anfängerfragen

Diskutiere anfängerfragen im Hunde Forum im Bereich Tierforen; ich würd mir gern irgendwann mal einen hund zulegen, weiss auch mit verantwortung umzugehen, bin lieb usw :) aber ich hab fragen. einige. ich...

  1. puk

    puk Guest

    ich würd mir gern irgendwann mal einen hund zulegen, weiss auch mit verantwortung umzugehen, bin lieb usw :)
    aber ich hab fragen. einige. ich hoffe sie stehen nicht schon irgendwo und ich schreib hier nur zur belästigung. wenn dann bitte trashen.
    also:
    welpen. ich dachte mir ich fange mit einem welpen an, damit ich zumindest versuchen kann von anfang an alles richtig zu machen. sind welpen für anfänger ok?

    wo? tierheim dachte ich mir erstmal. ich hätte natürlich am liebsten einen hund einer bestimmten rasse, aber beim züchter kaufen ist teuer soweit ich weiss und im tierheim sind genug arme schnuffis, zwischendurch bestimmt auch welpen.

    was ist wichtig? ok fell nicht zerzaust und matt, keine wunden, ausflüsse etc das weiss ich. ich werd wahrscheinlich den ersten bello nehmen der auf mich zukommt und freundlich wedelt. aber ist meine entscheidung dann richtig? gibt es was bestimmtes auf das ich noch achten muss?

    allergie. mein freund ist allergisch gegen tierhaare. er könnte nie unseren hund streicheln ohne danach zu duschen... was gibt es da für möglichkeiten? was taugt dieser "senibilisierungstest" (?!) beim arzt?

    so. ich hoffe ihr helft mir.
     
  2. #2 Wolfgang/Gabi, 16.07.2004
    Wolfgang/Gabi

    Wolfgang/Gabi Guest

    Hallo

    Wenn dein Freund alergisch ist müsste er sich erst mal untersuchen lassen.Da Hunde Haare nun mal überall sind und da ist es mit nur nicht anfassen nicht getan.Meine es nicht böse nur wenn du einen Hund aus dem Tierheim holst tut es nur weh wenn es mit deinem Freund nicht klappt und du das Tier wieder abgeben mußt.

    Gruß Gabi Wolfgang
     
  3. #3 Randall, 16.07.2004
    Randall

    Randall Guest

    Hallo,

    als Anfänger sollte man keinen Welpen nehmen. Du kennst Dich mit Hunden nicht aus, der Welpe kennt sich mit Menschen nicht aus. Es ist einfacher, wenn Du einen bereits erwachsenen Hund holst und von ihm lernst.

    Und die Allergie Deines Freundes - schwierig, schwierig! Er muß sich unbedingt bei einem Allergologen mit den Haaren des möglichen Kandidaten testen lassen, alles andere ist zu oberflächlich. Dieser "Pricktest" beim Hausarzt, den kannste getrost vergessen. Wer eine empfindliche Haut hat, reagiert da auf so ziemlich alles, unabhängig ob eine Allergie vorhanden ist oder nicht.


    Viele Grüße,
    Franziska
     
  4. #4 bo-biggi, 16.07.2004
    bo-biggi

    bo-biggi Guest

    Hallo Puk,
    ich finde es super, daß Du Dir vor der Anschaffung eines Hundes erstmal richtig Gedanken machst.
    Sprech' doch mal mit dem Tierheim, ob Du einen Hund zur Pflege nehmen kannst, d.h. immer mal für einige Stunden und dann wirst Du ja sehen, wie Dein Freund darauf reagiert.
    Mein Freund wurde beim Allergie-Test auch als hochgradig allergisch getestet und wir haben zwei Rottis.
    Nur, wenn er ganz intensiv mit denen knuddelt oder sie streichelt und sich dann ins Gesicht faßt, bekommt er Ausschlag.
    Zum Thema Welpe: also wir hatten als Anfänger-Hund einen Rotti-Welpen und dadurch, daß wir uns intensiv informiert haben und auch sofort zur Hundeschule gegangen sind, ist aus ihr - inzwischen 3 Jahre - ein Spitzenhund geworden.
    Unseren Rüden haben wir mit 1 1/2 Jahren bekommen und durch seine Vorgeschichte ist er etwas problematisch mit anderen Hunden.
    Egal für welche Rasse oder welches Alter Du Dich entscheidest, empfehle ich, eine GUTE Hundeschule und viel Kontakt zu anderen Hunden.
    Halte uns auf dem Laufenden.
    Viele Grüße

    Biggi
     
  5. Luise

    Luise Guest

    Hallo,

    ich stimme Randall zu: Als Anfänger ist es leichter mit einem erwachsenen Hund. Ich würde darauf achten, einen Hund zu nehmen, der bereits ein bisschen erzogen ist und so weit man weiß, in menschlicher Obhut gelebt hat (kein Zwingerhund, kein Straßenhundimport).
    Es ist sicher gut, sich vorab ein wenig über Hundehaltung und -erziehung zu informieren, sei es über Bücher oder bei Bekannten, die bereits Hunde haben. Wenn du so gar keine Hundeerfahrung hast, wäre der Besuch einer Hundeschule anzuraten. Hundeplätze sind in diesem Zusammenhang nicht so empfehlenswert, da
    -sie unter so was wie Laborbedingungen arbeiten
    -ein Anfänger die Qualität der Ausbildung nicht erkennen kann und extrem große qualitative Unterschiede herrschen
    -der sportliche Aspekt im Vordergrund steht und nicht das Alltags-Handling.

    Die Allergie deines Freundes ist aber ein echtes K.O.-Argument. Wenn er so empfindlich ist, dass schon ein Streicheln die Allergie auslöst, sehe ich kaum Hoffnung.
    Mein Mann bekommt von herumfliegenden Hundehaaren _nach einer gewissen Zeit_ rote Augen (hat sich auch erst rausgestellt, als ein Hund tatsächlich im Haus lebte). Er hat eine homöopathische Allergiebehandlung hinter sich. Wir haben keine Teppiche, keine Vorhänge, keine Lampen, Sessel, Sofas, Betten mit Textilüberzug, in dem sich die Haare fangen könnten, wir saugen die Räume bis in die letzte Ritze täglich, der Hund wird nur von mir und dann draußen intensiv gebürstet, so haben wir das ganz gut im Griff. Ist aber ein enormer zusätzlicher Aufwand.
    Mit einem Großpudel hätten wir es sicher leichter, denn Pudel haaren fast überhaupt nicht (müssen allerdings getrimmt werden....).

    Deine Lieblingsrasse ist ein Pharaonenhund, oder? Ich finde Pharaonenhunde extrem klasse, sehr, sehr edel. Ein Blick in die Rassebeschreibung hat mich allerdings belehrt, dass ich einem Vertreter dieser Rasse leider keine angemessenen Haltungsbedingungen bieten kann. Insofern wird's bei mir wohl bei der Bewunderung aus der Ferne bleiben. Habe übrigens IRL erst einen gesehen.

    Viele Grüße

    Luise
     
  6. Gill

    Gill Guest

    Hmmm, dem kann ich aber nicht zustimmen. :nonono:
    Gill ist auch mein erster Hund und ich habe sie als Welpen mit knapp 8 Wochen bekommen (und Gill ist ein Rottweiler). Und es gibt hier etliche im Forum (einschließlich Doris (Raymond)), die bestätigen können was Gill doch für ein gut erzogener und lieber Hund ist.
    Ich denke es kommt immer darauf an, wie man mit dem Hund von vornherein umgeht. Ist man von anfang an konsequent mit dem Hund (auch wenn der kleine Welpe noch so süß ist) und geht man mit dem Hund zu einer Hundeschule, dann ist auch ein Welpe in meinen Augen gar kein Problem.
    Das Problem sehe ich auch eher bei Deinem Freund. Checkt das wirklich vorher lieber gründlich ab, ob das mit den Hundehaaren auch funktioniert. Das wäre für Euch und den Hund gaaanz traurig, wenn Du/Ihr ihn aus diesem Grund wieder abgeben müsst.
     
  7. #7 Randall, 16.07.2004
    Randall

    Randall Guest

    Hallo Vanessa,

    ich sehe es leider jede Woche, was dabei herauskommt, wenn sich Leute einen Welpen als Ersthund holen. Viele sind einfach überfordert, manchmal schon mit der Erziehung zur Stubenreinheit. Wir haben momentan wieder eine richtige "Flegelschwemme", allein letzte Woche kamen 8 Hunde rein, die noch kein Jahr alt sind. Es ist kein Grundgehorsam vorhanden, es sitzen nicht einmal die einfachsten Begriffe, weil die Hunde viel zu lange gehätschelt worden sind und dann eben ganz schnell ganz oben in der Rangfolge waren. Und wir haben jetzt wieder das zweifelhafte Vergnügen, pubertierenden Hunden Regeln beizubringen.

    Natürlich kann es auch so laufen wie mit Dir und Gill, will ich ja gar nicht abstreiten, aber in der Regel fährt man als unerfahrener Anfänger mit einem erwachsenen Hund besser. So meine Erfahrung.

    Viele Grüße,
    Franziska
     
  8. #8 Raymond, 16.07.2004
    Raymond

    Raymond Guest

    was Vanessa (Gill) schreibt ist auch meine meinung.

    hofentlich denkt ihr nicht: " na klar die modis muessen zu sammen halten" ;)

    wer sich einen hund holt sollte sich genau darueber im klaren sein was auf einen zu kommt. hole ich mir einen welpen weil dieser so >suess< ist oder weil ich einen hund haben will?
    dieses ist erziehungs sache genau so wie bei kindern, nur kann ich diese nicht abgeben wenn ich versagt habe. 0l
    kommt ein welpe zu mir nach hause lerne ich mit der zeit seine koerper- sprache, ich weiss in ein paar wochen genau was er will oder was er braucht. bei einem erwachsenen tier, das mir fremd ist, dauert es mit dem "verstehen" bedeutend laenger. sind dann noch einiger fehler bei der erziehung entstanden habe ich bestimmt sehr viel mehr schwierigkeiten.
    mit einem >baby< wachse ich in meine aufgabe rein .
    fast alle meiner bekannten und freunde hat mit einem welpen angefangen, so wie ich, und keiner hat seinen hund abgegeben weil er laestig war. das alter oder eine schwere krankheit hat und den freund genommen, nicht das tierheim.

    was mich mehr schockt das in den th so viele alte hunde abgegeben werden. nur weil sie an dem >aktiven< leben wie radfahren, laufen oder wanderungen in den bergen nicht mehr mithalten koennen.
     
  9. Gill

    Gill Guest

    Hallo Franziska!
    Das ist leider auch wahr, was Du schreibst. Ich sehe das ja auch genauso wie Du. Es wird bei vielen verhätschelt was das Zeug hält und von Konsequenz und Erziehung keine Spur! Aber das Problem gibt es in meinen Augen nicht nur bei Hundeanfängern, sondern auch bei Leuten, die schonmal 1 oder 2 Hunde hatten. Ich habe sogar ein Beispiel in meiner Familie: Meine Schwiegermutter hatte, bevor ich sie kennenlernte schon 2 Rottweiler. Die Erste war auch ein recht dominanter Hund. Leider wurde sie mit 2 Jahren überfahren. Die 2. Hündin war kein bisschen dominant, sondern eher das Gegenteil- ein Schaf. Ich habe leider beide Hunde nicht mehr kennengelernt. 1/4 Jahr bevor ich mit meinem Freund zusammenkam wurde der Hund wegen Krebs eingeschläfert. Als wir 4 Monate zusammenwaren haben wir für seine Mutter wieder einen Rotti geholt. Esta war auch ein dominanter Hund. Ich hatte noch keine Ahnung von Hundeerziehung und habe darauf vertraut, das meine Schwiegermutter was davon versteht (denkt man ja, wenn jemand vorher schon 2 Hunde hatte). Aber Esta hat es tatsächlich geschafft sich als Alphatier durchzusetzen. Uns gegenüber war sie lieb, aber Fremde wurden nicht akzeptiert. Sie hat niemanden gebissen, aber link und ich hätte es ihr auch locker zugetraut jemanden zu beissen.
    Das alles war eindeutig unsere Schuld.
    Das Ende vom Lied war, das Esta Anfang Dez. 2002 zusammen mit unserem Nachbarshund übern Zaun gesprungen ist und wech war sie. Wir haben sie nicht mehr gefunden und denken, das die 2 wohl vom Jäger erlegt wurden.
    Und dann habe ich mir geschworen: der nächste Hund ist deiner und der Hund wird erzogen- und zwar richtig!
    Anfang Januar 2003 habe ich mir Gill geholt. Sie war wie gesagt 8 Wochen alt. Ich bin mit ihr gleich zur Welpenstunde gegangen und habe dort sehr viel über Welpenerziehung gelernt. Dann habe ich weitere Kurse gemacht und Gill war eigentlich immer die Beste.
    Mein Geheimnis: ich habe Gill 24h am Tag bei mir (ausser wenn ich mal wo hingehe, wo sie einfach nicht mit kann, ich habe ihr Vertrauen, ich arbeite sie viel und ich erziehe sie mit sehr viel Konsequenz. Ich schlage sie nicht, sondern ich sage weise ihr immer wieder ihre Grenzen. Ich bin bei uns "Alphatier".
    Meine Schwiegermutter dagegen sieht das nicht so, das wir die Fehler bei der Erziehung von Esta gemacht haben. Sie ist der Meinung, das der Hund (sie war 7Mon. alt als wir sie bekamen) einfach nur zu alt war. Und ich lege meine Hand dafür ins Feuer: sie würde in Sachen Hundeerziehung immer wieder die gleichen Fehler machen, weil es nie an ihr liegt. Sie ist auch mehr der Verhätscheltyp. Sie sieht im Hund ein Kind und das darf nicht so sein! Ein Hund muss auch ein Hund bleiben. Und wäre Gill ihr Hund, dann wäre Gill genauso wenn nicht noch schlimmer wie Esta.

    Achso, Franziska, ich hätte dann noch mal (rein interessehalber) eine Frage an Dich: WENN sich ein "Hundeanfänger" für einen älteren, ausgebildeten Hund entscheidet, versucht dieser Hund denn dann nicht auch sich als Alphahund durchzusetzen? Ich kann mir das zumindest gut vorstellen. Und wenn, dann hat derjenige dann ja auch nicht lange Freude an dem Tier. Verstehst Du was ich meine?
     
  10. #10 tamborie, 16.07.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Ich denke ob man einen Welpen oder einen erwachsenen Hund nimmt, ist auch eine Frage der Rasse.
    Es macht doch schon einen Unterschied einen Dackel oder eine dänische Dogge händeln zu müssen.

    Generell bin ich aber der Überzeugung, dass gerade auch Anfänger in Kombination mit einer guten Welpenschule es mit einem Welpen wesentlich einfacher haben einen Hund zu verstehen.

    Gruß
    Tam
     
  11. #11 Randall, 16.07.2004
    Randall

    Randall Guest

    Hallo Vanessa,

    puh - üble Geschichte mit den Hunden Deiner Schwiemu! Rottweiler sind ja nun auch nicht gerade einfache Hunde (das wär so'ne Hunderasse, bei denen ich mir die Übernahme eines ausgewachsenen Hundes nicht zutrauen würde ...).


    Zu Deiner Frage - ich denke, daß nahezu jeder Hund versucht, in der Rangfolge zu steigen. Nur ist es in meinen Augen einfacher, einem erwachsenen, ausgebildeten Hund seine Grenzen zu zeigen, da er einfach schon Grenzen kennengelernt hat. Ein Welpe muß das ja alles erst noch kennenlernen. Und beim erwachsenen Hund fällt auch das fatale "ich kann dem Hund das doch nicht verbieten, der ist doch noch so klein und süß"-Denken weg. Man kann sich als unerfahrener Hundehalter auf andere Dinge konzentrieren und muß sich nicht hauptsächlich mit Stubenunreinheit, angeknabberten Schuhen, Erlernen von Beißhemmung, Sozialverhalten etc. befassen.

    Ich muß sagen, ich empfinde das Arbeiten mit meinen erwachsenen Tierheimhunden als angenehmer wie das Chaos mit den Welpen (bin gerade mit einem Hütehundkind in der Welpenschule und der Lütte kostet mich mehr graue Haare wie mein ausgewachsener Patenhund Asterix, der von Erziehung nur dann was hält, wenn was zu fressen in Aussicht ist).


    Viele Grüße,
    Franziska
     
  12. Gill

    Gill Guest

    Naja, sie macht ja nun auch nicht alles falsch, aber sie ist halt nicht konsequent genug. Und ein Rotti braucht halt sehr viel davon. Mit ihrem erten Rotti hat sie ja immerhin die BH gemacht (auch wenn es in meinen Augen eher eine "Hobby- BH" war ;) ) . Nur die Geschichte mit Esta hat mich geprägt!

    Das stimmt allerdings! Einfach sind sie wirklich nicht! Ich merke das jetzt z.Zt. gerade wieder ganz stark. Sie ist jetzt 20 Mon alt und flegelt so vor sich hin. Obwohl ich sie als Welpen und als Junghund IMMER mit so viel Hunden (aller Rassen - ob Rüde, ob Hündin) zusammengebracht habe und sie eigentlich total gut sozialisiert habe, würde sie z.Zt. am liebsten alle Hunde "zerfleischen". Naja, zerfleischen hört sich jetzt extrem an, aber mir fällt nix besseres ein. Sie giftet halt alle hunde an und so.
    Sie versucht MIR gerade den Rang abzunehmen! Tseheeee.....aber das denkt sie auch nur das sie das schafft :leckmich: :vogel: Nicht mit mir! :nonono:
    Aber ich denke die Phase geht auch wieder vorbei! :gott: Sie wird halt langsam erwachsen.
     
  13. aende

    aende Guest

    Hallo, ich habe Erfahrungen mit beidem... ;)
    1. Ein Welpe:
    Er hat einen enormen Zerstörungsdrang, er ist undicht, er kann noch gar nix,man kann enorm viel verkehrt machen...echt schwierig...
    2. Ein erwachsener Hund aus dem Tierheim:
    Oft haben sie irgendeine "Macke", wenn man Pech hat können sie nicht alleine bleiben,man weiß nicht, wann man sie von der Leine lassen kann...u.s.w.
    Was ich damit sagen will ist, aus einem Hund einen richtig tollen Hund zu machen ist nicht einfach, egal wie alt und somit spielt es keine Rolle. Wie schon geschrieben wurde, gute Informationen einholen im Vorfeld ist das A und O!
    Und was die Allergie angeht, seh ich eh schwarz...nur wenn dein Freund unbedingt und um jeden Preis auch einen Hund möchte, dann könnte er es schaffen,seine Allergie in den Griff zu bekommen.
    L.G. Andrea
     
  14. puk

    puk Guest

    oh man das klingt ja .... zum kotzen. die sache mit der allergie meine ich.
    müll. ich werd also erstmal meinen freund zum arzt bringen bevor ich mir hundegedanken mache.

    @randall: das bespiel schlechter welpenerziehung wohnt gleich bei mir gegenüber. schau mal in meinen anderen thread.

    was kostet und bringt denn so eine schule?

    @luise: pharaonenhunde sind wirklich cool. aber der grosspudel wär eh meine zweite wahl. nur habe ich dann wieder das bedenken mit dem züchter und seinen kosten.

    welche hunde haaren denn noch wenig bis fast garnicht ausser pudel? ich hoffe jetzt schreibt keiner nackthunde :k
     
  15. Luise

    Luise Guest

    Hallo Puk,

    ich glaube, die Kosten für Kurse in Hundeschulen sind seeehr unterschiedlich. Die Frage, was eine (gute!) Hundeschule bringt, ist da leichter zu beantworten.

    -Man lernt seinen Hund kennen, der Hund lernt einen kennen.
    -Man lernt praktische Tricks und Kniffe, wie man seinem Hund _artgerecht_ etwas beibringt (oder austrickst).
    -Im besten Fall beobachtet der Trainer/ die Trainerin Besonderheiten des Hundes/des Halters, macht einen darauf aufmerksam und arbeitet abgestimmt auf den einzelnen Hund/den Halter an individuellen Dingen.
    -Man arbeitet an seinem Timing (das A der Hundeerziehung).
    -Man arbeitet an der Eindeutigkeit seines Verhaltens (das O der Hundeerziehung).
    -Man bekommt ein Feedback über die Fortschritte oder kann sich, wenn man stecken bleibt, Rat holen.

    Natürlich kann man sich viele Dinge anlesen, ich stelle aber schon in meinen Welpengruppen fest, wie schwer es ungeübten Leuten fällt, Leine, Hund, Leckerchen/Spielzeug, Anweisungen und Körperhaltung so zu koordinieren und zu kontrollieren, dass es für die Verständigung mit dem Hund optimal ist.

    Niemand würde auf einen Tennisplatz gehen und glauben, er kann sich Tennis selbst beibringen, man braucht jemanden, der einem das Handling zeigt und die Fortschritte kontrolliert. So ähnlich sehe ich das auch mit der Hundeschule.

    Züchter und Kosten

    Ein Rassehund ist natürlich eine teure Angelegenheit. Ich würde niemals nach einem Rassehund-Welpen suchen und dabei ein 'Sonderangebot' im Auge haben. Am Ende landet man dann bei einem Hundehändler, gegebenenfalls auch hinter den Grenzen (hier im Ruhrgebiet sind Belgien und die Niederlande sehr 'beliebt'), der einem einen Hund verkauft, der irgendwie äußerlich der Rasse entspricht. Die Herkunft ist unklar (bei Rassehunden mit ihrem stark eingeschränkten Genpool immer schlecht), selbst wenn es eine Kinderpost-Ahnentafel gibt (soll heißen: selbst gedruckt), würde man beim Nachhaken oder genauen Hinsehen feststellen, dass sie zusammengelogen ist und - und das finde ich noch viel schlimmer - was ist das für eine Liebe zum Hund, wenn einem egal ist, wie die Mutter des eigenen Hundes gehalten wird?! Und 'billig' geht immer zu Lasten der Mutterhündin/ den Umständen unter denen Hündin und Welpen gehalten werden.
    Viel wichtiger für einen guten Start ins Leben sind die Bedingungen, in die der Welpe hineingeboren wird.
    Alle guten Züchter, die ich von verschiedenen Rassen her kenne, geben sich wahnsinnig viel Mühe mit ihren Hunden, sie leben mit ihren Hunden, belegen die Hündinnen selten und nur bis zu einem gewissen Alter, suchen lange und genau nach einem passenden Deckrüden, haben Haus und Garten, nehmen sich Zeit für ihre Würfe - und haben einen hohen Welpenpreis (und manchmal lange Wartelisten, was nicht von ungefähr kommt).

    Wenn man in Zeitpunkt, Rasse und Alter nicht zu 100 Prozent festgelegt ist, ist der Preis manchmal auch das Ergebnis intensiver Suche und Geduld.
    Fast jeder Rassehundeverein hat eine 'Tiere in Not'-Vermittlung, Rassehunde werden wegen Krankheit/Todesfall/Änderung der persönlichen Umstände in der Tageszeitung inseriert, THe haben _kostenfreie_ Seiten im Internet (auch da gibt es schon Abzocke, siehe tierheime.de und alle ihre Epigonen-Seiten, also Vorsicht beim Klicken auf Buttons neben denen OK steht, dann wird's teuer), man kann sich in Then umsehen, Kontakte zu Notfall-Vermittlungen aufnehmen oder auch zu den Rassehund-Zuchtvereinen, denn so mancher Züchter bekommt seinen schönen, teuren und einwandfreien Hund auch wieder, weil bei den Besitzern z.B. 'ne Scheidung ins Haus steht und ist froh, wenn er jemanden hat, an den er den Hund dann weitergeben kann. Und und und. Also wenn man einen Hund will, selbst, wenn es eine bestimmte Rasse sein soll, dann kriegt man ihn auch.

    Kleine Anekdote gefällig?
    Wir wollten einfach einen Hund und hätten alles genommen außer Jagdhunden (zu viel Wild hier) und Riesenrassen. Grober Zeitplan war so ab April.
    Im Februar hatte es geschneit, das ganze Dorf hier war Samstags an der Rodelstrecke und während mein Mann dem Kind die Geheimnisse der Abfahrt beibrachte, unterhielt ich mich mit einem Nachbarn und erwähnte nebenbei, dass wir ab April einen Hund haben wollten.
    Sonntag Abend hatten wir unseren ersten Weißen. :-)

    Viele Grüße

    Luise
     
  16. Gill

    Gill Guest


    :D Luise, fast genauso war es bei und auch! Es war Januar und eigentlich wollten wir uns erst im Sommer (Juni, Juli) einen Hund holen. Vorher wollten wir noch in den Urlaub fliegen. Tja.... Vanessa stöberte am 01.01.2003 abends wie immer mal wieder im Internet auf der ADRK- Seite nach Rottis, fand einen Züchter wo ihr die Linie gefiel, rief am 02.01.2003 den Züchter an, dieser wollte sich einen Tag später wieder bei mir melden, ob ich den einen Rotti noch bekommen könnte, Vanessa musste aufgeregt bis zum 3.01.2003 um 16.00h warten, dann rief der Züchter an "wenn sie noch wollen, können sie den Hund haben, der Mann hat sich nicht mehr gemeldet" , Vanessa hüpft wie wild durch die Gegend und freut sich. Am 04.01.2003 sind dann Mirko (Vanessa`s Freund) und Vanessa ins Auto gestiegen und haben klein Gill abgeholt.
    Tja, so kanns gehen......und ich bereue diesen Schritt nicht einen Augenblick! Auch wenn wir nicht mehr in den Urlaub fliegen konnten, sondern nur mit dem Auto . :cheesy:
     
  17. Luise

    Luise Guest

    Hi Gill,

    na, das ist ja auch mal nett, gerade einen Züchter zu erwischen, dem ein Interessent abgesprungen ist... Und Urlaub mit so 'nem halbwüchsigen Racker ist doch sowieso viel lustiger als jeder exotische Ferienort... :-)

    Viele Grüße

    Luise
     
  18. sunny2

    sunny2 Guest

    hallo alle miteinander!

    also das mit der allergie ist so ne sache:

    allgemein ist man erstmal nicht gegen die haare allergisch, sonst könnte man seine eigenen auf dem kopf auch nicht ertragen! man ist, wenn man ist, gegen den speichel der tiere allergisch! und da katzen, meersauen und karnickel ähnliche substanzen im speichel haben, denkt man, dass man gegen alle haarträger allergisch ist!

    ich bemerke auch bei mir hautreizungen, wenn ich mit den oben genannten zu tun habe, allerdings nichts bei hunden, und von denen hab ich 3, die leben im haus (manchmal auch im bett ...)!

    mit dem pricktest habe ich gute erfahrungen gemacht ebenso mit der desensibilisierung (2-3 jahre spritzen, allerdings nur in der zeit herbst-winter). ich bin gegen sehr viel allergisch, aber es sind nicht alle testpunkte angeschwollen.

    und zur rasse:

    ich will rassehunde nicht schlecht machen, jedoch hört man öfter von krankheiten o.ä. bei rassehunden als bei mischlingen, diese sind robuster.

    letzendlich entscheidet allerdings das herz ...
     
Thema:

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