Vollständige Version anzeigen : Frage zur Aspergillosebehandlung
Merlino
03. November 2005, 10:12
hallo ihr lieben papafans,
ich bin mal so frech und schleich mich hier ins graupapageienforum, obwohl ich "nur" vier nymphen hab :zwinker: aber ich glaube, hier sind die erfahrungen in der behandlung von aspergillose einfach grösser.
leider haben meine nymphen alle pilz und einer davon (um den es jetzt auch geht) hat nachgewiesen aspergillose in der lunge und in den luftsäcken (kam aus schlechter haltung zu mir, ist rupfer, wurde ausgesetzt, war halb verhungert und verdurstet). wir waren in gießen in der vogelklinik und bekamen im ersten schritt sempera zur oralen eingabe (über 14 tage) und danach wurde 14 tage lang mit imaverol (über pariboy) inhaliert (jeweils 20 minuten).
aber leider zeigte sich nach der ersten behandlung überhaupt keine besserung (immernoch erhöhte atemfrequenz, tief in den bauch atmen, schwanzwippen).
ich war dann nochmal mit ihm bei meiner tierärztin (auch VK), welche mir dann sagte, dass man mit 20 minuten inhalation eigentlich recht wenig erreicht, da das medikament erst nach mind. 30 min tatsächlich in den luftsäcken "ankommt".
lange rede... jetzt inhalieren wir wieder jeden abend mit imaverol (gelöst in emser salzlösung, käfig mit plastikfolie abgedichtet) allerdings 45 min. lang und ich hab das gefühl, dass sich seine atmung seit dem irgendwie verschlechtert (er atmet stärker in den bauch).
jetzt habe ich gehört (vielmehr gelesen), dass das durchaus am anfang einer pilzbehandlung so sein kann, dass sich die symptome erstmal verschlechtern... wie ist das denn bei euren grauen, wenn ihr sie inhaliert? werden symptome eher besser, schlechter, oder bleiben sie gleich, weil ja "nur" das pilzwachstum gestoppt wird? sorry, so viele fragen :traurig:
ich hab mal zwei bilder von charles angehängt :)
ach ja, die nymphen haben ein eigenes zimmer mit ganztägigem freiflug, 21-22 °C und 55-60% luftfeuchtigkeit.
und bitte verschiebt mich nicht ins krankheitsforum :gott:
und danke für eure antworten :blume:
Pico
03. November 2005, 10:19
Hallo Kerstin,
ich habe zwar auch Aspergillose-Kandidaten, aber bisher war auch lt. VK-TA keine Behandlung nötig.
Das Pilze sich bei Wärme besser ausbreiten können ist bekannt(?).
Und die Anfälle von Atemnot ist gerade in den Übergangszeiten Sommer auf Winter sehr verstärkt.
Die Heizung wird wieder angestellt.........
Ich persönlich habe vor allem gute Erfahrung mit einer nicht so hohen Raumtemperatur gemacht.
Bei mir herrscht im Schnitt eine Raumtemperatur von 15° bis allerhöchstens 18°.
Auch die Nackedeis kommen durch Gewöhnung damit gut klar und gleichen dies mit vermehrten Körnerfressen aus.
Julius01
03. November 2005, 10:39
Hallo Kersin,
ich bin auch nur Laie und wir haben das Aspergillose-Problem bei unseren Grauen auch. Unsere Lilly hatte in den letzten Monaten ganz schön zu kämpfen! Wir haben mit Lamisil behandelt oral und auch zur Inhalation. Mit dem Inhalieren in dem abgedichteten Käfig, das machst Du richtig, sofern der Käfig jetzt nicht riesig ist! Ansonsten eine Transportbox nehmen und eine große Tüte drüber, das ist zumindest unsere Art und Weise!
Bei Lilly hat es bestimmt 6 Wochen gedauert bis sich überhaupt Anzeichen zur Besserung einstellten, sie hatte zudem auch noch einen baktieriellen Infekt, der häufig zur Aspergillose hinzukommt.
Der TA sagte uns, dass wir möglichst wenig Obst füttern sollten, da manche Obstsorten die Aspergillose noch verstärken könnten bzw. die Heilung verlangsamen. Wir haben ihr zusätzlich immer noch Propolis-Tropfen gegeben, das ist ein Heilmittel welches auch Pilze bekämpft bzw. das Immunsystem stärkt! Ebenso haben wir Lilly zunächst mal vom Hahn getrennt, da sie absolute Ruhe brauchte und auch gar nicht in der Lage war zu fliegen.
Wir haben noch den Venta-Luftwäscher gekauft von dem wir ganz begeistert sind. Die Luftfeuchtigkeit ist nun prima und ebenso wird soviel Staub aus der Luft gefiltert, dass das ständige Staubwischen sich nun doch minimiert hat.
Aber die Raumluft ist natürlich jetzt viel gesünder für die Tiere!
Die Vögel sollten auch möglichst jeden Tag geduscht bzw. mit Wasser besprüht werden!
Ist Charles denn aktiv d.h. fliegt, spielt ...? Frißt er genügend?
Bei Aspergillose-Erkrankungen muß man wohl viel Geduld haben und mit der Zeit wird es dann auch besser, aber das kann auch schon mal Monate dauern.
Bist Du denn auch bei einem TA, der auf Vögel spezialisiert ist?
Liebe Grüße
Kati, die gute Besserung wünscht
Merlino
03. November 2005, 11:21
@pico
hallo :)
ja, dass sich pilze bei wärme ausbreiten ist mir bekannt, aber ich bin ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass es sich dabei nur um die pilze handelt, die im raum vorhanden sein können... ich wusste nicht, dass sich dabei dann auch die pilze im körper weiter ausbreiten :traurig:
und die heizung hab ich tatsächlich an, weil ich dachte, dass der kleine nackedei schneller friert, habe aber auch das fenster einen kleinen spalt offen, damit permanent frische luft und sauerstoff reinkommt (hoffentlich liest DAS nicht mein mann!!!) :~
aber ich werd die temperatur drosseln!
@julius
auch dir ein freundliches hallo :zwinker:
der käfig, in dem inhaliert wird, ist ca. 60x30x80 cm (so ein furchtbares teil, was im handel als "nymphengerecht" verkauft wird). ich habe vorher immer im transportkäfig inhalieren lassen, aber da ich jetzt alle vier inhalieren muss und sie nicht zusammen in den transportkäfig können (auch nicht paarweise, gehn sich an die gurgel bei so engem raum), kommen alle vier jetzt in diesen nymphenkäfig. ist einfach stressfreier für sie und ich habe garnicht so viel freizeit, dass ich 4x 45min täglich inhalieren könnte :nene:
einen bakteriellen infekt schliesse ich eigentlich aus, da bei der untersuchung abstriche gemacht wurden, aber vielleicht sollte ich dochnochmal einen machen lassen... kann ja auch sein, dass sich was draufgesetzt hat, durch den ganzen stress :?
propolis hab ich die ganze zeit gegeben, aber momentan bekommen sie was homöopatisches für leber und nieren (wegen den pilzgiften beim pilzabbau) und sie bekommen immustim übers futter (fürs immunsystem), propolis werd ich aber nach der behandlung wieder geben.
das mit dem duschen stösst nicht gerade auf grosse freude, er wird aber täglich mit bachblütenlösung eingesprüht, diese soll sich positiv auf die psyche auswirken damit das mit dem rupfen besser wird, aber eine richtige dusche ist das nicht, werd ich aber langsam einführen :zwinker:
ansonsten ist er fit, frisst gut, hat auch schon ordentlich zugelegt, seit dem er bei mir ist (ca. drei monate) und er hat auch schon ein paar federn mehr als am anfang :dance: leider fliegt er nicht gerne und fliegt nur die nötigsten strecken (von ast zu ast), er ist halt auch leider nicht mehr der jüngste (18jahre alt). meine tierärtzin ist wirklich vogelkundig, sie wurde mir mal von ann castro empfohlen :freude:
danke schonmal für eure antworten :zustimm:
Julius01
03. November 2005, 12:02
Liebe Kerstin,
ich glaube dann hast Du schon eigentlich alles mögliche getan für Deine Nymphen und das schwierigste steht nun einfach an: Geduld! Wenn er frißt (sogar zugelegt hat) und sich ansonsten wohl fühlt ist das ja schon mal ein gutes Zeichen! Du scheinst auch bzgl. des Tierarztes in den besten Händen zu sein und so fällt mir dann so richtig nichts mehr ein, was Du machen könntest!
So wie Du Deine Vögel pflegst bin ich mir sicher, dass es Ihnen bzw. Charles in einigen Wochen schon wieder viel besser geht!
Alles Liebe
Kati
Merlino
03. November 2005, 12:15
hallo kati,
danke, ich wills wirklich hoffen :)
wie gesagt, das , was mir am meisten angst macht ist, dass ich das gefühl hab, dass sich seine atmung weiter verschlechtert hat. aber klar... die heizperiode ist ja auch losgegangen und davor hatte ich fast tag und nacht das fenster sperrangelweit offen, was ich bei diesen temperaturen nicht mehr machen kann :traurig:
ich werds weiter beobachten, wenns garnicht besser wird, muss der arme wohl doch nochmal zur untersuchung...
wie ist das denn mit der käfiggrösse beim inhalieren, ist meiner schon zu gross? also, wenn ich die folie nach dem inhalieren runtermache, ist sie feucht angeschlagen von innen und auch der käfigboden ist feucht... die vögel sind trocken.
liebe grüsse...
Julius01
03. November 2005, 13:28
Hallo Kerstin,
ich denke die Käfiggröße zum Inhalieren ist schon ok!
Wann atmet er denn so heftig, nach dem Fliegen oder auch wenn er nur auf der Stange sitzt?
LG
Kati
Merlino
03. November 2005, 13:41
er atmet generell so schwer und nach dem fliegen ist es nochmal schlimmer :traurig:
Steffi & Stefan
03. November 2005, 15:12
Hallo Merlino,
also, wie und warum Aspergillose bei dem Tier aufgetreten ist, lässt sich im Nachhinein nicht wirklich feststellen. Wichtig ist bei allen Tieren, dass die Raumtemperatur nicht zu warm - also 13 - 18°C beträgt. Mit dem Venta hast du schon mal einen guten Kauf gemacht. Bitte sorge dafür, dass er öfter als nur 2 Wochen gereinigt wird und stelle ihn nicht direkt neben die Voliere.
Desweiteren ist eine tägliche Lüftung notwenig. Hänge ein Tuch über den Käfig, oder nehme sie aus dem Raum und reiß für 10 min. voll das Fenster auf. Besonders am abend, wenn sich die kleinen Racker bettgehfertig machen, ist das sehr gesund...
Wie du dich bereits informiert hast, ist Aspergillose ein Pilz, dessen Sporen über die Atmung eingenommen wird. Er legt sich in den Luftsäcken und in der Lunge, sowie im gesamten trachialen Bereich ab.
Eine besondere art von Champignons wird in Paris in einem stillgelegten U-Bahnhof gezüchtet. Warum wächst er dort so gut, dass dies eine sehr teuer Form von Champignon ist? Weil die Umgebung warm, feucht und dunkel ist.
Warum vermehren sich in den Körpern (egal ob Mensch oder Tier) diese Pilzsporen? Weil es ebenso dort warm, feucht und dunkel ist.
Für eine erfolgreiche Therapie ist es unbedingt erforderlich, die Futter- und Haltungsbedingungen (was bei dir ja eh schon geschen ist) zu ändern. Sprich: Keine Nüsse mehr, das Körnerfutter min 20 min. abkochen und dann klitschenass verabreichen (wir geben Körnerfutter nicht wegen der Vitamine, sondern wegen der Energie und wegen der Beschäftigung). Dadurch entsteht beim Öffnen der Körner keine Verdampfung, die die Tiere einatmen! Außerdem solltest du eine Nahrungsergänzung wie z.B. Bird Benebac (Rico´s Futterkiste) oder Korvimin ZVT (TA) verabreichen. Dies aber nicht länger als 2 Wochen geben, dann wieder Pause machen, da die Tiere sonst eine "Überdosis" an Vitamin A bekommen. Dies ist zur Regeneration des Epithels der Atemwege essentiell. Es gibt als Antibiotikum ein derzeit nicht in Deutschland zugelassenes Medikament, welches aber in den USA sehr gute Ergebnisse bringt. Nennt sich Nizoral Suspention und ist evtl. über eine internationale Apotheke erhältlich. Wie du aber sicher weißt, ist es in den meisten Fällen nicht möglich, die Tiere zu heilen, sondern nur den Pilz im Griff zu halten.
Nur mit Inhalation wirst du nicht glücklich. Es sollte zusätzlich eine Medikamenteneinnahme oral (ca. 14 Tage lang) erfolgen.
Deinem Geier wird es etwas schlechter gehen, wenn sich Sporenrasen löst.
Dann kommt es wie du beschrieben hast, zu den Atemwegsgeräuschen und zu einer Abgeschlagenheit.
Ann hat dir einen guten TA empfohlen. Dieser ist sicher Sachkundig und wird dich in diesen Fällen weiter beraten.
LG Steffi
Merlino
03. November 2005, 15:45
hallo steffi,
danke für deine ausführliche antwort :)
nein, woher die nymphen den pilz haben weiss ich nicht. charles wurde zusammen mit seinem "kumpel" eddi auf dem sperrmüll entsorgt, jemand hat die beiden halb verhungert und verdurstet gefunden und im tierheim abgegeben. eddi hat mucor und charles mucor und aspergillus.
beide wurden aber schon oral 14 tage lang mit sempera behandelt und werden jetzt zum zweiten mal inhaliert (nur diesmal halt länger, 45min, seit dem ist auch die stärkere atmung aufgetreten). ich hoffe wirklich sehr, dass die atemprobleme von einer ablösung kommen, dann wärs ja fast "normal", dass er da jetzt schwerer atmet.
die tägliche lüftung bekommen sie abends, während sie eingepackt im inhaliergefängnis sitzen und ganz geschlossen wird das fenster im vogelzimmer eh nicht (bin selber der totale frischluftfanatiker) :D
ähm, das mit dem venta war ich aber leider nicht... wäre aber mal ne überlegung wert :~
nüsse gibts bei uns nicht, aber das futter hab ich bisher nicht abgekocht... ich bestells immer bei rico's und dachte, das wäre "sicher"?
für den darm gabs jetzt bei uns bene bac pulver übers futter (tierärztin meinte, das wäre die gleiche zusammensetzung wie in der paste), korvimin gibts wieder, wenn die immustim-kur zuende ist.
wegen dem nizoral... ich hab ketokonazol (aus spanien) bekommen, sollte glaube ich, das gleiche sein?
ja, anns tierärztin ist wirklich super :zwinker:
liebe und vor allem dankbare grüsse :dance:
papillon
03. November 2005, 17:38
Hallo Merlino,
[QUOTE]Nennt sich Nizoral Suspention und ist evtl. über eine internationale Apotheke erhältlich. Wie du aber sicher weißt, ist es in den meisten Fällen nicht möglich, die Tiere zu heilen, sondern nur den Pilz im Griff zu halten.
hallo
ist nizoral nicht ein reines mittel gegen die pilze?als antibiotika wäre es ja sonst fehl am platze.ich hatte das für meine aspergillose kranke jacko genommen.
als unterstützung kannst du möhrensaft geben so viel sie aufnehmen wollen(enthält provitamin a,was der körper bei überfluß ausscheiden kann).dann kannst du ihnen spitzwegerrichtee anbieten(hiflt den atemwegen gegen entzündungen) und für die unterstützung der leber artischockensaft,gibt es bei der apotheke in ampullen ohne alkohol.
obst deshalb weniger ,weil dort viel fruchtzuchter enthalten ist und der pilz im körper dies als antriebsmittel nimmt,kommt aber mehr für den darm in frage.also ich würde in maßen weiter obst anbieten.gerade papaya ist eine gute vitaminbombe.
mit den ständig gelüfteten fenster.achtest du darauf das dabei kein durchzug entsteht,da würde schon eine gefahr der einfachen erkältung bis lungenentzündung bestehen.
ich wünschen deinen kleinen schatzis gute besserung und genesung.
liebe grüße beate
Merlino
04. November 2005, 09:26
hallo beate,
auch dir erstmal danke für deine antwort :)
sicher achte ich auf darauf, dass es keinen durchzug gibt :zwinker:
ich hab das fenster fast immer konstant ca. 3cm auf, so kommt ein leichter strom frischer luft ins zimmer, wenns zu kalt ist, sinds auch mal nur 1cm.
zusätzlich haben sie die möglichkeit, sich entweder vor eine arcadialampe oder vor ein rotlicht zu setzen (rotlicht geht zweimal am tag per zeitschaltuhr an).
das mit dem zucker wusste ich, leider fressen sie wenig bis garkein obst, so dass sie da momentan nicht wirklich was vermissen. karottensaft hab ich auch schon angeboten, wollen sie auch nicht... das einzige, was sie überhaupt annehmen ist alles, was grün ist (quer durch den garten), mais und salatgurke :traurig: ich frag mich wirklich, was sie für ein leben vorher hatten 8o
das mit dem spitzwegerichtee wusste ich noch nicht, werd ich sofort umsetzen, bin dankbar für alles, was ihnen helfen könnte :prima:
zur unterstützung von leber und niere bekommen sie momentan was homöopatisches ins trinkwasser (habe leider noch zusätzlich ein nierenkrankes nymphchen mit dabei sitzen).
fisch
04. November 2005, 13:49
Hallo Kerstin,
ich verschiebe deinen Thread in die "Krankenabteilung", denn dort sitzen die richtigen Experten für eine effektive Bahandlung. :trost:
koko03+vivi04
06. November 2005, 16:18
Hallo zusammen!
Was für Propolis gebt Ihr eigentlich- es gibt Tropfen und Kapseln. Gibt es noch eine andere Bezeichnung dazu oder das Medikament heißt einfach so: Propolis? Wie lang kriegen Eure Papas Propolis? Kommt dann Pause?
Danke sehr für Eure Antwort.
LG
Koko+Vivi:freude: :mukke:
Merlino
07. November 2005, 09:58
hallo koko + vivi,
ich beziehe mein propolis über ricos futterkiste, es ist von supracell (SC2000), gebe es immer 14 tage lang und dann wieder 14 tage lang pause.
Steffi & Stefan
08. November 2005, 17:01
Hallo Merlino,
ich kann den Venta wirklich nur empfehlen!
Ist zwar in der Anschaffung nicht ganz billig, aber davon hast du echt was!
Gibt es bei jedem Elektro-Groß-Markt.
Zu Rico´s Futterkiste kann ich nicht wirklich was sagen! Es gibt hier im Forum
mehrere Meinungen!
Die einen schwören drauf, die anderen sind voll dagegen!
Bird Bene bac kannst du auf jeden Fall bei Rico´s bestellen!
Über das Futter - keine Ahnung!!!!
Gruß Steffi
Thomas B.
08. November 2005, 22:36
Hallo Merlino,
Nizoral ist kein Antibiotikum (das ist Steffi leider falsch informiert), sondern wirklich das Antimykotikum Ketokonazol.
Das Futter von Rico's ist sehr gut, aber Aspergillose ist eine Faktorenkrankheit. Sie muß und wird in Deinem Fall nicht vom Futter kommen. Schimmelpilzsporen sind ubiquitär (überall vorhanden), und es ist eine Frage des Immunsystems, wie der Körper damit fertig wird. Sehr wichtig ist Steffis Hinweis auf Vitamin A. Graupapageien haben einen erhöhten Bedarf, und die meisten sind unterversorgt mit der Folge Schleimhautschäden und erhöhte Aspergilloseanfälligkeit. Falsch ist allerdings, daß man Korvimin o.ä. nur 2 Wochen geben darf. Die meisten handelsüblichen Vitaminzusätze sind im sicheren Bereich, und man müßte Korvimin oder PRIME (das ich für besser halte und das es auch bei Rico's gibt) schon ca. 20fach überdosieren, um eine Hypervitaminose zu provozieren.
Die einzigen Präparate, die man wirklich nur eine begrenzte Zeit von ca. 4 Wochen geben darf, sind Aviconcept (Zink knapp unter der Toxizitätsgrenze) und Nekton Bio, das sehr stark dosiert ist.
Ansonsten empfehle ich auch dringend einen Venta-Luftwäscher, um die Schleimhäute vor Austrocknung zu schützen.
LG
Thomas
Merlino
09. November 2005, 12:09
hallo thomas,
woher der pilz gekommen ist, kann ich leider nicht nachvollziehen, meine vier (übrigens nymphen, sind aber auch alle grau :zwinker: ) haben ihn alle schon mitgebracht, als sie bei mir eingezogen sind und es sind drei verschiedene pilzarten (aspergillus, mucor und ein hefepilz).
das korvimin gebe ich eher zähneknirschend seit zwei tagen wieder, da ich leider überhaupt kein obst oder gemüse in die geier reinbekomme (weder roh noch gekocht, auch nicht in diversen breiformen) und einer der nymphen sofort wieder dicke granulome an den augen bekommt, bzw. die vorhandenen granulome schwellen wieder an, wenn ich es über längere zeit absetze :(
(was aber auch nicht normal sein kann, die anderen haben das jedenfalls nicht). leider habe ich zu oft gelesen, dass das korvimin nicht gerade harmlos ist und bei einer überdosierung bzw. zu langen gabe schwere organschäden verursachen kann 8o deshalb war ich eigentlich eher zurückhaltend damit, zumal ich es nicht nur an einen vogel geben kann, wenns übers futter kommt, dann fressen es alle mit.
so einen venta werd ich mir mal zu weihnachten wünschen :D
Thomas B.
09. November 2005, 22:25
Hallo Kerstin,
es wird viel geredet und geschrieben, wenn der Tag lang ist, darunter auch viel und gern dummes Zeug, und man tut gut daran, nicht alles zu glauben. Normale Gaben von Korvimin oder Prime sind auch bei Daueranwendung ungefährlich und allemal besser als eine Unterversorgung mit, wie in Deinem Fall, dramatischen Folgen. Wenn Du außer der meinen eine andere wirklich fachkundige Meinung hören willst, ruf die Fachtierärztin für Ernährung Dr. Petra Wolf in der TiHo Hannover an. Die haben dort Überdosierungsveruche mit Vitaminen gemacht.
LG
Thomas
Merlino
10. November 2005, 09:48
es wird viel geredet und geschrieben, wenn der Tag lang ist, darunter auch viel und gern dummes Zeug, und man tut gut daran, nicht alles zu glauben.
da geb ich dir recht, mich selbst verunsichert das alles, vor allem wenn man kranke vögel hat und sich deshalb noch weniger fehler erlauben kann!
Wenn Du außer der meinen eine andere wirklich fachkundige Meinung hören willst, ruf die Fachtierärztin für Ernährung Dr. Petra Wolf in der TiHo Hannover an. Die haben dort Überdosierungsveruche mit Vitaminen gemacht.
ich habe meine information dazu lediglich aus zwei büchern, aus "vögel richtig ernähren" von dr. steinmetz und aus dem "kompendium der ziervogelkrankheiten" von kaleta usw.
wobei steinmetz da ein wenig widersprüchlich ist was buch und live-sprechstunde angeht.
mit dem vogel selbst war ich in giessen gewesen, dort wurde mir geraten, das korvimin abwechselnd mit alamin täglich übers futter zu geben, erstmal bis jahresende und dann abwarten. momentan bekommen es alle wieder übers futter, zumindest zweien von ihnen tut es sichtlich gut. meine jetzige tierärztin sieht das übrigens auch unkritisch und rät auch eher zu mehr als zu weniger (vor allem bei meinen obst- und gemüsemuffeln).
Steffi & Stefan
14. November 2005, 15:53
Hallo Thomas,
du als Heilpraktiker mit Fachgebiet Vogelkunde solltest wissen, was bei einer Hypervitaminose los ist! Die Symptome sind gegenüber einer Hypovitaminose sehr ähnlich!!!!
Im Übrigen finde ich es nicht gut, wenn du solche Sätze los lässt:
"es wird viel geredet und geschrieben, wenn der Tag lang ist, darunter auch viel und gern dummes Zeug, und man tut gut daran, nicht alles zu glauben"
Les bitte mal in den Lehrbüchern das Thema Hyper- und Hypovitaminose nach!
Hier wird ausdrücklich davor gewart, dass Korvimin nicht länger gegeben werden sollte, da ansonsten die Symptome wieder auftreten! Von den schweren organischen Schäden ganz zu schweigen!!!!
Bei Nizoral, muss ich dir vollkommen Recht geben: Es ist ein AntiMYKOtikum, welches aber auf dem deutschen Markt nicht erhältlich ist. Entschuldit bitte, wenn ich euch mit diesem Fehler verwirrt habe. Da hat Thomas recht!
Klar können sich Kersins Tiere das überall eingeholt haben, aber letzten endes kommt es über die Schleimhäute in den Körper - sprich über die Luft und über das Futter. Klar, wenn das Immunsystem schwach ist, ist die Gefahr größer, auch da hat Thomas Recht!
Unser aller Ziel ist es aber den erkrankten Vögeln zu helfen und hier nicht mit Kompetenzgerangel zu trumpfen!
Mein Wissen stammt von der Uni Leipzig!
Auf jeden Fall liebe Kerstin solltest du dich auf keinen Fall auf die Aussagen hier im VF blind verlassen, da wir alle das Tier nicht gesehen und untersucht haben! Somit rate ich dir nochmals einen sehr Vogelkundigen Arzt zu suchen (ich glaube, den hast du sogar schon) und falls es doch irgendwann zu fraglichen Ergebnissen kommt, einen weiteren TA zu besuchen!
Für mich steht primär das Wohl der Tiere und wenn nun mal Korvimin umstritten ist, dann gebe ich es lieber in Kur-Form - 2-3 Wochen lang, dann wieder 2 Wochen pause, bevor ich dem Tier noch mehr schade!!!!!
Du kannst das auch ruhig ins Futter mischen, in der o.g. Dosierung schadet es den anderen Tieren nicht!!!!
Toi Toi Toi
Steffi
Thomas B.
14. November 2005, 19:24
du als Heilpraktiker mit Fachgebiet Vogelkunde solltest wissen, was bei einer Hypervitaminose los ist! Die Symptome sind gegenüber einer Hypovitaminose sehr ähnlich!!!!
Die Symptome sind (außer bei Vit.-A-Mangel, wo sich die Symptome z.T. gleichen können) völlig andere.
Ich habe auch nie behauptet, daß Hypervitaminosen harmlos sind. ich habe nur gesagt, daß die Gefahr, eine Hypervitaminose einzuhandeln, oft überschätzt wird und bei Normaldosierung mit dem meisten handelsüblichen Vitaminpräpraten nicht existiert, auch nicht bei längerfristiger Anwendung. Fakt ist und bleibt, daß in der Praxis die Mangelversorgung mit Vitaminen in der Ziervogelhaltung ein wesentlich größeres Problem darstellt als die Überversorgung, die mehr theoretisch durch die Literatur geistert als daß sie praktisch relevant wäre. Natürlich darf man nicht über längere Zeit überdosieren, das ist ja klar.
Wie bereits gesagt, wenn Du mir nicht glaubst, ruf Petra Wolf an.
Im Übrigen finde ich es nicht gut, wenn du solche Sätze los lässt:
"es wird viel geredet und geschrieben, wenn der Tag lang ist, darunter auch viel und gern dummes Zeug, und man tut gut daran, nicht alles zu glauben"
Warum nicht, wenn's doch stimmt? Jeder Tag beweist die Richtigkeit dieser These aufs neue. Bitte nicht den Überbringer der richtigen, wenn auch ungern gehörten Botschaft schlagen!
Les bitte mal in den Lehrbüchern das Thema Hyper- und Hypovitaminose nach!
und zweitens kenne ich die gesamte vogelmedizinische Literatur sehr gut.
Kaleta/Krautwald geben nur den theoretisch richtigen Hinweis, daß bei Vitamin A bei Überdosierung auch Hypervitaminosen auftreten können. Sie äußern sich nicht zur Frage, wo die Schwellenwerte liegen und wie wahrscheinlich und relevant eine Überdosierung in der Praxis ist. Sie empfehlen vielmehr ausdrücklich die regelmäßige Gabe von Vitamin/Mineralstoffmischungen (S. 29), natürlich unter Hinweis auf die Selbstverständlichkeit, daß die Dosierungsanleitung einzuhalten und nicht überzudosieren sei. Im klinischen Teil des Buches werden zahlreiche Erkrankungen infolge Unterversorgung beschrieben (z.B. S. 29, 128ff, bes. Tabelle S. 129, 130, 135, 138, 162, 190f, 204). Folgen einer Überdosierung (von Vit. D3) tauchen dagegen entsprechend der klinischen Relevanz, soweit ersichtlich, nur an einer Stelle bei der Nephrokalzinose auf (S. 191).
Hier wird ausdrücklich davor gewarnt, dass Korvimin nicht länger gegeben werden sollte, da ansonsten die Symptome wieder auftreten! Von den schweren organischen Schäden ganz zu schweigen!!!!
Wo?
Bei Nizoral, muss ich dir vollkommen Recht geben: Es ist ein AntiMYKOtikum, welches aber auf dem deutschen Markt nicht erhältlich ist.
Auch falsch. Ketokonazol ist in zahlreichen Formen auf dem deutschen Markt erhältlich. Es wird täglich unzählige Male von deutschen Tierärzten verordnet und abgegeben.
Klar können sich Kersins Tiere das überall eingeholt haben, aber letzten endes kommt es über die Schleimhäute in den Körper - sprich über die Luft und über das Futter. Klar, wenn das Immunsystem schwach ist, ist die Gefahr größer, auch da hat Thomas Recht!
Danke.
Unser aller Ziel ist es aber den erkrankten Vögeln zu helfen und hier nicht mit Kompetenzgerangel zu trumpfen!
Mein Wissen stammt von der Uni Leipzig!
Erkenne ich da in den beiden Sätzen einen klitzekleinen Widerspruch?:zwinker:
Liebe Grüße,
Thomas
Merlino
15. November 2005, 09:34
hallo steffi, hallo thomas,
danke euch erstmal sehr für eure antworten und euer engagenment!
was das korvimin bzw. die grundsätzliche gabe von vitaminpräparaten angeht, gehen die meinungen genau wie bei euch überall auseinander :zwinker:
ich denke aber auch, dass es von vogel zu vogel unterschiedlich sein kann.
mein eddie z.b. (leider auch pilzkrank) scheint ein grosses problem mit seinem vitamin a haushalt zu haben. er hat granulome an den augen, welche sowohl durch mangel als auch durch zu viel vitamin a hervorgerufen werden können. diese granulome sind, seit dem er bei mir ist und das korvimin bekommt, fast nicht mehr sichtbar, kommen aber regelmässig wieder, wenn ich das korvimin über längere zeit (ein bis zwei wochen) absetze, oder wenn er z.b. durch tierarztbesuche stress hatte. er scheint das korvimin tatsächlich zu brauchen. ich war gestern bei meiner tierärztin und sie riet mir, das korvimin konstant zu geben (da die vögel wie schon gesagt, leider überhaupt kein obst oder gemüse anrühren). ich habe natürlich meine bedenken geäussert, wie sich das auf die drei anderen vögel auswirken könnte, da ich es nicht einzeln applizieren kann, aber sie sieht das unkritisch, da es nur priesenweise über das futter gestäubt wird und nicht in rauhen mengen gegeben wird.
ich bin nach wie vor leider hin- und hergerissen, die vogelklinik in gießen und meine wirklich gute vk haustierärztin raten mir, es erstmal nicht abzusetzen (gerade weil pilzkranke vögel einen erhöhten vitamin a bedarf haben), andererseits habe ich natürlich auch gelesen(!), was bei einer längerfristigen gabe von korvimin bzw. bei einer generellen überversorgung mit vitamin a theoretisch passieren kann... aber ich werde jetzt erstmal auf die tierärzte hören und es weiter geben (und parallel daran arbeiten, dass sie irgendwann vielleicht doch mal an obst rangehen) :idee:
zum ketokonazol kann ich leider nicht viel sagen... :DMEIN:D ketokonazol ist in deutschland nicht zugelassen und kommt aus spanien :zwinker: es ist ein rosafarbener milchiger süsser saft und es wurde besser angenommen (also weniger ausgespuckt, weniger köpfchengeschüttelt) als das sempera (welches einfach nur bitter und nach unglaublich viel süssstoff schmeckt). und laut meiner tierärztin soll es verträglicher und weniger leberschädigend sein, als das sempera (wobei da jetzt auch die meinungen wieder auseinander gehen, z.b. gießen gibt nur sempera!).
und jetzt noch was zu meinem armen kleinen charles:
ich war gestern morgen mit dem kleinen kerl nochmal beim tierarzt, weil sich in den letzten beiden wochen wirklich alles verschlechtert hat (die atmung, das rupfen, dass allgemeinbefinden, er frisst weniger, sitzt nur an einer stelle rum, hat die augen viel geschlossen, haut ist wieder stärker gerötet usw. usw.). und nichts, was wir bisher gemacht haben (pilzbehandlung, immunsystem stärken) schlägt richtig an. unter dem mikroskop hat sich gestern gezeigt, dass seine federn, besonders an und in den federkielen, extrem mit milben befallen sind, luftsackmilben werden wegen der immer schlechter werdenden atmung trotz inhalation auch nicht mehr ausgeschlossen (knackende atemgeräusche überwiegend morgens und abends, aber kein würgen). ausserdem hat er unter den flügeln offene nässende und blutige ekzeme (die in gießen bei der ersten untersuchung vor ca. drei monaten auch schonmal festgestellt und behandelt wurden und ich eigentlich dachte, sie wären abgeheilt). kurzum, jetzt muss der arme kerl doch mit antibiotika (trotz seiner aspergillose) gegen seine staphylokokken, mit denen er anscheinend nicht fertig wird, behandelt werden und eine milbenbehandlung soll ab nächster woche mit stronghold erfolgen (was mein persönlicher alptraum ist, ich hab mit ivermectinen leider sehr schlechte erfahrungen gemacht) :traurig: um ihn das möglichst gut überstehen zu lassen, bekommt er zusätzlich noch amynin zur leberstützung und bbb-paste, ausserdem noch einen zellschutz für leber und nieren. ich hoffe, dass er das alles überlebt, ich war gestern eigentlich so weit zu sagen, ich behandel den armen kerl mit überhaupt nichts mehr, weil ich glaube, dass der stress der behandlungen ihm mehr zusetzt, als vielleicht seine erkrankungen! aber meine tierärztin hat mir klargemacht, dass er diesen hochgradigen befall mit milben ohne behandlung nicht überleben wird, die staphylokokken bei ihm leider aufgrund des schwachen immunsystems die oberhand gewonnen haben und sich der pilz wohl auch sicher weiter ausbreiten wird :(
einschläfern kommt für mich noch nicht in frage, da er immernoch eine chance hat, dass es ihm doch noch besser gehen kann, wenn er die behandlung gut überstanden hat, drückt mir bzw. ihm bitte die daumen :o
alex
15. November 2005, 11:33
Hallo Merlino,
aber meine tierärztin hat mir klargemacht, dass er diesen hochgradigen befall mit milben ohne behandlung nicht überleben wird, die staphylokokken bei ihm leider aufgrund des schwachen immunsystems die oberhand gewonnen haben und sich der pilz wohl auch sicher weiter ausbreiten wird
einschläfern kommt für mich noch nicht in frage, da er immernoch eine chance hat, dass es ihm doch noch besser gehen kann, wenn er die behandlung gut überstanden hat
Was Deine TÄ sagt, ist so nicht ganz richtig. Der Pilz muss sich bei einer exakten Behandlung nicht weiter ausbreiten. Bestes Beispiel ist mein Graupapagei, den ich vor einigen Jahren mit starker Aspergillose und einer bakteriellen Infektion übernommen habe. Es war 5 vor 12, denn er konnte nicht mehr fliegen, erbrach sämtliche Nahrung und war eben furchtbar krank. Er bekam Lamisil oral (Antimykotikum) und Baytril (Antibiotikum). Nach der Therapie habe ich alle Maßnahmen unternommen, um sein Imunsystem zu stärken und Ich ihhaliere regelmäßig mit ihm, was für ihn auch überhaupt kein Problem ist. Im September war ich dann nochmal bei TA: Alle Blutwerte sind in Ordnung und die Aspergillose ist auf dem Rückmarsch, da auf dem Röntgenbild deutlich geringere Verschattungen zu erkennen waren. Natürlich sehe ich es auch an dem Vogel selber, denn er kann wieder hervorragend fliegen und ist einfach shr sehr munter.
Deshalb: Nicht voreilig einschläfern und viel Geduld haben, denn bis eine Besserung eintritt, kann sehr viel Zeit vergehen.
Gruß Alex
Merlino
15. November 2005, 11:54
hallo alex,
Was Deine TÄ sagt, ist so nicht ganz richtig. Der Pilz muss sich bei einer exakten Behandlung nicht weiter ausbreiten.
ja, das ist richtig. aber meine überlegung war ja auch, fürs erste alle behandlungen (inkl. der inhalation) erstmal sein zu lassen um dem vogel erstmal den ganzen stress zu ersparen und daraufhin kam dann der hinweis, dass sich momentan sein gesundheitszustand ohne behandlung nur weiter verschlechtern würde. die inhalation an sich ist zwar stresslos, aber die prozedur nicht (einfangen, in den inhalationskäfig setzen, plastiktüte drüber, lauter pariboy usw.)
desweiteren muss momentan sowohl das antibiotika täglich oral eingegeben werden, als auch das bbb. aber da muss er jetzt leider durch und inhaliert wird zusätzlich noch täglich um den pilzen durch das AB keine explosion zu gönnen!
Deshalb: Nicht voreilig einschläfern und viel Geduld haben, denn bis eine Besserung eintritt, kann sehr viel Zeit vergehen.
leider ist das problem nicht, dass keine besserung eintritt, sondern dass es momentan ziemlich rasant bergab geht :traurig:
aber leider geht es nicht nur um den pilzbefall, sondern es scheint eher so zu sein, dass das milbenproblem im moment überwiegt und ich einfach bedenken habe, dass die milbenbehandlung sehr schlimm für das vögelchen wird. aber eingeschläfert wird nicht, jedenfalls nicht, solange es noch irgendeinen strohhalm gibt :nene:
charly ist ca. 18 jahre alt und anhand seiner abgabegeschichte und anhand seines verhaltens gehe ich davon aus, dass er nicht das schönste leben geführt hat und dieses will ich ihm wenigstens noch für ein paar jährchen ermöglichen :trost:
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