3 Tierfilme in Bayern 3 am 28.Mai

Diskutiere 3 Tierfilme in Bayern 3 am 28.Mai im Tiere in den Medien Forum im Bereich Allgemeine Foren; 1.: Serengeti darf nicht sterben - 20:15-21:35 - BR Doku Produziert: Deutschland, 1959 Der lange Filmabend mit "Tiergeschichten" wird um...

  1. #1 Trucker_Dino, 24. Mai 2011
    Trucker_Dino

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    1.:
    Serengeti darf nicht sterben - 20:15-21:35 - BR
    Doku Produziert: Deutschland, 1959

    Der lange Filmabend mit "Tiergeschichten" wird um 21.40 Uhr mit der Free-TV-Premiere des Dokumentarfilms "Animals in Love" fortgesetzt. Ab 23.00 Uhr folgt mit "Kein Platz für Tiere" ein weiterer Dokumentarfilm von Bernhard Grzimek, um 00.15 Uhr mit dem Spielfilm "Lassies Heimat" ein Filmklassiker mit dem Collie "Lassie". Als Ende der 1950er-Jahre die Nationalparkverwaltung von Tansania beschloss, ein riesiges Schutzgebiet einzuzäunen, um das Aussterben bedrohter Tierarten zu verhindern, wurden der deutsche Tierforscher Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael eingeladen, die Bestände zu dokumentieren. In einer groß angelegten Flugexpedition erforschten die beiden die Wanderungen der afrikanischen Tierherden durch die Serengeti. Dabei fanden sie mit einem neuen Zählverfahren heraus, dass die Bewegungen der Herden ganz anders verliefen, als bisher angenommen. In einer Mischung aus autobiografischem Reisebericht und kenntnisreicher Naturbeobachtung entwarfen sie ein faszinierendes und abwechslungsreiches Bild der Gewohnheiten und Eigenarten der afrikanischen Tiere. Die Aufnahmen der Geburt eines Gazellenjungen und eines nächtlichen Steppenbrands beeindrucken bis heute. Hintergrundinformationen: Aus den Erfahrungen der Expedition heraus entwickelte Bernhard Grzimek als einer der ersten Forscher ein Naturschutzkonzept, das Natur und Tierwelt als ähnlich bewahrenswert wie menschliche Kulturgüter und Denkmäler beschrieb - ein damals für viele noch überraschender Gedanke. Während der Dreharbeiten verfasste Michael Grzimek, der auch die Kamera führte, das Manuskript für das Buch "Serengeti darf nicht sterben", das allein in Deutschland über 800 000 Mal verkauft wurde und inzwischen in 20 Sprachen übersetzt ist. Als Michael Grzimek während der Dreharbeiten bei einem Flugzeugabsturz über der Serengeti den Tod fand, führte sein Vater Bernhard Grzimek seine Mission in den 60er- und 70er-Jahren in seiner berühmten Fernsehreihe "Ein Platz für Tiere" fort. Der spannende Dokumentarfilm-Klassiker "Serengeti darf nicht sterben" wurde 1960 als bester Dokumentarfilm mit dem Oscar ausgezeichnet.


    2.:
    Animals in Love - 21:40-23:00 - BR
    Dokumentarfilm Produziert: Frankreich, 2007

    Laurent Charbonniers Naturdokumentarfilm zeigt, wie erfindungsreich Tiere bei der Balz um Partner werben. Dabei wird das Balz- und Paarungsverhalten von knapp 80 Tierarten aus insgesamt 16 Ländern vorgestellt, darunter das von Raubkatzen, Insekten, Rotwild, Beuteltieren, Vögeln, Meeressäugern, Fischen und Amphibien. Das Bayerische Fernsehen zeigt die ebenso amüsante wie unterhaltsame Dokumentation als Free-TV-Premiere. Laurent Charbonniers Dokumentarfilm "Animals in Love - Tierisch verliebt" widmet sich den schier unendlichen Varianten des Paarungsverhaltens in der Tierwelt - von Raubkatzen, Kängurus, Hirschen und Steinböcken bis zu Giraffen, Orang-Utans und Vögeln, Meeresbewohnern, Amphibien, Insekten und Spinnentieren, insgesamt knapp 80 ausgewählte Arten aus 16 Ländern. In allen Teilen der Erde, zu Land ebenso wie in der Luft oder im Wasser - jedes Jahr beginnt das Umwerben auf ein Neues mit Balzgesängen und Brunftschreien, im bunten Federkleid, mit aufwändigen Tänzen oder im Kräftemessen der Rivalen um die Gunst der tierischen Partner. Mitunter erscheinen die tierischen Protagonisten dabei nur allzu menschlich - Don Juans und Opportunisten, Blender, Versager, Platzhirsche und Aufschneider, aber auch langjährige Paare; kaum eine Variante fehlt in der Tierwelt. Die faszinierende Naturdokumentation über die Verführungskünste im Tierreich zeigt das vielfältige Liebesleben der Tiere in all seinen Facetten und in beeindruckenden Breitwandbildern. Hintergrundinformationen: Musik von "Animals in Love - Tierisch verliebt" komponierte Philip Glass ("Koyaanisqatsi - Prophezeiung"), dessen experimentelle Filmmusik die verschiedenen Geräusche der Tierwelt und ihre Balzgesänge ironisch aufgreift. Den Kommentar sprach in der französischen Originalfassung die Schauspielerin Cécile De France ("Hereafter - Das Leben danach"). 2008 war "Animals in Love - Tierisch verliebt" für einen César als bester Dokumentarfilm nominiert.


    3.:
    Kein Platz für wilde Tiere - 23:00-00:15 - BR
    Doku Produziert: Deutschland, 1956

    1956 drehte der damalige Frankfurter Zoodirektor Prof. Bernhard Grzimek zusammen mit seinem Sohn Michael die erste seiner beiden berühmten Tierdokumentationen über den afrikanischen Kontinent. Die eindrucksvollen Bilder vom Leben afrikanischer Tiere und der Einblick in die Zivilisation der Pygmäen haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Den Kommentar sprach der Schauspieler Viktor de Kowa. Auf der Berlinale 1956 wurde der Dokumentarfilm mit dem "Goldenen Bären" ausgezeichnet. Der Eduard-See liegt unterhalb des Äquators in Zentralafrika. An seinem Ausfluss lebt Kiboko, ein behäbiger alter Flusspferdbulle, mit seinen 14 "Ehefrauen" sowie 30 Nachkommen. Sein Revier ist tabu für andere Flusspferde, nicht dagegen für die zahllosen Wasservögel, die sich in der Nachbarschaft niedergelassen haben. Kibokos Welt, die Uganda-Steppe mit ihren Elefanten, Zebras, Gnus, Giraffen, Antilopen, Nashörnern, Kaffernbüffeln und Straußen sowie der Regenwald des Kongos sind die Schauplätze dieses Films, in dem auch die kleinwüchsigen Menschen des Ituri-Urwalds auftreten. Kasimo, ein Pygmäenmann wirbt um Epini und feiert nach mancherlei Schwierigkeiten mit ihr fröhlich Hochzeit. Auch die gastfreundlichen Pygmäen haben inzwischen Bekanntschaft mit der Zivilisation gemacht, doch keineswegs immer positive. Hintergrundinformationen: "Kein Platz für wilde Tiere" und der drei Jahre später entstandene Film "Serengeti darf nicht sterben" (BFS, 20.15 Uhr) sind eindrucksvolle filmische Appelle, die letzten, nur wenig vom Menschen geformten Naturlandschaften Afrikas zu erhalten. Welche Bedrohung der Einbruch westlicher Zivilisation für diese ursprüngliche Welt und das Leben der Tiere in dieser Region darstellt, zeigt der legendäre Dokumentarfilm in eindrucksvollen Bildern. "Kein Platz für Tiere" wurde 1956 auf der Berlinale mit dem "Goldenen Bären" ausgezeichnet.
     
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