Äste - Aber welche nehme ich??

Diskutiere Äste - Aber welche nehme ich?? im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Hallo alle miteinander, ich hab mal wieder eine Frage. Die Äste welcher Bäume darf ich meinen Wellis nochmal in den Käfig geben? (Wäre zB Apfel-...

  1. Steffi81

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    Hallo alle miteinander, ich hab mal wieder eine Frage.
    Die Äste welcher Bäume darf ich meinen Wellis nochmal in den Käfig geben? (Wäre zB Apfel- oder Kirschbaum ok?)
    Und muß ich sie (die Äste) vorher einer bestimmten Behandlung unterziehen?
    Vielen Dank für eure Antworten!!
     
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  3. owl

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    Hallo Steffi

    Apfel- und Kirschbaumäste sind ok, kannste geben. Vorausgesetzt, die Bäume wurden weder gespritzt noch sonst einer chemischen Behandlung unterzogen. Neben einer vielbefahrenen Strasse sollte die Bäume natürlich auch nicht stehen.
    Grundsätzlich kannst du - sofern o.g. Voraussetzungen erfüllt sind - eigentlich alle Obstbaumäste in die Voli rein tun, oder nen Kletterbaum/Schaukel damit basteln.

    Für meine Geier verwende ich sehr gerne die Äste des schwarzen Holunder, weil selbige eine etwas rauhe Rinde haben, so dass meine Vögel beim Anfliegen schön Halt finden. Buchen- und Haselnussäste gehen natürlich auch, sind allerdings sehr glatt, so dass wenn's mal ein bisschen stürmisch zugeht (z.B. kleinere Zankereien, oder beim Anfliegen) die Vögel leichter abrutschen, als bei den Holunderästen. Von letzteren entferne ich allerdings das Laub, denn ob das giftig ist, oder auch nicht, darüber scheiden sich die Geister. Und Experimente möchte ich mit meinen Piepsern eigentlich nicht machen.

    Vorbehandlung: nun, auch das händelt jeder ein bisschen anders. Ich wasch die Äste mit klarem Wasser ab, und sprühe noch einen kleinen Sprühnebel Apfelessigwasser hinterher.

    P.S: die Rinde des schwarzen Holunder wird von allen meinen Vögeln, also auch den Nymphen, leidenschaftlich und mit Hingabe geschreddert. Seit Jahren, und bis jetzt ist noch nix passiert, zum Glück. Wie gesagt: ich gebs OHNE die Blätter.
     
  4. Steffi81

    Steffi81 Stammmitglied

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    Vielen vielen Dank!
    Meine Kollegin hat nämlich sowohl Apfel- als Kirschbaum im Garten, ungespritzt und auch sonst chemisch gänzlich unbehandelt! Da kann ich mich drauf verlassen und weiß, woher die Äste kommen.
    Das mit dem schwarzen Holunder hört sich toll an - wüßte nur spontan nicht, wie ich da drankommen könnte. :o)
    Aber danke Dir erstmal, hast mir schonmal sehr geholfen.

    Aber diese Korkenzieherweide, die ist auch ok, oder?? Hab ich so im Kopf...
     
  5. owl

    owl Foren-Guru

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    Ist doch super, wenn du von deiner Kollegin unbehandelte Äste bekommen kannst :zustimm:

    Korkenzieherweide geht natürlich auch, kein Problem, hatte die Weiden in meinem obigen Beitrag vergessen.

    Hm, wie kommst du an Holunderäste ? Vielleicht beim Gartenbauverein fragen, ob du dort unbehandelten Baumschnitt bekommen kannst.
    Oder, wie sich bereits bei den Obstästen bewährt hat: unter den Arbeitskollegen bissel rumfragen, vielleicht kann da einer weiterhelfen.

    Viel Glück und Spass beim Basteln :0-
     
  6. #5 Tinker_Bell, 23. August 2011
    Tinker_Bell

    Tinker_Bell Avifaunatikerin ;)

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    Will nicht stänkern, aber ich hab mal gelesen, dass am Holunder so ziemlich alles leicht giftig ist? (Deine scheinens ja aber zu mögen)
    Vielleicht kann da noch ein Botaniker was dazu sagen :D
    Bin da recht unsicher, kann auch fehlinformiert sein ^^
     
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  8. #6 DeichShaf, 23. August 2011
    Zuletzt bearbeitet: 23. August 2011
    DeichShaf

    DeichShaf mfG & mZG ;)

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    Um's kurz zu machen:
    Unbedenklich:
    - Äste sämtlicher Obstsorten
    - Flieder
    - Hasel
    - Lärche


    Nicht unbegrenzt anbieten:
    - Weide (erst ab Ende Mai, nach dem Austrieb, sonst ist der Säuregehalt der Salicylsäure zu hoch)
    - Birke (Bitterstoffe ganzjährig)
    - Tanne, Fichte (Harz verklebt das Gefieder, Tannin wirkt in großen Mengen leicht giftig aber ein kleiner Zweig ist kein Problem)
     
  9. owl

    owl Foren-Guru

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    Hallo Tinker_Bell

    Du stänkerst doch nicht. Deshalb gibts doch Foren, um seine Erfahrungen, oder das was man gelesen hat, auszutauschen ;) Und, wäre ich sooo empfindlich, dann wär ich seit ähm 2002 nicht mehr hier.

    Dass die Äste vom Holunder auch giftig sein sollen, hab ich zwar noch nie gelesen, wobei ich meine Information von nur 2 oder 3 Foren habe. Aber wie gesagt: da scheiden sich die Geister. Hab auch von Vogelhaltern gelesen, die bieten Holunderäste mitsamt Laub an.... und ihre Vögel hatten noch nie Probleme, während andere Vergiftungserscheinungen zeigten, z.B. Erbrechen, Durchfall usw.

    Seit wie vielen Jahren meine Vögel Äste von unserem Holunder im Garten bekommen, kann ich dir echt nicht sagen. Nur so viel: schon recht lange.

    Ich glaub man muss durchaus aufpassen, denn wie ich gerade von Sven (Deichshaf) erfuhr, sollte man auch Weiden nicht ganzjährig anbieten. Wusste das bisher noch nicht. Man lernt halt nie aus. Jedenfalls kann ich natürlich nur von meinen Vögeln schreiben, und die mögen die Holunderäste wirklich sehr gerne, mit bisher null Problemen. Für andere Vogelhalter bzw. ihre Tiere möchte ich keine Gewähr übernehmen. So gibt halt jeder seine Erfahrungen weiter.

    Ich glaub, letztlich kann sogar zuviel Löwenzahn für manche Vögel (z.B. nierenkranke) gefährlich, oder zumindest mittelfristig schädlich sein. Mit Ästen von Obstbäumen ist man allerdings auf der sicheren Seite. Ich biete auch zuweilen Mirabellenäste an, weil wir einen Mirabellenbaum im Garten haben ;)
     
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