebaut. Fenster und Türen blieben geschlossen und so wurden die Rauchschwalben einfach ausgesperrt.
Durch die Erneuerung vieler Fassaden wurden zahllose Mehlschwalbennester ohne eine naturschutzrechtliche Genehmigung beseitigt und deren Wiederansiedlung mit verschiedensten Mitteln verhindert, nur um eventuelle Verunreinigungen der Hausfassade zu vermeiden. An neu gebauten Häusern wurden sich ansiedelnde Mehlschwalben entweder gleich vertrieben bzw. nach deren Ansiedlung die Nester beseitigt und Schwalbenabwehrmaßnahmen ergriffen, um eine Wiederbesiedlung zukünftig zu unterbinden.
Aus diesen Gründen soll an dieser Stelle auf die rechtlichen Grundlagen für den Schutz von Schwalbennestern hingewiesen werden:
Gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 10 bb Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gehören Mehl- und Rauchschwalben zu den besonders geschützten Tierarten.
Nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG u. § 28 Abs. 1 Nr. 3 Thüringer Naturschutzgesetz ist es verboten, ohne vernünftigen Grund Lebensstätten wild lebender Tiere zu beeinträchtigen oder zu zerstören.
Sollen z. B. Schwalbennester beseitigt werden, kann dafür im Einzelfall die obere Naturschutzbehörde (Thüringer Landesverwaltungsamt in Weimar) Ausnahmen von den artenschutzrechtlichen Verboten zulassen. Dafür ist bei dieser Behörde formlos ein entsprechender Antrag zu stellen. In diesem Zusammenhang ist u. a. folgendes zu berücksichtigen:
Die zwingende Notwendigkeit der Maßnahme (Beseitigung der Nester) ist eindeutig und nachvollziehbar zu begründen.
Im Rahmen der erforderlichen Einzelfallprüfung sind entsprechende Alter-nativen zu prüfen, z. B. das Anbringen von so genannten Kotbrettern.
zurück
Es ist ebenfalls verboten, den Vögeln den „Zugang“ zu ihren Nestern zu verwehren (z. B. durch das Anbringen von Bändern, Folien oder Netzen). Dies wird rechtlich einer Entnahme bzw. Zerstörung von Niststätten gleichgesetzt, denn viele Tierarten benötigen im besiedelten Bereich Lebens- und Brutstätten. Daher sind der Schutz, die Pflege und Unterstützung bei der Neuanlage von Brut- und Lebensstätten ein wesentlicher Teil eines effektiven Artenschutzes. Das gilt insbesondere auch für Schwalben, die unmittelbar im Bereich des Menschen leben, dort aber aufgrund moderner Ordnungs- und Sauberkeitsvorstellungen oder anderer Vorurteile kaum noch geduldet werden.
Nach § 1 BNatSchG ist die Natur im besiedelten und unbesiedelten Bereich zu schützen. Entspricht das Zusammenleben von Tieren mit Menschen ihrer natürlichen Verhaltensweise, d. h. wenn es sich um so genannte Kulturfolger handelt wie es insbesondere Schwalben sind, sind ihre Lebensstätten auch geschützt, wenn sie sich im unmittelbaren Einwirkungsbereich des Menschen befinden, z. B. unter Dächern oder Dachüberständen.
Bedacht werden sollte auch, dass Schwalbennester nur etwa 4 Monate im Jahr (von Mitte Mai bis Mitte August) benutzt werden und in dieser Zeit nur verstärkt mit Verschmutzungen zu rechnen ist, wenn sich Jungvögel in den Nestern befinden. Selbst bei zwei Bruten kommen nicht mehr als 45 Tage im Jahr zusammen.
Aufgrund der Bedeutung des Artenschutzes ist es auch zumutbar, dass der Hauseigentümer Vermeidungsmaßnahmen gegen Verschmutzungen zu ergreifen hat. So hat es sich z. B. das Anbringen von Brettern unter den Nestern bewährt.
Kiebitz
Der Brutbestand dieses „Wiesenbrüters“ ist nach wie vor mit etwa 5 bis 8 Brutpaaren
als sehr gering einzuschätzen. Die hauptsächlichen Gründe dafür sind die intensive
Landwirtschaft. Aktuell konnten bei Stadtilm 2 Paare, bei Griesheim 1 Paar und bei
Traßdorf drei Paare festgestellt werden. Dazu kam erfreulicherweise ein Paar bei Großbreitenbach.
http://www.ilm-kreis.de/Buergerportal/%C3%84mter/UA/umweltinformationen_2004.htm
südwind
15. July 2005, 20:51
ich vergass noch die schwalbenabwehr mit anzugeben. wieder sind es nicht die rabenvögel. :k
südwind
16. July 2005, 07:11
nein, rabenvögel tun das nicht.
Mit Besenstielen gegen Mehlschwalben (20.06.2005)
Bonn. Trotz strenger Schutzbestimmungen werden in Deutschland jedes Jahr mehrere Tausend Schwalbenküken von putzwütigen Hausbesitzern getötet, denen die Kothaufen der Vögel ein Dorn im Auge sind. „Da werden innerhalb von Minuten ganze Kolonien samt Nachwuchs sprichwörtlich weggefegt“ ärgert sich Heinz Schwarze vom Komitee gegen den Vogelmord aus Bonn. Allein in den letzten zwei Monaten sind dem Komitee nach eigenen Angaben Dutzende Fälle von Nestzerstörungen aus dem ganzen Bundesgebiet gemeldet worden.
„So etwas ist kein Kavaliersdelikt mehr, das ist ein klarer Straftatbestand“, erklärt Schwarze die Rechtslage. Wer Schwalbennester an seinem Haus zerstört muß nach den Bestimmungen des Tierschutz- und des Bundesnaturschutzgesetzes mit Strafverfolgung und empfindlichen Geldbußen rechnen. Dabei spielt es nach Angaben des Komitees keine Rolle, ob die Nester während der Brutzeit oder im Winter zerstört werden, wenn die Zugvögel in Afrika sind. So wurde der Besitzer eines Wolfsburger Einkaufszentrums im Mai 2004 vom Oberverwaltungsgericht des Landes Niedersachsen zum Anbringen künstlicher Nisthilfen verdonnert, weil er zuvor eine große Anzahl von Schwalbennestern zum Schutz der Hausfassade zerstören ließ. Damit dieses Urteil kein Einzelfall bleibt, fordert das Komitee Zeugen von Zerstörungsaktionen auf, sämtliche Fälle sofort den zuständigen Naturschutzbehörden zu melden. Unter der Telefonnummer 0700 / VOGELMORD (0700 864356673) hat das Komitee eine Schwalben-Hotline eingerichtet, bei der sich genervte Hausbesitzer und besorgte Bürger über den Schutz von Schwalbennestern informieren können. Schwarze: „Oft hilft z.B. die Montage eines einfachen Holzbrettes. Unter die Nester geschraubt wird dadurch der gröbste Dreck einfach aufgefangen“. Die besten Tips und Hinweise zum Schwalbenschutz hat das Komitee zu einem 4seitigem Faltblatt zusammengestellt, daß über die Hotline kostenlos angefordert werden kann.
Schwalben-Telefonhotline
0700 864356673
info@komitee.de
Autor: Axel Hirschfeld -- 30.6.2005 14:14:03
http://www.artenschutzbrief.de/index/menuid/1/reporeid/89/?PHPSESSID=f67ac98c5bc302192f1849b1f7069c12
Tigerselina
22. September 2005, 13:21
Ich kann verstehen wenn manche leute sich über raben ärgern! Wir zuhause haben auch ein großes Problem mit ihnen. Aber deswegen würd ich sie doch nicht gleich abmetzeln! Sie fressen bei uns bei allen Fenstern komplett das Silikon raus, und hacken den holzrahmen ein! Der Schaden beläuft sich sicher schon auf tausenden von euros! Ich versuch es halt inzwischen mit Windspielen etc. sie von meinen Fenstern fernzuhalten!
Regalis
22. September 2005, 15:09
Hallo,
ob ich nun gegen die Tötung von Krähen bin oder nicht, mich verwundert warum nicht mal einer die Frage stellt,- warum fressen z.B. die Krähen an den Fenstern das Silikon heraus-???, warum stürzen sich Krähen auf alles fressbare obwohl es in unmittelbarer Nähe eines Hauses ist oder sogar Menschen dabei stehen????.
Ich denke das sind Zeichen dafür das die Krähen in der Natur nicht mehr genug finden , sie sind Kulturfolger geworden und scheuen bald vor nichts mehr zurück, dann müßte man eigentlich auf die Idee kommen den Bestand etwas zu dezimieren, da die Natur es nicht schafft und wir Menschen dann einschreiten müssen, siehe Stadttauben, wieso gibt es soviele????
Ich möchte gegen nichts hetzen , ich finde lediglich das auch die Vogelschützer mal objektiv schauen sollten was in der Natur so vor sich geht und nicht immer sofort schreien, das sie Vogelschützer sind und deshalb soll kein Vogel getötet werden!
Aber wartet mal ab, wenn ( Beispiel) paar Krähen das mit dem Silikon mal raus haben und gehen mit diesem Trick auch zu andern Häusern, wartet mal wie schnell plötzlich das Haus eines bis dahin gefestigten Vogelschützers dabei ist und was glaubt ihr wie lange der diese Vögel noch schützt?????
Es läßt sich solange ein Problem vor sich herschieben bis man selber betroffen ist und dann ist meistens die eigene Nase näher wie die eines anderen.
Grundsätzlich finde ich es ziemlich beschämend für die verschiedenen Vogelschutzgruppen das hier in Deutschland auf jedem rum gehakt wird der nur eine Kleinigkeit gegen irgend welche Vogel macht und beim Zug gen Süden werden jegliche Arten oder Rassen ohne Rücksicht auf Häufigkeit abgeknallt, aber in Italien kann man sich natprlich nicht mit solchen Themen profilieren und den großen Max machen das sollte man dann schon hier machen!!!
Gruß
Marco
Tigerselina
22. September 2005, 15:17
Danke Regalis!
du sprichst mir aus der Seele! Bei uns ist es wirklich horror geworden! Die Vögel sind teilweise auch sehr "verwirrt" und fliegen mehrmals gegen die Fenster bis überall blut ist! Haben sogar an allen meinen 10 Fenstern selbst gebastelte Vögel ausgeschnitten und aufgeklebt!
Wir wissen langsam alle nicht mehr weiter! Die Fenster brauchen wir nicht reparieren...rentiert sich nicht wenn alles danach wieder gleich ist!
Regalis
22. September 2005, 15:29
Tja aber das Hauptproblem ist das immernoch alle Vogelschützer meinen das wir keine Überpopulation von Krähen hätten!!! Ich frage mich wann es denen auffällt das dem so ist, die Krähen kommen immer näher an die Menschen und in die Siedlungen, das ist schon immer ein Zeichen dafür gewesen das sie in der Natur nicht mehr genug Nahrung finden und wir haben noch nicht mal Winter, wie soll das werden???????
Wahrscheinlich werden im Winter die Krähen die anderen Vögel bei den Futterhäuschen killen um selber zu überleben und dann heißt es das trotzdem nicht die Krähen das Problem sind sondern........... ( da lassen die sich wieder was einfallen).
Ich habe einen großen Garten mit einem ganzen Haufen Singvögeln ( Grünfink, Steiglitz, Ammern, Amsel, Drossel, Zeisig usw.) seit 3 Jahren wird kaum noch ein Jungvogel groß aber dafür habe ich ( mitten im Dorf) seit ca. 3 Jahren morgens schon an die 10 Krähen und 15 Elstern im Garten sitzen!!!
Ich habe mit den Vogelschützern gesprochen aber die meinen ja das die Krähen und Elstern keine Nester ausnehmen, es kann mir aber auch keiner sagen wo die ganzen Jungvögel hin sind, fakt ist das ich mittlerweile an die 3 Stunden Videomaterial daüber habe wie die Krähen und Elstern systematisch die Nester im Garten ausnehmen.
Jetzt wird ja sogar von staatlicher Seite wieder eine Jagdzeit für Krähen und Elstern eingeführt , das würde bestimmt nicht passieren wenn die Tiere auf der roten Liste wären-oder???
Gruß
Marco
PS: E sbrauch sich keiner wegen meiner Singnatur zu entrüsten, ich versuche immer beide Seiten zu sehen und das oben geschilderte ist nunmal fakt, ich sehe es halt als Mensch der jeden Tag mindestens 2 Stunden in der Natur ist und nicht als Scheibtischbulle.
Motte
22. September 2005, 16:59
Ich habe einen großen Garten mit einem ganzen Haufen Singvögeln ( Grünfink, Steiglitz, Ammern, Amsel, Drossel, Zeisig usw.) seit 3 Jahren wird kaum noch ein Jungvogel groß aber dafür habe ich ( mitten im Dorf) seit ca. 3 Jahren morgens schon an die 10 Krähen und 15 Elstern im Garten sitzen!!!
Ich habe mit den Vogelschützern gesprochen aber die meinen ja das die Krähen und Elstern keine Nester ausnehmen, es kann mir aber auch keiner sagen wo die ganzen Jungvögel hin sind (.....)
Danke für diesen Beitrag. Eben das was Du beschreibst kann ich auch schon seit einigen Jahren beobachten. Nur will das hier niemand glauben. Ist natürlich nicht so das wir keine Singvögel mehr hätten(auch die Artenvielfalt ist erhalten geblieben), aber es werden stetig weniger. Ich wohne in dieser Gegend schon seit meiner Kindheit. Und so blöd das auch klingt, ich kenne einige feste Brutpaare (und die nachfolgenden Generationen) die immer an der selben Stelle Brüten. Ringeltauben z.B. Und ich konnte beobachten wie ein komplettes Gelege drauf ging, weil die Eier von Krähen gemopst wurden.
Hier bei uns ist die Situation (noch) nicht so fatal wie andernorts. Aber was man hier beobachten kann, zeigt das Rabenvögel sehr wohl an Nester gehen. Auch Deinen Vergleich zu den Stadttauben finde ich recht passend. Hier ernähren sich die Krähen und Elstern zu einem grossen Teil von Abfällen und finden sich mittlerweile an Orten ein, wo weit und breit kein Grün zu sehen ist, dafür aber der Dreck der Menschen.
Stadttauben sind auch sehr anpassungsfähige Tiere. Nur das sie in der Lage sind von Müll zu leben, bedeutet nicht das es ihnen auch gut bekommt. Eigentlich vegitieren diese Tiere nur vor sich hin
südwind
22. September 2005, 18:42
in meinem garten sieht es so aus, dass es viele, ganz viele spatzen gibt, dazu kohlmeisen, amseln, grünfinken, elstern, rabenkrähen.. die spatzen haben auch dieses jahr mehrere junge aufgezogen und wir konnten wieder zuschaun, bei der fütterung der jungen.
in der umgebung hier sieht es nicht schlechter aus.
und bei meinem bruder, der ca. 3 km entfernt wohnt, verhält es sich ebenso. allerdings schleichen dort einige katzen herum, die die vögel stark in aufregung versetzen. das gezeder ist oft sehr gross.
.
bei meiner freundin in der südstadt, dasselbe. sie hat zwar keinen garten aber einen grünen hinterhof. dort tummeln sich vielerlei vögel, voran die spatzen und ein paar rabenkrähen.
Raven
22. September 2005, 19:06
Hallo,
bei uns haben in diesem Jahr 1 Ringeltaubenpaar, 2 Elsternpaare und ein Rabenkrähenpaar gebrütet. Die Nester der Elstern/Krähen lagen etwa 50 - 100m auseinander, die Taube hat keine 10m vom Elsternnnest entfernt gebrütet. Die haben alle ihre Jungen flügge bekommen. Wieviel kleine Singvögel ihnen zum Opfer fielen, vermag ich nicht zu sagen, konnte aber mindestens 2x sehen, dass eine Elster ein Vogelküken davontrug, die Ringetauben wurden anscheinend in Ruhe gelassen.
Was zeigen die verschiedenen Berichte hier ganz deutlich: solange es nur wenige Elstern/Krähen gibt, geht es mit dem Zusammenleben, werden die Rabenvögel jedoch zu viele, leiden die anderen Vögel darunter.
Was die Winterfütterung angeht, vertreiben die Elstern die Kleinen schon durch ihre Anwesenheit, und fressen was sie können. Zum Glück für die kleinen Vögel haben sie eine große Fluchtdistanz.
Hoki
22. September 2005, 19:50
Hi,
in unserem Garten tummeln sich auch jede Menge Vögel,gestern sah ich hier das erste mal Haubenmeisen. Hab ich sonst nur im Wald gesehen.Eichelhäher
hatten wir auch jedes Jahr und seit 2 Jahren Elstern. Natürlich räubern sie auch Nester aus ,kann man in jedem Fachbuch nachlesen. Nur Elster und
auch Eichelhäher gehen in ihrem Bestand zurück , konnte ich gar nicht
glauben. Aber das Krähen Silikon fressen? Wirklich fressen? Vielleicht
rauspopeln aber warum?
Gegen die Scheiben fliegen hat nur einen Grund- Vögel können kein Glas
sehen. Das Du was drauf geklebt hast ist schon richtig ,so können sie
vorher abdrehen.Der Grund warum sie sich so nahe an Häusern aufhalten
könnte evtl auch damit zusammen hängen das immer neue Gewerbe- und
Baugebiete erschlossen werden. Das heisst ,immer mehr Lebensraum für
Wildtiere geht verloren.
Gruss Hoki
Karin
22. September 2005, 21:03
Wie ich schon in einem anderen Thread erwähnte, sind Krähen und Elstern hier schon fast ein Naturereignis. Junge Singvögel werden hier aber trotzdem nur zu einem Bruchteil groß. Wer hat die denn bloß gefressen ????
tamborie
22. September 2005, 21:21
Wie ich schon in einem anderen Thread erwähnte, sind Krähen und Elstern hier schon fast ein Naturereignis. Junge Singvögel werden hier aber trotzdem nur zu einem Bruchteil groß. Wer hat die denn bloß gefressen ????
Wie heisst denn der Stern den Du mit Südwind bewohnst?
Lebt Alf auch dort?
Tam
Tigerselina
23. September 2005, 08:10
Aber das Krähen Silikon fressen? Wirklich fressen? Vielleicht
rauspopeln aber warum?
Ich vermute, dass sie es fressen, denn es finden sich weit und breit keine reste! Was mich auch wundert, denn sehr verdaulich kann das ja wohl nicht sein!
Manchmal fliegt auch noch einer dagegen, obwohl ich die Scheiben beklebt habe! Wir wohnen etwas abseits am Land, dort gibt es auch sehr viele Felder! Natürlich halten sie sich dort zu hunderten auf! Deswegen ist es derzeit relativ ruhig geworden, da sie dort genug zu fressen bekommen! Jetzt im Herbst wirds wohl wieder losgehen...
aday
23. September 2005, 09:54
Neue Töne
Nach Intensiver Beratung hat sich die BUND-Kreisgruppe Cuxhaven entschlossen, einer gebietlich eingeschränkten Bejagung der Rabenkrähe sowie der Elstern und Eichelhäher zuzustimmen.
Von Peter Brade
....
Wir sind uns sehr wohl der Tatsache bewusst, dass wir uns hiermit in einem Konfliktfeld mit vielen Ornithologen befinden, müssen aber andererseits daran erinnern, dass selbst auf unseren Vogelschutzinseln Möwen in ihren Beständen reguliert worden sind, um den Seeschwalben – insbesondere den Brandseeschwalben – das Überleben zu sichern. So hat im Beltringharder Koog die konsequente ‚Raubzeug-Bekämpfung‘ einen drastisch erhöhten Bruterfolg von einem Jahr zum nächsten ergeben“, informiert BUND-Vorsitzender Klaus Schroh.
....Den gesamten Text findet der Interessierte Tierschützer hier:
Artikel (http://www.djz.de/cgi-bin/r30msvccms_seiten_ansicht.pl?var_hauptpfad=../r30/vc_content/&var_fa1_select=var_fa1_select||447|&var_seiten_nummer_uebergabe=1054)
aday
23. September 2005, 10:15
Vielleicht ist ja die Bestandsregulierung der Rabenvögel auch notwendig geworden zum Schutz anderer Tierarten aufgrund der Ansiedlung von vielen herbeigeschworenen alternativen Energiegewinnungsanlagen. Warum sollen es denn immer ausschließlich die Landwirte sein?
Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V. (http://www.sdn-web.de/Vogel/clemens.pdf)
Bei einem Atomkraftwerk wäre das nicht passiert, bzw. der Platzbedarf für die selbe Leistung ist wesentlich geringer. :D
http://www.sdn-web.de/Themen/windpark.jpg
Kontra
http://www.dw-world.de/dw/image/0,1587,1369264_3,00.jpg
zum Schutz der Kiebietze. Warum hat das unsere bisherige noch Bundesregierung mit ihrem "Grünen" Händchen noch nicht verstanden? :D
Regalis
23. September 2005, 10:16
Tja siehste geht doch!!!!!!Ich kann sowas nur begrüßen und hoffe das sich auch einige andere Menschen mal gründlich Gedanken darüber machen ob man den Vogelschutz dermaßen auf die Spitze treiben soll das andere Vögel darunter zu leiden haben nur damit diese Menschen ihr Ego gestärkt bekommen.
Jetzt ist der Staat, die Länder und sogar die großen Vogelschutzorganisationen für eine Bejagung der Krähen, Elster und Eichelhäher dann haben wohl doch die sachlichen und vernünftigen Argumente überwogen.
Bezüglich der Atomkraftwerke kann ich nur sagen das das die größe Pleite wird die wir gesehen haben, diese Grünen ziehen sich damit hoch das wir Deutschen aus der Atomkraft aussteigen und in Frankreich entsteht ein Werk nach dem anderen, weil wir dort unseren Strom kaufen werden, welch ein Blödsinn, dieser Minister läßt ja sowieso kein Fettnäpfen aus und darf da immernoch sitzen und solchen Mist verzapfen, wo ist der Unterschied wenn ein Atomkraftwerk in Deutschland hoch geht oder in Frankreich??????????????
Für uns wären die Auswirkungen die gleichen, allerdings können sich so die Franzosen die Hände reiben da wir ja den Strom noch dort kaufen werden, natürlich teurer und so können wir auf Dauer den Mist unserer Grünen bezahlen und sind trotzdem den gleichen Gefahren ausgesetzt-Blödsinn!!!
Gruß
Marco
aday
23. September 2005, 10:22
...
Jetzt ist der Staat, die Länder und sogar die großen Vogelschutzorganisationen für eine Bejagung der Krähen, Elster und Eichelhäher dann haben wohl doch die sachlichen und vernünftigen Argumente überwogen.
...
Hallo Regalis,
nicht nur jetzt, in der Vergangenheit haben Sie es heimlisch selber zum Schutz bedrohter Tiere sogar schon gewollt. Natürlich im Stillen, damit ihre Aktivisten die auf ihre Propaganda mit "alles wird gut, es regelt sich alles von alleine und keine Tierart wird von der anderen Ausgerottet" und "Nur die Jäger und Landwirte sind Schuld" reingefallen sind.
Steht zumindest in der Aussage dieses BUND-Vorsitzenden in Bezug auf die Möven und Schwalben.
südwind
23. September 2005, 10:53
politik im vogelforum? ich muss mich schon sehr wundern.
Karin
23. September 2005, 10:55
Bislang dachte ich ja, ich habe es hier "nur" mit Menschen zu tun, die eben wenig Respekt vor dem Leben haben, doch da es nun politisch wird, bin ich äußerst gespannt wo das letztendlich hinführen wird ...
Regalis
23. September 2005, 11:06
oh weia, muß schon sagen wie Zwllinge die nebeneinander sitzen!!!
Gemeint ist von meiner Seite damit nur, das auch die Politik sich der Parolen und Denkweisen verschiedener Gruppen angeschlossen hat da sie merkten das dort Wähler zu holen waren, abgesehen davon wenn wir hier über Vogelschutz oder anderen Tierschutzprobleme diskutieren ist doch die Politik immer mit dabei da von sort die Gesetze kommen, oder wolltet ihr damit einfach bisschen das Thema ändern weil euch die Beiträge nicht so recht in den Kram passen.
Seltsam ist das schon das von zwei Krähenliebhabern keinerlei Einwand bezüglich des aufgeführten Textes kommt der sich mit der Bejagung dieser Tiere beschäftigt, stattdessen wird gefragt ob jetzt politisch wird?????????!!!!
Gruß
Marco
Meggy
23. September 2005, 11:08
Das hat schon immer was mit Politik zu tun.
Einige haben es schon mal versucht, es euch zu erläutern.
Viele Grüße Meggy
Regalis
23. September 2005, 11:18
Hallo Meggy du mußt die beiden verstehen, die beiden sind gegen jegliche Tötung von Krähen, bis vor einem Jahr war ja auch der Gesetzgeber und diverse Verbände dagegen, da fühlten sich die beiden natürlich bestätigt, jetzt ist das anders , Gesetzgeber,Länder unhd sogar Vogelschutzorganisationen streben eine Bejagung der Tiere an bzw. es ist bereits geschehen, jetzt sind die beiden doch etwas allein gelassen vorallem ziehen ihre Argumente nicht mehr denn die habt ja auch schon der BUND fallen gelassen, sie können nicht anders reagieren als zu versuchen das Thema zu blockieren oder auf etwas anderes zu richten ist doch nicht schlimm, laß sie.
Gruß
Marco
aday
23. September 2005, 11:21
...
Die genannten Flächen werden voraussichtlich auch in Zukunft als Brutplatz für die Regenpfeifer geeignet sein, soweit der Feinddruck durch Prädatoren nicht zu groß wird.
...
Aus: Wattenmeer Nationalpark (http://www.wattenmeer-nationalpark.de/archiv/monitoring/01/WPA.pdf)
aday
23. September 2005, 11:34
politik im vogelforum? ich muss mich schon sehr wundern.
Bislang dachte ich ja, ich habe es hier "nur" mit Menschen zu tun, die eben wenig Respekt vor dem Leben haben, doch da es nun politisch wird, bin ich äußerst gespannt wo das letztendlich hinführen wird ...
Ist nicht alles Politik?
Auf der einen Seite probagiert ihr, das man sich an die politischen Vertreter wenden soll mit eurer Meinung nach unmöglichen zuständen um politisch dagegen einzuschreiden, auf der anderen Seite "kröllt" ihr, weil es euch nicht in den kram passt wenn auf "politische Mißstände" hingewiesen wird.
Ach ja, ich vergass, wie Regalis schon bemerkte, wir verlagern einfach Probleme ins Ausland. :idee:
Sehr verantwortungsbewußte Einstellung. :k
Meggy
23. September 2005, 11:46
Regalis, eigentlich fällt mir das Verstehen nicht schwer. Aber Karin meint ja immer, ich würde nichts kapieren und verstehen schon gar nicht.
Ich kann dich aber beruhigen. Stimme deinen Ausführungen voll zu.
Viele Grüße Meggy
Paty
23. September 2005, 12:00
Hallo zusammen! :)
Bei uns hier am rande von luzern gibt es wahnsinnig viele rabenkrähen. Es hat in der nähe ein gehege mit ziegen, enten, gämsen, hasen und anderen zutraulichen kleintieren. Dazu gehört ein kleiner wald. Im herbst getraut man sich fast nicht mehr dort rein, denn die bevölkerung, das geschrei der schwarzen, riesigen federviecher ist gewaltig.
Die sind sehr gut organisiert, da gibt es ausguckpunkte, die schreien sich infos zu, gehen das gebrachte brot für die kleinen streicheltiere stehlen und die lassen es zu, weil sie angst vor den rabenvögeln haben.
Ich habe einen grossen hund, schäfer/riesenschnauzer, der wurde mal von rabenkrähen angegriffen, weil er ein grosses stück brot im maul hatte. Ich bin völlig ausgeflippt, bin auf die losgegangen, hab mit steinen nach ihnen geworfen, hätte ich ne knarre gehabt, ich hätte so viele rabenvögel erschossen wie ich nur irgendwie konnte.
Die rabenkrähen haben einfach in einem riesenschwarm keine angst vor dem menschen, darum treiben sie sich auch in der nähe von menschen rum und, sie sind mega neugierig!
Wir empfinden sie als bedrohung weil sie in unseren lebensraum eindringen.
Weil sie nicht nur aasgeier zu sein scheinen.
Trotzdem, und bei allem respekt, was tun denn wir?!?
Wir dringen nicht nur in die privatsphäre der tiere, wir rotten sie aus.
Delphine? Robben? Elephanten? Sehr viele Vogelarten?
Ja, wir sind fleissig, wir sind gott, wir machen uns die welt untertan.
Und da kommt so ein freches federviech und macht dinge, die uns gar nicht passen und wie schnell es geht bis sämtliche menschen schreien:
Töten, oh tötet sie, unsere argumente, unser wissen gibt uns den freipass zu richten, aufzuräumen, auszurotten und ein bisserl zu töten...
... Weil es halt nötig ist, gell. Weil wir ja voll berechtigt sind, gell.
Vielleicht gibts ja mal was in übergrösse, der das selbe vom menschen denkt und sagt,
jetzt seht mal was der alles kaputt macht, dieser kleine mensch.
Ist der gut für die weiterbestehung der wiesenbrüter? Und dann bekommen sämtliche dieser grossen einen weinkrampf, denn wenn es nur die wiesenbrüter sind, die wir menschen gefährden, wenn wir nur ein paar quartiere ein bisserl nerven,
dann wären wir wirklich gut! :beifall:
Lieber gruss v. Pary und Co.! :)
Regalis
23. September 2005, 12:16
ja Pati du hast recht, aber das Problem was ich meine und auch anspreche ist einfach, das der Mensch zwar die Lebensräume beschneidet aber hautpsächlich von einigen Tieren die natürliche Feinde ausrottet oder dieses bereits getan hat.
Nun sind die Krähen , als Kulturfolger, natürlich noch besser dran, keine natürlichen Feinde mehr und in der Nähe der Menschen ist das Fressen auch reichlich vorhanden. Es hilft uns nichts jetzt die natürlichen Feinde wieder ansiedeln zu wollen, da diese aufgrund von fehlenden natürlichen Revieren oder einschneidene Veränderung zu ihrem Nachteil durch Menschen in ihren Revieren, nicht mehr vorhanden sind, um diese jetzt wieder anzusiedeln vergehen Jahre um den natürlichen Vorgaben ihrer Reviere wieder nachzukommen.
Also muß der Mensch auch als Regulator für die wildbestände solcher Tiere sorgen und das geht ja leider nur mit Jagd, Falknerei und Vergiftung, wobei ich letztere Möglichkeit verabscheue.
Es wird immer so getan wenn ein Tier ausgestorben ist das man es ja einfach durch Zucht und wieder Auswilderung zurück bringen kann, keiner macht sich Gedanken darüber das ja mit dem Tier meistens auch die Lebensgrundlagen für dieses Tier verschwunden sind oder für das Tier unrentabel ( Revier ohne Beute) geworden sind. Selbst wenn man dort diese Tiere wieder ansiedelt werden sie wieder weck ziehen von allein, also muß erstmal ( vor Wiederansiedlung) über Jahre die Natur wieder in den Zustand versetzt werden das es überhaupt interressant für die Tiere ist dort zu leben.
Gruß
Marco
südwind
23. September 2005, 12:41
es geht doch nicht darum, ob mir das thema politik hier gefällt. es wird doch von seiten der forenbetreiber untersagt. oder wird es von user zu user neu entschieden? den eindruck könnte man auch erhalten.
meine ansicht zum thema rabenvögel-abschuss werde ich bestimmt hier nichtmehr wiedergeben. die kennt ihr.
mein persönliches veto habe ich soeben an geeigneterer stelle angebracht, als gerade hier.
Paty
23. September 2005, 12:58
Hallo Regalis! :)
Ja, das ist ein absolut einleuchtendes argument! :bier:
Irgendwie muss die eliminierung der feinde von rabenkrähen schon sehr lange her sein...
... Ich weiss nicht mal wer das ist!! :?
Wahrscheinlich bussarde, adler? Blödfrag...
Lieber gruss v. Paty und Co.! :)
Meggy
23. September 2005, 13:42
Südwind, dann hättest du aber schon längst bei den ganzen anderen Themen vor diesem Thema hier, dein Veto anbringen müssen.
Umweltschutz, Tierschutz, Artenschutz usw. ist nun mal von Politik nicht los gelöst. Aber darüber braucht man eigentich nicht diskutieren, das ist hier ja nicht das eigentliche Thema.
Viele Grüße Meggy
Regalis
23. September 2005, 14:14
Tja Südwind,
wenn du immernoch mit deinen nicht haltbaren Argumenten gegen den Abschuß oder die Bejagung von Rabenvögeln bist wirst du ja bald allein oder als Randgruppe da stehen, den wie du ja bei den verschiedenen Links bereits nachlesen konntest sprechen sich auch die Vogelschutz und Naturschutzverbände mittlerweile für eine Bejagung aus, also dann viel Spaß oder mal eine Minute der Erleuchtung, wenn du dann alles verstehst was so in der Natur vorgeht!!!
Gruß
Marco
PS: seltsam ist schon das diese Menschen dann nur mit Forumregeln und Beschwerden kommen können, habe einige Threads gelesen in denen Südwind mit geschrieben hat und das ging unter die Gürtellinie aber da hat sie nie davon gesprochen sich zu beschweren. Tja wenn die Argumente fehlen muß man sehen wie man das sonst schafft das nicht die breite Öffentlichkeit davon Wind bekommt, geht in der Politik übrigens genauso.
Gert
23. September 2005, 20:10
Naja, is schon schwer mit die Meechens :D
Ich finds aber schon schade, daß trotz der vielen Hinweise auf die Ökologie im Allgemeinen, die Ökologie und Biologie der Rabenvögel und nicht zuletzt der Hinweis auf die Nahrungskette die Gegner einer kontrollierten Bestandsregulierung immer noch mit irgendwelchen Links kommen und offenbar nicht die Zeit gefunden haben, sich mal intensiv mit der Grundlagenliteratur zu befassen. Dann sollte nämlich so manches Statement anders ausfallen. Das Internet ist nun mal nicht der Weisheit letzter Schluß, da steht mehr Stuß drin, als sich mancher vorstellt. Leider auch auf sonst durchaus seriösen Seiten.
Detlev
23. September 2005, 21:08
Moin, Moin,
hat das hier irgendwelche Artenschutzrelevanz? Ich denke nicht. Weder sind die Rabenvögel grundsätzlich durch Abschüsse gefährdet noch sind die "Rabenvogelopfer" grundsätzlich durch Rabenvögel gefährdet. Bei beidem geht es ja wohl nur um die Größe des Bestandes sowie ökonomische Interessen (Landwirtschaft, Schafzucht etc.).
Damit ist das Ganze doch wohl *nur* ein Tierschutzproblem und könnte in ein entsprechendes Forum verlegt werden. Hier kommt eh nichts Vernünftiges dazu rum und die Ökologie wird verbogen wie es gerade in den Kram past. Ansonsten ist es eher ein Problem der Verbandspolitik bzw. der Lobbyarbeit. Kann man das hier nicht dichtmachen und verschieben.
Gruesse,
Detlev
Karin
23. September 2005, 21:10
Konkreter Gert. Einfach etwas in den Raum stellen kann jeder.
@Regalis : Woher nimmst Du Dir das Recht mir irgendetwas anzudichten ?
Jeder Mensch wird hierzulande nur bestraft, wenn seine Schuld erwiesen ist. Diese Strafe ist auf keinen Fall die Todesstrafe.
Auch wenn es ziemlich unpassend ist bei Tieren von Schuld oder gar Bestrafung zu reden, so ist dennoch das Prinzip vergleichbar, allerdings sollen die Rabenvögel, ob es nun die Kolkraben, die Aaskrähen oder Elstern sind, für etwas "bestraft" werden, woran sie nicht die geringste Schuld tragen.
@Paty: Der Uhu
@Detlev : Aber genau das ist doch immer das Argument für die Erschlagung bzw. den Abschuß der Rabenvögel ! Weil sie angeblich bestandsgefährdete Arten dezimieren.
tamborie
23. September 2005, 21:45
Tja Katrin mal wieder falsch.......lesen wir halt die Studie nochmal gell.....Zeit haben wir ja!!
Tam
Vogelklappe
24. September 2005, 09:29
Hallo Detlev,
hat das hier irgendwelche Artenschutzrelevanz? Ich denke nicht. Wieso nicht ? Rabenvögel gehören grundsätzlich zu den besonders (im Unterschied zu streng) geschützten Vogelarten und unterliegen mit Ausnahme des Kolkraben dem Bundesnaturschutzgesetz. Dies ganz unabhängig davon, ob Deine folgende Aussage zutrifft:
Weder sind die Rabenvögel grundsätzlich durch Abschüsse gefährdet noch sind die "Rabenvogelopfer" grundsätzlich durch Rabenvögel gefährdet.
Bei beidem geht es ja wohl nur um die Größe des Bestandes sowie ökonomische Interessen (Landwirtschaft, Schafzucht etc.). Und genau deshalb um Artenschutz. Deine Definition ist zutreffend, Deine Schlussfolgerung aus meiner Sicht nicht.
Damit ist das Ganze doch wohl *nur* ein Tierschutzproblem und könnte in ein entsprechendes Forum verlegt werden. Beim Tierschutz geht es um das einzelne Tier, beim Natur- und Artenschutz um ganze Bestände. Aus diesem Grund unterscheidet sich ja der Ansatz von Organisationen wie dem NaBu so grundlegend von denen der Tierschutzvereine.
Hier kommt eh nichts Vernünftiges dazu rum Du meinst, das wäre in einem anderen Forum anders ?
Kann man das hier nicht dichtmachen und verschieben. Das kannst Du getrost dem Moderator überlassen. Der scheint aber lieber hier mitzudiskutieren.
Detlev
24. September 2005, 10:46
Moin, Moin,
Und genau deshalb um Artenschutz. Deine Definition ist zutreffend, Deine Schlussfolgerung aus meiner Sicht nicht.
Wenn eine Art oder eine Population auch langfristig nicht gefährdet ist oder in einen Zustand erhöhter Gefährdung geraten kann, hat diese Debatte nach wie vor nichts mit Artenschutz oder Naturschutz zu tun. Die hier vorgebrachten Argumente bewegen sich 99% im Bereich von Tierschutz bzw. Landwirtschaft, beides ist m.E. hier nur relevant wenn Artenschutzbelange berührt werden.
Noch mal: die sehe ich außerhalb von Verbandspolitik/Lobbyarbeit nicht und da aggiert hier die Pro-Jagtfraktion mit mehr Hirn und Sachverstand, drückt sich aber um das entscheidende Problem herum: den Nachweis eines tatsächlichen artenschutzrelevanten Schadens. Wiedergekäut werden nur alte Vorurteile, quantifiziertes Studien die tatsächlich das belegen was man meint aus Einzelbeobachtungen schließen zu können sind Fehlanzeige.
Beim Tierschutz geht es um das einzelne Tier, beim Natur- und Artenschutz um ganze Bestände. Aus diesem Grund unterscheidet sich ja der Ansatz von Organisationen wie dem NaBu so grundlegend von denen der Tierschutzvereine.
Nicht ganz: Es geht um die Sicherung der Überlebenschancen von Arten und Populationen. Wie schon gesagt wo ist da der Nachweis das es bei der Bejagung von Rabenvögeln tatsächlich eine solche Gefahr gibt?
Aber da Tierschützer ja einen anderen Ansatz haben, wäre das Thema dort tatsächlich gut aufgehoben. (Dann wäre es moralisch auch nicht mehr so mit Weltuntergang und der Schlechtigkeit des Menschen im Allgemeinen und der Jäger im speziellen überladen).
Das kannst Du getrost dem Moderator überlassen. Der scheint aber lieber hier mitzudiskutieren.
Der Moderator wird sich schon zu wehren wissen und kann sich sicher selbst verteidigen.
Gruesse,
Detlev
Detlev
24. September 2005, 10:52
Moin,
@Detlev : Aber genau das ist doch immer das Argument für die Erschlagung bzw. den Abschuß der Rabenvögel ! Weil sie angeblich bestandsgefährdete Arten dezimieren.
Na dann mal Butter bei die Fische: Würdest Du sofern dieser Beweis tatsächlich vorliegen würde (mal ganz unabhängig davon ob er vorliegt) eine Bestandsregulation ob durch Abfang und Erschlagen oder Jagt unterstützen?
Gruesse,
Detlev
Paty
24. September 2005, 11:09
Hallo zusammen! :)
Moderatoren die sich wehren müssen?!
Bei einer kühlen, sachlichen argumentation muss sich keiner wehren, ist wie ein tennisspiel, der ball geht hin und her, es ist ein a-u-s-t-a-u-s-c-h!
Ausser natürlich wir benehmen uns wie tiere, instinktiv und ohne verstand,
dann muss man sich anfangen zu 'wehren', und das hat dann nix mehr mit logik oder sachlichkeit zu tun. Oder mit nivaeu... :k
Bei Euch in deutschland herrscht noch immer das alte tiergesetz, hab ich erst in letzter zeit geschnallt.
Wir in der schweiz haben ein tiergesetz, dass wurde im juni '02 geändert und es besagt, dass ein tier eine persönlichkeit ist, und somit eine existensberechtigung hat. :dance:
Vorher wurde es bei uns als 'ware' deklariert...
Nur so sehe ich einen sinn in meinem job im tierschutz, weil wir tatsächlich handeln können, und zwar zu gunsten des tieres!
Was Ihr da abzieht bei Euch, so wegen massentötung und das ganze dafür und dagegen,
ist bei uns in der schweiz einfach nicht vorstellbar. Da würde eher über eine umsiedlung verhandelt werden.
Das thema an und für sich ist einfach absurd.
Wer ist gegen eine massentötung?
Wer ist für eine massentötung?
Mein gott, wir menschen sind sowas von bescheuert und ach ja, hab vergessen,
gott ist ja heute gar nicht zuhause...
Lieber gruss v. Paty und Co.! :)
Vogelklappe
24. September 2005, 12:05
Hallo Detlev,
Wenn eine Art oder eine Population auch langfristig nicht gefährdet ist oder in einen Zustand erhöhter Gefährdung geraten kann, hat diese Debatte nach wie vor nichts mit Artenschutz oder Naturschutz zu tun. Die besagten Arten wurden vor einiger Zeit unter Vollschutz gestellt (Greife sind es immer noch). Offenbar hielt man das für angebracht und hat sich damit gegen die erklärte Lobbyarbeit der organisierten Jäger durchgesetzt. Regional besteht die Ermächtigung, einzelne Arten in das Landesjagdrecht aufzunehmen, und das wird ja auch genutzt, ob notwendig oder nicht. Die Ausdehnung auf ein ganzes Bundesland, unabhängig von ökologischer Struktur und Größe, ist dabei nicht schlüssig. Eine Gefährdung wird nach wie vor von durch Rabenvögel angeblich in erheblichem Umfang dezimierten Arten postuliert, und genau dort wie bei vorgeblichen „Überpopulationen“ besteht der Artenschutzbezug.
...den Nachweis eines tatsächlichen artenschutzrelevanten Schadens. Wiedergekäut werden nur alte Vorurteile, quantifiziertes Studien die tatsächlich das belegen was man meint aus Einzelbeobachtungen schließen zu können sind Fehlanzeige. Selbst das wird ja von vielen hier bestritten. Ich höre immer nur das Argument heraus, dass Regulierung ja kein Schaden sei, wenn ein Bestand nicht gefährdet ist. An diesem Punkt greift der Tierschutz, da hast Du Recht. Es hat spätestens seit Aufnahme des „Schutzes der Tiere“ in das Grundgesetz eine Abwägung aller Belange zu erfolgen. "Davon gibt's ja genug" reicht demnach als vernünftiger Grund gemäß Tierschutzgesetz nicht mehr aus.
Nicht ganz: Es geht um die Sicherung der Überlebenschancen von Arten und Populationen. Wie schon gesagt wo ist da der Nachweis das es bei der Bejagung von Rabenvögeln tatsächlich eine solche Gefahr gibt? Auch „Schutz der Lebensgrundlagen“ hat Verfassungsrang. Das kommt hier nur kaum zur Sprache. Ist ja einfacher, Bestände zu „regulieren“. Es ändert aber nichts am Themenbezug, wenn die Leute etwas ganz anderes diskutieren.
Aber da Tierschützer ja einen anderen Ansatz haben, wäre das Thema dort tatsächlich gut aufgehoben. (Dann wäre es moralisch auch nicht mehr so mit Weltuntergang und der Schlechtigkeit des Menschen im Allgemeinen und der Jäger im speziellen überladen). Da habe ich andere Erfahrungen. Radikale Tierschützer oder sogenannte Tierrechtler tun sich am schwersten damit, andere Meinungen auszuhalten (manche Jagdbefürworter anscheinend auch). Dem mit persönlichen Angriffen zu begegnen, führt allerdings auch nicht weiter.
Bei Euch in deutschland herrscht noch immer das alte tiergesetz Hallo Paty, das stimmt nicht. Deutschland war das erste EU-Land, das den „Schutz der Tiere“ in die Verfassung aufgenommen hat (§ 20a GG). Wo ich Dir zustimmen würde ist, daß dies an vielen Stellen noch nicht angekommen ist.
aday
24. September 2005, 16:09
Was Ihr da abzieht bei Euch, so wegen massentötung und das ganze dafür und dagegen,
ist bei uns in der schweiz einfach nicht vorstellbar. Da würde eher über eine umsiedlung verhandelt werden.
Das thema an und für sich ist einfach absurd.
Wer ist gegen eine massentötung?
Wer ist für eine massentötung?
Hallo Paty,
ich bin dabei? Klärst du die Formalitäten bei dir in der Schweiz? Wenn es in Ordnung geht, werde ich und sicherlich noch einige andere alles Menschenmögliche tun, und eine Genehmigung zum Lebendfang von Rabenvögeln beantragen und könnte z.B. auch schon mal mit einem LKW voll zu dir kommen. Wäre dann nett, wenn du dich dort um die Auswilderung kümmern würdest. In Deutschland ist mir zur Zeit leider kein Ort begannt, wohin man dieses Tiere Umsiedeln könnte, da die Bestandszahlen überall erhöht sind, ausser vielleicht bei Karin und Südwind im Garten. :D
Über das finanzielle sollte man vielleicht mal noch schnell mit der Verbraucherschutzministerin, oder dem Umweltminister verhandeln, solange sie noch was zu sagen haben.
Karin
24. September 2005, 20:27
In Deutschland ist mir zur Zeit leider kein Ort begannt, wohin man dieses Tiere Umsiedeln könnte, da die Bestandszahlen überall erhöht sind, ausser vielleicht bei Karin und Südwind im Garten. :D
Ich rede zwar nicht von meinem Garten, doch von mir aus können hier ruhig ein paar Krähen und Elstern her. Du kannst Dich auch gern selbst davon überzeugen, wann und wieviele es hier gibt. Ist schon merkwürdig, daß ich von meinem Garten aus Fischadler, Eulen in der Dämmerung, Kormoran, Graureiher, Kranich und natürlich allerlei kleinere Vögel sichten konnte, Krähen aber lediglich einige wenige (nur Anfang Frühjahr) und Elstern gar keine.
Es wird noch andere Regionen geben, in denen es nur wenige oder gar keine Krähen gibt, in anderen vielleicht umso mehr.
Aber egal, wie es wo ist und noch egaler wieviele es von ihnen gibt, die Rabenvögel müssen für etwas herhalten, wofür sie nicht "verantwortlich" sind.
Es wird Stimmungsmache gegen sie betrieben, alte Vorurteile geschürt, um möglichste viele "Argumente" für ihre Tötung zu haben und gleichzeitig eine möglichst große Menge der Bevölkerung hinter sich.
Leider ist es so, daß eine legale und vor allem effiziente Tötungsmethode solche Tierarten schnell an den Rand der Ausrottung bringen und deswegen hab ich persönlich lieber ein paar zuviel, als zuwenig !
aday
24. September 2005, 21:05
Ich rede zwar nicht von meinem Garten, doch von mir aus können hier ruhig ein paar Krähen und Elstern her. Du kannst Dich auch gern selbst davon überzeugen, wann und wieviele es hier gibt. Ist schon merkwürdig, daß ich von meinem Garten aus Fischadler, Eulen in der Dämmerung, Kormoran, Graureiher, Kranich und natürlich allerlei kleinere Vögel sichten konnte, Krähen aber lediglich einige wenige (nur Anfang Frühjahr) und Elstern gar keine.
Hallo Karin,
das ist doch ein Anfang. Erkundige dich doch mal bei den zuständigen Behörden, ob eine Auswilderung erwünscht ist und auch Genehmigt wird. Die Ansprechpartner hierfür wirsd du beim zuständigen Naturschutzministerium finden, wenn du aus einem Bundesland kommst wo diese Rabenvögel unter Jagdrecht stehen, ist das Landwirtschaftsministerium auch einzubeziehen.
Bin ja mal gespannt, wie die auf diesen Vorschlag / Antrag reagieren. Ohne Genehmigung wäre dieses Illegal, den einfach fliegenlassen wie es dir vielleicht vorschwebt is nicht.
Es wird noch andere Regionen geben, in denen es nur wenige oder gar keine Krähen gibt, in anderen vielleicht umso mehr.
Wo sind Sie, wo sind sie nur geblieben, die (fast)Krähenfreien Gegenden? Verwechsele diese nur nicht mit gebieten, wo Krähenschwärme vergrämt werden. Die Fliegen nähmlich auch ein paar Kilometer!
Aber egal, wie es wo ist und noch egaler wieviele es von ihnen gibt, die Rabenvögel müssen für etwas herhalten, wofür sie nicht "verantwortlich" sind.
Es wird Stimmungsmache gegen sie betrieben, alte Vorurteile geschürt, um möglichste viele "Argumente" für ihre Tötung zu haben und gleichzeitig eine möglichst große Menge der Bevölkerung hinter sich.
Wir sind das Volk! Aber, warum liegt das Volk falsch? Studien, Beobachtungen, Auffälligkeiten,.... sprechen eindeutig dagegen und wie wir auch schon mehrfach gehört haben, sprechen sich sogar Naturschutzverbände dafür aus. Woran das nur liegt? Vielleicht gibt es ja auch Volksangehörige, die in der Natur auch mal etwas sehen.
Leider ist es so, daß eine legale und vor allem effiziente Tötungsmethode solche Tierarten schnell an den Rand der Ausrottung bringen und deswegen hab ich persönlich lieber ein paar zuviel, als zuwenig !
Ein paar zuviel? Was verstehst du unter ein paar zuviel? Schnell an den Rand der Ausrottung? wie kommst du nur auf diesen Trichter? Die Jagd ist aufgrund der total überhöhten Bestände erlaubt worden und sollte die Zahlen wirklich mal unter die erstrebten Bestandszahlen sinken, was meiner Meinung nach nie erreicht werden wird, so wird die Jagd aufgrund einer Änderung der entsprechenden Verordnungen wieder ausgesetzt.
Detlev
24. September 2005, 22:11
Hallo Detlev, Die besagten Arten wurden vor einiger Zeit unter Vollschutz gestellt (Greife sind es immer noch)...
War wohl nötig weil da einige Jäger zuviel Natur gechützt haben ;-)
"Davon gibt's ja genug" reicht demnach als vernünftiger Grund gemäß Tierschutzgesetz nicht mehr aus.
Essen wäre ein vernüftiger Grund, aber Rabenvogel schmeckt wohl nicht. Also muss was anderes herhalten, was in Ausnahmefällen sogar sinnvoll sein könnte und dann wird wüst gekegelt mit Begriffen wie Überpopulation oder irgendwas von fehlenden Feinden, wobei kein objektiver Maßstab existiert.
Da habe ich andere Erfahrungen. Radikale Tierschützer oder sogenannte Tierrechtler tun sich am schwersten damit, andere Meinungen auszuhalten (manche Jagdbefürworter anscheinend auch). Dem mit persönlichen Angriffen zu begegnen, führt allerdings auch nicht weiter.
Ich auch. Aber wer sich in die Schlangengrube begeben möchte ... Unter Artenschutz nerven die Deppinnen und Deppen trotzdem vor allem weil sie mit Argumenten kommen die hier nix bedeuten.
@Karin
Nochmal: Würdest Du sofern dieser Beweis tatsächlich vorliegen würde (mal ganz unabhängig davon ob er vorliegt) eine Bestandsregulation ob durch Abfang und Erschlagen oder Jagt unterstützen?
Wenn jetzt ein NEIN kommt ist klar das dort Artenschutz ganz genau wie bei den allermeisten Jagtbeführwortern nur vorgeschoben ist.
Gruesse,
Detlev
aday
24. September 2005, 22:27
Hallo Detlev, Die besagten Arten wurden vor einiger Zeit unter Vollschutz gestellt (Greife sind es immer noch)...
War wohl nötig weil da einige Jäger zuviel Natur gechützt haben ;-)
Vogelklappe, nicht ganz korrekt. Die meisten Taggreife unterliegen dem Jagdrecht. Diese Arten haben eine ganzjährig festgelegte Schonzeit. Einzelabschüsse und Aushorstungen werden nach wie vor durchgeführt, auf grundlage genehmigter Anträge.
War da nicht mal was aus dem Bereich Grundlagen?
Wie war das mit den tollen, bösen Insektizid was verantwortlich gemacht wurde für dünne Eierschalen bei den Greifen und den somit schlechten Brutergebnissen die den Bestand einbrechen liessen?
Böse Zungen aus gut informierten Fachkreisen behaupten, es ist nicht auszuschließen das in naher Zukunft bestimmte Greife wieder bejagt werden sollen.
Vogelklappe
24. September 2005, 23:57
Erkundige dich doch mal bei den zuständigen Behörden, ob eine Auswilderung erwünscht ist und auch Genehmigt wird. Ist doch längst der Fall, auch z. B. in Niedersachsen, wo Rabenvögel bejagt werden. Die Auswilderungsstationen findet man doch in allen Bundesländern, welche grundsätzlichen Probleme soll es denn mit der Genehmigung geben, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, aday ?
Ohne Genehmigung wäre dieses Illegal Nein, die vorübergehende Aufnahme einer besonders geschützten, nicht dem Jagdrecht unterliegenden Tierart bis zur Wiederherstellung, die eine Freilassung ermöglicht, ist jedermann gestattet. Je nach Bundesland also auch die Auswilderung eines verletzten oder jungen Rabenvogels.
Aber, warum liegt das Volk falsch? Studien... Das Volk lag schon öfter falsch, aber lassen wir das. Welche Studien ? Detlev kennt wohl auch keine.
Essen wäre ein vernüftiger Grund, aber Rabenvogel schmeckt wohl nicht. Bei Kriegsende wurden sie auch verspeist. Ist alles relativ.
...und dann wird wüst gekegelt mit Begriffen wie Überpopulation oder irgendwas von fehlenden Feinden, wobei kein objektiver Maßstab existiert. Es ist ja nicht einmal unter Experten Einigkeit darüber zu finden, welche Rolle eine Überpopulation gerade bei Kulturfolgern für andere Arten spielt. Man überspringt diesen mühsamen Schritt lieber und diskutiert kurzfristige Dezimierungsmaßnahmen sogar abgekoppelt von viel wichtigeren Schritten.
Vogelklappe, nicht ganz korrekt. Die meisten Taggreife unterliegen dem Jagdrecht. Diese Arten haben eine ganzjährig festgelegte Schonzeit. Einzelabschüsse und Aushorstungen werden nach wie vor durchgeführt, auf grundlage genehmigter Anträge. Das gilt auch für den Kolkraben. Er ist durch die Bundeswildschutzverordnung ganzjährig geschont, aber durch die EU-Vogelschutzrichtlinie zusätzlich geschützt. Ausnahmen sind immer möglich, und sei es für wissenschaftliche Zwecke oder solche, die sich so nennen (hatten wir das nicht schon irgendwo ?). Was bitte, ist nicht ganz korrekt ? Ist bei Dir das EU-Recht noch gar nicht angekommen ?
aday
25. September 2005, 10:04
Ist doch längst der Fall, auch z. B. in Niedersachsen, wo Rabenvögel bejagt werden. Die Auswilderungsstationen findet man doch in allen Bundesländern, welche grundsätzlichen Probleme soll es denn mit der Genehmigung geben, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, aday ?
Zumindest hast du noch Humor. Ha Ha Ha! Der Witz war gut.
Nein, die vorübergehende Aufnahme einer besonders geschützten, nicht dem Jagdrecht unterliegenden Tierart bis zur Wiederherstellung, die eine Freilassung ermöglicht, ist jedermann gestattet. Je nach Bundesland also auch die Auswilderung eines verletzten oder jungen Rabenvogels.An deiner Stelle würde ich mir mal das Bundesnaturschutzgesetz genauer anschauen und zusätzlich mal die passagen in den weiteren, teilweise auf Länderebene erlassen Verordnungen. Du wirst dann sehr schnell feststellen, das deine Aussage FALSCH ist in Bezug auf ein evtl. "Umsiedlung".
Karin
25. September 2005, 10:44
War wohl nötig weil da einige Jäger zuviel Natur gechützt haben ;-)
Und genau das befürchte ich persönlich auch bei den Rabenvögeln.
.... und dann wird wüst gekegelt mit Begriffen wie Überpopulation oder irgendwas von fehlenden Feinden, wobei kein objektiver Maßstab existiert.
Genau so sehe ich es auch !
@Karin
Nochmal: Würdest Du sofern dieser Beweis tatsächlich vorliegen würde (mal ganz unabhängig davon ob er vorliegt) eine Bestandsregulation ob durch Abfang und Erschlagen oder Jagt unterstützen?
Ja und Nein.
Abschuß ja, unter allen Gesichtspunkten der Waidgerechtigkeit, die ich übrigens bei allem anderen Wild ebenso vorraussetze. Abschuß ja, wenn gesichert ist, welche Bestände notwendig sind, um diese Art ohne weiteres zu erhalten. Abschuß ja, wenn es nicht zu Zeiten geschieht, in denen diese Vögel brüten ..... und ... und .... und ...
Fangen und Erschlagen ein eindeutiges und auch nicht revidierbares Nein !
Und nu ?
Vogelklappe
25. September 2005, 13:54
Zumindest hast du noch Humor. Ha Ha Ha! Der Witz war gut. Deine Art von Humor verstehe ich nicht, aday, wie so einiges nicht.
An deiner Stelle würde ich mir mal das Bundesnaturschutzgesetz genauer anschauen und zusätzlich mal die passagen in den weiteren, teilweise auf Länderebene erlassen Verordnungen. Du wirst dann sehr schnell feststellen, das deine Aussage FALSCH ist in Bezug auf ein evtl. "Umsiedlung". Wo hast Du Dich denn auf „Umsiedlung“ bezogen ? Mein Bezug war die von Dir genannte Auswilderung. Und vorübergehend aufgenommene Tiere, die zur natürlichen Fauna gehören, darf man nicht nur auswildern, man muß es sogar. Anderenfalls bräuchte man eine Haltegenehmigung. Bevor Du weitere, von mir nicht erwähnte Bezüge suchst, aday, ich bezog mich nur auf besonders geschützte Tierarten, da Karin Krähen und Elstern nannte. Streng geschützte Tiere sind sofort nach Aufnahme bei der Unteren Naturschutzbehörde zu melden.
Erkundige dich doch mal bei den zuständigen Behörden, ob eine Auswilderung erwünscht ist und auch Genehmigt wird. Die Ansprechpartner hierfür wirsd du beim zuständigen Naturschutzministerium finden,...
An Deiner Stelle würde ich mich erkundigen, wo es ein Naturschutzministerium gibt, bevor ich so etwas schreibe. Zuständig sind zunächst immer die lokalen Behörden. Deren Dienstweg ist immer noch von unten nach oben. Da würde ich niemandem empfehlen, ohne Not eine unmittelbar betroffene Ebene einfach zu übergehen. Aber aday macht seine Anzeigen sicher auch gleich beim Polizeiministerium...
aday
25. September 2005, 21:03
Deine Art von Humor verstehe ich nicht, aday, wie so einiges nicht.
Wo hast Du Dich denn auf „Umsiedlung“ bezogen ? Mein Bezug war die von Dir genannte Auswilderung. Und vorübergehend aufgenommene Tiere, die zur natürlichen Fauna gehören, darf man nicht nur auswildern, man muß es sogar. Anderenfalls bräuchte man eine Haltegenehmigung. Bevor Du weitere, von mir nicht erwähnte Bezüge suchst, aday, ich bezog mich nur auf besonders geschützte Tierarten, da Karin Krähen und Elstern nannte. Streng geschützte Tiere sind sofort nach Aufnahme bei der Unteren Naturschutzbehörde zu melden.
Dann schau vieleicht mal nach dem "Umsiedel" von Patty, auf das ich mich einteudig bezog und du auf meinen Bezug geantwortet hast mit deinen Auswilderungsstationen.!
An Deiner Stelle würde ich mich erkundigen, wo es ein Naturschutzministerium gibt, bevor ich so etwas schreibe. Zuständig sind zunächst immer die lokalen Behörden. Deren Dienstweg ist immer noch von unten nach oben. Da würde ich niemandem empfehlen, ohne Not eine unmittelbar betroffene Ebene einfach zu übergehen. Aber aday macht seine Anzeigen sicher auch gleich beim Polizeiministerium...
Aber vogelklappe, da kann ich dir ohne weiteres Nachhelfen, wenn du nicht selber dazu in der Lage zu sein scheinst. Möchte nur mal Wissen, wie du zu deinen Genehmigungen gekommen bist bei deiner "Rechtsunsicherheit". Ich arbeite selbst mit einigen der Gesetze und Verordnungen und das sogar in einem Projekt mit Fachleuten aus dem Bereich der Juristerei.
Nunja, dann schau mal hier nach, ob du Naturschutz irgendwo findest bei dem Ministerium. Andere (Bundes)Länder andere Zusammenlegung der Resource und Namen.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (http://www.bmu.de/)
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (http://www.murl.nrw.de/)
Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt des Freistaates Thüringen (http://www.thueringen.de/de/tmlnu/index.html)
Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz (http://www.hmulv.hessen.de/)
sogar ohne Naturschutz im Namen, aber dafür zuständig!
usw., usw., usw.,
Anzeigen würde ich dich natürlich bei der Polizei, wenn du illegal umsiedelst oder ähnliches. Das "Innenministerium" was für den Polizeidienst zuständig ist brauche ich da rechtlich nicht.
Mein direkter Ansprechpartner, wenn mal wieder ein Bediensteter der Untergeordneten Ebenen versucht Illegal Füchse oder so auszuwildern, ist der zuständige Minister, bzw. der Staatsekretär mit dem ich in solchen fällen zusammenarbeite. Halte von Zeit zu Zeit Kontakt und bin daher eignetlich auch immer gut Informiert.
Vogelklappe
25. September 2005, 21:22
Dann schau vieleicht mal nach dem "Umsiedel" von Patty, auf das ich mich einteudig bezog und du auf meinen Bezug geantwortet hast mit deinen Auswilderungsstationen.! Wieso Paty ? Mein Bezug war Deine Antwort an Karin, und dort steht nichts von "Umsiedlung":
Hallo Karin, das ist doch ein Anfang. Erkundige dich doch mal bei den zuständigen Behörden, ob eine Auswilderung erwünscht ist und auch Genehmigt wird. Was sollte die Behörde bei Karin gegen Auswilderung haben ? Dann mußt Du schon schreiben, was Du meinst, aday.
Möchte nur mal Wissen, wie du zu deinen Genehmigungen gekommen bist bei deiner "Rechtsunsicherheit". Ganz einfach, von der zuständigen Behörde, die, stell' Dir vor, so etwas ohne ein Ministerium entscheiden darf. Was willst Du mir jetzt mitteilen ? Natürlich gibt es in jedem Bundesland irgendein zuständiges Ministerium, doch heißt dieses keinesfalls überall Naturschutzministerium, noch ist es erster Ansprechpartner.
Ich arbeite selbst mit einigen der Gesetze und Verordnungen und das sogar in einem Projekt mit Fachleuten aus dem Bereich der Juristerei. Und deshalb kennst Du die nachgeordneten Behörden nicht und empfiehlst gleich den Gang zum Ministerium ? Glaubst Du, dort hat man nichts anderes zu tun ?
wenn mal wieder ein Bediensteter der Untergeordneten Ebenen versucht Illegal Füchse oder so auszuwildern Beamte oder Angestellte von Behörden wildern in Hessen illegal Füchse aus ? Oder meinst Du hier auch Umsiedlung ? Wozu denn das ?
aday
26. September 2005, 08:11
Wieso Paty ? Mein Bezug war Deine Antwort an Karin, und dort steht nichts von "Umsiedlung": Was sollte die Behörde bei Karin gegen Auswilderung haben ? Dann mußt Du schon schreiben, was Du meinst, aday.
Almuth, du weist genau was ich meine. Deine Spielschen kannst du dir sparen, die bringen nähmlich auch nichts für deine Position.
Ganz einfach, von der zuständigen Behörde, die, stell' Dir vor, so etwas ohne ein Ministerium entscheiden darf. Was willst Du mir jetzt mitteilen ? Natürlich gibt es in jedem Bundesland irgendein zuständiges Ministerium, doch heißt dieses keinesfalls überall Naturschutzministerium, noch ist es erster Ansprechpartner.
Sorry, verlangst du jetzt allen ernstes von mir, das ich dir jetzt alle Ministerien in Deutschland raussuche die mit Naturschutz beauftragt sind und mit Namen nenne? Wenn du jemanden nur beschäftigen willst, such dir jemanden anderen. Ich bin fest davon überzeugt, das (fast) Jeder der diesen Tread liest das mit den Naturschutzministerien verstanden hat. Natürlich gebe ich zu, das einige sogenannte Tierschützer die sich weder für Politik noch für Recht und Gesetz in unserem Land interessieren, sondern vielmehr aus dem hohlen Bauch heraus denken und Handeln, dies nicht verstehen (wollen), das es da jemanden gibt, der etwas Regelt zum Nutzen der Allgeimheit.
Und deshalb kennst Du die nachgeordneten Behörden nicht und empfiehlst gleich den Gang zum Ministerium ? Glaubst Du, dort hat man nichts anderes zu tun ?
Sorry Vogelklappe,
ich kenne die Behörden und auch die Struktur, zumindest bei mir in Hessen. Ich kann dir aber versichern, das du nirgens eine untergeordnete Behörde finden wirst, die einer solchen Umsiedlung zustimmen würden, ausser es handelt sich vielleicht um einen besondern spezialisten als Sachbearbeiter, den es nicht stört wenn er nachdem sein "Fehlverhalten" auffällt, einen mächtigen tritt in den allerwertesten bekommt, wie auch immer er ausfallen wird.
Die Erfahrung zeigt, das besonders "schwierige" Maßnahmen auf anderen ebenen entschieden werden. Die Behörde wird in der Regel nach oben verweisen, bzw. den Antrag vor Ort ablehnen, wogenen du dich bei der nächst höheren Stelle beschweren kannst. Zum Schluß landest du doch beim Ministerium bei so aktionen.
Beamte oder Angestellte von Behörden wildern in Hessen illegal Füchse aus ? Oder meinst Du hier auch Umsiedlung ? Wozu denn das ?
Schon mal was von Forst gehört? Weißt du was Förster sind? Wo sind den die meisten Beschäftigt?
Bei uns ist es untersagt per Verordnung bestimmte Tierarten Auszuwildern. Andere sollen zur Seuchenverhütung so stark wie möglich bejagt werden. Es gab doch z.B. wirklich ein Förster der bestimmte Tierarten, obwohl er die Gesetzestexte kannte, auswilderte. Dies war eindeutig rechtswidrig und entsprechender Förster wurde von seinem Dienstherren entsprechend belohnt, was ihm natürlich recht geschah.
Kennst du den Ausdruck:
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht?
Auch wenn du jetzt so tust, als würdest du die Rechtslage nicht kennen, sobald du etwas Rechtswiedriges tust und wirst dabei erwischt, kannst du sicher sein das auch du dafür entsprechend belohnt wirst, auch wenn ich in Bezug auf das Strafmaß und die meist abgemilderten Urteile die Notwendige härte in unserem Rechtssystem teilweise vermisse.
Penelope67
26. September 2005, 18:02
Also, man sollte doch die Kirche imDorf lassen! 8( Dieser ganze Diskurs und die faulen Ausreden die man gebraucht um das NICHT berechtigte Töten von anderen Erdmittbewohnern schönzureden... Sagt doch einfach, hey wir haben einfach lust andere Wesen umzubringen und es interessiert uns nicht ob es richtig ist oder nicht, es steht uns zu, es macht Bock und wer uns dies verwähren möchte, na der kriegt halt n paar..
Dieser Lügendiscours, diese Scheinheiligkeit, da kann man echt aus der Haut fahren, nur leider hilft das den Tieren gar nicht, gar nicht, gar nicht wenn man die anderen, die herzlosen und zurückgebliebenen ärgert...man muss so tun als ob man ganz ruhig und gelassen ist.
Über was sprechen wir? Eine Erde, von und für Menschen, besiedelt und eingenommen, ohne Rücksicht auf die RECHTE JEDES ANDEREN INDIVIDUUMS!!! Nein, nein, nein das war nicht im Sinne des Erfinders, da bin ich mir ganz sicher....
Liebe Jäger, Befürworter "regulierter Abschüsse" usw. das einzige was euch das Recht gibt über das LEBEN und STERBEN von fühlenden, denkenden, Lebewesen zu entscheiden, ist ...das Gesetz des Stärkeren. SONST NICHTS. Leider sind die Menschen sowas von eingebildet und eingenommen von sich selbst dass sie meinen es obliegt IHRER GÖTTLICHEN ALLWISSENHEIT zu entscheiden wer wo wann lwie lange leben darf.
Die ganzen angeblichen "Natuschützer" die sich für den "Naturschutz" OPFERN :dance: und WEHRLOSE unschuldige TIERE NIEDERMETZELN :zustimm: , ohne Grund, was wohl der Antrieb ist für ihre Motivation, das ist ja wohl klar, die primitive LUST zu TÖTEN, über andere zu herrschen, ihre "männliche" (wie hier in einem anderen Thread jemand schon sagte warum wohl Frauen gegen die Jagd sind) genetische Veranlagung auszuleben. Das ist echt VERWERFLICH liebe Leute!
Ich hab mal in einer Hundeschule gearbeitet, schon 20 Jahre her, dass hat mich auch zum Vegetarier gemacht, diese Vorwürfe der Jäger "ja aber Fleisch isst du schon""nein, ess ich nicht". Aber warum ich das hier sage, wisst ihr was die Jäger sich erzählen wenn die nur untereinander sind? wie die über das Leiden der Tiere die sie erschießen sprechen und lachen und während dessen ihre Augen glitzern und sich lustig darüber machen weil sich der Fuchs vor lauter angst und Schmerz vollgepisst und vollgeka...hat.Und wie die Jagdhunde ausgebildet werden, mit lebenden Wachteln und wie den jungen Falken das Töten von lebendigen Vögeln beigebracht wird, wie lange dieses arme Wesen leiden muss bis es stirbt, weil der junge Falke immer wieder über Stunden ganze Stücke rausbeißt aber nicht tötet? Und das ist die MEHRZAHL der Jäger und das ist die WAHRHEIT. Ob in Deutschland, in Griechenland, in Frankreich, Spanien, Italien, die Jäger sind überall gleich das hab ich selber gesehen und gehört.
Gegner von Windenergie: es ist doch echt lachhaft! Sich von der Lobby der Atomkonzerne so vollquatschen zu lassen, und in Kauf nehmen, früher oder später (kann ja auch in 150 Jahren sein, unsere Kindeskinder werden noch leben) verstrahlt zu werden, aber die Windräder usw. als schädlich häßlich naturschädigend zu bezeichnen! Unabhängigkeit von den Ölförderländern, von belastenden Reaktoren, das Alles zählt nicht!
A propos: Silikon kommt unverdaut wieder raus. Es macht den Krähen einfach spaß drauf rumzukauen, und vor allem es rauszupobbeln... :D kann ich mir gut vorstellen.
Menschen haben die "Regulierungswut", wer ihnen wohl das Recht dazu gibt... vielleicht weil sie so verängstigt sind da ihr Leben nicht von ihnen selber bestimmt wird, dass sie meinen sie haben das Recht (was sie NICHT haben) über das Leben der anderen zu entscheiden? 99% glauben leider immer noch nicht dass Tiere die GLEICHEN Gefühle, Ängste und Träume haben, nur eben auf ihrer Ebene und 80% der Menschen glauben dass Tiere keine oder bzw. nicht gleich viel Schmerzen empfinden wie sie selber. Wie eine Dorfnachbarin neulich sagte, "i war oft beim Fischen dabei, i glab net dass die Fische schmerzen haben wenn man sie fischt, die öffnen und schließen ihren Mund bloss a bisserl...bis man sie erschlägt, schreien hab ich nie oanen ghört, des tät ma doch merka wenn die leiden würden". Oder ne andere Bäuerin " ja moi...mir brauchen immer allerwei katzerl, des ist tierquälerei mei Katz zu kastrieren" bringt aber 2x im Jahr die neugeborenen um...
Wie der Tischler dem der Tisch wackelt, und er immer von einem anderen Bein a Stückerl wegsägt, bis ...nur noch die Platte übrig ist. So sieht es aus mit der Regulierung der jeweiligen Population. Erst die großen Raubtiere, dann denen ihre Beute, dann die kleinen Raubtiere usw. Hauptsache man kann sich daran erfreuen. Meinen wir Menschen allen Ernstes, den Überblick und das Wissen zu haben, um zu entscheiden ob einen Population reguliert werden muss? Sorry, hab ich die Auftragsvergabe von Gott auf die Menschen verpasst?
Trau mich gar nicht zu fragen: tut euch denn das einzelne Lebewesen nicht leid das ihr tötet? Dass andere Tiere andere essen müssen, das ist nun mal so, die Natur hat es leider so eingerichtet, aber das gibt uns doch nicht das Recht uns "Gottöhnlich" zu verhalten! Raben und Krähenvögel haben eine wundervolle Beziehung zu einander, sind sehr intelligent und kommunikativ. Sehr intelligent, wobei das ja nicht ein Kriterium über Recht auf Leben oder Tod ist, weil sonst viiiiiiiiiiiele Menschen nicht mehr berechtigt wären...
Wieso es wenig Küken gibt: schaut doch mal unsere Gärten an, ob Frühjahr, Sommer Herbst oder Winter, da wird gekürzt und geschnitten, "sauber" und "ordentlich" gehalten, das ja kein Ast aus der Reihe tanzt, und ob die Vögel gerate ein Nest gebaut haben, brüten oder für den Winter ein paar Beeren brauchen, nein das interessiert doch niemand, sollen die doch wo anders hin die Vögel, auf die Felder oder wo auch immer...
Es gibt NIRGENDWO Raum für die anderen Tiere, ob Vögel, oder egal was für welche. Das ist die Wahrheit, leider und es ist traurig.
Gerade wurden 10 gaaaanz große Bäume in unserem Dorf abgesegt, weil sie das Blickfeld versperren. Wo die ganzen Vögel hingehen werden, das ist ja wohl Nebensache. Gleichzeitig eine alte Hecke, ca 100 m lang und ganz dick und fett. Mehr brauch ich wohl nicht zu sagen, oder?
Ach so, ab nächste Woche ist wieder Triebjagd, da müssen nämlich die schlimmen schlimmen Fasane und Rebhühner getötet werden weil die ja so schädlich sind...Da laufen nämlich unsere lieben Dorfbewohner (die haben sich aber vorher den Segen vom lieben Gott geholt!), die mit den männlichen Genen, ca. 1 m voneinander entfernt (so 20 bis 40 Leute), schießen auf alles was sich bewegt, und fühlen sich ganz stark und naturschutzmäßig...Danach wird eingekehrt und kräftig gesoffen. Gegen das Sauffen hab ich nichts wohlgemerkt. SCHÄMEN WIR uns denn gar nicht?
In diesem Sinne, herzliche Grüße und bitte nicht aufregen...es geht ja nur um ein paar schädliche Krähen und Elstern, wer braucht den das Gesindel schon. Ach so und wie mir der Jäger sagte bei der letzten Triebjagd: Du hysterisches Weib...
Penelope
Motte
26. September 2005, 19:26
Wenn sich meine Bauchkrämpfe vom Lachanfall gelegt haben, kann ich vielleicht was dazu sagen. Ich werd nich mehr......
Motte
26. September 2005, 19:28
In diesem Sinne, herzliche Grüße und bitte nicht aufregen...es geht ja nur um ein paar schädliche Krähen und Elstern, wer braucht den das Gesindel schon. Ach so und wie mir der Jäger sagte bei der letzten Triebjagd: Du hysterisches Weib...
Penelope
Entschuldige, aber es wirkt in der Tat so. Hysterie nimmt im Kopf wertvollen Platz, der zum umfassenden Betrachten notwendig gewesen wäre
Chimera
26. September 2005, 20:22
oha penelope... da hast du dir ja eine schöne kleine welt zurechtgesponnen.
ich frag mich, wie du überhaupt mit gutem gewissen am pc sitzen kannst. wo doch allein die masten die ihn mit strom versorgen sicherlich viele tiere auf dem gewissen haben. und das haus in dem du sitzt wurde sicher auch ohne das zugeständnis der kaninchen und mäuse gebaut, die voher dort gelebt haben.
mit einer solchen radikalen, weltfremden einstellung verbaust du dir selbst die möglichkeiten, etwas sinnvolles für umwelt und tiere zu leisten, wenn du ständig mit "scheuklappen" rumrennst, jeden jäger, fleischesser u.s.w. verteufelst und dich grundsätzlich weigerst deine meinung zu überdenken hilfst du keinem.
außerdem ist die welt eben kein kindergeburtstag, auf dem sich alle lieb haben und alles rosarot ist: tiere töten tiere, menschen töten tiere, tiere töten menschen. so ist es eben und hat nichts mit "gott spielen" zu tun.
Karin
26. September 2005, 20:47
ich frag mich, wie du überhaupt mit gutem gewissen am pc sitzen kannst. wo doch allein die masten die ihn mit strom versorgen sicherlich viele tiere auf dem gewissen haben. und das haus in dem du sitzt wurde sicher auch ohne das zugeständnis der kaninchen und mäuse gebaut, die voher dort gelebt haben.
Doch das trifft auf die Menschen, die Tiere mit voller Absicht und aus Spaß töten, so ganz nebenbei obendrein auch zu. Ich würde sagen, das tät schon reichen ;)
Paty
26. September 2005, 22:36
... Hat ne etwas andere meinung als Ihr.
Da muss natürlich gelacht werden!
Der fingerzeig, die mahnung, plus kompleter analyse mit ratschlag, was denn richtig ist und was falsch, alles komplett vorhanden. Nur,
wer oder was ist das mass aller dinge?!
Ihr? Er? Sie? Ich? Die kröte dort an der tür und dann ganz links?
Wenn absurdistan und groteska einander treffen streiten sie sich immer. Jeder hat das gefühl er sei realist, sehe die dinge im richtigen licht.
Und dass tut er ja auch, für sich, passend zu seinem gelebten leben, zu seinen erfahrungen, zu dem was und wie er es gelernt hat. Es ist massgeschneidert und individuell.
Denoch, wer anders ist, oder ne andere meinung hat,
der wird ausgelacht und man hat das gefühl, dass man gaanz weit über ihm steht und ist in seiner kleindenkerwelt so unendlich barmherzig, edelmütig und selbstgerecht, liefert noch ne kleine gebrauchsanweisung mit:
So musst Du sein!!!
Alles andere ist nicht akzeptabel und schlicht zum auslachen! :k
Mein gott, ich bin wirklich gestraft. Ich bin ein mensch!!!
Die wohl dümmste rasse der welt... 8o
Gruss v. Paty! :mukke:
owl
26. September 2005, 23:24
Hallo Paty
Sehr schön geschrieben, Kompliment :zustimm:
Und noch was, ich kann mich noch gut erinnern, als ich vor 3 ½ Jahren mich hier registriert habe, mit dem Glauben und der Überzeugung ein Forum gefunden zu haben, in welchem sich Menschen treffen, denen das Wohl, die Gesundheit, das Glück und das Leben !! der Vögel am Herzen liegt.
Und jetzt sowas hier, im Forum für Vogelfreunde 0l
Es ist ja schon so, dass ich mit mehr Widerspruch rechnen muss, wenn ich das Leben der Rabenvögel schützen möchte, als wenn ich mit der Frage auftauche, wie ich meinen Hühnern am besten den Hals umdrehe 8(
s-nacht
Milvus Milvus
26. September 2005, 23:43
Ja Penelope, ich lache immer wenn ich auf der Jagd bin und hoffe es verendet kläglich nach dem unqualifizierten Streifschuss. Ich schiesse immer Tiere an und lache laut heraus. Und wenn ich einem Reh den Gnadenschuss geben soll weil es von einem Auto halb zertrennt wurde warte ich sicher noch Stunden sitze nebenan und lass es Leiden!
Und am liebsten würd ich sowiso alles abknallen was mir vor die Flinte kommt, ja Morden!!
*kopfschüttel*
Wenn man wenigstens vernündtig mit euch reden könnte, aber das geht ned...
Ich war sehr viele Jahre gegen die Jagd, und ich wirke aktiv beim Tierschutz, aber wenigstens habe ich zugehört, war dabei und habe gelernt.
Als "Ausweichen" zu den konservatiben Jagd, Mensch mit Flinte gegen wehrloses Tier, werde ich hoffentlich bald einen Greifvogel halten, mit dem ich die natürliche Jagd betreiben werde.
Vogel gegen Vogel, natürlich und fair.
@owl, ich habe schon mehr als 1 Singvogel oder Krähenvogel zur Vogelwarte gebracht, aber ich bin nicht contra die jagd im Allgemeinen, nur sinnloses Abschlachten, dass ist zu verhindern.
Kann man als Schweizerin auch bei der Petition mitmachen??
tamborie
27. September 2005, 00:10
Und noch was, ich kann mich noch gut erinnern, als ich vor 3 ½ Jahren mich hier registriert habe, mit dem Glauben und der Überzeugung ein Forum gefunden zu haben, in welchem sich Menschen treffen, denen das Wohl, die Gesundheit, das Glück und das Leben !! der Vögel am Herzen liegt.
Mein Gott, was für eine Polemik.
Nur weil ich ein Nagerfan bin werde ich keine Ratten in meinem Schlafzimmer dulden.
Ebenso ist es bei den Rabenvögel, mancherorts haben wir Überpopulationen, mag der Garten von ein paar Usern noch so frei sein.
Das EINE hat sehr, sehr wenig mit dem ANDEREN zu tun.
Nur weil ich ein Vogelfan bin kann ich nicht hingehen und mit ner rosaroten Brille rumlaufen.
Tam
st68
27. September 2005, 00:29
Nur weil ich ein Vogelfan bin kann ich nicht hingehen und mit ner rosaroten Brille rumlaufen.
tja... du kannst das nicht, aber andere können das dafür um so besser....
owl
27. September 2005, 00:56
@ Milvus Milvus
@owl, ich habe schon mehr als 1 Singvogel oder Krähenvogel zur Vogelwarte gebracht, aber ich bin nicht contra die jagd im Allgemeinen, nur sinnloses Abschlachten, dass ist zu verhindern.
schön dass Du auch Krähenvögel zur Vogelwarte gebracht hast :prima:
Eben, um sinnloses Abschlachten geht’s hier ja. Es fehlt hier definitiv an handfesten Beweisen seitens der Ankläger, dass die Raben für den Tod der Schafe verantwortlich sind. So werden sogar Studien von Biologen die auf dem Heuberg recherchiert haben angezweifelt, dass etwas „nicht mit rechten Dingen zuging“ 8o
Kann man als Schweizerin auch bei der Petition mitmachen?? hmm, weiss nicht? Habe eben auf der Unterschriftenliste nachgeschaut, aber da stehen keine Wohnorte der Teilnehmer. Einfach ausprobieren ;)
@ Tamborie
Ebenso ist es bei den Rabenvögel, mancherorts haben wir Überpopulationen, mag der Garten von ein paar Usern noch so frei sein. Überpoplulationen haben wir viele, nicht nur mancherorts bei den Rabenvögeln.
Einfaches Beispiel aus meinem Garten -> Katzen, nicht gerade wenige. Und leider hatte ich in den vergangenen Jahren einige tote Jungamseln zu beklagen. Gewiss doch, haben wir Vogelschutzgehölze gepflanzt. Nur müssen die jungen Amseln irgendwann mal das Fliegen lernen, und verlassen den Schutz der Hecke. Ich hab auch nicht mitgezählt wie häufig ich schon lauernde Katzen aus dem Garten weggescheucht habe, und dann gesehen habe, dass sie vor ner Kröte auf der Wiese auf der Lauer lagen. Kröten sind nicht nur sehr nützlich, sondern auch eine bedrohte Art.
Soll ich jetzt ins Katzenforum gehen, und dort mit Regulierung ums Eck kommen :~
wohlwissend dass es Streit gibt 8(
Wer würde so was tun? Was denkst Du?
tamborie
27. September 2005, 01:20
Soll ich jetzt ins Katzenforum gehen, und dort mit Regulierung ums Eck kommen :~
wohlwissend dass es Streit gibt 8(
Wer würde so was tun? Was denkst Du?
Wir haben es hier nun einmal nicht mit Haustieren zu tun, hier ist der Halter in die Verantwortung zu nehmen.
Bei Rabenvögel ist dies schwer umsetzbar, da gibt es keinen Halter, deshalb wahrscheinlich auch der Name Wildtiere.
Was bleibt ist eine sinnvolle Bejagung oder aber ein Hoffen auf eine Selbstregulierung in einer Kulturlandschaft.
Also quasi warten auf den Weihnachtsmann.
Ich lese hier und in anderen Foren in letzter Zeit soviel von unseren Hobbyexperten dass einem schon leicht die Übelkeit hochsteigt.
Bestes Beispiel persönliche Angriffe auf ein Wolfsgehege aus welchem eine Wölfin flüchtete, in einer nicht zu unterbietender Unwissenheit werden dumme Aussagen gemacht, ohne auch nur mal einen Beitrag von einem anerkannten Wolfsexperten zu Kenntnis zu nehmen. Nein, mittlerweile scheinen hier einige zu Experten mutiert zu sein, so wie es aussieht in allen Lebenslagen.
Dito sind so Beiträge einzustufen die da lauten: In meinem Garten ist alles ok!
Eines haben jedenfalls so Threads wie dieser hier bei mir erreicht, lese ich von Tierschützern oder Tierliebhabern gehen bei mir alle Alarmglocken an.
Tam
mäusemädchen
27. September 2005, 01:27
Ja, ja, diese bösen Rabenvögel. Ich war seinerzeit schon Augenzeuge, als sie sich, es waren übrigens stets etwas über 600 an der Zahl, über die Eier der Saurier hergemacht haben. Selbst die Saurier waren machtlos gegen diese Rabenvögel und so haben die SCHWARZEN Viecher doch tatsächlich dafür gesorgt, daß diese beeindruckenden Arten ausgestorben sind.
Bis heute haben sie viele Tiere auf ihrem Gewissen und nun fallen sie zu Massen über die Eier der Wiesenbrüter her. Und schon wieder sind sie verantwortlich für ein weiteres Aussterben einer Spezies.
Da Rabenvögel sehr intelligente Vögel sind, könnte der Mensch sie allerdings BEnutzen! Wir sollten sie auf Spatzeneier trainieren - denn Spatzen sollen ja, laut "aday", Überträger von Infektionskrankheiten sein. Also diese zusätzliche Gefahr für uns Menschen, zusätzlich zu all´ den Zivilisationskrankheiten, sollten wir durchaus bekämpfen. NIEDER MIT DEN SPATZEN!
Also, ich habe inzwischen so viel Angst vor all´ diesem raubenden Gesindel und krankheitsübertragenden Viechern entwickelt, daß ich der Meinung bin, daß jeder Jäger zukünftig seine Flinte gegen eine Säge austauschen sollte. Erst mal müssen alle Bäume und Sträucher, die Lebensräume dieser fliegenden Grausamkeiten, vernichtet werden. Damit nehmen wir ihnen ihre Nistgelegenheiten und der zusätzliche Vorteil dieser Aktion wäre, daß niemand sich mehr über zusätzliche Arbeit, wie z. B. über das alljährliche Laubfegen, beklagen brauchte. Über die Wiesen und Äcker gießen wir Beton (womit wir teilweise schon begonnen haben - ein HOCH der Kulturlandschaft) - so nehmen wir den totbringenden Tieren zusätzlich ihre Nahrungsgrundlage. Ja, ich denke, wir kriegen sie kaputt - irgendwie muß es doch zu schaffen sein. Ach ja, damit die Farbe GRÜN, ein auf die menschliche (GÖTTLICHE) Seele beruhigender Farbton, erhalten bleibt, streichen wir doch die betonierten Flächen einfach GRÜN. So bleibt uns der grüne, beruhigende Anblick erhalten - aber mit Arbeit ist er keinesfalls mehr verbunden - GOTT sei Dank.
Mal abwarten, was uns dann für eine Plage erwartet. Aber wir können ja KURZFRISTIG denken - es wird keine Probleme mit der Problembewältigung geben. WIR, WIR "göttlichen" Menschen haben KNARREN oder FALLEN oder oder oder für JEDE Gelegenheit - denn WIR sind ja KULTIVIERT! Und wenn ALLES "in die Hose geht", dann ziehen wir in´s "Raumschiff Enterprise" - OHNE killende Rabenvögel, OHNE Infektionen bringende Spatzen, OHNE Vogelgrippe und OHNE BSE. Endlich haben wir es geschafft - E N D L I C H: kein Baum, kein Strauch, kein Tier - ENDLICH der KULTIVIERTE und "GÖTTLICHE" Mensch unter sich! BOH - WIR sind EINMALIG - tätsächlich!
Und selbst die "Motten" bekommen zu dieser Zeit keine Bauchkrämpfe mehr - sie existieren nicht mehr!
tamborie
27. September 2005, 01:31
*gähn*
Auch mal wieder da und mit so tollen Beiträgen?
Tam
mäusemädchen
27. September 2005, 01:48
Der Mensch sollte die Bedeutung des Begriffes "Realität" OBJEKTIV betrachten NIE SUBJEKTIV! Ansonsten habe ich KONSTRUKTIVERE Arbeiten zu tätigen! Zu DEINER Freizeitgestaltung tragen sicherlich andere Personen bei.
tamborie
27. September 2005, 01:50
Ansonsten habe ich KONSTRUKTIVERE Arbeiten zu tätigen!
Joh das sieht man, Du scheinst echt vielbeschäftigt zu sein! :beifall: :beifall:
:dance:
Tam
mäusemädchen
27. September 2005, 01:57
Hast DU was, wie so oft, in den falschen Hals bekommen? Oder kennst Du MEINE konstruktiven Arbeiten? Dann allerdings müßte ich DIR die Intelligenz der Rabenvögel unterstellen. Und dagegen wehre ich mich - GANZ entschieden!
tamborie
27. September 2005, 02:00
Oder kennst Du MEINE konstruktiven Arbeiten?
Klar kenne ich die, hab ja gerade Deinen wundertollen Beitrag lesen können :k
Da war mir klar Du musst vielbeschäftigt sein, sowas fällt ja nicht vom Himmel.
Tam
mäusemädchen
27. September 2005, 02:03
FALSCH GEDACHT- WIE IMMER!
tamborie
27. September 2005, 02:04
FALSCH GEDACHT- WIE IMMER! :zustimm: :zustimm:
Ich versuch es ab und zu wenigstens!
Tam
mäusemädchen
27. September 2005, 02:08
Der gute Wille ist zwar lobenswert - aber er ist NICHT der Weisheit letzter Schluß!
mäusemädchen
27. September 2005, 02:12
tamborie, laß es doch gut sein! Die Rabenvögel sind zwar "schwarze" aber nicht "vernichtende" Gesellen. Zum LETZEREN zählt einfach nur der MENSCH!
tamborie
27. September 2005, 02:12
Der gute Wille ist zwar lobenswert - aber er ist NICHT der Weisheit letzter Schluß!
Was denn jetzt? Ich denke Du hast keine Zeit?
Vergessen? Konstruktive Arbeit wartet auf Dich.
Tam
tamborie
27. September 2005, 02:13
tamborie, laß es doch gut sein! Die Rabenvögel sind zwar "schwarze" aber nicht "vernichtende" Gesellen. Zum LETZEREN zählt einfach nur der MENSCH!
Ja eine richtige Milch- bzw. Mäusemädchenrechnung!
Tam
mäusemädchen
27. September 2005, 02:19
Was denn jetzt? Ich denke Du hast keine Zeit?
Vergessen? Konstruktive Arbeit wartet auf Dich.Tam
Dann guck´ mal auf die Uhr (nur so ein Tipp von mir)!
Raven
27. September 2005, 02:19
Ansonsten habe ich KONSTRUKTIVERE Arbeiten zu tätigen! Zu DEINER Freizeitgestaltung tragen sicherlich andere Personen bei. Was denn? NOCH konstruktiver als #78 *staun*
mäusemädchen
27. September 2005, 02:22
Ja eine richtige Milch- bzw. Mäusemädchenrechnung!
Tam
Ein weiterer (nachdenklicher) Tipp von mir an Dich: Du solltest NIE von einem Namen auf eine Person schließen!
mäusemädchen
27. September 2005, 02:24
Was denn? NOCH konstruktiver als #78 *staun*
Hatte ich von KUCHEN gesprochen, daß DU KRÜMEL Dich meldest?
Raven
27. September 2005, 02:34
Fressen Krümel Kuchen? :D
Mir tun nur die armen Stubenvögel leid, die das Futter fressen sollen, an dem sich sonst die Spatzen gütlich tun. Na was solls, die Tierärzte wollen auch leben.
Soviel mal zu deiner objektiven Betrachtung der Bedeutung des Begriffes "Realität"
Geh man und erledige deine konstruktiveren Arbeiten und halte dich nicht mit den Lappalien hier auf. *winke*
owl
27. September 2005, 02:45
hier the killer (http://www.digitalfotografie-online.de/details.php?image_id=155)
...nur so, ohne weitere Worte
Raven
27. September 2005, 02:50
Eines haben jedenfalls so Threads wie dieser hier bei mir erreicht, lese ich von Tierschützern oder Tierliebhabern gehen bei mir alle Alarmglocken an.
So ist es leider. Einen Bärendienst erweisen die verbohrten extremen Tierschützer dem eigentlichen Tierschutzgedanken.
Flocke
27. September 2005, 03:28
Fressen Krümel Kuchen? :D
Den muß ich mir merken :D
Wieder mal was dazu gelernt :D
Liebe Grüße Flocke :S
Chimera
27. September 2005, 06:35
mäusemädchen, ich glaub deine umschalttaste klemmt ab und an, mach das mal in ordnung... :~
ansonsten, wieder einmal ein paar völlig nutzlose beiträge, gratulation :zustimm:
Gert
27. September 2005, 07:16
So, Jungs und Mädels, Ihr habt es wieder geschafft :D
Da es offenbar unmöglich ist, über bestimmte Themen ohne persönliche Angriffe zu diskutieren, mach ich hier wieder mal dicht...
Einen schönen Tag noch
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