Algemeines Lärm usw.

Diskutiere Algemeines Lärm usw. im Aras Forum im Bereich Papageien; Hi Brigitta Hallo Jörg, ist zwar etwas am Thema vorbei, aber weil Du Dich damit auskennst, mal eine Frage dazu: Eine Freundin von mir...

  1. #1 ararudi, 1. Mai 2005
    ararudi

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    Hi Brigitta

    erstmal zu den hunden da gibt es ein grundsatzurteil. az usw kann ich dir leider nicht nennen. kann man aber mit sicherheit beim googeln rausbekommen. nach dem urteil darf der hund am tag max. 30 min. bellen und davon wiederum max. 10 min. am stück und das von 7.00 uhr - 22.00 uhr. in der mittagspause von 12.00 uhr bis 15.00 uhr darf er garnicht bellen und des nachtens auch nicht.
    bei vögel sieht es ein wenig anders aus, da gibt es noch kein grundsatzurteil und damit bist du auf das wohl des jeweiligen richters angewiesen.
    eine gütliche einigung mit dem nachbarn ist immer empfehlenswert. ich kenne urteile wo gegen die vögel sowohl auch eines wo für die vögel entschieden wurde. im leteren fall ging die ganze geschichte über 2 jahre.
    ich würde nochmals mit den nachbarn reden und ihm das mit dem bellen auch noch mal verdeutlichen und ihm den vorschlag unterbreiten zu den sogenannten ruhezeiten die vögel nicht draussen zu lassen. dabei bedenken der ton macht die musik und auch entgegenkommen signalisieren, sollte es kein gehöhr finden würde ich ihm auch unmissverständlich ankündigen diese sache auch einen anwalt zu übergeben. ich vermute mal, das es dann auf einen vergleich rausläuft. aber wie schon gesagt der bessere weg ist immer der sich gütlich zu einigen.
    davon abgesehen molucken sind wenn sie schreien wirklich mehr als laut ( kakadus im algemeinen ).
     
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  3. #2 Brigitta, 1. Mai 2005
    Brigitta

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    Hallo Jörg,

    danke für die Antwort. Das AZ werden wir schon finden, sonst frage ich mal einen Freund von mir, der ist Anwalt.

    Ja, die beiden Molukken sind nicht gerade leise, ich höre sie immer schon von weitem, wenn ich meine Freundin besuche und die Vögel draußen sind. Allerdings sind sie im Gegensatz zu den beiden Hunden von abends ca. 21.00 Uhr spätetstens bis morgens ca. 08.00 Uhr total ruhig, weil sie da in ihrem abgedunkelten Vogelzimmer sitzen.

    Ich habe meiner Freundin nach dem Lesen Deiner Antwort empfohlen, die Vögel auch über Mittag (12-15 Uhr) hineinzuholen und es noch einmal gütlich bei einer Tasse Kaffee mit den Nachbarn versuchen. Denn wenn ich dort bin, bellen die beiden Hunde mit Sicherheit mehr als 30 Minuten am Tag bzw. 10 Minuten am Stück. Also haben die Nachbarn bei einem Rechtsstreit auch schlechte Karten. Zumal, wenn ich dort später als 22.00 Uhr weggehe, kläffen die Hunde auch jedesmal wie die Verrückten. Und um diese Uhrzeit sind die Molukken meiner Freundin auf jeden Fall ruhig.

    So bringt ein Rechtstreit ausser Kosten wahrscheinlich nichts für beide Seiten.

    Da kann ich mit meinen Aras ja nur von Glück reden. Bruno ist zwar ein Kreischer - aber nur IN der Wohnung. Dort erreicht er locker 120 Dezibel, das hat ein Freund von mir gemessen. Obwohl, ich glaube, die Maßeinheit ist heute veraltet oder? Hat das heute nicht irgendetwas mit "phon" zu tun?!? Gibt es da eigentlich von der Nachbarschaft zu tolerierende Werte mit Maßeinheit? Wäre ja mal interessant zu wissen.

    Sitzt Bruno in der Außenvoliere, ist er total ruhig. Seine Frau ist draußen komischer weise auch leiser als drinnen. Bei meinen Kakadus ist das genau umgekehrt, die sind draußen lauter als drinnen - erreichen aber lange nicht die Lautstärke von Bruno. Bei den Grauen scheint es mir draußen und drinnen gleich laut zu sein!


    Gruß
    Brigitta
     
  4. Pajaro

    Pajaro Stammmitglied

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    Sicher sind die Gesetze in jedem Land etwas anders aber als zukünftige Arahalterin mache ich mir wegem dem "Lärm" auch meine Gedanken.
    Jetzt halte ich Hunde und Sittiche, wobei die Vögel zur Zeit nur im Haus. Natürlich auch die Hunde aber die halten sich bei trockenem Wetter auch im Garten auf und bellen hin und wieder mal.
    Über die Mittagszeit ist die Türe nach draussen zu. Es gab noch keine Beschwerden, die möchte ich auch nicht. Mit den Aras werde ich es auch so halten. Der Rest wird sich zeigen.
    Es ist nun schon so, dass der Nachbarshund schon lauter, viel öfter und auch länger am Stück bellt als meiner, oder?
    Und die Kinder der umliegenden Häuser? Die sind bestimmt viel lauter als meine, die spielen immer leise.
    An der Stelle deiner Freundin würde ich irgendwie versuchen, ohne Anwalt auszukommen. Tierhalter, egal welche, sollten sich nicht auch noch gegenseitig das Leben schwer machen, finde ich.

    Mehr Rücksicht aber auch mehr Toleranz.

    Pajaro
     
  5. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Hallo Pajaro,

    in der neusten Ausgabe(05/05) der "Gefiederten Welt" ist u.a. ein Bericht über Lärm von Exoten und deren Duldung.

    Da wird u.a. klar deferenziert was ortsüblicher und ortsunüblicher Lärm ist.
    Lärm von Exoten zählt in unseren Breitengraden als ortsunüblich und wird somit vor Gericht nicht für den Angeklagten (Vogelhalter) ausgehen.

    Hundegebell wird i.d. Regel als ortsüblich hingenommen.

    Obwohl die Gerichte auch hier Unterschiede zwischen einem Deutschen und Belgischem Schäferhund machen. :nene:
    Belgisch = Ortsunüblich (in Deutschland)

    Einem Halter wurde das halten von Nachtigallen verboten bzw. wurde es als ortsunüblich eingestuft, da diese Art in der benannten Gegend nicht mehr vorkam.

    Letztendlich bleibt nur die Hoffnung nette Nachbarn zu haben, die das "Gezwitscher" unserer Exoten hinehmen und auch noch ein Auge zudrücken, wenns doch mal lauter wird.
    Man sollte aber halt auch als Vogelhalter die Toleranz seiner Nachbarn nicht ausnutzen.

    Wie Du schon sagst, Toleranz von beiden Seiten. ;)
     
  6. #5 Brigitta, 2. Mai 2005
    Brigitta

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    Hallo Ihr,

    bzgl. ortsüblich oder unüblich hat eine Freundin (nicht die mit den Molukken) jetzt etwas völlig Verrücktes erlebt:

    Sie wohnt in einem kleinen Dorf an der Ostsee, ein richtiges Bauerndorf. Die Bewohner sind fast ausschließlich Landwirte mit entsprechenden landwirtschaftlichen Betrieben. Sie und ihr Mann bewirtschaften dort auch einen großen Bauernhof. Zu diesem gehört auch eine Hühnerhaltung für den eigenen Eier - und Hühnerbedarf.

    Nun hat ein Städter das Haus neben ihrem Wirtschaftsgebäude gekauft - weil er die Ruhe und die See liebt (der Hof meiner Freundin grenzt fast an die Ostsee). Die Hühner haben direkt am Wirtschaftsgebäude ihren Stall.

    Nun wurde dem ruheliebenden Städter das Gegacker der Hühner zu viel - und er hat Klage eingereicht. Und: Obwohl es sich tatsächlich um ein wirkliches Bauerndorf mit fast ausschließlich "bäuerlichen" Betrieben handelt wurde meine Freundin per Gericht in erster Instanz verdonnert, die Hühner abzuschaffen. Entschieden von einem Gericht in Lübeck - einer Stadt!

    Dann kam das Fernsehen und brachte die Geschichte im Nordmagazin im Fernsehen, die Zeitung war auch da. Wir haben "Hühner-Demos" mit den Bauern organisiert (und viiiiiiel Spaß dabei) und dann wurde meiner Freundin in zweiter Instanz "erlaubt" die Hühner auf ihrem Bauernhof zu halten, sie musste sie aber an das äusserste Ende ihres Hofes umsiedeln und eine "Schallschutzmauer" errichten. Soviel zu "ortüblichen" Geräuschen auf dem Land - zu denen ich auf jeden Fall Hühnergegacker zählen würde.

    Völlig verrückte Geschichte. Der Kläger ist "nervlich stark belasteter" Opernsänger (deswegen das "Landhaus") - und schmettert seine Arien gerne draußen in Garten oder bei offenem Fenster. Ob das wohl "ortsüblich" in einem Bauerndorf ist? :zwinker:

    Meines Erachtens nach ist der Typ ein ausgemachter Prozesshansel, der nicht mehr alle Tassen im Schrank und völlig unklare Motive für diese Klage hat! :D

    Wollen wir hoffen, dass meine Freundin und ihr Mann nicht noch ihre Kälberzucht abschaffen müssen - weil die muhenden Kühe den Herrn stören!

    Gruß
    Brigitta
     
  7. #6 ararudi, 2. Mai 2005
    ararudi

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    Hi Brigitta

    kommt mir irgendwie bekannt vor :+kotz:
     
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  9. laura

    laura Guest

    schlimm,wie es hier in deutschland abgeht!!
    ein tier macht nun mal geräusche und das kann man ihnen ja auch nicht verbieten!!aber deutsche gerichte werden immer tier-und kinderfeindlicher,hab ich so den eindruck!!die leute haben keine arbeit und zu viel zeit sich über belangloses zeug aufzuregen!!
    man zieht irgend wo hin und weiss dass da ein bauernhof ist und dann regt man sich auf und bekommt noch recht :nene: !!
    das kann man sich doch vorher überlegen!!aber hier gehts nach der nase!! :nene:
     
  10. #8 Brigitta, 3. Mai 2005
    Brigitta

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    Hallo Laura,

    genau das finde ich auch sehr seltsam an der Geschichte. Aber das Dorf - relativ klein - liegt fast direkt an der Steilküste der Ostsee. Also ein Ort, der "touristisch" interessant werden könnte, es bisher aber "nur" für Familien mit Kindern ist, die Ferien auf dem Bauernhof mit Seeluft verbinden wollen. Und das zu zivilen Preisen. Vielleicht soll jetzt ein "Yuppie-Ort" daraus gemacht werden, so wie Travemünde? Wo man richtig Geld scheffeln kann. Und dabei sind wohl bodenständige Bauern im Wege ?!?

    Für mich ist diese Geschichte ein super Beispiel dafür, dass hinter der Klage etwas ganz anderes steckt, als die "Lärmbelästigung" durch Hühner. Und ich gehe davon aus, dass das meistens der Fall ist, wenn es zu solchen Klagen gegen Tierhaltung kommt. Da steckt irgend ein anderer "Groll" dahinter und die Tiere sind ein "Nebenkriegsschauplatz", auf dem das Ganze dann ausgetragen wird, weil es anders keine Möglichkeit gibt, dem Tierhalter "einen beizupulen".

    Denn: Vielfach geht es ja sehr gut! Auch, wenn z.B. wie bei uns als Papageienhalter die Geier mal laut sind. Sind die nachbarschaftlichen bzw, zwischenmenschlichen Beziehungen allgemein in Ordnung, gibt es da kein Theater. Und das ist der Beweis für mich, dass die Gründe für solche Klagen im zwischenmenschlichen Bereich und nicht aus "tierischen" Gründen entstehen, dann aber auf dem Rücken der Tiere ausgetragen werden. Die dienen dann als Vorwand um ganz andere Interessen um- und durchzusetzen. Leider!

    Gruß
    Brigitta
     
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