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Die Geschichte unserer Lotte ( mit Paramyxo infiziert)

Diskutiere Die Geschichte unserer Lotte ( mit Paramyxo infiziert) im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Liebe Margaretha, ja ja, man vergißt einfach gerne, wie krank diese süße Maus ist! Jeder GUTE Tag ist ein Geschenk. Wollen wir die Daumen drücken ...

  1. #3761

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    Liebe Margaretha,
    ja ja, man vergißt einfach gerne, wie krank diese süße Maus ist! Jeder GUTE Tag ist ein Geschenk. Wollen wir die Daumen drücken für ein längeres HOCH und das sie wieder an Gewicht zulegt. Es macht sehr traurig zu wissen, dieser wundervolle Vogel wird halt nicht gesund werden. Diese besch... Krankheit ist wie ein böser Krebs.
    Wir hoffen trotzdem das du noch sehr lange Freude an deinem Mädchen hast.
    Sehr nachdenkliche und traurige Grüße
    sendet
    Marion L.

  2. Standard

    Hallo Margaretha Suck,

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  3. #3762

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    Hallo,

    ich bin es nochmals, denn ich bin überglücklich.

    Bereits gegen 18.00 Uhr kam klein Lotti vom Balkon reingeflogen und was sagte sie? "HAST DU HUNGER, komm mal mit". Und was tat Mutter? Sie ließ alles stehn und liegen und bereitete ganz schnell ihren Abendbrei.

    Es war einfach zu süß, ich konnte gar nicht so schnell Pulver, Löffel, Schälchen und Möhrensaft herbeiholen, wie sie bereits versuchte, etwas zu erhaschen. Sie hüpfte rauf auf ihren Fressplatz und wieder runter. Das wiederholte sie einige Male mit den Worten "hast du Hunger" und biß ganz zart in meine Finger. Als es dann endlich so weit war, speiste sie mit grossem Appetit. Selbst einen gehäuften Teelöffel Obstbrei gab es noch zum Nachtisch.

    Lottchen scheint das Tief wirklich überwunden zu haben und wenn es so bleibt, wird sie auch schnell wieder an Gewicht zulegen. Kaum jemand von euch bekommt diesen plötzlichen Wechsel ihres Befindens in der Realität mit, meist nur telefonisch und durch absolute Ruhe im Hintergrund. Es ist schon ein beängstigendes Gefühl das einen befällt weil man nicht weiß, wie es ausgeht. Und man ist so unendlich hilflos und gleichzeitig auch wütend darüber, dass so eine Krankheit nicht meldepflichtig ist. Auch Lottchens Züchter lässt munter weiter brüten und verkauft obwohl ihm bekannt ist, dass diese Krankheit aus seinem Stall kommt. Es ist schon traurig und die Leidtragenden sind die Tiere.

    Danke für eure lieben Zeilen und noch einen schönen Abend.

    Ganz glückliche Grüsse von
    Lottchen und Margaretha

  4. #3763

    Standard


    Freud und Leid liegen so nah zusammen. Ich wünsche von Herzen, dass die gute Phase bei Lottchen ewig lange anhält. Liebe Margaretha, Du bist einfach Klasse!

    Lieben Gruß
    Elke

  5. #3764

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    Liebe Margaretha,

    ich freu mich mit dir, dass die "kleine Dicke" wieder so gut drauf ist und auch gut gefressen hat. Wirst sehen - bald hat sie auch ihr Gewicht wieder aufgeholt! Ich wünsche dir, dass du nun wieder eine möglichst lange sorgenfreie Zeit mit Lotti hast.

  6. #3765

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    Siehst du, Margaretha, da hat sie doch gut auf mich gehört!
    Ich find das ja toll, wie sie nach ihrem Essen fragt!

  7. #3766

    Standard

    Liebe Margaretha,

    du hast recht, es ist eigentlich ein Unding, dass der Züchter mit nachweislich kranken Vögeln züchtet. Frau Uschi Ackermann kaufte vor Jahren Mops Henry, wie sich herausstellte war Henry nicht gesund und der Züchter hatte bewusst das Risiko in Kauf genommen und mit Tieren gezüchtet, die kranke Welpen bekamen. Frau Ackermann ging vor Gericht und klagte, mit Erfolg, wenn auch nur einem Teilerfolg, wenn ich mich recht entsinne. http://www.mopssirhenry.de/sir-henry-in-der-presse.html

    Für Lotte und andere Vögel, deren Züchter wissentlich die Gesundheit der Tiere aufs Spiel setzen, sollte man protestieren. Man sollte protestieren gegen das Leid, welches in erster Linie beim Tier, aber auch seinem Halter verursacht wird. Und lässt man die Moral und die Verantwortung außen vor, stellt sich mir die Frage, ob in solchen Fällen nicht sogar von Betrug gesprochen werden kann.

    Früher habe ich angenommen, dass Verbände, wo Zuchtbücher erhältlich sind, Ringe vergeben werden, auch in dieser Hinsicht Verantwortung übernehmen und Zuchten kontrollieren und solche Dinge auch reglementieren. Aber das ist bei Vögeln wohl nicht der Fall. Du machst deinen Psittakose-Test, beantragst eine Zuchtgenehmigung, wenn du sie vom AT erhältst, kannst du Zuchtbuch und Ringe beantragen... fertig.

    Ich will hier keinen Streit entfachen und auch nicht, dass Züchter verunglimpft oder angegriffen werden. Bitte versteht mich nicht falsch. Es gibt immer ein Risiko. Mir geht es um die Menschen, die mit Vorsatz handeln und nicht um jene, wo es trotz Vorsichtsmaßnahmen zum Gau kommt, die aber dann alles erdenkliche tun um eine Verbreitung zu vermeiden und kranke Tiere konsequent aus der Zucht nehmen.

    Liebe Margaretha, auch wenn ich Lottes Auf und Ab nicht real mit bekomme, so glaube ich,kann ich mich in etwa einfühlen, in deine Gefühle. Man sieht doch, wie sehr du an ihr hängst, wie schön sie es hat und man hört es auch. Schließlich quatscht Lottchen alles nach, was Mutter so mit ihr bespricht. Eure Konversation ist liebevoll, aufmerksam, zugewandt und einfach nur schön. Sie spiegelt euer Leben, euer Miteinander.

    Ihr Beide seid für mich eine Bereicherung und oft denke ich daran, wie gefährdet das Glück, wie zart Lottes Gesundheit ist und hoffe für euch. Sehe ich wie schön es du für sie gerichtet hast, dann macht es mich traurig, weil ich euch wünsche, dass ihr noch zig Jahre und viele Jahrzehnte zusammen sein sollt. Ich hoffe inständig, dass das auch so ist, weil man einfach die tiefe Liebe, die ihr beide füreinander empfindet, wahrnimmt.

    Lotte und Margaretha, ihr seid einfach ein Traumpaar und auch ein Beispiel für Zuversicht. Ich finde euch beide toll und du Margaretha hast meinen Respekt, denn du zeigst den Menschen, dass man trotz aller Sorge, auch einen kranken Vogel glücklich machen kann. So glücklich, wie manch gesunder Vogel, selbst mit Partner vielleicht nicht lebt.

    Voller Mitgefühl und Respekt sende ich dir ein dickes Dankeschön, dass du uns an eurem Leben teilhaben lässt, drücke weiterhin von ganzem Herzen die Daumen.

    LG Claudia

  8. #3767

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    Claudia, du sprichst mir aus der Seele. Margaretha und Lotti sind ein Traumteam. Es ist große, gegenseitige Liebe und Lotti darf dabei das sein, was sie ist: ein Vogel. Es wird auf ihre Befürfnisse eingegangen, die in diesem speziellen Fall sehr umfangreich sind. Lotti wird mit Respekt behandelt, was man allerdings umgekehrt nicht immer sagen kann. In diesem Team ist Lotti der Boss, was sie auch (vorausgesetzt es geht ihr gut) immer wieder zeigt. Aber es ist wohl wie mit kranken Kindern, man läßt ihr alles durchgehen. Auch ich habe den Eindruck, dass sie mit einem Partner nicht glücklicher sein könnte, aber es ist müßig darüber zu diskutieren, weil in diesem Fall ein Patner nicht möglich ist. Und ja, man kann einen kranken Vogel glücklich machen, das zeigen uns die beiden immer wieder und das hoffentlich noch sehr, sehr lange.
    Liebe Grüße
    Solveig

  9. #3768

    Standard

    Ich möchte mich den beiden Kommentaren von Claudia und Solveig anschließen,
    ich habe so eine tiefe Liebe und Fürsorge die du für deine Lotti empfindest noch nie erlebt.
    Auch ich wünsche dir und deiner Lotte noch ganz viele gute und glückliche Jahre, ich freue mich immer wieder an deinen Berichten und Kommentaren hier...

    ganz liebe Grüße, Constanze

  10. Die Geschichte unserer Lotte ( mit Paramyxo infiziert)
    Hallo

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  11. #3769

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    Hallo,

    vorgestern euphorisch, gestern den ganzen Tag über wieder in Sorge, heute am Vormittag noch ziemlich verzweifelt, und gegen Mittag dann endlich eine Besserung, die bis jetzt noch anhält.

    Das ist in kurzen Worten zusammengefasst, was in fast zwei Tagen passiert ist. Das Schlimmste war, dass sie nicht fressen wollte, egal was ich ihr auch anbot.

    Morgens, während der Zubereitung des Frühstücks, Lotti sass bereits auf ihrem Fressplatz, stürzte sie sich plötzlich auf meine Hand und biss hinein. Dann flog sie auf den Freisitz. Ein AUA konnte ich mir leider nicht verkneifen, drehte mich dann wortlos um, verließ die Küche, schloss die Tür und ließ sie ca. 20 Minuten alleine. Ich hab mir Gedanken gemacht, was wohl der Grund für ihr Handeln war und kam zu dem Ergebnis, dass sie wohl Hunger gehabt hat. Gefressen wurde jedoch nichts, sie schleuderte alles gleich weg.

    Ich habe fast jede Stunde erneut versucht, ihr etwas anzubieten, ohne Erfolg. Am frühen Nachmittag kam dann Noah von der Schule heim, den sie eigentlich abgöttisch liebt. Und aus heiterem Himmel stürzte sie sich auf seinen Kopf und hackte hinein. Das hat sie noch nie gemacht. Gefressen wurde auch danach nichts. Während des ganzen Tages zuckte zeitweise ihr rechter Flügel. Dabei krampfte auch ihr rechtes Füßchen und der Kopf zuckte gleichzeitig auch nur zur rechten Seite hin. Sie war jedoch zu keiner Zeit abwesend.

    Da abends der Papageienstammtisch stattfand, musste ich Lotti früher versorgen. Alles was sie zu sich nahm war ein Teelöffel voll Gläschenobst, sonst nichts. Auch flog sie gleich auf ihren Schlafplatz, ohne ihr allabendliches Ritual. Lottchens Zustand war unter anderem auch das Gespräch beim Stammtisch. Es wurde erwägt, ob sie vielleicht unter Schmerzen mit Zwang gehandelt hat. Das würde einen Sinn ergeben, wissen werden wir es wohl nie.

    Ich will gleich versuchen, Lotte die Abendmahlzeit zu reichen und hoffe auf Erfolg. Ich werde mich morgen melden und Stellung zu euren Beiträgen, für die ich mich bereits bedanke, nehmen.

    Allen noch einen schönen Abend wünschen
    Lottchen und Margaretha

  12. #3770

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    Liebe Claudia und Solveig,

    Ich kann mich nur eurer Meinung anschließen.
    Lotte und Margarethe sind ein tolles Gespann, das so Gott will, sich erst in Jahrzehnten trennen muß.

    Auch wenn man die Beiden, so wie ich, nicht persönlich kennt, bekommt man doch das Gefühl, sie schon lange zu kennen. Margaretha erzählt von ihrer Lotti so liebevoll und anschauungsvoll, das man die einzelnen Geschichten und Geschehnisse total mitempfinden kann.

    Euch noch einen schönen Abend

    Mit lieben Grüßen Karin

Die Geschichte unserer Lotte ( mit Paramyxo infiziert)


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