Ara-Besitzer

Diskutiere Ara-Besitzer im Aras Forum im Bereich Papageien; Hallo Jürgen, ich besitze zwar keine Aras, aber viele andere Sittiche und Papageien. Federrupfen oder Federbeißen ist manchmal ein Zeichen für...

  1. #1 Arnd Mayer, 20. April 2000
    Arnd Mayer

    Arnd Mayer Guest

    Hallo Jürgen,

    ich besitze zwar keine Aras, aber viele andere Sittiche und Papageien.
    Federrupfen oder Federbeißen ist manchmal ein Zeichen für eine Hautkrankheit, aber in den meisten Fällen weist dieses Verhalten auf eine psychische Erkrankung hin: Ich gehe davon aus, dass Du den Ara allein hälst, er so also - auch wenn er sehr menschenbezogen ist, und Du viel Zeit mit ihm verbringst - unter Einsamkeit leidet. Das Fehlen eines Ara-Partners bedeutet für den Vogel permanenten Stress, zumal Aras die gegenseitige Gefiederpflege als eine der wichtigsten sozialen Verhaltensweisen kennen.
    Du kannst versuchen, ihn vom Rupfen abzubringen, wirst aber auf Dauer nicht drumherumkommen, Dir einen zweiten Ara anzuschaffen.
    Viel Glück und Gruß von Arnd.

    PS: Vielen Rupfern wachsen die Federn nicht mehr nach, und wenn ja, sieht das Gefieder nur sehr selten wieder so schön aus, wie es einmal war. Warte also bitte nicht zu lang ...
     
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  3. Jürgen

    Jürgen Guest

    Hallo,
    habe mich gerade neu registrieren lassen.
    Viele Ara-Besitzer scheint es hier wohl nicht zu geben.
    Ich habe seit über eine Jahr einen dunkelroten Ara, ca 20 Jahre alt,angeblich weiblich, sehr menschenbezogen und verschmuster als meine Katzen.
    Leider beißt sie sich zum Teil die Federn ab,neue wie alte.
    Als ich sie bekam war sie schon in keinem guten Zustand, nur abgebissen waren die Federn nicht.
    Hat von euch vieleicht jemand eine Erklärung dafür oder einen Rat?
    Gruß Jürgen
    [​IMG]


    [Dieser Beitrag wurde von Jürgen am 20. April 2000 editiert.]
     
  4. Jürgen

    Jürgen Guest

    Hallo Arnd,
    du hast recht, der Vogel wird alleine gehalten, aber ich habe sowieso vor nach einem Partner Ausschau zu halten.
    Aber sie beißt sich dir Federn "nur" ab und rupft nicht.Die abgebissenen Federn sind noch dran, wenn auch bei manchen nur noch der Kiel vorhanden ist.

    Danke und Tschüß
     
  5. Jürgen

    Jürgen Guest

    Hallo Vogelfreunde,
    gibts denn sonst keine Arabesitzer hier im Forum ????
     
  6. Doris

    Doris Guest

    Hallo!

    Ich bin stolze Besitzerin zweier Gelbbrustaras (Naturbrut und Handaufzucht, beide zahm) und eines Grünflügelaras (Handaufzucht, sehr zahm). Mein Gelbbrustaramännchen (habe ich aus Einzelhaltung übernommen) fing bei mir dann, genau wie dein Ara, mit dem "abbeissen" an, er rupfte sich keine einzige Feder, er biss sie nur nahe an der Haut ab, sodass sein ganzer Schwanz innerhalb zweier Tage fort war. Daraufhin wurde sofort ein neuer Verpaarungsversuch gestartet (das erste Weibchen lehnte er hartnäckig ab, er hatte sogar richtige Angst vor ihr), der dann zum Glück klappte. "Sie" war damals noch ein Baby (6 Monate), und ich glaube dass war der Schlüssel zum Erfolg (das erste Weibchen war bereits ca. ein Jahr alt, und er schrie wenn er sie nur sah, das Alter spielt oft wirklich eine große Rolle, allerdings würde ich einen Vogel, egal welchen Alters, immer nur mit "Rückgaberecht" kaufen, denn es kann natürlich immer sein, dass die Vögel nicht harmonieren).
    Ich glaube, der einzige Weg zur Besserung besteht darin, einen Partnervogel zu besorgen. Denn das Rupfen oder auch das Feder-Abbeissen kann schwere Folgen mit sich ziehen, später frisst der Vogel sich vielleicht die Haut an, bekommt eine Infektion. Auch sollte der Partner möglichst schnell herbei, denn wenn das Rupfen oder Abbeissen schon zur "Gewohnheit" geworden ist, ist es manchen Vögeln, auch bei späterer Paarhaltung, nur noch schwer abzugewöhnen.
    Hoffe, es wendet sich noch alles zum Guten, denn ich sage dir: mit 2 Aras hat man doppelt soviel Spass wie mit einem, und an erster Stelle steht natürlich: die Vögel werden artgerecht gehalten.
    Hoffe du hälltst uns auf den Laufenden!

    Doris
     
  7. Jürgen

    Jürgen Guest

    Hallo Doris,
    Danke für Dein Posting.
    Ich denke selbst schon seit einiger Zeit daran ihr einen Partner dazu zu geben.Das einzige Problem momentan wäre die Unterbringung.Da Nora nicht fliegen kann ist es mit relativ einfach.Sie hat zwar einen großen Käfig, der aber nur als Futterstelle dient, ansonsten sitzt sie oben drauf oder wandert durch Haus.Für einen Partner, der fliegen kann, muß ich mir erst etwas einfallen lassen.
    Platz hätte ich eigentlich genug, nur bedarf es dann größerer Baumaßnahmen, die zwar geplant sind, sich aber so schnell nicht verwirklichen lassen.
    Ich habe jetzt auch schon des öffteren gehört, daß die Vergesellschaftung eines älteren Vogels am besten mit noch einem recht jungen Partner am besten klappt.
    Ich werde meine Kreativität etwas spielen lassen müssen.
    Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
    Gruß Jürgen
     
  8. Doris

    Doris Guest

    Hallo!

    Mein Gelbbrustaramännchen Johnny (dass ist der Vogel, welcher "gerupft" hat) kann bedingt durch einem beim züchter nicht behandelten Flügelbruchs nicht fliegen, ihn habe ich auch frei im Haus gehalten (Kletterbäume, Freisitze im ganzen Haus verteilt). Da seine beiden "Kumpanen" ja fliegen könne, habe ich die Aras jetzt in ein Vogelzimmer umgesiedelt.
    Wieso kann dein Ara denn nicht fliegen? Ist er gestutzt? Falls ja, dann muss ich dir sagen, dass auch das zum Rupfen oder Abbeisen der Federn beitragen kann, denn diese Art der Haltung ist wirklich nicht artgerecht, auch wenn man es nicht gleich einsehen möchte. (ich habe meine Blaustirnamazone auch gestutzt gehalten, jetzt lernt er so langsam wieder fliegen, und lebt richtig auf..., meine beiden Venezuelaamazonen habe ich gestutzt bekommen, auch sie lernen jetzt so langsam wieder das fliegen, und man sieht wirklich wie sie lebhafter und sich einfach mehr "papageientypisch" Verhalten) Auch hat es auch auf die Gesundheit Auswirkungen (oft leiden flugunfähige Vögel an Fettleibigkeit, oft gibt es auch Probleme mit der Lunge, und im allgemeinen sind flugunfähige Vögel viel krankheitsanfälliger) , denn ein Papagei, egal ob Ara oder Wellensittich, ist nunmal zum Fliegen "gebaut". Das "Rupfen" kann also auch leicht zwei Faktoren haben, die Flugunfähigkeit oder das Fehlen des Partners. (auch Johnny hat einige "psychische" Probleme durch die Flugunfähigkeit, er ist sehr schüchtern, hat kein Selbstvertrauen und ist oft sehr nervös, da er bei einer Gefahr ja nicht flüchten kann erschrickt er bei jedem nichtbekannten Geräusch. Sein Verhalten hat sich mit der Verpaarung zwar um einiges gebessert, aber er ist psychisch noch immer nicht volkommen "stabil")

    Doris
     
  9. Jürgen

    Jürgen Guest

    Hallo Doris,
    mein Ara ist nicht gestutzt,würde ich auch nie tun!
    Die Flugunfähigkeit kommt durch das Fehlen der Schwungfedern, die fast komplett abgebissen sind. Auch der Schwanz hat stark gelitten.
    Mit den paar Federn an Flügel und Schwanz ist das Fliegen unmöglich.
    Ansonsten ist sie putzmunter und auch recht selbstbewußt.
    Gruß Jürgen
     
  10. Doris

    Doris Guest

    Hallo Jürgen!

    Dann war das ein Missverständnis, schön dass du auch so über das Stutzen denkst. :-)
    Achja: Du schreibst, dass du sie seit einem Jahr hast, und sie das "Rupfen" am Anfang noch nicht gemacht hat, ab wann tut sie es denn? War zu diesem Zeitpunkt irgendetwas anders an ihr? (Verhalten,.. wurde sie aggresiver oder gab es sonst irgendwelche Veränderungen zu dem Zeitpunkt?)
    Wie wurde sie eigentlich früher, bei den Vorbesitzern gehalten?

    Doris


    [Dieser Beitrag wurde von Doris am 29. April 2000 editiert.]
     
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  12. Jürgen

    Jürgen Guest

    Hallo Doris,
    sie fing etwa ein viertel Jahr nach dem wir sie hatten damit an. Aber ich muß dazu sagen, daß sie schon in keinem guten Zustand war als wir sie bekamen. Es fehlten schon viele Federn, so daß sie damals schon nicht fliegen konnte.
    Das einzige, was mir so im Nachhinein einfällt ist, daß Nora, wir bekamen sie im Januar, im ersten Frühjahr als wir sie hatten möglicherweise in Brutstimmung war, denn sie hielt mir, wenn sie bei mir war, immer den Hintern mit zur Seite gehaltenem Schwanz entgegen. Vieleicht war auch das ein Auslöser.
    Momentan bekommt sie jede Menge neue Federn, mal sehen, ob sie diese ganz lässt.
    Bei der letzten Vorbesitzerin war sie etwa vier Monate. Sie hatte sie von einem Platz geholt, der auch nicht gut war, denn Nora war am Körper fast kahl. Bei ihr saß sie zwar zum Teil mit Artgenossen zusammen, hat sich aber keinem angeschlossen. Zudem waren die Volieren auf eíner undichten und nicht isolierten Scheune.

    Jürgen
     
  13. Doris

    Doris Guest

    Hallo Jürgen!

    Tschuldigung das ich mich solange nicht gemeldet habe, aber ich muss momentan zwei Wellensittiche mit der Hand aufziehen (da die Eltern wohl nur Junge produzieren, aber nichts davon füttern ;-), und da hat man erstens fast keine Zeit und zweitens wenn man Zeit hat, will man nur noch schlafen (müssen ja nachts auch gefüttert werden) ;-)

    Also, hat sich in der letzten Zeit schon etwas ergeben? Wie steht es mit Nora, hat sie wieder mehr Federn, wie sieht es mit dem Partner, bzw. dem Problem mit der Unterbringung aus (kannst du das mal näher beschreiben?)?

    Doris
     
Thema: Ara-Besitzer
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