Vollständige Version anzeigen : Giftige Jagdmunition
südwind
16. July 2005, 07:35
Giftige Jagdmunition bedroht den Seeadler
Früher hatten sie ihren Platz an der Seite von Göttern und Königen, die Adler. Als Sendboten des Zeus hielten sie zum Zeichen ihrer Würde einen Donnerkeil in den Fängen, zierten Münzen, Banner und Siegel von Kaisern und Heerführern. Um keinen anderen Vogel ranken sich mehr Mythen und Legenden als um den Adler. Keine Legende ist allerdings, daß Seeadler, die Wappenvögel der Bundesrepublik Deutschland, mittlerweile wieder akut bedroht sind – durch Bleivergiftung.
Dabei sah es für die großen Greifvögel bis vor kurzem noch sehr gut aus. Konsequente Horstbewachung und DDT-Verbot trugen dazu bei, den in den siebziger Jahren auf kaum 100 Paare geschrumpften deutschen Bestand zu stabilisieren und auf mittlerweile fast 400 Paare aufzupäppeln. Doch inzwischen haben Wissenschaftler eine neue Bedrohung ausgemacht: Immer mehr Adler vergiften sich mit von Jägern verschossener Bleimunition. Neuesten Untersuchungen des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) zur Folge, hatten mehr als ein Viertel von 141 untersuchten Seeadlern aus ganz Deutschland tödliche Bleikonzentrationen (mehr als 5ppm) in der Leber.
Bei 48 in den letzten Jahren aufgefundenen Adlern aus Brandenburg lag der Anteil tödlicher Bleivergiftungen sogar bei mehr als 31%. „Die Tiere nehmen die Projektile bei der Nahrungssuche auf und gehen anschließend qualvoll zugrunde“, so Dr. Norbert Kenntner, der die Adler im IZW untersucht hat. Hauptquelle der Vergiftungen sind Kenntners Studien zufolge angeschossene Gänse, Enten und Rehe, die für den Seeadler eine leichte Beute darstellen. Besonders ärgert den Wissenschaftler, daß Blei in Benzin, Elektrotechnik und Nahrung zwar bundesweit geächtet worden ist, jedoch in und an Feucht- und Naturschutzgebieten pro Jahr mehr als eine Million Bleigeschosse von Jägern verschossen werden dürfen. Sogar mitten in Nationalparks ist die Anwendung der hochgiftigen Projektile völlig legal. Insgesamt werden nach einer Hochrechnung des Komitees gegen den Vogelmord pro Jahr ca. 900 Tonnen Bleimunition von Jägern in die Landschaft geschossen. Dabei sind die in den Seeadlern festgestellten Bleiwerte auch als Indikator für eine massive Bedrohung der gesamten Vogelwelt anzusehen. „Die Bestände vieler Wasservögel sind durch das Blei in der Nahrungskette auf kurz oder lang akut gefährdet“, befürchtet Jörg Lippert, zuständig für Artenschutz beim Landesumweltamt Brandenburg. Das Komitee gegen den Vogelmord hat deshalb Verbraucherschutzministerin Renate Künast aufgefordert, bei der für Ende 2004 geplanten Reform des deutschen Jagdrechts (siehe Seite 16) ein bundesweites Verbot von bleihaltiger Munition einzuführen. Daß ein solches Verbot durchführbar ist, zeigen die Beispiele Dänemark und die Niederlande, wo Bleimunition - wegen ihrer umweltschädigenden Wirkung - bereits seit Jahren verboten ist.
http://www.artenschutzbrief.de/index/menuid/24/reporeid/26/
tamborie
16. July 2005, 09:08
Diese verdammten Jäger, ach Südwind schön dass DU aufdeckst.
Tagsüber jagen sie unsere kleinen Bambis und Nachts da treffen sie sich zu konspirativen Treffen um sich kleine vergiftete Kugeln, auch Bleikugeln genannt zu gießen.
Danke Südwind Danke, man reiche mir ne Tränenkaraffe......!!
Selbst hier siehst Du wieder die Jäger in der Verantwortung gell?
Das ist keine Manie???? Denk mal drüber nach und tue was dagegen!!!
Tam
Vogelklappe
16. July 2005, 09:21
"Immer häufiger werden tote oder verunglückte Seeadler gefunden: Ein Großteil der 150 untersuchten Seeadler, die von Autos und Zügen überfahren oder denen Windkraftanlagen oder Stromleitungen zum Verhängnis wurden, litt gleichzeitig an einer akuten Bleivergiftung, ausgelöst durch Munitionsreste.
Die Vergiftung wurde zum Teil durch ganze Schrotkugeln ausgelöst, in den meisten Fällen ging sie aber auf kleinste Partikel von Bleimantelgeschossen zurück, die in den Mägen der Seeadler gefunden wurden, wie Experten des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin herausgefunden haben. Rund 150 tote Adler hat Oliver Krone mittlerweile untersucht. Die starke Magensäure der Seeadler, die sogar Knochen zersetzt, löst auch das Blei auf, das in die Blutbahn gelangt und dort als Nervengift wirkt."
Quelle: http://www.izw-berlin.de/willkommen.html
Tamborie, wieder ein perfektes Beispiel für Projektion:
Das ist keine Manie???? Denk mal drüber nach und tue was dagegen!!! Warum befolgst Du Deine schlauen Ratschläge nicht einfach selbst ? Oder ist Dein Antijäger-Verfolgungswahn unheilbar ? Streitest Du die Bleivergiftungen ab ? Wenn nein, warum soll man sie in einem Vogelforum nicht einstellen ? Oder kommt es auch noch darauf an, WER das macht ?
Zur Erläuterung: es handelt sich nicht um vergiftete Munition; die bleihaltigen Geschosse selbst sind in diesen Fällen das Gift.
tamborie
16. July 2005, 10:36
Zur Erläuterung: es handelt sich nicht um vergiftete Munition; die bleihaltigen Geschosse selbst sind in diesen Fällen das Gift.
Entspricht es den Tatsachen, dass nicht Jäger Hersteller der Munition sind, sondern lediglich die auf dem Markt befindliche Munition benutzen?
Und definitiv falsch Vogelklappe.
Ich greife keine Personengruppen an und versuche diese auch nicht verächtlich darzustellen indem ich jeden Schund aus dem Netz hier einstelle.
Das ist der kleine aber feine Unterschied.
Tam
Vogelklappe
16. July 2005, 11:13
Hä ? Wo steht denn, daß Jäger die Hersteller der Munition sind ?
Und warum ist das, was das IZW in Berlin nach eigenen Untersuchungen von sich gibt, Schund ?
südwind
16. July 2005, 13:42
dankeschön vogelklappe, für den informativen link.
Krankheiten und Todesursachen
von Seeadlern (Haliaeetus albicilla) in Deutschland
Bleivergiftungen sind eine der häufigsten Todesursachen
bei Seeadlern in Deutschland (Kenntner
et al. 2001). Die Quellen der Bleiintoxikationen
sind vermutlich angeschossene Wasservögel
(Enten u. Gänse) und an- bzw. geschossene Wildtiere
und bleihaltiger Wildaufbruch. Die Seeadler
nehmen die bleihaltige Jagdmunition mit der
Nahrung (Aas) auf oder jagen angeschossene
und dadurch behinderte Tiere als leichte Beute.
Die Anzahl der Bleivergiftungen als Todesursache
des Seeadlers ist in dieser Studie sicher unterrepräsentiert,
da nur die Vögel aus dem IZW
(n = 60) auch toxikologisch untersucht wurden.
Die Traumata unbekannter Herkunft können aus
der Kollision mit dem Straßenverkehr oder der
Bahn, Flugzeugen oder Stromleitungen resultieren.
Auch Kollisionen mit natürlichen Hindernissen
können nicht ausgeschlossen werden. Drei
Seeadler wurden mit Pestiziden vergiftet, die
wahrscheinlich als Köder für andere Aasfresser
ausgelegt wurden. Tataruch et al. (1998) diagnostizierten
Vergiftungen mit Carbofuran bei zwei
in Österreich überwinternden Seeadlern. Die
Schrote in angeschossenen Seeadlern weisen auf
eine fortwährende illegale Verfolgung des Seeadlers
hin.
http://www.izw-berlin.de/willkommen.html
südwind
16. July 2005, 14:03
Sterben durch Bleimunition: Seeadler erkranken durch Umweltgifte
Ein Film von Martin Baumgärtner
Seeadler - durch umfassenden Schutz leben heute wieder 400 Seeadlerpaare in Deutschland. Doch der Erfolg ist trügerisch: immer häufiger werden tote oder verunglückte Adler gefunden. Jetzt kamen Experten des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin hinter die Ursache - abenteuer erde berichtet.
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=7663&key=standard_document_1776026
tamborie
16. July 2005, 14:30
Hä ? Wo steht denn, daß Jäger die Hersteller der Munition sind ?
Tust Du nur so?
Eben weil Südwond seit Wochen hier mobil macht gegen Jäger ist es wohl kaum zu glauben, dass sie auf Hersteller von giftiger Munition hinweisen wollte!!!!
"Wenn Jagd aktiver Naturschutz ist,
ist Krieg aktive Geburtenkontrolle."
Das ist das was Südwind möchte, Stimmung machen gegen Jäger.
Tam
Alfred Klein
16. July 2005, 14:50
Das ist das was Südwind möchte, Stimmung machen gegen Jäger. Na und?
Leute die als Potenzersatz eine Flinte brauchen kann ich auch nicht ab.
Vogelklappe
16. July 2005, 14:55
... ist es wohl kaum zu glauben, dass sie auf Hersteller von giftiger Munition hinweisen wollte!!!! In der Tat nicht, gemäß dem Verursacherprinzip sind diejenigen maßgeblich verantwortlich, die so viel Blei in der Landschaft verteilen. Wird das unwahrer deshalb, weil es von südwind kommt ?
Weich' mir nicht aus, tamborie, was ist Schund an dem, was das IZW Berlin schreibt ?
Hm, Alfred, und die (Öko-) Jägerinnen ? Und Sportschützen wie ich ? Potenzersatz ? Interessante These. Aber wahrlich, mit meiner Flinte wird nur geschossen.
südwind
16. July 2005, 18:23
ist es wohl kaum zu glauben, dass sie auf Hersteller von giftiger Munition hinweisen wollte!!!!
nein, ich weise auf die todesursache durch bleivergiftung bei seeadler hin. verursacht durch menschen,( nämlich jäger).die bleimunition verwenden bei der sogenannten jagd auf wildtiere.
Raven
16. July 2005, 18:40
nein, ich weise auf die todesursache durch bleivergiftung bei seeadler hin. verursacht durch menschen,( nämlich jäger).die bleimunition verwenden bei der sogenannten jagd auf wildtiere. Wie gut, dass du das sagst, darauf wäre ich niiee gekommen!
Eigentlich braucht man keinen Beitrag von dir mehr zu lesen, es ist immer das Gleiche, was du postest. *gähn*
Chimera
16. July 2005, 19:33
nein, ich weise auf die todesursache durch bleivergiftung bei seeadler hin. verursacht durch menschen,( nämlich jäger)
ja, denn nur die auserwählten menschen namens jäger sind in der lage, diese zauberkugeln aus ihren magiestöcken zu schiessen. normalsterbliche bleibt der zugang zu diesen "zaubern" verwehrt. :~
tamborie
16. July 2005, 20:14
nein, ich weise auf die todesursache durch bleivergiftung bei seeadler hin. verursacht durch menschen,( nämlich jäger).die bleimunition verwenden bei der sogenannten jagd auf wildtiere.
Na Vogelklappe, nach dem Statement dürfte wohl jede weitere Diskussion überflüssig sein, gelle?
IUm übrigen würde ich Dir raten Dich nochmal mit dem Verursacherprinzip auseinander zu setzen.
Oder willst Du behaupten das alle Besitzer von Dieselfahrzeugen welche keinen Partikelfilter besitzen als Verursacher herangezogen werden?
Im übrigen scheint ja diese Bleivergiftung genau das zu bestätigen was Du zuvor in einem meiner Beiträge verneint hast, als ich erwähnte dass der Abschuss von Rabenvögel mit Schrot viel größere Ausmaße auf die Umwelt hat wie diese Fallen.
Nun bestätigt gerade Südwind meine Aussage, ist doch schon lustig oder?
Tam
Vogelklappe
16. July 2005, 21:09
Hallo Tamborie,
Du machst es Dir ja sehr einfach. Zunächst 'mal nehme ich zur Kenntnis, daß Du Deiner vorherigen Aussage
indem ich jeden Schund aus dem Netz hier einstelle widersprichst, da Du den Inhalt hiermit bestätigst, ist das richtig ?
Na Vogelklappe, nach dem Statement dürfte wohl jede weitere Diskussion überflüssig sein, gelle? Nein, wieso ? Die Aussage ist inhaltlich korrekt, und die generelle Einstellung bekannt, ist das ein Grund, darüber nicht zu diskutieren ? Dann dürfte ich zu allen bereits bekannten Meinungen nichts mehr sagen ? Wieso nicht ? Tust Du doch auch ? Wird auch bei HZ gemacht. Konsequent.
Um übrigen würde ich Dir raten Dich nochmal mit dem Verursacherprinzip auseinander zu setzen. Ja, und ? Wer sagt, daß so viel Blei verteilt werden muß ? Die Jäger ? Wer sonst noch ? Hast Du immer noch nicht begriffen, daß es ansonsten kaum Fachleute gibt, die eine flächendeckende Bejagung von Rabenvögeln (wie in Leer, in Niedersachsen, etc.) ohne Differenzierung der einzelnen Gegebenheiten als gerechtfertigt ansehen ? Schon gar nicht aus den Gründen, die von Jägern angeführt werden. Es gibt keine nachgewiesene Regulierungsnotwendigkeit für die Bejagung von Rabenvögeln in dem Ausmaß, wie diese stattfindet. Dem konnte nicht einmal Pohlmeyer für die Studie in Leer widersprechen (sonst hätte sie diesen Genehmigungsgrund ja bekommen), auch wenn er es gerne getan hätte. Genausowenig müßten so viele Enten geschossen werden, daß sich Seeadler daran vergiften. Wenn ja, warum denn ?
Aber in einem hättest Du sicher Recht: meine Energie stecke ich lieber in Diskussionen mit Menschen, die bisher keine völlig unhaltbaren Aussagen getroffen haben (Rabenvögel können andere Arten ausrotten; mit der Fallenstudie rette ich irgendeine Wiesenbrüterart, etc.), wie Grauer, und außerdem mit Leuten, die Einfluß auf weitere Entscheidungen nehmen können.
tamborie
16. July 2005, 21:28
Man man Vogelklappe, Du kannst Dich ja richtig winden.
Tatsache ist doch nun einmal, dass genau Du es warst welche bestritt, dass die Bejagung mit Blei viele Tiere verenden lässt.
Dies hast Du bestritten.
Dieses Thema hab ich explizit zweimal für Dich aufgegriffen und nun kommst Du mit einem Statement: unhaltbaren Aussagen!!!
Lustig, wirklich!
Tatsache ist auch das Südwind hier nur ein Ziel verfolgt, mit HZ hat es aber sehr wenig zu tun !!!
Tam
Vogelklappe
16. July 2005, 21:37
Tamborie, hör' doch auf mit Verdreherei.
dass die Bejagung mit Blei viele Tiere verenden lässt. habe ich für die beschossenen Tiere bestritten, weil sie, wenn sie durch die Schrotgarbe gekommen sind, aufgrund der Streuung eines Schrotschusses gar nicht so viel abbekommen haben können, nicht für die, welche bleihaltige Nahrung aufnehmen. Das kannst Du bitte nachlesen, bevor Du wieder etwas anderes behauptest.
Und Seeadler haben, nebenbei bemerkt, überhaupt nicht beschossen zu werden. Entscheidend für die schnelle Vergiftung ist aber deren Säuregehalt im Magen und nicht die der Schrotkörner, die eventuell noch sonstwo stecken - sag 'mal, liest Du eigentlich irgend etwas, bevor Du 'was von Dir gibst ?
Ich sage weiterhin, daß die Auswirkungen der von außen zugeführten Schrotkugeln - bei nicht tödlichem Schuss nur, natürlich - sich nicht vor dem Ende der natürlichen Lebenserwartung auswirken. Wenn Du dazu andere Erkenntnisse hast, nur zu. Bei der Gelegenheit kannst Du mir Volltrottel auch gleich erklären, warum der Schrotschuss als tierschutzkonform erachtet wird und die Norwegische Massenfalle EU-weit nicht.
Tatsache ist auch das Südwind hier nur ein Ziel verfolgt, mit HZ hat es aber sehr wenig zu tun !!! Das habe ich auch nicht behauptet. Aber mit der Art der Diskussion hat es etwas zu tun. Die Gegner der HZ verfolgen auch ein Ziel - was ist daran nicht legitim ?
südwind
17. July 2005, 12:40
warum soll die seite "komitee gegen den vogelmord" eigentlich schund sein? mit welcher begründung? mir ist dazu nichts bekannt. also bitte, infos und nicht nur so dahinschreiben.
Vogelklappe
17. July 2005, 13:15
Hallo südwind,
das Komitee gegen der Vogelmord zitiert ja nur aus den Ergebnissen vom IZW Berlin. Tamborie hat mit deren Bestätigung seinem "Schund" bereits selbst widersprochen. Außerdem unterschlägt er natürlich wieder vorsätzlich, daß es längst gesetzlich vorgeschriebene Alternativen zu Bleimunition in anderen Ländern gibt und verweist statt dessen auf die Fallen. Fakt ist aber, daß sowohl Bleimunition als auch die Fallen überflüssig sind. Aber laß' ihn ruhig weiter Tatsachen verdrehen ("sich winden"), solange Du zitierst, kann er sich ja mit seiner Manie, daß es "gegen Jäger" geht, weiter lächerlich machen. Nur eines wird man damit nicht: mit kompromisslosen Jagdgegnern als auch unreflektierten Befürwortern jemals an irgendeinem Punkt auf einen Nenner kommen. Und wie wären die Zustände ohne Kompromisse ?
südwind
17. July 2005, 13:27
vogelklappe, dann dank ich recht schön für deine antwort, die mir viel bedeutet.
Chimera
17. July 2005, 13:31
vogelklappe, dann dank ich recht schön für deine antwort, die mir viel bedeutet.
das glaub ich, dass jede positive antwort dir viel bedeutet... sind ja gott sei dank nicht allzu viele die dich erst nehmen...
Raven
17. July 2005, 13:37
Südwind,
bei dir ist davon auszugehen, dass du den Artikeln nur deshalb eingestellt hast, weil du permanent auf deinem "Abschaffung der Jagd" Trip bist.
Richtig und vernünftig wäre es, die Abschaffung der bleihaltigen Munition zu fordern, so wie es in dem Artikel auch zu lesen ist: "Das Komitee gegen den Vogelmord hat deshalb Verbraucherschutzministerin Renate Künast aufgefordert, bei der für Ende 2004 geplanten Reform des deutschen Jagdrechts (siehe Seite 16) ein bundesweites Verbot von bleihaltiger Munition einzuführen."
südwind
17. July 2005, 13:37
nicht die quantität sondern die qualität zählt für mich.
südwind
17. July 2005, 13:49
Richtig und vernünftig wäre es, die Abschaffung der bleihaltigen Munition zu fordern, so wie es in dem Artikel auch zu lesen ist: "Das Komitee gegen den Vogelmord hat deshalb Verbraucherschutzministerin Renate Künast aufgefordert, bei der für Ende 2004 geplanten Reform des deutschen Jagdrechts (siehe Seite 16) ein bundesweites Verbot von bleihaltiger Munition einzuführen."
also kann man doch nicht behaupten, es ist schund, was diese seiten berichten. nur steht die geplante reform immernoch aus. unter den jägern wird die bleimunition nachwievor eingesetzt. nicht nur die tiere werden vergiftet, auch die umwelt wird somit zusätzlich belastet.
tamborie
17. July 2005, 14:05
nicht die quantität sondern die qualität zählt für mich.
Dann fang mal langsam mit der Qualität an, wie lange sollen wir noch darauf warten??
Tam
tamborie
17. July 2005, 14:09
Ich greife keine Personengruppen an und versuche diese auch nicht verächtlich darzustellen indem ich jeden Schund aus dem Netz hier einstelle.
Da Ihr es ja anscheinend liebt alles falsch zu interpretieren, oben dies war mein Satz.
Da steht nirgendwo was über das Komitee oder gegen sonstige Organisation und das ich geschrieben haben soll diese verbreiten Schund.
Dort steht lediglich, dass Südwind jeden Schund der ihr im Netz auffällt hier verbreitet, Hauptsache es geht gegen Jäger.
Tam
südwind
17. July 2005, 14:29
schön, dann bleibt es dabei, dass die seiten "komitee gegen vogelmord" keine schundseiten sind. :zustimm:
Vogelklappe
17. July 2005, 14:57
Worauf sollte man den "Schund" denn beziehen, wenn nicht auf südwinds vorheriges Posting ? Was ist daran "falsch interpretiert" ? Danke für die Wiederholung, tamborie, Deinen Satz habe ich wohl gelesen.
Wenn Du dazu andere Erkenntnisse hast, nur zu. Bei der Gelegenheit kannst Du mir Volltrottel auch gleich erklären, warum der Schrotschuss als tierschutzkonform erachtet wird und die Norwegische Massenfalle EU-weit nicht. Also hast Du weder Erkenntnisse noch eine Erklärung und siehst eine Alternative in Fallen anstelle von bleifreiem Schrot ? Oder warum hast du die Fallen und nicht das Beispiel des Nachbarlandes Holland aufgegriffen ?
Raven
17. July 2005, 15:36
Also hast Du weder Erkenntnisse noch eine Erklärung und siehst eine Alternative in Fallen anstelle von bleifreiem Schrot ? Oder warum hast du die Fallen und nicht das Beispiel des Nachbarlandes Holland aufgegriffen ? Seinerzeit ging es sehr wohl auch darum, dass diejenigen Tiere, welche durch Schrotschuss verletzte oder später verendete Tiere fressen, Blei aufnehmen und somit eine Bleivergiftung bekommen. Von deiner Seite kam seinerzeit nichts davon, dass es auch bleifreie Munition gibt. Du hättest es wissen und sagen können, ich als Nicht-Jäger habe keine Kenntnisse über Munition.
südwind
17. July 2005, 15:49
das ist doch allgemein bekannt, dass es bleifreie munition gibt. nicht erst seit heute. die jäger wenden sie nur nicht an. ausser die öko-jäger.
tamborie
17. July 2005, 15:54
das ist doch allgemein bekannt, dass es bleifreie munition gibt. nicht erst seit heute. die jäger wenden sie nur nicht an. ausser die öko-jäger.
Woher nimmst Du nur die Weisheiten, da Du ja fast den halben Tag irgendwelche Seiten kopierst???
Tam
Chimera
17. July 2005, 16:19
das ist doch allgemein bekannt, dass es bleifreie munition gibt. nicht erst seit heute. die jäger wenden sie nur nicht an. ausser die öko-jäger.
:D öko-jäger... was gibts noch alles?
öko-ballerina, öko-baggerfahrer, öko-feuerwehrmann (besonders wassersparsam und benutzt bambus-schläuche) :zustimm:
Vogelklappe
17. July 2005, 16:55
www.oejv.de
Tja, Chimera, die gibt's, hättest Du nicht gedacht, was ? Deren Einschätzung zur Rabenvogelbejagung wurde übrigens auch mehrfach zitiert.
Raven, Alternativen zur Bleimunition waren doch nicht Thema des Threads. Und bei den Krähen ging es ganz sicher nicht darum, daß die angeschossenen in nennenswertem Umfang von anderen Tieren gefressen werden. Da außerdem der bleifreie Schrot nicht vorgeschrieben ist, erübrigte sich eine Erwähnung, da er hier kaum verwendet wird. Nach dem Tenor des Threads war damit zu rechenen, daß mir damit höchstens noch vorgeworfen wird, in die "Anti-Jagd"-Kerbe zu hauen.
Mich würde vielmehr interessieren, was Ihr nun dazu sagt, daß sich laut Studienbetreuer die Fallen bereits jetzt als nicht ausreichend effizient erwiesen haben und der Bruterfolg von Rabenkrähen sogar noch zugenommen hat. Ob letzteres bei der nachweislich dubiosen Zählerei stimmt, sei dahingestellt, wie aber nicht nur von mir hingewiesen, werden Brutpaare sofort von einem neuen Paar mit erhöhter Reproduktionsrate ersetzt. Gemäß Eurer These der Wiesenbrütergefährdung wäre die Studie also auch noch kontraproduktiv gewesen.
Die "gefühlte" Abnahme der Indikatorenarten sowie die "gefühlte" unzureichende Dezimierung der Rabenkrähen wurde Grauer bereits anhand seiner eigenen Zahlen im Zwischenbericht widerlegt. Laß' ihn Dir doch 'mal schicken.
Bitte jetzt keine flapsigen Bemerkungen mehr, nur weil das Thema von südwind stammt, wenn Ihr inhaltlich nichts beizutragen habt.
VolkerM
17. July 2005, 17:01
Guten Tag Tamborie, Raven ...
das Eingangsposting von Südwind war/ist weder inhaltlich noch sonstwie zu beanstanden.
Ich empfinde es als menschlich ziemlich daneben, in welcher Weise hier ständig gegen eine Userin geradezu ein Feuerwerk der Boshaftigkeiten abgebrannt wird.
Ansonsten:
Vogelklappe schrieb soeben:
"Mich würde vielmehr interessieren, was Ihr nun dazu sagt, daß sich laut Studienbetreuer die Fallen bereits jetzt als nicht ausreichend effizient erwiesen haben und der Bruterfolg von Rabenkrähen sogar noch zugenommen hat. Ob letzteres bei der nachweislich dubiosen Zählerei stimmt, sei dahingestellt, wie aber nicht nur von mir hingewiesen, werden Brutpaare sofort von einem neuen Paar mit erhöhter Reproduktionsrate ersetzt. Gemäß Eurer These der Wiesenbrütergefährdung wäre die Studie also auch noch kontraproduktiv gewesen."
Exakt DIES würde mich auch interessieren!
Schöne Grüße
Volker
Raven
17. July 2005, 18:31
Raven, Alternativen zur Bleimunition waren doch nicht Thema des Threads. Und bei den Krähen ging es ganz sicher nicht darum, daß die angeschossenen in nennenswertem Umfang von anderen Tieren gefressen werden. Oh doch, war es sehr wohl.
Da außerdem der bleifreie Schrot nicht vorgeschrieben ist, erübrigte sich eine Erwähnung, da er hier kaum verwendet wird. Tolle Logik... insbesondere im Hinblick darauf, dass die Aufnahme des Verbotes bleihaltiger Munition ins Jagdgesetz angestrebt wird.
Mich würde vielmehr interessieren, was Ihr nun dazu sagt, daß sich laut Studienbetreuer die Fallen bereits jetzt als nicht ausreichend effizient erwiesen haben und der Bruterfolg von Rabenkrähen sogar noch zugenommen hat. Ob letzteres bei der nachweislich dubiosen Zählerei stimmt, sei dahingestellt, wie aber nicht nur von mir hingewiesen, werden Brutpaare sofort von einem neuen Paar mit erhöhter Reproduktionsrate ersetzt. Gemäß Eurer These der Wiesenbrütergefährdung wäre die Studie also auch noch kontraproduktiv gewesen. Mich würde interessieren, woher du diese Information hast. O-Ton mit Quellenangabe bitte.
Was heißt denn in dem Zusammenhang: "werden Brutpaare sofort von einem neuen Paar ... ersetzt?" Im Frühjahr werden die Brutgebiete von Paaren besetzt. Woher willst du wissen, ob es "alte" oder "neue" Paare sind? Da keine brütenden Paare abgeschossen oder gefangen wurden (davon gehe ich aus, wenn doch, war es illegal und sicher nicht in nennenswertem Umfang), gab es auch kein Ersetzen.
daß sich laut Studienbetreuer die Fallen bereits jetzt als nicht ausreichend effizient erwiesen haben So eine wichtige Information verbirgst du irgendwo klein im Text? Ich muß mich doch sehr wundern....
VolkerM
17. July 2005, 18:54
Raven:
"So eine wichtige Information verbirgst du irgendwo klein im Text? Ich muß mich doch sehr wundern...."
Hierzu:
So eine wichtige Information ist in epischer Breite u.a. ab Posting 181 (http://ww.vogelforen.de/showthread.php?t=84759&page=19&pp=10) - und für aufmerksame Leser/innen schon mehrfach vorher - nachzulesen.
"Der Wecker" 10. Juli 2005
Krähen kriegen einfach mehr Junge
Es geht gar nicht um die Wiesenvögel im Landkreis Leer. Wissenschaftler wollen wissen, ob sie mit der Fallenjagd Krähen deutlich reduzieren können. Die Vögel schlagen den Wissenschaftlern ein Schnippchen.
Von Doris Zuidema
KREIS LEER. Wütende Naturschützer verließen am Donnerstag vorzeitig die Sitzung des Ausschusses für Kultur Umwelt- und Naturschutz im Landkreis Leer. Zuvor hatten sie verfrüht und damit unerlaubt ihren Unmut in die Sitzung gekräht. Doch als sie dann Fragen zum Forschungsprojekt "Krähen- und Elsternfang" im Landkreis Leer stellen durften, waren sie längst ausgeflogen.
Die "Grüne" Mechthild Tammena, sprach von "Mord an Rabenvögeln". Landwirt Arnold Venema (FDP) verwahrte sich dagegen, als Mörder bezeichnet zu werden. Dem Wissenschaftler Andreas Grauer wurde von Krähenfang-Gegnern die Wissenschaftlichkeit abgesprochen. Alles in Allem kamen sich Gegner und Befürworter des Projektes keinen Schritt näher.
Um das in die Kritik geratene Projekt "Krähen- und Elsternfang im Landkreis Leer" zu rechtfertigen, hatte die Kreisverwaltung Andreas Grauer vom Institut für Wildtierforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover eingeladen. Er begleitet das Projekt wissenschaftlich. Doch sein Referat konnte die Zweifel an der Notwendigkeit der Massentötung von mittlerweile rund 12.000 Rabenkrähen nicht ausräumen. Im Gegentei: Das Ziel - das machte Wissenschaftler Andreas Grauer deutlich - sei nicht, bedrohte Wiesenvögel wie Kiebitze, Uferschnepfen und Bekassinen zu schützen. "Oberstes Ziel ist es herauszufinden ob der "Norwegische Krähenfang" für eine gezielte Bestandsreduzierung von Rabenkrähen großflächig geeignet ist", so Grauer.
Dass die Fallen den entsprechenden Erfolg haben werden, glaubt Johnny Prinz, Naturschutzbeauftragter des Landkreises Leer und Vogelexperte, nicht. In seinem, etwa 4.300 Hektar großen Beobachtungsgebiet, hätten die Rabenkrähen seit Einführung der Fallen einfach mehr Junge bekommen: "Es gibt seitdem einen fünf Mal so hohen Brutertrag der Rabenkrähen. Die Natur steuert gegen", so Prinz. Die Populationsdichte bleibe so erhalten.
Und die armen Uferschnepfen und Kiebitze? Die sterben offenbar nur zu einem geringen Prozentsatz daran, dass sie von Rabenkrähen gegessen werden. Das behauptet Wissenschaftler Andreas Grauer. Die Hauptschuld am Aussterben seltener Wiesenvogelarten - etwa 70 Prozent - hätten die Menschen mit ihren Gebäuden und Straßen und unter den Menschen in ganz besonderem Maße die Landwirte mit ihren trampelnden Kühen und walzenden Traktoren. Wissenschaftler Grauer erläuterte weiter, dass von den überlebenden Wiesenvögeln, die ein sicheres Nest zwischen Straßenbeton und landwirtschlichen Maschinen gefunden haben, wiederum 80 Prozent von nachts jagenden Tieren verspeist werden. Rabenkrähen jagen aber tagsüber.
Ob an der Tierärztlichen Hochschule überhaupt ein Hahn nach den armen Uferschnepfen und Kiebitzen kräht, ist seit Donnerstag noch fragwürdiger als vorher. Vermutlich geht es den Wissenschaftlern einzig darum, herauszufinden, ob ihre Fallen funktionieren.
Vogelklappe
17. July 2005, 20:25
Oh doch, war es sehr wohl. Wenn Du Dir so sicher bist, macht es Dir bestimmt nichts aus, den dazugehörigen Link aus dem anderen Thread hier einzustellen.
Tolle Logik... insbesondere im Hinblick darauf, dass die Aufnahme des Verbotes bleihaltiger Munition ins Jagdgesetz angestrebt wird. Wußtest Du jetzt doch darüber Bescheid oder meinst Du die Forderung des Komitees gegen den Vogelmord ? Die fordern viel, was nicht realisierbar sein wird. Allein der Name impliziert, daß sie gegen jede Vogelbejagung sind.
Was heißt denn in dem Zusammenhang: "werden Brutpaare sofort von einem neuen Paar ... ersetzt?" Im Frühjahr werden die Brutgebiete von Paaren besetzt. Woher willst du wissen, ob es "alte" oder "neue" Paare sind? Da keine brütenden Paare abgeschossen oder gefangen wurden (davon gehe ich aus, wenn doch, war es illegal und sicher nicht in nennenswertem Umfang), gab es auch kein Ersetzen. Langsam frage ich mich, was Du von der ganzen Thematik überhaupt verstanden hast. Oder machst Du das extra ? Was soll das ? Es war doch Deine eigene These, daß ein Großteil standorttreuer Vögel im März gefangen wurde, also auch Brutpaare, die noch nicht brüten, egal ob Rückkehrer oder nicht. Auch die Strichvogelpaare besetzen im nächsten Frühjahr wieder ihr altes Revier (hier bei mir seit 8 Jahren, erkenne den einen an seiner unverwechselbaren Stimme), d.h. fehlende Wiederbesetzung führt zu sofortiger Neubelegung. Und daß für den Fang bis Ende März auch die Genehmung für den Fallenfang galt, weißt Du ganz genau.
So eine wichtige Information verbirgst du irgendwo klein im Text? Warum wird hier eigentlich vo einigen Leuten wiederholt Lüge oder Auslassung unterstellt, zuletzt auch am 15.07.05:
Es ist auch nett, wenn Vogelklappe von den angeblichen tollen Beständen in Berlin berichtet. Ist das aber die ganze Wahrheit ... ? Meinst Du, ich sollte hier lieber gar nichts mehr schreiben ? Alles, was ich zum Inhalt des Gestattungsbescheides geschrieben habe, war korrekt und wurde jetzt vom Studienbetreuer öffentlich bestätigt, und jemand, der von anderen eine Entschuldigung verlangt, hat diese bislang nicht für nötig befunden, sondern macht munter weiter.
Meine Frage:
Mich würde vielmehr interessieren, was Ihr nun dazu sagt, ... hast Du natürlich 'mal wieder nicht beantwortet, statt dessen kommt:
Mich würde interessieren, woher du diese Information hast. O-Ton mit Quellenangabe bitte. Wenn hier jemand etwas anzweifelt, möge er sich doch selbst informieren und die Quelle für den Gegenbeweis liefern. Wieso machst Du das denn nicht einfach ?
tamborie
17. July 2005, 20:29
Wenn hier jemand etwas anzweifelt, möge er sich doch selbst informieren und die Quelle für den Gegenbeweis liefern. Wieso machst Du das denn nicht einfach ?
Ein ganz, ganz großes DITO würde ich da sagen Vogelklappe!!!!
Tam
Vogelklappe
17. July 2005, 20:37
Ein ganz, ganz großes DITO würde ich da sagen Vogelklappe!!!! Ja, und ? Ich habe meine Quellen spätestens auf Nachfrage immer angegeben. Und Dagmars Aufforderung
Mich würde interessieren, woher du diese Information hast. O-Ton mit Quellenangabe bitte ist mit Volkers Posting hinreichend beantwortet, so daß ich auf Angabe weiterer mir vorliegender Quellen, deren Wahrheitsgehalt wiederum hinterfragt würde, verzichte. Sie kann sich ja einfach von Grauer selbst bestätigen lassen, ob er das, was in der Presse zu lesen war, wirklich gesagt hat. Ist eine kurze Mail, die bestimmt beantwortet wird.
Wo hast Du denn bei mir gefunden, daß ich den sachlichen Inhalt angegebener Quellen als "falsche Fakten" (oder wie auch immer) bezeichne ? Oder was meinst Du hier eigentlich ? Bitte konkret für die Begriffstutzigen.
Vogelklappe
17. July 2005, 21:01
Noch 'was, Raven: warum wurde denn aus Deiner Sicht ein Ausnahmeantrag auf Verlängerung der Jagdzeit bis Ende März überhaupt gestellt, wenn nicht, um potentiell mehr Brutpaare (vor Beginn der Brut) zu erwischen ? Wobei ein kompensatorischer Effekt in betroffenen Revieren vorhersehbar, da hinreichend bekannt ist.
Raven
17. July 2005, 21:55
Mich würde vielmehr interessieren, was Ihr nun dazu sagt, daß sich laut Studienbetreuer die Fallen bereits jetzt als nicht ausreichend effizient erwiesen haben und der Bruterfolg von Rabenkrähen sogar noch zugenommen hat.
Dass die Fallen den entsprechenden Erfolg haben werden, glaubt Johnny Prinz, Naturschutzbeauftragter des Landkreises Leer und Vogelexperte, nicht. In seinem, etwa 4.300 Hektar großen Beobachtungsgebiet, hätten die Rabenkrähen seit Einführung der Fallen einfach mehr Junge bekommen: "Es gibt seitdem einen fünf Mal so hohen Brutertrag der Rabenkrähen. Die Natur steuert gegen", so Prinz. Die Populationsdichte bleibe so erhalten.
Frage: Ist der Naturschutzbeauftragte Johnny Prinz der Studienbetreuer? :?
Vogelklappe
17. July 2005, 22:27
Sagt Grauer etwas anderes ? Nach meinem Kenntnisstand nicht. Hast Du einen anderen ? Sonst frag' ihn doch.
Warum beantwortest Du keine Fragen, sondern stellst nur neue ?
Wie siehst Du denn das jetzt:
Das Ziel - das machte Wissenschaftler Andreas Grauer deutlich - sei nicht, bedrohte Wiesenvögel wie Kiebitze, Uferschnepfen und Bekassinen zu schützen. Dieses vorgebliche Ziel wurde ja u.a. von Dir als die "andere Seite" dargestellt - und nun ?
Raven
18. July 2005, 01:18
Sagt Grauer etwas anderes ? Hat er gesagt, dass sich die Fallen bereits jetzt als nicht ausreichend effizient erwiesen haben? Nach den Unterlagen, die hier gepostet wurden, stammt diese Aussage von Herrn Prinz. Warum legst du sie Herrn Grauer in den Mund?
Warum beantwortest Du keine Fragen, sondern stellst nur neue ? Ihr wißt doch alles, sogar schon, bevor es passiert, was könnte ich euch für Fragen beantworten....
Wie siehst Du denn das jetzt: Dieses vorgebliche Ziel wurde ja u.a. von Dir als die "andere Seite" dargestellt - und nun ? Dieses "vorgebliche Ziel" steht in der Projektbeschreibung, wenn man jetzt davon abweicht, ist das vielleicht meine Schuld?
Tam hat Recht, du windest dich wie eine Schlange, nein, falsch, du verbiegst alles so, dass es für dich passt.
südwind
18. July 2005, 08:07
Dieses "vorgebliche Ziel" steht in der Projektbeschreibung, wenn man jetzt davon abweicht, ist das vielleicht meine Schuld?
wer hat dir denn jemals die schuld gegeben, an irgendwas, an dem fehlgeleiteten unseriösen projekt? was bringst du nur für unsinnige fragen.
dank der wachsamkeit der kritiker, (vogeklappe, mäusemädchen, volker, helb) um nur einige wichtige leute zu nennen,
kamen de tierquälereien der jägerschaft, an´s tageslicht. sollte es einen stop dieses massackers, an den grössten singvögelarten geben, so wird es auch diesen kritikern mit zu verdanken sein, durch ihre unermütliche öffentlichkeitsarbeit.
das solltest du respektieren können, wenn du ein tierfreund bist.
das ist doch allgemein bekannt, dass es bleifreie munition gibt. nicht erst seit heute. die jäger wenden sie nur nicht an. ausser die öko-jäger.
Der ökö- Jäger verwendet ausschließlich "Bleifrei"? Das ist einteudig Falsch!
Öko Jäger würden sogar am liebsten mit Bleischrott die ganzen Bambis "abknallen", weil Sie den lieben Wald ganz und gar "weckfressen".
Übrigens,
ich nutze auch teilweise "Bleifreie" Munition. Geht aber aus Tierschutzgründen nicht immer, da die efektivität doch geringer ist als mit der schwereren Bleihaltigen Munition.
Aber in einem hättest Du sicher Recht: meine Energie stecke ich lieber in Diskussionen mit Menschen, die bisher keine völlig unhaltbaren Aussagen getroffen haben (Rabenvögel können andere Arten ausrotten; mit der Fallenstudie rette ich irgendeine Wiesenbrüterart, etc.), wie Grauer, und außerdem mit Leuten, die Einfluß auf weitere Entscheidungen nehmen können.
Hört hört,
doch endlich mal was gefunden von dir zu dem Treffen im Ministerium. Wie wars den?
Ist schon schlimm, wenn soviel dafür spricht, das die eigene Meinung fachlich wiederlegt wird und dann auch noch fast alleine dort zu sitzen weil sonst keiner das Gesicht in der öffentlichkeit verlieren will.
also kann man doch nicht behaupten, es ist schund, was diese seiten berichten. nur steht die geplante reform immernoch aus. unter den jägern wird die bleimunition nachwievor eingesetzt. nicht nur die tiere werden vergiftet, auch die umwelt wird somit zusätzlich belastet.
Wie wäre es, wenn du unds einmal einen Überblick über die Mengen von Blei als eintrag in die Natur mitteilst (aber bitte anständige Quellen)?
Auch Blei hat in der Natur seine wichtige Aufgabe, genau wie Arsen, Uran,... selbst wenn bestimmte Elemente oder Verbindungen nur in minimalsten Mengen vielleicht zum Wachstum von Pflanzen gebraucht werden usw.
Jede Autobatterie die einfach in der Natur illegal entsorgt wird enthält Blei.
Ich meine alleine der Anteil an diesem Blei als Eintrag übersteigt die Verwendung von Bleimunition um ein vielfaches, zumindest war das mal irgendwo von einem Ministerium beschrieben worden.
Dann haben wir vielleicht noch den "Abrieb" von Bleidichtungen, usw.
südwind
18. July 2005, 12:51
aday, bei den ökojägern redest du von abknallen? was tust du denn?
warum fressen denn die rehe die jungen triebe der bäume? rehe halten sich normalerweise am rande des waldes auf, da wo es hecken, büsche, sträucher und gräser gibt. dort wollen sie die jäger nicht. sie locken die rehe augengerecht in den wald, um sie besser im blickfeld zu haben. sie werden im wald fast wie haustiere gehalten, von den jägern. damit die jäger immer schön viel ernten können, werden sie gut gefüttert, um einen hohen bestand zu erhalten, für ihren abschuss.
dagegen sind eben die ökojäger. dann erübrigt sich das problem des verbisses, mit der zeit.
erstens habe ich nicht geschrieben, dass ausschliesslich alle ökojäger bleifrei schiessen. aber der anfang ist gemacht.
zweitens sind die bleifreimunitionen genauso zu verwenden, wie die bleimunition, nur eben ungiftig.
vielleicht behauptet das, was du hier schreibst, brenneke, um seinen interessen nicht zu schaden?
es gibt aber zuverlässigere erkenntnisse. such sie dir mal.
Wie wäre es, wenn du unds einmal einen Überblick über die Mengen von Blei als eintrag in die Natur mitteilst (aber bitte anständige Quellen)?(aber bitte anständige Quellen)?
Auch Blei hat in der Natur seine wichtige Aufgabe, genau wie Arsen, Uran,... selbst wenn bestimmte Elemente oder Verbindungen nur in minimalsten Mengen vielleicht zum Wachstum von Pflanzen gebraucht werden usw. Jede Autobatterie die einfach in der Natur illegal entsorgt wird enthält Blei.
Ich meine alleine der Anteil an diesem Blei als Eintrag übersteigt die Verwendung von Bleimunition um ein vielfaches, zumindest war das mal irgendwo von einem Ministerium beschrieben worden.
Dann haben wir vielleicht noch den "Abrieb" von Bleidichtungen, usw.
nur soviel. weil menschen ihre alt-batterien in der natur, gesetzeswidrig entsorgen, rechtfertigt es nicht, dass jäger, bleihaltige munition verwenden. vorallem, wenn man mittlerweile aufgeklärt wurde.
ich soll mit quellenangabe argumentieren? nöööö, ich mag nicht. wieso sollte ich. um es von dir oder deinen anhängern niedermachen zu lassen und es dann vielleicht auch noch vom moderator gelöscht wird? such doch selber, wenn es dich interessiert. ich für meinen teil weiss bescheid. hab irgendwo drüber gelesen, um es mit deinen worten zu interpretieren
tamborie
18. July 2005, 12:54
sie locken die rehe augengerecht in den wald, um sie besser im blickfeld zu haben.
Ganz, ganz tief durchatmen Südwind, dann hinsetzen und Dir diesen Satz noch mal durchlesen.
Was mag daran wohl nicht stimmen??
Warum gibt es das Sprichwort: Man sieht den Wald vor lauter Bäume nicht??
0l 0l 0l 0l
Tam
tamborie
18. July 2005, 12:57
ich für meinen teil weiss bescheid. hab irgendwo drüber gelesen, um es mit deinen worten zu interpretieren
Da ist sie wieder Südwinds Märchenstunde!
Man muss sich ja nur meinen vorherigen Beitrag anschauen mit was für einen Unsinn Du hier argumentierst.
Übrigens :0- :0- :0- :0- Axel, für einen der meine Beiträge nicht lesen kann, liest Du aber sehr sehr fleissig. Weiter so!! :bier: :bier: :bier:
Tam
südwind
18. July 2005, 13:43
Übrigens Axel, für einen der meine Beiträge nicht lesen kann, liest Du aber sehr sehr fleissig. Weiter so!!
was du dir so alles einbildest. von dir gibt es doch nichts zu lesen. das kann man locker überspringen. wäre eine idee, dich auf igno zu setzen. warum bin ich da noch nicht drauf gekommen. ich versäume bei deinen kommentaren ja absolut nichts und wissen vermittelst du mir auch nicht.
Raven
18. July 2005, 13:58
Ach südwind,
deine sinnfreien Beiträge sind so eine nette Abwechslung während der Arbeit, :+party: sonst wärst du bei mir schon lange auf Ignore :D
erstens habe ich nicht geschrieben, dass ausschliesslich alle ökojäger bleifrei schiessen. aber der anfang ist gemacht.
zweitens sind die bleifreimunitionen genauso zu verwenden, wie die bleimunition, nur eben ungiftig.
vielleicht behauptet das, was du hier schreibst, brenneke, um seinen interessen nicht zu schaden?
Aufgrund der gesetzlich festgelegten Patronenlagerabmessungen der jeweiligen Kaliber
lässt sich der Gewichtsunterschied der Geschosse nicht ohne weiteres durch
Vergrößerung der Geschosslänge ausgleichen, da die Länge des Übergangskonus
eine Grenze setzt. Daher wird es nicht immer gelingen, Geschosse im oberen Bereich
der Gewichtskala herzustellen, wie wir sie jetzt aus den Geschossen mit Bleikernen
gewohnt sind. Bei den kleinen Kalibern, zum Beispiel .222 Rem., wird es schwierig, mit den bleifreien Geschossen die jetzt üblichen Gewichte, die aus Gründen der Tötungseffizienz notwendig sind, überhaupt halten zu können.http://www.jaegervereinigung-oberhessen.de/dox/DEVA_Bleifrei.pdf
Übrigens, ich schiesse Naturalis-Geschoss von Lapua im Kaliper 9,3x62, aber nur bei allem was kleiner ist als Schwarzwild und nur bis ca. 100Meter. Alles andere ist Tierschutzkonform meiner Meinung nach nicht zu vertreten.
http://www.djz.de/artikelbeitrag/artikelbeitrag_58458.html
aday, bei den ökojägern redest du von abknallen? was tust du denn?
warum fressen denn die rehe die jungen triebe der bäume? rehe halten sich normalerweise am rande des waldes auf, da wo es hecken, büsche, sträucher und gräser gibt. dort wollen sie die jäger nicht. sie locken die rehe augengerecht in den wald, um sie besser im blickfeld zu haben. sie werden im wald fast wie haustiere gehalten, von den jägern. damit die jäger immer schön viel ernten können, werden sie gut gefüttert, um einen hohen bestand zu erhalten, für ihren abschuss.
dagegen sind eben die ökojäger. dann erübrigt sich das problem des verbisses, mit der zeit.
1. Abknallen in Bezug auf das Rehwild von den sogenannten Ökojägern:
Ich habe Jagden, bzw. das Ergebniss dieser von sogenannten Öko-Jägern erlebt.
Diese meist "Herren" haben offensichtlich schon Rot gesehen, wenn auch nur ein Stück Rehwild in der nähe war und haben auf alles geschossen was sich bewegte. Festgelegte / Festgesetzte Abschußvorgaben auf Grundlage von Verbissgutachten wurden mit bis zu 250% übererfüllt. Eine selektion nach "schwachen und starken Stücken" gab es nicht.
2. Rehwild in den Wald "locken".
Wer erzählt dir den so etwas? Rehwild liegt meist im Feld und dort wird es auch meist bejagt. Verwechsele das bitte nicht mit den Rotwildfütterungen in den Bergregionen, wo zum Schutz des Schutzwaldes und sonstiger Forstflächen Rotwild gezielt an bestimmten stellen mit Futter gelockt wird im Winter.
Wusstest du eigentlich das das Rotwild früher meist in die Täler wanderte in der kalten Jahreszeit? Heute ist das aufgrund der Beunruhigungen und der veränderten gegebenheiten fast nicht mehr möglich.
Natürlich wäre es eine möglichkeit die Bestände erheblich zu dezimieren, aber bereits jetzt gibt es teilweise schon Probleme mit der "Genetischen vielfalt" der Tiere und den Problemen die daraus folgen.
domino
19. July 2005, 11:25
Hallo Südwind,
ich freue mich daß Du Dich mit Herz u. Verstand für alle Tiere u. die Umwelt einsetzt. Das ist etwas wo es bei so manchen mangelt. Lass' Dich also von den Allergikern nicht unterkriegen.
Und, so "sinnfrei" können Deine Beiträge ja gar nicht sein, sonst würden Raven u. Tamtam sich gar nicht so viel damit befassen. :D
Und, so "sinnfrei" können Deine Beiträge ja gar nicht sein, sonst würden Raven u. Tamtam sich gar nicht so viel damit befassen. :D
Vielleicht liegt es ja auch daran, das es noch Menschen gibt, die über den eigenen Tellerrand hinaussehen können und es für wichtig empfinden, das "Falschaussagen" nicht so einfach stehenbleiben und blindlinks alles als "die wahrheit und nur die wahrheit" hingenommen wird.
südwind
19. July 2005, 12:04
hallo aday,
zum thema wild-domestizierung im wald, kannst du gerne diesen bericht lesen. sehr deutlich. ein mann aus euren reihen.
Sebastian Freiherr v. Rotenhan, Jahrgang 1949, Von 1989 – 2001 war er Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW). Seit 1998 vertritt er für die CSU den Stimmkreis Hassberge-Rhön-Grabfeld im Bayerischen Landtag.
Jedes Kind weiß, dass Jäger lügen. Das Jägerlatein ist sprichwörtlich. So will man einer
uninformierten Öffentlichkeit weiß machen, Schäden im Wald ließen sich verhindern, wenn man das
Wild nur ordentlich fütterte. Hierbei lässt man nichts unversucht und alljährlich werden für riesige
Summen Futtermittel gekauft und in die Wälder gefahren, was letztendlich zu einer Domestizierung
des Wildes führt, aber das will man offenbar. Als ob das Wild einer künstlichen Fütterung bedürfe !
In Jahrmillionen der Evolution ging es auch ohne. Der Wald hat für einen bemessenen Wildbestand
immer genug zu fressen. Daß der Bestand nicht ausuferte, dafür sorgten früher Wolf und Luchs.
Diese aber hat man ausgerottet und seither hat das Wild keine natürlichen Feinde mehr, sondern
nur den unnatürlichen Freund in Form des Sonntagsjägers (in der Lausitz gibt es erfreulicher Weise
wieder einige Wölfe. Unter Führung eines westdeutschen Jägers wurde allerdings inzwischen ein
Verein gegründet, dessen einziges Ziel es ist, dafür zu sorgen, dass sie totgeschossen werden
dürfen !!). Der Sonntagsjäger geht wohl gelegentlich zur Jagd, aber er schießt nicht, auf jeden Fall
zu wenig, dafür züchtet er Trophäen und erst wenn diese seinen züchterischen Vorstellungen
entsprechen, greift er zur Büchse, um in „voller Verantwortung vor der Schöpfung Gottes den
König der Wälder schweren Herzens der Wildbahn zu entnehmen“. So ähnlich liest sich das, wenn
vor Waidgerechtigkeit triefende Jagdgenossen zur Feder greifen, um sich in einer der schrecklichen
Jagdzeitschriften zu verbreitern.
Die Fütterung dient bei den männlichen Tieren der Produktion von starken Trophäen, denn sie ist
eine künstliche Energiezufuhr, die eine Vergrößerung des sekundären Geschlechtsmerkmales
eweih zur Folge hat. Bei den weiblichen Tieren resultiert sie in eine erhöhte Reproduktion.
Rehe gebähren statt einem Jungtier zwei oder drei Kitze, wie die Jäger die Rehkinder
ennen.
n hat eine
!
BILD 19 zeigt noch einen Wildacker. Auch hier fehlt der Hochsitz nicht, wenngleich diesmal etwas
zu klein geraten. Bei ungünstigen Windverhältnissen kommt hier kein Hirsch, denn er wittert, auf
deutsch, er riecht den Jäger. Der Wildacker befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft einer ca.
25-jährigen Fichtendickung. Nun käme kein vernünftiger Forstmann auf die Idee, in der
Niederlausitz Fichten zu pflanzen, denen ist es hier nämlich zu trocken. Was also war der Grund ?
Er liegt auf der Hand, die Fichten bilden relativ rasch ein gutes Versteck für das Wild, Jäger nennen
das „Einstand“. Den Hirschen wird quasi ein gemütliches Wohnzimmer in den Wald gebaut, damit
sie sich wohlfühlen und nur ja nicht in’s Nachbarrevier abwandern, wo ein anderer den Hirsch
G
Gefütterte
n
Eine Form der künstlichen Fütterung ist der Wildacker. Einen solchen zeigt BILD 17. Ma
Schneise in den Wald geschlagen und Roggen gesät. Da darf natürlich ein Hochsitz nicht fehlen,
denn hier lässt sich das Wild gut beobachten und so sicher feststellen, ob der Hirsch die vom
„Hegeziel“ geforderte Zahl an Enden im Geweih aufweist. Im Unterholz des Waldes kann man das
nicht so einfach, es ist aber nötig, denn der Hegering droht mit hohen Geldbußen, sollte der erlegte
Hirsch womöglich ein Ende zuviel haben oder ein Jahr zu jung sein (als ob Hirsche mit einem Schild
um den Hals herumliefen, auf dem das jeweilige Alter abzulesen sei !). Es ist wie im Kindergarten
Schäden am Wald werden durch keine Fütterung und natürlich auch durch keinen Wildacker
verhindert, wie auf BILD 18 deutlich zu erkennen ist. Im Hintergrund sieht man den Roggen, davor
die Kiefern, die vom Rotwild geschält und kurz und klein geschlagen wurden.
BILD 19
mehr hier (http://www.papernews.de/rotenhan.pdf)
zur bleimunition gibt es diese aussagen, bei nabu:
Es gibt inzwischen ein umfangreiches Angebot bleifreier Munition sowohl bei Schrot als auch bei Büchsenmunition. Diese Munition ist kaum teurer als Bleimunition (und wird bei höherer Nachfrage voraussichtlich noch billiger werden). In den Schusseigenschaften gibt es keine Unterschiede zwischen bleifreier und bleihaltiger Munition, wie verschiedene Tests gezeigt haben, die in Jagd- und Waffenzeitschriften veröffentlich wurden. Die Umstellung von Bleimunition auf bleifreie Munition ist problemlos (nur bei älteren Schrotflinten kann es Schwierigkeiten geben). Eine Umstellung auf bleifreie Munition ist also ohne Einschränkung der Jagd möglich. Zahlreiche Jäger verwenden (auch in Brandenburg) schon seit Jahren bleifreie Munition, ohne über irgendwelche Nachteile berichten zu können.
http://www.nabubrandenburg.de/nugt/vogelschutz/seeadler.htm:
Raven
19. July 2005, 12:04
Vielleicht liegt es ja auch daran, das es noch Menschen gibt, die über den eigenen Tellerrand hinaussehen können und es für wichtig empfinden, das "Falschaussagen" nicht so einfach stehenbleiben und blindlinks alles als "die wahrheit und nur die wahrheit" hingenommen wird.
... und alles kritik- und bedenkenlos geschluckt wird, was von "Tierschützern" verbreitet wird. Genau das ist meine Motivation, hier überhaupt noch mitzulesen.
südwind
19. July 2005, 12:14
hallo domino,
danke für dein lob. ich geb mir mühe.*lach*
Peregrinus
19. July 2005, 17:52
Sebastian Freiherr v. Rotenhan]
Ich kenne diesen Herrn, habe schon eine von ihm persönlich geleitete Führung durch seine Wälder genossen. Nun, über seine waldbaulichen Ansichten läßt sich trefflich streiten, jagdlich gesehen hat er jedoch im Grunde genommen recht, wenngleich er es - wie immer in seinen Aussagen - weit übertreibt. Diese Aussagen sind meiner Meinung nach in ihrer Dramatik nicht allzu hoch aufzuhängen. Es gibt diese "Trophäenzüchter", keine Frage, aber die sind im Rückgang begriffen. Übertriebene Auswüchse gibt es jedoch überall, nicht nur auf der Jagd.
zur bleimunition gibt es diese aussagen, bei nabu:
Es gibt inzwischen ein umfangreiches Angebot bleifreier Munition sowohl bei Schrot als auch bei Büchsenmunition. Diese Munition ist kaum teurer als Bleimunition (und wird bei höherer Nachfrage voraussichtlich noch billiger werden). In den Schusseigenschaften gibt es keine Unterschiede zwischen bleifreier und bleihaltiger Munition, wie verschiedene Tests gezeigt haben, die in Jagd- und Waffenzeitschriften veröffentlich wurden. Die Umstellung von Bleimunition auf bleifreie Munition ist problemlos (nur bei älteren Schrotflinten kann es Schwierigkeiten geben). Eine Umstellung auf bleifreie Munition ist also ohne Einschränkung der Jagd möglich. Zahlreiche Jäger verwenden (auch in Brandenburg) schon seit Jahren bleifreie Munition, ohne über irgendwelche Nachteile berichten zu können.
Da Blei eine deutlich höhere Dichte hat als die in bleifreier Munition verwendeten Metalle, können die ballistischen Eigenschaften aus physikalischen Gründen überhaupt nicht identisch sein mit Bleimunition. Durch die geringere Materialhärte wird der Schrotlauf geschont und das Abprallverhalten von Schrotkörnern ist sicherheitstechnisch günstiger als das der härteren Weicheisen- oder Nickelschrote. Bei richtiger Anwendung kann bleifreie Munition jedoch durchaus mit gutem Erfolg eingesetzt werden. In Ba-Wü ist die Jagd an Gewässern mit Bleischrot inzwischen verboten. Beim Kugelschuß sehe ich allerdings keinen Handlungsbedarf, die bewährte Bleimunition abzuschaffen. An einem bleivergifteten Reh ist sicherlich noch kein Seeadler vergiftet worden, weil ein beschossenes Reh in mindestens 99% aller Fälle zur Strecke kommt, also die Wahrscheinlichkeit, von einem Seeadler gefressen zu werden denkbar gering ist (beschossene Rehe schieben sich immer in Dickungen ein, da kommt kein Seeadler hin). Außerdem fliegt die Kugel fast immer vollständig durch das Reh hindurch und hinterläßt keine Bleireste im Körper.
LG
Peregrinus ;)
südwind
19. July 2005, 18:23
wenngleich er es - wie immer in seinen Aussagen - weit übertreibt. Diese Aussagen sind meiner Meinung nach in ihrer Dramatik nicht allzu hoch aufzuhängen. Es gibt diese "Trophäenzüchter", keine Frage, aber die sind im Rückgang begriffen. Übertriebene Auswüchse gibt es jedoch überall, nicht nur auf der Jagd.
warum sollte er deiner meinung nach übertrieben haben? hat er das nötig? er zeigt die missstände auf in deutschen wäldern und das sehr realistisch. die unggeheuer grossen verbisse sind da. dem mann ist nichts schlechtes bis jetzt nachzusagen.
ich glaube ihm absolut. er schreibt sehr logisch und schlüssig. nicht nur von ihm gibt es diese berichte. man kann sie zwischenzeitlich weitöfter lesen, als den jägern lieb ist.
wegen der bleimunition, gibt es keinen grund me,r an seinen alten gewohnheiten festzukleben, nur weil es momentan noch billiger ist, mit blei zu schiessen.
wie ja nachzulesen ist, schiessen in einigen ländern, schon seit jahren, jäger ausschliesslich mit bleifreier munition, ohne nachteile und beeinträchtigungen feststellen zu können.
Peregrinus
19. July 2005, 20:30
Hallo Südwind,
warum sollte er deiner meinung nach übertrieben haben? hat er das nötig?
ja, ich habe den Herrn persönlich kennengelernt und ich muß leider sagen, daß ich tatsächlich den Eindruck gewonnen habe, daß er das manchmal nötig hat. Wenn auch Dir noch nichts Schlechtes zu Ohren gekommen ist – mir ist das sehr wohl. Ich sag ja, es gibt unzweifelhaft Jäger, die tatsächlich den dicken Erntehirsch unter Fütterung sämtlicher zur Verfügung stehender Mittel heran“hegen“, das bestreite ich nicht. Aber daß das außerhalb der Rotenhan´schen Wälder durchweg der Fall wäre, ist schlichtweg falsch. In den Staatswäldern (zumindest in Ba-Wü) stehen keinerlei Sachmittel für Wildfutter zur Verfügung und ich kenne nicht einen einzigen Förster, der im Winter füttert (was nicht heißen soll, daß es nicht doch welche gibt). Das Wild wird im Rahmen der Jagdzeiten möglichst effektiv bejagt – von „Heranhegen des Erntebockes“ keine Spur. So kenn ich es zumindest. Die starken Verbisse sind zu meinem großen Bedauern vielerorts zweifellos da – da geb ich Dir völlig Recht – aber überwiegend auf den verpachteten Jagdflächen.
Einigen wir uns darauf, daß die Problematik vielerorts tatsächlich so ist, wie Hr. von Rotenhan schreibt, aber in abgeschwächtem Maße. Und für große Teile der Staatsjagden trifft die Aussage nicht im Geringsten zu.
Zur Bleimunition: Sollte ich dieses Jahr noch zu Entenjagd gehen, werde ich – gesetzeskonform – bleifreies Schrot laden.
Fachfrage: In welchem Land wird seit Jahren mit bleifreier Büchsenmunition geschossen?
LG
Peregrinus ;)
südwind
19. July 2005, 21:33
in brandenburg z.b. ich hab das schon im beitrag (57) erklärt, mit dem dazugehörigen link.aber auch ausserhalb deutschland´s schiesst man schon bleifrei, auch mit büchsenmunition.
tamborie
19. July 2005, 23:04
in brandenburg z.b. ich hab das schon im beitrag (57) erklärt, mit dem dazugehörigen link.aber auch ausserhalb deutschland´s schiesst man schon bleifrei, auch mit büchsenmunition.
Wo haste das denn wieder aufgeschnappt????
Tam
domino
19. July 2005, 23:15
Für den Allergiker Tamborie, der sich nicht die Mühe machen kann selber nach zu lesen:
http://www.nabubrandenburg.de/nugt/vogelschutz/seeadler.htm
Hier gleich der richtige Auszug davon:
Andernorts bereits verboten
Das Problem ist schon lange bekannt und hat in anderen Ländern längst Eingang in gesetzliche Reglungen gefunden. So ist z.B. in den USA, Kanada, der Schweiz, Großbritannien und Schweden der Einsatz von Bleischrot bei der Wasservogeljagd verboten, während Dänemark und die Niederlande bereits ein Totalverbot für Bleischrot ausgesprochen haben. Auch in fünf Bundesländern bestehen bereits Beschränkungen bei der Verwendung von bleihaltiger Munition. Ein vollständiges Verbot bleihaltiger Munition gilt in Schweden ab 2008.
Deutschland hatte sich, davon abgesehen, schon 1995 im Rahmen der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten verpflichtet, bis zum Jahr 2000 Bleischrot bei der Wasservogeljagd zu verbieten.
Na, bist Du jetzt zufrieden?
tamborie
19. July 2005, 23:30
Tolle Länder!!!
Das ist wie als wenn man mit dem Belzebub den Teufel austreibt.
In Sachen Umwelt und Naturschutz leisten wir wohl mehr wie all diese Länder zusammen mit Ausnahme der Schweiz.
Merkwürdige Sichtweisen hier.
Tatsache ist auch, dass sich die Seeadlerbestände trotz Schrot mehr als nur erholt haben.
Im übrigen Uschi darf ich mir für Dich auch einen Namen aussuchen der zu Deinen komischen Beiträgen passt, oder möchtest Du doch etwas höflicher sein????
Tam
domino
19. July 2005, 23:52
Hallo Tamborie,
Im übrigen Uschi darf ich mir für Dich auch einen Namen aussuchen der zu Deinen komischen Beiträgen passt, oder möchtest Du doch etwas höflicher sein????
Tam
würdest Du mich bitte aufklären was an meinem Beitrag unhöflich war?
Hab' Dir doch sogar noch Arbeit abgenommen u. Dir das, was Du wissen wolltest, rauskopiert.
Ansonsten noch eines, beim Austeilen, besonders Südwind gegenüber bist Du nicht so zart besaitet. Deine Empfindlichkeit verwundert mich also schon etwas.
tamborie
20. July 2005, 00:03
Deine Empfindlichkeit verwundert mich also schon etwas.
Nein, nein bewahre!!
Wieso Empfindlichkeit?
Ich habe nur gefragt ob ich Dir auch ähnliche Titel geben darf: Für den Allergiker Tamborie
, nicht mehr und nicht weniger.
Tam
südwind
20. July 2005, 08:19
ja, ich habe den Herrn persönlich kennengelernt und ich muß leider sagen, daß ich tatsächlich den Eindruck gewonnen habe, daß er das manchmal nötig hat. Wenn auch Dir noch nichts Schlechtes zu Ohren gekommen ist – mir ist das sehr wohl. Ich sag ja,
das klingt sehr nach, hören sagen und besagt nichts.
Einigen wir uns darauf, daß die Problematik vielerorts tatsächlich so ist, wie Hr. von Rotenhan schreibt,ja, ja, einigen wir uns darauf. :zustimm:
Jedes Kind weiß, dass Jäger lügen.
Sebastian Freiherr v. Rotenhan, Jahrgang 1949, Von 1989 – 2001 war er Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW).
Hallo Südwind,
muß schon sagen, dieser Freiherr ist schon ein komischer Vogel. Schon alleine seine Ausdrucksweise, Rehe gebären (Jagdlich heist es setzen, oder ist das jetzt der neue ÖJV Ausdruck?) und die Behauptung das dank der Fütterung anstatt normal 1 Kitz jetzt 2 oder 3 Kitze "gebärt" werden. Aber Hallo, weiß der Mann überhaupt was er dort erzählt hat? Rehe (Ricken) setzen normalerweise 2 Kitze, gelegentlich schon mal 1 und selten 3.
Natürlich gibt es auch Verbisschäden durch evtl. notwendige Fütterungen, besonders im engeren Umkreis dieser. Dafür ist der Verbiss aber dort wo er vermieden werden soll erheblich geringer.
Wenn man sich aber seine Unternehmerischen aktivitäten anschaut, die für einen CSU-Mann ja nichts ungewöhnliches sind, stellt man fest, das er groß im Holzgeschäft ist und sicher mit allen Mitteln seinen Profit steigern möchte, genau wie ein Fabrikbesitzer vielleicht Gewerbe-Steuern sparen will.
Fazit:
Dieser aus Profitinteresse dem ÖJV nahestehenden Mann kann man nicht ganz ernst nehmen, wie auch schon von Peregrinus festgestellt wurde.
südwind
20. July 2005, 09:01
Dieser aus Profitinteresse dem ÖJV nahestehenden Mann kann man nicht ganz ernst nehmen, wie auch schon von Peregrinus festgestellt wurde.
warum aday? warum kann man ihn nicht ganz ernst nehmen.? wo soll man ihn dann ernst nehmen und wo nicht?
tamborie
20. July 2005, 09:30
das klingt sehr nach, hören sagen und besagt nichts.
So wie alles von Dir Südwind, in den vier Wänden und bei Google kann man sehr wenig Tierschutz betreiben.
Tam
warum aday? warum kann man ihn nicht ganz ernst nehmen.? wo soll man ihn dann ernst nehmen und wo nicht?
Hallo Südwind,
es wäre z.B. nicht schlecht, wenn man Texte analysiert und nicht einfach etwas übernimmt, nur weil es einem in den Kram passt. Schon beim ersten lesen muß man Mängel und Fehler die man feststellt ankreiden und versuchen auf den Grund dieser zu kommen.
Fehlerquellen können sein:
- falsche wiedergabe durch dritte
- definitiv falsche Aussagen
oder aber
- bewusste schwammige Aussagen, bzw. provozierente ansätze um im späteren Verlauf auf eine für den Auslösenden die Richtung zu lenken.
Der persönlich Hintergrund und wie hier in dem Fall die finanziellen Interessen sind meist Richtungsweisend in der persönlichen Auffassung.
Man sollte zwischen den Zeilen lesen können und ein "Holzbaron" sieht es natürlich nicht gerne, wenn er anstatt alle 2Meter Bäumchen Pflanzen muß, jetzt alleine alle Meter eins Pflanzt oder Gattert, was jeweils mit Mehrarbeit und Mehrkosten verbunden ist und sich somit auf seinen Geldbeutel direkt auswirkt.
Wie schön wäre es für ihn, wenn er ohne Rehwild leben könnte, was seine teueren Bäumchen verbeisst und dafür die 10fache Menge an Wildschweinen hätte, die durch ihre Bodenbearbeitung einen supertollen und vorallem kostenlosen Naturaufwuchs ermöglichen würden. Auch wäre es toll auf jeden Hektar einen Fuchs zu haben, der die ganzen bösen Mäuse fängt.
Aber
Dummerweise ist das Rehwild kein großer "Schädling" in der Landwirtschaft, die Wildschweine aber um so mehr. Der Fuchs kommt dann auch schon mal in unsere Orte weil er zu bestimmten Zeiten keine Mäuse mehr im Wald in ausreichender Menge findet und holt sich dann die Hühner, läßt dafür aber vielleicht ein paar infizierte "Wurm-Trettmienen" da, oder beißt halt wegen seinem Tollwutwahnes das ein oder andere Haustier von uns.
Der Geheimtipp:
Eine Regulation des Wildbestandes unter Berücksichtigung der einzelnen Interessen und auf die Tierart abgestimmt.
Die Ausrottung des Rehwildes bzw. die Dezimierung des Bestandes und die damit verbundene Reduzierung der Genetischen Vielfalt die in der Zukunft Problem bereiten würde wie der ÖJV (und auch dieser Freiherr) es wünschen kann keine Lösung sein.
Eine Bestandserhöhung bei Schwarzwild und Fuchs würde nicht unbedingt die Genetische vielfalt erhöhen, da sie im Gegensatz zu dem Rehwild es gewonnt sind extrem weite Strecken zu Laufen und Schwarzwild sogar Flüsse durchschwimmt, während der Fuchs einfach über die Eisenbahnbrücken usw. läuft.
südwind
20. July 2005, 09:57
hypothesen, daß sich durch eine winterfütterung von rehen, wildschäden vermindern lassen, können nicht bestätigt werden. warum wird trotzdem gefüttert? um mehr schiessen zu können, noch dazu mit bleihaltiger munition. wieviel fehlschüsse gibt es?die bleimunition verbleibt in der natur. soll das immer so weiter gehen und die umwelt systematisch vergiften? wieviel tonnen blei sind es jährlich, die durch jäger verballert werden in der natur.?
Nach Einstellung der Winterfütterung gab es keine Zunahme der Verbißbelastung, obwohl dies trotz der rückläufigen Wilddichte nach Überschlagsberechnungen zu Nahrungsangebot und -bedarf erwartet wurde. Die Befunde müssen zwar eingeschränkt werden auf Verhältnisse, wie sie im Untersuchungsgebiet gegeben waren. Dazu zählt insbesondere, daß es im Laubholz nur Naturverjüngung (mittlere Höhe 22 cm) unter geschlossenem Kronendach in mittelalten Beständen gab und daß der Wald von Feldflur mit reichem Nahrungsangebot umgeben war. Aber dennoch dürfte für die Mehrheit der Jagdreviere in Baden-Württemberg gelten, daß eine Winterfütterung von Rehen im Normalfall weder biologisch notwendig noch sinnvoll ist und sich auch nicht generell als Hilfsmittel zur Wildschadensvermeidung eignet.
http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/-s/1ezhjuf1av8qfso9mdxudcmn011d7a7c/menu/1103265_l1/index1057583835130.html
Karin
20. July 2005, 10:04
Die Ausrottung des Rehwildes bzw. die Dezimierung des Bestandes und die damit verbundene Reduzierung der Genetischen Vielfalt die in der Zukunft Problem bereiten würde wie der ÖJV (und auch dieser Freiherr) es wünschen kann keine Lösung sein.
Ich kann nirgendwo erkennen, daß dieser Freiherr bzw. der ÖJV eine Ausrottung des Rehbestandes wünschen :? :? :?
Es wird lediglich gesagt, daß der Bestand dieser Tiere durch Fütterung künstlich hoch gehalten wird und somit natürlich auch die Schäden größer sind. Letzteres übrigens ein Argument der Jäger, welches den Abschuß der Rehe rechtfertigen soll.
Eine Bestandserhöhung bei Schwarzwild und Fuchs würde nicht unbedingt die Genetische vielfalt erhöhen, da sie im Gegensatz zu dem Rehwild es gewonnt sind extrem weite Strecken zu Laufen und Schwarzwild sogar Flüsse durchschwimmt, während der Fuchs einfach über die Eisenbahnbrücken usw. läuft.
Kannst Du mir eine Quelle nennen, wo besagter Freiherr bzw. der ÖJV das sagt ????
Oder ist das nur Deine Interpretation ?
Ich kann nur aus dem Text des Freiherren erkennen, daß er sowohl Luchs, wie auch den Wolf nicht nur im Wald duldet, sondern daß sie ihm willkommen sind.
hypothesen, daß sich durch eine winterfütterung von rehen, wildschäden vermindern lassen, können nicht bestätigt werden. warum wird trotzdem gefüttert? um mehr schiessen zu können, noch dazu mit bleihaltiger munition. wieviel fehlschüsse gibt es?die bleimunition verbleibt in der natur. soll das immer so weiter gehen und die umwelt systematisch vergiften? wieviel tonnen blei sind es jährlich, die durch jäger verballert werden in der natur.?
Hallo Südwind,
bei uns in Hessen z.B. ist die Winterfütterung für Rehwild an strenge gesetzliche Auflagen gebunden und darf nur bei extremen "Notlage" (z.B. extremer Witterung) durchgeführt werden. Wir haben aber in der Regel auch kein Problem mit besonders gefährteten Flächen, wo das Rehwild vom Verbiß abgehalten werden muß, da evtl. Verbissschäden zu gering sind.
?Fehlschüsse
Warum nimmst du jetzt an, das die Fehlschüsse in deinen Augen für einen verbleib von Blei in der Natur verantwortlich sind?
Hieraus sieht man schon wieder einmal, das dir die Notwendige Sachkenntnis fehlt. Rehwild wird mit der "Kugel" geschossen (auch wenn der ÖJV gerne den Schrottschuß hätte um effektiver Rehwild dezimieren zu können, wobei das wenn überhaupt nur mit dem schwereren und efektiverem Bleischrott überhaupt möglich wäre, schon alleine aus Tierschutzgründen). Diese Geschosse "pilzen" beim Auftreffen auf härteres Gewebe auf, um einen möglichst hohen "Schaden" am Tierkörper anzurichten, damit das Tier möglichst unverzüglich getötet wird und das aus gutem Grund, um konform zum Tierschutzgesetzt unnötiges Leiden zu verhindern. Die Geschoßteile tretten in der Regel auf der entgegengesetzten Seite wieder aus und verbleiben somit nicht beim erlegten Wild.
Wie für alles gibt es Richtwerte und gesetzliche Vorgaben. Auch gibt es für den eintrag von Blei in die Natur diese.
Früher warst du sicher auch mal gegen den saueren Regen, oder? Ist dir eigentlich klar, das aufgrund der Reduktion des Schwefelausstosses seit einigen Jahren wieder verstärkt Schwefel als Düngung in der Landwirtschaft ausgebracht wird?
Auch Blei oder Bleiverbindungen sind sicherlich, wenn auch nur in geringen Mengen für das Wachstum von Pflanzen erforderlich. Das Zauberwort heist Spurenelemente.
Mit sicherheit sind auch bestimmte Produkte die du verwendest, oder die für dich z.B. als Verbraucher entstehen mit "Giftstoffen" und deren verbreitung verbunden.
Nur zur Definition zu Gift und Giftig:
Alles auf dieser Welt ist Giftig, sogar die Luft die du Atmest. Es kommt lediglich auf die Menge drauf an, wieviel du oder eine andere "Lebensform" davon zu sich nehmen um Gesundheitsschäden davon zu tragen.
südwind
20. July 2005, 12:20
Was ist der FSC?
Der Forest Stewardship Council (FSC) oder „Weltforstrat“ wurde 1993 von Umweltorganisationen,
Vertretern einheimischer Volksgruppen und Unternehmen der
Forst- und Holzwirtschaft als weltweite, unabhängige und gemeinnützige Organisation
gegründet. Er fördert die umweltgerechte, sozial verantwortliche und wirtschaftlich
tragfähige Bewirtschaftung der Wälder der Erde.
Der FSC ist eine Mitgliederorganisation, die allen natürlichen und juristischen Personen
offensteht. Waldbesitzer, Holz ver- und bearbeitende Betriebe, Gewerkschaften
und Umweltorganisationen können ebenso Mitglied werden wie Organisationen,
die Interessen von Urbevölkerungen vertreten.
Sebastian Freiherr von Rotenhan,
Waldbesitzer in Bayern (Rentweinsdorf)
und Sachsen (Hohenstein-Ernstthal),
ist seit zwölf Jahren Vorsitzender der
Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße
Waldwirtschaft (ANW).
Beyer: Die Freiherr v. Rotenhan’sche
Forstverwaltung ist eine der bekanntesten
„Lehr- und Vorzeigbetriebe“ der AG
Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW).
Wie kam es dazu?
Beyer: Inwieweit waren für Sie auch
wirtschaftliche Gründe maßgebend, sich
für das FSC-Siegel zu entscheiden?
Baron Rotenhan: Natürlich will
ich mit FSC-zertifiziertem Holz auch
neue Märkte erschließen. Das ist völlig
klar. Auch wir Waldbesitzer müssen
schließlich Geld verdienen.
hier mehr (http://www.fsc-holz.ch/data/data_45.pdf)
sehr positiv, zu lesen, was er für den wald tut.
der finazielle ertrag, den er mit fsc erwirtschaften will, sei ihm gegönnt.
südwind
20. July 2005, 12:52
ja, das stimmt schon, wenn du von spurenelementen schreibst. geht halt nicht um spurenelemente.
und ja, es stimmt, mir fehlt die erfahrung des schiessens und der waffenkunde. lerne aber gerne dazu.
tatsache ist, dass bleimunition schädlich für die umwelt und tiere ist. es muss doch nicht sein, dass seeadler, die eh schon am aussterben sind, dadurch vergiftet werden.
und es muss auch nicht sein, dass die umwelt mit allemmöglichem bleischrot zusätzlich belastet wird. das könnten jäger doch endlich mal einsehen. das ist doch nicht zuviel verlangt?
wenn feststeht, dass jäger schon jahrelang ohne jegliches blei auskommen, liegt es doch anscheinend an den alten gewohnheiten, die man nicht aufgeben möchte, weil auch der preis günstiger ist.
die munition tritt in den körper des rehes ein und auf der anderen seite wieder aus. ob du triffst oder nicht, bleibt dann das gleiche, die bleimunition bohrt sich irgendwo im wald ein. da verbleibt sie. das ergibt doch jährlich viele tonnen blei in der natur. so seh ich es.
tamborie
20. July 2005, 17:21
dass seeadler, die eh schon am aussterben sind,
Oh man, Seeadler sind nicht am aussterben tun am sein, die Bestände haben sich seit Jahren erstmals erholt.
Tam
Was ist der FSC?
Der Forest Stewardship Council (FSC) oder „Weltforstrat“ wurde 1993 von Umweltorganisationen,
Vertretern einheimischer Volksgruppen und Unternehmen der
Forst- und Holzwirtschaft als weltweite, unabhängige und gemeinnützige Organisation.....
Hallo Südwind,
auch ich bin Waldbesitzer (wahrscheinlich im Gegensatz zu dir) und auch in, bei uns nennt sich das Forstbetriebsvereinigung, die wiederum in der Organisation Mitglied ist, die wieder dort Mitglied ist, usw.
trotzdem teile ich nicht die Meinung von diesem Freiherr von... Gegen Luchs und Wolf habe ich auch nichts. Finde aber, die sollten in möglichst unberührten Gebieten wo Sie sich zurechtfinden könnten, bleiben.
Mit der Wilkatze sehe ich bei uns bessere Chancen, wobei in ca 60Km Entfernung von mir das vorhandensein bereits einteutig bestätigt wurde und bei uns haben wir Sie wahrscheinlich auch schon wieder. Letzte Sicherheit steht noch aus.
Dummerweise heist das vorhandensein von Wildkatzen, das zu deren Schutz versucht werden muß mit allen Mitteln die Hauskatzen aus den Feldern und Wäldern komplett zu eleminieren, da die Wildkatze bzw. die unfruchtbaren Kreuzungen aus Wild- und Hauskatze keine überlebenschancen haben.
Stichwort:
Beim Googeln gebt doch mal Blendlinge ein.
Mit dem Wolf ist es aber dummerweise so:
Ist genau wie früher mit der Kernkraft, jeder wollte billigen Strom, aber natürlich nicht vor der eigenen Haustür.
die munition tritt in den körper des rehes ein und auf der anderen seite wieder aus. ob du triffst oder nicht, bleibt dann das gleiche, die bleimunition bohrt sich irgendwo im wald ein. da verbleibt sie. das ergibt doch jährlich viele tonnen blei in der natur. so seh ich es.
Aber
dank des geringeren "Saueren Regens" wird dieses Blei noch langsamer gelöst als in der Vergangenheit.
Solange das Blei nicht in größeren Mengen aufgenommen wird, ist es auch nicht giftig.
Auch wenn beim "einigen" Seeadler erhöhte Bleiwerte festgestellt wurden, so ist die Menge bei den allermeisten nicht toxisch gewesen. Die Untersuchungstiere stammten meist aus funden usw.
Willst du den tausenden von Pendlern das Eisenbahnfahren verbieten weil eine enorm große Anzahl der Adler direkt durch die Bahnen "überfahren" wurden?
Etwas Provokativ:
Steigt alle um aufs Auto und fahrt dafür ein paar andere Tiere im Ausgleich platt wenn keine Bahn mehr fährt zum Schutz der Adler.
Karin
21. July 2005, 00:07
Auch wenn beim "einigen" Seeadler erhöhte Bleiwerte festgestellt wurden, so ist die Menge bei den allermeisten nicht toxisch gewesen.
Willst Du nun auch noch bestreiten, daß Blei in der Natur oder in den Mägen von Vögeln ungefährlich ist ?
Dir ist schon klar, daß ein Vogel langsam an einer Bleivergiftung stirbt, oder ?
Deine weiteren Einlassungen zu kommentieren sind ziemlich müßig, da sie nur vom Thema ablenken sollen und absolut nix damit zu tun haben.
Im übrigen : Ich habe in 21 Jahren noch kein einziges Tier platt gefahren, wenn man mal von Insekten, die vor den Kühlergrill und die Windschutzscheibe fliegen, absieht.
Wieviele Tiere hast Du schon mit Deiner Flinte umgebracht und in welchem Zeitraum ? Wieviel Blei hast Du dabei in die Natur gebracht ?
tamborie
21. July 2005, 01:13
Im übrigen : Ich habe in 21 Jahren noch kein einziges Tier platt gefahren, wenn man mal von Insekten, die vor den Kühlergrill und die Windschutzscheibe fliegen, absieht.
Na dann solltest Du Dich aber schleunigst bei Deinem U-Bahnfahrer bedanken!!! :dance:
Tam
Willst Du nun auch noch bestreiten, daß Blei in der Natur oder in den Mägen von Vögeln ungefährlich ist ?
Dir ist schon klar, daß ein Vogel langsam an einer Bleivergiftung stirbt, oder?
Nein, das Bestreite ich nicht. Ich möchte dich aber darauf Aufmerksam machen, das nicht jedes Lebewesen Automatisch stirbt, wenn es Blei im Körper hat, sonst wärst du auch schon lange Tod. Es kommt auf die Menge an. Eine bestimmte Menge ist normal, dann gibt es noch die tolerierbare Menge (über normal aber in den Richtwerten).
Karin, wenn du so schlau bist, wieviele von den Seeadlern sind den an Bleivergiftung gestorben? Wo liegt die Herkunft des Blei´s?
Wieviele Tiere hast Du schon mit Deiner Flinte umgebracht und in welchem Zeitraum ? Wieviel Blei hast Du dabei in die Natur gebracht?
Umgebracht? Das nennt sich erlegt!
Aber rechne doch einfach mal selber:
"Mit meiner Flinte" erlegt, im Jahr ca. 2-3Schuß bei ca. je 30gr. Blei.
Büchse:
-ca. 20 Schuß im Kaliber 9,3 x 62. davon ca. die hälfte Bleifrei, Blei also ca. 10x ungefähr je 8gr. (rest ist Kupfer)
-ca. 15 Schuß im Kaliber 222Rem zu je ca. 2gr. (rest ist Kupfer)
-ca. 10 Schuß im Kaliber 222Rem, Bleifrei (für Krähen und Elstern).
-ca. 5 Schuß im Kaliber 22lfb zu je ca. 2,4gr.
Und das auf einer Gesamtfläche von ca. 250ha (2,5Millionen m²), wobei mein Anteil ca. bei über 80% der Gesamtstrecke liegen dürfte. Nimm also einfach noch mal sagen wir mal 25% zu meinem Blei dazu und rechne das mal auf die Fläche. Vergleiche das dann mal mit den gesetzlichen Richtwerten und nehme mal die anderen Eintragsarten hinzu.
Viel Spaß beim Suchen und Rechnen.
GeorgB.
17. September 2005, 20:23
Nach langer Abwesenheit gebe ich auch mal wieder meinen Senf dazu. aber nicht , ohne vorher nach allen Seiten gegrüßt zu haben.
Ich bin nun wirklich nicht der erklärte Freund von Südwind, aber zu dem thema Bleischrot stelle ich mich ganz auf Ihre Seite. Wenn es denn überhaupt sein muß frage ich mich warum wechselt man nicht auf Stahlschrotmunition?
Die Studien sind garnicht sooo neu. Das Ziel der Schrotschußabgabe besteht darin auf eine begrenzte Entfernung (ca. 35 m) möglichst viele Schrotkörner auf die Körperoberfläche zu bringen, um eine Schockwirkung mit möglichst tödlichem Ausgang zu erreichen. Selbst wenn die Schrotkörner nicht in die haut eindringen, kommt es zum schlagartigen Nervenschock mit herz-und Atemstillstand.
Ist die Schußentfernung zu groß, (nicht wahr, liebe Jäger. ruhig mal an die Anweisungen halten) reicht die Auftreffenergie meist für eine tödliche Wirkung nicht mehr aus und die Körner streuen zu weit. Oft werden die Tiere von zu wenig Schrotkörnern getroffen, die damm im Tierkörper verbleiben. Gerade bei der Verwendung von Bleischrot kann es dann zu Bleivergiftungen, oder wie von Südwind beschrieben: durch versehentliche Aufnahme, kommen. Auch können durch die Streuwirkung nicht beschossene Tiere mit verletzt werden.
Also lieber Gesetzgeber: bekannt ist euch das schon lange. Wenn ihr den (Sonntags)Jägern ihren zweifelhaften Spaß nicht verderben wollt, dann verbietet zumindest die herstellung von Bleischrot.
MfG
Georg
Peregrinus
18. September 2005, 10:02
Ich bin nun wirklich nicht der erklärte Freund von Südwind, aber zu dem thema Bleischrot stelle ich mich ganz auf Ihre Seite. Wenn es denn überhaupt sein muß frage ich mich warum wechselt man nicht auf Stahlschrotmunition?
Die Studien sind garnicht sooo neu. Das Ziel der Schrotschußabgabe besteht darin auf eine begrenzte Entfernung (ca. 35 m) möglichst viele Schrotkörner auf die Körperoberfläche zu bringen, um eine Schockwirkung mit möglichst tödlichem Ausgang zu erreichen. Selbst wenn die Schrotkörner nicht in die haut eindringen, kommt es zum schlagartigen Nervenschock mit herz-und Atemstillstand.
Ist die Schußentfernung zu groß, (nicht wahr, liebe Jäger. ruhig mal an die Anweisungen halten) reicht die Auftreffenergie meist für eine tödliche Wirkung nicht mehr aus und die Körner streuen zu weit. Oft werden die Tiere von zu wenig Schrotkörnern getroffen, die damm im Tierkörper verbleiben. Gerade bei der Verwendung von Bleischrot kann es dann zu Bleivergiftungen, oder wie von Südwind beschrieben: durch versehentliche Aufnahme, kommen. Auch können durch die Streuwirkung nicht beschossene Tiere mit verletzt werden.
Also lieber Gesetzgeber: bekannt ist euch das schon lange. Wenn ihr den (Sonntags)Jägern ihren zweifelhaften Spaß nicht verderben wollt, dann verbietet zumindest die herstellung von Bleischrot.
Hallo Georg,
Du hast mit allem, was Du hier sagst, Recht! Stahlschrote haben aber im Vergleich zu Bleischroten einige Nachteile, die nicht wegzudiskutieren sind. Es ist z.B. härter: Dadurch werden die Gewehrläufe deutlich stärker beansprucht und, ganz wichtig: Stahlschrote prallen viel leichter an Hindernissen ab. Diese Abpraller können nicht beschossene, aber daneben stehende Tiere treffen. Außerdem sind diese "Weicheisenschrote", wie man sie besser nennt, leichter als Blei und haben somit eine geringere kinetische Energie.
Und trotzdem: Man weiß um diese Tatsachen und hat schon einige Schrote mit anderen Materialien auf dem Markt, z.B. aus Nickel oder Antimon. In Ba-Wü ist die Jagd an Gewässern mit Bleischrot inzwischen verboten und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Bleischrot allgemein verboten wird. Und ich denke, das ist auch gut so.
Daß oft viel zu weit geschossen wird liegt weniger daran, daß der Jäger ein "Anbleien" (wie es so schön heißt) billigend in Kauf nimmt, sondern daß die Entfernungen fast immer deutlich unterschätzt werden. Dazu unpassende Flinten und wenig Übung ... der Rest ist klar.
LG
Pere :zustimm:
GeorgB.
18. September 2005, 22:07
Hallo Pere.
Ich danke Dir für die genauere Aufklärung über Stahlschrot. Das habe ich nicht gewußt. Mein Text hielt sich stark an die Vorlage eines Lehrgangs zum tierschutzgerechten Töten von Wirbeltieren von 2001. Ich hoffe auch das entsprechende Eratzmaterialien den Markt erobern. Leider kenn ich zviele (Sonntags) Jäger, denen es egal ist ob sich ein Tier unter schmerzvollen Qualen windet. Hauptsache sie haben Ihre Flinte abgeschossen und können sich mit Ihrem Treffer brüsten. Und eine schleichende Bleivergiftung? Toleriere ich nicht.
Ebenfalls auch danke für Deine sachlich gehaltene Aufklärung, so mag ich das.
MfG
Georg :zustimm:
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