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Vollständige Version anzeigen : Angeblich Vogelgrippe in Rumänien



andreadc
07. October 2005, 21:15
Hallo,

soeben kam im Fernsehen , daß die ersten Fälle von Vogelgrippe im Donautal ( Rumänien ) bei den dort heimischen Vogel ausgebrochen sind . Bei 3 Hausenten .

Was haltet Ihr von solchen Meldungen ??

Ich nicht viel, aber trotzdem beunruhigt es doch . Bitte hier schauen, aus der Welt


http://www.welt.de/data/2005/10/07/786251.html


Gruß
Andrea

Harry
08. October 2005, 00:18
Hmm, angeblich ist der Virusstamm bereits bestätigt, wenn die Behörden dort also nicht gepfuscht haben, stimmts.

Rasti
08. October 2005, 07:22
Hmm, angeblich ist der Virusstamm bereits bestätigt, wenn die Behörden dort also nicht gepfuscht haben, stimmts.

6 uhr 28 : die Proben wurden erst noch nach England geschickt um einen genauen Befund zu bekommen . rasti

rappe61
08. October 2005, 09:18
Heute steht ein Bericht in der Tageszeitung.

Bei drei verendeten Hausenten hätten Laboranalysen Antikörper der gefährlichen
Geflügelpest festgestellt.
Weiter wir berichtet, daß ein Krisenstab eingerichtet wurde und in dem Dorf
Quaratäne ausgerufen wurde. Die Weltgesundheitsorganisation fürchtet eine
mögliche Mutation des Virus.

Edelpapagei
08. October 2005, 20:10
Der Beweis für das Virus steht wohl noch aus. Aber das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft beobachtet die Lage.

Artikel bei Tagesschau.de (http://www.tageschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4832830_REF1_NAV_BAB,00.html)

corinna2508
09. October 2005, 15:00
abert das bedeutet NOCH nicht, daß es sie hier um das hochpathogene H5N1 handelt.
Gerade Enten sind gegen verschiedene Vogelgrippeviren relativ unempfindlich.

Ich bin mal gespannt, ob die Entwarnung wieder ganz klein ausfällt.

Übrigens nutzt man in der Türkei gerade die Panik um auch gleich die freilaufenden , eh schon geschundenen Hunde mit zu "beseitigen".
Sicher könnten diese die Erreger an den Pfoten mitschleppen.

Da kommt mir doch der Gedanke, was wenn bei einem Kind Polyo auftritt???
Sollte mann??? Wird ??? Naja spinnt mal den Gedanken weiter!

Aber allen Ernstes frage ich mich, wo hier Tierschutzorganisationen, die Vorstände von BDRG, VZI.... sind?

Viele Grüße Corinna
Es ist still gemacht worden um den auf Herpesvirenbasis hergestellten inaktiven Impfstoff des Löfflerinstitutes.

Alfred Klein
09. October 2005, 15:15
Hallo Corinna

Ja, wenn man so einen Gedanken weiterspinnt.....
Aber allen Ernstes frage ich mich, wo hier Tierschutzorganisationen, die Vorstände von BDRG, VZI.... sind? Die sind nirgendwo.
Nach meiner letztens gemachten Erfahrung mit derartigen Organsisationen habe ich mir deshalb auch Gedanken gemacht.
Es ging um einen untergewichtigen, kranken Igel.
Du nimmst ja wohl nicht an daß irgendeine Organisation da zuständig wäre oder helfen wollte? Egal wie die heißen, ob Tierheim oder Nabu oder sonstwer, alle wimmeln einen ab.
Als Endergebnis hat meine gesamte Familie sich vorgenommen daß niemand, aber wirklich niemand von denen auch nur noch einen Cent bekommt.
Die wollen anscheinend alle nur kassieren, wenns dann mal wirklich um was geht ist keiner da. Sieht man ja jetzt an der aktuellen Situation wie von Dir beschrieben.

P.S. Dem Igel gehts inzwischen gut, er wird bei uns überwintern.

Moni
09. October 2005, 15:19
[QUOTE=corinna2508]
Da kommt mir doch der Gedanke, was wenn bei einem Kind Polyo auftritt???
Sollte mann??? Wird ??? Naja spinnt mal den Gedanken weiter!
[QUOTE]

Da kann man wirklich nur noch von "spinnen" reden... :k

corinna2508
09. October 2005, 15:55
schön, daß Du den Igel überwintern kannst,
leider sind diese Erfahrungen kein Einzelfall, immer wenns brennt, geht im Tierheim keiner ans Telefon, Fazit, die Anrufe landen bei mir in meiner kleinen Tierpension,
Das Geld für die Fundsache Tier kassiert das Tierheim, die Auskünfte erteile ich.
Der Vorsitzende des Tierschutzes in Thüringen, setzt sich gegen die Jagd auf Haustiere ein, medienwirksam, wenn in Deutschland mal ein Hund zu unrecht erschossen wird. Bei mir haben wildernde Hunde bereits ein Schaf gerissen.
Das Schäfchen hat überlebt, nach schwerster Sepsis und ist jetzt 14 Jahre.
Einen Rehbock, der sich uns verletzt angeschlossen hat und in unserer Umgebung 2 Jahre gut lebte ebenfalls, aber diesen getötet.

Aber bedenke, was es für die Industrie bedeuten würde, eine Impfflicht für hochpathogene Geflügelpestviren.
- die Stalldauer von 35 Tagen müßte überschritten werden, weil eine weitere Impfung fällig ist
- Damit würden die Tiere älter und könnten überhaupt nicht mehr stehen, oder mann müßte die Besatzdichte so heraufsetzen, daß die Tiere nicht mehr umfallen könnten.
- andere Rassen, Zweinutzungshuhn, müßte doch zum Einsatz kommen, weil es vielleicht doch nicht so schnell wächst
-Die Schlachtanlagen müßten verändert werden, weil die Tiere ja größer sind.
- und und und, kann mann das einem armen Industriellen zumuten?

Nein Alfred, von mir bekommt auch keiner mehr auch nur einen einzigen Cent!
Die Vorsitzenden werden bestimmt von wem ganz anders ernährt.

Es grüßt Dich Corinna

Harry
09. October 2005, 20:36
Ok Rasti
Hatte im Fernsehn gesehn,d as das alles schon hochoffiziell und überprüft wäre. D asieht man mal wieder, wie das alles sofort aufgebauscht wird und dasn man niiht alles sofort glauben sollte :zustimm:

kace63
09. October 2005, 20:50
Fahrt Eure Panik mal runter .....an der jährlichen "normalen "
Grippewelle sterben in DEutschland mehr Menschen als an allen Vogelgrippen bisher zusammen.....und dabei könnte man sich durch eine Impfung leicht schützen.....macht aber keiner, lieber wird die allgemeine Hysterie angefacht gegen eione Krankheit , gegen die es bisher noch keine Impfschutz gibt....gäbe es ihn , würden sich sicher auch viele hier nicht impfen lassen und tausend Gründe dafür finden

emil
12. October 2005, 22:42
hallo,

die sich wohl nach den neuesten meldungen von heute abend nicht bestätigt
hat.

Wiesel
13. October 2005, 13:13
Heute haben sie im Radio gesagt, daß es sich bei den beiden Fällen in Rumänien tatsächlich um den Vogelgrippen-Virus handelt. Es wird allerdings noch geprüft, ob es sich dabei um den für Menschen gefährlichen Virus handelt.

Dieter Tödtemann
13. October 2005, 14:36
Vogelgrippe-Virus aus Türkei ist für Menschen gefährlich ?

Brüssel - Das in der Türkei aufgetretene Vogelgrippe- Virus ist der auch für Menschen gefährlichen Subtyp H5N1. Dies teilte die EU-Kommissar Markos Kyprianou am Donnerstag in Brüssel mit.

Das Virus sei einem anderen Erreger sehr ähnlich, der vor einigen Monaten in Asien und in Sibirien gefunden worden sei.

Nach Angaben des Kommissars wird es erst am Freitag Klarheit darüber geben, ob es sich auch bei einem im rumänischen Donaudelta aufgetauchten Vogelgrippe-Virus um den Typ H5N1 handelt. Bisher stehe lediglich fest, dass bei einem Huhn und einer Ente das Virus H5 gefunden worden war.

Die EU plant Notmaßnahmen, um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern. Das für die Türkei bereits bestehende Importverbot für Geflügel und Geflügelprodukte wurde auf Rumänien ausgeweitet.

Wiesel
13. October 2005, 15:02
Stimmt. Habe es gerade in den Radio-Nachrichten gehört. Es ist amtlich, daß es sich bei dem Virus in der Türkei um den gefährlichen H5N1-Virus handelt.

Alfred Klein
13. October 2005, 15:47
Brüssel - Das in der Türkei aufgetretene Vogelgrippe- Virus ist der auch für Menschen gefährlichen Subtyp H5N1. Dies teilte die EU-Kommissar Markos Kyprianou am Donnerstag in Brüssel mit. Wie schon so oft berichtet ist H5N1 nur unter besonders ungünstigen hygienischen Bedingungen potentiell gefährlich.
Das Verhältnis von 21 000 000 getöteten Vögel gegen 60 Menschen in Asien gibt das nach meiner Meinung deutlich wieder.

Moni
13. October 2005, 15:50
Ich glaube, das wirklich schlimme was die Behörden befürchten, ist eine Mutation des Virus. Deswegen soll alles getan werden, damit es sich nicht ausbreitet. Leider denke ich aber, dass es genügend Leute geben wird, die die Wichtigkeit solcher Maßnahmen nicht einsehen und munter weiter Geflügel schmuggeln.

Vornie
13. October 2005, 17:02
Ich glaube, das wirklich schlimme was die Behörden befürchten, ist eine Mutation des Virus.

genau das ist es, wenn sich der stamm (H5N1) welcher auch auf menschen gehen kann sich mit den normalen grippevirus vom Menschen mischt ( genetisch austascht ). das problem ist, dass jetzt der winter kommt, es kommt also jetzt eh die zeit der grippe für uns menschen, wenn einer die grippe hat und dann rein zufällig noch vom H5N1 infiziert wird, dann ist die wahrscheinlichkeit sehr gross, dass es ein mutierten virus geben wird welcher ganz normal über die luft ( also hochansteckend ist ) auf den menschen übertragbar ist nur halt mit eventuell tödlichen folgen.

daher raten die ärzte ja auch sich gegen die normale grippe zu impfen um den normalen erreger abzuwehren. sollte man dann von H5N1 infiziert werden hat er keine möglichkeiten sich genetisch mit unseren grippevirus auszutauschen.

Chimera
13. October 2005, 17:29
wenn einer die grippe hat und dann rein zufällig noch vom H5N1 infiziert wird, dann ist die wahrscheinlichkeit sehr gross, dass es ein mutierten virus geben wird welcher ganz normal über die luft ( also hochansteckend ist ) auf den menschen übertragbar ist nur halt mit eventuell tödlichen folgen.

ist die wahrscheinlichkeit wirklich so groß? selbst wenn es sich auf irgendeine weise miteinander vermischt, heißt das dann automatisch das ein für menschen hochansteckendes, tödliches virus rauskommt?
ich weiß es nicht, aber ich denke mal die wahrscheinlichkeit ist relativ gering das gerade die gensequenzen ausgetauscht oder verbunden werden, die dann dafür sorgen dass das virus für menschen gefährlich wird halte ich mit meinem eingeschränkten wissen über dieses thema für unwahrscheinlich.
was sagen die experten? wie groß ist die wahrscheinlichkeit das sowas passiert?

ara_severa
13. October 2005, 20:15
Hallo,
ich kann dieses Problem nicht nur nüchtern betrachten.
Wenn ich im Fernsehen sehe, wie sie die Tiere in Tonnen vergasen, dreht es mir nicht nur der Magen sondern auch die Seele um . Ich möchte nur noch schreien. Wie sie die Vögel an den Füßen kopfüber packen und in die Tonne schmeißen, als ob sie nichts wert wären. Muss das wirklich so sein. ich hoffen uns Meschen wird unsere Achtlosigkeit verziehen.
"Denn sie wissen nicht was sie tun".
Ich bin unendlich traurig und leide mit den armen Kreaturen.

ara_severa

pumasocke
14. October 2005, 07:40
meine rede, da blutet einem das herz.... :(

aber so gehts halt schneller u is billiger... :(

Vornie
14. October 2005, 09:50
ist die wahrscheinlichkeit wirklich so groß?

ja leider :( .

ich habe selber zwar auch nur begrenztes wissen ( habe ja mal biologie studiert, noch ohne abschluss ) und daher ist es nach meinem wissen leider sehr wahrscheinlich, dass der virus bei einem menschen (welcher beide grippeviren in sich trägt) mutiert. man muss sich ja mal überlegen wie viele viren im körper sind und zellen befallen.
man muss sich das so vorstellen, ein grippevirus befällt eine wirtszelle, innerhalb von 20 minuten entstehen aus dieser wirtszelle knapp 500 neue grippeviren, nun befallen die alle verschiedene wirtszellen, wieder 20 minuten später haben wir dann 250000 grippeviren usw. usw. da kommt einiges zusammen.
das problem ist eine wirtszelle kann auch von unterschiedlichen viren befallen sein. jeder virus hat also seine RNA im zellkern untergebracht und diese werden ständig neu abgelesen um neue viren zu produzieren. da kann es schonmal vorkommen, dass dort eine vermischung stadtfindet. dieses neue virus muss aber nicht gefährlicher sein, es kann auch harmloser sein.
gewiss ist aber, dass wir es erst zu spät bemerken werden und das es sich hierbei um eine tickende zeitbombe handelt, irgendwann ist es nunmal soweit.

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hier mal etwas, was ich gerade gefunden habe:

Neue Varianten können zu Epidemien führen
Aufgrund geringer Veränderungen in der Erbinformation der Influenza-Viren kommt es zu neuen Virusvarianten. Verändern sich hierbei die Oberflächenstoffe Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N) spricht man von einer Antigen-Drift. Die neuen Varianten bleiben mit dem ursprünglichen Virus verwandt, weisen aber veränderte Eigenschaften auf. Diese neuen Varianten sind für lokalisierte Ausbrüche und mehr oder weniger schwere Epidemien verantwortlich, weil die Bevölkerung ohne angepasste Schutzimpfung in den meisten Fällen keine Abwehr in Form von Antikörpern besitzt.

Neue Subtypen können Pandemien auslösen
Durch Austausch ganzer genetischer Elemente können ebenfalls neue Viren (Subtypen, z.B. H5N1) entstehen. Ist z. B. eine Wirtszelle von Mensch, Vogel oder Schwein mit zwei unterschiedlichen Subtypen des Influenza-A-Virus gleichzeitig infiziert, kann es bei der Vermehrung zu einer falschen Zuordnung der Virusbestandteile kommen - die neuen Viren besitzen ein neu kombiniertes Erbmaterial und damit neue Eigenschaften. Diese so genannte Antigen-Shift tritt nur bei Influenza-A-Viren auf. Da die neuen Subtypen auf Menschen treffen, die keine Abwehr gegen diesen neuen Viren-Subtyp besitzen, können sich die Viren schnell ausbreiten und zu Länder übergreifenden Pandemien führen.

quelle: http://www.grippeinfo.de/grippeinfo/powerslave,id,21,nodeid,.html

wenn man da noch weiter rumliest, steht da auch etwas über die vermehrung. hier ist es so geschildert, dass aus einer befallen wirtszelle pro tag 100000 neue viren produziert werden. rein evulutionstechnisch gesehen ist das der absolute wahnsinn. das hier immer wieder neue varianten des virus entstehen ist offensichtlich.

Alfred Klein
14. October 2005, 14:23
Hallo Vornie

Die Gefahr kann man elegant meistern.
Eine ganz normale Grippeimpfung gegen die üblichen Grippeviren verhindert daß diese zusammen mit der Vogelgrippe im Körper aktiv werden können.
Also können auch keine neuen Mutationen entstehen. Eigentlich einfach, man muß sich nur Impfen lassen.

Übrigens gibt es eine Impfung für Tiere gegen die Vogelgrippe!
Allerdings wird diese aus wirtschaftlichen und politischen Gründen nicht eingesetzt.
Kam gestern in den Nachrichten.

Vornie
14. October 2005, 15:02
Hallo Vornie

Die Gefahr kann man elegant meistern.
Eine ganz normale Grippeimpfung gegen die üblichen Grippeviren verhindert daß diese zusammen mit der Vogelgrippe im Körper aktiv werden können.
Also können auch keine neuen Mutationen entstehen. Eigentlich einfach, man muß sich nur Impfen lassen.


daher raten die ärzte ja auch sich gegen die normale grippe zu impfen um den normalen erreger abzuwehren. sollte man dann von H5N1 infiziert werden hat er keine möglichkeiten sich genetisch mit unseren grippevirus auszutauschen.

hatte ich schon erwähnt ;)

Raven
15. October 2005, 12:05
Hallo,


Labor-Tests haben die Befürchtungen bestätigt: In Rumänien verendete Tiere enthielten das auch für den Menschen gefährliche H5N1-Vogelgrippevirus. Regierung und Gesundheitsexperten warnen vor Panikmache in Deutschland.

Quelle (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,379851,00.html)

Alfred Klein
15. October 2005, 13:35
Hallo Dagmar

Jetzt muß ich Dein Zitat zitieren: ;)

In Rumänien verendete Tiere enthielten das auch für den Menschen gefährliche H5N1-Vogelgrippevirus. Nochmal und ganz langsam:
H5N1 ist bisher nicht für den Menschen gefährlich.
Weltweit 60 Tote wegen H5N1 gegenüber ca. 8000 jährlich alleine in Deutschland wegen normaler Grippe ist nun mal keine Relation.
Wer da von Gefahr redet versucht die Leute zu verdummen !

Der Geier
15. October 2005, 13:56
Zitat von Alfred Klein


Die Gefahr kann man elegant meistern.
Eine ganz normale Grippeimpfung gegen die üblichen Grippeviren verhindert daß diese zusammen mit der Vogelgrippe im Körper aktiv werden können.
Also können auch keine neuen Mutationen entstehen. Eigentlich einfach, man muß sich nur Impfen lassen.

Aber das Problem ist das die bisher handelsüblichen Grippeimpfstoffe immer nur gegen einen speziellen Grippevirus was taugen einen für alle gibt es nocht nicht.So ist es doch interessant das man so die Grippeimpfung anpreist.Sollte also ein Virus kommen wo der Wirkstoff nicht gegen wirkt was man ja nie weiss gibt ja zig verschiedene Grippearten dann ist das alle wohl eher wie Roulette.Und die Impfe ist auch hinfällig.Der Grippeimpfstoff wurde nämlich bisher jedes Jahr geändert.

rappe61
15. October 2005, 17:36
Übrigens gibt es eine Impfung für Tiere gegen die Vogelgrippe!Allerdings wird diese aus wirtschaftlichen und politischen Gründen nicht eingesetzt.Kam gestern in den Nachrichten.

..... wirtschafliche und politische Gründe ??
Weißt Du, was genau dahinter steckt ?

Moni
15. October 2005, 17:54
Mit "gefährlich" ist wohl gemeint, dass man sich als Mensch infizieren kann.

Raven
15. October 2005, 18:07
Hallo Alfred,

ich wollte lediglich die Mitteilung weitergebe, dass H5N1 in Rumänien nachgewiesen wurde.
Das "gefährlich" habe ich dabei auch so wie Moni interpretiert, mit Betonung auf "kann". Die Gefahr besteht vorrangig darin, dass das Virus beim Menschen dahingehend mutieren kann, dass auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich wird.

Moni
15. October 2005, 18:08
... was ja angeblich in Vietnam bereits geschehen sein soll.

Alfred Klein
15. October 2005, 18:29
Hallo Dagmar und Moni

Also, ich halte es für übertrieben zu schreiben daß die Vogelgrippe gefährlich sei.
Ihr als denkende Menschen habt das richtig interpretiert. Sie ist immer noch nicht gefährlich.
Es gibt aber mehr als genügend Leute die bei weitem nicht so weit selbständig denken können. ;)
Und denen muß man klar machen was Tatsache ist und was nicht.

... was ja angeblich in Vietnam bereits geschehen sein soll. In Vietnam gab es Infizierte und Tote, richtig.
Aber keiner von denen hätte das Virus an andere Menschen weitergeben können, es war auch da noch nicht mutiert.
Die Infektionen in diesen Fällen dürften durch die Zustände dort zustande gekommen sein. So was wie Hygiene ist dort kein sehr geläufiger Begriff, um es mal vorsichtig auszudrücken.

ara_severa
18. October 2005, 19:18
..... wirtschafliche und politische Gründe ??
Weißt Du, was genau dahinter steckt ?

würde mich auch interessieren.
Wenn dem so ist, halte ich dies für eine Schweinerei.
Wie denkt der Tierschutz darüber ??????? :?
Gibt es keine Lobby????? :?

Viele liebe Grüße
ara_severa

Alfred Klein
19. October 2005, 13:56
Na, die Gründe sind doch seit der Hühnerpest bekannt.

Eine Vireninfektion wird anhand der Antikörper im Blut festgestellt.
Bei einer Impfung entwickelt der Organismus auch Antikörper.
Man kann also ein geimpftes Tier nicht von einem infizierten unterscheiden.
Also kann man ein geimpftes Tier auch nicht verkaufen oder exportieren, das nimmt niemand mehr.
Ergo läßt man besser die Tiere verrecken als daß man nichts mehr verkauft. Ist einfach wirtschaftlich gesehen billiger.
Daß die Bauernverbände in Berlin einen großen Einfluß und eine mächtige Lobby haben (CSU) dürfte bekannt sein.
Also machen die verantwortlichen Politiker das was sie immer machen wenn sie weiterhin im Amt bleiben wollen: Sie kuschen vor den Lobbyisten.
Was ist daran schwer zu verstehen?

ara_severa
19. October 2005, 17:32
Was ist daran schwer zu verstehen?
Hallo Alfred,
ich hoffe, dass das sarkastisch gemeint war.
Ich will das nicht verstehen, weil ich es nicht akzeptieren kann.
In was für einer Welt leben wir???
Antwort: Die Welt gestalten wir uns selbst.
Das frustiert!!!!!!!!!
Achten wir darauf, dass wir es (was im Einzelnen auch immer) besser machen und dass unser Protest nie verstummt. Sonst haben die, die das zu verantworten haben gewonnen.

ara_severa

Harry
19. October 2005, 18:47
In einer Welt die vom Geld regiert wird.
Und ist ne Grippeimpfung teurer wie das Huhn das sie kriegt, nuja..

Wgen dieser Entstehung neuer Mutanten, bei Kontakt mit menschl. Influenzaviren..
Denke mal nicht das hier die grosse Gefahr ist, das es passiert, weil
a) noch keine Vogelgrippe
b) der Kontakt mit Geflügel nicht so eng ist.

Und wenn wirklich ein neuer Stamm entstehen sollte (Wahrscheinlichkeit gering), dann hilft die normale Grippeimpfung auch nicht.

Soll jetz aber keinem vermiesen sich impfen zu lassen, wie Alfred schon sagte die ´normale´ Influenza ist viel viel gefährlicher :)