Abschied mit schwerem Herzen!

Diskutiere Abschied mit schwerem Herzen! im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Man könnte es zum einen beim Amtstierarzt melden der für den Züchter zuständig ist und weiter Verantwortung im Leben zeigen. Wir hätten es...

  1. #41 Headroom42, 16. März 2006
    Headroom42

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    Man könnte es zum einen beim Amtstierarzt melden der für den Züchter zuständig ist und weiter Verantwortung im Leben zeigen.

    Wir hätten es gemacht und ich würde es immer tun, egal für welches Tier wir uns entschlossen haben und wie krank es auch ist. Für die Tierarztkosten und Aufwände die wir für unsere Racker betrieben haben hätten wir schon eine ganze Zucht von 12 Papageien kaufen können.

    Ich finde die Kritik muss erlaubt sein und die muss man sich auch anhören und gefallen lassen. Genauso akzeptiere ich es wenn mir jemand sagt das ich übertreibe, damit kann ich leben. Ich kann nur nicht damit leben, wenn man die "schlechte Ware Vogel" auf Grund eines Mangels gemäß "Geld zurück Garantie" wieder abgibt. Es wurde ja schon erwähnt, man hätte wohl mit dem Züchter/Händler reden können und hätte ein Teil des Geldes zurückbekommen. Mir blutet einfach das Herz wenn ich an die Tiere denke die womöglich entweder Tod sind oder woanders hin verschachert wurden.

    Und ein Papagei ist und bleibt eine Verantwortung - fürs Leben. Im Gegensatz zu einem Kind, was nach 18 Jahren das Haus verlässt, bleiben Graue ständig 3 Jahre alt, haben immer Dummheiten im Kopf und bleiben ein Leben bei einem. Das ist eine größere Verantwortung sogar, als Kinder gross zu ziehen. Und dessen sollte man sich bewusst sein, genauso wie wenn man Kinder die Welt setzt. Und da kann es auch gewaltig schief gehen, so das das Kind zum Pflegefall wird und man sich sein Leben lang drum kümmern muss.
    Wenn ich unsere Grauen sehe, dann sehe ich Individuen die sich sehr wohl bewusst sind, dass sie ein "ICH" sind, die ihren Namen kennen, die ihre Umwelt wahrnehmen, fühlen und in ihrem Rahmen denken und handeln. Und ich bin der Meinung, die haben genauso ein Recht zu leben wie jedes andere Lebewesen.
    Und wenn man das so alles aus meinem Blickwinkel versucht zu betrachten, dann sollte wohl klar sein, warum ich so reagiere und vor allem kritisiere.

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    Kai
     
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  3. Reginsche

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    Eines zu der Verantwortung muß ich aber noch mal loswerden.

    Cougar unsere kleine Zicke haben wir auch von einem Züchter damals geholt der meiner Meinung nach auch nur Geld wollte.

    Wir haben für sie 600 Euro bezahlt und sie war nach zwei Wochen halb tot.
    Sie hatte eine Schanbelfehlstellung, eine Narbe am Kropf die genäht wurde weil man ihr durch zu heißen Futterbrei den Kropf verbrannt hatte.
    Auch den Futterschlauch der auf der Spritze steckte hatte sie verschluckt.

    Irgendetwas steckte dann in ihrem Kropf fest.
    Sie fing an zu wügen und zu spucken.
    Der TA konnt aber auf dem Rötgenbild nichts sehen.
    Ihr ging es richtig schlecht.
    Am nächsten Tag mußten wir sie dann beim TA lassen.
    Er hat sich die Mühe gemacht und das ganze WE auf sie aufgepaßt.
    Ständige Kropfspülungen, röntgen mit Kontrastmittel und und und.

    Sie wurde komplett auf den Kopf gestellt damit man ihr helfen konnte.
    Die TA-Rechnung war auch nciht ohne.

    Den Züchter habe ich auch zur Rede gestellt und er gab schließlich zu das etwas mit dem Vogel nicht stimmt.

    Wir haben sie aber nicht zurückgegeben.
    Wir haben sie behalten und alles mögliche für sie gemacht, damit sie wieder gesund wird.
    Und sie wurde wieder gesund.
     
  4. RieJac01

    RieJac01 Stammmitglied

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    Hallo Pico,

    wir haben geklagt, weil wir die Behandlungskosten bzw. den Kaufpreis für den ersten Grauen wieder haben wollten...und wir total sauer waren, da er immer gesagt hat meine Vögel sind total gesund und sie haben den Vogel vegiftet...er wusste mit der Krankheit garnix anzufangen (nach 31 Jahre Zucht)! Naja egal!
    Es wird behauptet, dass er noch lebt! Die jetzigen Besitzer haben Fotos mit in den Gerichtssaal gebracht, wo nat.jeder Grauer dieser Welt abgebildet sein könnte ! :nene: Aber das wurde so hingenommen...
     
  5. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Hallo Doreen,

    Danke für die Info.
    Es ist ja so, das Tiere in deutschen Landen immer noch als Sache gelten.
    Auf einer Seite en schrecklicher Gedanke, auf anderer Seite auch gut.

    Wichtig bei solchen Rechtsgeschichten ist ein Anwalt, der sich mit dem Tierkaufsrecht auch auskennt.

    Dieses regelt nämlich seit 2002 ganz klar, das ein Verkäufer in der Beweislast liegt und der Käufer eine mangelfreie Ware erwarten kann. Hört sich blöd an. *seufz*
    Aber an dieser Stelle ins Detail zu gehen schweift vom Thema ab und bringt Euch Heute nichts mehr.

    Die Krankheit PBFD gibt es noch nicht solange bzw. ist sind ihre Auswirkungen bereits so bekannt, als das ein Züchter mit 31 Jahren Zuchterfahrung sie unbedingt kennen muß.

    Soll keine Entschuldigung sein, sondern eine Art Erklärung.

    Zum Thema Verantwortung tragen und übernehmen:

    Ich schließe mich Kai und Reginsche an.
    Verantwortung übernimmt man von Stund an, wo man sich für das Tier entschieden hat.
    Verantwortung heißt nicht nur diese zu übernehmen, wenn Alles im grünen Bereich ist.

    Auf anderer Seite, wenn man sieht wieviel Menschen sich aus einer Laune heraus einen oder auch 2 Papageien holen und diese dann unter sehr fragwürdigen Umständen wieder abgeben, wie soll man dann erwarten können, das sich Menschen dazu bereit erklären kranke Vögel mit allen Konsequenzen pflegen zu wollen?

    In gewisser Weise verurteile ich diese Art Menschen aus der Tatsache heraus, weil ich Niemals so gehandelt hätte.
    Egal um was für ein Tier es sich handelt und egal ob ich mich als Neuling auf diesem Gebiet bewege oder nicht.

    Aber dies hängt nun einmal damit zusammen das ich, wie andere User hier auch, von vornerein eine ganz andere Einstellung zu den Tieren hege.

    Leider können wir diese Einstellung nicht von jedem Menschen erwarten.:traurig:

    Deshalb, es bringt im Grunde nichts hier weiter darüber zu urteilen.

    Noch kurz dazu:

    Bezweifel ich, ansonsten hätte er sich der Anforderung stellen können, da es trotz allem Schrecken für diese Krankheit möglich ist damit zu leben.

    Nö, mit Sicherheit nicht.
    Es stellt nicht mehr Aufwand da, als behinderte oder z.B. schwer an Aspergillose erkrankte Vögel zu pflegen.

    Der Mensch selber muß nur mit gewissen Einschränkungen leben.
    Stellt er sich diesen, so ist es auch kein Problem für ihn.

    Wie kannst Du dies anzweifeln?
    Vor allem ging es hier NUR um 2 Vögel, die in keinen gesunden Bestand eingebracht werden sollten und diesen infiziert hätten bzw. wo dann wirklich Hygiene-Auwand hätte betrieben werden müssen, um sie separat halten zu können.:+klugsche
     
  6. leiti

    leiti Guest

    Heute das letzte mal!

    ich habe heute nach langer zeit wieder einmal vorbeigelesen. und es ist auch das letzte mal. es hat mich schon verwundert, wie auf meine entscheidung hier reagiert wird. ich habe nach bestem wissen, ratschlägen und können entschieden. komme aber leider zu dem entschluß, wer solche entscheidung fällt wird von den meisten verachtet und nieder gemacht. :hammer:
    als wir uns entschieden haben graue anzuschaffen, so denke ich, haben wir uns auch informiert und waren auch bereit verantwortung zu übernehmen. welche verantwortungspflicht das wird, konnten wir nicht voraussehen. und ich habe am ende so entschieden, weil ich es so abschätze, das wir der verantwortung nicht gerecht werden. ist es dann nicht besser, diese verantwortung menschen zu überlassen, die dem gewachsen sind und auch die erfahrung haben. :zustimm: ich kann es auch wirklich nicht nachvollziehen, das man es hier mit den eigenen kindern vergleicht. da wird mir doch wirklich unterstellt, ......... ich möchte euch an dieser stelle sagen, das ich alleinerziehender vater seit fast 5 jahre bin. und ich würde für nichts auf der welt sie hergeben. :nene: unterlasst bitte solche vergleiche.
    für diejenigen, die es interessiert, die zwei grauen sind in einer einzelvoliere gehalten worden. und dort sind sie auch zurückgekehrt. 1996 sind sie nach deutschland eingeführt worden, nicht zum zwecke des verkaufes sondern zu zuchtzwecken. deshalb auch die einzelhaltung. mitlerweile hat paula auch drei eier gelegt. so erfuhr ich gestern. verkauft wurden sie nur, weil der züchter seine zucht verkleinern wollte. das ist wieder mal ein beispiel dafür, das in diesem foren sehr schnell verurteilt wir ohne jeglichen hintergrungwissen.:schimpf: ich erinnere da nur an das beispiel mit dem link zu einer anzeige wo man über den halder hergezogen ist weil "der arme vogel in einem viel zu kleinen käfig ohne spielzeug gehalten wird", was am ende absolut unbegründet war. :+schimpf
    allerdings muß ich euch am ende auch ein lob aussprechen, das hier auch wirklich sehr gute und hilfreiche ratschläge und hinweise zu finden und erfragen sind.:trost:
    wir verabschieden uns für immer und wünschen euch allen viel freude mit euren geiern. :freude:
     
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