Artenschutz durch Trophäenjagd

Diskutiere Artenschutz durch Trophäenjagd im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Als liegt es an dir, hier und jetzt deutlich zu erklären, dass diese Aussage nicht rassistisch gemeint ist und dass du dich falsch ausgedrückt...

  1. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Weil Du es wie immer missverstehen willst ? Nö Dagmar, such Dir doch mal ein anderes Feindbild.
     
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  3. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Ich würde sagen, dass ist nicht dumm, sondern realistisch, denn welcher Mensch stirbt lieber, statt durch Bestechlichkeit sein eigenes Überleben zu sichern ????

    Und es dürfte jedem hier klar sein, dass es in Afrika viele viele Menschen gibt, die es nicht gewohnt sind, dass sich jemand anderer um ihr Überleben sorgt, wenn sie es nicht selbst tun.

    Hier noch ein Link, wenn dieser auch wahrscheinlich genauso wenig, wie der Regenwaldlink, gelesen wird. "Man" pflückt sich lieber Worte aus dem Zusammenhang und benutzt sie dann, um anderen etwas zu unterstellen oder wie soll ich das mittlerweile bewerten ?

    http://www.netzeitung.de/wissenschaft/260742.html
     
  4. #143 st68, 20. Februar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2006
    st68

    st68 Foren-Guru

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    @karin, hab mir mal erlaubt deinem link zu folgen und da wieder was "rauszupflücken" was mir in den kram passt. ich hoffe doch das du das nicht wieder als haltlose unterstellung bezeichnest. sind ja nicht meine worte.
    das ganze sieht für mich jedenfalls nicht nach einem planlosen wilden abschlachten von nahezu ausgestorbenen tierarten, durch bestochene und korrupte afrikaner aus. da wird offenbar ganz genau begründet und dann entschieden, wer was warum darf und wer nicht.
     
  5. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Eine weiterführende Seite hast Du Dir rausgepflückt, die nicht zu dem Artikel gehört, den ich verlinkte.


    Habe ich von planlosem und wilden Abschlachten gesprochen ?
    Und ausserdem steht dort, dass es sich ausschließlich um Elfenbein von Elefanten handelt, die eines natürlichen Todes gestorben sind.
    Was hat das mit Trophäenjagd zu tun, was mit Korruption ?

    Aber wenn Du den Link gelesen hast, hast Du sicherlich auch folgendes gesehen :

     
  6. tamborie

    tamborie Guest

    Halt mal den Ball flach, was hier die User schon durch Deine Äußerungen mitmachen mussten, würde da dann ne Klagewelle auf Dich zurollen.
     
  7. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Illegal

    http://www.prowildlife.de/de/Presse/Archiv_2004/PM-Uganda-Jagd/pm-uganda-jagd.html

     
  8. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Wie hoch sind die Einnahmen für den Artenschutz ???

    Ohne Kommentar

    http://www.jww.de/445,809/

    NAPHA
    Afrikaner ?

    http://www.natron.net/napha/deutsch/theassociation.html

    Beide Links verschaffen übrigens einen guten Überblick über Zusammenhänge, was die Trophäenjagd (zumindestens in Namibia) betrifft
     
  9. st68

    st68 Foren-Guru

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    du meintest aber ganz klar, dass die wiederzulassung des handels mit verbotenen trophäen, die illegale wilderei auf die träger dieser trophähen wieder ermöglicht, oder erleichtert. also elfenbeinhandel = elefantenmord (zumindest für dich, oder deine logik).
    übrigens wurde durch den internationalen elfenbeinbeukott auch einigen sibirischen kunstschnitzern das handwerk stillgelegt, die ihr leben lang noch keinem afrikanischen elefanten ein haar gekrümmt hatten, sondern nur fossile stoßzähne von mammuts benutzten. ist doch auch nicht besonders gerecht gewesen, oder?

    gut, entschuldigung, du meintest organisierte und geplante kriminelle aktionen von DEN AFRIKANERN. also nicht planlos...

    jawohl, das habe ich. und dem habe ich entnommen das es in diesen negativbeispielen nie um südafrika oder namibia ging (zumindest hab ich nichts dergleichen gefunden). und genau aus diesem grund haben wohl auch nur diese beiden länder eine lockerung des verbots der trophäenjagd und des elfenbeinhandes bekommen.

    und wo soll dieses geld her kommen?
     
  10. st68

    st68 Foren-Guru

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    dazu müßtest du dich erst mal auf ein einzelnes land in afrika festlegen. afrika ist nämlich ein kontinent und kein land. und wenn in südafrika 5 alte spitzmaulnashörner aus einem gesunden bestand geschossen werden, wird daurch nicht die korruption und wilderei in kenia gefördert.
    es kann nämlich wirklich sein, das die einnahmen für den abschuß der besagten nashörner (in südafrika und nicht in kenia oder sonstwo), dem artenschutz dieser nashörner zugeführt werden. zeige mir die genaue gegendarstellung zu diesem speziellen fall und ich glaube dir.

    und es gibt tatsächlich menschen mit namibischer oder südafrikanischer staatsangehörigkeit, die deutsche namen tragen, manchmal sogar mit schwarzer haut.
     
  11. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Ja sicher, alles was nur in Ausnahmen erlaubt ist, fördert illegale Aktivitäten, wenn damit Geld zu verdienen ist.

    Aber konsequent

    Wie kommst Du darauf, dass ich das meinte ? Die "eigentlichen" Afrikaner werden doch nur benutzt.

    Soweit ich weiss, waren es mehrere Länder.
    Trophäenjagd ist aber nicht nur in Namibia möglich, sondern in ganz Afrika.

    Du hast das wohl nicht richtig verstanden. Das Geld scheint vorhanden zu sein, es kommt nur nicht an ;)

    Was für ein spezieller Fall ??? Meine letzten Links betrafen nur Namibia.

    Deswegen steht da ja auch "deutschstämmiger Farmer und Jäger ".
    Ja ja ....:~


    Es bleibt die Frage : Wieviel Geld für den Artenschutz ? Es müsste für eine gewisse Zeitperiode sogar feststehen, denn die Konzessionen werden ja versteigert, davon wird ein Teil oder vielleicht sogar alles (?) für den Artenschutz verwendet und darüberhinaus gibt es scheinbar nix, zumindestens nicht von den Trophäengeldern. Nur wo findet man diese Zahlen ?
     
  12. #151 st68, 20. Februar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2006
    st68

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    aber die erfahrung zeigt, das totalverbote die illegalen aktivitäten noch mehr fördern. siehe organisierte bandenmäßige nashorn und elefantenjagd, mit schwerem maschinengewehr und panzerfaust. und weil eh keiner von den normaleinwohnern afrikas was von diesen tieren hatte, hat keiner einen finger für deren erhalt krumm gemacht. jetzt könnten sie etwas davon haben und daran verdiehnen, aber das willst du auch nicht zu lassen. wie intelligent und weitsichtig...

    konsequent durchgesetzte ungerechtigkeit wird dadurch auch nicht gerechter.

    und was tust du dagegen? oder was würdest du dagegen tun? ihnen ganz genau vorschreiben (oder verbieten) was sie auf oder mit ihrem land tun sollen, weil siehs ja leider nicht selber wissen?

    das mit den spitzmaulnashörnern wurde nur südafrika und namibia erlaubt (kannst mich aber auch berichtigen). und zwar weil es dort genug davon gibt. und andere tierarten, die es überall (relativ) reichlich gibt, kann man natürlich auch überall jagen. und was ist da verwerfliches bei, wenn ein landbesitzer in einer marktwirtschaftlich geprägten welt, daraus etwas ged schlagen will/muß? denn der kommunismus ist leider auch in afrika gescheitert.

    das habe ich sehr wohl verstanden. aber an diesem problem leiden nicht nur die "unterentwickelten" afrikanischen staaten. nur warum suchst du den übeltäter immer nur bei den geldempfängern und nicht zur abwechslung mal bei den geldgebern? wenn zum ausgleich für veruntreute spenden immer nur mehr gespendet wird, liegt die eigendliche ursache für die veruntreuung sicher nur bei den spendern. warum also nicht diesen ganzen spendensumpf trockenlegen indem er einfach umgangen wird, und das geld zur finanzierung von nationalparks nicht mehr durch spenden, sondern (zumindest zum teil) durch eigene wirtschaftliche tätigkeit verdiehnen? machen das deutsche tierparks nicht auch schon lange so?

    die 5 alten spitzmaulnashörner.

    und was hast du gegen die? die können auch nix für ihre herkunft.

    von welchen trophäenjagden meinst du, muß für dich der erlös denn zwangsläufig in den artenschuß fließen? von allen? oder nur von den spitzmaulnashörnern aus nationalparks? gibt da ja auch noch die für jagdtouristen organisierten safaris, außerhalb von nationalparks auf privatland, auf nicht besonders geschützte arten. bei denen zahlt der veranstalter sicher nix in den artenschutz ein.
     
  13. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Ich hab nu keine Lust mehr, mir dauernd die Worte im Munde umdrehen zu lassen. Hätte mir eigentlich vorher klar sein müssen, dass eine Diskussion nicht möglich ist :~
     
  14. st68

    st68 Foren-Guru

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    @ karin, wie sieht denn eine diskusion aus, die für dich möglich wäre?
     
  15. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Das sag ich Dir in ein paar Tagen, wenn´s mir wieder besser geht. Hab zur Zeit die Grippe und wenig Antrieb für sowas. Bestimmt Vogelgrippe, denn ich hab mir Sonntag ein paar aufgestallte Hühnchen angeschaut :D
     
  16. südwind

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    "Ein Rancher schlachtet nicht die besten Bullen"

    Auch Löwenexperte Bauer sieht in der Trophäenjagd eine Chance: "Sie kann zum Arterhalt beitragen. Ich respektiere zwar, wenn manche Leute die Trophäenjagd aus ethischen Gründen prinzipiell ablehnen. Aber wenn Sie in Länder fahren, in denen die Trophäenjagd erlaubt ist, und sehen, wie das Geld, das die Jäger hierlassen, eingesetzt wird, werden Sie merken, dass die Natur dadurch profitiert. Das beste Beispiel ist Südafrika." Viele Menschen hätten dort erkannt, dass sie mit wilden Tieren auf ihrem Farmland mehr Geld machen können als mit Ackerbau oder Viehzucht.


    Tierarzt Siefert dagegen ist skeptisch. Die Jäger wollten schließlich die besten Löwen mit den schönsten Mähnen als Trophäen mit nach Hause nehmen. Da könne es dann schon mal passieren, dass man es bei der Bestimmung des Alters nicht so genau nimmt. Für den Bestand wäre der Verlust der starken Rudelführer und ihrer Gene verheerend. "Ein Rancher würde seine besten Bullen oder Kühe niemals schlachten, sondern für die Zucht einsetzen."

    Siefert setzt eher auf das Geld der Fototouristen. Schließlich wolle jeder Urlauber auf einer Fotosafari die sogenannten Big Five, also Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe, vor die Linse bekommen - was etwa im Queen-Elizabeth-Nationalpark gar nicht so einfach ist. Wichtig sei also, den Touristen zu ermöglichen, die Löwen auch tatsächlich zu sehen, ohne die Tiere allzu sehr zu beunruhigen. Der Veterinär plädiert daher für eine verstärkte Zusammenarbeit der Löwenexperten, die einige der Raubkatzen ohnehin per Funkhalsband überwachen, und der Safari-Unternehmen. Bei Menschenaffen ist Ökotourismus bereits üblich - wieso sollte das Prinzip bei Löwen nicht funktionieren?

    So uneins Artenschützer darüber sind, wie der Löwe am besten zu schützen sei, so einig sind sie sich darüber, dass etwas getan werden muss. Dabei geht es nicht nur um den Löwen allein. Wer das symbolträchtige Tier schützt, erhält damit ganze Ökosysteme. Noch bewerten die Experten die Lage für den afrikanischen Löwen, dessen asiatischer Vetter schon bis auf wenige Exemplare ausgestorben ist, nicht als aussichtslos. "Aber man muss jetzt handeln, um Viertel vor Zwölf", sagt Siefert. "Um Fünf vor Zwölf ist es vielleicht zu spät."


    http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,399231-2,00.html
     
  17. Kanadagans

    Kanadagans Anserophiler

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    Hallihallo *einklink*!

    Ich persönlich finde es ein bißchen traurig, daß Natur zunehmend nur noch existieren darf, wenn sie ausreichend Profit abwirft, das sie quasi also hauptsächlich dann eine Berechtigung hat, zu existieren, wenn der Rubel rollt...

    Ich habe im TV den Sender terranova, der hauptsächlich Dokumentationen bringt, dabei sehr viele aus Südafrika und dessen Nationalparks.
    Und ich muß allmählich sagen, das geht da unten zu, wie hierzulande in Zoos.
    Es heißt immer nur Tiere fangen, Tiere verkaufen, private Schutzgebiete für Touristen mit Wild bestücken...
    Ich meine, es ist ja eine sehr positive Sache, daß die riesigen einstigen Rinderfarmen wieder in Natur umgewandelt werden, und das zwei Farmen zu einem Gelände zusammengelegt werden etc., aber jedes Mal geht es dabei nur um den Profit, den Touristen bringen können...

    Da werden Parks raubwildfrei gehalten, damit möglichst viele Pflanzenfresser hochkommen, die man dann verkaufen kann...
    Oder in einem anderen Park Leoparden gefördert, in dem man das eventuell ungünstige Geschlechterverhältnis durch Zukauf ausgleicht, und Löwen fernhält, die mit den Leoparden konkurrieren könnten.
    Das ganze dann, um entweder Leoparden an Schutzgebiete, oder besser Profitfarmen, zu verhökern, oder aber zur Trophäenjagd...

    Ich meine, das ist da unten schon beinahe eine Industrie geworden mit dem Wildtierfang und -verkauf.
    Es wird mit großer Routine und mit den modernsten Mitteln gearbeitet, and alles nur des Geldes wegen. Und ich möchte gerne wissen, wieviele Ranger dort einzig der Natur oder des Tierschutzes wegen arbeiten...

    Ebenso beim Regenwald. Es wird eigentlich hauptsächlich vorgeschützt, es könnten dadurch Ökosysteme und Arten aussterben, die uns Menschen mal direkt von Nutzen sein könnten...

    Ich finde es ein äußerst bedenkliches und verdammt trauriges Armutszeugnis, daß Natur zunehmend nur noch deshalb existieren darf, weil sie genug Kohle bringt... Sehr traurig!

    Grüße, Andreas

    PS: Dem asiatischen Löwen geht es ausgezeichnet!
    Seine Population ist zwar auf den Gir- Forest beschränkt, gedeiht jedoch sehr gut. Der Park selbst hat sein maximales Löwenpotential erreicht, es beginnen sich in umliegenden Gebieten Subpopulationen zu bilden.
    Der asiatische Löwe wurde zwar auch nur der Trophäenjagd willen erhalten, aber da die Population so offensichtlich gut gedeiht, bin ich der festen Ansicht, man könnte beginnen, andere oder neue Schutzgebiete im ehemaligen Verbreitungsgebiet in Indien, Pakistan, in Israel ( Negev) neu zu besiedeln, und damit der Unterart eine neue Chance zu geben.
     
  18. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Du hast es auf den Punkt gebracht ! Aber es ist in meinen Augen nicht traurig, sondern mehr als nur dumm, die Natur so "auszubeuten" und nach wirtschaftlichen Maßstäben zu "formen", denn scheinbar haben die Menschen immer noch nicht begriffen, dass sie von ihr abhängig sind, und zwar auch ohne mit ihr Geld zu verdienen. Nicht umsonst steckt in diesem Spruch mehr als nur ein Körnchen Wahrheit : Irgendwann wird der Mensch feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
     
  19. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Eine Diskussion ohne Unterstellungen und Beleidigungen, die nur darauf abzielen, das Gegenüber in ein falsches Licht zu stellen.

    Es mag sein, dass es spinnerte, religiös überkandidelte "Nichtfleischesser" gibt, ebenso, wie es schiessgeile Jäger gibt, die Spaß am töten haben, doch ich gehe mal davon aus, dass keiner der hier anwesenden Diskussionsteilnehmer zu diesen Kategorien gehören. Es gibt zwischen "UL-Veganern" und "triebgesteuerten Jägern" noch ´ne Menge Facetten und ich finde darunter gibt es ´ne Menge Menschen, die man durchaus Ernst nehmen und deren Ansichten man respektieren sollte, auch wenn man mit deren Meinung nicht konform geht.

    Sich eine andere "Welt" zu wünschen, heisst nicht, dass man sie nicht so sieht, wie sie ist, sondern viel eher das Gegenteil. Nicht mit dem Strom zu schwimmen, heisst nicht, dass man ein realitätsfremder Spinner ist.

    Ich denke, wenn man dies beherzigt, ist eine Diskussion möglich
     
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  21. Peregrinus

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    Hallo Andreas,

    da hast Du vom Grundgedanken zwar Recht, aber es wäre sehr blauäugig, in der heutigen Zeit auf das "gute Herz" der Menschen zu setzen. Der Mensch ist seit jeher ein Egoist (sonst hätte er es nie so weit gebracht), und das wird auch künftig so sein. Es mag in diesem Zusammenhang zwar seltsam klingen, aber Geld regiert tatsächlich die Welt, auch in Sachen Artenschutz! Nur wenn wir das akzeptieren, haben wir die Chance, daß die Tiere eben auf diesem Wege erhalten bleiben. Wie sagt man so schön: "Will der Gaul nicht vorwärts in den Stall, geht es eben rückwärts!"

    LG
    Pere ;)
     
  22. Karin

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    Wohin würde denn diese Akzeptanz führen ?
    Erhalten kann man die Tiere auch in Zoos, aber es geht nicht einfach darum, dass sie noch auf dieser Erde weilen.
     
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Artenschutz durch Trophäenjagd

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