"Aggressionen"

Diskutiere "Aggressionen" im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Hallö, Also, es geht um die Stute einer Freundin, Beverly. Beverly ist ~ 10 Jahre alt, und seit März/April im Besitz von Lucie. Bev steht bei...

  1. Pati

    Pati Guest

    Hallö,


    Also, es geht um die Stute einer Freundin, Beverly. Beverly ist ~ 10 Jahre alt, und seit März/April im Besitz von Lucie. Bev steht bei ihr am Haus, alleine, das muss ich wohl dazu sagen. Ich find das sicherlich nicht gut, aber bisher machte Bev immer den Eindruck, damit recht gut klar zu kommen. Ausgeritten sind sie sehr oft mit anderen Pferden, da konnte Bev dann ein wenig ihre Sozialkontakte pflegen. Klar, nicht so wie in einer Herde, aber immerhin... Sie hatte auch nie Probleme damit, sich von den Pferden später zu trennen, ganz im Gegenteil. Wenn sie auf der Weide steht, und man reitet mit 'nem anderen Pferd dran vorbei, interessiert sie das kein bisschen... Okay. Bev war immer unkompliziert am Boden sowie unterm Sattel. Sie wurde beim vorherigen Besitzer "misshandelt", war Kopfscheu und hatte Sattelzwang. Das ist aber weitestgehendst weg. Nur in der Box mag sie nicht gerne Menschen haben, da giftelt sie 'n bisserl rum, tut aber nix. Bzw. tat nix.
    So, inzwischen hat die Besitzerin einiges zu tun und grad nicht sooo viel Zeit (was sich aber spätestens ab dem 4. Advent wieder ändert). So, es gibt noch 'ne weitere Person, die sich um Bev kümmert. Nennen wir sie hier einfach mal * ;)
    Also, * reitet seit Sommer in 'ner Reitschule und kam eigentlich auch immer ganz gut mit Bev zurecht. nur jetzt nicht mehr. Beverly drückt sie am Putzplatz an die Wand und * geht lieber aus dem Weg, als dem Pferd eine zu patschen. Versteh ich auch, hätte ich früher, wie die Erfahrung noch fehlte, genauso gemacht. Naja, aber bringt dem Pferd ja auch nix, wenn es merkt, dass sie im Endeffekt tun und lassen kann was sie will.
    Ich bin recht oft da und beobachte das halt recht intensiv.

    So, am Freitag stand Bev aufm Paddock und ich wollt ihr 'ne Portion Heu hinbringen. Sie wollte mir das schon aus der Hand rupfen, gibts bei mir aber nicht. Dann fing sie an mir ihr Hinterteil zuzudrehen und mich anzubuckeln. Hab sie nur kurz angefaucht und bin gegangen - auf dem Sandboden hätt ich im Falle eines Falles keinen Halt gehabt, was mir doch zu gefährlich gewesen wäre. Abends hab ich ihr nochmal 'ne Portion hingebracht, und 'ne Longierpitsche mitgenommen, einfach nur als verlängerten Arm, falls halt was passieren sollte. Gab dann wieder das gleiche Spiel und ich hab dioe Pitsche nur kurz aufn Boden schnacken lassen, dann hatte sich das Thema erledigt und sie hat gewartet, bis ich fertig bin.
    Okay, das war's dann erstmal.

    Heute war ich wieder dort. Vorher bin ich mit Buck zu Fuß dran vorbei gewatschelt, hat sie kein bisserl interessiert, dass da 'n anderes Pferd ist...
    Naja, am Nachmittag hat Lucie mich dann gefragt, ob ich sie nicht ein bissl aufm Platz reiten mag - ja klar mag ich :D Also... beim Putzen dreht das Pferd mir plötzlich die Hinterhand zu und will ich an die Wand quetschen - 'n klatscher mit der Flachen Hand aufs Hinterteil und die Sache hatte sich erledigt... Hat wohl gemerkt, dass ich nicht alles mit mir machen lasse.
    Hab sie dann zum Platz geführt, stell meinen Fuß innen Steigbügel, war nichtmal Gewicht drauf - sie dreht mir wieder das Hinterteil zu, und tritt nach mir, hat zwar nicht getroffen, aber sie hat von mir gewaltig einen auffe Hinterhand bekommen - ich lasse mich nicht treten... Naja, beim nächsten Versuch ließ sie mich dann anstandslos aufsteigen.
    Schenkel dran - Pferd buckelt... Äääh? Also wieder stehen geblieben, Schenkel gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz leicht dran - vorne hoch.. ääh? So ging das wirklich dauernd.... Sobald der Schenkel auch nur ganz leicht dran war, hat sie entweder gebuckelt oder ist gestiegen (nicht sehr hoch, aber immerhin...). Ähm ja, haben dann antreten und anhalten ohne Steigen und buckeln geübt. Für's Buckeln und Steigen gabs einen Hintendrauf, fürs ordentliche antreten gabs viel übertriebenes Lob. Hat später auch ganz anständig geklappt.
    Naja, natürlich fragen wir uns jetzt, woher das kommt. Vielleicht, weil * eher Angst vor Bev hat, und auch noch nicht soo lange reitet? Vielleicht weil die Besitzerin zur Zeit nicht viel mit dem Pferd machen kann? Vielleicht weil Bev alleine steht?
    Ansonsten war sie ja immer lieb... nur in letzter Zeit zickt sie so rum.... Sattel passt, gesundheitlich ist sie vollkommen in Ordnung, wird regelmäßig durchgecheckt.
    Ich schiebe das auch ein wenig auf die ewige Leckerliefütterei von * und der Besitzerin, ich habs ihnen jetzt einfach mal untersagt (:D wie gesagt, ich hab mit dem Pferd eigentlich nix zu tun *g*), mal sehen, ob es sich dann bessert...
    Ich mein - wenn man Bev zeigt, wo ihre Grenzen liegen, ist's okay, dann benimmt sie sich - aber da muss man sich auch hinterklemmen, ohne die nötige Konsequenz tut sich da ja leider nicht viel...

    Hat evtl noch jemand Tips, Anregungen o.ä.?
    Jetzt haltet mir aber bitte keine Moralpredigt, weil das Pferd alleine steht. Ich halte davon auch nicht viel, und ich versuch dauernd, der Besitzerin klar zu machen, dass es für ein Herdentier sicher nicht toll ist, alleine zu stehen... Und wenn sie 'n Shetty dazu stellt... Hmmm...


    Aber sorry, ist ein bisserl lang geworden ;)

    Pati
     
  2. RS1979

    RS1979 Guest

    ich würde sagen, dass liebe Pferdchen versucht nun auszutesten bei wem es sich durchsetzen kann :D

    Bev, immer schön brav, bekommt eine neue Pflegerin. Pferde sind ja nicht dumm und merken wenn jemand unsicher ist. Bev nutzt dies aus und fängt leicht an ihre Grenzen auszutesten. * macht dagegen nichts und Bev denkt sich: "Hey Klasse, ich kann tun was ich will!"
    Dann kommen Pati und Lucie und Bev denkt sich: " Also was bei der Einen klappt, müsste bei den beiden doch auch irgendwie klappen..."
    Und so versucht Bev immer wieder zwischendurch ihren Kopf durchzusetzen. Lässt man die kleinste Kleinigkeit durchgehen, so ist es für Bev jedesmal wieder ein kleiner Sieg ;)

    Ich hatte sowas ähnliches schonmal erlebt.
    Meine damals beste Freundin und ich hatten jeweils ein Pflegepferd, die zusammen in einem Stall standen.
    Meine Freundin konnte sich bei ihrem Pferd nur am Boden durchsetzen, aber auf dem Pferd hatte sie sich das nicht getraut wenn er Faxen gemacht hatte - dafür ist sie dann lieber abgestiegen oder hat es durchgehen lassen.
    So kam es, dass ihr Pferd bei einem gemeinsamen Ausritt urplötzlich grundlos Rückwärtsgegangen ist auf einem Waldweg, den wir eigentlich hinunter reiten wollten - wo wir auch öfter hergeritten sind problemlos. Sie sprang natürlich sofort ab, weil sie Angst hatte er könne buckeln und sie herunterfallen - so wie sie es jedesmal gemacht hat wenn er zickig wurde.
    Ich sprang dann von meinem Pferd ab, bat sie dann kurz auf mein Pferd aufzupassen, bin dann auf ihrem rauf und als er dann dasselbe mit mir versuchte, gab´s einen mit der Gerte auf den Schenkel. Da er das überhaupt nicht kannte - jemand bietet ihm Paroli von oben - machte er erstmal einen gewaltigen Satz nach vorn und das war´s dann schon. Sie konnte wieder auf dem Pferd aufsitzen, ich bin wieder zu meinem und wir konnten die Runde doch so reiten wie wir es auch geplant hatten...
     
  3. #3 Fritzifrau, 16.11.2004
    Fritzifrau

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    Hallo Pati!

    Hmmm... da ist guter Rat wirklich teuer.... Ich hätte als erstes schon mal irgendwie getippt, daß dem Pferd was weh tut. Aber wenn Du sagst, dass sie regelmäßig durchgecheckt wird... Kann es sein daß sie rossig wird oder ist? Stuten können da auch ganz schön zickig werden.

    Wie benimmt sie sich, wenn man ohne Sattel reitet? Vielleicht hat sich dank weniger Bewegung oder so der Körperbau des Pferdes doch ein wenig verändert, und nun zwickt der Sattel doch ein wenig?

    Was ist sie denn für eine Rasse? Falls es ein Kleinpferd ist, die haben natürlich sofort heraußen, mit wem sie sich gebärden können und mit wem nicht. Aber das weißt Du, Pati, eh aus eigener Erfahrung.... Die probieren halt schon, was reingeht und was nicht. Und wenn das Frauchen, die Bezugsperson, sich im Moment auch noch rar macht, dann wird es noch schwieriger.

    Eine Idee hätte ich ja... was ist, wenn man dem Pferd einfach mal "Urlaub" gönnt und wirklich nur das Wichtigste macht, halt füttern und so, und somit dem Pferd gar nicht wirklich Möglichkeit gibt, Streit zu suchen und damit Erfolg zu haben? Halt so lange bis das Frauen wieder die nötige Zeit hat. Allerdings halt bei der Pflege dann wirklich konsequent sein und sich nichts gefallen lassen. Aber ich weiß; das ist auch nicht leicht... Wenn man Angst hat, spürt das das Pferd früher als man es selber spürt...

    Viel Glück daß sich die Pferdedame bald wieder einkriegt!
     
  4. Pati

    Pati Guest

    Naja, bei mir ist sie ja nach ein paar Mal durchsetzen lieb. Mein Vorteil ist wohl auch, dass ich nicht ängstlich an die Sache rangehe, sondern denke, wenn sie mich tritt, oder was auch immer, hab ich halt Pech gehabt... So kann ich dann halt viel besser "auftreten", ohne ihr Angst zu zeigen..

    Bev ist 'n Araber-WB-Mix, aber trotzdem sehr "link" (weiß nich, wie ich's anders ausdrücken soll...), hat halt auch eher 'n Ponykopf ;)
    Rossig ist sie auch nicht... Und ohne Sattel verhält sich das ganze genauso. Ich denke auch, dass sie einfach schaut, wie weit sie sich durchsetzen kann. Und dazu kommt halt diese ewige Leckerliefütterei... Hab den beiden jetzt mal gesagt, sie sollen es sein lassen... mal sehen, ob sie sich dran halten...

    Aber das mit der Pause ist 'ne gute Idee.... ansonsten schau ich halt mal, ob ich mir nicht noch ein bisserl Zeit zusammenkratzen kann, ich komm ja echt gut mit ihr klar - ich hab eben keine Ansgt und bin recht konsequent, außerdem bekommt sie von mir erst recht keine Leckerlies...
     
  5. Pati

    Pati Guest

    Also, Mittwoch bin ich sie geritten, war ganz gut! Sie hat gemerkt, dass ich ihr mit meinem Schenkel nix böses tu, und dann wars auch gut! Aufsteigen lassen hat sie mich auch ganz brav... Also, die geht super auf Gewicht und Schenkel, muss ich sagen *g* Dafür, dass ich dachte die kann eh gar nix...

    Ja, und heute...
    hier ists recht kalt ( ca. 0°C), das macht die Pferde ja bekanntlich recht kernig ;) (hatte gestern mit Buck schon Spaß :D ). hat man bev halt auch angemerkt..
    Satteln war ok, dann stand sie, als ich sie trensen wollte, seitlich an der Wand. Wollte sie rum schicken, da will die Kuh mich wieder an die Wand quetschen... tztz, also, das lass ich ja gar nicht mit mir machen - also Patscher auf die Kruppe und ein scharfes "Bev!" und das Thema hatte sich erledigt!
    Okay, also aufn Platz... hab 'n paar Runden geführt und nachgegurtet und wollte dann aufsteigen. Fuß im Steigbügel, kein bisserl Gewicht drauf, buckelt Bev los.. Ähh? Naja okay, wenn ihr die Temperaturen so zu Kopfe steigen, dann darf sie sich vorher eben ausbuckeln! Hab nur die Zügel von der Trense abgenommen, und sie "gescheucht", naja, was heißt gescheucht, hab die Zügel kurz in ihre Richtung schnacken lassen und geschnalzt, und Bev ist wild buckelnd über den Platz gepest :D Das fand die mal richtig gut! Das haben wir dann ca. 10 Min gemacht und dann kamen die Zügel wieder dran und ich bin aufgestiegen - ohne Probleme! Bev hat wie doof abgeschnaubt und hat dann auch super mitgearbeitet! :)
    Sonntag muss ich dann eh nochmal hin... mal sehn ;)
     
  6. #6 little_bird, 01.12.2004
    little_bird

    little_bird Guest

    vieleicht ist sie ja auch nicht genug ausgelastet. ich habe mmit meinem onkel under seinen schwarzwälder füchsen (kaltblut) dann immer boden arbeit gemacht...mir hat das spass gemacht und den dicken auch....wenn du willst, sag ich auch noch, was wir gemacht haben...also:
    große schöne halleoder platz oder so was, stangen, halfter, strick, longierpeitsche.

    pferde in die halle, strick ab, und los gehts. peitsche in die hand und in die mitte stellen, wenn das pferd kammt und dch anstubst, nicht ausweichen, DU BIST DER BOSS, sonnst machen die dicken, das was sie wollen. lass sie sich austoben und dann, wenn du es willst,geht es los. du treibst sie an, die peitsche immer hinter der hinter hand. erst im schritt, dann trab, dann galopp. wenn du die peitsche hinstellst, deinen verlängerten zeigefinger, und du dich von ihr weg drehst, und wenn sie kommt, bekommt sie ein leckerli. damit sie dir dann aber nicht an den hacken klebt, verscheuche sie dann von dir und lass sie nicht mehr an dich ran, bis das training weiter geht. nun kannst du zum beispiel was mit stangen machen. du baust kleine hindernise. trabstangen under 3 hintereinander, auf den boden gelegte stangen. nun machst du das gleiche wie davor und treibst sie über die stangen. denk dran, bleibe hinter der hinter hand. wenn sie das ein paar mal gemacht hat, lob sie und leckerlie und verscheuchen...das bringt echt spass, du musst dich bewegen, und es ist reiten vom boden aus. echt klasse nur zu empfehlen.

    achso, wenn du ihr heu oder ähnliches geben willst und sie wieder theater macht, leg doch das heu einfach vor die tür und geh weg. dann kann sie sehen, das das falsch war. wenn du nach einer zeit wieder kommst, und sie wieder theater macht, mach das gleich. wenn sie kein theater mehr macht, kannst du das reintuen.

    Alles nur ein vorschlag, so hätte ich das gemacht....wenn ich ein pferd hätte. aber ich habe das schonmal mit dem pferd meiner tante (isi) gemacht.=)
    viel spaß und glück....=)
     
  7. Pati

    Pati Guest

    Naja, Lucie hat jetzt angefangen, sie wieder auf die Weide zu stellen, fürn paar Stündchen, da kann Bev sich mehr bewegen als aufm Paddock. Und Weiden hat sie genug, da isses egal, wenn das Pferd eine kaputt tritt...
    Gestern war sie dann auch extrem lieb beim Putzen (ich konnt mal den Schweif verlesen in Ruhe :D ), beim Satteln und Reiten war sie auch lieb - bin dann auch nur 10 Minuten 'n bisserl geritten und dann wieder abgestiegen. Sie war ja brav, und solange sie brav ist, hör ich wieder mit der arbeit auf - das wird dann so langsam gesteigert ;)

    Mal sehen, wenn Bev sich bis Sonntag benimmt, wollen wir evtl nochmal zusammen ausreiten (also ich auf Buck, Lucie auf Bev...), bin ja mal gespannt, ob sie sich im Gelände benimmt - da ist sie ja immer urlieb... Und tut nur das, was Buck tut :D
     
  8. Beluga

    Beluga Guest

    Hi,
    also ich bin mir nicht sicher ob ich das alles richtig gelesen habe, aber mir fallen da gleich zwei Dinge ein.
    1. das Pferd ist nicht ausgelastet und da fällt es natürlich noch mehr ins Gewicht das sie zu Hause alleine auf der Koppel rumsteht (was ich persönlich schon Tierquälerei finde; sollte es sich anbieten das eigene Pferd hinterm Haus stehen zu haben würde ich wenigstens einen Einsteller oder ein Beistellpferd/-pony dazunehmen um den Sozialkontakt zu sichern; schließlich sind Pferde Herdentiere und nicht für die Einzelhaft geschaffen!!!!)
    2. sollten sich natürlich alle Leute im Umgang mit demselben Pferd schon absprechen. Wenn die Person A konsequent ist, die Person B alles durchgehen läßt und C mal so mal so reagiert - kennt sich das Pferd natürlich auch nicht mehr aus und wird letztendlich auch A ständig wieder aufs neue auf die Probe stellen!

    Trotzdem würde ich zuerst einmal die Haltungsbedingungen ändern - und dann weiterschauen!

    Ich weiß das redet sich vielleicht leicht aber wir sind mit unseren Pferden auch eine Zeit lang auf der Suche nachem dem passenden Stall gewesen bis wir den jetztigen gefunden haben (12 Pferde, Privatstall, täglicher Koppelgang bei jedem Wetter im Herdenverband!!!).

    Liebe Grüße
    Andrea
     
  9. Pati

    Pati Guest

    Ich weiß, dass es an Tierquälerei grenzt, wenn ein Pferd alleine steht.
    Aber - Bev ist nicht mein Pferd, ich bin nichtmal die Reitbeteiligung. Im Grunde hab ich eigentlich rein gar nix mit dem Pferd zu tun. Ich kümmer mich eben nur grad ein wenig drum, weil die Besitzerin im Moment nicht viel Zeit hat, was sich aber ab dem 4. Adventswochenende wieder bessert.
    Und, mehr als reden, dass es für das Pferd nicht gut ist, alleine zu stehen, kann ich auch nicht. Glaub mir, ich red mir nicht selten die Zunge fusselig, und eigentlich lässt sie sich von mir vieles sagen, nur bei diesem Thema nicht.
    Und mehr kann ich eben nicht tun.
    Ich reite schon sehr oft mit meiner Reitbeteiligung hin, damit Bev wenigstens etwas Sozialkontakt hat. Ich weiß, das reicht auf keinen Fall, aber immerhin etwas...
     
  10. #10 little_bird, 02.12.2004
    little_bird

    little_bird Guest

    sonnst kannst du ja buck auch mal für eine halbe stunde oder so, zu ihr auf die weide lassen,damit sie ein pischen sozialkontackt betreiben kann oder das training, das ich vorgeschlagen hatte mit beiden machen...mein onkel hatte ja auch zwei pferde...hat echt spass gebracht....kennst du montey roberts??? so ähnlich macht der das auch... das ist nämlich nicht sinnloses hin und her scheuchen, für das pferd wie ein spiel, weil nur das herdenleittier oder ein ranghöheres tier traut sich ihm den rücken zuzudrehen oder ihn rum zu scheuchen...das kann nicht jedes pferd in der herde, die anderen rum scheuchen...und DU bisst der BOSS beim PFERD....
     
  11. Pati

    Pati Guest

    Natürlich kenn ich MR. Aber 1. gefällt mir MR's "Methode" nicht unbedingt, und 2. will ich das gar nicht nachmachen. Monty hat vielleicht Erfolg damit. Schön und gut - Monty beobachtet aber auch schon seit frühester Kindheit Pferde, und hat viel, viel, viel mehr Erfahrung als ich. Und als "Laie" (der ich nunmal bin, auch wenn ich mich seit vielen Jahren mit Pferden und deren Verhalten beschäftige...), kann man mit einem Join Up mehr falsch als richtig machen. Man kann ein Pferd auch verrückt joinen, und ds wär ja eher kontraproduktiv ;)
    Außerdem möchte ich dich bitten, nicht jedem "dahergelaufenen" zu empfehlen, ein Pferd zu joinen. Schau, du weißt ja nicht, wieviel Erfahrung dein gegenüber (zumindest nicht, wenn du in Foren schreibst) hat und ob er wirklich in der Lage ist, ein ordentliches Join Up durchzuführen. Und irgendwann wird ein Pferd noch "zu Tode" gejoint. Ich denke, das sollte man eher den Profis überlassen...

    Und Buck 'ne halbe Stunde zu Bev stellen, wäre schön und gut - allerdings hat Bucks Besitzerin da noch 'n Wörtchen mitzureden, und sie will sowas nicht - also tue ich das auch net. Weil würde ich es doch tun, und es passiert was, dann hab ich 'n dickes Problem. Und überhaupt, wenn die Besitzerin etwas nicht will, dann hält man sich so und so dran...
     
  12. Mary

    Mary Guest

    Hier muß ich Pati absolut Recht geben,sie kann ja nicht einfach über anderer Leute Pferd bestimmen.Außerdem weiß ich nicht ob es wirklich was bringt,wenn Buck mal ne halbe Stunde mit auf der Wiese steht.

    Und auch das Joinen würde ich nicht jedem empfehlen.
    Manchmal macht man damit mehr kaputt als das es was bringt,wenn man es nicht richtig anstellt.
     
  13. #13 little_bird, 02.12.2004
    little_bird

    little_bird Guest

    war ja nur ein vorschlag...sorry... s-doof
     
Thema:

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