Aktion präventive Impfung gegen Aviäre Influenza

Diskutiere Aktion präventive Impfung gegen Aviäre Influenza im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Bitte diesen Thread nicht für eine Impfung pro-contra Diskussion verwenden!!!!! Nur für Fragen zur Antragstellung, oder für Anregungen die Aktion...

  1. Lexx

    Lexx Guest

    Bitte diesen Thread nicht für eine Impfung pro-contra Diskussion verwenden!!!!!
    Nur für Fragen zur Antragstellung, oder für Anregungen die Aktion betreffend!

    Hallo @ all.
    Bruno hat die Anträge für jedes Landesministerium fertig. Unter http://www.zel-eu.de/?Antrag_Impfung findet Ihr die Anträge und alle wichtigen Infos. Leider fehlen uns noch die Tierseuchenbestimmungen für Österreich, Luxemburg und Schweiz, weswegen erstmal nur eine deutsche Möglichkeit besteht.
    Aber bitte, nehmt diese Möglichkeit wahr, noch kann der Bund nicht den Ländern reinreden! Alle wichtigen Informationen die präventive Impfung betreffend hat Bruno bereitgestellt.

    Wer nicht bei seinem Vetamt gemeldet ist und sich deswegen nicht traut einen Antrag zu stellen, der kann die Impfstoffforderung trotzdem unterstützen. Auf derselben Seite, ganz unten, befindet sich die Möglichkeit seine Stimme PRO Geflügelimpfung zu geben. Auch als Nichtgeflügelhalter kann man sich daran beteiligen. Genauso wenn man nicht in Deutschland lebt.

    Bitte helft alle mit, stellt Anträge, gebt Eure Stimme und leitet den Antragslink weiter. Informiert jeden Geflügelhalter den Ihr kennt und jeden Tierfreund über die Anträge und die Liste.
    Jetzt zählt jede Stimme und jeder Antrag, ich danke Euch jetzt schon für Eure Hilfe.

    liebe Grüsslis... Lexx
     
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  3. Penelope67

    Penelope67 Foren-Guru

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    Danke euch für diese Aktion!
     
  4. ara_severa

    ara_severa Mitglied

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    Hallo Lexx,
    vielen Dank für den Beitrag und die Hinweise. Ich unterstütze Euer Vorhaben.
    Ich habe zwar "nur" Papgeien und keine Enten etc. Aber ich füttere - und jetzt erst recht!!!!! - die Wildenten auf unserem Ortsteich. Falls die Möglichkeit einer Impfung geschaffen wird, werde ich mich um eine Impfung dieser Wildtiere bemühen und ggf. auch für die Kosten hierfür aufkommen. Bitte lasst es uns hier im Forum wissen, wenn sich diesbezüglich etwas tut. Haltet uns auf dem Laufenden.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    ara_severa
     
  5. Bandfink

    Bandfink Stammmitglied

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    Klasse!

    Hallo,

    ich unterstütze voll und ganz euer Vorhaben, Vielen Dank für die Mühe und die Arbeit!
    Als kleine Anmerkung: habt Ihr euch schon mal mit dem BDRG in Verbindung gesetzt? Ich denke Auf diese Weise können alle Unterverbände und jeder einzelne Züchter / Halter erreicht werden.
    Es liegt ja im Interesse von uns allen unsere Tiere zu schützen!


    Gruß Thomas
     
  6. Anja12

    Anja12 Foren-Guru

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    Zum Thema Impfen gab es grad bei Plusminus einen sehr interessanten Bericht. Jenseits der Panikmache und die ausstehende Dauer-Käfighaltung wurde kritisch betrachtet.

    Hier der Link:
    http://www.ndrtv.de/plusminus/20060228_3.html
     
  7. Crissi

    Crissi Foren-Guru

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    Hi,

    auch ich unterstütze diese Projekt und habe mich mal in die Liste eingetragen.

    LG
    Crissi
     
  8. Lexx

    Lexx Guest

    Danke, Ihr seid toll :beifall: .
    Bislang wurde unteranderem der VHGW informiert, ob der BDRG schon konkret Bescheid weiß, kann ich grade nicht sagen. Die Aktion ist in Sachen "Verbreitung-Weiterleitung" ein Selbstläufer :D .
    liebe Grüsslis... Lexx
     
  9. #8 Linny0710, 1. März 2006
    Linny0710

    Linny0710 Mitglied

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    Super Aktion!
    Hiervon sollten viel mehr Leute wissen!!!!! Ich bin mir sicher, daß sehr viele sich auf diese Liste setzen würden.
    Sollte jeden bei Einstieg in das Forum sofort "anspringen"- oder auch als Newsletter an Freunde verschickt werden können!
    Den Antrag auf Impfung werden wir gleich morgen abschicken- dann hat man wenigstens schon mal ein Zeichen gesetzt.:beifall:
     
  10. #9 dunnawetta, 1. März 2006
    dunnawetta

    dunnawetta Foren-Guru

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    Sooo, das hätten wir!
     
  11. sunnytom

    sunnytom Stammmitglied

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    Gelesen auf n-tv

    Beim heutigen Treffen der Verbraucher/Umweltminister
    Zitat:
    Seehofer traf sich auch mit Impfexperten. Der Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Wilhelm Priesmeier, setzt auf einen Impfstoff, der in Frankreich erstmals im April bei Gänsen gespritzt werden soll. Er gewährleiste, "dass bereits drei Tage nach der Impfung kein Virus mehr ausgeschieden wird". Geimpfte Tiere könnten von infizierten unterschieden werden. Priesmeier schlug vor, 3,6 Millionen Stück Geflügel von Hobbyhaltern und rund vier Millionen Stück Freilandnutzgeflügel zu impfen. Wissenschaftler haben Bedenken gegen das Impfen. Geimpfte Tiere könnten das Virus H5N1 weiterverbreiten.

    Das klingt ja interessant
     
  12. #11 dunnawetta, 2. März 2006
    dunnawetta

    dunnawetta Foren-Guru

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    Ist es in der Tat. Wenn die Franzosen diesen Impfstoff haben, der offenbar eine kurze Wartezeit hat und eine Unterscheidung zwischen geimpft und infiziert ermöglicht, warum versucht man uns in Deutschland zu erzählen, daß es diesen Impfstoff nicht gäbe bzw. daß es noch längere Zeit dauern wird, bis ein solcher Impfstoff zur Verfügung steht? Sieht jemand eine Möglichkeit, zu verlässlichen Quellen/ Unterlagen/ Forschungsergebnissen zu dem französischen Impfstoff zu kommen, damit man beurteilen kann, ob damit die von Seehofer und anderen monierten Nachteile des Impfens aus der Welt geschaffen sind?
     
  13. ZELine

    ZELine Guest

    Ich maile Wilhelm Priesmeier an, ist am einfachsten.

    Grüßli ZELine
     
  14. Lexx

    Lexx Guest

    Da bin ich auch gespannt. In Holland ist grad die Stimmung etwas gespalten, weil die ja auch mitkriegen was hier abgeht, und Seehofers/Mettenleitners Statements hören. Nebenher hat noch so´n belgisches Lankadouble zugeschlagen und verbreitet das unter den Sentineltieren die Sterblichkeit bei 7-10% liegt. Passt natürlich den Hobbyhaltern überhaupt nicht.
    Aber das stimmt nicht, eine Freundin hat einen Kumpel erreicht (war mal in der Forschung), der gemeint hat, richtig gespritzt (im Nacken unter die Haut) liegt die Sterblichkeit bei 0% der geimpften Tiere und bei den Sentinels liegt sie auch bei 0% wenn sie fit sind. Jetzt verbreitet sie das feste weiter.

    Was auch als Impfstoff in Frage käme: http://www.intervet.com/News/Company_news/Current_company_news/FAQ-Vogelgrippe.asp Da brauchts halt länger, bis die Quarantäne rum ist. ist aber sehr interessant zu lesen.
    liebe Grüsslis... Lexx
     
  15. #14 Gastleser, 3. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    ...

    Priesmeier ist Veterinär und Tierschutzbeauftragter der SPD.

    Auf die Frage:

    "Kann die Katze das Virus auf andere Katzen übertragen? "

    antwortete Priesmeier:

    "Bisher nicht. Bei der einzelnen Katze hört die Infektionskette auf."

    Nachzulesen hier:

    http://www.hna.de/hna_politik/00Katzen_nicht_streunen_lassen.html

    Das ist definitiv falsch.

    KUIKEN et al. (2004) haben - veranlasst durch Kolportagen über bei Hauskatzen vorgeblich während der Ausbruchsjahre (H5N1) 2003/2004 (in Asien) beobachteter Influenzainfektionen - intratracheal und über Futtermittel Hauskatzen mit H5N1 kontaktiert. Es waren Virenausscheidungen (über die Exkremente) feststellbar ,die betreffenden Tiere erkrankten und es erfolgten auch horizontale Übertragungen von Katze zu Katze.

    Wurde Priesmeier wg. Impfstoff bereits angemailt ? Ich würde seine Äußerungen vor o.g. Hintergrund zunächst einmal sehr skeptisch bewerten. Ggf.: Bitte kurze Rückmeldung.
     
  16. st68

    st68 Foren-Guru

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    ein impfstoff der in frankreich zugelassen ist, darf ohne ein deutsches zulassungsverfahren nicht in deutschland eingesetzt werden. und ich behaupte mal das sogar für jede geflügelartart ein solcher langwieriger und teurer test gemacht werden muß. selbst wenn ganz offensichtlich dieser impfstoff woanders bestens funktioniert. z.B. darf ich ein wurmmittel, das für rinder zugelassen ist nicht (wie vor einigen jahren noch vollkommen nurmal) für schafe verwenden, obwohl kein zugelassenes mittel mehr bei meinen schafen anschlägt. und niemand wagt es mehr, sich dagegen aufzulehnen. wovon soll denn auch die deutsche farmaindustrie leben, wenn einfach aus dem ausland importiert werden würde?
    7-10% mag doch durchaus bei hektischer massenabfertigung in großgeflügelställen möglich sein, noch dazu bei einem so neuen medikament. beim heimtierazt und hobbyhaltern eher weniger. nebenwirkungen gibt es immer und überall.
     
  17. sunnytom

    sunnytom Stammmitglied

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    Na ja die Lanka´s stinken jetzt aber schon
    bis in den Himmel

    Nachtrag zu meiner gestrigen Meldung

    Quelle:Agrar und Veterinär Akademie

    http://www.afa1.de
     
  18. Lexx

    Lexx Guest

    Stimmt so nicht. Ist der Impfstoff von der EU genehmigt worden, kann er von den verantwortlichen Landesministern auch ohne Genehmigung der Budesregierung bei der EU beantragt und eingesetzt werden.
    Tierseuchen gesetz von 2004, §17c
    http://www.zel-eu.de/?Antrag_Impfung:Tierseuchengesetz_D%2C_Auszug
    Deswegen hat ja NRW schon wegen Impfstoff einen Antrag bei der EU gestellt ;).
    Grüsslis... Lexx
     
  19. st68

    st68 Foren-Guru

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    gut, bei ausgebrochenen tierseuchen ist der genemigungsweg wohl um einiges verkürzt.
    antrag auf spätere lieferung des impfstoffes, wenn er denn verfügbar sein wird und die deutschen genemigungswege abgeschlossen sein werden? hab hier irgendwo gelesen das die nachfrage bei weitem das angebot übersteigt. also ist mit wartezeiten zu rechnen.
     
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  21. Lexx

    Lexx Guest

    Also Frankreich fängt im April an, Holland wollte schon eher, die halten aber grade noch´n paar Takte Rücksprache mit Brüssel, da ist wohl noch nicht so alles geklärt wegen Eiervermarktung von geimpften Hühnern. Es soll da aber auch im April losgehen. Russland startet jetzt am 10ten mit einer Massenimpfaktion bei allen Kleinhaltungen. Und dann noch die Mengen die nach Asien gehen, klar das es da eng wird.

    Aber der Antrag von Hr. Uhlenberg ist die EU und nicht an einen Impfstoffhersteller. Also er hat quasi die Genehmigung der EU zur Impfung beantragt. Und wie gesagt, da kann dann der Bund nimmer viel machen, außer nach mehr Kontrolle schreien ;). Ich meine im Moment ist die Qual der Wahl: Ein paar Monate warten, bis auch das letzte Bundesland selber die Impfgenehmigung bei der EU beantragt hat und der Impfstoff genehmigt und geliefert ist, oder ein paar Jahre bis Seehofer seinen guten, deutschen Impfstoff für gutes deutsches Geflügel hat.

    Sorry bin grad etwas grantig, mir hat´s nämlich grade vorhin meine Voliere zerlegt. Der Sturm hier ist so heftig, das "der" Stützbalken gekracht ist und ich mußte meine Enten in den Stall sperren :traurig: .
    Und wenn ich dann noch aus Berlin hören muß, das man ja keinen sicheren Impfstoff hat, bis das FLI seinen endlich mal fertig bringt dann könnt ich...:+schimpf .

    Für alle die´s noch nicht gelesen haben:
    http://www.bmelv.de/cln_044/nn_754188/DE/12-Presse/Pressemitteilungen/2006/052-vogelgrippe.html__nnn=true ist sehr aufschlussreich, wie in Berlin grade getickt wird.
    Grüsslis... Lexx
     
  22. #20 Gastleser, 3. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    ...

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=787&type=0

    Die neueren Heterolog-Impfstoffe enthalten ebenfalls inaktivierte Influenza-Viren, allerdings von einem anderen Stamm als der kursierende Erreger. Das Impfvirus ist zwar vom selben HA-Subtyp (Hämagglutinin), unterscheidet sich aber im NA-Subtyp (Neuraminidase). So kann man zum Beispiel bei einem Ausbruch von H5N1 das Geflügel mit inaktivierten H5N3-Viren impfen. Die Tiere sind dann gegen alle H5-Varianten geschützt. Mit dem Nachweis von Antikörpern gegen N3 können dann aber geimpfte und infizierte Tiere unterschieden werden.

    Diese auch als Marker-Impfstoffe bezeichneten Vakzine wurden laut OIE schon mehrfach erfolgreich eingesetzt, so zum Beispiel in Minnesota. Auch in Italien wurden zwischen 2000 und 2002 einige Geflügelbestände bei Ausbrüchen von H7N1 mit einer Vakzine gegen H7N3 geimpft. Ein Jahr nach den Impfungen war kein zirkulierendes Virus mehr nachweisbar, sodass die EU-Kommission die Handelbeschränkungen für Frischfleisch aufhoben. In Hongkong konnte ebenfalls ein H5N1-Ausbruch mit Massenimpfungen sämtlicher Geflügelbestände zusammen mit strengen Hygienevorschriften und Töten aller infizierten Tiere unter Kontrolle gebracht werden.
    Dass eine Vakzinierung eine Vogelgrippe-Epidemie verhindern kann, selbst wenn nicht alle Tiere geimpft sind, zeigt auch eine aktuelle niederländische Studie. Forscher um Jeanet van der Goot vom Institut für Tierseuchenkontrolle in Lelystad untersuchten die Übertragung von Influenzaviren des Subtyps H7 an geimpften und ungeimpften Hühnern. Ungeimpfte Tiere, die gezielt mit dem Erreger infiziert wurden, starben an der Erkrankung. Auch alle zu diesen Tieren in den Käfig gesetzten Hühner infizierten sich und verendeten. Doch wenn geimpfte Tiere ein oder zwei Wochen nach der Vakzinierung mit dem Virus infiziert wurden, erkrankten sie nicht und überlebten. Ihre Virus-Ausscheidungsrate war außerdem so gering, dass sich keines der zu ihnen in den Käfig gesetzten ungeimpften Hühner mehr ansteckte. Dies berichteten die Forscher im November 2005 in der Fachzeitschrift »Proceedings of the National Academy of Sciences« (10.1073/pnas.0505098102). Eine rechtzeitige Impfung verhindert also die gefürchtete heimliche Ausbreitung des Virus in geimpften Populationen.

    Detaills / Studie von van der Goot, Lelystad:

    http://www9.minlnv.nl/pls/portal30/...SPONDENTIE/2005/10/VD_2005_2779BIJLAGE3_0.PDF
     
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