Vollständige Version anzeigen : Protestmailaktion-Vogelarten im Norden unter Beschuss
DUNADAN
16. September 2005, 20:30
Liebe Freunde,
hier eine Meldung des NABU-Schleswig-Holstein. Bitte beteiligt Euch unter der angegebenen Adresse. Danke für Eure Mithilfe!
Der NABU startet seit heute im Internet unter www.NABU-SH.de eine Aktion gegen den vom Landwirtschaftsministerium vorgelegten Entwurf einer neuen Landesjagdzeitenverordnung. Der NABU bietet ab sofort auf seinen Seiten die Möglichkeit, per email Minister von Bötticher aufzufordern, den vorgelegten Entwurf zurückzuziehen. Die Aktion wendet sich insbesondere an Naturinteressierte, Touristen und Tierfreunde, bei denen die „Rolle Rückwärts“ im Natur- und Artenschutz befremden auslöst und die einen erheblichen Imageschaden für das Tourismus-Land Schleswig-Holstein befürchten. Bislang macht das zuständige Ministerium keine Anstalten, sich inhaltlich schlüssig mit dem Thema auseinanderzusetzen, sondern schiebt formaljuristische Gründe vor, die jedoch nicht stichhaltig sind.
Schleswig-Holstein hat europaweit eine herausragende Stellung als Drehscheibe des Vogelzuges. Eine Reihe bedrohter Arten rastet und überwintert hier in selbst im internationalen Vergleich beachtlichen Konzentrationen. Viele Urlauber aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland reisen in das nördlichste Bundesland gerade um die in weiten Teilen noch intakte Natur ungestört genießen zu können.
Das Land Schleswig-Holstein hat dieser besonderen Situation in den vergangenen Jahren u.a. dadurch Rechnung getragen, dass es die Jagdausübung zur Minimierung von Störungen auf begrenzte Zeitabschnitte konzentrierte und Vögel, die leicht mit gefährdeten Arten verwechselt werden können, unter ganzjährigen Schutz stellte. So durften bislang Höckerschwäne wegen der Verwechslungsgefahr mit rastenden Sing- oder Zwergschwänen nur sehr eingeschränkt geschossen werden. Saatgänse genossen totale Schonzeit, um Verwechselungen mit den seltenen Kurzschnabel- und Waldsaatgänsen zu vermeiden. Vogelarten, die wie Tafel-, Knäk- und Spießente nur in geringer Zahl im Lande brüten, wurden meist ebenfalls dem Jagddruck entzogen. Als gewollter Nebeneffekt verbesserten sich vielfach die Beobachtungsmöglichkeiten für Tiere durch deren verminderte Fluchtdistanz. Bisher beachtete die Jagdpolitik des Landes zudem weitgehend den ethischen Grundsatz, mit ihrem Fell oder Fleisch nicht verwertbare Tiere auch nicht jagdlich verfolgen zu lassen.
Durch dieses fortschrittliche Vorgehen ist das Ansehen des Landes über Schleswig-Holstein hinaus bei naturinteressierten Menschen deutlich gestiegen.
Dennoch beabsichtigt das Ministerium, diese moderne Landesjagdzeitenverordnung mit einem Schlag zugunsten völlig überkommener Vorstellungen der Jägerschaft zu beseitigen. Nicht nur, dass für fast alle Arten die Jagdzeiten – teilweise erheblich – verlängert werden sollen. Es sollen auch (mit Ausnahme der Ringelgans) alle Arten, die bisher Vollschonung genossen haben, wieder beschossen werden dürfen. Mit der ökologisch unsinnigen Jagd auf Rabenvögel, Möwen, Höckerschwan, Mauswiesel und andere werden – entgegen den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes – hochentwickelte Tiere ohne vernünftigen Grund getötet, um dann ungenutzt weggeworfen oder bestenfalls vergraben zu werden.
Die Umsetzung der geplanten Landesjagdzeitenverordnung würde Schleswig-Holstein in Sachen Jagdpolitik im Ländervergleich zum absoluten Schlusslicht werden lassen und damit das Profil als fortschrittliches Bundesland erheblich schädigen.
Ausführliche Informationen und Hintergründe hält der NABU auf seinen Internetseiten unter www.NABU-SH.de bereit.
owl
16. September 2005, 21:11
Hallo Oscar
meine Protestmail ist eben raus.
Bin einfach bloss noch entsetzt :( 0l
Hoffentlich machen viele mit
südwind
16. September 2005, 21:12
bin auch schon dabei. klardoch. :zustimm:
Peregrinus
17. September 2005, 11:57
Hallo Leute,
Wollen wir mal sachlich ergründen, was da gemacht werden soll: Fakt ist, daß es gerade in den nördlichen Teilen Deutschlands sehr häufig zu erheblichen Wildschäden durch Gänse kommt, allen voran die Tundrasaatgans, die Bläßgans und die Graugans. Höckerschwäne gibt es im gesamten Land viel zu viele. Sie führen u.a. zur überstarken Eutrophierung so mancher kleinerer Binnengewässer. Verlochen? Gänsebraten sollen sehr lecker sein, debenso Schwan, der biologisch gesehen nichts weiter als eine große weiße Gans ist!
Die Diskussion über Rabenvögel führen wir an anderer Stelle und zum Thema Mauswiesel kann ich nur sagen: Niemand jagt gezielt auf sie. Geschossen werden sie praktisch nie, nur gelegentlich sind sie Beifang in Hermelinfallen. Das Fell kann ebenfalls verwertet werden, wie beim Hermelin.
Verwechslungsgefahr mit anderen Arten? Wer die jagdbaren und die nicht jagdbaren Arten ernsthaft verwechselt, sollte nochmals die jagdliche Schulbank drücken. Vorsätzliche Fehlabschüsse sind auch hier ein Verstoß gegen Jagd- und Naturschutzgesetze und werden nur von wenigen Schwarzen Schafen getätigt.
Es geht hier um Regulation überhöhter Bestände zur Verminderung von Schäden. Die indirekte Aussage, daß es ausschließlich um das Frönen der Jagdlust gehen soll, kann ich nicht nachvollziehen.
LG
Pere ;)
st68
17. September 2005, 12:31
Verwechslungsgefahr mit anderen Arten? Wer die jagdbaren und die nicht jagdbaren Arten ernsthaft verwechselt, sollte nochmals die jagdliche Schulbank drücken.
was sagt eigendlich der gesunde menschenverstand von tier- und artenschützern zu dem vorstoß von nabu und anderen wolfsfreunden, daß es ein totales abschußverbot von wildernden hunden geben soll, um der verwechslungsgefahr mit dem wolf zu engehn? ist das aus tier- oder artenschützerischer sicht überhaupt vertretbar und steht das noch im gesunden verhältnis zu den schäden durch wildernde hunde?
(nicht ganz zum thema passend, aber irgendwie doch in der richtung)
Peregrinus
17. September 2005, 13:48
was sagt eigendlich der gesunde menschenverstand von tier- und artenschützern zu dem vorstoß von nabu und anderen wolfsfreunden, daß es ein totales abschußverbot von wildernden hunden geben soll, um der verwechslungsgefahr mit dem wolf zu engehn? ist das aus tier- oder artenschützerischer sicht überhaupt vertretbar und steht das noch im gesunden verhältnis zu den schäden durch wildernde hunde?
(nicht ganz zum thema passend, aber irgendwie doch in der richtung)
Dieses Verbot gibt es zwar momentan auf dem Papier nicht, de facto aber schon. Es dürfen nur ganz bestimmte Jägerkreise wildernde Hunde schießen, und nur dann, wenn der Hund nachweislich Rehe jagt. Es darf aber weder ein Jagd- noch sonstiger Nutzhund sein. Blieben also nur noch "Moderassen" und Mischlinge, wobei letztere durchaus Jagd- oder Schutzausbildung haben können. Die meist kleinen "Moderassen" reißen eh keine Rehe. Einen wildernden Hund zu schießen ist - wenngleich sinnvoll erscheindend - ein sehr heißes Eisen, bei dessen Anfassen man schon mit einem Fuß den Jagdschein los hat. Unter den genannten Bedingungen ist eine Verwechslung mit dem Wolf jedoch praktisch ausgeschlossen.
LG
Pere ;)
Vogelklappe
17. September 2005, 14:06
Ist denn der, der einen Wolf mit einem Hund verwechselt und erschossen hat, seinen Jagdschein losgeworden ?
Peregrinus
17. September 2005, 14:19
Ist denn der, der einen Wolf mit einem Hund verwechselt und erschossen hat, seinen Jagdschein losgeworden ?
Weiß ich nicht, müßt ich nachforschen.
LG
Pere ;)
Vogelklappe
17. September 2005, 14:47
Hallo Pere,
habe nur deshalb nachgefragt:
Einen wildernden Hund zu schießen ist ... ein sehr heißes Eisen, bei dessen Anfassen man schon mit einem Fuß den Jagdschein los hat.
Wieviele solcher Fälle hast Du verfolgt ? Und wieviele, bei denen es weder zu einer Verurteilung noch zu einer Aberkennung des Jagdscheines kam ? Mir sind keine Fälle von Jagdscheinentzug bekannt, außer bei Verurteilung wegen einer Straftat, nach der die persönliche Zuverlässigkeit nicht mehr gegeben war.
Peregrinus
17. September 2005, 17:47
Hallo Vogelklappe,
aus meinem persönlichen Umfeld sind mir keine Fälle bekannt, in denen solche Hunde geschossen wurden, somit auch keine Fälle von Jagdscheinentzug. Ich weiß aber von meiner Ausbildung her, daß es sehr schnell zu einer Anklage kommen kann - und vor Gericht und auf hoher See ist der Ausgang ungewiß. Deshalb wurde uns nahegelegt, im Zweifelsfalle den Finger gerade zu lassen, denn der Wert eines Rehes liegt weit unter dem Wert eines evtl. ausgebildeten Hundes. Außerdem muß zunächst der Versuch gemacht werden, den Hund einzufangen - wie realistisch bei einem ernsthaft wildernden Hund.
Wie auch immer: Ich schieße keine Hunde, das ist mir zu heiß.
LG
Pere ;)
aday
19. September 2005, 07:56
Ist denn der, der einen Wolf mit einem Hund verwechselt und erschossen hat, seinen Jagdschein losgeworden ?
Welcher?
Derjenige der damals einen "durchgeknallten" ausgebrochenen Wolf(shund) erschossen hatte, der eine ziemlich "agressive" Art hatte und neben den Jokkern, auch dem Jäger unmissverständlich klar gemacht hatte, weg von meinem Reh? Hätte höchst wahrscheinlich genauso gehandelt weil ich doch schon an meinem Leben hänge und Tollwut bei einem Hund ja auch nicht gerade auszuschliessen ist, zudem ja auch gar nicht bekannt war, wo der Wolf herkam und er als "zahmer" Wolf gegenüber Menschen sicher nicht gerade als ungefährlich einzustufen war, wie sich später herausstellte.
Ja, auch die Halter wo dieser Wolf und auch bereits vorher ein weiterer Wolf ausgerissen sind, durften weiterhin Wölfe halten, was für mich schon eher unverständlich ist. Spricht nicht gerade für die Zuverlässigkeit des Halters.
Im Osten der Rebuplik sind so meine ich schon der ein oder andere Jagdschein wegen Wolfabschuß eingezogen wurden. Dort ist in manchen Gegenden ja auch immerhin mit Wölfen zu rechnen und die Wahrscheinlichkeit das es sich um einen "Wolfshund" der wildert handelt, wesentlich geringer ist, als weiter westlich, auf den angeblichen früheren Wolfs-Fern-Wechseln nach Spanien, wo grüne Minister gelegentlich jubilieren wenn ein Wolf auftaucht, der sich aber dann bisher immer als ein ausgebrochener zahmer Wolf herausstellte.
Schon mal versucht einen wildernden Hund einzufangen?
1x Versucht, nicht geschaft, zumindest hat er das wildern aber eingestellt für den Moment. Das Tier wurde gemeldet und durfte seitdem nicht mehr von der Leine im Feld. Mittlerweile wegen Kinder am Schulbus beissen eingeschläfert.
Einen "Blindenhund" ohne Halsung habe ich mal laufen lassen, nachdem ich ihm einen "Warnschuß" vorgesetzt habe. Der Hund und der blinde Besitzer war mir persönlich bekannt, sonst wäre der Hund nicht mehr lebend nach Hause gekommen. War auch nicht das erste mal für den Hund gewesen.
Und:
Ich darf und muß sogar von Gesetzeswegen gegen wildernde Hunde und Katzen vorgehen und darf auch schiessen.
Das Tierheim sieht mich schon gar nicht mehr gerne, wenn ich mal wieder mit einer eingefangenen Katze komme.
Das Änderungen im dortigen Jagdbesetz / verordnung schon seit langem überfällig waren, müßte jedem eigentlich einleuchten, wenn er sich mit dem Thema etwas auseinandersetzt.
Vogelklappe
19. September 2005, 19:00
Im eingestellten Thema habe ich das Stichwort Verwechslungsgefahr aufgegriffen.
Saatgänse genossen totale Schonzeit, um Verwechselungen mit den seltenen Kurzschnabel- und Waldsaatgänsen zu vermeiden. Geschützte Vogelarten dürfen nicht geschossen werden. Wer sie nicht eindeutig „ansprechen“ kann, muß den Finger gerade lassen. Ist doch zumutbar, oder, aday ?
Ich darf und muß sogar von Gesetzeswegen gegen wildernde Hunde und Katzen vorgehen und darf auch schiessen. Ist mir bekannt (das Dürfen, nicht das Müssen). Was ich nicht wusste, ist:
Pere: Dieses Verbot gibt es zwar momentan auf dem Papier nicht, de facto aber schon. Es dürfen nur ganz bestimmte Jägerkreise wildernde Hunde schießen, und nur dann, wenn der Hund nachweislich Rehe jagt. Es darf aber weder ein Jagd- noch sonstiger Nutzhund sein.
Welcher? ...der eine ziemlich "agressive" Art hatte und neben den Jokkern, auch dem Jäger unmissverständlich klar gemacht hatte, weg von meinem Reh? Was denn nun ? War dieser Wolf „aggressiv“ gegen Jogger oder hat er nur – völlig normal für ein hungriges Tier – seine Beute verteidigt ?
...und Tollwut bei einem Hund ja auch nicht gerade auszuschliessen ist... Tollwut ist stark zurückgegangen, die meisten Hunde sind geimpft, und der Impfschutz hält über 15 Jahre (an mir verifiziert). Auszuschließen ist sie auch bei keinem Wildtier, trotzdem werden sie nicht alle geschossen.
...und er als "zahmer" Wolf gegenüber Menschen sicher nicht gerade als ungefährlich einzustufen war, wie sich später herausstellte. Wo ist er denn Menschen gefährlich geworden ? Er wurde geschossen, weil der Schütze ihn mit einem Hund verwechselt hat.
Im Osten der Rebuplik sind so meine ich schon der ein oder andere Jagdschein wegen Wolfabschuß eingezogen wurden. Das war ja meine Frage: sind schon einmal Jagdscheine wegen Verwechslungen eingezogen worden oder nicht ? Oder warum wird darauf mit allgemeinen Schießrestriktionen reagiert ?
...und die Wahrscheinlichkeit das es sich um einen "Wolfshund" der wildert handelt, wesentlich geringer ist, als weiter westlich,... Was meinst Du denn mit Wolfs-Hund ?
Schon mal versucht einen wildernden Hund einzufangen?
Ja, geht ganz gut mit Pferd, vor dem auch das Wild nicht abhaut, wenn man die Reitwege verlässt und Futter zum Locken dabei hat. Allerdings darf man dann nebenher zu Fuß zurückgehen, wenn der Hund nicht an Pferde gewöhnt ist.
Einen "Blindenhund" ohne Halsung habe ich mal laufen lassen, ... Persönliche Beispiele kann ich auch anbringen, aber wozu, wenn Leute wie Du ständig meine Glaubwürdigkeit anzweifeln ?
Das Land Schleswig-Holstein hat dieser besonderen Situation in den vergangenen Jahren u.a. dadurch Rechnung getragen, dass es ...Vögel, die leicht mit gefährdeten Arten verwechselt werden können, unter ganzjährigen Schutz stellte. Mir ging es um die Frage, warum Verwechslungen offenbar so häufig vorkommen, dass mit generellen Verboten reagiert wird und ob sie nicht durch personenbezogene Sanktionen zu unterbinden sind.
südwind
19. September 2005, 20:21
wie steht es denn bei den jägern, mit dem nachweis einer guten sehfähigkeit?
wird überhaupt eine gute sehfähigkeit bei der jagd gefordert? oder kann man auch halb blind zur jagd? wer kontrolliert das? oder wird da garnicht nachgefragt? so wie ich erfahren konnte, passieren die meisten jagdunfälle bei den älteren jagenden und bei den alten.
Vogelklappe
19. September 2005, 20:51
Hallo südwind,
es wird kein Sehtest für die Jägerprüfung oder Verlängerung des Jagdscheins verlangt, wenn Du das meinst. In Deutschland darf man aber auch bis ins hohe Alter ohne Sehtest Auto fahren, außer wenn man auffällt.
Pere: Daß oft viel zu weit geschossen wird liegt weniger daran, daß der Jäger ein "Anbleien" (wie es so schön heißt) billigend in Kauf nimmt, sondern daß die Entfernungen fast immer deutlich unterschätzt werden. Dazu unpassende Flinten und wenig Übung ... der Rest ist klar. Unzureichendes Augenmass gibt es in jedem Alter und ist zum größten Teil schlicht durch Übung zu beheben. Als Entschuldigung taugt es ganz sicher nicht.
südwind
19. September 2005, 22:08
hallo vogelklappe,
danke für die antwort.
zumindest müssen autofahrer vor der führerscheinprüfung einen sehtest machen. bei brillenträgern wird das im führerschein eingetragen.
wird bei der jägerprüfung auch ein sehtest gemacht und die brille im jagdschein eingetragen?
autofahrer werden ja auch kontrolliert. wenn die erforderliche brille dann nicht aufgesetzt ist, gibts bussgeld oder vielleicht führerscheinentzug?
taxifahrer z.b. müssen alle zwei jahre den sehtest machen. sicher alle, die personenbeförderung zum beruf haben.
Vogelklappe
19. September 2005, 22:13
wird bei der jägerprüfung auch ein sehtest gemacht und die brille im jagdschein eingetragen? Nein, wie ich schrieb:
es wird kein Sehtest für die Jägerprüfung...verlangt aber: man muß die Schießprüfung bestehen, auf die Scheibe mit der Büchse und auf Tontauben mit der Flinte. Wenn man also dabei die erforderliche Trefferzahl nicht erzielt, fällt man durch.
aday
20. September 2005, 08:59
Geschützte Vogelarten dürfen nicht geschossen werden. Wer sie nicht eindeutig „ansprechen“ kann, muß den Finger gerade lassen. Ist doch zumutbar, oder, aday ?War noch nie anders. Das Wild wird angesprochen (sehen, zuordnen nach besten wissen und Gewissen) und erlegt oder auch nicht. Ich setze dabei voraus, das man die Wildart kennt.
Ist mir bekannt (das Dürfen, nicht das Müssen). Was ich nicht wusste, ist:
zumindest in Hessen ist es so, das der Pächter und auch der Jagdschutzausführende eigentlich nur dazu berechtigt und auch verpflichtet ist zum Schutz der Wildlebenden Tiere, wildernde Hunde und Katzen selbst mit der Schußwaffe am wildern zu hindern. Auf "Jagdgäste" kann es unter umständen (z.B. bei einem akuten Fall von wildernden Hunden) auch erweitert werden.
Was denn nun ? War dieser Wolf „aggressiv“ gegen Jogger oder hat er nur – völlig normal für ein hungriges Tier – seine Beute verteidigt ?Ist es normal für einen Menschen von einem "wilden" Wolf selbst an der Beute "angeknurrt" zu werden? Ich glaube mal die Fachleute sagen, eher nicht (scheu).
Tollwut ist stark zurückgegangen, die meisten Hunde sind geimpft, und der Impfschutz hält über 15 Jahre (an mir verifiziert). Auszuschließen ist sie auch bei keinem Wildtier, trotzdem werden sie nicht alle geschossen.Falsche Aussage! Du solltest trennen zwischen Jagdhunden und "Schoßhunden". Die meisten Jagdhunde sind geimpft, der Impfstatus bei den "Schoßhunden": die weningsten!
Und von wegen 1 Spritze dann ein lebenlang (15Jahre)Schutz.
Ein wirksamer Impfschutz liegt vor, wenn die Impfung im Falle einer Erstimpfung mindestens 30 Tage und höchstens 12 Monate zurückliegt oder im Falle der Wiederholungsimpfung längstens 12 Monate nach vorangegangener Tollwutimpfung durchgeführt worden ist und längstens 12 Monate zurückliegt.Bemerkung: so etwas lernt man beim Jagdschein z.B. auch!
Wo ist er denn Menschen gefährlich geworden ? Er wurde geschossen, weil der Schütze ihn mit einem Hund verwechselt hat.Er hat ihn als Hunderasse angesprochen die dem Wolf ähnelt. Das Verhalten des vermeintlichen Hundes war zumindest nicht Wolf-üblich, eher Hunde-üblich und versucht einzufangen hätte ich einen aggressiven Hund auch nicht.
Das war ja meine Frage: sind schon einmal Jagdscheine wegen Verwechslungen eingezogen worden oder nicht ? Oder warum wird darauf mit allgemeinen Schießrestriktionen reagiert ?
Was meinst Du denn mit Wolfs-Hund ?Empfehle mal zu suchen. Meine ist zumindest vor Jahren schon mal in Sachsen gewesen, wobei ich mir aber nicht so sicher bin, ob es eine verwechselung gewesen ist. Es ist nun mal so, das es Hunderassen gibt, die im Aussehen dem Wolf recht nahe kommen. Aus dem Grund wird es sich wohl in erster Linie um Verwechslungen handeln, oder Notwehr, ausser bei den Wölfen die auf Amtliche anweisung geschossen werden müssen, weil es sich um "zahme" sich nicht arttypisch verhaltene Tiere handelte, die aus Einrichtungen entkommen sind und eine Gefahr darstellen. Und hier meine ich sicher nicht die Gefahr wie bei Rotkäpchen, zumindest verhält sich ein "wilder" Wolf in der Regel nicht so.
Ja, geht ganz gut mit Pferd, vor dem auch das Wild nicht abhaut, wenn man die Reitwege verlässt und Futter zum Locken dabei hat. Allerdings darf man dann nebenher zu Fuß zurückgehen, wenn der Hund nicht an Pferde gewöhnt ist.
Persönliche Beispiele kann ich auch anbringen, aber wozu, wenn Leute wie Du ständig meine Glaubwürdigkeit anzweifeln ?
Mir ging es um die Frage, warum Verwechslungen offenbar so häufig vorkommen, dass mit generellen Verboten reagiert wird und ob sie nicht durch personenbezogene Sanktionen zu unterbinden sind.Schön für dich, das du es geschafft hast, einen Hund einzufangen. Es ist aber sicher ein Unterschied, ob du einen gemütlichen "freigänger" von 15 Jahren vor dir hast, oder einen Hund der gerade 5 Minuten in Feld und Wald hinter Rehwild hergehetzt hat und weit von der eigentlichen Spazierstrecke entfernt ist, also fremd.
?
Ja, geht ganz gut mit Pferd, vor dem auch das Wild nicht abhaut, wenn man die Reitwege verlässt Ich bezweifele jetzt nicht, das z.B. Rehwild das es vom Aufkommen der Reiterschar an Reitwegen irgendwann mal die Scheu verliert. Was bleibt den Tieren den auch anderst übrig, wenn Sie "fressen" wollen um nicht zu verhungern? Aber das ist nicht dder normalfall und das dürfte dir klar sein. Auch wir haben "Reitwege". Schön wäre es aber, wenn sich nicht eine Schar von Reitern der Querfeldein- Disziplin verschrieben hätten, quer selbst über eingesähte Äcker und durch Rückegassen im Wald. Selbst die Reiter die mit ihren Pferden auf den Wegen bleiben stören das Wild, denn dort ist es nicht normal, alle 5 Minuten eine "HoppeHüh" zu sehen.
südwind
20. September 2005, 09:02
hallo vogelklappe,
was mir noch so durch den kopf geht, ist die überlegung, dass autofahrer ja prinzipiell nicht die absicht verfolgen, ihr auto als waffe einzusetzen um der spezies mensch nachzustellen und zu reduzieren, auch wenn es genügend unfälle gibt mit toten. hinter der absicht, auto zu fahren, steckt, anundfürsich der harmlose wunsch, von a nach b zu kommen.
im unterschied dazu läuft der jäger gezielt mit einer waffe herum, vordergründig,um tiere zu töten. verhaltensauffälligkeiten sind im wald und feld wohl schwierig nachzuweisen. wer kann und wird das schon kontrollieren.
übungen im schiessen, zwecks treffsicherheit, sind keine pflicht bei jäger..
wenn es tatsächlich so ist, dass immermehr jagdunfälle geschehen, finde ich, dass eine kontrolle, mit dem nachweis eines sehtest mit schiessübungen, zusätzliche sicherheit bieten könnten. oder?
Meggy
20. September 2005, 09:12
von südwind: wie steht es denn bei den jägern, mit dem nachweis einer guten sehfähigkeit?
wird überhaupt eine gute sehfähigkeit bei der jagd gefordert? oder kann man auch halb blind zur jagd? wer kontrolliert das? oder wird da garnicht nachgefragt? so wie ich erfahren konnte, passieren die meisten jagdunfälle bei den älteren jagenden und bei den alten.
Na die werden ja wohl nicht blind zur Jagd gehen. Denn dann kann man nicht mal ein Schwein vom Menschen unterscheiden. Außerdem ist es für den Jäger sehr wichtig gut sehen zu können, schon allein zur eigenen Sicherheit.
Meinst du der Jäger nimmt seine Brille ab, so bald er den Wald betritt?
Es gibt Hunde, die sehen einem Wolf sehr ähnlich. Für einen Laie kaum zu unterscheiden. Nun stellen wir den Wolf neben solch einen Hund und du südwind entscheidest jetzt auf 100 m in der Dämmerung wer der Wolf und wer der Hund ist. Wenn du das 100 % schaffst, dann kannst du weiter über wildernde Hunde diskutieren. Ich garantiere dir aber, du schaffst es nicht, denn wenn mehrere Wissenschaftler in verschiedenen Instituten über 2 Jahre gebraucht haben anhand eines Schädels festzustellen, dass dieser Schädel von einem Wolf ist, zeugt das davon, dass es sehr schwierig ist, einen Hund von einem Wolf zu unterscheiden. Wie du siehtst, ist manches nicht so einfach, wie du es gerne hättest.
Was verstehst du unter Jagdunfälle? Was sind bei dir ältere Jagende und Alte?
Viele Grüße Meggy
aday
20. September 2005, 09:16
... Jäger...Jäger... Hallo Südwind, wenn du als aktive "Jägerhasserin" den Wunsch verspührst deine M.... abzulassen, dann solltest du vielleicht einen entsprechenden Tread in einem entsprechenden Forum aufmachen. Es gibt da sicher einige, wo du mit deinesgleichen dich weiter hochschaukeln kannst. Mit dem Thema haben deine Beiträge schon lange nichts mehr zu tun. Man kann noch nicht mal sagen, das du Fragen die am rande dazu anfallen nur beantwortest.
Nur zur Erinnerung:es geht doch hier eigentlich um eine Änderung eines Jagdgesetzes / Verordnung, die auch Vogelarten betrifft, oder etwa nicht?
Meggy
20. September 2005, 09:23
von südwind: was mir noch so durch den kopf geht, ist die überlegung, dass autofahrer ja prinzipiell nicht die absicht verfolgen, ihr auto als waffe einzusetzen um der spezies mensch nachzustellen und zu reduzieren, auch wenn es genügend unfälle gibt mit toten. hinter der absicht, auto zu fahren, steckt, anundfürsich der harmlose wunsch, von a nach b zu kommen.
Das mag für dich zu treffen und für viele ander Menschen auch. Aber für einige Menschen ist das Auto ein Pretigeobjekt. Für manche Männer potenzhebend, für manche auch Bestätigung ihrer Männlichkeit oder aber die bessere Frau. Warum wollen denn manche immer schnellere und bessere Autos. Nicht um von a nach b zu kommen.
von südwind: im unterschied dazu läuft der jäger gezielt mit einer waffe herum, vordergründig,um tiere zu töten. verhaltensauffälligkeiten sind im wald und feld wohl schwierig nachzuweisen. wer kann und wird das schon kontrollieren.
Das glaubst du doch nicht im Ernst. Was sind für dich Verhaltensauffälligkeiten? Denkst du wirklich, der Jäger schießt jeden Tag ein Tier tot? Gezielt läuft er mit der Waffe schon gar nicht rum, wenn dann hat er sie umhängen.
von südwind: übungen im schiessen, zwecks treffsicherheit, sind keine pflicht bei jäger..
Bist du dir da ganz sicher?
von südwind: wenn es tatsächlich so ist, dass immermehr jagdunfälle geschehen, finde ich, dass eine kontrolle, mit dem nachweis eines sehtest mit schiessübungen, zusätzliche sicherheit bieten könnten. oder?
Tatsächlich ist es so, dass nicht mehr Jagdunfälle heut zu tage passieren als in den vergangenen 60 Jahren geschehen sind. Wie soll nach deiner Ansicht eine Kontrolle stattfinden? Nach deiner Meinung reicht es, wenn der Jäger gut sieht und gut schießt bei einem Test. Ja, dann ist doch alles i.O.
Viele Grüße Meggy
Karin
20. September 2005, 10:08
Na die werden ja wohl nicht blind zur Jagd gehen. Denn dann kann man nicht mal ein Schwein vom Menschen unterscheiden.
Jou, so sieht das aus :D
http://www.welt.de/data/2003/08/22/157940.html
Außerdem ist es für den Jäger sehr wichtig gut sehen zu können, schon allein zur eigenen Sicherheit.
Meinst du der Jäger nimmt seine Brille ab, so bald er den Wald betritt?
Bei manchen könnte man diesen Eindruck haben, wenn sie gar Ponys mit Rehen oder Wildschweinen verwechseln.
Jäger sind auch nur Menschen und es gibt ´ne Menge Menschen, die nicht mal wahr haben wollen, wie schlecht sie sehen. Manche wissen es nicht mal.
Es gibt Hunde, die sehen einem Wolf sehr ähnlich. Für einen Laie kaum zu unterscheiden.
Aber Jäger dürften doch wohl keine Laien sein, oder ? Welche Hunde meinst Du denn ? Etwa Schäferhunde ?
Nun stellen wir den Wolf neben solch einen Hund und du südwind entscheidest jetzt auf 100 m in der Dämmerung wer der Wolf und wer der Hund ist.
1. ist Südwind kein Jäger und 2. scheint es Dir immer noch nicht geläufig zu sein, daß auch ein Jäger nur schießen darf, wenn er sein Ziel eindeutig bestimmen kann.
Wenn du das 100 % schaffst, dann kannst du weiter über wildernde Hunde diskutieren.
Das Meggsche Gesetz, oder was ist das nun für eine Logik ? :?
Ich garantiere dir aber, du schaffst es nicht, denn wenn mehrere Wissenschaftler in verschiedenen Instituten über 2 Jahre gebraucht haben anhand eines Schädels festzustellen, dass dieser Schädel von einem Wolf ist, zeugt das davon, dass es sehr schwierig ist, einen Hund von einem Wolf zu unterscheiden. Wie du siehtst, ist manches nicht so einfach, wie du es gerne hättest.
Ich geh mal ganz stark davon aus, daß im Wald keine Schädel rumlaufen, sondern Hunde bzw. Wölfe mit Gliedmaßen, Rumpf, Rute, Pelz und was sonst noch so zu einem funktionierenden Organismus gehört.
Vielleicht ist nicht alles so, wie Südwind es gern hätte, doch was sich manch anderer zusammenreimt gehört eher in die Kategorie "Märchenstunde".
Karin
20. September 2005, 10:21
was mir noch so durch den kopf geht, ist die überlegung, dass autofahrer ja prinzipiell nicht die absicht verfolgen, ihr auto als waffe einzusetzen um der spezies mensch nachzustellen und zu reduzieren, auch wenn es genügend unfälle gibt mit toten. hinter der absicht, auto zu fahren, steckt, anundfürsich der harmlose wunsch, von a nach b zu kommen.
Das mag für dich zu treffen und für viele ander Menschen auch. Aber für einige Menschen ist das Auto ein Pretigeobjekt. Für manche Männer potenzhebend, für manche auch Bestätigung ihrer Männlichkeit oder aber die bessere Frau. Warum wollen denn manche immer schnellere und bessere Autos. Nicht um von a nach b zu kommen.
Was soll uns das nun sagen ? Das es unter den Jägern manche gibt, die die Waffe als Bestätigung ihrer Männlichkeit brauchen oder diese statt Potenz haben oder gar als Frauenersatz ?
Meggy
20. September 2005, 10:31
Karin, zu dem eingestellten Link. Mal ehrlich, was haben die Menschen dort im Maisfeld verloren. Felder darf und hat man nicht zu betreten. Ich jedenfalls tobe nicht durchs Maisfeld.
von Karin: Aber Jäger dürften doch wohl keine Laien sein, oder ? Welche Hunde meinst Du denn ? Etwa Schäferhunde ?Wissenschaftler sind ja wohl auch keine Laien und sollten doch noch mehr Fachwissen über die Anatomie eines Tieres haben, als der Jäger.
Natürlich kein Schäferhund. Wobei es da aber auch zu Verwechslungen kommen kann (im Dunkeln, im Dickicht), denn nicht jeder Schäferhund ist knuddelig und hat ein dickes braun/weiß/schwarzes Fell. So weit ich weiß nennt man diese Hunde im Volksmund Wolfshunde.
von Karin:1. ist Südwind kein Jäger und 2. scheint es Dir immer noch nicht geläufig zu sein, daß auch ein Jäger nur schießen darf, wenn er sein Ziel eindeutig bestimmen kann.
Ich weiß nicht, ob südwind ein Jäger ist oder nicht. Sie zweifelt die Sehfähigkeit an und sie zweifelt es an, dass man einen Hund nicht mit einem Wolf verwechseln kann. Um diese Zweifel auszuräumen, muss man erst einmal selbst diese Situation testen.
Sicher darf der Jäger nur schießen, wenn er sein Ziel eindeutig bestimmen kann. Und wenn er bestimmt, dass ist ein wildernder Hund, hat er sein Ziel eindeutig bestimmt.
von Karin: Das Meggsche Gesetz, oder was ist das nun für eine Logik ?
Wenn du die Logik darin nicht erkennst, dann kann ich dir da auch nicht helfen, das Denken musst du schon selber tun.
von Karin: Ich geh mal ganz stark davon aus, daß im Wald keine Schädel rumlaufen, sondern Hunde bzw. Wölfe mit Gliedmaßen, Rumpf, Rute, Pelz und was sonst noch so zu einem funktionierenden Organismus gehört.
Ja, davon gehst du richtig aus. Und nun schlußfolgere mal.
von Karin: Vielleicht ist nicht alles so, wie Südwind es gern hätte, doch was sich manch anderer zusammenreimt gehört eher in die Kategorie "Märchenstunde".
Du gehst also davon aus, dass sich hier alle was zusammen reimen. Aha. Na gut, wenn das deine Meinung ist. Ich hoffe, du wirst hier nicht enttäuscht.
Viele Grüße Meggy
Vogelklappe
20. September 2005, 10:32
Ist es normal für einen Menschen von einem "wilden" Wolf selbst an der Beute "angeknurrt" zu werden? Ich glaube mal die Fachleute sagen, eher nicht (scheu). Damit muß man bei einem hungrigen Tier rechnen. Meine Frage war, wo der Wolf gegen Menschen aggressiv war (Jogger, etc.) ?
Falsche Aussage! Du solltest trennen zwischen Jagdhunden und "Schoßhunden". Die meisten Jagdhunde sind geimpft, der Impfstatus bei den "Schoßhunden": die weningsten! Woher nimmst Du denn immer solche Daten, aday ? Die Wartezimmer der Tierärzte sind doch voll von „Schoßhunden“, die jedes Jahr geimpft werden.
Und von wegen 1 Spritze dann ein lebenlang (15Jahre)Schutz.
Zitat: Ein wirksamer Impfschutz liegt vor, wenn die Impfung im Falle einer Erstimpfung mindestens 30 Tage und höchstens 12 Monate zurückliegt oder im Falle der Wiederholungsimpfung längstens 12 Monate nach vorangegangener Tollwutimpfung durchgeführt worden ist und längstens 12 Monate zurückliegt. Nein, aday. Du verwechselst den vom Hersteller garantierten und den vom Gesetzgeber anerkannten Impfschutz, der z. B. bei Verbringung ins Ausland nachgewiesen werden muß. Dies hat aber nichts mit dem tatsächlichen Schutzstatus zu tun, der mittels direktem Nachweis durch den Antikörpertiter nachweisbar ist. Laß’ bei einem Haustier, dessen Impfschutz nach Deiner Definition abgelaufen ist, die Titer prüfen (kostet ca. € 15,-) und Du wirst selbst sehen, dass er nicht nach einem Jahr unwirksam ist.
Bemerkung: so etwas lernt man beim Jagdschein z.B. auch! Und im Tiermedizinstudium. Allerdings nur deshalb, weil der Impferfolg sehr selten mittels Titererhebungen überprüft wird. Was schließt Du daraus ? Für meinen Teil kann ich nur jedem empfehlen, vor jeder Nachimpfung Titerbestimmungen zu machen, nicht nur, weil sie ein Bruchteil des Impfstoffes kosten.
Er hat ihn als Hunderasse angesprochen die dem Wolf ähnelt. Das Verhalten des vermeintlichen Hundes war zumindest nicht Wolf-üblich, eher Hunde-üblich ...Das Wild wird angesprochen (sehen, zuordnen nach besten wissen und Gewissen) und erlegt oder auch nicht. Genau, aday, „Ansprechen“ hat in erster Linie mit dem Sehen und Erkennen zu tun und nicht mit dem Verhalten. Und deshalb ist auch die Einlassung von Meggy irrelevant:
denn wenn mehrere Wissenschaftler in verschiedenen Instituten über 2 Jahre gebraucht haben anhand eines Schädels festzustellen, dass dieser Schädel von einem Wolf ist, zeugt das davon, dass es sehr schwierig ist, einen Hund von einem Wolf zu unterscheiden Nein, denn der Jäger hat ja keinen Schädel vor sich, sondern einen lebenden Wolf. Wenn er sich nicht sicher ist, worum es sich handelt, darf er nicht schießen. Ich kann es nur wiederholen: eindeutiges (nicht durch Ausschluss ermitteltes) „Ansprechen“ ist zwingende Voraussetzung für eine Schussabgabe.
...oder einen Hund der gerade 5 Minuten in Feld und Wald hinter Rehwild hergehetzt hat und weit von der eigentlichen Spazierstrecke entfernt ist... Genau das war der Fall. Und der Hund war zwei Jahre alt.
Ich bezweifele jetzt nicht, das z.B. Rehwild das es vom Aufkommen der Reiterschar an Reitwegen irgendwann mal die Scheu verliert. Das kann ich nicht sagen, weil ich immer allein im Wald war.
Hallo Südwind, wenn du als aktive "Jägerhasserin" den Wunsch verspührst deine M.... abzulassen, dann solltest du vielleicht einen entsprechenden Tread in einem entsprechenden Forum aufmachen. Dann halte Dich doch an Deine Worte, aday:
Schön wäre es aber, wenn sich nicht eine Schar von Reitern der Querfeldein- Disziplin verschrieben hätten, quer selbst über eingesähte Äcker und durch Rückegassen im Wald. Was tut denn das jetzt zur Sache ? Mit gleichem Recht kann hier jemand Einzelbeispiele von falschem Jägerverhalten anführen. Besser wäre es aber, wenn das unterbliebe, was völlig vom Thema wegführt.
tamborie
20. September 2005, 10:39
Das Meggsche Gesetz, oder was ist das nun für eine Logik ? :?
Merkst Du eigentlich nicht, dass Du nur noch nervst?
Tam
Die Aussage bezüglich Impfschutz von Vogelklappe stimmt.
Karin
20. September 2005, 10:48
Karin, zu dem eingestellten Link. Mal ehrlich, was haben die Menschen dort im Maisfeld verloren. Felder darf und hat man nicht zu betreten. Ich jedenfalls tobe nicht durchs Maisfeld.
Und deswegen darf ein Jäger sie erschiessen ? Weil sie dort eben nix zu suchen haben ? :?
Wissenschaftler sind ja wohl auch keine Laien und sollten doch noch mehr Fachwissen über die Anatomie eines Tieres haben, als der Jäger.
Nur das es nicht die Wissenschaftler sind, die mit einer scharfen Waffe durch den Wald rennen und versehentlich Tiere und Menschen erschiessen, die sie nicht erschiessen dürfen.
Natürlich kein Schäferhund. Wobei es da aber auch zu Verwechslungen kommen kann (im Dunkeln, im Dickicht), denn nicht jeder Schäferhund ist knuddelig und hat ein dickes braun/weiß/schwarzes Fell. So weit ich weiß nennt man diese Hunde im Volksmund Wolfshunde.
Bist Du schwer von Begriff ?
Auch ein Jäger darf nicht blindlings drauflosschiessen und schon garnicht, wenn er sein Ziel nicht bestimmen kann. Eine Verwechslung muß ausgeschlossen sein, wenn er einen Schuß abgibt. Das solltest auch Du begreifen können, Meggy. Ist das soooo schwierig ?
Ich weiß nicht, ob südwind ein Jäger ist oder nicht. Sie zweifelt die Sehfähigkeit an und sie zweifelt es an, dass man einen Hund nicht mit einem Wolf verwechseln kann.
Das hat sie nicht gesagt. Natürlich kann man einen Hund mit einem Wolf verwechseln.
Doch Jäger darf es nicht, wenn er einen Schuß auf dieses Tier abgibt !
Sicher darf der Jäger nur schießen, wenn er sein Ziel eindeutig bestimmen kann. Und wenn er bestimmt, dass ist ein wildernder Hund, hat er sein Ziel eindeutig bestimmt.
... und ihm wird der Jagdschein entzogen, vielleicht wird er auch noch verurteilt - hoffentlich !
Nee, so begriffsstutzig kann man garnicht sein :nene:
Wenn du die Logik darin nicht erkennst, dann kann ich dir da auch nicht helfen, .
Und wahrscheinlich auch allen anderen Menschen auf dieser Erde :zwinker:
Karin
20. September 2005, 10:57
@Tamborie : Du mußt nicht immer von Dir auf andere schießen ;).
Mich verwundert, daß Du nicht eine Deiner spitzen Bemerkungen in Richtung von Meggys absurder Logik loswirst. Du wirst das doch nicht alles für bare Münze nehmen, was sie hier zum besten gibt, oder ? :D
Karin
20. September 2005, 10:59
Du gehst also davon aus, dass sich hier alle was zusammen reimen.
Nein, das sagte ich nicht. Ich redet von "manchen", aber selbst das scheinst Du nicht zu verstehen :)
aday
20. September 2005, 11:01
Soweit zum Impfen gegen Tollwut.
Dieser ist derzeit nicht sehr stabil, weil
nur etwa 15 bis 20 Prozent aller Hunde, Katzen und Pferde konsequent vorschriftsmäßig geimpft
werden.http://www.bundestieraerztekammer.de/datei.htm?filename=merkimpfenallelang.pdf
Selbst eine 3 jährige Impfung gegen Tollwut (Mindestschutz den der Hersteller angibt) erreichen die weningsten Hunde, geschweige den die Titerbestimmung können Sie nachweisen.
Der Gesetzgeber hat sich sicher was dabei gedacht, als er die Empfehlungen von Wissenschaftlern umgesetzt hat.
Raven
20. September 2005, 11:03
Mich verwundert, daß Du nicht eine Deiner spitzen Bemerkungen in Richtung von Meggys absurder Logik loswirst. Du wirst das doch nicht alles für bare Münze nehmen, was sie hier zum besten gibt, oder ? :D
Nun begreift doch endlich mal, dass hier nur zwei Leute Recht haben: Karin und Südwind. Wie könnt ihr es nur verantworten, immer wieder daran zu zweifeln? Das muß ja zu psychischen Schäden bei denjenigen führen. [Ironie off]
Meggy
20. September 2005, 11:10
von Karin: Was soll uns das nun sagen ? Das es unter den Jägern manche gibt, die die Waffe als Bestätigung ihrer Männlichkeit brauchen oder diese statt Potenz haben oder gar als Frauenersatz ?
So in dieser Art hat sich zumindest Südwind schon mal geäußert.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es auch unter den Autofahrern Menschen gibt, die ihr Auto als eine Art Waffe sehen und verhaltensaufweisend sich auf der Straße bewegen. Der Vergleich Autofahrer und Jäger kommt nicht von mir.
Viele Grüße Meggy
südwind
20. September 2005, 11:27
Zitat:
von Karin: Was soll uns das nun sagen ? Das es unter den Jägern manche gibt, die die Waffe als Bestätigung ihrer Männlichkeit brauchen oder diese statt Potenz haben oder gar als Frauenersatz ?
So in dieser Art hat sich zumindest Südwind schon mal geäußert.nein, hab ich nicht.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es auch unter den Autofahrern Menschen gibt, die ihr Auto als eine Art Waffe sehen und verhaltensaufweisend sich auf der Straße bewegen. Der Vergleich Autofahrer und Jäger kommt nicht von mir.
Viele Grüße Meggy
solche fälle sind mir nicht bekannt, wo autofahrer ihr auto als waffe benutzen. wenn, dann wäre das die ausnahme.
jäger benutzen jedoch waffen prinzipiell.
kinder spielen gerne im maisfeld. wir taten es als kinder auch.
Karin
20. September 2005, 11:52
Nun begreift doch endlich mal, dass hier nur zwei Leute Recht haben: Karin und Südwind.
Ich bin mir sogar 100 %ig sicher, daß ich Recht habe, wenn ich sage, daß auch Jäger nicht berechtigt sind Menschen in Maisfeldern zu erschiessen, die sie für Wildschweine halten, ebensowenig, wie Wölfe zu töten, die sie für wildernde Hunde halten.
Wenn Du da anderer Ansicht bist - bitte schön
Raven
20. September 2005, 11:59
Ich bin mir sogar 100 %ig sicher, daß ich Recht habe, wenn ich sage, daß auch Jäger nicht berechtigt sind Menschen in Maisfeldern zu erschiessen, die sie für Wildschweine halten, ebensowenig, wie Wölfe zu töten, die sie für wildernde Hunde halten. Was für eine bahnbrechende Erkenntnis! :beifall:
Der Autofahrer ist auch nicht berechtigt, ein Kind zu überfahren, das, für ihn nicht erkennbar, plötzlich zwischen parkenden Autos auf die Straße rennt. Dennoch geschieht es!
Meggy
20. September 2005, 12:07
von Karin: Nur das es nicht die Wissenschaftler sind, die mit einer scharfen Waffe durch den Wald rennen und versehentlich Tiere und Menschen erschiessen, die sie nicht erschiessen dürfen.
Das ist wohl wahr. Ich wollte damit auch nur andeuten, dass es sogar Wissenschaftlern äußerst schwer fällt einen Wolf eindeutig von einem Hund zu unterscheiden. Schlußfolgerung daraus: dass es jedem anderen Menschen daher äußerst schwer fallen wird einen Wolf von einem Hund zu unterscheiden und jeder Mensch mit Sicherheit sagen würde, das ist ein Hund. Somit hat der Jäger auch sein Ziel eindeutig erkannt.
von Karin: Bist Du schwer von Begriff ?
Auch ein Jäger darf nicht blindlings drauflosschiessen und schon garnicht, wenn er sein Ziel nicht bestimmen kann. Eine Verwechslung muß ausgeschlossen sein, wenn er einen Schuß abgibt. Das solltest auch Du begreifen können, Meggy. Ist das soooo schwierig ?
von Karin: Das hat sie nicht gesagt. Natürlich kann man einen Hund mit einem Wolf verwechseln.
Doch Jäger darf es nicht, wenn er einen Schuß auf dieses Tier abgibt !
Das der Jäger nicht blind sein darf hatten wir ja nun schon festgestellt :zwinker:
Ironie bei Seite: Da der Jäger sein Ziel bestimmt, darf er auch schießen.
Eine Verwechslung sollte ausgeschlossen sein. Da der Jäger auch ein Mensch ist, und Menschen auch mal ein Fehlverhalten unterläuft und der Mensch nicht Unfehlbar ist, kann auch mal eine Verwechslung vorkommen. Das du dich nie irrst und nie etwas verwechselst und du Unfehlbar bist haben nun auch alle mit bekommen.
von Karin: Ich redet von "manchen", aber selbst das scheinst Du nicht zu verstehen
Richtig, du hast manche geschrieben. Das ist eine unbestimmte Zahl. Also ungenau. Alle ist genauso ungenau.
von Karin:... und ihm wird der Jagdschein entzogen, vielleicht wird er auch noch verurteilt - hoffentlich !
Nee, so begriffsstutzig kann man garnicht sein
Weil der Jäger einen wildernden Hund erschießt? Das Thema hatten wir schon mal in einem anderen Thread. In manchen Bundesländern ist es so, dass wildernde Hunde erschossen werden dürfen, bzw. sogar müssen.
von Karin: Und wahrscheinlich auch allen anderen Menschen auf dieser Erde
Dann komm hier bitte nicht und verlange irgendwelche anderen Hilfen, so nach dem Motto jeder einzelne kann was tun.
von Karin: Du wirst das doch nicht alles für bare Münze nehmen, was sie hier zum besten gibt, oder ?
Der Smily entkräftet nicht deine Worte. Das heißt auf Deutsch, du bist der Meinung, ich lüge dich an. Zum Besten muss ich hier nichts geben. Das übernimmst schon du.
Doch südwind, so etwas in dieser Art hast du schon in dem Thread wo es um Rabenvögel ging geäußert.
von südwind: solche fälle sind mir nicht bekannt, wo autofahrer ihr auto als waffe benutzen. wenn, dann wäre das die ausnahme.
Ausnahme? Steht nicht gerade jetzt ein Autofahrer vor Gericht. War nicht jetzt gerade / oder ist bald ein großes Autorennen auf der Autobahn in Bayern. Sind nicht schon viele Menschen durch Unfälle ums Leben gekommen.
Ausnahmen.
Danke für deine nicht gegebenen Antworten.
von südwind: jäger benutzen jedoch waffen prinzipiell.
Was heißt bei dir prinzipell?
von südwind: kinder spielen gerne im maisfeld. wir taten es als kinder auch.
Wir taten dies als Kinder nicht, da es verboten war und ist. Unser Eltern haben uns noch erzogen. Nur weil du das als Kind getan hast, ist das kein Freibrief für andere.
Dagmar, leider hast du so Recht.
Viele Grüße Meggy
südwind
20. September 2005, 12:25
dass die zahl der jagdunfälle zunimmt, wird auf dieser seite deutlich gemacht.
http://www.agranet.de/5990.php
Wir taten dies als Kinder nicht, da es verboten war und ist. Unser Eltern haben uns noch erzogen. Nur weil du das als Kind getan hast, ist das kein Freibrief für andere.
hää? da hat nun der jäger wohl gleich die möglichkeit, schlechterzogene kinder, zu reduzieren?? oder wie soll man diese äusserung verstehen? das kann ja nicht wahr sein?
Das ist wohl wahr. Ich wollte damit auch nur andeuten, dass es sogar Wissenschaftlern äußerst schwer fällt einen Wolf eindeutig von einem Hund zu unterscheiden. Schlußfolgerung daraus: dass es jedem anderen Menschen daher äußerst schwer fallen wird einen Wolf von einem Hund zu unterscheiden und jeder Mensch mit Sicherheit sagen würde, das ist ein Hund. Somit hat der Jäger auch sein Ziel eindeutig erkannt.
das tut nur noch weh.
Doch südwind, so etwas in dieser Art hast du schon in dem Thread wo es um Rabenvögel ging geäußert.
wo, ?
autofahrer unterstehen strassenverkehrskontrollen auch mit alkohol und drogentest.und werden bei verhaltensauffälligkeiten aus dem verkehr gezogen.
Karin
20. September 2005, 12:36
Das ist wohl wahr. Ich wollte damit auch nur andeuten, dass es sogar Wissenschaftlern äußerst schwer fällt einen Wolf eindeutig von einem Hund zu unterscheiden.
Nein Meggy, Du sprachst von der Unterscheidung eines Hunde- oder Wolfsschädels. Das ist ein ziemlich großer Unterschied zu den jeweiligen lebenden Tieren.
Schlußfolgerung daraus: dass es jedem anderen Menschen daher äußerst schwer fallen wird einen Wolf von einem Hund zu unterscheiden und jeder Mensch mit Sicherheit sagen würde, das ist ein Hund. Somit hat der Jäger auch sein Ziel eindeutig erkannt.
So kann man auch daraus nicht schlußfolgern, daß selbst ein Wissenschaftler einen lebenden Wolf nicht von einem lebenden Hund unterscheiden kann, ergo ein Jäger das auch nicht können muß.
Und wenn ein Jäger einen Wolf für einen Hund hält, dann hat er diesen ganz eindeutig nicht erkannt, auch wenn Du das noch 100 mal behauptest.
Das der Jäger nicht blind sein darf hatten wir ja nun schon festgestellt :zwinker:
Ironie bei Seite: Da der Jäger sein Ziel bestimmt, darf er auch schießen.
Eine Verwechslung sollte ausgeschlossen sein. Da der Jäger auch ein Mensch ist, und Menschen auch mal ein Fehlverhalten unterläuft und der Mensch nicht Unfehlbar ist, kann auch mal eine Verwechslung vorkommen.
Unwissenheit und Fehlverhalten schützt aber vor Strafe nicht. Etwas verwechseln ist keine eindeutige Bestimmung.
Das du dich nie irrst und nie etwas verwechselst und du Unfehlbar bist haben nun auch alle mit bekommen.
Hab ich das etwa behauptet ? Ich darf mich aber auch irren, wenn ich einen Wolf sehe und ihn für einen Hund halte, denn ich laufe nicht mit einen Gewehr rum und erschiesse diese Tiere.
Richtig, du hast manche geschrieben. Das ist eine unbestimmte Zahl. Also ungenau. Alle ist genauso ungenau.
Nö, alle sind alle und manche sind ein Teil von alle, aber das müssen nicht alle verstehen, doch ich hoffe manche tun es :D
Weil der Jäger einen wildernden Hund erschießt? Das Thema hatten wir schon mal in einem anderen Thread. In manchen Bundesländern ist es so, dass wildernde Hunde erschossen werden dürfen, bzw. sogar müssen.
Hat wer von dem Abschuß wildernder Hunde gesprochen ? Hier ging es um den Abschuß von Wölfen.
Dann komm hier bitte nicht und verlange irgendwelche anderen Hilfen, so nach dem Motto jeder einzelne kann was tun.
Genau, ich sprach von kann. Es gibt halt Ausnahmen und manche wollen auch einfach nicht ;)
Der Smily entkräftet nicht deine Worte. Das heißt auf Deutsch, du bist der Meinung, ich lüge dich an.
Ich sprach nicht von lügen, sondern eher von Einbildung :D
Doch südwind, so etwas in dieser Art hast du schon in dem Thread wo es um Rabenvögel ging geäußert.
Und was hat das nun mit diesem Thema zu tun ?
Ausnahme? Steht nicht gerade jetzt ein Autofahrer vor Gericht. War nicht jetzt gerade / oder ist bald ein großes Autorennen auf der Autobahn in Bayern. Sind nicht schon viele Menschen durch Unfälle ums Leben gekommen.
Ausnahmen.
Aha ! Also wird sowas bestraft. So wird auch bestraft, wenn ein Jäger Menschen und geschützte Tiere erschießt, auch wenn er sie "nur" verwechselt hat.
Wir taten dies als Kinder nicht, da es verboten war und ist. Unser Eltern haben uns noch erzogen. Nur weil du das als Kind getan hast, ist das kein Freibrief für andere.
Und weil Kinder etwas Verbotenes tun, darf man sie erschiessen ? :?
Karin
20. September 2005, 12:42
Was für eine bahnbrechende Erkenntnis! :beifall:
Der Autofahrer ist auch nicht berechtigt, ein Kind zu überfahren, das, für ihn nicht erkennbar, plötzlich zwischen parkenden Autos auf die Straße rennt. Dennoch geschieht es!
Nur mit dem kleinen Unterschied, daß der Autofahrer im Normalfall nicht nur das Kind mit etwas anderem verwechselt hat, sondern generell nicht berechtigt ist irgendein Lebewesen zu überfahren und er auch prinzipiell nicht deswegen losfährt :~
Scheinbar ist Dir das wirklich nicht klar und nun verstehe ich auch, warum das so eine bahnbrechende Erkenntnis für Dich sein muß.
Meggy
20. September 2005, 12:44
von südwind: dass die zahl der jagdunfälle zunimmt, wird auf dieser seite deutlich gemacht.
Es wird dort nicht deutlich gemacht, dass die Zahl der Jagdunfälle zunimmt, sondern dort geht es um die Folgen von Jagdunfällen und was für Jagdunfälle passieren können. Allein der Satz wo es um die Sorge der Zunahme von Unfällen geht, sagt nichts darüber aus, ob in den letzten 20 oder 30 oder 10 oder 5 Jahren die Jagdunfälle sich stark häufen bzw stetig zunehmen. Außerdem geht es in diesem Artikel um alle möglich passierenden Jagdunfälle.
Euch geht es doch aber um die Jagdunfälle, wo ein Hund mit dem Wolf verwechselt wird. Als nicht allgemein sondern ganz gezielt.
hää? da hat nun der jäger wohl gleich die möglichkeit, schlechterzogene kinder, zu reduzieren?? oder wie soll man diese äusserung verstehen? das kann ja nicht wahr sein?
Ich glaub das jetzt nicht, was du hier angeblich verstehst. Sag mal, bist du so oder tust du so?
von südwind: das tut nur noch weh.
Was tut da nur noch weh?
von südwind: wo, ?
Hatte ich bereits geschrieben.
Viele Grüße Meggy
st68
20. September 2005, 12:58
was sagt eigendlich der gesunde menschenverstand von tier- und artenschützern zu dem vorstoß von nabu und anderen wolfsfreunden, daß es ein totales abschußverbot von wildernden hunden geben soll, um der verwechslungsgefahr mit dem wolf zu engehn? ist das aus tier- oder artenschützerischer sicht überhaupt vertretbar und steht das noch im gesunden verhältnis zu den schäden durch wildernde hunde?
ich präzisiere die frage doch noch mal, um eine antwort zu erhalten, BEVOR auch dieser thread wieder wegen persönlichen angriffen und beleidigungen geschlossen wird:
schadet ein generelles abschußverbot von wildernden hunden nicht der heimischen tierwelt (rehe, hirsche, hasen, dachse, bodenbrüter, u.s.w.) mehr, als die wild lebenden wölfe in deutschland, dadurch gestiegene übelebenschancen haben?
südwind
20. September 2005, 13:08
LSV> Die Unfallschwerpunkte bei der Jagdausübung bleiben stets gleich: Abstürze von der Leiter, Fehler beim Umgang mit der Waffe sowie beim Aufstellen von Kanzeln.
Sorge bereitet die Zunahme von Unfällen durch Verwechslung der Ziele. Das ist nicht auf junge unerfahrene Jäger beschränkt, sondern auch alte Hasen verwechseln die Ziele. Ein Blick in die Vorschriften (VSG 4.4 „Jagd„ Paragraph 3 Absatz 4: „Ein Schuss darf erst abgegeben werden, wenn sich der Schütze vergewissert hat, dass niemand gefährdet wird.“) gibt dem Verletzten zwar Recht, hilft ihm aber wenig.
Beispiel: Mehrere Jäger ge*hen zur Jagd. Sie werden in ihre Bereiche eingewiesen und sollen nach Beendigung wieder abgeholt werden. Trotzdem verlässt einer der Jäger seinen zugewiesenen Platz und pirscht durch das Maisfeld. Sein Jagdkollege nimmt das Rascheln wahr, spricht das vermeintliche Tier nicht richtig an. Der Schuss geht los und trifft seinen Jagdkollegen tödlich.
das fettgedruckte wurde von mir hervorgehoben.
nein zahlen sind nicht angegeben, habe ich auch nicht behauptet aber man macht sich über die zunahme der unfälle auch bei den alten hasen kopfzerbrechen, bei der LSV.das ist fakt.
Das es unter den Jägern manche gibt, die die Waffe als Bestätigung ihrer Männlichkeit brauchen oder diese statt Potenz haben oder gar als Frauenersatz ?
da hätte ich schon gerne mein eigenes zitat. das kannst du aber nicht bringen.
Karin
20. September 2005, 13:12
schadet ein generelles abschußverbot von wildernden hunden nicht der heimischen tierwelt (rehe, hirsche, hasen, dachse, bodenbrüter, u.s.w.) mehr, als die wild lebenden wölfe in deutschland, dadurch gestiegene übelebenschancen haben?
Scheinbar geht es nicht anders, wenn Jäger Hunde nicht von Wölfen unterscheiden können bzw. dennoch schießen, obwohl sie sich nicht sicher sind, was sie da töten. Ein toter Hund macht einen toten Wolf nicht lebendiger und von letzteren gibt es nun mal nur sehr wenige.
Der Wolf hat hierzulande nur einen Feind und das ist der Mensch. Da die meisten Wölfe von Jägern erschossen werden, ist beim Schutz dort anzusetzen.
Meggy
20. September 2005, 13:18
von Karin: Nein Meggy, Du sprachst von der Unterscheidung eines Hunde- oder Wolfsschädels. Das ist ein ziemlich großer Unterschied zu den jeweiligen lebenden Tieren.Ich hatte absichtlich von einem Schädel geschrieben, da man dort die Unterschiede am besten feststellen kann. Natürlich haben die Wissenschaftler das ganze Tier untersucht, aber der Schädel ist für die Bestimmung nun mal das wichtigste überhaupt. Solltest du als Tierschützer eigentlich wissen.
von Karin:Und wenn ein Jäger einen Wolf für einen Hund hält, dann hat er diesen ganz eindeutig nicht erkannt, auch wenn Du das noch 100 mal behauptest.
Behauptet habe ich, dass er ihn als Hund erkannt hat und nicht anders.
So kann man auch daraus nicht schlußfolgern, daß selbst ein Wissenschaftler einen lebenden Wolf nicht von einem lebenden Hund unterscheiden kann, ergo ein Jäger das auch nicht können muß.
Doch kann man, tut ihr doch bei euren Raben auch. Er sollte es können. Ist wie schon mehrfach hier erläutert äußerst schwierig. Nicht jeder Jäger hat schon mal einen Wolf in freier Wildbahn gesehen. Und wie schon mehrfach angemerkt, selbst Wissenschaftlern fällt es schwer dies zu erkennen obwohl sie das komplette Tier genau vor den Augen haben und sogar dessen Anatomie kennen und es selbst anhand der Knochen schwierig ist fest zu stellen.
Hab ich das etwa behauptet ? Ich darf mich aber auch irren, wenn ich einen Wolf sehe und ihn für einen Hund halte, denn ich laufe nicht mit einen Gewehr rum und erschiesse diese Tiere.
Du hast schon so einiges behauptet und du brauchst es auch nicht zu behaupten, da man dieses aus deinen Texten liest. Doch du darfst irren, ist ja menschlich. Du einen Wolf sehen!? Meinst du der Jäger läuft mit seinem Gewehr im Anschlag rum und alles was ihm über den Weg läuft oder in die Quere kommt erschiesst er? Oh je, was hast du für Vorstellungen. Na nur gut, dass du kein Gewehr hast.
von Karin: Hat wer von dem Abschuß wildernder Hunde gesprochen ? Hier ging es um den Abschuß von Wölfen.
Lies etwas weiter vorne. Es ging auch um den Abschuß von wildernden Hunden in Verbindung mit dem Wolf.
von Karin: Ich sprach nicht von lügen, sondern eher von Einbildung
Ich habe auch nicht geschrieben, dass du davon gesprochen hast, sondern das du der Meinung bist, ich lüge. So liest es sich aus dem Text heraus. Eine Einbildung kann genauso eine Lüge sein. Du unterstellst mir also eine Einbildung. Auch gut.
von Karin: Und was hat das nun mit diesem Thema zu tun ?
Das musst du nicht mich fragen. Südwind hat die Einlassung eingebracht. Ich habe darauf geantwortet.
Aha ! Also wird sowas bestraft. So wird auch bestraft, wenn ein Jäger Menschen und geschützte Tiere erschießt, auch wenn er sie "nur" verwechselt hat.
Wie, sowas wird bestraft. Wo steht bitte da das Wie wird bestraft. Konntest doch in deinem Link lesen, dass gegen den Jäger ermittelt wurde.
von Karin: Und weil Kinder etwas Verbotenes tun, darf man sie erschiessen ?
Das hat keiner gesagt und auch nicht geschrieben. Aber jeder Mensch sollte wissen, dass das Betreten solcher Felder verboten ist, eben weil solche Unfälle passieren können. Außerdem betritt man fremdes Eigentum. Ein Feld ist nun mal kein Spielplatz. Ganz einfach.
von Karin: prinzipiell nicht deswegen losfährt
Das ist richtig. Aber ein Jäger geht auch nicht los um prinzipiel ein Tier zu töten oder zu verwechseln.
Viele Grüße Meggy
Hoki
20. September 2005, 13:24
Hi St 68,
KEIN Jäger darf streunende Hunde erschiessen.
Die einzige Ausnahme wäre , er würde den Hund auf frischer Tat erwischen
und auch nur wenn der Hund das Reh schon an der Kehle runterzieht.
Nicht jeder Hund der frei rumläuft ist gleichzeitig ein wildernder Hund.
Vor Jahren hat ein Jäger hier einen grossen ,bösen und wirklich sehr
gefährlichen Zwergdackel erschossen. Das einzige Problem-die Besitzerin
hatte ihn an einer Leine zum Aufrollen. Wie lang die sind weiss ich nicht
5 Meter? Sie hatte Glück das der Jäger sie nicht gleich mit erlegt hat.
Soviel zum guten Sehen einiger Leute mit Gewehr.
Gruss Hoki
südwind
20. September 2005, 13:31
bei uns in nürnberg lief monatelang eine jägerin traurig herum, weil sie ihren hund bei der jagd verloren hat. ihre jagdkollegen erschossen ihn im glauben, es wäre ein fuchs.
Hoki
20. September 2005, 13:35
Hi Südwind,
wir sind auch im Wald immer sehr vorsichtig,Collies könnte man im ersten
Moment auch leicht mit Füchsen verwechseln.....
Gruss Hoki
südwind
20. September 2005, 13:37
hallo hoki,
ich trau mich schon garnichtmehr in den wald.
Hoki
20. September 2005, 13:40
Hi Südwind,
ich gehe nur noch mit Stahlhelm rein, zum Pilze sammeln, gröhl
Gruss Hoki
südwind
20. September 2005, 13:41
Das ist richtig. Aber ein Jäger geht auch nicht los um prinzipiel ein Tier zu töten oder zu verwechseln.
zu töten schon, nur zu verwechseln, will ich keinem jäger unterstellen. das passiert aus unachtsamkeit, vielleicht, weil alkohohl im spiel war. wer kontrolliert es schon.
südwind
20. September 2005, 13:42
hallo hoki,
auch *gröhl*und schenkel klopf.
Karin
20. September 2005, 13:56
Ich hatte absichtlich von einem Schädel geschrieben, da man dort die Unterschiede am besten feststellen kann. Natürlich haben die Wissenschaftler das ganze Tier untersucht, aber der Schädel ist für die Bestimmung nun mal das wichtigste überhaupt.
Willst Du etwa behaupten, daß man eher einen Hundeschädel von einem Wolfschädel unterscheiden kann, wie einen lebendigen oder toten Hund von einem lebendigen oder toten Wolf ?
Solltest du als Tierschützer eigentlich wissen.
Was sollte ich wissen ? Das derartige Behauptungen Unsinn sind ? Jou, das weiß ich, aber nicht weil ich angeblich ein Tierschützer bin *gg*
Behauptet habe ich, dass er ihn als Hund erkannt hat und nicht anders.
Einen Hund kann man nicht als Wolf erkennen und umgekehrt ebensowenig. Es ist und bleibt ein Irrtum, kein Erkennen !
Doch kann man, tut ihr doch bei euren Raben auch.
Was tun wir da ?
Er sollte es können. Ist wie schon mehrfach hier erläutert äußerst schwierig. Nicht jeder Jäger hat schon mal einen Wolf in freier Wildbahn gesehen.
Ja und ? Deswegen darf er D.E. einfach drauf schießen, oder was soll uns das sagen ?
Und wie schon mehrfach angemerkt, selbst Wissenschaftlern fällt es schwer dies zu erkennen obwohl sie das komplette Tier genau vor den Augen haben und sogar dessen Anatomie kennen und es selbst anhand der Knochen schwierig ist fest zu stellen.
Du bist also davon überzeugt, daß Wissenschaftler einen Wolf erst zerlegen müssen, um ihn als solchen zu erkennen ?
Du hast schon so einiges behauptet und du brauchst es auch nicht zu behaupten, da man dieses aus deinen Texten liest. Doch du darfst irren, ist ja menschlich. Du einen Wolf sehen!? Meinst du der Jäger läuft mit seinem Gewehr im Anschlag rum und alles was ihm über den Weg läuft oder in die Quere kommt erschiesst er? Oh je, was hast du für Vorstellungen. Na nur gut, dass du kein Gewehr hast.
Deine Interpratationen sind ebenso unsinnig, wie der Rest :D
Lies etwas weiter vorne. Es ging auch um den Abschuß von wildernden Hunden in Verbindung mit dem Wolf.
Nee, es ging immer darum, daß ein Jäger keinen wildernden Hund erschiessen darf, wenn er sich nicht sicher ist, daß es einer ist.
Ich habe auch nicht geschrieben, dass du davon gesprochen hast, sondern das du der Meinung bist, ich lüge. So liest es sich aus dem Text heraus. Eine Einbildung kann genauso eine Lüge sein. Du unterstellst mir also eine Einbildung. Auch gut.
Woher weißt Du, was ich meine, wenn Du noch nicht mal in der Lage bist, zu verstehen, was ich schreibe ?
Wie, sowas wird bestraft. Wo steht bitte da das Wie wird bestraft. Konntest doch in deinem Link lesen, dass gegen den Jäger ermittelt wurde.
Ja, da stand, es wird gegen ihn ermittelt.
Das hat keiner gesagt und auch nicht geschrieben.
Was soll dann dieser Einwand :
Aber jeder Mensch sollte wissen, dass das Betreten solcher Felder verboten ist, eben weil solche Unfälle passieren können.
Nee Meggy, solche Unfälle sollen durch das eindeutige Ansprechen des Jägers vermieden werden !
Außerdem betritt man fremdes Eigentum. Ein Feld ist nun mal kein Spielplatz. Ganz einfach.
Das erzähl mal Kindern ! Hast Du welche ?
Das ist richtig. Aber ein Jäger geht auch nicht los um prinzipiel ein Tier zu töten oder zu verwechseln.
Doch ein Jäger geht in den meisten Fällen los, um ein Tier zu töten, ganz im Gegensatz dazu fährt ein Autofahrer in den wenigsten Fällen los, um etwas oder jemanden zu überfahren und verwechselt dabei auch nicht das zu überfahrende Objekt.
Ich bin mal wieder geplättet, von soviel "Logik" :D
Désirée
20. September 2005, 13:59
Hi!
Also irgendwie finde ich es traurig, dass der Sinn dieses Threads völlig in der Versenkung verschwunden ist.
Es ist auch furchtbar mühsam alles durchzulesen in der Hoffnung, dass doch noch etwas zum Thema gesagt wird. Alles wird wieder und wieder durchgekaut. Und ist es der Sinn eines Zitates den ganzen Text wiederzugeben? Glaube ich nicht! Also bitte weniger Zitate und nicht doppelt und dreifach.
Meiner Meinung nach ist die Entscheidung des Bundeslandes Schleswig-Holstein aus den Gründen die schon peregrinus hier erläutert hat gerechtfertigt. Eine Protestaktion ist völlig fehlgeleitet.
st68
20. September 2005, 14:07
Scheinbar geht es nicht anders, wenn Jäger Hunde nicht von Wölfen unterscheiden können bzw. dennoch schießen, obwohl sie sich nicht sicher sind, was sie da töten. Ein toter Hund macht einen toten Wolf nicht lebendiger und von letzteren gibt es nun mal nur sehr wenige.
eben eben! warum schutzmaßnahmen im siegerbergland für wölfe durchsetzen die ihren lebensraum an der oder und im großraum cottbus haben? schadet das nicht den tieren im siegerbergland mehr, wie es den wölfen in sachsen nützt? ich denke mal da würden regional verschärfte gesetze viel besser sein, als solche pauschalierungen.
@karin: was würdest du tun, wenn du wüßtest, daß im wald in den deine kinder zum spielen gehn, wildernde hunde unbehelligt ihr unwesen treiben dürfen, oder auch frei lebende wölfe einwandern?
st68
20. September 2005, 14:14
Hi St 68,
KEIN Jäger darf streunende Hunde erschiessen.
Die einzige Ausnahme wäre , er würde den Hund auf frischer Tat erwischen
und auch nur wenn der Hund das Reh schon an der Kehle runterzieht.
Nicht jeder Hund der frei rumläuft ist gleichzeitig ein wildernder Hund.
Vor Jahren hat ein Jäger hier einen grossen ,bösen und wirklich sehr
gefährlichen Zwergdackel erschossen. Das einzige Problem-die Besitzerin
hatte ihn an einer Leine zum Aufrollen. Wie lang die sind weiss ich nicht
5 Meter? Sie hatte Glück das der Jäger sie nicht gleich mit erlegt hat.
Soviel zum guten Sehen einiger Leute mit Gewehr.
Gruss Hoki
und was hat das mit meiner frage zu tun?
es gibt auch einen jäger der die vorschriftsmäßig bei einer schafherde angebundenen hütehunde eines schäfers regelrecht exekutiert hatte. ohne konsequenzen weil er den besseren anwalt hatte.
NEIN, ich halte nicht jeden jäger für einen schlechten menschen.
Raven
20. September 2005, 14:15
KEIN Jäger darf streunende Hunde erschiessen.
Die einzige Ausnahme wäre , er würde den Hund auf frischer Tat erwischen
und auch nur wenn der Hund das Reh schon an der Kehle runterzieht.
Nicht jeder Hund der frei rumläuft ist gleichzeitig ein wildernder Hund.
Ja sicher, wir gehen alle in den Wald und lassen unsere Hunde da frei herumlaufen. Sollen sie doch ihren Spaß haben! Was macht es schon, dass das Wild aufgescheucht, gehetzt, vielleicht sogar gerissen wird.
Tolle Tierschützer, die so denken :k
st68
20. September 2005, 14:21
...wir gehen alle in den Wald und lassen unsere Hunde da frei herumlaufen. Sollen sie doch ihren Spaß haben! ...
Tolle Tierschützer, die so denken :k
ja so sind se... haupsache ich ich ich...! und mein mein mein tier! alles andere ist böse und schlecht und muß nieder und schlecht gemacht werden.
Regalis
20. September 2005, 14:35
Hallo,
sowas schaffen wahrscheinlich nur Frauen, was hier abgeht, habt ihr mal darüber nachgedacht ne eigene Selbsthilfegruppe zu bilden oder ein eigenes Forum zu installieren.Für einige Äußerungen mußten früher Menschen sich in Behandlung begeben, tja so ist das mit dem Internet wohl heute.
Ich schreibe nichts zur Sache, da das hier völlig fehl am Platz ist, glaube auch nicht das noch eine von euch darüber nachdenkt wirklich was zur Sache zur schreiben, sondern nur darauf wartet was die andere schreibt um das lächerlich zu machen.Wenn euch langweilig ist geht doch bisschen in die Natur und beobachtet die Dinge wo ihr bisher nur drüber schreibt!!
Gruß und Falknersheil
Marco
PS: Ihr könnt euch jetzt die Komentare zu meiner Signatur sparen, sind mir egal und es kommt sowieso nur das gleiche wie in den anderen Antworten dabei raus.---ha.
Hoki
20. September 2005, 14:35
Hi Raven,
manchmal kommt es sogar vor ,das Jagdhunde weglaufen. Passiert hier
auch.aber die scheuchen das Wild natürlich nicht auf ,sind ja gut
erzogen,
Gruss Hoki
Karin
20. September 2005, 15:03
Ja sicher, wir gehen alle in den Wald und lassen unsere Hunde da frei herumlaufen. Sollen sie doch ihren Spaß haben! Was macht es schon, dass das Wild aufgescheucht, gehetzt, vielleicht sogar gerissen wird.
Tolle Tierschützer, die so denken :k
Im Gegensatz zu Deinem Kater hat mein Hund noch keiner Fliege was zu Leide getan und er wird auch nicht die Chance dazu bekommen rumzustreunen und zu wildern.
ja so sind se... haupsache ich ich ich...! und mein mein mein tier! alles andere ist böse und schlecht und muß nieder und schlecht gemacht werden.
Genau so scheint es zu sein !
Meggy
20. September 2005, 15:06
von Karin: Willst Du etwa behaupten, daß man eher einen Hundeschädel von einem Wolfschädel unterscheiden kann, wie einen lebendigen oder toten Hund von einem lebendigen oder toten Wolf ?
Dazu muss ich mich nicht weiter auslassen, du hast sehr genau verstanden, was ich geschrieben habe.
von Karin: Was sollte ich wissen ? Das derartige Behauptungen Unsinn sind ? Jou, das weiß ich, aber nicht weil ich angeblich ein Tierschützer bin *gg*
Hatte ich bereits geschrieben.
von Karin: Einen Hund kann man nicht als Wolf erkennen und umgekehrt ebensowenig. Es ist und bleibt ein Irrtum, kein Erkennen !
Erkennen und Irrtum sind ja auch zwei verschiedene Worte mit unterschiedlicher Erklärung. Beides ist in diesem Fall richtig. Ansonsten können wir uns ja darüber weiter unterhalten, wenn du mal in so einer Situation steckst.
von Karin: Was tun wir da ?
Ganz einfach, du zweifelst meine Aussagen an in Bezug auf Wissenschaftler. Aber bei den Raben sind keine Zweifel an Wissenschaftlern zugelassen. Ist schon komisch.
von Karin: Ja und ? Deswegen darf er D.E. einfach drauf schießen, oder was soll uns das sagen ?
Nein, aber eine Verwechslung ist da schon möglich.
von Karin: Was soll dann dieser Einwand :
Und was soll dieser Einwand. Ich hatte nur auf deine Aussage geantwortet.
von Karin: Deine Interpratationen sind ebenso unsinnig, wie der Rest
Wenn du meinst, dass mein Rest unsinnig ist. Du merkst hoffentlich, dass du wieder mal sehr unter die Gürtellinie gehst.
von Karin: Woher weißt Du, was ich meine, wenn Du noch nicht mal in der Lage bist, zu verstehen, was ich schreibe ?
Deine Behauptung, dass ich es nicht verstehe. Auf deine Frage antworte ich nicht, sonst gebe ich dir noch einen Tip und nehme mir die Freude.
von Karin: Doch ein Jäger geht in den meisten Fällen los, um ein Tier zu töten,
Wer´s glaubt - wird selig.
Viele Grüße Meggy
Meggy
20. September 2005, 15:25
von st68: schadet ein generelles abschußverbot von wildernden hunden nicht der heimischen tierwelt (rehe, hirsche, hasen, dachse, bodenbrüter, u.s.w.) mehr, als die wild lebenden wölfe in deutschland, dadurch gestiegene übelebenschancen haben?
Zu der eigentlichen Frage:
Sicher ist das in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich und somit auch unterschiedlich mit dem Abschußverbot zu handhaben.
Erst einmal haben Hunde mit ihren Spaziergängern im Wald und Feld nichts zu suchen.
Da Wölfe nicht in allen Regionen von Deutschland vorkommen und in ihren Beständen noch nicht sehr viele sind, schaden diese im Moment noch nicht wirklich. Da der Lebensraum für Wölfe hier sehr eingeschränkt ist und nur für eine geringe Anzahl von Wölfen momentan ausreichend ist und keine massive Überpopulation ist, kommen kaum Schäden auf. Sollten sie sich zunehmend vermehren, werden auch die Schäden größer werden. Wölfe sind Wandertiere. Sie durchstreifen große Gebiete. So könnte man wahrscheinlich nicht richtig feststellen, ob vermehrt Schäden lokal auf treten.
Ein wildernder Hund richtet auch Schaden an. Wer nun von beiden den größeren Schaden anrichtet, bleibt bei einem generellen Abschußverbot abzuwarten. Allerding habe ich da meine Bedenken. Ein Wolf nähert sich nicht dem Menschen. Ein wildernder Hund kennt meist Menschen. Geht auf sie zu und könnte zur Bedrohung werden. Hinzu kommt die Tollwutgefahr.
So viel. Meine Meinung.
Viele Grüße Meggy
Karin
20. September 2005, 15:35
Dazu muss ich mich nicht weiter auslassen, du hast sehr genau verstanden, was ich geschrieben habe.
Ja, Du hast geschrieben, daß selbst Wissenschaftler Schwierigkeiten haben einen Wolfsschädel zweifelsfrei zu bestimmen.
Was das allerdings mit der Unterscheidung eines lebenden Hundes von einem lebenden Wolf zu tun hat wird wohl ein Rätsel bleiben :D
Meinst du der Jäger nimmt seine Brille ab, so bald er den Wald betritt?
Es gibt Hunde, die sehen einem Wolf sehr ähnlich. Für einen Laie kaum zu unterscheiden. Nun stellen wir den Wolf neben solch einen Hund und du südwind entscheidest jetzt auf 100 m in der Dämmerung wer der Wolf und wer der Hund ist. Wenn du das 100 % schaffst, dann kannst du weiter über wildernde Hunde diskutieren. Ich garantiere dir aber, du schaffst es nicht, denn wenn mehrere Wissenschaftler in verschiedenen Instituten über 2 Jahre gebraucht haben anhand eines Schädels festzustellen, dass dieser Schädel von einem Wolf ist, zeugt das davon, dass es sehr schwierig ist, einen Hund von einem Wolf zu unterscheiden. Wie du siehtst, ist manches nicht so einfach, wie du es gerne hättest.
Fettdruck von mir hervorgehoben.
Erkennen und Irrtum sind ja auch zwei verschiedene Worte mit unterschiedlicher Erklärung. Beides ist in diesem Fall richtig. Ansonsten können wir uns ja darüber weiter unterhalten, wenn du mal in so einer Situation steckst.
In was für einer Situation ? Ich werde ganz sicher niemals in die Verlegenheit kommen und mich entscheiden müssen, ob ich einen Hund oder einen Wolf erschiesse.
Aber wenigstens hast Du jetzt endlich kapiert, was der Unterschied zwischen Erkennen und Verwechseln ist ;)
Ganz einfach, du zweifelst meine Aussagen an in Bezug auf Wissenschaftler. Aber bei den Raben sind keine Zweifel an Wissenschaftlern zugelassen. Ist schon komisch.
Ja, ich bezweifle immer noch, daß ein Wissenschaftler einen lebenden Wolf nicht von einem Hund unterscheiden kann. Das ist nämlich nur eine an den Haaren herbeigezogene Behauptung Deinerseits und Du kannst sie nicht mal belegen.
Nein, aber eine Verwechslung ist da schon möglich.
Und deswegen darf er dann nicht schießen. Oder D.M. doch ?
Und was soll dieser Einwand. Ich hatte nur auf deine Aussage geantwortet.
Nein nein, Du hattest ursprünglich gesagt, daß die Frau, die im Maisfeld angeschossen wurde, dort ja auch nix zu suchen hatte und das es eben wegen der Möglichkeit mit einem Wildschwein verwechselt zu werden, verboten ist in Maisfelder zu gehen *gg*
Wenn du meinst, dass mein Rest unsinnig ist. Du merkst hoffentlich, dass du wieder mal sehr unter die Gürtellinie gehst.
Ich kann nichts dafür, daß Du scheinbar nach 2 Stunden vergißt, was Du selbst geschrieben hast.
Deine Behauptung, dass ich es nicht verstehe. Auf deine Frage antworte ich nicht, sonst gebe ich dir noch einen Tip und nehme mir die Freude.
Ich denke mal eher, Du hast einfach keine Antwort darauf ;)
Wer´s glaubt - wird selig.
[Ironiean]
Ach klar, die Jäger gehen meistens in den Wald um kranken und hungrigen Tieren zu helfen, den Füchsen den Pelz zu kämmen und aus den Nest gefallenen Krähen wieder in selbiges zu helfen :~ [Ironieaus]
*Prust* :D
Karin
20. September 2005, 15:39
.
Erst einmal haben Hunde mit ihren Spaziergängern im Wald und Feld nichts zu suchen.
Echt krass ! :D
Raven
20. September 2005, 15:59
Hi Raven,
manchmal kommt es sogar vor ,das Jagdhunde weglaufen. Passiert hier
auch.aber die scheuchen das Wild natürlich nicht auf ,sind ja gut
erzogen,
Gruss Hoki
Was willst du uns damit sagen?
Karin
20. September 2005, 16:06
Was willst du uns damit sagen?
Bin zwar nicht Hoki, aber ich denke st68 hat uns schon die Antwort darauf gegeben, wenn auch unabsichtlich :
ja so sind se... haupsache ich ich ich...! und mein mein mein tier! alles andere ist böse und schlecht und muß nieder und schlecht gemacht werden.
..........
Raven
20. September 2005, 16:20
Im Gegensatz zu Deinem Kater hat mein Hund noch keiner Fliege was zu Leide getan und er wird auch nicht die Chance dazu bekommen rumzustreunen und zu wildern.
Soso. du behauptest also, mein Kater würde wildern? Extra für dich zum Nachlesen, wie Wildern definiert wird, und für alle, die da meinen, wildernde Hunde wären nicht so schlimm: pdf-Datei (http://www.jagd-bayern.de/JagdinBayern/jib_04_05/JiB_4_05_Wildernde_Hunde.pdf)
und noch was zum Nachlesen, wie "böse" Jäger sind und natürlich gleich jeden Hund abknallen, den sie sehen und wie einsichtig manche Hundehalter sind: http://www.jagdrecht.de/formular.php?id=12
Meggy
20. September 2005, 16:27
von Karin: Ja, Du hast geschrieben, daß selbst Wissenschaftler Schwierigkeiten haben einen Wolfsschädel zweifelsfrei zu bestimmen.
Was das allerdings mit der Unterscheidung eines lebenden Hundes von einem lebenden Wolf zu tun hat wird wohl ein Rätsel bleiben
Oh man Karin, das habe ich schon oft genug geschrieben, dass es bei einem lebenden Hund und einem lebenden Wolf dann noch schwieriger ist.
Wie sagst du doch dann immer - wer lesen kann, .... -.
von Karin: Fettdruck von mir hervorgehoben.
Genau.
In was für einer Situation ? Ich werde ganz sicher niemals in die Verlegenheit kommen und mich entscheiden müssen, ob ich einen Hund oder einen Wolf erschiesse.
Aber wenigstens hast Du jetzt endlich kapiert, was der Unterschied zwischen Erkennen und Verwechseln ist
Eben, weil du nicht in so eine Sitution kommen wirst, kannst du natürlich auch so gut beurteilen, wer Wolf und wer Hund ist. Ja, wenn da ein Yorki steht, erkenn ich auch den Unterschied. Den Unterschied zwischen Erkennen und Verwechseln muss ich nicht kapieren, den kenne ich. Hochmut kommt vor dem Fall.
von Karin: Und weil Kinder etwas Verbotenes tun, darf man sie erschiessen ?
mein Zitat: Das hat keiner gesagt und auch nicht geschrieben.
von Karin: Was soll dann dieser Einwand :
mein Zitat: Und was soll dieser Einwand. Ich hatte nur auf deine Aussage geantwortet.
Du hattest hier eine Frage gestellt. Und ich habe dir darauf geantwortet.
Deswegen, was soll das.
Ja, ich bezweifle immer noch, daß ein Wissenschaftler einen lebenden Wolf nicht von einem Hund unterscheiden kann. Das ist nämlich nur eine an den Haaren herbeigezogene Behauptung Deinerseits und Du kannst sie nicht mal belegen.
Ach ja, jetzt kommen wir wieder mit Belegen und Beweisen.
Du gibst doch auch keine Belege und Beweise für deine Meinungen, deine Erfahrungen, dein Gesehenes oder dein Gehörtes. Aber andere sollen. Daraus wird kein Schuh.
Ich kann nichts dafür, daß Du scheinbar nach 2 Stunden vergißt, was Du selbst geschrieben hast.
Was hat das mit vergessen zu tun, wenn du meine Beiträge als unsinnigen Rest empfindest.
Ich denke mal eher, Du hast einfach keine Antwort darauf
Hab ich, aber du meinst ja, meine Beiträge sind unsinnig. Also wofür dann alles. Außerdem kann man nicht wirklich hier wissen, ob ein Mensch etwas kapiert hat oder nicht. Es gibt ja auch welche, die stellen sich absichtlich dumm an.
von Karin: Ach klar, die Jäger gehen meistens in den Wald um kranken und hungrigen Tieren zu helfen, den Füchsen den Pelz zu kämmen und aus den Nest gefallenen Krähen wieder in selbiges zu helfen
Ja, na was denn sonst. Hast du etwa gedacht, die rennen den Tieren hinter her. Nee,nee die Tiere brauchen ja schließlich ihre Streicheleinheiten.
von Karin: Echt krass !
Darüber gabs schon in einem anderen Thread einige Ausführungen.
Aber noch mal. In einigen Bundesländern ist es verboten den Wald zu betreten. Wald ist in Länderhand oder Privathand. Die Länder entscheiden über die Betretungsbefugnis, in wie weit Hunde mit geführt werden dürfen, welche Wälder betreten werden dürfen usw.. Und der Privatmann entscheidet bei seinem Privatland über die Betretungsbefugnis. Ganz einfach.
Viele Grüße Meggy
Karin
20. September 2005, 16:56
Meggy, Du bist wirklich der Kracher des Tages :D
Karin
20. September 2005, 17:07
Soso. du behauptest also, mein Kater würde wildern? Extra für dich zum Nachlesen, wie Wildern definiert wird, und für alle, die da meinen, wildernde Hunde wären nicht so schlimm: pdf-Datei (http://www.jagd-bayern.de/JagdinBayern/jib_04_05/JiB_4_05_Wildernde_Hunde.pdf)
Prima Dagmar, dann hast Du es ja nun schwarz auf weiß, was Dein Kater so macht, wenn er rumstreunt. Allerdings bringt er Dir ja sicher oft genug, was er bei seinen Streifzügen so erbeutet.
Francis ist ein kastrierter Kater - und deshalb wohl so ein Brummer geworden.
Er ist ein ganz lieber, aber ein Jäger, der alles bis zu Wildkaninchengröße "schafft" und durchaus auch mit nach Hause bringt
Oder ist es für Dich ein Unterschied, wo Dein Kater seine Beute macht ?
und noch was zum Nachlesen, wie "böse" Jäger sind und natürlich gleich jeden Hund abknallen, den sie sehen und wie einsichtig manche Hundehalter sind
Ich bin ein Freund ALLER Tiere!
ja, ich habe auch einen Kater und er ist ein Jäger, der alles fängt, was er tragen kann, Mäuse, Ratten, sogar junge Kaninchen, und auch Vögel. Trotzdem habe ich ihn lieb und kann nicht verstehen, wie jemand eine Katze abknallen kann, nur weil sie ihrem Instinkt folgt!
Das ist die Doppelmoral schlechthin
Regalis
20. September 2005, 17:28
Hallo,
ihr seit krank, jeder hebt hier sein gerade aktuelles Haustier in den Himmel und beschreibt das dieses Tier natürlich auf keinen Fall wildert oder überhaupt sich an anderen Tieren vergreift!!!
Ich bin Jäger und habe im letzten Jahr zugesehen ( auch auf Video aufgenommen) wie ein Hauskatze ca. 3 Stunden vor einer Kaninchenröhre in einer Hecke gesessen hat und dabei 5 junge Kaninchen tötete und sie nach einander an den Rand legte und dann weiter gewartet hat, ich habe nichts unternommen, denn sonst heißt es ja wieder " meine Katze macht sowas nicht" usw, ich habe es auf Video aufgenommen und der Besitzerin gezeigt, sie glaubte trotzdem nicht das Ihre Katze das getan hatte obwohl sie sie erkannt hatte, also jeder nimmt sein Haustier in Schutz und keiner macht etwas, ist schon alles seltsam.
Gruß
Marco
Karin
20. September 2005, 17:35
Hallo,
ihr seit krank, jeder hebt hier sein gerade aktuelles Haustier in den Himmel und beschreibt das dieses Tier natürlich auf keinen Fall wildert oder überhaupt sich an anderen Tieren vergreift!!!
Ich denke jeder, der seinen Hund oder seine Katze nicht unbeaufsichtigt draußen rumlaufen läßt, kann das mit guten Gewissen behaupten.
Mehr kann man nicht tun
Raven
20. September 2005, 18:19
Oder ist es für Dich ein Unterschied, wo Dein Kater seine Beute macht ? Reden wir hier über die Rechte von Jägern, wildernde Tiere abzuschießen und in dem Zusammenhang mit der Definition von Wildern oder reden wir über Hauskatzen, die in der näheren Umgebung ihres Heims in erster Linie Mäuse fangen? Weiß ich, ob das Kaninchen nicht vorgeschädigt war, weil es doch recht unwahrscheinlich ist, dass eine Katze ein gesundes Kaninchen erbeutet.
Das ist die Doppelmoral schlechthin Soso, dann hoffe ich mal, du betrittst nur gepflasterte Straßen und Wege und immer schön nach unten gucken, dass du keine Ameise tottrittst. Oder sind die weniger wert als Tiere mit Fell oder Federn, weil sie nicht so niedlich gucken können?
Karin
20. September 2005, 18:59
Ja wir reden über wildernde Haustiere und die Frage, ob es sinnvoll ist sie abzuschießen oder nicht.
Doch Du hast jegliches Recht verwirkt für den Abschuß wildernder Hunde zu plädieren, solange Du Deinen eigenen Kater auf Beutezug gehen läßt. Außerdem ist es für Dich unbegreiflich, wie man eine Katze abschießen kann. Ist ein Hund kein Haustier, um welches seine Menschen trauern würden, wenn man ihn abschießt ?
Ist Dein Kater mehr wert, weil er so lieb gucken kann und so ein flauschiges Fell hat ?
Ich gehe übrigens nicht los in der Absicht Ameisen zu zertreten
Vogelklappe
20. September 2005, 18:59
aday, was willst Du eigentlich, steht doch alles auch in Deinem Link:
Bei der Zulassung von Impfstoffen wird festgelegt, in welchen Abständen eine Impfung wiederholt werden soll. Außerdem sind in einigen Fällen rechtliche Vorschriften zu beachten. Heißt genau das, was ich gesagt habe: keine Firma wartet 10 oder mehr Jahre auf eine Zulassung, nur um einen so lange währenden Impfschutz nachzuweisen. Wären sie ja auch schön blöd (netter gesagt: zu unwirtschaftlich). Des weiteren verlangen viele Länder aus genau diesem Grund jährliche Impfnachweise, weil der Schutz nicht länger überprüft wurde.
Weiter aus Deinem Link:
Wenn sie ihr Tier nicht pauschal impfen lassen wollen, dann kann der Tierarzt in regelmäßigen Abständen untersuchen, wie hoch der Impfschutz noch ist (Antikörper-Titer-Bestimmung an einer Blutprobe) und Sie können dann gezielt über eine Auffrischung entscheiden. Gilt auch für den Menschen. Warum sollte der Impfschutz beim Tier so viel schneller ablaufen ? Mach' ein paar Titerbestimmungen, aday, dann erübrigt sich jede weitere Diskussion dazu.
schadet ein generelles abschußverbot von wildernden hunden nicht der heimischen tierwelt (rehe, hirsche, hasen, dachse, bodenbrüter, u.s.w.) mehr, als die wild lebenden wölfe in deutschland, dadurch gestiegene übelebenschancen haben?
ich denke mal da würden regional verschärfte gesetze viel besser sein, als solche pauschalierungen. Das ist eine berechtigte Frage, st68, aber beides abhängig von den absoluten Zahlen, die man vorfindet. Jedoch, wie will man bei der hier angeführten großen Verwechslungsgefahr überhaupt erheben, wo sich tatsächlich ein Wolf aufhält ?
Für mich war jedenfalls in Oskar Kloses Beitrag interessant, auf welcher Ebene bereits mit Verwechslungen argumentiert wird. Ein solches Ausmaß, daß es dafür gereicht hat, hätte ich mir nicht vorgestellt.
Hoki
20. September 2005, 19:17
Hi,
und noch mal speziell für Raven,
ich sehe bei meinen täglichen Spaziergängen durch Wald und Flur mit meinen
Hunden OHNE Leinen (aber mit Stahlhelm) mehr streunende Katzen als Hunde.
Wie war das noch mit abschiessen?
Raven
20. September 2005, 19:33
Hallo Hoki,
was nennst du Wald und Flur? Wie weit weg von den letzten Häusern des Ortes?
Und woher weißt du, dass es streunende Katzen sind?
Karin
20. September 2005, 20:52
Es ist doch total egal, wie weit oder wie nah an irgendwelchen Häusern Katzen kleine Hasen oder Wildkaninchen, junge oder alte Singvögel, Mäuse oder Mauswiesel zur Strecke bringen. Tot ist die Beute so oder so.
Verwilderte Katzen bekommt man wohl nur selten oder besser garnicht zu Gesicht. Was also sollen es sonst sein, als Streuner oder wie man unter Katzenhaltern sagt "Freigänger" ?
tamborie
20. September 2005, 21:48
Ich gehe übrigens nicht los in der Absicht Ameisen zu zertreten
Wissen wir, wenn Du ab und an mal vor die Türe gehen würdest, "müsste" man hier nicht soviel von Dir lesen.
Tam
Raven
20. September 2005, 23:01
Verwilderte Katzen bekommt man wohl nur selten oder besser garnicht zu Gesicht. Was also sollen es sonst sein, als Streuner oder wie man unter Katzenhaltern sagt "Freigänger" ?
Ist es wirklich zuviel verlangt, sich erst einmal wenigstens über ein paar Grundbegriffe zu informieren, bevor man hier solchen Schwachsinn vom Stapel läßt? Tja, Karin, alte postings ausgraben und kopieren ist natürlich einfacher.
Meggy
21. September 2005, 08:43
von Karin: Meggy, Du bist wirklich der Kracher des Tages
Fällt dir da wirklich nichts Besseres mehr ein! Diese Aussage von dir zeugt davon, dass ich nicht Unrecht habe.
Was ich weiß, weiß ich. Das kannst du mir nicht streitig machen. Ob das was ich weiß auch richtig ist, ist eine andere Sache. Gern lasse ich mich eines Besseren belehren. Aber nicht von dir, sondern von Menschen/Usern, die wirklich Ahnung haben, denn von dir kann man hier nichts Vernünftiges erwarten.
Noch was, du zweifelst alles an und findest meine Ausführungen unsinnig. Du hast keine Ahnung wer ich bin und was ich mache und was für Erfahrungen ich habe, aber erstmal alles für unsinnig erklären. Hast du wirklich keine besseren Argumente dagegen zu setzen? Offensichtlich nicht, deshalb auch deine Anschuldigungen, Ausflüchte und Schläge unterhalb der Gürtellinie. Nur deine Gedanken und Erfahrungen sind für dich bare Münze und gelten als die Wahrheit schlecht hin. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
Viele Grüße Meggy
aday
21. September 2005, 09:02
schadet ein generelles abschußverbot von wildernden hunden nicht der heimischen tierwelt (rehe, hirsche, hasen, dachse, bodenbrüter, u.s.w.) mehr, als die wild lebenden wölfe in deutschland, dadurch gestiegene übelebenschancen haben?
Hallo st68,
hast du dir mal die Frage gestellt, warum der NABU und einige andere sogenente Tierschützer das Abschußverbot für wildernde Haustiere möchten?
Zum einen besteht natürlich die Möglichkeit von:
Alle sind gleich, einige sind gleicher.
Also ist hier doch einteudig eine Wertigkeit getroffen worden, das der Hund mehr Wert ist, als z.B. die langsame hochtragende Ricke, die leicht von diesem Hund gerissen wird.
Zum anderen kann man es als Versuch sehen, über umwege die Jagd zu verbieten, nach dem Motto wir fangen mit den wildernten Haustieren an, gehen über einige andere Tierarten die bisher zum Glück unter Jagdrecht stehen aber ganzjährig geschont sind was ihr Überleben bisher sicherte, bevor Sie im Naturschutzgesetz untergeht und gehen dann rüber zu Tierarten, die (meist) nicht verwertet werden können, aber aus Seuchenvorbeugung (z.B. Fuchs) und Schadensminimierung (z.B. Kormoran und Krähen) erlegt werden.
Zum Schluß sind wir dann soweit, das auch noch die "Waldauffresser" und "Ackerverwüster" schon allein dadurch geschont werden, weil die Jäger auf die Jagd verzichten da sie sich nicht als "Schädlingsbekämpfer" vor den Karren spannen lassen.
Natürlich würde dies alles Jahrzehnte brauchen, aber steter Tropfen höllt den Stein, wie jeder weiß. Aus dem Grund bin auch ich für die zumindest Beibehaltung unserer jetzigen Gesetze / Verordnung diesbezüglich, bzw. eher noch für den Ausbau in Hinblick auf die Zukunftssicherung unserer Tierbestände, was heissen soll, das man hier mehr objektiv regional denken muß und auf Bundesebenen nicht noch weiterer unnötiger Einschränkungen machen als es EU-mässig Beschlossen wurde.
aday
21. September 2005, 09:15
Hi St 68,
KEIN Jäger darf streunende Hunde erschiessen.
Die einzige Ausnahme wäre , er würde den Hund auf frischer Tat erwischen
und auch nur wenn der Hund das Reh schon an der Kehle runterzieht.
Nicht jeder Hund der frei rumläuft ist gleichzeitig ein wildernder Hund.
Nein und Ja!
Ein Hund z.B. wildert auch schon, wenn er ein Tier hetzt und auf frischer Tat an der Kehle eines Rehes muß man nicht erst abwarten.
Es ist richtig, ein Hund der frei rumläuft tut noch nicht unbedingt wildern. Aber sobald der Hund den Einwirkungsbereich seines Halters verlässt, weil er so gut erzogen ist, braucht der Halter sich nicht zu wundern, wenn das Tier erschossen wird, wenn er einen Hasen hochjagd und Hetzt. Auch braucht er sich nicht zu wundern, wenn er bei der zuständigen Behörde gemeldet wird und Leinenzwang auferlegt bekommt oder anderes mehr.
aday
21. September 2005, 09:20
bei uns in nürnberg lief monatelang eine jägerin traurig herum, weil sie ihren hund bei der jagd verloren hat. ihre jagdkollegen erschossen ihn im glauben, es wäre ein fuchs.Und meine Nachbarin war äusserst traurig, weil Sie aus versehen auf den freilaufenden Hamster ihrer Tochter getreten ist. :o
So ein blöder Unfall. Aber unfälle gibt es ja nur bei Jägern, oder Südwind? Frage ich mich nur, warum mein Schwiegervater seit nunmehr fast 30 Jahren im Rollstuhl sitzt. Einen Jagdschein hatte der Unfallverursacher nicht und auch bis heute nicht.
Wollen wir noch weiter Beispiele Aufzählen? :D
tamborie
21. September 2005, 09:26
Aber, aber Aday!!
Das reguliert sich doch alles selber.
Soviel konnte man hier lernen.
Zum Thema Abschuss von Hunden, habe ich ein zwiespaltige Meinung.
Ich sehe es häufig, dass Besitzer ihre Hunde absolut nicht unter Kontrolle haben.
Oft sah ich Hunde Schafherden angreifen oder wie sie dem Wild nachsetzen.
Im Grunde sind die Hunde Opfer, Opfer ihrer unfähigen Besitzer.
Selbst mir ist es passiert, dass in einem unachtsamen Moment mein damaliger Junghund Wild aufscheuchte und auch Jagderfolg hatte.
Ich habe dies dem damaligen Jäger gemeldet, dieser meinte einen Junghund hätte er sowieso nicht geschossen.
Es war eine Unaufmerksamkeit von mir, da ich an dieser Stelle nicht mit Wild gerechnet habe, sonst wäre der Jundhund nie von der Leine gekommen.
Er kannte bis dato kein Wild.
Ich brauchte bei diesem Hund ca. 2 Wochen länger um ihn am jagen zu hindern.
Heute kann Wild kreuz und quer springen ohne das meine Tiere auch nur Interesse daran zeigen.
Ich treffe oft den Jäger im Revier an und keiner verlangt das ich meine Tiere anleine, eben weil man sich kennt und ich nicht zu den üblichen Sonntagsspaziergängern gehöre.
Wie oft aber sehe ich eben erwachsene Hunde jagen und merkwürdigerweise immer dieselben.
Wenn ich meine Tiere nicht kontrollieren kann, habe ich in Wald und Flur nichts verloren oder muss die Tiere an die Leine nehmen.
Die Forderung der NABU sind wie oft an der Realität vorbei.
Tam
Vogelklappe
21. September 2005, 09:27
südwind: bei uns in nürnberg lief monatelang eine jägerin traurig herum, weil sie ihren hund bei der jagd verloren hat. ihre jagdkollegen erschossen ihn im glauben, es wäre ein fuchs.
aday: So ein blöder Unfall. War kein Unfall, sondern eine Verwechslung, aday, ist es möglich, sich mit Dir darauf zu einigen ?
Und wenn die Jägerschaft die Bestrebungen des NaBu nicht unterstützt (um auf Oskar Kloses Beitrag zurückzukommen), frage ich mich, warum sie ihm die Steilvorlage Verwechslungsgefahr liefert, anstatt die "Verwechsler" zu disziplinieren, bevor schlimmeres geschieht. Wer nicht weiß, wie man verantwortungsvoll mit einer Schusswaffe umgeht und sicher "anspricht", sollte eben nicht damit herumlaufen, oder ?
aday
21. September 2005, 09:27
zu töten schon, nur zu verwechseln, will ich keinem jäger unterstellen. das passiert aus unachtsamkeit, vielleicht, weil alkohohl im spiel war. wer kontrolliert es schon.
Es sind ja auch alle Autounfälle auf Alkohol zurückzuführen, oder? Im Gegensatz zum alkoholisierten Autofahrer der seinen Führeschein nach einer gewissen Zeit wiederbekommt, ist der Entzug des Jagdscheines z.B. durch Alkohol am Steuer oder alkoholisiert mit Schußwaffe grundsätzlich nicht mehr auf Lebenszeit zurückzubekommen. Aus diesem Grund überlegen sich die meisten Jäger sicher, wann und wieviel Alkoholische Getränke Sie zu sich nehmen. Die 0,0Promille Grenze oder so ähnlich gibt es allerdings auch nicht bei den Jägern.
Karin
21. September 2005, 09:43
Ist es wirklich zuviel verlangt, sich erst einmal wenigstens über ein paar Grundbegriffe zu informieren, bevor man hier solchen Schwachsinn vom Stapel läßt?
Wärest Du so freundlich Deine Anschuldigungen zu konkretisieren ? Einfach nur Angriffe aus dem Ärmel zu schütteln, weil man beleidigt ist, wirkt irgendwie ärmlich
Karin
21. September 2005, 09:48
Nein und Ja!
Ein Hund z.B. wildert auch schon, wenn er ein Tier hetzt und auf frischer Tat an der Kehle eines Rehes muß man nicht erst abwarten.
Es ist richtig, ein Hund der frei rumläuft tut noch nicht unbedingt wildern. Aber sobald der Hund den Einwirkungsbereich seines Halters verlässt, weil er so gut erzogen ist, braucht der Halter sich nicht zu wundern, wenn das Tier erschossen wird, wenn er einen Hasen hochjagd und Hetzt.
Was nennst Du hetzen und was Einwirkungsbereich des Halters ?
Ich denk, das jeder Jäger unter den von Dir geschilderten Bedingungen jeden nicht angeleinten Hund einfach abknallen kann, ohne dafür bestraft zu werden, denn niemand wird je nachweisen können, daß der Hund keinem Wild hinterhergelaufen ist, sondern sich einfach nur austobte.
tamborie
21. September 2005, 09:48
wirkt irgendwie ärmlich
Na wer hier ärmlich wirkt muss sich noch rausstellen!
Tam
tamborie
21. September 2005, 09:50
Ich denk, das jeder Jäger unter den von Dir geschilderten Bedingungen jeden nicht angeleinten Hund einfach abknallen kann, ohne dafür bestraft zu werden, denn niemand wird je nachweisen können, daß der Hund keinem Wild hinterhergelaufen ist, sondern sich einfach nur austobte.
Dann denk mal weiter, er hat es so ziemlich genau definiert.
Oder ist hetzen bei Dir von der Leine zu sein?
Tam
Karin
21. September 2005, 09:51
Hast du wirklich keine besseren Argumente dagegen zu setzen?
Meggy, ich kann es leider nicht ändern, doch Du erkennst Argumente nicht mal, wenn Du sie siehst. Wenn Du von dem, was Du geschrieben hast, überzeugt bist, dann ist es doch ok. Erwarte aber nicht, daß ich mich davon überzeugen lasse, daß man einen Wolf erst zerlegen muß, bevor man ihn von einem Hund unterscheiden kann.
Karin
21. September 2005, 09:55
Dann denk mal weiter, er hat es so ziemlich genau definiert.
Und ich habe gesagt, daß so jedem Jäger Tür und Tor geöffnet wäre, der es drauf anlegt unanggeleinte Hunde zu erschiessen.
Meggy
21. September 2005, 10:02
Ich möchte und muss dich hier nicht überzeugen. Außerdem gehst du schon wieder unter die Gürtellinie.
Halte deinen Hand an der Leine und bewege dich mit ihm nicht in den tiefsten Wald und schon ist alles i.O.
Viele Grüße Meggy
Gert
21. September 2005, 10:05
Da offenbar kein weiterer Diskussionsbedarf hinsichtlich der Protestmail vorhanden ist, schließe ich hier mal wieder.
Für Haustiere und die damit zusammenhängenden kleinen Probleme gibt es ein Extra-Forum.
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