Ich lese immer wieder, Wachteln seien Zugvögel. Ist diese Eigenschaft unseren domestizierten Tieren abhanden gekommen, oder warum haben wir damit kein Problem? Ist das von Rasse zu Rasse unterschiedlich?
"Der Ausflug dient dazu, dass die Tauben durch diesen einen solchen machen können." Klingt wie Heinz Erhard, ist aber von mir ;-))
Bei der Zugvogel Wachtel handelt es sich um die echte europäische Wachtel (Coturnix coturnix), die diesen Trieb anscheinend noch besitzt. Die anderen Arten, welche hier als Legewachteln genannt werden, sind soweit domestiziert, dass sie diesen Trieb nicht mehr kennen.
Namárie!
-Julian-
Zierwachteln, Goldfasane, Ziertauben, Golden Sebrights und Sittiche
So denke ich auch. Irritiert hatte mich nur, dass ich die Bezeichnung Zugvogel zuletzt im Zusammenhang mit der ja nun wirklich domestizierten Legewachtel las.
Sind denn "ausgefallenere" Wachteln wie Schuppen-, Schopf- oder Straußwachteln auch so domestiziert, oder sind sie keine Zugvögel?
"Der Ausflug dient dazu, dass die Tauben durch diesen einen solchen machen können." Klingt wie Heinz Erhard, ist aber von mir ;-))
Die nordamerikanischen Wachteln, die du genannt hast, also Blauschuppen-, Schopf- und Baumwachteln, sind keinesfalls so domestiziert, wie es bei der Legewachtel der Fall ist. Lediglich bei den Virginia Baumwachtelngibt es eine sogenannte Jumbo-Bobwhite Zuchtlinie, also einen Masttyp, in den USA.
In der freien Natur sind es dennoch eher Standvögel, die, wenn überhaupt nur kleinere Strecken in wärmere Gebiete zurücklegen. So z.B. die Berghaubenwachteln, die sich im Winter aus den höheren Lagen in geschütztere Täler zurückziehen.
Die Straußwachtel ist ja ein Tropenvogel und sollte demnach auch als Standvogel angesehen werden.
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-Julian-
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