Anfängervogel?!

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  1. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Hallo Ele72,

    wenn Du Dich auf einen ganz bestimmten Beitrag beziehen möchtest, kannst Du den "Zitieren"-Knopf rechts unten im jeweiligen Feld anklicken. Dann wird es deutlicher, auf wen oder was Du Dich beziehen möchtest.

    Grüße, Al
     
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  3. ele72

    ele72 Neues Mitglied

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    Aha, sehr gut, danke!
     
  4. kace63

    kace63 Foren-Guru mZg

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    Vielleicht holt man sich auch genau KEINEN Großpapa wenn man einige Jahre Erfahrung hat weil man dann vielleicht einsieht, daß Wohnungshaltung für die Großen nur in Einzelfällen annähernd artgerecht sein kann
     
  5. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Ich habe kaum Hoffnung das die Leute, nett gesagt nachdenken.:D:zwinker::zwinker:
     
  6. owl

    owl Foren-Guru

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    Grosspapageien sind anders als die kleinen - nicht besser, nur eben anders. In diesem Punkt stimme ich allen zu. Fängt doch schon damit an, dass sie sich in einer Wohnung kaum müde fliegen können. Nur -> wie gross müsste eine AV sein, damit sie dort so fliegen können, damit sie auch mal müde werden, im Sinne von Verschnaufpause einlegen ?

    Ich dachte, dass alle Vögel sensibel sind, und dass man bei ALLEN Vögeln aufpassen muss, dass es ihnen gut geht :~
    Nur weil Wellis und Nymphen weniger dazu neigen, sich nackich zu machen, oder keine Ohrläppchen piercen, muss das noch lange nicht heissen, dass sie unter Haltungsfehlern (z.B. Einzelhaltung, zu wenig Bewegung, stundenlang fernseh gucken müssen) nicht auch leiden würden.

    Ansonsten meine Meinung, abgesehen vom begrenzten Raum in der Wohnungs- und manchmal auch AV-Haltung:
    würde ich bei einem Anfänger nicht automatisch mehr Bedenken haben, die/der seine Papageienhaltung ernsthaft angeht. Sprich weder beratungsresistent ist, noch seine eigene Wünsche wichtiger sind, als die Bedürfnisse seiner Papageien....... als bei einem Anfänger der seine Kleinen (Nymphen, Wellis, Kathis, Agas etc.) nach dem Motto hält: „sind robuste Vögel, ist ned so schlimm wenn ich nen Fehler mache, oder mich ned soo genau über die Haltung informiere"

    Insofern ist's immer gut, sich vor der Anschaffung zu informieren, was ele hier ja auch tut. Ich hatte diese Möglichkeit nicht. Sowohl mein erster Welli, als auch mein erster Nymph sind mir quasi vor die Füsse geflogen.
    Dennoch: ich würde meine 4 Kleinen für nichts und niemand auf der Welt hergeben oder tauschen wollen. Weder für nen tanzenden Snowball, noch für nen bellenden Einstein. Niemals ! Denn meine Kleinen sind für mich die Grössten :D
     
  7. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Dafür habe ich für meine Vögel die Faustzahl "die fünfzig - hundertfache Flugstrecke der eigenen Länge" festgemacht. Das bedeutet: Für Tigerfinken (9 cm) neun Meter Flugstrecke. Sie bleiben bei einer Durchquerung ca. drei Sekunden in der Luft. Bei meinen Schönsittichen liegt meine Voliere noch innerhalb dieser Faustzahl: Ss 20 cm entspricht 10 - 20 Meter, meine Voli hat 11,5 m Gesamtlänge (ich find's schon knapp). Für die Entfaltung individueller Freiräume achte ich auf eine Individuenzahl von 1 Vogel auf 2 Quadratmeter, bei größeren Vögeln 1 : 5. So können die Tiere bei entsprechender Ausstattung der Voliere ihr natürliches Verhalten weitgehend entfalten.

    Für Amazonen hieße das 30 Meter. Bei 50facher Länge wären es noch 15 Meter Flugstrecke. Eine Gruppe von fünf Amazonen (Elternpaar mit Jungen) bedeutet das Grundflächenverhältnis 1:5 eine Grundfläche von 25 qm (entspricht einer Garage). Kaum ein Papageienhalter ist bereit, seinen Tieren das Vergnügen des Streckenflugs zu gönnen. Selbst wenn er den Platz hätte. Ein normaler Hausgarten eines EFH hat die Größe. Keiner teilt dafür entsprechend was ab für die Geier, selbst, wenn er könnte. Eine Anlage mit entsprechender Größe und Besetzung lässt sich auch problemlos bepflanzen.

    Beste Grüße, Al
     
  8. owl

    owl Foren-Guru

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    interessant, deine Rechnung -> Körperlänge x 100 = Flugstrecke. Warum nicht, ist m.M. angemessen und allemal besser, als sich überhaupt keine Gedanken darüber zu machen.

    Genau das meinte ich. Für Amazonen also 30 Meter.... und für sagen wir mal Aras noch etliche Meter mehr ;)
    Gewagt (?) ausgedrückt: was die wenigsten Vögel haben, weder in der Wohnung, noch im Garten.
     
  9. Divana

    Divana Foren-Guru

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    bist du im Besitz von Graupapageien?
    Dieses ewige schönreden hilft niemanden.

    Es ist nunmal einfacher ein Paar Wellis zuhalten im Gegensatz zu einem Paar Graue.
    Ziegensittiche sind auch nicht einfach, weil Ziegensittiche überaus neugierig, verspielt sind. Ausserdem fliegen sie super gerne. Jetzt sag nicht alle Vögel fliegen gerne. Ich sagte das Ziegensittiche besonders gerne fliegen.

    Man kann auch nicht von der Größe des Vogels auf seinen Platzbedarf schliessen. Es gibt aktive und weniger aktive Arten.

    Beispiel. Ein Paar Graupapageien fühlen sich in einer 2 x 2 x 2 m grossen Voliere wohl. Für ein Paar Ziegensittiche ist das ein Witz, die brauchen mindestens das doppelte.

    Das ist meine Meinung, und diese Meinung habe ich durch Erfahrung mit den einzelnen Arten erworben.

    Wer diese Arten nicht besitzt kann sich sehr schlecht ein Urteil darüber erlauben.
     
  10. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    2x2x2m für Graue ist ebenfalls ein Witz!!!!

    Denn Graue fliegen sehr gerne und viel. Das ist die Erfahrung, die ich mit meinem Benjamin gemacht habe. Wenn er aus dem Käfig durfte, hat er erstmal 10 Runden durch den Raum gedreht, der etwa 8 Meter hatte. Wenn dann seine Zunge von der Decke zum Boden hing, hatte er wieder gute Laune und man konnte mit ihm was anfangen. Benjamin war im ganzen Haus frei und nutzte jede Gelegenheit, durch alle Räume zu fliegen.

    Es ist einfach grundlegend falsch, zu behaupten, Graupapageien würden nicht gerne fliegen! Bei ihrer Größe benötigen sie eben mehr Platz, um Schwung zu nehmen. Dazu muss angemerkt werden, dass das Fliegen für die Gesundheit der Vögel unabdingbar ist. Sonst werden die vielen Luftkammern, die sich durch Knochen und in die Leibeshöhlen ziehen, nicht richtig durchlüftet, das große Herz verkümmert und die Lungen werden anfälliger für Verpilzung.

    Selbst die doppelte Größe ist für Ziegensittiche zu klein. Der Ziegensittich ist sehr agil und ständig in Bewegung. Zum Fliegen und Laufen benötigt er schon die 100 fache Länge seiner eigenen Größe, das sind nach meinen Maßen in etwa 25 Meter.

    Grüße, Al
     
  11. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Hast Du einen Ziegensittich im Freiflug gesehen? In welcher Voliere könnte er sein charakteristisches Flugbild, den Wellenflug mit Gleiteinlagen zeigen? Es ist auch schon ein anderes Bild, wenn der Ziegensittich kurze Strecken fliegt und wieder läuft und wieder fliegt. Das sind Bewegungsabläufe, die er in 4 Meter Volieren gar nicht machen kann. Aber das ist charakteristisch für Laufsittiche.

    Hast Du einen Graupapagei im Freiflug gesehen? Der Graupapagei fliegt sehr schnell und geradlinig. Er fliegt auch sehr gewandt durch Baumkronen. Ebenso geschickt manövriert er im Haus umher.

    Alle flugfähigen Vögel genießen die Geschwindigkeit im Fluge. Das kannst Du gerne mal an wilden Vögeln studieren. Es gibt auch da ökonomische Geschwindigkeiten, die kaum Kraft benötigen. Ein Graupapagei kommt erst mit Schwung dahin. Langsamflug ist sehr anstrengend. Daher erhebt sich ein Graupapagei bei einer Strecke von 2 oder 4 Metern eher ungern in die Luft.

    Das sollte zukünftig eine grundlegende Überlegung sein, wenn man sich Vögel anschafft. Nicht die Bequemlichkeit des Halters ist Maßgeblich, sondern das Bedürfnis des Tieres. Nicht nur Futter hält die Tiere gesund. Bei Vögeln ganz besonders ist es die Bewegung, frische Luft und viel Licht.

    Grüße, Al
     
  12. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Einige Vögel kommen erst im Fluge richtig zur Geltung, schon rein optisch für den Betrachter, denn ihr ganzes Wesen ist darauf angelegt. Das sind z.B. die langschwänzigen Papageien: Sittiche und Aras.

    Für den Flug eines Aras mit zusammengelegtem Schwanzfächer und gleitendem Flug benötigt ein so großes Tier allermindestens dreißig Meter. Man enthält den Vögeln etwas Wesentliches vor, wenn man ihnen die Möglichkeit zu fliegen nimmt.

    Erweitert Euer Bewustsein! Grüße, Al
     
  13. kace63

    kace63 Foren-Guru mZg

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    Leute die Großpapageien angeschafft haben, setzen sich nicht gerne mit dem Gedanken auseinander, daß ihre Haltung trotz aller Mühe nicht artgerecht ist. Da behauptet man gerne mal, daß eine Raumgröße von 20qm völlig ausreicht (2x2x2m klammere ich jetzt mal aus, das ist zu lächerlich)..... und das immer mit dem Totschlagargument, daß die "Nicht-Großen-Halter" gar nicht mitreden könnten, eben WEIL sie keine Erfahrung mit diesen Arten haben.
     
  14. kace63

    kace63 Foren-Guru mZg

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    ...Ergänzung...um nicht ganz "offtopic" zu bleiben:
    Die richtigen Vögel sind diejenigen, deren Bedürfnisse man erfüllen kann. Im Idealfall macht man sich "überflüssig" und sie brauchen einen gar nicht (außer um für Futter und Sauberkeit zu sorgen ) weil sie mit ihrem Partner und ihrer Umgebung glücklich sind.... man erfreut sich an ihrem Verhalten und vielleicht an ihrem Vertrauen.
    Such Dir Vögel aus, denen Du genug Platz zum fliegen bieten kannst, Schreddermöglichkeiten und abwechslungsreiche Umgebung. Der Platzbedarf richtet sich nach ihrer Größe - aber auch nach ihrem Verhalten. Alle Vögel wollen fliegen, aber es gibt trotzdem Unterschiede bei etwa gleich großen Vögeln weil einige von ihnen tatsächlich eher "Flieger" sind und andere eher "Kletterer".
     
  15. Suman933

    Suman933 Guest

    Wenn Du das sooo sehen möchtest wäre zu sagen, dass man überhaupt keine Tiere halten sollte, weil man KEINEM Tier artgerechte Haltung wirklich geben kann.

    Aber es ist ja nun mal so, dass aus gegenseitigem Interesse oder sonst erfindlichen Gründen Tiere so weit domestiziert werden oder sind, dass ein zusammenleben nach bestem Wissen und Gegebenheiten versucht werden sollte - zu ermöglichen. Siehe Pferd, Hund und Katz.

    Also wenn ich jetzt so argumentieren wollte, dürfte ich obige Tiere auch nicht halten. Es sei denn dass ich sie nur habe, um Nutzen von ihnen zu erzielen (Rind, Schwein etc.) , dass wäre wiederum Egoismus nur des eigenen Vorteils willen???

    Da finde ich es ja fast legitim sich Tiere (besonders Vögel) zu halten, nur ihrer Art wegen, der Schönheit und Anmut wegen oder ganz einfach nur weil man ein besonderes Gefühl dazu entdeckt hat.

    Muss ich sagen wie viel der Mensch tut, was eigentlich gar nicht seiner Natur und physiologie entspricht??? (z.B. fliegen)!!!!!


    Gruss Dieter
     
  16. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Obwohl Rind, Schwein und Huhn domestiziert sind, fühlen sie sich auf einer Weide besser, als in einer Mastbox. :zwinker: Wer will also einen Papagei halten wie ein Huhn in einer Legebatterie? Wenn wir uns für das Tier interessieren, um uns an seinem Wesen und Verhalten zu erfreuen, kann eigentlich gar nichts Anderes in Frage kommen, als das Maximalmögliche.

    Menschen fahren übrigens extra aufs Land, im Urlaub irgendwo in die Natur, weil sie das nicht artgerechte Leben in der Stadt auf Dauer nicht aushalten. Schon mal darüber nachgedacht? Immerhin haben Menschen die Wahl, ihre Pfleglinge nicht.

    Grüße, Al
     
  17. Suman933

    Suman933 Guest

    Richtig!!!!:D - hat also alles irgendwie jedes auf seine Weise seine Daseinsberechtigung (Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten)!
     
  18. Divana

    Divana Foren-Guru

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    wir verstehen uns irgendwie nicht wirklich.
    Aber das scheint am Forum zu liegen. Woanders habe ich das Problem nicht.

    Einerseits sagst du das die 2x2x2x m ein Witz sind, und deiner hat im
    Käfig gelebt. Alleine im Käfig?
     
  19. owl

    owl Foren-Guru

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    Nein, ich bin nicht im Besitz von Graupapageien, wie in meinem Profil ersichtlich ist.
    Und, indem ich schreibe, dass man bei jedem Vogel aufpassen muss, dass es ihm gut geht, hat das doch nix mit schönreden zu tun, als vielmehr mit Tatsachen so wie ich sie sehe.

    zustimm

    Meine, und ich schreibe jetzt „nur" von meinen Nymphen und Wellis, fliegen ebenfalls sehr gerne, sind ebenfalls neugierig und verspielt.

    Hm, ob es aktive und weniger aktive Arten gibt ??? Das würde ich nicht so sehr an der Art festnageln, als vielmehr am Individuum.
    Ansonsten würde ich trotzdem dabei bleiben, dass z.B. ein Ara um sich richtig müde zu fliegen, eben doch mehr Platz benötigt als ein Welli oder ein Bourke.

    für meine Vögel, und zwar für alle 4, wäre das ebenfalls ein Witz. Meine Nymphen würden leise leiden, und meine Wellis nen Heidenrabatz veranstalten.

    ich erlaube mir NIE ein artspezifisches Urteil, sondern wie o.g. denke ich dass jeder Vogel anders ist. Dass nicht alle Grauen gleich sind, dass nicht alle Wellis gleich sind, etc. pp.

    Das ist meine Meinung, auch wenn ich dafür von dir und anderen erschlagen werde.

    Bin jetzt bald weg, muss noch in die Felder für meine Vögel was sammeln so lange es noch hell ist, und bevor das Zeugs erfriert.
     
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  21. owl

    owl Foren-Guru

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    nochmal zustimm :zustimm:
    Nur weil wir keine Grosspapageien halten, heisst das doch noch lange nicht, dass wir selbige nicht schon im Flug gesehen hätten, um in etwa behaupten zu können, dass ihnen ein Zimmer niemals die Möglichkeit gibt, so richtig mit viel Power fliegen zu können. Und ich weiss von was ich schreibe, denn mein Nymphenmännchen schaltet häufig während seines Fluges seinen "Turbo" - so nennen mein Mann und ich das, ein. Da wird dann nochmal richtig Gas gegeben. Insofern -> 2 x 2 x 2 m wäre auch für meine Vögel viel zu wenig. Von Grosspapas ganz zu schweigen.
     
  22. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Das scheint tatsächlich hier am Forum zu liegen, denn auch ich werde ständig missverstanden. :?

    Ich besaß früher einmal Graupapageien, zwei an der Zahl, die saßen in sog. Zimmervolieren. Weil der Eine den Anderen nicht mochte, hatte jeder seine eigene. Diese ZW sind perse zu klein als Daueraufenthalt. Daher durften sie sehr viel im Haus herum fliegen. Ich habe meine Grauen abgegeben, weil ich ihnen nicht gerecht werden konnte. Diese Einsicht hatte ich nach etwa zehn Jahren. Ich glaube, schon einmal erzählt zu haben, dass ich mit den Papageien, es waren da auch Amazonen, gelebt habe, wie mit Kindern. Ich habe alle Thorheiten, die man hier im Forum finden kann, auch mit meinen Papas angestellt. Heute denke und handele ich eben grundlegend anders. Die Vögel gehören nicht ins Haus und sie brauchen ihr eigenes Reich, möglichst ihren natürlichen Bedürfnissen entsprechend.

    Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich das Angebot, zwei Racker in Pflege zu nehmen. Aber selbst meine 8 x 2,5 x 2,5 Außen-Voliere mit SH wäre für sie zu klein. Wie gesagt, 15 m müssten es schon wenigstens sein. Gut bepflanzt und reich strukturiert mit Naturmaterialien. Dabei muss ich zusätzlich viel für Beschäftigung sorgen. Die Bürde ist sehr groß und die Zeit doch oftmals zu knapp. Selbst für die Pennantsittiche und Nymphen ist sie zu klein. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man die Tiere aufmerksam beobachtet und die Bewegungen wahrnimmt.
    Ich begnüge mich daher mit Prachtfinken, Schönsittichen und Zwergwachteln. Diese Vögel kommen mit dem Platzangebot einigermaßen klar.
     
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