Arbeitsgemeinschaft Vogel und ich

Diskutiere Arbeitsgemeinschaft Vogel und ich im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo in diesem Thema haben sich einige schon Gedanken gemacht, wie man Anfängern in der Vogelhaltung bereits vor dem Kauf die Problematik...

  1. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo

    in diesem Thema haben sich einige schon Gedanken gemacht, wie man Anfängern in der Vogelhaltung bereits vor dem Kauf die Problematik Handaufzucht/Naturbrut und Abgabe nicht futterfester Babies näher bringen könnte.

    Die dort vorgebrachten Ideen zur Informationsverteilung waren sehr vielfältig, bis hin zu Merkblättern drucken und beim Zoohandel auslegen. Nun, ich glaube, das ist Zukunftsmusik, wir müssen klein anfangen - das aber möglichst umgehend.
    Die dort vorgebrachten Ideen waren nicht minder vielfältig, was die Art und Weise betrifft, wie man Informationen an die Zielgruppe rüberbringt. Was "ankommt" ist eine Mentalitätsfrage des Lesers - der eine mag es rein sachlich, der andere mehr emotional, der dritte braucht die leicht aggressive Tonart.

    Was also können wir tun?
    Mir kam die Idee, hier eine Offene Arbeitsgemeinschaft "Vogel und ich" ins Leben zu rufen. Der Titel stammt von Ann Castro.
    Unter einer offenen Arbeitsgemeinschaft stelle ich mir vor, dass jeder etwas Sinnvolles beitragen kann, ohne dass er fest eingebunden ist und ihm daraus Verpflichtungen erwachsen. Darüber hinaus muß sich allerdings ein Kernteam bilden, das für die Zusammenstellung der Informationen verantwortlich zeichnet und bereit ist, die Bemühungen zu koordinieren. Es wäre also notwendig, dass sich einige zu einer längerfristigen, auf das Verfassen von Forenbeiträgen hinausgehenden Mitarbeit bereit erklären würden.

    Erstes Ziel - Eintreten für die Naturbrut und das damit verbundene Gedankengut bekannt machen
    Weitere Themen wären: Umgang mit und Resozialisierung von Handaufzuchten; richtige Vogelhaltung - artspezifisch;
    welcher Vogel paßt zu mir und meinen Wohnverhältnissen; und ähnliches.

    Was sollten wir zunächst tun
    Infoblätter zu o.g. Themenkreis erarbeiten. Diese können den uns bekannten Vogel-Webseiten angeboten werden, damit sie sie veröffentlichen und somit eine möglichst weite Streuung erzielt wird.
    Vielleicht können wir die teilnehmenden Webseiten in einer Art Webring zusammenfassen, d.h. gegenseitig verlinken und ein gemeinsames Logo führen (war gisis Idee, wenn ich mich recht erinnere)

    Wozu dient dieses Thema?
    Keinesfalls für die hundertste HZ/NB-Diskussion!
    Dies soll eine Sammlung konstruktiver und umsetzbarer Ideen und Texte sein. Die Ideen aus dem o.g. Thema werde ich hierher kopieren.
    Für etwaigen Diskussionsbedarf, der nicht unmittelbar mit der Informationszusammenstellung zu tun hat, bitte ich, ein neues Thema zu eröffnen.

    Dies ist ein Versuch, über die wichtigen und sinnvollen Diskussionen in den Foren hinaus gehend Informationen zu erarbeiten und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Ob uns das gelingt? Es bedeutet Arbeit, Arbeit, die sich meiner Meinung nach lohnt!

    Ich habe einen kleinen Anfang gemacht und ein erstes Infoblatt im pdf-Format erstellt.
     
  2. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Hallo

    Ich finde das "Blatt" bisher ganz gut.

    Im letzen Abschnitt würde ich allerdings noch betonen, dass die "Klette" dann oftmals nur noch sehr schwer wieder von "seiner menschlichen Mama" entwöhnt werden kann, und dass eine Vergesellschaftung somit große Probleme bereiten kann. Dass es daher besser wäre, gleich von anfang an 2 Papageien ins Haus zu holen (bestenfalls natürlich artgleich, gegengeschlechtlich, ungefähr gleichalt,...).

    In kleiner Schrift könnte man ganz unten noch anbringen, dass der unveränderte Originaltext (nur komplett und zusammen mit dem genannten Autor) gerne weitergegeben werden darf (soll), oder irgendwie sowas. (Auch in andere Foren?)



    LG
    Alpha
     
  3. #3 Fabian75, 19. Juni 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. Juni 2005
    Fabian75

    Fabian75 Guest

    Hallo Dagmar

    ist es gestattet das pdf auch bei mir auf der Seite abzulegen?
    Finde das eine klasse Idee!

    Nachtrag: evt sollte noch drauf eingegangen werden das es immer zwei Tiere sein sollten. SO wie Alpha bereits erwähnt hat.. Deutsche Nachzuchten würde ich auf Europäische oder Heimische Nachzuchten ändern!! Da nicht nur deutsche dies lesen..

    evt Sowa, Text von Susi/Zora Schweiz

    Einer oder gleich zwei?

    Die Einzelhaltung von Vögeln wird stark kritisiert. Immer öfter wird der Vorwurf laut, einzeln gehaltene Vögel wären verhaltensgestört und würden zum rupfen neigen.

    Einige Gedanken dazu:
    Sittiche und Papageien sind von Natur aus Schwarmvögel! Sie machen alles in der Gruppe oder paarweise, das ist auch in menschlicher Haltung so.

    Was ein Vogel möchte:
    - einen Partner, der 24 Stunden lang für ihn da ist
    - einen Partner, der die selbe Sprache hat wie er
    - einen Partner, den er kraulen und füttern kann,
    den er anbalzen kann und der mit ihnen herumfliegt und spielt
    - einen Halter, der Freude an seinen Vögeln hat

    Aus Sicht des Vogels ist die Argumentation wohl ganz einfach:
    Ich bin ein Vogel und du bist ein Mensch. Ich mag dich zwar sehr gern aber wir sprechen nicht dieselbe Sprache. Du merkst einfach nicht was ich will und wann ich an welcher Feder gekrauelt werden möchte. Du bist oft weg und ich will Freunde die den ganzen Tag da sin. Außerdem habe ich auch ein Sexualleben...


    Zu bedenken ist:
    Vögel die einzeln gehalten werden brauchen sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit. Sie sind völlig abhängig von dir.
    Für Vögel, die in der Natur meist in Schwärmen leben bedeutet dies, dass sie Ansprache und Abwechslung benötigen. Für diese musst du sorgen. Du musst dich ständig mit deinem Vogel beschäftigen.
    Es ist nicht tiergerecht deinen Vogel stundenlang sich selber zu überlassen! Z.B. Weil du bei der Arbeit bist. Solche Vögel verkümmern und neigen in Folge dessen zu Verhaltensstörungen!
    Aber selbst wenn du dich so viel mit deinem Vogel beschäftigst bist du noch immer kein richtiger Partner für ihn. Leider auch nicht wenn du dir noch so viel Mühe gilbst.

    Verpaarung:
    Hast du dich dazu entscheiden deinem Liebling einen Partner zu besorgen: Gib nicht gleich auf, wenn die Verpaarung nicht sofort klappt. Je länger ein Vogel alleine war desto schwieriger wird die Verpaarung. Die beste Methode einen Vogel zu verpaaren ist ihn einen Partner selbst aussuchen zu lassen. Vogelhalter treffen leider bei der Partnerwahl allzu häufig nicht den Geschmack ihrer Lieblinge...
     
  4. Monsun

    Monsun Foren-Guru

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    Das Projekt, sowas soll's ja sein, find ich gut! ! ! :bier:

    Meiner Meinung nach sollten die Texte immer mit einbisschen Humor :D geschrieben werden,
    denn sowas liest man erstensmal lieber :)
    und zweitens man liest auch weiter ! ! ! :zwinker:

    Suuuper, euer Projekt hat meine vollste Unterstützung! ! ! :prima:
    Wenn ich irgendwas tun kann, schreit und ich machs! ! ! :D
     
  5. Andrea77

    Andrea77 Stammmitglied

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    Hallo Dagmar,

    ich finde es super toll, dass du dir soviel Arbeit machst!!! Vielen Dank im Namen der geschundenen Vögel!!! :zustimm:

    Ich würde dich und alle anderen unheimlich gerne bei dem Projekt unterstützen, aber ich muss in 10 Tagen meine Dipl-Arbeit abgeben und hab somit fast gar keine Zeit...
    Ich versuche aber, danach noch einzusteigen.

    Ich wollte nur schonmal ein Feedback geben, damit ihr wisst, dass ich grundsätzlich dabei bin!!!! :trost:
     
  6. Anja12

    Anja12 Foren-Guru

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    Neuss
    Super Sache! :zustimm:
    Wenn ich was tun kann, sagt Bescheid!
     
  7. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo,
    @alpha:
    Ja, eine kurze Ergänzung werde ich einbauen, es ist ja noch Platz auf der Seite :)
    "Problematik bei Handaufzuchten" wäre ein gutes Thema für ein weiteres Infoblatt.

    @Fabian:
    Den Text von Susi/Zora finde ich gut - daraus wird das nächste Infoblatt :)

    @Monsun:
    "Meiner Meinung nach sollten die Texte immer mit einbisschen Humor geschrieben werden, denn sowas liest man erstensmal lieber und zweitens man liest auch weiter !"
    Was ich eingangs sagte, der eine mags lieber so, der andere anders. "Man" gibt es genauso wenig wie eine Antwort darauf, welcher Stil besser oder schlechter ist. Prinzipiell wäre auch nichts dagegen einzuwenden, die gleiche Thematik verschieden zu beleuchten. Im Ursprungsthema kam z.B. der Vorschlag, aus Vogelsicht zu schreiben.
     
  8. Pucki

    Pucki Bea

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    Liebe Dagmar!
    Einfach super was aus meinem Thema geworden ist!Vor allem ist es toll das endlich all die guten Ideen und Tips und all das vorhandene Wissen gebündelt werden damit eine gute Information statt finden kann.
    Das ist ein wichtiger erster Schritt für die zukünftigen Vogelhalter. :zustimm:
    Danke für deine Mühen,liebe Grüße,BEA
     
  9. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Andrea,
    Danke :) Aktive Mitmacher gesucht :bier:

    Viel Erfolg mit deiner Dipl.-Arbeit :zustimm: *Daumendrück*
    Super, dass du dabei bist, das Projekt ist garantiert nicht in 2 Wochen zuende. Es heißt nicht Naturbrut vs Handaufzucht, sondern Vogel und ich und läßt sich geradezu unendlich ausdehnen.
     
  10. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Copyright, Weitergabe, usw.

    An der äußeren Form der Blätter muß noch etwas gearbeitet werden, um einen einheitlichen Stil und somit einen "Wiedererkennungswert" zu erreichen und auch Copyrightfragen zu klären.
    Ich hatte in etwa so gedacht:

    Als Kopf über jedem Infoblatt, farbig unterlegt:

    Arbeitsgemeinschaft Vogel und ich
    bei www.vogelforen.de
    Nr. und Datum der Veröffentlichung

    Als Fußzeile:

    Copyright: Weitergabe und anderweitige Veröffentlichung dieses Textes in vollständiger, unveränderter Form ist erlaubt und erwünscht. Zitate daraus nur mit Angabe der Quelle.
    Dieses Infoblatt wird Ihnen zur Verfügung gestellt von... (eigene Webseite, bzw. Forum), wo Sie weitere Infos erhalten.​

    Das setzt natürlich voraus, dass die andere Webseite den Text selber speichert und anbietet, also nicht einfach nur verlinkt.

    Der Autor sollte unter dem Titel erscheinen.
    Frage: wie? mit seinem vollen Namen oder mit <Nickname> bei www. "was auch immer" ???

    Zu dem Satz "Dieses Infoblatt wird Ihnen zur Verfügung gestellt von... (eigene Webseite, bzw. Forum), wo Sie weitere Infos erhalten."
    PDF-Dateien lassen sich ohne entsprechendes Programm nicht ändern. Ich bin gern bereit, jedem, der die Blätter auf der eigenen Seite anbieten will, eine entsprechend geänderte Version zuzuschicken, ansonsten würde dort meine Webseite drinstehen. Auf diese Weise könnte gleich eine Liste der teilnehmenden Webseiten entstehen, die z.B. bei Neuerscheinungen informiert werden können.
     
  11. Fabian75

    Fabian75 Guest

    Hallo Dagmar

    die Kopfzeille finde ich gut. Verstehe ich das richtig das bei jedem Text der Autor und die Seite hinterlegt wird?
    Dan müsste es bei meinem Text ungefähr so heissen oder?

    Text von Susanne Mathis, Schweiz
    mehr Info unter www.vogelforum.net *link kannst du löschen wenn nicht öffentlich erwünscht*

    finde es übrigens klasse können wir mal gemeinsame Sache machen, anstelle uns zu "bekriegen" ;)

    Gruss Fabian
     
  12. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Fabian,

    ich habe kein Problem damit, wessen Name und Webseite unter (oder über) einem Text steht, den ich auf meiner Webseite ablege, solange der Inhalt stimmt. :) Warum nicht den Autor und seine Webseite nennen?
    Manche Beiträge werden vielleicht Gemeinschaftsproduktion sein, da steht dann eben kein Autor dabei, wir sollten uns am Ziel orientieren und nicht in zuviel Kleinkram verstricken.
     
  13. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Die ersten 2 Blätter online

    Hallo,

    die ersten beiden Infoblätter sind fertig und können hier heruntergeladen werden.

    Wer sie von seinem eigenen Web aus zum Download anbieten möchte, kann von mir eine Version mit geänderter Fußzeile bekommen, dazu bitte Mailadresse, Name der Seite und url per pn.

    Der Anfang ist gemacht, wir brauchen natürlich mehr Infoblätter!

    Themenvorschläge?
    Wer traut sich, etwas zu schreiben? - Im Forum klappts ja auch mit dem Schreiben ;)
     
  14. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Neuer Artikel - Vergesellschaftung

    Hallo,

    nachstehender Artikel wurde mir heute zugeschickt.
    Wie findet ihr ihn, ist er verständlich für unsere Zielgruppe, sind Ergänzungen erforderlich?

    Vergesellschaftung (Verpaarung) von Papageien


    Wir reden bei der Zusammenführung von Papageien vorzugsweise von „Vergesellschaftung“ anstatt von „Verpaarung“, da ein echtes Paar sich oft erst nach einiger Zeit bildet.


    Ich habe einen Einzelvogel und möchte ihm einen Partner dazu gesellen. Was ist zu tun?

    Als erstes ist es wichtig das Geschlecht des bereits vorhanden Vogels zu kennen, bzw. zu ermitteln. Falls nicht bekannt gibt es sgn. DNA-Tests, bei denen mittels Feder das Geschlecht ermittelt wird. Dies geschieht in medizinischen Labors, bei denen auch das genaue Vorgehen und die genauen Kosten (um 20.- Euro) erfragt werden können.
    Dann wäre es ganz gut, das Alter des bisherigen Vogels zu kennen. Denn zu einem jungen Vogel passt nicht unbedingt immer ein älterer. Mindestens sollte man darauf achten, dass ein nicht geschlechtsreifer mit einem ebensolchen zusammenkommt, und andersherum.

    Es sollte bereits eine 2. Voliere zu Hause stehen.
    Am Tag des Eintreffens des neuen Vogels wäre es günstig, wenn die Voliere des vorhanden Vogels etwas umgestaltet wird (Äste auswechslen, Spielzeuge etwas umhängen, etc.). Günstig ist es, wenn in beiden Volieren die Sitzäste ungefähr gleich (hoch) angebracht werden. Die Volieren dann in kleinem Abstand nebeneinander stellen.

    Bei Eintreffen des neuen Vogels beide erstmal in ihrer Voliere belassen, bestenfalls für 2 bis 3 Tage. Der neue Vogel sollte sich etwas eingewöhnen können und braucht am Anfang oft erstmal Ruhe.

    Nach der ersten Eingewöhnung die Papageien dann unter Aufsicht zusammen und gleichzeitig aus den Volieren lassen. Für den Notfall ein Handtuch bereithalten, falls es wirklich zu einem Kampf kommen sollte. Vorher für Sicherheit sorgen (Vorhänge an den Fenstern zuziehen, gefährliche Gegenstände beseitigen, etc.). Die beiden Vögel sollten sich in aller Ruhe erstmal beschnuppern können.

    Natürlich gibt es für das Vorgehen bei einer Vergesellschaftung keine Pauschallösung. Papageien sind nun mal große Individualisten.
    Generell wäre es sinnvoll, beide Papageien stets gleich zu behandeln (Immer gleichzeitig Leckerli, Zuwendung, Aufmerksamkeit. Immer beide Tiere ansprechen und beachten, etc).
    Andererseits muss der Vogel mit Heimrecht auch lernen können, dass ihm der Neue nichts nimmt, dass er dennoch die Liebe und Zuwendung seiner Bezugsperson bekommt.
    Mitunter aus diesen Gründen ist es meist sinnvoll, wenn nach dem ersten Beschnuppern die Vögel immer wieder zeitweise nur unter sich sein können, also die Bezugsperson(en) den Raum verlassen und gfl. in Hörweite nebenan verweilen. So sind sie nicht unnötig abgelenkt, und die Aufmerksamkeit wird quasi zwangsläufig auf den Artgenossen gelenkt.
    Die Zeiträume langsam immer etwas größer werden lassen, sofern es zu keinen bösen Anfeindungen zwischen den Vögeln kommt.

    Von Anfang an muss man sich darüber im Klaren sein, dass eine Vergesellschaftung unter Umständen einige bis viele Wochen dauern kann. Dennoch kommt es erfreulicherweise auch immer wieder spontan zu positiven Kontakten zwischen zwei fremden Papageien.
    Es lohnt sich auf jeden Fall immer, einen solchen Versuch zu wagen und auch nicht zu schnell aufzugeben. Wenn sich eine Vergesellschaftung erstmal als erfolgreich erwiesen hat, profitieren nicht nur die Vögel davon, sondern auch deren Halter – auf ganzer Linie.
     
  15. #15 carola bettinge, 24. Juni 2005
    carola bettinge

    carola bettinge Guest

    Hi,

    Hmm, also als Anregung für letztes Infoblatt hätte ich vielleicht noch folgendes anzumerken: Ich denke es sollte erwähnt werden, dass artgleiche Verpaarungen vorzuziehen sind.
    Desweiteren sollte man vielleicht noch auf die Vorteile /Notwendigkeit von Quarantäne hinweisen. Vielleicht kann man sogar ein extra Infoblatt machen, wo drin steht, was genau untersucht werden muss von einem TA bei einem Neuzugang? Kenne mich in diesem Berreich leider zu schlecht aus.

    Ansonsten finde ich es eigentlich echt gut, man sollte vielleicht den Leser noch auf ein potentielles Scheitern einer Verpaarung vorbereiten und dabei noch erwähnen, dass dieses nicht das Scheitern eines weiteren Versuchs mit einem anderen Vogel bedeutet.

    Gruß, Carola
     
  16. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo,

    @Carola - danke für deine Vorschläge, sie wurden eingearbeitet.
    Ich stelle die geänderte Version erstmal nicht neu rein, vielleicht gibt es ja noch weitere Wortmeldungen zum Thema Vergesellschaftung - Verpaarung?

    Weitere Beiträge habe ich in Aussicht zu den Themen
    -Ernährung
    -Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten

    Weitere Themenvorschläge: (Wer hätte Lust, diese zu übernehmen?)
    - Quarantäne
    - Käfige und Volieren
    - Welcher Vogel ist für mich geeignet?
    - Artspezifische Merkblätter

    Dann wurde ich gefragt, ob wir von uns aus auf andere Vogel-Webseiten zugehen und fragen sollten, ob sie die Infoblätter auch veröffentlichen wollen.
    ja sicher!
    Ich werde bei www.vogelkauf.info eine Liste der teilnehmenden Webseiten erstellen, sobald ein paar zusammengekommen sind. Das wird sozusagen die Homepage der AG Vogel und ich.
     
  17. johanna

    johanna Stammmitglied

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    verpaarung

    ich denke, man könnte auch erwähnen, daß gleichgeschlechtliche paare sehr gut harmonieren können und auch mit erheblichem altersunterschied.
    mein erstes paar amazonen waren "schwul" und13 jahre auseinander;seit gestern weiß ich,daß ich wieder ein harmonisches "schwulenpaar" pflegen darf.

    es gibt halt keine regeln - der halter soll sich ruhig auch auf sein bauchgefühl verlassen können.

    lg
    jo + co
     
  18. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Hallo Johanna

    Ich glaube, die Halter, die sich auf ihr Bauchgefühl verlassen können und sollen, die brauchen diese Infoblätter gar nicht mehr. Denn die Leute, die sich auf ihr Bauchgefühl verlassen sollten (können?), sollten schon etwas Erfahrung haben - finde ich!

    Solange man noch die Möglichkeit hat einen Partner auszuwählen, würde ich persönlich auf jeden Fall die "bestmögliche" Konstellation wählen. Ich denke einfach, dass die Chance auf Erfolg somit am größten ist.

    Natürlich kann es auch anders klappen. Aber ich persönlich würde mich am "Optimum" orientieren, und nicht an "Ausnahmen".

    Anders ist das, wenn man so ein Pärchen bereits hat (so wie das wohl bei dir war). Dann muss man eben auch wieder das Beste draus machen ;)

    Aber beim Infoblatt "Vergesellschaftung" solls ja ansich um die gehen, die sich den Partnervogel erst noch dazuholen wollen.

    LG
    Alpha
     
  19. johanna

    johanna Stammmitglied

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    ach so!

    nee, wir fangen nu nich´die x-te diskussion über verpaarung an ;-))))

    hab mir eben das erste post von Dagmar durchgelesen und der grundgedanke war doch HZ/NB und weg von nicht futterfesten papageienbabys.

    ich persönlich finde die zwei fertigen seiten durchaus ausreichend zu diesem thema. wenn jetzt "verpaarung" ein neues info-blatt geben soll, o.k.

    der user ist eine faule socke *tschuldigung - iss aber so* wenn sooo viele infos auf einmal auf ihn einprasseln, wird er nicht mehr weiterlesen. ich lese ja auch ungern eeewiglange posts...

    dies nur als anmerkung - keinesfalls kritik!!!!!
     
  20. Motte

    Motte Guest


    Das ist nicht böse gemeint, aber ich hoffe das das nicht alle so sehen. Wenn ich etwas lernen oder erfahren möchte, komme ich mit so einer Einstellung nicht weit. Leute die zu bequem zum lesen sind, lernen eben erst durch Erfahrung. Aber er wird bei seinen Fehlern nunmal leider nicht der einzige Leidtragende sein. Wenn man in der Schule keinen Bock hat das ganze Zeug zu lesen, bekommt man schlechte Noten. In der Tierhaltung sieht das anders aus....

    Ein wirklicher Einsteiger in Sachen Papageienhaltung hat kein verlässliches Bauchgefühl. Er bewegt sich zumindest auf verdammt dünnem Eis und das muss nicht sein.
     
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