Vollständige Version anzeigen : vogelgrippe....
Koma
18. August 2005, 21:37
hallo,
ich mache mir sorgen, daß die vogelgrippe sich auch bald bis zu uns vorarbeiten wird... und hühner können sie bekommen....da mach ich mir jetzt lieber im vorfeld mal gedanken...
es scheint einen impfstoff zu geben, weiß jemand darüber näheres? ... ist das zeugs im vorfeld sinnvoll und hilft es prophylaktisch? ...
wir haben auch enten, die primär überträger sein können... ich frag zwar auch gleich noch im entenforum, aber vllt weiß ja hier auch jemand was... kann ich diese auch impfen? ...
danke....koma
Daniel
18. August 2005, 21:39
N´abend,
hab auch gerade ein Thema eröffnet. Hatte 4in bereits bestehendes Thewma übersehen, musst du mal suchen.
Gruß Daniel
Koma
18. August 2005, 21:44
@ daniel: *lach*...hab dir grad in deinem thread geantwortet ;) :D
@all: frage bleibt trotzdem aktuell... ist noch nichts geklärt... nur massig fragen sind da... :(
Bandfink
18. August 2005, 21:52
Hi
so hier schreib ich!
Ich hab das heut auch gehört , vor allen Geflügelgroßbetriebe sollen zur Stallhaltung verpflichtet werden! Wenn sie nach Deutschland kommen sollte!
Ich finde auch es sollte besser informiert werden und nicht erst wenn es zu späht ist!
Zu den Zugvögeln! Naja wir bekommen den Winter und da ziehen sie von Norden nach Süden oder nicht!?
Ich denke wenn dann wird sie durch irgendwelche Wildfänge eingeschleppt wie schon die infizierten Vögel in Rotterdamm zeigen! Zu Glück hat der Zoll sie enddeckt!
Gruß Thomas
Daniel
18. August 2005, 21:58
Hallo Thomas,
ja zum Glück, aber wie viele infizierte Vögel werden nicht gefunden?
Daniel
Headspinn
19. August 2005, 19:47
nen Kumpel von mir sagte wenn ich den stall sauber haöte is alles ok ! stimmt es?
Cassandra
20. August 2005, 00:13
hallo
also
erstens betrifft es A L L E halter von geflügel..auch die mit nur kleinen beständen...ist die aufstallung erst beschlossen müssen die geflügelten drinnen bleiben
übrigens sollte ein stall immer sauber sein..aber um deine tiere mit der seuche anzustecken genügt bes das ein kranker zugvogel deinen auslauf überfliegt und kotet..deine huhnis nehmen es auf..oder ein regenwurm den eine´s der tiere frisst..und das wars
in holland gilt die stallpflicht ab montag..in deutschland ist der 15 aber auch schon der 1 september im gespräch
ach ja..impfstoff gibt es aber er wurde nicht freigegeben weil die tiere dann zwar nicht erkranken aber ansteckend wären ..was wiederum heisst das sie ihre halter infiszieren können und wenn dann noch eine kleine erkältung oder so dazukommt der virus mutiert und dann..blahblah...
Tina
Ps....2003 dauerte der knast so 8 wochen..na prost mahlzeit
AngieSaar
20. August 2005, 11:25
Wie ist denn so die allgemeine "Knast-Einstellung" euerer Seits?
Wenn es soweit ist, werdet ihr auch alle mitziehen?
Koma
20. August 2005, 17:06
@Cassandra: danke, das war mal eine auskunft, mit der ich auch umgehen kann, da ich schon der meinung war, es gäbe einen impfstoff... klar, wenn sie ansteckend bleiben, ist shit! ...
@all ... klar ziehen wir bei der stallpflicht mit... hier betrifft es 3 hühner und 6 enten, da müssen wir den stall innerhalb so erweitern, daß es nicht mord und totschlag gibt, denn so sehr lieben die sich auch nicht... sie haben eigentlich für nacht ihre boxen... da wird es wohl einige unstimmigkeiten geben... :traurig:
aber mir liegen alle am herzen und ich hoffe schwer, daß das ganze nicht so schlimm wird, wie es momentan klingt...
was ich nicht verstehen, wieso einige freilandbetriebe ihre wasser stellen mit netzen schützen sollen... das hält doch den kot anderer vögel nicht fern? :?
Pheasant lover
20. August 2005, 19:54
Wurden in deutschland(und umkreis) vögel gefunden die Avian Influenza haben? Ich frage nur weil hier(in Kanada) habe ich nichts davon gehört.
Wir hatten es ja hier letztes jahr, zum glück war es 1000 km weit weg von uns. Haben über 24 mil. vögel getötet(zumindest hat mein lehrer es so der klasse erzählt) nur um dann fest zu stellen das weniger als 3 mil. eingendlich krank waren mit irgend einem recht harmlosen typ von AI(es gibt 15 verschiedene typen und nur 3 sind gefährlich).
Anna
Billy1985
20. August 2005, 21:01
Hallo ich mache mir irgendwie voll die Gedanken über meine Ente es ist zwar "nur" eine aber sie liegt mir so sehr am Herzen!
? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
Wie schütze ich sie am besten?
1. Gibt es eine Impfung dagegen so das sie auf gar keinen Fall erkranken kann?
2. Sie lebt in einer Voliere ca. 10 m2 also alles eingezäunt, kann ich sie da raus lassen sollte ich die Voliere irgendwie oben abdecken Plane oder ähnliches damit kein Kot von anderen Vögeln rein fällt oder lieber ganz drinnen lassen?
3. Wenn ich sie ganz und gar drinnen im Stall lasse, wie lange müßte sie drinnen bleiben ( wie lange kann so eine Vogelgrippe anhalten)?
4. Was sind überhaupt die Symptome bei einer Vogelgrippe bei den Enten?
5. Wie werdet ihr euch schützen vor allem die, die auch nur eine ente haben oder 2,3 Stück?
? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?
Man so viele Fragen ich hoffe es antworten welche!
Danke schon mal im vorraus
Liebe Grüße
Ente Emma und Billy
PS.: Ich weiß, dass das die Hühnerseite ist aber vielleicht kann ja trotzdem jemand helfen?
tyrael
21. August 2005, 07:09
Leider sind das alles Fragen die noch keiner zu beantworten weiß :traurig:
@Pheasant lover: Nein die Vogelgrippe ist noch nicht in Deutschland. Sie ist jetzt westlich vom Ural Gebirge ausgebrochen (etwa 3000km entfernt) und Zugvögel kommen bald aus dieser Region nach bzw. durch Deutschland.
aday
21. August 2005, 09:09
Zur Info,
habe mit einem Vet-Amt gesprochen.
Zu erwarten ist, das ab mitte September alles, aber auch wirklich alles Geflügel nicht mehr ausserhalb von geschlossenen Gebäuden sein darf.
Evtl. gibt es die Möglichkeit zur Beantragung von Ausnahmegenehmigungen beim zuständigen Vet-Amt. Dies dürfte aber nicht für Hobbyzüchter gelten, die nur ein paar Tiere haben. Die Tiere müssen dann zumindest in Volierenhaltung sein und bestimmte Auflagen einhalten und wahrscheinlich gilt es auch nur für gewerbsmäßige Groß-Haltung.
Die nicht gewerbsmäßigen Halter sollten sich vielleicht schon jetzt gedanken machen, wo Sie ihre Tiere unterkriegen, bzw. schon an das Schlachten denken.
AngieSaar
21. August 2005, 10:03
Schlachtung kommt bei mir nicht in Frage! :nene: :nene: :nene:
Ich werde meine Voliere sicher machen, d. h. ich werde rundherum alles mit durchsichtigen Planen überziehen, dass nix von draußen eindringen kann und mein Viehzeug (3Enten und 5 Hühner) dort wohl unterbringen. Sind so 12 qm wobei dann etwa 3qm an die Wachteln fallen werden.
Koma
21. August 2005, 11:04
schlachtung kommt hier auch nicht in frage...
was haltet ihr davon?: http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=79040&artId=5267226&offset=11
aday
21. August 2005, 11:34
Hallo Koma,
da wird schon was dran sein an den Aussagen von dem Hochsicherheitstrakt in Riems.
Dummerweise ist der Impfstoff noch nicht zugelassen weil die Untersuchungen noch lange nicht abgeschlossen sind. Rechne beim derzeitigen stand nicht unter 5 Jahre bis zur Zulassung selbst unter günstigsten Bedingungen. Bringt uns also jetzt überhaupt nichts.
Darüberhinaus ist auch die Rechtslage im Aussenhandel diesbezüglich abzustimmen, vor allem EU / USA. Da diese Mühlen langsam mahlen und bei den USA auch andere Dinge mitspielen, wird es in naher Zukunft dort keine Klärung geben, wahrscheinlich sogar überhaupt keine, was auch eine Genehmigung der Impfung in Deutschland immer unwahrscheinlicher werden lässt.
pumasocke
21. August 2005, 13:41
hallo, habe gestern gelesen das ihr in deutschland die hühner einsperrt.
aber ist das auch eine lösung?? wenn ich zb in vogelkake reintrete ohne es zu merken, dann in den stall von den hühner gehe und die schuhe anbehalte kann ich sie ja auch infizieren?
sowas blödes... mein geflügel war noch nie eingesperrt! selbst im winter können sie raus! die tun mir ja leid wenn ich sie da weiss nicht wie lange einsperren muss im stall. da der stall zuerst woanders geplant war, und dass doch nicht gegangen ist aus auslauf-gründen ist der jezige stall nicht der grösste.
natürlich haben sie so genug platz um sich zu bewegen aber für monatelanges einsperren ist er, finde ich, zu klein, da unsere tiere viiiel platz gewöhnt sind.
ausserdem habe ich auch enten und gänse. wie soll man denen begreiflich machen zb im stall, das sie hier nicht baden können? die werden mir ja ganz dumm wenn ich sie einsperre... :(
den auslauf kann ich auch nicht mit einer "glaskuppe" überziehen. :(
Billy1985
21. August 2005, 14:09
Wie können Geflügelhalter eine Ansteckung ihres Geflügels vermeiden?
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Das habe ich gerade im Internet gelesen!
Da die Geflügelpest nicht nur durch direkten Kontakt von erkranktem zu gesundem Geflügel übertragen wird, sondern auch durch mit dem Erreger verschmutzte Gegenstände wie Stallgeräte, Tranportkisten, Eierpappen, Futter, Mist, Fahrzeuge und den Menschen (Kleidung, Schuhe) weiterverbreitet wird, müssen solche Kontakte vermieden werden.
Alle seuchenvorbeugenden Maßnahmen wie regelmäßige Reinigung und Desinfektion, Wechsel der Kleidung und Schuhe bei Betreten des Stalles, kein Austausch von Geräten u.ä. zwischen verschiedenen Gefügelhaltungen, Minimierung des Personen- und Fahrzeugverkehrs usw. müssen strikt eingehalten werden.
Alle Kontakte zu erkranktem Geflügel sowie zu Menschen, Geräten und Fahrzeugen, die damit in Berührung gekommen sind, sind zu vermeiden.
Billy1985
21. August 2005, 14:18
Also ich werde es glaube ich jetzt so mit meiner Ente machen!
Morgen hat sie noch einmal die ganze Voliere und dann ist schluß!
Ich werde in der Voliere ein kleines Stück abtrennen mit Gitter vom Komposthaufen und über dieses kleine Stück Folie spannen! Dieses Gitter steht direkt vor dem Ein - Ausgang der Ente zum Stall! dann kann sie wenigstens raus hat zwar nicht viel platz aber besser noch als gar nichts!
Und es kommt 100%ig nichts anderes an Tiere da hin! Ich werde mir Schuhe hin stellen die wirklich nur drinnen im Stall getragen werden und nirgendwo anders und es kommen auch keine anderen Leute in den Stall!
Bevor ich in den Stall gehe werden auf jeden Fall erst mal gründlich die Hände gewaschen! ich denke das das denn ganz in ordnung ist und wenn denn die Vogelgrippe hier in Deutschland ist ( Was ich ja nicht hoffe) aber wenn es denn doch so weit sein sollte und viele betroffen sein sollten, bleibt Emma eben ganz drinnen!
Koma
21. August 2005, 16:25
wow...jetzt nach dem verschieben sehe ich erst, wieviele threads es zu diesem thema schon gibt... 8o
ich bin ein bißchen frustriert, daß man seine tiere nicht wirklcih schützen kann ... :traurig: ...klar ...wir werden sie alle im stall belassen und reine stallschuhe, sowie stallkleidung einführen, ... aber schlimm wird es so oder so... meine tiere kennen einen riesen freilauf, und gehen immer nur für die nacht oder zum legen in den stall ... :( ...
naja... was macht ihr sonst im vorfeld... zusätzlcihe vitamingaben? ... oder sonst irgendwas? ...
aday
21. August 2005, 16:33
Leider ist es wenig interessant alles auf den Kopf zu stellen um vorzubeugen. Sollte ein Fall im näheren Umkreis bekannt werden, sind alle anderen Tiere in der nähe dem Vergasen geweiht. Genügen CO2 haben die Länder schon geordert. Viel wichtiger ist es so denke ich, darauf andere Halter hinzuweisen wie wichtig die Vorkehrungen sind und das die Tiere eingespert bleiben müssen.
Koma
21. August 2005, 16:39
aday schrieb: "Sollte ein Fall im näheren Umkreis bekannt werden, sind alle anderen Tiere in der nähe dem Vergasen geweiht."
(tschuldigung, weiß nicht, wie man zitiert)
bist du sicher??? ... ist ja extrem rabiat... und was heißt näherer umkreis?...nachbarn, irgendwo im dorf?? ... nur weil deren tiere was haben, heißt das doch nicht, daß meine auch infiziert sind!
aday
21. August 2005, 18:03
bist du sicher??? ... ist ja extrem rabiat... und was heißt näherer umkreis?...nachbarn, irgendwo im dorf?? ... nur weil deren tiere was haben, heißt das doch nicht, daß meine auch infiziert sind!
Hallo Koma,
rechne mal mit einem Umkreis von 10 Km. Näheres wird wohl in der Eilverordnung von Renate K. evtl. zu finden sein, wenn sie zwischen dem Wahlkampf mal Zeit hat, evtl. wird das auch Ländersache. Jeder Vogel wird dann in diesem Bereich getötet (vergast), untersucht wird vorher nicht. Ausnahmen evtl. extrem seltene Vögel können auf Antrag geimpft werden und würden überleben, vorausgesetzt es geht bei der EU vorher durch, was aber fraglich sein dürfte. Der Versuch Vögel aus dem Sperrgebiet zu verstecken oder wegzuschaffen steht unter Strafe.
Schnatterinchen
21. August 2005, 20:20
Hallo, Ihr Lieben,
wir halten fast ausschließlich Geflügelrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Sie haben riesigen Auslauf und Ställe zum Schlafen und legen...
Seufz.
Wir machen uns große Sorgen und werdenwohl in ein Schleppdach investieren (wir haben ca.150 Tiere nur Geflügel).
Da ich auch Aromatherapeutin bin, bin ich gerade dabei eine Mischung zur Infektabwehr von Viren zu kreieren.
Wenn ich so weit bin, melde ich mich hier wieder und gebe Euch die Rezeptur durch.
Man kann schon anfangen, den Tieren Oregano zu füttern als Immunsttärkung.
Wer Fragen und Sorgen hat, darf mich gerne anmailen: imke.roehl@web.de
Nur Mut, wir schaffen das, ich hätte übrigens keine Scheu, meine seltenen Einzeltier zur Not zu verstecken!
Bis bals, Schnatterinchen
Koma
21. August 2005, 20:32
also zu den vom austerben bedrohten rassen gehören meine tierchen jetzt nicht...aber sie sind mir doch sehr lieb, alle miteinander... und die vorstellung sie umbringen zu müssen.... :traurig: :traurig: ....
ist oregano besser als echinacea oder propolis? ...
Billy1985
21. August 2005, 20:36
Was ist oregano?
Füttert man das?
Wogegen ist das, wo bekommt man es und was kostet es?
aday
21. August 2005, 21:38
Sicherlich ist es nett, wenn man dank der Unterstützung mit bestimmten Präperaten vielleicht erreichen kann, das nur die hälfte der Tiere offensichtlich erkrankt.
Tot sind zum Schluß aber trotzdem alle. Was kommen soll kommt und Verschleppung durch nicht melden oder einfach verstecken wie hier vorgeschlagen bringt uns nicht weiter, es werden höchstens am Ende noch mehr Tiere die getötet werden müssen. Mit Vögel rausschmukeln gab es schon einmal. Dummerweise sind selbst die meisten die nur 1 Tier schützen wollten aufgeflogen und empfindlich bestrafft worden, den Tieren hat es nicht geholfen, eher mußten noch mehr getötet werden.
Koma
21. August 2005, 21:55
ich habe hier keinen anonymen großbestand... ich kenne meine flügels und ich liebe sie, ... da möchte ich alles für sie tun, was in meiner macht steht ...
ich weiß ja nciht, wie das bei dir ist @ aday, aber ich will nicht einfach nur abwarten, ob es uns trifft oder nciht (obwohl es letztlich wohl darauf hinaus laufen wird, da man nciht sagen kann, was mit den tieren im umkreis ist) ... aber ein bißchen hoffnung möchte ich mir noch aufbauen...ich fühl mich nämlcih grad etwas überfordert und kann die bedrohung nicht einschätzen...
ich liebe meine tiere und bin nicht bereit einfach abzuwarten... ich möchte alles tun, was ich kann... und bin scheinbar auch nicht die einzige?
Bandfink
21. August 2005, 22:24
Hi
@aday
Mal bitte mal nicht ganz so schwarz! Du hast Recht da stimme ich dir voll zu! Und wenn diese Gesetze und Richtlinen von allen befolgt werden kann es gut sein das wir alle ohne Schaden davonkommen!
Aber das Imunsystem der Tiere zu stärken ist auch im Hinblick auf die drohende Stallhaltung eine nicht zu vernachlässigende Sache!
@All
Oregane= Ein Gewürz !getrocknet oder frisch einfach kleinschneiden und ans Futter mischen!Es ist ein natürliches Antibiotika!
Ebenfall sind Zwiebel, Knoblauch zu empfehlen, ich gebe zwei mal pro Woche eine Mixtur aus geriebenen Möhren,Zwiebeln und Knoblauch! Meine Hühner sind wie versessen darauf!
Gruß Thomas
Ich bin guter Hoffnung!
Koma
22. August 2005, 08:51
@bandfink: ... gibst du zwiebel und knoblauch frisch? ...
kann man den oregano geben, den man getrocknet auch zum kochen nimmt? ... meine sind ja ganz scharf auf reis... da stell ich mir das schon lecker vor...
aday
22. August 2005, 09:19
Hallo,
nicht missverstehen, Unterstützung des Immunsystems ist sicherlich nie verkehrt und kann mit einer ausgewogenen Ernährung erreicht werden. Zusätzlich ein paar Vitamine usw.
Aber:
im Bezug auf die Geflügelpest ist es unwichtig, ob von 9 Tieren nur eines erkrankt / die Anzeichen zeigt / Verdacht auf. Die anderen 9 Tiere, die vielleicht den Virus in sich tragen aber vielleicht keine anzeichen zeigen, werden getötet, ebenso wie alle Vögel um Umkreis.
Das sicherste ist, direkte Schutzmaßnahmen einzuhalten und auch darauf hinzuwirken, das es der Nachbar auch macht.
pumasocke
22. August 2005, 12:11
wow he, mir macht das echt jetzt angst.
wir haben unseren hühnerstall gleich neben dem kuhstall und ist auch durch eine tür verbunden.
dast heisst ja auch, wenn ich zb in den stall gehe von den kühen (dor sind spatzen und ähnliche vögel) und dann in den hühnerstall, das ich sie auch infizieren kann??
wie soll ich bitte den auslauf überdachen? :( er ist auch aus maschendraht und die ganz kleinen küken zb schummeln sich immer raus, da müsste ich ja den zaun unten bis ca 1m hoch total dicht machen mit einer plane damit die nicht rauskönnen oder auch nur die hälse raus regen können (wies die gänse gerne tun). und unsere wiese ist so groß, vor allem auch mit vielen obstbäumen, wie soll mach das überdachen? da wird ja unten auch die luft ganz stickig oder nicht?
und wenn winter ist, wie soll die zb plane den schnee halten können?? oder wie bei uns der fall, der kleine auslauf, wenn im winter eine dachlawine runter geht?
ich hab vielleicht 50-60 tiere... aber es steckt eine menge arbeit und vor allem pflege und zeit darin, ich habe den bestand von ehemals 15-20 "aufgerüstet" und mein geburtstagswunsch war ein laufenten-erpel für meine laufenten-mädls... :(
ich will sie nicht verlieren...
Koma
22. August 2005, 12:25
hier mal was aufmunterndes:
Fragen an Dr. Martin Beer vom Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere
Dr. Martin Beer ist Leiter des Insituts für Virusdiagnostik. In seinem Institut befindet sich das nationale Referenzlabor für aviäre Influenza (Vogelgrippe).
Wie hoch schätzen Sie das Risiko einer Einschleppung der Vogelgrippe nach Europa?
Theoretisch ist es möglich, dass Entenvögel die Seuche einschleppen. Es ist aber noch gar nicht klar, ob die Vogelgrippe die Region westlich des Urals erreicht hat. Wir schätzen das Risiko einer Einschleppung der Seuche durch illegale Geflügelimporte höher ein als die Gefahr durch Zugvögel.
Halten Sie die Maßnahmen der Bundesregierung, Geflügel zum Schutz vor möglicherweise infizierten Zugvögeln, wegzusperren, für sinnvoll?
Wenn man das geringe Risiko einer Einschleppung durch Zugvögel ernst nimmt, ist das eine Möglichkeit das Risiko zu minimieren.
hab das ganze hier gefunden: http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/aktuell/:Vogelgrippe-Vorsorge-Gefl%FCgel/544508.html
vllt trifft es uns bei diesem zugvogeltrupp noch gar nicht so gewaltig? ...
pumasocke
22. August 2005, 15:06
wenn ich dran denke das ich auch nur eines meiner tiere notschlachten muss tut mir das herz weh... :(
Koma
22. August 2005, 15:18
wenn ich dran denke das ich auch nur eines meiner tiere notschlachten muss tut mir das herz weh... :(
geht mir genauso...aber lieber hacke ich jedem den kopf ab, bevor ich sie einem sammeltransport mitgeben muß, wo sie dann vergast werden... :traurig:
vllt kann man auch noch rechtzeitig den TA holen, um sie wenigstens einschläfern zu lassen....
aber am besten, es passiert gar nix!! ... und das interview klingt doch sooo schlecht gar nicht...und alfred klein hat in nem anderen thread auch so geklungen, daß es vllt noch nicht gleich in einer pandemie fürs geflügel endet...
aday
22. August 2005, 17:44
Sehr geehrter Herr xxxxx,
der Entwurf der Eilverordnung sieht vor, dass Geflügelhaltungen ab einer gewissen Größe (100 Legehennen oder auch 1000 Legehennen, dies ist
noch nicht festgelegt) aufzustallen sind oder es wird eine überstehende dichte Abdeckung nach oben und vogelsichere Seitbegrenzungen gefordert. Für
Haltungseinrichtungen, die über eine Ausnahmegenehmigung verfügen, d.h. nicht über einen Stall verfügen, ist eine wöchentliche tierärztliche Untersuchung vorgeschrieben. Weiterhin wird für Geflügel, das nicht abgesondert wurde, eine Untersuchung auf das Influenza-A-Virus der Subtypen
H5 und H7 gefordert (Hühner 10 Tiere/Bestand über Blutuntersuchung, bei Enten und Gänsen 15 Tiere je Bestand blutserologisch oder zehn Tiere je Bestand anhand von Kloakentupfern).
Die Verordnung ist noch nicht in Kraft, wird aber voraussichtlich gegen Ende der Woche veröffentlicht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. xxxxx
c/oxxxx - Der Landrat -
Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz -
xxxxxx
xxxx xxxxx
Tel.: (xxxxx) xxxxxx
pumasocke
22. August 2005, 18:48
da stimm ich dir zu! bevor jemand meine tiere nimmt und sie total lieblos anfasst und wohin schmeisst, die tiere angst haben müssen und laaangsam ersticken müssen, hacke ich auch lieber den kopf ab.
ich hoffe auch das nichts passiert.... aber ich denke mal, wenns echt soweit ist und man das geflügel einsperren muss, wird sich die krankheit trotzdem einschleichen. wer von uns hat schon einen desinfizierraum vorm hühnerstall?? :nene:
geht mir genauso...aber lieber hacke ich jedem den kopf ab, bevor ich sie einem sammeltransport mitgeben muß, wo sie dann vergast werden... :traurig:
vllt kann man auch noch rechtzeitig den TA holen, um sie wenigstens einschläfern zu lassen....
aber am besten, es passiert gar nix!! ... und das interview klingt doch sooo schlecht gar nicht...und alfred klein hat in nem anderen thread auch so geklungen, daß es vllt noch nicht gleich in einer pandemie fürs geflügel endet...
aday
22. August 2005, 20:18
da stimm ich dir zu! bevor jemand meine tiere nimmt und sie total lieblos anfasst und wohin schmeisst, die tiere angst haben müssen und laaangsam ersticken müssen, hacke ich auch lieber den kopf ab.
ich hoffe auch das nichts passiert.... aber ich denke mal, wenns echt soweit ist und man das geflügel einsperren muss, wird sich die krankheit trotzdem einschleichen. wer von uns hat schon einen desinfizierraum vorm hühnerstall?? :nene:
Das nichts passiert hofft jeder. Was meinst du aber, warum die Tiere Vergast werden sollen? Der Grund liegt darin, das im Gegensatz zu deiner Methode des Notschlachtens mit Kopf ab, nicht vielleicht noch mehr Erreger in die Umwelt gelangen mit dem Blut. Wie war das mit der Übertragung auf den Menschen? Bist du dir Sicher, das kein Infektiöses Blut vielleicht auch in deinen Körper gelangt durch Wunden oder so? Die Erreger sind ziemlich winzig!
Die WHO zur Geflügelpest:
Die Asiatischen Behörden waren nicht konsequent genug, soll heissen die Tötungen und Entsorgungen waren Nachlässig. Zuviele Tiere wurden Illegal geschützt, das Umfeld war nicht weit genug bemessen, nicht geeignete Tötungs und Entsorgungsmassnahmen,....
Wie war es in 2004 in Holland? In Asien krasiert es noch heute in Holland ist Ruhe.
Koma
22. August 2005, 21:47
hier wird jedenfalls kein tier vergast... wenn der TA nicht schnell genug kommt zum einschläfern seis drum... ich kann das nicht distanziert sehen, ... ich liebe meine tiere!
aday
22. August 2005, 21:52
hier wird jedenfalls kein tier vergast... wenn der TA nicht schnell genug kommt zum einschläfern seis drum... ich kann das nicht distanziert sehen, ... ich liebe meine tiere!
Ist es vertrehtbar ein gesundes Tier ohne Grund einfach einzuschläfern? Auch dürfte sich der Haustierarzt überlegen was er macht, es wäre mit absoluter Sicherheit Strafbar und im Anschluß verliert er seine Zulassung, also nichts mit "schnelles einschläfern".
Würde mir mal die Seuchegesetzgebung ansehen und nicht versuchen im Notfall fahrlässig (mit vorsatz?) zu handeln.
Koma
22. August 2005, 21:54
Ist es vertrehtbar ein gesundes Tier ohne Grund einfach einzuschläfern? Auch dürfte sich der TA Strafbar machen und im Anschluß seine Zulassung verlieren, also nichts mit "schnelles einschläfern".
ist die seuche am ort und soll es zur massentötung kommen, fragt ja eh keiner mehr, ob sie gesund sind oder nicht... oder?
aday
22. August 2005, 22:00
ist die seuche am ort und soll es zur massentötung kommen, fragt ja eh keiner mehr, ob sie gesund sind oder nicht... oder?
Richtig!
Daher fällt eine vorsorgliche Einschläferung schon mal aus und im Sperrgebiet macht das auch kein TA mehr, darf er nicht.
Koma
22. August 2005, 22:08
Richtig!
Daher fällt eine vorsorgliche Einschläferung schon mal aus und im Sperrgebiet macht das auch kein TA mehr, darf er nicht.
dann bleiben nicht viele alternativen... http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/a050.gif
pumasocke
23. August 2005, 08:31
ja klar versteh ich das. aber was ist wenn ich zb den tieren den kopf abhacken und dann können sie vergast werden. das risiko mich anzustecken geh ich halt ein. ich kann ja auch handschuhe und lauter so ein zeug tragen wie ärzte bei einer OP...
aber meine tiere werden NICHT bei lebendigem leib vergast. das will ich nicht. ich hole mir jedes jahr ein paar männl. küken von der hühnerfarm in unserer nähe, damit ich wenigstens ein paar ein schönes leben bieten kann.
wenn man die bilder gesehen hat, wie die küken vergast werden, blutet jedem tierliebhaber das herz.
es hat lange gedauert den bestand so zu machen, wie er jetzt ist. ich hatte genug probleme (wie ihr sicher auch) mit den küken. gerade heuer fielen bei 5 hennen die küken gleichzeitig aus. 5-6 eier von den hennen (insgesamt) waren gerade beim schlupf und eingedrückt. unter der henne wären sie mit sicherheit zerdrückt worden von den anderen noch ganzen eiern. ich habe die eier, deren schale eingedrückt war, das küken lebte und gepiepst hat, ins zimmer unter eine lampe. 1-2 tage haben sie gebraucht. ich hatte sie fast neben meine bett. ich konnte kaum schlafen, da alle paar minuten wer gepiepst hat und ich nachsah, ob es ja nicht zu kalt oder zu warm war....
meine ganze arbeit, zeit und "liebe" die ich hineingesteckt habe, soll nicht umsonst gewesen sein. ich will nicht das ich die tiere großziehe und sie dann vergast werden... das haben sie nicht verdient...
Koma
23. August 2005, 09:19
@pumasocke...
ich versteh dich total... bei uns hat auch jedes tier seine geschichte und man hängt doch extrem an den flügels....
ich hoffe einfach, daß es an uns allen vorrüber zieht und es bald erlaubte impfstoffe gibt!
sag mal, sind in Österreich denn feste richtlinien? ... mir hat jemand gesagt, in Ö. würde es keinen erlaß zur einstallung geben?
pumasocke
23. August 2005, 09:56
tja ich hoffe auch das es uns nicht erwischt.
jeder von uns hat sich mit den tieren sicher schon mal plagen müssen...
da tuts dann umso mehr weh.
stimmt. bei uns in Ö gibts derweil noch keine richtlinie oder dergleichen. ich weiss von nichts.
wird aber noch kommen nehm ich an. soweit ich weiss gibt es bei uns erst in 2-3 bundesländern (von 9) die bereits vorsorgen mit impfstoffen und dergleichen.
das beste find ich ja das zb in kärnten, was ich gelesen habe, nur für hochrangige leute impfstoffe hat, zb ärzte, feuerwehr (angebl. personen die der allgemeinheit dienen). soll der rest auch gut glück machen? *kop_schüttel*
ich habs in der zeitung gelesen, dass ihr in D die hühner bereits einsperrt.
ist das bei euch schon ein muss? aber ich denke mal, es wird auch nicht viel bringen die hühner einzusperren.
vielleicht zögert man es raus... was machen den riesengroße hühnerfarmen die zb die hühner nur freilandhalten?
Schnatterinchen
23. August 2005, 10:25
Hallo Ihr Lieben, ich sehe, Ihr sorgt Euch so wie ich - erstmal: schön, daß es Menschen gibt, die sich so liebevoll um ihre Tiere kümmern.
Nun zu den Sorgen, das Problem hat mehrere Ebenen.
1. Rechtlich: Wenn es Pflicht wird, die Tiere aufzustallen, müssen wir das tun, egal, ob wir das sinnvoll finden, oder nicht (ich finde es sinnlos, ich mache die Tiere dadurch ja überhaupt für Viren erst anfällig, ich kann Vogelscheiße von Zugvögeln auch in die Stallungen reintragen, da Arche-Zucht und keine Industrie-Anlage, ich kann über Grünfütterung Viren hineintragen, aber keine Grünfütterung, weitere Anfälligkeit etc.)
2. Gesundheitlich: Am besten, die Tiere werden gar nicht erst krank. Die Aufstallung wird sie schwächen, da keiner von uns ein industrieller Halter mit Indoor-Anlagen ist, sondern die Ställe im wesentlichen Schlafplätze sind, werden die Tiere durch mangelnden Raum und Licht und Hygiene geschwächt. Wie z.B. soll ich täglich ausmisten, ohne die Tiere dafür rauszulassen? Ich bräuchte ja Stallsysteme mit Schranken, wie soll ich die in wenigen Tagen bauen und wie soll ich die bezahlen? Als versuche ich jetzt, die Tiere zu stärken, Oregano ist ein natürliches Antibiotikum, kann als frisches oder getrocknetes Kraut verfüttert werden, am besten im Feuchtfutter, ebenso Kapuzinerkresse und Meerrettich. Sauberkeit im Stall ist jetzt Megawichtig, genauso wie eine rechtzeitige Wurmkur. Ich empfehle das Vertropfen von Eukalyptusöl im Stall täglich und 10 tropfen TeaTree und Lavendel essenz ins Feuchtfutter.
Ich müßte eben versuchen, daß die Tiere nicht krank werden, ich will es zumindest versuchen.
3. Praktisch: Ich kann so eine Verordnung gar nicht durchführen, selbst wenn ich wollte, mein Hof ist da wohl ähnlich strukturiert, wie der von Pumasocke. 10 Lakenfelderküken wohnen im Haus im Bad (noch! Und war die Enge nicht gerade ein problem in Asien?? - das ist doch alles grotesk). Die Hühner müssen im gehege bleiben, das mit einem Netz verhängt wird, die Armen, aber das geht noch. Mama-Ente mit 6 Küken bleibt im Stall, schlachtreife Nutzenten (sorry an die Vegetarier - ich züchte vom Aussterben bedrohte Nutztierassen) müssen dann vorzeitig geschlachtet werden und die Zuchtstämme bleiben in den Ställen. Nur die Gänse: Die lassen sich einfach nicht einsperren!!! Es sind doch Gänse!!
es gibt auch noch ein gutes Stallmittel zur Dauer-Bodendesinfektion: Stallosan, da hab ich auch gute Erfahrungen damit.
Allgemein hilft auch kochendes Wasser gegen Viren, aber wie gesagt, wie sollte man täglich den Stall desinfizieren, ohne das Geflügel rauszulassen?
Und was mach ich mit den Brahmas, die noch in der Brutmaschine liegen, ausstellen?
Ich mache mir wirklich Sorgen. :?
Lieben gruß, Schnatterinchen
pumasocke
23. August 2005, 10:51
das meine ich auch. meine tiere sind es gewöhnt draussen zu sein. von früh bis spät.
früher hatten wir sie sogar nachts draussen, zumindest die enten, bis diese von eulen etc verschleppt wurden.
wie schnattrichen schon sagt, die enge in asien war doch ein auslöser dafür. sie sind doch sicher anfälliger als hennen, die zb den winter kennen, die kälte, regen, eis, hagel etc!?
im winter zb wenn der tunnel zum großen auslauf eingeschneit ist und nur der kleine da ist, zum rauslaufen, sind zb die enten schon unglücklich.
es gibt auch wintertage, wo es zu kalt ist oder zu stürmisch ist und wir die tiere drinnen lassen.
aber da gerade mal ein paar tage. kommt eher selten vor. aber der stall ist ja nur zum schlafen und legen gebaut worden. nicht zum umherrennen wie eine wiese. er ist so groß, dass alle tiere genügend platz haben zum schlafen, aber zur "bodenhaltung" wäre er nicht geeignet. das gute am stall ist auch, dass er ja am kuhstall liegt und die wärme in den hühnerstall rüber geht und der stall schneller gewärmt wird, da er ja nicht so groß ist.
wir haben zb auch masthühner, die sollten ja eigentlich wo gehalten werden, wo sie sich so wenig wie möglich bewegen damit sie sehr schnell fleisch anlegen. bei uns rennen die auf der wiese rum und sind nicht so schwer, wie sie sein sollten. egal, wir haben "sportliche" masthühner. ;)
wir halten auch die enten, gänse, truthähne und hühner gemeinsam in einem stall. wenn man die länger einsperren müsste, würde man sie trennen müssen. die enten plantschen zu gerne! die hühner mögens trocken. im winter gehts bei uns, wird brav ausgemistet und mit holzspäne der boden bestreut. aber aus platzgründen ist ein getrennter stall nicht möglich.
war ja auch nicht gedacht, das wir mal so viele enten und hühner haben. ;)
Koma
23. August 2005, 11:34
wir sind grad dran, den vorplatz vom stall zu sichern, überdachen und einzuzäunen... irgendwoher muß ja auch mal ordentlich frische luft, sonne und licht kommen...
unsere sind ja nur nachts im stall...gut, er ist schon nicht so klein, daß sie nicht einige zeit da komplett drin verbringen könnten, aber der massige kot, der dann zusammen kommt, die verunreinigung allgemein, das macht mir schon kummer, ...und wo ich ihnen ein bad anbiete, weiß ich auch noch nicht...
vllt geht es, wenn der vorplatz gesichert ist... aber die tiere untereinander sind nicht die besten freunde, un dim freilauf können sie sich ausweichen... was für ärger wird es dann in der enge geben? ... klar,...etagen für die hühner...aber die enten? ...
wie lange soll das wegsperren gehen? 2 monate oder 3? ...
@ Schnatterinchen: ich finde die ernährungs-und pflegetipps echt super!! danke... so konkret, das kann man gut umsetzen... danke!!!!
ja, ich wünsche allen hier, daß es nicht so schlimm wird... ich denke immer, je mehr ich mich informiere und austausche, desto besser käm ich damit klar... aber ich hab immer noch wahnsinnige angst um meine lieben... :traurig:
trotzdem ist es schön, wenigstens etwas gutes für die flügels zu machen, und ihnen stärkende nahrung zu geben...
Koma
23. August 2005, 12:15
hab da was gefunden... ist leider noch etwas weiter weg von der zulassung fürchte ich :
Riemser Forscher entwickeln neuartigen Impfstoff gegen Vogelgrippe
23.08.2005 - (idw) Senat der Bundesforschungsanstalten im Geschäftsbereich des BMVEL
Einer Arbeitsgruppe im Institut für Molekularbiologie des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems unter Leitung von Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter und Dr. Walter Fuchs ist es gelungen, einen neuartigen Impfstoff gegen die Geflügelpest ('Vogelgrippe') zu entwicklen. Wie das Institut mitteilte, sind entsprechende erste Versuchsreihen erfolgreich abgeschlossen worden. Die Wissenschaftler griffen bei der Entwicklung des neuen Impfstoffs auf die Ergebnisse molekularbiologischer Grundlagenforschung zurück. Ein Geflügel-Herpesvirus (Virus der Infektiösen Laryngotracheitis, ILTV) wurde dabei so verändert, dass es seine krankmachenden Eigenschaften für Hühner zwar verlor, aber trotzdem zu einem guten Immunschutz im geimpften Tier führte. In dieses Virus wurde mit Hilfe gentechnischer Methoden die Erbinformation für das Hämagglutinin-Protein des Geflügelpestvirus (AIV) eingesetzt. Nach der Impfung kommt es daher nicht nur zu einer Immunantwort gegen das Geflügel-Herpesvirus, sondern auch gegen das Geflügelpestvirus und somit zu einem Schutz gegen beide Viren.
Der Vorteil der Nutzung des Herpesvirus als Träger (Vektor) des Fremdgens liegt unter anderem darin, dass Antikörper nur gegen das Hämagglutinin-Protein des Grippevirus induziert werden, während eine natürliche Infektion zur Ausbildung von Immunreaktionen gegen eine Reihe anderer viraler Eiweißstoffe führt. Damit lassen sich geimpfte Tiere von virusinfizierten Tieren unterscheiden. Auch der Herpesvirusvektor ist entsprechend durch Eliminierung eines Gens 'markiert'. Da sich das Geflügel-Herpesvirus nur im Geflügel vermehren kann, nicht aber in anderen Vogelarten, ist eine Ausbreitung des gentechnisch veränderten Impfvirus in Wildvögeln nicht zu erwarten.
Durch die Möglichkeit der Impfung über Spray, Augentropfen oder das Trinkwasser ist eine leichte Erreichbarkeit der Tiere auch in großen Haltungen gegeben. Die Versuche haben gezeigt, dass die entwickelten Impfstoffe Hühner gegen Grippeviren der Subtypen H5 und H7, die unter anderem für die Ausbrüche von Geflügelpest in Holland im Jahr 2003 (H7) und derzeit in Südostasien (H5) verantwortlich sind, schützen können. Bevor der Impfstoff in die Zulassung gehen kann, sind allerdings noch weitere Versuche, unter anderem hinsichtlich einer effizienten Produktion in Gewebekultur, notwendig.
pumasocke
23. August 2005, 12:27
ein vordach? wie machst du das? ein zaun drüber hilft ja nicht recht oder? kleine vögel fliegen da ja durch.
überplanen geht auch nicht, die tiere brauchen ja luft und sonne. die enten haben den regen auch gerne... ;)
wie du so schön sagst, im freilauf gehen sie sich aus dem weg die sich nicht verstehen. gutes beispiel sind meine gänse, bei schwachen tieren zb wenn eine henne bisschen hinkt, werden sie richtig fies... dann zwicken sie...
die tipps von schnattrinchen find ich auch super, meine mum hat kapuzinerkresse gleich neben dem kleinen auslauf angebaut und die gänse stecken immer den kopf durch den zaun und rupfen ihr die blumen weg. :)
das mit dem wegsperren ist auch blöd, ich kann mir nicht vorstellen, das es nach 2-3 monaten vorbei ist. von der vogelgrippe war ja schon viel früher die rede!
ausserdem beim einsperren, die tiere brauchen gras! woher soll ich das nehmen? auf der wiese abschneiden und waschen wegen dem kot von de vögeln?
die sägespänne vom nachbarn da der ein sägewerk hat auch waschen!?
wenn der impfstoff auf dem markt ist bin ich gespannt wie teuer der sein wird. da kann ja die wirtschaft ja noch profit schlagen! :(
aber ist es nicht so, das irgendwie alle krankheiten (BSE, Vogelgrippe,..) aus regionen stammen, die es mit der tierhaltung nicht so genau nehmen wie wir?
jeder will es so billig wie möglich, man kaufe ein brathuhn aus russland um 1 oder so statt vom biobauern aus der nähe...
Koma
23. August 2005, 13:46
@pumasocke: ich glaub das zeugs heißt wellblech...ist aber aus durchsichtigem plastik, wegen dem licht... auf regen werden sie verzichten müssen... es gibt auch nur ne kleine badewanne, aber besser als gar nix...
der zaun wird so engmaschig, daß die spatzen nicht mehr durch passen, damit keinesfalls kot reinkommt...
ob mäuse wirklich so eine große gefahr darstellen, weiß ich nicht,...aber die kann ich wirklich nicht aussperren... irgendwo sind grenzen erreicht...
gras füttern wir nicht, da das für die hühner nix ist... und einstreu kaufen wir abgepackt ...
sie werden vermehrt obst und gemüse bekommen, damit frisches nicht ganz ausbleibt, sie hatten sich ja vorher im garten mit diversen (un-)kräutern selber versorgt... wird ihnen schon arg fehlen...
bin ich froh, wenn es wieder vorbei ist...
pumasocke
23. August 2005, 18:53
magst mir ein foto schicken von deiner konstruktion?
Koma
23. August 2005, 19:51
magst mir ein foto schicken von deiner konstruktion?
die muß erst noch gebaut werden... wir arbeiten schon vor...wird wohl aber erst am WE was .... danach kann ich dir schon ein bild schicken... klar...
Schnatterinchen
23. August 2005, 23:03
Hy Ihr!
Also, es gibt auch noch ein Medikament auf pflanzlicher Basis, heißt Angocin und ist rein pflanzlich. Es ist ein Anti-Infekt-Mittel, also ein pflanzliches Antibiotikum und Anti-Viren-Mittel.
Es ist nicht ganz billig, 200 Tabletten 30 Euro, aber sehr wirkungsvoll.
Also, ich bin eigentlich davon überzeugt, daß ich meine Flugis nicht kompletto einsperren kann, weil das Tierquälerei wäre... hab ich ja schon im einzelnen geschrieben.
Ich warte jetzt mal ab.
es muß doch mal irgendeine offizielle Information oder Aufforderung kommen, oder? Z.B. über den geflügelzüchterverein, oder sonstwas?
Ich lebe in ener Gegend (Mecklenburgische Seenplatte), da lassen die Leute ihr Geflügel nicht ma impfen und Hunde liegen an der Kette... Da wird sich hier doch keiner dran halten?! Und wer kontrolliert das?? Ich lebe total in der Pampa?!
Na gute Nacht, bis Mrgen, Schnatterinchen
Illa
24. August 2005, 02:45
Hallo,
Angocin ist ein Präparat, welches für den humanen Einsatz gedacht ist! Eine Filmtablette enthält 200 mg Kapuzinerkressenkraut und 80 mg Meerrettichwurzel. Dies könnte für ein Tier auch eine toxische Dosis darstellen, wie heisst es so schön: "Die Dosis machts, das ein Ding ein Gift ist..." Hat zumindest Paracelsus gesagt.
In der Naturheilkunde gilt die Kapuzinerkresse als Appetitanregend, Darmreinigend und sie gleicht den Mineralstoffhaushalt aus. Persönlich würde ich andere Kräuter empfehlen, welche auch im Tierversuch eine Anti-Virale-Wirkung zeigten. Es sind Pflanzen, die die Hülle des Virus angreifen und "löchrig" machen. Dadurch ist der Zellkern ungeschützt und kann vom Immunsystem leicht als Eindringling erkannt werden. Ich könnte euch gerne eine solche Mischung zusenden. Diese reicht für 7 Tage aus und kostet 10 €.
Fürs Porto kämen dann noch 1,53 € hinzu. Wer Interesse daran hat kann mir eine kurze Mail zusenden.
Lieben Gruß
Illa
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