1. Tag der Pelletsfütterung

Diskutiere 1. Tag der Pelletsfütterung im Ernährung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Da bin ich wieder Da ich hier zitiert wurde, hier meine neuesten zwei Cents zu diesem Thema:dance: Es ist sehr interessant,dass immer wieder...

  1. #221 GundrunM, 11. Dezember 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Dezember 2007
    GundrunM

    GundrunM Guest

    Da bin ich wieder

    Da ich hier zitiert wurde, hier meine neuesten zwei Cents zu diesem Thema:dance:
    Es ist sehr interessant,dass immer wieder Diskussionen darueber stattfinden ob Pellets oder nicht. Waere es nicht richtiger zu fragen wieviel und welche Pellets alsTeil der Papageiennahrung gut sein koennten?

    Ich finde Pellets als Teil der Papageienernaehrung wichtig. Mein Motto ist: Vielfalt und die in Massen. Ich habe 10 Voegel aus zweiter, dritter und vierter Hand. Und neben den Pellets, die meine Voegel in einer extra Schale den ganzen Tag zur Verfuegung haben, fuettere ich jeden Morgen frisches Futter und Abends gibts Koerner. Dazwischen gibts dann mal frisches oder getrocknetes Obst oder Nuesse.
    Allerdings war das nicht immer so. Ich habe Jahre nach Pellets gesucht, die weder Sojabohnen, Erdnuesse oder die verscheidenen Chemikalien, die man in fast allen Pellets findet gesucht. Es schien, dass alle Pellets auf dem Markt Sojabohnen enthielten. Und was ich ueber das taegliche Fuettern davon las, fand ich etwas beunruhigend. Mein TA hatte mir ausserdem gesagt, dass Papageien Nierenprobleme von dem kuenstlichem Vitamin D in manchen Pellets bekommen koennten. Das und einges mehr (eine seeeehr lange Geschicht) fuehrte dazu, dass ich vor 4 ½ Jahren selbst anfing Biopellets herzustellen. Ich fand es nicht sinvoll ein Bioprodukt zu nehmen, es langer Hitze auszusetzen, damit einen Teil der Naehrstoffe zu zerstoeren und die dann in kuenstlicher Form wieder dranzuspruehen. Deshalb wollte ich einen kalt gepressten Pellet herstellen. Was ich getan habe und die Pellets sind seit 4 Jahren hier in den USA und Japan (und seit ein paar Monaten auch in Deutschland) auf dem Markt.
    Dies soll keine Reklame fuer unsere Pellets sein, sonder nur die zwei Pennies von jemandem, der Pellets herstellt und als Teil seines Papageienfutters benutzt.
    Wie ich auch schon erwaehnt habe, sind meine Voegel alle Auffangvoegel. Die meisten kannten nur Koerner, als sie zu mir kamen. In der Natur zeigen die Eltern und die Schaar den Tieren, was sicher ist zu futtern. Papageien sind von ihren Instinkten her noch wilde Tiere. Wenn man also etwas Neues anbietet, erkennen sie das oft nicht als Futter oder wissen nicht ob es gegessen werden kann.
    Diejenigen meiner Voegel, die schon an eine Vielfalt von verschiedenem Futter gewoehnt waren, frassen gleich das Frischfutter und auch die Pellets. Manchen meinen Koernerjunkies musste ich das Frischfutter und die Pellets allerdings Wochenlang anbieten, bevor sie es versuchten. Es braucht also oft Geduld einem Papageien etwas neues schmackhaft zu machen.
    Falls jemand mehr ueber die Pellets wissen will, hier ist der Deutsche Link mit mehr Informationen:
    http://www.biofuttershop.eu/downloads/Biopellets.pdf

    Viele Gruesse ueber den grossen Teich


    Gudrun
     
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  3. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    So sehe ich das auch, danke für deinen Beitrag.
     
  4. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Ich habe hier eine Vergleichsliste der Zusammensetzung und Inhaltsstoffe der verschiedenen Pelletsfabrikate gefunden, falls sich jemand dafür interessiert. Die Liste ist in Englisch.
     
  5. #224 mäusemädchen, 11. Dezember 2007
    mäusemädchen

    mäusemädchen -

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    Hallo Gudrun,

    vorab eine simple Frage: Bist Du der Meinung, daß eine gute Auswahl von Früchten/Sämereien in (soweit bekannt) den jeweiligen Artbedürfnissen entsprechenden Anteilen nebst anlaßbedingten Supplementierungen (Stichworte: Mauser, Brut, Aufzucht) nicht hinreichend ist, eine gesunderhaltende Ernährung von Psittaziden zu garantieren?

    Warum konkret Pellets? Wenn man der (in bestimmten Fällen berechtigten) Meinung sein sollte, daß man halterseitig nicht alle zur Gesunderhaltung notwendigen Inhaltsstoffe in auf die Art abgestimmter Zusammenstellung (soweit bekannt und evaluiert) über naturbelassene Futtermittel (Sämereien/Früchte) zuführen kann, besteht die Möglichkeit der individuellen Substitution durch handelsübliche (praxisbewährte und in Futternährmittelstudien ausgiebig auf erwünschte und unerwünschte Wirkungen beprobte) Präparate.

    Wäre es nicht richtiger zu fragen, ob (herstellerunabhängig) überhaupt eine begründbare Notwendigkeit zur Verabreichung von Pellets als Haupt- oder Beifutter besteht (s. o. und u. a. von mir zitierte Arbeiten zur "Energiebilanz")?

    Worin ist überhaupt die Notwendigkeit begründet, Bioprodukte zu bearbeiten, zu kombinieren, zu Presslingen zu formen und damit Textur und Struktur so zu verändern, daß ein dieser Hinsicht denaturiertes Fertigprodukt entsteht? Der einfachere (und sinnvollere) Weg besteht darin, die Ausgangsprodukte (Früchte/Saaten) naturbelassen anzubieten und damit (nicht nur aus ernährungsphysiologischer Sicht) für eine wirkliche Vielfalt zu sorgen.

    S. o.

    Pellets/Extrudate nach sorgfältiger Prüfung (soweit möglich) der Inhaltsstoffe als ganz gelegentliches Beifutter oder Leckerbissen zu reichen - darin sehe ich kein Problem. Pellets/Extrudate als Hauptfutter (wie von vielen Herstellern empfohlen) zu verwenden - das ist (auch im übertragenen Sinne) keine "Vielfalt", sondern "Einfalt".

    Gruß
    MMchen
     
  6. #225 mäusemädchen, 11. Dezember 2007
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    Lassen wir die Eigenwerbung mal ganz außer Betracht und konzentrieren uns auf die Aussagen zu weiteren Pelletangeboten:

    Auszug daraus:

    "(...) Bitte bedenken Sie, dass die meisten handelsüblichen Pelletfutter Zucker sowie synthetisch hergestelltes Vitamin D enthalten. Bei langjähriger Fütterung dieser Pellets würde es früher oder später zu Nierenschäden kommen. (...)".

    Gruß
    MMchen
     
  7. #226 mäusemädchen, 11. Dezember 2007
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    Hier mal noch ein Fundstück:

    Ein Beispiel (von vielen) hinsichtlich der sinnvollen und durchaus möglichen Sicherstellung der Gabe notwendiger Futterkomponenten durch natürliche Futtermittel:

    Eine Calcium-Ergänzung (ohne Verwendung handelsüblicher Präparate) kann beispielsweise durch das Beifüttern von

    * Ebereschen
    * Hagebutten
    * Schlehdorn
    * Ahornsamen

    erreicht werden. Die vorgenannten Arten weisen relativ hohe Ca-Gehalte auf. Youssef, Wolf & Kamphues ("Untersuchungen zur chemischen Zusammensetzung verschiedener Samen und Früchte von Sträuchern und Bäumen für Ziervögel") weisen darauf hin, daß durch Verfütterung o. g. Früchte/Samen "eine sinnvolle Ergänzung üblicher Sämereienmischungen mit Calcium" ermöglicht wird.

    Gruß
    MMchen
     
  8. cedric

    cedric Foren-Guru

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    Sag ich doch! Holt mehr Futter aus der Natur,meine fressen übrigens viel mehr frisches/naturbelassenes Futter,als Körner oder Pellets,wobei die Pellets ganz zum Schluß Beachtung finden. Aber irgendwie scheint man anzuecken wenn es um Grünfutter geht,vor Jahren habe ich dieses mal auf einem Papageienstammtisch ansprechen wollen,mir wurde sehr deutlich gezeigt,daß kein Interesse besteht. Im Januar gehe ich das erste mal mit unseren Grauen zu einem Gesundheitscheck,bin mal gespannt wie das Blutbild ausfällt.
     
  9. #228 mäusemädchen, 11. Dezember 2007
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    Worin besteht (bei genauerem Hinsehen) der Unterschied der Presslinge von "Totally Organics" zu herkömmlichen kommerziellen Futtermitteln etwas besserer Provenienz. Mais, Reis, Sonnenblumenkerne, Amaranth, Hirse, Alfalfa, Hagebutten, Pfefferschoten etc. sind beispielsweise auch in verschiedenen Mischungen verschiedener Anbieter (so auch R.) enthalten. Ausnahme: das "Meeresgemüse". Löblich ist die Verwendung von Produkten aus biologischem Anbau. Also: worin besteht der Unterschied? Antwort: einzig in der Verfügbarkeit als Pressling. Ich unterstelle nur gute Absichten - allerdings erinnert mich die ganze Chose ein wenig an das Märchen "Des Kaisers neue Kleider".

    Gruß
    MMchen
     
  10. #229 mäusemädchen, 11. Dezember 2007
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    Man muß, will man der Thematik "Papageienernährung" halbwegs gerecht werden, zunächst einmal vorwiegend zu beobachtende und in der veterinärmedizinischen Fachliteratur Berücksichtigung findende Ernährungsmängel mit Folge klinischer Auffälligkeiten und Symptomatiken analysieren. Gleiches gilt für überschüssige Zufuhr bestimmter Nahrungskomponenten. Hauptsächlich (und dies gilt in verstärktem Maß, jedoch nicht nur, bei/für Graupapageien) sind Mängel in der Calciumversorgung als ursächlich für verschiedene Defiziterkrankungen anzusehen. Umgekehrt kann eine (zu) fettreiche Ernährung Erkrankungen innerer Organe befördern. Störungen der Federbildung und ein schlechtes Gefiederbild sind häufig (auch) eine Unterversorgung mit essentiellen Aminosäuren. Calcium kann, wie bereits erwähnt, kostenneutral auf natürlichem Weg und kostengünstig durch Calciumpräparate (z. B. Vitakalk) substituiert werden. Essentielle Aminosäuren können durch Gabe von Leguminosen (z. B. leicht erhältlich und von fast allen Großpapageien als Nahrungsmittel akzeptiert: Erbsen) zugeführt werden. Eine zu hohe Aufnahme (quantitativ und qualitativ) von Fetten ist durch Auswahl (Selektion) der Saaten vermeidbar. Zur Berücksichtigung dieser prioritär wesentlichen nutritiven Anforderungen bedarf es keiner konfektionierten Presslinge.

    Gruß
    MMchen
     
  11. #230 mäusemädchen, 11. Dezember 2007
    mäusemädchen

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    "Totally Organics" - einige Anmerkungen:

    "(...) wurden die Pellets von Totally Organics kalt gepresst (nicht extrudiert). Dies gewährleistet das Vitamine, Mineralien und natürliche Enzyme in hoher Konzentration erhalten bleiben (...)"

    "Karottenpulver"

    Karotten (selbst welche aus biologischem Anbau) sind in bester Qualität und in einem geringen Preissegment bundesweit unproblematisch zu erwerben. Sie können, die Verfügbarkeit über einen kleinen Garten vorausgesetzt, natürlich auch selbst angebaut werden. Frische Karotten werden von fast allen Papageienarten als Futtermittel akzeptiert und man muß sich nicht darum bemühen, "Vitamine, Mineralien und natürliche Enzyme in hoher Konzentration" zu "erhalten". Sie sind drin. Sie bleiben drin. Tun muß man dafür nix. Nur anbieten.

    "Hagebuttenkerne"

    Hagebuttenkerne werden sehr gerne von den Gefiederten selbst erschlossen. Das Fruchtfleisch ist eine exklusive Zugabe. Die Gefiederten benötigen keine menschlichen "Entkerner", die ihnen die sichtliche Freude am Bearbeiten der Frucht (ab)nehmen.

    "Mais"

    Wozu Mais vor der Verfütterung zermahlen und in Presslinge konfektionieren? Mais wird generell von (fast) allen Großpapageien gerne gefressen. Beliebt ist die Gabe am/mit Kolben.

    "Sonnenblumenkerne"

    Stossen auf keinerlei Akzeptanzprobleme. Im Gegenteil. Entgegen ihrem schlechten Ruf können sie in Maßen angeboten zudem eine gute Futterkomponente darstellen.

    "Weizengraspulver / Gerstengraspulver"

    Warum Gräser pulverisieren. Auch in Deutschland gibt es eine große Auswahl verfütterbarer wildwachsender Gräser. Beliebt ist zum Beispiel das "Knaulgras". Ganze Büschel anbieten. Macht Vergnügen und die Inhaltsstoffe werden auch unpulverisiert dem papageiischen Organismus zugeführt.

    Ich könnte die Listung fortsetzen. Dazu besteht jedoch keine unbedingte Notwendigkeit, weil ich glaube, daß durchaus erkennbar wird, was ich meine.

    Gruß
    MMchen
     

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  12. #231 sunnyzabou, 11. Dezember 2007
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2007
    sunnyzabou

    sunnyzabou Stammmitglied

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    Hallo MM-chen,
    Bin nur ich so einfach strukturiert, oder gibt es noch mehr User, die deinen Ausführungen nur folgen können, wenn sie ein Fremdwörterlexikon neben sich liegen haben?:idee:

    Ich gebe dir natürlich völlig Recht.
    Wenn man sich eingehend mit dem Problem der Papageienernährung befasst und das Körnerfutter möglichst für jeden einzelnen Vogel, nach dessen speziellen Ernährungsbedürfnissen mischt, vielleicht auch nicht 8 oder 10 Stunden am Tag arbeiten muss und tagsüber durch Feld und Flur streifen kann und das, was die Natur uns an tollen Beeren und Hagebutten und was auch immer bereit hält, einsammeln kann... (vorausgesetzt natürlich, man wohnt nicht gerade in einer feinstaub-und abgasbelasteten Großstadt wie München). Dann ist es sicher möglich und gut seine Vögel mit
    zu füttern, ohne zu riskieren, dass die Vögel mangelhaft ernährt werden.

    Papageienhaltung bzw. die Haltung von Wildtieren in der Wohnung ist immer anzuzweifeln. Auch eine Voliere, die hundert Meter lang ist, bleibt ein Käfig und jedes Futter, das wir ihnen bieten können, entspricht nicht der Nahrung, die sie in der Natur aufnehmen können.
    Wir sind also gezwungen, Kompromisse zu machen. Ich gehe davon aus, dass die Leute, die hier mitlesen, sich auch Gedanken machen, wie sie ihre Tiere möglichst gesund ernähren und zumindest einigermaßen artgerecht halten.

    Ich bin durch einige Fakten, die du hier gebracht hast (hoher Erdnussanteil in den VL-Pellets, zwar "besseres Federkleid", aber leider keine Gewichtsreduzierung bei meinem Amahahn) auch skeptisch geworden und werde meine Fütterung etwas ändern:
    Ich werde den Anteil der Pellets reduzieren und versuchen noch mehr Gemüse und Obst in meine Vögel hineinzubekommen..
    Ich danke dir dafür, dass du so engagiert argumentierst.;)

    Gruß
    Herbert
     
  13. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Gerade das Anpassen an jeden einzelnen Vogel (over vielleicht besser: jede Vogelart) tun die Hersteller von Pellets/Extrudaten nicht. Es ist auch nichts darin enthalten, was man nicht beschaffen kann, auch ohne ständig draußen sammelnderweise unterwegs zu sein. Alles wird im Handel angeboten, entweder frisch oder in getrockneter Form.

    Bei all den Überlegungen rund um die Pellets/Extrudate muss man sicherlich mit einfließen lassen, dass ein sehr großer Teil der Heimvögel mit Sicherheit nur mit handelsüblicher Körnermischung + etwas Obst/Gemüse, sofern der Vogel es denn frisst, ernährt wird. Für solche Vögel, bzw. deren Halter, die nicht in der Lage sind, sich eingehend mit den Nahrungsbedürfnissen ihrer Vögel zu befassen, bedeuten zusätzlich angebotene Pellets aus einigermaßen naturbelassenen Zutaten (wie die von GudrunM) sicherlich eine Verbesserung der Versorgung.

    Aber wie gesagt, in Pellets ist nichts drin, was man nicht auch so füttern könnte. Es erschließt sich mir nicht, worin der große Vorteil liegen soll, der die auf jeden Fall vorhandenen Nachteile aufwiegt.
     
  14. Geierhirte

    Geierhirte Der Echte

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    Das schwirrt mir immer noch im Kopf rum...

    LG, Olli
     
  15. #234 cedric, 11. Dezember 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Dezember 2007
    cedric

    cedric Foren-Guru

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    Ja das frage ich mich auch. Hat besagter Tierarzt vielleicht ein Abkommen mit nem Pellethersteller?:? Wenn der Vogel gesund ist,wird seine Haltung wohl in Ordnung sein. Ps. Was hab ich denn da fürn Mist gemacht! Wollte eigentlich zitieren...na ja
     
  16. graueule

    graueule Stammmitglied

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    Ich Finde es eine Frechheit wie Ihr den Doktor M.hinstellt,er ist meiner Meinung nach einer der besten wenn nicht sogar der allerbeste Papageienspezialist,ich hab Ihm heute erzählt was einige hier für einen Müll bezüglich Pellets schreiben,schreibe lieber nicht was Er darüber denkt....... Ich würde meinen Papas NIEWIEDER Körner füttern!!!!Doktor M. hat es ganz sicher nicht nötig Geld mit Dr.Harrisons zu machen dafür gibt es noch leider viel zu viele Experten die meinen, seine Vögel ausgewogen zu ernähren und dadurch zum Tierarzt müssen!So,das musste ich jetzt mal los werden!Cosima sollte umstellen,weil Dr.M von Körnern nichts hält,er hatte schon viel zu viele kranke Papageien die 1000% von Körnern krank wurden,vorbeugen ist besser als heilen.......
     
  17. samerjona

    samerjona Mitglied

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    Hi,

    und mir schwirrt auch noch folgendes im Kopf herum....

    bis vor einem Monat hab ich die Dr.H... auf anraten meines TA gefüttert, vor
    3 jahren als ich meine Amas kaufte wusste ich nix über Papaeien, und auch heute finde ich ist es ein ständiger lernprozess.....wenn man sich denn damit aussetzt....ganz ehrlich habe ich erst nach erwerben meines Ara's damit angefangen.

    Nicht dass meine Amazonen mir es nicht wert gewesen wären....aber durch erwerben dieses Ara's und die damit verbundenen Probleme habe ich mich vermehrt infomiert....für manche muss das komisch klingen aber so begriffe wie kochfutter oder keimfutter wahren mir unbekannt....wie schon gesagt nach erwerben der Amas wurden die auf Pellets umgestellt und der Ara war mit seinen 5 jahren ein reiner Harrison Vogel als solcher wurde er mir jedenfalls verkauft.

    Ich verfolge diesen Thread mit sehr grossem intresse und fühle mich bestätigt in meinem umdenken....von Pellets hin zu einer für meine begriffe natürlicheren Ernährung für meine Vögel.

    Ich hätte da dann aber noch eine Frage weiss aber nicht ob und in wie fern sie etwas mit denn Pellets oder auch nicht zu tun hat....mein Amahahn hat erhöhte werte was die weissen blutkörperchen betrifft es hiess so über 40000....normal sind glaube ich ein wert von unter 10000...
    er wurde daraufhin mit Antibiotika behandelt, Henne und Ara auch.

    Vielleicht kann mir ja jemand dazu was sagen....zur aussage Pellets und Top-laborwerte....

    L.g.
    Sandra
     
  18. carpsite

    carpsite Alex

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    Hi

    Ich sehe es auch als ein "Unsachlichen Aspeckt" dieser Disskussion.
    Wir Diskutieren hier über Extrudate und Pellets und sie werden nicht alle
    über die "BÖSEN" Tierärzte "Vertrieben"

    Das gehört villeicht zu Diskussion"Warum gerade diese Extrudate und nicht andere"
     
  19. samerjona

    samerjona Mitglied

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    Hi,

    ich finde nicht dass hier irgend jemand Dr.M schlecht hinstellt ich selbst geh auch zu im und er ist mit sicherheit einer der kompetensten TA ohne ihn wäre mein amahahn sicherlich tod nachdem er Tackerklammern verschluckt hatte.

    ich habe auch schon oft mit im diskutiert wegen Pellets und er weiss sehr woll was einige darüber denken...Presspampe....und ich weiss auch jetzt schon wenn ich das nächste mal zu im gehe und im sage dass ich meinen Vögel nicht mehr die Pellets gebe und einen anderen weg suche, ich einen anschiss bekommen werde, aber trotzdem für mich ist das mit denn Pellets zu einfach....mag sein dass sie gegen eine reine Körnerfütterrung mit ab und zu mal obst....wie es bestimmt eine menge unerfahrene Leute tun...die pellets immer noch besser sind....aber ich behaupte dann mal aufklähren und sich mal selber gedanken machen was einem Papagei alles angeboten werden kann ohne jetzt mal von Körnerfutter zu sprechen....kann doch nicht der falsche weg sein...

    L.g.
    Sandra
     
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  21. #239 mäusemädchen, 11. Dezember 2007
    mäusemädchen

    mäusemädchen -

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    NRW
    Posting 163:
    Posting 194:
    Bin ich gezwungen, mir die Ansichten von Dr. M. in Bezug auf pelletiertes/extrudiertes Futter zu eigen zu machen, nur weil ich ihn für einen guten Tierarzt halte? Ist es eine "Frechheit", wenn ich dies nicht tue und meine Informationen aus mehreren Quellen beziehe (die ich hier mit Angabe jeweils explizit dargelegt habe)? Ich bin nicht so autoritätsgläubig, daß ich nicht in der Lage wäre, mir eigenständig (m)eine Meinung zu bilden. Ich habe meine Meinung hier in sachlicher Form und argumentativ vertreten. Den Tatbestand der Majestätsbeleidigung gab´s zu Kaiser Wilhelms Zeiten. Diese Zeiten sind vorbei.

    Gruß
    MMchen
     
  22. carpsite

    carpsite Alex

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    hallo

    Hallo Sandra,

    Du meintest bestimmt,nach dem kauf von Ara ,hast du die Amas umgestellt.

    Sprich vor etwa 9 Monaten?

    Dann habe ich gelesen,dass du bei dem TA warst und er bestätigte dir das der
    Ara völig gesund war(es war doch vor etwa 3 Monaten?)berichtige mich wenn
    ich mich irre.

    Dass mit den Blutwerten würde mich brennend intressieren.Vielleicht kann MMchen was dazu sagen.
    Was mich viel mehr intressiert,warum wurde Ara und die Henne mit behandelt?
    Was hat der Dr.M dazu gesagt?
    Antibiotiker werden doch gegen die Viren oder starken Entzundungen eingesezt:?

    Zu den weissen Blutkörperchen kann ich dir leider nichts sagen(Das übersteigt
    meine Kenntnisse)
    Bei Menschen:
    Die häufigste Ursache für eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Leukozytose) sind Infektionen.
    Meist sind Medikamente oder Erkrankungen des Knochenmarks die Ursache.

    Ich weiss natürlich nicht,ob es bei Papas genauso ist:?


    Gruß Alex
     
Thema: 1. Tag der Pelletsfütterung
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