Artikel über Vogelgrippe

Diskutiere Artikel über Vogelgrippe im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ist im neuen Greenpeace Magazin erschienen. Ganz toller Beitrag, obwohl ich gegen jeglichen Konsum von tieren bin, aber bis wir so weit sind Tiere...

  1. #1 Penelope67, 2. Mai 2006
    Penelope67

    Penelope67 Foren-Guru

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    Ist im neuen Greenpeace Magazin erschienen. Ganz toller Beitrag, obwohl ich gegen jeglichen Konsum von tieren bin, aber bis wir so weit sind Tiere überhaupt nicht mehr auszubeuten, zumindest sollen sie würdevoll leben...


    Wer den Rest noch lesen will, hab ich daheim.

    http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.php?repid=2449
     
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  3. Akkas

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    H5N1: Stallpflicht für Geflügel und Pandemie-Warnungen ohne wissenschaftliche Grundlage?
    7.5.2006

    Vogelgrippe- Panik nicht notwendig?


    Die Vogelgrippe-Panik nimmt immer tragischere Züge an. Gerade für kleine Züchter gleicht die Stallpflicht nämlich einem Berufsverbot. Nicht weniger dramatisch die Bilanz der Vogelgrippe-Politik auf weltweiter Ebene. Laut UNO hätten schon „200 Millionen Vögel getötet werden müssen, den betroffenen Ländern sei ein Schaden von rund 20 Mrd. $ entstanden, während Millionen Bauern in die Armut abgerutscht seien.“ Und David Nabarro, UNO-Chefkoordinator in Sachen Vogelgrippe, gießt weiter Öl ins Vogelgrippepanik-Feuer und warnt erneut, dass sich die Welt auf eine H5N1-Pandemie vorbereiten müsse. Grund: Angeblich hätten sich mittlerweile 200 Menschen mit dem Vogelgrippe-Virus infiziert.

    Doch tatsächlich spricht die äußerst geringe Zahl von 200 (angeblich) Infizierten für das genaue Gegenteil, dass nämlich keine Pandemie droht. Vergessen wir dabei auch nicht, dass das Medizin-Establishment im Fachmagazin Science bereits 1997 – vor knapp zehn Jahren also – vor einer, wie es wörtlich hieß, „schnellen und explosiven“ Pandemie gewarnt hatte. Und heute konzediert etwa das Friedrich-Löffler-Institut uns gegenüber, „dass es derzeit keine wissenschaftliche Methode mit Vorhersagewirkung gibt, die die Möglichkeit, dass ein Influenzavirus eine neue Pandemie induziert, bewerten könnte.“ Ohnehin gibt es – entgegen behördlichen und medialen Verlautbarungen – keine einwandfreien Belege dafür, dass H5N1 je als externes Virus mit krankmachenden Eigenschaften nachgewiesen wurde. Zudem hat die orthodoxe Virus-Wissenschaft nie nach „nicht-viralen“ Ursachen geforscht, was eine grobe Verletzung der wissenschaftlichen Etikette darstellt. Dargelegt wird all dies...

    - … in ausführlicher Form: Engelbrecht, Torsten; Köhnlein, Claus: Virus-Wahn. Vogelgrippe (H5N1), SARS, BSE, Hepatitis C, AIDS: Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht, emu-Verlag, 2006

    - ... in kompakter Form in: Engelbrecht, Torsten; Crowe, David: Avian flu virus H5N1: No proof for existence, pathogenicity, or pandemic potential; non-"H5N1" causation omitted, Medical Hypotheses, April 2006

    Der Grundfehler, der bei der Berichterstattung begangen wird, ist, wie auch die renommierte US-Medienfachzeitschrift Columbia Journalism Review feststellt, dass den Medizin-Autoritäten blind vertraut wird. Entsprechend werden auch deren indirekte „Nachweis“methoden wie Antikörper-Tests und Polymerase Chain Reaction (PCR) gar nicht mehr hinterfragt, obwohl dies dringend geboten wäre. In Wahrheit ist es nämlich so, wie es Arnold Relman, Harvard-Professor und ehemaliger Chefredakteur des New England Journal of Medicine, auf den Punkt bringt: „Der medizinische Berufsstand ist von der Pharmaindustrie gekauft – in Bezug auf Praxis, Lehre und Forschung.“ Und die führenden Institutionen wie WHO, CDC, FDA oder RKI sind davon nicht ausgenommen. Zugleich sagen die "modernen" Methoden zum Virusnachweis wie PCR "nichts darüber aus, wie sich ein Virus vermehrt, welches Tier dieses Virus trägt oder wie es Leute krank macht", wie zum Beispiel mehr als ein Dutzend kritische Top-Virologen „der alten Garde“ im Fachblatt Science anprangerten. Und selbst Kary Mullis, der für die Erfindung der PCR 1993 den Nobelpreis erhielt, hält die PCR als Werkzeug, um Viren und deren krankmachende Wirkung nachzuweisen, für untauglich.

    Ilse Gutjahr-Jung/ emu-Verlag

    http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1014587
     
  4. Harry

    Harry Guest

    Das Problem mit deiner Quelle ist, das die meisten unseriös ist, siehe nur das Buch das du angibst.

    Der gezogene Schluß, es würde wohl zu keiner Panthemie kommen, weil ja eh nur 200 Menschen betroffen sind, ist schlichtweg falsch und zeugt eher vom Unwissen des Betreffenden.

    Lanka und Freunde wurden hier ja schon des öfteren diskuttiert, darum geh ich jetzt auch nicht genauer darauf ein
     
  5. Akkas

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    Kenne keine Lanka und Freunde. Ich weiß aber, wie man wissenschaftlich arbeitet. Vermutungen und Spekulationen ohne fundierte Belege sind jedenfalls kein Zeichen dafür, daß da Fachleute am Werk sind, die sich dauernd in der Presse zu Wort melden.
    Ich fand diesen Artikel und es ist interessant zu lesen, kann sich doch jeder seinen Reim drauf machen wie er will.
    Es gehört nunmal zu den natürlichen Abläufen, daß die Schwächeren von Viren oder Bakterien und anderen Krankheiten dahingerafft werden, und ein Teil überlebt, wird resistent und vermehrt sich weiter.
    H5N1 ist nicht das erste Virus, das Vögel befällt seit der Zeit der Flugsaurier. Wer sich anpaßt, überlebt, wer nicht, stirbt halt dran.
    Das ist bei Viren, die Menschen befallen, ganz genauso.
    Es wäre doch reichlich vermessen, zu behaupten, die moderne Wissenschaft könne die Natur kontrollieren und Pandemien verhindern.
    Was für eine blauäugige Sicht.
    Man sollte sich auf die vielen Krankheiten konzentrieren, gegen die man etwas unternehmen könnte, und nicht nach ungelegten Eiern suchen.
     
  6. #5 Vogelklappe, 8. Mai 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Also daß Ilse Gutjahr-Jahn zu "Lanka und Freunde" gehört, wäre mir wirklich neu. Sie führt die Lehren von Max Otto Bruker fort, der übrigens gelernter Schulmediziner war, mit dessen Büchern ich nach 10jährigem "Jubiläum" meine Neurodermitis endgültig losgeworden bin.

    Nichtdestotrotz hat Harry natürlich recht, daß die Anzahl der Erkrankten nichts über eine Pandemiegefahr aussagt. Diese Gefahr gibt es schon seit Jahren, ohne daß sich die Presse darauf gestürzt hat, warum eigentlich nicht ? Wer sagt denn, daß es mit H7 immer bei einer Konjunktivitis bleiben wird ? Oder daß die amerikanische "Hundegrippe" nicht "überspringt" ?

    Und dringender behandlungsbedürftige Infektionen gibt's tatsächlich, wie die ca. 60 Millionen, die sich jedes Jahr die Schlafkrankheit einfangen, aber das betrifft ja vor allem Afrika...

    In Polen blieb das Geflügel übrigens die ganze Zeit im Freien. Ist H5 nicht genial, dieses Land zu verschonen ?
     
  7. #6 Gänseerpel, 8. Mai 2006
    Gänseerpel

    Gänseerpel Foren-Guru

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    Über diesen und ähnlichen Unsinn wurde hier schon etliche Male diskutiert. Es hat keinen Sinn, das Rad jedes mal neu zu erfinden.

    Ob es Sinn macht, mit (verkürzten) Darwinschen Ideen zu argumentieren, stelle ich mal in Frage. Gelten die "Grundsätze", die du hier aufstellst, ggf auch für dich persönlich und deine Familie? Oder würdest du in diesem besonderen Falle vielleicht doch die Hilfe von Medizinern und Pharmaindustrie in anspruch nehmen?

    Meistens stellt man fest, dass die forsch vorgetragenen Ideen über natürliche auslese und selektion vor allem für die anderen gelten. Wenns ans eigene Leder geht, hört man solche Sprüche höchst selten.
     
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  9. Akkas

    Akkas Stammmitglied

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    Erwähnte ich Darwin oder den Umstand, daß man im Falle einer Infektion keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen darf ? Ich denke nicht.
    Trotz allerbester Pflege, größtmöglicher Umsicht und ausgeklügeltster medizinischer Betreuung des 21. Jahrhunderts versterben immer noch einige Menschen an den verschiedensten Infektionskrankheiten, andere hingegen überleben. Das kann mir genauso passieren wie Dir.
    Erklär Dir das, wie Du willst.
    Solange trotz Nahrungsmittelüberschuß auf der Welt noch täglich tausende von Menschen verhungern, ist es eine Farce, wenn behauptet wird, man wolle aus rein altruistischen Gründen die Menschheit vor einer Pandemie retten und bräuchte daher dringend Forschungsgelder für die Wissenschaft, um Tote zu vermeiden.
    .
     
  10. floyd

    floyd Guest

    völlig richtig!

    mir fallen da nur wieder spontan die 100 toten menschen gegenüber den 200.000.000 totem/gekeultem "geflügel" ein... (?marktbereinigung?)

    grüße floyd
     
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