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Vollständige Version anzeigen : Würdet Ihr Eure Tiere auf behördlicher Anordnung töten lassen?



Graugans
12. October 2005, 19:01
Hallo, Vogelfreunde,

gerade werden in Rumänien wegen der Vogelgrippe Vögel-Massenmorde
durchgeführt!
Wie würdet Ihr Euch verhalten, wenn in der Bundesrepublik per Gesetz
alle im menschlichen Besitz befindlichen Vögel getötet werden müßten?

Viele Grüße
Graugans

Alfred Klein
12. October 2005, 19:46
Wie ich schon mal in einem anderen Thread geschrieben habe wohne ich Luftlinie 100 Meter von der französischen Grenze entfernt.

Jetzt rate mal was ich machen würde. ;)

Zugeflogen
12. October 2005, 20:28
hallo,

an sich hast du da keine verhaltensmöglichkeit. die jungs kommen und machen das wofür sie bezahlt werden. :prima:

Karin G.
12. October 2005, 20:34
und gerade brachten sie im TV, dass das in Rumänien keine Vogelgrippe ist 0l

Geierhirte
12. October 2005, 21:40
Hallo.

Ich bin der Meinung, an erster Stelle kommt die Sicherheit für den Menschen. Aber wie im Falle von Rumänien, finde ich, wurde etwas vorschnell reagiert. Man hätte das Ergebnis abwarten sollen. ABER..... wo liegt Grenze, wie lange man warten soll oder kann ??? Ich möchte das nicht entscheiden.

Wie Hans schon schrieb: Ich wär´ auch erstmal in "Urlaub".

D@niel
13. October 2005, 19:01
Hi,

für Papageien-/Sittichhalter dürfte das (http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=92787) hier interessant sein (ich halte Wellis).
Mal davon abgesehen, dass ich für Wohnungsvögel keine wirkliche Gefahr sehe, da sie kaum Kontakt zu Wildvögeln haben.
Ganz ehrlich? Ich mache mir über solche Vogel-Massenmorde ehrlich gesagt wenig gedanken. Wenn dann sind m.E. nach eher die Halter von Geflügel, sprich Hühner, Enten, Gänse ... usw. betroffen, aber kaum die Papageien-/Sittich-/Kanarien- und Finkenhalter.

pumasocke
13. October 2005, 19:30
ich würde, was sicher viele unvernünftig finden (wo sie sicher auch ein bisschen recht haben), die tiere mit 100%iger gewissheit NICHT vergasen lassen!

niemals! ich hole mir jedes jahr männliche küken um diese davor zu retten!

ich wohne in einem dorf u in unseren ort, wo ich wohne gibt es nur 5 häuser, davon sind wir die einzigen mit hühnern. angeblich soll ein nachbar jetzt auch welche haben, hab ich aber noch nie gesehen (wohne ca 700m entfernt).

rumäniens bevölkerung hat sich ausserdem eh geweigert, die restl. 15.000 vögel zum vergasen freizugeben, auch wenn sie entschädigung erhalten. mit recht! jetzt hiess es, die tests waren negativ.

animal_army
13. October 2005, 20:03
Tja, diese Frage lässt sich leicht beantworten: KEINER tut meinen Tieren etwas an!!! Und zur Not würde ich eben (wie Alfred) mit meinen Tieren das Land verlassen. Aber was hier geschieht ist letztendlich nur Panik-Mache. Halter von Ziervögeln sind da wohl eher ausgeschlossen. Letztendendes ist das was hier u. da momentan "allgemein" geschieht die Rache der gequälten Natur. Gerade in den asiatischen Ländern werden Tiere wie der letzte Dreck gehalten u. behandelt. Und genau deshalb ist dort das Virus ausgebrochen. Und die Leidtragenden sind mal wieder die armen Tiere die da ÜBERHAUPT NICHTS dafür können. Die werden nur aus Profit-Gier dermaßen unmenschlich behandelt/gehalten. Dasselbe gilt doch für BSE. Da werden Vegetarier mit ihren toten, zermalmten Artgenossen gefüttert. Und die Natur schlägt dann eben irgendwann zurück. Das kann keiner leugnen. Siehe Erdbeben, Hurrikans usw. Nur trifft es wie immer die Ärmsten u. Falschen. Generell: Der Mensch hat KEIN RECHT darauf seine Mitgeschöpfe derartig zu versklaven und ihrer Art unwürdig zu behandeln. Zum Abschluß noch ein kleines Sprichwort: Als Gott den Menschen schuff, verlor er die Kontrolle über jene, die sich zu Barbaren entwickelt haben! Möchte das jetzt natürlich nicht verallgemeinern - aber da ist was wahres dran...

Aber trotzdem: Keine Panik! Es wird immer heißer gekocht als gegessen!

Alexandros
13. October 2005, 20:13
Ei Ei Ei

da schlagen die Wellen ja wieder mal hoch. Also ich denk mal wenns tatsächlich ne behördliche Anweisung geben sollte, wird wohl sicherlich keiner die Möglichkeit haben dem zu entgehen. Da wird dann tatsächlich alles eingesammelt und seiner Bestimmung zugeführt. Und die Grenzen werden wohl das erste sein was zu ist. So leid mir das auch tut, Krisenpläne sind Krisenpläne und werden im Ernstfall eben nicht von Fall zu Fall diskutiert. Macht euch also da keine falschen Illusionen.

Gruss Alexandros

Thomas B.
13. October 2005, 21:42
Hallo,
es ist natürlich unrealistisch, aber es war ja wohl eher als Gedankenexperiment gefragt.
Also laß ich mich mal drauf ein:
Ich sehe das natürlich genauso wie Alfred und Animal Army.
Die Vögel sind Teil der Familie und meine besten Freunde, und ich würde auch keiner Anordnung nachkommen, die mich "verpflichten" würde, meine Freunde und meine Familie umzubringen.
Wer unsere Vögel umbringen wollte, könnte dies wohl nur über meine Leiche.
@ Daniel: Wie kann man sich als Vogelfreund über "solche Vogel-Massenmorde...wenig Gedanken" machen, nur weil man selbst Finken- Sittich- oder Papageienhalter, also "nicht betroffen" ist? Ist ein Blick über den eigenen Tellerrand zuviel verlangt? Mag der "Heilige Sankt Florian" ruhig alle anderen Häuser anzünden, solange er nur Dein eigenes verschont? Ist das Deine Moral oder habe ich Dich mißverstanden?
LG
Thomas

D@niel
13. October 2005, 23:45
Hi Thomas,


@ Daniel: Wie kann man sich als Vogelfreund über "solche Vogel-Massenmorde...wenig Gedanken" machen, nur weil man selbst Finken- Sittich- oder Papageienhalter, also "nicht betroffen" ist? Ist ein Blick über den eigenen Tellerrand zuviel verlangt? Mag der "Heilige Sankt Florian" ruhig alle anderen Häuser anzünden, solange er nur Dein eigenes verschont? Ist das Deine Moral oder habe ich Dich mißverstanden?
ich würde sagen, dass du das etwas falsch verstanden hast. Ich mache mir als Wellihalter keine Sorgen, dass meine Vögel evtl. so einer Zwangstötung zum Opfer fallen. Das war also auf MICH bezogen ...
Ich bin sicherlich kein Freund von solchen Massentötungen, manche Leute hängen ja auch noch an ihren Tieren und diese werden dann getötet. Mir wäre es ja auch lieber, wenn es andere Mittel als diese Zwangstötungen gäbe.
Nun eingermaßen verstanden, wie ich das meine? :~

pumasocke
14. October 2005, 07:38
eins ist sicher, bevor ich meine tiere zum vergasen freigebe, werde ich sie früher noch selbst schlachten.

nur damits schnell geht, vergasen sie die tiere. was machen denn die dann mit den leuten die sich anstecken?

ist wieder typisch, massentierhaltung vom menschen. ist ja soo billig und sooo produktiv. dann kommt sowas raus. wie schon jemand sagte, wie bei BSE. der mensch macht, die tiere müssens mögen.

und die tolle EU unterstützt auch solche billigimporte aus anderen nicht so hygienischen ländern. die leute, die sich echt ums geflügel kümmern, sind dann die dummen.

Billy1985
14. October 2005, 08:38
Meiner Ente wird mit Sicherheit kein Mensch was antun da werde ich schon für sorgen und wenn ich Emma als tot erkläre und sie dann im Haus irgendwo verstecken muß oder in ein anderes Dorf zu Freunden bringren werde aber KEINER wird meiner Süßen auch nur eine Feder krümmen!

animal_army
14. October 2005, 09:18
@ThomasB. & Pumasocke & Billy1985: Super Beiträge!!! Kann mich da nur anschließen! Gerade was Thomas gesagt hat: Wer an meine Tiere will - nur über meine Leiche!!! Das macht wahre Tierfreunde aus!!!

Liebe Grüße
Susi & die wilde Horde

pumasocke
14. October 2005, 11:05
@ billy, da beneid ich dich richtig... ich kann meine ca 50 hühner + 15 enten nicht auf die schnelle verstecken... :(

Azrael
14. October 2005, 11:47
Ich denke auch, ab in die Tranportboxen mit den "wilden Geiern" und flugs Urlaub gemacht. Meine Vögel - nur über meinen leblosen Körper!
Azrael

rappe61
14. October 2005, 13:17
Gerade in den asiatischen Ländern werden Tiere wie der letzte Dreck gehalten u. behandelt.
Mit dem, was Du geschrieben hast, kann ich mich 200%-ig anschließen.
Auch mit der Haltung bzw. Behandlung von Tieren in asiatischen Ländern.
Allerdings bin ich der Meinung, daß es in Deutschland nicht besser aussieht.
Erst kürzlich stand in der "Bild", daß Deutschland die größten Tierquäler sind.
Massentierhaltung und Tiertransporte sind nur zwei Gründe, warum ich vor
11 Jahren zum Vegetarier wurde. Pardon ich bin #ot

Zurück zum Thema. Ich sehe es genauso wie meine Vorschreiber.
Meine Vögel sind Familienmitglieder, die ich nur über meine Leiche rausrücke.

Moni
14. October 2005, 13:19
Und wenn Eure Vögel "schuld" daran wären, dass sich die Krankheit ausbreitet und Menschen tötet - wenn wir hier schon mal solche Gedanken spinnen - könntet Ihr damit leben?

pumasocke
14. October 2005, 13:29
wie gesagt, in unserem dorf sind 5 häuser davon sind wir die einzigen hühnerhalter.

die nachbarn gehen bei uns sowieso nicht ein und aus, bzw andere leute beim geflügel.

und es ist auch hygienisch, soweit man das von einem hühnerstall sagen kann. blitzen und blinken wird es wohl kaum in einem wie in einem bad.

aber wenn ich zb nur dran denke, dass ich meine kleinen entenbabys vergasen müsste, wo ich soviel zeit und vor allem liebe (egal wie blöd das klingt) gesteckt habe, blutet mir das herz!

ich muss nur in die kleinen knopaugen von meinen tieren sehen. DIE können nichts dafür das es menschen gibt, die sie wie dreck behandeln und auf einem A4 großen käfigen zusammen stopfen, wo sie kein heu oder stroh zum schlafen haben!

statt dass die tolle pharmaindustrie versucht, auch einen impfstoff oder sowsa ähnliches für die tiere zu entwickeln, damit auch die geschützt sind u diese die krankheit nicht weiterverbreiten können...

Moni
14. October 2005, 13:33
Ich glaube, die Wissenschaftler sind doch dabei, einen Impfstoff zu testen. Da das Virus relativ "neu" ist, können die sich aber auch nix aus dem Ärmel zaubern - zumal sich Viren ständig verändern. Ein vor einem Jahr entwickelter Impfstoff könnte also heute vollkommen nutzlos sein.

pumasocke
14. October 2005, 13:38
schon klar.
aber die tiere nur aus "reiner vorsichtsmaßnahme" alle töten lassen? sicher nicht.

wollen die etwa auch ALLE vögel aus vorsicht töten?

die pharmaindustrie weiss ja angeblich auch nicht sicher, ob das tamiflu dagegen schützt.

Moni
14. October 2005, 13:42
Es geht doch hauptsächlich um Geflügel, welches unter freiem Himmel lebt und sich so anstecken kann. Ich kann schon die Regierungen verstehen, die aus Angst vor einer Epidemie solche Maßnahmen anordnen. Wenn es wirklich so weit käme, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird und es kein Mittel gibt das dagegen hilft bzw. davor schützt, käme dann nicht die Regierung eines Landes gerade wie Rumänien oder die Türkei, wo ja tatsächlich teilweise die Hygienestandards nicht so extrem hoch sind, in erhebliche Erklärungsnot, wieso sie nicht alles getan hat, um dies zu verhindern?

animal_army
14. October 2005, 18:13
@rappe61: Bin voll u. ganz Deiner Meinung. Auch in Deutschland sieht es für die sogenannten Nutztiere nicht viel besser aus. Überall wird gefoltert, ausgebeutet u. gemordet was das Zeug hält. Man merkt sicherlich... bin ebenfalls Vegetarier (bis zum Veganer habe ich`s leider noch nicht ganz geschafft). Nun gut, das soll ja aber nicht das Thema sein. Aber jeden morgen wenn ich die Zeitung aufschlage - da treibts mir wirklich die Tränen in die Augen. Da werden die Hühner etc. doch tatsächlich LEBEND in Verbrennungsanlagen geschoben. Also bitte, WO SIND WIR DENN?! Haben wir (die Menschen) immer noch nichts dazu gelernt?! Es ist doch wirklich unfassbar!!! Oder die Tiere kommen vergast auf irgendwelche "Müllanlagen" - und genau an solchen Orten kann sich das Virus wunderbar ausbreiten u. vermehren. Mir fehlen dazu einfach die Worte. Eins fällt mir dazu allerdings ein:

SOLANGE MENSCHEN DENKEN, DAS TIERE NICHT FÜHLEN - MÜSSEN TIERE FÜHLEN, DAS MENSCHEN NICHT DENKEN!!!

Thomas B.
14. October 2005, 18:30
Und wenn Eure Vögel "schuld" daran wären, dass sich die Krankheit ausbreitet und Menschen tötet - wenn wir hier schon mal solche Gedanken spinnen - könntet Ihr damit leben?
Ja. Das Leben ist lebensgefährlich und endet meistens tödlich. Zu erkranken und zu sterben gehört zum allgemeinen Lebensrisiko. Das ist kein Grund, meine (oder andere) Vögel vorsätzlich umzubringen.
LG
Thomas

Thomas B.
14. October 2005, 18:36
Ich glaube, die Wissenschaftler sind doch dabei, einen Impfstoff zu testen.



die pharmaindustrie weiss ja angeblich auch nicht sicher, ob das tamiflu dagegen schützt.

Zum Impfen und zu Tamiflu wie überhaupt zur "Vogelgrippe" hier ein interessantes Interview:

http://www.taz.de/pt/2005/10/12/a0169.nf/text

LG
Thomas

Moni
14. October 2005, 18:40
Dazu fällt mir jetzt nichts mehr ein, sorry.

Alfred Klein
14. October 2005, 18:42
Ich glaube, die Wissenschaftler sind doch dabei, einen Impfstoff zu testen. Da das Virus relativ "neu" ist, können die sich aber auch nix aus dem Ärmel zaubern - zumal sich Viren ständig verändern. Moni, den Impfstoff gibts schon !
Wurde gestern in den Spätnachrichten bestätigt.
Aber aus politischen und wirtschaftlichen Gründen wird er nicht eingesetzt.

Daher ist Deine Frage:

Und wenn Eure Vögel "schuld" daran wären, dass sich die Krankheit ausbreitet und Menschen tötet - wenn wir hier schon mal solche Gedanken spinnen - könntet Ihr damit leben? bedeutungslos geworden.

Denn wenn ich meine Tiere impfen würde, es aber nicht kann da ich den Impfstoff nicht bekomme könnte ich damit sehr gut leben.
Denn wenn man es nicht zuläßt daß ich andere schütze, warum sollte ich mir dann einen Vorwurf machen?

Thomas B.
14. October 2005, 18:50
Dazu fällt mir jetzt nichts mehr ein, sorry.
Macht nichts, vielleicht morgen wieder....
LG
Thomas

Alexandros
14. October 2005, 19:26
Hallo,

zunächst Moni meine Einstellung ähnelt deiner, daher denke ich das ich deine Einstellung verstehe.

Alfred hier zur Information ein kleiner Auszug zum Thema Impfstoff.:

Darf oder kann man gegen die Geflügelpest impfen?
Grundsätzlich kann man schon heute gegen die Geflügelpest durch Injektion eines inaktivierten Impfstoffs alle empfänglichen Vögel erfolgreich vor Erkrankung und Tod schützen. Von dieser Möglichkeit wurde bereits im Jahre 2003 Gebrauch gemacht als in den Niederlanden Geflügelpest ausgebrochen war. Die Verwendung von Impfstoffen hat allerdings eine Reihe schwerwiegender Nachteile aber auch anstrebenswerter Vorteile. Die Nachteile sind: (i) geimpfte Vögel können sich trotzdem mit Geflügelpestvirus infizieren, sie erkranken dann nicht, sind aber für etwa zwei Wochen Ausscheider des Geflügelpestvirus und können andere, noch nicht geimpfte Vögel anstecken; (ii) solche geimpften Vögel sind – wie die Erfahrungen in den Niederlanden, Italien und in Deutschland im Jahre 2003 zeigen – nur schwer verkäuflich oder tauschbar, weil sie eventuell Virusträger sein können und andere Bestände gefährden; (iii) eine empfindliche Störung des internationalen Handels mit Geflügel und deren Produkten ist wegen des Risikos der Virusverschleppung zu erwarten; (iv) die anzustrebende vollständige Tilgung des gefährlichen Seuchenvirus ist durch den Einsatz der Schutzimpfungen nicht mehr möglich; (v) es liegen bisher keine hinreichenden Erfahrungen über Wirksamkeit und unerwünschte Nebenwirkungen der verfügbaren Impfstoffe in den diversen Vogelarten vor.
Zu den Vorteilen einer Schutzimpfung können gezählt werden: (i) es wird keine Verluste nach der Infektion mit Geflügelpestvirus geben; (ii) die Zahl der empfänglichen Vögel wird vermindert und dadurch die Virusstreuung insgesamt geringer; (iii) geimpfte Vögel scheiden weniger Virus aus als nicht geimpfte Vögel; (iv) die Zeitdauer der Virusausscheidung ist bei geimpften Vögeln kürzer als bei nicht geimpften Vögeln.
Derzeit gibt es ernsthafte Überlegungen in Brüssel, Bonn und anderen EU-Ländern, die zum Ziel haben, ob und unter welchen speziellen Bedingungen und besonderen Auflagen eine Schutzimpfung sinnvoll und praktizierbar sein kann. Es wird auch überlegt, welche Arten der Impfstoffe für eine Schutzimpfung der Ziervögel in Frage kommen könnten. Eine für alle denkbaren Umstände günstigste Lösung ist derzeit noch nicht gefunden und das letzte Wort zum Thema Schutzimpfung ist noch nicht gesprochen worden.


Prof. Dr. Erhard F. Kaleta (9990)
Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der Justus-Liebig-Universität Gießen
Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der AZ
Ehem. Leiter des OIE-Referenzlabors für Geflügelpest und aviäre Influenza

Zugeflogen
15. October 2005, 10:38
hallo,

ehrlich gesagt finde ich diese aussage
Ja(Ich kann damit leben, dass meine Vögel an der Verbreitung Schuld sind). Das Leben ist lebensgefährlich und endet meistens tödlich. Zu erkranken und zu sterben gehört zum allgemeinen Lebensrisiko. Das ist kein Grund, meine (oder andere) Vögel vorsätzlich umzubringen.
äußerst problematisch. ich möchte nun nicht persönlich werden, aber durch eine solche evtl. erfolgreiche aktion eines halters wird das problem evtl. weiter verschleppt, aber keinesfalls gelöst.

und mal ehrlich: wenn in deutschland fälle von vogelgrippe auftreten, dann können noch so dolle "urlaubspläne" geschmieden werden, raus gehts mit den vögeln eh nicht, denn die grenzen sind , wie einige vorposter schon geschrieben haben, als erstes dicht in diesem zusammenhang.

animal_army
15. October 2005, 11:18
Entschuldige, aber... BLA, BLA, BLA! Erstens: das hier ist alles nur graue Theorie. Soweit würde es niemals kommen. Zum einen: Woher wollen die Behörden überhaupt wissen, wer alles Vögel besitzt/hält? Keine Sau weiß das! Es leben Millionen von Vögeln in deutschen Haushalten. Ja klar, und jeder einzelne Vogel ist den Behörden bekannt. Soviel dazu... Außerdem ist das hier alles nur reine Panik-Mache sowie Zeitverschwendung. Dasselbe hatten wir doch erst mit BSE - ein Gemach u. ein Getue. Heute redet niemand mehr darüber - dabei ist BSE immer noch so aktuell & real wie "gestern". Nur ist es wieder vergessen. Übrigens... Dasselbe Phänomen wie mit New Orleans. WENN es wirklich (halte es dennoch für mehr als ausgeschlossen) eine behördliche Anordnung zum Vogeltöten gäbe - kein verantwortungsbewusster Vogelhalter würde seine Tiere diesem Schicksal überlassen. Zur Not versteckt man seine Tiere eben - und wenn man sie in die Wand einmauert (mit Luftlöchern versteht sich). Da sind uns keine Grenzen gesetzt. Und wie schon Thomas & andere gesagt haben: "nur über unsere Leichen" - tötet man uns dann auch??? Letztendlich wissen wir doch noch gar nichts über die Vogelgrippe. Besonders interessant fand ich den Artikel in Thomas Link. Wissen wir den überhaupt 100%ig, ob das Virus nicht auch durch andere Haustiere od. sogar über den Mensch verbreitet wird?! Was würde man denn da tun? Alles andere Leben auf der Erde vernichten?! Wohl kaum. Nichts wissen wir! Wir wissen immer nur was wir wissen sollen! Und geglaubt wird ja heutzutage viel. Ob es den Tatsachen entspricht, ist den meisten im endeffekt doch egal. Alles nur Panikmache! Am wenigsten machen sich die meisten Gedanken um die armen, unschuldigen Tiere, die in den betroffenen Gebieten regelrecht hingerichtet werden. Und das finde ich ehrlich gesagt äußerst traurig. Ja, ich schäme mich sogar für meine "Rasse". Wer gibt dem Menschen eigentlich das Recht, sein eigenes Wohlbefinden über das aller anderen zu stellen???!!! Das war wohl nicht der eigentliche Plan der Natur... Nennt mich verrückt, einen Spinner o.ä. - aber das sind so meine Gedankengänge. Und dazu stehe ich auch!

Désirée
15. October 2005, 11:36
@ThomasB. & Pumasocke & Billy1985: Super Beiträge!!! Kann mich da nur anschließen! Gerade was Thomas gesagt hat: Wer an meine Tiere will - nur über meine Leiche!!! Das macht wahre Tierfreunde aus!!!

Ja und wenn deine Tier zufälliggerweise das Virus in sich tragen sollten und Du alles tust, damit sie verschont bleiben kommt es vielleicht sogar dazu, dass Du als Leiche endest :+schimpf

Sich dumm und dusselig opfern macht keine Tierliebe aus. Ich will den Behörden damit keinen Freibrief erteilen, so zu verfahren wie in Rumänien. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass nur bei positiven Testergebnissen Tiere getötet werden sollte. So viel Zeit muss sein.

Übrigens ist das Recht auf "Unantastbarkeit" der eigenen Räumlichkeiten durch das Tierschutzgesetz eingeschränkt, wenn akuter Verdacht besteht, dass durch die gehaltenen Tiere eine Seuchengefahr ausgeht. Soll heißen: Wenn so ein Typie vom Amt urplötzlich vor deiner Tür steht und erklärt, dass angenommen wird, dass Du ein krankes Tier beherbergst, ist er befugt sich auch gegen deinen Willen Zutritt zu verschaffen. Und ich nehme mal stark an, dass sich ATAs dann nicht ankündigen, damit man vorher noch "fliehen" kann.

Aber wie erwähnt, Sittichhalten brauchen ja keine Panik schiebn...was sie aber trotzdem tun, seltsam?

animal_army
15. October 2005, 11:40
[QUOTE=Désirée]Ja und wenn deine Tier zufälliggerweise das Virus in sich tragen sollten und Du alles tust, damit sie verschont bleiben kommt es vielleicht sogar dazu, dass Du als Leiche endest :+schimpf


Mitgefangen - Mitgehangen. Punkt!

Zugeflogen
15. October 2005, 13:06
brigens ist das Recht auf "Unantastbarkeit" der eigenen Räumlichkeiten durch das Tierschutzgesetz eingeschränkt, wenn akuter Verdacht besteht, dass durch die gehaltenen Tiere eine Seuchengefahr ausgeht. Soll heißen: Wenn so ein Typie vom Amt urplötzlich vor deiner Tür steht und erklärt, dass angenommen wird, dass Du ein krankes Tier beherbergst, ist er befugt sich auch gegen deinen Willen Zutritt zu verschaffen. Und ich nehme mal stark an, dass sich ATAs dann nicht ankündigen, damit man vorher noch "fliehen" kann.

ja, das ist z.b. bei psittakose so, ich kann mir durchaus vorstellen dass dies hier auch so ist.


Wer gibt dem Menschen eigentlich das Recht, sein eigenes Wohlbefinden über das aller anderen zu stellen???!!! D

willst du jetzt da sitzen und sagen " mir hat keiner erlaubt über erkrankte tiere zu entscheiden, mal abewarte, das ganze regelt sich schon selbst ?"

animal_army
15. October 2005, 13:16
Entscheiden muß jeder selbst was er tut! Ganz klar! Und meine Aussage hat sich darum gedreht, wie grausam die Tiere behandelt u. abgeschlachtet werden. Und die können ja wohl am allerwenigsten dafür! Soll man das einfach so hinnehmen bzw. für gut erklären?! Ich bitte Dich... Das kanns ja wohl nicht sein! Wir sind doch alle Tierfreunde u. sollten mal etwas mehr für die Tiere (und nicht nur unsere eigenen) eintreten. Außerdem sollten wir hier wg. diesem Thema nicht auf "Kriegsfuß" stehen - jeder hat seine Meinung, und kann doch dafür geradestehen. Letzenendes sind es nur Meinungen oder Ansichten. Und die sind bekanntlich grenzenlos...

Und zum Thema "erstmal abwarten": Abwarten hat noch nie geschadet. ;)

Alexandros
15. October 2005, 13:18
Hallo Animal Army,

da du hier überall den Superoberverfechter der tierischen Rechte machst, würde mich doch mal interessieren welche Tiere denn du überhaupt hälst. Denn dein Profil gibt ja in dieser Hinsicht eigentlich garnichts her.

Wenn ich so wie du denken würde, dann hätte ich doch schon seit letzten Dienstag Urlaub und würde die armen Tiere in Rumänien oder Türkei schützen, und nicht hier im Forum meine Zeit mit Unwissenden vertrödeln.


Gute Reise

Alexandros

animal_army
15. October 2005, 13:24
Also, dazu brauch ich ja wohl wirklich nix mehr sagen. Du solltest Dir vielleicht mal meine Postings besser durchlesen. Und ein Superoberverfechter bin ich schon mal gar nicht. Wie ich schon geschrieben habe - will hier mit niemandem auf Kriegsfuß leben u. letztenendes sind das hier alles nur Meinungen u. Ansichten.

Vielen Dank!

bonny333
15. October 2005, 13:42
Zuerst mal klargestellt, dass ich meine 18 Kanarien absolut gern habe und alles dafür tue, dass es ihnen gut geht.
Aber nachdem ich im letzten Jahr 5 meiner Besten Freunde bzw Familienmitglieder teils durch Krankheit teils durch Unfälle verloren habe kann ich nur sagen, dass wenn nur der Hauch einer Gefahr für meine Kinder oder meinen Mann bestehen würde, ich wüsste für wen ich mich entscheiden würde. Auch wenn es mir das Herz zerreissen würde.
Tut mir leid, aber das ist m e i n e Meinung

pumasocke
15. October 2005, 17:49
ich glaub aber trotzdem nicht das die grippe durch zugvögel eingeschleppt wurde. die wahrscheinlichkeit das ein zugvogel den kot von einem infizierten eingeatmet hat und dieser vogel dann zb zu den tieren in der türkei flog, ihnen vor die füsse kackte u diese dann infiziert wurden, find ich doch sehr gering im gegensatz zu dem geflügelschmuggel...

Moni
15. October 2005, 17:52
In der Türkei ist die Vogelgrippe soweit ich weiß an einem Seengebiet ausgebrochen, das vermutlich von Zugvögeln als Rastplatz genutzt wird... Aber nachvollziehen kann man das vermutlich nicht mehr. man weiß natürlich auch nicht, inweiweit Vögel in die Türkei oder aus Rumänien eingeschmuggelt werden und woher...

Alfred Klein
15. October 2005, 18:42
ich glaub aber trotzdem nicht das die grippe durch zugvögel eingeschleppt wurde. die wahrscheinlichkeit das ein zugvogel den kot von einem infizierten eingeatmet hat und dieser vogel dann zb zu den tieren in der türkei flog, ihnen vor die füsse kackte u diese dann infiziert wurden, find ich doch sehr gering im gegensatz zu dem geflügelschmuggel...

man weiß natürlich auch nicht, inweiweit Vögel in die Türkei oder aus Rumänien eingeschmuggelt werden und woher. Da stimme ich euch völlig zu.
Die Tatsache daß bisher noch kein einziger infizierter Wildvogel nachgewiesen werden konnte hat mich ebenfalls zu dem Schluß kommen lassen daß der Mensch diese Seuche weiter verbreitet.
Jede andere Erklärung ist unglaubhaft.
Denn wären es die Zugvögel so müßte man logischerweise auf deren gesamtem Zugweg den Erreger finden. Dem ist nicht so, also muß es wohl ein anderer Weg sein auf dem das Virus sich verbreitet.

animal_army
15. October 2005, 19:59
Der WWF hat inzwischen bestätigt, das es unwahrscheinlich (ja, sogar ausgeschlossen) ist, das Zugvögel das Virus verbreiten. Infizierte Zugvögel würde es gar nicht schaffen soweit "vorzudringen". Die würden schon am Anfang ihres Weges verenden. Auch wenn ich mir hiermit wieder "Feinde" schaffe - der menschliche Flugverkehr ist das Problem. Unser Veterinäramt hat in unserem Amtsblatt bestätigt, das sich der Virus durchaus in der Kleidung von Reisenden einnisten kann... Was sagt man dazu?!

pumasocke
17. October 2005, 12:39
das hab ich auch schon beim WWF gelesen.
aber ich finde die haben recht.

ich bin zwar kein vogelexperte aber ich denke mal, von russland nach rumänien wärs für die kleinen piepmätze schon ein laaanger weg. müsste man hier nciht tote wildvögel finden?

ich bin der meinung der mensch verbreitet es durch seine hin und herfliegen. bzw durch den geflügelschmuggel, aber die EU würde ja nie zugeben, dass die mitschuld hat, mit den legan importen, geben wir dochlieber den zugvögeln die schuld.



wwf-bericht:

Geschmuggelte Vogelgrippe

WWF warnt vor Einschleppung der Vogelgrippe durch Tierschmuggel

Frankfurt a.M./Husum, 21.08.2005: Der Schmuggel mit bedrohten Vögeln kann dazu führen, dass die Vogelgrippe nach Europa eingeschleppt wird, befürchtet der WWF aufgrund der nach wie vor hohen Importzahlen. Mit einem legalen Import von fast einer Million geschützter Singvögel pro Jahr sei die EU ein fragwürdiger „Weltmeister“ in diesem Geschäft. Auch die illegale Einfuhr begehrter Vogelarten wird als hoch eingeschätzt. Die Gefahr der Einschleppung des gefährlichen H5N1 Virus durch Schmuggel sei sehr viel größer als die Verbreitung der Seuche durch ankommende Zugvögel. „Das Virus reist eher im Bauch von Flugzeugen als im Körper arktischer Zugvögel“, betont Volker Homes, Artenschützer beim WWF Deutschland. Er sieht die Gefahren insbesondere beim Schmuggel mit bedrohten Arten. Aus Südostasien, dem Ursprungsort der Vogelgrippe, kommen vornehmlich Papageien wie Loris und Kakadus sowie Singvögel wie etwa Beos. Die Quarantänevorschriften und das Einfuhrverbot von Geflügel aus den betroffenen Ländern seien zwar vernünftig, das Problem sei aber nach wie vor der illegale Handel. Der WWF fordert verstärkte Kontrollen zum Beispiel durch Spürhunde und eine bessere Ausbildung der Behörden.

Neben dem Handel wird derzeit der Vogelzug als mögliche Quelle für die Einschleppung der Vogelgrippe diskutiert. In den kommenden Wochen werden in Deutschland vor allem Vögel aus nordischen Regionen erwartet, wo sie ihre Jungen aufgezogen haben. Für den WWF ist dies kein Grund zur Beunruhigung. „Fast alle unserer Zugvögel kommen aus nordischen Regionen, die nur dünn besiedelt sind. Dort gibt es nur wenig Geflügelhaltung und noch weniger große Massentierhaltungen, die als Quelle des Virus dienen könnten“, berichtet Hans-Ulrich Rösner, Ornithologe beim WWF. Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung der Zugvögel sei daher gering. Sollte sich wirklich eine wilde Ente oder Gans infizieren, sei es unwahrscheinlich, dass sie den weiten Zugweg noch schafft. Würde trotz dieser Unwahrscheinlichkeiten ein infizierter Zugvogel nach Europa gelangen, stelle auch das kaum eine Gefahr dar, weil es kaum Berührungspunkte von wildlebenden Zugvögeln mit Menschen oder Geflügelfarmen gebe. „Durch ein Jagdverbot auf Zugvögel würden sich diese Kontakte im Sinne der Vorbeugung sogar noch massiv verringern lassen“, hebt Rösner hervor.

Die Vorsorgemaßnahmen der Bundesregierung hält der WWF insgesamt für sinnvoll. Bei aller gebotenen Vorsicht müsse man darauf achten, dass rational gehandelt werde und es nicht zu Panikreaktionen komme.

joeflai
17. October 2005, 12:49
das über Themen diskutiert wird die es nie geben wird! :beifall:
Manche Leute haben echt zu viel Langeweile! :zustimm:

Bianca Durek
17. October 2005, 17:20
Ich finde es unglaublich, dass sich keiner von euch darüber aufregt wie die Vögel in den Ländern wie Türkei und Rumänien beseitigt wurden.

Sie wurden lebend in ein grosse Mülltonnen gepfercht, wie können Menschen so etwas tun, da geht doch selbst denn unbedarfsten Zuschauer der Hut hoch.

Wurde das Tierschutzgesetz dafür ausser Kraft gesetzt ? Warum regt sich darüber keiner auf ?

Zur Verbreitung dieses tödlichen Virus tragen hauptsächlich die Wasservögel bei, ohne das sie selbst daran erkranken müssen.

Die grosse Gefahr für unsere Vögel daran zu erkranken liegt also in Flüssen und Seen.

Um wirklich die grosse Seuchengefahr zu bannen, müssten auch Menschen die aus den gefährdeten Gebieten nach Deutschland einreisen in Quarantäne, wenn es so ansteckend ist wie man uns glauben machen möchte.

Doch ich vermute eher noch, dass da die Pharmaindustrie mit ihren Medikamenten und Impfseren am Rad dreht.

joeflai
17. October 2005, 17:37
Ich finde es unglaublich, dass sich keiner von euch darüber aufregt wie die Vögel in den Ländern wie Türkei und Rumänien beseitigt wurden.

Ähm, hier gehts doch um was ganz anderes!


Wurde das Tierschutzgesetz dafür ausser Kraft gesetzt ? Warum regt sich darüber keiner auf ?

Ach das ist mir ja ganz neu das es in diesen beiden Ländern Tierschutzgesetze gibt!?

Zugeflogen
17. October 2005, 18:53
Ich finde es unglaublich, dass sich keiner von euch darüber aufregt wie die Vögel in den Ländern wie Türkei und Rumänien beseitigt wurden.

klingt nun vielleicht ein bisschen hart, aber wenn ich mich über jede in meinen augen tierschutzwiedrige behandlung von geflügel oder anderen tieren aufregn würde, dann wär ich den ganzen tag mit nix anderes beschäftigt.
außerdem: wenn ich mich hier aufrege, bringt das garnichts, außer dass ich schlechte laune bekomme.

Sagany
17. October 2005, 19:15
ich denke nicht dass das thema überhaupt in frage steht.
wie ja schon geschrieben wurde frage ich mich woher die behörde wissen soll wo die vogelhalter wohnen bei denen dann gekeult werden soll
so ein quatsch,denkt ihr an jeden haus wo ein welli im käfig sitzt oder jemand einen kanarienvogel in der wohnstube hat steht dann ein schild:
"hallo,hier wohnt ein vogelhalter,zum keulen bitte bei meyer klingeln" :hahaha: :+knirsch: :+knirsch:

animal_army
17. October 2005, 19:16
@Bianca Durek: Mmmm... nicht alles gelesen, oder?! Der Thomas B. und u.a. auch ich haben uns genau hier dazu mehrfach geäußert. Und wir wurden dafür auch teilweise recht "angegriffen". Guck mal durch. Weil; ich fand unsere Beiträge gut, ehrlich u. "aufrichtig"...

Ich gebe Dir total u. vollkommen ohne Zweifel recht. Heute habe ich erst wieder mit Bestürzen gelesen, das 18.000 Zugvögel VORSORGLICH ermordert worden sind. Ja, sind denn die jetzt total bescheuert?! Was will man da noch sagen??? Wenn ich an die verwaisten Jungvögel denke, die ich in den letzten Jahren schon großgezogen & wieder ausgewildert habe - einige davon waren sog. Zugvögel. Wenn ich mir nur vorstelle, das nur einer davon so bestialisch & sinnlos umgebracht wurde... *HEUL* Mir fehlen die Worte - mir dreht sich der Magen um, und ich könnte kotzen! Entschuldigung für diese Ausdrucksweise! Aber ist doch so! Diese "Menschen" haben doch jeglichen Bezug zur Realität verloren. Vorsorglich?! So ein Sch****! Überhaupt... so ein Wort wird mal wieder vorgeschoben, um den geistigen Verwirrungen mancher Idioten stattzugeben. Ein Schwachsinn sondersgleichen! Immer auf die Kleinen! Immer auf die Tiere! Immer sind die Schuld bzw. müssens ausbaden. Aber das konnte der Mensch ja schon immer am besten - immer auf die Kleinen, Unschuldigen! Die können sich ja nicht wehren...

Ich bin u. bleibe auf der Seite der Tiere! Und meine Meinung bleibt auch, das der Mensch an allem Schuld ist - und der Mensch müsste auch für seine Schuld geradestehen! Außerdem: Wieso werden keine Ein-/Aureisesperren für betroffene Länder verhängt? Warum nicht?! Weil die höchstwahrscheinlich alle nur dumm u. egoistisch sind. Von wg. Wirtschaft und so. Dabei ist die Wirtschaft doch eh schon im A*****. Aber lernen tun wir ja im endeffekt sowieso nichts - sieht man ja z.B. bei HIV. Was wurde da gepredigt, aufgeklärt usw. Letzes Jahr ist (tragischerweise) die Zahl der HIV-Infizierten/Toten wieder gestiegen. Sagt, glaube ich, alles. Obwohl das ja nicht das Thema ist. Wollte nur mal daran erinnern, wie "lernfähig" der Mensch ist! Hinterher ist man immer schlauer... auch wenn`s dann evtl. schon zu spät ist!

So... nun können einige mir wieder eine "reinwürgen" - nur zur Info: Sonderlich treffen tut mich das sowieso nicht! Sorry!

PS: Wie so immer - ich wollte hier niemanden persönlich angreifen!!!

Susi

joeflai
17. October 2005, 19:21
Wäre aber trotzdem mal interessant zu sehen wie die Leute über die Grenze gehen und da dann, na ich sage mal, ein paar Tage, vielleicht auch etwas mehr, :D warten, bis sie wieder rein dürfen! Natürlich werden sie vorher noch dafür sorgen das es die EU nichtmehr gibt! :beifall: Muß ja beneidend einsehen das es manche Leute wirklich drauf haben! :zustimm:

animal_army
17. October 2005, 19:43
Hab nochwas vergessen. Hirn wie Sieb ;-)
Muß allerdings auch Sebastian rechtgeben. Sich aufregen bringt leider letztendlich auch nix! Muß man zugeben! Und das es schlechte Laune macht... STIMMT! :zustimm:

Thomas B.
17. October 2005, 21:39
klingt nun vielleicht ein bisschen hart, aber wenn ich mich über jede in meinen augen tierschutzwiedrige behandlung von geflügel oder anderen tieren aufregn würde, dann wär ich den ganzen tag mit nix anderes beschäftigt.
außerdem: wenn ich mich hier aufrege, bringt das garnichts, außer dass ich schlechte laune bekomme.
Klingt nun vielleicht ein bißchen hart, aber:
Ich dagegen bekomme schlechte Laune, wenn ich Deine Gleichgültgkeit und Abgestumpftheit sehe.
LG
Thomas

Alexandros
17. October 2005, 22:01
So So,

Herr B. und das da auf ihrem Benutzerbild ist dann wohl ein tierschutzgerechtes Seil, welches sowie ich das sehe am Vogels festgemacht ist.

Gruss Alexandros

tamborie
17. October 2005, 22:43
Ich bin u. bleibe auf der Seite der Tiere!

Haben die auch ein Forum??

Tam

tamborie
17. October 2005, 22:48
Wäre aber trotzdem mal interessant zu sehen wie die Leute über die Grenze gehen und da dann, na ich sage mal, ein paar Tage, vielleicht auch etwas mehr, :D warten, bis sie wieder rein dürfen!
Tja wie Realitätsfremd muss ein Mensch eigentlich sein, dass er glaubt mit seinen Tieren in ein anderes Land einreisen zu können, nach einem Ausbruch der Vogelgrippe.

Tatsache ist nun einmal und da ist Griechenland das beste Beispiel, die Grippe trat bei dem betroffenen Federvieh vor einer Woche auf und die Bevölkerung wurde erst jetzt informiert.
Sollte sowas hier passieren sind die Grenzen dicht, selbst die grünen Grenzen oder glaubst ihr irgendein Land würde euch freiwillig reinlassen?
Zumal es unverantwortlich wäre.

Tam

mäusemädchen
17. October 2005, 23:14
Ahja - "Steven Spielberg" hat ´ne Ausschreibung gestartet:

WER liefert mir kapitalträchtiges "Material" für meinen nächsten Horror-Thriller!

Herzlichen Glückwunsch für Euer Engagement!

tamborie
18. October 2005, 00:36
Ahja - "Steven Spielberg" hat ´ne Ausschreibung gestartet:


Ne Spielberg sucht nicht mehr, Du hast da schon ganze Arbeit geleistet, da können seine Engel noch Filme von drehen.

Tam

StefanB
18. October 2005, 01:44
Hi,


Ich finde es unglaublich, dass sich keiner von euch darüber aufregt wie die Vögel in den Ländern wie Türkei und Rumänien beseitigt wurden.

Sie wurden lebend in ein grosse Mülltonnen gepfercht, wie können Menschen so etwas tun, da geht doch selbst denn unbedarfsten Zuschauer der Hut hoch.

Ich habe kürzlich in einem kurzen TV-Bericht über die Vogelgrippe gesehen, wie Küken in Plastiksäcke gestopft, in eine Grube geworfen und lebendig verbrannt wurden...! 8( Leider weiß ich nicht mehr, wo genau das war. Die Kommentare der Berichterstatter und der betroffenen Bauern drehten sich allerdings ausschließlich um die finanziellen Verluste bzw. die zu geringe Abfindung vom Staat, was man ja auch verstehen kann - aber ist das ein Grund, so grausam mit den Tieren umzugehen? Sie lebendig zu verbrennen - nicht zu fassen...

Gruß,
Stefan

rappe61
18. October 2005, 07:24
Ich habe kürzlich in einem kurzen TV-Bericht über die Vogelgrippe gesehen, wie Küken in Plastiksäcke gestopft, in eine Grube geworfen und lebendig verbrannt wurden...! 8( Leider weiß ich nicht mehr, wo genau das war. Die Kommentare der Berichterstatter und der betroffenen Bauern drehten sich allerdings ausschließlich um die finanziellen Verluste bzw. die zu geringe Abfindung vom Staat, was man ja auch verstehen kann - aber ist das ein Grund, so grausam mit den Tieren umzugehen? Sie lebendig zu verbrennen - nicht zu fassen...

Für mich sind Menschen schon lange keine Menschen mehr, allenfalls Bestien.
Natürlich soll das keine Verallgemeinerung sein. Aber ich kann nicht leugnen,
daß ich Menschen, die Tieren so etwas grausames antun, den gleichen
Tod wünsche.

owl
18. October 2005, 08:04
Hallo

schaut euch den link in diesem Posting (http://www.vogelforen.de/showpost.php?p=1018635&postcount=20) an.
Es ist an Grausamkeit und Bestialität nicht zu überbieten und mir zerreisst es fast das Herz :(

zum eigentlichen Thema, ob ich meine Vögel auf behördliche Anordnung töten lassen würde?

NIEMALS! und ich würde eine weitere Leiche sein, die erforderlich wäre um meine Geier zu töten. Ich halte dieses Szenario zwar für unwahrscheinlich, aber ich würde meine Geier bis zum bitteren Ende verteidigen. Entweder man lebt, liebt, gehört und hält zusammen mit seinen Geiern, oder man lässt es besser ganz bleiben.

pumasocke
18. October 2005, 08:18
oh gott, ich könnte heulen...

mir geht es einfach nicht in den kopf, wie man tiere lebending verbrennen kann!!!!

nur weil sie tiere sind ist haben wir ein recht? aus dem krieg haben wir nicht viel gelernt... egal ob mensch oder tier, keiner sollte lebendig verbrannt werden.

fragt sich was die mit den infizierten menschen machen... ab auf den scheiterhaufen??

pumasocke
18. October 2005, 08:33
wieso verbrennen die idioten eig alle tiere? nur auf gut glück weil evtl. EIN tier infiziert sein könnte? statt einem tier blut abzunehmen und zu prüfen ob es infiziert ist...

wollen die ganze zugvogelstämme auslöschen?

bringen wir doch alle vögel um, dann ist die grippe weg?

sind wir auch noch so faul und begraben kleine küken unter der erde.
ich finde die asiaten hatten noch nie ein feingefühl für tiere...
begraben die tiere oder verbrenne sie, stopfen katzen in flaschen damit sie eckig sind. huhu, ist da lustig!

vielleicht sollte man so eine idee den oberhäuptern von den asiaten zukommen lassen, china u co ist doch e so dicht besiedelt dass man nur mehr ein kind bekommen darf...

animal_army
18. October 2005, 09:09
zu dem Beitrag von Owl: *HEUL* Es ist nicht zu fassen!!! Wann hört diese Sch**** endlich auf??? Mit diesen "Menschen" gehört dasselbe gemacht! Ohne Gnade! Oder noch besser: Tierversuche sind sowieso die letzte Schweinerei - man könnte doch SOLCHE Leute stattdessen dafür "einsetzen"! Solche verfluchten Dreckschweine! Ich könnte sie alle miteinander ........!!!

StefanB
18. October 2005, 11:52
Hi,


stopfen katzen in flaschen damit sie eckig sind.

Alles darf man nicht glauben, was so im Internet kursiert: Katzen in Flaschen (http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/bonsaikitten.shtml)

Gruß,
Stefan

Désirée
18. October 2005, 12:41
Oder noch besser: Tierversuche sind sowieso die letzte Schweinerei - man könnte doch SOLCHE Leute stattdessen dafür "einsetzen"! Solche verfluchten Dreckschweine! Ich könnte sie alle miteinander ........!!!

Das ist nun hoffe ich eine Ausgeburt jugendlichen Leichtsinns :+kotz: :k

Azrael
18. October 2005, 13:21
nur auf gut glück weil evtl. EIN tier infiziert sein könnte? statt einem tier blut abzunehmen und zu prüfen ob es infiziert ist Das kann ich Dir ganz genau sagen. Weil das nicht bezahlbar ist.
Ein Huhn ist für den Halter nur wenige Cent wert - ein Test kostet mindestens 2€. Wolltest Du jedes einzelne Tier testen, so könnte das kein Mensch finanzieren.

Ich finde diese Methode der Vernichtung genauso grauenvoll wie das Abschlachten ganzer Bestände aus Verdachtsgründen generell. Wirtschaftlich gesehen, ist jedoch das Keulen der Bestände das "kleinere Übel".

Azrael

PS. Damit es auch jeder DAU versteht: diese Erklärung bedeutet keinesfalls, daß ich dieses "Treiben" gutheiße!

Alexandros
18. October 2005, 13:31
Hallo,

das zweite Problem, neben dem finanziellen dürfte die Inkubationszeit sein. Um die Laboruntersuchungen abzuwarten gehen derzeit ca 4-5 Tage ins Land. Wer bitte würde die Verantwortung dafür übernehmen, das man mit den Tests immer der Krankheit hinterherläuft. Das heisst ein Vogel ist infiziert, aber bis ich das mit Sicherheit weiss, hat er 20 andere infiziert. Bis ich diese dann wieder untersuch, haben diese 400 infiziert usw. Daher werden dann eben alle möglichen Überträger vorsorglich beseitigt.
Man muss das natürlich dann auch vor dem Hintergrund der Entscheidungskompetenz sehen. Wer möchte schon gern die Verantwotung für eine eventuelle Epedemie übernehmen, sicherlich kein Politiker.

Gruss Alexandros

animal_army
18. October 2005, 13:37
@Desiree: Hast Du die Bilder auf dem Link von "owl" gesehen??? Dann wüsstest Du warum ich so eine (zugegebenermaßen sehr gewagte) Aussage gemacht habe. Weil nach diesen Bildern - da kann man nicht anders!

Désirée
18. October 2005, 14:25
Nein Army, die Bilder habe ich nicht gesehen, muss ich auch nicht. Bilder von zu Tode gequälten Tierversuchstieren gibt es auch zu Hauf, wenn Du das meinst. Da werde ich in dem Link wohl kaum was neues sehen und meine Kritik an Deiner Aussage bleibt trotzdem bestehen.

Alfred Klein
18. October 2005, 14:43
Hallo Desiree

Die Aussage von Army resultiert aus tiefem Mitempfinden für die Grausamkeit mit der die Tiere getötet werden.
Und ich muß ehrlich sagen, Menschen die derart Empfindungslos sind wie die welche die Tiere lebend verbrennen, nun, es wäre sicher kein Verlust für die Menschheit wenn es die nicht gäbe.
Wenn von denen einer an der Vogelgrippe stirbt, mein Bedauern hält sich da in äußerst engen Grenzen.

pumasocke
18. October 2005, 15:10
ich seh mir den link gleich an. würds für die asiaten gutheißen wenns nicht stimmt.


Hi,

Alles darf man nicht glauben, was so im Internet kursiert: Katzen in Flaschen (http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/bonsaikitten.shtml)

Gruß,
Stefan

pumasocke
18. October 2005, 15:12
für geflügelkonzerne oder farmen ist das sicher nicht leistbar. aber wenn man zb 10 hühner hat, leg ich lieber für jedes einzelne 2€ hin.

mir bringt die entschädigung nicht viel, ich will kein geld dafür und auch keine anderen tiere, ich will genau meine.

[QUOTE=Azrael]Das kann ich Dir ganz genau sagen. Weil das nicht bezahlbar ist.
Ein Huhn ist für den Halter nur wenige Cent wert - ein Test kostet mindestens 2€. Wolltest Du jedes einzelne Tier testen, so könnte das kein Mensch finanzieren.

[QUOTE]

Azrael
18. October 2005, 15:19
aber wenn man zb 10 hühner hat, leg ich lieber für jedes einzelne 2€ hin Ja, aber die Halter, die ihre Tiere lieben und nicht des Profites wegen halten, stellen eben nicht das Problem dar. Und deswegen ehrt es Dich zwar, daß Du das Geld ausgeben würdest - aber leider (zum Glück!!!) gehörst Du nicht zu den typischen Infektionsherden.
Lieben Gruß

Azrael

D@niel
18. October 2005, 15:20
Apropos ... ich stelle mir gerade mal die Frage, wie wahrscheinlich solche Anordnungen seitens der Behörde sind, wenn jeder Vogelhalter, sei es Welli, Kanarie, Ara, Graupapagei ... usw. töten lassen müsste.
Mir ist bei dem Gedanken nicht ganz wohl, allerdings halte ich es für seeehr unwahrscheinlich. Wenn die Tiere in Wohnungen leben bzw. eingesperrt sind, besteht m.E. nach selbst bei einer weltweiten Ausbreitung nicht wirklich eine Gefahr, dass diese Tiere an dem Virus erkranken können.
Damals bei BSE oder so wurden auch nicht alle Kühe getötet ...
Wie sieht ihr das?

Alexandros
18. October 2005, 15:36
Hallo Daniel,

mal hypothetisch der Fall, das bei euch in der Gegend ein Fall von Geflügelgrippe vorkommt. Der Erste der dich denunziert ist dein Nachbar, der weiss das du Vögel hast. Wenn jetzt irgendwelche Leute, die für diese Arbeit eingeteilt wurden, natürlich null Ahnung von Vogelhaltung usw, bei dir vor der Tür stehen mit Ihren Säcken. Wie gross ist die Chance, das die mit dir diskutieren, ob der Ziervogel sich anstecken kann oder nicht ?

Der Beauftragte vom Gesundheitsamt, der hier in Athen am Sonntag Rede und Auskunft stand, hat klargemacht das diese ganze Geschichte eine Eigendynamik erhalten hat die unvorhersehbar war. Der behauptet, das Reporter dafür bezahlt hätten, damit sie neben dem "keulen" in der Türkei EXTRAGRAUSAME Bilder bekommen haben. Wir leben heute in einer Zeit in der wir von den Medien terrorisiert werden, je grausamer desto besser und je blutrünstiger desto mehr Zuschauer und Publikum, respektive Geld. Vor diesem Hintergrund wird diese Geschichte aufgebauscht. Nun erzähl das mal deinem Nachbar, der Null Ahnung von Vögeln hat aber den übermächtigen Tod nebenan bei dir vermutet.

Gruss Alexandros

Zugeflogen
18. October 2005, 16:54
Klingt nun vielleicht ein bißchen hart, aber:
Ich dagegen bekomme schlechte Laune, wenn ich Deine Gleichgültgkeit und Abgestumpftheit sehe.

dann hat wenigstens nur einer schlechte laune - nein, mal im ernst:

es gibt zig "fronten" andenen meiner meinung nach gekämpft wird/werden muss ( also wo aufklärung betrieben werden sollte). es kann nicht jeder auf allen parties tanzen, an allen fronten kämpfen. da ich der meinung bin, wir sollten ersteinmal bei uns vor der türe kehren wo wir am meisten auch alleine ohne große finanzielle basis erreichen können, setze ich bei der vogelhaltung an, die im kleinen stattfindet und unter umständen dort beginnt (man hört ja oft "das hat omma schon so jemacht").

aber gut, das gehört nicht zum thema.

animal_army
18. October 2005, 17:24
@Alfred: Danke Dir! Aus tiefstem Herzen! Du hast mich verstanden :freude:

rappe61
18. October 2005, 18:52
Ich habe mal etwas von einem Tierschutzgesetz gehört.
Aber ich habe mich wohl geirrt :angry: :angry:

animal_army
18. October 2005, 19:20
Stimmt!!! :zustimm:

Alexandros
18. October 2005, 20:46
Hallo Rappe,

Tierschutzgesetze wo in Rumänien oder in der Türkei (Die halten sich nicht mal an die Menschenrechte). Und wie sich das bei einem Ausnahmezustand verhält wär auch noch zu überprüfen.

Gruss Alexandros

rappe61
19. October 2005, 06:28
Hallo Alexandros,

eigentlich bezog sich meine Aussage nicht speziell auf die Auswirkungen der
Vogelgrippe, sondern allgemein auf das, was den Tieren in Deutschland
angetan wird.
Hierzzu wurde vor kurzem in den Medien berichtet, daß die deutschen
die größten Tierquäler sind.
Ich kann nur sagen, ich schäme mich zutiefst, in so einem Land zu leben.

tamborie
19. October 2005, 12:14
Hierzzu wurde vor kurzem in den Medien berichtet, daß die deutschen
die größten Tierquäler sind.
Ich kann nur sagen, ich schäme mich zutiefst, in so einem Land zu leben.
Andererseits ist das schöne an unserem Land, kein Mensch, wirklich keiner, hält Dich hier fest.
Davon abgesegen sollte man nicht alles glauben was die Medien verbreiten.

Tam

rappe61
19. October 2005, 18:47
Davon abgesegen sollte man nicht alles glauben was die Medien verbreiten.
Ich kann´s mir aber sehr gut vorstellen.

Hoki
19. October 2005, 20:32
Hi Rappe,
wurden in dem Bericht auch Beispiele genannt?
Wir sind bestimmt nicht schlimmer als andere Länder.
Gruss Hoki

webgirl87
19. October 2005, 21:52
hallo,

ganz ehrlich, ich würde meine liebsten (meine vögel) bis aufs blut verteidigen!
ich liebe meine tiere über alles, auch wenn manche papageienhalter das gegenteil von geflügelhalter behaupten.
ich rede mit meinen fasanen und tauben,
bin wochenlang furchtbar traurig wenn einer von ihnen stirbt.
auch wenn es 33 der tauben sind, ich kenn sie alle. namen haben sie keine aber ich kenn sie, jeder hat eine persönlichkeit an der ich ihn/sie erkenne.
meien tauben sind mittlerweile im stall (aus sichterheit)
die fasanenvoliere wird demnächst abgedeckt