Arthrose

Diskutiere Arthrose im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Hallo, mein Pflegepferd, ein 25jähriger Haflinger, hat in den der Vorhand Arthrose. Habt Ihr Erfahrung damit und habt vielleicht Tipps, wie man...

  1. #1 Miiicky, 30.09.2006
    Miiicky

    Miiicky Guest

    Hallo, mein Pflegepferd, ein 25jähriger Haflinger, hat in den der Vorhand Arthrose. Habt Ihr Erfahrung damit und habt vielleicht Tipps, wie man das etwas lindern könnte?
    Es ist nicht so schlimm, dass man ihn nicht mehr reiten könnte. Nur ab und zu hat er Tage, an denen er kaum traben kann. Dann gehts ihm wieder super und läuft einigermaßen sauber.

    LG
    Cathi
     
  2. Brego

    Brego Frodo-Fan

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    Ich hatte auch ein älteres Pferd mit leichter Arthrose und gab ihm so einen Saft aus Muscheln. Dieser Saft ist relativ teuer und leider kann ich Dir nicht mehr sagen, wie das Zeug hieß (bekams vom TA). Aber meiner Meinung nach, bei regelmäßiger Anwendung und so nach ca. 2 Monaten meinte ich, daß er etwas besser, lockerer lief.
    Ansonsten trotz allem, viel Bewegung für's Pferd! Ich hatte meinen Norweger mal eine Zeitlang in Boxenhaltung und da kam er leider nur Nachmittags oder nur 2-3 Stunden rauß, da merkte man wie steif er war und ne lange Zeit brauchte, um "in die Gänge" (auch auf der Koppel) zu kommen.
    Später hatte ich ihn dann in nem Stall, wo er nur Nachts in der Box war und da gings ihm wesentlich besser.
     
  3. Gabi.B

    Gabi.B Stammmitglied

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    hallo
    Ich hatte auch mal ein pferd mit arthrose.
    er stand damals in einem vereinsstall mit 3stunden weidegang am tag,bis ich ihn zu meiner freundin in den offenstall stellte.ich bekam ihn geschenkt,weil keiner ihn mehr wollte und er ja nicht mehr im untericht gehen konnte.
    man sagte mir,das er das nicht mehr lange macht,das gelenk war schon leicht verformt und ziemlich steif.
    der gute (platin) lief dort noch 5 jahre und ich konnte ihn nach einem jahr sogar wieder etwas reiten.
    bei feuchtem wetter oder im winter hatte er die meisten probleme mit seinem kapalgelenk.
    ich habe ihn behandelt mit homöopatichen mitteln(rustox)und wenn es besonders schlimm ging habe ich was gegen die entzündung gegeben.

    das einzige,wovon ich überzeugt bin ist der offenstall und regelmäßige bewegung,so wie das pferd es am besten selber bestimmen kann.

    platin ist allerdings nur 20 jahre geworden,aber in den jahren wo er bei mir war wage ich zu behaupten durfte er sein pferd sein noch richtig genießen.
     
  4. #4 Poldilino, 03.10.2006
    Poldilino

    Poldilino Guest

    Hallo Gabi!
    Ich find es klasse, dass Du einem solchen Pferd noch eine Chance gegeben hast ein "normales" Leben zu haben!!!
    Mit Rhus toxicodendron kann man bei einem Pferd, das im Bewegungsapparat gestört ist nix falsch machen. Das hab ich u.a. bei meinem Hund angewendet, bei dem ständig die Kniescheibe rausgesprungen ist, mit Erfolg!
    Wenn man eine/n gute Tierheilpraktiker/in in der Nähe hat, kann man dort gute Hilfe finden, vor allem, wenn die Schulmedizin versagt!
    Man muss nur unterscheiden können zwischen den Quacksalbern und den guten Tierheilpraktikern. Die Guten sagen auch, wann man besser den TA aufsuchen sollte!

    LG Susanne
     
  5. Kikky

    Kikky Guest

    Sorry

    Ich musste eines meiner Pferde letztes Jahr deswegen einschläfern.Er ist 19 Jahre geworden hatte die Krankheit schon seit er 16 war.Wir hatten da damals was vom Tierarzt bekommen das war auch irgendwas mit Muscheln.Ist aber Sau teuer.:D
     
  6. Gill

    Gill Guest

    Du kannst das Pferd etwas mit "Teufelskralle" unterstützen. Teufelskralle besitzt ausgeprägte entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. Wird häufig bei Athrosepatienten gegeben. Frag mal Euren TA. ;) .
    Ihr könnt Teufelskralle z.B. hier bestellen.
     
  7. #7 Miiicky, 07.10.2006
    Miiicky

    Miiicky Guest

    Okay, danke für die vielen Antworten!:)
    Er steht auch Tag und Nacht auf der Weide (zumindest im Sommer) und kann sich somit auch ganz gut bewegen. Schlimm wirds erst wieder im Winter, weil er nicht mit den Anderen auf den Paddok kann, da der Boden da ziemlich tief oder gefroren ist und mir alle gesagt haben, dass das sein Tod sei.
    Ich werde das mit den Mitteln mal der Besitzerin vorschlagen. Kennt ihr ansonsten noch irgendwelche "Gymnastikübungen", mit denen ich ihm helfen kann?

    Liebe Grüße
    Cathi
     
  8. Adele

    Adele Guest

    Ich hatte eine 32jährige Vollblutstute mit starker Athrose.
    Sie hat regelmäßig Teufelskralle bekommen und viel Bewegung.
    D.h. sie war von morgens bis abends auf der Wiese und ich habe sie fast bis zum Schluß geritten. Mit reiten meine ich nicht arbeiten, sondern kleine Geländeritte die ihr viel Spaß gemacht haben. Mein Tierarzt hat immer gemeint wer rastet rostet.
    Ich habe mir auch immer Gedanken gemacht ob meine Stute nicht zu starke Schmerzen hat, wenn ich sie reite. Wenn ich allerdings mal 2-3 Wochen im Urlaub war und sie nur auf der Wiese stand ging es ihr schlechter. Sie war dann immer regelrecht eingerostet.
     
  9. #9 Bömmel, 14.10.2006
    Bömmel

    Bömmel Foren-Guru

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  10. #10 Miiicky, 14.10.2006
    Miiicky

    Miiicky Guest

    So richtig arbeiten kann man mit ihm auch nicht mehr - es reicht mir schon wenn er locker am Zügel geht.
    Danke, über Ingwer werde ich mich mal genauer informieren :prima:

    LG
    Cathi
     
  11. Hasso

    Hasso Stammmitglied

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    Hallo,

    könnte man nicht mal versuchen, den Stallbesitzer davon zu überzeugen, den Winterpaddock oder wenigstens einen Teil davon zu befestigen? Also am besten Drainage und dann Trennschicht (Paddockplatten) und anschließend wieder Sand drauf? Dann wird es nicht matschig, bleibt gerade und ist dann auch im Winter begehbar. Das wäre ja schließlich für alle Pferde eine Riesenverbesserung ...
    Oder man legt evtl. einen kleinen befestigen Paddock extra für deinen Pflege-Hafi an?
    Leider ist das ja alles mit (hohen) Kosten verbunden, aber vielleicht wäre es ja trotzdem machbar?

    Auf jeden Fall braucht er auch im Winter ausreichend Bewegung (und Sozialkontakte). Ist dort eine Reithalle vorhanden, wo man ihn vielleicht auch mal (mit Kumpel?) laufen lassen könnte? Im Zweifelsfall würde ich mit ihm Bummelausritte machen oder spazierengehen.

    Und wenn wirklich kein Winterauslauf möglich ist, sollte man sich ernsthaft über einen Stallwechsel Gedanken machen. Ein 25-jähriger Haffi kann ja durchaus noch etliche schöne Jahre vor sich haben. Und die sollten doch so schön wie möglich sein.

    Natürlich ist das nicht deine Entscheidung, und ich weiß ja nicht, wie zugänglich die Besitzerin in der Beziehung ist ... Aber vielleicht kannst du es ja mal vorsichtig ansprechen ...

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück und weiterhin viel Spaß mit deinem Pflege-Haffi!!!
     
  12. AlexM

    AlexM Stammmitglied

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    zur arthrose fällt mir als tierheilpraktiker ne ganze menge ein. rhus tox ist zum beispiel nicht schlecht ;)
    phytotherapie ist ebenfalls sehr gut, dann lasst euch aber lieber eine mischung professionell auf euer pferd abgestimmt erstellen und gebt nicht einfach irgendwas. meist kommt die kombination einiger kräuter besser.
    und was mich immer mehr begeistert sind blutegel. gerade bei pferden wirken sie oft beeindruckend.

    auf jeden fall ist es wichtig lange standzeiten zu vermeiden, zu harte unterböden und große kälte sind nicht der bringer, wobei ich bei meinem pferdeopa damals einfach auf dicke strumpfhosen umgestiegen bin, die haben locker gerecht und er konnte über die weide toben. ;) auch wenns witzig aussah, es hat geholfen, da keine direkte kälte an die beine kam. und hingelegt hat er sich draussen nie.
     
Thema:

Arthrose

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