Abgespreitztes Beinchen

Diskutiere Abgespreitztes Beinchen im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo zusammen, meine Misere mit meinem Kleinen habt ihr ja vielleicht schon gelesen. Wollte nach ihm eigentlich keinen Welli mehr holen und...

  1. #1 Yve, 30. November 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. November 2004
    Yve

    Yve Guest

    Hallo zusammen,


    meine Misere mit meinem Kleinen habt ihr ja vielleicht schon gelesen. Wollte nach ihm eigentlich keinen Welli mehr holen und habe, nachdem er gestorben war seinen Käfig schon in den Keller gestellt.

    Aber ganz ohne konnte ich dann doch nicht, weil mir nach all den Jahren ein Piepser schon fehlte, also hab ich mir beim Züchter einen neuen geholt.
    Der ist erst 23 Tage alt und total goldig.
    Allerdings ist mir aufgefallen, dass er mit seinem linken Beinchen nicht richtig greift. Zusammenziehen kann er es scheinbar nur, wenn kein Widerstand da ist.
    Ich habe dann nochmal beim Züchter angerufen und ihn gefragt, ob das Beinchen, oder der Zeh gebrochen sein könnte. Dieser meinte, dass das in der Voliere passiert sein kann, weil die Kleinen da so rumhüpfen und erste Flugversuche starten, die noch sehr unbeholfen sind.
    Aber das Beinchen würde in ein bis zwei Wochen von selbst wieder werden.
    Stimmt das? Er humpelt beim Laufen ist aber sonst quietschfidel.
    Ich meine von gestern auf heute eine Besserung bemerkt zu haben, weil er manchmal doch schon leicht greift, statt das Beinchen abzuspreitzen.
    Er läuft im Käfig eigentlich nur auf dem Boden. Lediglich heute morgen hat er mal von alleine versucht auf dem Stängel zu sitzen. Wirkte aber noch etwas unsicher. Ich denke, er hat das Gleichgewicht noch nicht so richtig.

    Mit dem Fliegen sind wir stark am üben unf Fortschritte machen. Den ersten Tag ging's im Senkflug durchs Zimmer und heute schon fast im Steilflug! :D

    Aber stimmt das mit dem Beinchen. Oder ist er einfach noch zu klein, dass alles klappt?

    Grüßle Yvonne
     
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  3. #2 Alfred Klein, 1. Dezember 2004
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Yvonne
    Also ich weiß nicht.
    Das wird sicher wieder in Ordnung kommen.
    Jedoch der Züchter hat anscheinend etwas komische Ansichten.
    Das Bein dürfte nach dem was Du gepostet hat in Ordnung sein. Aber wenn doch ein Vogel derart auffällig ist sollte ein Züchter das sofort sehen und entsprechend reagieren.
    Zu klein kann der Vogel nicht sein. Aber daß der nicht richtig fliegen konnte spricht nicht unbedingt dafür daß er so toll gehalten wurde.
    Ich würde mal sagen daß Du zur Vorsicht mal Korvimin zufüttern solltest für den Fall daß es Mangelerscheinungen sind.
    Ansonsten beobachten und halt so entscheiden wie es nach Deiner Meinung für den Vogel am besten ist. Kann Dir da wenig helfen, das geht bei mir so aus dem Bauch heraus.
     
  4. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Yvonne,
    gib dem Kleinen mal im täglichen Wechsel Arnica C 30 und Ruta C 30 Globuli. Wenn es eine Zerrung oder dgl. ist, sollte es damit gut weggehen.
    LG
    Thomas
     
  5. Yve

    Yve Guest

    Hallo Thomas,

    die beiden Mittel bekomme ich sicher aus der Apotheke, oder? Und wieviel muss ich ihm davon dann jeweils geben?

    Grüßle Yvonne
     
  6. #5 Alfred Klein, 1. Dezember 2004
    Alfred Klein

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    Jeweils fünf Globuli ins Trinkwasser.
     
  7. Yve

    Yve Guest

    Sein Trinknapf fasst 20 ml. Sind fünf dann in Ordnung? Und gegen was genau ist Arnica und gegen was Ruta? Steht nichts im Beipackzettel. Nur, dass ich die Dosierung mit einem Arzt abklären soll.

    Danke euch beiden!
     
  8. #7 Alfred Klein, 2. Dezember 2004
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo

    Hier was zu Arnica.
    Und hier eine kurze Beschreibung zu
    Ruta.
     
  9. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Liebe Yve,
    Alfred hat Deine Fragen zu den homöopathischen Mitteln ja schon korrekt beantwortet. 5 Globuli in 20 ml Trinkwasser sind in Ordnung.
    Viel Glück und Erfolg!
    Thomas
     
  10. #9 Yve, 14. Dezember 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. Dezember 2004
    Yve

    Yve Guest

    Ich gebe ihm, wie ihr es mir gesagt habt schon 2 Wochen Ruta C und Arnica Globuli. Gebessert hat sich aber an seinem Füßchen noch nichts. Bin ich da zu ungeduldig oder ist das eine langwierige Sache?


    Nun aber noch etwas anderes: So langsam glaube ich, dass der Züchter mich gehörig über's Ohr gehauen hat, zumindest, was seine Aussagen über meinen Buddy betrifft.
    Seine Schwanzfedern waren ziemlich zerfleddert, als ich ihn holte und der Züchter meinte, das käme davon, dass er noch nicht richtig fliegen konnte (war erst den zweiten Tag aus dem Brutkasten und in der Voliere) und nur auf dem Boden der Voliere rumgehüpft ist. Die Federn sind inzwischen abgeknabbert oder abgebochen, so dass der Schwanz zumindest wieder ansehnlich aussieht. Die Hauptfeder wächst aber nicht.. oder muss ich da die nächste Mauser abwarten?

    Nächster Punkt: der Kleine ist total verschmust und kuschelt sich überall ein, in die Decke, in Rollkragenpullies etc. Zuerst dachte ich, er bräuchte vielleicht noch seine Nestwärme, aber inzwischen ist er schon einen Monat alt und kuschelt sich immernoch überall ein.
    Hab auch noch ein Tüchen in seinem Käfig, darin schläft er nachts manchmal (denke, weil er noch nicht so gerne auf den Stangen sitzt (wegen des Fußes)).
    Soll ich das Tuch aus dem Käfig nehmen oder drin lassen?

    Der letzte Punkt ist sein Schnabel:
    Der obere Teil ist vor allem, wenn er entspannt ist, im unteren Teil des Schnabels (wie bei uns, wenn wir unsre Unterlippe über die Oberlippe ziehen).
    Der Züchter meinte, dass ist normal, weil er noch sehr jung ist und das würde sich wieder geben. Stimmt das?

    :traurig:

    Bin etwas ratlos. Zudem will er nie in den Käfig.. Alle anderen wollten anfangs nicht raus, Buddy macht aber riesen Theater, wenn ich ihn reinsetzte, dass er mal was frisst. Das gibt sich aber vielleicht noch..


    :?

    Liebe Grüße Yvonne
     
  11. Katrin S.

    Katrin S. Papageienmutti

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    Hallo Yve

    Weisst Du warum der Züchter den Kleinen sooo jung schon abgeben hat? Wellis verlassen meist erst mit 4 - 5 Wochen den Nistkasten, und sind mit ca 6 Wochen soweit das sie komplett allein fressen.Nach dem Ausfliegen füttert der Hahn die Kleinen noch eine zeitlang.

    Ich würd sagen lass das Tuch noch ne Woche drin.Er vermisst wirklich noch die Nestwärme.Es muss nicht sein das er allein schon aus dem Kasten ist, sondern die Eltern ihn rausgeworfen haben.

    Der Schnabel beim Jungvogel muss genauso aussehen wie beim Altvogel.Nur das sie meist noch etwas Schwarze stellen haben.

    Also ich versteh nicht wie ein Züchter einen Welli mit 3 Wochen abgibt.Meine gingen frühstens mit 6 Wochen weg.Wünsch Dir viel Glück mit dem Kleinen.
     
  12. Dresdner

    Dresdner seltener online

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    Gicht beim Jungvogel durch Vererbung?

    Hallo Yvonne,

    da ich offensichtlich ebenfalls einen "Problemvogel" vom "Züchter" bekommen habe, bin ich wegen einer "banalen" Sache beim TA gewesen. Der stellte u.a. fest, daß er (mein Jungvogel) an Gicht erkrankt ist ( offenbar Überzüchtung oder Vererbung ).
    Das erklärte auch die anfängliche Ungeschicklichkeit am Käfiggitter zu klettern (ich habe es auf die kleineren Abstände des Volierendrahtes beim Züchter zurückgeführt und dachte es gibt sich mit der Eingewöhnung - leider nicht).

    Es könnte ja (wenn nichts anderes weiter bei Deinem Welli feststellbar ist) sein das er auch Gicht oder anderes Vererbt bekommen hat.

    Mein bewehrter Tip: häng doch ein Sitzbrettchen bzw. Schlafbrettchen (bitte Suchfunktion nutzen) in den Käfig. Bei meinem wird es gern benutzt. Vögel können sich da auch mit dem Bäuchlein bequem "abstützen" und die Füßchen entlasten. Das mit dem Tuch war schon eine gute Idee. Die Brettchen kannst Du auch in normaler Höhe wie die Sitzstangen sind, anbringen. (ich habe z. Bsp. ein naturbelassenes Frühstücksbrettchen halbiert)

    Wenn ich richtig lese, ist Dein Welli allein und kuschelt? Wie wäre es wenn Du einen Artgenossen dazunimmst?

    Viele Grüße aus Dresden :0-
     
  13. Yve

    Yve Guest

    Der Züchter hat mir die Eltern gezeigt, aber deren Füße waren in Ordnung.

    Der Schnabel hat tatsächlich schwarze Stellen und ist von der Form her auch in Ordnung. Keine Verkrümmungen oder ähnliches. Der obere Teil ist aber noch so kurz, dass er ihn in den unteren Teil schieben kann.

    Das mit dem Brett ist eine gute Idee... werd ich ihm auch befestigen. Danke für den Tipp!

    :0- Grüßle Yvonne
     
  14. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Liebe Yve,
    wenn Ruta und Arnica bisher nichts gebracht haben, waren es nicht die richtigen Mittel. Richtig gewählte homöopathische Präparate wirken schneller. Es folgt dann daraus, daß es wahrscheinlich keine Zerrung , Prellung oder Verstauchung war. Es ist etwas schwierig, weil man aus der Ferne keine gescheite Diagnose machen kann. Einen Versuch wäre noch Rhus toxicodendron, ebenfalls C 30, wert. Oder versuchs mal mit Traumeel-Globuli.
    @ Dresdner: Gicht ist übrigens nicht vererbbar; sie ist ein Nierenproblem. Wie hat denn der TA die "Gicht" diagnostiziert? Sind die Gelenke heiß? Sind sie angeschwollen? Wie sieht der Harnanteil aus?
    LG
    Thomas
     
  15. #14 Dresdner, 15. Dezember 2004
    Zuletzt bearbeitet: 15. Dezember 2004
    Dresdner

    Dresdner seltener online

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    Gicht ist vererbbar

    Hallo Thomas,

    von wem hast denn Du das her?! Gicht ist extrem erbabhängig. Das beste Beispiel bin leider ich (nach meinen Vorfahren [Gelenkveränderungen]). Bei mir treten jetzt z. Bsp. schon Schmerzen bei Kälteeinfluß auf und die letzten Harnsäurewerte (Vormonat) sehen entsprechend schlecht aus. Doch ich möchte jetzt nicht an dieser Stelle auf entsprechende Literatur hinweisen, die liest doch nur wer "muß" ( lachend: und "Homöopaten" hegen ja keine Sympatien zur Schulmedizin).

    Meinen Vogel (ein reichliches Jahr alt) hatte ich wegen eines Verdachtes einer Erkrankung der Luftsäcke röntgen lassen. Ergebnis war "nur" eine Infektion die wir mittlerweile in den Griff bekommen haben. Die Untersuchung ergab aber auch eine Überempfindlichkeit der Gelenke bei normalen Druck (abtasten). Der Vogel läßt sich von Anfang an nicht an die Füßchen fassen ( und wenn, dann mit viel Geschrei) im Gegensatz zu meinem zweiten ( nicht zahmen ) Vogel, der sich allgemeine Untersuchungen ohne "Gezeter" gefallen läßt. Blutuntersuchung ist vorerst aus naheliegenden Grund nicht erfolgt und ich kenne auch keinen Heilpraktiker, der immer gleich zur Ader läßt ;) .


    Wie ich schon im vorangegangenen Beitrag geschrieben habe, erschien mir der Vogel sehr "ungeschickt" beim klettern (am und) im Käfig. Dies schrieb ich der Umgewöhnung von kleinmaschigen Volierendraht zu den bei mir vorhandenen ( größeren ) Gitterabständen zu. Hat sich nicht gebessert und verstärkt den Verdacht.

    Ein Jung-Vogel kann sich im Gegensatz zum Menschen eine Gicht nicht anfressen ( schon gar nicht in der kurzen Zeit die er bei mir ist), also muß im Falle meines Jungtieres doch auch ein Erbdefekt vorhanden sein. Eine Gicht kommt außerdem nicht von einem Tag auf den anderen, sondern schleichend, somit sind erwärmte Füßchen (Gelenke) nicht unbedingt ein sicheres Zeichen für Erkrankungen, daß merke ich wenn meine Vögel auf ihrem "Hochsitz" dösen und die Füßchen ins Federkleid ( das "erwärmt" auch) eingezogen haben.

    Ein vorweihnachtlicher Gruß aus Dresden


    PS: Hallo Thomas, im Falle des Tieres von Yvonne sage ich ja auch nicht mit Bestimmtheit das es die Gicht ist, sondern es könnte sich um diese handeln.
     
  16. #15 Thomas B., 16. Dezember 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Dezember 2004
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Gicht

    Hallo,
    Na da schätzt Du mich völlig falsch ein. Ich bin erstens der Meinung, daß jeder Dogmatismus fehl am Platze ist und daß es Unfug ist, die Schulmedizin zu verteufeln. Zweitens muß man sich als Homöopath, wenn man sein Handwerk versteht, mit schulmedizinischer Pathologie und Pharmakologie mindestens so gut auskennen wie ein Schulmediziner. Ich kenne mich schulmedizinisch in der Vogelmedizin genauso gut aus wie homöopathisch. Was man dann für Therapiemethoden anwendet, steht auf einem anderen Blatt.
    Deshalb nun etwas schulmedizinische Propädeutik zur Gicht:
    Gicht ist keine Erbkrankheit. Es ist die Folge einer Nierenfunktionsstörung. Natürlich kann die Disposition für solche Stoffwechselerkrankungen - wie die fast aller anderen Erkrankungen auch - genetisch bedingt und damit vererbt werden; aber das ist ein Allgemeinplatz. Die Krankheit als solche ist nicht erblich, es sei denn, der Vogel kommt bereits mit einer geschädigten Niere aus dem Ei.
    Die Ätiologie der Gicht beim Vogel ist folgende:
    Chronische infektiöse oder nicht infektiöse Nierenerkrankungen, Trinkwassermangel, A-Hypovitaminose (führt zur Veränderung des Nierenepithels, wodurch Harnsäure nur noch unvollkommen ausgeschieden werden kann, was zu einer Erhöhung des UA-Spiegels im Blut führt), Proteinüberschuß in der Nahrung, nephrotoxische Medikamente (besonders Antibiotika und Antimykotika sowie bestimmte Schmerzmittel, insbesondere NSAR). Niereninsuffizienz durch hohes Lebensalter dürfte bei Jungvögeln ja ausscheiden.
    Ist nun die Ausscheidung der Harnsäure über die Nieren gestört, koimmt es (ab einer Niereninsuffizienz von >70 %) zum Anstieg der UA-Konzentration sowie der CREA- und UREA-Werte im Blut und (schon früher) zur Ausfällung von Harnsäurekristallen in den Nierenkanälchen der Niere selbst ("Nierengicht") oder in den Gelenken ("Gelenkgicht") oder auf den serösen Häuten ("Viszeralgicht").
    Als klinisches Bild finden wir bei der "Gelenkgicht" gelb-weißliche entzündliche Knötchen in den Zehengelenken, heiße, gerötete, geschwollene Gelenke und Harnsäureablagerungen in den Sehnenscheiden.
    Die "Nierengicht" führt zu typischem garugrünem Kot mit Polyurie und manchmal Harnsäureablagerungen am Kloakengefieder. Im Röntgenbild erkennt man die Vrlegung der Nierenkanälchen mit Harnsäurekristallen.
    Allgemeine Symptome sind Apathie, Abmagerung, Krämpfe, Erbrechen und vor allem Polyurie.
    Therapie:
    1. Schulmedizinisch Allupurinol und Tyrode-Lösung
    2. Phytotherapeutisch Nierentees und Phytorenal
    3. Homöopathisch Berberis, Solidago, Apis u.v.a. (Konstitutionstherapie).
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  17. #16 Dresdner, 16. Dezember 2004
    Zuletzt bearbeitet: 16. Dezember 2004
    Dresdner

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    Hallo Thomas B.

    .... nichts andere habe ich mit „vererbt bekommen" ausdrücken wollen.

    Neu war mir (wie Ausführung "Gicht beim Vogel") die weitere Untergliederung der Gicht-Arten. Vielen Dank für Deine sehr ausführlichen Erläuterungen ( ich habe es ja persönlich „nur" mit Gelenkbeschwerden zu tun). Bei mir wird innerhalb der nächsten Monate versucht, den Harnsäurewert mittels Diät zum positiven zu ändern. (Wenn es nicht hilft, gibt’s auf Dauer nur ein Medikament.)

    Bei meinem „Problemvogel" werde ich nach Deinen Erläuterungen erstmals Tyrode-Lösung versuchen (auch homöopathische Möglichkeiten schließe ich nach wie vor nicht aus). Zum einen weil ich (wie ich hier in anderen Beiträgen mitbekommen habe,) damit keinen „Schaden" anrichten kann und zum anderen noch keine weiteren Untersuchung ( des Vogels ) durchgeführt wurde.

    Schade das Du keine entsprechende Überschrift über Deine Antwort gesetzt hast. Bedauerlicher Weise habe ich (vorher) durch Eingabe des Begriffs „Gicht" alle mögliche bei "Suchen" angezeigt bekommen, aber leider nichts so aussagekräftiges wie Dein Beitrag.

    Viele Grüße aus Dresden
     
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  19. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Gicht

    @ Moderatoren/Admins, insbes. Alfred:
    Gibt es die Möglichkeit, meinen vorherigen Beitrag nachträglich mit der Überschrift "Gicht" zu versehen, wie Dresdner zu Recht anmahnt? Ich selbst kann ja wegen Zeitablaufs nichts mehr "ändern".
    LG
    Thomas
     
  20. Yve

    Yve Guest

    Hat schon jemand Erfahrung mit Arthrose????

    Hallo zusammen, da bin ich wieder.


    Ich war inzwischen wieder bei meinem guten Tierarzt, der sich meinen Buddy mal genau angeschaut hat.
    Der Grund, weswegen ich hin bin war sein Schnabel, bei dem der Untere über den Oberen wuchs. Ein Teil des Unteren ist abgebrochen und der Rest ist überstehen geblieben. Als er dann am Bauch wund war, dachte ich das käme vom Schnabel, mit dem er nicht zurecht kommt.
    Also bin ich zu meinem Tierarzt. Der hat den Schnabel dann unten abgebrochen und gekürzt.
    Die Füßchen seien genetisch total deformiert und die Venen und Sehnen liefen total falsch. Deswegen kann man seine Gelenke auch in alle Richtungen bewegen. Eine Operation hält er für ausgeschlossen, da sie rein orthopädischer Natur sein würde und die Instrumente für die Operation zu groß sein für so kleine Beinchen. 0l


    zudem meinte er noch, dass er früher oder später Arthrose bekommen werde. Hat jemand von euch schon Erfahrung damit?
    :nene:

    Ich solle ihn auf jeden Fall alleine halten, da seine Artgenossen mit "zurückgebliebenen" Vögeln nicht sehr schonend umgehen.

    Jetzt hab ich also wieder einen kleinen Sorgen-Spatz, der aber ganz schön fit und frech ist. Wenn meine Digi-Cam wieder geht, schicke ich euch mal Bilder von Füßen und Schabel.

    Liebe Grüße, Yvonne
     
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