2. Aga Pärchen

Diskutiere 2. Aga Pärchen im Agaporniden Allgemein Forum im Bereich Agaporniden; Hallo, ich habe ein Agapornidenpärchen bestehend aus einem m. Schwarzköpfchen und einem w. Rosenköpfchen (ich weiß es ist nicht ein gängiges...

  1. Vivi

    Vivi Neues Mitglied

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    Hallo, ich habe ein Agapornidenpärchen bestehend aus einem m. Schwarzköpfchen und einem w. Rosenköpfchen (ich weiß es ist nicht ein gängiges Pärchen aber wo die Liebe hinfällt kann man sich nicht aussuchen). Eine gute Bekannte ist leider gezwungen ihr Pfirsichköpfchenpaar abzugeben und hat uns gefragt ob wir sie bei uns aufnehmen können, da sie uns kennt und uns vertraut, was die Haltung und Pflege angeht. Nun ist meine Frage, ob die Arten sich überhaupt verstehen können. Zu dem sind unsere sehr agressiv, was andere Agarponiden angeht, wir hatten schon mehrmals, welche zur Urlaubsbetreuung hier... wir konnten sie nicht zusammen fliegen lassen, da sie von unseren stark gebissen wurden (blutig). Ich denke das lag eher daran, dass die Urlauber als Eindringlinge in deren Revier gesehen wurden. Mein gedanke war, dass wir beide Pärchen in einen ihnen fremden neuen Käfig in die Küche stellen zum kennenlernen, die Küche kennen unsere nicht. So bald sie sich verständigt haben, würden alle in die große Voliere im Wohnzimmer wieder einziehen. Da sollte es ja wohl nicht zu großen Streitigkeiten kommen oder nicht? Über Tipps und Ratschläge würde ich mich freuen Danke im voraus
     
  2. wolfguwe

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    Ich muß nicht weit ausholen und leider kann ich Dich nicht verstehen. Man sollte seine Vögel nicht vermenschlichen, leider tust Du es, z.B. mit Deinem Satz „wo die Liebe hinfällt“.
    Deine Vögel haben sich in Ermangelung eines arteigenen Partners zwangsweise aneinander gewöhnt, aber es ist nicht tiergerecht.
    Ein Rosenköpfchen wie auch Dein Schwarzköpfchen brauchen zwingend einen jeweiligen gegengeschlechtlichen Partner der eigenen Art.

    Rosenköpfchen sollte man niemals mit Schwarzköpfchen, Pfirsichköpfchen vergesellschaften, schon überhaupt nicht in einem Käfig, das geht schief.
    Oft hört man, dass man verschiedene Arten Agaporniden zusammen halten kann, damit ist aber gemeint, dass Agaporniden mit Augenringen, wie z.b. Pfirsichköpfchen mit Schwarzköpfchen, mit Ihren jeweiligen gegengeschlechtlichen Partnern zusammen bei sehr viel Platz gehalten werden können, Rosenköpfchen sollte man, ist ein Agapornide ohne Augenringe, dagegen nicht mit den anderen mischen.
    Deine zukünftigen Pfirsichköpfchen, Dein Schwarzköpfchen, ok, bei viel Platz ok, aber niemals Dein Rosenköpfchen dazu, das geht im Käfig auf Dauer schief.
    Lasse die Finger davon, es wird auch nicht in der Küche funktionieren, denn Rosenköpfchen sind gebietsversessen und verteidigen Ihr Reich.

    Suche dem Rosenköpfchen ein neues Heim und einen arteigenen Partner, suche für Dein Schwarzköpfchen einen gegengeschlechtlichen Partner und dann kannst Du ohne Zuchtabsichten bei ausreichendem Platz die Schwarzköpfchen mit den Pfirsichköpfchen vergesellschaften.

    Denke mal drüber nach, es ist zum Wohle Deiner Vögel und ist tierschutzgerecht.
     
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  3. Vivi

    Vivi Neues Mitglied

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    Wo die liebe hinfällt hat in dem Fall nichts mit vermenschlichen zutun, ich wollte mich nur kurzfassen... ich habe das schwarzköpfchen zu einem Züchter in die Voliere gegeben damit er sich eine Partnerin aussuchen konnte. Dort wurden schwarzköpfchen und Rosenköpfchen zusammen gehalten und es gab mehr als genügend weibliche schwarzköpfchen zur Auswahl, aber sie beiden haben sich gefunden. Der Züchter sagte auch das wäre ungewöhnlich und da man die beiden nicht mehr trennen konnte, wäre es in Ordnung so lange man nicht mit denen züchten wolle.
     
  4. wolfguwe

    wolfguwe Foren-Guru

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    Keiner kann Dir vorschreiben, was Du machst!

    Artgerechte Tierhaltung sieht aber anders aus, denn dazu gehört ein ARTGLEICHER gegengeschlechtlicher Partnervogel.
    Zu dem Wort "Züchter" könnte ich noch einiges schreiben, aber das erspar ich mir!

    Wie gesagt artgerecht ist die Haltungsform nicht! Alle wollen angeblich doch immer DAS BESTE für Ihre Vögel, nur wenn man dann die Grundbedürfnisse nicht erfüllt, ist dies Aussage für mich fraglich. Da widerspreche ich eben!

    Wie gesagt, ich kann nur das schreiben, was artgerecht ist und was für eine halbwegs artgerechte Haltung notwendig ist, den Rest mußt Du entscheiden.

    Ein kurzes Beispiel: Ein Vogel baut in Höhlen becherförmige Unterlagen für die Brut und trägt im Bürzelgefieder das Nistmaterial in die Höhle.
    Der andere Vogel baut kobelförmige Nester in Höhlen und anderen Nestern und trägt das Nistmaterial im Schnabel ein. Das sind Deine Vögel!

    ....und wenn Du in China ohne Sprachkenntnisse und ohne Dich auszukennen sofort leben kannst, schön!
    Deinen Vögeln fehlt aber leider der richtige Partner!!! Sie müssen sich miteinander beschäftigen, sind ja halbwegs anpassungsfähig, in Ermangelung anderer Möglichkeiten, nur fehlt leider etwas.
     
  5. Andreas.S

    Andreas.S Edelsittichfreund

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    Das wollte Sie nicht hören.
     
  6. Sammyspapa

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    Also ich persönlich halte es auch für ein bisschen krass. Das Paar hat sich freiwillig gefunden und fühlt sich wohl. Warum sollte man denn jetzt ein harmonisches Paar auseinanderreißen? Nur weil das so nicht sein darf? Würde ich zumindest niemals tun.
    Allerdings würde ich das zweite Paar Agas nicht dazu holen. Zwei Paare sind nie optimal. Es wird immer ein Paar das unterlegene sein und Prügel beziehen. Bei drei Paaren verteilt sich das ganze deutlich besser.
     
  7. wolfguwe

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    ....und genau diese Aussage ist mehr als fraglich!
    Ein "Züchter", oder wie man ihn auch nennen mag, wird bei einer angedachten Paarfindung auch ausschließlich nur arteigene Partner anbieten. Ein "Züchter" würde keine Rosenköpfchen mit Schwarzköpfchen gemeinsam in einer Voliere halten, schon alleine wegen der Gefahr der Beißereien und der Gefahr von Mischlingen.
    Ich habe aufgehört an solche "Zufälle" zu glauben!
    ....und wie kann sich der Vogel einen arteigenen Partner zuwenden, wenn keiner da ist und wer behauptet, dass das Paar glücklich ist? Sie haben sich aneinander gewöhnt, aber ein Paar sind sie nicht. Sie haben aber keine Wahl, es ist nichts anderes vorhanden!!! Sie würden sich auch Spielzeug oder dem Menschen zuwenden, aus Einsamkeit oder würden eingehen.
    Es geht hier nicht darum, ein "Paar" auseinander zu reißen, es geht ausschließlich darum, Agaporniden artgerecht zu halten (...und dazu gehört ein artgleicher Partner, ohne Ausnahme).

    Aber jeder kann es gerne so machen wie er es für richtig hält, nur leider ist es dann nicht richtig. Es gibt auch genügend Halter, die eine Einzelhaltung als RICHTIG propagieren! Nur leider ist auch dies keine artgerechte Vogelhaltung!
     
  8. Sammyspapa

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    Ich stimme dir in den Punkten bzgl des Züchters definitiv zu und bin da voll bei dir wenn es sich um eine Zwangsverpaarung handelt oder schlicht den Mangel an Alternativen.
    Wenn sich das Paar allerdings freiwillig gefunden haben sollte, wie es der TE darstellt, habe ich persönlich nichts dagegen. Ich möchte nicht propagieren, dass das bedenkenlos ist oder gut, aber wenn sich die Vögel tatsächlich freiwillig so entschieden haben, finde ich es nicht verwerflich.
    Die zwei Aras auf meinem Avatar sind auch zwei Mädels und obendrein Geschwister. Aber sie haben sich so in einer Gruppe aus 10 Aras zusammengefunden. Mag zwar nicht artgerecht sein, aber sie haben sich so entschieden und leben seit 25 Jahren harmonisch zusammen als Paar. Warum sollte ich sie trennen?
    Aber wie gesagt, ist nur meine persönliche Einstellung zu dem Thema.
     
  9. wolfguwe

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    ...und bei Agaporniden, gerade Rosenköpfchen, Agaporniden allgemein, habe ich einen totalen Vogelüberschuß, da fällt mir kein Argument für eine "Mischehe" ein.
    Es ist nicht natürlich, es gibt total verschiedene Verhaltensweisen, welche nur eingeschränkt ausgelebt werden können. Als Beispiel habe ich die absolut unterschiedlichen Nestbauweisen schon aufgeführt, absolut unterschiedliche Lautäußerungen und Verhaltensweisen kommen hinzu, wobei es keinen Goggle-Translater gibt.
    Aber es ist ja auch nur ein "20 Euro"-Vogel, auf dessen Grundbedürfnisse kann man Rücksicht nehmen, oder man läßt es! Für mich geht es um das Wohl des Vogels, unabhängig vom Wert.
    Das soll aber jeder für sich selber ausmachen.

    ....und ich schreibe hier nicht über Aras und erlaube mir auch nicht, diese mit Agaporniden zu vergleichen, auch nicht als Beispiel.

    Das Problem ist hier immer, es lesen viele Leute solche Themen und schon steht irgendwo, man hat gesagt, ich kann verschiedene Arten von Agaporniden als "Mischehen" halten, aber das ist absolut verkehrt!!!!

    Deshalb auch meine deutlichen Worte, die nicht gegen Dich sprechen :bier:
     
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  10. Rudolf46

    Rudolf46 Mitglied

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    ich habe ein paar rüppels und ein paar golgbugs in einer grossen freivoliete mit // schutzhaus//schutzhaus ist übertrieben denn es gibt ein kleins schlupfloch in eine grosse,4 x 2 x 1 meter.wohnzimmervoliere.
    grösse hat nix zu sagen aber was ich sagen wollte.ein rüppels weibchen hat sich einen goldbug angelacht.wat nu?????
     
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