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Vollständige Version anzeigen : Horrovisionen !?! Oder wo wird die Grenze zwischen Fiktion und Realität liegen?



Gallus Galli
19. August 2005, 15:12
17. August 2005 Die Meldungen über die Vogelgrippe, die in Kasachstan aufgetreten ist überstürzen sich in den westlichen Medien.

18. August 2005 Die ersten Vogelgrippefälle werden westlich des Urals gemeldet. Im restlichen Europa werden Vorbereitungen, allen voran in Deutschland und Holland, gegen den bevorstehenden Vogelzug aus dem Osten getroffen. Importe von Geflügel und Geflügelprodukten aus Osteuropa werden verboten.

25. August 2005 In einer polnischen Provinz sind mehrere Zugvögel verendet aufgefunden worden.

1. September 2005 Die Bundesregierung verordnet für Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen eine Stallhaltung für alles Geflügel.

15. September Ab sofort wird ein Ausstellungs- und Handelsverbot für Geflügel und andere Vögel erlassen. Vogelmärkte dürfen nicht mehr durchgeführt werden. Transport von Geflügel innerhalb Deutschlands ist nur mit Ausnahmegenehmigungen möglich.

28. September In einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb in Dänemark ist der Verdacht auf Vogelgrippe aufgetreten. Alles Geflügel wurde dort sofort getötet. Die Bundesregierung dehnt die Verordnung über die Stallhaltung auf Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen aus.

30. September auch in den Niederlanden tritt ein Verdachtsfall in einer privaten Vogelhaltung auf.

2. Oktober. Der Verdacht in Dänemark hat sich nicht bestätigt.

4. Oktober Das Bundesministerium für Verbraucherschutz warnt vor dem Verzehr von Wildvögeln, besonders von Enten und Gänsen.

10. Oktober weitere Vogelgrippefälle werden aus Dänemark und den Niederlanden gemeldet.

15. Oktober im Nationalpark Wattenmeer werden vermehrt verendete Vögel gefunden.

17. Oktober die Vogelgrippe wird bei einigen toten Zugvögeln an der Schleswig-holsteinischen Küste diagnostiziert.

20. Oktober aufgrund des strengen Winters in Sibirien nimmt der Vogelzug Richtung atlantische Küste stark zu.

22. Oktober Fälle von Vogelgrippe treten in Mecklenburg-Vorpommern auf.

25. Oktober. Die Bevölkerung wird vor dem Berühren toter Vögel gewarnt.

27. Oktober auch Niedersachsen hat seinen ersten Vogelgrippefall bei einem privaten Hühnerzüchter. Alles Geflügel im Umkreis von 10 km wird getötet und verbrannt.

30. Oktober Vogelgrippefälle werden nun auch aus Rheinland-Pfalz, Thüringen und Bayern gemeldet. Alles Geflügel im Umkreis von 30 km wird getötet und verbrannt.

2. November Im Stadtgebiet von Düsseldorf sind die Parkenten von Vogelgrippe befallen worden. Zu Dutzenden werden Enten, Blässhühner und Schwäne tot aufgefunden. Für alle Parkflächen mit Wasservogelbeständen wird ein Betretungsverbot ausgesprochen. Zu Hunderten werden die Wasservögel eingefangen, abgeschossen, vergiftet und anschließend verbrannt.

5. November Stadtverwaltungen, Denkmalschutz, Ärzte und Verbraucherschutzorganisationen warnen vor den Gefahren, die von Parkvögeln und Stadttauben ausgehen.

10. November Berlin, Bielefeld und München führen Vernichtungsaktionen für Stadttauben und Parkvögel durch.

12. November ein Hähnchenmastbetrieb in Niedersachsen meldet den Ausbruch der Vogelgrippe. Der gesamte Bestand von rund 1 Million Hähnchen wird sofort getötet und verbrannt.

14. November nur 35 km entfernt von diesem Hähnchenmastbetrieb tritt ein zweiter Fall auf.
Da seit zwei Jahren eine Meldepflicht für alles Gefiederte besteht, ist es ein leichtes für die Behörden Listen über private Vogelhalter zusammenzustellen. „Entseuchungsteams“ werden zusammengestellt und jeder Halter von Geflügel und Ziervögeln aufgesucht. Alles Geflügel des Landkreises und der benachbarten Kreise wird aus den Ställen entfernt, sofort getötet und verbrannt.

20. November Wegen der mittlerweile zwei Monate andauernden Stallhaltungsverordnung treten vermehrt Wurmbefall und Darmerkrankungen beim Geflügel auf.

25. November weitere Fälle der Vogelgrippe treten in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg auf. Rund 5 Millionen Tiere werden getötet.

26. November Das Verbraucherministerium warnt vor dem Verzehr von belasteten Eiern und Geflügelfleisch aus Kleinhaltungen. Nur aus hygienisch überwachten Großbetrieben sei der Verzehr von Geflügelprodukten unbedenklich.

1. Dezember In Hamburg wird ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert, bei dem der Verdacht besteht, er habe sich mit der Vogelgrippe angesteckt.

3. Dezember in Schleswig-Holstein treten gleichzeitig fünf Fälle von Vogelgrippe auf. Es wird beschlossen alles Geflügel in diesem Bundesland zu töten. Jäger werden aufgefordert an den Küsten verstärkt Jagd auf Zugvögel zu machen. Auf den deutschen Halligen wird die Bevölkerung vorsorglich evakuiert.

4. Dezember der Verdacht auf Vogelgrippe im Hamburger Krankenhaus hat sich bestätigt.

7. Dezember München und Berlin führen weitere Aktionen zur Vernichtung von Parkvögeln und Stadttauben durch. Fast alle Städte des Ruhrgebietes schließen sich dieser Aktion an.
Die seit Monaten gehorteten Medikamente werden an Krankenhauspersonal, Polizei und Bundeswehr ausgegeben.

9. Dezember Hessen beschließt ein generelles Haltungsverbot von Geflügel für private Halter. Alles Geflügel ist bis zum 15. Dezember zu töten.

10. Dezember ein weiterer Fall von Vogelgrippe wird bei einer 25-jährigen Studentin in Hannover diagnostiziert. Die Bundesregierung empfiehlt der Bevölkerung sich in gefährdeten Gebieten sich gegen Vogelgrippe impfen zu lassen.

11. Dezember der Mann in Hamburg ist an der Vogelgrippe gestorben, wie das Krankenhaus mitteilt.

14. Dezember Schleswig-Holstein schließt sich an Hessen an und verbietet ebenfalls jegliche private Geflügel und Ziervogelhaltung.
Die Krankenkassen teilen mit, dass sie die Impfkosten für Vogelgrippe nicht übernehmen können. Jeder muss dafür selbst aufkommen.

15. Dezember In Hessen werden Razzien durchgeführt, alle Vögel, die noch bei privaten Haltern angetroffen werden, werden sofort getötet. Der Impfstoff gegen Vogelgrippe wird knapp, da er aus Hühnereiern hergestellt werden muss, die derzeit Mangelware sind.

16. Dezember der Preis für ein Ei liegt im Supermarkt bei 70 Cent pro Stück, der Preis für die Weihnachtsgans ist im Vergleich zum Vorjahr um 30% gestiegen.

18. Dezember In Niedersachsen hat sich ein Hobbyzüchter von Finkenvögeln an der Vogelgrippe angesteckt. Er und seine Familie werden sofort unter Quarantäne gestellt. Niedersachsen beschließt daraufhin es Hessen und Schleswig-Holstein gleich zutun.
27 Millionen Tiere sind inzwischen in Deutschland der Vernichtungsaktion zum Opfer gefallen.

19. Dezember Die Tierseuchenkasse lässt verlauten, dass nur Halter ab einem Mindestbestand von 5000 Tieren mit einer Entschädigung rechnen können.

20. Dezember Die Studentin in Hannover erliegt ihrer Krankheit. Der Mann aus Hamburg habe sich bei ein einem längeren Aufenthalt in Sri Lanka angesteckt gehabt, wird mitgeteilt.
Die Impfstoffreserven sind aufgebraucht. Nur 20% der Bevölkerung konnten geimpft werden.

27. Dezember gleich acht Großbetriebe mit etwa 20 Millionen Tieren melden den Ausbruch der Vogelgrippe.

31. Dezember Am Silvesterabend wird in einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt ein Geflügelzüchter von alkoholisierten Jugendlichen regelrecht zu Tode gefoltert. Die Jugendlichen machen sich einen Spaß daraus seine Hühner lebendig ins Feuer zu werfen.

1. Januar 2006. Das Verbot der Käfighaltung von Legehennen tritt in Kraft. Der Eierpreis steigt pro Stück auf 91 Cent. Nudeln, Kuchen und Speiseeis verteuern sich um 25%.

3. Januar 2006 In einem weiteren Großbetrieb für Legehennenerzeugung in Niedersachsen tritt die Vogelgrippe auf, der Betreiber stirbt wenige Tage später

4. Januar Nordrhein-Westfalen ordnet die Tötung allen Geflügels im Land an.

5. Januar im Gesamten Bundesgebiet kommt es zu Vernichtungsaktionen von Parkvögeln. Teilweise werden durch die Bevölkerung regelrechte Hetzjagden auf alle Vögel veranstaltet. Zoologische Gärten werden geschlossen. Ihr Vogelbestand unter Schutz und strenge Quarantäne gestellt.

6. Januar In Stuttgart erkranken fünf Kinder eines Kindergartens an Durchfall nachdem sie einen kranken Vogel berührt hatten. Die Schlagzeilen in den Medien überstürzen sich. Bayern und Baden-Württemberg beschließen daraufhin ihre Länder Geflügelfrei zu machen. In einer kleinen Randnotiz meldet die Presse: Der Hobbyzüchter aus Niedersachsen und seine Frau sind nicht an der Vogelgrippe erkrankt gewesen.

10. Januar Für das gesamte Bundesgebiet wird eine Verordnung betreffs der privaten Vogelhaltung erlassen. Ausnahmegenehmigungen gibt es nur für bedrohte Arten in zoologischen Gärten und für Großbetriebe der Nahrungserzeugung, deren Hygienevorschriften verstärkt werden. Der Legehennenerzeuger aus Niedersachsen starb an einem Herzinfarkt wird unter vorgehaltener Hand zugegeben

17. Januar Die Bundesregierung beschließt, dass für industrielle Großbetriebe und für bedrohte Arten in öffentlichen zoologischen Gärten eine Impfung gegen die Vogelgrippe erlaubt wird.

20. Januar Überall in Deutschland werden Razzien durchgeführt und Vögel vernichtet. Die Arbeitslosenzahlen sinken.

21. Januar Bei den Kindern in Stuttgart hatte es sich um eine gewöhnliche Magen-Darm-Infektion gehandelt wird über die Medien verbreitet. In Gesamtdeutschland wird das private und gewerbsmäßige Halten von Vögeln und Geflügel verboten.

30. Januar Deutschland ist Geflügelfrei melden die zuständigen Behörden.

15. Februar. Die Arbeitslosenzahlen steigen wieder. Ein Ei kostet mittlerweile 126 Cent

1. März 2006 der Eierpreis sinkt wieder, dank Importe aus Tschechien, Frankreich und Ungarn auf 31 Cent.

20 März 2006 Deutschland sieht sich erneut bedroht durch den aus dem Süden einsetzenden Vogelzug, nachdem im Sudan mehrere hundert Menschen an dem Vogelgrippevirus gestorben sind. Die Bundeswehr wird an den Alpen stationiert, um alle heimkehrenden Zugvögel abzuschießen.

1. Mai 2006 Die Industrie wirbt damit, dass Geflügelprodukte aus Tschechien, Polen und der Ukraine nach Deutschem Standard von Deutschen Züchtern produziert werden

Dezember 2006 die polnische Hafermastgans kostet dieses Jahr zu Weihnachten 99 €, billigere Alternativen für den Festbraten bieten die aus China und Südostasien importierten Enten oder die französischen und ungarischen Stopfgänse.

Frühling 2007 ein Stummer Frühling.

Frühling 2008 in den Wäldern und Parks werden Lautsprecher installiert über die Vogelgesang ausgestrahlt wird.

Sommer 2008 Es herrscht eine Insektenplage. Es ist kaum möglich ins Freie zugehen ohne von Stechmücken überfallen zu werden. Obst und Getreide verderben. Die Politiker und wer es sich sonst leisten kann macht Urlaub in China, Indien, Polen, Kasachstan oder im Sudan. Da gibt es noch was zu essen zu erschwinglichen Preisen.

Herbst 2008 Ein unbedeutender Wissenschaftler, der sich jetzt auf Hawaii versteckt hält, gibt in Stern-Tv ein Interview und läßt verlauten jemand habe im Sudan vor einiger Zeit eine Labortür offenstehen lassen......

Winter 2008 Insgesamt sind weltweit 158 Menschen an Vogelgrippe gestorben. Eine Quote die der Strasseverkehr alle drei Stunden erfüllt.


Und warum das Alles ?
Antwort: Weil wir im 21. Jahrhundert leben!

Désirée
19. August 2005, 15:23
Hi!
Sind wir ein bisschen paranoid? Nicht böse sein, aber ich finde das völlig überzogen.

Kassiopeia
19. August 2005, 15:29
Um Himmels willen!!!!
Was hast du dir denn da zusamengebastelt!!!!!

Ich finde das auch sehr überzogen!!!! Tut mir leid ich bin echt sprachlos, kann dazu jetzt leider mal absolut überhauptnichts sagen!!! 8o

Sonya0_7
19. August 2005, 16:14
Sicher ist es überzogen, steht ja schließlich auch Horrorvision und Fiktion drüber.
@Gallus Galli: Jedenfalls hast Du eine prima Science-Fiction geliefert. Allerdings ohne Happy-End.
Aber die Entwicklung, über die Du nachgedacht hast und die Art, es in Nachrichten-Form zu schreiben, find ich gut.
Hoffen wir mal, daß solche Kelche an uns vorüber gehen.
Liebe Grüsse
Sonja

Gallus Galli
19. August 2005, 16:47
Klar danke Sonja für dieses Feedback. Es ist eine Satire, die zur Provokation gedacht ist. Sorry an alle die, die es nicht kapieren, worum es hier geht.

Ich bin nur nicht glücklich, dass dieser Beitrag in der Quasselecke gelandet ist.

Gruß
Gallus Galli

Sonya0_7
19. August 2005, 16:52
Ich bin nur nicht glücklich, dass dieser Beitrag in der Quasselecke gelandet ist.

Das kann ich verstehen.
Aber ich fand es wirklich faszinierend zu lesen. Ist gut aufgebaut und sehr gute Science-Fiction. Besonders unter die Haut gehend, da es sich eng an die "mögliche" Realität hält.
Ich wünsch Dir noch weiteren Zuspruch.
Liebe Grüsse
Sonja

Balu
19. August 2005, 16:56
1. März 2006 der Eierpreis sinkt wieder, dank Importe aus Tschechien, Frankreich und Ungarn auf 31 Cent.

20 März 2006 Deutschland sieht sich erneut bedroht durch den aus dem Süden einsetzenden Vogelzug, nachdem im Sudan mehrere hundert Menschen an dem Vogelgrippevirus gestorben sind. Die Bundeswehr wird an den Alpen stationiert, um alle heimkehrenden Zugvögel abzuschießen.


Frühling 2007 ein Stummer Frühling.

!


ich hoffe das so etwas nie eintreten wird!das wäre ja schrecklich 8o
aber sonst ist es echt gut geschrieben,könnte fast verfilmt werden..

mieziekatzie
19. August 2005, 17:27
Was wird das denn? nostradamus lässt grüssen, oder wie??
Schlimme vorstellung......


um alle heimkehrenden Zugvögel abzuschießen.
Frühling 2007 ein Stummer Frühling.


ich hoffe das so etwas nie eintreten wird!das wäre ja schrecklich


Mir macht eher die Vorstellung Angst, dass daran etliche Leute sterben könnten....die Zugvögel sind bei mir dann eher an 2. Stelle.

Ich persönlich hoffe mal, dass sich deine "Visionen" nicht eintreten.

ole olesson
19. August 2005, 18:21
Hi all

... und darüber hinaus wurde ein solches von wem auch immer ausgedachtes Szenario von der Wirklichkeit häufig weit übertroffen.

Überzogen oder gar paranoid ist die "Vorstellung des Herrn Galli" meiner Ansicht ganz nach sicher nicht, wenn man die Arbeitsweise der Bürokratie auch nur ein ganz klein wenig kennt.

Ich würde viel, viel weiter gehen, weil im Augenblick anscheinend mal wieder nur "Pläne geredet" werden!

Nicht einmal unsere Lieblinge (die Ziervögel) kommen in Gallis und auch unser Renates Äußerungen zu dem Thema vor und wenn ich meine Viecher im Sommer in einer großen Außenvoli hätte, dann wäre (nein ... ist!) ...

... mir auch ohne Nostradamus (alias Gallus Galli) Beitrag der Gedanke gekommen, wie ich meine Viecher vor der amtlichen Vergasung oder Keulung (je nach Größe) im Falle eines Falles am besten schützen kann.

Ich jedenfalls bin froh, dass meine Vögel als "Wohnungsgenossen" nachweisbar nur mit Tabakqualm aus meiner Pipe und niemals nicht mit Wildvögeln in Berührung gekommen sind (mit Ausnahme einer vorwitzigen Jungmeise, die mal in meinem Ofenrohr gesteckt hat und von dort dramatisch durch den Handwerker befreit werden musste) ...

Fabian75
19. August 2005, 18:27
sehr gut geschrieben! Hoffen wir das Horror Zenarium trifft nie ein. Obwohl manchmal wünsche ich mir es würde wieder mal sowas eintretten, nur sollte es nicht die Tiere betreffen sondern uns Menschen!

Bitte es soll sich jetzt niemand angesprochen fühlen, Ist nur eine Aussage von mir. Unsere Welt ist doch manchmal wirklich nicht zu verstehn..

Alfred Klein
19. August 2005, 19:05
Ein sehr gut geschriebenes Szenario.

Mann, Du solltest Schriftsteller werden. ;)

Aber mal ernsthaft, so verschiedene Details davon stelle ich mir durchaus als realistisch vor, jetzt schon.
Irgend so ein Beamter oder Politiker der was zu sagen hat könnte auf die Idee kommen alle Wildgeflügel - Zugvögel (Wildgänse etc.) an der Grenze abschießen zu lassen.
Daß die Vogelgrippe immer noch nicht die Schranke vom Tier zum Menschen richtig überschritten hat wäre dabei nicht von Belang. (Sind lediglich Einzelfälle)
Daß weiterhin ein von der Vogelgrippe infizierter Mensch das Virus nicht weitergeben kann könnte verbohrten Angsthasen ebenfalls nicht imponieren.
Hinzu dann noch die Panikmache der Medien, das zusammengenommen könnte durchaus das beschriebene Horrorszenario auslösen.
Also ich habe keine Angst wegen der Vogelgrippe, das stört nicht meinen Nachtschlaf.

Hotsalsa84
19. August 2005, 20:08
Das wäre ja wirklich schrecklich,wenn dieses Szenario irgendwann mal Eintreten würde. :nene:
Aber mal ehrlich: Der Mensch verschuldet sich alles selber-die Natur hat sich über Jahrhunderte Hinweggeholfen und konnte das Gleichgewicht von Tierpopulationen halten.Erst seitdem der Mensch so massiv in die Umwelt eingreift, passieren so schlimme Sachen....
Am schlimmsten wäre es,wenn neben geliebten Menschen und freilebenden Vögeln auch noch die geliebten Pieper zuGrunde gehen würden.... :traurig:
Schrecklich...hoffentlich verstehe die Menschen langsam mal,das die kapitalische Ausbeutung der Welt schlimme Folgen haben kann.....

Ps.:Ist meine Meinung-möchte nicht streiten- :mukke:

Karl
20. August 2005, 13:38
Ein gut durchdachtes, gelungenes Szenario!
Wer sowas gerne liest: Es gibt einen Schriftsteller namens John Brunner,
welcher Romane geschrieben hat in denen er nur den jetzigen Zustand der Umwelt weitergesponnen hat. Daraus hat er dann spannende Geschichten entwickelt.

Pucki
20. August 2005, 15:08
Hallo zusammen!
Sollte es denn so kommen dann wünschte ich mir unsere Regierung würde wirklich so schnell handeln!Ich denke eher das alles immer nur herunter gespielt werden wird und niemand handelt.Ebenso in der Bevölkerung-welche Eltern lassen denn heute noch impfen gegen so genannte "Kinderkrankheiten"?Die meisten haben sich abschrecken lassen von den "Impffolgen" und so konnten Krankheiten die schon als ausgestorben galten wieder aufflammen.Wie wird es nun sein?Es ist nicht genügend Impfstoff vorhanden-werden die Leute schlau genug sein und sich wenigstens schon einmal gegen Virusgrippe impfen lassen das die Vogelgippe (wenn sie denn kommen würde) gar nicht erst so schlimm ausbrechen könnte?Ich denke nicht.Dadurch das in den Medien alles hochgespielt wird und die "Fachleute" dann in Interviews alles wieder herunter spielen kann doch "Otto-Normalverbraucher" gar nicht einschätzen wie hoch das Risiko nun wirklich ist.
Ich habe es nur letztes Jahr in unserem Altenheim gesehen wo ein Magen-Darm-Virus sein Unwesen trieb.Es wurde viel zu wenig reagiert,Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen,Personal das mit Schutzkleidung gearbeitet hat belächelt......Ende der Geschichte,fast das ganze Heim plus Personal hatte über Weihnachten/Silvester die Scheißerei,Familienangehörige mit eingeschlossen.Da hab ich mir nur gedacht-wäre das ein gefährlicher Virus gewesen dann hätte sich unser Heim und alle die dort arbeiten,einschließich deren Angehörige angesteckt-ein Kreislauf mit schlimmen Folgen.
Deswegen kann ich nur sagen "hoffentlich reagiert unsere Regierung dann wirklich so schnell!"
Liebe Grüße ,BEA

Balu
20. August 2005, 16:44
du meinst mit abschießen der wildvögel?das fände ich jetzt nicht so gut..dann gäbs ja keine vögel mehr:(
die tiere könenn nix dafür,auch die haben ein recht darauf zu leben!

Motte
20. August 2005, 23:50
Gut geschrieben, wirklich! Fast schon zu schade für die Bildzeitung. Die Redakteure würden Dich preisen!

corinna2508
21. August 2005, 10:32
jetzt heißt es Vogelgrippe.

Warum? Um beim gemeinen Volk Verständnis für die unangemessenen Maßnahmen der, durch wen auch immer gesteuertenn Maßnahmen zu wecken!

Wer hier von Paranoia spricht sollte sich schämen. Dem angeblich höchstentwickelten Lebenwesen der Erde muß durch solche Beiträge, wie hier verfaßt noch viel öfter der Spiegel vorgehalten werden. Leider ist der Beitrag in der Quasselecke gelandet. Wo wäre unser Fortschritt geblieben ohne Nostradamus, Leonardo da Vinci, Albert Einstein..... Sie alle waren ihrer Zeit weit voraus.

Durch die von der Regierung angeordneten Maßnahmen und die, welche noch folgen werden, wem nützen sie wirklich, heute sind es nur die Geflügelhalter, morgen alle Vogelhalter und Züchter.

Überlegt mal, denke an Ereignisse, zwar zum Teil trauriger Natur, aber was wurde wirklich damit bezweckt mit Hetze ( Hundehalter gegen Nichthundehalter, Ossis gegen Wessis ...). Ablenkung und Blendung von anderen Problemen.

Links und Informationen zu Impfmöglichkeiten folgen später.

Ich wünschte es würde in vielen Foren, und auch in Foren, die nicht nur die Federtiere betreffen solche Beiträge geschrieben um aufzuwecken.

Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann daß ich mit ins Jahr 1835 reisen dürfte.

Es grüßt Corinna

Blindfisch
21. August 2005, 18:31
Bange machen gilt nicht!


!

Gallus Galli
21. August 2005, 21:20
ich danke Alfred Klein, dass es ihn gibt !!

Endlich jemand, der 1. informiert ist, und 2. jemand der noch versteht um was es in diesem Beitrag geht.
Um es mal deutlich zu sagen: um Medienmanipulation, Massenhysterie, Inkomeptenz. Ich möchte sogar soweit gehen und von Volksverdummung sprechen.

Alfred hat Zwei Dinge richtig erkannt, die Schranke Vogel Mensch ist bisher nicht überschritten. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser befürchte Supervirus tatsächlich entsteht wäre geringer als an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen je einen Sechser im Lotto zu erzielen. Zum zweiten müßte dieser Virus es auch noch schaffen von Mensch zu Mensch übertragbar zu sein. Also zwei Schranken, die es gilt zu überwinden.

Ich habe daher keine Angst mich mit Vogelgrippe anzustecken, Zumal ich sie schon selbst vor mehr als 20 Jahren in meinem Bestand hatte. Damals wurden alle Hühner und Puten getötet. Keiner hat sich für die Tauben, Enten, Gänse und Ziervögel interessiert. Die dufte ich alle behalten und nie ist wieder irgendwas aufgetreten. Also kein Vergleich zu den Aktionen, die vor zwei Jahren in Holland und Norddeutschland durchgeführt wurden.
Nein Angst davon betroffen zu sein habe ich wirklich nicht. Aber ich habe Angst vor der Dummheit unserer Politiker und die Maßnahmen, die sie durchführen mit unüberschaubaren Folgen. Am Ende wird der Nutznießer die Großindustrie sein.


Da kommt mir gerade ein anderer Gedanke. Ist das Medienspektakel berechtigt, weil der Supervirus vielleicht schon in einem amerikanischen oder russischen Geheimlabor exisitiert und darauf wartet freigelassen zu werden? Will man uns darauf nur schon mal vorbereiten? Die Menscheit hat den blauen Planeten schließlich bald überbevölkert.
Na, ich hör jetzt lieber auf, ihr wißt ja eh, dass ich eine blühende Phanatsie habe. :zwinker:

Danke an denjenigen Moderator, der den Beitrag wieder aus der Quasselecke herausgenommen hat. :beifall:

Koma
21. August 2005, 21:38
[QUOTE=Gallus Galli]
Ich habe daher keine Angst mich mit Vogelgrippe anzustecken, Zumal ich sie schon selbst vor mehr als 20 Jahren in meinem Bestand hatte. Damals wurden alle Hühner und Puten getötet. Keiner hat sich für die Tauben, Enten, Gänse und Ziervögel interessiert. Die dufte ich alle behalten und nie ist wieder irgendwas aufgetreten. [QUOTE]

tschuldigung, wenn ich mich einmische...ich hab lediglich eine frage... wenn du die grippe im bestand hattest, waren die enten dann keine überträger?

wenn es zu einer massentötung kommen sollte, weil bei mir oder jemand in meinem unkreis das virus sich ausbreitet, hätte ich dann wenigstens die chance, daß meine enten davon kommen...??? ... hier leben 6 enten und 3 hühner...

Gallus Galli
21. August 2005, 22:02
Hallo,

keine Ahnung, ja mir wurde gesagt, die Enten könnten Überträger sein, aber selbst nicht erkranken, ich sollte sie 14 Tage im Stalle lassen. Das war damals alles.
Aber heute hast du, denke ich keine Chance mehr, dass deine Enten davon kommen.

Rasti
22. August 2005, 07:27
ich danke Alfred Klein, dass es ihn gibt !!


Um es mal deutlich zu sagen: um Medienmanipulation, Massenhysterie, Inkomeptenz. Ich möchte sogar soweit gehen und von Volksverdummung sprechen.

B]Danke an denjenigen Moderator, der den Beitrag wieder aus der Quasselecke herausgenommen hat.[/B] :beifall:

Und das Schlimmste dabei ist, wir lassen uns fast alle manipulieren und " Volksverdummung" geht doch nur, wenn das Volk mitmacht und das Groh macht -ohne nachzudenken (etwa auf Grund fehlender Gehirnwindungen, Desinteresse ?) - mit .
Einige ( in Brüssel ) schaffen an, die Politiker übertreffen sich im Eifer mitzumachen und das Volk denkt nicht nach und läßt sich bevormunden 8( .
"Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist - kommt das große Jammern " :k
siehe auch Weissagung # 1 - die nie eintreffen möge - von Gallus Galli
rasti

corinna2508
23. August 2005, 17:34
Hallo ich poste einmal hier weiter, gerade bei der AHO gefunden:

Riemser Forscher entwickeln neuartigen Impfstoff gegen Vogelgrippe
- 23.08.2005


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(idw) - Einer Arbeitsgruppe im Institut für Molekularbiologie des
Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems unter Leitung von
Prof. Dr. Thomas C. Mettenleiter und Dr. Walter Fuchs ist es gelungen,
einen neuartigen Impfstoff gegen die Geflügelpest ('Vogelgrippe') zu
entwickeln. Wie das Institut mitteilte, sind entsprechende erste
Versuchsreihen erfolgreich abgeschlossen worden.

Die Wissenschaftler griffen bei der Entwicklung des neuen Impfstoffs
auf die Ergebnisse molekularbiologischer Grundlagenforschung zurück.
Ein Geflügel-Herpesvirus (Virus der Infektiösen Laryngotracheitis,
ILTV) wurde dabei so verändert, dass es seine krankmachenden
Eigenschaften für Hühner zwar verlor, aber trotzdem zu einem guten
Immunschutz im geimpften Tier führte. In dieses Virus wurde mit Hilfe
gentechnischer Methoden die Erbinformation für das
Hämagglutinin-Protein des Geflügelpestvirus (AIV) eingesetzt. Nach der
Impfung kommt es daher nicht nur zu einer Immunantwort gegen das
Geflügel-Herpesvirus, sondern auch gegen das Geflügelpestvirus und
somit zu einem Schutz gegen beide Viren.

Der Vorteil der Nutzung des Herpesvirus als Träger (Vektor) des
Fremdgens liegt unter anderem darin, dass Antikörper nur gegen das
Hämagglutinin-Protein des Grippevirus induziert werden, während eine
natürliche Infektion zur Ausbildung von Immunreaktionen gegen eine
Reihe anderer viraler Eiweißstoffe führt. Damit lassen sich geimpfte
Tiere von virusinfizierten Tieren unterscheiden. Auch der
Herpesvirusvektor ist entsprechend durch Eliminierung eines Gens
'markiert'. Da sich das Geflügel-Herpesvirus nur im Geflügel vermehren
kann, nicht aber in anderen Vogelarten, ist eine Ausbreitung des
gentechnisch veränderten Impfvirus in Wildvögeln nicht zu erwarten.

Durch die Möglichkeit der Impfung über Spray, Augentropfen oder das
Trinkwasser ist eine leichte Erreichbarkeit der Tiere auch in großen
Haltungen gegeben. Die Versuche haben gezeigt, dass die entwickelten
Impfstoffe Hühner gegen Grippeviren der Subtypen H5 und H7, die unter
anderem für die Ausbrüche von Geflügelpest in Holland im Jahr 2003
(H7) und derzeit in Südostasien (H5) verantwortlich sind, schützen
können. Bevor der Impfstoff in die Zulassung gehen kann, sind
allerdings noch weitere Versuche, unter anderem hinsichtlich einer
effizienten Produktion in Gewebekultur, notwendig.







--------------------------------------------------------------------------------



© Copyright

AHO Aktuell ist ein Service von ANIMAL-HEALTH-ONLINE und @grar.de

Na diese Meldung wird in den Nachrichten wahrscheinlich nicht gesendet, was sagt Ihr dazu? Das schreit doch geradezu nach Eilzulassung, dieser Impfstoff erfüllt doch alle KOSTENGÜNSTIGEN UND WIRTSCHAFTLICH VERTRETBAREN Forderungen der Geflügelwirtschaft???
herzliche Grüße Corinna

Illa
24. August 2005, 01:43
Hallo,

die Pharmaindustrie wird es bestimmt interessieren.

Könnte es nicht sein, das die Panikmache einigen Aktionären vielleicht sogar ganz Recht kommt? Tamiflu (Grippemittel) wird ja von Roche produziert. Der Aktienkurs wird mit Sicherheit ungeahnte Höhen erreichen! Schließlich ist Roche international tätig z. B. auch im asiatischen Raum. Diesen Faden könnte man noch weiterspinnen. Ich denke da z. B. an Versicherungen. Auch die Allianz-Aktie könnte profitieren. Logisches Denken kann hilfreich sein, das wissen auch Politiker........Macht was draus und lest zwischen den Zeilen!

Lieben Gruß

Illa

wagtail
24. August 2005, 02:06
Hey Illa,

hübsch und klug...das find ich gut!

Ich möchte das mal so ausdrücken:

Vogelgrippe bringt ner Menge Leute ne Menge Kohle.
Man muss nur wissen wo man vorher investieren sollte.

Bezahlen tun es die "kleinen" Bürger und die Tiere... so wie immer.

Was mich bei der ganzen Sache viel mehr interessiert ist, Ob es Vögel gibt die die Grippe nicht bekommen können. Oder werden die Seeadler als Beutegreifer der Wintergänse und Enten dann daran sterben...und wie sieht es mit den Kranichen aus???

siehe auch hier: http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=92199

gruß tobi

corinna2508
24. August 2005, 07:52
Sehr Gut Leute,

Ihr habt es erfaßt, es ist ein Rundbrief in Vorbereitung mit objektiven Inhalten. Es Wäre schön wenn diesen dann viele weiterposten.
Aufklärung ist dringend notwendig. Auch Industrie und Wirtschaft müssen von
"Unten" her ermuntert werden. Es gibt sicherlich auch Wirtschaftszweige, die mehr davon provitieren, wenn die Pest nicht kommt. Der Bevölkerung muß die Angst genommen werden.

VOGELGRIPPE IST VORALLEM EIN POLITISCHES PROBLEM

Es grüßt ganz herzlich Corinna

geier-004
24. August 2005, 20:18
... die Schranke Vogel Mensch ist bisher nicht überschritten.

Hallo,

also hier muss ich doch widersprechen, lt. den Medien ist es in Südostasien sehr wohl die Schranke Vogel - Mensch überschritten worden.


Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser befürchte Supervirus tatsächlich entsteht wäre geringer als an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen je einen Sechser im Lotto zu erzielen. Zum zweiten müßte dieser Virus es auch noch schaffen von Mensch zu Mensch übertragbar zu sein. Also zwei Schranken, die es gilt zu überwinden.

Und auch die 2. Variante ist nicht ausgeschlossen oder utopisch sondern ich halte auch diese für nur noch eine Frage der Zeit. Ich will damit keine Panik auslösen oder bin leichtgläubig, nein ganz bestimmt nicht.

Aber wieso meint ihr, das die Evolution soetwas nicht hervorbringen kann.



Aber ich habe Angst vor der Dummheit unserer Politiker und die Maßnahmen, die sie durchführen mit unüberschaubaren Folgen.

Da gebe ich Dir allerdings uneingeschränkt recht, unsere "Politiker" die wir aber nun mal alle oder zumindest ein Großteil von uns mitgewählt haben, werden daraus schon das richtige Horrorszenario machen.


Am Ende wird der Nutznießer die Großindustrie sein.

Andersherum, wer von uns schlau genug ist und genug Geld hat, der legt sich schnell noch ein paar Aktien der entsprechenden Unternehmen zu.



Ist das Medienspektakel berechtigt, weil der Supervirus vielleicht schon in einem amerikanischen oder russischen Geheimlabor exisitiert und darauf wartet freigelassen zu werden?

Für ganz so abwegig würde ich das auch nicht halten, aber dann hätten sie wohl eher einen Virus geschaffen, bei dem die Todesrate unter den Menschen wesentlich höher liegen würde.


Die Menscheit hat den blauen Planeten schließlich bald überbevölkert.

Genau deswegen wird die Natur über die Evolution auch wieder einen Weg finden, diesen "Fehler" zu korrigieren. Und warum sollte das nicht mit einem neuen Grippevirus geschehen, absolut leicht übertragbar, ca. 33% Ansteckungspotential und davon wiederum ohne Medikamente bei 33% bis 50% tödlich???

Erzengel
24. August 2005, 20:30
Was wird das denn? nostradamus lässt grüssen, oder wie??
Schlimme vorstellung......





Mir macht eher die Vorstellung Angst, dass daran etliche Leute sterben könnten....die Zugvögel sind bei mir dann eher an 2. Stelle.

Ich persönlich hoffe mal, dass sich deine "Visionen" nicht eintreten.

Gesetz des Falles es würde sich tatsächlich so abspielen (Ja... wir wissen alle es ist SF :~ )

Ich muss dir sagen, das ich mich zwar nicht zu den Fanatischen Tiernarren zähle, dennoch sagen muss, das die "paar" MEnschen tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle spielen würden!

Die Auswirkungen, die das Szenario beschreibt (Insektenplage, Ernteschäden...) find ich persöhnlich verheerender.
Wie schon gesagt: Um knapp 200 Menschen umzubringen braucht der Mensch kein Virus.

Die Biologischen Folgen (wie beschrieben) währen um einiges schlimmer und würden weit mehr Tote nach sich ziehen.

Gut zu wissen (noch) das alles nur SF ist, nich? ;)

Motte
24. August 2005, 21:53
Hallo,

die Pharmaindustrie wird es bestimmt interessieren.

Könnte es nicht sein, das die Panikmache einigen Aktionären vielleicht sogar ganz Recht kommt? Tamiflu (Grippemittel) wird ja von Roche produziert. Der Aktienkurs wird mit Sicherheit ungeahnte Höhen erreichen! Schließlich ist Roche international tätig z. B. auch im asiatischen Raum. Diesen Faden könnte man noch weiterspinnen. Ich denke da z. B. an Versicherungen. Auch die Allianz-Aktie könnte profitieren. Logisches Denken kann hilfreich sein, das wissen auch Politiker........Macht was draus und lest zwischen den Zeilen!

Lieben Gruß

Illa


:zustimm: :beifall:

DANKE Illa

Lest zwischen den Zeilen....und versucht nicht der Volksverdummung ausgerechnet im Bild-Stil entgegen zu wirken. Das ist äusserst kontraproduktiv

NetBird
25. August 2005, 11:39
Hach, hier weht ja ein wesentlich anderer Wind als hier (http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=92628)
*gg* ... ich bin erstaunt *fg*


Gruß - Rando

Monsun
25. August 2005, 12:09
Gallus Galli,

ich finde diesen Bericht sehr gut geschrieben und wahrheitsgetreu, denn es kann gut möglich sein das es so kommen wird, da brauchen wir uns nicht's aber auch absolut nicht's vorzumachen!

Ihr seht die Vogelgrippe, die Klimaerwährmung!

Macht euch reichlich Gedanken dazu!

Mein Kompliment an den Verfasser!

Gallus Galli
25. August 2005, 13:44
also hier muss ich doch widersprechen, lt. den Medien ist es in Südostasien sehr wohl die Schranke Vogel - Mensch überschritten worden.


Darauf möchte ich eigentlich mit JEIN antworten. Bei den gemeldeten Fällen handelt es sich um Einzelfälle, deren Übertragungsweg nicht geklärt ist. Hierzu sollte man auch berücksichtigen, das in Südostasien die Menschen mit geflügel ganz anders zusammen leben als in Europa zum größten Teil wird es da nämlich im Haus und der Küche gehalten. Wenn ich schreibe die Schranke ist noch nicht überwunden, dann meine ich, dass der Vogelgrippevirus noch nicht infektiös für den Menschen ist. So nennt man das in der Biologie, wenn ein Virus nicht hochgradigansteckend für eine andere Art ist. Und davon kann beim Vogelgrippevirus ganz und gar nicht die Rede sein.





Und auch die 2. Variante ist nicht ausgeschlossen oder utopisch sondern ich halte auch diese für nur noch eine Frage der Zeit. Ich will damit keine Panik auslösen oder bin leichtgläubig, nein ganz bestimmt nicht.
Dass etwas sehr sehr unwahrscheinlich ist, heißt nicht dass es ausgeschlossen ist. Jedoch halte ich es nicht für eine Frage der Zeit und schon gar nicht in Europa, wo Menschen kaum sehr intensiven Kontakt zu Geflügel haben. Tägliches Füttern, auch mehrer Stunden im Stall zu verbringen reicht mit Sicherheit nicht aus um den Virus auf den Menschen zu übertragen.

Hier noch nen Link, der vielleicht interessiert:
http://www.main-spitze.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=2013459

Der Geier
25. August 2005, 14:16
Die Menscheit hat den blauen Planeten schließlich bald überbevölkert.

Ein Anfang der Korrektur der Natur war wahrscheinlich BSE,denn Kühe fressen kein Fleisch und Fleischmehl ,sondern Gras.Aber die meisten von uns wollen ja unbedingt ihr Steak und einen billigen Burger von McDoof.Und das möglichst billig.Sowie Hühner ja auch eigentlich keine Fische fangen(Fischmehl),aber jeder will möglichst billig seine Eier haben oder die halben aus der Pommesbude.Wo soll das bloss hin führen.Und unsere menschliche Voreingenommenheit und Arroganz zusammen gepaart mit den Ansprüchen die jeder von uns stellt kann das über kurz oder lang nur in die Katastrophe führen.Und dann werden wir alle nur da stehen und überlegen wie kann sowas kommen.Obwohl wir es schon lange wussten.Eine ziemlich blöder menschlicher Zug über alles nur zu diskutieren und nicht das Denken in die Tat zum positiven um zu setzen.In die negative Richtung geht es ja meist relativ schnell.

Harry
25. August 2005, 15:09
@ Gallus: Dein Jein ist schon ganz richtig, gemessen an den an Vogelkrippe gestorbenen Vögeln ist die Übertragungsrate sehr gering.

Trotzdem halte ich es persönlich für gar nicht so unwahrscheinlich, das früher oder später ein Virustyp auftauchen wird der auch von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

Das wird wohl auch nicht heir in Mitteleuropa passieren, da hast du schon recht, waber die Welt ist klein geworden *zwinker*

Das die Pharmaindustrie daran kräftig verdient ist klar. Einsatzfähige Impfstoffe können erst enwickelt werden wenn dieser Virustyp bereits existiert, im Moment konzentriert man sich auf die Vorarbeit an den Virustypen die die aussichtsreichsten Kanditaten sind. Hat man dabei als Unternehmen auf das richtige ´Pferd´ gesetzt, hat man klarerweise ausgesorgt.

Das Anfangszenario ist ganz nett, aber doch etwas überzogen. (Mal viel Spass wünscht bei dem Versuch alle Wildvöglein zu erwischen).

lg,
Harald

corinna2508
25. August 2005, 17:33
Nun mal klar deutsch:

- Statistisch gesehen ist eine Pandemie unter der Weltbevölkerung längst überfällig.

- Das Virus hat die Schranke Mensch-Mensch noch nicht überschritten.

- Woher wissen wir, daß nicht jemand dem aus wirtschaftlichen Gründen nachhelfen wird oder schon nachgeholfen hat, das fertige Virus längst im Labor liegt? Wem können wir noch glauben?

- Diese Vieren hat es schon immer gegeben, genauso wie Radioaktivität oder UV-Strahlen, doch werden durch Überängstlichkeit mehr Tiere zur Untersuchung gebracht und durch moderne Labormethoden Krankheiten immer besser diagnostiziert.

-Sensationsdurstige Meldungen werden immer groß geschrieben, die Entwarnungen kommen meist ungelesen als Randnotiz, als Beispiel diese Meldung der AHO, gefunden im Nachrichtenarchiv:

Obduktionsergebnis: Kein Zusammenhang mit Geflügelpest- 19.05.2003

- Kommt die Ökologie zum Erliegen, weil die Zugvögel... gestört oder bekämpft werden, wer denkt dann über den Mehreinsatz von Insektenvernichtungsmitteln und die damit verbundene Anzahl Kinder nach, welche mit Neurodermitis, Krebs oder Gendefekten geboren werden.

- Fragt mal nach, damals Aachen und Viersen, was da los war! Zum Teil soll es so gewesen sein, daß mann mit generalisierten Haussuchungsbefehlen durch die Häuser gegangen. Fest steht, alle Federtiere, welche für die Vogelgrippe-Geflügelpest empfänglich sind werden gekillt.

- Schadenersatz wird es wahrscheinlich nur für Hühner und Puten geben, über die Tierseuchenkassen und den nur zum Schlachtwert.

Was brauchen wir also:

AUFKLÄRUNG DER PANISCHEN MENSCHEN UND DIE ZULASSUNG VON IMPFSTOFFEN FÜR ALLE

es grüße Corinna,
die mehr Angst um die Tiere hat, als um ihr Leben

Alfred Klein
25. August 2005, 18:54
Fragt mal nach, damals Aachen und Viersen, was da los war! Zum Teil soll es so gewesen sein, daß mann mit generalisierten Haussuchungsbefehlen durch die Häuser gegangen. Soll mal einer auch nur versuchen gegen meinen Willen bei mir reinzukommen. Egal wer das ist, der ist unter Garantie blitzschnell wieder verschwunden.
Noch leben wir nicht in einer Diktatur.
Und sollte es zu arg kommen - nun, ich habe nur 500m Luftlinie zur französischen Grenze.

corinna2508
25. August 2005, 23:04
BAYERISCHE LANDESTIERÄRZTEKAMMER
Bavariastr. 7a
80336 München
Tel.: 0 89 / 21 99 08 - 0
Fax: 0 89 / 21 99 08 - 33
e-Mail: kontakt@bltk.de
Pressemitteilung
München, 25.8.05
Geflügelpest: Impfen statt töten
Mit einer Eilverordnung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz,
Ernährung und Landwirtschaft soll der Gefahr einer Verschleppung der
Klassischen Geflügelpest („Vogelgrippe“) begegnet werden.
Wesentliche Elemente dieser Verordnung sind u.a. ein Aufstallungsgebot für
Geflügel und die intensivierte Untersuchung von verendeten bzw. erlegten
Wildvögeln auf das Virus der Geflügelpest.
Prof. Dr. Dr. hc. mult. Anton Mayr, München, ehemaliger Vorstand des Instituts
für Medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenmedizin der
Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, sowie der
Präsident der Bayerischen Landestierärztekammer Prof. Dr. Theo Mantel,
Eichstätt, fordern darüber hinaus, endlich die – derzeit noch verbotene –
Schutzimpfung des Hausgeflügels gegen die klassische Geflügelpest zuzulassen
und die Entwicklung geeigneter Impfstoffe voranzutreiben.
Die in Südostasien trotz Tötung von weit über 100 Millionen Stück Geflügel nach
wie vor heimische und sich weiter ausbreitende Vogelgrippe zeige, dass mit der
Massentötung alleine die Seuche offenbar nicht unter Kontrolle zu bringen ist.
Moderne Tierseuchenbekämpfung des 21. Jahrhunderts, so die beiden
Veterinärmediziner, kann sich nicht nur im Einsperren des Hausgeflügels und der
Massentötung (Keulung) erschöpfen, sondern hat auch Belange des
Tierschutzes angemessen zu berücksichtigen.
Konsequent durchgeführte Schutzimpfungen, d.h. 2 Impfungen im Abstand von
3-5 Wochen mit wirksamen Ganzimpfstoffen – unabhängig von aktuellen
Erregermodifikationen – führen zur Grundimmunisierung einer Population und
damit zu einem belastbaren Impfschutz. Dadurch wird das „Sesshaftwerden“
eines Seuchenerregers, seine Vermehrung im geimpften Tier und seine
Ausscheidung verhindert.
Eine wirksame Schutzimpfung, die zu einer Grundimmunisierung der
gefährdeten Population führt, ist keine Alternative zur Keulung sondern
zusätzlich ein notwendiger zentraler Bestandteil einer erfolgreichen
Seuchenbekämpfung.
Lediglich erkrankte Tiere, für die eine Schutzimpfung zu spät kommt, müssen
gekeult werden, während die ansteckungsverdächtigen gesunden Tiere
schutzgeimpft werden sollten.
Durch diese Maßnahme wird verhindert, dass immense wirtschaftliche Verluste
entstehen, wertvolles, über Generationen erzeugtes Zuchtmaterial vernichtet
wird und seltene Rassen unwiederbringlich verloren gehen.
Kontakt: Dr. Pia Geppert, Tel. 089 / 21 99 08-13

NetBird
26. August 2005, 07:17
es grüße Corinna,
die mehr Angst um die Tiere hat, als um ihr Leben

so etwas gibt mir zu denken ... ist die Aufklärung bei DIR vielleicht noch nicht vorangeschritten - reagierst Du nicht panisch ??

Egal wie gern man seine Tiere hat (ich liebe meinen Graupapagei auch über alles) ... aber an erster Stelle sollte immer der MENSCH, also man selber, stehen ! :+klugsche

corinna2508
26. August 2005, 08:13
Angst- nein Danke
nun nicht mehr, ich habe im Netz Leute gefunden, die für die Aufklärung arbeiten, ICH HABE KEINE ANGST VOR ANSTECKUNG MIT VOGELGRIPPE,
ich habe nicht geschrieben um meine Tiere sondern um die Tiere, was zählt ein einzelnes Menschenleben gegenüber dem Ganzen, es kann auch nicht jeder mit seinen Tieren den Aufenthaltsort wechseln.

Also warum tut nicht jeder ein klein wenig gegen die Panikmache und setzt sich für Impfungen ein.

Viele Grüße Corinna

Monsun
26. August 2005, 20:49
Hallo,


die mehr Angst um die Tiere hat, als um ihr Leben

Geht mir genauso! :)


ein einzelnes Menschenleben gegenüber dem Ganzen,

Das stimmt, deine Worte hast du weiße gewählt.


Also warum tut nicht jeder ein klein wenig gegen die Panikmache und setzt sich für Impfungen ein.

Ebenso steh ich auch hier dahinter! :zustimm:

Thomas B.
28. August 2005, 02:09
Egal wie gern man seine Tiere hat (ich liebe meinen Graupapagei auch über alles) ... aber an erster Stelle sollte immer der MENSCH, also man selber, stehen !
1. Warum?
2. ich sehe da einen logischen Widerspruch. Es geht nicht auf, daß Du einerseits Deine Papageien "über alles" liebst und andererseits proklamierst, daß der Mensch immer an erster Stelle steht. Wenn Das nämlich so ist, liebst Du Deine Papageien nicht "über alles", sondern alle Menschen mehr als sie.
Entweder - oder. Tertium non datur.
LG
Thomas

Rasti
28. August 2005, 07:08
Egal wie gern man seine Tiere hat (ich liebe meinen Graupapagei auch über alles) ... aber an erster Stelle sollte immer der MENSCH, also man selber, stehen ! :+klugsche

:+klugsche : Kluge koordinieren beide Möglichkeiten . rasti

Gänseerpel
11. September 2005, 20:56
Zitat von NetBird
Egal wie gern man seine Tiere hat (ich liebe meinen Graupapagei auch über alles) ... aber an erster Stelle sollte immer der MENSCH, also man selber, stehen !


1. Warum?
2. ich sehe da einen logischen Widerspruch. Es geht nicht auf, daß Du einerseits Deine Papageien "über alles" liebst und andererseits proklamierst, daß der Mensch immer an erster Stelle steht. Wenn Das nämlich so ist, liebst Du Deine Papageien nicht "über alles", sondern alle Menschen mehr als sie.
Entweder - oder. Tertium non datur.


die mehr Angst um die Tiere hat, als um ihr Leben

Freunde, seit nicht so streng miteinander! Legt die Worte nicht auf die Goldwaage:schimpf: Wir alle lieben unsere Tiere, der eine drückt's so aus, der nächste anders. Dass der eine oder andere vielleicht mit (scheinbar) übertriebener Angst reagiert, ist verständlich. Was auf uns zukommt weiß keiner von uns so genau. Wenn's wirklich hart kommt, weiss ich auch nicht, wie ich reagiere. Respekt vor der Haltung von Alfred! Bei mir sieht's doppelt schlecht aus, weil ich nicht so putzige Winzlinge habe, die man notfalls in der Westentasche in Sicherheit bringen kann, sondern Riesenviecher, die obendrein einen Höllenradau machen.

mfg Peter

Thomas B.
11. September 2005, 22:17
Freunde, seit nicht so streng miteinander! Legt die Worte nicht auf die Goldwaage
Hat mit Goldwaage oder streng nichts zu tun, aber ein bißchen Logik sollte in jeder Argumentation schon sein. Und wenn man ein radikal-anthropozentrisches Weltbild vertritt, sollte man seine angebliche "Über-Alles-Liebe" für die Vögel nicht wie eine Monstranz vor sich hertragen.
LG
Thomas

Illa
11. September 2005, 23:24
Hallo Corinna2508,


was zählt ein einzelnes Menschenleben gegenüber dem Ganzen,

Das würde ich generell so nicht unterschreiben! :nene:

Lieben Gruß

Illa

Alfred Klein
12. September 2005, 01:54
so etwas gibt mir zu denken ... ist die Aufklärung bei DIR vielleicht noch nicht vorangeschritten - reagierst Du nicht panisch ??

Egal wie gern man seine Tiere hat (ich liebe meinen Graupapagei auch über alles) ... aber an erster Stelle sollte immer der MENSCH, also man selber, stehen ! Du liebst Deine Omi auch über alles?
Und dann kommt der Spruch: aber an erster Stelle sollte immer der MENSCH, also man selber, stehen
Sorry, aber so manches Mal bin ich echt froh daß ich hier so einige Leute nicht persönlich kenne.
Eine Einschätzung vom ach so "geliebten" Tier auf seine engere und weitere Umgebung zu übertragen ist in Fällen wirklicher und sehr großer Probleme kein sehr weiter Weg mehr.

Tierfreak
12. September 2005, 11:09
Hallo Ihr Lieben,

bin gerade auch auf das Thema gestoßen, da ich ja auch ein paar liebe Hühner habe und immer mal lese, ob sich in Sachen Vogelgrippe was Neues tut.
Die Fiktion ist gut geschrieben und soll meiner Meinung nach auch zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Natur anregen.
Bei den Reaktionen hier, ist dies wohl auch gelungen.

Ob Menschen erst mal an erster Stelle stehen, oder die geliebten Haustiere, ist so ne Sache. Ich glaube, das ist nicht so pauschal zu beantworten.

Die Omi, die nur Ihren Wellensittich hat, würde ihn warscheinlich an erster Stelle sehen.
Der begeisterte Naturfotograf oder Biologe würde den Wildvögel seine Stimme geben.

Ich persönlich liebe meine Tiere wirklich alle sehr und bin bestrebt Ihnen ihr Leben bei uns so schön wie möglich zu gestalten.
Aber wenn eine Situation entständ, wo ich mich zu Gunsten des Menschen oder unserer Haustiere entscheiden müsste, ständen für mich persönlich meine süße Tochter und mein lieber Mann an erster Stelle !!!!

Will nur inständig hoffen, das ich nie in die Situation komme, ob durch Vogelgrippe, Allergie oder sonst irgendetwas :nene: ! Oh je, wäre echt furchtbar!

Es kommt immer auf den Blickwinkel an, aus dem man eine Sache betrachtet.

Die Natur, zu der wir ja auch gehören, ist für mich als Einheit zu sehen.
Und es ist gefährlich wenn sich der Mensch über alles stellt, da wir ein Teil des Ganzen sind.
Ich denke, das der wilde Zugvogel genau die selbe Berechtigung hat zu leben, wie wir.
Aber ich glaube, Ihr alle denkt da ähnlich :jaaa: .
Nur weil wir durch unsere Massentierhaltung, Umweltverschmutzung usw. immer neue Probleme heraufbeschwören, muss der Rest des Lebens auf diesem Planet nicht die Zeche dafür zahlen.

Die meisten, die hier geantwortet haben, zeigen ja mit ihrem Interresse an der Sache, das ihnen das Wohl von Mensch und Tier am Herzen liegen, und das sie sich Gedanken über die Missstände machen :zustimm: .

Aus dem Grund bin ich auch Hühnerhalter geworden. Ich hatte Tränen in den Augen, wenn ich im Fernseh sehen musste, wie in der "Geflügelindustrie" mit den Tieren umgegangen wird.
Wenigstens unsere Eier haben wir jetzt von wirklich glücklichen, verwöhnten Hühnerdamen :D !
Ist zwar auch nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als nur garnichts. Aus vielen Tropfen wird auch mal ein kleiner Bach ! :+knirsch:

Immer wenn so ein neuer Horrorthema aufkommt, egal ob Geflügelgrippe oder BSE usw., wird einem eines klar:

Wir müssen alle die Augen aufhalten und sensibel bleiben, und versuchen im Einklang mit der Natur zu leben, und unsere eigenen Interessen auch mal hinten anstellen. Das ist sicher nicht immer einfach, aber wohl der einzige Weg, diesen schönen Planet mit all seiner Vielfalt zu bewahren :zwinker: .

Bis bald

Gänseerpel
12. September 2005, 21:01
Egal wie gern man seine Tiere hat (ich liebe meinen Graupapagei auch über alles) ... aber an erster Stelle sollte immer der MENSCH, also man selber, stehen ! Hier kommen wir in die Linguistik :freude: Der Terminus "Über alles lieben" ist einfach eine Ausdrucksform des allgemeinen Sprachgebrauchs im Deutschen, die man nicht wörtlich auslegen sollte.

Im Französischen z.B. käme die Diskussion gar nicht auf, da der Ausdruck nicht existiert. Hier gibt es eigentlich nur "aimer" (lieben), "aimer beaucoup" (sehr lieben), "aimer bien", (ganz gern haben, gern haben, sehr gern haben). Diese Ausdrucksformen können aber auch z.B. "Essen gern haben", oder "gern radfahren" bezeichnen, sind also viel schwächer als im Deutschen. Auch im Italienischen wäre "über alles lieben" schlecht wörtlich zu übersetzen. Im Englischen gäbe es schon "like" und "love". I love chicken kann aber auch nur heißen, dass jemand gerne gebratenes Hühnchen mag. :zwinker:

Da aber die Französen, Italiener und Engländer ihre Papageien, Enten, Hühner und sonstiges Getier wahrscheinlich genauso lieben wie die Deutschen, aber nicht die mit der sprachlichen Bezeichnung sich ergebenden Probleme haben, sollten wir das Problem mit Milde und Nachsicht behandeln :freude:

mfg

corinna2508
15. September 2005, 21:36
Hallo nun mal klar Text:
1. Steht der Mensch an erster Stelle jeder Nahrungskette, und wer im Biologieunterricht aufgepaßt hat, weiß sicherlich, daß jede Veränderung im unteren Bereich enorme Auswirkungen oben hat.
2. Das Ganze, es ist die Umwelt in der wir leben auf die wir angewiesen sind, was machen da schon einige 100 oder 1000 Tote, es werden viel mehr sein, wenn im unteren Bereich der Kette ein Glied zerstört wird. z.b. weniger Vögel, mehr Schadinsekten, mehr Insektenvernichtungsmittel, mehr Neurodermitis, mehr Krebs, mehr mißgebildete Kinder! Wo bleibt unsere Verantwortung gegenüber dem Ganzen?
3. Wer ist der Mensch? Eines der wohl am schlechtesten von Mutter Natur ausgestatteten Lebewesen, wären wir angepaßt und optimal entwickelt, hätten wir uns nicht zu dem entwickelt, was wir sind, das fing mit dem Bedarf an Kleidung und Feuer schon an..... Auch Tiere sind in der Lage sich zu verständigen ( Schwänzeltanz der Bienen, die Forschungsarbeit Primaten..., selbst Vögel gebrauchen Werkzeug im weiteren Sinn).
4. Schaut Euch einmal die Naturvölker und ihre Weltanschauungen an und denkt ein wenig darüber nach! Sie achten jedes Teil der belebten und unbelebten Umwelt, leben aber trotzdem nicht vegan.
5. Wo wären wir im medizinischem Bereich ohne die zahlreichen Wissenschaftler, welche neue Medikamente zuerst an sich ausprobierten, ohne ihre Risikobereitschaft?

Und nun zu mir, die so vermessen ist und sich als Teil des Ganzen sieht:
Im Alter von 12 Jahren entwickelte ich trotz Tierhaltung eine alles umfassende Allergie, meine Familie wollte alle Tiere abschaffen, was ich mit allen kindlichen Mitteln zu unterbinden wußte, das erste Jahr verbrachte ich im Sommer die Nächte im sitzen, wegen Astma, ich suchte weiterhin den Kontakt zu den Tieren und steigerte ihn, die liebgemeinten Überweisungen zum Facharzt landeten im Papierkorb, heute halte ich Rassegeflügel (Hühner, Enten, Perlhühner), Kanarien, Hunde, Katzen, Schafe, Fische, Landschildkröten, Meerschweinche und Kaninchen. Beruflich betreibe ich eine Tierpension. Also es gibt keine Entschuldigung ein Tier wegen Allergie abzuschaffen für mich! Mein Geflügel sortiere und schlachte ich auch, aber alles mit Würde. Und wenn jeder von uns Fleisch in vernünftigen Mengen essen würde, wäre auch eine annehmbare Tierhaltung möglich.
Für eine Organtransplantation würde ich weder als Spender noch als Empfänger zur Verfügung stehen. Vor Vielen Jahren habe ich einen Kater mit Katzenschnupfen aufgenommen, wir hatten 9 gute Jahre und 2 schwere Jahre, trotz der ständigen bakteriellen Sekundärinfektionen schlief er auf meinem Kopfkissen, damit ich aufwachte, wann ich ihn an das Inhalationsgerät hängen mußte, als ich schwanger war versorgte ich meine Tiere weiter, kurz vor dem Aufsuchen der Klinik versorgte ich alle Ställe noch schnell mit Futterautomaten. Meine Wahl habe ich schon oft genug getroffen und es war die Richtige. Und was meine Famile betrifft, da muß jeder seine Wahl selber treffen.

Gänseerpel
16. September 2005, 01:33
5. Wo wären wir im medizinischem Bereich ohne die zahlreichen Wissenschaftler, welche neue Medikamente zuerst an sich ausprobierten, ohne ihre Risikobereitschaft?Würde ich mal nichtüberbewerten. Die Erprobung neuer Medikamente sieht in der Praxis ganz anders aus.


Also es gibt keine Entschuldigung ein Tier wegen Allergie abzuschaffen für mich! Die Methode hat vielleicht bei Dir funktioniert. Aber sie gleich für allgemeingültig zu erklärern... Doch etwas vermessen oder?


Für eine Organtransplantation würde ich weder als Spender noch als Empfänger zur Verfügung stehen.Dein gutes Recht. Ist aber hoffentlich keine Empfehlung für die Allgemeinheit?

mfg

Tierfreak
16. September 2005, 09:58
Hallo,

zum Thema Allergie möchte ich mich nochmal melden.

Wie einige wissen, habe ich auch sehr viele Tiere.

Mein Mann hat sehr starken Heuschnupfen und reagiert auch auf unsere 3 Katzen, die ihm aber auch persönlich sehr am Herzen liegen.
Bis jetzt halten sich die Syntome seiner Allergie in Grenzen, weswegen wir unsere süßen Katzen natürlich auch behalten.
Sicher sollte die Abgabe eines Tieres immer einen sehr triftigen Grund haben.

Bis jetzt ist noch jedes Haustier bei uns solange geblieben, bis die natürliche Uhr abgelaufen war :zwinker: .
Ich halte selbst auch nichts davon, ein Tier abzuschieben, weil man einen kleinen "Grund" gefunden hat :nene: !!!
Ich möchte da nicht falsch verstanden werden.

Aber wir haben einen Bekannten der so heftig auf Katzen reagiert, das es wirklich für ihn zur Qual wird, wenn er Kontakt zu Katzen hat.
Ich hab das schon miterlebt.

Wenn mein Mann mal so schlimm mit seiner Allergie zu kämpfen hätte, was ich nie hoffen will, würde ich keinen anderen Ausweg sehen, als eine Abgabe.

Auch diese so heiß angepriesenen Sensibelisierungen ( hat mein Mann gegen Heuschnupfen 4 jahre ausprobiert ), bringen nicht immer den gewünschten Erfolg. Bei meinem Göttergatten nähmlich z.B. gar keinen !

Sicher werden viele Tiere gerade mit der Ausrede "Allergie" abgeschafft.
Doch es gibt sicher auch Fälle, wo es nicht anders geht!

corinna2508
16. September 2005, 11:56
Hallo Ihr Lieben,
langsam geht es hier doch am Thema vorbei, der Autor der Horrovision möchte sicher etwas anderes, er will zum Nachdenken anregen und aufwecken.

Mir ist es wichtig, einen Funken von einer Ahnung zu erlangen, von dem, wie überhaupt gespielt wird. Schön wäres es hier Sachverhalte, vorallem gegensätzliche, zusammenzutragen, die uns einen Hauch von einer Meinungsbildung zur Sachlage verschaffen.

Meine Bitte, über meine Weltanschauung können wir gerne an einer anderen Stelle weiter reden, da wir dieses Posting nicht verwässern wollen. Auch hat eine Freundin in einem anderen Forum gepostet, bzw. auch ich im Netzt Artikel gefunden, die an DIESER Stelle recht angebracht wären, merken wir denn überhaupt noch, wie wir manipuliert und entzweit werden?

Und zu meiner Weltanschauung stehe ich, dränge sie keinem auf, lasse sie mir aber auch nicht wiederlegen.

Liebe Grüße Corinna

Tierfreak
16. September 2005, 12:58
Hallo Corinna2508,

deine Weltanschauung find ich im großen und ganzen oK.
Ich bin da eigendlich ganz ähnlicher Meinung :jaaa: .

Durch so Themen, wie im Moment die Vogelgrippe, wird einem immer wieder klar, was für einen Raubbau wir mit unserer Natur betreiben!

Wir sind schließlich nur ein kleiner Teil, eines wunderbar ausgetüfftelten Systems, was eine Einheit darstellt.

Die meisten Versuche, daran zu manipuliere gehen in die Hose.
Im Endeffekt kommt meist das dicke Ende zurück, egal ob in Form von BSE oder Vogelgrippe usw.!

Manchmal rächt sich die Natur nunmal, und das auch nicht zu unrecht !

corinna2508
09. October 2005, 22:55
oder soll ich sagen, endlich werden einige Leute wach?
Die Insel Riems ist doch noch nicht, die Insel des Vergessens, und der BUND hat als einer der ersten den Zusammenhang begriffen


Gegen Vogelgrippe impfen, nicht einsperren

"Aufstallung ist voreilig und unwirksam"

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland und der Fachverband für landwirtschaftlichen Nutztierschutz, PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. haben die vorzeitig verordneten Aufstallungsgebote zur Vorbeugung eines drohenden Ausbruchs der Vogelgrippe als voreilig, übertrieben und letztendlich unwirksam bezeichnet.

Dr. Burkhard Roloff, Agrarexperte des BUND: "Ein flächendeckendes Einsperren sämtlichen Geflügels ist praktisch nicht durchführbar, insbesondere durch die fehlenden Stallkapazitäten bei den Freilandhaltern und Hobbyhaltern. Die Folgen sind bereits vorzeitiges Schlachten nicht schlachtreifen Geflügels. Der wirtschaftliche Schaden, der den Freilandhaltern und den ökologischen Geflügelhaltern entsteht, ist nicht abzusehen."

Sven Lucas, Geschäftsführer von PROVIEH: "Wir wollen die Gefahr der Einschleppung von Vogelgrippeviren nicht in Abrede stellen oder verharmlosen, empfehlen aber, das Zulassungsverfahren für den auf Riems neu entwickelten Impfstoff unbürokratisch abzukürzen, da letztlich eine Impfung das wirksamste Mittel gegen die Vogelgrippe sein wird. Dafür gibt es viele Beispiele im Humanbereich von seuchenartigen Krankheiten, die ebenfalls erst durch Impfung und nicht durch irgendeine andere Maßnahme besiegt wurden (Röteln, Mums, Kinderlähmung, usw)."

Alle vorbeugenden Maßnahmen haben nur dann Erfolg, wenn
sie über Ländergrenzen hinweg in einer gemeinschaftlichen
Aktion durchführt werden.

Ein Alleingang von Ländern wie Holland, oder jetzt sogar einzelnen Bundesländern, abweichend von der Meinung der EU- Expertenkommission und dem Erlass des BMVEL, kann eine Ausbreitung nicht verhindern. Das Virus wird sich nicht an politischen Grenzen orientieren. Hintergrund: In den Ländern NRW, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wurde ein vorzeitiges Aufstallungsgebot (Einsperren bzw. Freilaufverbot) jeglichen Geflügels verordnet.

Mehr zum Thema

http://www.naturkost.de/meldungen/2005/050929ev2.htm

und an anderer Stelle im Netz unter googel gefunden

Gallus Galli
31. October 2005, 23:40
ich wollt mal eben das Thema mal wieder etwas in den Vordergrund rücken. Vielleicht mag der eine oder andere Mal einen Vergleich zwischen den im August ! geschrieben Horrorvisonen und dem derzeitige Sachstand ziehen.

Besonders desiree udn kasiopeia möcht ich mal fragen, ob Sie mich immer noch für verrückt und paranoid halten?

Gallus Galli
01. November 2005, 00:41
achja, was ich noch vergessen habe:
Am Freitag hatte ich Besuch eines Kontrolleurs vom Vetrinäramt. Der zeigte sich zwar zufrieden mit der Unterbringung all meiner Lieblinge, verlangte aber ernsthaft, ich sollte doch die Lüftungsöffnungen noch verschließen. Ich sagte, dass sei ja wohl nicht sein ernst ? Sollen die jetzt gleich im Stall ersticken ? (Die Lüftungsöffnungen sind 10 cm hoch und 80 cm breit und zudem mit Maschendraht mit 1 cm Gitterweite verschlossen.) Seine Antwort: er könne ja nichts dafür, er müsse nur kontrollieren, dass die Verordnung eingehalten werde, und dazu gehört es, dass kein Vogel in den Stall kacken kann::nene:
Ehrlich gesagt ist ja rein rechtlich den Behörden nun Tür und Tor geöffnet. bei Enten und Gänsen, die im Stall eingesperrt sind und nicht mehr schwimmen können, kann man ja nicht mehr von artgerechter Tierhaltung sprechen. Und beim Verstoss gegen das Tierschutzgesetz ist es den Vetrinärbehörden erlaubt einzuschreiten und die Tiere zu beschlagnahmen. Wo soll das hinführen? ----> siehe Horrorvisionen

Gallus Galli
01. November 2005, 21:11
hier mal ein sachlicher Bericht:

http://www.fli.bund.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/News/av_Influ/FAQ_FLI_051028.pdf

für alle hier, die auch schon am Durchdrehen sind. Sorry Leute, wenn ich mir hier im Forum so manchen Beitrag durchlese, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Habt ihr sie noch alle ? Wie hysterisch seid ihr hier eigentlich? Ich kann nur sagen die Medienmanipulation hat bei einigen ja voll zugeschlagen. Wann werdet ihr endlich mal denkende Mitbürger ????

Maja3
01. November 2005, 22:10
Gerade gestern mußte ich an deine "Horrorvision" denken als noch eine Vogelausstellung wg. der nahenden Gefahr der Vogelgrippe abgesagt wurde.

Maja

corinna2508
08. November 2005, 17:15
Jaja, leider leider,
selbst wenn Du einen Menschen in den Speigel sehen läßt, wird er sein Speigelbild nicht erkennen, jedenfalls viele nicht.
Mit entsetzen denke ich an die Zeit der Winterfütterung unserer heimischen Waldvögel, ob sie wohl in diesem Jahr schlechte Zeiten haben werden.
Erst eines Großteils ihres Lebensraumes enteignet, dann zum Teil als Kulturfolger sich uns angepaßt, in diesem Jahr werden sicherlich viele Futterhäuser im Keller bleiben.

Grüße Corinna

corinna2508
09. November 2005, 11:24
Klinik tötet Tauben mit Gift
Polizei: Strafbar - Angst vor Vogelgrippe
Einige Patienten am Villinger Klinikum machen sich Sorgen: Nicht um die eigene Gesundheit, sondern weil reihenweise tote Tauben an ihren Fenstern vorbeisegeln. Die Vogelgrippe? Nein, das Klinikum lässt die Tiere vergiften, um die Patienten zu schützen. Der Tierschutzverein ist empört. Weder Stadt noch Landratsamt wissen etwas von der Aktion. Und: Tauben töten ist verboten.
VS-Villingen
VON MICHAEL LüNSTROTH




Bild:

VS-Villingen - Man stelle sich folgende Szene vor: Ein Patient liegt in seinem Krankenbett im Villinger Klinikum, überlegt, wie er die Zeit rumkriegen könnte und plötzlich macht es "Wusch" und eine Taube rauscht kopfüber am Fenster vorbei.

Beim ersten Mal wundert er sich, beim zweiten Mal kommt es ihm komisch vor und beim dritten Vogel-Sturzflug wird er skeptisch. Ist die Vogelgrippe in Villingen-Schwenningen angekommen? Mitnichten, denn Tauben sind äußerst resistent gegen diesen Virus. Dennoch fallen die gurrenden Vögel rund um das Klinikum fast schon in Serie vom Himmel. Dies teilten jedenfalls besorgte Patienten aus dem Klinikum dem SÜDKURIER mit. Eine Nachfrage vor Ort ergab, dass die Patienten keineswegs postoperative Visionen hatten, sondern Tauben tatsächlich im Todesflug an den Fenstern vorbeistürzen. Der Grund: Das Klinikum lässt den Vögeln von einer Spezialfirma einen Giftcocktail verabreichen. "Alleine zum Schutz der Patienten", erklärt Peter Zuckschwerdt, Abteilungsleiter Wirtschaft und Einkauf am Klinikum, auf Nachfrage.

Zuckschwerdt erläutert detailliert die Vorgehensweise: Zunächst werden die Tauben mit herkömmlichem Trockenfutter angelockt und dann einige Tage gefüttert. Ab dem dritten Tag wird ein Giftcocktail eingesetzt, der die Tiere angeblich innerhalb weniger Minuten tötet. "Einige können noch fliegen, aber die meisten fallen einfach vom Dach", sagt er. Erst vorgestern seien drei Tauben aufgelesen worden. Die Kadaver werden gesammelt und dann in eine Verbrennungsanlage gebracht. 30 bis 40 Giftkerne werden ausgelegt und "dann haben wir erstmal wieder Ruhe", so Zuckschwerdt. Vor allem auf der Südseite habe man Probleme mit den Tauben. Viele Balkone wären voll mit Taubenkot. "Da müssen wir einschreiten, um unsere Patienten zu schützen", sagt der Abteilungsleiter, der auch zuständig ist für die Außenanlagen und Hygiene. Aus Sicht der Klinik sei dies das letztmögliche Mittel gewesen, denn obwohl überall "Füttern verboten"-Schilder aufgestellt seien, würden manche Patienten die Tiere noch immer füttern. "Früher hatte sich noch ein Falke hier eingenistet, der hat die Tauben fern gehalten." Aber seitdem der fort sei, könne man die Tauben nur noch mit einem Giftcocktail in Schach halten.

Das ist aber nicht erlaubt: Im Tierschutzgesetz steht, dass man Tieren kein Futter reichen darf, das ihnen Schmerzen zufügt. Wer Giftköder auslegt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Nach Auskunft eines Polizeisprechers sieht das Gesetz hier auch keinerlei Ausnahmen für sensible Bereiche wie Kliniken vor. Am Krankenhaus beruft man sich auf eine Vereinbarung mit dem Tierschutzverein und dem Bürgeramt in Villingen. "Das ist alles abgestimmt", sagt Zuckschwerdt. Nur: Weder beim Tierschutzverein noch bei der Stadt weiß man etwas davon. Ingrid Fricker vom Tierschutzverein ist empört: "So einer Vereinbarung würde ich nie zustimmen." Und: "Das ist eine Schweinerei hoch drei." Ralf Glück, Amtsleiter beim Villinger Bürgeramt, hat von der gezielten Taubentötung am Klinikum ebenfalls nichts gehört. Wenn so etwas geschehe, dann müsse er das normalerweise wissen, so Glück. Gleiches Ergebnis bei der Nachfrage am Landratsamt: Michael Langer, Amtsleiter des Veterinäramtes, kennt den Sachverhalt nicht. Er räumt aber ein, dass das Taubenproblem "mannigfaltig" sei und es in sensiblen Bereichen wie Kliniken die Möglichkeit gebe, gezielt zu töten.

Aus ärztlicher Sicht sind die Tauben ein echtes Hygieneproblem. Über die Klimaanlagen könnten die milbenverseuchten Bakterien im Taubenkot ins Gebäude gelangen. Dies sei besonders bei offenen Wunden ein ernstes Problem und könne nicht toleriert werden, so ein Krankenhaus-Mediziner. Deshalb sei die Maßnahme "absolut logisch und im Sinne der Patienten".

"Seit etwa acht Jahren machen wir das, ein bis zweimal pro Jahr", sagt Zuckschwerdt Solch ein Einsatz käme dann zustande, wenn sieben bis acht Tauben um das Klinikum kreisten und die Gefahr bestünde, dass sie sich dort einnisten wollen. "Das Patientenwohl geht in solchen Fällen klar vor dem Tierschutz", sagt er. Die beiden Geschäftsführer der Klinik wissen indes nichts von dem Taubenproblem: "Das ist mir noch nicht zu Ohren gekommen", sagt Horst Schlenker und auch Rolf Schmid weiß nichts davon. Damit geht es ihnen wie Stadt, Tierschutzverein und Landratsamt. Die Patienten können sich einstweilen beruhigen: Wenigstens ist es keine Vogelgrippe.

www.suedkurier.de

corinna2508
09. November 2005, 11:39
++ 09.11.2005, Allgäuer Zeitung ++
Keine Gefahr bei Fütterung
Vogelgrippe: Normale Hygienevorgaben beachten
Ostallgäu (mho). - Die Verunsicherung unter Vogelfreunden ist groß: Kann man nun angesichts der Vogelgrippe noch gefahrlos Vögel im Garten füttern oder nicht? Die Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeuren im Landesbund für Vogelschutz (LBV) hält die Gefahr nach derzeitigem Kenntnisstand für nicht gegeben und empfiehlt, bei der Fütterung die normalen Hygienevorgaben zu befolgen.

Das Bedürfnis, im Winter Vögel zu füttern, ist weit verbreitet. Angesichts der nicht abreißenden Berichterstattung über das Risiko eines Übergreifens der Vogelgrippe auf Deutschland gehen bei der Kreisgruppe derzeit zahlreiche Anrufe verunsicherter Vogelfreunde ein. Der LBV hält ein Übertragungsrisiko der Vogelgrippe auf Vögel und Menschen durch diese Form der Winterfütterung, mit der Singvögel, Tauben und Spechte besser durch den die kalte Jahreszeit gebracht werden sollen, annähernd für Null. In den Jahren 2003 und 2004 sind in Ostasien nur in vier Ausnahmefällen Singvögel vom H5N1-Virus (Vogelgrippe) befallen worden. Bislang ist kein Fall bekannt geworden, dass wild lebende Singvögel das Virus übertragen haben.
Um ein potenzielles Risiko auszuschließen, empfiehlt der LBV bei der Fütterung darauf zu achten, das Futter nur in Futtersäulen und speziellen Häuschen anzubieten, damit es nicht mit Vogelkot in Berührung kommt. Generell rät der LBV, nur bei mehrtägigen Schnee- und Frostlagen Vögel zu füttern.
Der LBV empfiehlt dringend, auf die Fütterung von Wasservögeln zu verzichten, da diese beim bisherigen Auftreten der Vogelgrippe unter Wildvögeln in besonders starkem Maß betroffen waren. An den Futterplätzen an Gewässern versammeln sich eine Vielzahl von Enten, Gänsen, Schwänen und Blessrallen, die gerade dort, wo Tierfreunde glauben, ihnen etwas Gutes zu tun, einem erhöhten Risiko der Infektion zum Beispiel mit Vogelgrippe oder Salmonellen ausgesetzt werden.
gefunden unter www.all-in.de


besonders der letzte Absatz

Moira
04. December 2005, 19:34
So ein Schwachsinn!

Gänseerpel
04. December 2005, 20:40
Zitat
So ein SchwachsinnWarum ?

megaturtle
05. December 2005, 13:35
Um ein potenzielles Risiko auszuschließen, empfiehlt der LBV bei der Fütterung darauf zu achten, das Futter nur in Futtersäulen und speziellen Häuschen anzubieten, damit es nicht mit Vogelkot in Berührung kommt. Generell rät der LBV, nur bei mehrtägigen Schnee- und Frostlagen Vögel zu füttern.

Das hat doch mit der Vogelgrippe nix zu tun!? Die Futterplätze sollen eigentlich immer sehr sauber gehalten werden um der Ausbreitung von evtl. Krankheiten vorzubeugen.

Auch soll man die Vögel nicht gleich bei der 1. Schneeflocke füttern.

Das ist doch alles schon seit Jahren bekannt


An den Futterplätzen an Gewässern versammeln sich eine Vielzahl von Enten, Gänsen, Schwänen und Blessrallen, die gerade dort, wo Tierfreunde glauben, ihnen etwas Gutes zu tun, einem erhöhten Risiko der Infektion zum Beispiel mit Vogelgrippe oder Salmonellen ausgesetzt werden.

Davor wird ebenfalls schon seit Jahren gewarnt, auch ohne Vogelgrippe. Wenn ich auch sehe, mit was die Enten usw. gefüttert werden (Brot, Kuchenreste usw.) ist die warnung auch durchaus berechtigt.

corinna2508
05. December 2005, 17:51
Vogelgrippe: Tschechen setzen Haustiere aus
Aus Angst vor der Ansteckung ihrer Haustiere mit der Vogelgrippe trennen sich immer mehr Tschechen von ihren Papageien, Wellensittichen und Kanarienvögeln.
mehr zum Thema: Vogelgrippe auf der Krim ausgebrochen Viele Österreicher haben Angst vor Vogelgrippe Günstig Nachrichten- Magazine abonnieren Zum Wochenquiz Infopics - Klick dich durchs Weltgeschehen Die "Krone"- Schlagzeilen 2005Allein in der mährischen Stadt Brno (Brünn) seien den Behörden zahlreiche Fälle bekannt, in denen die Besitzer die Tiere schlicht aus dem Fenster hätten fliegen lassen, berichtete die Zeitung "Lidove noviny" (Sonntagausgabe).

Bei den derzeitigen Minustemperaturen hätten die Exoten keine Überlebenschance. Zudem seien auf den Straßen der Stadt Hühner und Enten gefangen worden, die vermutlich von Landwirten vom Hof gejagt worden seien.

Ein Tierarzt rief die Bevölkerung auf, "den gesunden Menschenverstand zu bewahren". In Tschechien ist bisher kein Fall von Vogelgrippe bekannt.
www.krone.at
oder:
www.spiegel.de


Mit Napalm gegen die Vogelgrippe

Ukrainische Behörden greifen im Kampf gegen die Vogelgrippe zu harten Mitteln: Auf der Halbinsel Krim will die Regierung einem Zeitungsbericht zufolge Napalm einsetzen. Erst am Wochenende wurden Teile der Krim zu Katastrophengebieten erklärt.

Hamburg - Am Wochenende waren über 2500 tote Vögel auf der Halbinsel Krim entdeckt worden. Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat die Region daraufhin zum Katastrophengebiet erklärt, fünf Dörfer gelten als Sperrbezirk. Wie die russische Zeitung "Kommersant" heute berichtet, seien drei Tonnen Napalm auf die Krim gebracht worden, um die noch lebenden Nutzvögel zu töten.

"Die Vögel werden eingesammelt und verbrannt", sagte der Verantwortliche für die ukrainische Veterinärmedizin Petr Werbitzki. Eine Sprecherin der Tiermedizin-Behörde auf der Krim erklärte, dass viele Vögel über Nacht gestorben seien, ohne vorher irgendwelche Symptome zu zeigen.

Präsident Juschtschenko will heute die betroffenen Gebiete besuchen. Er sagte vorher seine heutigen Termine in Tschernobyl ab. Zurzeit warten die ukrainischen Behörden auf die Laborergebnisse aus Italien und England, wohin am Wochenende mehrere tote Vögel gebracht worden waren. Es ist bisher nicht sicher, dass es sich um das auch für Menschen gefährliche Grippevirus H5N1 handelt.

Der Napalmtot ist ja auch ein ganz schneller:(
Und es wird noch schnlimmer kommen

aday
06. December 2005, 12:06
..... Es ist bisher nicht sicher, dass es sich um das auch für Menschen gefährliche Grippevirus H5N1 handelt.
Hallo corinna, hier der Rest, den du vergessen hast:
Frühe Anzeichen

Tote Vögel auf der Krim seien bereits seit Oktober immer wieder entdeckt worden. Die Regierung in Kiew sagte jedoch, erst seit wenigen Tagen würden die Vögel massenweise sterben. Veterinärmediziner erklärten, dass Zugvögel das Virus in das Gebiet gebracht hätten. Das gleiche Problem werde nun auch für den Frühling erwartet, wenn Zugvögel aus ihren Winterquartieren im Süden zurückkehren und auf der Krim rasten.

Viele Bewohner betroffener Dörfer auf der Krim sind zurzeit ebenfalls an Grippe erkrankt. Allerdings betonen die Verantwortlichen vor Ort, es handele sich dabei nicht um die Vogelgrippe. Menschen, die engen Kontakt mit Geflügel hatten, wurden jedoch vorbeugend unter Quarantäne gestellt.

Seit der ersten Registrierung des H5N1-Virus im Jahr 2003 in Asien sind weltweit 68 Menschen an einer Infektion mit dem Erreger gestorben. 2005 wurde das Virus unter anderem in Rumänien, Kroatien, Russland und der Türkei entdeckt.http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,388558,00.html
Es bleib zu hoffen, das bei einem gleichzeitigen Ausbruch einer massiven Human-Grippe noch keine "Vermischung" der Grippeviren stattgefunden hat.


Der Napalmtot ist ja auch ein ganz schneller:(
Und es wird noch schnlimmer kommenDa ich jetzt nicht davon ausgehe, das die "Russen" Brandbomben auf die Krim werfen, sondern sicherlich das tote geflügel auf haufen und die noch lebenden Tiere in Kisten aufstellen, dürfte es für die betroffenen noch nicht Vogelgrippe toten bei den extremen Temperaturen die schnell erreciht werden beim zünden des Napalms, augenblicklich vorbei sein, so das anzunehmen ist, das sie weniger mitbekommen als z.B. beim vergasen mit Kohlenmonoxid. Hätte ich den "Russen" gar nicht zugetraut, das Sie so "tierfreundlich" denken. In England wurden damals nur tote Kühe im ganzen Land auf Scheiterhaufen verbrannt.

corinna2508
06. December 2005, 18:02
ich sehe Du bist 1968 geboren, bei dem Wort Napalm, da fallen mir die Fackeln von Dresden ein und die von Vietnam, und auch das was Seeminenräumkomandos jetzt verzweifelt in der Ostsee zu verhindern versuchen. Und ich sehe die Bestie Mensch hat nichts dazugelernt.
Bei Napalm da werde ich die Bildes des kleinen brennenden vietnamesischen Mädchens ein, die um die Welt gingen, nicht los,sie hatte noch keine Ahnung von dem, was der Mensch ist, ebensowenig, wie jedes Huhn, jede Ente oder jeder Kanarienvogel.
Mein Geburtsjahr ist 1965 glücklicher Weise habe ich Dresden nicht miterlebt und kenne diese Bilder nur aus alten Kriesberichten.

Bis heute ist das offizielle Untersuchungsergebnis der Referenzlabore nicht da!

Was mit der Pandemie in meinen Augen ist, na das wißt Ihr ja alle, sie wird kommen, und mal ehrlich???

corinna2508
06. December 2005, 18:19
Die Tierwelt kann ohne uns überleben, aber was wären wir ohne Tiere?

Grüße Corinna

Gänseerpel
06. December 2005, 19:13
Was mit der Pandemie in meinen Augen ist, na das wißt Ihr ja alle, sie wird kommen, und mal ehrlich???Es hat keinen Sinn, in Panik zu verfallen. Die Perspektiven völlig vage. Die für mich wichtigste Frage ist im moment die Übertragung durch Wildvögel. Hier sind die Erkenntnisse stark im Fluß, es zeichnet sich aber ein Trend ab, diese Möglichkeit zu bejahen.
Natürlich muss man die Ereignisse in der Ukraine genau beobachten.

mfg

Gänseerpel
06. December 2005, 19:43
Noch nicht "confirmed", aber wahrscheinlich:
BUCHAREST, Dec 6 (Reuters) - Romania confirmed avian flu in five dead hens in a Danube delta village on Tuesday but the animal health authority said more tests in a British laboratory were needed to tell whether it is the deadly H5N1 strain

Bisher sind u.a. in folgenden Ortschaften , einige, aber nicht alle im donaudelta, Fälle aufgetreten:confirmed: Crisan,<-- 45km -->Agighiol, Ceamurlia de Jos, Maliuc and Caraorman , neu, unsicher: Bumbacari and Dudescu (Region Braila) Wer kennt sich in der Gegend aus?


The Danube delta, near the Black Sea, is Europe's largest wetlands and lies on the migratory route for millions of wild birds that winter in North Africa and can carry avian flu

Die Krim liegt nicht allzuweit, geschätzt 500 km vom Donaudelta:

http://www.alertnet.org/thefacts/imagerepository/arcims/0913aab018f90e2b14b0a13624ab60d5.jpg

aday
07. December 2005, 08:54
ich sehe Du bist 1968 geboren, bei dem Wort Napalm, da fallen mir die Fackeln von Dresden ein und die von Vietnam, und auch das was Seeminenräumkomandos jetzt verzweifelt in der Ostsee zu verhindern versuchen. Und ich sehe die Bestie Mensch hat nichts dazugelernt.
Bei Napalm da werde ich die Bildes des kleinen brennenden vietnamesischen Mädchens ein, die um die Welt gingen, nicht los,sie hatte noch keine Ahnung von dem, was der Mensch ist, ebensowenig, wie jedes Huhn, jede Ente oder jeder Kanarienvogel.
Hallo corinna,
ich kenne Napalm und natürlich auch die Waffenwirkung die du ansprichst. Hier Handelt es sich aber nicht um eine Brandbombe die sich auch enorme Flächen verteilt, sondern eher um einen gezielt eingesetzten "Brennstoff" auf begrenzten Raum. Nicht umsonst ist Napalm als Waffe fast weltweit geächtet. Dies hat aber nichts mit einem Einsatz als "Brandbeschleuniger" zu tun, der schnell und sicher töten und darüber hinaus noch alle Krankheitserreger abtötet.
Plastiksprengstoff mach "bum" und ein "großes Loch" wenn du ihn mit einem Zünder zur Sprengung bringst. Auf der anderen Seite kannst du es mit einem Streichholz anzünden und als "Offenanzünder" verwenden, ohne das es explodiert.

corinna2508
11. December 2005, 17:48
http://www.animal-health-online.de/news/show.php?u=41&p=http://ticker-grosstiere.animal-health-online.de/20051211-00004/

Vogelgrippevirus wird auch über Spatzen verbreitet

Was das Aussterben der Dinosaurier nicht zuverhindern wußte, die große Katastrophe, ein Meteoriteneinschlag,
selbst dieses überlebten einige Archaeopteryx. Die Entwicklung der heutigen Vögel konnte nicht verhindert werden. Doch diese Studie ermöglicht es uns endlich; taubenfreie Städte, vogelfreie Parks, Alle Menschen, die an einer Ornithophobie leiden werden aufatmen. Die Krankenkassen, keine Federstaub-Allergien mehr. Diese Studie macht wohl eine erneute Risikobewertung des Friedrich Löffler institutes unnötig. Die Vogelgrippe, Geflügelpest, H5N1 machts möglich.

Corinna

Feger
11. December 2005, 18:12
Hallo,
für mich stellt sich nun diese frage : warum sollten Spatzen und Tauben denn diese Krankheit nicht bekommen. Bei mir war der Vet. wegen hackenden Hühner, er meinte man könnte Spatzen nicht aufhalten und das die überall durch kämen. Ich dachte nur : Dann ist doch jede Plane und Vogelschutznetz für die Katz.Vogel ist Vogel, und ich denke diese Krankheit sucht sich das Geflügel nicht aus.
Liebe Grüße Micha

LadyCassandra
11. December 2005, 18:24
@micha

gut erkannt

die sache ist für die katz

ausser man hält seine hühner ohnehin in batterien oder drinnen mit pseudofreigang

und damit hast du des rätsels lösung erfasst

Tina

hobbyhalterine von freien enten und huhnis

corinna2508
11. December 2005, 18:25
Warum einige Vogelarten mit dem Virus beser fertig werden als andere, das kann ich Euch nicht sagen. Eskimos sterben an einem Schnupfen, wir nicht.
Allerdings werden Tauben oder Wassergeflügel wohl positiv getestet, erkranken jedoch nicht oder nicht schwer. Die Todesursache ist dann eine andere. Positiv getester, bedeutet nur, daß in ihrem Blut Antikörper gefunden wurden, gegen die Krankheit, auf welche getestet wurde. Oben habe ich absichtlich so viele Suchbegriffe eingebaut, weil dieses Forum über googel gut gefunden wird. Und die Horrorvision stellt eine Warnung an die Menschen dar. Irgendwo habe ich gestern eine Tabelle gefunden, wann wo wer wie getestet wurde, wenn sie Euch interessiert, gebe ich sie in Gänseerpels Trade, falls ich sie wiederfinde.
Grüße Corinna

Gänseerpel
11. December 2005, 18:46
Der Artikel setzt schon als gegeben voraus, dass Zugvögel den Virus verbreiten. Zu diesem Thema ist u.a. von birdlife.org (http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=100176) einiges gesagt worden.

Man muss wiseen, dass die Wildvögel-übertrage-theorie ein Lieblingspet der chinesen ist, weil sie vortrefflich dazu geeignet ist, von der eigenen Inkompetenz, Misswirtschaft, Behördentotalversagen, unmöglicher Hygiene etc abzuenken. Wildvögewl sitzen schließlich in keinem Gremium, um kontra zu geben.
Wer was zu lachen haben will, kann hier (http://www.china.org.cn/german/207309.htm) mal etwas blättern und sich den Propaganda-Mist reinziehen. Auch wenn ich jetzt wieder geprügelt werde: Man muss schon selten dämlich sein, um diesen Schrott ernst zu nehmen. *) Wer digital TV hat und chinesich kann, kann sich auchmal live bei CCTV ansehen, was der Han chinese unter Information versteht:D

Die Chinesen sind aber nicht die einzigen, die solch unbewiesenen Schabernack in die Welt setzen. U.a. hat auch die WHO mit dem Oberschnarchsack Joseph Domenech (http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=99930&highlight=Vietnam) seines Zeichens WHO Chef veterinär diese Mär verbreitet. Domenech meint sogar, Vögel verbreiten den Virus im Flug.

Mittlerweile beginnen aber Sachlichkeit und Rationalität in der Debatte platz zu greifen:
man findet mehr und mehr Berichte, die die Situation im Licht der neuesten Untersuchungsergebnisse beleuchten.

Also: keine Panik

mfg
PS
wenn sie Euch interessiert, gebe ich sie in Gänseerpels TradeNur zu. aber hört endlich auf, "meinThread" zu sagen. Postet was das Zeug hält, wenn ihr Infos kriegt. :+klugsche :D

corinna2508
11. December 2005, 19:13
Gänseerpel, weil die Infos gut sind, und ich eigentlich nicht die Infos durch unsägliche Jammerei verwässern möchte, nurzu ein objektiver Trade muß von einem gut geführt werden, also das sollte keine Witzelei sein.
Und bitte schau mal in Dein Fach. Die Gesamte Datei mit den Funden bekomm ich nicht hier rein, und auch nicht in eine pn.
Grüße Corinna

aday
12. December 2005, 09:16
Impfungen
Geflügel
Eine Impfung gegen aviäre Influenza ist prinzipiell möglich, kann aber keine Garantie dafür geben, eine Infektion sowie die Virusvermehrung und -ausscheidung zu ver-hindern. Die meisten Erfahrungen basieren zudem auf dem Einsatz inaktivierter Vak-zinen. Es sind deshalb mehrere Impfungen notwendig, um zu einer belastbaren Im-munität zu gelangen. Daher ist z.B. die Impfung von Masthähnchen unrealistisch. Eine Impfung gegen schwach pathogene Influenzaviren mit dem primären Ziel, die klinischen Erscheinungen und die Verluste zu minimieren und gleichzeitig die Virusausscheidung zu reduzieren, ist möglich und wäre eventuell auch sinnvoll.
Anders sieht die Situation bei der Klassischen Geflügelpest aus. Hier beinhaltet die Impfung das enorme Risiko der Virusverschleppung von Farm zu Farm aufgrund ei-ner unvollständigen Unterbindung der Infektion mit nachfolgender Virusausschei-
dung. Die Gefahr einer unerkannten Infektion ist in geimpften Beständen wesentlich höher als in voll empfänglichen Populationen. Die Erfahrungen aus den Niederlanden im Jahr 2003 haben gezeigt, wie schwierig es ist, selbst mit rigorosesten Maßnah-men für Mensch und Tier eine Ausbreitung von Betrieb zu Betrieb zu verhindern. Ei-ne Beibehaltung der bisher in den meisten Ländern angewandten Eradikationsstra-tegie ist daher derzeit die einzige Methode, die Klassische Geflügelpest zu kontrollie-ren. Dazu ist es allerdings erforderlich die Tierhalter angemessen (besser noch: großzügig) zu entschädigen, da sie nur dann bereit sind mit den Behörden zusam-menzuarbeiten. Ohne diese Zusammenarbeit wird sich die Seuche immer weiter ausbreiten. Die finanziellen Folgen der Krankheit sind aber so enorm, dass sie von den betroffenen Ländern meist armen nicht allein getragen werden können. Eine Hil-fe der Europäischen Gemeinschaft ist deshalb kein Almosen an diese Staaten, son-dern eine Maßnahme zum Schutz auch unserer Tierbestände und unserer Bevölke-rung.
http://www.animal-health-online.de/drms/ibenpest.pdf

corinna2508
12. December 2005, 14:49
ich kann es schon nicht mehr hören, unsere liebe AHO, das Sprachrohr der Geflügelwirtschaft, derer, die industrieelle Tierproduktion betreiben, Rinder in den Libanon zum Schlachten karren lassen.....
Die AHO schrieb nichts über die Niederländische Impfstudie, die AHO schreibt nichts über das unsägliche Leid der Tiertransporte....
Ist wohl eine der glaubwürdigsten Institutionen der Medienlandschaft.
Grüße Corinna

Gänseerpel
12. December 2005, 15:42
eine Maßnahme zum Schutz auch unserer Tierbestände und unserer Bevölkerung. Kann durchaus sein, dass der Schuss nach hinten los geht, und wir ein Verbraucherverhalten bekommen wie
hier (http://http://news.xinhuanet.com/english/2005-12/11/content_3907841.htm). Natürlich wird dann wieder ein Schulduger gesucht. Soja ist übrigens gesund und wirkt sich günstig auf das Cholesterin aus.:D

Gänseerpel
12. December 2005, 22:14
Habe gerade auf TV5 (Kanada) eine Reportage über die Vorbereitungen des Landes auf eine Pandemie gesehen. Die Wahrscheinlichkeit einer Pandemie wird dort sehr hoch eingeschätzt. Die Maßnahmen umfassen (u.a.) Reaktivierung von stillgelegten Krankenhäusern,
Bevorratung von Medizinartikeln,
Aufbau spezieller Organisationsstrukturen in den requisitionierten Krankenhäusern, Schutz des Personals, Isolierstationen etc
Strategien zur beschleunigten Bestattung (!), wenn die Kapazitäten der Beerdigungsistitute erschöpft sind (legt bei einer stadt wie Montreal bei ca 500 pro Tag),
Einsatz von Militär, u.a. um sozialen Unruhen entgegenzuwirken und bei Ausfällen von staatlichen und anderen Diensten einzuspringen,
Aufbau einer Organisationsstruktur für Krisenmanagement, spezifische Forschung Koordination etc, und, last not least
Drastische Investitionen zur Kapazitätserweiterung zur Herstellung von Impfstoffen (65 Mio Impfdosen in 6 -8 Monaten).


Kanada ist damit eines der am besten Vorbereiteten Länder

Man mag das alles für übertrieben halten, aber wer ins Nachdenken kommt und sich die Notfallpläne mal ansehen will:
http://www.phac-aspc.gc.ca/cpip-pclcpi/

Ulinne
13. January 2006, 16:07
Kann durchaus sein, dass der Schuss nach hinten los geht, und wir ein Verbraucherverhalten bekommen wie
hier (http://http://news.xinhuanet.com/english/2005-12/11/content_3907841.htm). Natürlich wird dann wieder ein Schulduger gesucht.

Über deinen Link kommt man nur auf die Spiegel-Startseite. Hast du mal einen, der direkt zum Artikel führt?

Ulrike

winnkler
15. February 2006, 01:26
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,400949,00.html

dann sind wir wiedermal am -- 15. September -- von gallus gallis visionen. mal sehen, welche wege der wahn- und unsinn diesmal gehen wird.

gute nacht,
in allerlei hinsicht.

winnkler

Alfred Klein
15. February 2006, 13:01
Ich zitiere mal den letzten Absatz aus dem Spiegel:

EU-Experten für Tierseuchen kommen morgen in Brüssel zusammen, um über weitere Schutzmaßnahmen gegen die auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe zu beraten. Die habens immer noch nicht begriffen.
Jede normale jährlich auftretende Grippeepidemie ist mindestens genau so gefährlich wie die Vogelgrippe momentan.
Die Presse schürt also weiterhin die Angst und verbreitet Panik.
Nach Angaben des WDR gestern am späten Abend in einer Sondersendung werden selbst bei einer Pandemie statistisch gesehen 99% der Menschen überleben.

aday
15. February 2006, 15:09
Die habens immer noch nicht begriffen.
Jede normale jährlich auftretende Grippeepidemie ist mindestens genau so gefährlich wie die Vogelgrippe momentan.
Die Presse schürt also weiterhin die Angst und verbreitet Panik.
Nach Angaben des WDR gestern am späten Abend in einer Sondersendung werden selbst bei einer Pandemie statistisch gesehen 99% der Menschen überleben.

Derzeitiger stand der Weltbevölkerung:(stand 15.02.2006, 15.00Uhr)
6.527.166.528

wenn also 99% Überleben, das sind:
6.461.894.862,72

dann Sterben also laut Alfred NUR:
65.271.665,28 Menschen.

Ich fasse das mal in Worten:
65Millionen 271Tausend 665,28 Tote Menschen
oder fünfundsechsig Millionen zweihundertsiebenunddreißigt Tausend sechshundertfünfundsechsig Komma achtundzwanzig.

Ist ja nur etwas über das dreifache der Spanischen Grippe, die als bisher schlimmste "Seuche" eingestuft wurde.

Wäre etwas weniger als die Einwohnerzakl in Deutschland.

megaturtle
15. February 2006, 15:46
Achtung Ironie

Vielleicht löst das ja das Problem mit der hohen Arbeistlosigkeit?

Ironie Aus

Alfred Klein
15. February 2006, 16:01
Äh, Aday
Du hast geschrieben:
dann Sterben also laut Alfred NUR:
65.271.665,28 Menschen. Das mit den *,28 am Ende der Zahl verstehe ich nicht. Wie meinst Du denn das?

@ megaturtle
(Ironie)
Und zusätzlich wird die Rentenkasse massiv entlastet. Die alten Leute dürften die geringeren Chancen haben.
(/ Ironie)

megaturtle
15. February 2006, 16:06
IronieAn
Stimmt Alfred. Gleich 2 Probleme auf einmal gelöst
IronieAus

winnkler
15. February 2006, 21:37
<ironie>
dann spart man doch am besten auch gleich mit impstoff bei denen, die sowieso eher die geringeren chancen haben...
</ironie>

aber echt mal, immer schön aufpassen, dass man nicht von "höheren mächten" instrumentalisiert/verarscht/benutzt etc. wird.

winnkler

aday
15. February 2006, 22:56
Äh, Aday
Du hast geschrieben: Das mit den *,28 am Ende der Zahl verstehe ich nicht. Wie meinst Du denn das?

Bevor du mir noch vorwirfst ich würde übertreiben wenn ich 65.271.666 aufgerundet hätte weil es eigentlich keine halben oder viertel- Menschen gibt, habe ich dir das mal auf zwei Nachkommastellen ausgerechnet.

aday
15. February 2006, 23:02
(Ironie)
Und zusätzlich wird die Rentenkasse massiv entlastet. Die alten Leute dürften die geringeren Chancen haben.
(/ Ironie)Und natürlich nicht vergessen vorallem die Kinder die mindestens genauso stark betroffen sein werden wie unsere älteren Mitbürger. Wir sparen uns dann ein haufen Geld in unserem Bildungs- und Betreuungssytem.
Wer zahlt aber dann in vielleicht 15- 20 Jahren in die Rentenkassen ein, wenn eine großteil einer Generation fehlt und dafür die neuen Rentner wieder massiv da sind.
Meint ihr nicht, eure verharmlosungen gehen etwas zu weit? Mit Witz hat so etwas was einige mit Autounfällen usw. vergleichen nichts zu tun.

Harry
15. February 2006, 23:27
Wobei die 99% eher die Untergrenze sind.
Realistische Schätzungen gehen davon aus das etwa 30% der Weltbevölkerung erkranken könnten (ist nur ein Mittelwert, kann weniger aber auch bi zu 50% sein). Wobei erkranken nicht gleichzusetzen mit sterben ist, das hängt dann davon ab welche Gewebe der Virus befällt usw..
Wenn sich der Virus als eher harmlos ausweist wie der der letzten Pandemie werdens wohl weit weniger sein, wenn er eher richtung Spanische Grippe geht, mehr..

Aber noch sind wir ja, zum Glück, nicht so weit ;)

aday
16. February 2006, 07:49
Wobei die 99% eher die Untergrenze sind.
Realistische Schätzungen gehen davon aus das etwa 30% der Weltbevölkerung erkranken könnten (ist nur ein Mittelwert, kann weniger aber auch bi zu 50% sein). Wobei erkranken nicht gleichzusetzen mit sterben ist, das hängt dann davon ab welche Gewebe der Virus befällt usw..
Wenn sich der Virus als eher harmlos ausweist wie der der letzten Pandemie werdens wohl weit weniger sein, wenn er eher richtung Spanische Grippe geht, mehr..

Aber noch sind wir ja, zum Glück, nicht so weit ;)
Nur zur Gedächtnisstütze:
Wieviele Erkrankungsfälle sind bisher bekannt geworden an dem bisherigen H5N1, ca 200? Wieviele sind davon bereits verstorben, ca. 90? Also fast die Hälfte.

Wenn jetzt 30% der Bevölkerung an einem Mutierten Human-Vogelgrippevirus erkranken, würden dann vielleicht auch knap 50% der erkrankten Sterben? Kann man ja fast Annehmen. Wären also ca 15% der Weltbevölkerung, also gerade 15 mal über 65 Millionen. Das geht am ende dann schon in die Milliarden Menschenleben, also eine 1 mit 9 Nullen, oder 1.000.000.000!