2 Eier im Brutkasten

Diskutiere 2 Eier im Brutkasten im Australische und ozeanische Prachtfinken Forum im Bereich Prachtfinken; Nachdem wir das Thema Luftsackmilben erfolgreich abschließen konnten und wir zwar eine Menge Geld beim Tierarzt liegen gelassen haben aber dafür...

  1. Jüromo

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    Nachdem wir das Thema Luftsackmilben erfolgreich abschließen konnten und wir zwar eine Menge Geld beim Tierarzt liegen gelassen haben aber dafür keine Todesfälle verzeichnen mussten schlagen wir uns nun mit dem nächsten - jedoch freudigen Thema herum.

    Unsere Henne Amy, die uns als Hahn verkauft wurde (Identifizierung erfolgte durch euch anhand eines Fotos), hat sich mit unserem Feschzack Bertie zusammen getan und haben den Nistkästen bezogen und zur Sache sind sie dann auch gleich gekommen.

    Jetzt haben wir ein Trenngitter zu den Anderen eingezogen damit nicht Zuviel Unruhe entsteht.

    Weil der getrennte Teil nur ca. 1Meter beträgt gewähren wir Ihnen mehrmals täglich auch Freiflug. Er nutzt es wenig aber die Henne schwirrt dann ganz munter durch die Gegend.

    Ich habe Ihnen jetzt unter das normale Futter ein bisschen Eifutter gemischt. Sonst hab ich alles gleich gelassen.
    Habt ihr ein paar Tipps? Ihr habt mich da schon öfter unterstützt und es waren total wertvolle Infos dabei.
    Werde heute nachmittags auch Horst Bielfelds Buch hervor holen.

    Viele liebe Grüße aus Österreich
     
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  3. #2 finchNoa@Barbie, 3. Juli 2016
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    Hi Jüromo,

    erst mal super das die Luftsackmilbensache gut verlaufen ist.

    Im Bielefeld steht eigentlich alles was man wissen muss.

    Normalerweise hätte eine mehrwöchige Brutvorbereitung laufen müssen, mit Keimfutter, Eifutter und Calciumgaben. :zwinker: Auf jeden Fall sind Calciumgaben wichtig, entweder aus abgekochten zerkleinerten Eierschalen, oder Grit wo Muschelanteile drinn sind oder andere Quellen. Eifutter kannst Du jetzt ruhig mehr zugeben. Den Freiflug würde ich weglassen, die Henne muss/ soll sich auf die Brut konzentrieren. Ein Meter Breite reicht als "Brutrevier" aus.

    Was haste für Nistmaterial verwendet ?

    Bin gespannt ob es klappt.


    MFG
     
  4. Jüromo

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    Hallo FinchNoa,
    Danke für die Antwort. Das mit dem Freiflug lass ich dann mal lieber.Wir waren gestern schon ein bisschen verwundert das sie so gar nicht mehr in die Voliere zurück wollte. Der Hahn hat während sie herumflaniert ist den Brutkasten kein einziges Mal verlassen.
    Bis jetzt hab ich täglich nur ein Teelöfferl Eifutter zum normalen Futter dazu gegeben. Meinst du ich soll das steigern?
    Grit hab ich immer drinnen und so einen Muschelstein vom Dehner. Wasser nur Leitungswasser. Wäre da stilles Mineral ab und an sinnvoll? Oder dieses Vogelwasser das es in den Zoofachgeschäften zu kaufen gibt?
    Oder ist das absoluter Schwachsinn? Es ist sehr schwierig fachkundige Leute die dir nicht gleichzeitig was aufschwatzen wollen zu finden.
    Ach ja, als Nistmaterial hab ich so Kokosnussfasern drinnen.Hab ich aber gekürzt ,das hab ich in einem älteren Bericht gelesen.
    Das mit dem Keimfutter selbstmachen hab ich noch nicht so ganz verstanden.Peinlich, peinlich, aber ich les gleich nach.
    Momentan bin ich noch entspannt. Vielleicht sollte ich auch - sollte es tatsächlich zum Schlüpfen kommen - die Tierärztin zu Rate ziehen.

    Freu mich über jeden Tipp!!!

    MfG, Jüromo
     
  5. #4 finchNoa@Barbie, 3. Juli 2016
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2016
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    Dieses teure Vogelwasser aus dem Zoohandel muss man nicht unbedingt haben. Günstiges Mineralwasser ohne Fluoridanteil tut´s auch. (am besten eins wählen was für Babynarung geeignet ist)
    Ich persönlich finde Mineralwasser die bessere Alternative zu Leitungswasser, aber ich hatte auch schon Wellis die 17 Jahre alt geworden sind und ihr leben lang stinknormales Leitungswasser getrunken haben.

    Mit Muschelstein meinst Du wohl diese Sepiaschale ? Normale Kalk oder Mineralsteine sind m.a. besser geeignet, die Sepiaschalen enthalten Unmengen an Salz.
    Frisst Deine Goulddame denn überhaupt drann ? Wenn nicht biete mal zerbröselte Eierschalen an (entweder im Backofen keimfrei gemacht, oder abgekocht in Wasser).

    Zum Eifutter bin ich nicht ganz sicher, wenn die Küken geschlüpft sind, auf jeden Fall mehr davon zu füttern.

    Wenn Deine TA eine Prachtfinkenexpertin ist, kann es ja nicht schaden mal mit ihr zu reden, ansonsten gibt's wohl eher keinen Grund dafür. Nachwuchs ist keine Krankheit. :D



    MFG
     
  6. #5 finchNoa@Barbie, 3. Juli 2016
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    *Ergänzung*

    Keimfutter ist auf jeden Fall wichtig sobald die Jungen geschlüpft sind. Also übe schon mal welches herzustellen. Rezepte gibt's übrigens hier im Forum aber auch im Internet jede Menge. :zwinker:
     
  7. Jüromo

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    So - seit Sonntag flattern zwei Junioren in unserer Voliere und momentan sieht alles ziemlich gut aus. Am Anfang sind die zwei wie Bruchpiloten herum geschwirrt, jetzt sind alle Landungen schon ziemlich zielsicher.
    Als die Kücken die erste Nacht nicht mehr in den Nistkästen zurückgekehrt sind, haben wir ihn abgehängt. Das hat uns der Hahn ein bisschen übel genommen.
    Mit dem füttern bin ich immer sehr sehr unsicher.
    Gebe nach wie vor nur ein flaches Teelöfferl Eifutter in der Früh und eines am Nachmittag zum Futter dazu.
    Keimfutter haben sie kaum angerührt, obwohl ich es zur Verfügung gestellt habe.
    Grit hatte ich immer ausreichend zur Verfügung gestellt und ihr übliches Futter mit Kräuter verfeinert.
    Ich passe gut auf das es nicht zieht und hab immer frisches Wasser zur Verfügung gestellt.
    Also wenn ich die Zwei gut durchbekomme wäre ich schon sehr stolz.

    Falls noch jemand Tipps und Tricks auf Lager hat....bitte hier deponieren.:)

    Grüße aus Österreich!
     
  8. #7 finchNoa@Barbie, 9. August 2016
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    Huhu,

    Wenn die Jungen einen gesunden Eindruck machen und der Kot in Ordnung aussieht, ist doch alles bestens. :zustimm:

    Wenn die "Alten" das Keimfutter nicht gewöhnt sind, nehmen sie es auch nicht zum Füttern an. Versuch es immer mal wieder anzubieten, eventuell ein paar Brocken davon aufs normale Futter oder in den Sand am Boden (falls die Tiere auch mal unter fressen). Irgendwann merken die schon das man es essen kann. Aber nicht zu oft außerhalb der Brutzeit.

    Ich hoffe die Tiere fressen nicht ausschließlich das Eifutter ? Damit riskierst man eine Überdosierung mit Vitamin A.(=Leberschaden)


    MFG
     
  9. Jüromo

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    Hallo FinchNoa, danke für deine Antwort!!:)

    Ich bin mit dem Eifutter sehr sehr vorsichtig.Aber gerade das Wissen das dieses Zuviel in die Hose gehen kann, macht mich ziemlich übervorsichtig.
    Heute hab ich auch noch eine neue Packung gekauft weil ich befürchtet hab das durch die heißen Temperaturen das Eifutter ranzig geworden ist. Die Geruchsprobe war einfach nicht 100%ig.
    Als ich das neue Packerl geöffnet hab war kein Unterschied zum bereits vorhandenen zu bemerken. *grummel*
    Da sieht man schon das ich ein Laie bin. Ich werde auch weiterhin Keimfutter zubereiten - vielleicht nehmen sie es ja tatsächlich irgendwann an.
    Ich bin schon ziemlich gut sortiert zu Hause. Kühlschrank eher leer, Vogelschrank bummvoll!:D
    Trotzdem werd ich die zwei abgeben müssen - nach der Mauser natürlich.Ich glaub sonst wirds zu eng. Voliere 2,40 Meter befüllt mit 8 Goulds + den Kücken zur Zeit.
     
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  11. Jüromo

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    Bin zu schnell auf versenden gedrückt ..

    Ich genieße jetzt mal die Zeit mit den 'Gschroperln' und denk noch gar nicht an die Trennung. Es ist schon beeindruckend das miterleben zu dürfen!

    Viele liebe Grüße aus Österreich!
     
  12. #10 finchNoa@Barbie, 9. August 2016
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    Das kommt mir irgendwie bekannt vor. :D Was Futter angeht bin ich auch eher übervorsichtig.
    Wenn Du Lust hast, stell mal ein Bild von den jungen Hüpfern ein. :gimmefive
     
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