Allgemeine Frage zur Ernährung der Grauen

Diskutiere Allgemeine Frage zur Ernährung der Grauen im Ernährung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo. Ich wollt mal versuchen hier eine Antwort zu bekommen mit der ich "leben" kann. Ich hab seit 4 Wochen einen Grauen und seit 2 Wochen 2...

  1. #1 Heike Reinhardt, 10. Januar 2003
    Heike Reinhardt

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    Hallo. Ich wollt mal versuchen hier eine Antwort zu bekommen mit der ich "leben" kann. Ich hab seit 4 Wochen einen Grauen und seit 2 Wochen 2 Graue.

    Die erste hat ich beim Tierarzt weil der Kot nicht in Ordnung war. Nun hab ich mich beim Züchter nochmal erkundigt. Der sagte mir ich würde zu gut füttern. Die Jungtiere dürfen nur einen halben Napf Ø ca 8 cm Körner bekommen und 4 Stück Apfel.

    Bei mir bekam er diesen Napf voll Körner (hat etwa die Hälfte verspeist) , einen etwa halb so großen voll Keimfutter (der war fast leer) und noch Obst so viel er wollte. Sein Gewicht liegt bei 450 g.

    Den neuen hab ich jetzt noch nicht gewogen. Ist auf jeden Fall dünner und leichter. Man merkt deutlich das Brustbein und drum herum ist auch nicht viel dran an ihm.

    Jetzt wollt ich das Futter langsam reduzieren. Das Ende vom Lied war, als ich nicht da war haben die beiden sich gehackt. Der kleine hat einen schönen Kratzer über der Nase. Der Futternapf war leer. Er war ausgehangen und lag am Boden.

    Könnt ihr mir im allgemeinen mal sagen was ihr so füttert? Ich hab Angst sie verhungern zu lassen. Bin der Meinung Jungtiere haben einen größeren Hunger. Oder lieg ich da komplett falsch?

    Danke schon mal im voraus.
     
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  3. Moses

    Moses Guest

    Hallo Heike,

    wie alt sind denn genau deine Grauen?? Hatte der Tierarzt bei dem einen etwas feststellen können bezüglich des Kots???

    Das Gewicht von 450 g würde ich sagen, ist für einen Grauen in Ordnung! Meine wiegen ca. 480 g. Wenn das Gewicht allerdings über 500 g geht, dann würde ich schon etwas aufpassen!

    Meine beiden Grauen sind jetzt ein Jahr alt, ich hatte sie schon Futterfest mit ca. 12 Wochen bekommen und hatte sie, da sie schon futterfest waren, ganz normal gefüttert!
    Das heißt, sie bekommen von mir morgens einen halben Napf mit Körnerfutter, einen halben Napf mit Pellets. Dies reicht dann sogar mehr als einen Tag, denn die fressen ja immer nur soviel wie sie können, und es bleibt immer etwas übrig! Darüberhinaus bekommen sie täglich noch extra einen Napf mit verschiedenem Obst oder Gemüse! Einmal die Woche bekommen sie Keimfutter oder Kochfutter.

    Ich variiere da ziemlich oft was das Futter angeht, damit die beiden immer viel Abwechslung haben! Aber Pellets und Körnerfutter habe ich immer ganztägig im Käfig, dazu kommt dann halt noch extra Futter wie Obst oder Keimfutter, das mache ich dann immer nach ca. 2 Stunden wieder heraus weil es nicht so lange im Käfig sein darf (wegen Pilzgefahr). Wieso kommt dein Züchter darauf nur Äpfel zu füttern? Das ist doch viel zu einseitig, versuche es doch auch mal mit Bananen, Papayas, Mangos, Kiwis, Orangen, Birnen, Trauben etc... Oder mit Erbsen und Karotten, Fenchel, Paprika, Tomaten etc.
     
  4. #3 Heike Reinhardt, 10. Januar 2003
    Heike Reinhardt

    Heike Reinhardt Foren-Guru

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    Die beiden sind jetzt 14 Wochen alt. Obst bekommen sie alles was zu finden ist. Der Kot war letztendlich in Ordnung. Ich mach mir nur gedanken weil man die Knochen so durch merkt. Und das sie nur so viel fressen wie sie können denke ich auch.

    Der Züchter meinte die würden dann aus langeweile fressen und fett werden. Bei dem zweiten sieht man den Halsknochen wenn er auf der Stange sitzt. Peletts fütter ich gar nicht. Da konnt ich meine anderen schon nicht dran gewöhnen.

    Bei den Sittichen merkt man keine Knochen durch. Jedenfalls nicht so stark.
     
  5. Sybille

    Sybille Foren-Guru

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    Hallo Heike,

    wenn ich mich recht erinnere, sind die beiden ja erst ca. 14/15 Wochen alt, oder?
    PS: Ups, hab zu lange geschrieben. Du warst mit deiner Antwort schneller.;)
    Das ist ja wohl ein Witz........
    Gerade in dem Alter ist es wichtig, die Kleinen an ein vielfältiges Obst-/Gemüseangebot zu gewöhnen!
    Meine Babys (jetzt ca. 1/2 Jahr alt), aber auch die älteren, bekommen von Anfang an jeden Morgen jeder!!! einen Napf gefüllt mit den verschiedensten Sorten Obst und Gemüse.
    Z.B. sind die Näpfe heute gefüllt mit Apfel, Möhre, Banane, Weintrauben, Paprika, Chicoree, Litschi, Mandarine, Granatapfel (wobei letzteres bei allen 4 Geierlein der absolute Renner ist).
    Am Nachmittag sind die Näpfe leer. Naja, manches liegt auch auf dem Boden, aber damit kann ich leben.;)
    Meine Meinung ist, dass man die Geierlein mit Obst/Gemüse nicht überfüttern kann.

    Körner bekommen auch alle am Abend schon ihre Näpfe "gefüllt".
    D.h. die beiden älteren bekommen den Boden des Napfes (0,6l) bedeckt, da sie sonst nicht so viel vom Obst/Gemüse essen.
    Die Babys bekommen mehr in ihre Näpfe, da ich der Meinung bin, dass sie einen größeren Energieverbrauch haben. Kann mich hier auch täuschen, aber die beiden sind nicht "dick".;)
    Es kommt auch darauf an, wieviel Bewegung die Geier haben.

    Und das Highlight für meine 4 Süßen ist die tägliche "Breiabfütterung" am späten Abend, bevor sie schlafen sollen. Danach sind sie auch alle 4 glücklich und zufrieden und genießen die Nacht.;)
    D.h. die Geier gehen freiwillig in die Volieren, wenn sie hören, dass ich den Brei anrichte.
    Ich erwärme den Aletegemüsebrei in der Microwelle und gebe dann gekochten Reis, Nudeln, Kartoffeln, Brokkoli o.ä. dazu. Auch verschiedene Minerale etc. lassen sich im Brei gut verstecken.;)
    Ja, und dann wird der Reihe nach mit dem Löffel "abgefüttert".;)
    Dieses Ritual sehen alle meine Geier als Abschluss des Freiflugs und des Tages an und geben dann keinen Laut mehr von sich.;)
    Ich denke, es ist sehr wichtig, dass du für jeden der beiden separate Futternäpfe hast!
    Bei mir hängen für jeden ein Körnernapf sowie ein Obst-/Gemüsenapf in den Volieren, also insgesamt 8 Näpfe fürs Futter.
    In jeder Voliere habe ich dann noch jeweils einen Wassernapf und einen Napf gefüllt mit Grit/Mineralen. Diese Näpfe sind nicht so heiß umkämpft, deshalb reicht da je Voliere jeweils einer.
    Das kenne ich leider auch, denn mein Furbygrauer machte sich auch immer einen Spaß daraus, die Näpfe zu entsorgen.
    Ich weiß nicht, was du für Näpfe hast...
    Bei mir hat es geholfen, dass ich die Näpfe etwas "verbogen" habe, sodass sie nicht mehr so leicht aus den Halterungen zu entnehmen sind.;)
     
  6. Moses

    Moses Guest

    Also sind deine Grauen ja sozusagen noch "Babys", und da kann es doch durchaus sein dass die noch nicht ihr normales Gewicht erreicht haben! Meine beiden waren in dem Alter auch viel dünner als jetzt und leichter! Das Gewicht deiner Grauen von 450 g ist wohl durchschnittlich und ganz normal! Den Brustknochen den spürt man eigentlich immer, zumindest wenn man mit den Fingern darüberfährt sollte man ihn etwas spüren, denn wenn man ihn gar nicht spüren kann, sind die Papageien zu fett!

    Wenn deine Grauen viel Freiflug bekommen dann gibt es eigentlich sowieso keinen Grund zur Sorge wegen Übergewicht! Zu dünn sind sie m. E. mit 430 g nicht!
    Füttere sie einfach ganz normal weiter, mit Körnern, Keimfutter und viel Obst und Gemüse!

    Ich füttere die Pellets vom Papageienparadies Wagner! Das sind die einzigen Pellets, an die meine beiden ran gehen! Sie sind sehr zu empfehlen!
     
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  8. #6 Heike Reinhardt, 10. Januar 2003
    Heike Reinhardt

    Heike Reinhardt Foren-Guru

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    Granatapfel ist auch der absulute Renner und Litschies, die kann man schön verschmieren.

    Das sie mehr Energie verbrauchen wenn Sie jung sind ist auch mein Gedanke. Also werd ich die menge nicht reduzieren. Denk mal nicht das sie freiwillig platzen.

    Von dem Körnerfutter fressen sie nicht so viel aber Keimfutter. Da lassen sie alles stehen und liegen für. Vielleicht gibt es ja auch noch andere Meinungen.

    Aber trotzdem erstmal danke.
     
  9. NicoleJ

    NicoleJ Guest

    Hallo Heike

    Mit 14 Wochen sind sie ja noch nicht so lange futterfest. Die Jungtiere werden bei meinem Züchter über das Keimfutter futterfest. Die Körner lassen sich einfacher knacken und sie lernen es schneller. Ich würde das Keimfutter mit Körnern mischen und dann nach u. nach das Keimfutter reduzieren. Bis nur noch Körner im Napf sind. Nicht gleich komplett umstellen u. solange sie wählen können werden sie das Keimfutter ( oder Quellfutter ) vorziehen. Wenn sich das eingespielt hat kannst du Keimfutter einmal die Woche anbieten. Obst u. Gemüse würde ich täglich und bei jungen Tieren immer morgens anbieten ohne Körner u. Keimfutter. Damit sie sich daran gewöhnen. Bei meinen kann ich mittlerweile alles zusammen anbieten ( außer Quellfutter) , zuerst wird sich auf das Obst oder Gemüse ( je nachdem ) gestürzt.

    Diese Idee von Sybille finde ich auch gut, so kann man wenn die Grauen mal krank sein sollten auch Medikamente beimischen;) .

    Das Körnerfutter beziehe ich bei Patrick, kannst ja mal nachschauen ;-).

    http://www.bird-box.de/

    liebe Grüße

    Nicole
     
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