Artenschutz ist unmöglich bei einem auf Wettbewerb basierenden Wirtschaftssystem!

Diskutiere Artenschutz ist unmöglich bei einem auf Wettbewerb basierenden Wirtschaftssystem! im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Moin, unser auf Wettbewerb basierendes Wirtschaftssystem mit dem Profit als oberste Maxime verhindert mittelfristig jeden Artenschutz.!...

  1. arno2

    arno2 Mitglied

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    Moin,

    unser auf Wettbewerb basierendes Wirtschaftssystem mit dem Profit als oberste Maxime
    verhindert mittelfristig jeden Artenschutz.!
    Danach brauchen wir auch keine Elefanten, Nashörner, Giraffen, wölfe. Bären,
    Tiger, Löwen, Vögel, insekten usw. usw., wenn wir von den Tophäenjägern einmal absehen.

    Alles , was den wirtschaftlichen Ertrag mindert, wird ausgerottet!

    Ab ca. 1980 werden in der Landwirtschaft flächendeckend das Insektizid
    auf Basis der Neonicotinoide eingesetzt.
    Allein in NRW ist deswegen in den vergangenen 15 Jahren die
    Biomasse aller Fluginsekten um bis zu 80 % zurückgegangen.

    Jungvögel verhungern und verbliebene Insekten haben keine
    Überlebenschance, weil blütenarme Hochleistungswiesen,
    bis zu siebenmal im Jahr gemäht werden und deshalb selbst auch
    keine Blüten mehr bilden können.
    Die unzähligen Maiskulturfelder bilden dafür keinen Ausgleich.

    Insekten haben anscheind keine volkswirtschaftliche Bedeutung.

    Das Insektensterben ist menschengemacht und scheint für den
    Menschen keine Folgen zu haben.

    Der Mensch braucht sich um das Wirkungsgefüge in der Natur nicht mehr
    zu kümmern.

    Gruß arno2
     
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  3. #2 Susanne Wrona, 4. Juni 2016
    Susanne Wrona

    Susanne Wrona Foren-Guru

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    Hallo
    da kann ich Dir nur Recht geben. Mittlerweile ist der Artenreichtum in den Städten größer als auf dem Land da wenigstens die Balkonblumen nocch blühen und diese nicht mit Pestizieden bestpritzt werden.
    In meiner Stadt ist es leider aber so daß bei der Stadtgärtnerei gespart wird die paßt auch nicht ins Wirtschaftssystem. alleswas staatlich ist, ist suspekt und bei den Steuern muß gespart werden. Also hat man hier kurzerhand etliche Grünflächen zuasphaltiert.. Zum Nachteil von Gräsern, Sträuchern in denen Schwärme von Dohlen und Spatzen und andere Vögel lebten.
    Viele Grüße
    Susanne
     
  4. #3 raptor49, 4. Juni 2016
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    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Ich reg mich jedesmal auf, wenn unser Hausmeister zig mal den Rasen mäht. Wenn er kurz vorm Mähen ist, tummeln sich Vögel und Insekten im Garten. Wenn der Hausmeister Depp wieder am werkeln war, sieht man rund ums Haus gar nichts mehr.
     
  5. Evy

    Evy Foren-Guru

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    Der Mensch ist gierig, schaltet dabei seinen Verstand völlig aus und lernt nicht dazu :-(
    Das wird eines Tages seiner Art das Genick brechen.

    Bleibt nur zu hoffen, dass in ferner Zukunft einige wenige Pflanzen und Tiere die ganze Zerstörung überleben und neu beginnen können.

    VG Evy
     
  6. #5 Blacky04, 4. Juni 2016
    Blacky04

    Blacky04 Guest

    Dazu mal die alte Indianerweisheit:

    Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluß vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen ist,
    werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

    Hab mir gerade ne Feder ins Haar gesteckt und sitze auf der Terasse.
    Da kräht der Hahn und kackt mir auf den Rasen. :D
     
  7. Eric

    Eric Foren-Guru
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    Ok, und was tut ihr selber dagegen?
     
  8. Evy

    Evy Foren-Guru

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    Wir haben hier für uns eine kleine heile Welt geschaffen.
    Bäume und Sträucher gepflanzt, wo vorher nur Wiese war, mit Beeren für Vögel; einen naturnahen Garten errichtet, in dem Eidechsen und Fledermäuse sich wohlfühlen und Igel, Marder, Fuchs und sogar Waschbär regelmässig vorbeischauen. Einen kleinen Wald und einen Park geschaffen. Nistkästen verschiedener Art angebracht, zwei Insektenhotels und zwei Fledermauskästen. Einen Teich mit Kröten, Fröschen, Libellen und Wasserläufern.

    Wir werfen keine Lebensmittel weg und kaufen nur so viel ein, wie wir und die Vögel brauchen.
    Ich laufe zu meiner Arbeitsstelle, 20 Min. hin den Berg runter und 20 Min. den Berg rauf (der killt mich eines Tages ;-)
    Wenn einer von uns mit dem Auto unterwegs ist, wird geplant und mit erledigt, was auf der Strecke liegt, um nicht mehrmals zu fahren.
    Ach ja, und ich unterstütze - wenigstens ein bisschen - Greenpeace und den WWF.

    Eigentlich bin ich mit meiner kleinen Welt hier ganz zufrieden.

    Jetzt kommen hoffentlich noch viele andere gute, umsetzbare Tipps?
    Was macht ihr denn so, um die Natur zu erhalten und zu schützen?

    LG Evy
     
  9. arno2

    arno2 Mitglied

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    Moin, Eric,

    Deine Frage ist berechtigt, aber niemand kann etwas gegen das Wirtschaftssystem unternehmen,
    welches ja die Ursache des ständig steigenden Artensterbens ist,

    Man sollte nicht vergessen, dass auch unser Wirtschaftssystem nicht nur den Umgang mit der Natur,
    sondern auch den Umgang mit unseren Mitmenschen bestimmt.

    Keine Einzelperson kann diese "heilige Gesetze" stornieren.

    Das Artensterben geht ungehindert weiter, weil die Zusammenhänge nicht erkannt werden und
    nicht erkannt werden sollen.

    Gruß arno2
     
  10. Eric

    Eric Foren-Guru
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    Stimmt, kein Einzelner kann es ändern. Aber wenn jeder etwas tun würde, wäre manches möglich.
    Schlussendlich bestimmen wir alle wies weitergeht.
    Die Einstellung:" Man kann ja eh nichts machen" bringt ja auch nichts.
     
  11. Blacky04

    Blacky04 Guest

    Stimme Dir vollumfänglich zu, Eric.

    Aber nehmen wir nur mal das Beispiel Eier. Paßt hier im VF wohl am besten.

    Wäre jeder bereit, für ein Ei das doppelte oder dreifache zu bezahlen, dann bräuchte es weniger Käfighaltung.

    Meiner einer hat den Vorteil, genug Platz für eigene Hühner zu haben UND das die Bereitschaft gegeben ist, sich täglich um die Tiere zu kümmern bzw. in meiner Abwesenheit jemanden zu haben, der diese tägliche Aufgabe übernimmt.

    Es ist doch viel einfacher, im Supermarkt ein Päckchen Eier in den Einkaufswagen zu legen...

    Über meine große Streuobstwiese habe ich schon in der Quasselecke berichtet.

    Gut, dass ich mit meinen gegebenen Möglichkeiten zumindest ein wenig für die Umwelt tun kann. Diese Möglichkeit hat natürlich längst nicht jeder.

    Und dann muß man noch.... siehe unten. :zwinker:
     
  12. arno2

    arno2 Mitglied

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    Moin, Blacky04,

    es geht in unserem Wirtschaftssystem nur um den Profit.

    Würden die Eier wegen des Tierwohls verteuert, würden die
    Mehreinnahmen in den Taschen des Handels und oder
    in denen der Käfigunternehmer verschwinden.

    Gruß arno2
     
  13. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Und das ist auch gut so. Denn ich will weder Kommunismus noch eine Wirtschaft die nur vor sich hin vegetiert. Wir brauchen Wirtschaftswachstum, damit Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden.

    Wenn wir was anderes wollen, müssen wir das gesamte System umbauen.

    Dann hätte wir aber ein paar Millionen arbeitslose mehr, alleine in DE. Mit diesem Sozialsystem, wäre sowas nicht machbar.

    Nachdem hier idr keine Polit-Diskussionen erlaubt sind, überlegt euch mal, in welcher Richtung dieser Faden gehen soll.

    PS. Und nein, ich werde niemals die Grünen wählen.
     
  14. Blacky04

    Blacky04 Guest

    Moin arno,

    mit meinem Beitrag habe ich nur auf Eric's Einwurf, was jeder einzelne machen kann, reagiert.

    Und den Hochleistungswiesen, die mehrmals jährlich gemäht werden, habe ich meine Streuobtwaldwiese entgegen zu setzen.
    Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Nashörner, Bären und Löwen kann ich leider nicht retten....
    Da gebe ich Dir recht.

    :0- Bernd
     
  15. Eric

    Eric Foren-Guru
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    @ arno2
    Und was machst du denn, ausser allgemeine Schlagworte schreiben?

    @ raptor49
    Nur Profit und endloses Wachstum geht aber auch nicht. Nur alles auf Systeme abwälzen ist einfach. Selber Hand anlegen, egal in welchem Bereich, halt nicht.


    Mir gefällt nur nicht wenn nur beklagt wird: Das System ist halt so, man kann nichts machen, und keine eigenen Anstrengungen dahinter stehen. Auch mit der Wahl irgendeiner Partei ists nicht getan.
     
  16. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Ich wüßte nicht, wo und wie ich Hand anlegen könnte. Ich habe keinen Garten, keine Grundstücke, ich hab auch weder Geld zum Spenden und aktiv werde ich mich nicht mehr für XY-Schutz-Vereine einbringen.
     
  17. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Weißt du was der Witz ist? Es gab in Europa mal ein Klima, weit vor der angeblichen jetzigen Klimaerwärmung, da war es hier so warm, da gab es Löwen mitten in Europa!

    Das war zur Zeit der Römer.
     
  18. arno2

    arno2 Mitglied

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    Moin, raptor49,

    der Artenschutz ist eine reine politische Angelegenheit.

    Wer über Artenschutz diskutieren will und die Ursachen außen vor läßt oder
    außen vor lassen muß, der sollte lieber den Fernseher einschalten.

    Gruß arno2
     
  19. Eric

    Eric Foren-Guru
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    Na ja, muss ja nicht ein xy Verein sein. Hab vor vielen Jahren selber einen Naturschutzverein mitbegründet, bin seit 25 Jahren in einem Gremium eines nationalen Schutzgebietes tätig, hab persönlich Schutzverordungen veranlasst, in Zusammenarbeit mit dem Forst Kordinationen zum Brutplatzschutz erwirkt, hab eine kleine Pflegestation für Wildvögel.... Uebrigens das bezahlt mir keiner. Nonprofit. Habe Garten mit Bach ( bezahle auch selber), Bin beileibe kein Grossverdiener und zum Spenden hab ich auch nichts über. Jedes Jahr so dreissig, vierzig Tage mit Vorträgen, Anlässen, wo man was zu vermitteln versucht....Es gäbe viele Möglichkeiten selber etwas zu tun.

    PS: Das mit den Löwen in Mitteleuropa ist schon ein bisschen länger her ausser du zählst die importierten im Kolosseum damals mit dazu :zwinker:

    @arno2
    Und du betätigst dich in dem Fall politisch? Oder machst du nur die Faust im Sack?
     
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  21. arno2

    arno2 Mitglied

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    Moin, eric,

    ich mache nur die Faust im Sack, denn ich sehe keine Möglichkeit
    einer Änderung.

    Gruß arno2
     
  22. Eric

    Eric Foren-Guru
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    Schade, weil tausend kleine Aenderungen ergeben auch was grösseres.
     
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